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Thema: Düstere "Lagerfeuer Geschichten" im SH Stil

  1. #1
    Meisterspieler
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    Düstere "Lagerfeuer Geschichten" im SH Stil

    Ihr kennt das bestimmt auch... man ist mit seiner Clique unterwegs, weitab von der Zivilisation, irgendwo im Wald oder wo auch immer. Weit und breit keine Menschenseele nur Eure Zelte und in der Mitte ein Lagerfeuer. Es ist schon spät, die "Geisterstunde" nährt sich und man erzählt sich so die eine oder andere düstere Story über erfunde oder auch wahre Begebenheiten - wobei jeder den andren zu überbieten versucht...

    Das ist auch das was ich hier von Euch bzw. mit Euch zusammen machen möchte, nämlich Geschichten erzählen, düstere, grausame, vielleicht auch mit einer priese Humor dabei, skurille abgedrehte und am besten lange *g* ... es dürfern sowohl erfundene Storys als auch solche die wirklich stattgefunden haben erzählt werden.

    Vielleicht machen wir dann auch so eine Art "X Factor" daß wir uns dann nach so einer Geschichte überlegen, ob sie wahr ist oder nicht... nur gewinnen kann man dabei nix aber des Spasses willen


    Ontopic ist somit alles was zur der oberen Kategorie passt.

    Offtopic sind Privatunterhaltungen die die Diskussion spalten und am Thema vorbei sind - sorry, dafür gibt es ja den Funthread


    Und jetzt genug von meinem Gerede, lass uns anfangen...


    edit: noch eine kleine Einschränkung an die die mitmachen "dürfen" und zwar nur die SH-Forum Stammies die hier öfter als nur ein, zwei mal sich gezeigt haben und auch fleißig am Forumgeschehen teilnehmen - alle anderen müssen leider draussen bleiben, sorry!
    Geändert von xray (1.12.03 um 14:31 Uhr)

  2. #2
    Elite-Spieler Benutzerbild von totenbeschwörer
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    ich weiß nicht ob ich hier was posten darf aber ich machs halt einfach.

    ein interview mit einem geist.

    "es war wieder einer dieser tage an denen man am besten gar nicht aufsteht. schlägerei in der bar, strafzettel von den bullen und morde in der ganzen stadt. aber was solls. das ist halt silent hill ( ). mein name ist dougles, aber die meisten nennen mich doug. ich arbeite mal hier und dort um mein tägliches brot leisten zu können. ich wohne in einem wohnwagen mitten in der stadt. nach all den erlebnissen heute wollte ich nur mal spazierengehen und ging in eine gasse in der nähe des krankenhauses. dort sah ich drei schwarze männer die einen alten mann herschlugen. am anfang wollte ich eingreifen, aber mit der zeit gefiel mir das was ich sah und fing an zu grinsen. als ich mich ihnen näherte, bemerkten sie mich und verschwanden um die ecke. ich wollte hinterherlaufen und sah, das hinter der ecke sich eine sackgasse befindet. das einzige was ich fand war ein spray. danach fühlte ich mich als ob eine seltsame macht sich in mir breitmachte. ich ging zurück zu den mann und schlug ihn tot. leider sahen mich dabai zwei bullen und buchteten mich ein. ich bekam eine strafe von 10 jahren. nach einem jahr besuchten mich zwei männer. es waren die schwarzen männer, denen ich den ganzen mist zu verdanken hatte. sie boten mir macht an. aber das interessierte mich nicht. aber als sie von der freiheit anfingen, sagte ich nur wo ich unterschreiben sollte. die männer grinsten und stellten eine schwarze dose auf den tisch. einer der männer öffnete die dose und ein kleines monster kam heraus und stürzte sich auf mich. ehe ich mich versah steckte das monster in meinen körper. danach war mir alles wurscht. ich tötete die schwarzen männer und die ganzen bullen im revier. ich kehre zu meinen wohnwagen zurück und stellte den spray auf den tisch. plötzlich spürte ich, dass ich erwartet wurde. also ging ich aus dem wohnwagen und da standen einige schwarze männer. ich schätze es waren 20 oder so. sie kamen näher und verwikelten mich in eine schlägerei. nachdem ich sie fertig gemacht hatte, öffnete sich ein schwarzes tor und eine schwarze gestalt kam heraus. ich bin mir heute ziemlich sicher, dass es der tot war. er befahl mir in das tor zu gehen ohne das er etwas gesagt hatte. ich kam nie mehr aus dem loch heraus und der tot nahm meinen körper um einen dämon zu gebären. der tot verfluchte meine seele und nun muss ich bis in alle ewigkeit hier in silent hill spucken."
    "das heißt ja, dass sie ein geist sind oder?"
    "genau. und nun muss ich meine arbeit nachgehen."
    "was machen sie da? NEIN! BITTE! AAAAAHHHHHHH!!"
    "HAHAHAHAHA!!!"

    was sagt ihr zu meiner geschichte?

    mfg
    andy
    es gibt 2 dinge die unendlich sind. 1. das universum und 2. die menschliche dummheit. aber beim universum bin ich mir nicht so sicher.

    zitat von albert einstein

  3. #3
    Grendel Benutzerbild von Kabuki´s Blood
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    Hm....wirklich ne sehr nette Silent Hill Sidestory!
    . .. .... . ..... ~'What is the music of life?'~ ..... . .... .. .



  4. #4
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    (Du als Erfinder des Funthreads gehörst hier doch schon zum Inventar, somit erübrigt sich die Frage ob Du mitmachen darfst oder? )

    Die Geschichte gefällt mir - spielt an bekannten Orten in SH und ist auch ein wenig ausbaufähig


    *Dem Wahnsinn verfallen*

    Ich wachte auf. Diese Kopfschmerzen, ich wünschte sie würden aufhören und nicht wie ein Presslufthammer in meinem Kopf rumhämmern und mich in den Wahnsinn treiben. Langsam torkelte ich ins Bad und lies wasser in die Wanne rein. Heißes Wasser war jetzt das was ich brauchte. Als der Dampf aufstieg legte ich mich rein und schloß die Augen. Es dauerte nicht lange und ich schlief wieder ein. Plötzlich riss ich die Augen auf und schaute mich verwirt um - alles war voller Blut. Die Wände, der Fußboden und - DAS WASSER ... "schit" ... das war kein Wasser es war Blut, BLUT! Wie vom Blitz getroffen sprang ich raus und untersuchte mich ob ich vielleicht verwundet bin, nein. Aber vom wem ist dann das verdammte Blut? Was ist hier passiert? Ich konnte es mir nicht erklären. Es sah aus als ob jemand oder etwas regelrecht abgeschlachtet worden wäre und der Gedanke, daß es sich um einen Menschen handeln könnte gefiel mir ganz und garnicht also versuchte ich mir einzureden, daß es vielleicht doch nur ein Traum ist und ich bald hier aufwache.

    "ICH WILL AUFWACHEN" schrie ich, stille war um mich, nicht passierte also ging ich weiter, folgte der Spur die vom Badezimmer durchs Haus führte und vor der Schlafzimmertür endete. Zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich furcht verspührt, furch davor die tür zu öffnen und zu sehen was mich dort erwarten würde. Zu sehen was dort verborgen ist und vielleicht auch nicht gesehen werden soll aber ich hatte keine Wahl. Um dem Alptraum ein Ende zu bereiten mußte ich mich ihm stellen und durch diese verdammte Tür öffnen. Langsam führte ich meine Hand zur Klinke - fasste sie an und drückte sie nach unten. Dann schob ich die Tür auf und... ich wurde Kreidebleich - mußte mich mehrmalls übergeben und als ich wieder bei den Sinnen war sah ich sie dort liegen. Meine eroberung der letzten Nacht. Sie lag... sie lag auf meinem Bett, nackt und... "Oh Gott, was habe ich getan - WAS habe ich getan?!"

    Plötzlich riss ich die Augen auf. Mein Herz raste wie wild. Ich schaute mich verwirrt um mich aber es schien alles wieder normal zu sein, also atmete ich auf und stieg aus der Wanne heraus. Trocknete mich ab und ging langsam wieder ins Schlafzimmer. Glücklicherweise haben sich die Kopfschmerzen auch wieder verzogen, oder aber ich nahm sie auch nicht wahr, weil ich immer noch, wegen dem Traum, beunruhigt gewesen bin. Vor der Schlafzimmertür stoppte ich plötzlich und das Gleiche Gefühl wie im Traum überkam mich. War es vielleicht doch kein Traum? Irgendetwas war anders, es war still, zu still und als ich die Klinke anfasste war sie klebrig. Ich schaute mir meine Finger an. Sie waren rot. Prüfte mit der Zunge und - es - es schmeckt nach - BLUT?! Ich machte die Tür auf und ein Anblick des Grauens bot sich mir an so daß ich mich wieder übergeben mußte, aber diesmal wirklich, diesmal träumte ich nicht. Oder träumte ich immer noch? Da lag sie, meine Eroberung von der letzten Nacht, zur Unkenntlichkeit entstellt - durch mich - durch mich? Auf dem Boden direkt vor meinen Füßen lag das Schlachtermesser... ich schaute es an und sank zur Boden... dann nahm ich das Messer in die Hand und...!

    Plötzlich riss ich wieder die Augen auf. Mein Herz raste wie verrückt und ich schaute mich verwirrt um mich, aber ... "habe ich all das geträumt?"
    Geändert von xray (1.12.03 um 19:29 Uhr)

  5. #5
    Elite-Spieler Benutzerbild von totenbeschwörer
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    naja. fragen kann ich ja noch.

    da fällt mir wieder eine geschichte ein.

    die nacht des grauens

    endlich ist es soweit. heute ist mein erstes date. ich habe gestern in einer bar ein nettes mädchen kennengelernt und nun wollten wir es einfach tun. ich bin etwas nervös, denn es war mein erstes mal. aber ich habe glück. denn sie war supersexy. mittelgroße, volle brüste, sexy beine, weiche, zarte haut und ein wunderschönes gesicht. wenn ich es nicht wüßte, würde ich meinen das sie nicht echt ist. um 7 uhr ist es soweit. ich habe noch eine stunde zeit. also nutze ich die zeit um ihr einen wunderschönen ring zu kaufen. ich zieh mich an und gehe hinaus. drausen ist es still. nicht einmal die vögel singen, wie sie es sonst immer tuen. ich dachte mir nur das es schon ziemlich spät ist und es deshalb so still ist. nach 10 minuten erreichte ich den juwelier und gehe hinein. es ist niemand im gebäude. ich gehe zur klingel und klingle. nach einigen minuten kam eine gestalt hinter einem vorhang hervor. er fragt was ich brauche und ich sage ihm, dass ich einen ring für meine zukünftige brauche. es stimmt. es ist noch zu früh vom heiraten zu reden aber ich glaube dass sie die richtige ist. der juwelier gibt mir einen schönen ring und geht wieder hinter den vorhang. ich will zahlen aber danach verändert sich der juwelier. er sieht aus so aus, als ob seit jahrzenten niemand mehr hier arbeitete. da fällt mir ein artikel ein. das häufig leute in den letzten tagen illusionen als beschwerden meldeten. ich denke nur an mein glück in 10 minuten und laufe nach hause. ich ziehe mich um und erwarte das klingeln der türklingel. plötzlich passiert es. die tür klingelt. ich gehe ruhig hin und öffne die tür. da steht sie. die frau meiner träume in einen scharfen kleid, dass man sieht, wie steif ihre nippeln sind. sie geht auf mich zu und reißt mich auf den boden. danach vernascht sie mich. als sie meinen hals freilegt, verändert sich ihr gesicht und ich wusste, dass es nur zauber ist, der diese schönheit auf die welt gebracht hat. nun sah sie aus als ob sie noch nie in ihren leben normale sachen anhatte. aber das schrecklichste ist, dass ihre eckzähne gewachsen sind und drohen mir in den hals zu beißen. sie ist ein vampier. ich kann mich nicht wehren, weil sie mich festhält. plötzlich ein schuß. die braut zerfällt zu staub und ein mann steht da. soweit ich das sehen kann ist er auch ein vampir. er trägt einen roten hut und hat eine große, schwarze waffe in der hand. er lächelt mich an und verschwindet so schnell wie er gekommen ist. ich hole meinen ring hervor und sehe, dass er erbrochen ist. der mann im juwelier war ein dämon, der mich zu einem vampir machen will. aber dank diesen unbekannten mann mißlingt der plan.

    was halten sie von der geschichte?
    hmm... was soll ich sagen mr. präsident?
    naja. du bist mein bester man und ich glaube dass wir ein problem haben.
    wieso?
    weil dieser mann mit der waffe ein gefährlicher gegner sein könnte.
    aber es ist doch nur eine geschichte aus einem blöden buch?
    da wäre ich mir nicht so sicher.
    wie meinen sie das?
    warum habe ich dir eine blöde geschichte aus einen buch vorgelesen und warum haben wir einen verdächtigen mann mit hut in unserem gefängniss?
    sie meinen der plan X könnte durch einen lausigen vampir fehlschlagen?
    vielleicht.

    mfg
    andy
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    zitat von albert einstein

  6. #6
    Elite-Spieler Benutzerbild von Pyramidenkopf
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    @xray
    Sag mal Chris (Ich darf dich doch Chris nennen, oder)? Binn ich auch würdig, hier zu schreiben?
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  7. #7
    Meisterspieler
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    @Pyramidenkopf

    Aber sichi doch - Du bist doch ein Stammi (Stammuser) hier im SH Forum, oder? Also - los fang an
    Ach und klar kannste mich chris nennen - why not? *g*


    So, und jetzt wieder back to topic


    *der letzte Vorhang*

    Er war schon ein Sonderling. Tagsüber ein normaler und anständiger Geschäftsmann. Attraktiv und gebildet, ein wenig schüchtern und zum Teil auch etwas tolpatschig. Aber vielleicht war das auch nur eine Maske, eine Maske die jeder mal aufsetzt um sich nicht in seine Karten blicken zu lassen und die anderen Menschen allzu weit an sich ran zu lassen. Er war aber auch insofern ein Sonderling da er eine Neigung zur gewalttätigkeit hatte und seine Wutausbrüche lies er nicht selten an den Frauen aus, denn dort fühlte er sich stark. Dort konnte er seine Macht spielen lassen und seine "Überlegenheit" voll ausspielen. Sie gingen ihm scharenweise in die Falle welche er wie eine listige Spinne für seine Opfer auslegte. Abends, als er auf Beutefang ging, suchte er sich immer Frauen aus die alleine waren. Die in keinerlei begleitung erschienen und dann betrat er die Bühne. Es war Zeit für seinen Auftrit und er wußte, wenn der Vorhang fällt gibt es nur einen der den Applaus erntet. Geschickt legte er seine Falle aus, umgarnte sie, machte ihnen Komplimente, bestellte Getränke und wußte auf jedes Argument welches sie ihm entgegen brachten immer mit einem noch besseren Gegenargument zu kontern. Das beeindruckte sie und so ließen sie die Schutzmauer herunter und ihn gewähren, ohne dabei zu wissen, auf was, auf welches Monster sie sich eingelassen hatten. Ohne zu wissen, daß es aus dieser Falle kein Entkommen gab, daß er bereits sein tödliches cocon um sie webte.

    So auch an diesem Abend. Als er das Lokal betrat sah er sie schon vom weiten. Eine atemberaubend schöne Frau, derden Anblick so überweltigend auf ihn wikrte, daß er nicht anders konnte, als nur noch den Gedanken, den Wunsch zu hegen, soe zu besitzen - für immer in seiner Nähe zu haben, egal was kommen mag. Also legte er wieder seine Maske und begab sich zur ihrem Tisch. Ganz überraschend lächelte sie ihn an und bot ihm den Platz neben ihr an. Er war etwas verwirrt, denn soetwas hat er noch nicht erlebt. Er hatte nicht einmal die Möglichkeit seine Falle "scharf" zu machen. Doch er willigte an und setzte sich neben ihr. Die beiden unterhielten sich und zum ersten Mal war er nicht mehr so sicher ob es das richtige gewesen ist. Er verspührte ein klein wenig unbehagen und kurzzeitig war er sich nicht mehr sicher wer hier für wen die Falle auslegt. Schüttelte jedoch diesen Gedanken wieder fort und als er sich noch einmal anblickte war er wie berauscht von ihrer Schöhnheit, ihrer Intelligenz und schlagfertigkeit, mit der sie ihm überlegen schien. Das gefiel ihm, er fühlte, daß es diesmal ettwas großes sein wird - und in allen Dingen alle anderen Taten in den Schatten stellend.

    Doch wer führte hier wen an der Nase herum? War es wirklich er? Hatte er wirklich noch die Kontrolle über alles? Oder hat er in ihr seinen Meister gefunden?
    Über diese Fragen machte er sich keine Gedanken, nicht nachdem sie eingewilligt hat die Nacht bei ihm zu verbringen. Er sah sich schon dabei wie er er mit ihr ganz und gar heftig macht und hinterher... und hinterher sie bei ihm bleibt, für immer und ewig...

    So machten sich beide auf und in seinem Haus angekommen führte er sie in sein Schlafzimmer. Sie bat ihn das Licht zu dimmen und so folgte er ihrem Wunsch. Ganz komisch, denn normalerweise bestimmte er wo es lang geht aber er konnte es sich auch nicht erklären, warum er das gemacht hat. Es war ihm auch egal, alles war ihm egal, solange er sie besitzen konnte. So schloß er die Tür und noch als er den Schlüssel in der HAnd hielt kam sie auf ihn zu. Ihre Augen - ihre Augen waren auf einmal anders - sie schimmerten rötlich und ihre Haut fühlte sich so komisch kalt an. Sie umarmte ihn - er ließ er vor schreck den Schlüssel fallen - da biss sie auch schon zu. Ganz unverhofft in seinen Hals. Er spührte nichts mehr, keinen Finger konnte er bewegen und weder schreien noch sonst was. So steif viel er zur boden und zum aller ersten mal begriff er, daß er ihr in die Falle getapt ist. Eine Falle aus Schöhnheit und Intelligenz mit der sie ihn gefangen hat. So lag er da wie ein Lamm das zur Schlachtung bereit ist.

    Sie lies sich ihr Festmahl nicht entgehen und packte ihr Messer aus mit dem sie ihn nach allen Regeln der Kunst langsam, stück für stück zerlegte. Er wollte schreien, um hilfe rufen, auf sich aufmerksam machen, daß ihm doch jemand zur hilfe kommt, aber es war zu Spät, das Gift hat seine Aufgabe erfüllt...

    Es war die Vorstellung seines Lebens gewesen und als der Vorhang viel blieb der Applaus aus...

    Sie verweilte noch über Nacht und am nächsten Morgen machte sie sich wieder auf die Suche nach einem weiteren Opfer welches unvorsichtig in ihre Falle stolpern würde. Eine Falle aus der es kein Entkommen mehr gab...

  8. #8
    Elite-Spieler Benutzerbild von Pyramidenkopf
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    @xray
    Bravo! Super!
    Also, vielleicht findest du die Komplimente etwas übertrieben, aber ich war von der Geschichte mehr als beeindruckt! Die war schon genial!
    Hast du zufällig mal ´nen Schriftstellerkurs oder sowas gemacht?

    Die war wirklich gut geschrieben.
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  9. #9
    Elite-Spieler Benutzerbild von Pyramidenkopf
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    So Leute, hier kommt mal eine Geschichte von mir.


    VERHÄNGNISVOLLE FAHRT:

    Ja John, so machen wirs, hmm.... OK wir sehen uns. Bis dann! Mit diesen Worten endete nun das 1 Stündige Telefonat zwischen Joe Whitney und seinem alten Bekannten Frank Crawford. John hatte schon sehr lange nichts mehr von sich hören lassen und Frank war erfreut, dass nun nach 5-jähriger Kommunikationslosigkeit endlich wieder mal ein Lichtblick in die Freundschaft der beiden gebracht wurde.

    Wie auch immer, es war Ende November und Frank hatte gerade seine Sachen gepackt und war bereit für den Besuch bei seinem alten Freund John. Er war zu ihm in seine Landhütte eingeladen worden, wo sie zusammen das Wochenende verbringen sollten, um über alte Zeiten zu plaudern. Frank hatte zwar ein bisschen Schiss, weil er auf Schneebedeckten Straßen trotz Winterreifen keine gute Beherrschung über das Fahrzeug hatte, aber mit ein bisschen Vorsicht ließe sich das locker schaffen.
    Sein Koffer war nun im Kofferraum seines roten Jeeps verstaut und Frank war bereit für die Reise. Die Fahrt würde ca. 1 1/2 Stunden dauern. Mit einem Ruck ließ er die Fahrertür ins Schloss fallen und trat aufs Gaspedal.

    Die Reise zog sich nun schon ewig hin. Frank musste die letzte halbe Stunde eine holprige, eisige Waldstraße entlangfahren. Da hier scheinbar nicht allzu viele Autos vorbeikamen, waren keine Spurrinnen in den Schneebedeckten Straßen und Frank hatte so seine Probleme mit dem Wagen. Der wehende Schneesturm, der trotz der Deckung der Bäume die Sicht erschwerte, machte das ganze noch schlimmer. Es dämmerte nun schon und Frank dachte gerade, ob er noch vor Einbruch der Dunkelheit ankommen würde. In diesem Moment kam ihm ein Pick-Up entgegen, der ihn aus irgend einem Grund mit seinem Aufblendlicht die Sicht nahm und wie ein Verrückter hupte. Du Arsch, was soll das, schrie er. In diesem Moment verlor er die Konrolle über sein Fahrzeug.

    Langsam öffnete er seine Augen und musste feststellen, dass er kurz ohnmächtig geworden war und sein Auto voll in einen Baum gekracht war. Verdammt! Fluchte er, als er sich an die Stirn fasste und bemerkte, dass er blutete. Er öffnete mit Mühe die verbeulte Fahrertür und machte sich nun zu fuß auf den Weg.
    Der Schneesturm wehte immer noch und Frank steckte seine Hände in die Jackentaschen und der kalte Wind peitschte ihm stechend ins Gesicht. Er musste feststellen, dass es allmälich ziemlich dunkel geworden war. Das einzige beruhigende Geräusch in dieser Einöde war der rauschende Fluss. Nach einer Weile sah er von weitem endlich die Scheinwerfer eines Autos, das am Straßenrand stand. Er nahm seine rechte Hand aus der Tasche und winkte. Der wind brannte ihn auf seiner Hand, aber das war ihm egal. Er bagann auch zu laufen und zu rufen, bis er schließlich beim Auto ankam und einen großen Schreken erlebte. Das Auto, es war der Pick-Up von vorhin, der einfach so am Straßenrand parkte. Er sah von weitem, dass da jemand im Auto saß. Na dem werd´ ich was erzählen, dachte er sich. Er ging zur Fahrertür und schaute durchs Fenster. Drinnen lehnte ein Mann mit einem schwarzen hut, den er sich aufs gesicht gelegt hatte. Er schien zu schlafen.

    He aufwachen, du bist wohl nicht mehr ganz dicht! Fuhr Frank ihn an und riss die Fahrertür auf. Der Mann tat aber nichts dergleichen und blieb regungslos auf dem Sitz liegen. He was soll das, bist du blau, oder was, fuhr Frank ihn erneut an und nahm ihm den Hut vom Gesicht.
    Oh mein Gott, was zum Teufel.... Dem Mann, der da auf dem Fahrersitz saß, wurde scheinbar die Haut sorgfältig vom Gesicht gezogen. Frank ließ einen Schreckensschrei ab und wich von der entstellten Leiche zurück. Er stolperte. Oh mein Gott, oh mein Gott, was ist hier los. Mit diesen Worten bewegte er sich immer noch auf dem Boden rückwärts durch den Schnee, immer den Pick-Up im Auge behaltend. Plötzlich hielt er inne. Seine Hand hatte etwas im Schnee zu fassen gekriegt. Er drehte sich um und sah, dass er eine Hand zu fassen bekommen hatte, die senkrecht aus dem Schnee ragte.
    Er wollte aufstehen, als ihn plötzlich etwas am Fuß packte und sagte: Hmm... schicke Schuhe, italienisch? Frank bekam durch die gehörten Worte fast einen Herzinfarkt und riss sich los und lief um sein Leben. Bevor er die Bäume erreicht hatt, um durch den Wald zu flüchten drehte er sich noch einmal zu dem Pick-Up um, um zu sehen, wer dort war. Er konnte von der Seite erkennen, dass da jemand neben dem Wagen stand. Ein großer Mann mit schwarzer Kleidung. Wie konnte er den nur übersehen haben?
    Er war nun endlich beim Fluss und stand nun vor einem großen Problem. Wie sollte er den teils offenen, teils zugefrorenen Fluss überqueren? Er ging vorsichtig über einen Teil des Flusses, der zugefroren war. Er warf noch einen kontrollierenden Blick nach hinten, um sicher zu sein, dass ihm niemand folgte. Doch zu spät. Wenige Meter von ihm entfernt am Flussufer stand der Mann wieder. Er hielt ein großes blutiges Messer in der Hand und lächelte Frank an. Frank bekam die Panik und brach durch eine unkontrollierte Bewegung ein.
    Kälte durchfuhr seinen Körper und ein weißer Schleier legte sich über seine Augen.

    Frank, Frank bist du wach? Dies war die Stimme seines Freundes John, der neben ihm am Bett saß. Wo,... wo bin ich? stammelte Frank. Du bist in Sicherheit. Du bist in einem Krankenhaus. Was, was....? Lassen Sie Ihn nun bitte in Ruhe, er braucht noch ein bisschen Schlaf. Der Arzt bat John, das Zimmer zu verlassen. Als der Arzt auch noch gehen wollte, kam eine Krankenschwester durch die Tür und fragte, ob er noch einen Besucher empfangen könne. Hmm... na gut, aber nur noch einen, der soll sich aber beeilen. Der Arzt verließ anschließend das Zimmer. Frank lag im Bett und konnte nur verschwommene unscharfe Umrisse erkennen.
    Die Tür öffnete sich und es kam ein Mann herein. Frank konnte ihn kaum erkennen, aber er hatte Blumen dabei. Der Mann stellte sich ans Fußende des Bettes und berührte Frank´s bloße Füße. Hmm... schicke Schuhe, italienisch? Frank wollte eben nach dem Arzt rufen, als der Mann die Blumen fallen ließ und darunter ein Messer zum Vorschein kam. Mein kleines Geheimnis wollen wir doch nicht verraten, oder? sprach der Mann mit ruhiger Stimme und holte aus.
    Der kalte Stahl blitzte im Licht der Deckenlampe auf. Nun war es ein roter Schleier, der sich Frank über die Augen legte. Er konnte nur noch hören, wie der Mann die Tür schloss und fiel danach in einen Schlaf, aus dem er nicht mehr erwachen würde.



    Und wie war die Geschichte so?
    Ich weiss, die ist ein bisschen lang geworden, aber ich konnte nicht mehr aufhören zu schreiben.
    Ich hoffe, ihr findet mal die Zeit, euch die Geschichte mal durchzulesen.

    Thanks
    Pyramidenkopf
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  10. #10
    Meisterspieler
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    Hey Martin (ich darf Dich doch Martin nennen, oder? ) als erstes danke für Dein Kompliment - sollst mich hier aber nicht in Verlegenheit bringen!

    Nein, ich habe keinen Schriftstellerkurs o.ä. besucht, ich schreibe einfach schon seid langer Zeit (seid ich so 9/10 Jahre alt war) Kurzgeschichten, Geschichten und auch Gedichte und irgendwann hat man so seinen Stil gefunden...

    Deine Kurzgeschichte ist aber auch wahnsinnig gut - und sogar noch mit einer prise Humor ... "schicke Schuhe, Italienisch?" ... also ich mußte erstmal echt lachen, nicht weil es blöd war, sondern weil es einfach die Situation war, da steht er so nach dem Unfall, ist unter schock und plötzlich schnappt eine Hand nach seinem Fuß und diese Frage wird gestellt - einfach herrlich!

    Ich bin auf jeden Fall gespannt was Du sonst noch hier schreibst!

  11. #11
    Elite-Spieler Benutzerbild von totenbeschwörer
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    also, ich muss schon sagen. ihr könnt viel bessere geschichten schreiben als ich. das waren zwei spitze geschichten und ich glaube ihr beide habt einen kurs fürs schreiben gemacht.

    aber wieder zurück zum thema des threads.

    die todesuhr.

    niemand - am allerwengisten dr. lichtfield - sagte ralpf roberts frei heraus, daß seine frau sterben würde, aber die zeit kam, da begriff es ralph, ohne daß sie es ihm sagen mußten. die monate zwischen märz und juni waren eine nervenaufreibende, hektische zeit in seinem kopf - eine zeit von besprechungen mit ärzten, von abendlichen krankenhausbesuchen mit carolyn, von reisen zu anderen krankenhäusern in anderen staaten, um spezielle tests durchzuführen (ralpf verbrachte einen großteil dieser reisen damit, daß er gott für carolyns blue cross/major medical-krankenversicherung dankte), von persönlichen recherchen in der öffentlichen bibiliothek von derry, wo er zuerst nach lösungen, die die spezialisten bersehen haben könnten, und später nur noch nach hoffnung suchte und sich an storhhalme klammerte.

    diese vier monate waren, als würde er betrunken durch einen bösen jahrmarkt geschleppt werden, wo die leute auf den karussells wirklcih schrien, wo sich die leute wirklich im spiegellabyrinth verirrten und die einwohner der freak alley einene mit falschem lächeln in den geschitern und entsetzen in den augen ansahen. ralph sah das alles mitte mai, und als der juni kam, war ihm klargeworden, daß die werfer entlang der medizinischen mittellinie nur quacksalbereien zu verkaufen hatte, und der fröhliche quickstep der drehorgel konnte nicht mehr über die tatsache hinwegtäuschen, daß die melodie, die aus den lautsprechern drang, der trauermarsch war. es war ein jahrmarkt, duraus; der jahrmarkt der verlorenen seelen.

    ralph verdrängte diese gräßliche bilder - und die noch gräßlichere schlußfogerung, die hinter ihnen lauerte - den ganzen frühsommer des jahres 1992 hindurch, aber als der juni in den juli überging, wurde das schließlich unmöglich. die schlimmste sommerhitzewelle seit 1971 rollte über das mittlere maine hinweg, und derry simmerte in hitzeflimmern, luftfeuchtigkeit und tagestemperaturen um die fünfunddreißig grad vor sich hin. die stadt - schon unter günstigsten bedingungen nicht gerade iene überschäumde metropole - verfiel in völlige lethargie, und in dieser drückenden stille hörte ralph roberts zum erstenmal das ticken der todesuhr und begriff, daß beim übergang des külen, tifen grüns des juni in die brütende hitze des juli carolyns chancen auf null gesunken waren. sie würde sterben. wahrscheinlich nicht diesen sommer - die ärzte behaupteten, daß sie noch ein paar asse im ärmel hätten, und ralph war überzeugt, daß das stimmte -, aber diesen herbst oder winter. seine langjährige lebensgefährtin, die einzige frau, die er jemals geliebt hatte, würde sterben. er versuchte,den gedanken zu verdrängen, und schalt sich einen morbiden alten narren, aber im resignierten schweigen der heißen tage hörte ralph das ticken überall - es schien sogar in den wänden zu sein.

    am lautesten ertönte es aber aus carolyn selbst, und wenn sie ihm das gelassene blasse geschit zuwandte - um ihn zu bitten, das radio einzuschalten, damit sie zuhören konnte, während sie bohnen fürs essen schälte, oder in red apple zu gehen und ihr eine eis am stiel kaufen -, konnte er sehen, daß sie es auch hörte. er sah es in ihren dunklen augen, anfangs nur, wenn sie klar war, aber später auch, wenn ihre augen von den schmerzmitteln umwölkt waren, die sie bekam. da war das ticken schon sehr laut geworden, und wenn ralph in den heißen sommernächten, da selbst ein einziges laken zehn pfund zu wiegen schien und er glaubte, daß jeder einzelne hund in derry den mond anheulte, neben ihr im bett lag, da lauschte er ihm, dem ticken der todesuhr in carolyn, und ihm schien, als müßte sein herz vor kummer und angst zerspringen. wieviel sürde sie leiden müssen, bevor das ende kam? wieviel würde er leiden müssen? und wie sollte er nur ohne sie leben können?

    während dieser seltsamen, kummervollen zeit begann ralph auch in den heißen sommernachmittagen und langen dämmerigen abenden zunehmend längere spaziergänge zu machen und kam manchmal so erschöpft zurück, daß er nicht einmal mehr essen konnte. er rechnete damit, daß carolyn ihn wegen dieser ausflüge beschimpfen würde, daß sie sagen würde: warum läßt du das nicht bleiben, du dummer alter mann? du wirst dich umbringen, wenn du weiter bei dieser hitze spazierrengehst! aber sie sagte nie etwas, und allmählich erst ging ihm auf, daß sie es nicht einmal wußte. daß er ausging - ja, daß wußte sie. aber nichts von den vielen meilen, die er zu fuß ging, und auch nicht, daß er häufig vor erschöpfung zitterte und einem herzschlag nahe war, wenn er nach hause kam. früher hatte ralph immer geglaubt, sie würde alles sehen, selbst wenn er seinen scheitel einen zentimeter versetzt trug. jetzt nicht mehr; der tumor in ihrem gehirn hatte ihr die beobachtungsgabe gestohlen, wie er bald ihr leben stehlen würde.

    und so ging er spazieren und genoß die hitze, obwohl ihm manchmal schindlig wurde und seine ohren klingelten, er genoß sie, gerade weil sie seien ohren zum klingeln brachte; manchmalklingelten sie stundenlang so laut, und seine kopfschmerzen pochten so heftig, daß er das ticken von carolyns todesuhr nicht mehr hören konnte.

    er wanderte in diesem heißen juli fast durch ganz derry, ein alter mann mit schmalen schultern und schütterem weißen haar und großen händen, die immer noch aussahen, als wären sie zu harter arbeit fähig. er ging von der witcham street bis zu den barrens, von der kansas street bis zur neibolt street, von der main street bis zur kissing bridge, aber am häufigsten trugen ihn seine füße die harris avenue entlang nach westen, wo die immer noch wunderschöne und heißgeliebte carolyn roberts ihr letztes jahr in einem nebel von kopfschmerzen und morphium verbrachte, zur harris avenue extension und dem derry county airport. er ging die extension entlang - die baumlos und damit der unbarmherzigen sonne völlig ausgeliefert war -, bis er spürte, wie seine knie weich wurden, dann erst kehrte er um.

    er verwilte oft an einem schattigen picknickplatz in der nähe des flughafeniengangs, um wieder zu puste zu kommen. nachts war dies ein teenagertreffpunkt für liebesspiele und zum trinken, wo rap aus gettoblatern dröhnte, aber tagsüber gehörte der platz fast ausschließlich einer gruppe von ralphs freunden, die bill mcgovern immer die harris-avenue-altvorderen nannte. die altvorderen trafen sich zum schachspielen, zum rommé spielen oder einfach nur zum quasseln. ralph kannte viele seit jahren (mit stan eberly war er sogar in die grundschule gegangen) und fühlte sich wohl bei ihnen ... solange sie nicht zu naseweis wurden. die meisten wurden es nicht. sie waren zum überwiegenden teil yankees von alten schrot und korn, die in dem glauben aufgezogen worden waren: worüber ein mann nicht sprechen will das geht nur ihn etwas an.

    bei einem dieser spaziergänge fiel ihm zum erstenmal auf, daß mit ed deepneau, einem nachbarn aus seiner straße, etwas nciht stimmte.

    fortsetzung folgt.
    es gibt 2 dinge die unendlich sind. 1. das universum und 2. die menschliche dummheit. aber beim universum bin ich mir nicht so sicher.

    zitat von albert einstein

  12. #12
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    Danke für's Lob totenbeschwörer

    Aber Du schreibst auch super Geschichten ... muß ich schon sagen! Und _nein_ ich habe keinen Kurs gemacht - ehrlich!

    Sorry, hab keine Geschichte für's Topic - bin noch am schreiben... zu viele Ideen die ich verwirklichen will ... liefer ich aber auf jeden Fall nach...

  13. #13
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    danke viel mals.

    ich freue mich schon auf deine geschichte.

    mfg
    andy
    es gibt 2 dinge die unendlich sind. 1. das universum und 2. die menschliche dummheit. aber beim universum bin ich mir nicht so sicher.

    zitat von albert einstein

  14. #14
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    So, soooory - hat ein wenig länger gedauert, aber jetzt habe ich endlich auch ein wenig Zeit um mich um die Kurzgeschichte zu kümmern...



    *der Lohn für die Sünden*

    Es war mal wieder einer dieser Tage wo man sich wünscht im Bett geblieben zu sein. Alles begann um Acht Uhr morgens, als irgendwelche Sektenanhänger bei ihr an der Tür klingelten und ihr etwas über die Bibel erzählen wollten, mit ein paar Zeitschriften mit so 'nem komischen Wachtturm drauf vor ihrer Nase wedelten und sie geradewegs ins Paradies befördern wollten. Sie knallte mit voller Wucht die Tür zu und hörte noch ein "autsch! schei..." und lächelte Hämisch. "Das habt ihr nun davon, ihr Sektenheinis, was wollt ihr mir auch Eure Bibel verkaufen!" ... "Ich ins Paradies?" dachte sie "also wenn, dann habe ich ein Platz in der Hölle sicher!" überlegte sie weiter "Leute wie mich wird man nicht mehr ins Paradies lassen" bei diesem Gedanken verschwand ihr hämisches Lächeln und sie wurde traurig, denn es war wahr, sie hatte zu viele Sünden auf sich geladen, als daß sie je von diesen Reingewaschen werden könnte, zu viel Blut klebte auf ihren Händen. So schnell wie dieser Gedanke kam so schnell schüttelte sie den auch wieder ab und begab sich ins Bad. Ein Neuer Tag. Sie ließ das Wasser laufen und zog sich langsam aus. So schell wie sie in die Wanne stieg so schnell sprang sie auch wieder heraus "SCHEISSE - ist das KALT!" und dann viel es ihr auch wieder ein, der Zettel im Flur ... "Am Freitag ... blablabla ... wird das Warme Wasser abgestellt. Bitte ... blablala" ... "Oh Mann, warum habe ich bloß nicht daran gedacht? Ich hab KEIN BOCK kalt zu duschen. Werd ich aber wohl müssen, nun denn" und so duschte sie ganz schnell im kalten Wasser wobei sie daran dachte sich ja nicht zu erkälten, denn das konnte sie sich nicht erlauben. Nach dieser Duschaktion trank sie noch schnell ihren Kaffe und war auch schon auf dem Weg zum Auto, schnell noch die Tür hinter sich geschlossen und als sie dann endlich in ihrem schicken Sportwagen saß atmete sie tief durch "Eeeendlich" ... so kam sie auch noch Pünktlich in ihrem Büro an, setzte sich mit einer großen Tasse Kaffe hin und wußte, daß er bald wieder kommen würde. Er der sie jedes Mal verfolgt und ihr nach dem Leben trachtet. Er welcher ihr schon so viele Fallen gestellt hat und wegen dem sie so viele Menschen auf dem Gewissen hat. Aber diesmal war endgültig schluß, diesmal würde sie ihn zur Strecke bringen, denn sie war vorbereitet. In ihrer 45er Magnum steckten Silberkugeln und sollten die nicht ausreichen, so hatte sie auch noch vorgesorgt und sich für ein kleines Vermögen weitere Kugeln gekauft so daß sie ihn wieder dorthin schicken konnte wo er hingehörte. Jedoch hieß es ersteinmal warten, warten bis er wieder zur ihr kommt, um sie schleicht bis er endlich seine gräßliche Fratze zeigt. Irgendwann, müde von dem vielen warten, schlief sie ein. Die Stunden vergingen und auf einmal vernam sie ein leises Geräusch. Sie riss die Augen auf, ihr Herz raste. Das leise knarren der Dielen kam immer näher und näher, bis es endlich vor der Tür ihrer Privatdetektei aufhörte. Siehielt den Atem an, grif nach der Waffe und zielte direkt auf die Tür. Langsam drückte jemand oder etwas die Klinke nach unten und...

    ... Fortsetzung folgt!


    (wenn ihr möchtet, dann schreibe ich den zweiten Teil in den Nächsten Tagen - ein bißchen Spannung muß sein )

  15. #15
    Elite-Spieler Benutzerbild von Pyramidenkopf
    Im Spiele-Forum seit
    Sep 03
    Ort
    In der Hölle
    Beiträge
    314
    @Chris
    Hey Chris, schreib die Geschichte unbedingt weiter!
    Ich will wissen, was das für einer ist, der ihr täglich nach dem Leben trachtet und warum sie wegen dem eine Waffe mit Silberkugeln hat.

    @Andy
    He Andy, die Geschichte hat doch irgendwas mit ES zu tun, oder? Weil der Ort Derry ist mir irgendwie bekannt vorgekommen.
    Die Welt wird nicht bedroht
    von den Menschen,
    die böse sind.
    Sonder von denen, die
    das Böse zulassen.

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