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Thema: Allgemein immer kürzere Spielzeit

  1. #1
    Halbaktiver Forenbenutzer Benutzerbild von xzdoi
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    Allgemein immer kürzere Spielzeit

    Geht es nur mir so, oder ist euch aufgefallen, dass die Singleplayerkampagne der meisten neuen Spiele immer verdammt kurz ist, verglichen mit dem Geld das man zahlt? Das neue CoD spielt man ja kaum 6 Stunden, dann ist man fertig, GoW habe ich auch mal an einem Nachmittag im Coop durchgespielt. In letzter Zeit hatte ich irgendwie kaum ein Spiel, dass länger als etwa 12 Stunden gedauert hat bis es fertig war. Ausnahmen aus letzter Zeit bilden nur Starcraft 2, Mass Effect 2 und Dragon Age.

    Ich finde das sogesehen eine ziemliche Sauerei, weil die Spiele trotzdem noch 40-50€ kosten, obwohl man sich häufiger neue Spiele holen muss. Wenn es nicht gerade Topspiele sind, warte ich mittlerweile lieber auf Steamaktionen oder hole mir Budgetspiele.

    Ich kann mich noch erinnern, dass man früher Spiele wie Baldurs Gate 2 schon sehr lange spielen konnte, bis man sie durch hatte.

    Was meint ihr dazu?
    Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt, geht nicht verloren.

  2. #2
    Meisterspieler Benutzerbild von Sly Boots
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    Bezüglich der Spieldauer solltest du erstmal die unterschiedlichen Genres auseinanderhalten.

    Ist doch logisch, dass du für ein RPG wie Baldur's Gate, Dragon Age oder Mass Effect wesentlich länger brauchst als für irgend eine Ballerei.
    Kann aber gut sein das die Spiele dennoch kürzer werden.
    Irgendwie müssen die ja was machen, damit deren Ideenmangel nicht so stark auffällt.
    Das einzige was man dagegen tun kann, ist ihren Rotz nicht gleich zum Release als Vollpreistitel zu erwerben.
    Bei sinkenden Verkaufszahlen merken die dann vielleicht mal was die so für ne Scheiße fabrizieren.

  3. #3
    Meisterspieler Benutzerbild von Keyblademaster Riku
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    Ist mir aber auch aufgefallen. Das letzte, wo ich wirklich mehr als 100 Stunden drangehangen habe, war Final Fantasy XIII. Und Mass Effect 2 hab ich auch schon 6 mal durch. Aber da haben wirs ja. RPG (oder Actionrpgs) sind dazu aufgelegt, über mehrere Stunden zu gehen. Aber du musst bedenken, dass Shooter wie CoD oder GoW auch Multiplayermodi haben und Onlineservice, mit dem man meist mehrere Wochen gut auskommt. Halo 3 ist zwar schon steinalt, aber es wird (bevor Reach rauskommt natürlich xD) immer noch online gespielt, mit bis zu hunderttausenden pro tag. Das haben RPGs wie FF oder ME oder Dragon Age dann nicht und viele (ich z.B. xD) wollen auch kein Geld für DLCs ausgeben.^^ Also ist es demnach ziemlich ausbalanciert . Und seien wir mal ehrlich, würdest du einen unglaublich linearen Shooter a la CoD oder GoW spielen, der über 30 Stunden geht? Da spielen die Nerven einfach irgendwann nicht mehr mit, weil sich alles hinziehen würde. Dann hätte man nicht in jeder Mission etwas unglaublich geiles und unverbrauchtes zu spielen.-^.^-

    MfG,
    Keyblademaster Riku
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  4. #4
    The Watchmaker Benutzerbild von GnG Actraiser
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    Kann ich so eigentlich nicht unterschreiben, xzdoi.

    Man muss, wie Sly schon schrieb, unterscheiden, in welche Richtung die Spiele gehen. Gerade bei den tendenziell längeren Rollenspielen hat man ja im Normalfall mehr zu tun, als in einer Kampagne eines Ego-Shooters. Diese kommen in der Regel aber gerade heutzutage mit umfangreichen Multiplayer-Modi daher, die das Erlebnis um viele Stunden verlängern können. Ganz zu schweigen davon, dass die Spieldauer durch die Spielweise des jeweiligen Spielers stark variiert. Ich habe mir auch einige Zeit eingebildet, dass die Spiele im Durchschnitt früher länger waren. Aber bei genauerer Betrachtung wird einem auffallen, dass das eigentlich gar nicht der Fall ist. Viele Shmups und Platformer konnte man - Übung und gewisses Können vorausgesetzt - in 30 bis 45 Minuten beenden. Versuche das mal mit einem späteren 3D-Jump 'n' Run. Als weiteres Beispiel, diesmal aber im Abenteuer-Sektor, könnte man "The Secret of Monkey Island" nennen, welches man beim zweiten Durchgang bereits in 90 Minuten oder weniger beenden kann. Mir fällt spontan kein neueres Adventure ein, bei dem das genauso ist.

    Bedenkt man dann noch, dass Spiele heute durchschnittlich weniger kosten und die Preisspanne dank Internet größer ist, bekommt man genauer betrachtet meiner Ansicht nach sogar noch mehr für sein Geld.
    Geändert von GnG Actraiser (25.8.10 um 16:36 Uhr)


  5. #5
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    Ich kann den Aussagen meiner Vorredner nur zustimmen. Wie lange ein Spiel andauert hängt in erster Linie vom Genre ab. Shooter jeglicher Art haben nunmal eine sehr kurze Spieldauer. Es würde auch langweilig sein, wenn man 50+ Stunden an einem derartigen Spiel sitzen würde. Zumal dieses Genre ja nicht wirklich fesselnde Storys vorweisen kann.
    RPG's sind da schon eine andere Sache. Hier geht es um die Handlung. Ein RPG mit einer miserablen Story (oder einer nicht sichtlich vohandenen Story) kann sich nur schwer behaupten.
    Ich halte es jedenfalls nicht für sinnvoll zu behaupten die Spieldauer wird immer kürzer. Viel mehr regt mich das künstliche in die Länge ziehen vieler Spiele auf ^^

  6. #6
    The Watchmaker Benutzerbild von GnG Actraiser
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    Zitat Zitat von NYX
    Zumal dieses Genre ja nicht wirklich fesselnde Storys vorweisen kann.
    Ergänze das doch lieber mit einem "in der Regel" oder Ähnlichem.

    Außerdem braucht es nicht unbedingt eine besonders packende Geschichte, um einen Spieler für lange Zeit an den Bildschirm zu binden.


  7. #7
    NYX
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    Zitat Zitat von GnG Actraiser Beitrag anzeigen
    Ergänze das doch lieber mit einem "in der Regel" oder Ähnlichem.

    Außerdem braucht es nicht unbedingt eine besonders packende Geschichte, um einen Spieler für lange Zeit an den Bildschirm zu binden.
    Es Bedarf aber in jedem Fall etwas, was einen wie du sagtest bindest. Und bei (reinen) Shootern habe ich das bisher NIE gesehen.
    RPG's bieten zwar auch nicht immer das Gelbe vom Ei und nerven Spiele mit sich immer wiederholenden belanglosen Handlungen, ABER es sind wenigstens Handlungen die sich auch so nennen können.

  8. #8
    The Watchmaker Benutzerbild von GnG Actraiser
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    Zitat Zitat von NYX Beitrag anzeigen
    Es Bedarf aber in jedem Fall etwas, was einen wie du sagtest bindest. Und bei (reinen) Shootern habe ich das bisher NIE gesehen.
    Systemshock, Bioshock, die Half-Life-Episoden, Deus Ex etc. Je nach dem, wie man Spannung auslegt und wie gut die Erzählweise ist, können durchaus auch Shooter mit dem mehr als ausgelutschten Weltkriegsszenario fesselnd sein.

    Dass du das noch nie gesehen hast, glaube ich dir aber gerne. Immerhin kann man nicht alles spielen und außerdem muss nicht jeder etwas als spannend wahrnehmen, nur weil es jemand anderes vielleicht tut.

    Ist aber hier auch nicht ganz das Thema.

    RPG's bieten zwar auch nicht immer das Gelbe vom Ei und nerven Spiele mit sich immer wiederholenden belanglosen Handlungen, ABER es sind wenigstens Handlungen die sich auch so nennen können.
    Wenn du "Jugendlicher Trupp rettet Welt vor dem Bösen" als Handlung bezeichnest, müssen aber auch "Held rettet Prinzessin" und "Ein-Mann-Armee zerlegt ganze gegnerische Schwadron" gelten.

    Aber jetzt lieber zurück zum eigentlichen Thema.


  9. #9
    Meisterspieler Benutzerbild von Sonic89
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    Was ich gemerkt habe, das ich Klassiker, die ich früher als kleiner Junge riesen Mühe hatte, nun mit Links schaffe. Content-mässig sind die neuen Spiele nicht länger als die alten. Nach ein paar Jahren Gamingerfahrung weiss man halt in etwa wie ein Shooter funktioniert und spielt in locker von der Hand durch.

    Zudem merk ich immer mehr das Spiele sehr benutzerfreundlicher und einfacher werden, was natürlich auch dazu beiträgt, das Spiele kürzer sind.

    Aber wie alle hier schon gesagt haben: Je nach Genre andere Spielzeit.

    Nur das mit Shooter 30h in die Länge ziehen. Wenn man bedenkt das meistens mehrere Teile kommen mit minimalen Verbesserungen sieht man, das man das gleiche Spielprinzip locker über eine lange Story entfalten kann.

    Aber heutzutage wird ja der Content eh so angepasst, das man schon die ersten DLCs am Start hat bevor der Release überhaupt ist. (HL2 mit Episoden, RPG DLCs)

  10. #10
    Halbaktiver Forenbenutzer Benutzerbild von xzdoi
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    Zitat Zitat von Sonic89 Beitrag anzeigen

    Zudem merk ich immer mehr das Spiele sehr benutzerfreundlicher und einfacher werden, was natürlich auch dazu beiträgt, das Spiele kürzer sind.
    Das ganz bestimmt.

    Das die Spielzeit vom Gerne abhängig ist, kann ich so nicht ganz unterschreiben, vor allem das Shooter keine gute Story haben können. Mafia 1, als Beispiel, habe ich als recht lang in Erinnerung, und vor allem war die Story wirklich gut. Und wenn es nicht so wirkt, ob alles nur künstlich hinausgezögert wird, kann auch derselbe Shooter lange Spaß machen.
    Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt, geht nicht verloren.

  11. #11
    ̣ Benutzerbild von Scar
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    Also ich habe auch sehr wohl das Gefuehl, dass Spiele generell immer kuerzer werden. Natuerlich gibt es auch Genre-Unterschiede. Aber gerade Shooter werden kuerzer, meines Gefuehls nach.
    Wenn ich da an ein Half Life zurueckdenke; Da hab ich mit Sicherheit laenger als nur ca.5 Std daran gespielt. Selbst nach dem letzten (wahrscheinlich hundertsten Mal) durchspielen saß ich locker 20 Std vor dem Schirm.
    Heutzutage sind Shooter (gerade Call Of Duty, da das als Beispiel auftauchte) nach 5 Std durch. Wenn man sie zum zweiten Mal spielt noch schneller.
    Ich finde das sehr schade. Ein Shooter muss doch nicht nur aus sinnloser Rumballerei bestehen. Das macht dann natuerlich nicht ewig Spaß.
    Eine gute Story finde ich kann man jedem Spiel goennen, nicht nur RPGs.

    Edith sagt noch: Ein neues Strategiespiel (z.B. Supreme Commander) hatte ich auch in rund 5 Std durch. Das waren glaube ich gerademal 5 Missionen. Aber zum Glueck ist es bei Strategiespielen noch nicht so verbreitet.

    Es würde auch langweilig sein, wenn man 50+ Stunden an einem derartigen Spiel sitzen würde.
    Wenn man eine richtige Story entwirft, dann wuerde das nicht langweilig werden, ganz und gar nicht. Die Storyschreiber werden eben immer schlampiger und klatschen eben eine voellig dumme und/oder abgekupferte Story dahin. Das macht dann natuerlich keinen Spaß.
    Mass Effect 2 mal als Beispiel genannt. Ich wuerde das nicht mehr den Rollenspielen zuordnen. Eher Taktik-Shooter mit Rollenspielelementen (ein paar ausbaubare Feertigkeiten). Aber dennoch hat mich dieses Spiel recht lange unterhalten, ohne langweilig zu werden, weil die Story wirklich gut ist.



    Allgemein finde ich, dass es doch sehr traurig ist, fuer immer schlechter werdende Spiele (das Hauptaugenmerk liegt ja schon seit langem fast nur noch auf Graphik) immer mehr Geld zu zahlen.
    Stellt euch das mal vor heutzutage zahlt man fuer ein neues PC-Spiel 100 DM!
    Ich finde fuer so eine Stange Geld kann man auch was erwarten. Und damit meine ich nicht nur praechtige 5-stuendige Ballereien mit seichter Story.
    Geändert von Scar (26.8.10 um 12:38 Uhr)

  12. #12
    Meisterspieler Benutzerbild von Keyblademaster Riku
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    Zitat Zitat von GnG Actraiser Beitrag anzeigen
    Systemshock, Bioshock, die Half-Life-Episoden, Deus Ex etc. Je nach dem, wie man Spannung auslegt und wie gut die Erzählweise ist, können durchaus auch Shooter mit dem mehr als ausgelutschten Weltkriegsszenario fesselnd sein.
    Das stimmt, die Storys der Spiele sind wirklich sehr fesselnd und man kann mit z.B. Bioshock (wenn man wirklich alles ausreizt) schon gut an die 15-18 Stunden schaffen, aber würde man wirklich gerne darüber hinusgehen? Bioshock 2 hat dies mit einer neuen Story ja bereits getan und trotzdem war es ausgreizt und das Szenario verbraucht und nicht mehr so fesselnd. Das wäre bei Teil 1 auch passiert, wenn man noch doppelt so lange gespielt hätte, weil man bei Shootern sich schneller ein Ende herbeisehnt als bei RPGs. RPGs haben nämlich (vorrangig durch Lvl) ein komplettes Belohnungssystem im Verlaufe des Spiels, von beseren Fähigkeiten, bis hin zu stärkeren Gegnern, komplexeren Kämpfen und stärkerer Ausrüstung/Waffen. Das kann man nicht alles in Shooter packen und wenn doch, ist es ein Actionrpg (auch wenn Fallout 3 krass ist und ein ziemlich blutiger Ego-Shooter ist, ist er eher ein RPGFPS. Und es bewährt sich auch nur, weil es eine geniale und große offene Welt hat, wäre es linear gewesen (und hätte es dann immernoch eine Spielzeit von 100 Stunden gehabt), wäre es sicher ein flopp gewesen, weil man nicht in solch einer langen Spielzeit mit solch Einschränkungen leben möchte. Aber das nur als Beispiel.^^

    MfG,
    Keyblademaster Riku^^
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  13. #13
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    Zitat Zitat von Scar Beitrag anzeigen
    Stellt euch das mal vor heutzutage zahlt man fuer ein neues PC-Spiel 100 DM!
    Ich finde fuer so eine Stange Geld kann man auch was erwarten. Und damit meine ich nicht nur praechtige 5-stuendige Ballereien mit seichter Story.
    Hi,

    also für Civilization I habe ich damals als es rauskam 115,- DM (!!) bezahlt, das war zu der Zeit ein gängiger Preis für PC-Spiele. Wenn ich die Preise von früher und heute vergleiche, sind Spiele eher günstiger geworden.

    Grüße
    Der alte Teich / Ein Frosch springt hinein / Vom Wasser ein Geräusch (Matsuo Basho)

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  14. #14
    The Watchmaker Benutzerbild von GnG Actraiser
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    Zitat Zitat von Scar Beitrag anzeigen
    Allgemein finde ich, dass es doch sehr traurig ist, fuer immer schlechter werdende Spiele (das Hauptaugenmerk liegt ja schon seit langem fast nur noch auf Graphik) immer mehr Geld zu zahlen.
    Stellt euch das mal vor heutzutage zahlt man fuer ein neues PC-Spiel 100 DM!
    Ich finde fuer so eine Stange Geld kann man auch was erwarten. Und damit meine ich nicht nur praechtige 5-stuendige Ballereien mit seichter Story.
    Definiere bitte "immer schlechter werdende Spiele". Ohne Begründung kann ich diese Aussage nicht für voll nehmen. Und den Punkt mit der Grafik lasse ich nicht gelten. Gerade Nintendos Wii, die rein technisch bestenfalls marginal über der Xbox von 2001/2002 einzuordnen ist, zeigt doch, dass das Gegenteil der Fall ist. Ganz zu schweigen von der steigenden Popularität der Handhelds.

    Des Weiteren zahlst du heute für ein Videospiel im Normalfall weniger als zu DM-Zeiten. Selbst, wenn man die Inflation mit einbezieht. Bei brandneuen Konsolenspielen warst du damals gut und gerne mit 140 und mehr DM dabei, vor allem, wenn die Konsole modulbasiert war. Wenn man heute Preise vergleicht, sind knapp 60 Euro eigentlich das absolute zu bezahlende Maximum und meistens findet man, nicht zuletzt dank der raschen Verbreitung des Internets und leicht abzuwickelnden Importen, die Spiele für noch weitaus weniger Geld.


  15. #15
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    Zitat Zitat von Scar Beitrag anzeigen
    Stellt euch das mal vor heutzutage zahlt man fuer ein neues PC-Spiel 100 DM!
    Das war früher auch Normalpreis für die SNES-Spiele, die ich mir gekauft habe. Teils ging das bis zu 120 DM. Bei PC-Spielen war das ähnlich (obwohl die Preislagen da eher mal variieren können). Da tut sich also im Vergleich wohl nicht viel, gerade was Konsolentitel betrifft. Dass Spiele teuer sind, da stimme ich dir zu. Aber teurer als damals wohl eher nicht.

    Nur steigen die Produktionskosten sicher immer weiter, wenn man mit der Entwicklung Schritt halten möchte (was heutzutage ja im Bereich Software fast gar nicht mehr möglich ist). Und die wieder aufzufangen scheint heutzutage gar nicht mehr so einfach zu sein. Von Insolvenzmeldungen von Spieleentwicklern liest man doch auch immer häufiger. Zumindest nehme ich das so wahr. Dass nach wie vor allerorts raubkopiert wird, macht die Situation sicher nicht einfacher. Damit scheißt die Spielergemeinde sich ja auch in den eigenen Garten. Und auch davon ab scheint es nicht so einfach zu sein, als Spieleentwickler heutzutage profitabel zu arbeiten. Dann muss man eben irgendwo Abstriche machen. Man kann als Unbeteiligter natürlich bequem klugscheißern und sagen, dann sollen sie es eben besser machen, dann verkauft es sich auch besser. All das muss auch erstmal finanziert werden und ist mit Risiken verbunden, die jemand tragen muss.

    Jedenfalls dürfte eine etwaige zu kurz geratene Spieldauer oftmals auch einfach der finanziellen Situation geschuldet sein. Vielleicht muss man heutzutage zuviele Ressourcen in andere Dinge (wie Grafik/Performance) stecken und hat dann einfach keinen finanziellen Spielraum mehr. Das halte ich für wahrscheinlicher, als dass die Leute einfach nur keine Ideen mehr haben (reichlich unqualifizierte Aussage). Jedes Budget ist irgendwann mal erschöpft.

    Insgesamt bin ich persönlich bei den Spielen, die ich mir kaufe, mit der Spiellänge eigentlich immer zufrieden. Dass ich jemals wirklich gesagt hätte "das war mir eindeutig zu wenig", daran kann ich mich nicht erinnern. Das ist auch heute noch so (jetzt jüngst hatte ich mit einem Add-On etwas Pech, aber das bezieht sich nicht auf das Hauptspiel, sondern wirklich nur auf das Add-On). Wobei ich auch keine Ego-Shooter oder dergleichen spiele, sondern eher Rollenspiele und solche Sachen. Und da bin ich eigentlich immer zufrieden. Vielleicht hatte ich ja auch Glück. Aber dass bei der Spieldauer richtigerweise das Genre berücksichtigt werden muss, wurde nun ja auch schon oft genug erwähnt.

  16. #16
    total beglubbt Benutzerbild von BarakaX
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    Ich bin inzwischen schon lange dazu übergegangen mir aktuelle Spiele nur noch für eine Woche auszuleihen. Durchzocken, zurückschicken, fertig. Wirklich gekauft werden nur noch ältere, gebrauchte Spiele (die vermutlich nicht innerhalb einer Woche zu schaffen sein würden), die dann nicht mehr als 15€ kosten.

    Wenn man halt immer alles neue sofort und unbedingt nagelneu haben will muss man halt entsprechend dafür zahlen, so ist es halt.

    Das letzte Spiel, an dem ich wirklich Monate lang drangesessen bin war Final Fantasy X, ein absolutes Meisterwerk, hab keine einzige Minute bereut.

    Man legt heute halt mehr Wert auf Grafik und blingbling als auf Gameplay und Spieldauer. Für die jungen Leute heutzutage ist Optik ja fast alles, da ist eine nicht ganz topaktuelle Grafik bereits ein absolutes KO-Kriterium, weshalb ein Spiel schlecht ist. Gleichzeitig sitzen einem als Entwickler die Publisher im Nacken, die das Spiel am liebsten noch vorgestern auf dem Markt hätten, da kommen Gameplay und Spieldauer halt meistens etwas zu kurz.

    EDIT: Zu dem Argument, früher haben die alten NES/SNES Spiele auch 120DM gekostet, das stimmt zwar, allerdings war damals der Markt nicht so überflutet, da gab es keine 10 neuen Spiele pro Monat die man unbedingt haben möchte sondern vielleicht alle paar Monate mal eins, auf das konnte man dann auch lange genug sparen oder es sich zum Geburtstag/Weihnachten wünschen. Dass die Spiele insgesamt nun dennoch etwas günstiger bzw. zumindest nicht merklich teurer geworden sind als damals ist auch schlicht und einfach der erhöhten Nachfrage geschuldet. Zu NES-Zeiten war zocken noch was für Kinder und Nerds, heute hat doch fast jeder eine Konsole zuhause stehn.
    Geändert von BarakaX (26.8.10 um 15:06 Uhr)

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