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Thema: Allgemein immer kürzere Spielzeit

  1. #17
    The Watchmaker Benutzerbild von GnG Actraiser
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    Zitat Zitat von BarakaX
    EDIT: Zu dem Argument, früher haben die alten NES/SNES Spiele auch 120DM gekostet, das stimmt zwar, allerdings war damals der Markt nicht so überflutet, da gab es keine 10 neuen Spiele pro Monat die man unbedingt haben möchte sondern vielleicht alle paar Monate mal eins, auf das konnte man dann auch lange genug sparen oder es sich zum Geburtstag/Weihnachten wünschen. Dass die Spiele insgesamt nun dennoch etwas günstiger bzw. zumindest nicht merklich teurer geworden sind als damals ist auch schlicht und einfach der erhöhten Nachfrage geschuldet. Zu NES-Zeiten war zocken noch was für Kinder und Nerds, heute hat doch fast jeder eine Konsole zuhause stehn.
    Ich bin zugegebenermaßen nicht ganz im Bilde über die damalige Anzahl der Neuerscheinungen. Aber ich kann dir nicht glauben, dass es damals nur alle paar Monate interessante Spiele gab. Ganz besonders dann nicht, wenn man sich jetzt im Nachhinein den immensen Backkatalog der damaligen Markführer ansieht. Ganz zu schweigen davon, dass man damals mehr als "nur" drei Systeme zur Auswahl hatte und auch immer noch diverse verschiedene Heimcomputer eine mehr oder weniger unterschiedliche Softwarebibliothek boten.

    Und auch wenn die gesunkenen Preise wirklich Folge der Entwicklung der letzten Jahre sind, so zahlt man heute halt trotz Inflation für dieses Hobby weniger. Gerade wenn man ein Sparfuchs ist, Preise vergleicht und auch auf Spiele ausweicht, die vielleicht schon ein Jahr alt sind, stehen einem heute wesentlich mehr Türen offen, als in den Neunzigern.


  2. #18
    Profi-Spieler Benutzerbild von Oyabun
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    Zitat Zitat von BarakaX Beitrag anzeigen
    EDIT: Zu dem Argument, früher haben die alten NES/SNES Spiele auch 120DM gekostet, das stimmt zwar, allerdings war damals der Markt nicht so überflutet, da gab es keine 10 neuen Spiele pro Monat die man unbedingt haben möchte sondern vielleicht alle paar Monate mal eins, auf das konnte man dann auch lange genug sparen oder es sich zum Geburtstag/Weihnachten wünschen. Dass die Spiele insgesamt nun dennoch etwas günstiger bzw. zumindest nicht merklich teurer geworden sind als damals ist auch schlicht und einfach der erhöhten Nachfrage geschuldet. Zu NES-Zeiten war zocken noch was für Kinder und Nerds, heute hat doch fast jeder eine Konsole zuhause stehn.
    Hi,

    das mit den 10 Spielen pro Monat kommt vielleicht hin, allerdings sind davon 8 Casual-Games, die es früher so nicht gab.

    Bei der steigenden Nachfrage stimme ich dir zu, liegt sicher aber auch mit an den Casual-Gamern.

    Echte Must-Have Spiele gibt es - zumindest nach meiner Wahrnehmung - auch nicht mehr als früher.

    Grüße
    Der alte Teich / Ein Frosch springt hinein / Vom Wasser ein Geräusch (Matsuo Basho)

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  3. #19
    Meisterspieler Benutzerbild von Sonic89
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    Was ich aber immer wieder höre und erlebe, ist die Wichtigkeit eines Multiplayer Moduses. Ich kenn viele Neu-Gamer mit den Next-Gen Konsolen. Wenn es dort keinen MP Modi hat, wollen sie es nicht und flamen sofort rum.
    Und die Story spielen sie auch nur mal schnell. Sogar Games die nie für einen MP bekannt waren, basteln nun schnell nen DM oder TDM Modus und da haben sies.

    Sieht man ja bei den neusten CoD. Wo Teil 1 sogar noch mit nem Addon daherkam, hat man in MW2 gerade mal 5std Story und dann ab in den MP.

    Früher gab es das halt nicht. Koop war das Stichwort, aber man musste halt mehr Content haben für SP um sich gut zu verkaufen da auch nicht jeder 24/7 Kollegen zum spielen daheim hatte.

    Ich mein die Zeit in der CS Zocker noch die Nerds waren ist nicht lange her. Und heute spielt jedes Kiddie MP (was man meiner Meinung nach im sinkenden Niveau bei MP Spielen sieht)

  4. #20
    total beglubbt Benutzerbild von BarakaX
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    Ob es auch früher schon genau so viele Games zeitgleich gab die man unbedingt haben wollte oder nicht ist wohl einfach Ansichtssache. Bei mir ist es jedenfalls so, dass ich mir damals, als kleiner Dreikäsehoch, für meinen SNES regelmäßig immer ein bestimmtes Spiel gewünscht habe, dass ich dann zu bestimmten Anlässen wie Geburtstag, Weihnachten... etc. bekommen und bis zum erbrechen gezockt habe, ich weis noch genau, dass ich Secret Of Mana mal zu Weihnachten bekommen habe, hab mich gefreut wie ein Schnitzel und das Spiel locker 10x durchgespielt und war damit für Monate beschäftigt, ganze Wochen hab ich nur mit dem aufleveln der Zaubersprüche verbracht. Super Mario Allstars hab ich zusammen mit meinem damals besten Kumpel auch locker 20x durchgezockt und es war nie langweilig. Auf dem NES war des das selbe mit Legend Of Zelda. Wars doch mal langweilig hatte man ja Freunde mit denen man tauschen konnte.

    Heute ist es eher so, dass ich mir ein Spiel kaufe, es auf mittlerem Schwierigkeitsgrad durchzocke, dann alles gesehen habe und das Spiel nie wieder anfasse und direkt das nächste mir vornehme, weil die Auswahl imo einfach bedeutend größer ist. Es gibt viele Spiele, die mich interessieren würden, aber soviel Zeit hab ich garnicht um die alle zu spielen. Dass ich inzwischen eher andere zeitintensive Hobbys habe als zocken kommt noch dazu . Über die Jahre hinweg hat das zocken seine Faszination wohl etwas verloren.

    Dennoch, zum eigentlichen Thema bleib ich bei dem, was ich ja schon sagte, Spiele werden immer pompöser, grafisch immer anspruchsvoller und realistischer - Videogames sind heute keine Randerscheinung mehr sondern ein Milliardenmarkt, da ist Zeit eben Geld und jede Mission die man zusätzlich integriert kostet Zeit. Da bringt man lieber ein Spiel heraus mit nur 5h Spielspaß dafür aber Mörderfetter Grafik und dafür dann jedes Jahr erneut einen schnell zusammengeschusterten Nachfolger. Daran verdient man deutlich mehr als wenn man nur an einem Teil doppelt so lange arbeiten würde.

    Dass mit dem Multiplayer ist sicher auch ein Grund, damit machen sich die Programmierer das Leben recht einfach, wozu gute K.I. und gute Kampagnen entwickeln, lassen wir die Zocker doch einfach gegeneinander spielen ;-). Wäre an sich auch nichts dagegen einzuwänden, leider sind meiner Erfahrung nach mindestens 70% aller Onlineuser einfach nur egoistische unsportliche Vollidioten. Klingt hart, aber mir hats den Spaß am Onlinegaming schon lange vermießt. Auch wenn die Entwickler selbst da nur wenig dafür können.
    Geändert von BarakaX (26.8.10 um 18:58 Uhr)

  5. #21
    Ferocious
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    Zitat Zitat von BarakaX Beitrag anzeigen
    Wenn man halt immer alles neue sofort und unbedingt nagelneu haben will muss man halt entsprechend dafür zahlen, so ist es halt.
    jop, so ist das. das prince of percia, welches 2008 erschienen ist (glaub ich)
    hat neu 70 euro gekostet, ein jahr später hab ichs in einem uns bekannten
    markt für 20 euro gekauft. assassins creed 2 war das einzige spiel, das
    ich vorbestellt habe. aber dennoch hab ich es neu für 45 euro bekommen,
    während andere bis JETZT immernoch 60 euro dafür hinblättern,
    und das spiel ist ja fast schon mehr als ein halbes jahr alt
    überhaupt ist spiele im ausland bestellen viel günstiger wie in deutschland
    zu kaufen. auch wenn es um spiele geht, die nicht zensiert sind.
    aber zurück zum thema..

    Bei mir ist es jedenfalls so, dass ich mir damals, als kleiner Dreikäsehoch, für meinen SNES regelmäßig immer ein bestimmtes Spiel gewünscht habe, dass ich dann zu bestimmten Anlässen wie Geburtstag, Weihnachten... etc. bekommen und bis zum erbrechen gezockt habe, ich weis noch genau, dass ich Secret Of Mana mal zu Weihnachten bekommen habe, hab mich gefreut wie ein Schnitzel und das Spiel locker 10x durchgespielt und war damit für Monate beschäftigt, ganze Wochen hab ich nur mit dem aufleveln der Zaubersprüche verbracht.
    mir ging es damals auch so. ich hab mir einmal im jahr ein oder zwei
    spiele gekauft. mir haben meine handvoll spiele gereicht. ich hab sie
    alle geliebt, oft gezockt und ich hab mich von ihnen verzaubern lassen.
    was heute bei wenigen spielen so ist. ich tauchte ein in die welt,
    wenn ich ein spiel durch hatte, dann hab ich es sofort nochmal angefangen
    zu spielen. seid ich mit sony playstation angefangen habe, hat sich
    das geändert. es gibt fast keine spiele, die ich unbedingt nochmal spielen
    möchte. was ich sehr schade finde. davor hab ich schon ein bisschen angst.
    ich kauf mir so alle paar monate ein bis zwei spiele..

    Ich mein die Zeit in der CS Zocker noch die Nerds waren ist nicht lange her. Und heute spielt jedes Kiddie MP (was man meiner Meinung nach im sinkenden Niveau bei MP Spielen sieht)
    wir haben auch bekannte, darunter lehrer, grafiker und programmierer,
    die auch diese ganzen alten MP´s gespielt haben.
    heute besteht der größte teil der multiplayer-spieler aus kiddies, die
    cool sein wollen, mit 12 anfangen ego shooter mp´s zu spielen, weil
    das irgendwie jeder tut, solche dummen, die die ganze zeit online sind
    und dementsprechend „gute leistungen“ erzielen und leute, die gelegentlich
    spielen entsprechend beleidigen, dass sie die totalen noobs wären..
    deswegen spiel ich bei ego shooter überhaupt keine multiplayer mehr.
    oder höchstens auf der playstation, wo man nicht chatten kann, während
    des spiels

    Wenn man bedenkt das meistens mehrere Teile kommen mit minimalen Verbesserungen sieht man, das man das gleiche Spielprinzip locker über eine lange Story entfalten kann.
    man schaue sich nur assassins creed an. mit dem gameplay von
    prince of persia sands of time. nur als open world.
    minimale veränderung und du hast ein komplett anderes spiel.
    das spielprinzip von ac zu ac 2 ist nur wenig verändert worden,
    aber beide spiele komplett anders..

    Bezüglich der Spieldauer solltest du erstmal die unterschiedlichen Genres auseinanderhalten.

    Ist doch logisch, dass du für ein RPG wie Baldur's Gate, Dragon Age oder Mass Effect wesentlich länger brauchst als für irgend eine Ballerei.
    Kann aber gut sein das die Spiele dennoch kürzer werden.
    Irgendwie müssen die ja was machen, damit deren Ideenmangel nicht so stark auffällt.
    Das einzige was man dagegen tun kann, ist ihren Rotz nicht gleich zum Release als Vollpreistitel zu erwerben.
    Bei sinkenden Verkaufszahlen merken die dann vielleicht mal was die so für ne Scheiße fabrizieren.
    das kommt nicht aufs genre an. klar ist ein ego shooter schneller durchgespielt
    wie ein rpg. aber wenn ich mir die alten tomb raider teile anschaue und
    im vergleich die neuen sind die alten min. 5 mal länger.
    dasselbe gilt für star wars force unleashed und zb. jed knight jedi academy.
    Sind wir nicht alle ein wenig affig?

  6. #22
    Meisterspieler Benutzerbild von Sly Boots
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    Zitat Zitat von herr des hades Beitrag anzeigen
    das kommt nicht aufs genre an. klar ist ein ego shooter schneller durchgespielt wie ein rpg. aber wenn ich mir die alten tomb raider teile anschaue und im vergleich die neuen sind die alten min. 5 mal länger.
    dasselbe gilt für star wars force unleashed und zb. jed knight jedi academy.
    Und eben mehr als das Fettgedruckte habe ich auch gar nicht ausgedrückt (kommt also doch aufs Genre an, nicht?).
    Keine Ahnung warum du meinst mich zitieren zu müssen.
    Die Länge von Action-Adventures variiert schon seit jeher, aber dieses Thema hast du jetzt aufgegriffen.
    Geändert von Sly Boots (26.8.10 um 20:31 Uhr)

  7. #23
    Halbaktiver Forenbenutzer Benutzerbild von xzdoi
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    Zitat Zitat von Sonic89 Beitrag anzeigen
    Was ich aber immer wieder höre und erlebe, ist die Wichtigkeit eines Multiplayer Moduses. Ich kenn viele Neu-Gamer mit den Next-Gen Konsolen. Wenn es dort keinen MP Modi hat, wollen sie es nicht und flamen sofort rum.
    Und die Story spielen sie auch nur mal schnell. Sogar Games die nie für einen MP bekannt waren, basteln nun schnell nen DM oder TDM Modus und da haben sies.

    Sieht man ja bei den neusten CoD. Wo Teil 1 sogar noch mit nem Addon daherkam, hat man in MW2 gerade mal 5std Story und dann ab in den MP.

    Früher gab es das halt nicht. Koop war das Stichwort, aber man musste halt mehr Content haben für SP um sich gut zu verkaufen da auch nicht jeder 24/7 Kollegen zum spielen daheim hatte.

    Ich mein die Zeit in der CS Zocker noch die Nerds waren ist nicht lange her. Und heute spielt jedes Kiddie MP (was man meiner Meinung nach im sinkenden Niveau bei MP Spielen sieht)
    Sie es mal so: Es ist noch gar nicht so lange her, da hatte noch nicht alle Internet und erst recht keins, dass schnell genug für Onlinespiele ist

    Aber es stimmt schon, kaum ein Titel kommt mittlerweile ohne Multiplayer, auch wenn er schlecht ist oder auf Kosten des Einzelspielerparts. Coop gibt es leider nicht so häufig, obwohl es meiner Meinung nichts besseres gibt.

    Ich finde nicht unbedingt, dass nur Kiddies spielen, dass hängt bestimmt auch vom Spiel ab. Bei CSS oder WoW findet man da sicher mehr, als z.B. bei Dawn of War 2 oder Bad Company 2. Vor allem sind Kiddies auch leichtere Gegner als Zockernerds :P
    Geändert von xzdoi (26.8.10 um 20:35 Uhr)
    Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt, geht nicht verloren.

  8. #24
    ̣ Benutzerbild von Scar
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    Zitat Zitat von Oyabun Beitrag anzeigen
    Hi,

    also für Civilization I habe ich damals als es rauskam 115,- DM (!!) bezahlt, das war zu der Zeit ein gängiger Preis für PC-Spiele. Wenn ich die Preise von früher und heute vergleiche, sind Spiele eher günstiger geworden.

    Grüße
    Tatsaechlich
    Ich hab Civilization nie gespielt, war mir nciht bekannt, dass das auch so teuer war.
    Aber gut, vielleicht mag meine Erinnerung trueben. Es ist ja doch schon eine Weile her und ich hab mir auch nicht unbedingt jeden Titel der neu rauskam sofort gekauft.
    Allerdings weiß ich noch, wie ich mir irgendein Command and Conquer kaufen wollte und das 100DM gekostet hat. Und ich es dann gelassen habe, weil es (meiner Erinnerung nach zumindest zu urteilen) deutlich teurer war, als die anderen Spiele zu der Zeit.

    @Pergor und GnG Actraiser
    Vorab haette ich dazusagen muessen, dass es mir nur um PC-Spiele geht. Konsolen habe ich schon immer gehasst und ich hatte auch nie eine, dementsprechend hab ich mir nie ein Konsolenspiel gekauft.

    @GnG Actraiser
    Definiere bitte "immer schlechter werdende Spiele". Ohne Begründung kann ich diese Aussage nicht für voll nehmen.
    Dann lies den ganzen Beitrag. Oben hab ich geschrieben: 1. kuerzere Spieldauer 2. duemmere (bzw teilsweise sogut wie gar keine) Stories und 3. (wobei das zugegebenermaßen nicht deutlich aus dem Beitrag hervorgeht) Einbuße an Komplexitaet.
    Ich habe irgendwie das Gefuehl, dass immer alles auf "Konsole" getrimmt wird. Also den schnellen Spaß fuer zwischendruch. Man hat grad ne halbe Std Zeit und zockt ne Runde. Und da darf ein Spiel natuerlich nicht zu komplex sein. Ich habe das Gefuehl die Tendenz geht Richtung kuerzere Spielzeit, schlechtere Stories und insgesamt immer einfacher gehalten.


    edit:
    Und eben mehr als das Fettgedruckte habe ich auch gar nicht ausgedrückt (kommt also doch aufs Genre an, nicht?)
    Um mich da mal dreist einzumischen ;p
    Es geht ja nicht um die absolute Laenge, sondern darum ob sie kuerzer wird. Wenn also ein Shooter allgemein kuerzer ist, als ein RPG koennte es dennoch sein, dass es keine Genre-Unterschiede in der Verkuerzung (nicht absolute Laenge!) dieser Spielzeit gibt. Ich glaube das meinte herr des hades
    Geändert von Scar (26.8.10 um 20:49 Uhr)

  9. #25
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    Zitat Zitat von xzdoi Beitrag anzeigen
    Coop gibt es leider nicht so häufig, obwohl es meiner Meinung nichts besseres gibt.
    Absolut. Gears Of War im Splittscreen-Coop ist doch wohl das geilste überhaupt .

    Ich finde nicht unbedingt, dass nur Kiddies spielen, dass hängt bestimmt auch vom Spiel ab. Bei CSS oder WoW findet man da sicher mehr, als z.B. bei Dawn of War 2 oder Bad Company 2. Vor allem sind Kiddies auch leichtere Gegner als Zockernerds :P
    Ein Großteil der Onlineuser macht sich einen Spaß daraus andere einfach nur den Spielspaß zu vermießen. Viele denken nur an sich bzw. gönnen anderen den Erfolg nicht (Spiele, in denen einer der Spieler der Host ist sind das schlimmste überhaupt!), ständig wird gecheatet, betrogen und gelogen und am Ende wird man dann im In-Game-Chat noch blöd angemacht und beleidigt. So sind meine Onlinerfahrungen, ist allerdings auch schon etwas länger her, kann mir aber nicht vorstellen, dass sich das großartig gebessert hat. Deshalb spiel ich nur noch Singleplayer.

  10. #26
    Ferocious
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    Zitat Zitat von BarakaX Beitrag anzeigen
    Ein Großteil der Onlineuser macht sich einen Spaß daraus andere einfach nur den Spielspaß zu vermießen. Viele denken nur an sich bzw. gönnen anderen den Erfolg nicht (Spiele, in denen einer der Spieler der Host ist sind das schlimmste überhaupt!), ständig wird gecheatet, betrogen und gelogen und am Ende wird man dann im In-Game-Chat noch blöd angemacht und beleidigt. So sind meine Onlinerfahrungen, ist allerdings auch schon etwas länger her, kann mir aber nicht vorstellen, dass sich das großartig gebessert hat. Deshalb spiel ich nur noch Singleplayer.
    haha als ich noch intensiv jkja online gezockt hab, gehörte ich auch zu diesen
    kiddies. aber ich und mein kumpel haben das zu einer kunstform auserkoren.
    als quake wars enemy teritorry neu war, haben wir von den fahrzeugen
    mit dem messer die reifen abgehackt (ging ohne dass das fahrzeug
    ernsthaften schaden nahm) und sind mit vollgas auf unsere mitspieler zu
    gefahren und im richtigen moment abgesprungen. alle waren tot und
    die kills wurden aber nicht als teamkill gezählt, da das auto quasi
    alleine seinen endgültigen weg über unsere teammember fand
    oder lustig war unsere teammember anzuschießen, dass sie nur noch
    ganz wenig lebensenergie hatten und dann somit schneller von
    den gegnern gekillt wurden. dahinter steckt schon eine sehr große
    strategie. auch haben wir immer votings gemacht. ach ja die lieben
    votings.
    schaut mich nicht so an, seid ich meine ausbildung mache, spiele ich
    nur noch zur entspannung. momentan verspühre ich überhaupt keine
    lust zum spielen.



    @topic: was die spiele angeht. heutzutage ist es leider so, dass die meisten
    spielehersteller abkupfern. und damit meine ich nicht mal die story.
    assassins creed zb hat eine super story. aber das ganze trallala mit dem
    animus hat mich immer wieder irgendwie an matrix erinnert.
    auch dass unser held, je öfters er in dem animus war, irgendwann die
    kräfte in der „echten“ welt hatte...
    wurden spiele benutzerfreundlicher? das kann ich so nicht bestätigen.
    spiele bekommen immer mehr features. immer realistischere zerstörungen.
    als kleiner krümel wollte ich in tomb raider 2 immer glasscheiben
    von laras anwesen zerstören und dachte, dass muss doch funktionieren
    mit pistolen. ging aber nicht. heutzutage geht das in jedem spiel.
    oder bestimmte türen, wo man in spielen erstmal den schlüssel finden
    muss, obwohl man mit sprengstoff und zwei dutzend waffen ausgerüstet
    ist... es kamen / kommen immer mehr features und dinge, die man tun
    kann. auch wenn der großteil der features abgekupfert wird, was damals
    ein wenig seltener vorkam...
    Sind wir nicht alle ein wenig affig?

  11. #27
    Profi-Spieler Benutzerbild von Oyabun
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    Zitat Zitat von Scar Beitrag anzeigen
    Tatsaechlich
    Ich hab Civilization nie gespielt, war mir nciht bekannt, dass das auch so teuer war.
    Hi,

    ich kann mich daran so gut erinnern, weil ich die Marotte hatte, die Kassenzettel nach Kauf in die Spielbox zu legen.

    Von daher habe ich noch einen ganz guten Überblick über die Preise Anfang der 90er Jahre.

    Ich habe früher auch nur PC-Spiele gespielt. Allerdings hat sich das geändert, weil mir dieser ganze Grafikwahn ziemlich auf den Sack geht. Ständig muss man den Rechner aufrüsten, dann läuft Spiel A nicht, weil Treiberversion x.y nicht kompatibel etc. Da ist eine Konsole deutlich komfortabler, DVD bzw. BluRay rein und spielen. Ich habe auch noch nie einen Absturz bei einer Konsole gehabt.

    Zitat Zitat von Scar
    ch habe irgendwie das Gefuehl, dass immer alles auf "Konsole" getrimmt wird. Also den schnellen Spaß fuer zwischendruch. Man hat grad ne halbe Std Zeit und zockt ne Runde. Und da darf ein Spiel natuerlich nicht zu komplex sein. Ich habe das Gefuehl die Tendenz geht Richtung kuerzere Spielzeit, schlechtere Stories und insgesamt immer einfacher gehalten.
    Das kommt auf Genre an. Auch auf Konsolen gibt es Titel mit Story, Komplexität und langer Spielzeit. Nimm bspw. Fire Emblem oder die Advanced Wars Teile oder auch Valkyria Chronicles. An den einzelnen Teilen kannst du locker 40+ Stunden spielen. Meiner Meinung nach sieht man heute durch den ganzen Casual-Games-Wald nicht mehr die Spieleperlen.

    Zitat Zitat von herr des hades
    wurden spiele benutzerfreundlicher? das kann ich so nicht bestätigen.
    spiele bekommen immer mehr features.
    Das Spiele benutzerfreundlicher wurden/werden, sehe ich auch nicht. Es kommt allerdings auch auf's Genre an. Bei Strategiespielen wie z. B. Civilization oder Patrizier stellt man schon eine benutzerfreundlichere Bedienung fest. Allerdings wird die Komplexität der Spiele beschnitten. Ich denke das ist auch dem Casualmarkt geschuldet.

    Grüße
    Der alte Teich / Ein Frosch springt hinein / Vom Wasser ein Geräusch (Matsuo Basho)

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  12. #28
    The Watchmaker Benutzerbild von GnG Actraiser
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    Zitat Zitat von Scar Beitrag anzeigen
    @GnG Actraiser

    Dann lies den ganzen Beitrag. Oben hab ich geschrieben: 1. kuerzere Spieldauer 2. duemmere (bzw teilsweise sogut wie gar keine) Stories und 3. (wobei das zugegebenermaßen nicht deutlich aus dem Beitrag hervorgeht) Einbuße an Komplexitaet.
    Ich habe irgendwie das Gefuehl, dass immer alles auf "Konsole" getrimmt wird. Also den schnellen Spaß fuer zwischendruch. Man hat grad ne halbe Std Zeit und zockt ne Runde. Und da darf ein Spiel natuerlich nicht zu komplex sein. Ich habe das Gefuehl die Tendenz geht Richtung kuerzere Spielzeit, schlechtere Stories und insgesamt immer einfacher gehalten.
    Ich zitiere keine halb gelesenen Beiträge. Dass Spiele kürzer werden, ist vielleicht die subjektive Wahrnehmung einiger hier, aber ist im Schnitt doch überhaupt nicht der Fall. Man kann es sich natürlich einfach machen und als Beispiel für angeblich gesunkene Spielzeit die Kampagnen der kommerziellsten Shooter wie Call of Duty heranziehen, die dank Geldgeiern wie Activision mittlerweile auf jährlicher Basis erscheinen und die man innerhalb weniger Stunden beenden kann und deren Story auch meistens flach ausfällt. Tut man das, muss man aber auch zurückblicken und anerkennen, dass es früher genügend Plattformer, Shoot 'em Ups und Adventures gab, die man nicht in wenigen Stunden, sondern in wenigen Minuten beenden konnte.

    Und das mit Storys ist auch subjektiv. Welcher Shooter von 1990 bis 2000 konnte denn ein Geschichte bieten, die wirklich interessant war? Die paar Titel wie Systemshock und Half-Life kann man doch an einer Hand abzählen. Größtenteils lief es doch auf platte Schießerei hinaus - wie es heute im etwa gleichen Maße der Fall ist.

    Und ob Komplexität wirklich immer dazu beiträgt, ein Spiel "besser" zu machen, muss man selber entscheiden. Komplexe Spiele gibt es auf dem PC nach wie vor massenweise. Das einzige, was sich wirklich verändert haben dürfte, sind umfangreichere Tutorials zu Beginn der Spiele. Diese können aber in der Regel übersprungen werden und zeigen im Endeffekt nur das auf, was ansonsten in der Bedienungsanleitung stünde. Nur etwas anschaulicher.

    Aber mag auch sein, dass wir hier alle miteinander aneinander vorbeireden. Es wurde in diesem Thread noch kein einziges Mal festgelegt, welche Zeitspanne mit "früher" denn eigentlich gemeint ist.


  13. #29
    Meisterspieler Benutzerbild von Dante Hasta
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    Ich finde egal um welche Art Spiel es sich dreht, ob Sport, Action, Adventure oder Rollenspiel etc...
    Es zählt für mich schon wie lange ich Spaß an dem Spiel habe.
    Wenn die Spielzeit an sich nicht besonders lang ist, ich aber
    Lust habe es noch einmal zu spielen, vielleicht mit einem anderen Helden oä.,
    dann ist das Okay. Für mich zählt die Langzeitmotivation, bis zu dem Zeitpunkt, wo das Spiel bei mir im Schrank Staub ansetzt.
    Und auch ich merke, das diese Langzeitmotivation bei vielen neuen Spielen bei mir jedenfalls stark abgenommen hat. Das soll nicht heißen, das es früher nicht auch solche Spaßbremsen gab.
    Selbst ein Jump&Run würde mit einer fantasievollen Story und Zwischensequenzen mit humorvollen oder interessanten Dialogen aufgewertet werden. Das es nicht gemacht wird heißt für mich noch lange nichts das es gut ist. Die Mario und Luigi und wie sie nicht alle heißen, alleine die Fratzen würden jedenfalls nicht reichen,
    um mir eine neue Nindento Konsole zu kaufen.
    Und das gleiche gilt für sehr viele andere Spiele auch.
    Aber es muss ja das schnelle Geld gemacht werden, ohne Rücksicht auf Verluste. Die Qualität leidet bekanntlich darunter.

    Das ist mein Fazit.

  14. #30
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    Zitat Zitat von Onkel Zorn Beitrag anzeigen
    Aber es muss ja das schnelle Geld gemacht werden, ohne Rücksicht auf Verluste. Die Qualität leidet bekanntlich darunter.

    Das ist mein Fazit.
    Dem kann ich so teilweise zustimmen. Ein gutes Beispiel sind die Mappacks für das neue CoD. 2 neue, 1 alte Karte für 15€. Und 2mal haben es Millionen Leute gekauft

    Andereseits liefern Firmen wie Bioware und Blizzard immer noch Qualität ab, wobei Bioware jetzt leider auch schon auf DLCs setzt.
    Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt, geht nicht verloren.

  15. #31
    The Darkness is Near! Benutzerbild von BlackPitcher
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    Bioware setzt zwar mit unter auf DLC's, aber trotzdem sind diese meiner Meinung nach das Geld wert, wenn man die Spielzeit und den Umfang beachtet, zumindest bei einigen. Sonst ist Mass Effect 2 beispielsweise ein klasse Süiel mit massig Spielzeit und vielen Optionen die einem zum erneuten durchspielen verleiten.
    Der oben gelistete Beitrag ist zufällig generiert, für eventuell enthaltene Fehler wird keine Gewährleistung gegeben!
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  16. #32
    ̣ Benutzerbild von Scar
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    Zitat Zitat von Oyabun Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach sieht man heute durch den ganzen Casual-Games-Wald nicht mehr die Spieleperlen.
    Das mag durchaus sein, dass man vor lauter Baeumen die Eichen nicht mehr sieht ()

    Ich zitiere keine halb gelesenen Beiträge. Dass Spiele kürzer werden, ist vielleicht die subjektive Wahrnehmung einiger hier, aber ist im Schnitt doch überhaupt nicht der Fall.
    Okay, dann sag das. Natuerlich ist es meine subjektive Wahrnehmung. Aber dennoch waren sie Grundlage meines Argumentes und ich habe es auch vorangegangen erwaehnt.

    Wenn du die Spanne nicht nur bis 2000, sondern auch etwas drueber legst, dann gibt es diverse Spiele mit einer meiner Meinung nach wirklich guter Geschichte (alle so um 2000 rum etwa):
    Max Payne, Mafia, Warcraft, Half Life, Return to Castle Wolfenstein, Deus Ex und Wing Commander (leider kam ich bisher nicht dazu alle Teile zu spielen, mal sehn ob das ueberhaupt jemals was wird^^)!


    Und ab ca. 2005/2006 sehe ich leider (außer wie erwahnt bei Rollenspielen, die Geschichte von Dragon Age und auch die von Mass Effect beispielsweise ist wirklich gut) keine so große Ansammlung an storytechnisch guten Spielen.
    Vielleicht aber wie oben erwahnt, "finde" ich sie einfach nicht in dem Dickicht aus beschissenen Spielen (storytechnsich). Falls das der Fall sei, moege man mich bitte aufklaeren.

    Und um auf das Urpsrungsthema zurueckzukommen:
    Die Story ist eben oftmals hauptentscheidend fuer die Laenge eines Spiels. Wenn die nicht gut ist, muss das Spiel kuerzer werden, denn sonst wird es einfach nur oede.

    (noch ne kleine Anmerkung: Wenn man das Spiel jedoch mehrere Male durchspielen kann, weil es andere Entschidungen zu treffen gilt, wie z.B. bei Mass Effect, dann braeuchte die "Einmal-Spielzeit" gar nicht so lang sein und ich wuerde mich nicht darueber beschweren).

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