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Thema: Töten in Spielen - Eure Gedanken

  1. #33
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    Zitat Zitat von Grim_Reaper Beitrag anzeigen
    In diesen Momenten lebt das Spiel erst richtig auf.
    Wenn man im Kopf des (Anti)Helden steckt.
    Es macht mir aber eigendlich nichts aus jeden zu fraggen der mir nichts bringt, wenn mich das Spiel dafür nicht über meine virtuelle Schmerzgrenze hinaus straft.
    Story-Charaktere, die ich lieb gewonnen habe, will ich natürlich nicht fraggen, denn mit denen will ich ja noch viel erleben. Und ich will auch nicht, dass sie auf einmal zu Schurken werden wie der liebe Herr Lem.
    Ich versuche meist, das Spiel so zu spielen, wie's der Hauptcharakter tun würde.
    Kann Ich zu 100% genauso übernehmen, man versetzt sich einfach augenblicklich in die Figur die man spielt, das ist ja auch das was soviel Spaß bereitet an der ganzen Sache.
    Demzufolge ist man dann in Meinen Augen nicht wirklich der Bösewicht, wenn man wie das Spiel es verlangt als böser Charakter, eben die Gegner erledigt.
    Das Spiel fordert es ja von einem.
    Solang man aber sich immer vor Augen führen kann es ist nur ein Spiel, und lässt dadurch das reale Handeln in keinster Weise beeinflussen sehe Ich darin gar keine Gefahr.
    Daher warum sollen Wir Uns hier so enorme Gedanken zu unsere Beiträge machen oder sogar dafür Uns schämen?
    It´s just a Game, glaub viele Leute vergessen das bevor Sie so was predigen.


    Zitat Zitat von Grim_Reaper Beitrag anzeigen
    In Real bin ich Pazifist, sehe Schusswaffen als Schiesssportgeräte an und verabscheue töten und dass diese Welt so darauf ausgelegt ist.
    Richtig Ich ebenfalls.
    Maximal in Spielen sollte man Seine Wut&Frust raus lassen, denn dort tut es ja keinem weh, und zum Glück haben Wir die Option das ja mittels Spiele ausleben zu können.

  2. #34
    Ferocious
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    ihr spinnt doch alle

    ich kann ja auch sagen, dass in einem western keiner stirbt, weil die ja gleich
    wieder aufstehen..
    hier geht es um die moralische frage ob man es in ordnung findet, in
    spielen zu töten. klar, denken sich manche, es sind ja nur pixel..
    es geht aber nur um die moralische frage. es ist nur ein spiel, ja,
    aber es ist doch ein unterschied ob man wie in gta unschuldige
    umbringt oder in assassins creed nur einen einzigen um viele andere
    zu retten. in vielen spielen haben die auch sehr gute animationen,
    wo die sterbenden gegner am boden noch wimmernd und elend
    zugrundegehen. natürlich kann ich sagen, ist ja nur ein spiel
    und weitermachen. aber anderenseits kann man sich ja doch mal
    überlegen, was wäre wenn... in einem echten krieg an der front
    passieren ähnliche dinge. ein soldat erschießt einen feindlichen soldat.
    ist zuerst der held und fühlt sich gut, hat aber eine familie zerstört,
    oder zumindest ein menschenleben.
    apocalypse now ist auch nur ein film..
    Sind wir nicht alle ein wenig affig?

  3. #35
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    Zitat Zitat von herr des hades Beitrag anzeigen
    ihr spinnt doch alle

    ich kann ja auch sagen, dass in einem western keiner stirbt, weil die ja gleich
    wieder aufstehen..
    hier geht es um die moralische frage ob man es in ordnung findet, in
    spielen zu töten. klar, denken sich manche, es sind ja nur pixel..
    es geht aber nur um die moralische frage. es ist nur ein spiel, ja,
    aber es ist doch ein unterschied ob man wie in gta unschuldige
    umbringt oder in assassins creed nur einen einzigen um viele andere
    zu retten. in vielen spielen haben die auch sehr gute animationen,
    wo die sterbenden gegner am boden noch wimmernd und elend
    zugrundegehen. natürlich kann ich sagen, ist ja nur ein spiel
    und weitermachen. aber anderenseits kann man sich ja doch mal
    überlegen, was wäre wenn... in einem echten krieg an der front
    passieren ähnliche dinge. ein soldat erschießt einen feindlichen soldat.
    ist zuerst der held und fühlt sich gut, hat aber eine familie zerstört,
    oder zumindest ein menschenleben.
    apocalypse now ist auch nur ein film..
    Es ist aber nicht Real.
    Man kanns auch übertreiben sorry, sonst müssten Wir ja nur noch bei jedem Spiel wo man Gegner erledigt Schuldgfühle kriegen und sich wie ein Mörder fühlen, oder sich bei jedem Film wo Menschen sterben schuldig fühlen, weil man immerhin ja so was anguckt..
    Ich spreche Mich nicht für das Töten aus, nirgendwo.
    Aber Ich finde es ebensowenig schlimm daran an einen Ego-shooter oder an einen guten Horror Spiel wie zb Sillent Hill Spaß zu empfinden..

  4. #36
    Schrei Angmars Benutzerbild von Daniel1994GER
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    moralische frage... man töten ja nicht real, also brauche ich keine moralischen bedenken haben. Es kommt ja schließlich keiner zu schaden, oder hat irgendwelche konsequenzen...

    beste Grüße

    Daniel
    Wenn jemand Glück im Unglück hat ist das gut.
    Aber wenn jemand Unglück im Glück hat ist das besser
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  5. #37
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    Zitat Zitat von Daniel1994GER Beitrag anzeigen
    moralische frage... man töten ja nicht real, also brauche ich keine moralischen bedenken haben. Es kommt ja schließlich keiner zu schaden, oder hat irgendwelche konsequenzen...

    beste Grüße

    Daniel
    Ja Die Frage kann man nur aus den moralischen Standpunkt heraus betrachten richtig.
    rein moralisch gesehen ist es falsch, egal ob eine Pixelfigur oder einen Menschen, zu töten.
    Aber Menschen deswegen gleich dann als Mörder damit zu assozieren weil Sie zb in Resident Evil nicht reale Zombies abknallen?
    Sorry das ist schon sehr übertrieben.
    Es ist ja wohl ein Unterschied ob Ich eine Pixelfigur erledige, als Wie wenn man einen echten Mord begeht und das sollte man unterscheiden können, bevor man auf andere mit den moralischen Finger zeigt.
    Auf ne Grundsatzdisskussion wie alle Gamer wären Mörder, oder Ego-shooter würden Menschen zu Tätern machen habe Ich ehrlich keine Lust, weil es nicht der Wahrheit entspricht, und garantiert die Leute die nun andere dafür kritisieren, garantiert auch schon mal solche Spiele gespielt haben.
    Geändert von Infinity Star (18.7.10 um 13:28 Uhr)

  6. #38
    † Creature of the Night † Benutzerbild von Grim_Reaper
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    Klar kann man sagen, dass einer, der es gerne sieht, wie sich ein Polygonit in seiner imitation des Sterbens am Boden windet und Schmerz imitiert, es bei einem echten Menschen genau so gerne sehen würde.
    Und das mag bei einem bereits im Vorfeld verwirrten Geist, der Realitätsverlust hat, schon zutreffen
    Bei einem solchen benötigt es aber meines Erachtens nicht zwangsweise solche Spiele, um sein Fass zum überlaufen zu bringen.
    Normalerweise ist es einem Menschen möglich, zwischen Spiel und Realität zu unterscheiden wie den Tag von der Nacht.
    Echte Gefühle, echter Schmerz und die Personen, die diesen Menschen vermissen würden sind zwar nicht mit blossem Auge sichtbar, doch wissen wir, dass es existiert.
    Und das ist doch das einzige, was jeden guten Menschen von Mord abhält: Das wissen ob des Schadens, den man anrichtet, und dass dies irreversibel ist.
    Wir wissen, dass ein realer Mensch realen Schmerz fühlt, nicht respawnt und dass wir keinen Speicherpunkt laden können.
    Wer das nicht weiss, der ist so oder so eine Bedrohung. Da spielen Videospiele keine wichtige Rolle. So einer könnte auch von einem Cowboy und Indianer Spiel den Überblick verlieren und mit dem Pfeilbogen Amok laufen.

    END_OF_MESSAGE_
    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Rechtschreibung folgt.
    Lust auf eine Rolle in unserer Fantasy-Geschichte?
    . . . b e c a u s e _ I _ c a n !
    I can kill you with my brain.

  7. #39
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    Zitat Zitat von herr des hades Beitrag anzeigen
    aber es ist doch ein unterschied ob man wie in gta unschuldige
    umbringt oder in assassins creed nur einen einzigen um viele andere
    zu retten. (...) aber anderenseits kann man sich ja doch mal
    überlegen, was wäre wenn... in einem echten krieg an der front
    passieren ähnliche dinge. ein soldat erschießt einen feindlichen soldat.
    ist zuerst der held und fühlt sich gut, hat aber eine familie zerstört,
    oder zumindest ein menschenleben.

    Wenn mir ein Spiel ein glaubhaftes Szenario liefert und mir deutlich zeigt, dass es unterschiedliche Auswirkungen hat, wie ich mich entscheide, dann denke ich auch darüber nach, was ich nun tun will. Wenn nicht, ist es mir ziemlich egal.

    Bei GTA4 habe ich kein Problem damit, einen Passanten nach dem anderen zu erledigen, um mehr Geld zu bekommen. Eine gesichtslose Figur nach der anderen, keine Persönlichkeit, keine Geschichte... warum sollte es mich interessieren, wenn ich ihr virtuelles Dasein beende? Es sind eh nur fiktive Figuren, entsprechend tangiert es mich nicht, wenn ich eine Spielfigur nach der anderen, denen allesamt keine Persönlichkeit einprogrammiert wurde, ''umbringe''.

    Ich sehe es als Aufgabe des Spiels an, entweder ein Szenario zu schaffen, wo man sich frei ausleben kann und tun und lassen kann, was man will - wenn ich in fiktiven Welten Handlungen ausübe, die niemals reale Konsequenzen haben werden, sehe ich auch keinen Grund, irgendwas rechtfertigen zu müssen - oder Situationen zu schaffen, wo Figuren mit Persönlichkeiten auftreten, wo eine Geschichte vorliegt und wo klar ist, dass mein Handeln nun Konsequenzen haben wird innerhalb der erzählten Geschichte.
    Ich bin grundsätzlich der Typ, der vor allem ''den klassischen Guten'' spielt oder aber Handlungen trifft, die ich für das Geschehen bzw. für die Figur am glaubhaftesten Halte (diesen Teil der Mitgestaltung gegenüber Filmen liebe ich, Heavy Rain ist das perfekte Beispiel für sowas), aber wenn ich ein Spiel spiele, was auf Action ausgelegt ist und wo auch mal virtuelle Leben (<- eigentlich ja ein echtes Paradoxon) beendet werden, ist mir das auch Recht.


    Ich lasse mich SEHR gerne von Spielen fesseln wie andere von Büchern und Filmen. Ich empfinde Videospiele wahrlich nicht so anteilnahmslos, wie es hier klingt. Bei Videospielen, die mir eine gute Geschichte liefern, spüre ich oft mehr Emotionen in mir als bei Filmen oder Büchern, weil ich mich wirklich mit vollem Bewusstsein darauf einlasse. Spätestens beim Ausschalten der Konsole ist dann aber eben auch wieder klar, dass es im Prinzip egal ist, was man macht, es hat eh keine Folgen auf das wahre Leben.

  8. #40
    Ferocious
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    Zitat Zitat von Infinity Star Beitrag anzeigen
    Es ist aber nicht Real.
    Man kanns auch übertreiben sorry, sonst müssten Wir ja nur noch bei jedem Spiel wo man Gegner erledigt Schuldgfühle kriegen und sich wie ein Mörder fühlen, oder sich bei jedem Film wo Menschen sterben schuldig fühlen, weil man immerhin ja so was anguckt..
    Ich spreche Mich nicht für das Töten aus, nirgendwo.
    Aber Ich finde es ebensowenig schlimm daran an einen Ego-shooter oder an einen guten Horror Spiel wie zb Sillent Hill Spaß zu empfinden..
    es ist nicht real. aber man sollte so ungefähr wissen, was man macht.. man sollte sich aber hineinversetzen in das spiel und sich fragen: war das wirklich nötig, den unschuldigen zu erledigen?
    Sind wir nicht alle ein wenig affig?

  9. #41
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    Zitat Zitat von herr des hades Beitrag anzeigen
    es ist nicht real. aber man sollte so ungefähr wissen, was man macht.. man sollte sich aber hineinversetzen in das spiel und sich fragen: war das wirklich nötig, den unschuldigen zu erledigen?
    Ja damit stimme Ich überein, das tue Ich sehr oft und frag Mich oft ob das nötig war, oder obs keinen anderen Ausweg gab.
    Aber es gibt auch Situationen wo man einfach nur in die Ecke gedrängt wird, und aus Reflex heraus sich wehrt, um des eigenen Überlebens willen.
    Das kann man einen weder im echten Leben noch in einen Spiel als Figur die man steuert, finde Ich kann man einem kaum verdenken.

  10. #42
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    Zitat Zitat von Infinity Star Beitrag anzeigen
    Aber Menschen deswegen gleich dann als Mörder damit zu assozieren weil Sie zb in Resident Evil nicht reale Zombies abknallen?
    Das ist natürlich ein höchst unglücklicher Vergleich, denn zum einen sind die Zombies gar keine Menschen mehr und somit ist man auch kein Mörder, wenn man sie erschießt. Und zum anderen macht man das da wohl auch aus Notwehr, bzw. zur Verteidigung und - und auch das ist ein Apekt, den es durchaus sich zu betrachten lohnt - man erlöst die Zombies auch von ihrem Dasein, denn auch ohne mich in sie hinein versetzen zu können gehe ich mal stark davon aus, dass es kein Wünschenswertes Dasein ist, als seelenloses, schlurfendes verwesendes Etwas durch die Gegend zu latschen. Vergleicht man das zum Beispiel mit den Passanten in GTA, ergibt sich ein ganz anderes Bild. Wenn man die der Reihe nach überfährt, ist man sehr wohl ein Mörder (bzw. die Figur, die man im Spiel steuert, ist einer).

    Zum Thema per se: Wie einige schon anmerkten: Letztendlich sind es alles nur Pixel und echte Gefühle rufen meine Handlungen da in mir nicht hervor. Letztendlich spiele ich so, wie es mir gerade am meisten Spaß macht. In Rollenspielen (welche ich überwiegend nunmal spiele) beispielsweise darf es auch gerne mal ein bisschen zum Charakter passen, was man tut und ich finde es immer toll, wenn Spiele einem dahingehend eine Wahl lassen. Töte ich den Störenfried oder umgehe ich das Problem ohne Gewalt und schleiche mich vielleicht nur an ihm vorbei? Für mich müssen meine Handlungen zu dem Charakter passen, den ich gerade spiele. Besonders betrifft das dann Menschen, die eigentlich unschuldig sind und einem nichts getan haben. Besonders toll finde ich es auch, wenn die Spiele einen für gewaltfreie Handlungen belohnen (bzw. sogar mehr belohnen als wenn man kämpft).

    Ich gebe mal ein Beispiel: Man wird zu Unrecht des Mordes bezichtigt und fortan als Mörder gejagt. Was macht man dann? Klar, wenn man angegriffen wird, muss man sich verteidigen. Sucht man aber daneben gezielt die Konfrontation mit der Garde, um Erfahrungspunkte und Kampfbeute zu sammeln oder verzichtet man lieber, und lässt die unschuldigen Gardisten, die ja eigentlich nur ihren Befehlen nachgehen und gegen Verbrecher vorgehen, lieber am Leben? Das sind moralische Entscheidungen, die auch Auswirkungen darauf haben, wie glaubhaft der oder die Charaktere wirken, die man im Spiel spielt. Spiele bieten (mir persönlich) insofern mehr als Bücher und Filme, weil man vom Beobachterstandpunkt wegkommt und selbst aktiv werden und intervenieren, dem Geschehen eine eigene Richtung geben kann. Und das nutze ich dann auch sehr gerne aus, indem ich die Möglichkeit habe, selbst über meine Vorgehensweisen zu entscheiden. So verschmilzt man dann auch ein bisschen mit der Figur, die man im Spiel spielt. Ich spiele dahingehend mal so, mal so. Wie es mir gerade beliebt. Aber großartig darüber nachdenken tue ich nicht, weil es eben, wie einige es schon anmerkten, letztendlich eben doch nur ein Spiel ist und nichts weiter.

    In GTA beispielsweise habe ich - wenn ich ernsthaft gespielt habe - nicht einfach so alle Passanten umgemäht, weil ich mich nicht in der Rolle eines tötungsgeilen Freaks sehen möchte, wenn ich ein Spiel normal spiele. Im Gegenzug hatte ich aber durchaus auch meine Tage, wo ich einfach mal Bock hatte, alles umzunieten, bis die Armee mit Panzern auf mich zugerast kam. Auch das hat ja wohl mal Spaß gemacht. Ich sehe darin auch kein Problem, man muss ein Spiel so spielen, wie es einem gerade gefällt, dafür ist es ja da, und nicht, um seine moralische Standfestigkeit auf die Probe zu stellen. Insofern muss man das alles auch nicht so eng sehen.

  11. #43
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    Zitat Zitat von Pergor Beitrag anzeigen
    Das ist natürlich ein höchst unglücklicher Vergleich, denn zum einen sind die Zombies gar keine Menschen mehr und somit ist man auch kein Mörder, wenn man sie erschießt. Und zum anderen macht man das da wohl auch aus Notwehr, bzw. zur Verteidigung und - und auch das ist ein Apekt, den es durchaus sich zu betrachten lohnt - man erlöst die Zombies auch von ihrem Dasein, denn auch ohne mich in sie hinein versetzen zu können gehe ich mal stark davon aus, dass es kein Wünschenswertes Dasein ist, als seelenloses, schlurfendes verwesendes Etwas durch die Gegend zu latschen. Vergleicht man das zum Beispiel mit den Passanten in GTA, ergibt sich ein ganz anderes Bild. Wenn man die der Reihe nach überfährt, ist man sehr wohl ein Mörder (bzw. die Figur, die man im Spiel steuert, ist einer).
    Ich habe damit auch nur ein Beispiel genannt.
    Im Ende waren diese Zombies aber mal Menschen bevor Sie zu welchen wurden.
    Zählt das etwa nicht, nur weil Sie dann später Zombies wurden?
    Das selbe gilt für viele Silent Hill Monster, mich beschlich oft das Gefühl ob diese Monster nicht vorher menschlich gewesen sein könnten, weil man Gesichtstzüge In Ihnen erkennen konnte, und das war schaurig genug.
    Egal ob Mensch oder Monster, im Endeffekt erledigt man den Gegner wenn man von Ihm angegriffen wird.
    Zumal zählt auch immer zu welchen Spieltyp man sich dazu zählt, zu einen defensiven, oder einen offensiven Spieltyp, und Ich zähle Mich ganz klar zu einen Verdeitigungstyp hin zu.

  12. #44
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    Ich sehe da ehrlich gesagt kein Problem aber im nachhinnein schön etwas komisch wenn ich bei CoD mal einen aufm Boden kriechenden Gegner abgeknallt habe, aber normalerweise tue ich soetwas auch nicht aber manchmal hab ich es eben doch getan

  13. #45
    Ferocious
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    Zitat Zitat von Anonymus01 Beitrag anzeigen
    Ich sehe da ehrlich gesagt kein Problem aber im nachhinnein schön etwas komisch wenn ich bei CoD mal einen aufm Boden kriechenden Gegner abgeknallt habe, aber normalerweise tue ich soetwas auch nicht aber manchmal hab ich es eben doch getan
    es ist auch eine frage, wie das spiel den gegner darstellt. ist es ein hektischer shooter, wo man nur am rennen und ballern ist, haben wohl die wenigsten
    „schuldgefühle“.

    ich hatte bei splinter cell schuldgefühle. einmal bin ich durch einen level
    und hab die feindlichen soldaten gepackt und verhört. die erzählen ja was
    und haben angst zu sterben. dann kann man bei splinter cell die feinde, welche
    man gepackt hat, entweder bewusstlos schlagen oder töten. bei splintercell chaostheorie ist das töten auf der taste wo das bewusstlosschlagen war.
    was zurfolge hatte, dass ich einige soldaten ausversehentlich getötet hab.

    naja, was ich sagen wollte, dass ich in splinter cell oft schuldgefühle hatte. bei assassins creed auch ein bisschen.
    Sind wir nicht alle ein wenig affig?

  14. #46
    In magischer Drehung... Benutzerbild von M.C.Gitzi
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    Also, ich habe da keine Bedenken oder Hindernisse. Wenn ich ein Spiel spiele, dann tue ich die Dinge darin auch nur im Spiel, nur virtuell. Es sind ja nicht mal echte Menschen hinter diesen Charaktern (zumindest bei mir). Gut, manchmal hat es mir auch mal wiederstrebt, einer bestimmten Person das Leben zu nehmen, aber das hatte dann mit der Story zu tun und den Ereignissen um diese Person. Doch trotz allem ist es doch virtuell - nicht wirklich. Und ich ziehe auch keine Verbindungen aus Spielen ins wirkliche Leben.

    Im wirklichen Leben bin ich ein absoluter Gegner von Krieg, Waffen und dem Töten. Über die grenzenlose Dummheit der Menschen, sich gegenseitig das Leben zu nehmen, sich gegenseitig zu foltern und immer neue Tötungsmaschienen zu erfinden, nur damit man noch reicher wird und noch mehr Macht und Besitz hat. Doch das ist auch ein anderes Thema.

    Man kann natürlich auch sagen, dass es um den Grundgedanken geht, dass man Menschen tötet - ob das nun real oder virtuell ist. Aber damit habe ich einfach kein Problem. Mir machen solche Spiele einfach Spaß - aber es ist nicht das Töten, was mir Spaß macht, sondern einfach das Spiel als Ganzes. Bei mir steht dabei auch nicht das Töten oder der Krieg im absoluten Vordergrund, sondern oft auch einfach nur die Geschichte und das ganze Geschehen.

    Soweit zu meiner Meinung... es ist ein schwieriges Thema und noch schwieriger ist es, sich dazu in schriftlicher Form auszudrücken.

    M.C.Gitzi
    Besten Gruß und vielen Dank,
    M.C.Gitzi


    Wir sind die Kraft, aus der alles entsteht.
    Wir sind der Tanz, der die Sterne bewegt.
    Wir sind die Hoffnung, die niemals vergeht.
    Wir sind das Drehen, das die Zeiten bewegt.

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