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Thema: Töten in Spielen - Eure Gedanken

  1. #17
    Misanthrop Benutzerbild von Joe_Sakic
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    Zitat Zitat von BarakaX Beitrag anzeigen
    Quelle? Man sollte solche Behauptungen nicht in den Raum werfen, wenn man sie nicht belegen kann.

    Deinen restlichen Ausführungen kann ich aber eigentlich nur 100% zustimmen.
    Quelle? Die Medien. Wie oft hört man von jugendlichen Amokläufern? 5 mal im Jahr ist schon viel. Aber nahezu jeden Tag hört man Familienvater erschiesst seine Familie und sich blablabla
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  2. #18
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    Zitat Zitat von Joe_Sakic Beitrag anzeigen
    Quelle? Die Medien. Wie oft hört man von jugendlichen Amokläufern? 5 mal im Jahr ist schon viel. Aber nahezu jeden Tag hört man Familienvater erschiesst seine Familie und sich blablabla
    Also, ich hör das sicher nicht nahezu jeden Tag. Außerdem kann man beides schlecht miteinander vergleichen, es ist ja doch was anderes, ob ich schwer bewaffnet in eine Schule eindringe und wahllos irgendwelche Schüler und Lehrer erschiesse oder ob ich meine Frau/Freundin umbringe, weil sie mich betrogen hat oder einfach weil sie schluss machen will. Das sind, im Gegensatz zu Amokläufen, keine geplanten Taten sondern einfach spontane "Überreaktionen" (Affekthandlung) in einem höchst emotionalen Moment. Da ist die Ursache einfach schon klar, deshalb interessiert sich da keiner für das Fernseh- oder Zockerverhalten des Täters.

    Aber, genug OT.

    Mir machts auch nichts aus in Videospielen zu töten und zu quälen, ganz im Gegenteil - Dafür hab ich im RL sogar Skrupel eine Spinne einfach zu zerquetschen.

  3. #19
    Meisterspieler Benutzerbild von tintenkiller12
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    Zitat Zitat von BarakaX Beitrag anzeigen
    Also, ich hör das sicher nicht nahezu jeden Tag. Außerdem kann man beides schlecht miteinander vergleichen, es ist ja doch was anderes, ob ich schwer bewaffnet in eine Schule eindringe und wahllos irgendwelche Schüler und Lehrer erschiesse oder ob ich meine Frau/Freundin umbringe, weil sie mich betrogen hat oder einfach weil sie schluss machen will. Das sind, im Gegensatz zu Amokläufen, keine geplanten Taten sondern einfach spontane "Überreaktionen" (Affekthandlung) in einem höchst emotionalen Moment. Da ist die Ursache einfach schon klar, deshalb interessiert sich da keiner für das Fernseh- oder Zockerverhalten des Täters.

    Aber, genug OT.

    Mir machts auch nichts aus in Videospielen zu töten und zu quälen, ganz im Gegenteil - Dafür hab ich im RL sogar Skrupel eine Spinne einfach zu zerquetschen.
    War ja klar das dieses Thema hier in eine Amoklauf Diskussion ausartet XD

    Naja will ich auch mal meinen Senf mit bei geben. Warum ist es kein Amoklauf wenn ein Familienvater aus blinder Wut seine ganze Familie umbringt? Schon mal die Definition von Amoklauf gelesen?

    Amok (malaiisch: meng-âmok, in blinder Wut angreifen und töten) ist eine psychische Extremsituation, die durch Unzurechnungsfähigkeit und absolute Gewaltbereitschaft gekennzeichnet werden kann.
    Quelle: Wikipedia

    Weiterhin kann man "Amokläufe" von (Ex)Schülern an Schulen nicht also solche bezeichnen da diese Taten wegen einer Wut auf das (Schul / Staats)System ausgeführt werden und meist Wochen/Monate/Jahre vorher geplant werden.
    "http://www.sysprofile.de/id120075"

    Alle grammatikalischen so wie Rechtschreibfehler in meinen Beiträgen sind keine Fehler sondern Wortneuschöpfungen und ausleben meiner künstlerischen Fantasien. Somit ist alles was ihr als Fehler von mir anseht offiziell von mir erfunden urheberrechtlich geschützt.

    Vor dem Gesetz ist jeder gleich... nur unterliegt nicht jeder dem gleichen Gesetz

    Die Ausführung aller von mir erteilten Ratschläge erfolgen auf eigene Gefahr

  4. #20
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    @tintenkiller12
    Ja, ich habs etwas doof ausgedrückt, genau betrachtet hast du schon recht. Wollte eigentlich nur den Unterschied zwischen beiden Taten aufzeigen. Hätte vielleicht dazu schreiben sollen im Gegensatz zu Amokläufen an Schulen. Allerdings wären dementsprechend Amokläufe an Schulen auch garkeine Amokläufe im eigentlichen Sinne, wenn man es genauer betrachtet.

    EDIT: Allerdings gibt es da auch verschiedene Möglichkeiten den Begriff Amok zu definieren. Der gravierenste Unterschied zwischen beiden Taten ist halt der, dass das eine lange geplant wird und bewusst verübt wird (ohne zunächst wirklich ersichtlichen Grund), während das andere eine völlig ungeplante spontane Reaktion ist.

    Aber, wie gesagt, Amok oder nicht Amok ist ja eigentlich nicht das Thema dieses Threads
    Geändert von BarakaX (15.7.10 um 21:18 Uhr)

  5. #21
    Fūton Benutzerbild von >>_Link_<<
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    Hey,

    Ich 'geile' mich nicht daran auf, wenn ich jemanden virtuel töte.
    Es gibt aber auch Situationen, bei denen ich eine Genugtuung verspüre, z.B. wenn ich einen elenden Camper in 'nem Shooter kille, der mich ständig feige ausgeknipst hat und dann noch meint, er sei gut
    Ansonsten habe ich nur selten 'Schuldgefühle' oder ähnliches.


    Greez

  6. #22
    Meisterspieler Benutzerbild von Syron
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    Also, bei mir kommt es schon vor, dass ich Schuldgefühle bekomme, wenn ich etwas bestimmtes in einem Spiel tue.
    KotOR zum Beispiel habe ich bis heute nicht auf der Dunklen Seite gespielt, weil ich mit den pampigen Antworten Carth gegenüber immer etwas schlecht fühle

    Klar, die Schuldgefühle, die ich in Spielen empfinde lassen sich nicht mit "richtigen" Schuldgefühlen im täglichen Leben vergleichen, aber irgendwo zuckelt es nun mal in mir.

    Das wird sicherlich nichts daran ändern, dass ich auch KotOR früher oder später als Sith durchspiele, aber ich werde mich damit nun mal nicht so wohl fühlen, wie wenn ich es als Jedi spiele.
    (KotOR dient nun nur als Beispiel. inFamous habe ich im zweiten Durchgang als Böser angefangen, und es hat mir persönlich nicht denselben Spaß bereitet. Ich spiele es immer noch gerne, aber es "fühlt sich nicht so erfüllend an"; diese Aussage trifft es zumindest einigermaßen ).


    Bei Shootern hingegen, halten sich meine Skrupel in Grenzen. Wenn der "Feind" da ist, wird auf ihn geschossen, fertig.
    Wobei ich dabei sagen muss, dass die Shooter, die ich bisher gespielt habe, auch weniger auf eine emotionalen Ebene angesprochen haben, als Spiele, die eben genau darauf abzielen ^^
    Dafür ist es ja ein anderes Genre.


    Bei Rollenspielen kommt es immer drauf an.
    Tiere töte ich auch in Spielen nicht gerne, daher nervt mich das typische Wölfe metzeln
    Perverserweise ist es bei Menschen anders. Wäre vermutlich mal interessant zu untersuchen, wieso es vielen Spielern leichter fällt auf Menschen zu schießen bzw. mit einem Schwert einzudreschen als auf Tiere

    Dazu sei aber gesagt, dass ich auch in Rollenspielen die Menschen leben lasse, wenn es möglich ist. Auch wenn das heißt, mehrere Versuche zu starten.


    Abschließend noch der Hinweis, dass mich mein "schlechtes Spiele-Gewissen" aber nun auch nicht irgendwie verfolgt.
    Dafür ist es eben nur ein Spiel, und wie wohl jeder andere habe auch ich schon oft genug das "jetzt bist du endlich hin"-Gefühl genossen, wenn man seinen Gegner nun endlich besiegt hat.
    Das ist bei mir eher eine Vorliebe, auf der guten Seite zu kämpfen, als alles andere.
    Denn auch ich hab mich schon durchgemetzelt und hatte meinen Spaß dran


    Just my two pence,
    Nick
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  7. #23
    Yertle The Turtle Benutzerbild von Zynorism
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    Zitat Zitat von BarakaX Beitrag anzeigen
    Mir machts auch nichts aus in Videospielen zu töten und zu quälen, ganz im Gegenteil - Dafür hab ich im RL sogar Skrupel eine Spinne einfach zu zerquetschen.
    So ists bei mir auch. Nur bei dem Teil der Spinne nicht ganz. Würde zwar auch keine Spinne töten aber nicht, weil sie mir leid tut sondern weil ichs eklig finde xD

    Ich würde mich bei Spielen alleine schon wegen den Erfahrungspunkten mit allen anlegen. Was bringts mir zB, dass da irgendwo noch son Heinz lebt und ich aber weniger Erfahrung habe oder seine Waffe/Rüstung nicht bekommen
    Außerdem machts einfach viel mehr Spaß der gefürchtete "Imperator" zu sein, als das liebe kleine Baby-Face das selbst dem kleinsten Händler oder Bettler in den ***** kriecht

    Gewissensbisse wären mir bei nem Game noch nie aufgefallen ... wenn sich das ändert gebe ich bescheid.

  8. #24
    Meisterspieler Benutzerbild von Ayge
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    Hi
    Ich sage es mal kurz und knapp: lieber lasse ich angestaute Aggressionen und Wut im Spiel raus, als irgendwo anders. Heißt natürlich nicht, dass ich alles auf grausamste Weise niederschnetzle, aber ich meine, es sind Spiele. Und für mich wäre es einfach komisch, auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, was man nun im RL tun würde. Denn es ist einfach kein RL, im Spiel kann man tun was man will.

  9. #25
    Meisterspieler Benutzerbild von JAYNAY
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    Ihr tötet gar nichts.
    Wenn ihr so auf die Diskussion einsteigt, dann begebt ihr euch auf die Ebene, die euch in den Augen der Game-Gegner angreifbar macht. Auf der Ebene, wo unterstellt wird, das viele nicht mehr zwischen Spielsimulation und Realität unterscheiden können, weil sie emotional zu tief darinhängen.

    Ihr habt nur Teil an einer Simulation.

    Solltet ihr jetzt denken "jaja, das wissen wir doch"
    Dann sage ich "Jaja, dann drückt euch auch so aus".

    Jedem Affen dürfte klar sein, was ihr meint, wenn ihr das einem Kumpel beim Bierchen erzählt.
    Das hier ist ein öffentliches Forum. Ihr könnt alle zitiert werden.
    Ihr stellt nicht nur euch dar, sondern auch die Gamerszene.
    Also überlegt euch, wie ihr repräsentieren wollt.
    If you start doubting yourself, the real world will eat you alive ~Henry Rollins~

    „Eine Bildungsschicht ist aber nur dort wirkliche Elite, wo sie sich nicht außerhalb stellt und wo sie nicht glaubt, sich oberhalb stellen zu müssen, sondern wo sie sich als Mitgestalter der Leitbilder und der Ordnungen eingliedert und sich dabei trotz ihrer numerischen Unterlegenheit als wirksamer Faktor bewährt.“
    -Carlo Schmid-

  10. #26
    WTCC Simracer Benutzerbild von Nebelchen
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    Zitat Zitat von JAYNAY Beitrag anzeigen
    Ihr tötet gar nichts.
    Wenn ihr so auf die Diskussion einsteigt, dann begebt ihr euch auf die Ebene, die euch in den Augen der Game-Gegner angreifbar macht. Auf der Ebene, wo unterstellt wird, das viele nicht mehr zwischen Spielsimulation und Realität unterscheiden können, weil sie emotional zu tief darinhängen.

    Ihr habt nur Teil an einer Simulation.

    Solltet ihr jetzt denken "jaja, das wissen wir doch"
    Dann sage ich "Jaja, dann drückt euch auch so aus".

    Jedem Affen dürfte klar sein, was ihr meint, wenn ihr das einem Kumpel beim Bierchen erzählt.
    Das hier ist ein öffentliches Forum. Ihr könnt alle zitiert werden.
    Ihr stellt nicht nur euch dar, sondern auch die Gamerszene.
    Also überlegt euch, wie ihr repräsentieren wollt.
    Bin ich genau der gleichen Meinung

    In Games kann man tun und lassen was man will, denn nichts ist real davon (auch wenn einiges mittlerweile recht realistisch aussieht), deshalb sind Videospiele ja auch ein klasse Mittel um Aggressionen abzulassen.

  11. #27
    Misanthrop Benutzerbild von Joe_Sakic
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    Zitat Zitat von JAYNAY Beitrag anzeigen
    Ihr tötet gar nichts.
    Wenn ihr so auf die Diskussion einsteigt, dann begebt ihr euch auf die Ebene, die euch in den Augen der Game-Gegner angreifbar macht. Auf der Ebene, wo unterstellt wird, das viele nicht mehr zwischen Spielsimulation und Realität unterscheiden können, weil sie emotional zu tief darinhängen.

    Ihr habt nur Teil an einer Simulation.

    Solltet ihr jetzt denken "jaja, das wissen wir doch"
    Dann sage ich "Jaja, dann drückt euch auch so aus".

    Jedem Affen dürfte klar sein, was ihr meint, wenn ihr das einem Kumpel beim Bierchen erzählt.
    Das hier ist ein öffentliches Forum. Ihr könnt alle zitiert werden.
    Ihr stellt nicht nur euch dar, sondern auch die Gamerszene.
    Also überlegt euch, wie ihr repräsentieren wollt.
    Naja die meisten haben ja schon Skrupel in Spielen Tiere zu töten. Sind also sicher keine potentiellen Amokläufer
    Und mir egal mich kann man jederzeit zitieren
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  12. #28
    Meisterspieler Benutzerbild von Syron
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    @ JAYNAY: Wie du schon selber geschrieben hattest, ist es den Leuten hier sicherlich durchaus klar, dass es darum geht, in einem Spiel zu töten.

    Das hat mit dem alltägliche, echten Leben also herzlich wenig zu tun.

    Und deine Befürchtung: Wenn jemand solche Zitate ohne Zusammenhang aus einer Diskussion heraus nimmt, sagt das mehr über diese Person aus, als über die Leute, die gerne in Spielen(!) die Sau raus lassen.
    Mal davon abgesehen, dass der überwiegende Teil hier im Forum wohl aus normalen Jugendlichen besteht, die keiner auf sowas festnageln würde.

    Denn was sagt das nun nach außen hin aus?
    Das einige Leute sich lieber abreagieren, indem sie im Spiel Pixel töten, anstatt echten Menschen zu schaden.
    Das dürfte selbst Killerspiel-Gegnern nichts bringen, wenn sie es zitieren, denn das sagt nur, dass sie Menschen im RL nichts tun...

    Davon abgesehen, schreibe ich in allen meinen Statements ganz klar, dass *ich* es so sehe, und nicht etwa die ganze Gamerszene.
    (Ich fühle mich ohnehin nicht wie ein Mitglied einer Szene)
    Und das haben in diesem Thema -wenn mich nun nicht alles täuscht; ich habe nicht jeden Beitrag nochmal gelesen- alle gemacht, nicht nur ich.
    Damit sagen also alle nur, wie sie es sehen, nicht wie es die gesamte Szene sieht.

    Oder sehe ich das nun aus einem so verkehrten Winkel, was hier steht?


    @Nebelchen: Uhm, kann es sein, dass du gar nicht genau verstanden hast, worum es JAY ging?
    Entweder das, oder *ich* habe es nicht verstanden


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  13. #29
    total beglubbt Benutzerbild von BarakaX
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    Zitat Zitat von JAYNAY Beitrag anzeigen
    Ihr tötet gar nichts.
    Wenn ihr so auf die Diskussion einsteigt, dann begebt ihr euch auf die Ebene, die euch in den Augen der Game-Gegner angreifbar macht. Auf der Ebene, wo unterstellt wird, das viele nicht mehr zwischen Spielsimulation und Realität unterscheiden können, weil sie emotional zu tief darinhängen.
    Findest das nicht etwas übertrieben? Wie kann man es denn sonst ausdrücken? Den einen Pixelhaufen am Ende von Level 12 der so aussieht als wäre er ein Ninja-Krieger, aber eigentlich nur ein schwarzer Pixelaufen ist aus dem Spiel entpixeln? Alleine durch die Verwendung des Wortes töten kann man doch nich herleiten, dass einer nicht mehr zwischen Spiel und Realität unterscheiden könnte, so doof sind nichtmal unsere Politiker.

    Ihr habt nur Teil an einer Simulation.
    Das ist doch das, was dauernd gesagt wird.
    Wenn ich jetzt mal so argumentieren würde wie du könnte ich auch sagen, gerade diese Aussage von dir oben spielt den Gegnern in die Hände, deutlich mehr als die Verwendung des Wortes töten. Warum? Von den Gegnern wird doch permanent kritisiert Ego-Shooter etc. würden junge Menschen zu killern machen, dann im Falle von Counter-Strike z.B. davon zu sprechen, man würde an einer Simulation teilnehmen (die eben darin besteht andere zu töten) stärkt doch dann die Gegenseite.

  14. #30
    Meisterspieler Benutzerbild von JAYNAY
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    Zitat Zitat von BarakaX Beitrag anzeigen
    Findest das nicht etwas übertrieben? Wie kann man es denn sonst ausdrücken? Den einen Pixelhaufen am Ende von Level 12 der so aussieht als wäre er ein Ninja-Krieger, aber eigentlich nur ein schwarzer Pixelaufen ist aus dem Spiel entpixeln? Alleine durch die Verwendung des Wortes töten kann man doch nich herleiten, dass einer nicht mehr zwischen Spiel und Realität unterscheiden könnte, so doof sind nichtmal unsere Politiker.
    Du irrst junger Padawan.
    Die gebräuchliche Bezeichnung der Politiker für FPS sind "Tötungssimulationen".

    Zu deinem Beispiel - Man könnte jetzt auch sagen "Ich hab die Spielfigur abgeschossen".
    Ja, das könnte man. Sagt nur kaum einer. Ist auch umständlich.
    Es geht mir darum, die Community für die Öffentlichkeit zu sensibilisieren.
    Selbst den Leuten denen es egal ist, wenn man sie zitiert, sollten wissen, dass sie exemplarisch für eine Subkultur stehen.
    Fragt mal die Gothics wie die sich drüber freuen, wenn sich irgendwelchen 14 jährigen Schwarzträger zum Satanskult bekennen. Die freuen sich ein zweitens Loch in den Arsch, dass die die Szene so repräsentieren.

    @Nebelchen:
    Im Gegensatz zu Syron glaube ich, dass du mein Posting verstanden hast, ich möchte dir nur in einem wiedersprechen.

    Die Katharsis-Hypothese beim Videospielen, habe ich immer als falsch empfunden. Falls dir das Wort nichts sagt - das stammt aus der Psychoanalyse. Katharsis bedeutet soviel wie "Seelenreinigung" und entsteht dann, wenn bestimmte verdrängte Gefühle durchlebt oder sogar ausagiert werden. Die Game-Befürwortet haben öfters mal angeführt, dass sie die Aggressionen, die sie im Reallife unterdrücken - aus Gründen des sozialen Miteinanders im Spiel ausleben können.

    Das kann ich nicht nachvollziehen, das hab ich nie so gesehen.
    Videospiele waren für mich immer ein gewisser Eskapismus, eine Alltagsflucht.
    Als würdest du ein Buch lesen.

    Syron meint vermutlich - wenn du dich selbst so stark in ein Videospiel hineinfühlst, dass die Aktionen deiner Spielfigur dazu führen, dass du deine eigenen Gefühle auslebst, dann kann das eventuell schon den Game-Gegnern in die Hände spielen - je nach Auslegung.

    Als Gamer sollte man jedoch so argumentieren, dass Empathie immer mit dabei ist, egal ob bei einem Buch oder bei einem Film, sonst funktioniert es nicht.

    Mir geht es um die Sensibilisierung.
    Das Internet ist eine gewisse Form eines öffentlichen Raumes.
    Eure Namen stehen hier nicht zur Debatte, aber eure Aussagen.
    Aussagen werden aufgegriffen und für - ungebildete Leute - exemplarisch.
    Also - tut was für die Szene und überlegt euch, wie ihr etwas veröffentlicht.
    Es lesen nicht nur Kenner mit.
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  15. #31
    Meisterspieler Benutzerbild von Syron
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    Zitat Zitat von JAYNAY Beitrag anzeigen
    Eure Namen stehen hier nicht zur Debatte, aber eure Aussagen.
    Aussagen werden aufgegriffen und für - ungebildete Leute - exemplarisch.
    Also - tut was für die Szene und überlegt euch, wie ihr etwas veröffentlicht.
    Es lesen nicht nur Kenner mit.
    Und das ist das, was ich persönlich nicht so dramatisch sehe.

    Selbst Leute die nicht in der Materie drin stecken, werden wissen, dass man hier von Spielegegnern spricht.
    Sie mögen sie vielleicht nicht als Pixel bezeichnen oder so, aber sie werden schon wissen, dass es nicht um echte Menschen oder Tiere geht.

    Das zu erkennen, dafür muss man kein Kenner des Themas sein.

    Da wäre eher das Problem, dass man es falsch verstehen *will* und ganz bewusst die Worte verdreht.
    Und da bringen einem dann auch die schönsten Umschreibungen nichts mehr.
    Du wirst es bestimmt selber kennen, aber wenn jemand dich falsch verstehen will, dann schafft er es auch.


    Wenn ein Schauspieler über seinen neuen Film spricht und dann sagt: "Und dann wird mein Bruder umgebracht, meine Schwester vergewaltigt und ich flippe aus und greif mir meine Machete...", wissen die Leute auch ohne Filmkenner-, Profis oder sonstwas zu sein, dass er von seiner Figur und deren Familie spricht und nicht echte Geschwister rächen läuft.


    Edit: Achso, und ich meinte was Nebelchen anbelangt was anderes.
    Mir ging es darum, dass er im Grunde dasselbe sagt, wie die anderen hier: Es sind Spiele, also kann man die Sau raus lassen.
    Aber, wie gesagt, es kann auch sein, dass *ich* da was falsch verstanden habe.
    Geändert von Syron (17.7.10 um 20:51 Uhr)
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  16. #32
    † Creature of the Night † Benutzerbild von Grim_Reaper
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    Zitat Zitat von BlackMamba Beitrag anzeigen
    z.b. cod mw2 das level am flughafen dort hab ich ledeglich die personen den rest gegeben die schon mit dem tod gerungen haben...
    Und ich dachte schon, ich wäre da der einzige. Bei mir war's aber eher eine Storytechnische Entscheidung.
    Ich war ja undercover und eigendlich einer der guten, die diese Amokläufer stoppen wollen.
    Was für ein Verräter wär' ich da, wenn ich denen noch helfen würde, unschuldige zu töten.
    Jedoch würde so jemand auch keine Unschuldigen verrecken lassen.
    Wenn einer nur noch halbtot am Boden kroch, war ein Kopfschuss doch nur eine Erlösung.
    Genau so. Alles bloss ein Rollenspiel.
    Sich in den Charakter hineinversetzen. Versuchen zu denken wie dieser.
    Dann macht ein Spiel am meisten Spass.
    Es gab Momente in Spielen, wo ich wirklich Gefühle hatte, selbst für irgendwelche Statisten-NPCs.
    Manchmal, wenn ich in Red Dead Redemption einen nicht vor den Räubern retten konnte, oder als mir das liebste Pferd von der Klippe stürzte.
    In diesen Momenten lebt das Spiel erst richtig auf.
    Wenn man im Kopf des (Anti)Helden steckt.
    Es macht mir aber eigendlich nichts aus jeden zu fraggen der mir nichts bringt, wenn mich das Spiel dafür nicht über meine virtuelle Schmerzgrenze hinaus straft.
    Story-Charaktere, die ich lieb gewonnen habe, will ich natürlich nicht fraggen, denn mit denen will ich ja noch viel erleben. Und ich will auch nicht, dass sie auf einmal zu Schurken werden wie der liebe Herr Lem.
    Ich versuche meist, das Spiel so zu spielen, wie's der Hauptcharakter tun würde.
    Ein Nikolai Bellić oder ein Alex Mercer, die sich um Opfer unter den Passanten keine Gedanken machen, oder ein John Marston oder Jackie Estacado, der nett zu den Netten und böse zu den Bösen ist.
    Es gibt aber auch noch die Nathan Hales, und die Sevchenkos,
    die Ians, Ricos, Lugers und Hakhas
    und die Soap McTavish's, die nur den Feind im Visier haben.

    Ungefär so. ^^

    Wobei es noch eine Szene in "the Darkness" gab, nach der ich noch mehrere Tage deprimiert war. Wer's Gespielt hat, weiss sicher, um wen's geht.
    Das noch als Nachtrag zu "liebgewonnene Story-Charaktere".

    In Real bin ich Pazifist, sehe Schusswaffen als Schiesssportgeräte an und verabscheue töten und dass diese Welt so darauf ausgelegt ist.
    Geändert von Grim_Reaper (18.7.10 um 02:21 Uhr)
    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Rechtschreibung folgt.
    Lust auf eine Rolle in unserer Fantasy-Geschichte?
    . . . b e c a u s e _ I _ c a n !
    I can kill you with my brain.

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