Zeige Ergebnis 1 bis 1 von 1

Thema: Jak II: Renegade

  1. #1
    Meisterspieler Benutzerbild von Sly Boots
    Im Spiele-Forum seit
    Mar 07
    Beiträge
    1.302

    Jak II: Renegade

    Jak II: Renegade




    Entwickler: Naughty Dog
    Publisher: SCEE
    System: PS2
    Genre: Genre-Mix (Schwerpunkt: Action)
    Sprache: Multilingual (Deutsch, Englisch, ...)
    Altersfreigabe: 6



    Einleitung:
    Knapp zwei Jahre mussten Jak & Daxter-Fans auf die Fortsetzung ihres neuen Lieblings-Jump'n'Runs warten.
    Jedoch wusste im Vorfeld niemand so recht, was man vom neuen Teil zu erwarten hatte.
    Die ersten Screenshots zeigten ein düster-futuristisches Szenario, welches so überhaupt nicht zum relaxten, kinderfreundlichen Vorgänger passte.
    Und auch das Gameplay sollte sich deutlich vom Erstling unterscheiden.
    Zumindest letztere Neuerung hätte aber niemanden überraschen dürfen, schließlich wollte sich Naughty Dog schon mit dem Vorgänger vom Jump'n'Run-Genre lösen.
    Und diese Mal hatten sie es auch endlich geschafft!
    Bei „Jak II: Renegade“ handelt es sich im Großen und Ganzen um einen Genre-Mix mit Schwerpunkt auf Action.
    Die wichtigste Frage lautet jedoch, ob die Serie trotz dieser einschneidenden Änderungen immer noch Freude bereitet oder ihre Seele an den Action-hungrigen Kommerz verloren hat?



    Story:
    Handlung: Die Handlung knüpft direkt an die Geschehnisse des ersten Teils an.
    In „the Precursor Legacy“ wurde Daxter durch ein Unglück in einen Ottsel verwandelt, woraufhin er und seine Freunde Jak, Samos und Keira eine lange Reise zu seiner Rettung unternahmen.
    Leider gelang es den Vieren nicht ihr eigentliches Ziel zu erreichen, Daxter muss sein Dasein nach wie vor als orange-farbenes Nagetier fristen.
    Aber dafür konnten sie ihre Welt vor einer schweren Katastrophe, ja vielleicht vor der kompletten Zerstörung schützen - sie kamen als Bittsteller und gingen als Helden.
    Außerdem entdeckten sie auf dieser Reise ein geheimnisvolles Precursor-Artefakt: Den Spalt-Ring.

    Klar das unser Quartett nun alles daran setzt diesen Apparat in Gang zu setzen - leider mit Erfolg.
    Aus dem geöffneten Tor-Ring strömen nämlich dutzende von Metallmonstern, welche von einem besonders großen und schlecht gelaunten Exemplar angeführt werden.
    Bevor die Bestie zum Angriff übergehen kann, fliehen die Vier durch den Spalt-Ring, wobei sie voneinander getrennt werden.
    Auf der anderen Seite finden sich Jak und Daxter plötzlich in einer riesigen futuristischen Stadt wieder.
    Bevor sie überhaupt begreifen können was geschehen ist, wird Jak von einer Gruppe Soldaten KO geschlagen und entführt.
    Daxter bleibt zurück und verspricht seinem Kumpel Rettung ...
    Zwei Jahre vergehen, bevor es Dax schließlich gelingt Jak aus dem Gefängnistrakt von „Baron Praxis“, dem Herrscher der Stadt „Haven City“, zu befreien.
    Während dieser Zeit vollzog der Baron das „Dunkler Krieger“-Programm an Jak.
    Unser Held wurde über zwei Jahre lang mit dem gefährlichen Dunklen Eco vollgepumpt, damit er zum Supersoldaten mutiert, der für Praxis gegen die Armee aus Metallschädel-Monstern kämpfen sollte.
    Wie es sich für Monster gehört, planen die Metallschädel nämlich gerade die Stadt zu erobern und alle Einwohner abzuschlachten.
    Dieses Argument kümmert Jak aber herzlich wenig, die zweijährige Prozedur war nämlich enorm schmerzhaft für ihn.
    Dabei entstand ein hasserfüllter, rachsüchtiger junger Mann, der nur noch ein Ziel kennt: Baron Praxis umbringen!
    Aber hey, immerhin kann sich Jak jetzt in ein Dunkles Eco-Monster verwandeln und was noch viel wichtiger ist: Er kann endlich sprechen!!!
    Und wer weiß, vielleicht fasst sich der wutschäumende Renegade doch noch ein Herz, um die Metallschädel-Invasion zu stoppen?

    Charaktere: Das stumme Ding aus dem Vorgänger ist endgültig Geschichte, endlich bekommen wir einen tauglichen Protagonisten!
    Der neue Jak ist ein kompromissloser Kämpfer mit einer Scheiß-Wut im Bauch.
    Er stellt sich furchtlos jedem entgegen der ihm schaden will und macht gnadenlose Jagd auf seinen Peiniger.
    Sein Ziegenbart, die zurück gekämmte Haarmähne, die eng anliegende blaue Lederjacke sowie die chronisch heruntergezogenen Mundwinkel helfen dabei, das Image vom Action-Helden angemessen zu vermitteln. So gefällts mir!
    Daxter hingegen ist und bleibt Daxter, und das ist auch gut so!
    Sein vorlautes Mundwerk hat sich kein bisschen geändert, womit er einen interessanten Kontrast gegenüber dem aggressiven Jak darstellt.
    Endlich können die beiden miteinander kommunizieren, wodurch dem Spieler auch gut die enge Freundschaft zwischen den Beiden vermittelt wird. Ein erstklassiges Duo!
    Auch die übrigen Chars sind nicht mehr nur bloße Questgeber wie im Vorgänger, sondern eigenständige Persönlichkeiten.
    Leute wie der grimmige Untergrundkämpfer Torn oder der kriminelle, extrem übergewichtige Waffenhändler Krew entpuppen sich schnell als äußerst liebevoll ausgearbeitete Charaktere, die sich keinesfalls hinter den Hauptakteuren zu verstecken brauchen.
    Dies hilft natürlich immens dabei die spannende Handlung sinnvoll weiterzuerzählen.
    Top-Note für Handlung und Charaktere, ganz klar.



    Gameplay:
    Obwohl zunächst der Eindruck entstehen mag es würde sich hier um ein Open World-Spiel handeln, so ist Renegade doch in eine festgelegte Reihenfolge von Missionen unterteilt.
    Jak und Daxter nehmen hierbei die unterschiedlichsten Aufträge an, um dem Baron zu schaden und ihre eigenen Chancen im Kampf gegen ihn zu vergrößern.
    Nahezu jede Mission bietet neue Spielinhalte und verlangt ein anderes Vorgehen.
    Oftmals erinnert das Spiel hierbei an einen Third Person-Shooter mit Jump'n'Run-Elementen oder ein Action-Rennspiel.

    Die Spielwelt umfasst hierbei die aus mehreren Stadtteilen bestehende Stadt Haven-City, sowie einige Außenbezirke wie das Bergwerk oder die Pumpstation.
    Um diese Orte schnell erreichen zu können, stehen uns innerhalb der Stadt eine Minimap sowie sechs verschiedene Sorten von Schwebe-Fahrzeugen zur Verfügung.
    Dichter Verkehr und zahlreiche Fußgänger machen es uns natürlich bedeutend schwerer sicher und schnell ans Ziel zu gelangen.
    Wird man nämlich in einen Unfall mit einem Crimson-Gardisten (so nennen sich die Soldaten des Barons) verwickelt, wird schnell mal der Großalarm in der Stadt ausgelöst und die gesamte Streitkraft von Praxis ist Jak auf den Fersen.
    Klar, dass dieses Gameplay-Element auch in vielen Aufträgen zum Tragen kommt - GTA lässt schön Grüßen.

    In den Außenbezirken erinnert der Titel dann wieder mehr an den Vorgänger.
    Das Grund-Steuerungsschema ist identisch zu „the Precursor Legacy“, sämtliche Bewegungen die Jak schon damals konnte, beherscht er auch in „Renegade“.
    Jedoch wurden seine ohnehin schon recht zahlreichen Möglichkeiten noch einmal drastisch erweitert.
    Dieses mal bekommt man nämlich die „Morph-Gun“ in die Hände gedrückt, welche über vier verschiedene Feuermodi verfügt:
    - die Streu-Waffe für den Nahkampf (eine Art futuristische Schrotflinte).
    - das Gewehr für den Fernkampf (inklusive Laser-Pointer).
    - der Vulkan-Lauf (Gatling-Gun) zum Schnellfeuern - besonders effektiv gegen starke Feinde.
    - der Friedensstifter zum Verschießen von Energiegranaten.

    Die Morph-Gun und deren Modifikationen werden natürlich erst im späteren Spielverlauf nach und nach freigeschaltet.
    Beachten sollte man allerdings, dass jeder Schuss-Modus seiner eigenen Munitionsgattung bedarf.
    Geschickter Einsatz der Morph-Gun wäre also von Vorteil, damit man nicht auf einmal ohne Munition dasteht (neue Munition befindet sich in Kisten, oder wird von getöteten Feinden hinterlassen).
    Am Steuerungsschema wirds aber auf keinen Fall scheitern, das Schießeisen lässt sich völlig problemlos bedienen.
    Mithilfe des Steuerkreuzes kann man die vier Waffenmodi schnell und unkompliziert anwählen, während mit R1 gefeuert wird.
    Desweiteren hilft ein sehr unterhaltsamer Schießstand dabei sich mit den verschiedenen Waffensystemen vertraut zu machen.

    Zum Ausgleich für die Morph-Gun gibt es allerdings keine Eco-Superkräfte mehr.
    Aber dafür kann Jak diesmal Dunkles Eco aufsammeln, um sich damit in sein „Dunkles Ich“ zu verwandeln (L2-Taste).
    In dieser Gestalt ist er nicht nur stärker und schneller, sondern kann auch noch einige verheerende Zusatzfähigkeiten einsetzen.
    Diese muss man sich aber erst einmal verdienen, indem man dem Orakel von Haven City genügend Schädelsteine getöteter Metallschädel beschafft.
    Die Morph-Gun kann der Dunkle Jak allerdings nicht einsetzen.

    Nun gibt es in Jak II auch noch weitere Maschinen und Fortbewegungsmittel zu kontrollieren, als nur die Schwebe-Fahrzeuge von Haven City.
    In einigen Missionen klemmt sich Jak hinter ein Geschütz und ballert Feinde ab, während er im Stadion sein Talent als Rennfahrer hinterm Steuer einer „NYFE-Rennmaschine“ umsetzen muss.
    (Die unterschiedlichen Schwebe-Fahrzeuge und NYFE-Maschinen fühlen sich beim Fahren übrigens alle anders an!)
    Gegen Ende besteigt unser Duo auch mal den sogenannten „Titanen-Anzug“, eine Mischung aus einer mobilen Kampfrüstung und einem Arbeitsroboter.
    Höhepunkt dürfte aber das „Jet-Board“ sein, ein schwebendes Skateboard welches bei einigen von euch wohl schöne Erinnerungen an „Zurück in die Zukunft 2“ wecken dürfte.^^
    Mit diesem lassen sich nicht nur coole Tricks ausführen, sondern auch noch an Geländern und Rohren entlang grinden, um in schwer erreichbare Gebiete vorzudringen.
    Man kann damit sogar über Wasserflächen und ähnliches hinweg gleiten.
    Da sieht sogar Tony Hawk alt aus!

    Zur besseren Orientierung in den Stadt- und Levelgebieten lässt sich auch jederzeit auf eine Karte im Optionsmenü zugreifen.
    Dort findet sich auch die - sehr nützliche - Option zum Neustarten einer laufenden Mission (wird häufiger zum Einsatz kommen als ihr jetzt vielleicht denkt).
    Gespeichert werden kann hier auch, obwohl die Autosave-Funktion des Vorgängers selbstverständlich beibehalten wurde.
    Wirklich interessant ist jedoch der Unterpunkt „Geheimnisse.“
    Dort werden für gesammelte „Precursor Orbs“ diverse Boni wie Artwork-Alben, Unverwundbarkeit, unbegrenzte Munition etc. freigeschaltet.
    Allerdings sind Precursor Orbs in Jak II zum seltenen Gut geworden.
    Innerhalb der Levelabschnitte gibt es sie kaum noch zu finden und liegen auch noch recht gut versteckt.
    Zum Glück gibt es aber noch die Nebenmissionen, pro Abschluss solch einer gibts nämlich drei Orbs als Bezahlung.
    Eine Nebenmission kann man nur innerhalb von Haven City an einer Missionstafel annehmen (aktive Missionstafeln werden auch auf der Karte verzeichnet).
    Auch für besonders gute Leistungen bei den Minispielen, wie z. B. den oben erwähnten Schießstand, erhält man ein paar Orbs als Belohnung. Es gibt also auch abseits der Story so einiges zu erledigen.

    Wie ihr seht bietet Jak II Renegade jede Menge Abwechslung und Umfang.
    Hier wird Third Person-Shooter, Rennspiel, Jump'n'Run, Geschicklichkeit und mehr zu einem aufregenden Genremix verschmolzen.
    Aber egal ob man sich nun mit der Morph-Gun durch ein Heer von Metallschädeln ballert, mit dem Jet-Board durch eine verwinkelte Baustelle saust oder in einem Schwebe-Fahrzeug vor der Crimson-Garde flüchtet - leicht ist Jak II hierbei fast niemals.
    So einfach wie „the Precursor Legacy“ ist, so hart ist „Renegade“.
    Missionen die erst nach dem fünften oder zehnten Versuch gemeistert werden sind keine Seltenheit und können bei ungeduldigen Spielern schon mal für Frust sorgen.
    Wirklich unfair wird Jak II aber höchstens in ein, zwei Missionen, alle übrigen Aufträge lassen sich mit etwas Übung und Strategie gut lösen.
    Das System der unbegrenzten Continues ist im zweiten Serienableger ein absolutes Muss, auch wenn hier die Respawn-Punkte weit weniger großzügig verteilt wurden als im Vorgänger.
    Viele Missionen muss man bei einer Niederlage von vorne beginnen. Die gemütlichen Sandspaziergänge sind also endgültig vorbei.

    Interessanterweise wurden die großen Schwächen des Vorgängers ins genaue Gegenteil umgekehrt.
    Spieldauer und Umfang haben sich mindestens verdreifacht, während der harsche Schwierigkeitsgrad dem Spieler kaum eine Verschnaufpause schenkt.
    Witzigerweise ist es aber genau das, was Renegade ausmacht.
    So wie es der gemütliche Ablauf im Vorgänger war, der „the Precursor Legacy“ zu einem Genuss machte, ist es nun die gnadenlose Action die „Renegade“ zu einem Erlebnis werden lässt.
    Die beiden Spiele sind so unterschiedlich, aber dennoch bieten sie im Grunde dasselbe: Spielspaß auf höchstem Niveau!



    Grafik, Sound und Präsentation:
    Der Grafikstil an sich ist nahezu identisch zum Vorgänger.
    Allerdings hat man das Szenario quasi komplett umgewälzt.
    Statt gold-gelber Sandstrände und saftig-grüner Wald und Wiesenlandschaften, gibts diesmal Beton- und Stahlbauten, heruntergekommene Slums und eine miesepetrige Atmosphäre obendrauf.
    Die Jak-Serie ist schnell erwachsen geworden, und das dürfte wohl nicht jedem gefallen.
    Ich hatte nach etwas Eingewöhnungszeit kein Problem mehr mit dem neuen Szenario.
    Womit ich allerdings ein Problem habe sind die Ruckler denen man in Haven City ausgesetzt wird, wenn in größeren Gebieten mal etwas mehr los ist – und das ist sehr häufig der Fall!
    Hier merkt man doch deutlich, dass man sich bei dieser riesigen Stadt etwas übernommen hat.
    Aber seis drum, denn zum Ausgleich wurden die Charaktermodelle im Vergleich zum Vorgänger wesentlich besser ausmodelliert.
    Die etwas eckigen Gesichter gehören somit genauso der Vergangenheit an, wie die friedvolle Atmosphäre des Vorgängers.
    Ansonsten ist alles wie gehabt: Es gibt einen stetigen Tag- und Nachtwechsel, Ladezeiten sind nicht vorhanden (oder wurden zumindest sehr gut kaschiert) und die Animationen sind eine Klasse für sich.
    Nur Schade, dass Daxters Siegestänze, sowie Kommentare beim Ableben des Spielers der Schere zum Opfer gefallen sind.
    Vermutlich wurden diese als zu albern für das neue, ernstere Setting betrachtet.

    Beim Soundtrack hat man sich natürlich ebenfalls ans neue Szenario angepasst, wobei aber auch hier eher auf Ambient-OST gesetzt wird.
    Die neuen elektronisch angehauchten und temporeichen Tracks sind ideal, um die schnelle, treibende Action gekonnt einzufangen.
    Für eine OST-CD wären sie allerdings nicht geeignet, da sie nur in Kombination mit der Action richtig gut wirken.
    Die Sprachausgabe hingegen ist so hochwertig wie eh und je, und dieses Mal hat ja auch der gute Jak eine passende Stimme bekommen.
    An dieser Stelle gibt es also nichts mehr zu kritisieren.
    Bei der Geräuschkulisse runden wuchtige Explosionen geschrotteter Schwebe-Fahrzeuge und erbarmungslos abgefeuerte Lasersalven der Crimson-Gardisten das positive Gesamtbild der Akustik ab.
    Unterm Strich kann der Titel also auch hier mühelos überzeugen.

    Jetzt, da Jak endlich sprechen kann, gibt es hinsichtlich Präsentation nichts mehr zu meckern ...
    Doch halt, da ist jetzt eine andere Naht aufgeplatzt!
    Warum ruckelt der Bildschirm ständig wenn man in Haven City unterwegs ist?
    ... Wie heißt es so schön, nobody is perfect.
    In diesem Sinne wünsche ich Naughty Dog noch viel Erfolg das perfekte Spiel zu erschaffen.



    Pro und Kontra:

    Pro:
    - sehr anspruchsvoller Schwierigkeitsgrad
    - gewohnt abwechslungsreiches Gameplay
    - spannende Story, coole Charaktere
    - sehr umfangreich, lange Spieldauer
    - fantastischer Humor, geniale Sprüche, Daxter!!!

    Kontra:
    - Grafik-Ruckeln in der Stadt
    - einige wenige Missionen sind etwas zu hart ausgefallen
    - der extreme Stilbruch wird nicht jedem gefallen



    Fazit:
    Und sie haben es wieder geschafft!
    Naughty Dog haben mit Jak II: Renegade einmal mehr für offene Münder gesorgt.
    Aber wer hätte auch schon ahnen können, dass die Änderungen zum Sequel des Jump'n'Run-Hits Jak & Daxter, dermaßen einschneidend ausfallen?
    Die Schwächen des Vorgängers wurden ja regelrecht auf den Kopf gestellt.
    Hierbei entstand eines der schwierigsten und motivierendsten Action-Games für die PS2-Konsole.
    Zwar ist der Titel vielleicht einen Tick zu schwer ausgefallen, aber das ändert nichts am positiven Gesamteindruck.
    Am Wichtigsten ist jedoch die Message: was man alles aus einer Franchise machen kann, wenn man sich nicht krampfhaft an Schema F klammert.
    Da können sich andere Entwickler mit ihren immer gleich bleibenden Dauer-Gameserien ein paar dicke Scheiben von abschneiden.
    Meinen Glückwunsch an die Programmierer, dass sie es mit diesem Spiel endlich geschafft haben sich vom Hüpfspiel-Genre zu trennen. Tolle Leistung!
    Mir gefällt Jak II: Renegade so wie es ist. Absolutes Pflichtspiel für PS2-Besitzer!



    Endwertung:

    Punktvergabe von 1 (schlecht) bis 10 (spitze)

    Grafik: 9
    Sound: 8,5
    Steuerung: 9
    Umfang: 9,5
    Story: 9
    Spielspaß: 9
    Gesamtwertung: 9
    Geändert von Fukyù (18.1.13 um 12:38 Uhr)

Ähnliche Themen

  1. Jak 2 Renegade Schwierigkeitsgrad
    Von Bones im Forum Jak 2
    Antworten: 38
    Letzter Beitrag: 24.3.08, 19:53
  2. Jak II Renegade Orbs
    Von Jakster im Forum Jak 2
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 17.7.05, 20:49
  3. Nachfolgerfrage zu Jak 2 Renegade !
    Von QBert im Forum Jak & Daxter
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 25.5.05, 12:06
  4. jak 2 Renegade
    Von Redvenom im Forum Playstation 2 (PS2)
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 19.11.04, 18:40

Lesezeichen

Forumregeln

  • Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
  • Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.
  •