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Thema: Wildnis um Jharkendar

  1. #1
    Held im Erdbeerfeld Benutzerbild von Sir_Conan
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    Wildnis um Jharkendar

    So,
    hier können dann zukünftig die Posts für Jharkendar & Khorinis rein. Ich schlage vor, dass in das Topic von jedem Post der übersichthalber reingeschrieben wird, wo man sich gerade befindet!

  2. #2
    the 'special one' Benutzerbild von Prisoner of War
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    Artem auf der Suche nach einer weißen Eiche

    Artem war auf der Suche nach einer weißen Eiche.

    Weiße Eichen wachsen am Südrand des Waldes durchstreifte es Artems Geist. Er wetzte schnell - aber gleichzeitig nahezu lautlos - durchs Unterholz. Auf einem Felsvorsprung blieb er stehen, drückte sich dagegen. Eine Gruppe Snapper. Verdammt! dachte er. Die großen Tiere reckten ihre grünen Hälse, beugten sich aber schnell wieder zu dem auf dem Boden liegenden Wildschwein herunter und rissen es. Artem musste kreativ werden. Er blickte sich um. Erneut. Keine Entschuldigungen! Er musste durch die kleine Felsöffnung kriechen um das Bergmassiv durchqueren zu können. Einziges Problem: Fünf zwar gefütterte - aber sicher immer noch hungrige Snapper vor dem Durchgang. Vielleicht erwische ich einen... begann Artem einen Gedanken. Aber er verwarf diesen sofort wieder. Es war aussichtslos. Er musste sich etwas ausdenken. Er blickte sich erneut um und stutzte. Sein Blick blieb auf einem kleinen gelb-braunen Bündel am Felsvorsprung heften. Bienen. Adanos ist mir gnädig! schmunzelte er. Artem nahm seinen Bogen vom Rücken, spannte ihn erneut, prüfte die Spannung. Alles war in Ordnung. Er nahm einen Pfeil aus dem Köcher und durchstreifte mit den Fingern langsam und ehrfurchtsvoll die Federn an dessen Schaft. Dann legte er an und schoss einen Pfeil in Richtung der Snapper. Er traf das linke Bein des größten Snappers. Er schrie auf, blickte rachelüstern in die Runde und sah Artem nicht. Dieser verstekcte sich nämlich unter seinem Tarnmantel. Hoffentlich klappt das auch dachte der zitternd.

    Der Snapper lief ab von seinem Vorhaben, schnaubte seine Mitstreiter an und begann die Nase in den Wind zu halten. [Artem schmunzelte erneut. COLOR="Blue"]Das wird nichts, Großer. Der Wind weht in die andere Richtung. Du wirst mich nicht wittern![/COLOR]. Artem spannte seinen Bogen erneut, als er sah, dass die Snapper aufgeschreckt umherliefen um den unsichtbaren Schützen zu finden, der auf sie geschossen hatte. Artem zielte erneut und sah seinen Pfeil neben dem Bienennest einschlagen. Verfdammt! dachte er. Sogleich versuchte er es erneut. Die Snapper wuselten noch immer herum. Diesmal traf Artem. Die Bienen stiefen aus ihrem angeschlagenen Heim heraus und suchten einen Übeltäter. Da Artem hinter dem Felsvorsprung weit entfernt hockte, waren die einzigen großen sich bewegenden Massen die Snapper. Darauf hatte er gehofft: Die Bienen stürzten sich auf die Snapper und griffen sie an. Los! dachte Artem und lief an der Felsformation entlang so schnell er konnte Richtung Durchlass. Er erreichte ihn und sah noch einmal zurück. Die Snapper hatten zu tun.

    Auf der anderen Seite des Felsmassivs kroch Artem aus dem Berg heraus. Ein kleiner Hain aus Laubbäumen erstreckte sich vor ihm. Dahinter: der Horizont und einige weiße Eichen. Er rannte los. An den Bäumen angekommen prüfte er Alter und Verfassung der Bäume. Danach kletterte er an der rechten Eiche hinauf. Im Astwerk verharrte er, setzte sich und beobachtete die Umgebung. Keine Snapper, keine Wildschweine, nur Rehe! freute er sich. Er schnitt sich einen Ast weißen Holzes undblickte erneut um sich. Er sah eine Gruppe Rehe springen. Er legte an und wartete bis sie nah gekommen waren. Er schoss und traf diesmal sofort. Ein junges Kitz brach zu Boden, der Rest der Gruppe stob ins Gebüsch davon. Artem kletterte herunter, nahm das Reh auf den Rücken und errichtete ein Lager für die Nacht. Er wusste, dass es in diesem Teil des Waldes zu dieser Jahreszeit keine wilden Tiere gab. Er schürte ein Feuer, nahm das Kitz aus und briet das Fleisch. An einer Quelle schöpfte er Wasser.

    Dann begann er zu schnitzen. Er schnitzte die ganze Nacht, vergaß zu essen und das Feuer am Brennen zu halten. Als er schließlich Licht brauchte, schürte er es erneut. Als der Morgen graute, war er fertig. Ein schöner, stabiler und einzigartiger Bogen lag vor ihm am Boden. Ein besonderes Holz, eine besondere Fertigkeit murmelte er. Ich will dir einen Namen geben! rief er. Aus den Bäumen stießen Vögel empor. In die aufgehende Sonne reckte er den frisch gespannten Bogen. Er legte einen Pfeil ein und schoss. Der Pfeil schnellte gen Himmel und fiel von einer Windböh erfasst links abbiegend gen Boden. So soll dein Name sein. Linkswind!. Artem war glücklich. Er spannte seinen alten Bogen ab und verstaute die Sehne. Wollen wir doch einmal sehen, was du kannst, mein Linkswind! sagte er, ein leuchten in den Augen. Sogleich verschwand er. Zurück blieb nur ein ausglimmendes Feuer.

    // + Bogen 'Linkswind' //

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