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Thema: Puzzle Quest: Challenge of the Warlords

  1. #1
    Meisterspieler Benutzerbild von Sly Boots
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    Mar 07
    Beiträge
    1.288

    Puzzle Quest: Challenge of the Warlords

    Puzzle Quest: Challenge of the Warlords




    Entwickler: Infinite Interactive, Vicious Cicle
    Publisher: Je nach System, PS2-Version: D3 Publisher
    System: DS, Wii, PSP, PS2, PS3, Xbox 360, PC, Mac, Handy...
    Genre: Puzzle/RPG
    Sprache: Deutsch
    Altersfreigabe: ohne Altersbeschränkung
    Systemanforderungen (empfohlen):
    CPU: 1 GHz / Betriebssystem: Windows 2000, XP, Vista / RAM: 256 / Grafikkarte: 64 MB / CD-Rom Laufwerk

    Anmerkung: Getestet wurde die PS2-Version



    Einleitung:
    Was kommt dabei heraus wenn man die hauseigene Strategie-RPG-Reihe mit einem Puzzle-Spiel kreuzt?
    So oder so ähnlich entstand vielleicht das Grundkonzept, welches sich die Programmierer von Infinite Interactive bei einer Brainstorming-Session für ihr neuestes Spiel erarbeiteten.
    Das Ergebnis dieser ungewöhnlichen Kombination nennt sich „Puzzle Quest“ - Ein Spiel das diverse RPG-Elemente ins Puzzle-Gameplay von „Bejeweled“ einbaut.
    Als Szenario für dieses interessante Projekt konnte man auf die Firmeneigene Fantasy-Strategie-Serie „Warlords“ zurückgreifen.
    Und so nahm der Titel schließlich eine feste Form an ...

    Ob aus „Challenge of the Warlords“ nun ein missglücktes Experiment oder ein Volltreffer wurde, klärt das folgende Review:



    Story:
    Storymäßig ist der Titel ehrlich gesagt nicht weiter erwähnenswert.
    Anfangs stellt man sich seinen Charakter zusammen der gerade als Mitglied für die noblen Streitkräfte des königlichen Hofes von Bartonia ausgebildet wird.
    Keine schlechte Arbeitsstelle, schließlich handelt es sich um ein friedliebendes Königreich mit entsprechender Königin, die sich natürlich auch fleißig bemüht den bis dato währenden Frieden aufrecht zu erhalten.
    In letzter Zeit häufen sich allerdings die Sichtungen gewalttätiger, untoter Kreaturen im Land.
    Dieses wieder aufkeimen böser Mächte lockt natürlich weitere Monster und Schurken an, welche nun langsam beginnen Bartonia und das Umland zu terrorisieren.
    Ist etwa Lord Bane, der bösartige Herrscher über die Untoten, nach fünfhundert-jähriger Abstinenz zurückgekehrt?
    Ich denke es wird ersichtlich worin die Aufgabe des Spielers bestehen wird...

    Die Charaktere an sich, sind auch nicht übermäßig interessant.
    Ein paar Ausnahmen mag es zwar geben, allerdings ist Puzzle Quest dann doch zu Gameplay-orientiert, um etwaiges Potential in dieser Richtung auszuschöpfen.

    Ein weiteres Problem hierbei ist die sehr zweckmäßige Präsentation der Storybröckchen.
    Schmucklose 2D-Standbilder mit Anime/Manga-Style Charakter-Artworks, die ohne jegliche Synchro recht langweilige und nüchterne Konversationen betreiben, reißen selbst den größten Nerd nicht vom Hocker.
    Da braucht man nun wirklich nichts schönzureden.

    Wer eine spannende, abwechslungsreiche Story mit interessanten Charakteren sucht, sollte sich also definitiv anderweitig umschauen.
    Aber PQ setzt ohnehin mehr auf den Gameplay-Aspekt.

    Anhang 81535


    Gameplay – Das Spielprinzip...:
    ...ist schnell erklärt. Nachdem man sich seinen Charakter zusammengestellt hat (man kann hierbei aus vier verschiedenen Charakterklassen und vier Portraits - zwei männliche und zwei weibliche - wählen), findet man sich nach dem einleitenden Storytext auf der Weltkarte wieder, von der aus man zu den derzeit freigelegten Städten und Arealen hin und her ziehen kann.
    Diese werden durch Striche miteinander verbunden, welche ab und zu auch mal von Gegnern patroulliert werden.
    Anfangs steht einem natürlich nur das Gebiet um das Königreich Bartonia zur Verfügung, aber das ändert sich je mehr (Story)Quests man erfüllt.
    Quests bekommt man in den Stadt-Gebieten.
    Verfügbare Quests werden auf der Weltkarte mit Apostrophen gekennzeichnet, die in roter (Storybedingte Quest) oder grüner (Nebenquest) Farbe vorhanden sind.
    Kleine Ausrufezeichen zeigen an, dass eine bereits abgeschlossene Quest wiederholt werden kann.

    Jede Quest mündet letztendlich in einem oder mehreren Kämpfen, welche in Form des Bejeweled-Puzzles ausgetragen werden.
    Für abgeschlossene Kämpfe gibt es Erfahrungspunkte und Gold.
    Wie in RPGs üblich, bekommt man bei genügend Exp. ein Level-Up, wohingegen mit Goldeinheiten neue Ausrüstungsgegenstände im jeweiligen Shop der Städte eingekauft werden.
    Ferner verfügt der Held bzw. die Heldin auch über eine eigene Zitadelle mit derer man diverse Möglichkeiten hat sich das Heldenleben zu erleichtern - doch dazu später mehr.

    Letztendlich geht es darum alle Storybedingten Quests erfolgreich abzuschließen, um das Spiel bzw. den Storymodus zu gewinnen.
    Wer dazu keine Lust hat, kann aber auch jederzeit im Hauptmenü eine „Sofort-Aktion“ starten, also ein schnelles Puzzle-Duell für Zwischendurch ohne jeglichen Storybalast und dergleichen.
    Man kann auch unter „Gegner auswählen“ einen Kontrahenten aus dem Bestiarium auswählen, um den Kampf gegen dieses Wesen zu üben und nebenher noch ein wenig aufzuleveln und Geld zu verdienen.
    Wer es etwas härter möchte, kann auch ein optionales Zeitlimit in die Puzzleduelle einfügen oder den allgemeinen Schwierigkeitsgrad umstellen.
    Ein Multiplayer, mit dem man gegen einen menschlichen Gegner antreten kann, wird ebenfalls angeboten.

    Ob man nun also nur mal schnell zwischendurch, zusammen mit einem Freund, oder ernsthaft daddeln möchte, der Titel gibt sich wirklich Mühe alle Geschmäcker zu bedienen. Schöne Sache.

    Anhang 81528Anhang 81533Anhang 81534


    Gameplay – Das Puzzle:
    Im Kampfscreen, oder besser gesagt im Puzzlefeld, findet man in der Mitte eine karierte Fläche aus insgesamt 8x8 Feldern vor.
    Jedes Feld wird mit einem Spielstein ausgefüllt, hauptsächlich mit farbigen, runden Manajuwelen.
    Befindet man sich am Zug, darf man zwei nebeneinander liegende Steine dieser Fläche miteinander austauschen, allerdings muss man hierbei darauf achten, dass man eine Kette aus mindestens drei gleichen Spielsteinen erzeugt, ansonsten tätigt man einen Fehlzug und erleidet Schaden.
    Erzeugt man solch eine Kette, erhält man je nach Art der verbundenen Spielsteine einen Bonus in Form von Manaenergie, Gold oder einem HP-Schaden für den Gegner.
    Darüber hinaus lösen sich die verbundene Steine auf, damit von oben neue Steine in das Spielfeld herunterfallen können (Kettenreaktionen inklusive).
    Gelingt es einem gar eine Vierer-, oder Fünferkette aus gleichen Steinen zu erzeugen, bekommt man einen Extra-Zug.
    Andernfalls (also bei einer Dreierkette, oder einem Fehlzug) ist wieder der Gegner an der Reihe, der Puzzlekampf läuft also rundenbasiert ab.
    Es kann aber auch vorkommen, dass eine Kombination zu einer Kette nicht mehr möglich ist, da alle Steine im Feld zu ungünstig platziert sind.
    In solch einem Fall tretet der Manaschwund ein, alle Steine werden aus dem Spielfeld entfernt und durch neue ersetzt.
    Die Konsequenz dessen ist, dass die beiden Kontrahenten ihre angesammelte Manaenergie komplett einbüßen, also aufgepasst!

    Hier eine Auflistung aller Spielsteine und deren Funktion:

    Mana-Edelsteine: Gibt es in vier farblichen Ausführungen: rot, gelb, blau und grün.
    Jede Farbe steht für ein Element (z.B. rot für Feuer), welche benötigt werden um Zauber zu wirken, mit denen man den Verlauf des Kampfes zu seinen Gunsten wenden kann.

    Wildcards: Werden erzeugt, wenn man eine Fünferkette auflöst.
    Sie können mit allen vier Arten von Mana-Edelsteinen kombiniert werden und bringen wesentlich mehr Manapunkte in den Pool, als eine Kette die nur aus regulären Manaperlen erzeugt wird.

    Erfahrungssterne: Die lilafarbenen Sterne bringen ein paar Extra-Erfahrungspunkte ein.

    Gold: Bringt etwas Extra-Gold in die Kasse.

    Totenschädel: Wohl die wichtigsten Spielsteine, da man den Gegner nur durch Kombination durch die Totenschädel direkt „angreifen“ kann (also ohne den Einsatz eines Zaubers).
    Schwarze Totenschädel sind mächtiger als weiße und zerstören bei ihrer Auflösung auch alle Steine im Radius um sich herum.


    Links und recht von der zentrierten Puzzlefläche werden die beiden Kontrahenten des Duells mitsamt aller relevanter Infos dargestellt.
    Am wichtigsten dürfte wohl die HP-Anzeige sein, welche sich ganz oben über dem Charakter-Portrait befindet.
    Sinkt diese bei der eigenen Spielfigur auf Null, verliert man den Kampf und muss es noch mal versuchen.
    Ziel jedes Kampfes ist es die HP-Anzeige des Gegners auf Null zu bringen.

    Neben dem Portrait befinden sich die Mana-Pools, wo die Anzahl des angesammelten Manas aller vier Elementargattungen angezeigt wird.
    Direkt darunter findet man noch die aktuell ausgerüsteten Gegenstände, Mana-Resistenzen und aktivierten Zaubersprüche vor.
    Bei letzteren kann man, genügend Mana vorausgesetzt, eine spezielle Attacke starten, um den Gegner zu attackieren, oder das Spielfeld zu seinem Gunsten zu manipulieren.
    Auch indirektere Sprüche wie Heil- und Schwächungszauber stehen einem mit der Zeit zur Verfügung.
    Je nach Charakterklasse erlernt man im Verlaufe der Stufenaufstiege andere Zauber.

    Bei einem Level-Up erhält man, über neue Zauber hinaus, vier Skillpunkte, die auf Bereiche wie Feuer-Element, Kampf oder List verteilt werden können.
    Diese Skills beeinflussen, wie viele Boni man im Puzzlekampf durch eine erfolgreiche Spielstein-Kombination erhält (Totenschädel stehen für den Kampf-Skill, während Rote-Manasteine für das Elemnet: Feuer stehen usw.).
    So richtet ein Charakter mit hohen Kampfwerten mehr Schäden beim Gegner durch die Verbindung von Totenschädeln an oder verdient mehr Mana durch die Kombination seines bevorzugten Elementarsteines.
    Jede der vier Charakterklasse hat hier ihre eigenen Vorlieben bezüglich der Skills.
    Ein Krieger benötigt für die Verbesserung der Kampf-Eigenschaft z.B. nur einen Skillpunkt, muss für einige Mana-Arten dafür aber ganze drei Skillpunkte hinblättern usw.

    Anhang 81532Anhang 81529Anhang 81530Anhang 81531


    Gameplay – Die Zitadelle und das Menü:
    Die Zitadelle die dem Spieler schon zu Beginn zur Verfügung steht, entpuppt sich als überaus wichtiges Spielelement.
    Mithilfe ebendieser kann man nämlich allerlei hilfreiche Dinge erschließen.
    Zu beginn ist dies aber noch nicht möglich, erst wenn man entsprechende Goldbeträge in den Ausbau der Zitadelle steckt, entpuppt sie ihr volles Potential, hier die meisten der freischaltbaren Anbauten:

    Gefängnis: Wird benötigt damit man Feinde, welche man bereits drei Mal besiegt hat, gefangen nehmen kann.
    Hierfür muss man alle im Spielfeld verteilten Steine aus dem Bild entfernen (keine Angst, es kommen keine neuen nach wie im normalen Puzzle-Kampf), was sich in der Praxis als recht anspruchsvolles Minirätsel herausstellt.

    Magierturm: Hiermit kann man neue Zauber von Gefangenen erlernen.
    Um dies zu bewerkstelligen, muss ein Puzzle gemeistert werden, in dem man eine vorgegebene Anzahl an Steinen auflösen muss, bevor der Manaschwund eintritt und somit einen neuen Versuch beginnen muss.

    Stall: Einige gefangene Monster können als Reittiere genutzt werden, welche einen zusätzlichen Zauber zur Verfügung stellen, Statuswerte verbessern und einigen Feinden auf der Weltkarte ausweichen können.
    Man kann sie auch trainieren, indem man zeitlich begrenzte Standart-Puzzlekämpfe gegen sie austrägt und gewinnt.

    Schmiede: Mithilfe von Runensteinen kann man seine eigenen Items produzieren, indem man drei Runensteine kombiniert und dann, ähnlich wie im Magierturm, ein Puzzle gegen den Manaschwund gewinnt.
    Zusätzliche Runensteine für neue und bessere Ausrüstung müssen in diversen Gebieten auf der Weltkarte gefunden und freigekämpft werden (es wird ein neuer „Suche nach Runen“-Befehl freigeschaltet).

    Belagerungsmaschinerie: Hiermit erhält man die Möglichkeit fremde Städte einzunehmen, um von ihnen eine monatliche Goldabgabe einzustreichen.
    Städte müssen in einem regulären Kampf bezwungen werden.

    Turm: Eingenommene Städte können jedoch rebellieren, so das man sie von neuen erobern muss.
    Um dem vorzubeugen, kann man sich einen Turm bauen um eine eventuelle Rebellion um 50% einzudämmen.

    Tempel: Hier kann man Gold gegen Skillverbesserungen eintauschen.
    Je höher der Skill bereits ist, desto mehr Gold muss man zahlen.

    Statuen: Die letzte und teuerste Anbaut. Steigert den eigenen Kampfmoral-Skill um ein paar Punkte.


    Zum Abschluss noch ein kleiner Einblick in das Menü:
    Hier kann man typische Aktionen ausführen wie die Zauber auswählen und Ausrüstung an- oder ablegen.
    Auch das Reittier sowie die aktuellen Begleiter können ausgewählt werden.
    Begleiter schließen sich der Gruppe an, wenn man bestimmte Quests abschließt.
    In der aktiven Gruppe beeinflussen sie den Kampfbeginn auf positive Weise.
    Der Untoten-Jäger Darkhunter fügt z.B. untoten Feinden vor Kampfbeginn 10 HP Schaden zu usw.
    Im Grunde funktionieren sie wie zusätzliche Ausrüstungsgegenstände.
    Ansonsten kann man noch diverse Statistiken einsehen (wie viele feinde habe ich bezwungen, welche Gegnertypen habe ich bereits gefangen genommen etc.) sowie erzielte Auszeichnungen begutachten. Letzter bringen weitere Status-Boni.

    Damit hätte ich jetzt auch so gut wie alles über das Gameplay erklärt, es gehört mit Sicherheit zur großen Stärke von PQ.
    Eine ungewöhnliche Grundidee die spielerisch überraschend gut umgesetzt wurde. Daumen hoch.

    Anhang 81527


    Grafik, Sound und Präsentation:
    Der große Schwachpunkt von PQ ist definitiv in diesem Bereich zu finden.
    Weder die Grafik, welche nur aus dem Puzzlescreen sowie den seeehr zweckmäßigen 2D-Hintergründen besteht, noch das, sich immer wiederholende, Fantasy-Mittelalter-Gedudel welches im Hintergrund vor sich hin flötet, können hier überzeugen.

    Die Technik ist obendrein auch nicht ganz sauber.
    Der Screen wirkte nämlich leicht verschwommen auf mich, und wenn man auf der Weltkarte hin und her scrollt, fällt einem ein unangenehmer Nachzieh-Effekt auf.
    Bedenkt man wie schwach die Grafik ohnehin schon ist, wirken diese Mängel besonders beschämend.
    Insgesamt riecht das für mich schlicht und einfach nach einem schlechten PS2-Port.
    Und wenn man einmal die Screenshots der unterschiedlichen Versionen miteinander Vergleicht, scheint die PS2-Fassung tatsächlich die hässlichste Version zu sein.

    Unabhängig davon, ist die Präsentation aber generell nicht sonderlich gelungen.
    Zwar sehen die verwendeten Anime-Manga-Artworks ganz niedlich aus, aber auch hier kann man dem reinrassigen RPG-Pendants wie „Ys 6“ oder „Ar Tonelico“ nicht das Wasser reichen.
    Eine Sprachausgabe ist leider nicht vorhanden.
    Lediglich die Puzzle-Kämpfe werden von einer nervigen Kommentatorin begleitet, die vereinzelt ihre hohlen Phrasen wie: „Your Hero is near death“ oder „You are victorious“ lostritt.
    Das hätte man sich echt sparen können, da sowas lediglich das Verlangen nach einer echten Sprachausgabe fördert.

    Alles in allem liegt in diesem Bereich doch sehr viel im argen.
    Es handelt sich zwar um einen Titel der seinen Fokus klar auf das Gameplay legt, aber dennoch sehe ich hier eine Menge Nachholbedarf für eine eventuelle Fortsetzung.
    Das was einem hier in Sachen Grafik, Sound und Präsentation geboten wird ist jedenfalls beim besten Willen noch nicht genug.



    Pro und Kontra:

    Pro:
    - spaßiges Puzzlespiel...
    - ...mit clever eingebauten RPG-Elementen
    - ziemlich umfangreich

    Kontra:
    - grafisch und akustisch leider sehr langweilig
    - abgenutzte 08/15-Story ohne herausragende Chars
    - auf dauer wirds eintönig (Puzzle-Games sind dann halt doch eher was für zwischendurch)



    Fazit:
    Mit Puzzle Quest wurde vor ein paar Jahren ein echter kleiner Überraschungshit auf den Markt gebracht, welcher ein neues Sub-Genre erschuf: Das Puzzle-RPG.
    Inzwischen gibt es natürlich auch einige Nachahmer die versuchen das Grundprinzip zu übernehmen, aber das Original ist und bleibt Infinite Interactives „Challenge of the Warlords“.
    Wer sowohl Puzzle-Spiele, als auch RPG-Elemente mag, sollte sich dieses Spiel definitiv mal genauer anschauen.
    Trotz der sehr zweckmäßigen Präsentation und der dünnen Story bringt der Titel nämlich viel Spielspaß ins Haus.



    Endwertung:

    Punktvergabe von 1 (schlecht) bis 10 (spitze)

    Grafik: 4
    Sound: 6
    Steuerung: 9
    Umfang: 9
    Story: 4
    Spielspaß: 9
    Gesamtwertung: 8,5
    Geändert von Balmung (18.1.13 um 13:46 Uhr)

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