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Thema: Mass Effect 2

  1. #1
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    Mass Effect 2

    Mass Effect 2

    Entwickler: Bioware
    Publisher: EA Games(Pc)/Microsoft(Xbox 360)
    System: PC, Xbox 360
    Gerne: Action-Rollenspiel
    Sprache: Nach Wunsch die meisten international gesprochenen Sprachen
    USK: Ab 16, PEGI ab 18 (deshalb keine Screenshots)
    Mindestsystemanforderungen: Dualcore-CPU 1,8 GHz, 1024 MB RAM für Windows XP oder 2048 MB RAM für Windows Vista/7 , Geforce 6800 oder Radeon X1600 Grafikkarte mit 256 MB RAM, DirectX 9.0c, 15 GB Festplattenspeicherplatz

    Einleitung

    Mass Effect 2 ist der Nachfolger des für Pc 2008 releasten Mass Effect. Schon mit dem ersten Teil waren einige Fans von "reinen" Rollenspielen nicht sehr glücklich, da Bioware nicht, wie gewohnt, ein klassisches RPG ablieferte, sondern vielmehr ein Thirdperson-Shooter-Rollenspiel. Viele Rollenspielelemente wurden dort beschnitten, doch z.B. bei den Dialogen wurden neue Maßstäbe gesetzt.

    Bioware möchte mit Mass Effect 2 noch mehr Richtung Shooter gehen, und dabei ähnliche Shootererlebnisse wie Gears of War geben. Der Rollenspielteil wird weiter beschnitten.

    Ob das ganze dann noch ein gutes (Rollen)Spiel abgibt, dass sich in diesen Punkten auch mit dem hauseigenem Konkurrenten Dragon Age Origins messen kann, klärt der folgende Test!

    Story:

    Mass Effect 2 spielt in einem, eigens dafür entworfenen, Sci-Fi Scenario. 2148 entdeckte die Menschheit auf dem Mars ein uraltes Artefakt einer ausgestorbenen Alienrasse, den Protheanern. Durch Untersuchungen des Artefakts gelangt man an die namensgebende Technologie des "Mass Effect" (Masseneffekts), wodurch große Wissenschaftliche Fortschritte, vorallem im Bereich der Raumfahrt, möglich sind. Früh trifft man auf Nicht-menschliche Rassen, nach einem ersten Krieg leben Menschheit und Aliens friedlich miteinander. Geregelt wird dieses Zusammenleben vom intergalaktischen Citadel-Rat, der auf der Citadel tagt.

    Nach der Zerstörung des Reaper-Schiffs Sovereign und Abwehr der Invasion der Geth, zwei Roboterrassen, im ersten Teil, werden die Reaper vom Citadel-Rat als Legende abgetan. Der Hauptheld, Commander Shepard, bekommt den Befehl mit seiner Crew und seinem Schiff, der "SSV Normandy SR1" die Reste der offizielen Angreifer, also den Geth, auslöschen. Doch dabei wird die Normandy von einem unbekannten Schiff vernichtet, der Großteil der Crew der Normandy entkommt lebend. Shepard jedoch wird bei dem Angriff ins All geschleudert und in die Atmosphäre eines Planeten, damit einem sicheren Tod entgegen.

    Doch entgegen aller Erwartungen ist Shepard nicht tot. Die extreme, pro-menschliche Gruppe Cerberus, hat sich entschlossen, Shepard in einem sehr teuren und zeitaufwändigen Vorgang wiederzubeleben. Nach zwei Jahren auf dem OP-Tisch ist Shepard wieder lebendig. Der Anführer von Cerberus, der "Illusive-Man", hat einen einfachen Grund für dieses Vorhaben. Er weiß ebenfalls, dass die Reaper existieren, und bringt sie mit einigen mysteriösen Vorgängen in menschlichen Kolonien in Zusammenhang, und Shepard soll der einzige sein, der diese Vorgänge stoppen kann. Ganze Kolonien verschwinden, ohne Zeichen von Kämpfen und Angriffen, es gibt keinerlei Anhaltspunkte. Es stellt sich heraus, dass die Reaper diesmal deutlich schlimmere Verbündete als die Geth auf ihrer Seite haben...

    Die Story von Mass Effect 2 ist eine der großen Stärken des Spiels. Man selbst möchte immer mehr über die Pläne der Reaper erfahren, und wie man diese vereiteln kann, motiviert durch die spannenden Hauptmissionen. Schade ist nur, dass im Mittelteil des Spiels die Hauptgeschichte aufgrund vieler Nebenaufgaben etwas in den Hintergrund rückt. Dazu ist die Gefahr durch die Reaper und der Zeitdruck hinter den Nachforschungen im Spiel selbst zu wenig spürbar. Auch hat man relativ wenige Kontakte mit den neuen Verbündeten der Reaper.

    Wer sich mehr für die Hintergründe des Spiels interessiert, kann sie im spielinternen "Codex" nachlesen. Dort gibt es übersichtlich tonnenweise Information über das Mass Effect Universum.

    Gameplay-Die Kämpfe

    Die Kämpfe in Mass Effect 2 sind noch deutlich shooterlastiger als schon im ersten Teil. Die Steuerung ist deshalb auch Shooterstandard, wobei hier leicht spürbar wird, dass die Steuerung auf Konsolen abgestimmt ist. Die Leertaste z.B. ist mit sehr vielen Aktionen belegt, was allerdings kaum stört.

    Zum alten Arsenal von Sturmgewehr, Pistole, Schrotflinte und Präzisionsgewehr kommen noch einige andere Waffengattungen. Die wichtigste hiervon sind die schweren Waffen, vom Granatwerfer bis zum Miniatomraketenwerfer, die zwar sehr limitierte Muniton haben, aber auch sehr stark sind. Insgesamt gibt es deutlich weniger Waffen als im Vorgänger, aber dafür innerhalb der Waffengattungen deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Knarren.

    In den Feuergefechten in Mass Effect 2 geht es vorallem darum, fast immer in sicherer Deckung zu bleiben. Auf Knopfdruck duckt sich Shepard geschmeidig hinter Kisten, Felsen, Wände, also alles, was kugelfest ist. Außerhalb der Deckung ist man schneller erledigt, als einem lieb ist. Zum schießen muss man sich aus der Deckung herauslehnen, blindfeuern ist nicht möglich.
    Übrigens haben Shepard und seine Begleiter keinen Gesundheitsbalken im traditionellen Sinne mehr. CoD-typisch regnerieren sich Schild und Gesundheit, wenn man einige Sekunden in Deckung ausharrt.
    Eine weitere Neuerung: Waffen überhitzen nicht mehr, sondern es muss nach einer gewissen Anzahl Schüsse ein "Thermalclip" ausgeworfen werden, um überhitzen vorzubeugen. Letztendlich wird damit ein Munitionssystem eingeführt, man muss mit der teilweise knappen Muniton sparsam umgehen.

    Wie in Mass Effect 1 sind vorallem auf höheren Schwierigkeitsgraden eure Charakterfähigkeiten im Kampf extrem wichtig, obwohl eure Gegner nur das Standardprogramm von Deckung suchen und sporadisch flankieren beherrschen. Auf Knopfdruck kann man das Spiel pausieren, und Fähigkeiten aktivieren, wobei sich alle Fähigkeiten eines Charakters den selben Cooldown teilen. Die Auswahl der Fähigkeiten ist relativ groß, so können Biotiker Feinde in die Luft heben, während Soldaten sie mit einem Explosivschuss umwerfen. Neu sind hier die Munitionsfähigkeiten, mit deren Hilfe man seine Waffe gegen bestimmte Ziele, z.B. Roboter, effektiver machen kann.

    Insgesamt wurden die Kämpfe bei Mass Effect 2 stark verbessert. Dadurch, dass Gegner und man selber relativ unstabil sind, kommt mehr "Realismus" und Atmosphäre auf, die oft knappe Munition bestraft stupides rumballern. Zudem bleiben die Feuergefechte jederzeit anspruchsvoll, zumindest auf höheren Schwierigkeitsgraden.

    Gameplay - Der Rollenspielpart: Inventar, Upgrades und mehr

    Der sowieso schon recht knappe Rollenspielteil von Mass Effect 1 wurde im Nachfolger noch weiter gekürzt. Eine sehr drastische Neuerung ist, dass es kein Inventar in irgendeiner Form mehr gibt. Möchte man sein Sturmgewehr gegen ein Anderes auswechseln, geht dies nur an Waffenschränken, welche man nur an festgelegten Stellen, u.a. auf der Normandy, vorfindet.
    Shepards Rüstung lässt sich nun in vielerlei Hinsicht personalisieren, doch dafür gibt es auch nur eine Rüstung, die man nur stellenweise verbessern kann.
    Durch das fehlende Inventar gibt es natürlich auch keine Möglichkeit, Gegenstände zu verkaufen. Geld erhaltet ihr nur, in dem ihr es an vorgegebenen Dingen wie Leichen oder Kisten "bergt", oder in dem ihr in zwei simplen Minispielen Safes oder Laptops hackt. Außerdem erhaltet ihr am Ende jeder Mission ein paar Credits. Dies führt ingesamt zu deutlich weniger Geld als noch im Vorgänger, weshalb man nicht bedenkenlos einkaufen kann.

    Wenn man kein Inventar hat, was soll dann man aber kaufen? Zunächst kann man zusätzliche Teile für seine Rüstung kaufen, obwohl viele Rüstungsteile nur Geschmacks-oder Optiksache sind. Möchte ich jetzt 5% stabilere Schilde haben, oder 3% mehr Schaden anrichten? Viel wichtiger sind jedoch die kaufbaren Upgrades, die oftmals die gesamte Gruppe in gewissen Punkten verbessern, vom Pistolenschaden bis hin zur Schildstärke. Diese Verbesserungen sind jedoch teilweise sehr teuer, weshalb man überlegen muss, welche Upgrades sinnvoller sind, und auf welche man verzichten kann. Relativ früh im Spielverlauf kann man Upgrades auch selber erforschen(aber nicht alle), wenn man die Pläne findet/kauft, und genug Ressourcen dafür besitzt.

    Man kann nun nämlich mit der Normandy Mineralien von unbewohnten Planeten sammeln. Dafür scannt man die Planeten, wenn der Scanner ausschlägt, kann man eine Sonde abschießen, die einem die Mineralien sofort zu kommen lässt. Das Planetenscannen ist anfangs recht unterhaltsam, es wird später aber mehr zur Fleißarbeit. Immerhin muss man nur einen Bruchteil aller Planeten scannen, um ausreichend Mineralien auf Lager zu haben.

    Insgesamt steuert sich die Normandy nun anders, man kontrolliert sie nun
    direkt durch die Systeme. Hierbei verbraucht man Treibstoff, welchen man aber sooft nachtanken kann, das man eigentlich nie ohne ausreichend Treibstoff unterwegs ist. Geht der Treibstoff doch mal zur Neige, verliert man alle Mineralien und findet sich an der nächsten Tankstelle wieder.

    Beim scannen der Planeten kann man auch auf Anomalien stoßen. Findet man diese, kann man auf dem Planeten landen und untersucht die Vorkommnisse. Die Nebenmission erzählen oftmals eigene Geschichten, und sind aufgrund ihrer
    Einzigartigkeit deutlich besser gelungen als in Mass Effect 1, wo alle Erkundungen nach Schema F abliefen.

    Gameplay - Der Rollenspielpart: Charakter

    Die Charaktererstellung fällt, wie von Bioware gewohnt, relativ komplex aus. Die eigentliche Charaktererstellung beginnt erst nach dem "Fasttod" von Shepard, vorher wählt man nur das Geschlecht. Man kann nun entweder einen vorgefertigen Shepard wählen, oder einen ganz eigenen erstellen. Hier könnt ihr eure Herkunft und Besonderheiten festlegen. Je nachdem ob ihr nun kaltblütiges Raumfahrerkind oder Kriegsheld aus einer ländlichen Kolonie seit, reagieren einige Charaktere anders auf euch. Außerdem kann man natürlich aus verschiedenen Klassen wählen, und auf Wunsch euren Shepard mit x-Schiebereglern von Kopf bis zur Sohle ändern, so dass er/sie ganz individuell aussieht. Es sind also gleichermaßen die bedient, die einfach losstarten wollen, und auch diejenigen, die gerne etwas Zeit mit der Charaktererstellung verbringen.

    Interessant: Auf Wunsch kann man einen Mass Effect 1 Spielstand importieren, der alte Charakter wird von seinen Entscheidungen bis hin zu seinem Aüßeren übernommen. So gibt es, je nachdem wie man sich verhalten hat, in Mass Effect 2 einige Wiederbegegnungen mit alten Bekannten.

    Die Charakterentwicklung im Spiel fällt jedoch vergleichweise sparsam aus. Bei einem Levelup kann man auf Knopfdruck eine Fähigkeit verbessern und fertig. Immerhin kann man seine wenigen Fähigkeiten auf der höchsten Stufe auf zwei verschiedene Arten verbessern. Außerdem kann man später im Spiel die Spezialfähigkeit eines Partymitglieds erlernen.
    Aufgrund dessen, dass man nicht genug Punkte besitzt, um alle Fähigkeiten voll zu verbessern, und dadurch, dass man seine Fähigkeitenpunkte gegen ein paar Mineralien zurücksetzen kann, entstehen trotzdem relativ viele Kombinationsmöglichkeiten.

    Letztendlich kann sich euer Charakter durch Gute oder Böse Taten Richtung "vorbildlich" und "abtrünnig" entwickeln.

    Gameplay - Der Rollenspielpart: Dialoge

    Die Dialoge bei Mass Effect 2 machen immer noch einen sehr großen Teil aus. Etwa 60% der Spielzeit verbringt man in Gesprächen mit allen Möglichen Personen und Dingen in der Galaxis. Hierfür wählt man aus verschiedenen Antwortmöglichkeiten, immer mindestens 2. Häufig bleibt einem selbst überlassen, sein gegenüber auszufragen, oder das Gespräch schnell zu beenden, wobei ersteres häufig neue Gesprächsmöglichkeiten freischaltet.

    In den Dialogen erhaltet ihr die meisten eurer vorbildlich/abtrünnig Punkte. "Vorbildliche" Charaktere versuchen auch Extremsituation mit Worten zu lösen, und arbeiten mit Schmeichelein und Höflichkeit. "Abtrünnige" hingegen greifen gerne zur Waffe, oder nutzen Drohungen und fahren ihrem gegenüber (teilweise extrem) über den Mund. Viele dieser Dialoge befinden sich in Cutscenes, in denen ihr ebenfalls Gute oder Böse Taten vollbringen könnt. Leuchtet die linke Maustaste auf und ihr klickt, vollführt Shepard eine "abtrünnige" Tat. Häufig endet dies für die betreffende Person tödlich oder schmerzhaft. Leuchtet die rechte Maustaste auf, könnt ihr auf Klick eine "vorbildliche" Tat tun. So rettet Shepard Leben, hilft oder spendet Trost. Tut man nichts von dem, bleibt Shepard neutral. Dies soll ein Feeling von einer Art interaktiven Film erzeugen, was ingesamt auch sehr gut gelingt.

    Die Qualität der Dialoge ist ingesamt beeindruckend gut, vorallem die Cutscenes können auch gut Gefühle vermitteln.
    Gegenüber Dragon Age Origins haben die meisten Dialoge in Mass Effect 2 außerdem einen starken Atmosphärebonus, da euer Charakter nicht nur in Textzeilen antwortet, sondern einen Sprecher hat, wobei die englische Sprachausgabe deutlich besser als die Deutsche ist.

    Gameplay - Der Rollenspielpart: Die Gruppe

    Wie schon im Vorgänger rekrutiert ihr nach und nach immer mehr Gruppenmitglieder für eure Mission. Die Fähigkeiten eurer Begleiter sind vielfältig, so gibt es für jeden Einsatzbereich, Technik, Biotik, Kampf oder eine Mischung, ein oder zwei Spezialisten. Vor jeder Mission wählt ihr zwei eurer Gruppenmitglieder aus, die euch für die Dauer des Einsatzes begleiten werden.

    Im Kampf ist die KI eurer Begleiter leider sehr wechselhaft. Mal werden Befehle sofort ausgeführt, manchmal mit Verzögerung und teilweise überhaupt nicht. Bei Bewegungsbefehlen werden teilweise selten dämliche Routen gewählt. Auch das Deckungsverhalten ist nicht optimal. So lehnen sich bereits verwundete Mitglieder zum Schießen aus der Deckung, obwohl sie sich damit genau vor einen Gegner stellen und das Zeitliche segnen. Das ist zum Glück nicht sehr dramatisch, da ihr eure Begleiter mithilfe von (begrenztem) Medigel wiederbeleben könnt, nach Ende eines Kampfes stehen sie automatisch wieder auf. Immerhin schießen eure Kameraden vorallem mit langsam-feuernden Waffen überraschend genau, und landen so auch den ein oder anderen Abschuss.
    Für die Kämpfe hätte ich mir eine Möglichkeit gewünscht, den Gruppenmitgliedern, wie in Dragon Age, genaue Standardverhaltensmuster geben zu können, z.B. das sie mit niedriger Gesundheit in Deckung verharren, oder bei nahen Gegnern automatisch zur Schrotflinte greifen.

    Wie auch schon im ersten Teil könnt ihr auf der Normandy Dialoge mit euren Gruppenmitgliedern führen. Hierbei erfährt man vieles über die Vergangenheit und Probleme seiner Crew. Dies mündet irgendwann in Nebenaufgaben, bei denen man seinen Gefährten bei einem persönlichen Problem behiflich sein kann. Obwohl sich die Probleme eurer Gruppenmitglieder inhaltich ähneln, sind sie aber insgesamt spannend verpackt. Nach erfolgreichem Abschluss stehen die Gruppenmitglieder nun loyal zu euch, was vorallem im späteren Spielverlauf eine wichtige Rolle spielt. Auch gibt es Möglichkeiten zu Romanzen mit weiblichen/männlichen Crewmitgliedern, die jede auch etwas magerer ausfallen als bei Dragon Age, z.B. gehen andere Crewmitglieder nicht auf diese Beziehung ein. Insgesamt kratzt man aber leider nur an der Oberfläche der anderen Charaktere. Kaum das sich ein Charakter interessant gemacht hat, leiert er nur noch den immerselben Standardsatz runter, dass er jetzt nicht reden könne. Hier hätte man mehr leisten können, vorallem in Anbetracht von Dragon Age, wo man deutlich mehr über seine Gruppenmitglieder erfahren hat, und ständig etwas mit ihnen bereden konnte.

    Gameplay - Zusammenfassung

    Insgesamt bietet Mass Effect 2 ein atmosphärisches Spielerlebnis als noch der Vorgänger. Vorallem die spannenderen Kämpfe und die treibende Handlung motivieren. Ein Minuspunkt sind natürlich genannte Einschnitte in den Rollenspielpart. Das Ziel hier hinter war vermutlich, durch entfernen der "komplexeren" Elemente auch Spieler anzusprechen, die sich normalerweise nur für reine Shooter interessieren.

    Grafik, Sound und Technik

    Grafisch setzt Mass Effect 2 insgesamt keine neuen Massstäbe, jedoch wird viel aus der alten Unreal 3 Engine herausgeholt. Vorallem die Charaktere sind detailliert, Gestik und Animationen überzeugen. Jedoch sind die Umgebungstexturen recht schwammig. Immerhin gibt es keine aufploppenden Objekte mehr. Auch wurden die nervigen Aufzugsequenzen entfernt, die Ladezeiten wurden allgemein sehr stark verkürzt. Bugs gibt es nur wenige.

    Soundmäßig kann das Spiel in allen Punkten überzeugen. Die Schlachtgeräusche, die Hintergrundmusik und die (englischen) Sprecher sind stimmig und passend.

    Pro/Kontra

    Pro:
    -spannende Science-Ficiton Story...
    -ordentliche Grafik, tolle Animationen
    -stimmige Soundkulisse
    -Interaktion mit Gruppenmitgliedern...
    -spannende Kämpfe

    Kontra:
    -... die sich im Mittelteil etwas verläuft
    -...stellenweise nur Oberflächlich
    -schwammige Texturen
    -zickige Begleiter-KI

    Fazit:

    Insgesamt verbessert Mass Effect 2 seinen Vorgänger sinnvoll, und ist ebenso wie der Vorgänger ein Pflichtkauf, nicht nur für Rollenspiel- und Shooterfreunde. Vorallem die vielen Entscheidungen, die man im Spiel treffen muss und die guten Dialoge, der hohe Wiederspielwert und auch die ordentliche Spielzeit überzeugen.

    Wertung:

    Grafik: 8/10
    Sound: 10/10
    Gameplay: 9/10
    Umfang: 9/10
    Story: 9/10

    45/50 Punkten
    Geändert von xzdoi (12.2.10 um 12:09 Uhr)
    Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt, geht nicht verloren.

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