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Thema: Review Stammtisch - Kritik, Meinungen, Verbesserungsvorschläge

  1. #81
    The Watchmaker Benutzerbild von GnG Actraiser
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    The Lost Frontier ist immer noch in der Mache und Red Dead Redemption habe ich erst mal in die hintersten Ecken meiner Festplatte gekehrt. Ich war zwar sehr weit, aber ich weiß nicht, ob ich die noch fertigstelle. Ich habe nämlich keine Lust mich mit dem Multiplayer zu beschäftigen und noch weniger Lust auf diese unsäglichen DLCs mit Zombies und anderem Schmonz zu den Preisen. Da ich den MP aber nicht unbeleuchtet lassen möchte, fällt das wohl für die nächsten Monate komplett flach.

    Immerhin werde ich aber demnächst vielleicht etwas zu Enslaved oder Fable III schreiben. Mal schauen.


  2. #82
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    The longest Journey ist definitv eines der wenigen guten Adventures.
    Story sehr packend und fesselnd man taucht in eine andere Welt ein.
    Sehr nettes Gameplay wobei mir April im ersten Teil besser gefiel als wie in Dreamfall.
    Dreamfall ist grafisch ausgereifter, aber beide Spiele sind punkto Musik, Story wirklich sehr gut gemacht und sich absolut ebenbürtig.
    Vermutlich werden viele Spieler Teil 1 bevorzugen so Wie auch Ich, aber das ist ja meistens so das man den ersten Teil als den besten erachtet.
    Ich kann jeden Adventureliebhaber Dreamfall und the Longest Journey nur ans Herz legen.
    Sie fesseln einen auf sehr intensive Weise und man erlebt Spielspaß in den man in komplett verschiedene Welten eintaucht.

  3. #83
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    Wieder mal gutes Review Sly Die STory klingt m.E. ziemlich gelungen. Wobei 30 Minuten Spielzeit für damalige 30 Euro ja wohl ein Scherz sein sollen. Aber wie du sagtest: Ein "Ein Mann Projekt". Point and Klick gibt es ja leider auch nicht mehr viele
    Fand übrigens auch deine Legaia Kritik super, hat mich vor einem "Fehlkauf" bewahrt.
    Aber sag mal:
    Machst du mittlerweile nur noch PC-Reviews? Würde mich mal freuen, wenn du mal ein neues Konsolen Review aus dem Ärmel zauberst

  4. #84
    Meisterspieler Benutzerbild von Sly Boots
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    Thx fürs Kompliment!
    Schön, dass das Legaia Review jemanden genutzt hat, für den zweiten Teil auf der PS2 gilt übrigens ähnliches wie für den ersten.

    An Konsolenspielreviews arbeite ich derzeit an einem Summoner 2 Review, aber das kann noch dauern, da es zu meinen Lieblingsgames gehört und ich daher auch entsprechend viel Mühe reinstecken will.

    Das Problem ist halt, dass ich mitten in der Ausbildung stecke und somit auch in ner 39 Stunden Woche.
    Da habe ich leider nicht mehr soviel Zeit wie früher.
    Aufhören werde ich mit dem Schreiben aber sicherlich nicht, es kommt halt nur weniger als früher.

  5. #85
    ZU RUHE GESETZT! Benutzerbild von Silo-san
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    Hallo Sly,

    habe gerade deine Review zu "Geheimakte Tunguska" gelesen. Sehr kritisch, das kennt man ja von dir, doch hätte ich nach lesen der Review wirklich nicht Gedacht das dem spiel noch ein 8,2 verleihst. Finde ich super, denn auch wenn mal etwas deine Erwartungen nicht erfüllt scheinst du doch objektiv zu bleiben. Ich hätte bei einer Review über Tunguska sicherlich weniger kritisiert aber bei der Bewertung bin absolut gleicher Meinung.


    mfg. Silo-san
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  6. #86
    Meisterspieler Benutzerbild von Sly Boots
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    Danke Silo.
    Geheimakte ist tatsächlich ein gutes Adventure, ich fand es nur schade, dass man den Titel ins lächerliche gehyped hat.
    Ganz besonders schlimm in dieser Hinsicht empfand ich die Schleichwerbung vom "Adventure Treff", die ich im Review nur indirekt erwähnte.
    Das waren auch die, die dem Spiel völlig überzogene 90 % spendierten.
    Ändert aber auch nichts dran, dass es ein schönes Spiel ist, nur halt nicht so gut wie ein The Longest Journey, Grim Fandango oder Perry Rhodan.

  7. #87
    n00b-Gamer Benutzerbild von Faustus
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    Zum Beyound Good & Evil-Review und zum Spiel:
    Alles habe ich nicht gelesen. Viele der letzten Reviews sind echt sehr umfangreich^^. Ich selbst habe nicht mehr ausreichend zum Spiel zu sagen, so dass es sicher besser in diesen Stammtisch gehört.

    Ich spiele das Spiel derzeit als HD-Version aus dem PSN und bin noch nicht durch (stecke in den Schlachthöfen fest). Ich weiß auch nicht, ob ich es zuende spielen werde. Anfangs war ich begeistert (siehe hier: Welches Spiel spielt Ihr gerade?). Das erste Level und die Nebenaufgaben sind wie ein Zelda. Dann, mit dem zweiten Dungeon, schlägt der Schwerpunkt für meinen Geschmack viel zu radikal um zu Sneak-Action wie in MGS (nur ohne Karte mit Sichtkegel). Dazu ein wenig Flair und Koordination wie in Oddworld. Das ist für mich ein Kritikpunkt. Man hat im ersten Drittel ein Zelda und die letzten zwei Drittel ein MGS. Es wäre schöner gewesen, wenn nach dem zweiten Dungeon ein wieder anderer Schwerpunkt gelegt worden wäre. Vom Spielerischen her und auch vom Leveldesign (das 1. war ja ein naturgebundenes mit Flora und Fauna. Ab da nur noch Soldaten und Wach-Roboter).

    Der größte Kritikpunkt ist für mich aber die Kamera. An sich ist die Steuerung vorbildlich. An manchen, aber ausgerechnet an äußerst heiklen Passagen zickt sie rum und schwenkt immer vom Fokus des Geschehens weg nach oben oder unten. Da verliert man schnell die Geduld und Motivation. Ebenfalls in Kämpfen ist das sehr ablenkend, wenn man ständig die Kamera neu fokusieren muss. Zelda war in diesem Punkt ein Vorbild, machte es sogar schon etwas zu leicht, in dem man mit einer Auto-Lock-Funktion sowohl mit der Kamera als auch mit der Bewegung der eigenen Spielfigur immer am anvisierten Gegner ausgerichtet war. Es würde mir schon reichen, wenn nur die Kamera immer das Wichtigste des Augenblicks im Zentrum behalten würde!
    Dadurch verliert das Spiel ganze 20% an Gesamtwertung für mich, weil ich dadurch an vielen Stellen nur Frust empfunden habe.

    MfG
    Faustus
    Geändert von Faustus (27.8.11 um 19:47 Uhr)
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  8. #88
    The Watchmaker Benutzerbild von GnG Actraiser
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    Deine Kritikpunkte sind vernünftig und nachvollziehbar.

    Obwohl das Spiel einen visuell und spielerisch einwandfreien Ersteindruck macht, gibt es einige Ungereimtheiten, die sich leider schnell bemerkbar machen. Zum einen die hakelige Kameraführung und vor allem auch das Pressen an die Wand an kleinen Vorsprüngen. Mit dem Anvisieren der Gegner hatte ich dagegen nie wirklich Probleme, trotz mäßig funktionierender Kamera.

    Schade nur, dass der Beginn des Spiels in dir die falschen Hoffnungen geweckt hat. Die Nebenaufgaben bleiben eigentlich bis zum Schluss recht abwechslungsreich. Allerdings bleibt der Ton des Spiels bis zum Ende hin relativ düster und das Schleichen ist über das gesamte Spiel hinweg ein zentrales Element. Du musst einfach den vielleicht vorhandenen Gedanken loswerden, es gerade mit einem mit der Zelda-Reihe vergleichbaren Titel zu tun zu haben. Das hat zum Beispiel für einige auch das Spiel Darksiders kaputtgemacht. Woher da die Vergleiche rührten, weiß ich bis heute nicht.

    Daher mein Tipp: Bleib am Ball und gib dem Spiel eine weitere Chance. Es ist einfach zu gut, um es jetzt, bald bei der Hälfte angekommen, einfach auf der Festplatte schmoren zu lassen. Wenn der Abspann über den Bildschirm flimmert, wirst du mit zufriedener Miene davorsitzen. Da bin ich mir fast sicher.


  9. #89
    ZU RUHE GESETZT! Benutzerbild von Silo-san
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    Also die Review von "Glass Rose" war wirklich interessant zu lesen.
    Habe noch nie was von dem Spiel gehört und das obwohl ich doch Point & Clicks so gerne mag und eigentlich fast alles verschlinge was nur irgendwie auf Konsolen erscheint. Wahrscheinlich liegt es daran das dem Teil keine deutschen Texte spendiert bekommen hat und somit deutsch Spielregale gemieden hat.
    Was mich beim Lesen der Review echt gestört hat ist das es keine visuelle anschaung gab. Bei den meisten Reviews kenne ich das Spiel dazu und ich denke mir einfach das ist treffend oder nicht treffend formuliert. Hier kann ich das gaar nicht sagen. Ein Gameplayvideo oder das ein oder Bild wäre zu Veranschaulichung sicher Hilfreich.


    mfg. Silo-san
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  10. #90
    Raffi
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    Bezüglich Faustus' Review zu 'Final Fantasy VIII'

    Wenn du eine Stunde für Cerberus gebraucht hast, kann ich gut verstehen, weshalb du das Spiel hasst. Es ist aber nicht die Schuld des Spieles, dass du 10-20 mal so lange, wie notwendig, benötigst um einen Boss zu besiegen. Dito gilt für die Side-Quests. Hol dir halt, was du für eine Chars brauchst und nicht mehr. Ab einem bestimmten Punkt, habe ich nur noch 3 Chars genutzt und den Rest links liegen lassen. Zum durchspielen habe ich die schlichtweg nicht benötigt (und Einfluss auf die Story hatte es ja auch nicht).

    Sinn der Limit Breaks, ist ja gerade, dass Sie extrem stark sind, aber dich auch das Leben kosten können. Wenn du diese nie einsetzt ist auch klar, weshalb es Ewigkeiten dauert, irgendwas zu killen. Kein Bock auf Kampf, aber auf XP? Desionator und der Kampf ist vorbei.

  11. #91
    Breaking my Limits Benutzerbild von Rote Flamme
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    FFVIII ist beim ersten mal druchspielen imo eines der schwersten FFs die ich gespielt habe (VII bis XIII-2 (XI ausgenommen)), allerdings eines der leichtesten wenn man das nötige Hintergrundwissen hat. Man kann einfach einige G.F.s verpassen, Level UPs stärken Gegner, Funorte von zaubersprüchen usw.
    Wenn man das Kampfsystem erstmal begriffen hat, kann man auch ohne komplizierte Traninigs- und Farmmethoden innerhalb kürzester Zeit stark genug sein um alle Gegner problemlos zu schrotten inklusive optionale Bosse. Und braucht dabei auch keine Top Waffen oder ausgefeilte optionalen Limits.

    An sich genügt es einfach alle G.F.s auf Squall zu kaltschen, dann muss man auch nur 100 mal, ansatt 300 mal einen Zauberspruch zu kompletieren.
    Zudem ist das Gegnerlevel abhängig von den durchschnitsslevel der Gruppe. Desweiteren steigt ja die Chance auf Limits wenn mehr Characktere tot sind. Nnebenbei wenn man auf die quadrat- (oder kreis-taste?) hämmert kriegt man so oder so früher ein Limit wenn möglich.

    Später kann man dann zur Absicherung einen Supportcharackter mit überflüssigen G.F.s verpumpen und per Wandlerabilitys gut mit Zaubersprüchen/Kopplungen vollpumpen. Den kann amn denn Abilitys wie Abwehren, Beleben, Draw, Items, Zauber oder ähnliches geben. An sich reicht eine solide Stärkekopplung bei Squall mit Multi problemlos aus um alles platt zu machen. Xells Limit erfordert viel Tastaendrücken, Irvenes Munition, Riona und Quities Items...usw. während Squalls Multi von Anfang an zur Verfügung steht, sehr stark und einfach durchführbar ist.

  12. #92
    n00b-Gamer Benutzerbild von Faustus
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    Zitat Zitat von Balmung
    Dass hier womöglich auch Personen mitlesen, die diesen Titel nicht kennen bzw. ihn noch spielen wollen und sich daher vorab über ihn informieren, scheint Dir also recht egal zu sein. Bei der hier von Dir an den Tag gelegten Objektivität (oder besser Subjektivität) läge es daher auch nicht 'mal so fern, wenn viele bereits beim bloßen Lesen besagter Sektion das Weite suchen.
    Nur eine ganz generelle Rechtfertigung, um die Wogen hier (nachträglich) zu glätten.

    Ich hoffe, euch ist klar, dass ich mit meiner Kritik an dem Spiel keine Kritik an jemandem von euch üben möchte (oder "auf den Schlipps treten"). Aber ich verstehe, wenn sich jeder Fan ungewollt persönlich beleidigt fühlt, wenn man seine Lieblingsserie/-film/-spiel kritisiert. Das ist nicht nur bei Star Trek-Fans Vs Star Wars-Fans so. Davon kann sich, wie ich glaube, niemand ganz freisprechen. Weil man sich immer irgendwie mit der Sache identifiziert. Also entschuldigt, wenn ich jemanden gekränkt habe, das war nicht meine Absicht. Ok, das war Punkt 1.

    Deine Sorge über das Image des Spiels durch mein relativ schlechtes Review kann ich zerstreuen. Wenn hier echte User reinschauen und wirklich was lesen, dann vielleicht mehr Stammuser. Und wie du siehst, haben viele eh schon ihre eigene Meinung. Zumal das Review mit durchweg positiver Wertung an erster Stelle steht. Aber genau das finde ich so toll! Erinnert mich an die neue Darstellung der Rezensionen auf Amazon ganz oben. Eine Top-Pro-Rezension Vs eine Top-Contra-Rezensionen - ausgewogen. Punkt 2.

    Zu meiner Rechtfertigung: wie gesagt ist vieles im Text meine Meinung, zu der ich nach wie vor und trotz allem stehe. Das Draw-System ist in meinen Augen einfach extrem nervtötend und frustrierend. Und da es sich so massiv auf das Gameplay auswirkt, spielte es in meiner Gewichtung halt eine große Rolle. Die Spielweise, die das Spiel verlangt, gefällt mir nicht so besonders im Vergleich zu anderen RPGs, sorry. Aber bedenke die Notem am Ende. Bei Story habe ich trotzdem eine 2 aus bemüht objektiver Sicht gegeben, da versuchte ich meinen Geschmack außen vor zu lassen. Und mit einer Gesamtnote von 2(-) ist das doch fair? Ich lege generell ein enomres Gewicht auf Spielmechanik und Gameplay, weshalb ich der totale Außenseiter heutzutage auf dem Spielemarkt bin (falls es jemanden tröstet). Punkt 3.



    Auf ein paar einzelne Argumente erlaube ich mir doch noch einzugehen. Ja, ich empfinde diesen Teil als schnulzig und trivial (so kommentierte sogar Laguna am Ende der Pandora-Besprechung^^), aber ist halt Geschmackssache. Oder eine Sache der Zielgruppe. Ich schilderte einfach nur, wie ich es empfinde, da können die Meinungen natürlich auseinander gehen. Nur eines kann man wirklich nicht behaupten: dass die Figuren von FF7 oberflächlicher seien. Es dürfte schwer von der Hand zu seien, wenn man bedenkt, wie sehr diese einzelnd behandelt werden, wie komplex die Storyline ist und dass es hier und da etwas tiefgründiger vorgeht (vielleicht gewichte ich grundsätzliche Identitätskrisen thematisch höher als Liebesprobleme). Dennoch ist es ja nur relativ, also im Vergleich zu anderen Teilen, so gewertet, denn auch Squall zeigte typische Entwicklungsmomente. Und Stereotypen? Ich sehe in jedem der FF-Teile hier und da typische Stereotypen wie Vincent und Barret, Steiner oder Squall, Xell und Selphie. "Klischee triefender Haufen" scheint mir bei FF9 noch gerechtfertigter, und trotzdem mag das Spiel wahnsinnig in seinem Charme und seinem teils ulkigen und kultigen Unterhaltungswert (frag ich, zag ich!).
    Aber eines haben alle FF-Teile gleichermaßen gemeinsam: sie haben alle überwiegend SEHR unkonventionelle Figuren, selbst wenn ein paar etwas stereotypisch sind oder als Nebenfiguren meinetwegen auch eindimensional. Und das meine ich nicht nur hinsichtlich des äußeren Designs. Der Wiedererkennungswert z.B. von Cait Sith, Red 13, Quinna, Mahagon und auch vieler Monster/Kreaturen ist meiner Meinung nach charakteristisch für FF und legendär hoch.


    Ich hoffe, das läuft nicht auf so eine typische Schlacht zwischen zwei konträren Fanboys (FF7-Fanboy Vs FF8-Fanboy) hinaus. Das würde zu nichts führen, schätze ich. Belassen wir es einfach bei einem Pro-Review Vs eher Contra-Review.
    Geändert von Faustus (6.4.16 um 23:40 Uhr)
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  13. #93
    Super-Moderator Benutzerbild von Fukyù
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    Ich habe mir erlaubt, alle Beiträge nach meiner Kritik an Faustus' FFVIII-Review in diesen Thread zu verschieben, da Diskussionen in einem Review-Thema nicht unbedingt dessen Zweck erfüllen bzw. auf Dauer der Übersichtlichkeit schaden.


    Zitat Zitat von Faustus
    Nur eine ganz generelle Rechtfertigung, um die Wogen hier (nachträglich) zu glätten.
    Welche Wogen? Ich für meinen Teil habe Kritik an Deinem Review geübt, die meines Erachtens mehr als berechtigt war. Denn wenn man so oberflächlich an die Sache herangeht, wie Du es hier teilweise getan hast (das Ausbleiben etwaiger Fakten zur z.B. Spielmechanik inbegriffen), muss man mit solcher Kritik rechnen.

    Und zu rechtfertigen braucht sich hier niemand.

    Zitat Zitat von Faustus
    Ich hoffe, euch ist klar, dass ich mit meiner Kritik an dem Spiel keine Kritik an jemandem von euch üben möchte (oder "auf den Schlipps treten"). Aber ich verstehe, wenn sich jeder Fan ungewollt persönlich beleidigt fühlt, wenn man seine Lieblingsserie/-film/-spiel kritisiert. [...]
    Ich hoffe, Dir ist klar, dass die Nutzer hier durchaus dazu in der Lage sind, nicht nur ihre persönliche Meinung hinter Fakten resp. die Objektivität zu stellen, sondern auch sich nicht wegen irgendetwas angegriffen zu fühlen. Dazu muss man nicht zwingend ein Fan von irgendetwas sein, sondern nur seinen Verstand benutzen; simples. In Bereichen, wo die persönliche Meinung nicht an erster Stelle steht (oder besser: stehen sollte), sondern eher Hilfestellungen und dergleichen angeboten werden, wozu eben auch der Review-Bereich zählt, sollte man sich daher umso mehr darum bemühen, ebendiese Objektivität zu wahren.

    Niemand, der sich über ein Spiel informieren will, interessiert sich im Normalfall für die persönliche Meinung des Verfassers, sondern die Fakten des Spiels selbst, d.h. Grafik, Gameplay(schwächen) usw. Dafür ist ein Review schließlich da. Wenn einen hingegen etwa die persönliche Meinung einer bestimmten Person interessiert, so fragt man diese direkt und liest sich nicht durch einen womöglich seitenlangen Artikel durch.

    Deine Sorge über das Image des Spiels durch mein relativ schlechtes Review kann ich zerstreuen. Wenn hier echte User reinschauen und wirklich was lesen, dann vielleicht mehr Stammuser. Und wie du siehst, haben viele eh schon ihre eigene Meinung. Zumal das Review mit durchweg positiver Wertung an erster Stelle steht. Aber genau das finde ich so toll! Erinnert mich an die neue Darstellung der Rezensionen auf Amazon ganz oben. Eine Top-Pro-Rezension Vs eine Top-Contra-Rezensionen - ausgewogen.
    Ich heg(t)e hierbei weder persönliche Sorgen noch sonst irgendwelche Emotionen, die mich in meiner Urteilskraft beeinträchtigen könnten. Soetwas spricht gegen meine Prinzipien, und zwar nicht nur als Nutzer dieses Boards. Den Versuch, mir persönliche Betroffenheit zu unterstellen, kannst Du Dir folgerichtig sparen. Für die Fanboy-Aussage gilt selbiges, wobei ich hier dazu sagen muss, dass Ich es ziemlich schade finde, soetwas von einer Person zu lesen, die ich bis dato als recht besonnen empfunden habe.

    Worum es mir bei diesem Punkt ging, ist jedenfalls Folgendes: Die Annahme, dass schlußendlich wahrscheinlich mehr (Stamm)User denn Gäste auf die Idee kämen, sich Deinen Beitrag durchzulesen, ist ziemlich engstirnig, um nicht zu sagen kurzsichtig. Dass die Aktivität an diesem Board mager ist, ist dabei irrelevant; das wissen ja Neuregistrierte resp. Gäste nicht. So, wie sich Dein Beitrag in diesem Punkt liest, gehst Du allerdings von vornherein davon aus, dass diese Deine Annahme mit hoher Wahrscheinlichkeit eintreffen wird.

    Auf ein paar einzelne Argumente erlaube ich mir doch noch einzugehen. Ja, ich empfinde diesen Teil als schnulzig und trivial (so kommentierte sogar Laguna am Ende der Pandora-Besprechung^^), aber ist halt Geschmackssache. Oder eine Sache der Zielgruppe. Ich schilderte einfach nur, wie ich es empfinde, da können die Meinungen natürlich auseinander gehen. [...]
    Wozu Du als Verfasser auch berechtigt bist. Nur, und das ist wie in meinem anderen Beitrag bereits indirekt geschrieben einer der Hauptgründe für meine Kritik, packst Du den Großteil des Beitrages mit Deinem persönlichen Empfinden voll, anstelle dies auf vereinzelte Textpassagen, etwa als Abrundung einer Sektion zu beschränken. Und genau deshalb ist Dein Review als solches nicht gut.

    Ich weiß, jeder hat mal klein angefangen, so auch was das Schreiben von Tests bzw. Reviews angeht. Zumal ich Kritik dieser Art in Hinblick auf Deine Reviews bisher wirklich nur in diesem Fall als angemessen empfand. Wenn Du jedenfalls in Zukunft solche oder ähnliche Fehler vermeiden willst, lies Dir beispielsweise mal eines der vielen Reviews von SlyBoots durch. Die beinhalten weitestgehend die optimale Mischung aus Objektivität und Persönlichem und sind obendrein wunderbar zu lesen.
    "I dreamt I was a butterfly. I couldn't tell if I was dreaming. But when I woke, I was I and not a butterfly. Was I dreaming that I was the butterfly, or was the butterfly dreaming that it was me? Even if there's a difference between the butterfly and I , the distinction isn't absolute. And there is no relationship of cause and effect......"
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  14. #94
    n00b-Gamer Benutzerbild von Faustus
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    Zeige mir einen einzigen objektiven Review im ganzen Internet, bitte.
    Fantasy Freaks Review über meinem ist im gleichen Maße subjektiv wie mein Review. Es stellt einfach nur eine Meinung dar, mehr nicht. Und die noch nicht mal begründet oder genauer ausgeführt. Aber da ist es okay, weil "alles voll toll" ist.
    Davon abgesehen gibt es eh keine klaren Grenzen zwischen Objektivität und Subjektivität.


    Übrigens wußte ich gar nicht von diesem Stammtisch. Aber warum hast du deine Kritik dort nicht auch hier her verschoben? Naja, macht nichts.
    Mir scheint deine Aufgebrachtheit über mein Review in extremen Maße unverhältnismäßig und wirklich lächerlich, Balmung. Komm bitte damit klar, dass ich FF8 einfach anders wertschätze und bewerte und das so auch im Review wiedergebe. Zugegeben, so subjektiv oder impressionistisch bin ich sonst auch nicht.

    Den Versuch, mir persönliche Betroffenheit zu unterstellen, kannst Du Dir folgerichtig sparen.
    Verzeih, das war auch nicht meine Absicht. Nur wirkte deine Reaktion dort und hier irgendwie betroffen. So ernst und vorwurfsvoll, obwohl ich die Wogen doch nur glätten wollte, kann man jedenfalls als Leser sehr schnell davon ausgehen. Nur wegen einem schlechten Review würde sich niemand so echauvieren.

    Für die Fanboy-Aussage gilt selbiges, wobei ich hier dazu sagen muss, dass Ich es ziemlich schade finde, soetwas von einer Person zu lesen, die ich bis dato als recht besonnen empfunden habe.
    Ey, jetzt komm mal klar, das war überhaupt nicht kritisch oder vorwurfsvoll gemeint! Die Betitelung galt uns beidermaßen und nicht wirklich ernst gemeint und schon gar nicht als Vorwurf, sondern in einer Weise, dass wir von alters Wegen drüberstehen. So dachte ich. Dass du mein Review wegen dieser Subjektivität nicht magst, verstehe und akzeptiere ich.

    Scheint, als müsste ich die Friedenspfeife anbieten.
    Geändert von Faustus (9.4.16 um 00:05 Uhr)
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  15. #95
    Super-Moderator Benutzerbild von Fukyù
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    Zitat Zitat von Faustus
    Zeige mir einen einzigen objektiven Review im ganzen Internet, bitte.
    Ein durchweg objektives Review, ergo von jedweder Betroffenheit befreit...? Soetwas gibt es wohl nicht, bzw. behaupte ich mal dass ein Mensch unter normalen Umständen zu soetwas gar nicht fähig ist. Ich jedenfalls bin es nicht. Also, nein, solch ein Review kann ich Dir nicht zeigen.

    Wenn Du aber ein Review willst, das weitestgehend objektiv ist, lies Dir einfach einen Artikel auf einer der vielen Spieletest-Seiten durch. Der Job der dortigen Tester besteht im Normalfall schließlich in erster Linie darin, die Leute sachlich und korrekt, d.h. wahrheitsgemäß zu informieren. Aber das weißt Du ja wohl.

    Fantasy Freaks Review über meinem ist im gleichen Maße subjektiv wie mein Review. [...]
    Und so dermaßen alt, dass es mich rein in Hinblick auf diese Diskussion nicht wirklich interessiert. Da könnte ich auch genauso gut jedes andere (alte) Review über FFVIII herauskramen; es hätte den gleichen Effekt auf mich. Fantasy Freak's Review habe ich allerdings sehr wohl gelesen und kann Dir daher versichern, dass ich mit Deiner Meinung konform bin. Ansonsten habe ich nichts zu alledem gesagt...

    Mir scheint deine Aufgebrachtheit über mein Review in extremen Maße unverhältnismäßig und wirklich lächerlich, Balmung. Komm bitte damit klar, dass ich FF8 einfach anders wertschätze und bewerte und das so auch im Review wiedergebe.
    Schon wieder. Du unterstellst mir, ich hätte/würde komplett überreagieren. Und dabei habe ich 'nur' diverse Fehler in Deinem Beitrag aufgezeigt. Dass ich dort keinen chilligen, sondern eher etwas hitzigen Ton angab, bestreite ich nicht. Aber überreagiert? Nein. Glaube mir, Du hast mich noch nie 'laut' erlebt.

    Lies Dir einfach mal Dein Review ganz genau durch. Dann sollte Dir u.a. auffallen, dass Du bei jeder noch so kleinen Gelegenheit FFVII zum Vergleich nimmst, obwohl sich FFVIII wie bereits von mir in der Kritik geschrieben stark auf andere Dinge konzentriert als klassische Aspekte wie Schatzkisten und so. Andere Ableger lässt Du hingegen nahezu komplett weg. Wie glaubst Du wirkt dies auf den Leser: Dass FFVII nur ein Beispiel von vielen Ablegern ist (wenn auch ein sehr gutes), oder Dein persönliches RPG-Optimum? Wirkt meiner bescheidenen Meinung nach eher wie zweiteres.

    Wenn Du meine Kritik jedenfalls so aufnahmst, dann entschuldige bitte. Eine solche Kritikt entspricht meines Erachtens aber doch noch ziemlich dem regulären Rahmen einer gepflegten Diskussion. Wie es auch aussehen kann hast Du ja erst neulich (leider) wieder bei "Alltag und Wissen" am eigenen Leib erfahren.

    Verzeih, das war auch nicht meine Absicht. Nur wirkte deine Reaktion dort und hier irgendwie betroffen. So ernst und vorwurfsvoll, obwohl ich die Wogen doch nur glätten wollte, kann man jedenfalls als Leser sehr schnell davon ausgehen. Nur wegen einem schlechten Review würde sich niemand so echauvieren.
    Wenn wer weitestgehend nur mit der einen Seite der Medaillie kommt, Du selbst aber weißt, dass da noch (viel) mehr ist, was tust Du dann: Es stillschweigend hinnehmen, oder auch die andere Seite in einem angemessenen Maße beleuchten? Ich habe mich also nicht echauviert, sondern nur weitere Fakten genannt.

    Ey, jetzt komm mal klar, das war überhaupt nicht kritisch oder vorwurfsvoll gemeint! Die Betitelung galt uns beidermaßen und nicht wirklich ernst gemeint und schon gar nicht als Vorwurf, sondern in einer Weise, dass wir von alters Wegen drüberstehen. So dachte ich. [...]
    Faustus, komm' bitte Du wieder runter. Ich schrieb dies nicht, weil ich Deine Aussage(n) als Vorwurf oder gar Beleidigung aufnahm, sondern weil Du meines Erachtens nicht zu den Leuten gehörst, die zu solchen oder vergleichbaren Aussagen tendieren. Wer sich und andere aus dem Stehgreif als Fanboy bezeichnet bzw. sie mit diesen vergleicht, tut meiner Erfahrung nach aber mal eben von sich auf andere schließen, ohne über ausreichend Wissen von z.B. dem Game-Geschmack seines Gegenübers zu verfügen. Und was Videospiele angeht, so kennst Du meinen Geschmack nun einmal nicht.

    Was FFVIII im Speziellen betrifft, so empfinde ich dieses - ungeachtet dessen, was ich in meiner Kritik schrieb sowie dem, was ich Dir letztens persönlich über das Spiel in seiner Gesamtheit sagte -, schlußendlich als zu 'bunt', aber vor allem als viel zu 'nett'. Dies gilt allerdings für jedes FF-Spiel, das ich gespielt habe, sowohl was Haupt- als auch Nebenableger angeht. Diese leiern schlußendlich nämlich nur das klassische [Held rettet Welt]-Schema runter.
    Ich selbst bevorzuge aber allgemein Spieltitel mit Charakteren und Storylines bzw. Thematiken, die mir zeigen, wie die Welt bzw. der Mensch 'auch' ist/sein kann. Soll heißen: Bösartig mit allem und drum dran. Die meisten Leute scheinen an soetwas aber kein sonderlich großes Interesse zu hegen, da es meines Wissens im (Japano-)RPG-Sektor vergleichsweise nur wenige solcher Titel gibt.

    Das erste 'Drag-On Dragoon' (hierzulande 'Drakengard') beispielsweise stellt fast schon von Beginn an klar, dass man die Welt, in die man hier geworfen wird, nicht retten kann - zumindest nicht in einem Maße, das es einem erlaubt, das Spiel ohne unangenehmen Beigeschmack wegzulegen. Ungeschönt ausgedrückt bietet es nichts 'Positives', was nicht zuletzt seinem ziemlich abgefuckten Cast zu verdanken ist. So ist etwa der Protagonist ein Homizid, der sich daran ergötzt, aberhunderte von gegnerischen -menschlichen- Soldaten niederzumetzeln - ohne Zögern, ohne irgendetwas. Das ist für mich btw. ein Charakter, den Ich als unkonventionell bezeichne, wohingegen die FF-Charaktere zumeist nach ein und demselben Schema gestaltet sind, das da heißt [Stereotyp meets Klischee]. Allein aus diesem Grund schrieb ich damals auch, dass der Cast aus FFVII ein vor Klischees triefender Haufen ist, und nicht weil ich ihn schlecht finde oder so, wenn auch bloß im Vergleich zu dem von VIII.

    Die Friedenspfeife kannst Du jedenfalls getrost stecken lassen. Ich beruhige mich im Fall der Fälle schon ganz von allein. Gegen einen guten, alten Klappstuhl hätte ich hingegen nichts einzuwenden...
    "I dreamt I was a butterfly. I couldn't tell if I was dreaming. But when I woke, I was I and not a butterfly. Was I dreaming that I was the butterfly, or was the butterfly dreaming that it was me? Even if there's a difference between the butterfly and I , the distinction isn't absolute. And there is no relationship of cause and effect......"
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  16. #96
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    Schon wieder. Du unterstellst mir, ich hätte/würde komplett überreagieren. Und dabei habe ich 'nur' diverse Fehler in Deinem Beitrag aufgezeigt. Dass ich dort keinen chilligen, sondern eher etwas hitzigen Ton angab, bestreite ich nicht. Aber überreagiert? Nein. Glaube mir, Du hast mich noch nie 'laut' erlebt.
    Na dann bin ich ja froh. Auf mich wirkte deine Antwort sehr pikiert. Und ich wollte bloß deeskalierend entgegenwirken. Und nicht, dass mein Review einen Streit oder Verstimmungen auslöst. Okay, abgehakt.

    Lies Dir einfach mal Dein Review ganz genau durch. Dann sollte dir u.a. auffallen, dass Du bei jeder noch so kleinen Gelegenheit FFVII zum Vergleich nimmst, obwohl sich FFVIII wie bereits von mir in der Kritik geschrieben stark auf andere Dinge konzentriert als klassische Aspekte wie Schatzkisten und so.
    Ja, das stimmt. Weiß ich. Das habe ich extra vorab betont. Es war auch meine Absicht, eine Art Vergleichs-Review zu machen. Der Maßstab bestimmt das Review-Ergebnis. Die Gesamtnoten sind hingegen keine Vergleichsnoten, nur darunter habe ich in Klammern die Vergleichsnote gegeben.
    Das hier ist auch ein beispielhaftes Vergleichs-Review von mir - naja, eher separate Review-Vergleiche:
    CD-Reviews

    Da habe ich mir noch mehr Mühe gegeben. Bei Vergleichs-Review ist der Maßstab natürlich festgelegt.

    Eine kleine Anekdote zu Review-Maßstäben:
    Ich habe schon von überaus professionelle und objektive Reviews gesehen, die mir total missfallen haben. Beispiel: Ein Review über das HD-Remake vom Resident Evil-Remake für die PS3 auf www.4players.de. Zuvor erhielt das Spiel im Original und Remake immer super Noten von 2 und aufwärts. Aber in dem neueren Review auf mal eine 4 und viel Kritik, weil das Spielprinzip veraltet sei, steif und lahm, Farbbänder zum Speichern nötig seien. Es war offensichtlich, dass der Autor nicht die Absicht hinter diversen Stilmitteln erkannte für die Spannung (langsam Spannung aufbauen, klassischer Hitchcock-Horror). Und dass der Autor (jemand der jüngeren Generation) die neueren Teile als Maßstab heranzog, in denen die Figuren agil, schnell, bis an die Zähne bewaffnet sind.
    Ich finde, hätte man dies im Original implementiert, dann müssten die Figuren mit FlicFlacs, Saltos, Ausweichrollen und diversen Actioneinlagen das halbe Herrenhaus aufmischen. Die Stimmung wäre damit kaputt. Ich habe mich da total aufgeregt, dass der Auto das Spiel deshalb so herabgewertet hat und dachte genauso wie du jetzt: "Wenn das Neulinge lesen, die das Spiel nicht kennen...."
    Die Moral von der Geschicht: Die Erwartungen bestimmen maßgeblich das Urteilsvermögen. Leider tendiere ich immer dazu, Spiele nach meinen Favoriten zu beurteilen. Diese Meilensteine der Videospielgeschichte habe ich als 100%-Maßstab/Optimum für den Spielspaß festgelegt.

    Ich finde, ein optimales Review hält überschaubar die Pro- und Contra-Punkte gegeneinander. Und vielleicht auch eine objektive Beschreibung der Spielmechanik, Gameplay, Steuerung und Story und getrennt davon eine Bewertung dieser Dinge auf den Spielspaß. In der Hinsicht ist kein Review von mir optimal.


    Wie es auch aussehen kann hast Du ja erst neulich (leider) wieder bei "Alltag und Wissen" am eigenen Leib erfahren.
    Das hat nichts mehr mit professioneller Diskussion zu tun, sondern schlicht und ergreifend nur mit sozialer Inkompetenz, wie es klischeehaft 9Gagern, PC-Online-Playern und männlichen Forenusern ohne Freunde unterstellt wird. Machohaftes, teils unzivilisiertes Prollogehabe auf intellektueller Ebene. Ich gebe zu, dass ich manchmal schon "vorgenervt" mit etwas hartem Ton rangehe, doch wenn ich die Rute auspacke, kommt da schnell der Baseballschläger entgegen. Auch ein Grund, warum ich Foren eigentlich verlassen möchte und sollte. In Unis habe ich viel schönere Diskussionen erlebt. Real erlebe ich es auch viel persönlicher, entgegenkommender und aufgeschlossener.


    Ich selbst bevorzuge aber allgemein Spieltitel mit Charakteren und Storylines bzw. Thematiken, die mir zeigen, wie die Welt bzw. der Mensch 'auch' ist/sein kann. Soll heißen: Bösartig mit allem und drum dran. Die meisten Leute scheinen an soetwas aber kein sonderlich großes Interesse zu hegen, da es meines Wissens im (Japano-)RPG-Sektor vergleichsweise nur wenige solcher Titel gibt.
    Jop, Japano-RPGs sind eben bunter, oft kitschiger und voller Klischees. Darum spiele ich auch keine Anime-RPGs. West-RPGs, besonders die Mittel-Erde-Epochen, sind mir dafür zu 0815, eintönig und flach.
    Edit: https://www.youtube.com/watch?v=IptvSQY9Qa8


    Gegen einen guten, alten Klappstuhl hätte ich hingegen nichts einzuwenden...
    Wo die Schoschonen schön wohnen.
    Geändert von Faustus (9.4.16 um 13:39 Uhr)
    Either you die a hero or live long enough to see yourself become the villain.

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