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Thema: TechnoMage - Die Rückkehr der Ewigkeit

  1. #1
    Meisterspieler Benutzerbild von Sly Boots
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    Mar 07
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    TechnoMage - Die Rückkehr der Ewigkeit

    TechnoMage – Die Rückkehr der Ewigkeit




    Entwickler: Sunflowers
    Publisher: Sunflowers
    System: PC und Playstation
    Genre: Action-Adventure
    Sprache: Deutsch
    Altersfreigabe: 6 Jahre
    Systemanforderungen:
    Pentium II (mindestens 233 MHz) / Windows 95/98/Me (läuft bei mir auch auf XP) / 32 MB RAM / 8-fach CD-ROM-Laufwerk / 3D-Grafikkarte (DirectX 7.0 kompatibel) / empfohlen sind 500 MB Festplattenspeicherplatz / Patch 1.04 verfügbar



    Einleitung:
    Nintendo-Jünger haben ihre Zelda-Serie, welche zurecht als eine der besten Action-Adventure-Serien überhaupt angesehen wird.
    Traurigerweise gibt es jedoch abseits der Nintendo-Konsolen und -Handhelds keine brauchbare Konkurrenzserie für andere Systeme.
    Glücklicherweise bedeutet dies aber nicht, dass nicht dann und wann ein unterhaltsamer Klon das Licht der Welt erblickt.
    Einer dieser Klone ist TechnoMage, welches 2001 von Sunflowers programmiert und für die Playstation und den PC veröffentlicht wurde.
    Wobei "Klon" hierbei aber das falsche Wort ist, dieser Titel bietet nämlich durchaus genügend Eigenständigkeit - "inspiriert" trifft es schon eher.
    Da sich Sunflowers auch schon für andere hochwertige Titel, wie die beliebte Anno-Serie, verantwortlich zeichnete, konnte man also mit erwartungsvollen Hoffnungen an das neue Action-Adventure herangehen.
    Ob sich die Hoffnungen der Oldschool Action-Adventure-Fans erfüllt haben oder nicht, könnt ihr im nachfolgenden Review selbst nachlesen.



    Story:
    Im Fantasy-Reich Gothos herrscht neuerdings Ärger: Mancherorts erschüttert die Erde und der Boden bricht auf.
    Aus diesen Erdrissen kommen diverse blutrünstige Kreaturen emporgekrochen, um Tod und Zerstörung zu verbreiten.

    Melvin, der Held des Spiels ahnt davon zunächst noch nichts, obwohl er bereits von Alpträumen über oben beschriebene Ereignisse geplagt wird.
    Melvin ist ein Mischlingskind zwischen den beiden Völkern der magiebegabten Dreamer, und den technisch-versierten Steamern.
    Da beide Völker recht intolerant sind, blieb Melvins Eltern nichts anderes übrig als getrennte Wege zu gehen und in ihren jeweiligen Heimatstädten zu verweilen.
    Demzufolge lebt unser Held alleine mit seiner Mutter Firna in Dreamertown, wo er - wie sollte es auch anders sein - die klare Außenseiterrolle intus hat.
    Und als ob das alles nicht schon schlimm genug ist, sehen ihn einige der besonders radikalen Dreamer sogar als eine Art Unglücksbringer an, stammt er doch aus einer Jahrhundertelangen, wenn nicht gar Jahrtausendelangen, verbotenen Liaison ab.
    Da verwundert es nicht, dass Melvin als Urheber für die Katastrophe angesehen wird, die jüngst in der benachbarten Steamertown eingetreten ist, diese wurde nämlich von einem Erdbeben heimgesucht, welches oben erwähnte Monsterinvasion nach sich zog.
    Das Ende vom Lied ist, dass Melvin zur Flucht aus Dreamertown gezwungen wird.
    Seine Reise führt ihn nach Steamertown, wo er versuchen muss mit seinem Vater Godon Kontakt aufzunehmen ... Der Beginn einer langen beschwerlichen Abenteuerreise.

    Die Story ist natürlich etwas klischeehaft: Junger heldenhafter Außenseiter muss die Welt vor bösen Monstern retten.
    Allerdings wurde die Spielewelt Gothos und die Personen die auf ihr leben dermaßen liebevoll ausgearbeitet, dass dieser Umstand zu keiner Sekunde störend herüberkommt.
    Es ist eines der Spiele wo man den Eindruck hat, dass jeder NPC mit seiner eigenen Persönlichkeit ausgestattet wurde, so dass man wirklich das Gefühl hat man würde anstelle von gesichtslosen Questgebern, echten lebendigen Personen helfen.
    Ab einem gewissen Punkt hat man wirklich das Verlangen diese schöne Welt zu erforschen und zu schützen.
    Und mehr muss die Story eines Fantasy-Spieles ja auch nicht erreichen.



    Gameplay:
    Die Aufgaben in TechnoMage sind recht vielfältig ausgefallen: Es müssen Rätsel gelöst, Kämpfe ausgefochten und Gespräche geführt werden, um die insgesamt acht Kapitel erfolgreich zu überstehen.
    Hierfür sollte man natürlich mit möglichst offenen Augen die Spielwelt erforschen, damit einem kein Gegenstand, NPC und Monster entgeht.
    Für jedes beseitigte Monster erhält Melvin nämlich Erfahrungspunkte mit denen er auflevelt, während uns NPCs mit Quests versorgen, welche sich wiederum oftmals nur mit dem richtigen Schlüsselgegenständen lösen lassen.
    Gespeichert werden kann an jeder beliebigen Stelle im Spiel - sofern man sich nicht gerade in einem Kampf befindet.
    Im Folgenden gehe ich im Detail auf die beiden Gameplay-Blöcke "Action" und "Adventure" ein.


    Gameplay – Action:
    Die Kämpfe in TechnoMage sind zugegebenermaßen etwas dumpf ausgefallen, was jetzt aber nicht bedeutet das sie langweilig wären.
    Meistens reicht es halt aus wenn man mit einer seiner derzeit mächtigsten Waffen auf die Gegner einprügelt, bis sie tot sind.
    Eventuell sollte man hier und da vielleicht die Hit & Run-Taktik einsetzen oder aber rechtzeitig einen Heiltrank einnehmen um am Leben zu bleiben (welche relativ großzügig in der Spielwelt verteilt liegen), auf diese Weise gelangt man gut durch das Spiel.
    Natürlich gibt es auch Gegner die eher empfindlich auf einem Zauber reagieren - das übliche eben.
    Generell halten sich die Herausforderungen innerhalb der Kämpfe jedoch klar in Grenzen, noch nicht einmal die Bossgegner - welche im großen Vorbild Zelda immer einer bestimmten Strategie erforderten - sind hier besonders anspruchsvoll ausgefallen.
    Es steckt hier leider wirklich kaum mehr dahinter als draufknüppeln bis der Arzt kommt.
    Aber wie gesagt, spaß macht es trotzdem die Monster zurück ins Erdinnere zu prügeln ... einige wenige Feinde setzten ja auch durchaus so etwas wie Taktik ein, auf die Mehrzahl trifft dies jedoch nicht zu.

    Wie bereits erwähnt erhält man hier sowohl für das Beseitigen von Feinden, als auch das Lösen von Quests, Erfahrungspunkte.
    Hat man genügend Erfahrungspunkte gesammelt, stuft Melvin auf und erhält für jeden Bereich seiner vier Statistikwerte einen Pluspunkt.
    Ferner darf man dann noch zwei weitere Punkte frei verteilen (allerdings nur auf zwei unterschiedliche Statusbereiche), auf diese Weise wird gewährleistet das Melvin einerseits gleichmäßig auflevelt, aber andererseits auch die Möglichkeit besteht unseren Helden entsprechend zu spezialisieren - ein guter Kompromiss.
    In jeder der acht Spielwelten gibt es darüber hinaus noch einen, eher weniger gut, versteckten magischen Kubus zu entdecken.
    Dieser fügt der Statistik nochmals einen Pluspunkt hinzu, zu welchem Bereich entscheidet die Art des Kubus.
    Hier die vier Statistika im Detail:

    Stärke: Beeinflusst die Fähigkeit mit Waffen höheren Schaden anzurichten.
    Intelligenz: Beeinflusst die Anzahl der eigenen Manapunkte und die Effektivität der Zaubersprüche.
    Konstitution: Beeinflusst die Anzahl der eigenen Hitpoints.
    Mystic: Beeinflusst die Wirkungsdauer der Werkzeuge und schaltet ab einer bestimmten Punktzahl eine Sonderfähigkeit frei (z. B. Manaregeneration ab sieben Mystic-Punkten).

    Hin und wieder müssen auch einige Jump-Passagen bewältigt werden, welche mitunter zu den kniffligsten Bereichen im Spiel gehören.
    Glücklicherweise gibt es im Spiel vor besonders kniffligen Stellen sogenannte "Ressurection-Points", die in Form des TechnoMage-Emblems dargestellt werden.
    Zu diesen wird man nämlich zurück teleportiert, sollte man mal einen Jump versemmeln und in einen Abgrund, Lava, oder ähnliches stürzen.
    Angesichts des hohen Schwierigkeitsgrades einiger Jump-Passagen ein sehr wichtiges Feature von TechnoMage.

    Der Gametitel "TechnoMage" bezieht sich unter anderem auch auf Melvins Fähigkeiten sowohl Magie, als auch die Technik zu beherrschen - also gehen wir mal etwas näher auf das Menü ein, wo wir die Zauber und Werzeuge verwalten.
    Melvin hat in seinem Statistikmenü vier Slots zur Verfügung, in denen er jeweils eine Waffe, einen Zauber, ein Accessoire und ein Werkzeug ausrüsten kann (Diese Slots werden neben dem entsprechenden Statistikbalken angezeigt, Waffen zu Stärke, Zauber zu Intelligenz usw.).
    Insgesamt gibt es acht verschiedene physische Waffen im Spiel.
    Neben einem Schwert oder einem Morgenstern gibt es hier auch einen Bogen für den Fernkampf (inklusive Feuer- und Eispfeilen für einige Rätsel.).
    An magischen Fähigkeiten gibt es sieben verschiedene Sprüche, die man nach und nach im Spielverlauf erhält.
    Neben dem obligatorischen Feuerball kann man sich z. B. auch einen Offensivschild herbeizaubern, der jeden Gegner verletzt der Melvin zu nahe kommt ... lasst euch hier einfach mal überraschen was die Sprüche zu bieten haben.
    Die Accessoires dienen natürlich dazu Melvin's defensive Statistika etwas aufzupeppen.
    Ein Kettenhemd mindert hier physische Schäden, während der Ring des Lebens vor Vergiftungen schützt usw.
    Zuguterletzt wären da noch die Werkzeuge, diese werden hauptsächlich für das Lösen von Rätseln angewendet, haben aber hier und da auch einen Nutzen im Kampf.
    Sobald man ein Werkzeug erhalten hat, kann man es im übrigen sooft einsetzten wie man möchte, es gibt vier verschiedene Werkzeuge:

    Bomben: Damit kann man Wände und andere Dinge aufsprengen, man kann aber auch versuchen sie offensiv gegen Gegner einzusetzen.
    Radar: Hiermit kann man die Umgebung nach Items und Gegnern scannen - sehr nützlich damit einem nichts entgeht.
    Rennschuhe: Erhöht die Laufgeschwindigkeit. Man kann aus brenzligen Situationen entkommen, oder schneller von einem Punkt zum anderen gelangen, wenn es erforderlich ist.
    Wurfhaken: Damit kann man weit entfernte Abgründe überbrücken, vorausgesetzt es befindet sich etwas zum Festkrallen auf der anderen Seite.

    Items wie Heil- und Manatränke, Fackeln oder Questitems werden übrigens in einem separatem Itemmenü gelagert, das direkt neben Melvins Statistika angezeigt wird, somit hat man erfreulicherweise alle relevanten Info's auf einem Screen.
    In der Playstation-Version ist es aufgrund fehlender Hotkeys etwas lästig Heiltränke einzunehmen, so dass man hierfür häufig ins Menü schalten muss.
    Da die Kämpfe hier aber ohnehin etwas langsamer verlaufen als in einem reinen Hack'n'Slay-RPG geht das in Ordnung.
    In der PC-Fassung sind diese Hotkeys natürlich vorhanden, wobei dies aber nur ein kleiner Trost ist, da man deutlich merkt das TechnoMage eher ein Spiel ist, welches sich am besten mit einem Controller steuert.
    Ich empfehle Besitzern der PC-Fassung also solch einen zu verwenden, um das Spiel vollauf genießen zu können.
    Eine Karte die alle bisher erforschten Levelabschnitte anzeigt gibt es ebenso wie das Questlog, wo sämtliche Aufgaben des laufenden Kapitels eingesehen werden können.
    Diese beiden Funktionen kann man in beiden Versionen bequem per Knopfdruck aufrufen.

    Hiermit wäre dann soweit alles zu diesem Bereich abgedeckt.
    Wie gesagt sind die Kämpfe jetzt nicht umbedingt qualitativ hochwertig, aber dafür bekommt man knifflige Jump-Passagen und motivierende RPG-Elemente als Ausgleich geboten, eine runde Sache wie ich finde.


    Gameplay – Adventure:
    Die Rätselpassagen sind anfangs noch sehr simpel gehalten.
    Im ersten Kapitel "Dreamertown", welches man aber sowieso eher als eine Art Tutorial ansehen sollte, muss man in erster Linie langweilige "Bringe Gegenstand X zu Person Y"-Aufträge ausführen.
    Aber bereits im zweiten Kapitel "Steamertown" wird es schon deutlich anspruchsvoller.
    Hier werden die Quests auf einmal miteinander verwoben, so dass man erst auf Umwegen zu den gewünschten Gegenständen herankommt, welche man benötigt um den armen Kerl aus der Mine befreien zu können.
    Später geht es dann mit Schalterrätseln weiter, die sich im zweiten Kapitel noch ganz gut lösen lassen, aber gegen Ende des Spieles richtig knifflig werden.
    Im weiteren Verlauf des Spieles bekommt man dann noch die bereits erläuterten Werkzeuge ins Inventar, die natürlich gezielt eingesetzt werden wollen - sogar Waffen und Zauber müssen für das lösen einiger Rätsel herhalten.

    Von klassischen Verschieb-die-Kiste, über Symbolrätsel, bis hin zu einem Quiz das Melvins Charakter erproben soll, findet man hier alle möglichen Sorten von Denknüssen vor.
    Es ist nicht so das die Rätsel sonderlich originell wären, aber sie sind abwechslungsreich und genau richtig dosiert, wodurch die Abwechslung zwischen Kämpfen, Dialogen, Rätseln und Erkunden stets gewährleistet wird und keine Langeweile aufkommt.
    Bleibt noch zu erwähnen, dass der Schwierigkeitsgrad der Rätsel stetig ansteigt.
    Ich selbst hatte zwar das Glück dieses Spiel ohne fremde Hilfe zu meistern, kann mir aber gut vorstellen, dass der ein oder andere von euch hin und wieder auf eine Lösung zurückgreifen wird.
    Natürlich sollte man erst einmal versuchen ohne Hilfe durchzukommen, dann machts auch mehr Spaß.
    Allerdings sollte man das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen, für Anspruch auf geistiger Ebene wird nämlich definitiv gesorgt.



    Grafik, Sound und Präsentation:
    Grafik: In grafischer Hinsicht sollte man natürlich zunächst einmal zwischen der Playstation- und der PC-Version unterscheiden.
    Die Ingame-Grafik ist generell nicht unbedingt die hübscheste die man gesehen hat.
    TechnoMage lebt hauptsächlich von seinen abwechslungsreichen mit hübschen Details ausstaffierten Locations - ob man nun die industrialisierte Stadt der Steamer mit ihren Pipelines erkundet, oder sich im märchenhaften Feenwald umsieht, die Atmosphäre stimmt immer.
    Das Spiel wird aus einer Top-Down Perspektive angezeigt, welche leicht gekippt dargestellt wird, um den Überblick etwas zu vergrößern.
    Ferner gibt es eine drehbare Kamera, die einem hilft, die Gebiete genau abzusuchen.
    Die Auflösung bei der PC-Version beträgt 800x600 und man sieht das Geschehen auf dem PC aus einer wesentlich geringeren Entfernung als in der Playstation-Version.
    Dies kostet zwar etwas Übersicht, aber dafür kann man hier auch die Details besser erkennen als in der Konsolen-Fassung.
    Die Ingame-Grafik sieht auf der Playstation aber generell etwas schlechter aus, als auf dem PC, es wirkt alles pixeliger, und die Texturen erscheinen nicht ganz so sauber wie auf dem Rechner, außerdem kann es passieren das einige Texturbereiche kurzfristig wegbrechen wenn man zu sehr mit der drehbaren Kamera herumspielt, diese Mankos muss man in der PC-Fassung nicht erdulden.
    Alles in allem zieht die PSone-Fassung hier den Kürzeren.

    Grafischer Höhepunkt in TechnoMage sind definitiv die wunderschönen Rendersequenzen.
    Alleine das Intro ist absolut großartig, jeder der es gesehen hat wird sich wohl an Melvins Schweißperlen erinnern die ihn nach seinem Alptraum vom Gesicht herunterlaufen.
    Die Rendersequenzen in TechnoMage gehören klar zum besten was es seinerzeit in diesem Bereich zu sehen gab.
    Erfreulicherweise ist die Qualität dieser Sequenzen bei beiden Fassungen gleichwertig, so dass Playstation-Besitzer zumindest in dieser Hinsicht nicht benachteiligt werden.

    Sound: Zum Sound gibt es von meiner Seite aus eigentlich nichts zu kritisieren.
    Die meisten Stimmen klingen sauber und überraschend authentisch, auch wenn man bei eins, zwei Sprechern sicherlich daneben gelangt hat.
    Negativer Höhepunkt in dieser Hinsicht dürfte sicherlich jen Sprecherin sein, welche einige der Feen synchronisiert hat, auf die man später trifft.
    Die gute Frau hat sich da doch eindeutig am Kleinkinder-Märchen-Klischee gehalten, was neben den übrigen, eher bodenständigen und realistischen Stimmen äußerst befremdlich wirkt.
    Aber wie gesagt, im Großen und Ganzen ist die Synchronisation wirklich gut ausgefallen.
    Die Hintergrundmelodien setzen auf ruhig-atmosphärische Ambient-Melodien, wodurch die jeweilige Stimmung der unterschiedlichen Gebiete fabelhaft eingefangen wird.
    Selten hat der Spruch "Weniger ist mehr" besser gepasst, als für die Beschreibung des Technomage-OSTs - trotz seiner zurückhaltenden Art, drückt er dem Spiel eindrucksvoll seinen Stempel auf!

    Präsentation: Man sieht schon, die Gesamtpräsentation von TechnoMage ist absolut gelungen.
    Spitzenmäßige Rendersequenzen, eine gute und eigenständige Sprachausgabe sowie die generell dichte Atmosphäre sorgen dafür, dass man Gothos und seine Bewohner schnell ins Herz schließt.
    Lediglich die Ingame-Grafik hätte wirklich besser ausfallen können.
    Aber nichtsdestotrotz: Gute Arbeit Sunflowers!



    Pro und Kontra:

    Pro:
    - abwechslungsreiches Gameplay
    - sehr charmant gestaltete Präsentation
    - teils sehr anspruchsvolle Passagen

    Kontra:
    - bescheidenen Ingame-Grafik (mit Grafikfehlern in der PSone-Fassung)
    - etwas stupide Kämpfe
    - unkomfortable Maussteuerung der PC-Fassung (>lieber einen Controller verwenden!<)



    Fazit:
    Unter den Oldschool Action-Adventures gehört TechnoMage sicherlich zur Oberklasse, dies betrifft sowohl die Playstation- als auch die PC-Version.
    Hat man erst einmal das etwas eintönige Einstiegskapitel hinter sich gebracht, steht dem Spielspaß nichts mehr im Wege.
    Die Story entfaltet sich immer weiter und man erfährt durch Bücherregale und Dialoge jede Menge Detailwissen über Gothos und seine Einwohner.
    Diese Welt wurde wirklich liebevoll ausgearbeitet ... das Verlangen zu erfahren, was das nächste Kapitel denn so alles mit sich bringt ist nicht zu verachten und motiviert gekonnt zum Weiterspielen.
    Wer auf Oldschool-Abenteuer steht, für den ist TechnoMage definitiv ein Pflichtkauf!



    Endwertung:
    Punktvergabe von 1 (schlecht) bis 10 (spitze)

    Grafik: 7
    Sound: 8
    Steuerung: 9
    Umfang: 8.5
    Story: 8
    Spielspaß: 8,5-9
    Gesamtwertung: 8-8.5
    Geändert von Balmung (18.1.13 um 14:13 Uhr)

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