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Thema: Hauptstorythread - Zurück nach Khorinis

  1. #49
    Uhhuuhhh Benutzerbild von Umbra
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    Inzwischen war es Dunkel geworden..Rods große schwäche,und zar der Alkohol,war diesmal überraschenderweise nicht dabei..Er hatte beste Laune..Er freute sich drauf den Orks bald einen übern Kopf zu hauen..Und da sogar sein alter Diebes Kumpel Galder mit ihm kommen wird,wuchs seine Laune noch besser..Doch irgendwas störte ihn:Hmm..Ich hab jetzt zwar chance,den amaranthlern beizustehen,allerdings habe ich mich immernoch nicht in eine Feste Gilde eingefunden..Wenn ich mich recht entsinne,hatten die Wächter doch ein gutes Angebot für mich..Eins "was ich niemals in dne Wind schlagen" würde..Rod roch die Chance,endlich einer Gilde beizugehören..Zwar gehörten die Wächter nicht direkt zu den Amaranthlern,dennoch war es eine Gilde zu der er sich hinzugesinnen konnte..Ausserdem würden sie ihm bestimmt vernünftige Ausrüstung geben,was wiederrum ne Hilfe für seine Aufgabe bei den Amaranthlern darstellen würde.Orks lassen sich bestimmt nicht von so nem komischen alten Fetzten von Schwert wie Rod es gerade trägt beeindrucken..Nichtmal das,die würden ihm das Schwert wegnehmen und es als Zahnstocher benutzen..Bei dieser Vorstellung musste er schmunzeln..Nichts wie raus aus der Burg,eindlich wieder frei sein..Diese möglichkeit hätte er wenn er nun auch noch eienr Gilde angehören wurde..Schon so würden ihn die Paladine gehen lassen,weil die Amaranthler,oder besser gesagt Arelis sein neuer Befehlshaber ist..Dennoch,wer wusste wie gerissen die Paladine wären?Das wra der nächste Grund für die Gilde..100% sichere immunität gegenüber der Paladine..Paladine..Rod spuckte auf den Boden..er hatte gelernt sie zu Hassen..Garond war der einzige gewesen der sich mühe gegeben hatte,nett gegenüber von Rod zu sein..Alle anderen hatten ihn wie dreck behandelt..Endlich weg von den paladinen zu sein..Das ist sein großer Traum..Und der ist nun zum greifen nah..Ich sichere mich doppelt ab..Die zusammenarbeit mit den Amaranthlern ist nicht 100% sicher..Deswegen werde ich mit den Wächtenr sprechen..sagte er zu sich selbst..Er ging in ein Gebäude rein,wo 2 Torwächter standen und diskutierten..Rod klopfte an der offenen Tür an..Wer ist da?Rod gab keine Antwort sondern gab sich zu erkennen..Ahh..Rod..Wie kann ich dir helfen?haste über das Angebot nachgedacht was ich dir gegeben habe?Rod nickte..Der Torwächter gab ihm ein Zeichen reinzukommen..Er gab Rod die Hand.Der wiedderum wartete nicht lange und gab auch dem Wächter seine Hand..Schliesslich wollte Rod einen guten Eindruck machen..Wir sind uns nicht unähnlich,Rod...fing der Torwächter an..Wir sind uns sogar sehr ähnlich..Ich habe bemerkt,wie du von den Paladinen behandelt wurdest..Diese Hunde haben dich unfair behandelt..Aber ich schwöre es bei Adanos,du wirst hier herauskommen..Wie ich hörte willst du dich den Amaranthlern anschliessen..Eine gute idee,ehrlich..allerdings,ohne vernünftige ausrüstung wirst du nicht weit kommen..Und auch nicht ohne Gilde..rod horchte auf..Wir machen dir ein Angenbot..Du erledigst eine kleinigkeit für mich..Wirklich nichts großes,nein,du wird es sogar gefallen..Wenn du das für uns tust,gehörst du zu uns..Was sagst du?Du wirst völlige immunität durch mich haben..Und natürlich auch durch die Amaranthler..Nennt mir erstmal meine Aufgabe..Ich wusste das du nicht so bist wie diese waffenknechte von den Paladinen..Du bist loyal wie es nur geht..das respektiere ich sehr an die Rod..Wenn die amaranthler wieder zurück in ihr Land fahren sollten,wirst du mitfahren dürfen,und auch von dort aus als Wächter führ gerechtigkeit sorgen dürfen..Niemand wird dich hier in der Burg hallten..Erst jetzt bemerkte er das er vom Thema abkamm..Er räusperte sich und kam wieder aufs Thema zurück..Also,deine Aufgabe ist es sich um einen waffenknecht namens Kevin zu kümmern..Dieser vollidiot hat aus unserem Lager Fleisch gestohlen,da sind wir uns sicher..Und nun hockt er mit seinen Freunden in seinem quartier und Frisst sich voll..MIT UNSEREN ESSEN..Erzähl mir mehr..Ich will das du selbstjustiz ausführst..In so einem Fall müssten wir ihn Garond übergeben..Doch das würde nicht helfen..In diesem Fall hilft nur Schwertgewallt..Warte auf einen Augenblick in dem er alleine ist..dann bring ihn um..Lass es nicht zu einen offenen Kampf kommen..Es würde für zu viel aufsehen Sorgen..Am besten..ich weiß schon wie ichs anstelle..Und ich verspreche euch,er wird dafür Bluten..Deine Loyalität beeindruckt mich,Rod..Du wirst ein guter Kamerad..Da bin ich mir sicher..Sobald du den Kerl erledigt hast,komm zu mir zurück..Dann nehmen wir dich auf..ich werde zurückkommen..Mit diesen Worten verlies Rod den Raum..Seine loyalität verpflichtete ihn nun,einen mord zu begehen..Nur durfte es niemand anderes mitbekommen..Aber ihm würde schon was einfallen..Also machte er sich auf den weg..Er traf einen Waffenknecht und fragte nach Kevin..Er sitzt in seinem Zimmer,das Gebäude hinter uns und besäuft sich..Er besäuft sich?Genial..dachte sich Rod..Danke sehr..Ich hab nämlich schulden bei ihm und die wollte ich ihm abzahlenSchon wieder jemand der nicht mit Geld umgehen kann..Der Waffenknecht ging weiter seinen Weg..Rod aber ging ins Gebäude..Es dauerte nicht Lange bis er kevin gefunden hatte..er lag auf seinem Bett,mit mehreren flaschen Wein,einer Flasche wachholder,ungefähr 7 Flaschen Bier und einem glas Whiskey..Das war Rods chance..Er ging an Kevins Bett,und fragte:Bist du Kevin?Der bi isch..wie kansch disch helfen?Er war total Betrunken..Komm doch mit Raus mein Freund..
    Kevin tat das was Rod ihm sagte..Er folgte Rod auf schritt und tritt..Rod sah sich um..keine Wachen auf den Mauern..Er schleppte Kevin hoch zu den Mauern..Ja und was gibts hier?Rod stellte sich hinter Kevin und trat ihm in den Rücken..Der überschlug sich und fiel hinab..Nur ein kurzer aufschrei war noch von ihm zu hören..Dann war Ork schreien zu hören..Sollen sich die Orks um ihn kümmern..Rod ging runter von der Mauer..Neimand hatte ihn bemerkt..Das freute ihn..Er ging zurück zum dem Torwächter..Der schien übberascht zu sein das Rod so schnell zurück war..Ist der dreck gesäubert?Ja..Ich habe ihn unbemerkt von der Mauer stürzen können..Sollens ich die Orks um ihn kümmern..SEEEEEEHR gute Arbeit Rod..Hiermit ernenne ich dich zu einen der Unseren..Du wirst nun in den Rang "Späher erhoben"..Verbeuge dich..Rod ging auf die Knie:Hiermit ernenne ich dich zu einen der unseren,Rod..Du bist nun Späher der Wächter..Mein name ist übrigens Thorben..Willkommen..Ich werde Garond sofort bescheidgeben,das du nun einer der unsrigen bist..Damit hast du immunität gegenüber der Paladine und unterstehst nun meinen Befehl..Natürlich aber auch imemrnoch dem der Amaranthler..Ahh genau,deine Ausrüstung..Geh in den Keller..Hier istd er Schlüssel..da wirst du deine Ausrüstung finden..Die dritte Truhe mit den Verzierungen..Nun geh..Sorge für frieden..schlisslich hast du noch eine Aufgabe für die Amaranthler zu erledigen..Wir sprechen uns später..
    Rod ging in den Kelelr,und schnappte sich siene Ausrüstung


    //ins inventar kommen:

    Späherumhang:
    Schutz vor Waffen : 5
    Schutz vor Pfeilen : 10
    Schutz vor Magie : 0

    Waldklinge (35 Schaden)

    Lps:


    5 LPs auf Einhänder
    5 Lps auf Überreden


    Rod ist nun Mitgleid der "Wächter"
    Rang:Späher
    .

  2. #50
    Verehrt und Angespien Benutzerbild von Shintaro
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    Am Tag nach seiner gelungenen Aufnahmeprüfung zur Wächtergilde schlief Rod erst einmal lange aus, um am folgenden Abend für seinen Spezialauftrag ausgeruht zu sein. Nichts wäre ärgerlicher, als bei einem Streifzug ins Lager der Orks durch Müdigkeit oder Erschöpfung abgelenkt zu sein. Schließlich stand die Sonne schon über dem Giebel des Haupthauses als er sich von seinem Lager erhob und seine verspannten Glieder streckte. Noch nie hatte er einen Menschen getötet und am Abend hatte ihm nur eine Flasche starken bieres geholfen, überhaupt Schlaf zu finden. Nun, im hellen Licht des neuen tages, erschien ihm sein Handeln wieder gerechtfertigt, er konnte sich jedoch daran erinnern, zuletzt von einem bleichen und merkwürdig verrenkten Kevin durch düstere Traumwelten gejagt worden zu sein wärend ein wiederliches Knacken berstender Knochen seinen Kopf erfüllte. "Es war nötig." sprach er seine Gedanken laut aus um sich Mut zu machen "schließlich habe ich nur Befehle befolgt und dieser Mann war ein Dieb." dennoch... einem Mann wegen eines gestohlenen Stücks Fleischeinen grausamen Tod zu bescheren...

    Einige Stunden und ein herzhaftes Frühstück, das ihm nun als Wächter zustand, später hatten sich Rods Zweifel verflüchtigt. Es war notwendig, zu reagieren und im Krieg herrschten nun einmal andere Gesetze. Jemanden, der wärend einer Belagerung von den knappen Vorräten der Burg stahl, konnte man unmöglich weiter durchfüttern und so war gleichzeitig ein Exempel statuiert worden.
    "Hast du Galder gesehen?" Mit diesen Worten hielt er einen gelangweilt über den Platz trottenden Mann an sobald er durch die Türe getreten war. "Galder? Nie gehört... wer soll das sein?" "So ein ziemlich groß geratener Bursche... lange braune Haare? Stab? Graugrüner Mantel und Lederwams?" "Nie geseh'n" brummte der in seinen Bart "frag einen der Wächter, die wissen, wer sich hier 'rumtreibt." "Wächter bin ich selbst" knurrte Rod "bist du sicher, dass du ihn nicht gesehen hast?" "Wenn ich's doch sage, verdammt!" riss sich der Mann los "Na, lange kannst du deinen Job ja noch nicht haben..."
    Mehr als eine Stunde der Suche später hatte Rod Galder noch immer nicht gefunden. Die Burg war doch nicht so klein, wie man anfangs dachte, was es fast unmöglich machte, einen einzelnen Menschen in den verwinkelten Gängen und staubigen Fluren zu finden. Wo könnte er sich herumtreiben? fragte Rod sich zum wiederholten Male als ihm eine in einen dunklen Mantel gehüllte Gestalt auffiel, die gerade den Tempel der Magier verließ.

    "Hey!"
    begrüßte er den mann "kannst du mir sagen, wo ich diesen Galder finde, mit dem zusammen wir beide vorgestern Engor besucht haben?" der Angesprochene kratzte sich kurz über sein Kinn und schien nachzudenken"Klar. Er hat eines der Betten im dritten Schlafsaal auf der linken Seite der alten Kaserne; das ist im ersten Obergeschoss. Ob du ihn aber auch jetzt dort finden wirst kann ich dir nicht sagen." "Das werde ich schon herausfinden - danke." Der Mann nickte kurz, dann vertiefte er sich wieder in das Pergament, das er offenbar vor der Unterbrechung gelesen hatte und schlenderte in Richtung Tandors, der Paladins, der für die Waffenausgabe verantwortlich war.
    Minuten später stand Rod abgesehen von zwei schlafenden Nachtwachen allein im besagten Schlafsaal. und entschloss sich, lieber eine Zeit lang zu warten als weiterhin sinnlos durch die Burg zu rennen.

    "Hey, du! Was sitzt du auf meinem Bett herum?!" ertönte eine bekannte Stimme. Rod erhob sich vom staubigem, geflickten Leinentuch und der Wolldecke um den Ankömmling zu begrüßen "Das ist jetzt das zweite Mal,d ass... hm, dich kenne ich doch. Rod, oder?" "Allerdings, wir haben zusammen Engor überführt." "Naja, zusammen..." Galder machte eine knappe abschätzende Handbewegung und fuhr dann spöttisch fort "Okay, du hattest deinen bescheidenen Anteil. Was willst du von mir?" "Arelis Falkenwind hat mir befohlen, dich auf eine Mission mitzunehmen." "Der Obermagier persönlich?" versicherte sich der Dieb wenig begeistert "helf einmal einem dieser Truppe und sie denken, sie könnten frei über dich bestimmen. Worum geht's denn? Wieder ein Spitzeljob?" "Fast. Wir werden uns zusammen mit einem der Wächter, Thorben, aus der Burg schleichen um den Orks einen Besuch abzustatten. Wir werden...." "Auf keinen Fall!" brach es aus Galder heraus "ich bin doch nicht lebensmüde!" "Lass mich ausreden, dann kannst du protestieren." gab Rod gereizt zurück "Glaub mir, so begeistert bin ich auch nicht von der Mission - aber es ist nicht so schlimm, wie es bisher vielleicht klang." "Das wäre auch nicht weiter schwer, denn es klang tatsächlich ziemlich schlimm. Aber gut, erzähl du ruhig weiter." "Wir werden uns also wie gesagt aus der Burg schleichen um die Orks zu besuchen. Aber nicht irgendwelche Orks im Lager sondern einen alten vermutlich tattrigen Schamanen in seinem Zelt auf einer Anhöhe. Und den sollen wir auch nicht gleich erschlagen sondern lediglich ein wenig erleichtern - es geht den Magiern um einen Brief, den der Schamane haben muss." "Schön, also ein Einbruch in das Zelt eines gefährlichen Schamanen. Wie bei Innos kommt dieser Zauberer darauf, dass ich bei so etwas mitmache?" "Vermutlich, weil du schon größere Risiken eingegangen bist. Vom Schamanen selbst wird uns keine Gefahr drohen und die Wächter können überlistet werden - so schwer ist es nun auch wieder nicht, sich an einem dieser riesigen Trampel vorbeizuschleichen, oder? Wichtiger ist aber, dass Arelis uns belohnen will - und, dass wir alles, das du sonst noch im Zelt des Schamanen gefunden wird, behalten können. Für gestohlene Nahrungsmittel oder Tränke würde man uns extra belohnen." "Ach, hör doch auf... als ob wir genug nahrungsmittel der Orks entwenden könnten, um irgendeinen Unterschied zu machen." moserte Galder, doch Rod sah an seinen Augen,d ass er schon fast überzeugt war "Wir können zusammen niemals genug tragen, um die versorgung zu stärken." "Dann hast du mehr Platz für die Schätze, die der Schamane ganz sicher haben wird."


    Kurz nach Einbruch der Dämmerung trafen die beiden und der Wächter Thorben sich an der Mauer zwischen dem Burgfried und dem Tempel der Magier. Beide hatten nur leichtes Gepäck aber neben der benötigten Ausrüstung noch je einen leeren Rucksack und einen alten Jutesack zum Abtransport eventueller Beute dabei. "Von hier aus werden wir uns bei Gelegenheit in die Ruinen des alten Lagers abseilen ohne gesehen zu werden. Aber passt auf jeden Fall auf, dass ihr nicht von einer der Orkpatroullien gesehen werdet. Besonders aufmerksam sind sie zwar nicht, das heißt jedoch nicht, dass sie blind oder taub wären." "Seht ihr die große Wolke da rechts?" Rod deutete gen Himmel und ergriff mit der Linken das raue Seil, das Thorben zuvor an einem schweren Stein im Burghof befestigt hatte "Sobald die sich vor den Mond geschoben hat klettern wir los - lange kann es nicht mehr dauern."


    Schweigen wird oft falsch interpretiert, aber nie falsch zitiert.
    F. J. Sheen

  3. #51
    Wächter der Ewigkeit Benutzerbild von Black Dämon
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    Gruppe Jagt; Ort Burg

    Es war schon später Nachmittag, asl sich der Trupp für die Jagt an der Ramme sammelte. Er bestand am Ende nur aus 5 Personen. Aaron, Daik, Neoras, Jack und natürlich Valkaar, desen Auftrag es ja war. Jack meldete sich zu Wort. So damit unser Neuer weiß, mit wen er es zu tun hat, und wie die Jagt ablaufen wird, stelle ich uns kurz mal vor. Der Kerl mit dem Umhang und den Schwert ist Aaron. Seinen Namen solltest du dir ja bereits gemerkt haben. Der Jäger mit dem Beil ist Daik, der Kämpfer mit der Axt auf der Schulter ist Neoras. Komm ihm besser nicht zu krumm, sonst schlägt er dich krumm. So und ich bin Jack, wie "My Friend Jack", falls du es dir keine 24 Stunden behalten konntest. So und unser Neuzugang heißt Valkaar. Nun zum Ablauf. Wir sollen uns nah beieinander aufhalten, so das Einer den Anderen im Notfall helfen kann. Dennoch sollen wir eine gewisse Distanz zueinander einhalten, um ein möglichst großes Gebiet abzudecken. Valkaar, wenn du ein Tier erlegen solltest, gib einen von uns bescheid, dann nehmen wir es für dich aus. Das Fleisch kommt in den einen Sack. Kräuter und Pilze in den Anderen. Die muss ich nach unserer Rückkehr zusammen mit Arelis aussortieren. Wenn einer verletzt wird, habe ich einige Verbände und desinfektionsmittel dabei. Und wenn es sonst noch Fragen geben sollte, wendet euch an Aaron. Immerhin ist er mit der Leitung der Gruppe beauftragt. Alle nickten und warteten darauf, das Aaron beim Eintreffen der Dunkelheit den Befehl zum Aufbruch gab.
    Geändert von Black Dämon (31.8.09 um 21:08 Uhr)

    Verblei'n wir die Luft ein wenig. Mal sehen, wer umfällt!
    Elco, Sudeki
    mein LP-Stand
    RPG-Farbe: Navy

  4. #52
    Uhhuuhhh Benutzerbild von Umbra
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    War klar das ich mich auf so ein Himmelsfahrtskommando einlasse..gab Galder noch von sich,als er sein Seil ergriff.Thorben schnallte sich sein Schwert fest.Es war so ziemlich die einzige Waffe,auf die man sich in dieser Mission hätte verlassen können.Rod beobachtete den Mond.Es ist soweit..Auf gehts!!Alle drei ergriffen die Seile und begannen herunterzuklettern.Thorben schien alles am gelassesten zu sehen..kein Wunder,der hatte auch genug kämpfe hinter sich.Galder und Rod hatten beide große bedenken..Schliesslich waren Orks sehr stark für die Beiden.Niemand kann es mit einen von denen Aufnehmen..weder Rod,noch Galder..Wenns zu einem Kampf mit Orks kommen sollte,mussten sie sich auf Thorben voll und ganz verlassen..Aber Rods vertrauen war groß zu ihm..Sie seilten sich weiter ab..Der Mond stand hoch am Himmel..Die Nacht war Düster..Der Gestank von Blut lag in der Luft..Ob es menschliches Blut oder das von Wild war,konnte man nicht erkennen..jedenfalls seilten sie sich weiter ab..Noch warens einige Meter..Thorben war sehr schnell..Er hatte sicherlich ein paar meter vorsprung vom Galder,dem 2...Der einzige der sich Zeit lies war Rod..Er baumelte mehr,als das er sich abseilte..Plötzlich gab Thorben einen laut von sich..Er flüsterte:Jungs,bewegt euch nicht..Und gebt keinen Ton von euch..Rods Augen mussten sich an die Dunkelheit gewöhnen,bis er erst sah vor was Thorben sie warnte..Unter ihnen verlief eine patroulie von 5 Orks..Es schienen nichts mehr als Späher zu sein..Trotzdem,mit denen konnten es die Drei nicht aufnehmen..Glücklicherweise schienen die Orks recht unaufmerksam zu sein..Sie gingen weiter ihre Runde,ohne die an seilen hängendänden Menschen zu bemerken..Als sie um die ecke waren,gab Galder das Zeichen zum weiterabseilen..Einige Minuten vergingen,dann kamen alle sicher auf dem Boden an..Alles klar,das wäre geschafft..Was nun?Nun suchen wir einen möglichst sicheren Lagerplatzt,wo wir unsere weitere vorgehensweise besprechen..Wir werden einigen Banditen einfach ihr Lager abknüpfen..Stehen wir nicht während der belagerrung der Orks im Frieden mit ihnen?Vertrau mir,die werden nicht wiederstehen können und zu versuchen auszurauben..Oder wir suchen und ein bereits verlassenes Lager..Aber eins ist sicher,wir müssen hier schnell Weg..Und zwar möglichst unbemerkt..Hier wimmelt es nur so von Orks..Meine Rede,weg hier..Sie schlichen weg von ihren Abseilort..Beillt euch,bevor die Orks uns wittern..Sie leifen entlang einen Langen pass,aber dann abseits der Straße..Sie gingen gen Norden,in Richtugn der Anhöhe..Sie blieben allerdings auf der Suche nach einem Lager..Sie mussten unbedingt einen Ort finden,wo sie Rast hallten konnten..Einen kampf gingen sie da nicht negativ entgegen..Im Minental ging es im moment für jeden Menschen ums Nackte überleben..Besonders außerhalb der Burg..Die Zeit verging..Ab und zu trafen sie auf eine Kreatur,die aber dank Thorben weniger als ein Problem darstellte..Die Orks schienen den Bereich,in dem sie unterwegs waren nicht gut genug zu Bewachen..Das freute alle drei..Doch dann endlich,fanden sie ein Lager..Zelte,Betten alles inklusive..Aber Galder wusste,da stimmt etwas nicht..Das Lager scheint erst vor kurzem verlassen worden zu sein..Irgendwas musste die Leute von hier vertrieben haben..Im hintergrund Sprach Rod:Ja,vielleicht..AHHHHthorben und Galder drehten sich um..Rod wurde von einem Wolf angefallen und lag auf dem Rücken..Sie stürzten Rod zur Hilfe..Thorben nahm seine extrem scharfe Klinge und Schnitt den Wolf damit fast entzwei..Das wärs mein Freund..Nein,das wars nicht..Man sah am Ende der Straße Wölfe laufen..Zieht eure Waffen..Heute soll uns der Tod noch nicht hohlen!!Sie zogen ihre Waffen und gingen auf die 3 Wölfe zu..Es waren drei junge Wölfe,für Thorben alleine auch kein Problem..Zwar hatten die Wölfe kraft,allerdings reichte das noch lange nicht aus,um die drei Abenteurer fertig zu machen..Sie machten kurzen Prozess..Das wird die Leute wohl von hier vertrieben haben..Keine orks..Nur Wölfe..Zumindest haben wir nun einen günstigen Ort gefunden um uns zu Besprechen..Vielleicht sollten wir ein Feuer anzünden?Sehr schlechte IdeeEin Feuer würde uns die Orks sofort an den Hals werfen..Wir kriegen die Besprechung auch so hin..
    Also,unser Ziel befindet sich auf einer Anhöhe,Nördlich von hier..Ein Orkshamane soll dort Befehler für die Orks aufbewahren..Könnte entscheidend in diesem Krieg sein..Nun,unsere Aufgabe ist es diese Dokumente zu besorgen..Wir dürfen in keinen Kampf verwickelt werden..Keine Toten..Bei dem wort keine toten schien Thorben reglich enttäuscht..
    Klingt nach nem Himmelfahrtskommando..Typisch Arelis!meckerte Galder..Galder,du bist der einzige von uns der vernünftig in ein feindliches Lager einsteigen kann,ohne gesehen zu werden..Du wirst leider die Größte gefahr auf dich nehmen müssen,und ins Zelt des Schamanen gehen und dort die Dokumente entsorgen..Ich und Thorben kümmern uns um ein Ablenkungsmanöver,damit du genug Zeit hast,die Dokumente zu klauen und gleichzeitg noch etwas extra zu entsorgen..Hmm,was fällt dir das als "Ablenkung" ein?Wir schicken die Orks auf eine falsche fährte..Sie werden denken sie haben uns,doch wenn sie gemerkt haben das wir sie verschauckelt haben,sind wir längst über alle berge..Vertraut mir,es wird funktionieren..Und wenn ich die Papiere habe?Dann rennen wir was das Zeug hällt..Wir werden genug Zeit haben..Thorben und ich werden Schmiere stehen und aufpassen das dir kein ork plötzlich in die Quere kommt..Wir werden überleben,wir alle..Und was soll das fürn Ablenkungsmanöver sein?Wir zünden in der Nähe des Orkzeltes ein Feuer an..Dann müssten wir genug Zeit haben,um den Schamanen zu erleichtern und noch was extra draufgehen zu lassen..Klingt soweit ganz gut..Gut alles klar..Ende der Besprechung..Machen wir uns auf zum Lager..Sie standen auf und machten sich auf gen Norden..Nur vorsichtig bewegten sie sich fort..Immer darauf achtend das keine Orks aufkreuzten..Doch die schienen nicht da zu sein..1 stunden mussten sie gen Norden gehen..Dann war das Lager in Sicht..Also,alles wie geplant..
    .

  5. #53
    Freizeitphilosoph Benutzerbild von Nightprowler
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    Als Daik Mittags hörte, dass es auf Jagd ging, stand er mit einem Grinsen auf, um sich Pfeile bei Engor zu besorgen. Da er sich nicht weit von dem Lager an die Mauer gesetzt hatte, war er nach wenigen Schritten auch schon dort.
    "Hey, alter Freund. Ich brauche dringend Pfeile, wie viel kosten sie den JETZT?"
    "Ihr könnt mich alle mal. Schön dass ihr euch mit den Orks kloppt, aber lasst mich in Zukunft in Frieden! ,sage Engor halb boshaft halb hilflos. "Zwei Goldstücke pro Pfeil.", fügte er säuerlich hinzu.
    "Das kommt ganz darauf an, wie du dich benimmst. Und jetzt nehme ich fünfzig." ,feixte Daik der sich das Grinsen kaum verkneifen konnte.


    /-100 Gold
    +50 Pfeile
    Geändert von Nightprowler (2.9.09 um 03:38 Uhr)
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  6. #54
    Verehrt und Angespien Benutzerbild von Shintaro
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    "Also,alles wie geplant." zischelte Rod, als der gewaltige Felsvorsprung, auf dessen Oberseite das Zelt des befehlshabenen Schamanen dieses Teils der orkischen Belagerungsarmee stand, genau vor ihnen ein dutzend Meter in die Luft ragte. Das aus schwerem Stoff und Fellen gefertigte Gebilde ragte von den flackernden Flammen eines riesigen Lagerfeuers gespenstig erleuchtet über einer kleinen Ansammlung viel niedrigerer Zelte auf. Im hinteren Bereich des Lagers lagen ein paar gigantische Steinbrocken herum und auf der rechten Seite standen einige uralte knorrige Laubbäume inmitten eines hohen Gebüschs wärend man die Pflanzen zum Abgrund hin systematisch niedergehauen hatte um einen besseren Ausblick auf die belagerte Festung der Paladine zu haben.

    Auf diese Distanz waren ohne Licht noch keine Orkkrieger zu sehen, doch "Da sind mindestend vier Wachen, links von dem hohen Baum und vor dem Zelt weiter hinten." teilte Thorben den beiden mit "Könnt ihr sie sehen?" Jetzt schon. ging es Galder durch den Kopf und auch Rod war offenbar überrascht worden"Äh, klar! Man sieht sie ganz deutlich... aber wir sollten doch noch etwas näher heran schleichen, oder?" "Dann gehen wir aber Gefahr, selbst entdeckt zu werden.""Das ist wohl wahr - am besten ihr beiden bleibt hier unten wärend ich mich hinten herum nähere. Gebt mir eine Stunde Zeit, dann startet euer Ablenkungsmanöver. Solltet ihr bemerken, dass ich schon vorher in Schwierigkeiten gerate, dann..." "Jaja, dann bleiben wir in aller Seelenruhe hier unten und warten auf den Ablauf der Frist. Nun hau schon ab du Gauner." "Ich werde es dir bei Gelegenheit entsprechend vergelten." versprach Galder über das leise Lachen Thorbens hinweg, schob einige trockene Äste des Strauches neben ihm fort und machte sich auf den Weg.

    Bald schon war er den Blicken seiner Begleiter entschwunden und schlich fast lautlos über das ausgedörrte Grasland. Natürlich raschelte hier und da ein Halm, natürlich knackte ab und an ein winziger Ast unter den leichten Ledersohlen, dennoch war Galder sicher, dass kein Ork ihn hören würde. Hier war er in seinem Element und machte kaum mehr Geräusche als ein junger Hase wärend er sich Meter um Meter an die Zeltgruppe heran arbeitete. Die Nervosität, die er stets vor dem beginn einer riskanten Mission verspürte, war wie weggeblasen; natürlich war er nach wie vor Vorsichtig, gleichzeitig war er aber fest etntschlossen, seine Aufgabe zu erfüllen. Mal sehen, was für Schäze dieser Schamane wirklich hat. Vermutlich war das Meißte nur leeres Geschwätz, ich bin aber sicher, dass Rod recht hatte, als er meinte, es wäre wohl kaum möglich, alles Wertvolle abzutransportieren. Naja, ich werde mein Möglichstes tun - irgendetwas finde ich bestimmt.
    Endlich hatte er den Rand des Lagers erreicht und kauerte sich in den Schatten eines kleinen Felsen. Aus der Nähe betrachtet konnte Galder elicht erkennen, welchem Zweck die verschiedenen Zelte dienten: das Größte war selbstverständlich das Zelt des Schamanen doch in zwei Zelten an der Waldflanke des Lagers mussten die anderen Orks hausen. Ein größeres, flaches Zelt war augenscheinlich voller Kisten und musste somit das Vorratszelt sein wärend eine der vom Aussichtspunkt aus betrahteten Hütten nur aus einem räudigem Schattenläuferfell bestand, das man zum Schutz gegen den Regen an einigen Pfählen aufgespannt hatte und ein halb verbranntes Zelt -offenbar Opfer eines früheren Lagerbrandes- bot kaum verdecktem Brennholz Schutz vor Wind und Wetter. Nur der Zweck des kleinsten, fast runden Zelts erschloss sich ihm nicht. Aber das ist auch nicht wichtig - Hauptsache, ich weiß, wo der Schamane und die Schätze sind. Es war eine kluge Entscheidung der Orks, die beiden Zelte der vier Krieger zu den Bäumen zu stellen, denn von dort vermutet man Spione. Pech nur, dass ich auf der anderen Seite bin, ihr Trottel! So muss ich nur an dem Feuerholz vorbei und das wird mich gewiss nicht hören.
    Schadenfroh musste Galder feststellen, dass zwei der Krieger die Schlafzelte aufgesucht haben mussten wärend er sich angeschlichen hatte, sodass es nun nurnoch einen Wachposten am Lagerfeuer und einen Späher, der in unregelmäßigen Abständen seine Runde um die Zelte drehte, gab. Von einem Schamanen war weit und breit nichts zu sehen, was aber nur erneut bewies, das auch diese nur aus Fleisch und Blut bestanden und gelegentlich Ruhe brauchten.

    Als er die Runde des Wächters drei mal beobachtet hatte und sich sicher war, keine unangenehme Überraschung erleben zu müssen verließ er seine Deckung als der Posten sich gerade wieder für einige Augenblicke am Feuer niedergelassen hatte. Elle für Elle kroch er konzentriert voran wärend er aus dem Augenwinkel die Schattenrisse der beiden Orks sehen konnte, die die Flammen an die Plane eines der Zelte malten. Offenbar reichte der Eine dem Anderen eine angerauchte Pfeife, jedenfalls achtete keiner der genug auf seine Umgebung. Keuchend erreichte der Dieb die schwere Zeltplane und setzte mit seinen mit Ruß verschmierten Dolch zum Schnitt an. Ein Loch würde er nicht benötigen, denn schon ein kurzer Schnitt sollte... Verdammt noch mal, wieso lässt sich dieses Zelt nicht schneiden? Beunruhigt schob Galder die Klinge nun sorgfältiger an einigen zur Zierde angebrachten Lederbändern vorbei und zwischen zwei der aufgenähten Felle. Doch selbst die eigentliche aus einer Art geharztem Leinen bestehende Tuchplane war zu zäh für den geschärften Dolch. Zwar war es ein Leichtes, den Stoff mit der Spitze der Waffe zu durchstoßen, dieser war jedoch viel zu dick und zäh, um sich so einfach aufschlitzen zu lassen. Das hat man davon, wenn man auf die Geschichten hört... angeblich ist es so einfach, sich mit einem Messer Zutritt zu einem Zelt zu verschaffen. Bescheuerte Orks! Naja, dann muss ich wohl improvisieren. Hektisch blickte der Mensch sich um, fand jedoch keinen anderen Eingang. Er wollte schon wieder in die Sicherheit seines wenige Meter entfehrnten Verstecks zurückeilen um der Wache, die bald wieder aufbrechen würde, zu entgehen, da hatte er eine Idee. Mit fahrigen Bewegungen kroch er zu einer der dicken Zeltstangen und fand dort tatsächlich, was er gesucht hatte: hier verlief eine grobe Naht senkrecht zur Mitte der Plane hin. In Sekundenschnelle hatte Galder einige der Ösen durchtrennt und den Faden zerschnitten - vor ihm klaffte ein einen halben Arm hohen Spalt zujm Inneren des Schamanenzelts auf. Trotz des Zeitdrucks nahm Galder sich die nötige Zeit um an der Öffnung zu lauschen und anschließed die direkte Umgebung des Eingangs abzutasten. Offenbar gab es dort nichts akut gefährliches, also schob er sich mit angehaltenem Atem ins Dunkel.

    Das Zelt des Schamanen war warm und stickig aber nicht so dunkel, wie Galder befürchtet hatte. Das nur wenige Schritte von der gegenüber liegenden Außenwand brennende Feuer drang als trübes Glimmen durch die Stoffbahnen, die Ritzen zwischen den Fellen und die vor die Türe gespannte Molerathaut. Auch die Einrichtung überraschte Galder. Statt bloßer barbarisch-roher Schlichtheit wie einem Schlaffell und vielleicht einer groben Truhe oder dem mystischem Allerlei, das er aus den Alchemistenstuben der Stadt kannte, fand er sich in einem fünf Schritte durchmessenden Raum wieder, der sowohl für ein Leben in der Wildnis als auch für komplexere magische Rituale geeignet zu sein schien. Der Boden war bedeckt mit den dichten Winterfellen von Keilern und Wargen, ließ aber an einer Stelle einen kleinen Kreis frei. Auf dem dortigem glatten Felsboden erkannte Galder einige verschnörkelte Runen oder Glyphen, die mit dem daneben liegenden grellgelben Kreidestein gezeichnet wordens ein mussten. Angesichts dieser filigranen Kunstfertigkeit konnte Galder nicht anders, als den Schamanen zu bewundern, der es trotz seiner groben orkischen hände geschafft hatte, Verdammt, wo ist der von Beliar verfluchte Schamane? riss sich Galder vom diesem Anblick los um gleich darauf fündig zu werden. Auf einem Lager aus mit Scavengerfedern gefüllten Säcken lag ein alter schlafender Ork, neben sich eine weiße Robe. Glück gehabt... und wenn da nicht ein Kreis dieser gelben Runen um dein Bett wäre, so hätte ich dir jetzt zum Dank die Kehle durchgeschnitten. Vorsichtig näherte Galder sich dem Schutzkreis, der die hellen Rauchschwaden, die von einem kleinen Räuchergefäß, das verdächtige Ähnlichkeit mit einem menschlichen Schädelknochen aufwies, aufstiegen, aufzusaugen schien. Nein, den werde ich sicherlich nicht überqueren, am Ende erscheint noch ein Dämon und zerreißt mich. Soll sich Arelis einen anderen Dummen suchen. Also, wo ist der Brief?
    Rasch sah sich Galder etwas gründlicher um und bemerkte schließlich zwei große und eine kleine Kiste direkt an der Zeltplane. Diesen gegenüber stand ein mit allerlei Schnitzereien verziertes Schreibpult auf dem ein aufgeschlagenes in Leder gefasster Foliant lag. Neben dem Ausgang gab es einen grob aus einem Brett und mehreren behauenen Ästen zusammengezimmerter Tisch, der mit einer großen Anzahl Tiegel und Werkzeuge voll gestellt war - offenbar verstand sich der Schamane auch auf das Handwerk der Alchemie. Nachdem eine Untersuchung von Schreibpult und Foliant nichts erbracht hatte wandte Galder sich den Kisten zu. Die Kleine war eher eine Schatulle zu nennen und war unter diesen bedingungen nicht zu öffnen, weshalb Galder sich entschied, sie kurzerhand in seinen Rucksack zu schieben. Bei den größeren Truhen hatte er mehr Glück - die eine war mit allerlei Tränken und weichen Federn gefüllt wärend die andere nur halb voll war aber einige graue, sechseckige und etwa faustgroße Steine enthielt. Was mag das nun wieder sein? Sammelt der Ork etwa Steine? Ah, hier sind feine Schriftzeichen eingraviert... irgendwelche Symbole. Ein Feuer, eine Schneeflocke, aus einer Wolke fallende Flammen... Ach, was weiß ich - irgendwelche Dinger eben. Ich brauche unbedingt das Pergament. Nachdem er auch hier nicht fündig geworden war wandte Galder sich wieder dem Schamanen selbst zu. Entweder der Brief ist in der Schatulle, oder du hast ihn in deiner Robe... aber ich sollte wohl besser sicher gehen. Gut, dass dieser Ärmel aus dem Schutzkreis heraus ragt... grinsend zog er den weißen Stoff zu sich herüber und machte sich gleich daran, das Kleidungsstück zu durchsuchen. zuerst stopfte er sich die breite Kette und das Knochenamulett, das der Schamane wohl häufiger trug, in die Tasche, dann begann er, den Umhang systematisch zu filzen. Neben einigen trüben Halbedelsteinen und einigen orkischen Münzen fand Galder einen dunklen Lederzylinder von etwa einem halben Spann Durchmesser, der eine große Zahl Pergamente enthielt, die er als magische Spruchrollen erkannte. Er griff hinein und stopfe sich drei davon unters Hemd bevor der den Behälter wieder verschloss und samt der Edelsteine in seinem Rucksack verschwinden ließ. Zuletzt fand sich auch der gesuchte Brief in einer Brusttasche. Hoffentlich ist das auch der richtige Brief... naja, immerhin ist ein rotes Siegel 'drauf, mehr kann auch dieser Magier nicht verlangen. Soll er doch selber gehen, er könnte dieses Gekrakel vielleicht sogar lesen wärend mir nichts weiter übrig bleibt als es einfach 'mal mitzunehmen.
    Er atmete einmal tief durch, dann schob er die Robe zurück und wandte sich der offenen Kiste mit den Tränken zu. Um sie mitzunehmen war die Kiste viel zu schwer, also füllte er eine Seitentasche seines Rucksackes mit den größten der mit roter Flüssigkeit gefüllten Glasflaschen um den Rest anschließend zu vernichten. Da ein zerschlagen neben dem schlafenden Ork natürlich nicht in Frage kam musste er den Inhalt verschütten Und wo ich schon einmal dabei bin, kann ich das Zeugs auch gleich über den Folianten kippen - wer weiß schon, was es noch nutzen mag, wenn der Kerl seine eigene Schrift nicht mehr lesen kann? Kaum hatte er die letzte der bauchigen Flaschen über dem Buch geleert, besah er sich den Alchemietisch näher. Das Meißte konnte er nicht gebrauchen oder erkennen, er konnte jedoch nicht wiederstehen, eine der seltenen getrockneten Zungen eines Feuerwarans einzustecken und griff auch bei einem Fläschchen, das offenbar den ätzenden Schleim eines Lurkers enthielt, zu. Nach und nach wanderten so noch ein Büschel getrockneten Fingerhuts, einige Zähne eines Drachensnappers und ein großes Glas voller Blutfliegenstacheln sowie ein Paar Minecrawlerzangen in seinen Beutel, dann entschied Galder sich, auf die Ablenkung seiner Freunde zu warten.

    Von Innen war es leicht, die Zeltplane ein wenig anzuheben und so kroch er langsam unter dieser hindurch und zum Lagerzelt. Mit einem erleichterten Seufzer richtete er sich dort angekommen auf und getastete die gelagerten Waren. Das meißte war in vernagelten Kisten gestapelt, auch hier hatte er aber die Möglichkeit, einige Flaschen unbekannten Inhalts über einem Beutel voller Salz zu leeren und so beides unbrauchbar zu machen. Er wollte gerade dazu übergehen, die Säcke neben dem Eingang zu untersuchen, als er von draußen ein deutlich zu vernehmendes "Morra!" hörte. Entsetzt riss er seinen Dolch aus der Scheide, dann wurde ihm klar, dass der Ruf nicht ihm gegolten hatte. Von Außen hörte er schnelle Schritte und Getrappel, offenbar war das Lager auf den Beinen. Mindestens ein Ork stürmte geradezu aus dem Lager, dann wurde es ruhiger. Galder riskierte es, einen Blick aus dem Zelt hinaus zu werfen und sah den von zwei Wachen flankerten Schamanen, der ihm den Rücken zuwendend mit den Händen einen riesigen Ball brennender Luft erschuf. Seine Finger woben komplexe Muster, dann verfestigte sich der knisternde Zauber und wurde mit einem angestrengten Laut in Richtung eines einige hundert Schritt entfehrnten Lichtes geschleudert.

    Nach dieser Machtdemonstration entschied Galder, dass er genug gesehen hatte, und schlich vorsichtig zur Rückseite des Lagers, bei jedem Schritt darauf bedacht, sich nicht noch im letzten Moment zu verraten.


    + Befehle des Schamanen
    + Lederrolle voller Spruchrollen
    + 1 gesicherte Schatulle unbekannten Inhalts
    + 6 murmelgroße trübe Halbedelsteine
    + ein Dutzend Heiltränke
    + diverse Alchemika
    Schweigen wird oft falsch interpretiert, aber nie falsch zitiert.
    F. J. Sheen

  7. #55
    Uhhuuhhh Benutzerbild von Umbra
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    Alles klar,zünde das Feuer an!Als der erste Funke auf das Stroh flog,brannte sofort ein Gewaltiges Feuer..Hoffen wir mal das es Galder wenigstens irgendwas bringt..Du warst dir doch sicher das der Plan klappt..Ja er ist auch Idiotensicher..Ich meine nur,wenn Galder tot ist,bringt ihm auch so ein Feuer nichts..Wir müssen jetzt jedenfalls wieder zum "Wolfslager"..Da treffen wir uns doch mit ihm..Galder wird klug genug sein da vorbeizukommen..O.K machen wir uns auf dem Weg..Nach dem gelungenen Feuer und hoffentlich gelungenen Ablenkungsmanöver machten sich Thorben und Rod lieber so schnell wie möglich aus dem Staub..Es würde jeden Augenblick von Orks nur so wimmeln..Hier lang..wies Thorben Rod an,der fasst in die falsche Richtung gerannt wäre..
    Bis zum Lager war es noch ein weiter Weg,allerdings mussten sie nichtmehr so lange rennen wie vorher,da es diesmal nichtsmehr zum suchen gab..Rod stolperte ab und zu..Plötzlich hielt Thorben inne und presste Rod auf den Boden..Sprich jetzt kein Wort!Rod schaute auf die Straße..Eine Ork Patroulie war zu sehen..Die selbe die an der Mauer entlang lief..Rod gab sich mühe,ruhig zu sein..Thorben hatte seine Hand die ganze Zeit über an seinem Schwert..Dumm,wie die Orks waren,liefen sie an den Menschen vorbei..Und zwar in Richtung des Feuers das die beiden gelegt hatten..Ein grinsen verlief auf Rods Gesicht..Es freute ihn das sein Plan funktioniert hatte..Gute Arbeit Rod..Das wird unseren Verbündeten nicht vorbehallten bleiben..lobte Thorben ihn..Und jetzt weiter zum Lager..Hier lang..



    Es dauerte nun nichtmehr lange,bis sie an dem toten Lager ankamen..Und,wie erwartet,wartete Galder dort bereits auf sie..Sagtmal,habt ihr sie noch alle?Verschwindet ihr einfach so..Naja,wir mussten ein Ablenkungsmanöver starten..Und das hast du bekommen..Nagut,wenigstens hat es auch funktioniert..Die Orks sind fürs erste abgelenkt..Hast du alles was wir brauchen?Sie her..Stolz legte Galder seine Beute hervor..Doch nicht das..Ich meinte die Befehle des Schamanen..Ob es die befehle sind,weiß ich nicht..Allerdings sieht dieses Stück Papier ziemlich wichtig aus..Das wird es wohl sein..Pass gut drauf auf..Galder packte das Stück Papier wieder zurück..MUCHAHA!!ORKS..Sie müssen uns Gewittert haben..Weg hier!!Die freude,das alles nach Plan geklappt hatte fand ein jähes Ende,als plötzlich Orks zu hören waren..Ihre Klingen waren von weitem genau zu hören..Alle drei nahmen die Beinde in die Hand und liefen in Richtung Burg..Rod hatte es noch nie im Leben so unheimlich eillig gehabt..Dennoch mussten die drei in der Dunkelheit aufpassen,das sie sich nicht verirrten..Ab und zu fiel einer hin,doch der war wieder schnell auf den Beinen..Muchaha..Die Orks hohlten auf..Doch die Burg war bereits in Sicht..Wir klettern die Mauer an unseren Seilen hoch,an denen wir uns auch abgeseilt haben..So umgehen wir jedlichen weiteren Orks..Gute Idee..Schnell..Sie rannten zur Burgmauer,und gradewegs zu ihren Seilen..Alle drei begangen fasst Zeitgleich zu klettern..Und dann waren die Orks zu sehen die sie verfolgt hatten..Aber nun schauten diese nur hilflos wie die drei Menschen sich in Sicherheit kletterten..Als erstes Rod,dann Galder,und anschliessend Thorben..Der Auftrag war geschafft..Auf so etwas lasse ich mich nie wieder ein..Das waren die letzten Worte von Galder,als er sich in eins der Gebäude der Burg zurückzog..


    So,ein kurzer Post zum abschluss..ich shcätze mal jetzt ist Nova mit Arelis dran,uns ne belohnung gutzuschreiben..achja,sorry wegen fehlender action..hatte aber echt keine ideen mehr
    .

  8. #56
    Mitspieler Benutzerbild von Cleru
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    Aaron reckte sich aus seinem behelfsmässigen Feldbett, sein Sichtfeld war verschwommen und erst nach einigen Augenblicken erkannte er einen Mann vor sich. Er bedeutete dem Kerl zu schweigen da Mirjam noch schlief, also warf er sich kurz sein Leinenhemd über und packte seinen zerrissenen Umhang.
    "Was willst du, um diese nachtschlafene Zeit?" verlangte Aaron und streckte sich mit einem Fluch.
    Der Kerls stellte sich kurz als Valkaar vor und berichtete von einer anstehenden Jagd. Aaron spuckte eine grosszuügige Ladung auf den Boden und bedachte Valkaar mit einem zornigen Blick.
    "Das hättest du auch früher sagen können, schieb deinen Arsch zur Kaserne und weck einige Jäger."
    "Seh ich aus wie ein Botenju...." setzte der Kerl an doch Aaron schnitt ihm das Wort ab.
    "Nein tust du nicht, aber du siehst wie ein perfekter Snapperköder aus wenn du in 10 Minuten die Jagdgruppe nicht versammelt hast!" Damit liess er Valkaar stehen und betrat verschlafen das Hauptgebäude der Burg. Tatsächlich war Merydor wach und schien in Gedanken versunken. Als Aaron den Raum betrat sah er kurz auf.
    "Du wolltest mich sprechen, um was geht es? Obwohl ich es mir schon denken kann wenn ich dich so ansehe." bemerkte er mit einem grinsen.
    Aaron setzte seine gequälte Miene auf und deutete eine kleine Verbeugung vor dem Anführer der Waldläufer an "Ja ich benötige neue Ausrüstung es geht auf Jagd" Merydor nickte und verlies die Burg richtung Lagerhaus. Kurz danach kam er mit einem Bogen, einem Kurzschwert sowie einem Dunkelgrünen Umhang wieder heraus.
    "Das sollte reichen, viel Glück und bringt soviel mit wie ihr könnt!"
    Aaron bedankte sich und warf sich den Umhang über, danach eilte er zu seiner Unterkunft und band sich seinen Glücksbringer, das Fell des schwarzen Wolfes um. Mirjam bemerkte sein Tun und setzte sich auf.
    "Musst du weg?" fragte sie und strich ihm durchs Haar.
    "Ja, nur für ein paar Stunden, wir gehen etwas Wild für unseren Vorrat jagen."
    Sie küssten sich zum Abschied und Aaron versprach wohlbehalten zurückzukehren.

    Als er den Platz betrat versammelte sich gerade eine Gruppe Jäger, sowie Valkaar und Daik. Daik stand mit vollem Köcher und kampflustiger Miene vor der Gruppe und nickte Aaron zu. Ausserdem trat Jack kurz darauf aus dem Schatten und gesellte sich dazu.
    "Wer hat das Kommando?" fragte er Valkaar, der nur die Schultern zuckte.
    "Gut, da wir Erfahrung haben, übernehmen Daik und ich für diese eine Nacht die Führung. Daik pack dir die Hälfte der Jungs und Jack, wir halten etwas Abstand zu einander. Valkaar und der Rest kommt mit mir."

    Sie verliesen die Burg und bewegten sich auf den Waldrand zu. Als die Schatten der Bäume das Mondlicht dämpften, versammelte Aaron alle im Kreis.
    "Gut die meisten werden wohl wissen wie man jagt, wir verteilen uns und suchen das Gebiet nach Beute ab. Keine alleingänge und passt auf Orks auf!"
    "Wenn ihr etwas endeckt habt, pfeift oder macht euch anderweitig bemerkbar, aber dezent." merkte Daik an
    Aaron nickte "Gute Idee..."
    "Pfeifen? Bin ich ein verdammter Singvogel? Wie gehts weiter wenn wir was gefunden haben? Was soll ich tun?"
    Aaron seufzte "Für meinen Teil kannst du uns allen einen Gefallen tun und dich dem nächsten Warg zum Frass vorwerfen den du findest."Zischelndes Gelächter erhob sich und Valkaar machte ein zorniges Gesicht.
    "Los gehts, wir haben nicht ewig Zeit."

    Bereits nach kurzer Zeit, ertönte ein Pfiff durch den Wald, Daik war als erster fündig geworden. Kurz darauf erreichte Aaron die Stelle an der Daik kauerte, das rascheln der Büsche kündete von der Ankunft der anderen.
    "Scavenger, etwa ein dutzend" flüsterte Daik und zeigte auf eine Lichtung nahe der Stelle an der sie lagen.
    Auf dem Waldboden lagen einige zusammengerollte Körper. Als sich der Rest der Jäger eingefunden hatte, befahl Aaron Pfeile aufzulegen.
    "Feuert auf die die etwas weiter weg von uns liegen, wenn sie aufwachen sind die überlebenden näher dran."
    Daik hob eine Hand und als er sie senkte zischte die erste Salve an ihren Köpfen vorbei. Der Grossteil ihrer Beute starb ohne einen Laut, doch einer der Scavenger war nur verwundet und stiess einen schrillen Schrei aus. Es dauerte nur Sekunden bis sich die restlichen Tiere gackernd davon machten.
    "Nochmal feuern!" zischte Aaron und die nächste Salve zischte davon. Leider landeten sie nur noch wenige Treffer und gut die Hälfte der Scavenger entkam im dichten Wald.
    Daik nickte und zeigte auf ihre Beute "holt eure Pfeile und packt euch die, die wir erwischt haben und bringt das Vieh endlich zum schweigen!" der verletzte Scavenger schrie immernoch und versuchte trotz eines durchbohrten Beines aufzustehen. Ein Schwertstreich von Valkaar beendete zwar das Leid, doch der Schlag hatte dem verletzten Tier den Schädel vom Rumpf getrennt und nun schoss eine Blutföntane nach der anderen aus dem Stumpf.
    "Den trägst du!" meinte Aaron und überhörte die gegrummelten Flüche von Valkaar, der sich schon nach einigen Sekunden mit Blut beschmiert hatte.
    Als sie alles zusammengeräumt hatten, verteilten sie sich wieder im Wald.

    // + Langbogen des Spurenlesers 45 Schaden
    + Kurzschwert des Spurenlesers 40 Schaden
    + Dunkelgrüner Umhang 20/15/5 //
    The Bird of the Hermes is my Name,
    eating my Wings to make me tame.

    Its just not true that Videogames make you do creepy Stuff! If that WOULD be true we would sit the hole Day in the Dark, listening to Technomusic and eat Pills like Pac Man! Oh wait a moment......

  9. #57
    Irgendwo über dir Benutzerbild von Blacktooth
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    Als Neoras hörte das die Jäger in dem Wald jagen gingen war er Ihnen sofort gefolgt. Zwar würde er nicht viel Wild töten können, da ihn seine schwere Rüstung das meiste sowieso Vertreiben würde.
    Er konzentrierte sich dann auf der Jagd mehr auf den neuen Valkaar aufzupassen, da Aaron ihn nicht besonders geheuer fand.
    ''Willst du mir nicht mir mal den Scavenger abnehmen?'' fragte dieser als sie nebeneiander gingen.
    ''Soll ich den Herren etwa auch noch das Täschchen tragen?'' antwortete Neoras grinsend den blutverschmierten Valkaar.
    Ein paar Flüche konnte man als Antwort hören.
    Plötzlich machte Neoras einen Halt und deutete auf ein halbes Dutzend Snapper, die sie auch anscheinend bemerkt hatten.
    ''Natürlich finden wir als Erstes die Snapper Horde.'' stöhnte Neoras während er seine Axt zog.
    Inzwischen machte Valkaar ein lautes Pfeifen, dass man durch den Wald gut hören konnte. Bevor der erste Snapper sie überhaupt erreicht hatte flogen schon die ersten Pfeile durch den Wald.
    Mit einem guten Biss haftete der erste Snapper an Neoras linken Arm. Zu seinem Glück hielt die Kettenrüstung gut stand worauf dann Neoras den anklettenden Snapper mit einem rechten Axthieb die Rübe zu Matsch verarbeitete.
    Währenddessen sind schon drei andere Snapper von den Pfeilhagel zu Boden gefallen und nur noch Valkaar hatte noch mit einem zu kämpfen.
    Doch schnell beendete Neoras die Auseiandersetzung von der Bestie und dem Neuling indem er von der Seite mit einem sehr starken ausgeholten Hieb fast den ganzen Kopf vom restlichen Körper abtrennte.
    Ein sichtlich nicht schöner Anblick. Sorglich sah sich dann die Bisswunde am seinem Arm an.
    Als Daik und Aaron zeigte er auf mürrisch auf seinen Arm.
    ''Anscheined muss ich wieder zur Heilerin.'' grinste Neoras sie an.
    ''Wegen dieser Bisswunde? Du willst dich doch nur wieder von der Magierin verwöhnen lassen!''
    ''Pff...''
    Awesometastisch!

  10. #58
    Wächter der Ewigkeit Benutzerbild von Black Dämon
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    Post 13

    Seh ich genau so. Jack war bei den Dreien aufgetaucht. Trotzdem sollte ein Snapperbiss nicht unterschätzt werden, sonst rennst du heute Abend mit einem Stamm als Arm herum. Sofort packte Jack die mitgebrauchten Verbände und eine Flasche aus. So Zähne zusammen beißen. Das brennt jetzt zwar tierischst, aber da musst du jetzt durch. Er goss den Inhalt über die Wunde und Neoras hatte starke Probleme, sich nichts anmerken zu lassen. Dann begann Jack einen Druckverband um die Wunde zu legen. Valkaar war von alle dem deutlich genervt. Wenn das hier fertig ist, kann mir endlich mal jemand diesen Ding hier abnehmen. Nochmal trage ich es jedenfalls nicht. Mit diesen Worten trat er gegen das am Boden liegende Tier. Daik fluchte innerlich über die Sturheit des Neulings, hockte sich neben den Scavenger und begann die Fleischteile herauszuschneiden und in eine der Säcke zu stopfen. Ich hoffe du bist jetzt zufrieden und gibst endlich Ruhe. Aber eines sag ich dir gleich. Mit diesen Verhalten kommst du bei uns nicht sehr weit. Und jetzt mach dich nützlich und sammele die Kräuter dort drüben ein. Wieso sollte ich. Mach lass das doch jemand anderes machen. Daik wollte platzen vor Wut wurde aber von Jack unterbrochen. Valkaar halt mal kurz den verband hier. Irritiert nahm er die zwei Enden in die Hand. Wortlos setzte sich Jack ab, griff sich den Sack und ging schnurstracks zu den Kräutern rüber. Mit einer ausgiebigen Geduld schnitt er die Kräuter über den Wurzeln ab, sammelte vertrocknete Blätter aus und verstaute sie in schließlich in den Beutel. Als er fertig war stand Valkaar immer noch mit den beiden Enden des Verbandes in den Händen da. Ein paar zornige Blicke von Neoras hatten Wunder gewirkt, so das er gar nicht erst auf die Idee kam, loszulassen. Wortlos nahm Jack seine Versorgungsarbeit wieder auf und beendete das Einwickeln des Armes. Diese ewigen Streitigkeiten gehen mir langsam auf die Nerven. Noch ein paar Wiederworte, und ich binde dir den Mund zu ist das klar. In Zeiten wie diesen müssen alle wie eine Einheit zusammenarbeiten. Und wenn dir das nicht passt, kannst du gerne sehen, wie du alleine zurechtkommst. Die Truppe spaltete sich wieder. Valkaar hatte nun statt eines einzelnen Scavengers zwei Säcke, einen mit Fleisch und einen mit den Kräutern zum Schleppen bekommen. Doch startete er diesmal keine Wiederworte. Zumindestens nicht fürs erste.
    Jack hatte gerade siene Tasche wieder zusammen gepackt als ihn etwas einfiehl. Was ist nun eigendlich mit den Snappern? Nimmt die jemand aus? Kann man die echt essen? Klar. Sind zwar etwas zäh und schmecken leicht herb aber trotzem sind sie genießbar. Daik machte sich wieder an die Tierverwertung. Und vergesse die Häute nicht. Das sind.. Jack zählte die Snapper und die Jäger. Bei Valkaar stockte er und wedelte dann mit der Hand. Ach von mir aus du auch. Vielleicht bist du dann etwas freundlicher. Also wenn du fertig bist, gib jeden von uns eine der Häute. Daik nickte. Er verteilte die Häute und auch Valkaar bekam seine ohne zu murren. Dafür durfte er dann auch noch das Fleisch der Snapper mit tragen.


    Daik; Neoras; Aaron; Valkaar; Jack | je + 1 Snapperhaut (gewöhnlich)
    Geändert von Black Dämon (4.9.09 um 17:23 Uhr) Grund: Postzahl eingefügt

    Verblei'n wir die Luft ein wenig. Mal sehen, wer umfällt!
    Elco, Sudeki
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  11. #59
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    Valkaar post 4

    Also Aaron ist schon einmal ein Penner, dachte sich Valkaar in Gedanken.
    Jack schien ein Großmaul zu sein, da er das Flitchen dieses Magiers war, vor dem Valkaar im übrigen Respekt besaß. Nicht weil er mächtig war, sondern weil es Hand und Fuß hatte, was er sagte. Ebenso wie dieser Merydor. Aber dieser Aaron war ein Penner, wie er im Buche stand. Große Schnautze vor Unerfahrenen und ganz klein vor seinem Meister.
    Vielleicht sollte er einfach die eine oder andere Blutader bei ihm öffnen, wenn sich die Gelegenheit bot, aber leider war dieser Aaron kein Mörder. Und Valkaar besaß leider zu viele Skrupel, als einen Verbündeten zu töten. Von einem Warg fressen lassen, pft. Solange Valkaar noch Eier hatte, würde er kein Jäger werden. Dieser Jack schien Verstand zu haben, war also auch nicht so eine Null.
    Und Neoras?
    Ja Neoras hatte Stil. Ließ sich von einem Snapper in den Arsch beißen und anstatt zu heulen, plante er damit eine Magierin anzubaggern. Wenn das kein Krieger war, wusste Valkaar es auch nicht.
    Sollten sie ihn alle für einen Anfänger halten. Sollten sie ihm das Zeug zum tragen geben, ihn mit Blut beschmieren und für einen Maulaffen halte, der nur nörgelte. Wie arrogant.
    Valkaar grinste innerlich, denn so tief konnte der Teller garnicht sein, über dessen Rand sie nicht schauen konnten.
    Ihm war es egal, ob man mit ihnen warm werden musste oder nicht und eigentlich hatte er damit kein Problem. Aber Aaron, ja der war ein mieser Penner und er würde seine Quittung bekommen. Füher oder Später. Valkaar war geduldig, sehr geduldig und er konnte warten.

    Viel wichtiger im Moment war, dass das Seil noch immer über der Zinne hing. Es war viel Arbeit nötig gewesen, das Seil um den Mauerbrocken zu bekommen, der auf dem Wehrgang der Burg lag, aber er lag und niemand hatte es bemerkt. Pft, Akrobatikübungen. Sollten sie doch denken, dass er nur übte und sich den Hals brach. Als sie alle nicht mehr hinschauten, war es seine Chane gewesen. Jetzt brauchte er nur noch eine Lücke im Ablauf und er wusste auch schon, woher er die bekahm.
    Die Gruppe hatte ihre Beute zusammen getragen und schlich im Morgengrauen wieder die Ramme herauf. Valkaar sah aus wie Sau, aber das war ihm egal gewesen. Es wurde Zeit diesen Hohlköpfen und vor allem diesen Aaron zu zeigen, dass nur der gute Umgang mit einer Waffe, noch lange keinen Krieger oder Jäger ausmachte. Sollten sie sich über ihre Waffen profilieren, wer brauchte das schon, wenn man Hirn hatte. Ohja er hasste diesen Jäger Aaron jetzt schon. Ein herab stürzender Felsen, die Aufmerksamkeit eines Orks, Gift in einem Bier, wie unsuptiel, aber möglich. Zu schade das dieser kerl nicht wusste, was gegen ihn ausgeheckt werden konnte, sonnte sich weiter in seiner Laune. Auf der anderen Seite aber, war dies Macht. Valkaar konnte wählen und hätte diesen Pinsel plätten können, nach Strich und Faden. Aber diese Art hatte ihn ja gerade hier her geführt. Also nicht wirklich eine Option. Allerdings hatte alles seine Grenzen und Valkaar würde sehen, ob dieser Penner sie überschritt.

    Lästig lud er das Fleisch ab und machte auf der Zinne kehrt, anstatt die Gruppe zu begleiten. Was für Helden, dachte er sich genervt.
    Mir ist mein Fell von der Ramme gefallen, ich hols nur schnell und komme dann nach,rief er Aaron zu, der ja der große Führer ihrer Gruppe war. Valkaars Gedanken trieften vor Sarkasmuss. Bei Belia´s Arsch, er konnte diesen stinkenden Tierschänder nicht leiden.
    Er hörte nicht einmal die dähmliche Antwort des Jägers, sondern eilte wieder die Ramme herab. Unten angekommen drehte er sich nach links und wanderte los.

    Oh wie gefährlich! Passt auf, da sind Orks! Bei Innos, wir sind verloren, hämte er die Burgbewohner verächtlich nach und schritt durch die Ruinen. Valkaar war tagelang durch die Kolonie geschlichen, ohne bemerkt worden zu sein. Er war allein zur Burg gekommen. Schisser!
    Böse musste er grinsen, als er sich Aarons nackten Arsch in einem Wargmaul vorstellte.
    Zumindest hätte das Biss, hrhrhr.
    Man musste nicht schleichen können, um sich in den Ruinen zu bewegen und dank der Amaranthler war dies jetzt eine Todeszone, die beide Seiten mieden. Zu einfach.
    Leise wanderte er um die Mauer der Burg und erreichte eine Ruine. Leise blieb er am Eingang stehen, bis seine Augen sich an die Dunkelheit gewöhnt hatten und trat dann ein, als niemand zu sehen war. Es dauert nicht lange, bis er den Schutt und ein Brett aus der Ecke gekrahmt hatte. Darunter war eine kleine Truhe versteckt. Als er sie öffnete, blinkten ihm ein paar Edelsteine und das Wichtigste entgegen, was es zur Zeit gab. Magisches Erz. Hätte er gewusst, was das Zeug wert sein würde, hätte er mehr davon gehortet. Aber das hier müsste ausreichen, um sich abzusichern.
    Nachdem noch alles an seinem Platz war, verstaute er wieder alles und versteckte seinen Schatz. Leise schlich er weiter um die Mauer und kam zu einem kleinen Posten der Orks. Der Morgen graute gerade und die Wachen waren tot müde. Gut so. All zu weit, musste er ohnehin nicht heran kommen. Am Fuss der Mauer fand er dass aufgerollte Ende des Seils, welches oben am Mauerbrocken festgebunden war. Leise zog er sein blutbeschmiertes Hemd aus und warf es in die andere Richtung. Die Wargs würden es richen und besser sie rochen das Hamd, als ihn. Soviel zu Thema Wargfutter.
    Sein Ziel war ein Wagen mit Vorräten. Er hatte ihn schon vor Tagen gesehen und darauf fand sich alles. Waffen, Essen, Gold und noch mehr. Schön verpackt in Truhen und verzurrt auf dem Wagen. Das Teil stand einfach in der Gegend rum, nicht nahe an dem Orkposten, aber umso näher an der Mauer. Valkaar war klar gewesen, dass die Paladine ihn sehnsüchtig seit Tagen begafften, wie dieser Aaron eine Frau, in der Hoffnung das erste mal in seinem Leben eine zu bekommen. Aber niemand hatte eine Idee, wie man ihn bekam. Valkaar allerdings schon. Nach vielen Pausen und Kruven, erreichte er den Wagen. Die Orks saßen an ihrem Feuer, welcher im toten Winkel der Mauer lag. Der alleinige Grund, warum sie nicht wachsam waren. Valkaar schlich um den Wagen und wickelte dass Seil um ihn. Das Glück hatte zugelassen, dass die Paladine das Seil nicht zerschnitten hatten und die lange Winde zur Nahrungslagerung noch immer intakt war. Nach dieser Aktion würde sie das zwar nicht mehr sein, aber das war ihm egal.
    Nachdem er das Seil fest vertaut hatte, hoffte er eigentlich nur, dass der Wagen nicht durchbrechen würde. Nach kurzer Zeit erschien dann auf der Zinne die sporadische Wache. Zu dumm das Valkaar seine Gänge berechnet hatte. jeden Morgen um diese Zeit, kam der Typ an diesen Teil der Mauer und pinkelte herab. Sein Pech.
    Als er mit seinem Ritual begann, rannte Valkaar plötzlich los. Stellte sich an die Stelle, welche nur zwei Meter von der entfernt war, wo der Urin auftraf und zückte das Schwert von Jack.
    Soviel zu Thema, dass du es wieder bekommst! mit aller Kraft schleuderte er es in gerader Strecke über das Zelt, welches zwischen ihm und dem Lagerfeuer lag. Es musste garnicht treffen, denn diese Orks hier waren dähmlich. Das Schwert wirbelte 6 Meter durch die Luft und krachte in die Gruppe der sitzenden Orks. Dem Aufschrei nach, musste es durch Zufall einen Ork getroffen haben, aber da hatte Valkaar noch weniger Mitleid. Am liebsten hätte er Aaron von der Zinne geschmissen, aber der Sack wäre nur dumpf aufgeprallt. Wildes Gebrüll ertöhnte und der Paladin auf der Zinne grinste nur blöd.
    Der Trottel wusste garnicht was ihm blühte und sein Gesicht wurde kurz fahl, als er mit hängendem Gemächt in Deckung sprang. Ein Feuerball krachte direkt neben ihm in die zerstörte Mauer und ließ sie abbrechen. Zwar hatte der Ork nicht genau getroffen, aber Valkaar war auch kein Mathegenie. Zumindest reichte die Kraft aus, um den Teil der Mauer einbrechen zu lassen, auf der der Brocken lag. Dieser krachte mit brutalem Getöse herab und fiehl in den Wehrgraben. Das Seil spannte sich blitzschnell und Valkaar hörte die Räder des Wagens brechen.
    Verdammt, ich wusste das ich was vergessen habe,fluchte er, als der Wagen heran gekracht kam.
    Er wusste nicht, wie er die Mauer rauf kommen sollte. Blitzschnell sprang er zur Seite und auf einen Felsen, als der Wagen schon das Zelt der Orks einriß und sie ihn erblickten. Mit aller Kraft sprang er vor, streifte den Wagen und bekahm ihn mit einer Hand zu fassen. Die Wucht kugelte ihm beinahe die Schulter aus, doch sein Körper war ausreichend muskolös und trainiert, dass es ihm nur ein scharfer Schmerz in der Schulter gegönnt war. Rasend schnell krachte der Wagen gegen die Mauer, schnellte in die Höhe und riß Valkaar mit hoch. Das Holz ächzte und knarrte, doch es hielt.
    Laut lachend, kletterte er auf den Wagen und hielt sich an dem Seil fest, als der Wagen schon lange in der Luft baumelte.
    Ahahahaha ihr dähmlichen Affen. Ich habe versprochen, ihn euch abzunehmen. Harharhar,gröhlte Valkaar der nun über der Zinne baumelte. Der Flaschenzug war ruiniert, aber er hielt. Er wusste nicht, wieviele aus der Burg plötzlich auf die Zinnen ströhmten und die Orks vertrieben, aber es waren genug. Die Menschen schien zwischen Begeisterung und Unmut zu wanken. Immerhin hatte er ein Stück der Mauer eingerissen. Aber die Aussicht auf Essen, war schöner.
    Garond, Arelis und Merydor drängten sich durch die Menge und ihre Blicke schienen von Natur aus giftig zu sein. Doch während der Paladin noch fluchte, schienen Merydor und Arelis die Aktion immer mehr gut zu finden.
    Ihr wolltet Essen und Ausrüstung! Hier habt ihr Essen und Ausrüstung. Aber dieser Aaron bekommt nichts, der war frech. Er kann was haben, wenn er sich auf die Zinne stellt und nem Schamanen seinen nackten Arsch zeigt, flötete Valkaar und sprang von dem Wagen.
    Du Idiot! Deine Aktion war dreist, lebensmüde und lebensgefährlich, brüllte Merydor zornig.
    Gefällt mir! Ich sage, er hat bestanden,warf Arelis ein und Merydor nickte so plötzlich und begeistert, als wäre sein Brüllen nur Fassede gewesen.
    Das sehe ich auch so. Den können wir gebrauchen.
    Also bin ich dabei?
    Bist du! Und jetzt geh dich umziehen. Alle Trupps treffen sich in einer Stunde im Saal.
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




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  12. #60
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    Arelis Post 11

    Der Saal war dunkel und wie üblich erhellten ihn nur Fackeln.
    Garond stand mit verschränkten Armen und zwei weiteren Paladinen vor dem Thron, den zuletzt Gomez genutzt hatte. Arelis und Merydor standen davor und betrachteten die Gruppe.
    Vor ihnen lag die Beute auf der Tafel, während das erbeutete Essen unter den Menschen vertreilt, eingelagert und bearbeitet wurde.
    Arelis war zufrieden. Die Nahrung reichte bei strenger Rationierung für drei Wochen. Die Reichtümer waren nich wirklich bewegend gewesen, doch diese unter den Menschen zu verteilen, steigerte die Moral ein ganzes Stück.
    Merydor reichte Arelis den Brief mit den Befehlen.
    Wir hatten Recht.
    Dann machen wir weiter, wie geplahnt. Wenn wir dabei den Orks noch einen Tritt verpassen können, tun wir das.
    Nachdem er den Brief gelesen hatte, reichte er ihn Garond.
    Dann brechen wir auf!
    Arelis nickte nur und betrachtete wieder die beiden Jagdtrupps.
    Ihr habt gute Arbeit geleistet und mehr beschafft, als wir dachten.
    Merydor ging unterdessen zu einer Truhe und öffnete sie lax. kurz griff er hinein und zog mehrer Beutel heraus. Die Beutel waren klein und beinhalteten jeweil 60 Goldstücke. Lässig warf er jedem einem Beutel zu und trat die Kiste dann wieder zu.
    Jeder von euch bekommt eine Belohnung, dafür. Das ist unüblich und wird eine Ausnahme sein. Schließlich lebt ihr auch von der Beute. Rod und Valkaar gehören ab heute zu uns.
    Arelis zog eine Spruchrolle aus der Zauberbulle und warf sie Galder zu.
    Ich bin sicher, dass der Streifzug sich für dich gelohnt hat. aber niemand soll mir nach sagen, dass ich gute Dienste ausnutze.
    Die restlichen Rollen wurden der Feuermagiern, an dessen Körpers Neoras Augen förmlich klebten, genommen und später unter den Magiern verteilt.
    Die Schatulle allerdings blieb bei den Amaranthlern. Arelis juckte es jetzt schon, dass Teil zu knacken. Ebenso wurden die Heiltränke ins Lazaret gebracht.
    Betohnt drehte sich Arelis zu Garond um und betrachtete ihn zufrieden.
    Ich hoffe, das wir eure Stimme haben, wenn es zu besagtem Punkt kommt und wir hoffen, dass wir uns bewiesen haben.Das habt ihr, mein Freund. Die Amaranthler sind hier immer als Freunde willkommen. Wenn ihr Hilfe braucht, dann gebt uns bescheid.
    Arelis nickte Merydor zu und verließ dann den Saal.

    Alle aus den Jagtgruppen erhalten 60 Gold. Rod und Valkaar sind aufgenommen. Galder auch, wenn sich ihm die Frage stellen sollte.Die Zauberrolle ist "Vergessen".
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  13. #61
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    Es war bereits nach Mitternacht, als Merydor sich von der gefühlten hundersten Besprechung mit Garond, Arelis und 2 hochrangingen Paladinen namens Oric und Percival zurückzog und nach einer kleinen Mahlzeit sein Schlafzimmer aufsuchte. Er teilte sich den Raum mit drei Waldläufern, die bereits schliefen. Sorgfältig faltete Merydor seinen Umhang über einen nahen Stuhl, stellte Bogen, Schwert und seinen Pfeilköcher daneben und legte sich ins Bett. Es verging mehr als eine Stunde und noch immer lag Merydor wach im Bett. Die letzten Tage hatten ihm viel abverlangt und die zähe Ungewissheit brach nun in Form von Schlaflosigkeit über ihn. Ein weiteres Mal veränderte er seine Lage und schloß die Augen, als er plötzlich ein leises Klicken der Zimmertür hörte. Spannung stieg in ihm auf, denn es ertönte keine Stimme und das Licht blieb aus. Stattdessen vernahm Merydor leise Schritte über den dumpfen Holzboden, sich nähernd. Als ihn die Schritte fast erreicht hatten, schnellte er herum und stürzte sich auf den Eindringling und kam schließlich mit gehobener Faust auf ihm sitzend zum Stillstand. Er saß auf einem lumpig gekleideten Mann mit dunklem Vollbart und kurzrasierten Haaren. Die Augen wirkten dunkel und nicht von dieser Welt. ,,Ich kenne dich nicht und du solltest dir jetzt ganz schnell überlegen, was du hier machst. Sonst könnte es sein, dass mir meine rechte Faust ausrutscht."Ängstlich weitete der Mann seine Augen und ergriff das Wort. ,,Nicht nötig... Ich wurde euch angekündigt und möchte euch jetzt abholen."Merydor verharrte einige Sekunden in der Position, dann drückte er sich von dem Mann herunter und zog seinen Mantel an sich. ,,Warte draußen, ich komme sofort!"Der Mann rappelte sich auf und schloß die Tür leise hinter sich. Merydor hingegen kramte in seinen Innentaschen des Mantels und fand schließlich, was er gesucht hatte. Ruckartig zog er einen weißen Brief heraus, den er erst vor wenigen Tagen von dem Neuling Valkaar bekommen hatte, und strich ihn glatt. Vorsichtig ließ er sich auf das Bett sacken und laß den Brief erneut.

    Hallo Merydor,
    ich verfolge euch bereits seit eurem Aufbruch in Amaranth und suchte eine Möglichkeit, mit euch in Kontakt zu treten. Valkaar war so freundlich, den Brief für ein paar läppische Goldmünzen zu überbringen.
    Der Grund des Briefes ist folgender: Ich denke, dass ich euer Problem in Amaranth lösen kann. Ich denke, dass ich euch helfen kann, die Barriere zu festigen und die Schwarzmagier zu vertreiben. Dafür muss ich dich sprechen.
    Ich werde deshalb schon bald jemanden schicken, der dich zu mir führen wird.

    Gruß
    Ein Freund

    PS: Du erkennst ihn an seinen Augen!
    Der Überraschungsgast musste zweifellos der Mann aus dem Brief sein. Doch was sollte Merydor jetzt tun? Es war töricht zu glauben, dass der Mann tatsächlich ein Freund war, denn sonst hätte er sich ja auch sofort zu erkennen können. Auf der anderen Seite spürte Merydor das durchdringende Verlangen, den "Freund" kennenzulernen, zweifelsohne weil dieser Angab, die Lösung für Amaranth zu kennen. Merydor stand auf, packte sich seinen Bogen und die Streiterklinge und verließ den Raum. Vor der Tür wurde er bereits erwartet. ,,Ich bin Lester. Folgt mir bitte!"Merydor nickte und ließ Lester voran gehen. Er hatte keine Ahnung, wie dieser es überhaupt in die Burg geschafft haben konnte, aber für den Moment stellte er keine Fragen. Zu Merydors Überraschung marschierte Lester nicht geradewegs zu der Ramme um die Burg zu verlassen, sondern peilte geradewegs das Kloster der Festung an. Er betrat den pompösen Eingang und trat rechts vom Eingang eine steile Treppe hinauf. Oben kamen sie in einem kleinen Raum an, der außer einigen Pflanzen, zwei Alchemietischen und einer großen Truhe nichts enthielt. Lester drehte sich zu Merydor und streckte seine Hand aus. Merydor erblickte einen rundlichen, schwarzen Gegenstand. ,,Das ist ein Teleporter, er bringt dich zu meinem Meister und auch wieder zurück. Noch Fragen?"Misstrauen stieg in dem Waldläufer auf. Konnte er dem Mann, den er gerade seit wenigen Minuten kannte, wirklich trauen? Der Brief konnte eine simple Falle sein und die Alarmglocken in seinem Schädel bimmelten laut. War es töricht, den Teleporter zu benutzen? War es vielleicht besser, zuvor mit Arelis zu sprechen? Lester schien seine Gedanken zu lesen, als er die Augenbrauen zusammenzog und Merydor fixierte. ,,Willst du meinen Meister nun sprechen oder nicht?"Ein Ruck ging durch Merydor und er packte den schwarzen Stein. Er schloss die Augen, drehte sich gedanklich im Kreis und es wurde dunkel um ihn. Dann hatte er wieder festen Boden unter den Füßen und blickte sich panisch um.

    Zeit, sich überhaupt anzugucken, wo er gelandet war, hatte er nicht. Gleichzeitig mit der ruppigen Gesteinswand und einigen morsch wirkenden Kisten in einer Ecke entdeckte er vor sich 3 grüne Goblins mit einem Ast in der Hand vor sich. Das Gackern ließ Merydor aus seiner Starre erwachen und seinen Bogen ziehen. Einem Goblin hatte er den Kopf gespalten, bevor er überhaupt auf ihn zugestürmt war. Die anderen zwei hingegen machten sich mit ihren kleinen Ästchen an Merydor zu schaffen und schlugen ihm auf die Kniee und Oberschenkel ein. Es dauerte einige Sekunden, bis Merydor sich hatte lösen können und auf eine höhere Kiste geklettert war, von der aus er die Goblins bequem erledigen konnte. Hastig hängte er den Bogen über seine Schulter und rieb sich die Kniee. ,,Verdammt, ich sollte mir für solche Fälle echt mal angewöhnen, wenigstens eine geringen Schutz gegen dumpfe Waffen zu tragen. Das dürfte ein paar nette blaue Flecken geben..."Elegang sprang er von der Kiste und durchsuchte die Gemäuer. Bald schon hatte er zwei Gänge entdeckte, einer führte offensichtlich direkt nach draußen und ein anderer weiter nach oben. Mit vorsichtigen Schritten und gezogenem Bogen trat er den Gang hinauf. Mittlerweile hatte Merydor den größten Teil seines Misstrauens verloren. Wenn ihn irgend ein Feind hatte nur locken und töten wollen, dann hatte er genug Zeit gehabt. Schließlich hatte er immer noch den Teleporter bei sich und konnte jederzeit verschwinden. Oder konnte er nicht? Skeptisch blickte Merydor kurz auf den schwarzen Stein, bevor er das Ende der Stufen erreicht hatte und in einen kleinen Raum trat. ,,Schön, dass du gekommen bist, tritt herein."Merydor vernahm die Stimme aus dem Hinterraum klar und deutlich und betrat den Raum zügig. Er erblickte einen kleingewachsenen Magier mit dunkler Robe und langem, grauen Haar. ,,Wer seid ihr?",,Das ist nicht von belang, zumindest zunächst nicht." ,,Warum habt ihr mich hierhin bestellt?",,Warum bist du gekommen?"Merydor zog die Augenbrauen hoch und verschränkte die Arme. ,,Nun, ihr sagtet, ihr wisst, wie Amaranth gerettet werden kann. Zugegeben, ich bin neugierig, warum ihr überhaupt über die Zustände wisst. Und warum ihr euch nicht offen zu erkennen gebt.",,Sagen wir so... Es gibt jede Menge Leute, die mir den Tod wünschen, und die mich gar nicht erst zu euch gelassen hätten. Aber genug über mich. Ich sagte, dass ich weiß, wie Amaranth gerettet werden kann. Ich denke, ich bin der einzige, der das Behaupten kann, und das aus einem einfachen Grund. Ich habe das Übel erschaffen.",,Ihr seid Schuld für das Chaos in Amaranth?"Merydors' Stimme klang gereizt und entschlossen. ,,Nun, nein. Schuld sind die Schwarzmagier, aber das wisst ihr ja schon. Ich weiß aber, wie sie die Barriere schwächen konnten. ,,Erzählt mir wie!",,Es handelt sich dabei um einen mächtigen Zauber, einen Zauber, den ich erschaffen habe. Einsetzen wollte ich ihn ursprünglich ganz anders, aber die Schwarzmagier müssen Wind davon bekommen haben und haben ihn mir gestohlen.",,Was heißt, die Schwarzmagier haben ihn gestohlen? Seid ihr nicht auch einer?",,Ja und Nein! Ich diene Beliar, aber ich diene alleine. Mit den anderen Schwarzmagiern habe ich nichts (mehr) zu tun.",,Also, wie kann der Zauber nun gebrochen werden?",,Ich werde es dir nun sagen, und hoffe, dass du mir danach noch weiter zuhören wirst. Ich habe nämlich gleichzeitig eine Bitte an dich.Das hatte Merydor erwartet. Warum sollte der Magier ihn sonst um Hilfe bitten? ,,Der Zauber kann gebrochen werden, wenn genug neutrale magische Kraft gesammelt wird und in die Nähe des Zaubers kommt. Neutrale Kraft, die weder von Adanos, noch von Innos oder Beliar beschworen werden können.",,Wie dann?",,Ganz einfach: Magisches Erz! Bring mir genug und ich kann es festigen.",,Magisches Erz? Das ist alles? Wie viel?"Der Magier blickte Merydor abschätzend an und schmunzelte dann leicht. ,,Das ist alles? Nun, ich nehme an, du weißt nicht, wie schwer es in Kriegszeiten ist, an Erz zu kommen? Die meisten Minen sind im Minental und schwer bewacht, ein paar sind auf Khorinis oder in Jharkendar.",,Lass das besorgen meine Sache sein. Wie viele Kisten braucht ihr?",,Ich denke, dass wir rund 1000 Brocken brauchen werden. Das entspricht gut 20 Kisten. Sammelt das Erz und melde dich dann bei mir. Dann werde ich dir auch meine Gegenleistung mitteilen. Außerdem rate ich dir, nur mit Ausgewählten Leuten über mich zu sprechen, am besten keine Leute aus der Burg. Wenn die falschen Leute Wind davon bekommen, dass ich da mit drin hänge, wird unsere Zusammenarbeit wohl rasch beendet sein. Geh jetzt!" Merydor blickte dem Schwarzmagier tief in die Augen. Konnte er dem Magier trauen? Merydor packte in seine Tasche und zog den schwarzen Stein hervor, wurde aber vor der Nutzung unterbrochen. ,,Ah, und nochwas. Nimm diese Karten, sie werden euch die Reise durch das Minental, Khorinis und Jharkendar erleichtern. Sie zeigen Teleportsteine, die erstaunlicherweise sehr gut funktionieren. Ihr solltet sie nutzen."Merydor nickte und schloss die Augen. Dann hatte er das Kloster wieder erreicht. Lester war nicht mehr zu sehen, doch Merydor scherrte es nicht. Jetzt musste er Arelis aufsuchen und mit ihm beraten. War dem Magier zu trauen?

    //Soweit von mir. Der Schwarzmagier ist nicht Xardas, auch wenn man das anhand der Beschreibung annehmen könnte. Vielleicht hat dahingehend ja jemand eine Idee. Ansonsten ist der Auftrag klar, wir brauchen Erz. Das wird im Minental aufgrund der Orkbesatzungen nicht so ganz einfach, wir werden also auch nach Khorinis/Jharkendar müssen!

  14. #62
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    Valkaar Post 5

    Valkaar lief noch immer ohne Klamotten rum. Beziehungsweise ohne Hemd und vollgebluteter Hose.
    Sein Weg führte ihn also wieder zum Wagen an der Mauer, der noch immer in der Luft baumelte. Allerdings war er nun mit mehr Seilen gesichert, da er zu schwer und zu groß war, um ihn auf die Mauer zu hieven.
    Dafor stand dieser Jack und verwaltete den Verkauf der Ausrüstung.
    Fragt sich, wozu wir im Moment Gold brauchen! Seufzend schritt er weiter und begann langsam zu frieren. Die Nacht war kühl und auch wenn Valkaar durchtrainiert war, so besaß er kein Fell.
    Du warst Jack, richtig? Ich brauche Kleidung und eine Waffe. eine gute Waffe, nicht so ein Rostteil, dass ich in den Ork geschleudert habe.
    Was du nichts sagst! Hast dich vorhin ganz schön eingesaut was?,grinste Jack, um gleich nach zu setzen.Deine Aktion mit dem Wagen war nicht schlecht. Du bist zwar völlig Irre, aber das gefällt mir. Mit diesen Worten drehte er sich zu dem Wagen um, krahmte rum und zog neue Stiefel, eine lederne Hose die nicht zu eng war, mehrer Hemden und eine Weste hervor. Dazu zog er ein Langschwert aus dem Fass.
    Ist schon benutzt, aber gut. Alles zusammen für 30 Gold.30? Ich dachte ich gehöre jetzt dazu? Wir sind quasi Brüder!Mein Bruder ist aber nicht irre, sondern Wahnsinnig. Die Paladine zahlen 60. Die Hälfte ist schon ein Geschäft für dich und solange wir nichts verdiehnen, haben wir nichts zum Belohnen. Kauf es oder lass es.Ok, gib her. Ich bin wirklich irre, dass ich das bezahle! Immerhin habe ich es besorgt.
    Jack überlegte kurz und nickte schließlich.Eigentlich hast du Recht, Mann. Nimm dir was du brauchst und übertreib es nicht. Das soll dich nichts kosten, immerhin hast du es beschafft.
    Valkaars Miene hellte sich auf und sein Grinsen war ehrlich.
    Bist ja doch kein Halsabschneider!
    Valkaar schnappte sich die Sachen, dazu einen Dolch und einen leichten Lederwams, der eigentlich nur aus Lederbändern bestand und eine zweite Haut war. Allerdings ließ er Valkaar beweglich sein.
    Danach eilte er los und wusch sich an einem Fass mit Wasser. Nachdem er sauber war, legte er seine neue Kleidung und sein Schwert an, um dann zum Tempel der Magier zu eilen. Bei der Besprechung wollte er dabei sein. Kurz vor dem Eingang hielt er inne und wusste nicht, ob er seinen Augen trauen sollte oder nicht.
    Eine große schlanke Frau in schwrzer Kleidung drehte sich um und verschwand über die Rampe. Das konnte nicht sein. Er war hier um Meilen fort von zuhause. Aber sie kam ihm so bekannt vor!
    Nein! Er schüttelte den Kopf und betrat den Tempel. Er hatte sich geirrt, aber diesen Gefühl des Kennes, ließ ihn nicht los.

    +Lederwams (10/5/0)
    +Schwert (20)
    +Dolch (10)
    +Straßenkleidung
    Geändert von Novasecond (3.9.09 um 23:09 Uhr)
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  15. #63
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    Daik hatte bei der Jagd und den Abenteuern davor gemerkt, dass sich seine Fähigkeiten immer weiter entwikelten.
    Auserdem konnte er langsam bestimmte Spuren bestimmten Tieren zuorden.


    //
    Schleichen +1
    Bogen +2
    Spurenlesen +3

    ja ich weiß, dass der Post kurz gehalten ist.
    Is auch eher Offtopic aber ich will nur meine Lp wieder los haben
    You don't have a Soul. You are a soul. You have a body.
    Like Gothic? Like Writing?: Gothic-RPG

  16. #64
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    Nachdem Neoras von der Jagd wieder kam und die Burg betrat ging er zugleich ins Lazerett. Als er dieses betrat sah er Levia wie sie in einer der Ecken an einem Alchemietisch etwas zusammenbraute.
    ''Hey.'' grüßte Neoras sie mit einer coolen aber doch auch etwas schüchternen Stimme.
    Sofort erschrack die junge Frau, da sie ihn nicht bemerkt hatte und ließ dabei das Reagenzglas aus ihren Händen fallen. Zu ihrem Glück fiel es nur auf dem Tisch und überlebte den Flug.
    ''Bei Innos. Wer stört mich denn mitten..'' fluchte sie doch unterbrach sie den Satz als sie sich umdrehte und Neoras erstaunt an sah. Mit einem Atemzug wurde ihr Gesicht plötzlich rot.
    ''Ich hätte dich nicht so erschrecken sollen...'' lächelte Neoras sie an.
    ''Ist ja nichts passiert. Was ist denn?'' fragte sich nachdem sie auch das Lächeln erwidert hatte.
    Kurz zeigte Neoras auf seinen Arm wo der Biss des Snappers war und Levia verstand sofort was passiert ist.
    ''Du...du musst dein Oberkörper ausziehen...'' fing sie schon fast an zu stottern.
    Er nickte nur auf die Antwort und zog seine Oberkörperrüstung aus, damit sie seinen rechten Oberarm behandeln kann.
    Wieder einmal bemerkte Levia den Eisdrachen auf seinen Rücken.
    ''Der Eisdrache auf deinem Rücken ist schön...''
    ''Deine Augen auch.'' grinste er sie an während Beide anfingen sich in den Augen zu schauen.
    Das Gesicht von Levia wurde immer roter als sie in seine fasznirenden blau-grünen Augen schaute.
    Langsam nahm Neoras ihre Hand und näherte sich mit seinem Lippen ihren Lippen.
    Zart und romantisch küssten sich Beide eine Viertelstunde lang bis sie damit aufhörten.
    ''Äh..ich..ich sollte denke ich mal jetzt deinen Arm behandeln.''
    Kurzerhand tat sie das dann auch und als sie fertig war guckten sie sich wieder verliebt an.
    Einfühlsam streichelte Neoras durch Levia's Haar.
    ''Du bist bezaubernd.'' sprach er seine Hand wieder nahm und sich seine Rüstung wieder anzog.
    Auf einmal kam Silvian hinein und machte ein breites Grinsen als er sie Beide zusammen sah.
    ''Der neue Irre Valkaar hat uns Rohstoffe besorgt und ausserdem ist jetzt wieder eine Ratsversammlung.''
    Genervt verdrehte Neoras die Augen. Warum musste das ausgerechnet jetzt sein?
    ''Ich komm nach der Versammlung wieder. Also bleib so schön wie du bist.''
    sagte er mit ein heiternder Stimme als hätte er gerade einen Freitticket in den Himmel gekriegt.
    Verträumt nickte Levia ihn an und schien auch etwas neben der Rolle zu sein.
    Geändert von Blacktooth (7.9.09 um 20:46 Uhr)
    Awesometastisch!

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