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Thema: Hauptstorythread - Zurück nach Khorinis

  1. #17
    Freizeitphilosoph Benutzerbild von Nightprowler
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    Mar 07
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    Daik musste seine Deckung aufgeben und schiessen. Zwar bestand höchste Gefahr Galder zu treffen, doch der Ork, der auf Galder losstrümte und ihm immer näher aufrückte hatte eine dunkelblaue Rüstung und gehörte somit zu der Elite der Orks. Sein riesiges Schwert würde Galders Eingewide zerschneiden, wie eine gute Sense durchs Gras fährt, wenn Daik nichts unternehmen würde.
    Den Pfeil auf die Sehne gespannt atmete Daik einmal kräftig ein und trat neben den Baumstamm, hinter dem er sich versteckt hatte. Er lies sich zwei Sekunden Zeit zum zielen.
    So viel hing von diesem Schuss ab, das Leben eines Menschen, der zwar sehr pragmatisch dacht und nur auf sein eigenes Wohl aus war, aber und das wusste Daik im Innersten ein Mitleid für Andere empfand und mutig war. Ansonsten hätte er sich nie hierfür gemeldet. Warscheinlich würde er noch große Taten folgen lassen, wenn er überlebte. Das Potenzial hatte er.
    Kurz bevor seine Hand das zittern anfing lies er die Sehne los.
    Schnell beschleunigte der Pfeil und traf dem Ork an der nur durch ein Kettenhemd gepanzerten Achsel, als der Ork gerade sein Schwert emporriss.
    Sein Schwung reichte jedoch noch aus, um in Galder hineinzufliegen und ihn mit umzureissen.
    Daik schoss einen weiteren Pfeil in Richtung der anderen Orks, um sie von Galder wegzulocken. Er sah noch, wie Galder seine Orientierung eine Sekunde vor der Elite wiedererlangte und mehr aus Refelx, als durch Absicht seinen Dolch der Grünhaut fast bis zum Schaft in die Kehle rammte. Jedoch hatte er Probleme auszustehen, da der Ork, der mit Rüstung mindestens dreieinhalb Zenter wog, fast komplett auf ihm lag.
    Daik schoss noch einen Pfeil in die Meute von inzwischen mehr als zwei dutzend Orks, die nun für einen kurzen Moment unschlüssig herumstanden.
    Als er eine Orkhand an die Rüstung seines Nachbarn nagelte,stürmten diese geschlossen gegen ihn. Sofort spurtete Daik los. An Geschwindigkeit konnte ihm kaum ein Ork das Wasser reichen und an Beweglichkeit sowiso. Nach elichen hundert Metern sprang er über einen alten Baumstamm bog hinter einem Felsen scharf nach links ab und brach nach vier dutzend Schritt durch ein Gebüsch. Verdutz sah Daik auf einmal auf offenes Feld. Kurz überlegte er,was er tuen sollte, da man ihn hier sofort aufspüren konnte. Zwei Bolzen pfiffen kanpp an ihm vorbei, dann rannte er den Waldrand entlang. Nach einer Minute rannte er zurück in Wald. Unzählige Male änderte er die Richtung, machte die Orks wieder mit eins, zwei Schüssen auf sich aufmerksam, um sie von Galder wegzuhalten. Er wusste nicht, wie gut er den Zusammenprall überstanden hatte. Als er sicher war, dass Galder entweder keine Chance mehr auf Rettung hatte, oder schon in relativer Sicherheit war, setzte er sich vollständig von den Orks ab.
    Nun wusste Daik jedoch nicht mehr, wo er war, also ging er immer in eine Richtung, wobei er mehreren Ork-Trupps ausweichen musste, die anscheinend chaotisch umherliefen. Ihre Mission war also ein voller Erfolg. Sie mussten nur noch lebend weg kommen. Irgendwann wurde der Wald lichter und eine Minute später stand er am Waldrand ziehmlich nah an der Bresche im Orkzaum. Die Meisten Orks sichterten wohl ihre Lager oder hatten sich an die Verfolgung der Gruppe gemacht, jedenfalls bewachte nur eine Gruppe von sieben Orks die Lücke. Daik wollte sie in den Wald locken und dann weglaufen. Mit Aaron treffen konnte er sich nicht mehr. Sie konnten nicht so lange auf ihn warten. Daik griff in seinen Köcher. Zu seinem Erstaunen war er bis auf einen der Brandpfeile, die er von Jack für diese Mission bekommen hatte, geleert.
    "Ich hoffe, ich brauche nicht mehr Pfeile."
    Daik rieb den Pfeil an einem rauen Felsen ruckhaft und kräftig, um die Schwefel-Pechmischung zu entzünden. Kurz darauf flog das Geschoss, dass wie ein Leuchtfeuer durch die Nacht zischte in die Mitte der Orks, die im Kreis saßen.
    Verzerrt turg der Wind ihren aggressiven Kriegsruf zu ihm . Daik wikte ihnen kurz,dann verschand im Schatten eines Baumes.
    Während er sich falch an den Baum drückte und dank seiner braun-dunkelgrünen Lederrüstung und der Dunkelheit mit der Umgebung verschmloz hörte er die Schweren schritte , das Rasseln und Klappern der Rüstung und die Rufe der Orksimmer näher kommen. Gleich darauf rannten alle Orks , dumm, wie sie waren,an ihm vorbei.
    Als sie einige Schritte weg waren ging Daik leise aus dem Schatten des Baumes und schlich bis zum Waldrand. Schon hörte er die Orks zurückkommen.
    Doch, er war schon längst auf Höchstgeschwindigkeit, als sie ihn erspähten.

    Zehn Minuten später stand Daik, das Wasser bis zur Brust , im Schilff des Flusses. Er musste erst einmal Luft holen.
    Er war alleine und wusste weder, wo die große Gruppe hin gegangen war, noch wo seine anderen Kameraden, mit denen er Chaos gestiftet hatte waren.
    Warscheinlich war er außerdem der Letzte, der durch den Zaun gekommen war.
    Warscheinlich...
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  2. #18
    Wächter der Ewigkeit Benutzerbild von Black Dämon
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    Jack hatte sich tief in eine Kuhle geduckt. Sein Schwarzer Umhang verdeckte ihn und nur sein Bochen schimmerte weißlich in der Dunkelheit. Für einen zufälligen Beobachter würde der helle „in der Luft schwebende“ Bogen sicher einen erschreckenden Anblick bieten. Aber es wahr mehr als unwahrscheinlich, dass sich jemand „zufällig“ an diesen Ort herumtreiben würde. Auch Jack schoss nach beginn der Flammen in die verwirrten Orkmassen, wechselte nach jeden Schuss aber schnell die Stellung, um weitere Unruhen zu schüren. Wenn er sich bewegte erschien er durch den Umhang wie ein wabernder Schatten, was Jack unweigerlich an eine Legende über Untote denken lassen musste, welche sich angeblich aus reiner Dunkelheit materialisieren sollen und deswegen nur durch Licht zu besiegen seien. Aber das spielte hier keine Rolle. Denn Jack bemerkte, dass sich die Orks getrennt und als kleinere Truppe auf die Suche gemacht hatten. Dies war der Moment, an dem er seinen Bogen wegsteckte und zu seinen Schwertern griff. Anhand der unverständlichen Rufe und den aufgebrachten Treiben des einen Trupps vermutete er, das sie Silvian dicht auf den Fersen wahren. Mit lauten Rufen versuchte er, die Orks zu verwirren. Das klappte auch zum Teil. Denn der Trupp spaltete sich und ein Teil der Grünhäute machte sich auf, den Ursprung der Geräusche zu untersuchen. Jack wechselte wieder die Stellung und ließ die Orks ins Leere tappen. Mit erneuten Rufen lockte er sie in die neue Richtung und versteckte sich selbst, zusammengehockt, hinter einen Baum. Erwartungsgemäß hatten die Orks keine Ambitionen, hinter jede Wurzel zu sehen und liefen schnurstracks an ihm vorbei. Nachdem der letzte Ork sein Versteck passiert hatte heftete er sich direkt an die Fersen der Patrouille. Dies verlief ebenfalls erstaunlich erfolgreich. Denn seinen Vordermann schien es nicht aufzufallen, dass eigentlich er das letzte Glied in der Kette war. Doch lange ließ Jack sich nicht Zeit. Geschickt legte er eines seiner Schwerter an die Kehle und das andere an den Bauch des Orkes. Mit einen kräftigen Ruck zog er Plank und dein Gegner sackte zu Boden. Schnell verschwand er, bevor der restliche Trupp den Verlust bemerkte. Dies war auch bald der Fall, wieder teilte sich der Trupp unter einer Mischung aus Rufen und Grunzen auf. Da keine der beiden Truppen Anstalten machte, zurück zum Lager zu gehen, sah Jack seinen Part als erledigt an und machte sich zu dem Punkt auf, an dem er sich mit Silvian treffen sollte.
    Er wartete und wartete aber Silvian erschien nicht. Jack hoffte, das ihm nichts zugestoßen war und machte sich auf die Suche nach ihm. Er beschloss, um das Lager herum zu gehen und die Augen auf zu halten. Er war nach kurzer Zeit schon so weit gekommen, dass er in den Bereich von Daik und Galder eingedrungen war. Auch sie schienen Erfolg gehabt zu haben, denn es waren keine Orks mehr in der Nähe zu sehen. Allerdings hatte er Silvian immer noch nicht entdeckt. Als er seine Suche bereits aufgeben wollte, hörte er ein leises Stöhnen. Vorsichtig näherte er sich der Stelle, von der die Geräusche kamen, und entdeckte Galder, der noch immer unter der schweren Last der Orkelite begraben war. Verdammt, was ist den mit dir passiert? Siehst du doch. Ein Ork ist auf mich drauf gefallen. Und was ist mit dir? Solltest du nicht auf der anderen Seite des Lagers sein. Nicht das ich etwas gegen Hilfe einzuwenden hätte. Das Ding ist verdammt schwer. Ich war auf der Suche nach Silvias. Er ist nicht zum Treffpunkt gekommen. Jack rammte das Orkschwert durch die Seite der Orkelite und nutzte es als Hebel, um Galder zu befreien. Also hier ist er nicht vorbeigekommen. Vermutlich haben ihn die Orks erwischt. Oder er hat es einfach vergessen. Jedenfalls sollten wir hier weg, eh man uns auch noch findet. Du hast recht. Wenn ihm was passiert sein sollte, können wir ihm jetzt auch nicht mehr helfen. Zusammen schlichen sie sich an den vereinzelten noch vorhandenen Orks vorbei durch das Loch in der Barriere und über den Fluss. Dort standen auch schon Aaron, Neoras und Silvias. Jack reagierte mit einer Mischung aus Freude und Ärger. Hier steckst du also. Und ich warte auf dich und du kommst nicht. Tut mir leid. Ich hab das glatt vergessen. Macht ja nichts. Jetzt fehlt nur noch Daik und dann sind wir komplett. Ich seh mal nach wo er bleibt.
    Jack schlich sich wieder zu der Orkpalisade zurück. Nach kurzer Zeit sah er, wie Daik ankam und sich im Schilf versteckte. Vorsichtig pirschte sich Jack an und drückte ihm mit der Hand den Mund zu. Tut mir leid dich erschrecken zu müssen. Aber ich will nicht, dass die Orks gleich auf uns aufmerksam werden. Die Anderen warten weiter hinten auf uns. Mit diesen Worten ließ Jack seinen Griff locker und Daik drehte sich um. Dann wollen wir sie lieber nicht warten lassen.
    Kurz darauf hatten sich alle versammelt und besprachen, wie es weiter gehen sollte.
    Geändert von Black Dämon (12.8.09 um 11:28 Uhr)

    Verblei'n wir die Luft ein wenig. Mal sehen, wer umfällt!
    Elco, Sudeki
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  3. #19
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
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    Bei den Ablenkern Aaron,.....

    Orgush hasste feige Angreifer, die sich in der Dunkelheit versteckten. Sicher fühlten sie sich nun motiviert und heldenhaft, weil sie von seinen Kriegern noch nicht entdeckt worden waren. Allerdings waren die Orks meisterhafte Jäger. Egal ob Tier oder Mensch, wo war schon der Unterschied? Beides war feige, floh vor einem Kampf und ließ sich jagen. Doch während ein Tier irgendwann kämpfte, flohen die Menschen meist weiter.
    Die Angriffe kam von Süden her, wenn man den Durchbruch an der Palisade betrachtete.
    Ihn störten weniger die Menschen, die durch die Palisade gebrochen waren, als die Menschen die hier ihr Unwesen trieben. Die Fremden liefen in den Wald und dort waren seine Brüder, welche die Burg belagerten.
    Kein Grund also, sich Sorgen zu machen.
    Diese Unruhestifter allerdings waren dreist genug gewesen, sich ins Lager zu schleichen und Feuer zu legen.
    Orgush schlich mit seinen Leuten nun seit Minuten durch die Dunkelheit und hatte die Fährte aufgenommen. Wie er es sich gedacht hatte, waren es nicht mehrere Gruppen gewesen. Es war ein Gruppe, die sich geteilt hatte, um einen Angriff vor zu täuschen.
    Hier allerdings liefen ihre Fussspuren zusammen und es dauerte nicht lange, bis er sie durch das Gebüsch erspähen konnte. Der Vollmond stand am Himmel und zeigte deutlich ihrer Schemen in der Dunkelheit. Typische kleine Menschen, sie vergessen immer den Mond. Auf einen Fingerzeig hin, verteilten sich seine zwei Krieger und schlichen um die Gruppe herum.
    Orks waren die besten Jäger und ebenso konnten sie schleichen, wenn es notwendig war.
    Trügerisch sicher, wiegten sich die Blätter in der Nachtluft und selbst die Grillen zirpten ihr Lied. Der Lärm des Lager wog sie in Sicherheit und keiner von ihnen ahnte, dass sie beobachtet wurden.
    Mit gezücktem Krush Pak stürmte Orgush plötzlich auf die kleine Lichtung und auf die kleinen Menschen zu.
    Sie trugen sogar Rüstungen die fast so robust wie sein Fell waren. Schön, denn so würden sie wenigstens knacken, wenn er sie zermalmte.
    Alle drei Orks stürmten unter Gebrüll auf Aaron, Galder und ihre Begleiter zu. Von allen Seiten her, würde es kaum einen Ausweg geben. Wozu auch? Einen richtigen Kampf würde es nur geben, wenn die menschen Ehre besaßen! Und Menschen besaßen keine Ehre, wenn sie sich feige in der Dunkelheit davon schlichen.

    Bei Arelis...

    Der Wassermagier fühlte wie der Rausch, Aufregung, die Kampfeslust und die Magie in ihm brodelten. Egal wie besetzt diese Insel war, sie war immer sein zu Hause gewesen. Ja selbst die Kolonie löste Nostalgie in ihm aus. Früher allerdings war er nie auf der anderen Seite des Orkzauns gewesen, geschweige denn hindurch marschiert.
    Der Vollmond stand wie ein fahles Auge am Himmel, als würde eine höhrere Macht bei diesem Unterfangen zu sehen. Die Nacht schien neutral geworden zu sein. Egal ob Ork oder Mensch, ob Freund oder Feind, sie verbarg mal den einen, dann den anderen. Die Menschen eilten durch die Barriere, als hätten sie einen Damm durchbrochen. Die Nahkämpfer stürmten wie eine Pfeilspitze in den Wald ein, in deren Zentrum die Magier kämpften. Selbst für diese unterlegene Schlacht, gab es einen bitteren Nachgeschmack, welche die Orks schmecken mussten. Sobald sie in die Nähe der Kämpfer kamen, schossen ihnen die Pfeile und Zauber der anderen Renegaten um die Ohren.
    Wie in alten Zeiten schunden die Kämpfer nur Zeit. Gegen ein Ork zu bestehen verlangte viele Verluste. Doch die Krieger sollten die Orks auch unrbremsen, damit die Magier ihre Zauber anbringen konnten.
    Gleich nach den Magier und Krieger, folgten die Bogenschützen und deckte ihrer Feinde ein. Durch die erkaufte Zeit, konnten sie besser zielen und effektiver schießen.
    Zumindest durch den Überraschungseffekt, konnte sich diese Taktik durchsetzen.
    Merydor, schwärmt Richtung Fluss aus, wir lenken sie in eure Pfeile, brüllte Arelis über den Kampfeslärm.
    Explosionen, Feuerbälle, Kampfschreie, das Klirren von Schwertern und Äxten und die Schreie derer die fiehlen, hallten durch die Nacht und die Wälder. Als würden die Bäume den Lärm als Fluch zurück werfen, um sich für das ungewollte Blut in der Erde zu rächen.
    Merydor und die Bogenschützen ließen sich weiter zurück fallen, während die Kämpfer vor rückten und wie ein Keil durch die Orks schlugen, ohne stehen zu bleiben. Dadurch sahen sich die Orks praktisch einem Laufband von Schwertern gegenüber, welches sie nur überwinden konnten, wenn sie eigene Verluste oder Wunden hin nahmen. Das Problem dabei war, dass es Orks waren und sie keine Problem damit hatten.
    Arelis und die Magier verfolgten weiter ihren Plan und beschwohren so gut es ging Goleme. Immer wenn einer fiehl, so beschwor derjenige einen Neuen.
    Genug um die Orks an der linken Flanke fern zu halten und weiter auf die Ramme zu zu kommen. Nun lag es an Merydor, die Pfeile der Jäger zu nutzen, um den Orks an Arelis rechter Flanke in den Rücken zu schießen.
    Nicht der Weg zur Ramme und durch den Wald war das Problem, sondern den Raum vor der Ramme zu halten, damit die Leute hinauf konnten.
    Der Wassermagier sah die Kräfte der Menschen schwinden und konnte so gut wie nicht zählen, wie viele von ihnen fiehlen. Allerdings hatten diese Männer und Frauen oft genug gekämpft und zu viel gesehen, als das sie Angst gehabt hätten. Sie waren eingespielt.
    Arelis trat einen Schritt vor und spürte das warme Blut an seinem Hals, als das Schwert eines Orks den Krieger neben ihm traf. Die Klinge bohrte sich durch die Brust des Mannes und ließ krächzend zu Boden gehen. Langsam sackte er zu Boden, als die Hand des Magiers ihn an der Schulter packte. Noch bevor er starb, ströhmte Arelis Magie durch seinen Körper um pumpte förmlich die heilende Energie durch seinen Körper. Augenblicklich schlossen sich die Wunden des Mannes vollständig, noch bevor seine Hände sein Schwert fallen lassen konnten. Im selben Moment riss Arelis den Mann zurück, stieß seinen rechten Arm vor und ließ eine Eislanze auf den Ork zu rasen. Der magische Eisbolzen bohrte sich mühelos durch den Hals des Orks und ließ ihn zurück schleudern. Doch selbst diese Aktion kostete seinen Tribut. Mit einem brennenden Schmerz, frass sich der Bolzen eines Orks durch die Schutler des Magiers und schleuderte ihn zurück. Ein pelziger Krieger sprang über die Bresche und wollte Arelis den Rest geben. Die blutige Klinge seiner Axt stieß vor und bremste nur ein knappes Stück vor seinem Gesicht. Der Magier konnte den metallischen Geruch des Blutes riechen und förmlich schmecken. Ein Gefühl von Schmerz wollte sich in ihm breit machen, doch die Axt erreichte ihn nicht. Der Mann, den er eben geheilt hatte, bäumte sich auf und stieß sein Schwert mit aller Kraft nach oben. Mit rünstigem Gesicht stemmte er sich gegen den Ork und stieß die Klinge tiefer in seinem Feind, bis sie hinter ihm wieder austrat. Mit einem Ruck riß er die Klinge zurück, packte Arelis am Arm und zog ihn wieder auf die Beine. Der Schmerz brannte in der Schulter des Magiers wie Feuer, doch kämpfte er verbissen weiter.
    In dieser Schlacht rettete jeder einem anderen das Leben, soweit es möglich war. Der Mann sollte ihm nicht umsonst geholfen haben.
    Geändert von Novasecond (12.8.09 um 23:25 Uhr)

  4. #20
    Held im Erdbeerfeld Benutzerbild von Sir_Conan
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    ,,Folgt mir zum Fluß!"Wie Arelis befohlen hatte, eilten die Bogenschützen Richtung Fluß. Es dauerte keine Minute, als sie den rand des Wassers erreicht hatten und auf die andere Seite des Ufers blicken konnten. Der Anblick schockierte die Waldläufer und ließ sie auf der Steller erstarrten. Zwischen Dutzenden von Orks entdeckten sie mehrere Schamanen, die bald in den Kampf eingreifen würden. Dann war der einzige Vorteil, den sie hatten - Magie - dahin, denn die Schamanen waren mit ihren Feuerzaubern genauso tödlich wie die Magier auf der Menschenseite. ,,Weg hier, wir müssen schnell zur Burg! Wir rennen nach Westen und schießen den Orks in die Flanke, dann können wir den Nahkämpfern den Rückzug in unsere Richtung ermöglichen." Entschlossen lief Merydor voran und die etwa 20 Bogenschützen folgten ihm im Laufschritt. Bald waren die klirrenden Schwerter und Äxte wieder zu hören, gelegentlich flammte ein Feuerball oder eine Eislanze im Kriegsgetümmel auf. Die Schützen passierten die Nahkämpfer in etwa 50 Meter Entfernung und schwenkten seitlich hinter den Orks ein. Einige Schritte legten sie noch zurück bevor sie das Feuer in die Flanke der Orks eröffneten. ,,Arelis, zieht euch nach Süden zurück und schwenkt dann nach Westen ein, wir decken euren Rückzug!"brüllte Merydor durch den dunklen Wald und kurz darauf folgten die Menschen seiner Anweisung. Erbarmungslos feuerten die Schützen mehrere Salven in die Horden der Orks und brachten etliche Zufall, doch die Moral der Grünhäuter war nicht zu brechen. Furchtlos stürmten sie mit in der Luft schwingenden Äxten hinter den menschlichen Nahkämpfern her, brutal rammten sie ihre Waffen immer wieder in den Rücken eines Menschen hinein. Als Merydor dabei war, gerade einen weiteren Pfeil abzufeuern, entdeckte er den feurig funkelten und in der Luft schwebenden Ball im Osten des Waldes. Blitzartig schwenkte er herum und zielte etwas oberhalb auf den Feuerball. Mit rasender Geschwindigkeit sauste der Pfeil durch den Wald und verfehlte sein Ziel nicht. Die Wucht des Pfeiles riss den Schamanen zu Boden und der gerade entfachte Feuerball explodierte an einem nahen Baum. Die hellen Flammen offenbarten die zahlreichen Orks, die auf dem Weg Richtung der Menschen waren. In diesem Moment hatten die Nahkämpfer und die Magier die Gruppe der Bogenschützen erreicht und vereint zogen sie Richtung Südwesten zurück. ,,Uns sitzen jetzt Dutzende, wenn nicht Hunderte Orks im Nacken, umdrehen ist nicht mehr möglich. Wir müssen jetzt direkt durch zur Burg! Kämpft im Laufschritt, schiesst im Laufschritt, aber bleibt bei Adanos Namen nicht stehen!" Der Rückzug in den Südwesten entpumpte sich als guter Schachzug. Die nur leicht gepanzerten Waldläufer waren deutlich schneller als die schwer ausgerüsteten Orks und konnten so immer wieder umdrehen, eine Salve abfeuern und weiter laufen.


    Als sie das Ende des Waldes erreicht hatten, blickten sie in einigen Hundert Meter entfernt schon auf die Burg, der einzig sichere Platz im Minental. Auf der Burgmauer waren bereits zahlreiche Fackeln zu sehen, die Kriegsschreie hatten die Menschen hinter den Mauern wahrscheinlich aufgeweckt, denn jeder wollte wissen, gegen was die Orks da so wild kämpften. ,,Die Ramme, der einzige Eingang in die Burg, ist im Süden. Wir müssen also ein Stück um die Mauern herumrennen."Die Gruppe setzte ihren Weg fort Richtung Süden um dann auf Höhe der Südseite der Burg einzuschwenken, doch ein tapferer Amaranthler hatte offensichtlich eine spontane, bessere Idee. ,,Warum schwenken wir nicht direkt ein zur Burg? Vielleicht treffen wir dort auf mehr Orks, aber die Bogen- und Armbrustschützen können uns sicherlich von den Stadtmauern unterstützen." Ohne eine Antwort zu geben, schwenkte Arelis als eine der Vorderen Richtung Burg ein und die verbliebenen Waldläufer, Magier, Söldner und anderen Amaranthler folgten ihm ohne zu Zögern. Merydor warf einen Blick über die Schultern und stellte fest, dass sie in einiger Entfernung immernoch von einem stattlichen Orktrupp verfolgt wurden. Im nächsten Moment schleuderte ihn die Kraft eines gewaltigen Feuerballs zu Boden. Merydor rappelte sich auf und bemerkte, wie etwas heißes, klebriges seine Stirn herunterlief. Neben ihm brüllte einer der Waldläufer auf dem Bogen liegend, brennend. Wenige Sekunden hielten die Schreie an, dann hatten die Flammen sie erstickt. Fassungslos blickte Merydor auf den Toten, bis ihn eine vertraute Stimme rief. ,,Merydor, verschwende keine Zeit, komm!" Eine letzte Sekunde blickte er hinab auf den ehemaligen Waldläufer und dankte im Gedanklich für seine Taten, dann drehte er wieder ab und rannte der Truppe hinterher. Die Burg war jetzt nicht mehr fern, aber es tat sich ein neues Problem auf. Nicht weit von der Burg entfernt konnte er weitere Orktruppen ausmachen, dazwischen zwei hell leuchtende Augen auf Oberschenkelhöhe der Orks. Merydor ahnte bereits, dass es sich um Warge handeln musste, die die Menschen erbarmungslos fressen würden.


    //Und jetzt rein in die Burg

  5. #21
    Irgendwo über dir Benutzerbild von Blacktooth
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    Langsam trat der Goblinschamane Far'ku aus der Höhle, die sich südlich des Flusses befand, heraus. Er hörte die Schlacht wie seine anderen Goblingefolgsleute von weitem.
    ''Hmm...Menschen...'' sprach er leise zu sich selber. Es war nicht ungewöhnlich das es abundzu zu kleineren Schlachten von Menschen und Orks gab, doch diese war anders.
    Er spürte die mentale Stärke eines großen Magiers in der Nähe. Während die anderen Goblins mit Dummheit und Gier übersäht sind, hatte Far'ku große Intelligenz und geistige Stärke erreichen können.
    Nun spürte er es genau. Es war ein Wassermagier. Für ihn die intressantesten Magier von allen. Sie streben nicht der Zerstörung und Vernichtung des Gegners an. Sollte er dies seinen Ork Führer Hosh Pak sagen? Nein. Vorher wollte er wissen wie ein Wassermagier denkt. Doch wie sollte er das anstellen? Die Menschen würden ihn niemals einfach so in die Burg lassen. Genau das Gegenteil würden sie tuen...ihn angreifen, verletzen und verstossen. Das hatte er schon einmal erlebt.
    Plötzlich hatte er eine erleuchtende Idee. Sie war riskant, doch die Neugier in Far'ku war zu groß und eine andere Gelegenheit mit einem Wassermagier zu sprechen wird es sicherlich nicht wieder geben.
    Er machte sich in den Wald auf, wo er wusste das dort sicherlich noch sich ein paar Menschen rumtreiben würden, die ihn vielleicht zuhörten.
    Vielleicht würden sie ihn ja wirklich zuhören oder mindestens gefangen nehmen. So oder so würde er sicherlich in die Burg kommen.

    Im Wald angekommen sah er plötzlich den Ork Orgush neben ihn vorbei laufen. Far'ku kannte ihn gut und er mochte ihn ganz und gar nicht. Ein wilder Krieger übersäht mit Vorurteilen. Stark und selbstbewusst aber keine Rücksicht auf Freunde oder Feinde. Sie sind sich schon öfters in die Quere gekommen, wobei es sogar fast zu einem Kampf gekommen wäre, wegen kleinen Meinungsverschiedenheiten.
    Doch Orgush ignorierte ihn und ging zielbewusst weiter in den Wald hinein.
    Nachdem er dies tat war Far'ku sofort klar: Er hatte die restlichen Menschen gefunden, die sich dort noch aufhielten mussten. Schnell rannte er ihn hinterher um seine einzige Chance, die Neugier von ihm zu befriedigen, aufzuhalten.
    Leider war er wegen seiner Robe und der kleinen größen etwas langsamer als der Ork.
    Awesometastisch!

  6. #22
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
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    HS-Post 6

    Belagerungsring vor der Ramme

    Die Entscheidung war ihm nicht schwer gefallen, seine momentan wertvollste Schriftrolle zu nutzen. Die heimatlosen Menschen Amaranths schlugen sich wacker durch die Reihen der Orks und auch wenn sie nicht die Oberhand besaßen, die Orks mussten schnell fest stellen, dass sie keinen Gegner vor sich sahen, der den Begriff Aufgabe oder Flucht kannte.
    Im Gegenteil. Diese Menschen besaßen Erfahrung. Erfahrung im Kampf gegen Orks und große Anzahlen von Feinden. Ihre Moral ließ sich nicht eben mal durch ein paar Tote oder einer Übermacht brechen. Die Orks waren zu hunderten überlegen und dennoch ließen sich diese verdammten Menschen nicht einschüchtern. Sie kämpften wie Menschen, die den Begriff "totgeweiht" verinnerlicht und akzeptiert hatten. Und genau solche Gegner wollten einfach nicht sterben, egal wie viele man von ihnen tötete, sie kämpften immer weiter und gaben nicht auf.
    Es waren die Heimatlosen, geächteten und mutigen. Es waren die alten Herren des Minentals, der Insel und Amaranths.
    Selbst die Orks stürmten nicht mehr blind gegen die Menschen, obwohl sie es gewohnt waren, ihre Gegner zu überrennen.
    Immer wieder sah Arelis, wie seine Freunde unter den Klingen der Orks fiehlen. Sie verloren mal einen Arm oder eine Hand, doch anstatt zu Boden zu gehen, verwandelte sich ihr Schmerz in Wut, ihre Waffe wecheslte die Hand und noch während sie mit zornigem, gerechtem und vor allem überzeugten Blick ihr Schwert in den Feind rammten, der sich des Todes seines Gegenübers sicher war.
    Einen Totgeweihten besiegst du nicht! oder Wie kannst du jemanden töten, der schon tot ist? Diese Worte hallten immer wieder durch die Kampf- und Schmerzensschreie der Schlacht.
    Die Heimatlosen besaßen eine düstere Moral und ihre Überzeugung spiegelte all die Schatten wieder, welche sie in ihrer Vergangenheit überwunden hatten. Selbst die Schwächsten unter ihnen, wuchsen den Orks gegenüber zu gefährlichen Feinden.
    Arelis wusste, dass ein Gegener nicht die Angst seines Gegenübers nutzen konnte, wenn der seinen Tot schon akzeptiert und willkommen geheißen hatte. In diesem Moment spürte der Magier seinen alten Zorn wieder. Erinnerungen an das Minental und seinen Kampf ums Überleben, lebten in ihm auf.
    Und egal wie sehr er ein Magier geworden war, egal wer ihm folgte, wen er liebte und wie angesehen er war, der alte Kämpfer in ihm lebte noch. Das Feuer, welches in seiner Seele brannte und den Umstand des Todes als Erlösung ansah. Jeder seiner Vertrauten trug mehr Narben auf seiner Seele, als jeder verdammte Ork, auf diesem verdammten Schlachtfeld.
    Er spürte den Geschmack der Galle in seinem Mund, das warme Blut seiner Feinde und sein eigenes auf seiner Haut, sowie er den unsäglichen Schmerz seiner Schulterwunde spürte.
    Der Schmerz brandete gegen seinen Willen, wie ein tobendes Meer und versuchte die Felsen seines Selbst fort zu spülen. Doch hinter diesen Felsen lag keine schwache ängsliche Seele, sondern das Feuer seiner Selbst. Das Feuer, welches sogar das unendliche Meer aus Blut und Schmerz verschlang.
    Arelis begrüßte diese Dinge. Den Schmerz, den Hass und das Wissen, dass der Tod ihn holte, wenn es soweit war. Doch heute zu sterben, lag nicht im Schicksal der Menschen. Egal ob Sieg oder Niederlage, selbst der Tod musste heute einen bitteren Preis zahlen und die Menschen waren entschlossen, soviele Orks nieder zu schlagen, dass allein ihre Anzahl dem Tod soviel Arbeit bescherte, damit er die Heimatlosen übersah.
    Seit Sekunden brandete die Magie ihn ihm auf, wie ein wütendes Wesen aus Wasser, Magie und Macht, welches seine Feinde zerreißen und vergessen lassen wollte.
    Egal welchen Zauber er warf, sobald ein Magier keine Macht mehr besaß, wurde ihm ein Manatrank von einem Lehrling gereicht. Mittlerweile konnte keiner der Magier mehr zählen, ob mehr leere Flaschen oder Tode auf dem Schlachtfeld lagen. Allerdings war dies nicht von Bedeutung. Seine Macht kochte in ihm, wie ein heißer Ozean, schürte seinen Zorn und sein Zorn schührte seine Macht. Er spürte die Woge des Trankes und ließ sie seinen Geist mit neuer Macht überfluten.
    Zwei Krieger standen wie ein Mauer vor ihm und schützen ihn für die nächsten Sekunden des Kampfes. Der dritte von ihnen ging sterbend zu Boden. Er hatte mit seinem Kopf einen Bolzen abgefangen, der dem Magier gegolten hatte. Die drei Krieger wussten, dass die nächsten Sekunden die wichtigsten waren, um eine Flucht in die Burg zu erreichen und sie hatten sich ohne zu überlegen auf den Schutz des Magiers eingeschwohren. Keine Worte waren nötig gewesen, nur das Wissen das Arelis einen Zauber vorbereitete, für den selbst ein Magier von seinem Rang, Zeit brauchte.
    Die Augen des Magiers glühten vor Macht und Zorn. Sein ganzer Körper begann zu beben und jeder Muskeln seines Kröpers spannte sich wie ein Schiffstau, um nicht von der immensen Macht der Magie auseinander gerissen zu werden.
    Eine dunkle Walze aus Wolken rollte über den Himmel und verdunkelte den Mond, wie ein Götterdämmerung. Blitze zuckten auf und selbst viele der Schamanen blickten plötzlich in den Himmel und schrien Befehle hinaus, um ihre Truppen zu schützen.
    Doch es war zu spät. Arelis spürte den Teil in sich, der nur einen Schritt vom Wahninn der magischen Macht entfernt war. Wie die Macht eines Gottes überflutete sie seinen Geist und kostete ihn alle Mühe, nicht in den grausamen fanatischen Blutdurst eines Finsterbringer abzurutschen. Das Gefühl der Macht und der Umstand des Todes, den er einem überlegenen Feind brachte, nährte die Seite in seiner Seele, welche er immer verdrängt hatte.
    Welche er der Neutralität wegen abgelehnt hatte. Er würde es weiter hin tun, doch eben diese Seite gab ihm nun die Macht und Kraft. Seine Arme waren schwer wie Blei und schienen sich nicht von der Erde lösen zu können. Mit aller Kraft und Anstrengung hob er sie gen Himmel und das magische blaue Leuchten nahm an Kraft zu.
    Alle Menschen blieben in ihrer Formation stehen und drangen nicht weiter vor. Jeder von ihnen konnte das Kribbeln auf der Haut spüren, je mehr die Magie anwuchs.
    Mit einem ohrenbetäubenden Krachen, welches durch Mark und Bein, bis in die tiefsten Winkel einer jeden Seele auf dem Schlachtfeld drang, zerriss der Himmel das Schlachtfeld. Die Panik der Wassermacht schürte die Angst eines Jeden genug, doch nun schmetterte der Zorn des Himmels auf die Erde nieder, vom Rufer des Wasser beschwohren. Eiszapfen und Hagelkörner von der Größe eines Zweihänders krachten auf das Schlachtfeld und zerschmetterten Knochen, Feinde, Holz und Zelte.
    Wie die übermächtige Ramme eines Gottes, fegte der Zauber über das Schlachtfeld in den Belagerungsring nahe der Burg. Die Orks, Wargs, Befestigungen und Zelte zertrümmerten sich zu Staub. Eiszapfen durchdrangen die Rüstungen der Veteranen wie eine Stahllanze ein Hemd. Hagelkörner zerschmetterten Waffen und alles um sich herum, wie herab stürzende Felsen.
    Jubel und siegreiche Schlachtrufe wurden von den Menschen gebrüllt und ihren Feinden wütend entgegen geschleudert. Die Erde bebte unter den Einschlägen, die Schmerzenschreie der Orks und Warge berauschten die Menschen. Der Tot ihrer Feinde schührte ihre Kampfeslust und Überzeugung, beinahe ins fanatische.
    Arelis Seele kochte vor Macht und Rausch. Seine Magie verdrängte den Schmerz und jeden Gedanken auf tot. Der Totgeweihte des Minentals von damals, welcher den Namen Arelis trug, hatte das Schlachtfeld betreten.
    Ein Lehrling reichte ihm einen Manatrank, den er mitlerweile hinunter würden musste. Würde er noch einen trinken müssen, hätten ihn die Orks beim Übergeben niederstrecken können.
    Seine Macht brandete wieder auf und Eise überzog seinen Körper. Der Panzer aus gefrohrenem Eis ließ nur seinen Kopf unbedeckt. Ein weiterer Zauber beswor seinen Eisgolem wieder herbei, welcher nicht von seiner wich und ihm folgte. Noch während er seinen Stab von seinem Rücken zog, dessen eisige Klinge begierig darauf zu warten schien, Orkblut kosten zu dürfen.
    Das Beben des Eishagels ließ nach und der Himmel klarte zügig wieder auf. Das Gebiet vor der Orkramme war mit Toten übersäht und die Ritter der Festung begannen nun mit ihren Armbrüsten in die Orkreihen zu schießen. Endlich hatten sie erkannt, dass Verbündete sich den Weg zur Burg frei kämpften, ja eigentlich frei schlachteten. Eine Hand auf dem Rücken des Magiers ließ ihn fühlen, dass seine Verwundung unter dem Eis seines Panzer verheilte, an der Stelle es rot gefroren war.
    Deswegen waren sie alle Brüder und Freunde. Egal wie gut man sich kannte, der Eine half dem Anderem in der Not, ohne zu fragen. Man achtete auf einander und dieser Umstand gab Arelis noch mehr Überzeugung.

    Merydor, wir müssen die Bresche an der Ramme halten! Koste es was es wolle. Die Schützen müssen zuerst hinauf, um uns Deckung zu geben und ihr in Sicherheit seid!
    Du Glaubst doch wohl nicht, dass ich vor dir das Feld verlasse!
    Einer muss doch darauf achten, dass du dir nicht weh tust, also beweg deinen Arsch!
    Du Penner, das kriegst du wieder, brüllten die beiden Freunde ihren Schlachtensarkasmus übers Feld, gefolgt von ihrem hämischen Lachen.
    Wenn sie schon drauf gingen, dann mit einem Lachen als Sieg.
    Dann mach den Weg frei oder muss ich dir das auch noch abnehmen?
    Arelis Lachen war ein Mischung aus Sarkasmus, Provokation und Humor durch altes Vertrauen zu seinem Freund, als er sich um drehte und los stürmte. Egal ob Magier oder nicht, es hatte Zeiten gegeben, in denen er keine Magie besessen hatte und diese erwachten gerade wieder zum Leben.
    Da sind noch Orks, die einen Tritt brauchen, brüllte er zu den Menschen, welche ihm ermutigt und jubelnd folgten.
    Ihre Rufe waren provokant und herausfordernd. Ihre Klingen glänzeten wie unheilige Schnitter in der Dunkelheit, welche durch die aufgehende Sonne durchbrochen wurde. Sie stürmten in den Sonnenaufgang und diese Omen gab den Menschen Hoffnung und Kraft.
    Selbst die Orks mussten nun zugeben, dass sie nicht gegen reguläre Truppen Rhobars kämpften und ihre Feinde unterschätzt hatten. Einige von ihnen zogen sich sogar zurück und formierten sich neu. Ihr Preis des Kampfes gegen die Menschen stieg stetig und mit ihm die Gewissheit, dass sie gegen Gesetzlose und andere Überzeugungen kämpften. Anders als reguläre Truppen, hatten diese Menschen wenig oder nichts. Aber dies gaben sie um keinen Preis auf, selbst wenn es ihr Blut und ihren Tot bedeutete.

    Die Orks versuchten die Ramme wieder zu decken, doch die Krieger, Magier und Schützen, hatten nun einen Schwachpunkt unter den Orks gefunden. In diese Bresche schlugen sie nun mit voller Kraft. Einer der Krieger vor Arelis stürzte durch einen Bolzen zu Boden. Es war nur sein Bein, aber der Ork vor ihm, stieg auf wie ein Ungeheuer mit einer Axt aus Verderben und Tot. Arelis rannte weiter, stieg dem Mann auf den Rücken und sprang mit aller Kraft hoch. Seine Magie kanalisierte sich in seiner freien Faust und schuf eine Windfaust, wie er es schon tausendende Male getan hatte.
    Ein Faust aus Mensch, Kraft, Zorn, Kampfeslust und Magie schlug in die haarige Fratze des Orks! Einer seiner Hauer zersplitterte durch die Magie und sein Kriefer krnackte scharf, als er nach hinten taumelte und das Gewicht seiner Waffe ihn umriss. Schwer kam Arelis auf, wirbelte herum und rammte dem Späher die Klinge seines Stabes durch die Brust. Der Magier hörte weder seinen sterbenden Schrei, noch das Knurren des Wargs, hinter ihm. Sein Stab wirbelte herum und schlug in die Kniekehle eines Orks, der gerade einen der Krieger getötet hatte und sich aufrichten wollte. Laut schreiend klappte dieser zusammen und stürzte in die Klinge eines Gardisten, dessen Rüstung nur noch aus roter Farbe bestand. Arelis bemerkte nur den Schatten eines weiteren Orkverteranen, der von einem Felsen gesprungen kam und mit seiner Axt auf Arelis ziehlte. Die Axt sollte den Magier niemals erreichen, den eine brutale Faust aus Eis und so groß wie ein Wargkopf, schlug ihn aus der Luft, in den Boden. Die Erde erzitterte unter dem brachialen Schlag, als der Eisgolem den Ork packte mit aller Kraft gegen einen Felsen schlug. Das Eismonster hörte erst auf damit, als das scharfe Knacken des brechenden Rückrads des Orks zu hören war. Das weiße Eis des Golems und der Felsen waren mit Blut getränkt und rot, als der tote Ork zerschmettern zu Boden fiehl.
    Ein schwerer Schlag riss Arelis zur Seite und Splitter aus Eis, schleuderten durch die Luft. Trafen ihn am Gesicht und hinterließen kleine Schnitte, deren Schmerz unscheinbar war. Mit aller Mühe hielt er sich taumelt auf den Beinen und erblickte einen Ork, dessen Axt ihn an der Seite getroffen hatte. Zwar spürte Arelis unter dem klaffenden Loch kein Blut, allerdings spürte er die ziehenden Rippen. Nur dem Rausch war es zu verdanken, dass er keinen Bruch spürte. Der Ork stürmte auf ihn zu und hob seine Axt zum nächsten Angriff, während der Magier stolperte und auf die Knie ging. In letzter Sekunde rammte er das klingenlose Ende seines Stabes vor seinem Knie in die Erde und richtete die spitze Klinge gegen den Eliteork. Allein die Wucht und das Gewicht des Monsters reichte aus, damit die Wasserklinge seine Rüstung, sein Fell und seinen Brustkorb durchdringen konnte.
    Brutal spießte sich der Ork selbst auf und riss Arelis den Stab aus der Hand.
    Ein weiterer Schlag erreichte Arelis und riss ihn mit unglaublicher Wucht zu Bode. Instinktiv riss er seinen Arm hoch und spürte das Eise seines Panzers unter den brutalen Zähnen des Wargkiefers splittern. Das Tier übermannte ihn und sein Gewicht presste den Magier auf den Boden. Mit schwindender Kraft war er nur darauf bedacht, nicht seine Kehle frei geben zu müssen, da dies sein Tod gewesen wäre. Das schrille Jaulen des Tieres zeriss förmlich seine Ohren, als es verwundete zur Seite fiehl. Der Eisgolem hatte es in die Rippen getreten und Merydors Pfeil steckte in seinem Hals, während zwei Waldläufer, denen die Munition ausgegingen war, nun ihre Schwerter in den schwarzen Leib des Tieres stießen.
    Schnell kämpfte Arelis sich wieder auf die Beine, während sein Eispanzer nun in kleinen Splittern an ihm herab regnete. Der Zauber hatte glücklicherweise lange genug gehalten, um seinen Arm zu schützen.
    Wie war das mit dem aufpassen, hörte er Merydors Stimme schelmisch gröhlen.
    Angestrengt zog Arelis seinen Stab aus dem toten Ork und erblickte den Waldläufer.
    Danke mein Freund! Wenn ich wieder jemanden brauche, um einen räudiger Köter zu erlegen, rufe ich nach dir. Solange kümmere ich mich um die Orks. Und jetzt schaffs endlich in die Burg, Prinzessin, wir halten die Bresche!
    Das kriegst du wieder, entgegnete Merydor in dem selben Kriegssarkasmus, durch den sich ihre Freundschaft auszeichnete. Heute war Merydor dran, doch die nächste Schlacht würde kommen, in der Arelis die Mädchenrolle in zweiter Schlachtreihe besitzen würde.

    Die Magier formierten sich nun um die Ramme, um eine Gasse für die Waldläufer zu bilden. Nach ihnen, würden sie dann die Burg erklimmen um den Krieger Schutz zu bieten. Die Bolzen und Pfeile der Burgbewohner, regneten als tödlicher Regen auf die Orks und Wargs nieder. Ihnen war es zu verdanken, dass die Reihen hinter der Front der kämpfenden Orks sich lichteten oder ihnen zumindest schwere Wunde zu zufügen und sie zu schwächen. Das machte es den Menschen an der Ramme entschieden leichter, die Bresche zu verteidigen. Mittlerweile schlugen auch Feuerbälle von den Zinnen herab in die Orks und auf die Schmanen, die nun näher gekommen waren. Ihre Feuerbälle streckten einen Wassermagier nieder, welcher gerade erst die Weihe zu Magier erhalten hatte. Der Geruch von verkohltem Fleisch und vebrannten Haaren, stöhmte um sie herum und griff die Sinne der Menschen an.
    Feuert auf die Schamanen, brüllte Arelis zu den Menschen auf den Zinnen und lenkte so ihre Feuer auf orkischen Feuerwerfer.
    Wieder zuckte ein brutaler Schmerz in ihm auf und ließ ihn in die Knie gehen. Ein Bolzen hatte seine Seite durchbohrt und steckte nun in seiner Hüfte. Scharf so Arelis die Luft ein, der sich die Hüfte hielt.
    Das Problem war, dass er nicht geheilt werden konnte, solange der Bolzen darin steckte und um ihn zu entfernen, war keine Zeit. Sofort standen zwei Krieger mit Schilden vor ihm und verdeckten den Magier vor seinen Feinden.
    Die Schilde! Warum hatte er das nicht bedacht.
    Schild...Schildwall, keuchte der Magier mit schwacher Stimme und nur einer der Krieger konnte ihn verstehen. Dank Adanos, hatte er den Magier in dem Lärm gehört.
    Der Bär von Krieger brüllte mit seiner tiefen Stimme und die Gardisten folgten mit Disziplien.
    Schildwall, schallte der Befehl um die Bresche und innerhalb von Sekunden hatten alle Gardisten, die Schilde besaßen, eine Mauer aus Metall und Holz um die Bresche geschaffen.

    Ein Wassermagier eilte herbei und kniete sich neben Arelis.
    Meine Kraft reicht nicht mehr aus, um euch völlig zu heilen und wir haben keine Tränke mehr! Ich kann ihn entfernen und soweit Heilung geben, dass ihr wieder laufen könnt, Meister. Ihr solltet in die Burg gehen.
    Nein. Zieh ihn raus und heile, so gut es geht.
    Der Wassermagier haderte kurz, folgte dann aber dem Befehl des Magiers.
    Ein lauter Schmerzensschrei hallte die Ramme herauf, als der Bolzen aus der Wunde gerissen wurde. Sofort verwendete der junge Magier seine restliche Kraft und heilte die Wunde so gut es ging.
    Zwar blutete sie noch immer, aber war bei weitem nicht mehr so tief. Schwer kam Arelis wieder auf die Beine und schickte den Magier in die Burg. Ohne Mana wäre er ohnehin dem Tot geweiht gewesen.
    Jetzt mussten sie nur noch durch halten, bis die Nachhut in der Burg war. Einen Orkring zu durchbrechen war die eine Sache, die Stellung gegen Orks zu halten, eine Andere.
    Arelis Augen erblickten jetzt schon zu viele Leichen, die menschlich waren. Die genaue Zahl rief jetzt schon Grauen in ihm hervor, obwohl er sie noch nicht wusste. Verdammt, Merydor musste die Schützen dort hoch schaffen.
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  7. #23
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    So schnell es ging folgte der Goblinschamane Far'ku den Ork Orgush. Aber er kam zu spät. Von einer Klippe, die am Waldrand ist konnte er sehen wie der Ork Krieger den Trupp angriff.

    Doch der Trupp war vorbereitet auf dem Angriff. Während Daik und Silvian den einen Ork beschäftigten kümmerte sich Galder und Aaron um den anderen. Jack, der erfahrenste Kämpfer von allen, kämpfte mit den Ork Orgush.
    Leider wusste nicht Far'ku ob er eingreifen sollte. Es könnte ja darauf hinausführen das beide Parteien ihn attackieren würden. Bevor eingriff wartete er erstmal ab wie sich der Kampf entwickeln würde. Daik und Silvian kämpften energisch auf ihren Ork Gegner ein. Dieser blockte aber die vorhersehbaren Schläge nur und griff sie mit leichtigkeit zurück an. Blitzschnell wichen sie aber den Angriff aus indem sie zurück sprangen. Unvorhersehbar stolperte plötzlich Silvian auf dem Rücken, als er rückwärts ging und den Ast, der auf dem Boden hinter ihm lag, nicht sah.
    Sofort bemerkte der Ork dies und schlug mit voller Wucht auf den am bodenliegenden Kämpfer ein. Kurzerhand rollte sich Silvian zur Seite um somit der Axt des Orkes zu entkommen.
    Diesen kurzen Moment nutzte Daik aus und holte mit voller Kraft einen Schlag aus, der sich gewaschen hatte. Sein Beil breschte auf den Rücken des Orkes, worauf man nur einen ohrenbetäubenen Schrei und das qualvolle brechen der Wirbelsäule hören konnte.
    Wutentbrandt drehte sich aber der Ork zu Daik um, anstatt umzufallen. Inzwischen reagierte aber auch sofort Silvian und stechte den Ork, da er noch auf dem Boden lag, ins rechte Bein.
    Ein weiteres schreien wurde von dem Ork vernommen, dass aber durch einen Beilschlag von Daik beendet wurde. Denn dieser schlug durch die Ablenkung nochmals auf ihn ein und zwar mitten mit einen starken rechten Harken ins Gesicht.
    Im nächsten Moment fiel der Ork nur noch wie eine alte Kartoffel um. Leider fiel aber der tote Ork genau auf Silvian's linken Arm worauf dieser nur einen schmerzenschrei hinausbrüllte.
    Daik ließ sich aber davon nicht beiirren und hilfte erstmal Aaron und Galder, die sich mit ihren Ork schwer taten.
    Mit Daik's auftreten hatte der Ork aber keine Chance. Dies wusste er aber auch, zückte nur seine Armbrust und nagelte Daik gegen einen Baum, bevor er daraufhin von Galder und Aaron niedergestreckt wurde.
    Nun war das Ergebnis des Kampfes klar. Orgush hatte nicht sehr großen Chancen den Kampf gegen 3 Kämpfer und zwei Verletzte zu gewinnen. Ein Rettungsversuch war nötig. Der orkische Berserker warf kurzerhand seine Waffe Jack entgegen. Diesen kurzen Augenblick, wo Jack abgelenkt war nutzte Orgush sofort und schlug Jack mit seiner Faust ins Gesicht. Daraufhin fiel der Ritter nur zu Boden und Orgush sucht gleichzeitig das Weite bevor die Anderen ihn zu Hilfe kommen konnte.
    Anstatt Orgush zu folgen machten sich die Truppe mit ihren Wunden sofort zur Burg auf. Sie konnte ihre Zeit nicht mit einem einzigen Ork verschwenden, der wahrscheinlich nun Verstärkung holt. Galder und Aaron, die zu ihrem Glück nicht viel abgekommen haben, halfen Daik beim gehen, da dieser einen Bolzen mitten in die Brust nahe seines Herzens bekommen hatte. Wahrscheinlich zielte auch der Ork auf sein Herz. Silvian,der seinen linken gebrochenen Arm hielt, sah Jack genauer an worauf dieser nur mit einem verstutzten Blick reagierte.
    ''Was ist los?'' fragte er neugierig.
    ''Deine Nase...ähh sie ist krumm.'' platzte es schon fast aus Silvian heraus.
    ''Ja und? Ich weiß wohl das sie gebrochen ist. Aber damit beschäftigte ich mich erst wenn wir aus der Schlacht heraus sind.''
    Nun hatte Silvian die Einstellung der Anderen verstanden. Es ging nicht darum zu gewinnen. Es ging nur darum soviele wie möglich lebend in die Burg zu bekommen.
    Far'ku war über sich selber wütend. Anstatt sich den Menschen zu Stellen und auf ihre Hilfe zu erhoffen folgte er wieder Orgush.

    Fluss/Wald
    Agressiv über den verlorenen Kampf ging Orgush weiter den Fluss hoch. Er hätte ihn gewinnen können, doch war er diesen 'neuen' Menschen zu übermütig vorgegangen.
    Trotzdem ist nun ein Grinsen auf seinen Gesicht zu sehen als er Neoras schwer verletzt am Boden endeckte.
    ''Naja mindestens werde ich heute einen Menschen töten.''
    Ohne zu zögern ging Orgush auf ihn zu und nahm seine Beine in die Hand. Der Ork schliff den bewusstlosen und noch blutenden Krieger fröhlich weiter den Fluss den hoch. Das verlorene Blut hinterließ eine lange rote Spur.
    Plötzlich kam ihm Far'ku in die Quere und Beide sahen sich bedrohlich gegenüber.
    ''Was willst du kleiner Wicht? Geh mir aus dem Weg oder ich werde dich windelweich prügeln!''
    ''Und ich werde dich in einen brennenden Kadaver verwandeln wenn du mir den Menschen nicht überlässt.''
    Bei diesen Satz erwachte wieder Neoras und beobachtete mit letzter Kraft die Unterhaltung.
    ''Grrrrr...nur weil ich keine Waffe bei mir trage kannst du kleiner Wicht mir nicht drohen!''
    ''Doch kann ich. Wenn du willst kannst du ruhig Zeuge meiner Zauberei werden oder sollte ich Hosh Pak sagen das du zwei unserer Ork Krieger in einen Amoklauf verloren hast?''
    Der Ork knurrte nur weiter und ließ dabei Neoras Beine los.
    ''Irgendwann wirst du durch meine Axt sterben kleiner Wicht. Du bist noch unehrenhafter als die Menschen! Verstecken solltest du dich! Denn ich werde dich kriegen!!''
    Wütend verschwand nun Orgush in der Dunkelheit und sobald Far'ku sicher gehen konnte das er wirklich weg war wirkte er sofort einen Heilzauber auf Neoras. Dieser zog zwar den Bolzen nicht raus doch gab ihn genug Kraft um Neoras wieder aufrecht gehen zu lassen.
    ''Warum hilfst du mir? Du bist ein Goblin! Ach scheiss drauf. Lass uns bloss hier weggehen!''
    ''In die Burg. Bitte hilf mir in eure Burg zu gehen und mit euren Wassermagier zu sprechen.''
    Verwirrt sah Neoras den kleinen Schamanen an.
    ''Eine Hand wäscht die andere. Ich trag dich aber lieber auf dem Rücken sonst wirst du vielleicht von meinem Kameraden abgestochen...und das willst doch sicherlich nicht.''
    Schmunzelt über den komischen Humor von Neoras stimmte der Schamane ihn zu und Beide machten sich zusammen auf zur Burg auf.
    Geändert von Blacktooth (15.8.09 um 01:21 Uhr)
    Awesometastisch!

  8. #24
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    Derweilen bei der Gruppe im Wald

    Wir sollten los. Wenn der Ork Verstärkung holt, sind wir geliefert. Am besten, wir versuchen uns zur Burg zu schleichen. Wenn wir Glück haben, haben die Anderen es bereits geschafft. Mit einen Ruck und schmerzverzerrten Gesicht richtete Jack seine Nase. Und wenn nicht? Dann sollten wir zusehen, nicht gesehen zu werden und uns den Anderen anschließen, um ihnen im Kampf zu helfen. Ich meinte eigendlich, wenn sie es nicht geschafft haben sollten? Dann fällt uns auch noch was ein. Also los jetzt. Aaron fiel auf, das Jack sich unentwegt den Arm rieb. Ähm, ist was passiert? Ach nichts weiter schlimmes. Der Ork hat mich bloß am Arm erwischt, als er seine Waffe geworfen hatte. Tut höllisch weh. Ich werde wohl die nächste Zeit kein zweites Schwert mehr führen können. Soll wohl heißen, du kämpfst jetzt nur noch mit einer Waffe, wie jeder normale Mensch auch? Jack schnellte mit den Arm in Galders Richtung. Ein glänzender Gegenstand war in Begriff aus dem Ärmel des Umhangen zu schnellen, wurde aber von Jack aufgefangen. Galder, der sich vor Schreck geduckt hatte, erkannte, dass es sich bei den Gegenstand um einen Dolch handelte. Nicht ganz. Für einen Dolch wird es wohl noch reichen. Aber jetzt los. Je länger wir warten, des so gefährlicher wird es.
    Zielstrebig, aber vorsichtig gingen sie in Richtung der Burg, als sie plötzlich ein Knacken aus dem Unterholz hörten. Sofort gingen sie in Kampfstellung. Zumindestens soweit sie noch Kampffähig waren. Daik und Silvian hielten sich aufgrund ihrer Verletzungen zurück. Doch schnell stellte es sich als unbegründet heraus. Denn aus dem Gestrüpp stolperte Neoras! Was machst du denn hier? Siehst du doch. Ich schleppe mich trotz meiner Verletzungen hier einen ab. Du weißt, das du einen Goblin trägst? Nein natürlich nicht. Ich dachte es wäre ein zu klein geratener Ork. Natürlich weiß ich, dass es ein Goblin ist. Tut mir ja leit. Aber bestehe die Möglichkeit zu sagen, warum du einen Goblin mit dir rumträgst? Er hat mir das Leben gerettet und möchte als Ausgleich in die Burg. Ein Goblin hat dir das Leben gerettet? Klingt ziemlich seltsam, wenn du mich fragst. Naja was soll’s. Wir sollten weiter. Je eher wir bei der Burg sind, des so eher sind wir in Sicherheit.
    Zusammen machten sie sich weiter in Richtung des ehemaligen „Alten Lagers“. Auf den Weg dorthin sahen sie des öfteren Zeichen des noch immer stattfindenden Kampfes. Sie hatten den Walt bereits verlassen und hofften, im Dunkeln nicht über eine der vielen Orkstellungen zu stolpern, die den ständigen Nachschub für die Schlacht koordinierten. Mühevoll aber relativ sicher erreichten sie den Vorplatz der Burg und sie sahen die Ausmaße des Gemetzels. Das Schlachtfeld war von Leichen übersät die offenkundig von beiden Seiten stammen. Die vereinzelten Magier, die noch etwas magische Energie hatten hielten noch zusammen mit ein paar vereinzelten Kämpfern die Rampe, während die Bogenschützen von den Zinnen Feuerschutz gaben. Die Reihen der Orks hatte sich in der Mitte geteilt und die Truppen griffen von den Flanken her an. Wenn die Sieben unbemerkt bleiben würden, könnten sie ungesehen zu den Anderen aufschließen. Sie starteten einen, den Einen, Versuch. Geduckt, um möglichst wenig Aufsehen zu erregen krochen sie die Breche entlang, welche sich zwischen den großen Stellungen gebildet hatte. Sie waren bereits zur Hälfte durch, als ein verirrter Feuerball eines der Orkschamanen in der Nähe einschlug und sie für kurze Zeit in ein fahles Licht tauchte. Das reichte einigen der Krieger, um die potenzielle Beute auszumachen. Die stürmten im Kampfrausch auf die vermeidliche Beute zu. Doch diese blieben nicht untätig. Bewusst über ihre Entdeckung rannten sie den restlichen Weg zur Orkramme. Immer wieder Feuerbällen der Schamanen ausweichend.

    Zur gleichen Zeit auf den Burgzinnen
    Merydor, wir haben ungewöhnliche Aktivitäten entdeckt! Was gibt es denn? Ein Trupp Menschen rennt mitten durch die Orkreihen! Sind sie denn..? Merydor erfasste die Lage. Sofort Feuerschutz geben. Die Bogenschützen folgen umgehendst den Befehl. Ein Pfeilhagel wurde auf die verfolgenden Orks abgegeben.

    Auf dem Schlachtfeld
    Die Unterstützung kam zum rechten Zeitpunkt. Länger hätten sie nicht davonrennen können. Doch endlich waren sie bei den noch Kämpfenden angekommen. Arelis reagierte schnell. Sofort schickte er Silvian und Daik die Ramme hoch. Neoras hielt er an. Was soll das mir den Goblin? Pass bloß auf ihn auf und erklär mir das wenn wir hier fertig sind. Und jetzt mach das du rauf kommst. Die anderen bleiben zur Unterstützung hier.
    Die Schlacht ging weiter.

    Verblei'n wir die Luft ein wenig. Mal sehen, wer umfällt!
    Elco, Sudeki
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  9. #25
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    Zum bedauern von Neoras wartete aber Orgush von weitem mit der Armbrust genau auf diesem Moment. Zielgenau schoss der rachsüchtige Ork einen Bolzen auf Neoras Rücken. Weit flog der Bolzen und die Nacht war dunkel. Der Bolzen traf auch. Nachdem der Bolzen ihn getroffen hatte, fiel Neoras nur noch die Ramme runter und lag wieder einmal ohne Bewusstsein auf dem Boden.
    Erstaunt über diese Bolzen brachte Silvian mit einem Krieger ihn sofort ins Lazerett.
    Behutsam legte er Neoras auf eines der Betten worauf sofort eine Feuermagierin zu ihn kam und mit allen Mitteln die sie besaß, behandelte.
    ''Der Mann hat zwei Bolzen im Körper, vier gebrochene Rippenknochen, eine Gehirnerschütterung und eine Blutung.'' sprach die Magierin schockiert über seinen Zustand während sie ihn einem Heiltrank verabreichte, die Blutung stoppte und sogar mit einer Zange den ersten Bolzen herausszog.
    ''Ja schon. Könntest du mir nicht auch kurz einen Heiltrank für meinem gebrochenen Arm geben?'
    Ein kurzer tödlicher Blick von der jungen Frau hatte Silvian's Frage nur zu deutlich beantwortet.
    '' Über solche Kleinigkeiten würde Neoras sicherlich lachen.'' versuchte Daik die anscheinend sehr junge Magierin zu beruhigen.
    ''Seltsam das Neoras immer das meiste einstecken muss. Schafft er das denn wirklich?''harkte Daik nach.
    ''Nicht wenn ihr mich stört!'' zischte sie in den Raum und verscheuchte alle Verletzten und Unverletzten aus den Raum um weiter in Ruhe ihre Arbeit zu machen.
    Für einen kurzen Moment kam Neoras wieder zu sich und bemerkte das er ihn jemand behandelte.
    ''Wo bin ich und bist du es Far'ku?'' stöhnte er in den Raum, da sogar das Reden schmerzvoll war.
    ''Du bist in Lazerett und ich bin Levia. Und nun sei still oder soll ich dir den Mund zukleben?'' sagte sie reizvoll zu ihm während gerade dabei war den anderen Bolzen aus seiner Schulter zu entfernen.
    Mit einem Grinsen sah sich Neoras die Magierin genauer an. Sie hatte schwarzes glattes Haar, grüne Augen und war zierlich gebaut. Ein paar Sommersprossen verzierte ihr helles Gesicht, worauf sein Blick langsam auf die Feurrobe ging.
    ''Du bist süß.'' grinste er sie weiter an und fiel wieder in einem besonnen Schlaf. Lächelnd über das Kompliment schaffte sie nun es auch den zweiten Bolzen hinauszuziehen.
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  10. #26
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    An der Ramme...

    Arelis blutete noch immer, doch im Moment schien sich ein Patt zu ergeben, welches die Orks zur Vorsicht mahnte. Allerdings würde dies nicht lange halten, denn die Streitkräfte hinter der Palisade, rückte langsam vor.
    Arelis konnte die Verluste unter den Amaranthlern nicht mehr zählen. Von einst hundert Mann, hatten mindestens vierzig ihr Leben verloren und das war nicht einmal eine genaue Zahl. Allerdings waren dreimal soviele Orks gestorben. Eine befriedigende Bilanz. Merydor und die Jäger stürmten nun ohne zu schießen oder zu kämpfen und eilten durch die Bresche der Ramme. So schnell es ging, eilten die Männer und Frauen auf die Zinnen und verstärkten mit frischer Munition, die Abwehr der Burg.
    Die Schamanen ärgerten sich schwarz. Hatten sie doch Wochen hier gewartet und die Paladine zermürbt. Doch kurz vor dem Ende, bekahmen sie plötzlich Verstärkung und ruinierten alles. Zumal die Verstärkung nicht aus den schwächlichen Kämpfern Rhobars bestanden.
    Diese verdammten Hunde waren zäh und nicht zu brechen. Für jeden toten Menschen, hatten die Orks drei tote Orks gezahlt. Eine Bilanz, welche für das Volk Beliars undenkbar war.
    Arelis hatte die brachiale Gewalt der Orks nur spüren können, als ihre Feuerbälle gegen den Schildwall krachten. Der Geruch von verbranntem Fleisch, Kleidern und Haaren, lag in der Luft. Geschmolzenes Metall floss glühend zu Boden oder frass sich durch die Haut und die Muskeln der Menschen. Schreie aus Schmerz, Zorn und Unbeugsamkeit hallten über das Schlachtfeld, als Arelis das Feuer der Jäger und der Magier auf jeden Schamanen lenkte, der sich blicken ließ. Eine Armee ohne Führer war wehrlos und die Schamanen waren ihre Führer.
    10 Goldmünzen für jeden toten Orkschamanen auf diesem Feld, brüllte der Magier zu den Zinnen und zu allen, die es hören konnten.
    Lauter Jubel brach aus und die Jäger begannen ihren tödlichen Hagel zu konzentrieren. Das der Wassermagier später pleite sein würde, störte ihn im Moment kaum. Seine Freunde keimte auf, als er die neuen des Lagers durch die Orklinien preschen sah. Jack, Daik, Neo, Galder und Aaron hetzten auf die Burg zu, als würde der Teufel sie jagen. Soweit der Vergleich auch garnicht entfernt war. Doch als sie von gesund bis schwer verwundet die Burg erreichten und in Sicherheit waren, bemerkte Arelis eine kleine Gruppe von Kriegern, welche sich neben der Orkfront in einer Hausruine verschanzt hatten. Drei tote Orks lagen vor der Ruine und die Menschen kämpften Rücken an. Einzelne Schnittwunden zierten ihre Körper, ihre Rüstungen waren leicht und ihr Kampfstil bekannt.
    Arelis Schmerzen kämpften sich langsam durch sein Bewusstsein, als der Stein der Weisen ihn mitten ins Gesicht traf. Die langen blonden Haare, die Lederrüstung welche nur den Oberkörper kleidete, die langen Stiefel, welche die Oberschenkel frei ließen und die schwarzen Linien der Wolfsclantättowierung auf dem linken Oberschenkel, zu der schlanken hohen Figur erschienen nun eher als grausamer Albtraum, als dass er sie begehrte.
    Verdammte starrsinnige Ziege, fluchte der Magier wütend und kämpfte sich durch den Schildwall vor. Er hoffte dass er sich täuschen würde, aber die kleinen schwarzen Linien neben ihrem linken Auge, welche auch tättowiert waren, schührten seinen Trotz umso mehr.
    Merydor! Ich brauche Feuerschutz bei dem Haus da! Maya hat sich irgendwie aufs Schiff geschlichen!
    Das ist ein Witz, oder. Hast du die Frau überhaupt nicht im Griff?
    Witzbold. Woher soll ich wissen, dass sie ihrer Aufgabe an der Quelle entbunden worden ist! Das kann nur dein Druide gewesen sein, dieser verdammte Esel.
    Wenn nicht einmal du sie im Griff hast, wie soll er das dann schaffen. Nur weil man Dämonen töten kann, kann man Maya noch lange nicht zügeln.
    Ich wüsste nicht, was ich Adanos getahn habe, dass er die Bindung gelöst hat. Ich habe sie nicht umsonst dahin geführt, damit sie nicht mit kommt.
    Sie ist vom Wolfsclan, was erwartest du? Fenris war schon schlimm genug.
    Noch während die Männer fluchten, hatte Merydor das Feuer der Schützen auf die Ruine gelenkt, um Maya und die drei Krieger zu decken.
    Zur Burg zu kommen, war schon schlimm genug gewesen, aber solche Aktionen machten die Sache nur ungewollt gefährlicher.
    Arelis hingegen stürmte mit fünf Gardisten vor und fiehlen den restlichen drei Orks brutal in den Rücken. Taktik oder Stil besaß keine Bedeutung mehr. Arelis hätte den Orks auch mit blossen Zähnen das Herz heraus gerissen, wenn es Maya beschützt hätte und die Gardisten waren von der Schlacht noch so geladen, dass sie jegliche Moral vor den Orks vergassen.
    Der Kampf dauerte keine fünf Minuten, bis er beendet war.
    Die Orks zogen sich zurück, da sie von keiner Richtung aus angreifen konnten. Merydor hatte das kleine Gebiet um die Ramme herum, voll im Griff und die Magier zerfetzten jeden Schamanen in der Luft, wenn er sich nährte.
    Wütend stand Arelis vor Maya. Die beiden waren blutüberströhmt, zornig und geladen.
    Was bei Beliars Arsch war so schwer daran, mir nicht zu folgen?, fluchte Arelis aus Zorn, Sorge und Bestimmtheit. Die Antwort die er erhielt war zwar weniger laut, dafür hallte sie länger von den Zinnen her, brannte heftiger und hinterließ fünf rote Finger auf seiner Wange.
    Das mit der verdammten starrsinnigen Ziege, habe ich gehört und den Mist zwischen dir und deinem Flitzbogenkumpel habe ich auch gehört. Du hast gesagt, dass du hier eine Heimat suchst, nicht das du mit der ganzen verdammten Orkarmee kämpfst.
    Deswegen solltest du auch in Amaranth bleiben! Eben weil du schwanger bist!
    Bei dir ist es aber sicherer und ich lasse dich nicht allein durch die Hölle ziehen, das habe ich noch nie und das wird sich nicht ändern.
    Arelis Augen loderten vor Wut und Zorn. Seine Wange glühte noch immer, doch seine Augen konnten sich seiner Verlobten nicht erwehren. Ihre Figur und strammen Schenkel, die Kampfspuren und besonders ihr leidenschaftlicher Blick und ihres Kampfeslust, entfachten in Arelis wieder das alte Verlangen, welches sie so lange nicht mehr gespührt hatten. Maya erging es ebenso und so unmöglich die Situation war, Arelis zog sie an sich und küsste sie mitten auf dem Feld voller Leidenschaft.
    Wenn man die Orks gekannt hätte, oder besonders ihre Mimik, hätte man vermuten können, dass selbst ihnen alles aus dem Gesicht fiehl. Allerdings war dem nicht so! Sie erklärten die Menschen einfach weiterhin für dämlich.
    Äähh Leute ich will wirklich nicht meckern, aber solangsam wirds Zeit, rief Merydor und Arelis ließ von Maya schweren Herzens ab. Die Augen der beiden loderten, als sie sich anblickten und die Männer kehrt machten.
    Es wurde Zeit, in die Burg zu verschwinden und das Schlachtfeld fürs erste hinter sich zu lassen.
    Geändert von Novasecond (17.8.09 um 23:25 Uhr)
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  11. #27
    Held im Erdbeerfeld Benutzerbild von Sir_Conan
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    Arelis und Maya hatten als die beiden Letzten die Rammer erklommen, ein Stück Mauer erklommen und die Burg betreten. Um die verbliebenen Amaranthler hatten sich entzwischen alle Burgbewohner versammelt. Merydor entdeckte Männer in Milizrüstungen, Paladine, wenige Feuermagier aber auch einige Leute in Bauernkleidung und mit seltsamen, aber robust wirkenden braunen Rüstungen. Mehrere Paladine wichen auseinander und bildeten eine Gasse. Sofort entdeckte Merydor den Paladin mit der prachtvollsten aller Rüstungen. Auch die Statur, der Gang und das charmante Gesicht des Mannes legten nahe, dass es sich hier um den Anführer Garond handeln musste. Dieser bewegte sich mit strammen Schritten auf die Amaranthler entgegen. Merydor trat aus der Gruppe hervor und überblickte dabei die Männer, mit denen er vor der Burg gekämpft hatte. Aus den einstmals mehr als Hundert Männern waren, wenn es hochkam, die Hälfte übrig geblieben. Sie hatten das erreichen der Burg teuer bezahlt und Merydor verspürte Trauer und Wut zugleich, seine Kameraden verloren zu haben. Kommandant Garond wandte sich an Merydor und Arelis, der kurz zuvor neben seinen alten Freund getreten war. ,,Euch muss Innos persönlich geschickt haben. Wir werden hier seit Wochen von den Orks belagert, müssen zahlreiche Verluste hinnehmen, wissen kaum noch, wie wir uns ernähren sollen, und kurz bevor wir vor Verzweiflung aus der Burg rennen, und uns von den Orks abmetzeln lassen, taucht ihr hier auf. Wo kommt ihr verdammt nochmal her?",,Nicht Innos schickte uns, Beliar zwang uns. Wir kommen vom Festland, dass wir verlassen mussten. Unsere Heimat wird von der Finsternis überschattet und wir erhoffen uns Antworten auf Khorinis. Hoffentlich haben wir die Hälfte unserer Männer nicht umsonst verloren...",,Umsonst auf keinen Fall, denn ihr gebt uns wieder Moral. Dafür danken wir euch schon jetzt!",,Nichts zu danken! Ich hoffe ihr versteht, dass wir als erstes unsere Toten bergen und bestatten wollen. Vor der Ramme und im Umkreis liegen zahlreiche tote Warge, dass Fleisch ist gut genießbar. Vielleicht könnt ihr ein paar Leute losschicken, die die Warge ausnehmen. Ich denke, dass die Orks nach der Schlacht erstmal genug von uns haben werden.",,In Ordnung. Udar, Selvan, Keroloth und Marwin, ich möchte, dass ihr euch darum kümmert."Erneut wandte sich Garond zu Merydor und Arelis. ,,Wir werden später noch genug Gelegenheit haben, uns zu Unterhalten. Vielleicht können wir euch ja weiterhelfen. Bergt jetzt eure Toten. Eure Müden Männer können die Betten hinter mir rechts im Gebäude gerne benutzen, es sind genug da. Eure Magier werden links in der Bibliothek alles finden, was sie zur Erholung brauchen." Arelis bedankte sich mit einem kurzen Nicken und hoffte, dass es der Paladin verstand. Dann kletterte er mit dem meisten Männern wieder die Ramme herunter und betrat das Schlachtfeld.


    Das Feld bot einen grausigen Anblick. Im Umkreis von mindestens zwanzig Meter stapelten sich tote Orks, Waldläufer, Magier oder Söldner aus Amaranth. Zwischendrin waren immer wieder abgetrennte Gliedmaßen zu sehen, hier ein Arm, da ein Bein. Ein toter Warg hatte, bevor er von mehreren Pfeilen durchbohrt worden war, den Kopf eines Menschen abgebießen und ihn nicht mehr fressen können. Der Kopf steckte noch immer im Maul, dass schmerzverzerrte Gesicht mit den lang gezogenen Augen, die mit Blut unterlaufen waren, war aus dem Maul heraus gedreht und blickte den Amaranthlern ins Gesicht. Rechts neben Merydor übergab sich einer seiner Gefährten, zwei andere drehten sofort wieder ab und schauten in Richtung Burg. Erst nach einigen Minuten hatten sich die Überlebenden einigermaßen gefangen und begannen, die Leichen zu trennen. Die Orks schürrten sie auf einen großen Haufen etwa 50 Meter von der Ramme entfernt. ,,Hoffentlich wird das die Orks erstmal ein bißchen abschrecken."kam von Aaron, als er gerade einen Ork zusammen mit Jack auf den Leichenberg wuchtete. ,,Wovon du ausgehen kannst, die Orks waren in Überzahl und haben trotzdem gut kassiert. Sie wissen jetzt, dass wieder Gegner in der Burg sind."Nach einer guten Stunde hatten sie alle Orkleichen gestapelt. Einige Männer aus der Burg hatten den Amaranthlern spaten heruntergeworfen, die jetzt benutzt wurden, um große Löcher, etwas Abseits der Ramme, zu graben. Auch hier floßen mehrere Stunden Schweiß und die Sonne erreichte gerade den höchsten Punkt des Tages, als alle Leichen in den Löchern lagen. Dann ergriff Arelis das Wort. ,,Ich danke euch, dass ihr euch so mutig geopfert habt. Euer Ableben macht es vielleicht möglich, dass eure Kinder in Amaranth alt werden können. Wir werden hier keine Zeit verschwenden sondern schnell nach einer Lösung suchen, um eure Kinder und Frauen in Amaranth vor der Dunkelheit zu retten."Einige der Umstehenden hatten Tränen in den Augen und blickten mit starrem Blick auf das Grabloch. Minutenlang waren nur Raben am Himmel zu hören und niemand regte sich am Grab. Dann begannen die Männer vereint, die Leichen zuzubuddeln und kletterten dann wieder die Ramme hinauf. Dort hatten die Burgbewohner bereits das Wargfleisch verwertet und es über einen riesigen Grill gespannt. Die nächsten zwei Stunden erholten sich alle um das Feuer sitzend und verspeißten das Wargfleisch, dass mit so vielen Menschenleben bezahlt worden war.

  12. #28
    Verehrt und Angespien Benutzerbild von Shintaro
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    Galder drehte sich fast der Magen um, als er nach der Übelkeit erweckenden Plackerei, die grausamst verstümmelten Menschen unter die Erde zu schaffen, vom zähen Fleisch eines Wargs kostete. "Du siehst schlecht aus" bemerkte sein Freund Daik von der anderen Seite des Feuers aus. "Danke, gleichfalls" knurrte er, wenig begeistert "ich bin es wohl noch nicht gewohnt, am Begräbnis dutzender Fleischhaufen teilzunehmen, die vor ein paar Stunden noch Menschen waren." "Jo, das geht ganz schön unter die Haut" stimmte dieser ihm zu und nagte an der knusprigen Kruste eines Wadenbeins. "Aber..." setzte er an, offenbar unsicher, wie er seine nächsten gedanken anbringen sollte "naja, irgendwie dachte ich..." er biss noch einmal ab und gestikulierte dann kauend mit dem Knochen vor seinem Gesicht "tut mir leid, aber ich hatte bisher nicht den Eindruck, dass du sich wirklich für das Schicksal dieser Leute interessierst." kurz sahen sie sich schweigend über die flackernden Flammen an "Das stimmt auch." gab Galder seufzend zu "Ich bin eher durch Zufall als aufgrund einer Entscheidung auf dieses Schiff geraten und wenn ich gewusst hätte, wie diese Reise enden würde, so wäre ich eher noch in der Bucht vor Amaranth von Bord gesprungen als euch zu begleiten. Aber jetzt bin ich hier und werde wohl mein bestes geben müssen, damit wir hier wieder raus kommen. Und, ja - einige der Leute hier sind tatsächlich ganz nett." Setzte er nach um die unausgesprochene Frage zu beantworten. Das Gesicht im Schatten jenseits des Feuerscheins verbergend lehnte er sich zurück und musterte die Menschen, die um sie herum in kleineren Grüppchen standen. Viele schwiegen, die meißten jedoch unterhielten sich leise mit den verbliebenen Freunden über Jene, die nie wieder unter ihnen sein würden. Überall hing die Frage nach dem weiteren Vorgehen in der Luft wärend die Anführer der Gruppe sich offenbar mit den höheren Paladinen in den verfallenen Burgfried zurückgezogen hatten. "Was ist das hier eigentlich für eine Festung? Und warum sieht alles so verbrannt aus? Haben die Orks etwa Brandgeschosse oder waren das ihre Schamanen?" "Hmpf..." setzte Daik zu einer Antwort an "vermutlich bin ich der Falsche, um die Geschichte zu erzählen, aber das hier war einmal das sogenannte 'Alte Lager' der Sträflingskolonie von Khorinis. Die Orks belagern die Paladine, die sich hier verschanzt haben, zwar, diese Brandflecken dürften aber die Ergebnisse der Drachenangriffe sein." "Dra...?" "Ah, da seid ihr beiden ja" Aaron war zusammen mit Silvian plötzlich aus dem Gedränge vor dem alten Magiertempel aufgetaucht "Arelis, Merydor und dieser Paladinkommandant wollen wissen, ob ihr im Lager der Orks etwas merkwürdiges gesehen habt. Folgt mir."''Merkwürdiger als dieser Goblin, den Neoras da angeschleppt hat?" wollte dieser nun wissen ''Wo steckt der eigentlich?"
    Schweigen wird oft falsch interpretiert, aber nie falsch zitiert.
    F. J. Sheen

  13. #29
    Mitspieler Benutzerbild von Cleru
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    Auf dem Schlachtfeld vor der Burg:

    Aaron wuchtete nun schon seit Stunden Leichen herum und schwitzte gewaltig. Gerade warf er gemeinsam mit einem Soldaten einen Ork auf den bereits hohen Leichenberg, es stank fürchterlich. Der nächste tote Ork, hatte satte 5 Pfeile abbekommen bevor er gestorben war, Aaron spuckte eine grosszügige Ladung neben ihn auf den Boden.
    "Es ist schon beinahe lächerlich wie zäh diese Burschen sind."
    Der Soldat nickte und brummelte etwas in seinen Bart, da tauchte von etwas westlich Galder auf.
    "Wie gehts es dir?" fragte Aaron während er einen weiteren Ork, der förmlich zerschnitten worden war, auf den Leichenberg warf.
    "Den Umständen entsprechend, wie lief es bei deiner Ablenkung?"Aaron setzte sich auf einen toten Elite-Ork, dieser würde wohl nicht mehr viel dagegen haben.
    "Lange Geschichte." grinste Aaron und streckte sich.
    Galder setzte sich auf den Boden und gähnte herzhaft "Solange keiner von den Jungs heir aufspringt und uns zerfetzen will hab ich Zeit."
    "Gut ich lief also in Richtung süden......"

    Zuvor südlich des Orklagers:

    Aaron stand auf einer Hügelkuppe und betrachtete Wachsam das Orklager, er war nahe genug um gedämpfte Stimmen zu hören und auch in optimaler Schussreichweite. Er überprüfte seine Munition, und seinen Beutel. In weiser Voraussicht hatte er sein Unterhemd ausgezogen und damit den Inhalt des Beutels gepolstert, er verursachte so praktisch keine Geräusche, selbst beim rennen. Ausserdem hatte er sich etwas Dreck über sein Gesicht und seine Rüstung gestrichen, laut einigen Soldaten hatten Orks ausgezeichnete Nasen, Aaron hoffte seinen Geruch überdeckken zu können. Gerade als er den ersten Pfeil ziehen wollte, flammte zaghaft in der nähe des Waldes ein Licht auf, kurz darauf war ein sattes Geräusch zu hören, das vom treffen zwischen Zelt und Feuerpfeil kündete. Kurz darauf flammte eines der grösseren Zelte im Lager auf, worauf die Orks überrascht auffsprangen. Ein brennender Ork schoss aus dem Zelt und stürzte sich zu Boden, woraufhin einige Orks auf ihm herumtraten, nein allzu intelligent waren sie nicht. Nun flammten schon bald ein 2tes und 3tes Zelt auf und den Orks wurde klar das es sich um keinen Unfall handeln könnte. Einige brüllten und zogen ihre Waffen während die Eliten versuchten Ordnung zu schaffen. Eine Gruppe angeführt von einem der Elite-Orks, stürmte gen Wald um den Schützen zu jagen. Als sich gerade eine 2te Gruppe klar zum losschlagen machte, schlugen 3 Pfeile in kurzem Abstand auf dem Lagerboden ein. Einige Orks drehten die Köpfe als eine 2te Salve angeflogen kam, reines Glück, so nahm Aaron an, trieb einen Pfeil durch den Schädel eines Orks, der laut ächzend umkippte. Die Orksdie sich nun umzingelt sahen, formten eine grosse Gruppe die nun in Richtung der neuen Bedrohung anrennen sollte. Aaron vermutete das die 3-fach Salven, ob nun gewollt oder nicht, die Orks glauben machten mehrere Schützen versteckten sich im Wald.

    Nun jedoch war er dran, er atmete tief ein und zog die Sehne stark an, gross zu zielen brauchte er nicht, die Orks deckten ein breites Feld ab und gaben gute Ziele ab. Der erste Pfeile schlug mitten in den Haufen worauf wohl eine der Grünhäute stolperte und etliche weitere die hinten liefen, zu boden riss. Gerade als Warnrufe laut wurden, bohrte sich ein 2ter Pfeil direkt in den Mund eines Orks, dieser betrachtete fassunglos seinen Mund, aus dem einige Klafter eines Pfeilschafts ragten. Nun, in blinden Zorn verfallen, teilte sich die Ork-Gruppe ein weiteres mal, sie mussten sich sehr sicher sein wenn sie sich dermassen aufteilten. Aaron gab 2 weitere Schüsse ab, die einen Ork verwundeten, der andere wurde abgeblockt, dann sprang er auf und zeigte sich der anstürmenden Masse aus, Stahl und Fleisch.
    "Holt mich! Wenn ihrs schafft!" brüllte er lachend und drehte sich um. Er stürmte den Hügel hinunter und lief dann nach links, richtung des Grats der nach Khorinis führte. Die Grünhäute stürmten kurz darauf ebenfalls den Hügel hinunter, Rufe wurden laut und die Orks schienen zu denken Aaron wolle nach Khorinis flüchten.
    "Falsch gedacht...." flüsterte Aaron und rannte nun den Grat hinauf bis um die erste Biegung. Etwas weiter oben erkannte er nun Wachposten die wohl den Übergang bewachen sollten. Diese waren keine Gefahr, und Aaron brauchte keine weiteren Gäste, also übersprang er den Zaun vor dem Abgrund. Unsanft landete er auf dem Gefälle und rutschte begleitet von Kies hinunter, kurz vor dem Boden stiess er sich ab und landete Kopfvoran im Fluss. Als er prustend auftauchte, endteckte er die Meute, die immernoch brüllend un johlend hinaufliefen, in Erwartung Aaron bald eingeholt zu haben. Das dieser unten im Tal breit grinste und pfeifend seines Weges ging, ahnten sie nicht.

    Aaron hatte nie viel Glück gehabt, dies bewies sich auf ein neues als er keine 3 Schritte gemacht hatte und ein Elite Ork über ihm auf der Kuppe auftauchte. Ihm Gegensatz zu seinen Brüdern war er nicht kopflos ins Nichts gelaufen und stand nun herausfordernd grunzend, einige Meter über Aaron. Dieser stand einen Moment sprachlos da, bis die Grünhaut einen markerschütternden Schrei ausstiess und den Hügel hinab gerannt kam. Aaron drehte sich sofort um, warf sich in den Fluss und stieg auf der anderen Seite hinaus aufs andere Ufer und rannte der nahen Felswand entlang. Er wusste, das er gegen einen Ork keine Chance hatte, einen von diesen Ausmassen schon gar nicht. Der Ork schien jedoch nicht daran zu denken aufzugeben, er war mit einigen Schritten durch das Hüfthohe Wasser und machte sich an die Verfolgung. Aaron warf einen rasche Blich zurück, der ihm zum Verhängnis wurde, er stolperte über einen Stein und kugelte einen Abhang hinunter. Er war einen Moment benommen, als er hinter sich einen Schrei hörte. Aaron nahm an das ihn die Grünhaut eingeholt hatte und nun zum finalen Schlag ansetzte. Als sein Blickfeld sich aber klärte, blieb ihm der Mund offen. Ein Snapper stand einige Meter entfernt und drängte laut knurrend auf den Ork ein, der versuchte mit seinem Schwert die Bestie auf Abstand zu halten. Es handelte sich jedoch nicht um einen gewöhnlichen Snapper, seine Schuppen waren schwarz und glänzten im Mondlicht, und auf dem Schädel verliefen gerade Hörner nach hinten. Ausserdem schien er wesentlich grösser als die normalen Exemplare. Gerade verbiss sich die Bestie in der Schulter des Orks und warf den Schädel hin und her, als Aarons Gefühl in den Beinen wiederkehrte. Er stand auf und überlegte fieberhaft, sollte er eingreifen, wenn ja, wen sollte er erschiessen? Im Nachhinein waren beide zu stark um von ihm allein besiegt zu werden.

    Scheinbar nahmen ihm die beiden Feinde seine Entscheidung ab, ruckartig öffnete sich die Kiefer des Snappers und mit einer umdrehung warf er den Ork zu Boden, die Krallen an den Füssen rissen dem Ork die Rüstung an den Gliedern kaputt, und schlitzen die Haut darunter auf. Der Ork schaffte es jedoch mit einer letzten Bewegung das Schwert zu heben, der Snapper der gerade in den Hals beissen wollte, schob sich das Schwert selbst durch den Schädel. Zuckend fiel der Leichnam zu Boden und schwarzes Blut bedeckte den Boden. Der Ork röchelte und versuchte sich die Wunden zu zupressen. Aaron machte 3 Schritte auf ihn zu und rammte sein Kurzschwert sauber auf Herzhöhe in die Brust seines Verfolgers. Die Augen des Orks wurden glasig und schliesslich weiss, der Schleier des Todes war über ihn gekommen.
    Aaron hatte sich etliche Schrammen zugezogen, sein Umhang war völlig zerissen, er fand es schade, er hatte ihn sehr gemocht. Der Schrecken erfasste Aaron aber erst, als er nach seinem Bogen langte, dieser war angeknackst und würde kaum noch etwas aushalten. Aaron fluchte, dann fiel sein Blick jedoch auf den Toten Ork, dieser trug an seinem Gürtel ein weiteres Schwert, dieses glänzte schwach ihm Mondlicht. Aaron schnitt den Gürtel ab und betrachtete seinen Fund, die Klinge war sauber geschmiedet und liess sich leicht führen, sie stammte defintiv nicht von Orks, der Elite musste sie als Trophäe behalten haben.
    "Vielleicht kann ich mein altes Schwert verkaufen und dann einen neuen Bogen besorgen..." überlegte Aaron. Dann fiel ihm jedoch ein das er ja vor kurzem befördert worden war. Vielleicht hatte ja Merydor etwas für ihn auf Lager....


    "Den Rest kennst du, ich bin zu euch gestossen und wir wurden von den Orks angegriffen."

    Galder nickte " Meinst du die Orks, die du reingelegt hast, liegen hier auch dabei?"
    Aaron zuckte mit den Schultern " Wenn ja, ist es doch gut, wenn Nein gibts halt mehr Futter für die Krieger."Er nickte und warf seinen Sitzplatz zum Rest auf den Leichenberg und machte sich zur Burg auf. Als er angekommen war, entdeckte er Silvian, der das Schlachtfeld betrachtete. Er wirtke nicht glücklich.
    "Was ziehst du den für eine Miene? Wir haben genug Orks getötet um uns einen grünnen Teppich vor dem Burgeingang anzulegen!"
    Silvian erzählte ihm vom Verlust seines Bogens, was Aaron vertröstete indem er ihm sagte er wolle sowieso zu Merydor betreffend neuer Ausrüstung. Gemeinsam gingen sie zum Magiertempel, als Arelis vor ihnen auftauchte.
    "Aaron, ich will einen Bericht über eure Aktion, komm mit Daik, Galder und Silvian zum Hauptgebäude der Burg!"
    Aaron nickte und endteckte etwas weiter vorne Daik und Galder die sich unterhielten "Ah da seid ihr beiden ja!" Er rempelte sich durch den Auflauf vor dem Tempel "Arelis Merydor und dieser Paladinkommandant wollen wissen, ob ihr im Lager der Orks etwas merkwürdiges gesehen habt, folgt mir!"
    Also betraten sie das Hauptgebäude der Burg.

    Tiefer im Gewölbe wurden sie von Arelis empfangen, der sich mit dem Kommandant und Merydor unterhalten hatte. Aaron nickte Merydor zu " Ich muss euch später noch sprechen, mein Mentor." Merydor nickte.
    Arelis blickte Aaron an "Bericht!"
    Aaron erzählte seinen Teil der Ablenkung, die Eskapade mit dem Drachensnapper liess er jedoch aus, diese würde er maximal Arelis und Merydor unter 6 Augen berichten. Auch die anderen gaben ihren Bericht ab.
    Auf die Frage des Kommandanten, ob sie etwas merkwürdiges beobachtet hätten, wusste Aaron keine Antwort.
    "Ich habe noch nie gegen Orks gekämpft, sie halten diverse Pfeile aus und sind sehr ausdauernd wenn es um die Verfolgung geht, im Lager habe ich nichts spezielles beobachtet, sie sassen einfach herum. Sie haben Aber am Pass einige Wachposten aufgestellt, wie stark die tatsächliche Bemannung ist, kann ich nicht sagen aber es werden genug sein." schloss Aaron seinen Bericht und wartete auf die Einschätzung der 3 Männer.
    The Bird of the Hermes is my Name,
    eating my Wings to make me tame.

    Its just not true that Videogames make you do creepy Stuff! If that WOULD be true we would sit the hole Day in the Dark, listening to Technomusic and eat Pills like Pac Man! Oh wait a moment......

  14. #30
    Freizeitphilosoph Benutzerbild von Nightprowler
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    Daik sas in der Besprechung, ohne wirklich zuzuhören.
    Der Orkbolzen, der knapp unterhalb von seinem Herzen ihn durchstoßen hatte, forderte sienen tribut. Zwar hatte ein magier ihn obeflächlich gehelt, sodass er keine enzündung fürchten musste und alle inneren Organe wieder hergestellt waren, doch er wollte seine restliche magische Kraft für schwerer Verletzte hergeben.
    Der Verband drückte nun schwer auf siener Brust und wegen des Blutverlustes war ihm leicht schwindelig und als ob das nicht genug wäre machte sich langsam eine gewisse Übelkeit in seiner Magengegend breit.
    "Daik, hastt du noch etwas besonderes gesehen?"
    Als Arelis keine Reaktion auf Daiks Seite registriete, wurde er etwas energischer
    "DAIK!"
    "Wwas? entschuldige, aber meine Verletzung macht mir zu schaffen."
    "Hast du irgendwas in dem Lager gesehen?"
    "Du meinst auser Orks, Orks und weiteren Orks?
    Keine Ahnung."

    "Was heißt hier keine Ahnunng, du sprichst hier mit einem Paladin. etwas mehr Respekt!
    "das war nicht unbedingt ein entspannter Verdauungsspaziergang da, tut mir leid, wnen ich keine Zeit hatte die Landschaft anzumalen.
    Wir tuen wenigstens etwas, auser in ner Burg runsitzen und warten, bis was passiert!"

    Zwei Sekunden war es totenstill in dem Raum.
    "Tschuldigung, war nich so gemeint. Der Kampfrausch hat mich noch nicht ganz losgelasen, obwohl ich ja recht habe. Aber ich hau mich ez erstmal aufs Ohr, sonst kipp ich noch um."

    Daik stand auf und schritt zum Ausgang, bevor er sich nocht mal umdrehte.
    "Man sieht sich!"
    You don't have a Soul. You are a soul. You have a body.
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  15. #31
    Mitspieler Benutzerbild von Schildkröte
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    Silvian konnte nicht sagen das er es nicht lustig fand, wie Daik durch die Tür torkelte.
    Allerdings war dies weder der richtige Ort noch die richtige Zeit zum lachen.
    Kurz nachdem Silvian den gedanken nur zuende gedacht hatte, war er auch schon dran.
    Der Hauptmann forderte ihn auf, alles zu erzählen, und das tat er auch.
    Er erzählte unter anderem von dem verlorenem Bogen und dem gebrochenem Arm.
    Als Silvian aufgehört hatte, sah der Hauptmann auf und sagte:
    Hmm.Sehr gut, das heißt nicht gut.
    Dann wurde seine Stimme lauter:
    Wegen dem Bogen: Du wirst dir wohl oder übel einen selber schnitzen müssen.Geh zum Lagerverwalter, er wir dir ein entsprechendes Stück Holz geben, natürlich gegen eine Spende an den heiligen Innos.
    wegen dem gebrochenem Arm: Du wirst es aushalten müssen, ich kann nicht von unseren Magieren erwarten , dass sie wertvolle Kraft an einen Bruch verschwenden, der in 3 Wochen sowieso verheilt.
    Geh in die große Halle, dort wurde ein Notfall-Lazarett angelegt, dort wird dein Arm eine Schiene bekommen.
    Und nun mach das du verschwindest!

    Sofort drehte sich Silvian um und ging durch die Tür auf den Hof.
    Die Luft roch nach Blut und Verderben, man konnte die wut praktisch riechen.
    So wie ihm aufgetragen wurde, ging er in des Notfall Lazarett.
    Erst als er eintrat, merkte er die höllischen Schmerzen, die sich im Arm breitgemacht hatten.
    Ein Aua! entfuhr ihm und er setzte sich auf eine der vielen Matten Matte, ohne sich bewusst zu sein was er nun zu tun hatte.
    Nach etwa einer Minute(Die Silvian wie eine Stunde vorkam)
    kamen 2 Männer in Milizausrüstung auf ihn zu.
    ...ben wir den nun genug Verbände aus leinen?
    Sieht schlecht aus, wir müssen anscheinend einige von den Kleidungen zerschneiden.
    Gut, den tut das, aber schnell.

    Dann drehte sich der rechte Mann zu ihm.
    Oh, ein neuer Patient.Hallo, ich bin Buck, der gehilfe des Lagermeisters und im Moment Anführer des unfähigen Haufen von Milizen, die nochnichteinmal wissen, was eine Schiene ist.
    Der andere Mann drehte sich schmunzeld um und trat durch die große Hallentür.
    Äh, ja, Hallo.
    Wo tut es denn Weh?
    Silvian erklärte ihm alles und kurz darauf bekam er einen Schiene aus zwei paralellen Stöcken, zusammengehalten von zwei Leinentüchern.
    Als Buck fertig war sagteer noch:2 Wochen nicht bewegen, keine körperliche Arbeit, keine Waffenübungen.
    Silvian war überrascht das er nur so kurz die Schiene tragen müsste, aber auf nachfragen erklärte Buck, das der Knochen nur leicht angebrochen wäre, zudem noch sauber in der Mitte.
    Glücklich verließ Silvian die Halle und machte sich auf, das Lager zu suchen, wo er das Stück Holz für seinen Bogen kriegen würde.
    Nach kuzem fragen fand er endlich das kleine Häuschen, es war am ende hinter einer kleinen Mauerecke versteckt.
    Als er reinging fiel ihm sofort der große, stämmige mann auf, der angestrengt auf eine Liste schaute.
    Hallo?Ich brauch ein Stück Eichenholz für meinen Bogen!
    Der Mann schaute auf und musterte Silvian für eine Weile.
    Ich bezweifle das so ein Penner wie du das bezahlen kannst!
    So?Was soll es denn kosten?
    Nun, wenn du 50 Goldstücke hast verkauf ich das Holz, weitere 15 für Sehne und 10 für 20 Holzstöcke um normale Pfeile herzustellen.
    Prima, ich nehm von jedem eins, sagte Silvian fröhlich um keine blöße zu zeigen.Insgehem ärgerte er sich über die unverschämten Preise.
    Er gab dem Lagermeister das Gold, dann bekamm er die Materialien.
    Da gab es aber ein Problem:Er konnte nicht alles alleine tragen und so bittete er Den Lagermeister um Hilfe, der Kopfschüttelnd ihm half.
    Als Silvian aber rausging, bemerkte er noch ein Problem.
    Ach Mist!Wo soll ich den schnitzen?
    Silvian fasste sich an Kopf, für seine blödheit.
    Aber der Lagermeister war so nett ihm einen Schlafplatz unter dem Vordach des Lagers anzubieten.
    Das du mir ja nicht klaust!, mahnte ihn Engor.
    Als er nach kurzer Zeit seinen Platz "aufgebaut" hatte, fing er an.
    Er setzte sich auf den Hocker, den er von Engor bekommen hatte und klemmte sich das Stück Holz zwischen die Beine.
    Dann begann er zu schnitzen.
    Wenn ich so weiter mache, bin ich in 4 Wochen fertig.,Dachte sich Silvian, als er schlafen ging.

    //-75Gold
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  16. #32
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    Arelis Post 8

    Tempel der Magier in der Burg...

    Arelis lag auf einem Bett und döste vor sich hin. Die Magier hatten ihm den Vorzug geben und ihn völlig heilen wollen, doch Arelis hatte abgelehnt. Nur weil er Erzmagier war, wollte er nicht den Vorzug der Heilung besitzen, wenn auf dem Hof Krieger lagen, die um ihr Leben kämpften.
    Ein Erzmagier würde nicht viel mehr Ausrichten, als 10 gesunde Jäger auf den Zinnen.
    Natürlich hatten die Magier und besonders die Feuermagier anders argumentiert, aber Arelis lehnte dennoch ab. Die Jäger und Gardisten, die Söldner und alle Anderen hatten ihm vertraut und waren ihm gefolgt. So vergolt es Arelis ihnen und zeigte damit, wie viel ihm dieses Vertrauen wert war.
    Eine junge Feuermagierin namens Levia war an sein Bett gekommen, um sich um seine Wunden zu kümmern. Sorgsam hatte sie den Verband an seiner Hüfte gewechselt und einen Stützverband um seine gebrochenen Rippen gelegt. Sorgfällig säuberte sie zahlreiche Schnitte an seinem Körper, von denen Arelis erst nach der Schlacht Kenntniss erlangt hatte. Im Rausch hatte er so gut wie nur die schlimmen Verletzungen gespürt. Jetzt aber summierte sich alles und er kam sich vor wie ein alter Mann.
    Ihr solltet die Heilung annehmen. Als Erzmagier steht sie euch zu, selbst wenn ihr dem Wasser angehört! Die Feuermagier geben euch damit ein Privileg.
    Warum sollte ich nach einer Schlacht ein größeres Privileg genießen, als die anderen Amaranthler?
    Ich habe nicht gesagt, dass es größer ist! Aber es wäre wichtiger!
    Nein! Sie haben mehr getan, als ich.
    Nicht einmal, wenn ich euch heile? Ihr könntet an den Verletzungen sterben. Ein falsche Bewegung und eure gebrochen Rippen könnten eure Lunge treffen. Ganz zu schweigen von eurem Blutverlust. Auch wenn es kaum noch blutet, so habt ihr auf Feld zu viel verloren. Als Erzmagier seid ihr wichtig, lächelte sie.
    Arelis verneinte schwach. Schweiß glänzte auf seiner Stirn und seine muskulöse Brust hob und senkte sich langsam.
    Dann nehmt wenigstens diesen starken Heiltrank. Er wurde euch vorbehalten, von Lord Garond persöhnlich.
    Noch ein Trank und ich sterbe an Übergeben, keuchte Arelis witzelnd und hustete schmerzhaft. Zuckend hielt er sich die gebrochenen Rippen.
    Ich könnte euch auch anders dazu bringen, ihn zu trinken. Ich kenne Mittel und Wege...., begann sie mit frechen Augen!
    die alle Frauen kennen und nur ich anwenden darf. Es sei denn, sie möchten ihre Hände verlieren, drang eine weibliche und faszinierende Stimme von der Tür.
    Levia drehte sich um und erblickte ein schlanke hoch gewachsene Frau in leichter Rüstung und kniehohen Stiefel. Die Frau sah so schon nach Kriegerin aus, aber ihre Tättowierungen verstärkten das Bild. Ihre braunen Augen funkelten kämpferisch und zeigten deutlich, dass dies ihr Revier war.
    Wer seid ihr und was habt ihr hier zu suchen? Der Zutritt ist ausschließlich den Magiern vorbehalten. Ihr stört meine Arbeit an meinen Patienten.
    Oh das sehe ich. Wenn ihr möchtet, könnt ihr eure... "Arbeit" an den anderen verrichten, an meinem Verlobten tue ich das,wehrte Maya ab und ihre Körperhaltung machte deutlich, dass Levia, auch wenn sie gute Absichten hatte und heilen wollte, für Mayas Geschmack zu Einfühlsam war. Arelis war ihr Revier.
    Levia wollte gerade aufbegehren, als Arelis schwache Stimme dies unterbrach. Maya würde nicht nachgeben und je länger sie getrennt waren um so eifersüchtiger wurde sie. Arelis liebte das, erwähnte es aber nicht!^^
    Ihr bringt mich noch beide ins Grab. Ich danke dir Levia. Bitte geb Garond bescheid, dass ich sobald wie möglich zu ihm kommen werde. Widerstrebend stellte Levia den Trank auf einen kleinen Tisch und verließ wütend den Raum. Ihre Augen funkelten herausfordernd, als sie an Maya vorbei ging und kurz hielt sie inne. Herausfordern begegnete ihr Blick dem der Kriegerin.
    Mayas Augen funkelten triumphierend und aufreizend, als sie die Feuermagiern wie eine Raubkatze anlächelte. Es hätte ohne hin nicht zwischen euch geklappt. Feuer und Wasser beißt sich!
    Levia wollte wütend auf Maya los gehen, als sie sich plötzlich besann und wie eine Katze lächelte.
    Aber wenn es sich verbindet, gibt es meist eine große Explosion.
    Arelis wusste nicht genau, wodurch Maya sich nun aufheizte! Durch die Herausfoderung der Magierin oder durch Eifersucht. Allerdings hatte Levia nicht wirklich etwas getan und Maya war eine Kriegerin durch und durch. Auch wenn ihr Feuer in Amaranth kleiner geworden war, so hatte das am friedlichen Leben gelegen. Die Schlacht und die Aussicht der Zukunft in der ehemaligen Kolonie, entfachten es wieder zu voller Stärke.
    Keine Sorge. Mein Feuer lässt ihn oft explodieren! Levia wusste schon jetzt, dass sie die Kriegerin nicht wirklich ausstehen konnte und im Moment war sie eine achtbare Gegnerin.
    Mit funkelnden Augen verließ sie wütend den Raum und ließ die beiden zurück.
    Jetzt weiß ich wieder, was mich an dir gereizt hat,schmunzelte Arelis und seine Augen genossen den Anblick der schlanken Kriegerin.Du hast dich aber auch gut auf dem Schlachtfeld geschlagen. Ganz wie früher. Deine glitzernden Augen, deine Entschlossenheit und wie du dem Ork ins Gesicht geschlagen hast...grrrr, schnurrte Maya verführerisch, nahm den Heiltrank vom Tisch und ging mit katzenhaften Gang zu Arelis herrüber.
    Den Trank kannst du vergessen, mein Liebling. Wenn ich den nur sehe, rebelliert mein Magen.
    Maya lächelte verschmitzt und öffnete die Flasche. Und genau deswegen bin ich deine Verlobte und diese Magierin keine Gefahr für mich!
    Langsam nahm sie einen Schluck aus der Flasche, behielt ihn im Mund, setzte sich aufs Bett und lehnte sich herab. Ihre Augen funkelten begierig, als sie Arelis leidenschaftlich küsste. Der Erzmagier wollte nicht einmal mehr die Chance, den Trank auszuspucken. Mayas Kuss fesselte ihn völlig und schührte sein Begehren nach ihr. Langsam lief der Trank seinen Rachen herab und der Magier spürte wie seine Rippen sich fügten. Der Schmerz in seinem Körper klang langsam ab und jedesmal wenn er mehr von seiner Verlobten wollte, zog sie sich zurück und nahm wieder einen Schluck. Der Magier konnte es nicht fassen, dass er so ein einfache Tour zuließ, doch Maya wäre auch nicht seine Verlobte gewesen, wenn sie ihn nicht gekannt hätte.
    Nachdem die Flasche geleert war und auch Mayas Schnitte verheilt waren, war Arelis wieder gesund. Findig entfernte sie seine Verbände und zog sich zurück, als der Wassermagier sie an sich ziehen wollte.
    Mit herausforderdem Blick schritt sie rückwärts bis zum Tisch und lächelte ihn verführerisch an, als sie sich setzte.
    Jetzt darfst du mich daran erinnern, wer der Vater des Kindes ist, dass ich unter meinem Herzen trage.
    Ohja, Arelis liebte diese Frau! Er konnte förmlich das Wiehern des Hengstes in sich hören , als Maya ihn herausforderte.
    Der Wunsch meiner Kriegsgöttin ist mir befehl, grinste er mit feurigen Augen und zog Maya an sich.

    Treffen mit Garond...

    Arelis war wieder in seine Robe gekleidet und trug seine Waffe auf seinem Rücken. Maya begleitete und ging neben ihm über den Burghof. Beide fühlten sich wie neugeboren, vor allem, weil auch ihre Liebe wieder wie eh und jeh loderte.
    Allein wegen der letzten Schlacht, ernteten die beiden die Blicke der Burgbewohner. So wie alle Amaranthler. Doch bei Arelis waren so mit mehr Erwartung gefüllt, bei Maya eher mit anderen Dingen, welche sich Männer nach langem Verzicht so ausmahlten.
    Die Besprechung bei Garond würde lange Dauern und viele Gemüter besitzen. Die jungen Amaranthler wie Aaron oder Jack würden eher der erhitzten Fraktion angehören. Arelis und Merydor musste sich da mehr zurückhalten.
    Auch wenn das Feuer der Schlacht noch immer in ihm loderte.
    Es dauerte nicht lange, bis die jungen Krieger ihren Bericht abgegeben hatten. Garond schien seinen Posten gewohnt zu sein und als er Silvian herrisch gebot, das er verschwinden sollte, rebellierte es auch in Arelis wieder.
    Ihr solltet meinen Kriegern mehr Respekt zollen. Immerhin haben sie auch eure Feinde dezimiert,sprach der Magier mit authoritärem Blick.Mein Worte sollten nicht respektlos sein. Aber die Menschen brauchen Disziplien, damit sie nicht nach lassen. Dennoch solltet ihr daran denken. Und eure Leute ebenso. Ihr habt gesehen, was sie mit den Orks angestellt haben. Ich will nicht einen Kampf zwischen den Meinen und den Euren sehen müssen. Diese Verluste würden uns das Genick brechen.
    Ich verstehe was ihr meint, nickte Garond und blickte in die Runde seiner Paladine, deren Rüstungen im Fackelschein schimmerten und glänzten. Der Raum war alt, ebenso wie die Burg. Noch vor Jahren hatte Arelis hier Fleischwanzen essen müssen, als er sich schließlich den Söldnern angeschlossen hatte. Jetzt war er als geachtet hier.
    Vor ihm lag die große Karte des Minentals.
    Meine Männer werden die anderen der Burg wissen lassen, dass sie sich nicht an der Mentalität der Amaranthler stören sollen.So wird es auch unter uns sein, Lord Garond.
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

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