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Thema: Der Saboteur

  1. #1
    In magischer Drehung... Benutzerbild von M.C.Gitzi
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    Der Saboteur

    Der Saboteur



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    Sinthoras und Daik


    Es war ein heißer Sommertag. Sinthoras trat aus einem Gasthaus, dass in einem beschaulichem Städtchen am Meer lag. Er streckte sich und atmete die salzige Luft ein. Langsam ging er zum Meer hinunter. Angekommen, setzte er sich auf einen hölzernen Bootssteg und sah aufs Meer hinaus. Er dachte darüber nach, was er tun könnte, als er plötzlich von lauten Stimmen aus seinen Gedanken gerissen wurde. Drei Fischer kamen den Strand entlang und unterhielten sich lautstark. Was sollen wir tun? Wir können uns ja nicht mal mehr aufs Wasser hinauswagen. Wie sollen wir unseren Lebensunterhalt jetzt noch verdienen? Sinthoras stand auf und trat zu den Männern. Was ist euch geschehen? Vielleicht kann ich helfen. Ach, antwortete einer der Fischer.Irgendjemand sabotiert unsere Boote. Inzwischen überprüfen wir immer alles, bevor wir hinausfahren. Aber sobald wir draußen sind, schießt plötzlich Wasser ins Boot und wir müssen zu anderen Fischern schwimmen. Ein anderer Mann schaltete sich ein: Das Seltsame ist, dass an Land keine Löcher vorhanden sind. Und es sind immer nur einzelne Boote die betroffen sind. Sinthoras dachte nach. Ich will euch gerne helfen. Zeigt mir die Stelle, an dem eure Boote liegen. Die Fischer machten dankbare Gesichter und gingen voran. Sinthoras folgte ihnen. Sie gingen am Strand entlang, umrundeten eine Landzunge und fanden sich an einer kleinen Bucht wieder. Netze waren an Holzgestellen zum Trocknen aufgespannt und Boote lagen an Land gezogen da. Einige Männer und auch Frauen saßen im Sand, flickten Netze, redeten miteinander oder brieten Fisch. Ich habe etwas entdeckt! rief ein Fischer, der auf sie zukam. Der Saboteur hat unsere Boote angebohrt und die Löcher mit irgendwelchem Zeug zugeschmiert, dass sich im Wasser langsam auflöst. Gestern lag eines der Boote in der Flut. Und als sich das Wasser zurückzog waren Löcher im Boot. Sinthoras versprach, dass er versuchen würde das Problem zu lösen. Aber allein traute er sich das nicht zu. Er musste noch Hilfe auftreiben. Vielleicht fand er in der Taverne jemanden. Also verabschiedete er sich von den Fischern und lief zurück zum Gasthaus.
    Geändert von M.C.Gitzi (6.7.09 um 16:33 Uhr)
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    M.C.Gitzi


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  2. #2
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    Daik ging auf den verloren aussehenden jungen Mann zu, der sich selbst nicht wirklich zu helfen wusste. Seine Kleidung und Bewaffnung sah außerdem völlig schlecht und schäbig aus. er hatte zerschlissene Hosen und ein Hemd an, dass seine besten Tage schon lange vermisste. Darüber trug er einen alten Reiseumhang, der keineswegs in besserem Zustand war. Außerdem musste er einigermaßen neu in der Barriere sein, denn sonst wüsste er , wie man in Armaranth Hilfe für eine Mission oder ähnliches bekam.
    "Hi, ich bin Daik. Ich habe mitbekommen, dass du Hilfe benötigst."
    "Ich bin Sinthoras und ich bin ...""neu hier,", vollendete Daik seinen Satz.
    "Woher wusstest du das?"
    "Das merkt man bei dir relativ schnell, aber was für Hilfe brauchst du denn genau?"
    Sinthoras erzählte ihm seine kurze Geschichte in Armarnath und dass er den Fischern helfen wollte, die so fast keinen Fang mehr machten.
    "Ich helfe dir, zum Einen geht es hier um die in den meisten Fällen ehh schon armen Fischer zum Anderen hab ich bald mehr Arbeit als Jäger wie überhaupt gut sein kann, wenn es keinen Fisch mehr gibt."
    Sinthoras Gesicht hellte sofort auf, als er die Hilfe bekam, die er wollte


    // Bring du mal die Handlung richtig ins rollen ist ja dein quest

    p.s. ich habe schon lange die farbe Cyan, da man pale turquoise kaum gesehen hat
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  3. #3
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    Daik und Sinthoras verabredeten, abwechselnd an der Anlegestelle der Fischer Wache zu schieben. Daik ging daraufhin auf eigenen Wunsch zum Strand um die erste Wache zu übernehmen. Das war Sinthoras nur recht und er ging fürs erste zurück in die Herberge um sich für seine Schicht auszuruhen. Daik ging währenddessen zu der kleinen Bucht und sah sich nach einem gut gelegenen Wachposten um. Ein Haufen Felsen der mit Gräsern bewachsen war, erweckte einen guten Eindruck. Er ließ sich dahinter nieder und machte es sich bequem. Es war ein lauer Abend, die Luft war klar, das Meer rauschte...

    Ein Schwall eiskalten Wassers weckte ihn. Durchnässt und prustend sprang er auf und griff zum Schwert. Abgesehen von der Tatsache, dass er ins Leere griff bemerkte er Sinthoras, der mit amüsiertem Blick vor ihm stand. Gut geschlafen? Bei Innos, ja! Tja, wie es aussieht, war unser Saboteur heute Nacht nicht untätig. Dein Schnarchen hat ihn offenbar nicht davon abhalten können, ein weiteres Boot anzubohren. Es tut mir Leid. Ich weiß nicht, wie mir das passieren konnte. Vielleicht etwas zu viel des Mutantrinkens? Als Sinthoras in Daiks zerknirschtes Gesicht sah, musste er lachen. Ist schon in Ordnung Daik. Ich nehms dir nicht übel. Wenn wir heute Abend die ganze Prozedur wiederholen, fang ich mal an. Dann werden wir ja sehen, wer der Ausdauernde ist. Wieder musste er lachen und nun stimmte Daik auch mit ein. Du sagtest, du wüsstest, dass ein Boot beschädigt ist. Woher? Ganz einfach. Die Fischer waren schon draußen und haben mich mit ziemlich mürrischen Mienen begrüßt. Bei Innos!!! Wie lange hab ich geschlafen? Welche Stunde haben wir? Ich würde sagen, etwa eine Stunde vor Mittag. Aber lassen wir es uns vergessen. Komm, die Fischer haben auch noch ein Wörtchen mit dir zu reden. Ach ja, dein Schwert. Ich habe es dir im Schlaf abgenommen. Hier hast du es zurück. Sinthoras ging zum Ufer und Daik folgte ihm mit etwas verwirrtem Blick.

    Im Laufe des Tages redeten die beiden nochmals mit den Fischern, auch wenn es weniger mit dem Saboteur zu tun hatte. Danach gingen sie etwas am Strand spazieren bis ein kleiner Junge sie erneut zu den Fischern rief. Sinthoras und Daik hetzten zurück. Ihre ersten Gedanken waren, dass der Saboteur gefasst war oder wieder zugeschlagen hatte. Aber die Anstrengung war umsonst. Die Fischersfamilie lud sie nur zum Abendessen ein. Als die Sonne am Horizont stand verabschiedeten sie sich und gingen jeweils zu ihren Plätzen: Sinthoras zum Strand um sich einen Wachplatz auszusuchen (Noch was Daik. Weißt du warum es Wachplatz heißt? Weil man wach sein muss während man über etwas wacht. und Daik zu der Herberge, die sie beide nun schon gut kannten. Sinthoras entschied sich füe einen der hölzernen Unterstände der Fischer. Die Netze, die an Stelle von Wänden dahingen, verbargen ihn gut vor wachsamen Blicken. Er summte in Gedanken eine kleine Melodie, die er früher oft gehört hatte. Was zur Folge hatte, dass sie ihm ununterbrochen im Kopf umherschwirrte. Etwa eine Stunde verging. Die Sonne hatte inzwischen dem Mond Platz gemacht. Sinthoras Wachsamkeit hatte etwas nachgelassen. Schließlich war er auch nur ein Mensch. Und im Moment ein müder Mensch. Vielleicht hätte er letzten Abend nicht so lange Karten spielen sollen. Plötzlich rührte sich etwas.Von der anderen Seite des Strandes kam eine kleine Gestalt entlang. Sie bewegte sich vorsichtig und blieb immer wieder stehen. Sinthoras richtete sich vorsichtig und langsam auf. Durch die Maschen der Netze sah er, wie sich die Gestalt an einem der Boote zu schaffen machte. Sinthoras überlegte. Soweit waren er und Daik in ihrere Planung nie gekommen. Wenn er aufspringen und versuchen würde, die Gestalt zu fassen, würde sie ihm höchstwahrscheinlich schnell entwischen. Vom Boot kam ein leises Schaben. Offenbar bohrte der Saboteur ein weiteres Loch. Dann flammte urplötzlich ein Blitz auf, der den ganzen Strand erleuchtete. Die Gestalt fluchte lautstark. In Sachen Alchemie hatte der Unbekannte scheinbar nicht gerade viel Erfahrung. Ein weiterer Blitz kam und für den Bruchteil einer Sekunde konnte Sinthoras nun endlich den Saboteur erkennen. Es war ein Goblin. Ein stinknormaler einfacher Goblin. Leise richtete sich Sinthoras auf - und stieß mit dem Kopf gegen einen Balken. Es rummste und der Goblin sprang vom Boot weg und verschwand in der Dunkelheit. Sinthoras fluchte und hieb in die Luft. Dabei riss er ein Netz samt Holzstange herunter. Er fiel wieder zu Boden und verstrickte sich im Netz. Die Konstruktion knarrte. Kurz blieb es noch ruhig. Dann krachte alles über Sinthoras zusammen. Die restliche Nacht hörte man am Strand nur noch die Wellen und gelegentliches lautes Fluchen.
    Geändert von M.C.Gitzi (8.7.09 um 21:27 Uhr)
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  4. #4
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    Daik war früh aufgewacht,weil er auch früh eingeschlafen war und spazierte nun das improvisierte Hafenbecken entlang. Als er an Sinthoras Versteck angekommen war, sah er nur einen großen Haufen aus Netzen, seilen, Brettern und Balken. Daik kratzte sich am Kopf und zuckte mit den Schultern. Er wollte sich gerade wieder umdrehen, als er einen Fuß aus dem Holzhaufen ragen sah. Schnell räumte Daik den kaufen zur Seite und legte langsam aber sicher Sinthoras frei. Dann rüttelte er ihn kräftig, wodurch er wach wurde.
    "Hey, was ist passiert?"
    "Boar, ich kann mich kaum erinnern. Ich weiß noch dass eine kleine Gestalt von außerhalb gekommen ist und sich an den Booten zu schaffen gemacht hat. Es gab einen Lichtblitz und etwas ähnliches wie ein Fluchen, nur unverständlich und in einer quietschenden Sprache war zu hören. Da war noch was... Es war wichtig. Diese Gestalt war kein Mensch. Krampfhaft versuchte sich Sinthoras zu erinnern. "Jetzt weiß ich es wieder! es war einer dieser lästigen Goblins."
    "Ein Goblin?", fragte Daik ungläubig.
    "Ja ich bin mir ganz sicher."
    "Das gibt keinen Sinn. Goblins sind weder schlau genug solche alchemistischen Substanzen herzustellen, noch einen Zusammenhang zwischen dem Sinken eines Schiffes und dem Bohren der Löcher in der Nacht zuvor herzustellen. Wenn es wirklich ein Goblin war, musste er von einem Magier geschickt werden. Aber die haben nichts gegen Armaranth und wollen für die Bürger nur das Beste. Sonst würden sie nicht einmal in die Barriere kommen."
    "Was machen wir jetzt?"
    "Wir trennen uns. Ich muss mir eine passable Nahkampfwaffe suchen und werde mich mal umhören, ob es irgendwelche auffälligen Magier in letzter Zeit gab. Die Schwarzmagier geraten zwar noch am ehesten in Verdacht, doch selbst denen würde ich das nicht zutrauen. Sie sind meiner Ansicht nach genau so arme Schweine, die Schutz suchen, wie jeder andere hier."
    " Wann treffen wir uns wieder?"
    "Kurz vor Sonnenuntergang, vor der Herberge."
    "Ok, bis dann."
    "Bis heute Abend."
    Während Sintharos sich den immer noch schmerzenden Kopf rieb, ging Daik zielstrebig auf einen Fischerhändler zu. Vielleicht hatte er für ihn eine billige Handaxt. Daik hatte lange genug mit Schwertern gekämpft, aber sie sagten ihm nicht besonders zu. Jetzt wollte er es mit einer Axt versuchen.
    "Grüße dich."
    Der Händler schaute ihn zuerst nicht einmal an, sondern legte weiter die fische aus, die aber in ihrer Stückzahl mager ausfielen.
    "Guten Morgen."
    "Ich bin auf der Suche nach einer billigen Axt für den einhändigen Kampf."
    "Da sind sie bei mir falsch. Versuchen sie es bei dem Schiffsbauer. Einfach die Bretterbude da vorne, die etwas größer ist, als die Restlichen."
    Nun schaute der Fischhändler doch noch auf.
    "Warten sie, sie sind doch einer von den zwei, die versuchen den Saboteur für uns aufzuknöpfen."
    "Ja warum?"
    " Wie kommt ihr voran."
    "Scheint alles viel komplizierter zu sein, wie wir angenommen haben."
    " Wenn du zu dem Schiffsbauer gehst sage ihm, ich, William, schicke dich, dann macht er dir vielleicht einen besseren Preis.
    " Danke."

    Daik ging zu dem Schiffsbauer und erzählte ihm, dass er eine einhändige Kampfaxt brauchte und dass er von William geschickt wurde.
    " Sie wollen doch den Saboteur schnappen, oder?"
    "Ja, das habe ich vor."
    "Wissen sie was? Ich leihe ihnen die Axt für zwei Woche und wenn sie den Saboteur schnappen und umbringen oder hinter Gitter bringen, müssen sie mir kein müdes Goldstück zahlen?"
    "Danke, aber warum habe ich die Ehre, beim Fischhändler konnte ich es ja noch verstehen, aber wegen dem vielen Ausbessern und Neubauen gesunkener Boote profitieren sie ja."
    "Das ist es ja. Mein Geschäft läuft wegen diesem Saboteur so gut, dass schon das Gerücht umläuft, dass ich dafür verantwortlich wäre, doch ich hab damit nichts zu tun und auf lange Sicht wird mir schlechter Ruf nicht gut tun."
    " Ahh, jetzt verstehe ich. Ich muss aber gleich wieder weiter."
    "Ja,natürlich."
    Der Schiffsbauer ging zu seinen Werkzeugen und kramte eine Axt heraus.
    " Die ist zwar nicht groß oder besonders scharf und eher ein Beil als eine Axt aber sie hat mich nie im Stich gelassen. Der Kopf ist aus besonders gutem, Stahl, der gehärtet wurde. Der Stiel ist aus sehr haltbarem Holz und stabil genug für einen doppelt so großen Kopf. Ich hab sie als Werkzeug benutzt, aber als ich sie gekauft habe, hat der Händler gesagt sie ist zum Kämpfen und zum Arbeiten gemacht."
    "Danke."
    Daiks Weg führte ihn zuerst in die Stadt und dann zu den Waldläufern und Jägern, doch niemand konnte ihm irgendeine nützliche Information geben.
    Als das keinen Erfolg brachte, beschloss er sich für einen möglichen Kampf vorzubereiten.
    er suchte sich einen ruhigen Platz zwischen dem Lager der Waldläufer und Druiden und Armaranth auf einer Wiese neben einer dicken weide. seinen Rucksack und das Oberteil seine Snapperlederüstung ab und legte beides unter die Weide.
    Zuerst nahm er sein Beil und machte ein paar Kampfbewegungen und schlug damit ein paar mal Auf die Weide um ein Gefühl für die neue Waffe zu bekommen. Dann ritzte er mit der Axt eine Zielscheibe in den Baum und begann die Probeschüsse. schon nach einigen Schüssen war er eingeschossen und merke, dass er durch seine Abenteuer langsam besser wurde. er zog sich wieder an und nahm seinen Rucksack auf um dann noch einmal zu den Druiden gehen. Er wollte sich genauer darüber informieren, wie mächtig ein Magier sein musste um ein Goblin zu rufen und ihm komplexere Aufgaben zu geben, wie Löcher bohren und sie mit alchemistischen Substanzen zu füllen, was man auch falsch machen konnte.
    Als es Abend war kam er von den langen Erläuterungen und einem Tipp zurück. Goblins beschwören war ein zauber ,der zwar leicht war, aber fast nicht mehr benutzt wurde. Jedoch konnte jemand, der nicht zu den Rängen der Magier gehörte ,aber etwas mehr Mana als ein Nichtzaubernder entweder mit Hilfe eines Buches oder mit Hilfe von Spruchrollen, die aber für diesen Zauber nicht mehr hergestellt wurden, einen Goblin rufen. Mit etwas Übung war das erteilen komplizierterer Befehle möglich, solange der Magier sein Geschöpf sehen konnte -egal aus welcher Entfernung- dann auch möglich.
    Außerdem lehrten Druiden des 2. Kreises Waldläufern und Jägern leichte Sprüche gegen Geld und um sich selbst zu kontrollieren und verbessern. Die höheren Druiden hatten das zwar untersagt, doch erwischen ließen sie sich nicht und alle hielten dicht, wer von ihnen dieses Verbot brach. Er ging wieder nach Armaranth. Auf dem Weg warf er den jetzt überflüssigen Ast weg.

    //Ich weiß es ist fast nur Alltagspost, aber ich wollte den Quest nicht unterbrechen.
    Du kannst jetzt schreiben,was du an dem Tag erlebst, oder so etwas.

    //+ Beil(35 Schaden)
    -Schwerer Ast
    -4 LP
    Bogen +3
    Einhand +1
    Geändert von Nightprowler (8.7.09 um 16:29 Uhr)
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  5. #5
    In magischer Drehung... Benutzerbild von M.C.Gitzi
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    Sinthoras ging inzwischen durch den angrenzenden Wald und zerbrach sich den Kopf über den Goblin in der Nacht. Ein Magier hatte dem Goblin Befehle erteilt. Gut, aber das war trotz allem nur eine Theorie. Und warum sollte ein Magier sich mit armen Fischern abgeben? Was brachte es jemandem, dass die Fischer verschwanden? Er kam einfach auf keine Lösung. Am Wegesrand fand er einige Büschel Rabenkraut. Er schnitt sie ab und legte sie in seinen Beutel. Dann setzte er sich auf einen Baumstumpf und überlegte. In letzter Zeit war er ein wenig ziellos. Er brauchte immer eine ganze Weile, bis er sich einen Plan zurechtgelegt hatte. Er hoffte nur, dass dieser Zustand nicht dauerhaft war. Schließlich beschloss er, erneut zum Strand zu gehen und nachzusehen, wohin der Goblin verschwunden sein könnte. Am Strand war diesmal alles still. Kein Fischer war da. Die Netze hingen am selben Platz wie in der Nacht. Und soweit er sehen konnte, waren auch alle Boote noch da. Aber er dachte sich nichts weiter dabei und ging an der Felswand entlang. Im Groben gesehen bestand die Bucht nur aus dem Meer, dann aus einigen Metern Strand und schließlich ragte eine steile Felswand fast senkrecht in den Himmel hinauf. Sinthoras lief an der Wand entlang und suchte nach einem Durchlass, einer Höhle oder einer Spalte. Einfach irgendetwas, wodurch ein Goblin auf den Strand kommen könnte. Plötzlich tippte ihm jemand auf die Schulter. Er fuhr herum und wollte schon das Schwert ziehen, als er sah, dass es nur einer der Fischer war. Beruhige dich, mein Freund.
    Ich dachte schon... egal. Ich hätte da zwei Fragen an euch. Zuerst würde ich gerne wissen, wo ihr alle seid? Warum arbeitet ihr heute nicht? Und wo kommt man eigentlich hin, wenn man dem Strand immer weiter entlang folgt? Der Mann machte ein trauriges Gesicht.
    Was sollen wir noch arbeiten? kaum sind wir draußen geht irgendeines der Boote auf Grund und wir müssen es wieder umständlich an Land holen. Wir haben nicht einmal Zeit Angeln oder Netze auszuwerfen. So gibt es auch nichts zu reparieren. Wir sind alle in ziemlich schlechter und trauriger Stimmung. Heute arbeiten wir alle in der Stadt um uns ein paar Münzen zu verdienen. Ich bin eigentlich nur aus einem Grund hier... Er grinste. Seltsamerweise ist eines unserer gestelle zum Trocknen der Netze zusammengebrochen.
    Tja, äh, das war dann wohl meine Schuld. tut mir Leid. Ist schon in Ordnung. Daik hat uns alles erzählt. Wenn du der Steilwand immer weiter folgst, kommst du nach etwa einer Meile zu einem Steilufer. Der Strand steigt davor immer weiter an, bevor er plötzlich abbricht. Kennst du vielleicht Höhlen oder breite Spalten hier irgendwo in der Nähe? In der Wand, meine ich. Höhlen? Ähm...nein, ich denke nicht. Tut mir leid, dass ich dir nicht weiterhelfen kann. Aber ich verabschiede mich jetzt. Da muss noch etwas wieder aufgebaut werden. Eine einfache Melodie pfeifend ging der Mann davon. Ferlan setzte sich etwas entmutigt hin. Langsam verlor auch er die Hoffnung. Ob der Goblin übers Wasser kam? Dann wäre das eine Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Plötzlich kam Ferlan eine Idee. Er hob den Kopf und sah die Steilwand hinauf. Sie war ziemlich grob mit vielen Vorsprüngen. Er lief einige Male davor auf und ab. Dann legte er seinen Umhang ab und begann zu klettern. Nach den ersten paar Metern bereute er seine Idee bereits, aber er machte weiter. Einige Male drohte er abzurutschen, aber er ging ruhig und besonnen vor. Nah jedem weiteren Stück bergauf sah er sich zuerst gründlich um und hielt Ausschau nach dem nächsten Vorsprung. Nach einer Weile machte ihm die Sache Spaß. Aber trotzdem wurde er nicht übermütig. Seine Arme begannen ihm weh zu tun, genau so wie sein Rücken. Doch schließlich hatte er es geschafft. Er zog sich an einer Wurzel hoch, setzte den Fuß auf einen Vorsprung und schob sich über die Kante. Eine Weile lag er nur keuchend da. Dann stand er auf und fühlte sich einfach nur... glücklich. Er fühlte sich toll und war stolz auf sich selbst. Danns ah er sich um. Er befand sich auf einer Hochebene. Sie war etwa eine halbe Meile breit und erstreckte sich bis zum Horizont. Vereinzelt standen Nadelbäume da. Und die Aussicht. Er konnte weit aufs Meer hinaussehen, sah die kleine Stadt und die Berge und das wilde Land um sie herum. Nachdem er sich wieder beruhigt hatte, wünschte er sich seinen Mantel. Ein kalter Wind pfiff hier oben und ihm war kalt. Dann sah er es und er fühlte sich noch besser. Ein eiserner Ring war einige Meter von ihm entfernt nahe am Abgrund befestigt. Und daneben lag eine große Rolle. Es war eine ellenlange Strickleiter. So also war der Goblin auf den Strand gekommen. Eine andere Möglichkeit schien es fast nicht zu geben. Auch wenn das ganze Rätsle noch nicht gelöst war, war er heute der Lösung doch zumindest ein Stückchen weitergekommen. Er beschloss sich noch ein bisschen umzusehen und wenn er keinen anderen Weg fand, wieder zum Strand hinunterzuklettern.

    //Wie machst du es, dass dein link zum LP-Stand auch so heißt?

    //+ 5 Blätter Rabenkraut
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    M.C.Gitzi


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  6. #6
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    Daik hatte sich zum Mittagessen einmal wieder Fleischwanzen aus seinem Unterschlupf gemacht. Sie waren einigermaßen bekömmlich und schmeckten nach Hünchen, hatten aber einen unangenehmen Nachgeschmack. Roh waren sie jedoch allein geschmacklich ungenießbar.
    Während er das Essen mit Wasser aus einem Waldbach herunter schlang legte er sich eine Theorie zurecht, die plausibel war und alles, was sie jetzt wussten in einem logischen Zusammenhang vereinte.
    Ein Jäger hat von einem der Druiden den Zauber einen Goblin zu beschwören gelernt bekommen und durch Meditation, ein Amulett oder einen Trank genügend Mana dafür bekommen.
    Im Wald hatte er genügend Zugang zu bestimmter erde oder Pflanzen um eine Substanz mit den benötigten Eigenschaften herzustellen . Entweder er hatte ein Rezept , es wurde ihm beigebracht oder er hat sie durch Zufall eindeckt. Jedenfalls schickte er den Goblin los, um nicht möglicherweise erkannt zu werden und gab ihm von der Klippe aus oder irgendwo anders versteckt Befehle. Sein Ziel war es die Fischerei zum erliegen zu bringen, um für sein Fleisch bessere Preise zu ergattern.
    Daik wurde langsam sehr wütend wegen diesem Menschen. andere hungern zu lassen, nur um selbst mehr Profit zu machen, war für ihn schäbiger und verdorbener wie die Orks, die für ihren Gott mordeten und versklavten. Sie machten es nicht aus Profitgier und hatten wenigstens Ehre bei dem, was sie taten, ganz anders wie die Orksöldner. Diese ordnete Daik genauso ein, wie diesen Jäger, sollte sich seine Theorie bestätigen. eine Ausnahme machte er bei den Söldnern, die von der Sache der Orks überzeugt waren und es nicht nur machten, um Geld zu verdienen oder zu überleben, doch diese gab es kaum, wie Daik gehört hatte.

    Nun war nur noch zu überlegen, was als Nächstes zu machen sei. Er hätte sich auch einem Jäger durchfragen können, der den Spruch beherrschte oder sich mit dem Vorwand den Spruch auch können zu wollen, mit dem Druiden, der ihn verbotenerweise lehrte in Verbindung setzten. Doch wahrscheinlich hätte er keinen Erfolg, weil seine gute Beziehung zu den oberen Druiden weithin als bekannt galt. Sie könnten meinen, dass er den Auftrag hatte, herauszufinden, wer von den Duriden Magie lehrte.

    Beides schlug er sich erst einmal aus dem Kopf. Er hate die falsche Reputation und Sinthoras, der noch unbekannt war, war kein Jäger oder Waldläufer.

    Daik beschloss erst einmal auszuhalten und wie verabredet zum Sonnen untergang bei der Herberge sein. Dieses mal würden sie beide wachen, wenn Sinthoras sie auch nicht sonderlich weiter bringen würde.

    //ist nicht viel, aber prägnant mit meiner Eigenen Meinung, was Pargmatismus angeht
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  7. #7
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    Nachdem sich Sinthoras eine Weile umgesehen hatte, fand er einen schmalen Pfad, der einen Schritt breit war und im Zick-Zack die Felswand auf der anderen Seite hinunterlief. Diesem Pfad folgte Sinthoras vorsichtig. Unten angekommen fand er sich in einem dichten Wald wieder. Überall wucherten wilde Pflanzen zwischen den Bäumen. In der Nähe hörte er einen kleinen Bach plätschern. Die schöne Vegetation versetzte ihn fast augenblicklich in eine gute Laune. Außerdem freute er sich noch immer über seine Entdeckung auf dem Felsplateu. Er lief durch den Wald und hielt sich immer in Sichtweite der Felswand, so dass er irgendwann wieder zu der kleinen Stadt kommen mußte. Aber dann entdekte er im weichen Moosboden vor ihm einen tiefen Abdruck. Jetzt kamen ihm seine Fähigkeiten im Spurenlesen, die er eigentlich so gut wie nie brauchte, zu gute. Er kniete sich nieder und betrachtete sie. Sie war frisch, so viel stand fest. Das Moos hatte sich noch nicht wieder aufgerichtet. Er überlegte kurz und ging dann der Spur nach. Wer auch immer sie hinterlassen hatte, verstand nicht viel vom Spuren verwischen. Oder ihm war es gleich gewesen. Blätter und Äste waren abgeknickt; Gras niedergetrampelt und die Erde aufgewühlt. Für Sinthoras sah es so aus, als ob die Person in großer Eile gewesen wäre. Nach einer Weile veränderte sich die Umgebung. Sie wurde felsiger und die Vegetation wich zurück und machte Kiefern und anderen Nadelbäumen platz. Es wurde immer schwieriger der Spur zu folgen und einige Male dachte Sinthoras, dass er sie verloren hätte. Dann hörte er ein Geräusch. Er legte die Hand an den Schwertgriff und schlich leise weiter. Er kam um einen großen Felsen herum, als eine Gestalt von der anderen Seite auf ihn zustürmte. Er hatte keine Zeit jemanden zu erkennen. Instinktiv zog er sein Schwert und führte einen Hieb gegen den Unbekannten.
    Metall schlug auf Metall als der andere parierte. Dann erkannte Sinthoras, wen er da vor sich hatte. Daik?!
    Sinthoras? Du bist es? Ich dachte... Was machst du hier?
    Dasselbe könnte ich dich fragen. ich bin diesen Spuren gefolgt.
    Ich war hinter dem verursacher her. Ich war in der Stadt unterwegs. Da habe ich einen Jäger gesehen, der mit einem Druiden gespochen hat. Es war in einer kleinen Gasse. Und weil mir das verdächtig vorkam und wir im Moment auch keine andere Spur haben, bin ich ihm gefolgt. Und so kam ich bis hierher. Und als du kamst, dachte ich es war der Jäger. Ich glaube, dass er mich irgendwann bemerkt hat, denn er ist schneller gelaufen.
    Sinthoras erzählte ihm von seiner Entdeckung auf dem Felsplateu. Daraufhin beschlossen sie in aller Kürze, den Spuren so gut es ging, weiter zu folgen. Nach einer Weile änderte sich die Gegend wieder. Wo zuvor große Felsen herumlagen, begannen hier nun wieder Pflanzen zu wachsen und man sah auch wieder mehr Laubbäume. Schließlich sahen sie auf der anderen Seite von einem kleinen Fluss ein Haus stehen. Es war aus groben Baumstämmen gezimmert und sah etwas ungepflegt aus. Einige Fenster waren eingeschlagen. Gerade trat ein Mann aus der Tür und sah sich um. Sinthoras und Daik gingen hinter einem umgefallenen Baumstamm in Deckung.
    Das ist er. Der Mann, den ich in der Stadt gesehen habe. Was sollen wir jetzt tun?
    Sinthoras woltle gerade antworten, als ein bekanntes Geräusch an ihre Ohren kam. Es war ein irres Kichern, dass sich aber auch anhörte wie ein Schnauben. Es waren die typischen Geräusche eines Goblins. Vorsichtig sahen sie über den Stamm. Der Jäger stand vor der Hütte und gab einem Goblin, der vor ihm stand, ein kleines Säckchen. Der Goblin nahm es und verschwand schnell im Gebüsch. Der Jäger sah sich noch einmal um und ging dann wieder hinein.
    Das ist er. Bestimmt. Es kann kein Zufall sein. Er hat dem Goblin gerade eben wieder etwas von dem alchemistischen Pulver gegeben. Es ist zwar nur eine Vermutung, aber ich glaube ich weiß, warum die Fenster teilweise kaputt sind. Bestimmt hat er mit dem Pulver ein wenig herumexperimentiert. Und ich vermute, dass das nicht so gut gelaufen ist. Vielleicht eine kleine Explosion.
    Wie auch immer. Was sollen wir jetzt tun? Versuchen, ihn festzunehmen? Wir sollten auch versuchen, den Goblin zu erwischen.
    Ich bin mir jetzt ziemlich sicher, dass das der Saboteur ist. Zumindest hat er den Goblin angestiftet. Ich bin dafür, dass wir ihn überwältigen, wenn es dunkel geworden ist. Der Fluss wird unsere Geräusche dämpfen.
    Also warteten sie. Dabei erzählte Daik ihm von seiner Vermutung, dass ein Druide mit im Spiel sein könnte. Sinthoras war sich zwar nicht sicher, aber er sagte, dass sie nun zuerst die Sabotageakte unterbinden müssten, bevor sie noch weiter gingen. Und Daik stimmte zu. Als es schließlich dämmerte, schlichen sie in einigem Abstand auf das Haus zu. Sie durchquerten den Fluss und kamen schließlich an der Türe an. Unterwegs hatten sie sich noch harte Stöcke gesucht. Schließlich wollten sie den Jäger nicht töten, sollte es zu einem Kampf kommen. Sinthoras klopfte an die Tür. Von drinnen kam keine Antwort. Er wollte erst noch höflich bleiben, aber plötzlich war er es leid. Er rammte mit einem kräftigen Tritt die dünne Holztür auf und trat in die Hütte. Drinnen war es ziemlich luxuriös eingerichtet. Sogar ein steinerner Kamin stand hier, nur dass er aus war. Der Jäger sprang von dem Stuhl auf, auf dem er gesessen war und zog sein Schwert. Jetzt kam Sinthoras wieder zur Vernunft. Er glaubte nicht, dass sein kämpferisches Geschick und seine Waffe ausreichen würden um den Mann zu überwältigen. Er wich einem Hocker aus, den der Jäger nach ihm warf. Plötzlich stürzte Daik herein. Der Mann war für einen Moment überrascht, dass Sinthoras alleine war. Aber kurz darauf hatte er sich wieder gefasst und attackierte Daik. Sinthoras schlich sich inzwischen an dem Mann vorbei und wollte ihn hinterrücks niederschlagen. Aber der Jäger bemerkte ihn und drehte sich blitzschnell um. Gerade wollte er Sinthoras sein Schwert in den Bauch stechen, als Daik ihm den Schwertknauf auf den Kopf hieb. Der Mann verdrehte die Augen und sackte zusammen.
    Danke. Er hätte mich fast erwischt. Daik grinste und steckte seine Waffe weg.
    Es war ein Anfänger, auch wenn er einen ganz netten Zahnstocher hatte. Aber er hat den fehler gemacht, mir den rücken zuzukehren. Er hob den Rapier des Jägers auf und steckte ihn ein. Dann fesselten sie den Jäger und schleiften ihn in ein anderes Zimmer. Danach beschlossen sie auf den Goblin zu warten und - wenn möglich - ihn ebenfalls gefangen zu nehmen. Dies gelang auch mit einer kleinen Falle von Sinthoras. Als der Goblin spät in der Nacht wiederkam, rief Daik mit verstellter Stimme, er solle hereinkommen. Kaum war der Goblin drinnen, zappelte er auch schon in dem Netz, dass Sinthoras in dem Haus gefunden hatte. Als ihre beiden Gefangenen schließlich sicher untergebracht waren, gingen Daik und Sinthoras schlafen. Aber davor sprachen sie noch miteinander.
    Daik, ich habe nachgedacht. Ich weiß nicht, ob es reichen wird, den Jäger und den Goblin einzusperren. Wenn deine Theorie wahr ist und ein Druide die Hand im Spiel hat, sollten wir versuchen, auch diesen auszuschalten. Ich weiß nicht, warum der Jäger die Fischer vertreiben wollte. Dass er bessere Preise für sein Fleisch wollte, hört sich aber ziemlich glaubwürdig an, auch wenn seine Vorgehensweise völlig übertrieben und gemein ist. Immerhin steht das Überleben vieler Menschen auf dem Spiel. Wenn die Fischer vertrieben werden, weiß ich nicht, was sie tun sollen. Dass der Jäger mit einem Druiden gehandelt hat, ist ziemlich wahrscheinlich.
    Ja, du hast recht. Ich bin sicher, dass es ein beschworener Goblin ist. Die wilden Goblins würden sich wohl kaum mit den Menschen zusammentun. Aber nun lass uns zur Ruhe gehen. ich bin den ganzen Tag in diesem Wald rumgestapft.
    Und daraufhin gingen sie schlafen. Ihre Ruhe wurde nur durch das Fluchen und Zetern des Goblins hin und wieder gestört.

    // Sinthoras: + 1 Fischernetz
    // Daik: +1 schartiger Rapier (Nahkampfschaden: 44)
    Geändert von M.C.Gitzi (17.7.09 um 15:44 Uhr)
    Besten Gruß und vielen Dank,
    M.C.Gitzi


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  8. #8
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    Sie schliefen immer abwechselnd, um sicherzustellen, dass ihre beiden Gefangenen auch ruhig blieben und sich nicht befreiten.
    Daik hatte die letzte Schicht übernommen und die Sonne erhob sich tief oragne als riesiger Feuerball am Himmel.
    Immer wieder schaute sich Daik den Sonnenaufgang an. Das Licht des Himmelskörpers tauchte die dicken Wolken, die am Himmel hingen in eine tieforgane, fast rote Farbe. Angesichts dieses imposanten Anblicks rief sich Daik wieder in die Gedanken, wie wenig er von der Welt gesehen hatte, wie viele unentdeckte Länder es gab und wie viel noch getan werden musste, um eine bessere Zeit für Armaranth und den ganzen Kontinent herbeizuführen.
    Daiks Gedanken schweifen ab. Er dachte über den Sinn der ganzen Welt nach, über seine Taten und sich selbst. Dabei spielte er mit seinem Beil. Seine neue Waffe gefiel ihm viel mehr, als sein Schwert, das für ihn viel zu lang war. er konnte zwar nicht mehr so gut parieren mit der kurzen Waffe und hatte eine kleinere Reichweite, doch sie war nicht so sperrig und er konnte sich so viel besser unter Schlägen wegducken, er war mobiler und konnte schnellere Angriffe ausführen.
    Außerdem richtete ein Treffer dieses Beiles viel mehr an, wie es sein altes Schwert. Er merkte auch, dass er das Beil, wegen des Gewichtes, das viel kleiner war, als das seines alten Schwertes auch nur mit der linken Hand führen konnte. Zur Not könnte er so mit dem Beil in der Linken und dem Rapierer, den er dem Jäger abgenommen hatte, in der Rechten kämpfen. Diesen Kampfstil mit zwei Waffen hatte er schon bei Jack gesehen und er glaubte zu wissen, dass in Varrant auch mit zwei Schwertern gekämpft wurde.
    Plötzlich rührte sich etwas. Daik drehte sich vom Fenster weg und sah, dass Sinthoras aufgewacht war. "Morgen." Sinthoras gähnte herzhaft und streckte sich."Morgen. Man hab ich einen Hunger."
    "Wenn du ein Feuer machst und auf unsere unfreiwilligen Gäste aufpasst, gehe ich schnell was schiessen."

    Eine Stunde später brieten zwei Kaninchen über einem kleinen prasselnden Feuer. Eines bekamen ihre zwei Gefangenen.
    Nach diesem kräftigen Frühstück, befragten sie ihre Gäste.
    "Weshalb lässt du die Fischerboote von einem Goblin sabotieren?" Daiks stimme klang hart und wütend.
    "Ich werde dafür bezahlt, ehrlich! Ich bekomme 50 Goldstücke pro Nacht und auserdem läuft so mein eigenes Geschäft auch besser."
    "Wer sollte dich für so etwas bezahlen? Welcher Bastard würde so etwas machen, warum Schiebst du die Schuld nicht auf andere, sondern gibst wenigstens zu dass halb Armaranth wegen dir hohe Preise für Essen zahlen muss?"
    "Ehrlich, der Schiffsbauer hatte die Idee. Er hat in den letzten Tagen so viel verdient, wie sonst in zwei Mondumläufen."
    Daik ging ein Licht auf, irgendwas hatte ihn in der Art seiner Zuvorkommenheit gestört.
    "Ehrlich, er besorgt mir die alchemistische Substanz und auch er hatte die Idee, ich bin nur ein Söldner. Ich wollte ab heute aufhören. Ich hab ein schlechtes Gewissen, aber die Bezahlung und die anderen Vorteile waren einfach zu verlockend.
    Daik schlug ihm ins Gesicht und brach ihm die Nase, dann schubste er den Stuhl , auf den sie ihn gefesselt hatten, um.
    Sein Beil fuhr mit tödlicher Genauigkeit herab. Blutüberströmt und zitternd vor Angst richtete sich der Jäger auf .
    Seine Nase hatte sein ganze Brust mit einem Schwall Blut überschüttet und dort, wo das Beil die fesseln durchtrennt hatte, war ein kleiner oberflächlicher Schnitt.
    "Das war für das, was du getan hast. Gehe deiner Berufung als Jäger nach. Ich würde es begrüßen, wenn du zur Wiedergutmachung bis zum Ende des Jahres die Hälfte von dem Fleisch deiner Beute an die Armen verschenkst. Aber das ist deine Sache, dein Gewissen beruhigt es allenfalls. Um unseren Herr Schiffsbauer kümmere ich mich persönlich.
    Sintoras ,der sich bis jetzt im Hintergrund gehalten hatte machte sich ebenfalls erbost zu Wort
    "Wenn du noch einmal etwas schlechtes machst, sehen wir uns wieder und dann leidet nicht nur deine Nase."
    "Darauf kannst du dich verlassen.",fügte Daik hinzu.
    Daik lies den Goblin , nachdem er ihn entwaffnet und den Rest der Substanz abgenommen und in das Feuer geworfen hatte, frei und gab dem Jäger seinen Rapier zurück.
    Hier war ein Mensch, den man noch zum guten ändern konnte. Doch beim Schiffsbauer sah es ganz anders aus. Er war erst einmal so kaltblütig einen Plan zu schmieden,um sein Geld zu vermehren, in dem das Hungern von vielen Menschen wie eine Selbstverständlichkeit war. Und Daik vermutete ihm machte es nicht einmal etwas aus. Dann besaß er die Frechheit ihm ins Gesicht zu lügen und ihn auf seinen bezahlten Mann anzusetzen, nur weil er vermutete, er würde bald aussteigen und nicht wollte, dass er plauderte.

    Wütend gingen Daik und Sinthoras zu der Hafenmiliz. wegen fehlender Beweise konnten sie nicht zu den Infanteristen, da sie keine Beweise hatten.
    Die Hafenmiliz nahm das nicht so genau.

    Dort angekommen erzählte Sinthoras ihnen, was der Bootsbauer verbrochen hatte.
    "Tut mir Leid, da können wir nichts machen und ohne Beweise wollen wir das auch nicht. Er ist der einzige Bootsbauer in Armaranth und wir können auf ihn nicht verzichten."
    "Dann müssen wir ihn uns selbst vornehmen?"
    "Wenn ihr ihn so verletzt, sodass er nicht arbeiten kann oder ihn tötet, werdet ihr ohne Prozess exekutiert."
    Daiks stets wachsende Vermutung wurde nun zur Gewissheit. Die Hafenmiliz war geschmiert worden. Deshalb gab es nachts nie Wachen, wenn die Boote sabotiert wurden.
    Er flüsterte die Neuigkeit Sinthoras ins Ohr.
    " Danke, für ihre Mühe, auch wenn sie nichts ausrichten können."

    Sie verließen wieder das Hauptquartier.

    "Was machen wir jetzt?"
    "Wir gehen zum Bootsbauer und machen ihm mächtig Angst. Und wenn er nicht durch Worte umgestimmte werden will, gibt es genügend Kniffe, die riesige Schmerzen verursachen. Außerdem gibt es Körperteile, die man zum Schiffsbauen nicht braucht. Ein Ohr oder Zeh zum Beispiel."
    Daik beließ es bei dieser Andeutung und ging ruhigen Schrittes in Richtung Werft.

    //
    Daik:
    -Rapier
    You don't have a Soul. You are a soul. You have a body.
    Like Gothic? Like Writing?: Gothic-RPG

  9. #9
    In magischer Drehung... Benutzerbild von M.C.Gitzi
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    Und so waren Daik und Sinthoras auf dem Weg zu der Werft. Die Werft von Amaranth war eine große Ansammlung von Hütten, Stegen, Holzstapeln, Feuerstellen und Felsen. Überall gab es kleine Winkel und schmale Stege die sich kreuzten und sich irgendwo verloren. Am Anfang war die Werft ein geordnetes Gebäude gewesen, aber mit den jahren wurde immer mehr angebaut. Im Zentrum der Werft lag ein großes Trockendock.
    Daik und Sinthoras erkundigten sich bei einem Arbeiter nach dem Weg zum Verwalter der Werft. Der gab ihnen daraufhin eine Karte mit. Trotzdem benötigten Daik und Sinthoras noch eine halbe Stunde, bis sie endlich das Haus fanden. Sie klopften kurz und ohne eine Antwort abzuwarten, traten sie ein. Innnen war ein großer heller Raum. Hinter einem Tisch saß ein fetter Mann, der sich ziemlich herausgeputzt hatte. Offenbar liefen die Geschäfte für den Bootsbauer gut - wenn nicht sogar zu gut. Bevor sie eintraten, hatten sie sich noch einen Plan zurechtgelegt. Sie grüßten kurz und warteten.
    Was wollt ihr? Seht ihr nicht, dass ich zu tun habe?
    Ich fürchte, das ist uns tatsächlich entgangen.
    Wir sind von dem Druiden geschickt wurden. Er fragt, ob du noch mehr von diesem Pulver brauchst.
    Damit warf er das Säckchen mit dem alchemistischen Pulver auf den Tisch. Der Bootsbauer richtete sich umständlich auf und nahm das Säckchen in die Hand. Er sah hinein und nickte dann kurz.
    Ihr seid wirklich von ihm geschickt? Hmm. Ihr könnt ihm ausrichten, dass ich immer noch mehr benötige. Und auch die Spruchrollen müssen aufgefrischt worden. Die Übergabe soll am abgesprochenen Ort stattfinden.
    Und wo ist das? Ihr könnt sicherlich verstehen, dass ein Druide nicht immer Zeit hat um euch die Sachen auszuhändigen.
    Und wenn wir die Waren übergeben sollen, müssen wir ganz genau wissen, wo der Ort ist.
    Der Mann musterte sie misstrauisch. Er kratzte sich am Kopf.
    Was redet ihr da? Er ist noch nie zur Übergabe gekommen. Wer seid ihr überhaupt und warum fragt ihr mich das alles? Es war doch alles ganz klar abgesprochen. Ihr...
    Plötzlich verzog er das Gesicht und sah Daik an. Plötzlich legte sich ein Ausdruck des Erkennens auf sein Gesicht.
    Ich kenne dich! Du bist dieser komische Typ, der den Fischern helfen will. Das spricht sich im ganzen Land herum.
    Mit einer erstaunlichen Wendigkeit sprang er auf und rannte eine Treppe hoch. Sinthoras fluchte und setzte ihm nach. Daik zog sein Beil und lief aus dem Haus. Sicherlich hatte der Bootsbauer vor, in dem Gewimmel der Gassen unterzutauchen.
    Sinthoras kam oben in einen Raum, der komplett leer war, bis auf eine Tür in der Wand. Sie stand offen und er sah den Werftbesitzer über eine Mauer balancieren. Er rannte hinterher und sprang über den Abgrund. Er streckte die Hand aus und wollte den Mann packen. Da stolperte er über ein Brett und schlug hin. Der Werftbesitzer lachte und verschwand hinter einer Ecke. Sinthoras richtete sich stöhnend auf. Er würde ihn nicht mehr einholen. Nun konnte er nur noch hoffen, dass Daik mehr Glück haben würde.

    Daik lief einen schmalen Weg zwischen zwei Bretterzäunen entlang. Dann stieg er eine Leiter hinauf, die auf das Dach einer kleinen Hütte führte. Er sah wie Sinthoras über einen Abgrund sprang und kurz darauf hinfiel. Der Mann rannte um eine Ecke und verschwand aus seinem Blickfeld. Aber nur für einen Moment. Dann sah er ihn auf einer Terasse laufen. Der Mann hielt auf einen Steg zu; und an dem Steg lag ein kleines Boot im Wasser. Daik fluchte mal wieder laut vor sich hin. Wenn er dem Mann einfach nur nachlaufen würde, wäre der Bootsbauer schnell mit dem Boot geflohen. Dann sah er den Kran an dem Trockendock. Er rannte darauf zu und stieg auf den Haken. Seine Füße fanden in seiner Schwingung gut Platz und halt. Er zog sein Beil und durchschlug ein Halteseil. Der Kran ächzte und schwang herum. Daik hielt sich krampfhaft fest und ließ kurz darauf los. Er flog kurz durch die Luft und landete dann auf dem kleinen Steg - direkt vor den Füßen des Bootsbauers. Der konnte nicht mehr ausweichen und fiel über ihn drüber. Daik richtete sich auf und schwankte. Ihm war kotzübel. Aber er schaffte es, den Bootsbesitzer zu packen und zu fesseln. Der Mann war mit dem Kopf gegen einen Pfosten gestoßen und war ohnmächtig. Kurz darauf erschien Sinthoras und zusammen schafften sie den fetten Mann zurück in das Haus, aus dem sie noch vor kurzem aufgebrochen waren.

    Nachdem der Mann wieder aufgewacht war, gab er alles zu. Sie gingen zur Stadtmiliz. Diese war nicht bestochen - offenbar hatte der Bootsbauer gedacht, dass nur die Wachen über den Hafen sich um so ein Problem kümmern würden. Der Bootsbauer wurde in Zwangsarbeit gesetzt. Das bedeutete im Wesentlichen, dass er ab sofort angekettet in der Werft arbeiten würde. Seine Kenntnisse waren leider unverzichtlich. Die Fischer waren überglücklich. Sie bedankten sich überschwänglich bei Sinthoras und Daik und nötigten sie dazu mit ihnen zu essen. Der letzte fang war großartig gewesen und am Abend bereiteten sie daraus ein köstliches einfaches Mahl zu. Sinthoras gaben sie zum Abschluss noch einen langen scharfen Dolch. Daik bekam einen warmen Mantel. Außerdem versprachen sie den beiden, ihnen zu helfen, sollten sie eines Tages ein boot haben wollten. Sinthoras und Daik verabschiedeten sich und versprachen sich gegenseitig, sich bald wieder zu treffen. Sie saßen noch lange mit einer Flasche Wein am Strand.

    Quest beendet

    //Daik: + warmen Fischermantel (Werte kannst du dir selber aussuchen)

    //Sinthoras: + Fischersdolch (Schaden: 14)
    Geändert von M.C.Gitzi (29.7.09 um 20:32 Uhr)
    Besten Gruß und vielen Dank,
    M.C.Gitzi


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  10. #10
    Held im Erdbeerfeld Benutzerbild von Sir_Conan
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    Oct 04
    Ort
    Jägerlager
    Beiträge
    1.623
    Questbewertung ,,Der Saboteur"

    So ihr beiden,
    die Questidee hat mir ganz gut gefallen, auch was ihr drauß gemacht habt. Schön geschrieben, hat Spaß gemacht zu lesen.

    Ich würde sagen:
    -> Gitzi Beförderung in Rang 1 (Gilde deiner Wahl) + die damit verbundenen 10 LP Beförderungsbonus

    -> hn mann 4 Lernpunkte

    Das du den Quest nochmal überarbeiten wolltest, ist mir nicht entgangen. Wenn sich hier dran noch was tut, schreib mir bitte eben eine PN, dann gucke ich nochmal drüber. Ansonsten machen wir hier demnächst dicht, ich möchte euch beiden bei der Hauptstory dabei haben

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