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Thema: [Allgemein] Entwicklungen in der Spielebranche

  1. #1
    Nothing personal Benutzerbild von pothead
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    [Allgemein] Entwicklungen in der Spielebranche

    Hi

    Da es in letzter Zeit vermehrt zu Übernahmen, Umstrukturierungen und Schliessungen in der Spielebranche kam und sicherlich noch kommt, hier nun ein Thema um das Neueste zu präsentieren und zu kommentieren.

    EA schmeisst BioWare und Mythic zusammen.

    Einsparungen auch bei EA.
    So macht der Branchenriese aus BioWare(MassEffect;Dragon Age: Origins) und Mythic(Warhammer Online: Age of Reckoning) eine MMO/RPG Studiogruppe.
    Deren Geschicke sollen von Ray Muzyka, einem der beiden bisherigen BioWare-Chefs, geleitet werden. Greg Zeschuk, BioWare-Gründer Nummer 2, wird für den Kreativbereich in der neuen Sparte zuständig sein.
    Marc Jacobs, der bisherige General Manager Mythics, hat das Unternehmen laut Angaben EAs bereits gestern verlassen.

    ZeniMax übernimmt idSoftware
    Einer der letzten unabhängigen Spieleentwickler wurde nun doch von einem Größerem geschluckt.
    idSoftware(Doom) wurde vom Bethesda Softworks Mutterkonzern ZeniMax übernommen.
    Somit werden alle nächsten Titel(Doom 4) über Bethesda vertrieben, außer Rage, welches wegen noch bestehender Verträge über EA vertrieben wird.

    Am Management und Führung von id soll sich nichts ändern.
    Das Team soll so weiterarbeiten wie bisher.
    Id-Chef Todd Hollenshead lässt verlauten:

    "Dies war eine besondere Gelegenheit sich mit einem cleveren, intelligent vorgehenden Publisher wie Bethesda Softworks zusammenzutun, wo die Interessen des Studios und des Publishers voll auf die Entwicklung und das Marketing unserer Spiele ausgerichtet ist."
    "Das versetzt id mit Blick in die Zukunft in eine viel versprechende Position. Wir können jetzt alle unsere Marken unter einem Dach weiterentwickeln, dabei auf mehrere Teams zurückgreifen und dabei gleichzeitig weiterforschen, um sie zu unterstützen. Wir werden größer und stärker werden dadurch, dass wir die besten Leute anheuern, um zukünftige Meilensteine zu produzieren. Und wenn es abgedroschen klingen mag, wenn ich sage, dass ich wegen des Deals extrem zufrieden und aufgeregt bin - ich bin es." so Hollenshead weiter.

    Weiterhin fallen mit der Übernahme auch alle Rechte der Marken Wolfenstein, Quake, Commander Keen usw. an ZeniMax.

    Nach BioWare, welches vor anderthalb Jahren von EA aufgekauft wurde, begibt sich somit ein weiteres etabliertes und bis dato unabhänges Studio in die Arme eines größeren Unternehmens. Im nordamerikanischen Bereich verbleiben somit nur noch zwei Firmen, die relativ gefestigt sind und mit ihren Engines und/oder Verkaufsplattformen ein zweites Standbein haben: Epic und Valve.

    quelle:4Players

    Beste Grüße
    pot
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  2. #2
    █████████████ Benutzerbild von Santa
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    Ich dachte Valve gehört schon zu EA. Warum werden denn alle neuen Kopien von Valve Games nun über EA Classic vertrieben??? Da würd ich gern aufgeklärt werden.
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  3. #3
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    Zitat Zitat von Santa Beitrag anzeigen
    Ich dachte Valve gehört schon zu EA. Warum werden denn alle neuen Kopien von Valve Games nun über EA Classic vertrieben??? Da würd ich gern aufgeklärt werden.
    EA hat eine Partnerschaft mit Valve, diese sogenannten "EA Partners"-Dinger. Das gleiche ist ja auch bei Crytek: Bei Crysis ziert das EA-Logo auch die Intro-Sequenz des Spiels, wobei die genausowenig wie Valve zu dem Konzern gehören.

    Genaueres weiß ich leider nicht. Eventuell PR- und Marketing-Strategien.

  4. #4
    Nothing personal Benutzerbild von pothead
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    Hi

    Rom hat es eigentlich schon ganz gut erklärt.
    EA ist eine Partnerschaft mit Valve eingegangen, weil sie mit Steam eine gut ausgebaute und bekannte Vertriebsplattform haben und EA diese auch nutzen will.
    Das war es eigentlich soweit ich weiß.

    beste Grüße
    pot
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  5. #5
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    Ubisoft expandiert

    Hi

    Während überall gespart werden muss und gespart wird, gründet Ubisoft in Kanada sein zweites großes Studio.
    Dieses in Toronto angesiedelte Studio soll mit knapp 800 Mitarbeitern an AAA Produkten/Spielen arbeiten und mit der dortigen Filmindustrie zusammenarbeiten.
    Der kanadische Staat lässt sich das ganze ungefähr 263 Millionen kanadische Dollar - etwa 162 Mio. Euro kosten. Ubisoft selbst steckt knapp 300 Millionen Euro in das Studio.
    Yannis Mallat, der die Geschicke von Ubisoft Montreal leitet, soll auch für das neueste Mitglied der Studiofamilie zuständig sein.

    In Montreal hat Ubisoft sein größtes kanadisches Studio.
    Dort werden momentan mit 2300 Mitarbeitern Spiele wie Assassins Creed II und Splinter Cell Conviction entwickelt.

    quelle: 4Players

    beste Grüße
    pot
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  6. #6
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    Namco Bandai - Neue Vertriebsstrukturen

    Hi

    Namco Bandai Games, bisher über Atari in Europa vertrieben, schafft sich eine neue Distributionsorganisation.
    Namco Bandai Partners, so der Name der Organisation, vertreibt weltweit, ausgenommen Nordamerika und Japan, sowohl Titel von Namco Bandai Games als auch Spiele von Atari und anderen internationalen Publishern.

    Original heißt es in der Stellungnahme:
    "Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit allen unseren geschätzten Partnern in den Bereichen Einzelhandel, Medien und Publishing, damit unser bereits jetzt erfolgreiches Vertriebsgeschäft als Teil der NAMCO BANDAI Games Familie noch erfolgreicher wird", so Jackie Fromion, CEO von NAMCO BANDAI Partners. "Mit unseren engagierten und erfahrenen Teams von Fachleuten rund um den Globus stellen wir eine erstklassige Distributionslösung zur Verfügung und sind davon überzeugt, dass eine wachsende Anzahl von Publishern hiervon Gebrauch machen wird. Unsere Vision ist ein erfolgreiches, attraktives und profitables Unternehmen, in dem die Menschen gerne arbeiten."

    quelle: Namco Bandai Partners Pressemitteilung

    beste Grüße
    pot
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  7. #7
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    Infinity Ward Chefs anscheinend gefeuert!

    Hi

    Auch extremer Erfolg kann zwischenmenschliche Probleme, unterschiedliche Ansichten und Ziele nicht ewig überspielen.
    Da zumindest zeigt das momentan im Umlauf befindliche Gerücht.
    Dieses besagt, dass ActivisionBlizzard die beiden Leitenden Persönlichkeiten von InfinityWard rausgeschmissen hat.
    Das passierte auf eine sehr "extreme", doch anscheinend "normale" ActivisionBlizzard Art.
    So wurden Vince Zampella (Studioboss) und Jason West (Chief Technology Officer) von 2 wortkargen Security Leuten aus dem Gebäude gebracht, ohne die Möglichkeit nochmals an ihren Schreibtisch zu können. Hart aber wohl so üblich.

    Geschäftliches kann wohl nicht der Grund gewesen sein, da InfinityWard mit CoD MWI und CoD MWII die erfolgreichsten Shooter der letzten paar Jahre geschaffen hatte und ActivisionBlizzard als Publisher einen wahren Geldregen einbrachte.
    Allein Modern Warfare II spielte mehr als 1 Mrd. Dollar in die Kassen.

    Wir dürfen gespannt sein wie es mit den Beiden weitergeht. Probleme bei der Jobfindung oder der Gründung eines neuen Studios werden sie wohl nicht haben bei der langen Liste ihrer Erfolge.

    Einen süffisanten und komischen Kommentar zur Situation kam dann noch vom Chef eines anderen Teams, das sich im vergangenen Jahr Gefechte mit dem Publisher geliefert hatte.
    Double Fines Tim Schafer per Twitter: "Sich wegen solcher Dinge über Activision aufzuregen, das ist so, als ob man sich über den Affen aufregt, der mit Kot wirft. Das ist eben die Art und Weise, wie das Biest kommuniziert."

    quelle: 4Players

    beste Grüße
    pot
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  8. #8
    The Watchmaker Benutzerbild von GnG Actraiser
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    Da Modern Warfare 2 einer der kommerziellsten Shooter überhaupt ist und - wie du schon gesagt hast - ein wahnsinniges Einspielergebnis hatte, hat man die wohl kaum rausgeworfen, weil nicht genug Geld in die Bude kam. So rachgierig ist nicht einmal das in letzter Zeit sehr hochnäsig wirkende Activision.

    Also bin ich gespannt, ob da irgendwann die Gründe genannt werden. Aber das bezweifle ich eher. Wäre es aber ein nicht nachvollziehbarer Grund, dann würde das wirklich zum CEO von ActivisionBlizzard, Bobby Kotick, passen. Was ich da teilweise auf anderen Seiten für Aussagen gelesen habe, war wirklich jenseits von Gut und Böse. Der Typ ist ein eiskalter Geschäftsmann, dem man - geht man nach seinen Aussagen - wirklich alles zutrauen kann.

    Und Schafers Kommentar ist wirklich mal wieder top. Er ist einer der letzten Sympathieträger in dem Geschäft und bringt es in nur zwei Sätzen auf den Punkt. Leider muss er wohl aufpassen, dass er mit Double Fine zusammen nicht absäuft, nachdem Brütal Legend wohl die wenigsten kaufen wollten.


  9. #9
    Nothing personal Benutzerbild von pothead
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    Hi

    Wie bei einer solchen Trennung in der Arbeitswelt nicht anders zu erwarten war verklagen die ehemaligen Infinity Ward-Köpfe Jason West und Vince Zampella den Publisher ActivisionBlizzard.

    Der von West und Zampella beauftragte Rechtsanwalt Robert Schwartz aus der Kanzlei O'Melveny & Myers LLP lies in einer Pressemitteilung verlautbaren "Activision hat sich geweigert, die Vertragsbedingungen einzuhalten und missachtet absichtlich die fundamentale Rechtsprechung dieses Staates (Kalifornien), dass Arbeitgeber ihre Angestellten für das bezahlen müssen, was ihnen rechtmäßig zusteht".
    AB hat wohl noch ausstehende Bonuszahlungen für den Erfolg von MW II nicht beglichen, wobei man sagen muss, dass solche Zahlungen üblicherweise erst nach Abschluss eines Quartals gezahlt werden. Wahrscheinlich läuft dies auf eine außergerichtliche Einigung hinaus.

    Weiterhin steht in der Pressemitteilung:
    "Anstatt Jason und Vince zu danken, zu loben oder sie einfach für das erfolgreichste Unterhaltungsprodukt, das jemals veröffentlicht wurde, zu bezahlen, hat Activision im vergangenen Monat Anwälte verpflichtet, um unter einem Vorwand eine 'Untersuchung' wegen ungenannter und unbegründeter Beschuldigungen der 'Subordination' und des 'Bruches treuhänderischer Pflichten' durchzuführen, die schließlich als Gründe für die Entlassung am Montag, den 1. März, herbeigezogen wurden."

    Die Betroffenen meldeten sich dann auch noch persönlich zu Wort:
    "Wir waren von der Entscheidung Activisions, unsere Verträge zu beenden, geschockt“, sagte West. „Wir haben unser Herz und unsere Seele in das Unternehmen gesteckt, nicht nur einen Weltklasse-Shooter entwickelt, sondern ein Team zusammengestellt, mit dem wir seit fast einer Dekade stolz zusammenarbeiten. Wir denken, die von uns geleistete Arbeit spricht für sich.“ Zampella fügte hinzu: „Nach alldem, was wir Activision gegeben haben, sollten wir nicht klagen müssen, um bezahlt zu werden."

    quelle: looki.de

    Dazu kann man wohl nur sagen: "Lasset die Schlammschlacht beginnen!"

    beste Grüße
    pot
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  10. #10
    hNt
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    FrameWork Benutzerbild von hNt
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    Diese Meldung kam für mich ziemlich überraschend. Wenn man sich mal die Erfolge der MW-Reihe anschaut, muss es intern stark zu Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf die Weiterführung der Call of Duty Reihe gekommen sein.

    Jetzt darf man auf zwei Dinge gespannt sein. Erstens, wie wird sich der Rauswurf auf den kommenden Erfolg auswirken. Zweitens, was machen Jason West und Vince Zampella...
    BSoD Hilfe
    Man sagt, es gäbe einen Mann, erschaffen von den gefährlichsten Kriminellen der Welt. Aufgezogen von einer verbannten Bruderschaft der Kirche, auserkoren die Welt von dem Bösen zu befreien, das sie befallen hat.
    Die meisten glauben, seine bloße Existenz sei eine Sünde. Nur wenige wissen, er ist ein notwendiges Übel.
    Wer bist du?
    Dort wo ich herkomme, gab man uns keine Namen, man gab uns Nummern.
    Was war deine Nummer?
    47…

  11. #11
    The Watchmaker Benutzerbild von GnG Actraiser
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    Der in Japan ansässige Entwickler Cing Inc. hat Insolvenz angemeldet. Verantwortlich war das Team unter anderem für Hotel Dusk: Room 215 (NDS) und Little King's Story (Wii) und wurde 1999 gegründet.

    Die Schulden sollen sich auf rund 2,8 Millionen US-Dollar belaufen.

    Quelle


  12. #12
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    Die nächste Pleite eines Entwicklerstudios zeichnet sich ab und dabei zeigt sich, dass große Namen nicht Alles sind und allein keine Spiele verkaufen.

    Cheyenne Mountain gibt nun auf seiner eigenen Homepage offiziell bekannt, dass ein Insolvenzverwalter die Leitung der weiteren Geschäfte übernommen hat.
    Das Studio zeichnete sich verantwortlich für Spieleumsetzungen mit der Marke des Sternentores.
    Stargate Resistance(ein Onlineshooter) wurde letzten Monat veröffentlicht und wird von einer eigens dafür von Cheyenne Mountain gegründeten Gesellschaft weitergeführt.
    Diese Gesellschaft übernahm die Rechte an dem Spiel für 100.000$ und bekam noch Kapital in Höhe von 200.000$.
    CM selbst schuldet seinen Angestellten, Investoren uvm. allerdings noch knapp 3 Millionen Dollar. Wie dies, plus die Schadensersatzklage über 10 Mio $, geklärt wird ist ungewiss.

    Ebenso was mit dem in der Beta Phase befindlichen Stargate Worlds(Online Rollenspiel) passiert ist noch ungewiss.

    quelle: 4Players.de

    Egal ob die Umsetzungen der Stargatespiele bisher eher schlecht waren, so ist solch eine Pleite immer mies, doch leider häufen sie sich in letzter Zeit.
    Und leider trifft es immer kleine Studios, welche keinen großen Publisher im Rücken haben.
    Am Ende läuft es in der Spielebranche wohl auf eine kleine Anzahl riesiger Entwickler-Publisher-Moloche hinaus, welche sich durch ewige Fortsetzungsserien auszeichnen und für die Innovation ein Fremdwort ist.

    beste Grüße
    pot
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  13. #13
    ZU RUHE GESETZT! Benutzerbild von Silo-san
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    Hallo zusammen,

    Sega kündigte an seine Studios in San Francisco zu schließen. Dort wurde unteranderem an "Golden Axe" gearbeitet. Ein konkreter Grund wurde nicht genannt aber den kann man sich, denke ich, selbst zusammen reimen.

    Desweiteren verlässt Ron Gilbert Hothead Games. Wem das kein begriff ist, Gilbert ist ein alter Hase in der Spielszene der lange Zeit für LucasArts arbeitete und mitverantwortlich für unteranderem "The Secret of Monkey Island", "Maniac Mansion" und "Indiana Jones" war.
    Bei Hothead Games blieb der Erfolg allerdings aus, so das Gilbert seine aktuelles Projekt "DeathSpank" beenden und den Developer dann verlassen wird. Wo es ihn dann hinziehen wird verriet er allerdings nicht auf seinem Blog.

    Quelle: Xboxdynasty


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  14. #14
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    Das InfinityWard und ActivisionBlizzard nach dem Weggang der beiden führenden Köpfe Jason West und Vince Zampella neue Konkurrenz durch die beiden bekommen würden war eigentlich nur eine Frage der Zeit.
    Nun ist es offiziell soweit.

    Das Duo hat eine neue Entwicklerschmiede mit dem passenden Namen Respawn Entertainment gegründet und haben keinen geringeren als ActivisionBlizzard's größten Gegenspieler auf dem Spielemarkt EA als Partner und Publisher gewinnen können.
    EA pumpt einige Millionen Startkapital in die Firma und sichert sich so die rechte am ersten Projekt und möglichen Ablegern.

    Auch wenn InfinityWard damals gegründet wurde, weil man sich von EA aufgrund von Unstimmigkeiten trennte, so sei das neue EA Partners Programm genau das Richtige, meint Zampella.
    "Wir wurden gefeuert! Nachdem wir entlassen worden waren, haben viele Publisher ihr Interesse bekundet und versucht herauszufinden, was wir denn nun machen", heißt es da. "Man wollte einen Partner haben, der die Firmenkultur versteht und den Entwicklern außerdem die Rechte an ihren Werken lässt - EA Partners sei die beste Option gewesen."
    So stellte Zampella auch gleich klar, dass EA nicht mehr die Firma sei, welche man vor 8 Jahren verlies und das man mit Sicherheit nicht an EA Spielen wie Medal of Honor oder Battlefield mitwirken wird. Das sei, laut Frank Gibeau von EA, keine Option.
    Es gehe darum, dass West und Zampella eigene Marken aufbauen.

    Bei der Agentur die die Beiden vertritt ist man über den Deal auch sehr positiv gestimmt.
    "Der Deal mit Vince und Jason ist so bahnbrechend, weil EA in sie als Individuen investiert, nicht nur in sie als Teil einer größeren Firma"

    EA sieht das ganze natürlich als eine Art Genugtuung und mit einer Portion Ironie."Das ist schon etwas ironisch. Aber die Tatsache, dass sie sich nun in dieser Situation befanden, war eine tolle Möglichkeit für uns."

    Auch wenn es Zampella und West vertraglich untersagt ist innerhalb der nächsten 5 Jahre Mitarbeiter von ActivisionBlizzard und InfinityWard abzuwerben, so kann der Publisher natürlich keine Kündigungen verhindern.
    So kam es natürlich auch.
    Mitlerweile fehlen InfinityWard neben Vince Zampella (Studioboss) und Jason West (Chief Technology Officer) auch noch Todd Alderman (Lead Designer), Francesco Gigliotti (Lead Software Engineer), John Shiring (Programmierer), Mackey McCandlish (Lead Designer), Bruce Ferriz (Senior Animator), Steve Fukeda (Lead Designer), Zied Rieke (Lead Designer), Rayme Vinson (Programmierer) und Chris Cherubini (Lead Artist).
    Einzig Bruce Ferriz hat mit Big Red Button Entertainment schon ein neues Ziel.

    quelle: 4Players.de

    Ich persönlich würde sagen, dass IW gerade mächtig den Bach runtergeht.
    Mitlerweile sind doch fast alle kreativen Angestellten weg und arbeiten werden sie wahrscheinlich nur noch an uninspirierten Fortrsetzungen zu Modern Warfare.

    Zampella und West werden mit Sicherheit einige ihrer alten Kollegen wieder begrüßen dürfen und all ihr Können in ein Spiel investieren, welches AB einen virtuellen Arschtritt verpasst.

    Wir können also gespannt sein was die nähere Zukunft bringt.

    beste Grüße
    pot
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  15. #15
    The Watchmaker Benutzerbild von GnG Actraiser
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    Das Duo hat eine neue Entwicklerschmiede mit dem passenden Namen Respawn Entertainment gegründet und haben keinen geringeren als ActivisionBlizzard's größten Gegenspieler auf dem Spielemarkt EA als Partner und Publisher gewinnen können.
    EA pumpt einige Millionen Startkapital in die Firma und sichert sich so die rechte am ersten Projekt und möglichen Ablegern.
    Diese Ironie schmeckt wirklich zu süß. Mir hätte vor 5 jahren jemand erzählen sollen, dass Activision und Ubisoft zu den Blutsaugern der Industrie werden würden, während das einst (auch von mir) verhasste Electronic Arts seine jährlichen Sport-Updates aufpoliert, neue Franchises kreiert, und Leuten mit guten Ideen die Möglichkeit gibt, ein passables Budget zum Entwickeln zu bekommen.


  16. #16
    ZU RUHE GESETZT! Benutzerbild von Silo-san
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    Da hat Electronic Arts ActivisionBlizzard aber mächtig in den Arsch getreten. Ich frag mich was die größere Genugtung ist. Das die beiden zurück sind oder die Leute unter Vertrag zu nehmen, die der größte Konkurrent rusgeschmissen hat.

    Zitat Zitat von pothead
    Ich persönlich würde sagen, dass IW gerade mächtig den Bach runtergeht.
    Den Bach runter vielleicht nicht aber es wird nich mehr das gleiche sein. Man wird sicher neue fähige Leute anstellen, die aber natürlich ganz anders arbeiten werden und andere Ideen haben. Man kann das ein bischen mit Sqauresoft vergleichen. Ist zwar ein Publisher aber nach dem die nach der Fusion zu Sqare Enix wurden haben einige Leute das Haus nach und nach verlassen. Sicher haben sie danach noch viele gute Spiele gemacht aber diese konnten bei vielen nichtmehr mit den damaligen Games mithalten. Ein kleines Negativimage wird also für eine lange Zeit beliben, da man immer den Vergleich ziehen wird.

    Zitat Zitat von GnG Actraiser
    Mir hätte vor 5 jahren jemand erzählen sollen, dass Activision und Ubisoft zu den Blutsaugern der Industrie werden würden, während das einst (auch von mir) verhasste Electronic Arts seine jährlichen Sport-Updates aufpoliert, neue Franchises kreiert, und Leuten mit guten Ideen die Möglichkeit gibt, ein passables Budget zum Entwickeln zu bekommen.
    Ich habe EA nie gehasst aber ich habe auch eine sehr lange Zeit kein Spiel von denen gespielt geschweige gekauft. Erst mit Dead Space kam ich wieder mit Electronic Arts in Kontakt. War damals übrigens sehr erstaunt, dass das Spiel von EA kommt. Nun bin ich sehr gespannt was Respawn Entertainment für EA entwickelt. Ich denke nicht das sie ein Modern Warfare Klon machen.


    mfg. Silo-san
    Geändert von Silo-san (14.4.10 um 13:13 Uhr)
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