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Thema: Der Feuerbrunnen von Varant

  1. #1
    Irgendwo über dir Benutzerbild von Blacktooth
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    Sep 06
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    Der Feuerbrunnen von Varant

    ''Assasinen? Schwarzmagier? Pah! Sind doch alles Ikonoklasten wenn du mich fragst.'' sprach Neoras zu Frederik als in der an der Theke saßen und was tranken.
    ''Ikonowas? Jedenfalls sind sie in Amanrath eingezogen und wollen nun hier auch bleiben. Ich frag mich auch ob das wirklich eine gute Idee ist.'' antworte Frederik ihn und sah unsicher in sein Bierglas.
    ''Da können wir ja gleich die Orks zum Tanzen einladen. Naja aber ich habe dies ja nicht zu entscheiden. Hmm...ich bin mal gespannt was die hier noch so veranstalten werden.''
    Plötzlich fasste ihn eine Hand auf die Schultern und Neoras zog blitzschnell sein Schwert gegen die Person hinter ihn.
    ''Welcher Mistkerl...''
    Einer der Schwarzmagier stand hinter ihn und sah ihn ernst an.
    ''Du kannst die Waffe wieder einziehen. Ich bin nicht hier um dich zu töten.'' sagte er mit sehr ruhiger Stimme.
    ''Hmpf...was willst du denn?'' fragte ihn Neoras während er seine Waffe wieder einsteckte.
    Als er der Schwarzmagier ihn antwortete sah Neoras sich in der Taverne um. Es schien keinen zu stören, dass sich ein Schwarzmagier dort aufhielt.
    ''Hier ist mir zu stickig. Lass uns raus gehen.''
    ''Wie? Damit mich dort besser abmurksen kannst oder was?''
    ''Nein. Und jetzt komm mit.''
    Langsam verließ der Schwarzmagier die Taverne und Neoras sah ihn hinterher.
    ''Was für ein Spinner.''
    ''Ja schon. Du solltest dir aber trotzdem anhören was er dir zu sagen.'' riet ihn Frederik und bestellte sich sein zweites Bier.
    ''Na gut. Ich will mal nicht so sein.'' Im nächsten Moment winkte dann Neoras Frederik ab und verließ ebenfalls die Taverne.
    Der laue Sommerabend war mit der Seeluft sehr erfrischend dachte er sich als er draussen stand und ging zum wartenden Schwarzmagier.
    ''Lass uns ein Stück gehen.''
    Sie machten langsam dann einen Spaziergang am Pier während sie die Unterhaltung nun anfingen.
    ''Also was willst du?''
    ''Nur Informationen. Du bist Neoras Skaihash richtig.''
    ''Bist ja ein ganz kluges Kerlchen.''
    Die Kommentare von Neoras störten den Schwarzmagier nicht. Im Gegenteil er schmunzelte sogar als er das hörte.
    ''Du warst doch mit Arelis Falkenwind in Nordmar. Besser noch gesagt. Du hast Xardas getroffen. Einen der größten Schwarzmagier der Welt.''
    ''Heirate ihn doch wenn du ihn so toll findest...''
    ''Jedenfalls was hat er für Zauber angewendet? Was ist er für ein Kerl. Erzähl einfach alles was du über ihn weiß.''
    ''Er ist ein Penner, ein Egoist und niemand sollte ihn bewundern, weil er nur nach mehr Macht strebt. Und nun werde ich diese Konversation beenden.''
    Man konnte den Schwarzmagier ansehen das ihn die Antwort von Neoras nicht gefiel und Beide verliessen den Anderen indem sie Beide eine andere Richtung einschlugen.
    Am Abend überlegte er dann noch darüber was in Nordmar geschehen ist und viel ein das er ja noch das Tagebuch von dort hatte. Im Bett beim Kerzenlicht las er dann das Tagebuch spannend durch. Zwar konnte er vieles nicht verstehen, weil es in einer sehr alten Sprache geschrieben ist doch konnte er am nächsten Tag mithilfe der Wassermagier den Rest entziffern. Dann wurde ihn in der Bibliothek der Wassermagier eines klar:
    Er muss nach Varant...in die Tempelruinen wo wahrscheinlich noch ein ungeöffneter Tempel unter dem Wüstensand verborgen ist.
    Der nächste Morgen war angebrochen und Neoras suchte nach ein paar Freunden, die ihn vielleicht begleiten möchten.

  2. #2
    Mitspieler Benutzerbild von Cleru
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    Jul 07
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    "ANGEMESSEN? Das ist nackter Strassenraub!" Aaron das Gesicht vor Zorn gerötet, stand auf dem Marktplatz von Amaranth. Der Tag versprach bereits nichts gutes.
    "Wisst ihr eigentlich, wie schwer es ist einen Wolf zu erlegen? Ich bleibe bei dem Preis."
    Der Händler, wohl genährt musste man anmerken, verzog seine fleischigen Wangen zu einem überlegenen Grinse, was Aaron nur noch wilder machte.
    "Oh ja das weiss ich! Ich hatte lebhafte Begegnungen mit dem Viehzeug, müsst ihr wissen..." "Dann werdet ihr doch verstehen..."
    "Gar nichts verstehe ich!" bellte Aaron und einige der umliegenden Bürger drehten bereits die Köpfe zu ihnen um.
    "Man könnte meinen Wolfsfelle seien eine Luxusware, wenn man bedenkt was ihr dafür verlangt! Es gibt Wölfe im Wald, soviele wie Kilos du mit dir rumschleppst. Ich könnte euch draussen an einem Baum aufhängen und Ihr wärt innerhalb weniger Minuten umstellt von eurer kostbaren Ware. Obwohl ich bezweifle das ihr euch nur eines Felles bemächtigen könntet!"
    Das grinsen des Händlers verschwand, er schnippte und 2 Leibwächter tauchten hinter ihm auf.
    "Nicht komisch" rief einer, den Aaron sogleich auf gross und dämlich taufte, da er wohl nur aus Muskeln zu bestehen schien. Der andere trug eine Augenklappe und sein Atem stank noch aus dieser Entfernung schlimmer, als ein Rudel toter Wölfe. Einauge verzog das Gesicht zu einem grinsen und spielte mit einem Messer in der Hand, während "gross und dämlich" einen Knüppel zur Hand nahm.
    Aaron seufzte "Das hätte ich mir vorher überlegen sollen" dachte er bei sich.
    Plötzlich jedoch, tauchte hinter Aaron wie aus dem nichts Neroas auf. Er hatte ein berechnendes Grinsen aufgesetzt und betrachtete den Händler wie eine Katze, die sich überlegt ob sie die Maus gleich fressen, oder lieber mit ihr spielen will.
    " Gibts ein Problem?" fragte er unschuldig und betrachtete Aaron und zwinkerte ihm zu.
    Aaron seufzte resigniert "Nein nein.." sagte er in völlig übertriebenem Tonfall "Sieht es so aus?" er warf einen viel sagenden Blick auf den Händler.
    Dieser wollte wohl gerade etwas sagen als er plötzlich erschrack, Einauge war weg. Im Angesicht 2er bewaffneter, schien er das weite gesucht zu haben. Der Händler war nun deutlich nervöser "Gut, das war sicher alles ein missverständnis.. Wie war nochmal euer Preis? Es wäre mir eine Freude..."
    "Ist in Ordnung, ich komme später auf euch zurück" sagte Aaron schmunzelnd und stiess Neoras mit dem Ellbogen an.

    Einige Momente später sassen Aaron und Neoras in der Kneipe.
    "Also gut was willst du?" fragte Aaron.
    Neoras spielte das Unschuldslamm "brauche ich einen Grund um meine Kumpels zwischendurch zu besuchen?" sagte er und klopfte Aaron auf die Schultern.
    "Wenn das so ist, ich habe noch zu tun. Danke für vorhin ich geh..."
    "Oder vielleicht gibt es da eine kleine Sache" sagte Neoras mit Unschuldsmiene.
    "Was für eine Überraschung!" sagte Aaron und setzte eine Weltuntergangsmiene auf.
    Neoras erklärte seinen Plan mit dem Tempel und von seiner Begegnung.
    Als Neoras den Schwarzmagier erwähnte, runzelte Aaron die Stirn "Schwarzmagier hier? Das ist merkwürdig..."
    "Ich kann mir auch keinen Reim drauf machen, aber egal. Wie siehts aus? Das ganze kann sehr lukrativ sein für uns!"
    "Ja oder wir verdursten in der Wüste, werden von Assassinen als Sklaven verkauft oder vielleicht haben wir Glück und treffen einen Minecrawler, der uns gnädigerweise kurz tötet und frisst." bemerkte Aaron mit Trauermiene.
    "Ach komm schon wir suchen uns noch einen, zu dritt sieht das ganze doch viel besser aus. Komm schon ich weiss das es dich auch juckt hinzugehen."
    Wie immer, mahcte Aaron auf Stur, stimmte schliesslich aber doch zu. Trotz allem war er auch ein Abenteurer und gerne Unterwegs. Er verabschiedete sich nach dem 2ten Bier von Neoras und sagte, er müsse das ganze noch schonend Mirjam beibringen. Zufrieden stapfte Neroas davon....
    The Bird of the Hermes is my Name,
    eating my Wings to make me tame.

    Its just not true that Videogames make you do creepy Stuff! If that WOULD be true we would sit the hole Day in the Dark, listening to Technomusic and eat Pills like Pac Man! Oh wait a moment......

  3. #3
    Held im Erdbeerfeld Benutzerbild von Sir_Conan
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    Die Sonne stand schon tief am Himmel und Merydor blickte in die Weite des Meeres. Er saß am Hafenbecken und die Schnur seiner Angel trieb sanft im Wasser. Trotz des unfreiwilligen Aufenthaltes bei den Piraten war die Leidenschaft für das Angeln die gleiche geblieben. Die letzten Tage hatte er fast ununterbrochen am Hafen verbracht und einen Fisch nach dem anderen aus dem Meer gezogen. Endlich war Ruhe eingekehrt in seinem Leben und die Abenteuer, die Jagd, ja den alten Merydor, hatte er zurückgelassen. Inzwischen war er kaum noch Waldläufer oder Jäger.

    Hinter Merydor neigte sich der Trubel an den Händlerständen langsam dem Ende. Nurnoch vereinzelte Rufe der Verkäufer waren zu hören, zwischendurch kreischende Kinder. Plötzlich hörte Merydor aber eine Stimme deutlich heraus:
    ,,GAR NICHTS VERSTEHE ICH!"Er zuckte leicht zusammen und die Hände krampften um den Angelstock. Sorgsam zog Merydor die Angelschnur ein und wendete sich dem Treiben auf dem Platz zu. Er entdeckte Aaron, der vermutlich auch den lauten Schrei ausgestoßen hatte. Er bemerkte die hitzige Diskussion mit einem rundem Händler und er bemerkte ebenso, wie sich zwei Wachen dem Streit näherten.

    Als er die Streihähne fast erreicht hatte, entdeckte er auch Neoras, der sich offensichtlich eingemischt hatte und schließlich Aaron "hinter sich herzog". Merydor machte sich auf den Weg zu seiner Höhle und sah gerade noch aus dem Augenwinkel, wie Neoras und Aaron in einer kleinen Pinte verschwanden. Nach kurzer Überlegung entschloß er sich, den beiden zu folgen und schob die massive Tür der Kneipe auf. Rasch hatte er die beiden in einer Ecke der Kneipe entdeckt und trat auf sie zu.

    Nach wenigen Minuten hatten sie ihn aufgeklärt und er hatte beschlossen, den beiden auf dem Weg zu den Tempelruinen beizustehen

    //Sorry, nicht viel und nicht kreativ, aber die letzten beiden tage waren anstrenged. Ich poste dann besser, wenn es richtig los geht !

  4. #4
    the 'special one' Benutzerbild von Prisoner of War
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    Artem kam gerade von der Jagd. Endlich mal wieder einen Wolf erlegt, die sind so verdammt hart zu treffen freute sich Artem überschwänglich. Er wollte sofort zum Markt, um das Tier an den Mann zu bringen, denn heute wollte er ausnahmsweise einmal Geld mit der Jagdbeute machen. Das widerstrebte ihm, aber er hatte Hunger. Und diesmal auf etwas anderes als immer Hirsch-, Wolfs- oder Lammfleisch.
    Hey Kellege sagte er zu dem Händler. Was gibst du mir für den Wolf hier? Der Händler sah sich das Tier kurz an und sagte Ach ja, mit Wölfen hab ich heute eigentlich schon die Schnauze voll, ich geb dir ... drei Goldstücke. Artems Gesichtszüge entgleisten. WAAAAAAAAAAAS?! Hast du zu viel Sumpfkraut geraucht oder wie?! Der Wolf ist ausgewachsen, das Fell nahezu perfekt und unbeschädigt. Drei Goldstücke, ich glaub das hackt! DAS IST GLATTER STRASSENRAUM!!. Genervt schaut der Händler gen Himmel. Jaja, ich weiß. Ok. 30 Goldstücke? Ja, das geht so grade knirschte Artem, als er beim Annehmen des Goldes im Augenwinkel eine ihm wohlbekannte Person sah. MERYDOR! schrie er über den Platz. In naher Entfernung drehten sich zwei Krieger um. Hallo ähm... Artem? Ja genau lachte Artem. Wir haben uns schon mal getroffen. Ist aber lange her. Egal- was stellt ihr denn so an? Immer nur Jagen ist verdammt monoton, das sag ich euch... Varant sagte der andere Mann neben Merydor, den Artem nicht kannte. Var...was? Oh diese Wüste? Da muss ich unbedingt einmal hin, da soll es gar keine Bäume geben! sprang Artem fast im Dreieck. Na dann komm doch mit, ein Mitstreiter mehr und das sind gleich viele Crawlerviecher weniger lachte der Unbekannte. Oh ja, Crawlerviecher... staunte Artem. Da bin ich aber so was von dabei!. Und so marschierten die drei gemeinsam weiter.

  5. #5
    The chat is dead Benutzerbild von Hunnigan
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    Jul 06
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    Wolf lief durch die Gänge der Akademie.
    Er war auf dem Weg zu Thomas, seinem Mentor, man hatte ihn rufen lassen.
    Hastig nahm er eine Kurve nach der anderen zwischen den großen, hölzernen Bücherregalen des kalten, feuchten Gemäuers.
    Auf dem Weg stieß er fast mit einem Eingeweihten zusammen, der auf einem Hocker stehend ein paar Schriften einsortierte.
    Wolf war in derartiger Eile, weil man ihm sagte es sei von höchster Dringlichkeit, er dürfe nicht zu spät kommen.
    Als Wolf an Thomas Kammer eintraf reagierte dieser jedoch gewohnt gelassen.
    Thomas, was ist los? Ich sollte sofort zu dir kommen.
    Hey Wolf, wo hast du dich denn rumgetrieben? Hat ja ganz schön lange gedauert.
    Ach komm...
    Schon gut, ich will keine Zeit verlieren. Du musst hier weg, deine Kameraden brauchen dich.
    Meine Kameraden brauchen mich doch ununterbrochen.
    Hör auf damit Wolf. Merydor, Neoras und ein paar andere brechen in die Wüste von Varant auf.
    Also soll ich mit ihnen bis in die Wüste zu den Bekloppten marschieren?
    Wir sind nicht grade überbesetzt in der Akademie, es mangelt überall an Gelehrten, aber auch ihnen soll auf ihrer Reise unser Rat zur Seite stehen. Das war schon immer so, die Akademie, ihre Offiziere und Strategen, sie haben schon im Plateau ihren Mut und ihre Fähigkeiten bewiesen. Ich will dazu garnichts mehr hören, hau ab Wolf, du bist hier von deinen Pflichten bis auf Weiteres enthoben, du wirst der Einheit nach Varant unterstellt, als deren Berater und Gesandter der Akademie.
    Wolf verabschiedete sich von seinem Mentor, der ihm nahelegte nach der Gruppe um Merydor am Marktplatz zu suchen.
    Dahin machte er sich auf den Weg, zufrieden war er mit dem Marsch nach Varant nicht, er konnte sich Schöneres vorstellen als in Kämpfe mit den Orks verwickelt zu werden, aber er wusste es sei notwendig, so ist das halt mit dem Militär.
    Geändert von Hunnigan (28.5.09 um 22:12 Uhr)
    Haare schneiden ist angesagt Jungs!

  6. #6
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
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    Jan 05
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    Die Nacht dämmerte sanft, während die Sonne langsam im Meer versank. Ihr rotes Licht verhieß einen weiteren sonnigen Tag an der Küste.
    Arelis schritt seinen Weg zurück zum Lager, als der Magier und sein Lehrling von einem Fischer gefunden wurden.
    Der Mann schien außer Atem und brauchte einen Moment, bis er erzählen konnte.
    Gut das ich euch endlich finde Herr. In Amaranth sind zwei Schwarzmagier aufgetaucht. Sie scheinen keine feindlichen Absichten zu haben, doch sie stellen Fragen.
    Arelis Augen funkelten plötzlich gefährlich, während seine Kiefermuskeln sich spannten. Jeder in Amaranth wusste, dass der Hohemagier die Beschwörer hasste. Man konnte ihnen nicht trauen, sie waren dunkel und verräterisch. Sie nutzten ihre Macht zu Gunsten ihrer selbst und stellten sich über andere Menschen. Zwar gab es einen ungefähren Duldungsfaktor, doch dieser war klein. Arelis ließ sie ziehen, wenn sie sich ruhig verhielten und ihre Macht nicht in seiner Gegenwart zum schlechten nutzten. Allerdings gab es einen Launenfaktor bei dem Magier, welcher Beschwörer gefährlich leben ließ, wenn sie in seiner Nähe waren.
    Genau genommen, nahm Arelis jeden Grund, der den Tot eines Beschwörers legitimierte.
    Was stellen sie für Fragen?
    Sie fragen die anderen über Euch und eure Reise nach Nordmaar aus. Sie fragen über Xardas. Einer von ihnen stellt keine Fragen, sondern scheint Amaranth zu inspizieren. Ich habe ihn zuletzt oben am Turm gesehen, nachdem er den Fokus auf dem Markt begutachtet hat.
    Wurde ihnen irgend etwas erzählt?
    Nein Herr. Ihr wisst, dass wir alle von der insel kommen. Wir haben alle unter Dunklen gelitten und Geliebte verloren. Die Flüchtlinge aus diesem Land, sind ebenso geknechtet von ihnen. Niemand würde ihnen etwas sagen.
    Arelis atmete auf. Es war gut zu sehen, dass Amaranth so zusammen hielt. Der einzige Grund, warum die Magier noch hier waren war, dass keiner der Bürger sie Angreifen würde, aus Angst vor ihrer Macht. Jene die es konnten, würden auf das Wort der Feuermagier hören und warten.
    Arelis bedankte sich bei dem Fischer und steckte ihm 10 Goldmünzen zu.
    Habt Dank mein Freund. Ihr könnt ab jetzt den Strand nutzen und eine richtige Fischerei aufbauen. Haltet euch von den Schwarzen fern.
    Der Mann nickte und verschwand wieder in der Dunkelheit. Arelis schien zu überlegen und Jack wollte gerade einen Plan äußern. Zweifellos würde der Plan von einer Taktik handeln, welche die Köpfe der Beschwörer von den Schultern trennte! Allerdings überlegte der Magier über etwas subtileres.
    Wenn du helfen willst Jack, dann gehe zum Fokus und kontrolliere ihn. Wenn er noch dort ist, bewache ihn bis die Sonne aufgeht. Ich kümmere mich um den Rest. Ich wette das Neoras eine Reise plant, ansonsten wäre Nordmaar umsonst gewesen. Wenn du uns begleiten willst, suche ihn auf. Wenn nicht, halte ein Auge auf den Turm und Amaranth, solange ich fort bin. Mein Wächter wird dich durch lassen. Wir sollten getrennt ins Lager gehen. Sie kennen zwar mich, wissen aber noch nichts von dir. Das sollte vorerst so bleiben.

    Mit diesen Worten schritt Arelis den Strand entlang und folgte einen Pfad hinauf zu dem Turm Amaranths.
    Es dauerte nicht lange, bis er diesen erreichte und schnell erblickte er die schwarzen Roben in der Dunkelheit. Für die Augen eines Magiers, strahlten die Roben ihrer Träger in deren Presenz. Eigentlich waren es die Energien die sie sehen oder spüren konnten.
    Die dunkle Aura der Robe, war wie ein stinkendes Leuchtfeuer für Arelis, welches einen alten gerechten Zorn in ihm aufkeimen ließ. Der Beschwörer schien den Turm zu betrachten und lief immer wieder auf und ab. Der Eisgolem des Wassermagiers stand vor dem Turm und ließ den dunklen Magier nicht aus den Augen. Bereit anzugreifen, sobald sich der Finsterbringer auch nur einen Schritt zu viel, näher würde.
    Arelis musste sich beherrschen, nicht seinen Zorn überhand gewinnen zu lassen. Ein bitterer Nachgeschmack aus Wut und Abscheu, machte sich in seinem Mund breit. Doch Falkenwind kannte den Poker zwischen Magiern. Die Fassaden die sie aufbauten, um keines ihrer Geheimnisse zu verraten und nicht die geringste Schwäche zu zeigen.
    Ich frage mich, was ein Bückling Beliars hier zu suchen hat. Ihr müsst schon auf der Insel ein Kriecher gewesen sein, denn niemand kann die Barriere von außen durchdringen, solange sie es nicht soll. Und Adanos ist mein Zeuge, dass ich dies nicht wollte, als ich sie erschuf.

    Langsam drehte sich der Magier um und schien von der Presenz des Wassermagiers abgestoßen zu werden. Nur unmerklich verzog er das Gesicht vor Abscheu. Allerdings erkannte Arelis diesen Anflug deutlich. Sein Gegenüber war also in den Kreisen unter dem des Falken. Kein Magier in seinem Rang würde auch nur Hohn oder Abscheu andeuten, dazu wären sie zu stolz gewesen. Nein, dieser Magier trug noch den Anflug des Fanatismus in sich, der einen Beschwörer seine Angst vor den Dämonen seinen Macht verdrängen ließ.
    Und ich habe mich gefragt, wie lange es wohl dauern würde, bis der Falke seine Widersacher findet.
    Ich würde euch nicht empfehlen, euch als mein Widersacher zu zeigen. Denn meinen dunklen Widersacher verlieren sich schnell in der Vergessenheit.
    Ein dunkles Lächeln überflog die Züge des Schwarzen und ließ ihn wie ein Raubtier aussehen.
    Ich bin nicht hier um zu kämpfen Falke. Ich bin auf der Suche nach Informationen. WIR sind auf der Suche. Wir wissen das der Falke schon zwei Mal gegen Xardas angetreten ist und es überlebt hat. Zweifels ohne, durch die Gnade des größten Magiers. Auch wissen wir, dass der Falke sich selbst Beliar wiedersetzt hat. Sich seinem direktem Wort wiedersetzt hat und es überlebte. Das bringt mich zu dem Schluss, dass ihr entweder Glück hattet oder sehr schlau seid. Ich persöhnlich glaube an eure Gerissenheit. Das widerum bringt mich zu dem Schluss, dass ich euer Wissen brauche. Ich biete euch also an, euer Wissen zu teilen.
    Euch sollte klar sein, dass ihr hier keine Freunde habt. Die Orks überennen den Kontinet, Varant ist unter eurer Herrschaft und selbst die Feuermagier brechen langsam unter dem Druck der dunklen zusammen. Warum sollte ich euch helfen?
    Weil die Wassermagier schon immer wussten, wann sie verschwinden mussten, um ihrer Vernichtung zu entgehen. Beliar wird siegen, dass wisst ihr. Ich biete euch an, uns zu unterstützen. Dann werden die Beschwörer davon absehen, nach ihrem Sieg die Jagd auf die Wassermagier zu eröffnen. ihr könnt also dem Schicksal der Feuermagier entgehen, wenn dieser Krieg vorbei ist.
    Arelis machte ein paar Schritte auf den Dunklen zu, während seine Augen gefährlich funkelten.
    Ich biete euch etwas lukrativeres an. Ihr wart vorhin beim Fokus, oder nicht. Ihr sagt mir, warum er euch interessierte und ich lasse euch leben.
    Der Beschwörer war sichtlich ungerührt und zuckte mit den Schultern.
    Euer Fokus könnte der Schlüssel zu Rhobar sein. Er wird sich kaum halten können, doch ihr könntet uns helfen, die Sache zu beschleunigen. Seine Barriere ist nur eine Frage der Zeit, kein Hindernis.
    Arelis´Blick wanderte kurz zu dem Golem, welcher noch immer in Stellung war. Der Eisriese blickte den Wassermagier an und gab Arelis so seine Informationen. Informationen, die ihm gelegen kamen und seine Alarmglocken schrillen ließen.
    Der Wassermagier wandte sich wieder seinem Besucher zu und lächelte nun selbst wie ein Raubtier.
    Ich bedauere euch enttäuschen zu müssen, aber ich kann euch nicht helfen. Ich bin kein Verräter und auch wenn ich neutral bin, so müsst ihr zugeben, dass das Gleichgewicht dieses Landes aus Lot gekommen ist. Zumal mein Wächter mich wissen lässt, dass ihr versucht habt, ihn zu bannen und zu zerstören. Zu dumm für euch, dass ich ihn von den magischen Fesseln gelöst habe und er freiwillig hier ist.
    Arelis ging einige Schritte zurück und nickte dem Eisgolem zu. Der Beschwöhrer begriff plötzlich, doch konnte er sich nicht mehr rühren. Im selben Moment, in welchem er die Fuss heben wollte, kroch Eis an seinen Beinen entlang und fesselte ihn. Blitzschnell beschwor er dunkle ein Skelett, welches augenblicklich auf Arelis zu stürmte. Der Wassermagier reagierte blitzschnell und hob seine rechte Hand. Ein weißer Lichtkelgel lösste sich von seinen Fingern, umschloss das Skelett und zerstörte den Untoten Augenblicklich. Zur selben Zeit stürmte der Eisgolem vor und hob seine gewaltigen Fäuste zu einem tödlichen Schlag.
    So schnell der Kampf begonnen hatte, so schnell endete er auch wieder.
    Die Feinde der Wassermagier mussten nur dürftige Informationen über Arelis gehabt haben, den der Bote war eindeutig schwächer, als er gewesen.
    Wortlos nahm der Eisgolem den leblosen Körper des Beschwörers und warf ihn von der Klippe. Die Ströhmung truf den Leichnam hinaus ins Meer und versenkete ihn in die dunkle Vergessenheit der Zeit.
    Der Wassermagier dankte dem Eisgolem respektvoll und machte sich dann daran, ins Lager zu gehen, um die anderen zu treffen.
    Der Golem hingegen begann wieder mit seiner Arbeit an dem Turm.


    Nach kurzer Zeit erreichte Arelis die Taverne, welcher als Treffpunkt der Abenteurer diehnte. Sogar Merydor schien mit zu kommen, was dem Wassermagier die Reiselust schürte.
    Noch wärend sich alle unterhielten, gesellte er sich zu ihnen und grüßte alle.
    Ich weiß ja nicht was du damals losgetreten hast, Neoras. Aber ich denke, ich sollte mit euch gehen.
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  7. #7
    Wächter der Ewigkeit Benutzerbild von Black Dämon
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    Alle saßen in der Taverne, als ein Surren die Stille durchbrach. Ein Irrlicht kam durch die Tavernentür geflogen und ließ sich an ihren Tisch nieder. Nachdem sich das erste verwundern gelegt hatte verschwand das Irrlicht in einen Lichtball und ließ Brief zurück. Aaron nahm ihn und überflog die Zeilen. Dann reichte er ihn an Arelis weiter. Hier. Ist für dich. Ist von Jack. Warum kommt er nicht selbst vorbei sondern schickt seine Post auf so ungewöhnlichen Wege? Ich habe ihm aufgetragen den Fokus zu überprüfen und zu bewachen. Na gib mal her. Arelis nahm den Brief und begann zu lesen.
    Ehrwürdiger.
    Ich habe den Fokus überprüft und festgestellt, das weder er, noch das Relief verändert wurde. Es ist mir Schleierhaft, wie es die Schwarzmagier geschaft haben, die Bariere zu durchdringen, aber offensichtlich scheinen sie keine feindliche Gesinnung zu haben. Wir werden wohl mit ihnen auskommen müssen.

    Jack

    PS: Mir sind Gerüchte über eine bevorstehende Expedition nach Varrant zu Ohren gekommen. Es würde mich stark wundern, wenn Ihr dieser nicht beitreten würdet. In diesem Fall würde ich Euch darum bitten, Euch begleiden zu dürfen. Nichts des so trotz werde ich mich gleich Morgen um den nötigen Proviant kümmern, so das ihr ihn gegen Mittag abhohlen könnt.
    Arelis setzte ab. Und? Was schreibt er? Er schreibt, das die Bariere nicht manipuliert wurde. Und er bittet um die Erlaubnis mit nach Varrant zu dürfen. Also ich hab da jetzt nichts dagegen einzuwenden. Und ihr? Die Anderen schüttelten den Kopf. Ich habe auch nichts dagegen einzuwenden. Nur muss ich ersteinmal Vorkehrungen treffen, den Fokus weiterhin zu schützen. Mit diesen Worten stand Arelis auf und verließ die Taverne.

    Am nächsten morgen:

    Jack wurde gerade abgelöst und war auf den Weg, um die Expedition vorzubereiten.
    Er war schon lange nicht mehr in der Wüste gewesen. Aber er wuste, was man alles zum überleben brauchte. Alles vor Allem Wasser. Viel Wasser. Dazu noch Proviant. Trockenfleisch, Stockfisch, Brot Käse und ein paar Kräuter, die einige der ärmeren Bewohner gesammelt hatten, um in dieser Zeit an ein bisschen Geld zu kommen. Er packte noch etwas Kochgeschirr, zwei Zunderbüchsten, etwas Brennholz, Zinnessgeschirr und ein paar Krüge.
    Dannach machte er sich auf den Weg zu den Wassermagiern um Arelis nach seiner Zustimmung für die Expedition zu fragen. Doch der Wassermagier war nicht da. Dafür wurde er bereits am Eingang von Saturas begrüßt, der ihn die Ausrüstung der Ritter Adanos überreichte. Nicht ohne ihn dabei mit einen Zwinkern zu verdeutlichen, das er über die Vorkommnisse in der Höhle in Kenntniss gesetzt wurde. Dann fügte er noch hinzu. Arelis möchte, das du dich vor der Expedition noch etwas im Schwertkampf übst. Jack nickte. Schnell machte er sich in die Kaserne zum Übungsplatz auf.
    Kurz vor Mittag beendete er die Übungskämpfe. Immerhin hatte er versprochen, am Lager zu sein. Schon als er das Lager betrat spürte er eine magische Prisenz und als er sich den hinteren Bereich näherte bestätigte sich sein verdacht. Eine dunkle Gestalt stand in einer Ecke. Du hast lange gebraucht. Glückwunsch zur Beförderung. Grüß dich Xardas. Ich würde es begrüßen, wenn du mir nicht mit den "dritten Auge" nachspionieren würdest. Keine Sorge. Der Wille Adanos hat verhindert, das ich Einblick in eure nette kleine Höhle nehmen konnte. Aber deswegen bin ich nicht hier. Wir haben nicht viel Zeit, eh deine Freunde kommen. Ich nehme an, das dies nur eine Illusion von dir ist. Also was willst du? Du bist doch sicher nicht gekommen, um bei mir nah den Rechten zu fragen. Willst du Antworten geben oder suchst du welche? Zweiteres. Und du hast Recht. Eine andere Form lässt eurer magisches Abwehrsystem nicht zu. Jack drehte mit den Augen. Wenigstens funktioniert sie noch so, wie sie soll. Also gut. Ich beantworte dir deine Fragen. Ein letztes Mal. Beim nächsten mal bist du mit den beantworten dran. Was willst du wissen? Was hast du dagegen, das ich in die Bariere komme? Das weißt du genau. Wenn du in der Bariere auftauchen würdest, würde sofort wieder ein Kampf zwischen dir und Arelis entbrennen. Und das will ich nicht. Es ist euer Streit. Und ich halte mich da heraus. Weißt du, was die Schwarzmagier bei euch wollen? Selbst da kann ich ich dir nichts neues sagen. Sie fragen nach dir, sie fragen nach Arelis und sie fragen Arelis nach dir. Nun gut. Wenn sie dich nach mir fragen, dann sag ihnen sie sollen nach Nordmar kommen und sich ihre Informationen selber hohlen, wenn sie sich trauen. Mach ich. Noch was? Ja. Sag Arelis, er soll sich nicht in Dinge einmischen von denen er keine Ahnung hat. Soll ich es ihm als Wahrnung übermitteln oder als Drohung. Als Bitte. Und überreiche ihn auch noch dieses Amulett. Es sol meine Bitte bestärken. Ich frag jetzt nicht, ob sich irgendwelche negative Magie darauf befindet. Ich überlasse es seiner Entscheidung, es zu nehmen oder nicht. Mir auch recht. Aber ich muss jetzt weg. Deine Freunde stehen vor der Tür. Mit diesen Worten verschwand die Illusion in einer Rauchwolke. Jack verdrehte die Augen und schüttelte den Kopf. Er wurde einfach nicht aus Xardas schlau. Er ging nach vorne, wo Arelis und die anderen schon auf ihn warteten. Schon alles vorbereitet, wie ich sehe. Mit wen haßt du gerade gesprochen? Die Stimme kam mir bekannt vor. Xardas hatte eine Illusion geschickt, nachdem seine anderen Versuche an der Bariere hängen geblieben sind, und mich nach den Schwarzmagiern gefragt. Was interessiert Xardas an den Schwarzmagiern und was hast du mit ihm zu schaffen. Ich kenne Xardas schon länger. Auch wenn ich sagen muss, dass ich in letzter Zeit immer weniger verstehe. Aber davon erzähle ich ein andermal. Er fragte was die Schwarzmagier wollten und sagte ich solle sie zu ihm nach Nordmar schicken, wenn sie Informationen über ihn wollen. Und er "bittet" euch, "euch nicht mehr in Angelegenheiten zu mischen, die ihr nicht versteht". Aber das ist eure Sache. Ich hab ihm schon gesagt, das ich mich in diesem Fall wie Adanos verhalte. Das heißt, dass ich mich nicht einmische und versuche, den Steit zwischen euch zu schlichten. Zumindest solange ich dabei bin. Er schickt euch auch noch dieses Amulett, um seine Bitte zu unterstreichen. Jack hielt Arelis das Amulett hin und wartete, auf desen Reaktion.


    + Beförderung zum Ritter (Rang 3) | + 20LP
    + 25 Einhand | - 25LP
    + Ritterschwert (Einhänder) ( 60 Schaden)
    - Streiterklinge ( 50 Schaden)
    + Ritterrüstung
    - Auszubildendenrobe
    Geändert von Black Dämon (29.5.09 um 19:18 Uhr)

    Verblei'n wir die Luft ein wenig. Mal sehen, wer umfällt!
    Elco, Sudeki
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  8. #8
    Irgendwo über dir Benutzerbild von Blacktooth
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    ''Hätte nicht gedacht soviele mit nach Varant wollen.'' sprach Neoras in die Runde die sich in der Taverne schon versammelt hatte.
    ''Was hast du da eigenlich genau vor? Tempelruinen erforschen hört sich nämlich nicht nach den Neoras an den ich kenne...'' antworte Aaron ihn grinsend.
    ''Ihr werdet ja schon sehen was euch erwarten wird. Ich weiß auch nicht genau was ich da finden werde. Aber wir sollten nun langsam aufbrechen. Das ständige rumtrödeln bin ich schon leid.''
    Nachdem jeder nochmal seine Ausrüstung überprüft hatte ging der Trupp vollgepackt zum Hafen.
    ''Nehmen wir das Schiff?''
    ''Das tuen wir. Schliesslich habe ich keine Lust durch ganz Mittelland durchzulaufen nur um in die Wüste zu kommen.''
    ''Da hst du Recht. Keiner von uns hätte darauf nicht wirklich Lust gehabt. Aber wie bist du so schnell an das Schiff gekommen? Schliesslich gehört das der ganzen Bevölkerung von Amanrath.''
    ''Mein Freund Matthew hat mir nach unserer Anglertour noch einen Gefallen geschuldet und ließ deswegen ein paar Beziehungen spielen, damit wir an das Schiff kommen.''
    Zur Verwunderung von Neoras lagen auf einmal zwei Schiffe in Hafen. Aber ohne sich wegen dieser Unwichtigkeit aufhalten zu lassen machten sich die Freunde zum richtigen der Beiden Schiff auf wo sie auch schon ein paar Leute erwartet hatten.
    Ein älterer Mann mit weißen Haar und hageren Körperbau ging auf sie zu als er sie entdeckte.
    ''Hey Matthew. Ist alles fertig?''
    ''Ahoi Neoras. Ja alles ist fertig für unsere Abreise.''
    ''Unsere?''
    ''Ja sicher Jungchen. Was hast du denn geglaubt wer das Schiff steuern wird. Wir sollten uns aber beeilen.'' Matthew blickte dabei auf das andere Schiff in Hafen und machte eine trübe Miene. Nach den Worten machte Matthew dann das Zeichen, dass alle auf Deck gehen können.

    --Zum gleichen Zeitpunkt auf den anderen Schiff--
    ''Lasst uns durch ihr Maden! Wir müssen zum Kapitän. Es gibt wichtigere Neuigkeiten!!'' schrie einer von zwei Piraten, die auf das Schiff wollten.
    Die Wachen des Schiffes ließen sie dann durch und mit einem etwas holprigen Gang machten sich die Beiden dann rasend schnell zum Kapitän.
    In der Kajüte des Kapitän angekommen sahen sie ihn wie er eine Seekarte mit einem Sextant bearbeitete.
    ''Kapitän Blacktooth!'' sprach der kleinere der beiden Piraten.
    ''Wenn es nichts wichtiges ist, werde ich euch kielholen lassen!!''
    ''Das andere Schiff. Es legt gleich ab.''
    ''Ahhhh...gut. Endlich werden wir mal wieder ein Schiff voller Menschen entern können...das ironische ist, dass wir auch noch von den Schwarzmagiern bezahlt werden arrr... und nun verschwindet!''
    Ängstlich verschwanden die Piraten dann wieder aus der Kajüte und der Kapitän folgte ihnen mit stampfenden Schritten.
    An Deck angekommen brüllte er über das ganze Schiff.
    ''Wir gehen auf Entertour!!!''
    Die Crew jubelte als sie das hörten machten ebenfalls das Schiff klar.

    --Auf dem Schiff der Gemeintschaft--
    ''Leinen los!'' schrie Matthew und langsam segelte das Schiff aus der Bucht.
    ''Ich hoffe mal keiner von euch wird Seekrank.''


    Hab jetzt nicht soviel geschrieben, da wir gerade ja soviele sind. Wenn wir erstmal richtig in Wüste sind gibs von mir viel mehr zu hören ^^.
    Awesometastisch!

  9. #9
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    ''Leinen los!'' schrie Matthew und langsam segelte das Schiff aus der Bucht.
    ''Ich hoffe mal keiner von euch wird Seekrank.''

    Merydor half zwei Matrosen, dem Befehl von Matthew nachzukommen. Als auch die letzte Leine getrennt worden war und das Schiff mit steigendem Tempo den Hafen verließ, überblickte Merydor die Crew.
    Arelis und Jack unterhielten sich sehr eindringlich an der Reling. Arelis drückte sich angespannt auf die Holzleiste, während Jack, ihm seitlich zugewandt, auf ihn einredete. Wenige Meter weiter saß Aaron auf dem Boden und schnitzte an einem Stück Holz. Neoras, Artem und Wolf schienen sich sichtlich zu amüsieren, immer wieder wurden die sanften Geräusche der See von lautem Gelächter der beiden überstimmt. Zusätzlich zu den sieben Abenteuren kamen Matthew, den Merydor von seinem letzten Angelausflug bereits kannte, und eine handvoll Matrosen, die offensichtlich zum Schiff "gehörten" und unabhängig vom Kapitän auf bzw. unter dem Deck arbeiteten. Mit langen Schritten näherte sich Merydor Arelis und Jack.

    ,,Ich spüre, dass die schwarzen etwas abtrünniges Planen. Mir ist nicht wohl bei dem Gedanken, dass wir uns auf die zugegeben notwendige Reise nach Varant machen, während die anderen der Dunkelheit der Schwarzen schutzlos ausgeliefert sind. Ich hoffe nur, dass Saturas ein Auge auf die Bewohner hält.",,Mach dir keine unnötigen Sorgen Herr, die Bewohner werden klar kommen. Die Monate in Amaranth und fern von der Insel haben sie abgehärtet.",,Und trotzdem hat Arelis recht. Die Schwarzen sind sicherlich nicht ohne Grund aufgetaucht und ich wette um jeden Preis, dass sie nichts gutes im Schilde führen. Mir wäre es auch lieber, wir hätten sie aus der Stadt verjagt, bevor wir uns auf die Reise machen."Merydor hatte sich zu Arelis' anderer Seite ebenfalls über die Reling gelehnt und blickte dem Wassermagier nun in die Augen. ,,Es ist mir unbegreiflich, wie die Schwarzmagier die Barriere durchschreiten konnten.",,Das ist mir auch noch ein Rätsel. Die Barriere muss geschwächt worden sein, denn sonst hätten die Schwarzen nie einen Fuß in Amaranth setzen können. Wie sie das gemacht haben, kann ich nur vermuten.",,Dann vermutet mal, Herr"grinste Jack und Merydor pflichtete bei. ,,Der magische Fokus ist nicht beschädigt oder verändert worden, davon hab ich mich vor der Abreise überzeugt. Vielleicht haben die Schwarzmagier bereits erste befallene Opfer in Amaranth, die ihnen den Weg durch die Barriere ermöglicht haben. Wahrscheinlicher ist aber, dass die Schwarzen einen Weg Magie gefunden haben, um die Barrie brüchig zu machen. Ich hoffe, dass es nicht so ist, denn dann sind wir auf Dauer auch der Orkplage des Landes ausgesetzt.",,Ich bin mir sicher, dass wir Antworten darauf in Varant finden können. Trotzdem sollten wir uns nicht länger als nötig dort aufhalten, ich spüre, dass wir in Amaranth bald gebraucht werden."


    --Zum gleichen Zeitpunkt auf den anderen Schiff--

    ,,Männer, ich glaube es wird mal wieder Zeit das ihr in Form kommt. Kapitän Blacktooth trieb seine Piratencrew über das Deck, feuerte ihnen Beleidigungen und Erniedrigungen hinterher und war sich auch nicht zu schade, dem ein oder anderen einen Tritt oder gleich zwei zu verpassen, um die Arbeitsgeschwindigkeit zu erhöhen.
    ,,Wenn wir den Auftrag zufriedenstellend ausführen, werden die meisten hier am Deck von der Bezahlung erstmal ein paar angenehme Monate in Borkas' Puff verbringen können"schallerte Blacktooth' Stimme über das Deck. Einige der Piraten lachten dreckig auf, andere rieben sich vor Vorfreude bereits die Hände. ,,Einige von euch werden das allerdings nicht mehr erleben. Reisst euch verdammtnochmal den Arsch auf, wenn ihr nicht von Pfeilen, Schwertern oder Eispfeilen durchbohrt werden wollt!"hämmerte Blacktooth weiter. Die Schwarzmagier hatten ihm genaue Informationen über die Besatzung des Schiffes gegeben. Es wäre töricht gewesen, sich nicht einzugestehen, dass der Angriff auf ein zwar Unterbesetztes, aber mit guten Schützen und Nahkämpfern ausgestattetes Schiff und nicht zuletzt dem Magier Arelis, keine Opfer fordern. Eine handvoll seiner Piraten würden das Feindesschiff niemals betreten, aber Blacktooth scherrte das wenig. ,,Desto mehr Opfer wir bringen müssen, desto mehr Lohn bleibt im Endeffekt für mich übrig..."lächelte er in sie hinein und machte sich dann wieder daran, Kommandos zu verteilen.


    --Auf dem Schiff der Gemeintschaft--

    Das Schiff segelte nun bereits wenige Stunden in das offene Meer hinein. Die Sonne brannte hinab auf die Besatzung und die meisten hatten ihre Rüstungen, Roben oder Mäntel abgelegt um der Wärme zu trotzen. Einige Matrosen hatten ein Dutzend Fische gebraten und riefen nun zur ersten Mahlzeit auf See. Der Fisch schmeckte nicht mehr ganz frisch und hätte ein paar Minuten mehr über dem Feuer durchaus vertragen können, aber er erfühlte seinen Zweck. Schnell war die ganze Mannschaft einschließlich Kapitän Matthew gesättigt und machte sich wieder an die Arbeit auf dem Schiff.

  10. #10
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    Aaron betrachtete das Meer. Es war nun seine 2te Schifffahrt, aber er mochte es immer noch nicht. Das ständige schaukeln, der salzige Geruch und der Anblick der Wellen die gegen das Schiff schwappten, verursachten ihm ein leichtes Übelkeitsgefühl. Zwar stand er nicht kotzend an der Reling, aber sie konnten nicht früh genug in Varant ankommen, soweit es Aaron anging. Als Aaron gerade den Horizont betrachtete, war ihm kurz, als habe er einen etwas grossen schwarzen Punkt in der Ferne entdeckt. Die Sonne brannte immernoch unbarmherzig herab, weshalb er die Entdeckung seinem überhitzten Kopf zuschrieb. Er beschloss etwas zu den anderen zu gehen.

    Eine weile später sass er mit Artem Backbord auf der Reling. Aaron hatte Artem zum erste mal getroffen als sie in der Stadt aufgebrochen waren und hatte beschlossen, ihn etwas besser kennen zu lernen.
    "Was hältst du eigentlich vond er ganzen Reise? Du hast nicht gerade motiviert geklungen als wir los sind."Aaron zuckte die Schultern "Naja Anfangs sahs aus wie eine Fixe-Idee und mir war mulmig einfach kurz nach Varant zu spazieren und in irgendwelchen Ruinen rumzuschnüffeln. Es soll dort ja das grösste Viehzeugs geben..."Artem hob eine Braue "Zum Beispiel?"
    "Minecrawler, um schon mal die freundlichsten zu nennen. Ich stelle mir schönere Sachen vor, als bei brütender Hitze 10 Meter unter der Erde von einem 200 Pfund Käfer gefressen zu werden."Die Sonne hatte inzwischen bereits den Horizont berührt und hüllte das Meer in ein wunderschönes Oranges Licht getaucht.
    Artem grinste "Ach es wäre doch nur halb so spannend wenn man wüsste was auf einen zukommt, oder?"Aaron setzte eine gequälte Miene auf "Mir war schon von Anfang klar, das Neroas nur auf Abenteuer geht die einen gewissen Gefahr-Faktor haben. Vor allem, ich hoffe bloss wir treffen keine Assassinen, von denen hat ich genug für den Rest meines Lebens!"

    Etwas später, als der Schiffsmast bereits lange Schatten über das Meer warf, entdeckte Aaron Merydor, der am Heck des Schiffs stand. Er gesellte sich zu ihm.
    "Schöner Anblick oder? Aber warum sag ich dir das, du hast es wahrscheinlich schon öfter gesehen als ich..." sagte Aaron zur Begrüssung.
    Merydor wollte gerade etwas erwidern, als Aaron hinter ihm, im Schatten ein grossen Umriss entdeckte. Er war undeutlich, hob sich aber deutlich vom Meer ab.
    "Wir werden verfolgt!" sagte Aaron und zeigte in die Richtung des Schiffes. Dann rannte er zum Mitteldeck des Schiffes, wo Arelis sich mit dem Kapitän unterhielt. Er kam zum stehen.
    "Wir werden verfolgt!"
    "Von wem?" fragte Arelis.
    "Kann ich nicht sagen, aber sie haben keine Fackeln angezündet um ungesehen zu bleiben. Wir können davon ausgehen das sie icht freundlich gesinnt sind."
    "Schlagt Alarm!" brüllte der Kapitän und rannte auf dem ganzen Schiff herum und gab Befehle.
    Arelis nickte Aaron zu, der daraufhin zurück zum Heck des Schiffes zu Merydor rannte.


    ---Auf dem anderen Schiff---

    "Käpt´n, ich höre sie brüllen. Sie haben uns wahrscheinlich bemerkt!"
    Kapitän Blacktooth grinste und fuhr sich mit dem Daumen über seinen Säbel.
    "Dann ist es Zeit ihnen die Meeresfische von unten zu zeigen!" bellte er seinen Männern zu die angriffslustig und mit Mord im Blick ihrerseit die Säbel zogen.
    The Bird of the Hermes is my Name,
    eating my Wings to make me tame.

    Its just not true that Videogames make you do creepy Stuff! If that WOULD be true we would sit the hole Day in the Dark, listening to Technomusic and eat Pills like Pac Man! Oh wait a moment......

  11. #11
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    Arelis musste viel Kraft aufwenden, um seine Züge nicht entgleisen zu lassen. Das Medallion, welches Jack ihm gab, war alles andere als nur ein Medallion.
    Der Magier nahm es an sich und ließ es im Sonnenlicht baumeln. Das goldene Licht der Sonne, funkelte auf seiner Oberfläche und brachte alte Erinnerungen hervor. Erinnerungen, welche ihn hinter seiner Fassade aufwühlten.
    Isabell tauchte vor seinem inneren Auge auf, als würde sie vor ihm stehen. Ihr braunes Haar wehte leicht im Wind, ihre braunen Augen glitzerten wie Sterne und ihr Lächeln war unvergleichlich schön.
    Doch mit der schönen Erinnerung, keimte auch Schmerz auf. Ein alter, tiefer Schmerz, welchen er vor Jahren in sich vergraben hatte.
    Zwar hatte er Isabells Tot an Levias gerächt und seine Knochen waren lange in der Sonne der Insel gebleicht. Doch die Rache hatte nie den Schmerz versiegen verlassen. Die Gerechtigkeit schien schon damals befriedigt, aber die Leere welche ihn so lange beherrscht hatte, nicht.
    Ein Leben in der Kolonie!
    Der Gedanke hatte Arelis damals gemartert, doch die Leere schluckte auch diese Angst. Mit Gesetzlosen war er von Khorinis geflohen. Mit Piraten auf die Insel gereist, um ein neues Leben zu finden. Doch egal wie weit er von Khorinis fort gewesen war, die Leere war geblieben.
    Auch wenn Isabells Tot schrecklich gewesen war, so hatte sie sein Leben gerettet. Hatte ihn zu Adanos geführt und ein neues Leben erschaffen. Ein schwacher Trost, doch dieser Weg hatte ihn die Kraft finden lassen, Rache zu üben. Isabell sollte nicht umsonst in die Klinge gesprungen sein, die eigentlich für ihn bestimmt gewesen war.
    Galle stieg im Hals des Magiers auf und hinterlies einen üblen Geschmack. Das Medallion war ein Geschenk von Arelis, an Isabell gewesen. Seiner einstigen großen Liebe. Einer Liebe, welche verboten gewesen war und dennoch nicht unterdrückt werden konnte.
    Xardas musste die halbe Welt bewegt haben, um es zu finden. Arelis hatte es auf der Insel bestattet, nicht am Grab von Isabell. Egal was er tat, die Geschichte um seine verlorene Liebe, fand kein Ende.
    Arelis musste zurück. Zurück an den Ort, an dem alles begonnen hatte. An dem die Geschichte seinen Lauf genommen hatte und ihn noch immer verfolgte, nach all den Jahren. Er musste es zu Ende bringen.
    Wehmütig glitt die feine Kettte in eine verborgene Tasche seiner Robe. Jacks fragender Blick hing noch immer an ihm, wie ein hungriger Geier.
    Eines solltest du nie vergessen, Jack. Ein Magier bittet dich nicht um etwas. Er schlägt dir einen Handel vor oder eine Schuld, die du im Gegenzug tragen sollst. Aber ein Magier mit solcher Macht, wird dich niemals um etwas bitten. Er würde es als Schwäche auslegen.

    Arelis lehnte sich an die Reeling und ließ das Rauschen, welches der Bug des Schiffes in die Wellen schnitt, durch seine Gedanken ströhmen.
    Diese Kette, war das wertvollste, was ich je beschützt habe. Es war ein Versprechen, welches noch immer gilt. Xardas weiß das. Er rettete dieses Kleinod von der Insel, als wir flüchteten. Mit diesem Geschenk, hat er keine Bitte gestellt, er hat sie sich erkauft.

    Der Blick des Wassermagiers glitt zu seinem alten Freund Merydor, welcher die Geschichte kannte. Ja er hatte sie sogar mit erlebt. War dabei gewesen, als Arelis Levias am Strand der Insel erschlug. Als sie gemainsam mit dem Wolfsrudel, den Dämonen erschlugen und Beliar offen Gesicht gespuckt hatten. Der Blick des Jägers war wissend und schweigend zugleich.
    Arelis holte tief Luft und vergewisserte sich des Bandes, welches die Männer damals, aus ihren Taten schmiedeten und welches noch immer bestand.
    Xardas braucht Zeit. Für was, kann ich nicht sagen. Aber wenn die Schwarzen nach Norden kommen sollen, um ihn zu finden.... fordert er sie heraus. Sie sollen sich ihm stellen und das wiederum bedeutet, dass Xardas nichts mit ihnen zu schaffen hat.
    Das wiederum bedeutet aber, dass du ihm gefährlich werden könntest und er das weiß. Ein Umstand, der mir gefällt.Weil die Dunklen ihn ablenken würden. Seine Macht übersteigt die meine bei weitem, alter Freund. Aber ich hätte die letzten Begegnungen nicht überlebt, wenn ich dumm wäre. Er schützt sich vor meinem Verstand, nicht vor meiner Macht.
    Was heißt das jetzt für uns?
    Das ich geneigt bin, seine Bitte zu erfüllen. Er hat einen teuren Preis dafür gezahlt. Unter Magiern geht es nicht um Gold, Jack. Es geht um die Fäden der Welt. Die Geschicke, in die wir eingreifen können, weil wir die Mysterien kennen. Dieses Medallion ist von unschätzbarem Wert, für mich. Außerdem bin ich ein Hohemagier des Wassers. Wenn ich mein Wort gebe oder den Wert einer Bitte erkenne, halte ich mich daran. Xardas bekommt seine Zeit. Solange, bis ich auf Khorinis war.
    Merydor blickte überrascht auf und betrachtete den Magier eingehend.
    Khorinis? Die Insel bedeutet für dich den Tot! Nicht nur, dass sie dich noch immer für den Mörder deiner Geliebten halten, du hast auch ein Mitglied der Adelsfamilie getötet. Und die Lamarans sind nicht gerade fürs Vergeben bekannt.
    Aber Isabells Grab ist dort. Und mein Vater auch. Es geht hier um Isabells Namen und um den meiner Familie.
    Das kannst du vergessen, alter Freund. Die Sache ziehst du nicht ohne mich durch.
    Dann wäre die Sache ja beschlossen, grinste Arelis und wandte sein Gesicht der Sonne zu.


    ---------- Nach Anbruch der Nacht ----------

    Die Nacht war schon angebrochen und alle gingen ihren Dingen nach, als Arelis durch die Alarmglocke des Schiffs, aus seiner Meditaion gerissen wurde. Er hasste die ruckartige Rückkehr des Geistes, wenn man so lange versunken war. Jack hingegen schien keine Probleme damit zu haben. Tapfer hatte der Ritter neben ihm an Deck gesessen und meditiert. Arelis wollte gerade etwas Stolz auf seinen Schüler genießen, als er ein leises Schnarchen hörte.
    Nicht zu fassen. Das ist nicht einmal mir passiert.
    Doch anstoßen, brauchte der Magier den Ritter nicht, da die Glocke ihr Werk vollbrachte. Eilig rannte er zu Merydor ans Heck und wollte wissen, worum es ging, als auch er die dunklen Umrisse eines Schiffs erkannte.
    Bei nacht waren eigentlich immer Schiffslaternen an, die als Od diehnten. Doch dieses Schiff hatte sie gelöscht. Also konnte es sich nur um Piraten handeln, die wussten, wo ihr Opfer war. Allerdings wollte Arelis wirklich sicher gehen.
    Merydor zog aus Erfahrung seinen Bogen und legte einen Pfeil auf. Im selben Moment erschien ein kleine Lichtkugel aus den Fingern des Magiers, welches er an den Pfeil band. Nur ein Fingerzucken reichte aus, um den Pfeil vom Bogen schießen zu lassen und ihn in die Dunkelheit zu befördern. Im hohen Bogen, zog er seine Bahn in Richtung der Masten und ließ eine Totenkopfflagge aufschimmern.
    Es sind Piraten, rief Merydor laut und griff nach seinem nächsten Pfeil.
    Arelis senkte seinen Geist bereits in seine Mitte und ließ die Macht in sich aufsteigen. Langsam aber kraftvoll stieg sie durch sein Bewusstsein, wie ein Geysir, der seinem Ausbruch bevor stand. Die Magie breitete sich in seinem Gedanken aus, floss über seinen Geist in seinen körper und sammelte sich in seinen Fingern. Mit brachialer Gewalt, türmten sich plötzlich die Wellen hinter dem Piratenschiff auf, drehten sich um einen unsichtbaren Mittelpunkt und schraubten sich ohne Hindernisse in den Himmel. Eine gewaltiger Typhoon türmte die Wellen um sich herum und trieb das Piratenschiff auf sie zu.
    So kommen sie nicht auf die Idee, uns mit Nachtpfeilen zu beschießen. Ich treibe sie heran, macht euch bereit, brüllte Arelis über das gewaltige Rauschen und Tosen des Typhoons.
    Arelis konnte die Naturgewalt in seinem Körper spüren, in seinem Gedanken und seinem Geist. Die Ekstase der Magie speiste seine Kraft und ließ ihn die Wasserhose lenken. Gnadenlos wie die Natur sein konnte, trieb er dass Meer gegen das Schiff und das Schiff auf sie zu.
    Geändert von Novasecond (1.6.09 um 18:40 Uhr)
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  12. #12
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    Auf dem Schiff war das Chaos ausgebrochen. In der Mitte stand Arelis mit erhobenen Armen und nach oben geneigtem Kopf. Merydor bemerkte die Bewegungen seiner Lippe, obwohl es auf dem Schiff stockfinster war. Die Bündelung seiner magischen Kraft verlieh Arelis einen blauen Glanz. Währenddessen hörte er immer wieder die anderen und auch einige Seeleute, die sich für eine Schlacht bei Nacht rüsteten. Die Seeleute präsentierten überwiegend Bögen und stellten sich rasch zu Merydor, die anderen hatten ihre Klingen gezogen und das Heck des Schiffes erreicht, wo die Piraten bald auftauchen würden.

    Die Wellen des Meeres machten laute Geräusche und schwappten jetzt auch an Matthews' Schiff hoch. Merydor blickte zurück auf Arelis, der ihm stumm zu verstehen gab, dass die Piraten das Heck in wenigen Sekunden erreicht hatten. Plötzlich entdeckte Merydor einen schwarzen Schatten im Meer, kurz danach tauchte die gewaltige Front eines Schiffes auf. Die Piraten hatten Matthews' Schiff offensichtlich auch entdeckt denn sie schrien durch die Nacht und reckten ihre Säbel in die Höhe, viele Piraten hielten außerdem eine entzündete Fackel in der Hand. ,,Macht euch bereit!"brüllte Merydor über das Deck und Pfeile wurden auf die Bögen gespannt und die Fäuse um die Schwerter fester geschlossen. ,,Arelis, komm nach hinten, wir brauchen dich jetzt hier!"hallte eine weitere Anweisung Merydors durch die Nacht, bevor auch er seinen Bogen spannte und auf den ersten Piraten zielte.

    Einige der Piraten feuerten ihre Fackeln auf das andere Schiff, andere hatten bereits Enterharken ausgeworfen und machten sich bereit zum übersetzen auf das Schiff. Die erste Pfeilsalve ging auf die Piraten über und forderte ein, vielleicht zwei Opfer. Wie von Arelis spekuliert, machten sich die Piraten gar nicht mehr die Mühe, mit Pfeilen zu antworten und machten sich stattdessen direkt ans Entern. Eine Gruppe um Wolf, Aaron und Artem versuchte, Seile zu kappen und die Verbindungen der Schiffe zu minimieren. Weitere Pfeile erreichten das Piratenschiff, dann erkannte Merydor, dass die meisten Piraten schon am übersetzen waren. ,,Weg vom Heck, kommt zurück in die Mitte des Schiffes"schrie Arelis hinter Merydor und die Nahkämpfer folgten seinem Befehl unverzüglich. Dank der Fackeln bemerkte Merydor den ersten Piraten, der versuchte das Deck zu betreten, und bevor er auch nur eine Haarschuppe an Bord verteilen konnte, hatte sich bereits ein Pfeil durch seine Schulter gebohrt. Verletzt gab er einen grausamen Schrei von sich und stürzte hinab in das eiskalte und tiefe Meer. Dann zog sich auch Merydor zurück, gefolgt von einigen Seeleuten aus Matthews' Crew.

    Die Meute sammelte sich auf dem Deck und positionierte sich. Vorne die Nahkämpfer, einige Meter dahinter die Bogenschützen sowie Arelis. Kurz darauf stürmten die ersten Piraten auf sie zu und obwohl zwei sofort durch Pfeile verletzt zu Boden gingen bemerkte Merydor, dass dieser Kampf mit Schwert und Bogen nicht zu gewinnen war. Arelis sammelte ein weiteres Mal seine Kraft und feuerte einen gewaltigen Eispfeil in die Piratenmeute, der 2 Piraten von den Füßen riß und einen weiteren zu Eis erstarren ließ. Piratensäbel krachten auf die Degen und Schwerter der Abenteurer und der Nahkampf entbrannte. Pfeile waren jetzt zu einer gefährlichen Waffe geworden, denn die Gefahr, eigene Leute zu treffen, war zu groß. Deshalb hatten die meisten aus Matthews' Crew bereits ihre Degen gezogen und stürzten sich in die erste Reihe. Durch gezielte Eispfeile versuchte Arelis, die Kämpfenden vor der Übermacht der Piraten zu schützen. Ein weiteres Kommando von Arelis war zu vernehmen:,,Weiter nach hinten, wir können hier nicht kämpfen!"Mit seinem letzten Wort feuerte Arelis eine Eisnova in die Menge und etliche Piraten konnten dem Druck nicht standhalten und verloren den Halt unter den Füßen. Matthews' Crew und die anderen nutzen die Gunst der Stunde und eilten weiter Richtung Bug des Schiffes.

    Erst jetzt bemerkte Merydor die tatsächliche, erschreckende Menge der Piraten. Sie hatten es hier mit einer großen Übermacht zu tun und selbst wenn diese wenig Kampferfahren war, hing das Überleben der Abenteurer nur davon ab, wie lange Arelis' Magische Kraft reichte, um die Piraten zurückzustoßen. Merydor eilte zurück und schweifte kurz über das Deck als er seine Tasche bemerkte. Jack eilte gerade weniger Meter davon entfernt nach hinten. ,,Jack, meine Tasche, nimm sie mit. Vielleicht kann sie uns retten!" Jack brauchte keine Sekunde um zu verstehen, drehte seinen Körper um die eigene Achse und packte die Tasche. Mit schnellen Schritten hatte er Merydor erreicht. ,,Such nach den Spruchrollen, such nach den Spruchrollen. Du wirst schon wissen, was ich meine..."krächzte Merydor, während er einen Pfeil auf einen Piraten jagte, der gerade mal noch drei Meter entfernt auf ihn vorrückte. Merydor verlor Jack aus den Augen, ließ seinen Bogen fallen und packte seine Streiterklinge um der anrückenden Horde von Piraten zu trotzen. Der Kampf wurde von einem eigenartigen, lautem Geräusch überschrien. Merydor entdeckte Kapitän Blacktooth, der von seinem Schiff mit wild ruderten Armen die Aufmerksamkeit seiner Piraten ersuchte. ,,Kommt hier rüber ihr Maden und scheißt auf den Auftrag, dieses Steinviech zerstört mir mein ganzes Schiff!" Rasch entdeckte Merydor das "Steinviech", namentlich ein gewaltiger Steingolem. Jack lachte im Hintergrund dreckig auf und Merydor wusste sofort, dass sie gerade viel Zeit gewonnen hatten. Die Piraten verließen das Schiff so schnell, wie sie es betreten hatten, um den gewaltigen Felsen auf dem Piratenschiff einhalt zu gebieten. Währenddessen hämmerte Matthew seine Crew an um das Schiff wieder anzutreiben, denn jetzt war ihre Chance gekommen, sich von der Übermacht der Piraten abzusetzen.

    //Merydor - Spruchrolle Beschwörung eines Golems

  13. #13
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    Aaron war in seinem Leben wohl noch nie so übel gewesen. Das ständig schwappen der Wellen über das Schiff, das Schaukeln und der Geruch von Blut das sich mit der salzigen Meeresluft vermischte, trieb ihm die Galle den Hals hinauf. Derbe Flüche waren vom Piratenschiff zu hören, gefolgt von einem lauten Krachen. Ein Pirat segelte nur einige Meter an der Reling vorbei und klatschte Geräuschvoll ins Wasser. Das Chaos der gebrüllten Befehle drang nur noch dumpf wie von weiter ferne an seine Ohren, während er versuchte einen klaren Kopf zu gewinnen. Plötzlich jedoch schwappte eine gewaltige Welle gegen das Schiff und verpasste Aaron eine eiskalte Dusche. Das erste was Aaron nun sah, war Arelis in eine blaue Aura der Macht gehüllt. Matrosen die an ihm vorbeiliefen erzuegten beim Atmen weisse Wolken, als befände das Schiff sich in einem Schneesturm. Jedes mal wenn Wasser in die nähe des Magiers kam, schien es sich noch im Flug zu vereisen und es schien als tobe ein kleiner Schneesturm um den Magier. Dann löste sich das Schiff mit einem Ruck von den Angreifern und setzte sich unendlich träge in Bewegung. Dann edoch erreichte der Kahn die Spitze einer Welle und fuhr mit beängstigendem Knarzen der Meeresoberfläche entgegen. Dann gab es einen Ruck, der die halbe Mannschaft von den Füssen fegte und das Schiff ritt auf der nächsten Welle. Aaron war wieder Speiübel, bevor er sich aber wieder an die Reling hängen konnte, wurde er grob gepackt und ein Matrose flöste Aaron etwas ein. Die Flüssigkeit brannte wie Feuer und schien sich in seinem ganzen Körper auszubreiten und klärte wie durch ein Wunder Aarons Kopf ein wenig.
    "Was hast du mir da gegeben...?" würgte er hervor.
    "Willst du nicht wissen" grinste der Seebär und trollte sich davon. Kurz darauf erschien aber schon ein anderer Mann und brüllte gegen das Tosen der Naturgewalten an.
    "WIE VIEL ENTFERNUNG HABEN WIR ZU DEN KERLEN?"
    "WOHER SOLL ICH DAS WISSEN?"" DANN KLETTER DA HOCH UND SCHAU NACH!"
    Aaron blickte auf den Mast und die Takelage, zwar würden einige wenige Schritte schon reichen um in eine gewisse Ferne zu sehen, aber allein der Gedanke wie eine nasse Spinne im Netz zu hängen verursachte Aaron Magenschmerzen.
    "DEN VON INNOS VERDAMMTEN BELIAR WERD ICH TUN UND DA RAUF KLETTERN! BST DU WAHNSINNIG?"
    "ES IST VÖLLIG SICHER, MUSST DICH NUR FESTHALTEN."
    Das Getöse steigerte sich immer weiter und die Wellen schlugen immer höher. Man konnte den Gedanken bekommen das Meer selbst hätte beschlossen alle ungebetenen Besucher des Wassers zu verweisen. Der Mann war inzwischen in die Takelage geklettert, wo er herumschwang wie eine Fliege im Wind. Dann jedoch packte wieder eine Welle das Schiff und warf den Mann hinunter. Geistesgegenwärig warf sich Aaron auf den Bauch und schaffte es den fall des Kerls abzublocken. Die luft wurde aus seinen Lungen gepresst und er schlitterte durch das Gewicht dem Deck entlang und knallte mit einem dumpfen KLONG gegen die Reling.
    "DANKE MANN, ICH GEB DIR MAL EINEN AUS!" lachte der Kerl gegen die Sturmbö an.
    " DAMIT SCHULDEST DU MIR MINDESTENS DIE HÄLFTE DER BIERBESTÄNDE IN AMARANTH""SCHÖN ICH HOFFE IN DER HÖLLE VERKAUFEN SIE BIER!" sagte der Matrose und zeige auf die Urgewalten die auf dem Meer tobten. Beide brachen in dröhnendes Gelächter aus.
    Aaron entdeckte nicht wenige Matrosen, die sich irgendwo festklammerten mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Sie liessen sich das Wasser ins Gesicht knallen und brachten es noch im Angesicht des Todes zustande gegen den Sturm einen Witz zu brüllen der zwar nur die nächsten erreichte.
    "DIE SIND DOCH ALLE WAHNSINNIG" ereifferte sich Aaron.
    "IST DOCH PRÄCHTIGES WETTER ZUM STERBEN? HOFFENTLICH ERWISCHTS DIE PIRATENSCHWEINE AUCH, DANN KÖNNEN WIR FRAGEN WIEVIEL DER GOLEM VON IHRER NUSSCHALE ÜBRIGGELASSEN HAT!"
    Immer und immer wieder wurde das Schiff gepackt und toste die Wellen hinunter, wo es mit berstendem Krachen aufschlug. Die wenigen Fässer die bis jetzt noch an Bord geblieben waren, kollerten auf dem Deck herum und die Matrosen wichen mehr schlecht als Recht aus. Einige Male schlitterte ein Mitglied der Besatzung an Aaron vorbei. Ein paar wurden gepackt und festgehalten, andere knallten gegen Fässer und die Reling. Aaron entdeckte Arelis und Merydor, die weiter vorne vor den Wassermassen Schutz gesucht hatten. Neoras hatte sich an den mast gekrallt und schlitterte um diesen herum im Versuch halt zu finden. Artem war nach einer unbequemen bekanntschafft mit einem Fass, glücklicherweise in ein paar Matrosen gerutscht die in gepackt und festgebunden hatten. Jack hielt scih an einem Seil fest, das er ein paar mal um ein Loch in der Reling geschlungen hatte und grinste Aaron freudlos zu.

    Einige Stunden später, toste der Wind zwar immernoch, aber der Wellengang hatte sich vermindert und man konnte normal sprechen.
    "Sieht so aus als ob wir überleben!" rief der Matrose den Aaron aufgefangen hatte Glücklich.
    "Sieht aus als bekomme ich nach unserer Rückfahrt ein Fass Bier." lachte Aaron und klatschte dem matrosen auf die durchnässten Schultern. Sein Grinsen wich einer resignierten Miene. Aaron ging auf die Mitte des Decks zu, wo sich seine Kumpane versammelt hatten.
    "Ein kleiner Regenschauer, nicht wahr?" sagte Aaron und drückte seinen Umhang aus, worauf dieser einen Schwall Wasser über das Deck verteilte.
    "Ja, sauber wie noch nie!" grinste Neoras.
    The Bird of the Hermes is my Name,
    eating my Wings to make me tame.

    Its just not true that Videogames make you do creepy Stuff! If that WOULD be true we would sit the hole Day in the Dark, listening to Technomusic and eat Pills like Pac Man! Oh wait a moment......

  14. #14
    Irgendwo über dir Benutzerbild von Blacktooth
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    Zwei Tage waren nun nach den Angriff der Piraten vergangen und die Schiffahrt langeweilte inzwischen jeden auf dem Schiff. In solchen Momenten wünschte sich Neoras wirklich mal das zum Beispiel eine Horde mutierter Meerbewohner sie aus reiner Wut attackieren würden.Nachdem er dann lange genug ins Meer geschaut hatte wurde ihn langsam in der Sonne zu warm. Während er sich dann einen schattigen Ort auf der Nußschale suchte, weil er die Hitze nicht mehr ertragen konnte, sah er gleichzeitig nach seinen Freunden.
    Neoras erblickte als erstes Arelis und Jack, die wieder einmal zusammen meditierten.
    Ohne lange zu zögern ging er auf sie zu und setzte sich zu ihnen, da dort auch ein schattiger Platz enstanden worden war.
    ''Ich sehe euch fast nur meditieren. Wird das nicht irgendwann langweilig?''
    Beide reagierten nicht auf seine Frage und blieben versunken in ihre Welt.
    Plötzlich trat auch Wolf hinzu und setzte sich ebenfalls zu ihnen.
    ''Meditieren die Beiden schon wieder?''
    ''Du hast es erfasst. Lass mal ein paar faule Eier auf sie werfen.''
    Daraufhin machte dann Neoras ein paar Schrittgeräusche mit seinen Füßen und wartete ob die Beiden vielleicht darauf reagieren würden.
    ''Auf so etwas fallen die Beiden nicht rein, Neo. Da musst du dir schon was besseres einfallen lassen.''

    ''Das hast du wahrscheinlich Recht. Hmm...wie kann man wohl einen Wassermagier reinlegen?''
    ''Gute Frage.'' antworte ihn auf einmal Artem der ihn dabei auf die Schulter klopfte und ebenfalls sich zu ihnen setzte. Irritiert sah ihn Neoras ihn darauf nur an, da er ihn überhaupt nicht kommen sah.
    ''Lass erstmal versuchen Jack auf die Palme zu bringen.''
    ''Du weisst das die Beiden genau neben uns sitzen und das wahrscheinlich auch mithören?''
    ''Sicher.''
    Ein fieses Grinsen kam auf einmal von Neoras als ihn plötzlich ein guter Trick einfiel um die Beiden zu Nerven.
    ''Ah. Ich seh schon. Dir ist was gutes eingefallen.'' lachte ihn dann Wolf entgegen und war gespannt was nun von Neoras Seite kommen würde.
    Hinter Wolf näherte sich dann eine weitere Person, die sie dann auch nur neugierig ansah.
    ''Hey Leute. Was ist denn hier los? Hab ich was verpasst?''
    ''Ne. Du kommst glaube ich zum richtigen Zeitpunkt.''
    ''Dann ist ja gut.''
    Nach diesen Worten gesellte sich auch nun Aaron zu ihnen und wartete auf darauf was nun geschehen würde.
    ''Also Leute. Ihr kennt doch Xardas. Also das Schwein dass versucht hat mich und Arelis in Nordmar um die Ecke zu bringen. Jedenfalls erschien er mir letzte Nacht und gab mir so eine komische Spruchrolle.''
    ''Was für eine Spruchrolle?'' fragte Artem daraufhin skeptisch.
    ''Jetzt lass mich mal ausreden. Diese Spruchrolle meinte der Kerl würde die magische Kraft von Arelis oder eines anderen Magiers erhöhen und mal sehen ob dies nun klappt.''
    Behutsam zog dann Neoras das Pergament aus seiner Ledertasche als im gleichen Moment eine andere Person ihn dieses aus der Hand zog.
    Merydor stand dann plötzlich hinter ihn und sah sich das Stück Papier an.
    ''Da steht ja gar nichts drauf...''
    Artem, Aaron und Wolf lachten darauf nur auf als sie Neoras kläglichen Versuch verstanden hatten.
    ''Jaja schon gut...''
    Jack und Arelis ließen sich anscheinend auch davon nicht beirren und meditieren ohne zu zögern weiter.
    ''Und was hast du nun vor?''
    ''Ach keine Ahnung.'' sprach Neoras gelangweilt während er einen kleinen Stein, der neben ihn lag, auf Arelis Kopf warf.
    ''Heeee! Kann man nicht mal in Ruhe meditieren? Euer Gerede zu ignorieren war schon schwer genug...''

    ''LAND IN SICHT!'' schrie in Moment danach ein Matrose aus dem Krähennest.
    Schnell ging Neoras zur Bugseite des Schiffes und erblickte von weiten die großen Tempel von Bakaresh.


    Mir ist leider nicht soviel eingefallen. Und das Krähennest ist der Ausguck beim Schiff (für alle die die das noch nicht gewusst hatten)
    Geändert von Blacktooth (6.6.09 um 13:42 Uhr)
    Awesometastisch!

  15. #15
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    Kurze Zeit später war das Schiff bereits angelandet und die Gefährten an Land gegangen. Sie befanden sch an einen langgezogenen Strand. Viele Bäume bildeten einen unübersichtlichen Wald und versperrten die Sicht auf die nahen Berge. Irgendwie hatte ich mir Varant anders vorgestellt. Mehr mit Sand und heißer. Merydor musste schmunzeln und Jack schüttelte nur mit den Kopf. Vom Klima her gesehen gehört dieser Landstreifen hier noch zum Mittelland. Die Wüste fängt erst hinter den Bergmassiv an. Und wie kommen wir dahin wenn ich fragen darf? Meines Wissens nach sollte es hier irgendwo einen Pfad geben, der uns zum Beliar-Tempel bringen sollte. Dann mal los. Kannst du uns hinführen? Ich kann es versuchen. Mir nach.
    Es dauerte eine Weile, bis sie den Weg gefunden hatten und sie sich der Wüste näherten. Es wurde immer heißer, der Wind immer trockener und die Vegitation schwand zunehmend, bis nur noch Sand und Staub übrig blieben. Jack drehte sich zu den anderen um. Willkommen in der Wüste Varant. Wo der Wille Innos alle Menschen straft. Verdammt ist es hier heiß. Ich nehm erstmal nen Wacholder, um mich abzukühlen. Mit diesen Worten kramte Wolf dem Rucksack, den Jack für ihn gepackt hatte, fand aber keinen Schnaps und öffnete deshalb ärgerlich eine Wasserflasche. Hätte ich das gewusst hätte, wäre ich ich in Amaranth geblieben und hätte mich mit Marco auf eine Bank gesetzt. Als Antwort bekam er nur ein lautes Lachen. Kurze Zeit später hatten sich alle mit etwas Wasser gestärkt und setzen ihren Weg fort.
    Gerade als sie den Pass hinter sich gelassen hatten und die anschließende Stadt betreten wollten, wurden sie apruppt angehalten. Halt stehenbleiben. Keinen Schritt weiter. Normaden und Innosanhänger haben keinen Zutritt. Wie kommt ihr darauf, das wir zu Normaden oder Innosanhängern gehören. Ganz einfach. Ihr werdet von einem Wassermagier begleitet. Und die Wassermagier sind die geistigen Führer der Normaden. Des weiteren folgt euch ein Innos-Paladin. Verärgert wendete sich Jack ein. Ich bin kein Paladin Innos. Ich bin Ritter im Dienste Adanos. Ob Innos oder Adanos ist nicht von Bedeutung. Ihr seit keine loyalen Anhänger Beliars. Und deshalb bleibt euch der Zugang verwehrt. Solltet ihr es trotzdem versuchen, werde ich euch töten. Glaubt ihr im Ernst, das ihr es mit uns allen aufnehmen könnt?Wir sind hier in der Hochburg der Macht Beliars. Selbst wenn ich es nicht schaffen sollte euch aufzuhalten, so werden sich die Schwarzmagier und die Elitekämpfer um euch kümmern.

    Verblei'n wir die Luft ein wenig. Mal sehen, wer umfällt!
    Elco, Sudeki
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  16. #16
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    Nach den Worten der Wache holte Neoras seine Faust raus und schlug damit die Wache nieder.
    ''Was zum Teufel machst du da?''
    ''Ich habe keine Lust mich von jeden Assasinen von Varant aufhalten zu lassen.''

    ''Äh...das war aber bisher der Erste.''
    ''Es gibt sicher einen besseren Weg als uns jetzt durch die ganze Stadt durchzukämpfen.''

    ''Genau. Jetzt nichts überstürzen. Wo wollen wir eigenlich genau hin? Das hast du uns bisher noch nicht gesagt.''
    Schweigend drehte sich Neoras um und ging weiter in Richtung Bakaresh. Jeder sah den anderen fragend an aber keiner schien die Antwort auf Neoras komisches Verhalten zu haben. Jack und Arelis blieben dann bei der ohnmächtigen Wache während der Rest Neoras in die Stadt folgte. Als Neoras die Stadtmauer, die mit mehr als einer Wache beschützt war, passierte, verschwand er in dem Tumult des Marktes.
    ''Na toll. Kaum in Bakaresh und schon haben wir ihn verloren.''
    ''Suchen wir am besten jetzt eine Verkleidung für Arelis und Jack. Ich weiß nicht was Neoras gerade vorhat aber er hat sicher seinen Gründe.''

    ''Trotzdem hätte der mal ein Wort zu uns sagen können.''

    Schnell ging Neoras in die Ruinen, die in Bakaresh vorhanden waren. Überall sah er wie Sklaven die Häuser der alten Kultur ausgraben. Keiner ließ sich von ihn stören und sie machten alle ihre Arbeit ohne ihn zu bemerken.
    Als er mitten in den Ruinen war setzte er sich gelassen hin, zog das alte Tagebuch von dem untoten Paladin raus und blätterte durch.
    Nachdem er das Kapitel Geheimgänge von Bakaresh aufgeschlagen hatte hörte er auf zu blättern. Während er in das Buch schaute tastete er gleichzeitig den Boden ab. Es dauerte nicht lange bis er eine Falltür im Boden endeckte.

    Zwei Stunden später
    Von weiten sahen Arelis und Jack die anderen aus der Stadt wiederkommen. Ausserdem erkannten sie wie Merydor und Artem zwei Mäntel mit Kapuzen in den Händen hielten.
    ''Wir dachten, dass wir euch mit einer Verkleidung einschleussen könnten.''

    ''Eigenlich keine schlechte Idee. Aber ich denke kaum das die Stadtwachen zwei vermummte Gestalten einfach so in die Stadt lassen würden.''

    Auf einmal konnte man Neoras aus Richtung Schiff kommen sehen.
    ''Ist etwa Neoras schon zurück gekommen?''
    Verblüfft schüttelte aber Jack den Kopf.
    Mit einem großen Grinsen stand Neoras nun vor seinen Freunden.
    ''Schön zu sehen, dass ihr euch schon um die Verkleidung gekümmert habt. Ich habe in der Zwischenzeit einen Geheimgang nach Bakaresh gefunden.''
    ''Wieviele Leute hast du denn für diese Informationen von dem Geheimgang bestechen müssen?''
    ''Gar keinen.'' Im nächsten Moment wedelte Neoras mit einem kleinen Lederbuch rum.
    ''Das Buch ist sehr alt, genau wie die Stadt Bakaresh und seine Ruinen. Und es enthält eine alte Stadtkarte mit alten Geheimgängen. Ausserdem steht dort auch drin wo wir hingehen werden. Naja...ich hätte trotzdem lieber die Stadt ausgräuchert.''
    ''Nun. Dann lasst uns nicht lange verweilen. Ist denn unser Ziel weit?''
    ''Wenn du weit mit einmal durch die ganze Wüste bezeichnest dann ja.'

    Damit wir mindestens schonmal die Stadt passieren können ^^. Liegt das an mir oder warum seid ihr alle sehr inaktiv? Wenn ihr wollt schreibe ich auch einen Megapost, der uns direkt ans Ziel katapultiert.
    Geändert von Blacktooth (14.6.09 um 12:33 Uhr)
    Awesometastisch!

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