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Thema: Der Feuerbrunnen von Varant

  1. #17
    Held im Erdbeerfeld Benutzerbild von Sir_Conan
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    Gemächlich bekleideten sich Jack und Arelis mit den muffigen Mänteln, die Merydor und Artem aus der Stadt besorgt hatten. Jack warf die Kapuze etwas überschwinglich über, reckte die Nase weit nach oben und eine Sekunde verging. Dann rieß er die Kapuze angewiedert herunter und funkelte Merydor und Artem finster an. ,,Hättest dir wohl lieber was sauberes gewünscht? Sorry, dass hat mein Geldbeutel nicht hergegeben."Wolf grunzte laut auf vor Lachen und die anderen stimmten ein. Jack wandte sich daraufhin genervt an und durchschritt als erstes das Stadttor, dicht gefolgt von Neoras, der sie mit dem Buch führte.

    Schnell hatten sie eben jene Ruinen gefunden, die Neoras vor einigen Minuten schonmal aufgesucht hatte. Zielsicher führte er die Gruppe vorbei an alten, zertrümmerten Häusern, massiven Felssteinen, umwuchert von altem, dunkelgrünen Gras. An vielen Felsen waren oberhalb des grünen Grases große, dunkle Flecken zu erkennen, und bei genauerem Hinsehen stellte Aaron fest, dass es sich um riesige Ameisenschwärme handeln musste. ,,Man sieht Ameisen primitiv. Kauen da auf Jahrtausende altem Gras rum. Stellt euch mal vor, eure Fleischkeule hätte schon 2.000 Jahre auf dem Buckel." Angewiedert folgte Aaron auf Zeichen von Neoras wieder der Gruppe. Kurz darauf hatten sie einen mittelgroßen Tempel erreicht, der wie alles andere hier, schwer mitgenommen aussah. ,,Laut Buch haben wir unser Ziel erreicht. Dann lasst uns den Tempel mal untersuchen, er sollte einen Geheimgang freigeben. Dann können wir die Wüste Unterirrdisch durchqueren." Zustimmend betraten die Abenteurer den Tempel und blickten sich um.

    Die Decke des Tempels war hoch und an den unbeschädigten Stellen reich verziert. Die Scheiben waren in vielen Farben und sicherlich wertvoll. Auf dem Boden lagen mehrere lange Teppiche aus, auf ihnen eine kleine Staubschicht. ,,Dann lasst uns mal suchen. Neoras, wo genau soll denn dieser Geheimgang sein?",,Laut meinem Buch müssen wir erstmal in den Keller. Macht besser eure Waffen scharf, scheint mir nicht so, als wäre hier oft jemand drin. Wer weiß, was sich da schon alles in den Kellergewölben eingenistet hat." Merydor bemerkte Aaron, der sein Schwer fest umklammerte. Offensichtlich war ihm in diesem Tempel nicht behaglich und die Aussicht auf einen dunklen und verlassenen Keller spannten die Situation noch weiter an.

    Artem und Wolf entdeckten die Treppe in den Keller fast zeitgleich und deuteten beide mit dem Finger auf das Treppengeländer. Neoras schritt voraus und setzte den Fuß auf die erste Stufe. Langsam stieg er hinab in die Dunkelheit...


    ***


    Merydor hatte die letzte Stufe betreten, als er ein leises Gemurmel hinter sich vernahm. Es war Arelis gewesen, denn die nackte Dunkelheit war gebrochen und nun konnte man zumindest einige Meter weit sehen. ,,Gut so, dann müssen wir wenigstens nicht komplett durch die Dunkelheit stapfen.",,Zur Not finden wir sicherlich auch ein paar Fackeln, wird zwischen dem Gerümpel wohl auch ein bißchen Holz rumliegen."Merydor bemerkte Neoras, der die Gruppe weiterhin anführte. In der linken Hand hielt er nach wie vor das Buch und blickte alle paar Sekunden kurz darauf. Die rechte Hand umklammterte sein Schwert, denn das Buch zeigte zwar den Weg, nicht aber die Gefahren auf.

    Die Gruppe schlängelte sich einige Zeit durch einen engen Gang durch, bis sie einen größeren Raum des Kellergewölbes erreichten. ,,Hier muss irgendwo der Weg sein, der aus dem Tempel rausführt und uns dann Unterirrdisch durch die Wüste leitet. Haltet die Augen auf." Die Gruppenmitglieder blickten um sich und diesesmal war es Aaron, der den großen, schwarzen Umriss einer gewaltigen Tür entdeckte. Mit großen Schritten trat er auf die Tür zu und hatte sie fast erreicht, als sein rechtes Bein keinen Wiederstand mehr spürte und er drohte, in die Tiefe zu stürzen. Nur dem großartigen Reflex von Jack war zu verdanken, dass Aaron nicht in die Tiefe stürzte und stattdessen zurückgezogen wurde. ,,Verdammte Scheiße, wo kommt denn das Loch her?",,Du solltest mal die Augen aufmachen, dass war schon die ganze Zeit da...",,Scheint so, als könnte man das Loch nicht einfach umgehen. Dann sollten wir uns mal überlegen, wie wir rüberkommen..."

  2. #18
    Irgendwo über dir Benutzerbild von Blacktooth
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    Die Gruppe durchsuchte dann den dunklen Raum nach nützlichen Gegenständen um über das Loch zu kommen. Überall waren viele alte Schriftzeichen und Bilder die die Wände, Decke und sogar teils den Boden unter ihnen bedeckte.
    Schnell fand Jack an der Wand dann ein paar lange Bretter die an einer Wand gelehnt waren.
    ''Wie wär es damit?''
    ''Keine schlechte Idee. Hoffentlich sind sie sicher.''
    ''Probieren über studieren. Also her damit.''
    Jack gab nach den Worten Neoras die Bretter in die Hand, der sie dann langsam über das Loch legte. Glücklich über diesen guten Zufall testete er auch als Erster die alten Bretter.
    Vorsichtig balancierte er sich dann über das anscheinend bodenlose und pechschwarze Loch während die anderen ihn beobachteten.
    Nur Arelis schien abgelenkt zu sein, denn er schaute starr in das Loch hinein.
    ''Hee. Arelis was ist los?'' klopfte ihn Merydor auf die Schultern, der sein Verhalten schon bemerkte.
    ''Ich weiß nicht. Aber ich habe das Gefühl das etwas aus diesem Schlund herauskommt...''
    Nun blickte auch Merydor tiefer in das Loch und warf gleichzeitig einen kleinen Stein hinein.
    Inzwischen war auch Neoras auf der anderen Seite angekommen und gab den anderen das Zeichen zum hinterherkommen.
    ''Hmm...Minecrawler vielleicht?''
    Leise hörte man auch ein lauter werdendes Krabbeln aus dem Loch kommen. In nächsten Moment spannte Merydor den Bogen und zielte auf das Loch.
    Nun hatte auch Jack die Beiden bemerkt und verstand sofort was los war.
    ''Haltet eure Waffen bereit. Da kommt anscheinend was aus dem Loch.''
    Nervös beeilte sich dann Artem, der auf gerade auf den Brettern stand, hinüber zu kommen.
    Auf der einen Seite waren nun Jack, Merydor und Arelis gegenüber standen ihnen dann die anderen entgegen.
    ''Jack geh du als nächstes.''
    Das krabbeln wurde immer lauter und nun kamen Skorpione hervor. Neoras lachte auf als er die mekerigen schwarzen Sechsbeiner sah. Doch der Strom der Skorpione hörte nicht mehr auf und sie füllten allmählich den Raum.
    ''Verdammt. Merydor, Arelis beeilt euch.''
    Unerfreut über den Meer von Skorpionen versuchten alle die Skorpione wieder in das Loch zu treiben.
    Plötzlich entsprang ein großes Sechsbeinige aus dem Loch auf die Seite von Arelis. Das Monster was dem Magiern nun gegenüber stand schien eine Laune Beliars selbst zu sein.
    Es hatte vorne einen menschlichen Oberkörper aber sein Unterkörper waren aus Sechs Skorpionbeinen und einem Skorpionstachel.
    ''Ein Tempelwächter.'' sprach Arelis schockiert und schoss sofort eine Eislanze auf das Ungetüm. Zum bedauern wich dieses aber Blitz schnell dem Schuss aus.
    ''War ja klar. Immer muss ich auf meinen Reisen auf mutierte Monster treffen.''
    Währenddessen war nun auch Merydor hinübergekommen und lenkte den Tempelwächter mit gezielten Pfeilschüssen ab. Diesen Moment der Ablenkung nutzte der Magier und machte sich nun als letzter über das Loch.
    Drüben angekommen und allen Skorpionen ausgewichen kamen aus dem Loch zwei weitere Tempelwächter hinausgekrabelt.
    Und obwohl der eine Tempelwächter, der durch Merydors und auch Aaron Pfeilhagel angeschlagen war, sprang dieser ohne zu zögern auf ihre Seite und rannte wütend auf sie zu.
    Geändert von Blacktooth (20.6.09 um 21:55 Uhr)
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  3. #19
    Wächter der Ewigkeit Benutzerbild von Black Dämon
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    Jack stieß mit ganzer Macht nach vorne. Aber nur ein kleiner Wink des Wächters genügte, um seinen Schlag zu parrieren und ihn stark zurück zu werfen. Das ist verrückt. Eigendlich sollen die Tempelwächter Gläübige Adanos beschützen und sie nicht angreifen. Artem half ihn wieder auf die Beine. Woher willst du das Wissen? Kennst du die Dinger? Eine Eisfaust von Arelis sauste an den beiden vorbei und traf einen der Wächter, welcher gerade mit Neoras kämpfte. Nein. Tu ich nicht. Aber mein Vater erzählte mir oft von ihnen. Und ihm wurde es von meinen Großvater erzählt. "Die Gläubigen des wahren Gottes soll der Weg im Schutze der gepanzerten Wächter in die Arme der Wahrheit führen." Merydor, der im Getümmel des Kampfes plötzlich hinter ihnen stand und die letzten Worte mitbekommen hatte kommentierte. Das Gedicht bringt uns hier wohl nicht weiter. Es sei denn, du schafst es, das diesen Dinger klar zu machen. Ebenso plötzlich stand Arelis hinter ihnen. Diesen Spruch hab ich auch schon einmal irgendwo gelesen. Hatte dein Vater noch etwas zu diesen Dingern erzählt? Jack schüttelte den Kopf, während er einen der Wächter frontal mit seinen ganzen Körpergewicht angriff und ihn zurück in das Loch beförderte. Nein. Er sagte immer nur. "Wenn du jemals einen der Alten Wächter begegnen solltest mein Junge, dann denke daran. "Dio euguero dolore magna conullam iustie dolor.""
    Als Jack diesen Satz ausgesprochen hatte, hielten die Tempelwächter zum Erstaunen aller einen kurzen Moment inne, setzten dann aber ihre Angriffe fort. Wieder schlugen Klauen, Schwerter, Pfeile und Zauber aufeinander ein. Lange hat das aber nicht geholfen. Was sollte das überhaupt heißen? "Dio euguero dolore magna conullam iustie dolor." heißt nichts anderes als: "Die Gläubigen des wahren Gottes soll der Weg im Schutze der gepanzerten Wächter in die Arme der Wahrheit führen." in der Alten Sprache. Hat zumindestens mein Vater immer gesagt. Du meinst also, das uns die Tempelwächter angreifen, weil sie nicht von unseren Glauben überzeugt sind? Ich weiß es auch nicht. Es sind schon extrem viele Jahre sein den Alten Volk vergangen. Vielleicht ist auch einfach die Magie, welche die Wächter unter Kontrolle hielt verflogen. Oder vielleicht bin ich auch nicht derjenige, von denen sie sich so einen Befehl erteilen lassen wollen. Du meinst, das sie dich für zu schwach halten? Jack zuckte mit den Schultern. Was weiß ich, was in den Köpfen solcher Wesen vor sich geht. Ich hätte eine Theorie. Die Hohepriester des Alten Volkes waren Magier. Vielleicht könnt ihr als "moderner Hohepriester" etwas ausrichten.
    Die Unterhaltung wurde aprupt durch einen der Tempelwächter gestört. Jack konnte gerade noch so den Hieb der Klauen parrieren, so das Arelis mit einer Eislanze kontern konnte. Sie verschaften sich ersteinmal wieder Überblick über das Ganze. Der eine Wächte, den Jack zuvor in die Grube zurück befördert hatte, war wieder daraus hervorgekommen und nicht sonderlich verletzt. Der zweite, der schon seit geraumer Zeit das Ziel der ständigen Bogenattaken war litt zwischenzeitlich unter den nun gut zwei Dutzent Pfeilen in seinem Panzer. Und der dritte hatte einige Kerben abbekommen. Dennoch stand der Kampf schlecht für die Freunde. Denn auch sie hatten deutliche Zeichen des Kampfes und der Erschöpfung zu verzeichnen. Einen Versuch wäre es wert. Wie ging der Spruch nochmal? "Dio euguero dolore magna conullam iustie dolor."

    "DIO EUGUERO DOLORE MAGNA CONULLAM IUSTIE DOLOR!"

    Die Stimme des Wassermagiers hallte durch den Raum und lies die Wände leicht erzittern. Wie ferngesteuert erstarrten die Tempewächter in ihrer Bewegung und sahen zu Arelis, als würden sie einen Befehl erwarten.
    Geändert von Black Dämon (25.6.09 um 14:10 Uhr)

    Verblei'n wir die Luft ein wenig. Mal sehen, wer umfällt!
    Elco, Sudeki
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  4. #20
    Held im Erdbeerfeld Benutzerbild von Sir_Conan
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    Laut schallten die mächtigen Wörter Arelis' durch den Raum. Dann wurde es kurz still, die Tempelwächter verharrten auf der Stelle und die Abenteurer blickten gespannt zu Arelis. Langsam ließ Arelis seine Hände sinken und die Tempelwächter folgten seinem Befehl. Mit einem Mal stürzten sie sich wieder in den selben Schlund des Grauens, der sie kurz zuvor hervorgebracht hatte. Nach kurzer Zeit war keiner der Wächter mehr zusehen. ,,Scheint so, als hätten wir diesesmal Glück gehabt. Das es beim nächsten Mal genauso ausgeht, bezweifel ich aber... Folgt mir, wir sollten unseren Weg fortsetzen?"
    Als sich die Gruppe gerade in Bewegung setzte, übertönte Wolf das Gemurmel der anderen. ,,Arelis, was waren das für Gestalten? Ich kann nicht mehr sagen, wie oft ich mein Schwert durch diese Steinwesen gespalten habe, aber nie ist etwas passiert."Zur Überraschung Wolfs' antwortete diesesmal nicht Arelis, sondern Jack. ,,Vermutlich sind das sehr alte Geschöpfe aus einer Zeit vor uns. Arelis hat Recht, wir sollten sie meiden. Wie wir gesehen haben, bringen weder Schwert und Bogen, noch Zauber irgend einen Effekt. Das nächste mal sollten wir fliehen und hoffen, dass wir flinker sind als diese Wesen." Arelis stimmte stumm zu und forderte die Gruppe dann auf, ihm weiterhin zu folgen.


    Sie hatten die Kammer inzwischen verlassen und kämpften sich nun durch einen Gang unter der Stadt hindurch. An den Wänden tauchten in regelmäßigen Abständen metallische Behälter auf, die früher wohl dazu gedient hatten, Öl oder Fackeln zu verbrennen und den Gang zu beleuchten. Dreck und Staub stand Zentimeterdick auf auf den Rändern und jeder Laie konnte erkennen, dass die Behälter seit langer Zeit nicht mehr genutzt worden waren. Der Weg führte nun leicht bergab und Merydor war sich sicher, dass sie sich mittlerweile auch nicht mehr unter der Stadt befanden. Offensichtlich teile Neoras seine Meinung. ,,Ich denke, die Stadtmauern haben wir mittlerweile unterlaufen. Hoffentlich gibt es bald mal wieder ein bißchen Action, dieser trostlose Haufen von Steinen macht einen ja wahnsinnig."Einige der Abenteurer stimmten mit einem zögerlichen, nervösen Lachen ein, aber insgeheim hoffte keiner auf diese Art von ,,Action". Diese Katakomben hatten bereits in ihren Anfängen Monster offenbart, denen sie nicht gewachsen waren und Jedermann bezweifelte, dass die Gefahr tiefer in den Katakomben geringer war.


    * * *


    Nach mehreren Stunden erreichten sie schließlich das Ende des Ganges und blieben vor einer alten Steintreppe stehen. Die Treppe war in desaströsem Zustand, überall fehlten Gesteinsteile und jeder Schritt musste offensichtlich vorher gut überlegt werden. Mutig betrat Neoras als erster die Treppe und seine Füße brachten ihn auf elegante Weise in wenigen Sekunden ans obere Ende der Treppe. Dort stand er vor einer morschen Holztür, die nur angelehnt war. Mit seinem linken drückte er die Tür langsam auf und blickte in eine pechschwarze Dunkelheit. ,,Arelis, beeil dich, ohne deine Zauber kommen wir hier nicht weiter. Ich sehe meine eigene Hand nicht vor meinen Augen." Wie gewünscht drückte jetzt Arelis seinen muskulösen Körper die Treppe herauf, kurz darauf folgten Aaron, Merydor und der Rest der Truppe. Als sie alle die Tür passiert hatten, murmelte Arelis gerade einige Worte vor sich hin. Kurz darauf erhellte sich der Raum und die Sieben blickten sich um.


    Sie hatten einen großen, rundlichen Raum erreicht, aus dem mehrere Türen hinausführten. In der Mitte des Raumes stand ein Altar, der einst wohl sehr prächtig gewesen sein musste. Mittlerweile hatte aber auch in die Zeit geschädigt und staub verdeckte seine goldenen Schichten. Neugierig musterte Wolf den Altar und zog mit einem Finger über die Staubschicht. Zum Vorschein kam ein glänzendes Stück Metall. ,,Also hier war wirklich schon seit Ewigkeiten keiner mehr.",,Darüber sollten wir uns freuen, ich muss nicht nochmal gegen solche Steinwesen kämpfen.",,Was du da gemacht hast, nennst du Kämpfen?"witzelte Aaron und die beiden begannen einen freundschaftlichen Streit. [COLOR="Medium Turquise"],,Ruhe!"[/COLOR]brüllte Merydor kurz und der Streit verstummte.


    Im nächsten Moment begann ein leises, aber schauriges Trommeln und der Gruppe gefror das Blut in den Beinen. ,,Wir sind nicht alleine... Macht eure Waffen scharf!"

  5. #21
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    ''...macht eure Waffen scharf.''
    ''Anstatt zu kämpfen sollten wir lieber schnell den richtigen Weg einschlagen. Aber welche Tür ist es?'' Auf diese Frage schauten alle Neoras neugierig an der währenddessen weiter im Buch umblätterte.
    ''Jaja. Ich suche ja schon wie ein Blöder. Hier steht aber nur etwas was ich nicht verstehe.'' antwortete er genervt von den ständigen Angreifern.
    ''Fuchtel nicht lange rum. Dann sag doch was du nicht verstehst.''
    ''Ce n'est pas le moyen les gauches aussi les droits mais celui derrière pour toi le feu y a la révélation . Oder so ähnlich.''
    Keiner schien so richtig eine Antwort auf den alten Text zu haben und ziehten stattdessen ihre Waffen. Inzwischen wurde das Trommeln immer lauter und langsam machte sich Unruhe in der Gruppe breit. Aaron, Artem und Merydor spannten ihre Bögen und jeder von ihnen sah zielgerichtet auf eine der Türen um sobald Eindringlinge kamen auf sie schiessen zu können.
    An der Front standen Jack, Wolf und Neoras die ebenfalls in eine kampfbereite Position gingen.
    Und in Hintergrund war Arelis der einen Eislanzen Zauber vorbereitete, damit der sicher nicht wie bei den Tempelwächtern vorbeiging.
    Das Trommeln war nun da und alle schauten gespannt in die Dunkelheit der Türen hinein.
    ''Whuaaaaaaa....'' schrie plötzlich etwas aus dem Loch und rannte mit einer riesigen Axt auf sie zu.
    ''Ein Ork! Wie kommt der denn hierher!?'' fragte Merydor in die Runde, da er die Kreatur schon an den Schatten der Waffe erkannte. Doch als dieser in den Fackelschein des Raumes kam erkannte man nur ein knöchiges Orkskelett in einer Rüstung, die schon so alt wie der Ort schien.
    ''War ja klar....ein untoter Ork...'' sprach Neoras schon fast gelangweilt während er mit Jack und Wolf zusammen auf ihn zu stürmten. Im nächsten Moment kam ein weiterer Verfluchter aus eine der Türen, der dann aber von den Bogenschützen und Arelis aus der Gruppe zu Boden geschickt wurde.
    ''le Feu...Feuer...aber hier gibt es nur Fackel...ist es so einfach? Aber nein es ist so kompliziert! Zieht jede Fackel aus diesem Raum raus und schaut nach ob was passiert.'' sagte Jack mit hallender Stimme zu seinen Mitstreitern.
    ''Leichter gesagt als getan.'' Doch ohne sich lange von den Untoten aufhalten zu lassen schnappte sich jeder eine Fackel die Raum an der Wand hingen. Zum bedauern passierte aber nichts.
    ''Und nun?'' Zwei weitere untote Orks hatten inzwischen den Raum betreten, die der Gruppe das Leben schwer machte.
    Neoras sah sich nochmal flüchtig um und sah dann was die Anderen anscheinend übersehen hatten.
    ''Da ist noch eine Fackel am Eingang. Ist aber aus.''
    Mit einem Geistesblitz kamen dann Jack und auch Arelis auf die Idee, wie sie aus dem Raum entkommen können ohne einen Haufen Untoter zu überwältigen.
    ''Neo...nein lieber nicht. Merydor wirf mir deine Fackel zu!''
    Nachdem Merydor das tat, zündete Arelis die ausgelöschte Fackel am Eingang an und direkt daneben öffnete sich plötzlich eine Treppe nach oben.
    ''Schnell folgt mir.'' Blitzschnell streckten die drei Nahkämpfer noch einen Ork zu Boden und folgten dann den Bogenschützen, die Arelis schon nach oben gefolgt sind.

    Nach einer Viertelstunde Treppen laufen waren sie nun wieder an der Oberfläche angekommen. Durch eine Falltür entstiegen sie den alten Gängen und waren in der Wüste nahe ihres Ziels.
    ''Es ist nicht mehr weit von hier aus. Seht ihr die Berge dort hinten? Dort ist unser Zielort.''
    Während er das sagte zeigte er auf die Berge und die Blicke der Anderen folgten seinen Zeigefinger. Ohne lang zu zögern gingen sie auf die Berge zu.
    Einige Stunden vergingen und langsam kam die Abenddämmerung. In den Bergen angekommen folgte die Gruppe Neoras in eine Höhle, die versteckt in den Bergen lag.
    Behutsam zündete jeder eine Fackel von ihnen an und Arelis zauberte einen Lichtzauber.
    ''So Leute. Nach diesem Buch nach ist der Eingang hier in der Höhle. Dieser Eingang wird von drei 'Feuerhütern' bewacht.Was auch immer das sein soll. Jedenfalls wird das kein Kinderspiel.''
    ''Das war uns schon von Anfang an klar, Neo. Sonst hättest du nicht soviele Gefährten gesucht.''
    Gespannt was kommen wird, gingen alle hinter Neoras weiter her. Umso tiefer sie in die Höhle gingen umso lauter vernahmen alle ein stampfendes Geräusch. Mitten in der Höhle nun angekommen führte diese nach unten in einen schwarzen Abgrund. Vorsichtig gingen sie den Weg, der hinunter führte, weiter.
    Fast unten angekommen stehen sie nun vor einem sehr großen Höhlenraum. Durch Fackeln die in dem Höhlenraum angebracht wurden und anscheinend nie ausgehen, sah man den riesigen Eingang eines alten Tempels.
    ''Da ist er. Der Feuerbrunnen!'' Im nächsten Moment versperrte ihnen aber eine brennende Kreatur die Sicht. In Gestalt eines Schattenläufers schien sie das Tor des heiligen Ortes mit keinen Auge aus der Sicht zu lassen.
    ''Das sind Feuerteufel. Mit diesen Biestern ist wirklich nicht zu spassen. Sie brennen ununterbrochen und sind somit Mordsgefährlich. Ausserdem sind sie viel schneller und stärker als normale Schattenläufer. Kurz gesagt: Jeder macht normalerweise einen großen Bogen um diese Monster.''erklärte Merydor seinen Freunden.
    Zur Verwunderung aller lief aber das Monster schnell weg als dieses sie bemerkte und verschwand, obwohl es lichterloh brannte, in eine dunkle Höhle, die an dem großen Höhlenraum angeschlossen war. Langsam kam aus dieser Höhle die Bestie wieder und mit ihr drei brennende Gestalten.
    Die Gruppe hatte sich inzwischen in dem großen Höhlenraum in Kampfstellung gestellt und erhoffen sich durch den Sieg ihrer Feinde, dass sich das Tor des Tempels öffnen wird.
    Nachdem die Gestalten nun näher gekommen waren konnten sie auch erkennen wer die wahren Hüter des Tempels sind.
    In roter Robe und brennenden Körper standen sie ihn entgegen. Weder Haut noch Haare besaßen sie. Es schien so als wären ihre jetzigen Gegner nur noch Schatten ihrer selbst und dazu verdammt die heiligen Stätten des ewigen Feuers zu bewachen.
    ''Ich spüre das nur noch die Magie dieses Ortes diese Wesen am Leben hält. Wie es aussieht waren diese auch ehemalige hochrangige Feuermagier...du hattest Recht Neo. Das wird kein Kinderspiel.''
    Synchron zauberte die brennende Gestalten einen rote Wolke in den großen Raum, die der Gruppe nicht freundlich gesonnen scheint.
    ''Los zu mir.'' rufte Arelis seine Freunde zusammen und zauberte gleichzeitig einen großen Eisschild über ihnen.
    Im nächsten Moment fiel auch ein Feuerregen aus der Wolke.
    ''Ok. Leute. Konzentriert euch auf die Magier aber lasst trotzdem die Feuerbestie nicht aus den Augen.''
    Geändert von Blacktooth (14.7.09 um 20:54 Uhr)
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  6. #22
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    ,,Wichtig ist, dass ihr immer in Bewegung seid und euch nicht auf einem Fleck aufhaltet. Die Macht der Magier ist groß und ein einzelner Feuerball kann uns alle töten, wenn wir uns nicht geschickt verhalten!"
    Die Gruppe nickte zustimmend, sie hatten verstanden. ,,Und jetzt macht euch bereit, der Feuerregen schwindet."In Bruchteilen einer Sekunde bewahrheiteten sich die Worte Arelis' und der Feuerregen, der auf ihren Schild einprasselte, schwand. Auch Auch Arelis entspannte sich wieder und der Eisschild war nicht weiter ihr Schutz. Merydor hatte auf diesen Moment mit gespanntem Bogen gewartet und jagte einen ersten Pfeil auf einen der Äußeren Magier los. Der Pfeil war perfekt platziert aber ein hektischer Schlenker des Magiers hatte den Pfeil in Brand gesetzt und schon vor erreichen seines Zieles in Asche verwandelt.,,Verdammte Scheiße, ihr müsst sie ablenken. Sonst sind meine Pfeile hier nichts wert!"Die Gruppe stob auseinander und rannte auf verschiedenen Richtungen auf die Magier zu. ,,Arelis, kümmer du dich um die Verteidigung der Gruppe, ich mache diesen Bastarden schon das Licht aus!"Im Vorlaufen schoss er einen weiteren Pfeil ab, der sein Ziel diesesmal nicht verfehlte. Wuchtig bohrte sich das Holz in die Brust eines der Magier und dieser jagte als seine letzte Tat einen massiven Feuerball los. Durch die Kraft des Pfeiles nach hinten gedrückt, feuerte er den Ball in die Luft und mit riesigem Getöse explodierte er an der Decke der Höhle. Offensichtlich hatten die Magier und das Feuerbiest nun erkannt, dass sie es mit ernstzunehmenden Gegnern zu tun hatten. Mit einem gewaltigen Satz rannte der Feuerteufel auf den herannahenden Artem zu und mähte im mit einem gewaltigen Stoß die Beine weg. Artem flog gute zwei Meter und wurde brutal von der Felswand aufgefangen. Regungslos blieb er neben dieser liegen. Inzwischen hatte Arelis mit einer weiteren Eisrüstung Wolf das Leben gerettet, der sich jetzt mit einem furcheinflössendem Kampfgeschrei auf einen der Magier stürzte. Der zweite Magier hatte einen weiteren Feuerregen entzündet und damit Neoras leicht verletzt. Seine linke Hand war pechschwarz, aber mit der Waffenführenden rechten Hand stürzte er sich wütend auf den Zauberer los.


    Ein brutaler Kampf entbrannte und die Zauberer erwiesen sich als geschickt im Umgang mit ihren Stäben. Immer wieder entfesselten sie zwischendurch kleine Feuerzauber und stoßen die Angreifer damit wieder von sich weg. Währenddessen wütete der Feuerteufel weiter aggressiv durch die Menge und versuchte, seine Gegner, wie zuvor schon mit Artem vorgemacht, ausser Gefecht zu setzen. Merydor hatte sich inzwischen der Feuerbestie angenommen. Ein erster Pfeil bohrte sich tief in den Feuerpanzer des Wesens und anstatt zu Boden zu gehen, hatte er nun die Aufmerksamkeit eines noch brutaleren Wesens auf sich gezogen. Eilig schoss er einen unplatzierten, zweiten Pfeil ab, der sich in den Rand eines der vier Beinen bohrte und brachte sich dann mit einem Hechtsprung aus der Gefahrenzone. Jetzt zahlte sich das Jahrelange Training endlich aus, alte Tricks und Kniffe, die er bei der Elitegarde des Jägerlagers gelernt hatte, konnten ihm hier jetzt das Leben retten. Aus dem Augenwinkel bemerkte er, dass Aaron inzwischen auch zu Boden gegangen war und etwas Abseits von einem der Zauber am Rande des Geschehens regungslos lag. Jack und Wolf hatten ihren Gegner in die Knie gezwungen und mit einem gewaltigen Hieb trennte Wolf mit seinem Schwert den Kopf des Magiers ab. Arelis bewahrte Neoras ein weiteres Mal vor schlimmeren, indem er einen massiven Feuerblitz zu Eis erstarren ließ. Merydor war jetzt wieder auf den Beinen und machte den nächsten Pfeil für den Feuerteufel fertig. Tief bohrte sich dieser in das Gesicht des Monsters und ein lautes Grunzen machte Merydor deutlich, dass seine Pfeile die erste Wirkung zeigten. Mit drei großen Sprüngen setzte die Bestie erneut zum Angriff an und Merydor machte sich schon bereit für ein weiteres Ausweichmanöver, als die gewaltige Eislanze Arelis' das Monster an der Seite erwischte und es von den Beinen holten. Eine einmalige Chance offenbarte sich für Merydor, der sich mit schnellen Schritten der Seite des Monsters näherte und zwei gezielte Pfeile in den wenig gepanzerten Unterleib des Feuerteufels schoss. Die Bestie war nun sichtlich gebrochen und versuchte sich mit aller Kraft nochmal auf die Beine zu stemmen. Ein letzter, diesesmal tödlicher Pfeil in den Unterleib, brachte das Biest entgültig zu fall.


    Mit schnellen Schritten eilte Merydor nun auf den verbliebenen Magier zu um den sich Neoras, Wolf und Jack nun kümmerten. Auf der Hälfte des Weges bemerkte Merydor schockiert die gewaltige Kraft des Magiers. Obwohl er sich im Stabkampf gerade gegen die Angreifenden Wolf und Jack kümmerte, konnte er mit seiner freien Hand einen gewaltigen Feuerball entfesseln, der Neoras von den Beinen rieß und ihn in Flammen einhüllte. ,,ARELIS, lösch die Flammen!"hallte es durch die Höhle und Sekunden später hatte Arelis die Flammen tatsächlich mit einem geschickten Zauber entlöscht. Auf dem Boden liegend blieb Neoras zurück, mit mehreren, großen Brandwunden auf Armen und Körper verteilt. Im nächsten Moment erstarrte der letzte Magier zu Eis und mehrere Schwertschläge von Jack und Wolf beendeten sein Leben. Vom Eis ummantelt, zersprang er in etliche kleine Teile. Sofort kam Arelis herangeeilt den nun galt es, die mehreren Verletzten oder bereits Toten Abenteurer zu verheilen.,,Bringt mir alle hierher, ich muss sie sofort behandeln."Aaron war in der Zwischenzeit wieder aufgestanden und schritt mit schmerzverzerrtem Gesicht auf die Gruppe zu, aber Artem und Neoras waren weiter ohne Bewusstsein. ,,Diese Drecksviecher..."vernahm man von Aaron, der über eine seiner Wunden legte, während Arelis sich nun um Artem kümmerte.

    //So, damits mal ein bißchen weitergeht. Jetzt erkunden wir die Höhle! Wir müssten noch einen weiteren "Bewacher" finden, dass muss ich allerdings schreiben, denn es ist für die Haupstory wichtig.

  7. #23
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    ''Welcher Mistkerl...!?!'' brüllte Neoras auf er als aus den kurzeitigen ungewollten Schlaf erwachte. Hastig sah sich mit seinen Kopf um und endeckte was passiert war. Rechts von ihn saß Merydor und behandelte ein paar kleinere Wunden an seinem Bein während Links von ihn Arelis noch mit den bewusstlosen Artem beschäftigt war.
    ''Schlimmste hast du schon hinter dir. Arelis hat die meisten deiner Wunden schon behandelt.'' Auf die Worte reagierte Neoras nur nickend der sich in den dem gleichen Moment Arelis und Artem ansah.
    Im Hintergrund half Jack die blutigen Schnitte von Aaron zu behandeln, der sich anscheinend auch selbst seine Wunden behandeln konnte. Wolf, der nicht nur ein paar kleinere Kratzer von dem Kampf abgekam, sah sich inzwischen das Tor von dem Tempel an.
    Es war offen und ladete jeden Abenteuerer zum eintreten ein.
    ''Puh...Artem hat es auch geschafft. Aber es kann noch lange dauern bis er aufwacht.''
    ''Das hast du vorhin bein Neoras auch gesagt.'' schmunzelte Wolf hinein, der sich wieder vom Tor aus näherte.
    Die Gruppe entschied sich auch dort über Nacht lang zu rasten bevor sie in den gehen sollten. Jeder musste sich nach dem Kampf etwas ausruhen und dies konnte man halt am besten im Schlaf.

    Am nächsten Morgen
    Jeder spürte das der Morgen angebrochen war, obwohl es in der Höhle keine Lichtquellen von außen gab. Auch Artem hatte sich inzwischen von seinen Wunden erhollt und die Gefährten konnte ihre Reise in den Tempel fortsetzen.
    Nachdem sich die Gruppe in Ruhe wieder vorbereitet hatte löschten sie das Lagerfeuer, dass sie durch Jacks mitgebrachtes Feuerholz angemacht hatten, und machten sich zum Tor auf.
    Zügig ging die Gruppe durch das alte Steintor des Tempels und betraten diesen. Überall ging
    Fackeln an, die die alten Gemäuer in neuen glanz erstrahlen ließ. Langsam gingen sie einen großen langen Gang entlang und achteten wachsam auf Fallen. Immer wieder endeckten sie kleinere Gänge die mit den Gang verbunden waren. Schliesslich kamen sie an einem weiteren aber viel kleineren Tor an. So klein das es fast wie eine Tür ähnelt.
    Im nächsten Moment entbrannte eine Feuerspirale vor ihnen und verschwand aber auch dann in den nächsten Sekunden wieder. Plötzlich stand ein Feuerdämon, der sich anscheinend in der Feuerspirale manifestiert hatte, vor ihnen.
    Blitzschnell zogen alle ihre Waffen und warteten auf einen guten Augenblick den Dämon zu attackieren.
    ''Halt.'' hallte es in jeden ihrer Köpfe.
    ''Ich bin nicht hier um gegen euch zu kämpfen. Eine Frage wird beantwortet ein Rätsel wird gestellt. Warum seid ihr hier?''
    Allmählich senkten alle ihre Waffen und sahen sich nur fragend an.
    ''Telepathie. Somit kommuniziert er mit uns. Nun Neoras. Warum sind wir hier?''
    ''Das ist eine Pfandfrage. Die Antwort lautet: Wir sind nicht hier. Sondern dieser Ort ist bei uns.''
    ''Richtige Antwort. Das Rätsel lautet: Ihr kennt diese Person. Feuer und Flamme erhalten sie am Leben. Doch wer ist sie?''
    Mit einer Feuerspirale verschwand der Dämon auch wieder und das kleine Steintor hinter ihm öffnete sich.
    ''Was euch nun bevorsteht muss jeder für sich alleine lösen. Ihr werdet schon wissen was ihr tut...''
    Nacheiander gingen die Abenteurer in die schwarze Leere....



    ----Arelis----
    Behutsam folgte Arelis Neoras der als erster hineinging, dieser verpuffte aber plötzlich in Rauch und somit auch die Gefährten hinter ihm. Nun verstand er was Neoras damit gemeint hatte. Jeder musste die Prüfung alleine bestreiten.
    Er ging den Gang weiter und kam in einen großen Viereckigen Raum. Auch hier erhellten Fackeln den ansonsten so dunklen Ort.
    Vor ihn stand nun sein Duellgegner: ein kleines Kind.
    Verblüfft über seine jetzige Herausforderung wusste Arelis nicht so Recht wie er nun als nächstes vorgehen soll. Während das Kind näher kam vermutete Arelis das Alter des Kindes um die 8-10 Jahre und überlegte wo er dieses denn schon gesehen hätte.
    Das Rätsel war ja schliesslich herauszufinden wer der gegenüber ist.
    Weiter erstaunt über die immer näher kommenden Schritte des Kindes traf ihn plötzlich eine Windfaust die ihn gegen die Wand schmetterte. So schnell wie der Blitz hatte der kleine Gegner diesen Zauber gegen ihn gewirkt.
    Erst jetzt bemerkte Arelis auch die starke magische Präsens des Kindes. Der Gegner hatte ihn diese Präsens vor ihn versteckt um den ersten Überraschungsschlag zu landen.
    Als Arelis wieder aufstand und er die Augen öffnete wurde er wieder erstaunt. Nun war der große Leere Raum zu einem Wald geworden. Die Sonne schien, es waren Wolken zu sehen, in Hintergrund hörte man Tierlaute und es waren sogar diese Tiere wie Snapper, Wölfe und ähnliches anwesend. Nun spürte Arelis auch die ganze magische Präsens des Gegners. Und sie war enorm. Man konnte sie so stark wie Xardas vergleichen. Doch nun hatte er es nicht mit einem Schwarzmagier zu tuen sondern mit einen Druiden und wenn Arelis Gefühl nicht täuschte beherscht der Kleine auch die Künste der Wassermagie.
    Von weitem sah er das wieder das kleine Kind kichernd an einem Bach spielen während ein sanfter Wind das Gras durchstreichelte....

    Die Anderen kommen nachher. Habe jetzt keine Lust noch weiter zu schreiben und dies hier tat ich auch nur weil Nova langsam ungeduldig wurde ^^.
    Geändert von Blacktooth (16.7.09 um 01:21 Uhr)
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  8. #24
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
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    Dem Magier zogen noch immer die Rippen, als er sich wieder aufrappelte. Der Schlag gegen die Wand war schmerzhafter gewesen, als die Faust aus Wind.
    Das es ein Kampfduell zwischen ihm und einem Kind geben sollte, rüttelte an seiner Moral.
    Es war immer noch ein Kind und solange es nicht Beliar verschrieben war, eigentlich nicht böse.
    Langsam strich Arelis sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht und betrachtete das Kind vom weitem.
    Zuerst hatte er es für einen Junge gehalten, was sich als Irrtum heraus stellte.
    Das junge Mädchen trug lange blonde Haare und war zierlich gebaut.
    Zu zierlich! Woher bezog es seine Macht. Die Magie, welche ihm entgegen schlug, war gewaltig. Arelis selbst hatte Jahre gebraucht um so weit zu kommen und selbst für ihn waren nur die Umstände günstig gewesen. Solcher Macht bedurfte es Jahrzehnte, wenn nicht sogar ein ganzes Leben. Aber warum kam es ihm so bekannt vor? Als würde er das Mädchen sein leben lang kennen und doch hatte er es nie zuvor gesehen.

    Seine Erfahrung machte ihm bewusst, dass dies alles nur eine Illusion sein konnte. Zumindest die Zeit, denn ein Kind war nicht so mächtig. So wie es dort spielte, konnte es nicht einmal begreifen, was Magie war.
    Es sei denn, sie tat es Intuitiv. Wenn dem so war, musste die Umgebung eine Illusion sein und eigentlich war er noch in diesem Tempel. Das wiederum bedeutete aber, dass das Kind eine Illusion war und in Wirklichkeit ein anderes Wesen dahinter stand. Besaß dieser Tempel eine Pforte zum Geisterreich?
    Es gab viele Magier die ihr Leben verlängerten und als unscheinbare Kinder lebten, nur um vor dem Tod zu fliehen und ihre Macht zu nähren.
    Seit der Hoheitsmacht der Feuermagier und dem Fall der Wassertempel aber, waren diese Magier ausgerottet. Das Feuer Innos hatte wie eine Inquisition über die Welt gefegt und jagte alles Untote, was es gab.
    Arelis hatte nicht genug Zeit, um zu begreifen, was hier eigentlich geschah.
    Plötzlich stand das Kind vor ihm und schaute ihn verschmitzt an.

    Du denkst zu langsam und deine Zeit ist um.
    Die Verblüffung raubte Arelis den Atem, als ihn ein stechender Schmerz durch die Luft schleuderte. Als ob das Kind ihn vorher hatte warnen wollen, so war die Windfaust nun stärker, und schleuderte ihn gegen einen Baum.
    Keuchend schlug Arelis auf dem erdig riechenden Waldboden auf. Seine Lungen versuchten krampfhaft die Luft einzusaugen, während die Welt sich um ihn herum drehte. Aus den Augenwinkel sah er, wie die Form des Kindes anwuchs, ihre Knochen schmerzfei brachen und sich neu fügten. Haare wuchsen auf ihrem Körper, während ihr Kiefer Reißzähne bekahm.
    Die große Tiergestalt, schlug es wie ein Feuerball in die Gedanken des Magiers. Das war unmöglich. Dieser Grad der Magie überstieg selbst Arelis´s Fähigkeiten.
    Ohne zu zögern drehte er sich herum, traf auf seine verletzte Rippe und kam irgendwie wieder auf die Füße. Noch im letzten Moment konnte er sich weg ducken, als ihn die Klaue des Tieres verfehlte und tiefe Schmarren in den Baum hinter ihn schlug.
    Allerdings verpasste er den zweiten Hieb, welcher ihn fünf Meter zurück schleuderte und in den Bach krachen ließ. Arelis spürte, wie seine Rippen nun endgültig gebrochen waren. Schmerz brannte über seine Seite, als ihn das Wasser umschloss.
    Wasser! Das Element seiner Magie. Als hätte man Öl in einer Feuer gegossen, so loderte nun seine Macht auf. Instinktiv glühte weißes Licht in seinem Geist auf und legte sich um seine Rippen. Der Heilzauber flickte nicht nur seine Rippen, er nahm ihm auch den Schmerz.
    Er würde um einen Kampf nicht herum kommen und langsam machte sich Wut in ihm breit. Kind oder nicht, es wurde Zeit zu reagieren.

    Mit zornigem Gesicht richtete er sich auf, auf einem Knie im Wasser kniend. Wasser lief über seine Robe und an ihm herab. Seine Miene war eine Maske aus Zorn, während seine Hände durch das Wasser pflügten. Doch anstatt an ihnen herab zu laufen, blieb es dort, als hätte er in Sand gegriffen.
    Als die tierische Gestalt auf ihn zu rannte, fügte er beide Hände zusammen und die Luft um den Magier herum, begann zu flimmer. Das Wasser auf seiner Robe begann zu gefrieren, so wie das Wasser seiner Hände.
    Mit brachialer Gewalt schleuderte er seine Eisfaust nach vorn und ließ sie brutal in dem Wesen einschlagen.
    Auch Arelis konnte andere durch die Luft schleudern, registrierte er befriedigend. Das Wolfstier krachte gegen einen Baum und brachte sogar die Krone in Erschüttertung.
    Eigentlich hätte er nicht einmal Wasser für die Faust gebraucht, aber so hatte er sie stärker machen können.
    Die Gestalt rang sich wieder hoch, fegte mit der Hand über den Boden und Ranken schossen plötzlich aus dem Boden. Eilig schoss sie auf Arelis zu, während das Tier wieder vor stürmte. Arelis Instinkte mischten sich in seine Magie und als würde er etwas schweres und unsichtbares aus dem Wasser ziehen, so hob er die Hände. Kleine Schneeflocken tauchten plötzlich aus dem Nichts auf und tänzelten in der Luft. Noch während sie fiehlen, schlug der Magier seine Hande in das Wasser und traf mit aller Macht den sandigen Boden. Wie eine Explosion, breitete sich eine Eisewelle um herum aus und schoss auseinander. Die Ranken froren ein und blieben mitten in ihrer Bewegung stehen.
    Der Zauber sog und zerrte an dem Mana des Magiers, wie eine Mücke an einer Aterie. Schwäche breitete sich in ihm aus und trieb ihm den Schweiß auf die Stirn.
    Die Kreatur schien zu stoppen und hob nur eine Hand, als Arelis beinahe zu späte begriff was sie tat. Seine Nackenhhaare richteten sich auf, als er den massiven Anstieg von Magie hinter sich spürte. Schatten fiehl über ihn, als er sich blitzschnell drehte und in der Drehung eine Hand aus dem Wasser nach oben zog.
    Seine Kraft sank wieder ein großes Stück, doch mit dem Sinken, wuchs ein massiver Eisblock vor ihm auf. In letzter Sekunde, denn die steinerne Faust, welche in ihn einschlug, hätte den Magier getötet. Unter berstendem Krachen, zersplitterte der Eisblock vor ihm und schleuderte ihn zurück ins Wasser.
    Der Steingolem des Kindes trohnt über ihm auf, wie ein Berg und schien zu zögern, dass Wasser zu betreten. Zeit genug für Arelis Zauber. Ein Krachen, als würde ein Berg splittern ertöhnte und der Golem stolperte vor, als zwei Fäuste aus Eis, in seinen Rücken einschlugen. Der Eisgolem des Magiers kannte kein Zögern. Egal ob Wasser oder Stein, es gab kein Hinderniss.

    Mitlerweile war der ganze Kampfbereich des Waldes mit Rauhreif und Eis überzogen. Die Kreatur sprang vor und stürmte wieder auf Arelis zu. Der Magier besaß kaum noch Macht, die er nutzen konnte. Mit letzter Kraft wollte er einen Typhoon in dem Bach erzeugen, um die Golems zu verdrängen.
    Seine Macht formte das Wasser und türmte es auf, als die Kreatur absprang. Unglücklich krachte sie in die Wasserhose, da sie den Magier für besiegt hielt. Ein lautes jaulen, welches zu dem Weinen eines Mädchens wurde, erklang. Arelis wusste nicht warum, aber alles in ihm schrie danach, den Zauber fallen zu lassen.
    Das Wasser krachte zurück in den Bach, während das Mädchen durchnässt und halb ertrunken am Ufer lag.
    Ohne zu überlegen sprang Arelis vor, kniete sich über es, packte am Kragen und holte mit der Handfläche aus. Eine Lanze aus Eis erschien in seiner Hand und raubte ihm die letzte Kraft. Seine Muskeln zitterten, doch sein Geist war entschlossen.
    Bereit für den letzten Stoß, drohte die Spitze der Eislanze auf das Gesicht des Mädchens, als Arelis plötzlich inne hielt. Schrecken stand auf seinem Gesicht und zwang seine Hand zu stoppen.
    Diese Augen, ihre Haare, ihre Züge. Arelis kannte dieses Mädchen. Erschrocken verschwand die Eislanze, als er seinen Zauber fallen ließ. Erschüttert wich er einen Schritt zurück und kniete im Wasser.
    Ihrer Augen waren violett-blau! Das konnte nicht sein! Niemand wusste von Traumruf. Er war einer der wenigen gewesen, die es in sich getragen hatten, doch dieses Kind trug es auch in sich. Es gab Traumruf nicht mehr. Nach der Plage der Untoten, war die Geisterpflanze verschwunden.
    Ihre Züge und Haare, wie die von Maja.

    Du bist noch garnicht auf der Welt. Das kann nicht sein, platzte es aus ihm heraus.
    Das Kind schien erschrocken, als wäre der Kampf überraschend gewesen. Aber sie hatte ihn doch selbst begonnen.
    Warum spielst du so grob?weinte sie.
    Arelis begriff nicht, was geschah.
    Was meinst du? Du hast begonnen!
    Ich wollte spielen, Papa.
    Du bist meine Tochter!

    Arelis fiehl so ziehmlich alles aus dem Gesicht, was fallen konnte. Das war unmöglich. Maya war noch schwanger und lange nicht soweit, dass sich eine Geburt ankündigen würde. Doch so sehr er versuchte zu begreifen, so unwahrscheinlicher wurde die Situation. Noch während der Magier mit seiner Fassung kämpfte, verschwamm der Wald und wurde dunkler. Die Bäume verschwanden und wurden zu Stein. Noch ehe Arelis begriff, kniete er wieder in der Tempelkammer und starrte auf die Wand.
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  9. #25
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    ---Merydor---
    Nachdem auch bei Merydor sich die anderen in Luft aufgelöst hatten, war ihn auch sofort klar was Neoras mit seinen Spruch gemeint hatte. Mit gezogenen Bogen ging er in den Raum rein und sah seinen gegenüberstehenden Gegner. Mit einer Zweihandwaffe auf dem Rücken und der Rüstung eines Gors, die es aber seit langer Zeit nicht mehr gibt, stand er ihn bedrohlich gegenüber.
    Der Gegner schien mindestens genauso erfahren wie Merydor zu sein und als Merydor einmal kurz blinzelte war er plötzlich spurlos verschwunden.
    Stattdessen befand er sich in den alten Jägerlager, dass es früher auf der Insel gab, bevor sie zum Festland segelten.
    Zu seinen erstaunen waren auch die alten Bewohner des Jägerlagers aufzufinden. Selbst die, die schon längst verstorben waren.
    ''Hey Merydor. Wie war die Jagd? Achja. Dich sucht jemand. Geh mal die paar Hütten weiter.''
    Verblüfft das die anderen sogar mit ihn redeten nickte er nur auf die Antwort und ging langsam den Weg entlang. Die Illusion war perfekt. Jede Hütte, jeder Mensch, den er in dem Jägerlager kannte war da. Doch nach so langer Kampferfahrung ließ er sich nicht davon täuschen. Dies war also der kampfbereich. Sein Gegner ein wahrscheinlich viel stärkerer Gor und das Rätsel das er diese Person kennt.
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  10. #26
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    ---Jack---
    Bei Jack verlief das Verschwinden von seinen Kameraden genauso wie bei Arelis und Merydor. Mit einem Puff und Rauch waren sie verschwundenn. Ohne zu wissen was ihn erwarten könnte ließ er sich aber davon nicht beirren und ging weiter den Gang entlang. Als er den Raum betrat sah er seinen Duellgegner. Während Jack ihn näher kam zog er seine Waffen und wartete auf den Schritt seines Feindes.
    Inzwischen erkannte er auch die Rüstung und die Waffen, die er trug. Blau wie das Meer war seine Rüstung und Jack erkannte diese als Kampfmagier Rüstung, die er wahrscheinlich eines Tages selbst mal tragen wird. Seine Waffen sah er nur durch die Dunkelheit verschwommen doch schien der Kampfmagier auch den zwei Schwerterkampf zu beherschen.
    Im Kopf ging Jack nochmal das Rätsel durch: er kannte diese Person...doch er selber kannte bisher noch keinen Anderen Streiter des Wassers. Im Gegenteil. Bisher dachte der Ritter er wäre der erste der solch einen Weg bestritten hatte.
    In diesem Moment der Unachsamkeit beschwörte der Kampfmagier des Wassers einen Regen. Kurz erschrocken sah Jack mit einem blitzschnellen Blick nach oben. Doch nicht schnell genug. Sein gegenüber war verschwunden und mit ihn der Raum.
    Der Ritter stand nun auf dem Innenhof eines Kloster.Überall um ihn herum waren Wassermagier und Wassermagiernovizen, die durch das Kloster huschten und ihre Arbeit verrichteten. Einige von den Wassermagiern erkannte Jack sofort wieder.
    ''Saturas! Arelis...'' murmelte er vor sich leise hin als er diese zusammen in die Kapelle gehen sah.
    Verwirrt über das was gerade vorgehen könnte.versuchte Jack die Fassung zu bewahren. Inzwischen glaubte er sogar Daik in Ritterrüstung in den Innenhof gesehen zu haben.
    Nach meheren Blicken über den Innenhof endeckte der Streiter Adanos wieder seinen Feind. Der Kampfmagier unterhielt sich mit ein paar Novizen und hatte aber gleichzeitig Jack im Auge. Zwar über die Situation vewirrt und noch keine Idee wer der gegenüber sein könnte war er entschlossen den stärkeren Feind zu besiegen.
    Es regnete stark und von weiten hörte man das Krachen eines Donners.
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  11. #27
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    ---Aaron---
    Erschrocken drehte sich Aaron einmal um sich als seine Freunde nicht mehr zu sehen waren. ''Was ist passiert? War das ein Zauber?'' dachte er sich als die Rauchwolken, die vorher seine Kameraden waren verschwanden. Zögernd über das Ungewisse ging er weiter in die Tempelkammer rein. Auch er verstand nun das er diese Prüfung alleine bestehen musste während er seinen Gegner erblickt hatte.
    Es war eine junge Frau. Doch man konnte nur ihre Augen erkennen, da sie ihr Gesicht und ihre Haare verdeckt hatte. Bevor er noch ihre ganze Rüstung idenfitzieren konnte schoss sie schon rasend schnell einen Pfeil auf ihn wobei dieser nur knapp ausweichen konnte.
    Als er wieder zu ihr hinsah war sie plötzlich spurlos verschwunden.
    Auf einmal stand er wieder in Amanrath, dass aber plötzlich viel größer war. Er sah sich um: Aber alles schien beim Alten zu sein. Die Strassen und der Marktplatz waren zum Teil leer aber auch zum Teil voll mit Menschen zu sein. Eine der Personen die sich auf dem Marktplatz unterhielten und mit den Händler handelte ging ohne zu zögern auf ihn zu.
    ''Hey Aaron! Geh mal die Strasse davorn entlang. Da wartet jemand auf dich.'' sprach der junge Mann als er auf seine Schulter klopfte.
    ''Ähh...hallo...wer bist du und was ist hier los?'' antwortete Aaron nur verwirrt auf die Frage.
    In Gedanken wusste er eigenlich schon die Antwort. Und zwar das nichts davon was nun geschieht real sein kann. Doch trotzdem fühlte sich alles so echt an.
    ''Galder! Galder Rybnik. Oder willst du mich nur auf dem Arm nehmen? Ja keine Ahnung was sie von dir will. Das musst du sie schon selber fragen.''
    Mit einem kurzen Winken zum Abschied ging Galder wieder auf dem Marktplatz und ließ den immer noch verwirrten Aaron alleine stehen.
    Gespannt und vorsichtig ging er nun langsam die Strasse zu dem Ort wohin Galder als er antwortete gezeigt hatte.
    Erst jetzt bemerkte Aaron, dass er nun einen Ring auf seinen Ringfinger trug.
    Plötzlich blieb er stehen. Er hatte den gleichen Ring bei seiner Duellgegnerin bemerkt, als er den kurzen Blick auf sie erhaschen konnte.
    Die Sonne schien hell und es war keine einzige Wolke am Himmel...
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  12. #28
    Wächter der Ewigkeit Benutzerbild von Black Dämon
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    Der Regen weichte Jacks Klamotten bis auf die Haut durch.

    Er hatte seine Waffen gezogen, beobachtete seinen Kontrahenten und wartete auf dessen ersten Schritt. Er wollte keinen Kampf inmitten aller Leute riskieren. Zu groß war die Gefahr der Verletzung Anderer. Jack war immer noch nicht klar, wer sein Gegenüber sein sollte. Er trägt das Gewand eines Kampfmagier Adanos und von seinen Körper war unter der Wallenden Robe kaum was zu erkennen. Auf seinen Kopf hatte er einen Helm, welcher den Blick auf die Frisur verhinderte. Seine Haut an Händen und Gesicht war dunkel und gebräunt und ohne besondere Merkmale. Alles in Allen konnte Jack sich keinen Reim darauf machen, wer sein Gegenüber war.
    Plötzlich sah der Kampfmagier Jack mit einen durchbohrenden Blick an. Gleichzeitig raubte ihn ein gleißender Blitz die Sicht. Als sich sein Sehvermögen wieder hergestellt hatte war der Platz und die Menschen darauf verschwunden. Dafür befanden sich die beiden Gegner in einen abgeschotteten, leeren Raum. Auch wenn der Raum nach oben hin geschlossen scheint, konnte man Dunkle Wolken sehen und es regnete unentwegt weiter.

    Bedrohlich kam der Kampfmagier näher. Mit einer Bewegung, die Jack überraschend bekannt vor kam, setzte er einen Hieb mit seinen Schwert. Fast automatisch zog Jack sein Schwert von unten hoch und parierte so den Schlag. Ebenso überraschend wie bekannt folgte ein Seitenhieb mit der Zweitwaffe, den Jack ebenso automatisch blockte. Als Jack daraufhin aus dem Block heraus eine Drehung mit anschließenden Angriff konterte, wurde dieser ebenso einfach abgefangen, als wäre er vorausgeahnt worden. Eine zweite Attacke des Unbekannten war Jack genau so geläufig wie die Erste. Dem Sturmangriff mit zwei gekreuzten Waffen wich Jack mit einer gekonnten Bewegung unter den Schlag hinweg aus. Auf den Konterangriff Jacks reagierte sein Gegner mit einen eleganten Sprung über seine Waffen hinweg. Doch diesmal reagierte Jack mit einer List. Noch während der Kampfmagier im Sprung war, zog Jack seine Waffen nach oben.

    Genau in dem Moment, indem er daran war, dem Unbekannten an einer ungeschützten Stelle zu treffen blitzte es erneut und wieder war Jack seine Sicht genommen. Als sich dieser Zustand erneut gelegt hatte, hatte sich der Kampfplatz wieder geändert. Diesmal befanden sie sich in einer Höhle. An einigen Stellen brach Lava aus dem Boden hervor. Und immer noch standen die dunklen Wolken an der Höhlendecke aus denen es unentwegt regnetet und in Verbindung mit den Lavafeldern die Höhle in einen leichten Nebel hüllen. Der Kampfmagier stand auf einen erhöhten Podest an einen Ende der Höhle. Er hatte seine zwei Schwerter gegen einen Bogen getauscht. Ein schwarzer Bogen, relativ klein aber so gegen die Krümmung gebogen, dass trotz der geringen Größe eine beachtliche Durchschlagkraft erreicht wird.

    Jack fand sich am anderen Ende der Höhle wieder. Mit einen Satz sprang er von den Vorsprung auf den er sich befand und schlitterte die Felswand hinunter. Am unteren Ende stieß er sich ab und landete sicher, wenn auch unsanft, hinter einer kleinen Lavarinne. Gespannt wartete er auf den Angriff des Kampfmagiers. Dieser lies auch nicht lange auf sich warten. Er legte einen Pfeil in den Bogen. Doch noch bevor er ihn abschoss bildete sich ein bläuliches Gebilde um die Pfeilspitze. Im Bruchteil einer Sekunde flog die Pfeil-Eispfeil-Kombination auf Jack zu. Doch schon auf dreiviertel des Weges fing das Eis aufgrund der, von der Lava ausgehenden, Hitze zu schmelzen. Dem Pfeil versuchte Jack noch auszuweichen, doch es gelang ihn nicht ganz. Noch während er sich aus der Flugbahn drehte, drang der Pfeil an der Seite der Rüstung ein und gleich wieder aus. Dabei hinterließ er eine kleine, brennende Wunde. Der Kampfmagier setzte ein Lächeln an. Sofort setzte er zu einen neuen Schuss an. Doch diesmal war Jack darauf gefallt. Mit einen Sprung mit anschließender Rolle tauchte unter den Geschoss hinweg und nach einen kurzen Sprint stand er vor der Anhöhe seines Gegners. Jetzt packte er selbst seinen Bogen aus, um sich zu währen, musste aber geschockt feststellen, dass sein Pfeil von einen durchscheinenden Schild aus puren Eis abgefangen wurden. Jack fluchte und merkte dabei gar nicht, dass sein Gegenüber bereits einen neuen Zauber gewirkt hatte. Noch bevor er sich versah, war er schon von einer Eisschicht umgeben. Allerdings merkte er etwas, was seinem Gegner allem Anschein nach verborgen geblieben war. Nämlich das die Eisschicht aufgrund der hohen Wärme bei weiten nicht so dick und stabil war, wie sie eigentlich sein sollte. Diese Erkenntnis machte kurz darauf aus sein Kontrahent. Denn als er von seiner Anhöhe gesprungen war um den, seiner Meinung nach, wehrlosen Gegner angreifen zu können, zerbrach Jack das Eis und traf mit einen flinken Hieb mit den Bogen die Brust des Kampfmagiers. Wieder blitze es. Doch diesmal hatte Jack damit gerechnet und seine Augen geschlossen. Denn er hatte festgestellt, das sich der Ort immer dann änderte, wenn er bei seinen Gegner einen Treffer landete. Jack sah, wie der Kampfmagier sich in Rauch auflöste. Kurz darauf senkten sich die dunklen Wolken zum Boden und umschlossen Jack mit einer dunklen, nebelförmigen Masse. Er befand sich nun in den Wolken. Ringsumher war eine tiefe Leere und Blitze zuckten um das Geschehen. Der Kampfmagier materialisierte sich wieder vor Jack. Dieser zog wieder seine Schwerter und wartete auf den Angriff seines Gegners. Doch dieser erfolgte nicht. Jack und der Kampfmagier standen sich inmitten der endlosen Schwärze gegenüber und warteten darauf, dass ihr jeweiliger Gegenüber den ersten Schritt wagte. Nach scheinbar ewig langen Minuten machten beide nahezu gleichzeitig eine schnelle Bewegung mit den Arm. Zwei Dolche flogen durch die Luft. Doch statt das jeweils für sie bestimmte Ziel zu treffen, prallten sie etwa Mittig aufeinander. Fast gleichzeitig stürmten die beiden Konkurrenten aufeinander zu. Wieder prallten ihre Schwerter aufeinander. Und wieder konnte keiner von beiden einen Treffer landen. Plötzlich verlor Jack den Boden unter den Füßen. Eine Wasserfontäne war unter seinen Füßen hervor gebrochen und hatte ihn umgeworfen. Triumphierend stand der Kampfmagier über ihm. Bedrohlich hob dieser sein Schwert. Doch Jack reagierte blitzschnell. Gekonnt trat er seinen Gegner gegen das Schienbein. Dieser knickte ein und kniete nun vor dem, auf dem Boden liegenden Jack.

    Verflixt. Ich hätte damit rechnen müssen. Jack war in der Zwischenzeit wieder aufgestanden und stand nun vor dem zusammen geknickten Gegner. Theoretisch schon ja. Immerhin bist du ja ich. Der Kampfmagier schaute zu Jack auf. Wie sollte es sonst anders sein. Kein Anderer kennt meinen Kampfstil so gut, das er wirklich jeden davon Parieren und ohne Umschweife darauf Kontern. Mit erstaunen nahm der Kampfmagier seinen Helm ab und man konnte die Aquamarinblauen Haare sehen. Und mit einen Lappen wischte er sich die Farbe aus dem Gesicht. Ich hoffe das Training war aufschlussreich. Für mich war es das jedenfalls.

    Mit diesen Worten verblasste die Illusion um Jack herum. Nach einer kurzen Phase der totalen Dunkelheit befand sich Jack wieder in den Raum, den er eigentlich mit seinen Kameraden betreten hatte. Doch bloß Arelis stand an der Wand und untersuchte die Runen, welche sich durch den ganzen Raum zogen. Als er Jack erblickte lächelte der Magier etwas. Hast du deine Prüfung bestanden? Ja ich glaube schon. Auch wenn es sehr ungewöhnlich ist, gegen sich selbst antreten zu müssen. Jack untersuchte seine Ausrüstung. Trotz des Kampfes war alles vorhanden und sogar Pfeile und Dolch befanden sich wieder an Ort und Stelle. Das ganze hat mich aber ein was gelehrt. Ich sollte mir vielleicht einen Helm besorgen. Meines Wissens sollte sich in Geldern noch ein schönes Exemplar befinden. Und wie war es bei euch? Ich glaube, dass erzähle ich lieber alles, wenn die anderen auch hier angekommen sind.

    Mit diesen Worten drehte sich Arelis wieder zu den Runen an der Wand um und Jack fing an, ein deftiges Essen und einen starken Tee für alle zu kochen.
    Geändert von Black Dämon (20.7.09 um 01:13 Uhr)

    Verblei'n wir die Luft ein wenig. Mal sehen, wer umfällt!
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  13. #29
    Held im Erdbeerfeld Benutzerbild von Sir_Conan
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    Merydors Prüfung

    Angespannt fokusierte Merydor das Steintor. Im Laufschritt erreichte er den Durchgang und stürzte ab in die schwarze Finsterniß. Mit einem Mal spürte er wieder Halt unter seinen Füßen und die Welt um ihn nahm Farbe und Kontur an. Er bemerkte einen hochgewachsenen Mann in einer ihm bekannten Rüstung - Es war das Zeichen eines Gors. Merydor schien zu träumen und als er die Augen kurz schloss, war der Gor verschwunden. Stattdessen stand er nun am Hafen des Jägerlagers und entdeckte viele bekannte Gesichter. Wie konnte das nur möglich sein? Er hatte mit eigenen Augen gesehen, wie das Jägerlager von Untoten Horden niedergebrannt und seine Freunde von rostigen Schwertern und Flüchen gemetzelt worden waren. Er hatte gesehen, dass viele der Einwohner nicht überlebt hatten. Und doch schien alles so echt, so real. Doch was war geschehen, wie war all das hier möglich? Hatte er Varant verlassen und war in die Vergangenheit zurückgekehrt? Stand der Krieg mit den Untoten erneut bevor und war es seine Aufgabe, den Ausgang der Schlacht diesesmal zu verändern? Ein Gefühl sagte ihm, dass das nicht seine Aufgabe war und das er auch nicht um mehr als ein Jahr zurückgereist war. Merydor schlosss die Augen und wieder sah er den Mann vor sich, muskulöser Körperbau, hoch gewachsen und diese selbstbezeichnende Rüstung eines Gors. Eine Ahnung beschlich Merydor, wer der Mann war. Doch wie war das möglich? Er hatte Fenris auf eben dieser Insel zurückgelassen und die Wahrscheinlichkeit, dass er überlebt hatte, war gleich null. Schließlich hatten sie ihre Heimat in letzter Sekunde verlassen und waren vom Hafenbecken aus mit Pfeilen der Untoten Bogenschützen verabschiedet worden...


    Instinktiv began Merydor, das Jägerlager zu durchkreuzen und steuerte die Meisterkaserne an. Vor Jahren war er dort regelmäßiger Besucher gewesen und hatte sich Aufträge und nach Erfüllung Belohnungen von General Lee abgeholt. In der Kaserne hatte er die meiste Zeits seines Darseins im Jägerlager verbracht und er war sich sicher, dass er dort am ehesten Antworten auf seine derzeitige Lage finden würde. Er passierte den Marktplatz und beobachtete aus den Augenwinkeln das Treiben und vernahm die Rufe der Händler, die ihre Waren präsentierten. Als die Einwohner des Jägerlagers Merydor erblickten, verstummten sie, funkelten ihn finster und ängstlich an, und wandten sich schnell wieder ab. Verwirrt bemerkte Merydor, dass jeder Einwohner so reagierte und ihm kam ins Gedächnis, dass er auch am Hafen mit keinem Jäger geredet hatte. Er fühlte sich wie ein Pestkranker, jeder noch so treue Freund blickte ihm ängstlich in die Augen und wandte sich dann ab. Er bemerkte Dunken, seinen langjährigen Freund und ehemaligen Mentor. Freudestrahlend grüßte er ihn, doch Dunken blickte ängstlich und verstört hinfort und ignorierte Merydor.


    Merydor verstand die Welt nicht mehr und war gleichzeitig nicht mehr in der Lage, um sich zu schauen. Die angewiederten Blicke, die auf ihm ruhten, waren für ihn wie Gift und er musste sie schnell hinter sich lassen. Es dauerte einige Sekunden, bis er sich losreissen konnte und dann trabte er mit fast geschlossenen Augen nach vorne und hatte bald die Meisterkaserne erreicht. Aus einiger Entfernung erkannte er am Eingang erneut den Gor. Als er sich ihm näherte, betrat dieser die Meisterkaserne und war verschwunden. ,,Warte verdammt nochmal!"brüllte Merydor der Gestalt hinterher und die Antwort kam unerwartet und knapp. ,,Komm!"Jetzt hatte er Gewissheit, der Gor war sein alter Freund Fenris, mit dem er die Schlacht an der Nordfront geführt hatte und den er auf der durch Untoten versuchten und zerstörten Insel zurückgelassen hatte. Mit entschlossen Schritten näherte er sich dem Eingang und betrat die Meisterkaserne. Er entdeckte die alte Steintreppe, die, wie er wusste, zu den ehemaligen Gemächern Lees' führte und er entdeckte ebenso den rechten Fuß von Fenris, als er durch die Tür zum Trainingsraum verschwand.


    Merydor eilte zu der Tür, die von Fenris geschlossen worden war. Mit einem kräftigen Stoß drückte er die schwere Holztür nach hinten und betrat den Übungsplatz. Erstaunt blickte er sich um. Hier war nichts, wie er in Erinnerung hatte. Der Raum war düster und nur von Fackeln an den Wänden beleuchtet. Die Bogenschiessstände und die Holzstämme zum Üben mit den Schwertern waren verschwunden. Ausser den Fackeln und den kargen Felswänden konnte Merydor nur den Staub des Bodens entdeckten. Und da war noch etwas. Merydor blickte auf und fokusierte Fenris, der mit gezogenem Zweihänder etwa zwanzig Meter von ihm entfernt stand. ,,Es ist an der Zeit, dass ich dir den Hals umdrehe. Wir werden deine Anwesenheit nicht weiter dulden.",,Fenris, alter Freund, was ist los? Warum sollte ich in meinem eigenen Lager nicht mehr geduldet sein?"Fenris stutzte kurz, hielt aber seinen Zweihänder weiter nach oben.,,Unsere Freundschaft war einmal. Du hast dich falsch entschieden und das kann ich nicht dulden."Jetzt war Merydor vollends verwirrt. Zeit zum verstehen blieb Merydor aber nicht, denn jetzt stürmte Fenris mit seinem schweren Schwert auf ihn zu. ,,Fenris, lass das! Was wird hier gespielt?"Doch diesesmal haderte Fenris nicht, verlangsamte nicht seine Schritte sondern holte zu einem gewaltigen Schlag aus. Merydor hatte keine Zeit, sich zu verteidigen und konnte sich nur mit einem Sprung nach Rechts vor dem sicheren Tod schützen. Die Spitze von Fenris' Klinge streifte seine linke Wade und hinterließ einen tiefen, blutenden Schnitt. Merydor rappelte sich auf und bewegte sich eine Schritte nach hinten. Fenris funkelte ihn finster an. ,,Wehr dich gefälligst! Du hast doch sonst auch nicht gezögert, wenn es ums Töten von Freunden ging."Merydor war vollkommen perplex und wusste mit der Situation nichts mehr anzufangen. Er wusste nur, dass er hier und jetzt nicht sterben wollte. Schnell zog er seinen Bogen doch bevor er einen Pfeil abgeschossen hatte, hatte in ein weiterer Hieb des Schwerters nach hinten geworfen und sein Bogen Elandir, der mächtige Orktöter, flog ihm im hohen Bogen aus der Hand. Wieder rappelte er sich auf und Schweiß rann jetzt von seiner Stirn. Weil sein Bogen in für ihn unerreichbarer Ferne lag, zog er seine Streiterklinge und machte sich trotz seiner Unerfahrenheit im Schwertkampf bereit, dem übermächtigen Fenris entgegenzutreten. Den ersten Schlag parierte er doch der zweite brachte ihn erneut zu Fall. Mit ausgestreckten Armen und wehrlos lag er nun im Sand des Übungsgeländes und blickte dem sicheren Tode entgegen. Fenris trat ihm entgegen und hob sein Schwert, um ihn den Todesstoß zu versetzen.


    Und dann geschah alles viel schneller, als es eigentlich passieren durfte. Merydor bemerkte sein Spiegelbild auf der Klinge des Zweihänders von Fenris und mit einem Mal verstand er, was hier gespielt wurde. Seine Gesichtszüge hatten sich verändert, er war nicht mehr er selber. Sein Gesicht war vernarbt und dunkel, seine Haare pechschwarz. Sein markantes Lächeln war verpufft, stattdessen blickte er finster nach oben. Seine Augen waren dunkel und leblos. Fenris hob das Schwert nach oben und setzte an doch Merydor war sich nun sicher, die Prüfung bestanden zu haben. ,,Ich habe mich niemals mit den Untoten verbündet. Ich habe dem Jägerlager Treue geschworen und sie immer gewahrt. Ich habe dich nicht getötet!"brüllte Merydor Fenris entgegen und mit einem Mal zersprengte Fenris in viele kleine Teile und Merydor spürte, wie das Jägerlager schwand und er wieder zurück in die Realität kehrte.
    Geändert von Sir_Conan (20.7.09 um 18:23 Uhr)

  14. #30
    Held im Erdbeerfeld Benutzerbild von Sir_Conan
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    Neoras Prüfung

    Für den werten Blacktooth...

    Nachdem auch Artem und Wolf im Nichts verschwunden war, stand Neoras als Verbliebener vor dem dunklen Steintor. ,,Dann wollen wir doch mal schauen..."brummte er bevor er sich wie seine Vorgänger in die Dunkelheit stürzte. Als er das Tor durchquert hatte, spürte er, wie er unsanft auf etwas hartem landete. Als er seine Augen öffnete, um zu überprüfen, wo er war, blendete ihn die knallige Sonne. Mit der rechten Hand schützte er seine Augen vor der Sonne und setzte sich auf. Er befand sich auf einem kleinen Fischerboot. Merkwürdigerweise fehlten jegliche Ruder und auch Anglerutensilien waren keine an Bord. Seine Kopf drehte sich um 360° doch aus dem weiten Meer, dass still vor sich floß, war nichts zu sehen. ,,Na so ein Riesenglück, was gibt es schöneres als mittem im Ozean in einem Boot zu sitzen und nichtmals ein Paddel zu haben, um sich fortzubewegen?"maulte Neoras und hielt inne. Wie aus dem Nichts war in der Ferne ein großer, schwarzer Umriß aufgetaucht, der sich langsam auf ihn zu bewegte... rasch hatte er bemerkt, dass es sich um ein riesiges Schiff handeln musste.

  15. #31
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    Aaron stand der Preson gegenüber und ein ungewöhnliches Gefühl beschlich ihn. Trotz der Tatsache das Amaranth sich völlig verändert hatte, schien es ihm als wäre es gar nie anders gewesen. Er erinnerte sich an jedes Detail, wusste hingegen als er mit seinen Kameraden gegangen war war Amaranth nicht dermassen ausgebaut gewesen.
    Seine Aufmerksamkeit galt jedoch nun seinem Gegner, sie hatte sich in einen schwarzen Mantel gehüllt, der den Grossteil des Körpers bedeckte. Ausserdem verdeckte ein Schal den Grossteil ihres Gesichtes, bis auf die grünen Augen. Aaron kannte diese Augen... doch es war unmöglich, sie war nie eine Kämpferin gewesen.
    Bevor Aaron jedoch weiter überlegen konnte schoss Die junge Frau wie ein Blitz auf ihn zu. Aaron reagierte Reflexartig mit dem schnellen ziehen seines Schwertes und hob dieses abwehrend vor den Körper. Noch in der Bewegung drehte er sich ab. Die Gegnerin hatte zwar mit dem Block gerechnet, die Drehung schien sie jedoch nicht gerechnet zu haben und stolperte an Aaron vorbei. Dieser neigte den Kopf "Wer bist du? Und was willst du?"
    Als Antwort drehte sie sich um und warf ihm einen Hasserfüllten Blick zu. "Nein, sie kann es definitiv nicht sein..." überlegte Aaron.
    "Hör mit den Spielchen auf! Tut dir denn gar nichts von dem Leid was passiert ist?" Sie warf die Kapuze zurück und wickelte sich den Schal vom Kopf. Der unverhüllte Anblick jagte Aaron einen kalten Schauer über den Rücken. Es war Mirjam! Der Schock lähmte Aaron und er vergass vollkommen das er sich momentan irgendwo in Varant befand und dies hier nur eine Illusion war. "Aber.. warum? Was..."
    "Hör auf damit! HÖR AUF! Du weisst es so gut wie ich!"
    Nach diesen Worten überkam Aaron plötzlich ein heftiger Kopfschmerz, und Bilder begannen vor seinen Augen abzulaufen. Erinnerungen.... Obwohl nie erlebt erinnerte sich Aaron an jedes Detail. Mirjam hatte den Kampf trainiert, sie hatten geheiratet und eine Tochter bekommen. Plötzlich jedoch tauchte ein Bild auf, der schlaffe Körper seiner Tochter, die hinuntergestürzt war weil er nicht acht gegeben hatte.
    Er hatte diese Dinge nie erlebt, doch jeder Schritt, jedes Wort und der klagende letzte Schrei eines Kindes frassen sich in seinen Kopf. Aaron begann zu schreien, es sollte aufhören, sofort. War das die Zukunft? Würde dies so passieren? Würde er so alles verlieren? Dann verschwammen die Bilder und Aaron befand sich wieder in Amaranth, kniend, vor Verzweiflung schreiend weil er alles verloren hatte das ihm etwas bedeutet hatte. Zum ersten Mal in seinem Leben, wünschte er sich ein Ende, durch einen Pfeil, ein Schwert. Irgendetwas das all dies verschwinden liess.
    Als er aufblickte, sah er in das Gesicht seiner einst Geliebten, die ihn nun kalt betrachtete und langsam ihr Schwert hob. Immernoch rannen Tränen Aarons Gesicht herab, es war ihm egal Schwäche zu zeigen, einen Kampf zu verlieren und dabei zu sterben, alles war ihm egal. Er erwartete den Tod, der erlösende Schertstreich, der all die Qual beenden würde.
    Dann jedoch, schien die Zeit sich zu verlangsamen und Aaron erinnerte sich wo er war, wer er wirklich war und das all dies nur ein Spiel seiner Sinne, ausgelöst durch die Magie irgendeines Schwarzmagier sein mochte. Zorn wallte ihn im auf. Ein Trugbild seiner Geliebten, eine derartige Täuschung und eine derart feige Weise, jemanden auf die Probe zu stellen. Er stellte sich die Magier vor, die diesen Tempel gebaut haben mochten und plötzlich war das Trugbild seiner Freundin verschwunden und gab einen Mann in Schwarzen Gewändern Preis. Das Gesicht in völliger Belustigung im Angesicht seines wehrlosen Gegners.
    Das Schwert, viel zu leicht und sorgenfrei geführt, da der Gegner keine Gegenwehr mehr erwartete sauste auf ihn zu. Aaron hob die Hand und mit der blossen Haut stoppte er das Schwert vor seinem Gesicht.. Das Grinsen seines Gegners verschwand und Aaron erhob sich.
    "Was willst du noch? ergib dich deinem Schicksal und stirb!" Zischte sein gegenüber und zog sein Schwert zurück. Aaron fuhr sich mit der blutigen Hand über den Mundwinkel.
    "Kumpel...." begann er bedrohlich und hob sein Schwert auf, er neigte den Kopf leicht und sein Nacken knackte. "HALTS MAUL!"
    Mit einem Sprung überwand er die Entfernung zwischen ihnen und führte sein Schwert beidhändig mit einem Schwung seitwärts. Mit einer knappen Ausweichbewegung entging der Gegner seinem Schlag und wich ein wenig zurück. Der Schnitt in Aarons Hand blutete stark und brannte wie die Hölle. Der Waldläufer spürte jedoch weder den Schmerz noch das Blut das in Rinnsalen an seinem Arm herablief. Er sah die Welt durch eine rote Maske, nur den Feind im Blick der es wagte seine Geliebte durch eine Perversion ihrer Selbst durch ein Trugbild auszunutzen. Sein Herz raste und reine Kampfeslust überkam seinen Verstand. Das einzige was er fühlte war reine Wut auf den Feind und er hob das Schwert zu einer Herausforderung.
    "Ich bin Aaron Darleith! Geboren in einem Dorf, das unterging, ohne das ich etwas tun konnte! Beim Grab meines Vaters habe ich geschworen nie mehr Hilflos zu sein, im Angesicht der Gefahr und der Bedrohung meiner Freunde, Verwandten oder Geliebten! Und weder du noch deinesgleichen NOCh sonst irgendjemand wird mich davon abhalten diesen Schwur zu brechen und zu versagen! Im Namen jedes Menschen der damals zu Unrecht starb, werde ich dich vernichten und dich dahin zurückschicken wo du herkommst! Wehr dich, Abschaum!" Mit diesen Worten warf er sich frontal auf den Feind der sich rasch wegduckte und zum Gegenhieb ansetzte.
    Aaron parierte den Schlag und setzte zu einem Schlaghagel an und deckte den Gegner mit einem wilden Hieb nach dem anderen ein. Dieser blockte zwar jeden Schlag, schien jedoch Mühe zu haben den Schlägen zu folgen. Schliesslich durchbrach Aaron eine Parade und setzte zu einem Schlag an, der dem Feind den Schädel spalten sollte. Doch bevor das Schwert den Kopf erreichte, Blitze es und Aaron fand sich in einer dunklen Kaverne wieder. Es war Schwarz wie die Nacht und Aaron sah nichts. Als er sich gerade vom ersten Schock erholt hatte, raste Plötzlich ein Schatten aus dem dunklen heran und nur das rasche Ausweichen bewahrte Aaron vor dem tödlichen Hieb. Die Klinge streifte Aaron jedoch schmerzhaft an der Schulter.
    Immer wieder tauchte der Gegner aus der tiefen Schwärze auf und traf Aaron immer wieder, der leichte Schnitte und Kratzer hinnehmen musste. Obwohl diese alleine nicht lebensgefährlich waren, wurde der Blutverlust zum Problem. Aaron begann zu schwanken. Er schüttelte den Kopf und überdachte die Situation. Dann zog er seinen Bogen legte einen Pfeil auf die Sehne und zog ihn stramm an die Sehne.
    "Du bist verloren! Was wärst du ohne deine Gefährten? Du bist nichts, du bist der Bauer auf dem Schachbrett, im Angesicht des Läufers, oder der Dame. Du bist der der geopfert wird um den Weg freizumachen!" Tönte es aus der Finsternis.
    Dann jedoch stahl sich ein Grinsen auf Aarons Gesicht der die Augen geschlossen hatte. "Selbst ein Bauer kann die Dame oder einen Läufer fällen..." Und damit sandte er einen Pfeil in die Dunkelheit und plötzlich, als sei die Sonne aufgegangen, herrschten beste Licht Verhältnisse in der Höhle. Aaron öfnete die Augen und erblickte seinen Gegner vor ihm, kniend mit dem Pfeil in der Brust. Keuchend hob der Schwarze Krieger seinen Kopf.
    "Wie hast du?"
    "Ein Waldläufer sollte sich nicht nur auf seine Augen verlassen können.." feixte er und deutete auf seine Ohren.
    "Und jetzt verschwinde, und nimm deine Trugbilder mit!" Aaron rammte das Schwert in die Brust seines Gegners, der vor seinen Augen zu Asche zerfiel. auch der Rest der Welt verschwamm und Aaron fand sich keuchend im Tempel wieder, er erhaschte einen Blick auf Arelis der vor ihm kniete und dann driftete er ab in die Dunkelheit...
    The Bird of the Hermes is my Name,
    eating my Wings to make me tame.

    Its just not true that Videogames make you do creepy Stuff! If that WOULD be true we would sit the hole Day in the Dark, listening to Technomusic and eat Pills like Pac Man! Oh wait a moment......

  16. #32
    Irgendwo über dir Benutzerbild von Blacktooth
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    Schnell näherte sich das Schiff vom Horizont aus und Neoras wartete gespannt auf dem mikrigen Boot. Es dauerte nicht lange bis das Schiff neben den Boot angekommen war. Schon vorher hatte Neoras bemerkt das dieses Schiff den Piraten gehörte, denen er in letzter Zeit mehrmals begegnet war. Von Bord des vier Masters warf man eine Leiter aus Seilen herab, damit er auf das Schiff gelangen konnte.
    Viele Piraten erwarteten ihn schon auf Deck und betrachteten Neoras nur misstraurisch während er sich ihnen Schritt für Schritt näherte.
    Neoras wusste er darf hierbei nichts falsches machen oder sagen. Sonst könnten die Piraten ohne zu zögern auf ihn losgehen oder einfach wieder in dem Boot alleine lassen.
    Immer wieder machte er sich in den Gedanken klar das nichts davon real ist, obwohl selbst der Wind ihn das Gegenteil spüren lässt.
    Plötzlich machten die Piraten platz für eine ihn alt bekannte Person. Mit einen dicken Grinsen stand ihn Kapitän Blacktooth wieder einmal gegenüber und mit einem wegscheuchenden Winken schickte dieser die anderen Piraten wieder an die Arbeit.


    ''Wenn das nicht mein alter Freund Neoras ist...''
    ''Das Vergnügen ist ganz auf meiner Seite.'' antwortete ihn Neoras als er das Grinsen erwiderte.
    ''Diesmal wirst du mir nicht einfach so entkommen. Ich werde dich kiel holen lassen!'' brüllte Blacktooth lautstark über das Schiff.
    ''Dann zeig mal was kannst Opa!'' spottete Neoras während er seine einhändige Kampfaxt zog.
    Wütend über diese Bemerkung zog nun auch Blacktooth sein Säbel aus der Scheide und stürmte zugleich auf ihn los. Schnell wich Neoras den schlag nach Rechts aus und schnitt mit der Kampfaxt eine lange Wunde auf dem Rücken des Kapitän's. Abgesehen von dem Blut bemerkte er an paar Stellen des Rückens eine blaue Tätowierung. Aber bevor er sich dies näher ansehen konnte drehte sich der Kaptitän wieder schnell um und sammelte sich nach der Verletzung wieder.
    ''Du bist besser geworden...diesmal werde ich nicht so leichtsinnig auf dich zustürmen.'' zischte der Kapitän und gab somit seinen eigenen Fehler zu.
    Konzentriert sahen sich die beiden Kontrahenten an und warteten auf eine Unachsamkeit des Gegenübers. Diesmal machte nun Neoras die ersten Schritte. Mit einem großen Schwung von oben Schlug er auf ihn ein. Blitzschnell parierte aber Blacktooth seinen Schlag und versuchte ihn mit aller Kraft auch über sich zu halten. Beide sprangen dann fast gleichzeitig ein Stück nach hinten um sich auf den Angriff zu konzentrieren. Diesmal rannten Beide aufeiander zu.
    Neoras Schlag kam von oben Rechts während Blacktooth Schlag von unten links kam. Das Aufeiander prallen der Klingen hörte man auf dem ganzen Schiff.
    Inzwischen wusste Neoras das er am Anfang nur einen Glückstreffer gelandetet hatte, da er bemerkte das sein Kontrahent eigenlich viel stärker als er selber war.
    Im nächsten Moment als die Klingen noch aufeiander geprallt waren, wandte Blacktooth einen blitzschnellen Trick mit seiner linken Hand. Der Trick war simpel als auch genial.
    Professionel ballte er die linke Hand zu einer Faust und lässt sich durch jahrelange Erfahrung und Fachkenntnis durch die Luft in Neoras Gesicht einschlagen als dieser sich noch auf das parieren konzentriert hatte. Dieser Schlag hatte gesessen. Nun lag Neoras entwaffnet auf dem Boden, da er seine Kampfaxt beim Sternenhagel fallen gelassen hatte
    .
    Triumphierend hielt der Kapitän sein Säbel Neoras an die Kehle.
    ''Irgendwelche letzten Worte?''
    Neoras überlegte genau was er noch sagen könnte als ihn wieder das Rätsel einfiel.
    Du kennst diese Person hieß es und nach diesem Gedanken kam fiel die Lösung aus den Wolken.
    ''Hmm...ja. Hast du eine Eisdrachentätowierung auf dem Rücken?''
    Blacktooth lachte auf als er das hörte und lächelte ihn wieder an.
    ''Hast du das erst jetzt bemerkt? Ja das habe ich.''
    ''Aber...aber nur meine Verwandten...''
    ''...ja nur deine Verwandten habe die Tätowierung.'' beendete Blacktooth für Neoras den Satz.
    Erschrocken fasste sich Neoras an den Kopf. Blacktooth wollte damals nicht das sie Mitglieder der Crew werden sollen, weil sie starke Kämpfer sind sondern weil dieser mit ihn verwandt war.
    ''Du bist...du bist mein Großvater!''
    Wieder lachte der alte Kapitän auf und langsam verschwand er man hörte nur noch die folgende Worte von ihm: ''Hatte es dir dein Vater nie erklärt?''

    Verwirrt noch über das was geschehen war, befand sich nun wieder Neoras mit seinen Freunden in dem Raum wo er hinein gegangen war.
    ''Hey Neo. Wie war dein Rätsel?''
    Ganze Zwanzig Sekunden vergingen bis Neroas überhaupt wieder in der Lage war klar zu denken. Er sah die Anderen an, die anscheinend zu Teil auch noch ziemlich verwirrt waren.
    ''So lala. Habe erfahren das der rachsüchtige Piratenkapitän mein Opa ist.''
    Die Gruppe fing an zu lachen als sie das hörten und nahmen diese Antwort nicht ernst, da sie dachten das es ein Witz war.
    ''Und bei euch?''
    Das lachen wurde plötzlich zu einem unangenehmen Schweigen. Neoras verstand nun das auch die Rätsel seiner Freunde nicht eine sehr angenehme Erfahrung waren.
    Kurzerhand brach Neoras wieder das Eis mit den Worten ''Das könnt ihr mir ja später erzählen. ''
    Er setzte sich dann zu seinen Ihnen, die alle den gekochten Tee von Jack tranken. Zwar mochte er Tee nicht besonders aber nach so einem Schock kam ihn so etwas doch gerade Recht.
    Nachdem die Teerunde beendet war begab sich die Gruppe in den nächsten Raum.

    Hell war die riesige Halle die sie betraten. Ca. 50 Meter von ihnen entfernt, dass das Ende der Halle war stand ein riesiger Brunnen, der diesen Raum mit den Licht flutete.
    Denn durch den Brunnen floss kein Wasser sondern Feuer. Seltsam war der Anblick doch das Feuer fließte wie Wasser durch den 30 Meter großen Brunnen.
    Vorsichtig näherten sich die Gefährten den brennenden Brunnen.
    ''Unglaublich. Kein Wunder, dass dies der Feuerbrunnen von Varant genannt wird.''
    ''War das der Ort wohin du wolltest Neo?''
    Als auch Neoras aus den staunen rauskam antwortete er auf die Frage mit einem ungewissen Nicken.
    Langsam näherte sich weiter die Gemeintschaft den Brunnen und als sie diesem nur noch wenige Meter entfernt waren wurde plötzlich das Feuer des Brunnen größer.
    Ein riesiger Vogel flog aus dem Feuer heraus und setzte sich zwischen ihnen und den Brunnen. Die Federn des Vogels waren rot, seine Augen gelb und er brannte lichterloh wie die der Feuerbrunnen hinter ihm.
    ''Ein Phönix!'' sprach Arelis fast erstarrt.
    ''Ein was?''
    ''Ein Phönix. Das ist ein magischer Feuervogel der immer wieder aus seiner Asche auferstehen kann. Aber ich dachte die sind seit Jahrhunderten ausgestorben.''
    Der Phönix war so groß wie ein ausgewachsender Drache und betrachtete die Gefährten genau. Vorsichtig ging dieser auf Kopfhöhe mit ihnen und fing an mit ihnen zu sprechen.
    ''Ich bin Fuego, Wächter des Feuerbrunnen's, und werde diejenigen die die Prüfungen bestanden haben ihre Fragen beantworten und ihnen die rechtmäßige Belohnung geben.''
    Die Freunde sahen sie alle gegenseitig an und sie wussten in diesem Moment nicht so genau was sie nun eigenlich machen sollten.
    ''Wer hat diesen Ort geschaffen? Wofür ist er gut? Und was ist bei den Prüfungen passiert?'' platzten die Fragen aus Neoras heraus, die wohl jeden aus der Gruppe intressierten.
    Mit einer Erzählstimme erklärte der Wächter was es mit den Feuerbrunnen auf sich hatte.
    ''Den Feuerbrunnen hat der Gott Adanos erschaffen kurz nachdem die Welt erschaffen worden war. Er wollte diesen Ort seinen Brüdern schenken aber als der Streit unter ihnen ausgebrochen war, ließ er den Feuerbrunnen in den Sand versinken, damit keiner von ihnen jemals dieses eigenliche Geschenk für seinen Krieg als Vorteil nutzen konnte.

    Hier in Feuerbrunnen lebt all das was gelebt hatte, was lebt und was leben wird. Somit ist es jeden gestattet, der die Prüfungen besteht mit einem Lebewesen seiner Wahl - Egal ob Tod, Lebendig oder erst in Zukunft existierenden zu reden. Jeder kann mit diesem Ort sich seine Frage beantworten, falls er in den Prüfungen Charakter, Kampfgeist und Intelligenz gezeigt hat. Damit kann ich euch nun auch die letzte Frage beantworten. Da hier alles Leben kann, konnte man somit euren Duellgegner und die Kampfarena erzeugen. Der Kampf war keine Illusion. Doch ihr müsst euch nicht sorgen. Euren Duellgegnern ist nichts passiert. Sie wissen noch nicht einmal mehr was davon.''

    ''Gut und wieso bin ich hier? Wieso hat mich das Tagebuch hierher geschickt?'' fragte Neoras weiter wissbegerieg.
    ''Diese Fragen kann und darf ich dir nicht beanworten. Nun zu eurer Belohnung.
    Neoras Skaihash. Arelis Falkenwind. Merydor Rettling. Jack zu Weltzer. Aaron Darleith. Ihr dürft euch eine Lebewesen aussuchen mit dem ihr sprechen möchtet. Die Anderen Beiden nicht. Sie haben die Prüfung nicht bestanden.''

    Schnell wusste Neoras mit wem er reden möchte und anwortete ihm.
    ''Ich möchte mit dem Verfasser dieses Tagebuch's reden!''
    ''Hmm...tut mir Leid. Aber Rokhan Skaihash möchte aber nicht mit dir reden.''
    Verblüfft über diese Antwort, da es ja auch derjenige war der ihn mit dem Buch hergschickt hatte überlegte Neoras laut weiter.
    ''Wie aber...genau...er will das ich mit jemanden anderen Rede...deswegen hat er mich hergeschickt...mit wem bloß...''
    Wie ein Blitz schlug die Antwort auf ihn ein und schnell sprach er es aus.

    ''Ich möchte mit Finkregh sprechen!''

    Kurz nickte der Feuervogel und neben ihn erschien ein genauso großer Eisdrache, dem man sofort ansah das ihm die warme Umgebung nicht sehr gefiel.
    ''Lange habe ich auf diesen Tag gewartet. Sofort viel der Blick vom Eisdrachen auf Neoras. Also hat Rokhan dich zu mir geschickt.''
    ''Nun. Eisdrache erklär du mir warum mich ein Skelett hierher geschickt hat.''
    ''Mein Name ist Finkregh und ich sehe in deinen Augen, dass man das Geheimniss deiner Familie wirklich noch nicht offenbart hatte. Dann werde ich dies nachholen.
    Vor vielen Jahrhunderten als der Krieg der Götter noch Jung war und wir Drachen noch nicht dem Gott Beliar verfallen waren rettete mich ein junger Mann namens Rokhan Skaihash vor den Klauen habgieriger Dracheneihändler. Ich war noch nicht geschlüpft doch er beschützte mein Leben, obwohl er mich noch nicht einmal erblickt hatte. Da mein Vater und meine Mutter sowie Brüder und Schwestern von Drachenjägern zu jener Zeit getötet wurden zog er mich die ersten Jahrzehnte auf. Nach 30 Jahren in seiner Obhut wurde mir klar das ich Jahrhunderte ohne ihn Leben muss. Doch das wollte ich nicht. Ich gab ihm ein Teil meiner Lebenskraft sowie Blut, sodass wir immer miteiandern verbunden werden. Dies wirkte sich aber auch auf seine Nachkommen aus sowie auf meine. Zwar hatten Rokhan's Nachkommen nicht ein verlängertes Leben wie er doch besaß jeder von ihnen ein Eisdrachen auf ihren Rücken und sie konnten, wenn sie es trainierten, Verwandte in ihrer Nähe spüren.
    Dann kam Beliar zu uns Drachen. Er unterjochte die Drachen und machte uns zu Feinden der Menschen. Wenn das nicht noch schlimm genug war hatte Innos Rokhan zu einem seiner ersten Paladine gemacht. Ich musste meinen besten Freund, meinen Verwandten, meinen Bruder fast 1000 Jahre bekämpfen. Nur wegen den verfluchten GÖTTERN!''
    brüllte er kurz auf.
    ''Seit kurzem wurde nun mein Leben sowie das von Rokhan durch die Klinge des Auserwählten Adanos beendet. Als letzter Wunsch gewährte mir Adanos, der mein Leiden mitfühlte, das mein letzter Nachkomme von jemanden aufgezogen und behütet wird, der ein Nachfahre von Rokhan ist und nicht unter den Einfluss der Götter steht. Du, Neoras Skaihash.''
    Noch bevor Neoras darauf antworten konnt ging der Eisdrache aufrecht auf zwei Beinen und drückte mit den etwas kurzen Klauen ein großes Drachen-Ei in seine Hände.
    ''Behüte es gut. Es ist eines der letzten auf der Welt und in meinem Nachfahren fließt das gleiche Blut wie in deinen Adern.''
    Der Eisdrache verblasste wieder bis er völlig verschwand. Mit einem Drachen-Ei in der Hand stand nun Neoras völlig regungslos da. In seinen Adern floss Drachenblut. Sehr geheuer war ihm das nicht doch eine Wahl hatte er sowieso nicht. Das Ei war warm und man hörte ein leises Kratzen von innen.

    ''Welcher von euch möchte als nächstes?'' fragte der Phönix.
    Die Freunde sahen sie gegenseitig fragend an...
    Awesometastisch!

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