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Thema: Verbesserungsvorschläge (Inhaltsverzeichnis beachten)

  1. #1
    Verehrt und Angespien Benutzerbild von Shintaro
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    Arrow Verbesserungsvorschläge (Inhaltsverzeichnis beachten)

    Nach den letzten Diskussionen im Smalltalk-Thread habe ich mich jetzt entschieden, die folgende Unterhaltung über neue Listen zu Jagdtrophäen in diesen Extra-Thread zu kopieren. Dies macht meiner Meinung nach Sinn, da der allgemeine Absprachen-Thread niemals die Intention hatte, über neue Regeln abzustimmen beziehungsweise diese vorzuschlagen.

    Wenn sich ein Spielleiter bei mir meldet, so bin ich gerne bereit, alles rückgängig zu machen, diesen Thread mit einem anderen zu vereinen oder ihn zu verschieben. Ich bin aber optimistisch, dass wir so in Zukunft auskommen können.

    bereits geäußerte Vorschläge :
    Richtwerte für Jagdtrophähen (#1, #2)
    Einführung von Reittieren (#1)
    Einführung von Wurfwaffen (#1
    Einführung von Schilden und dem Kampf mit zwei Waffen (#1)
    Einführung von Paladin-Dieben und Nahkampf-Bogenschützen (#1)
    Neuregelung der Beschwörungsmagie (#1)
    Regeln zum Kampf gegen mehrere Gegner (#1, #2)
    Tabelle zum Schildkampf (#1)
    Tabelle zur Pfeilmacherei (#1)
    Schadensmodell (#1, #2)
    Einführung von Zweitcharakteren (#1)
    Erneuerung des "Aussehen der Charaktere"-Threads (#1)
    Talent zum Erstellen von Spruchrollen? (#1)
    Geändert von Shintaro (26.2.10 um 19:19 Uhr) Grund: aktualisiert
    Schweigen wird oft falsch interpretiert, aber nie falsch zitiert.
    F. J. Sheen

  2. #2
    Wächter der Ewigkeit Benutzerbild von Black Dämon
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    Arrow Verbesserungsvorschläge

    So. Da mit aufgefallen ist, das es keine geregelde Einigkeit im Bezug auf die Tierverwertung gibt (manche führen es als Nebenfähigkeit und verbrauchen LP für andere nicht) hatte ich da ne Idee, wie es geregelt werden könnte.

    So nach den Motto:
    1/25 - Felle, Häute, Zähne, Krallen, Federn in schlechter Qualität

    5/25 - Felle, Häute, Zähne, Krallen, Federn in gewöhnlicher Qualität
    . - Zungen, Geweihe, Hörner, Stachel, Zangen, Giftblasen in schlechter Qualität

    10/25 - Felle, Häute, Zähne, Krallen, Federn in guter Qualität
    . - Zungen, Geweihe, Hörner, Stachel, Zangen, Giftblasen in gewöhnlicher Qualität

    15/25 - Zungen, Geweihe, Hörner, Stachel, Zangen, Giftblasen in guter Qualität
    . - Herzen, Schuppen, Blut in schlechter Qualität

    20/25 - Herzen, Schuppen, Blut in gewöhnlicher Qualität

    25/25 - Herzen, Schuppen, Blut in guter Qualität


    So als Vorschlag, um verschiedene Qualitätsstufen und mehr Realismuss einzufügen.

    (Mit Nova hab ich schon darüber gesprochen. Jetzt ist eure Meinung gefragt)
    Geändert von Black Dämon (22.4.09 um 01:23 Uhr)

    Verblei'n wir die Luft ein wenig. Mal sehen, wer umfällt!
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  3. #3
    Verehrt und Angespien Benutzerbild von Shintaro
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    Zitat Zitat von Black Dämon Beitrag anzeigen
    So. Da mit aufgefallen ist, das es keine geregelde Einigkeit im Bezug auf die Tierverwertung gibt (manche führen es als Nebenfähigkeit und verbrauchen LP für andere nicht) hatte ich da ne Idee, wie es geregelt werden könnte.
    Ähnliches ist auch mir schon negativ aufgefallen - es gibt zwar seitenweise Regelwerke aber so gut wie keine echten Anhaltspunkte, was man mit welchem Talentwert denn nun alles anfangen kann. Da fehlen (zumindest für mich) noch einige Tabellen, wenn dies wirklich nicht den Spielern überlassen werden soll. Genau genommen glaube ich mich lediglich an je eine Liste für Schmiede und Kämpfer zu erinnern, wobei sich wohl auch niemand an die Richtlinien, welchen Talentwert man benötigt, um was zu töten, zu halten scheint.
    In dem Fall kann ich das allerdings nachvollziehen, denn ich könnte , seit ich mein Einhandtalent verbessert habe, gegen Fleischwanzen gewinnen, bin aber noch immer zu schwach für ein Schaf

    Und noch etwas :
    Wenn Kämpfe letztlich durch einen Vergleich des jeweiligen Talents mit der Monsterschwierigkeit entschieden werden (okay, ein kleiner Glücksfaktor ist erlaubt, wie auch spezielle Taktiken -wie ein Kopfschuss von hinten- bis zu einem gewissen Grad durchgehen), dann frage ich mich, wozu es eigentlich ellenlange Beschreibungen verschiedener Waffenstärken gibt. Natürlich ist jedem klar, dass ein mit einem Knüppel bewaffneter Meisterfechter schlechte Karten hat, wenn es darum geht, den Troll umzubringen, in normalen kämpfen kann mir aber nach allem, was ich gelesen habe, vollkommen egal sein, ob meine Waffe nun 10 Schadenspunkte mehr oder weniger anrichtet.
    Immerhin werden Kämpfe nicht berechnet und es gibt auch keine Angaben zu Lebenspunkten oder Rüstungswerten der Gegner - wozu muss ich also wissen, ob mein Dolch nun 5, 6 oder 15 Schadenspunkte anrichtet ?

    Zitat Zitat von Black Dämon Beitrag anzeigen
    So als Vorschlag, um verschiedene Qualitätsstufen und mehr Realismuss einzufügen.
    Das halte ich für eine sehr gute Idee
    Man sollte jedoch nicht aus den Augen verlieren, dass ein Talent für etwas nicht ausreicht. Auch der beste Jäger kann ohne entsprechende Kürschnerausrüstung (Messer, Gerbsalze, Rahmen...) kein Fell abziehen und haltbar machen und ohne irgendein Aufbewahrungsmittel ist es auch nicht möglich, das Blut des gerade erschlagenen Drachensnappers abzufüllen. Wer hat schon zufälligerweise eine luftdicht verschleißbare Glasphioe dabei, wenn er durch den Wald stolpert (einen "Wildnisleben"-Wert gibt es nicht, oder?) ?

    Zitat Zitat von Black Dämon Beitrag anzeigen
    (Mit Nova hab ich schon darüber gesprochen. Jetzt ist eure Meinung gefragt)
    Immer her damit - hier fehlen vielleicht noch denkbare Trophäen wie die Federn von Harpyen oder die Augen von Waranen, das sind aber nur Details.
    Aber wo wir schon bei Details sind : warum ist es einfacher, einem toten Tier eine Giftdrüse herauszuschneiden, als seine Schuppen abzureißen ? Es sollte auch jedem möglich sein, ein Geweih aus dem Schädelknochen herauszubrechen, wärend ich keinem Anfänger zutraue, eine komplette haut abzuziehen - auch nicht in minderer Qualität.

    Trophäen sollten nicht nach ihrem Wert sondern nach ihrer handwerklichen Schwierigkeit gemessen werden. Mit einer Axt und viel Kraft kann jeder dem toten Drachen einen Zahn herausbrechen, es ist jedoch ungleich schwerer, einen Skalp abzuziehen, was nach der Regelung ja mit einem einzigen LP zu machen wäre.

    Mein Vorschlag :

    • 1 LP :
      Zähne, Krallen, Geweihe, große Schuppen, Sehnen

    • 5 LP :
      Stacheln, Klauen, Felle, große Schuppen, Zungen
      Zähne, Krallen, Geweihe, Sehnen
    • 10 LP :
      Stacheln, Klauen, Felle, Häute, kleine Schuppen, Hörner, Zungen, Insektenflügel
      Zähne, große Schuppen, Sehnen
      Krallen, Geweihe

    • 15 LP :
      Stacheln, Klauen, Häute, Zungen, Herzen
      Felle, Zähne, Hörner, kleine Schuppen
      Krallen, Geweihe, große Schuppen, Sehnen

    • 20 LP :
      Augen, Herzen, andere Organe
      Stacheln, Klauen, Häute, Zungen, Herzen
      Felle, Geweihe, Hörner, Schuppen, Zähne, Sehnen

    • 25 LP :
      Augen, andere Organe
      Stacheln, Klauen, Häute, Zungen, Herzen, Felle, Geweihe, Hörner, Schuppen, Zähne, Sehnen


    kuriv
    : mindere Qualität | normal : gewöhnliche Qualität | fett : hohe Qualität
    Das Abfüllen von Blut sollte jedem möglich sein, der sich darauf versteht, ein Gefäß unter eine durchtrennte Ader zu halten; das Haltbar machen oder Verhindern einer Gerinnung dagegen sollte über einen Talentwert in Alchemie geregelt werden. Damit könnte man bis zu einen gewissen Grad auch Giftdrüsen oder -stacheln behandeln...
    Schweigen wird oft falsch interpretiert, aber nie falsch zitiert.
    F. J. Sheen

  4. #4
    Wächter der Ewigkeit Benutzerbild von Black Dämon
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    Zitat Zitat von Shintaro Beitrag anzeigen
    .. in normalen kämpfen kann mir aber nach allem, was ich gelesen habe, vollkommen egal sein, ob meine Waffe nun 10 Schadenspunkte mehr oder weniger anrichtet.
    Immerhin werden Kämpfe nicht berechnet und es gibt auch keine Angaben zu Lebenspunkten oder Rüstungswerten der Gegner - wozu muss ich also wissen, ob mein Dolch nun 5, 6 oder 15 Schadenspunkte anrichtet ?
    Ich bezieh mich jetzt mal nur darauf, um das noch schnell zu klären.
    Die Schadenspunkte einer Waffe sind vor allem dann relevant, wenn es in den Kampf gegen einen gerüsteten Gegner geht.
    Sieh es mal so: Dein Dolch macht -5 Schaden-. Gegen einen ungerüsteten Gegner ist das ja ganz ok. Solltest du aber aus irgendeinen Grund z.B. mit Jack ins Gehader kommen, dann hättest du das Problem, das du damit nicht sonderlich weit kommen würdest. Jacks Rüstung hat -Schutz vor Waffen 20- Das heißt, das dein Dolch im besten Falle darin stecken bleiben würde, ohne das Jack etwas davon merken würde. Im Gegensatz dazu jetz mal das Umgekehrte Beispiel. Deine Kleidung hat -Schutz vor Waffen 3- Jacks Waffen machen je -50 Schaden-. Das heißt, ein Schwertstreich von Jack würde mit ziemlicher Sicherheit deine Kleidung durchdringen und trotzdem noch eine tiefe Schnittwunde hinterlassen.
    Ich hoffe, das ist einigermaßen verständlich
    Zitat Zitat von Shintaro Beitrag anzeigen
    In dem Fall kann ich das allerdings nachvollziehen, denn ich könnte , seit ich mein Einhandtalent verbessert habe, gegen Fleischwanzen gewinnen, bin aber noch immer zu schwach für ein Schaf
    Sieh es mal so: Du musst immerhin das dichte Wollfell durchdringen
    Geändert von Black Dämon (22.4.09 um 01:27 Uhr) Grund: Ich hab das in einen Extra Post gesetzt.

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  5. #5
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    Zitat Zitat von Black Dämon Beitrag anzeigen
    Ich hoffe, das ist einigermaßen verständlich
    Mir ist vollkommen klar, wie eine Schadensberechnung in den meißten Spielen bzw Gothic funktioniert - Fakt ist jedoch, dass die angegebenen Schadenswerte (genau wie die Werte der Rüstungen) in mehr als 90% (je nachdem, wie man das auslegt auch leicht mehr als 99%) aller Kämpfe nicht interessieren, solange man lediglich das Regelwerk beachtet.

    Sie werden also, wie du bereits sagtest, nur dann verglichen, wenn zwei gerüstete Gegner aufeinandertreffen; das dürfte jedoch nur dann der Fall sein, wenn man davon ausgeht, dass die Rüstung des Feindes einer möglichen Spielerrüstung entspricht (der Wachposten des Banditenlagers trägt also eine der Schattenkluft gleichwertige Rüstung etc.). Unterlässt man dies, so sind die Werte nur bei Duellen zwischen Charakteren von Belang.

    Dazu kommt noch, dass Kämpfe gegen Menschen ja in der Regel geschildert werden (sollten?). Hier wird also kaum abgekürtzt werden, was bedeutet, dass der jeweilige Spieler schön beschreibt, wie sein Held dem Gegner das Messer schön zwischen die beiden Brustplatten rammt um ihm die Klinge anschließend durch's Knie zu stoßen ihm zum Abschluss das Gesicht zu zerfetzen. Und das war's schon wieder mit dem Rüstwert, denn die Rüstung hat dem Toten nicht geholfen.

    Bitte missversteht mich nicht : ich will hier jetzt nicht unnötig 'rummeckern oder auf Schwachstellen des Regelwerks herumreiten - es ist meiner Meinung nach gut, wenn man im Bereich der Kämpfe von den fixen Werten weg kommt. Kämpfe sind nunmal kein Ergebnis einer stets logischen und gleich bleibenden Rechnung, wie der chaotische Faktor des bereits zugelassenen Glücks oder auch die verschiedensten Kampfsituationen schon klar machen. Ich frage lediglich, ob die Listen auch abseits der Duelle zweier Spieler Beachtung finden und bin für die Einführung weiterer Richtwerte - am besten eine Tabelle für jede Nebenfertigkeit.
    Schweigen wird oft falsch interpretiert, aber nie falsch zitiert.
    F. J. Sheen

  6. #6
    Wächter der Ewigkeit Benutzerbild von Black Dämon
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    Na gut jetzt bezieh ich mich auch noch auf den Rest.

    Zitat Zitat von Shintaro Beitrag anzeigen
    ..Man sollte jedoch nicht aus den Augen verlieren, dass ein Talent für etwas nicht ausreicht. Auch der beste Jäger kann ohne entsprechende Kürschnerausrüstung (Messer, Gerbsalze, Rahmen...) kein Fell abziehen und haltbar machen und ohne irgendein Aufbewahrungsmittel ist es auch nicht möglich, das Blut des gerade erschlagenen Drachensnappers abzufüllen. Wer hat schon zufälligerweise eine luftdicht verschleißbare Glasphioe dabei, wenn er durch den Wald stolpert ..
    Ist zwar an sich nicht schlecht auch vom Realismus her. Aber ich befürchte, das das ziemlich den Spaß aus den Segeln nehmen würde.

    Zitat Zitat von Shintaro Beitrag anzeigen
    Immer her damit - hier fehlen vielleicht noch denkbare Trophäen wie die Federn von Harpyen oder die Augen von Waranen, das sind aber nur Details.
    Seh ich genau so. Die könnten in meiner Liste bei Zähnen und Klauen stehen.
    (Ich hab zumindestens die Federn ergänzt. die Augen sind mir von der Verwendung zu suspekt)

    Zitat Zitat von Shintaro Beitrag anzeigen
    Mein Vorschlag :

    • 1 LP :
      Zähne, Krallen, Geweihe, große Schuppen, Sehnen

    • 5 LP :
      Stacheln, Klauen, Felle, große Schuppen, Zungen
      Zähne, Krallen, Geweihe, Sehnen
    • 10 LP :
      Stacheln, Klauen, Felle, Häute, kleine Schuppen, Hörner, Zungen, Insektenflügel
      Zähne, große Schuppen, Sehnen
      Krallen, Geweihe

    • 15 LP :
      Stacheln, Klauen, Häute, Zungen, Herzen
      Felle, Zähne, Hörner, kleine Schuppen
      Krallen, Geweihe, große Schuppen, Sehnen

    • 20 LP :
      Augen, Herzen, andere Organe
      Stacheln, Klauen, Häute, Zungen, Herzen
      Felle, Geweihe, Hörner, Schuppen, Zähne, Sehnen

    • 25 LP :
      Augen, andere Organe
      Stacheln, Klauen, Häute, Zungen, Herzen, Felle, Geweihe, Hörner, Schuppen, Zähne, Sehnen

    [INDENT]
    kuriv
    : mindere Qualität | normal : gewöhnliche Qualität | fett : hohe Qualität
    Auch eine Möglichkeit. Ich hab jetzt mal die Verwendungsart der einzelnen Sachen als Kriterium genommen.
    Man kann aus Fellen, Häuten - Leder und Pergament machen.
    Aus Zähnen, Krallen - bessere Preile, einfacher Schmuck

    Hingegen sind Zungen, Stacheln, Giftblasen - Alchemistische Zutaten
    Hörner und Geweihe - wertvollerer Schmuck

    Herzen, Blut - Mächtige Alchemie/Pfeile
    Schuppen - Rüstungen

    Damit steigert sich der Wert der Trophäen.Und damit die Profitabilität der Nebenfähigkeit mit steigenden Wert.
    Und darauf kommt es bei den Nebenfähigkeiten eigendlich an.

    __________________________________________________ ___________________________________
    Zitat Zitat von Shintaro Beitrag anzeigen
    Mir ist vollkommen klar, wie eine Schadensberechnung in den meißten Spielen bzw Gothic funktioniert - Fakt ist jedoch, dass die angegebenen Schadenswerte (genau wie die Werte der Rüstungen) in mehr als 90% (je nachdem, wie man das auslegt auch leicht mehr als 99%) aller Kämpfe nicht interessieren, solange man lediglich das Regelwerk beachtet.

    Sie werden also, wie du bereits sagtest, nur dann verglichen, wenn zwei gerüstete Gegner aufeinandertreffen; das dürfte jedoch nur dann der Fall sein, wenn man davon ausgeht, dass die Rüstung des Feindes einer möglichen Spielerrüstung entspricht (der Wachposten des Banditenlagers trägt also eine der Schattenkluft gleichwertige Rüstung etc.). Unterlässt man dies, so sind die Werte nur bei Duellen zwischen Charakteren von Belang.

    Dazu kommt noch, dass Kämpfe gegen Menschen ja in der Regel geschildert werden (sollten?). Hier wird also kaum abgekürtzt werden, was bedeutet, dass der jeweilige Spieler schön beschreibt, wie sein Held dem Gegner das Messer schön zwischen die beiden Brustplatten rammt um ihm die Klinge anschließend durch's Knie zu stoßen ihm zum Abschluss das Gesicht zu zerfetzen. Und das war's schon wieder mit dem Rüstwert, denn die Rüstung hat dem Toten nicht geholfen.

    Bitte missversteht mich nicht : ich will hier jetzt nicht unnötig 'rummeckern oder auf Schwachstellen des Regelwerks herumreiten - es ist meiner Meinung nach gut, wenn man im Bereich der Kämpfe von den fixen Werten weg kommt. Kämpfe sind nunmal kein Ergebnis einer stets logischen und gleich bleibenden Rechnung, wie der chaotische Faktor des bereits zugelassenen Glücks oder auch die verschiedensten Kampfsituationen schon klar machen. Ich frage lediglich, ob die Listen auch abseits der Duelle zweier Spieler Beachtung finden und bin für die Einführung weiterer Richtwerte - am besten eine Tabelle für jede Nebenfertigkeit.
    Ich glaube das Alles zu verstehen. Aber langsam fallen mir keine Antworten mehr ein.
    Vllt. Gegen Mittag wieder.
    Geändert von Black Dämon (22.4.09 um 01:29 Uhr)

    Verblei'n wir die Luft ein wenig. Mal sehen, wer umfällt!
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  7. #7
    Verehrt und Angespien Benutzerbild von Shintaro
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    Zitat Zitat von Black Dämon Beitrag anzeigen
    Ich hab jetzt mal die Verwendungsart der einzelnen Sachen als Kriterium genommen.[...]

    Damit steigert sich der Wert der Trophäen.Und damit die Profitabilität der Nebenfähigkeit mit steigenden Wert.
    Und darauf kommt es bei den Nebenfähigkeiten eigendlich an.
    Mir ist schon klar, wie du deine Liste aufgebaut hattest - "billige" Gegenstände bekommt man einfach, teure muss man sich erst erarbeiten. Aber in diesem Fall muss man wohl eine Grundsatzentscheidung treffen :

    Wollen wir das ganze (einigermaßen) realistisch gestalten oder eine faire Kosten/Nutzen-Überlegung als Grundlage nehmen ?

    Entscheiden wir uns für die zweite Variante, so bekommen wir eine Tabelle wie die deine; wer eine gewisse Anzahl von Lernpunkten investiert, der bekommt am Ende einen gewissen Geldbetrag heraus - Anfänger verdienen wenig, Meister werden reich. Man muss sich hocharbeiten ohne schnell an teure Gegenstände zu kommen - ganz so, wie man es aus den meißten Spielen kennt.
    Die Vorteile liegen auf der Hand, dafür ist es jedoch unrealistisch - wer muss schon jahrelang üben, um ein wenig Drachenblut abzuzapfen, nachdem der Drache getötet wurde ? Wer kann schon nach wenigen Minuten der übung ein Wolfsfell abziehen ?

    Entscheiden wir uns für den Realismus, so kommt etwas heraus, dass meinem Vorschlag ähneln dürfte. Das Ergebnis ist eine Verteilung, die sich an der tatsächlichen Schwierigkeit einer Handlung orientiert - Federn kann jeder rupfen ohne sie vollkommmen zu ruinieren, eine Giftdrüse entfernen ist da schon bedeutend schwieriger, ohne gutes Werkzeug gar unmöglich.
    Auch hier liegt der Vorteil auf der Hand, also in der größeren Realitätsnähe; der Nachteil dabei ist natürlich ebenfalls offensichtlich. Auf diese Art und Weise kann auch ein vollkommen ungeschickter Held zu Geld kommen, indem er einfach magische Harpyenfedern verkauft wärend der Kürschnermeister nicht viel für seine Wolfsfelle bekommt. Spieler A hat also viel Geld erhalten ohne Lernpunkte investieren zu müssen wärend Spieler B für einen Hungerlohn arbeitet aber lange Zeit lernen musste und Erfahrungen ausgegeben hat, die ihm andernorts fehlen.

    Aber ist das ganze wirklich so unfair, wie es jetzt klingt ?
    Ich sage : nein. Bei dieser Betrachtung vegessen wir nämlich die anderen Faktoren : eine Harpye tötet sich nicht von selbst und ist sehr selten wärend Wölfe für einen RPG-Recken auch im Rudel keine Bedrohung darstellen (hier will ich lieber nicht von Realismus anfangen ^^). Der Harpyen-Jäger hat also insgesamt doch viele LPs investieren müssen, um es zu seinem Geld zu bringen, denn er musste immerhin das Kämpfen trainieren und sich zudem teure Ausrüstung zulegen, wärend der Wolfsjäger vermutlich viel schnller auf dem Stand war, dass er einen Wolf besiegen und sein Fell abziehen konnte.
    Außerdem geht es in diesem Rollenspiel doch nicht darum, das Erlangen von Gold in den Mittelpunkt zu setzen, oder ? Man spielt einen Charakter, den man interessant findet - jeder, der dies wollte, könnte in einem entsprechend gestalteten Quest einen Sack Gold finden und somit zu allem Wohlstand kommen, den er "benötigt". Das macht aber niemand, weil dies langweilig wäre und das Spiel auf lange Sicht zerstören würde.

    Deine Art, die Liste aufzubauen, wäre genau die Richtige, um "Powergamern" in einem Computerspiel entgegenzuwiren. Sie verhindert, dass Anfänger zu schnell zu viel Geld sammeln, stellt aber größere Belohnungen in Aussicht, wenn man erst ein paar LPs investiert, also besser wird. Kurz : es ist eine Methode, ein Balancing zu erstellen.
    Doch das ist hier überhaupt nicht nötig - alleine die Tatsache, dass eben nicht jeder einen Goldsack gefunden hat, zeigt schon, dass wir hier keine "Powergamer" haben, sondern Leute, die um des Spielens willen posten. Ich bin mir sicher, niemand hier würde sich an den einfach zu erringenden Trophäen "bereichern" (beispielsweise, indem sein Charakter demnächst im Wald überall tote Harpyen findet), denn das ist überhaupt nicht notwendig - wer Geld will, der erspielt es sich eben mit einer Quest. Es macht auch keinen Sinn, hier zu versuchen, der Stärkste zu werden - wenn wirklich jeder darauf versessen wäre, dann würde wohl niemand LPs in Talente wie Angeln investieren, durch die man letztlich noch weniger Profit macht als mit den falschen Jagdtrophäen.

    Und weil es keinen Endgegner gibt, den man im nächsten Level unbedingt besiegen muss, ist letztlich auch egal, wer nun wie kampfstark ist oder wer welche teure Ausrüstung besitzt und wer wen nun mit wie vielen Schlägen umhauen könnte.
    Die meißten hier werden wohl versuchen, einen einigermaßen starken Helden zu entwickeln, der sich dann in anderen Bereichen spezialisiert; natürlich gehört ein Waffentalent letztlich dazu, da die Kämpfe aber letztlich alle der oben beschriebenen Willkür unterstehen ist dieses auch herzlich egal. Wer unbedingt mal einen Kampf gewinnen möchte, der kann das auch (solange er damit nicht alle Regeln der Wahrscheinlichkeit bricht), denn er beeinflusst die anderen Charaktere damit nicht. Man spielt letztlich ja vor allem für den eigenen Spaß - und wer wollte hier ernsthaft irgendjemandem verbieten, am Ende einer Quest das ersehnte Schwert zu finden ? Eben - niemand.
    Es kann einem letztlich egal sein, ob der andere nun einen tollen Gegenstand oder Geld besitzt. Wenn er dies will und das Spiel ihm dann noch Spaß macht, dann soll er ihn eben bekommen.
    Die Spieler sind sicherlich wie bisher verantwortungsvoll genug, um sich nicht an solchen Lücken zu bereichern und damit das RPG zu zerstören, schließlich wäre das schon lange möglich gewesen, ohne dass nun alle in stereotypen vergoldeten Prunkharnischen herumrennen.

    Mir jedenfalls liegt nichts daran, einen "Überhelden" zu entwickeln (ich denke, das ist aus meinen Beiträgen, der gewählten Ausrüstung und der Talentwahl bereits klar geworden) - es macht doch viel mehr Spaß, einen realistischen Helden zu spielen. Zu einem realistischen Helden gehört dann allerdings auch, dass realistische Aktionen möglich bleiben, auch, wenn ich nicht glaube, dass man mich aus dem RPG verbannen würde, nur, weil ich meinen Charakter erlaubte, der toten Harpye eine hand voll Federn auszureißen


    Ergo :
    Niemand verliert wirklich etwas, wenn sich solche Tabellen künftig an der Realität orientieren, weil theoretisch dennoch jeder alles haben kann. Dafür gewinnt aber das RPG als solches einiges, wenn das Spiel realistischer wird.
    Die oben genannten Gerbersalze und der Spannrahmen erscheinen natürlich auch mir als zu viel des Guten, ich meine aber, dass man auch hier darauf achten sollte, im Rahmen zu bleiben. Vollkommen ohne Werkzeuge kann nämlich niemand eine Giftdrüse entfernen und es ist auch ziemlich schwierig, dem Wolf das Fell mit den Zähnen in einem Stück abzuziehen.
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    F. J. Sheen

  8. #8
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    So, mangels Reaktion der Spielleitung reiche ich hier den Vorschlag zur "echten" Einführung von Reittiere nach.

    Dazu wäre letztlich eine Nebenfertigkeit "Reiten" vonnöten, da sonst einfach nicht klar unterschieden werden kann, wer nun welche Manöver durchführen kann, und wer nicht; zudem hängen Erfolg und Misserfolg natürlich stark von den Qualitäten des jeweiligen Reittieres ab.

    Hier mein erster Ansatz für eine Richtwertstabelle :

    • 1 LP
      Das langsame Reiten auf gutmütigen Tieren (Pferd, Esel, Kamel) ist möglich ohne hinunterzufallen. Der Held beherrscht unabhängig vom Reittier keine besonderen Manöver und kann auch keine Kunststücke durchführen.
      Im Falle eines Angriffs geht das Tier durch und wirft den Spieler ab.
    • 5 LP
      Gewöhnliches Reiten im Schritt oder Trab, keine Kämpfe aus dem Sattel - wid das Reittier überrascht, so wirft es den Reiter ab.
    • 10 LP
      Der Spieler kann in allem dem Tier möglichen Geschwindigkeiten recht gut reiten; erste Sprünge werden möglich und der Held wird nicht mehr so schnell abgeworfen, falls das Tier überrascht wird.
    • 15 LP
      Der Held kann nun auch mit gewöhnlichen Waffen vom Sattel aus kämpfen, weite Sprünge und lange Gewaltmärsche werden möglich.
    • 20 LP
      Der Spieler kontrolliert sein Pferd sehr sicher und wird auch beim plötzlichen Auftauchen der meißten Gegner nicht mehr abgeworfen; außergewöhnliche Sprünge und Manöver wie ein Lanzengang werden möglich.
    • 25 LP
      Der Spieler kann so gut wie alles mit seinem Reittier anstellen, selbst ein direkter Angriff auf einen Drachen erscheint möglich (wenn auch unklug).

    Dabei sollte man aber im Hinterkopf behalten, dass auch ein perfekter Reiter ein nicht als Schlachtross ausgebildetes Pferd kaum zu einem Lanzengang gegen einen orkischen Elitekrieger wird zwingen können - er wird bei dessen Weigerung nur nicht abgeworfen beziehungsweise ahnt die Reaktion des Pferdes voraus und versucht dies erst garnicht.

    Andere Reittiere als Pferde, Esel und Kamele (?) sollten mit der Spielleitung abgeworfen werden; ein junger Troll oder großer Warg wäre natürlich interessant aber doch äußerst spektakulär.
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    F. J. Sheen

  9. #9
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    So, mein nächster Vorschlag :
    Lasst uns Wurfwaffen ins RPG integrieren.

    Soweit ich das mitbekommen habe, spielen die meißten Leute hier Charaktere, die sehr nah an die Spielmechanik von Gothic angelehnt sind - also in der Regel ein recht hohes Talent im einhändigen kampf, seltener ein wenig Zweihandkampf oder Bogenschießen und dazu (bei höherstufigen Spielern) ein paar Punkte in irgendeinem Nebentalent. Magie ist eher selten und in den höheren kreisen bisher der Spielleitung überlassen.
    Für mich klingt das ganz nach der Umsetzung eines Anfängercharakter aus Gothic 1. Das alles ist shcön und gut, nur sollte man sich daran erinnern, dass Gothic auf einen "Helden", also einen mächtigen Kämpfer und Magier ausgelegt ist - zudem zielt das Spiel auf einen Einzelkämpfer und legt eindeutig das Hauptaugenmerk auf Nahkämpfe.

    Für dieses RPG reicht das alles meiner Meinung nicht aus, und wenn es weitere Möglichkeiten gibt, so sollte man diese zwecks größerer Freiheiten auch integrieren. Hier ist es nicht so, dass die Charaktere (fast) immer alleine unterwegs sind, es muss also eigentlich auch niemand in der Lage sein, alleine einen Gegner im Nahkampf zu besiegen.... eine stärkere Spezialisierung auf bestimmte Waffengattungen oder eben Nebentalente wird möglich, da das Spiel einen nicht zwingt, ab einer bestimmten Stufe gegen beispielsweise Snapper zu kämpfen. Wenn wir uns aber schon so stark von der Gothic-Realität gelöst haben, so sollte es auch möglich sein, ein paar weitere logische Schritte zu machen - niemand zwingt uns, uns auf die eigentlichen Spielinhalte der Reihe zu beschränken.
    Die logische Konsequenz : Führt Wurfwaffen (Messer, Speere, Äxte, Schleudern...) als neues Talent ein.

    Solche wären sicher für einige der im Regelwerk vorgeschlagenen Professionen interessant und auch ein typischer Jäger würde sich sicherlich gern einen Wurfspeer zulegen, den er im Notfall auch als Stoßspeer zum Auflaufen lassen großer Tiere verwenden kann, zulegen. Manchmal reicht ein Gogen einfach nicht mehr (auch, wenn in der Waffenliste 150 SP stehen) und auch gegen einen Troll dürfte eine Wurfaxt noch hilfreich sein.

    Hierbei sollte man aber noch einmal über etwas ganz grundsätzliches nachdenken :
    Es ist um ein vielfaches einfacher, den umgang mit einem Wurfmesser oder -speer zu erlernen, als sich zu einem Schwertmeister ausbilden zu lassen. Genau so ist es unsinn, für das Erlernen des Armbrustschießens so viele LPs zu verlangen, wie für das des Bogenschießens; in diesem Fall weiß ich sogar persönlich wovon ich rede. Armbrustschießen ist zwar bei weitem nicht so einfach, wie das in Spielen aussehen mag, letztlich ist es (mit Auflegen des Schafts - sonst braucht man ruhige Hände) aber wirklich kaum möglich, ein Ziel zu verfehlen und ganz allgemein eher eine Frage der Geschicklichkeit beim nachladen. Bogenschießen dagegen ist auch mit modernen Sportbögen um einiges schwieriger. Es hat schon seinen Grund, warum die Anfänger in Vereinen nur auf 10 bzw 18 Meter Distanz schießen.

    → Sind die gleichen Preise bei den Haupttalenten also wirklich gerechtfertigt ? Naja, denkt einmal darüber nach, früher oder später werde ich einen ausführlichen Verbesserungsvorschlag posten; jetzt habe ich leider keine Zeit.
    Schweigen wird oft falsch interpretiert, aber nie falsch zitiert.
    F. J. Sheen

  10. #10
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
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    Ich glaube, ich muss mal was grundlegendes Äußern.
    Dieses RPG ziehlt auf Gothic ab, nicht auf Pen&Paper.
    Deine Vorschläge in allen Ehren, aber die Leute nutzen keinen Charakterbogen am Tisch.
    Ich sehe hier Vorschläge für Schadensberechnungen. Willst du ernsthaft in Erwägung ziehen, das jeder Spieler anfängt beim Posten zu rechnen.
    Bisher hat es nie Probleme gegeben, seinen Feind zu besiegen. Es gab Richtlinien die den SPielern alle Freiheiten gegeben habe.
    Wozu also alles verkomplizieren?
    Und die Hohe Magie ist nicht der Spielleitung vorbehalten. Die Spielleitung ist der einzige Magieanwender hier. Also verdreh nicht die Tatsachen.

    Meiner Meinung nach ist Reiten überflüssig und verkomplizioert die Sache nur. Achja, Powerlevel wäre da auch noch so ein Fall.
    Und soweit ich mich erinnere, gibt es Speere. Also sollte wohl eine Wurfaxt kein Problem sein. Ich kann mir nur keinen Spieler vorstellen, der 20 Äxte mit schleppt. Das hier ist kein Diabolo-Hack&Slay mit unbegrenztem Rucksack. Das will ich nur erwähnen.

    Wenns die Spieler wollen, gut.
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  11. #11
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    Ich sehe das soweit wie Nova, aber übers Thema Pferde können wir uns ruhig nochmal unterhalten!

    Fänds gar nicht so schlecht die mehr einzubauen, auch wenns mit Gothic nichts zu tun hat.

  12. #12
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    Ich werde nochmal betonen das die Entwickler von Gothic 3 dies auch vorhatten. Was aber wegen Zeitmangel doch nicht zur Geltung kam.

    Aber darüber sollte man am besten abstimmen, ob man dies nun einführt oder nicht.
    Awesometastisch!

  13. #13
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
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    Eine Tabelle fürs Reiten und dem selben Kampf, haben wir ja schon als Vorschlag. Würde also gehen.

    Wobei ich gegen Lanzen und dergelichen wäre. Das is nich Gothic. Meiner Meinung nach.
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




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  14. #14
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    Hier gab es wohl mal wieder einige Missverständlichkeiten.
    Zitat Zitat von Novasecond Beitrag anzeigen
    Ich glaube, ich muss mal was grundlegendes Äußern.
    Dieses RPG ziehlt auf Gothic ab, nicht auf Pen&Paper.
    Deine Vorschläge in allen Ehren, aber die Leute nutzen keinen Charakterbogen am Tisch.
    Mit einem Pen&Paper-Rollenspiel im eigentlichen Sinne haben meine Vorschläge auch wenig gemeinsam - immerhin gibt es hier weder Attribute noch irgendwelche Proben sondern lediglich Richtwerte, an denen man sein eigenes in Talenten festgehaltenes Können orientieren kann.
    Ich hatte lediglich vorgeschlagen, weitere Nebenfertigkeiten einzuführen oder die bereits Bestehenden ein wenig zu konkretisieren. Umfassende Neuerungen (wie die Einführung eines P&P-Regelwerks) habe ich niemals erwogen; ich bin auch sicher, dass derartiges weder erwünscht noch auf diesem Wege möglich ist.

    Zitat Zitat von Novasecond Beitrag anzeigen
    Ich sehe hier Vorschläge für Schadensberechnungen. Willst du ernsthaft in Erwägung ziehen, das jeder Spieler anfängt beim Posten zu rechnen.
    Ich dachte eigentlich, ich habe klar gemacht, dass ich absolut gegen eine Schadensberechnung bin.
    Derartiges wäre in einem Foren-RPG absolut lächerlich, nicht handhabbar und unnötig verkomplizierend - ich habe lediglich gefragt, wozu ihr eigentlich die SP-Angaben bei den Waffen benötigt und indirekt vorgeschlagen, diese künftig wegfallen zu lassen oder aber die Liste der besiegbaren Gegner nicht nur vom jeweiligen Haupttalent sondern auch noch von der Waffe abhängig zu machen.
    Derzeit wird es ja bereits so gehandhabt, dass die Spieler Rüst- und Schadenswerte mehr oder weniger ignorieren; älteren Beiträgen kann man auch ansehen, dass dies ebenfalls mit dem jeweiligen Talentwert geschehen ist. Ein solches Vorgehen ist letztlich vermutlich noch immer realistischer als eine Formel, entspricht aber nicht dem Geiste des aktuellen Regelwerks.

    Zitat Zitat von Novasecond Beitrag anzeigen
    Bisher hat es nie Probleme gegeben, seinen Feind zu besiegen. Es gab Richtlinien die den SPielern alle Freiheiten gegeben habe.
    Wozu also alles verkomplizieren?
    Mir ist vollkommen egal, wer hier wen besiegt - ich habe lediglich den Vorschlag gemacht, die Liste ein wenig zu überarbeiten. Wie ich an anderer Stelle geschrieben habe, ist letztlich jeder Sieg gemäß dem Regelwerk möglich.
    Mein "Problem" ist also gewiss nicht, dass ich irgendjemanden nicht besiegen könnte, dies aber wollte (es geht auch nicht darum, dass Andere irgendjemanden besiegen können, ich aber nicht will, dass sie dazu in der Lage sind), sondern vielmehr, dass der Bewaffnung der Charaktere zwar viel Aufmerksamkeit geschenkt wurde, diese aber letztlich gemäß dem Regelwerk keine Rolle spielt. Wenn ich meinen Einhand-Wert von 200 habe, dann kann ich derzeit auch mit einem Stöckchen einen Troll töten. Das sollte man meiner Meinung nach ändern.

    Zitat Zitat von Novasecond Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach ist Reiten überflüssig und verkomplizioert die Sache nur. Achja, Powerlevel wäre da auch noch so ein Fall.
    Nun gut, das ist deine Meinung.
    Über den Ausmaß eines reiten-Talents kann man natürlich noch immer streiten und ich bin der Letzte, der hier tatsächlich einen Lanzengang probieren will... diese Punkte habe ich lediglich parallel zu den bisher entstandenen Tabellen/Richtlinien eingefügt um auch spektakulärere Aktionen zu berücksichtigen - Action ist dem RPG ja nicht fremd. Ich wäre damit zufrieden, wenn mein Charakter demnächst auf einem Pferd sitzen darf um nicht mehr zu Fuß gehen zu müssen. Aber wenn du gegen das Reiten bist, dann ist das auch okay - die Pferde aus der derzeitigen Quest werden dann eben zu Packpferden umfunktioniert.
    Zudem wurde ja bereits angefragt, was mit dem Schießen aus dem Sattel sei... das gehört in der obigen Tabelle sicherlich zu den wirklich schwierigen Aktionen, die grundsätzliche Erlaubnis dafür würde mich aber nicht stören.

    Zitat Zitat von Novasecond Beitrag anzeigen
    Und soweit ich mich erinnere, gibt es Speere. Also sollte wohl eine Wurfaxt kein Problem sein. Ich kann mir nur keinen Spieler vorstellen, der 20 Äxte mit schleppt.
    Das freut mich, wirklich.
    Ich werde also demnächst als Waffentalent die Wurfwaffen steigern - und bevor du jetzt an einen Dieb mit 20 Äxten im Gepäck denkst (wie du auf so etwas kommst, ist mir sowieso schleierhaft): es geht mir darum, drei Wurfmesser einpacken zu können. Das die nicht ausreichen um einen Ork zu töten ist mir vollkommen klar und letztlich auch einerlei- aber für einen Dieb ist derartiges sicherlich nützlich und für das allgemeine Rollenspiel wohl auch stimmig.
    Wurfwaffen hätten im Spiel auch abseits des eigentlichen Kampfes einige mögliche Einsatzmöglichkeiten - so wäre ein Wurfspeer eine ausgezeichnete Jagdwaffe und was ist schon eine Taverne ohne einen Messerwurfblock ? Wer möchte keinen Stein werfen, um den Büffel auf sich aufmerksam zu machen und ihn so in die fallgrube zu locken ? Was spricht gegen Alchimistische Brandsätze und Rauchbomben, mit denen man einiges an Verwirrung stiften kann ?

    Das alles wäre natürlich nicht "Gothic", würde aber in ein fantastisches mittelalterlich angehauchtes Rollenspiel passen.

    Zitat Zitat von Novasecond Beitrag anzeigen
    Das hier ist kein Diabolo-Hack&Slay mit unbegrenztem Rucksack. Das will ich nur erwähnen.
    Ich kann mir nicht vorstellen, wie du darauf gekommen bist, das ich derartiges denken könnte - außerdem wiedersprichst du dir hier meiner Meinung nach selbst.
    Du hattest behauptet, ich wolle ein P&P-Spiel aus deinem RPG machen wärend du es "nur" an die Gothic-Spiele anlehnen wolltest... aber gerade in den P&P-Spielen gibt es eine Traglastbegrenzung wärend ich bei Gothic nie Probleme hatte, gleich mehrere Plattenrüstungen mit mir zu führen
    Aber nein - ich will wirklich nichts dergleichen und wenn du dir meinen Charakter anguckst wirst du sicher bemerken, dass er viel weniger mit sich herumschleppt, als er eigentlich hätte gebrauchen können. Ich meine sogar, dass sein Gepäck einigermaßen realistisch ist - doch noch einmal : hier wären Reit- oder Packtiere wirklich gut.

    Desweiteren ist dein Enwurf, dies sei kein Hack 'n Slay-Spiel gerade an meiner Adresse vollkommen unnötig wenn auch in sich selbstverständlich richtig. Ich habe kein Interesse daran, das RPG dahingehend zu reformieren - im Gegenteil: sowohl mein Vorschlag in puncto Änderung der Waffenregeln (wonach gute Ausrüstung zum Töten ja wichtiger würde, dieses also erschwert würde) als auch meine Bitte, mehr "friedliche" Nebenfertigkeiten (die dann ja LPs kosten würden, die man eben nicht in Kampfwerte investieren könnte) einzuführen bewirken letztlich eine Abkehr von großen Gemetzeln und mehr Möglichkeiten abseits der Kämpfe. Zumindest werden somit aber bessere kampfstrategien forausgesetzt, was wiederum bedeutet, dass Kämpfe künftig besser und somit interessanter geschildert werden müssten.

    Ich wundere mich aber ehrlich, dass du ausgerechnet mir so etwas sagst, denn mein Charakter hat noch keinen einzigen Gegner getötet und ist lediglich mit einem einfachen Dolch bewaffnet - vermittle ich den Eindruck, ich wolle unbedingt in Blut baden ?

    Zitat Zitat von Novasecond Beitrag anzeigen
    Eine Tabelle fürs Reiten und dem selben Kampf, haben wir ja schon als Vorschlag. Würde also gehen.
    Wobei ich gegen Lanzen und dergelichen wäre. Das is nich Gothic.
    Du hast sicher recht - ein Lanzengang wäre nicht Gothic.
    Aber noch einmal: dies war nur ein beispiel für eine denkbare Aktion wirklich guter Reiter... niemand würde gezwungen, derartiges zu machen und wenn es nicht ins Konzept des Spiels passt, dann kann dies auch gerne wieder gestrichen werden. hauptsache die Reittiere werden eingeführt, denn diese waren ja nicht nur für Gothic 3 geplant sondern würden die Spielwelt auch deutlich bereichern.

    Aber fragt euch doch bitte kurz einmal, wie "Gothic" dieses RPG überhaupt noch ist und wie "Gothic" es eigentlich sein soll. Schleißlich gibt es hier ja schon seit Jahren Fertigkeiten wie das Fischen, die in der Spielreihe keine Erwähnung finden wärend zentrale Aspekte wie Attribute und Zauberkraft vollkommen/größtenteils außer Acht gelassen werden.
    Das soll jetzt aber nicht heißen, dass dies schlecht sei, ganz im gegenteil : ich finde das, was dieses RPG der Gothic-Reihe voraus hat, sehr gut aber unvollständig. Warum also nicht einen Schritt weiter gehen, und weitere Inhalte zulassen ? Springt über euren Schatten und führt Pferde, Wurfwaffen und weiß-ich-nicht, was sonst noch alles, ein.
    Schweigen wird oft falsch interpretiert, aber nie falsch zitiert.
    F. J. Sheen

  15. #15
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    Oh man, ich muss mir abgewöhnen, viel zu schreiben, damit deine Posts kürzer werden.

    Also meiner Meinung nach, ist deine Idee von den Attributen auf Waffen bezogen garnicht so schlecht. Einhand 200 und einen Stock nehmen haut nicht hin. Allerdings gehts da wieder nach Realismus, welche beobachten, bewacht und bewertet wird. Bleibt also die Frage, ob man das ändert oder weiter hin den Stand hält, da das Gothic-Game ja als Leitfaden diehnt.

    Marco hat mal als Noop nen Snapper verbluten lassen. War ein netter Gag mit wenig Bewertung, aber so etwas schafft Legenden.^^

    Stellt sich also die Frage, behält man es bei um einen gewissen Faktor zu halten oder bindet man das mit Regeln. Eine Richtlinie hätte man ja schon, ab wann man ein Vieh allein töten kann.
    Ist also eine Ermessensfrage der Spieler, zu der ich noch nix sage, weil ich das nicht beeinflussen will.
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




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  16. #16
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    Nun habe ich auch mal einen Verbesserungvorschlag und zwar:
    Ob man nun Schilde und den Zweischwerterkampf nun einführen sollte.
    Schliesslich gibt es diese Talente auch in G3.

    Schilde würden dann wie gewohnt in G3 die Verteidigungsstats erhöhen und man könnte sie ebenfalls ins Rüstungsschmieden einführen.
    Awesometastisch!

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