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Thema: Resident Evil 6 - Diskussion

  1. #1
    Dominating Force Benutzerbild von cyberstar
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    Text Resident Evil 6 - Diskussion

    Hallo

    Manch einem mag es zu früh erscheinen, über ein Spiel zu diskutieren, zu dem es kaum mehr als ein paar schwammige Aussagen gibt. Da es aber aller Ansicht nach Diskussionsbedarf gibt, erscheint mir auch ein eigenes Thema gerechtfertigt.

    Für Neuigkeiten und Gerüchte samt darauf bezogener Diskussion gibts das Thema im News und Gerüchte-Bereich:



    Antwort auf Zitat aus genanntem Thema:
    Zitat Zitat von Pergor
    Kannst du deine Gedankengänge auch begründen? Warum sollte es nicht so sein können? Ich persönlich glaube zwar auch nicht dran, aber mir will auch nichts einfallen, was untermauern würde, dass RE6 kein Ego-Shooter sein kann.
    Man hat mit RE4 eine Perspektive eingeführt, die auch bei anderen Entwicklern (z.B. Epic) Anklang gefunden hat. Es ist einfach mehr als abwegig, dass Capcom den Weg zur Ego-Ansicht wählt. Auf die Main-Series bezogen natürlich. Es würde einfach nicht passen und wäre nicht notwendig.

    Zitat Zitat von Pergor
    So wünschenswert es auch wäre, dass Capcom zu den Merkmalen der alten Teile zurückfindet, es ist mehr als unwahrscheinlich.
    In einem Interview bei Gametrailers sagte Jun Takeuchi, dass man sich bei der Entwicklung von RE5 an dem sehr erfolgreichen Vorgänger orientiert hätte. Bei der Entwicklung von RE6 werde man darauf achten, was die Fans für ein Spiel haben wollen. Man werde aber sicherlich nicht zu der langsamen Spielweise der alten Teile zurückkehren.

    Zitat Zitat von Pergor
    Versteh mich nicht falsch, aber diese Aussage finde ich ziemlich schwammig. Was meinst du mit "Spielweise"? Ein Ego-Shooter wäre doch auch eine neue Spielweise. Oder was schwebt dir bei dieser Begrifflichkeit vor?
    Eben auch schwammige Aussagen seitens der Programmierer lassen keine genaueren Definitionen der Veränderungen zu. Nur ist klar, dass Capcom mit RE4 die Fähigkeit für drastische und mutige Veränderungen bewiesen hat. Mit der Spielweise meine ich die grundsätzliche Konzeption eines Spiels. So wie Survival-Horror zu Survival-Action. Insofern würde die Ego-Perspektive eine bestimmte Ausrichtung unterstreichen, aber es gibt keinen Grund für eine solche Veränderung.

    LG -cyberstar-

  2. #2
    ragtimegod scott joplin Benutzerbild von G-Virus-Mutation
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    Zitat Zitat von cyberstar Beitrag anzeigen
    Hallo]
    Moin

    Zitat Zitat von cyberstar Beitrag anzeigen
    Man hat mit RE4 eine Perspektive eingeführt, die auch bei anderen Entwicklern (z.B. Epic) Anklang gefunden hat. Es ist einfach mehr als abwegig, dass Capcom den Weg zur Ego-Ansicht wählt. Auf die Main-Series bezogen natürlich. Es würde einfach nicht passen und wäre nicht notwendig.]
    Habe die anderen Diskussionen nicht mitbekommen und frage mich jetzt, wer darauf käme dass die Main-Serie auf eine Ego-Perspektive setzen wolle, wenn man RE 6 entwickelt.

    Zitat Zitat von cyberstar Beitrag anzeigen
    In einem Interview bei Gametrailers sagte Jun Takeuchi, dass man sich bei der Entwicklung von RE5 an dem sehr erfolgreichen Vorgänger orientiert hätte. Bei der Entwicklung von RE6 werde man darauf achten, was die Fans für ein Spiel haben wollen. Man werde aber sicherlich nicht zu der langsamen Spielweise der alten Teile zurückkehren.]
    Hm. Verstehe nicht so ganz worauf er hinaus möchte. Denn eigentlich bezieht er die Entscheidung ja darauf, dass RE4 so erfolgreich war, was Capcom eben veranlasst hat, einen Nachfolger wie RE5 ebenso zu entwickeln. Sich an den alten Teilen zu orientieren finde ich jetzt absolute Klasse, wo das nun aber "langsam" sein soll, verstehe ich nicht. Man muss ja eine 9 mm nicht im 3 Sekundenfeuertakt abfeuern...

    Zitat Zitat von cyberstar Beitrag anzeigen
    Eben auch schwammige Aussagen seitens der Programmierer lassen keine genaueren Definitionen der Veränderungen zu. Nur ist klar, dass Capcom mit RE4 die Fähigkeit für drastische und mutige Veränderungen bewiesen hat. Mit der Spielweise meine ich die grundsätzliche Konzeption eines Spiels. So wie Survival-Horror zu Survival-Action. Insofern würde die Ego-Perspektive eine bestimmte Ausrichtung unterstreichen, aber es gibt keinen Grund für eine solche Veränderung.

    LG -cyberstar-
    Wenn Takeuchi aber sagt, man möge sich an den alten Teilen orientieren, oder etwas entwickeln, was die "Fans wollen", dann doch nicht mit "drastischen" Umbauten...

    Ich vergleiche RE immer gerne mit Metal Gear. Dort ist man der Ansicht auch immer stets treu geblieben. Und ohne dieser wäre das Spiel auch unabdingbar. Re4 und 5 hat eine sehr eigene Ansicht, wie ich finde. Man kann aber damit leben, auch wenn es mich zeitweise tierisch stört den Protagonisten vor der Nase zu haben. Aber Ego - No way.
    Operation Raccoon City...
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  3. #3
    Gestαlteηwαηdler Benutzerbild von Pergor
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    Zitat Zitat von cyberstar Beitrag anzeigen
    Man hat mit RE4 eine Perspektive eingeführt, die auch bei anderen Entwicklern (z.B. Epic) Anklang gefunden hat. Es ist einfach mehr als abwegig, dass Capcom den Weg zur Ego-Ansicht wählt. Auf die Main-Series bezogen natürlich. Es würde einfach nicht passen und wäre nicht notwendig.
    Also kannst du es auch (noch) nicht wirklich begründen? Denn "würde nicht passen", "wäre mehr als abwegig" und "wäre nicht notwendig" lasse ich leider nicht als Argumente durchgehen. Wie gesagt: Ich glaube auch nicht wirklich dran, aber ausschließen kann man das aus meiner Sicht auch nicht. Oder sagen wir mal so: Ich bin da vorsichtig. Zuzutrauen ist denen nach RE4/RE5 alles. Eventuell gibt's ja auch verschiedene Perspektiven. Diverse Rollenspiele (und auch Rennspiele, Klassiker in der Hinsicht) haben das schon vorgemacht. Und da die Hintergründe seit RE4 auch nicht mehr vorgerendert sind, halte ich das auch durchaus für umsetzbar. Aber jetzt wird's natürlich sehr spekulativ.

    Zitat Zitat von G-Virus-Mutation Beitrag anzeigen
    Sich an den alten Teilen zu orientieren finde ich jetzt absolute Klasse, wo das nun aber "langsam" sein soll, verstehe ich nicht.
    Das soll wohl einfach heißen, dass die alten Teile nicht so hektisch waren. In RE4 macht schnelles Handeln sehr viel aus. In den alten Teilen war das gar nicht so sonderlich wichtig. Zwar gab es auch da Stellen, in denen man schnell agieren musste (zum Beispiel, wenn Hunter in der Nähe waren oder Nemesis hinter einem her rannte), aber im Großen und Ganzen war der Spielverlauf doch relativ gemächlich. Nimm doch mal die Villa: Da tastete man sich behutsam Raum für Raum, Ecke für Ecke vor und traf hier und da mal auf einen schlurfenden Zombie. Ähnlich auch im Polizeirevier in RE2. Und nun vergleich das mal mit RE4. Da stand man doch irgendwie permanent unter Strom. In den alten Teilen musste man beispielsweise auch nicht sonderlich gut zielen können. Einfach in etwa die Richtung anpeilen, das reichte dann schon. In RE4 allerdings macht das schon eine Menge aus. Dadurch bekommt man einfach keine Ruhe in's Spiel.

    Edit: @cyberstar: Wird dieser Thread noch gepinnt? War der äquivalente Thread zu RE5 ja auch immer. Und zu RE5 wird doch sicher beim baldigen Release eine Unterrubrik eingerichtet werden, oder? Dass es dazu Diskussions- und Fragenpotential hier geben wird, muss man ja wahrscheinlich nicht noch extra abwarten, oder?
    Geändert von Pergor (3.3.09 um 01:17 Uhr)

  4. #4
    ragtimegod scott joplin Benutzerbild von G-Virus-Mutation
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    Zitat Zitat von Pergor Beitrag anzeigen
    Das soll wohl einfach heißen, dass die alten Teile nicht so hektisch waren. In RE4 macht schnelles Handeln sehr viel aus. In den alten Teilen war das gar nicht so sonderlich wichtig. Zwar gab es auch da Stellen, in denen man schnell agieren musste (zum Beispiel, wenn Hunter in der Nähe waren oder Nemesis hinter einem her rannte), aber im Großen und Ganzen war der Spielverlauf doch relativ gemächlich. Nimm doch mal die Villa: Da tastete man sich behutsam Raum für Raum, Ecke für Ecke vor und traf hier und da mal auf einen schlurfenden Zombie. Ähnlich auch im Polizeirevier in RE2. Und nun vergleich das mal mit RE4. Da stand man doch irgendwie permanent unter Strom. In den alten Teilen musste man beispielsweise auch nicht sonderlich gut zielen können. Einfach in etwa die Richtung anpeilen, das reichte dann schon. In RE4 allerdings macht das schon eine Menge aus. Dadurch bekommt man einfach keine Ruhe in's Spiel.
    Wenn man das jetzt aber miteinander kombiniert ergibt sich hier etwas völlig neues...
    Operation Raccoon City...
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  5. #5
    Dominating Force Benutzerbild von cyberstar
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    Zitat Zitat von G-Virus-Mutation
    Habe die anderen Diskussionen nicht mitbekommen und frage mich jetzt, wer darauf käme dass die Main-Serie auf eine Ego-Perspektive setzen wolle, wenn man RE 6 entwickelt.
    Diese Idee wurde in dem im Eingangspost genannten Thema aufgegriffen.

    Zitat Zitat von G-Virus-Mutation
    Sich an den alten Teilen zu orientieren finde ich jetzt absolute Klasse, wo das nun aber "langsam" sein soll, verstehe ich nicht. Man muss ja eine 9 mm nicht im 3 Sekundenfeuertakt abfeuern...
    Vom Spielblauf her sind die alten Teile schon als langsam und etwas zäh anzusehen. Also im Vergleich zu RE4. Allein Rätsel, Gegnerdichte und Steuerung machen die alten Teile zu dem, was Takeuchi "Slow-Paced" nennt. Dazu wolle man eben nicht zurückkehren.

    Zitat Zitat von Pergor
    Also kannst du es auch (noch) nicht wirklich begründen? Denn "würde nicht passen", "wäre mehr als abwegig" und "wäre nicht notwendig" lasse ich leider nicht als Argumente durchgehen. Wie gesagt: Ich glaube auch nicht wirklich dran, aber ausschließen kann man das aus meiner Sicht auch nicht.
    Warum forderst Du so vehement eine Begründung ein, wenn Du selbst keine liefern kannst, meine Meinung aber teilst?

    Man hat in RE4 eine Perspektive salonfähig gemacht, die die gute Übersicht einer 3rd Person View mit der Zielgenauigkeit einer First Person View kombiniert. Das war ein Erfolg, der Nachahmer gefunden hat. Es gibt also keinen Grund, auf einmal einen Ego-Shooter aus RE zu machen. Die Perspektive ist absolut gelungen und wenn die Verkaufszahlen nicht mehr Capcoms Erwartungen entsprechen, sind dafür andere Dinge verantwortlich. Auch wenn Dir das als Begründung nicht passt, eine Ego-Sicht im nächsten Teil ist einfach für mich undenkbar.

    So drastisch die Veränderungen mit RE4 auch waren, sie waren insgesamt begründet und nachvollziehbar und der Erfolg hat Capcom Recht gegeben. Überlegungen hinsichtlich der Ego-Perspektive wären nicht nachvollziehbar.

    Zitat Zitat von Pergor
    Edit: @cyberstar: Wird dieser Thread noch gepinnt? War der äquivalente Thread zu RE5 ja auch immer. Und zu RE5 wird doch sicher beim baldigen Release eine Unterrubrik eingerichtet werden, oder? Dass es dazu Diskussions- und Fragenpotential hier geben wird, muss man ja wahrscheinlich nicht noch extra abwarten, oder?
    Alles zu seiner Zeit

    LG -cyberstar-

  6. #6
    ragtimegod scott joplin Benutzerbild von G-Virus-Mutation
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    Zitat Zitat von cyberstar Beitrag anzeigen
    Vom Spielblauf her sind die alten Teile schon als langsam und etwas zäh anzusehen. Also im Vergleich zu RE4. Allein Rätsel, Gegnerdichte und Steuerung machen die alten Teile zu dem, was Takeuchi "Slow-Paced" nennt. Dazu wolle man eben nicht zurückkehren.
    Darum ging es mir ja auch nicht. Ich würde Capcom sogar "Kunstschmiede" betiteln, wenn sie wieder in richtung Horror tendieren. Man muss einfach nur klären, was man damit erreichen will. Wenn man sich die Steuerung aus RE4 einmal ansieht sind da viele Dinge die man begrüßen kann. Man ist beweglicher, eine komplexe Umgebung, kann sich hindrehen und hinschießen wo man möchte. Besser fände ich noch eine Art "schnelleren Gang" oder "Sprinten"... Meinetwegen könnten die Gegner auch wesentlich schneller sein. Zwar laufen sie über kurze Strecken, aber sind nicht wirklich aggressiv. Wenn man permanent unter Strom steht, macht das ganze auch wesentlich mehr spaß. Wie realistisch ist es denn, dass man als Held zahlenmäßig überlegenere Gegner niederstreckt. Ok, das weicht ein bisschen ab, und man würde andauernd absterben, aber ich bin der meinung dass man auf dieses Konzept bauen kann. Man soll ja "um sein Überleben kämpfen"... Dann finde ich, sollte man auch von mehreren Gegnern gleichzeitig angegriffen werden können. Dafür sollte das Waffenarsenal aufgepeppt werden.

    Die Handgranaten waren schon cool, Gewehr ebenso. Ich möchte einfach Unterhaltung pur, wenn ich schon Rätsel lösen muss, dann möchte ich aber auch was zu tuen haben und nicht vier Gemälde in irgendeiner Reihenfolge kombinieren. Ich möchte bei Resident Evil 6 einfach das Gefühl haben, dem Tot näher zustehen, als die ganzen Mutanten. Sonne brauch ich nicht. Ich möchte Dunkelheit, oder lass den Teil irgendwo unterirdisch spielen. Ich beharre darauf. Die Geschwindigkeit, Grafik, Perspektive aus den neueren Teilen, und eine gewisse blutrünstige und faulige Umgebung wie in RE 1 oder 2. Ich möchte in einem Chaos versinken, wo es mir wirklich nur ums Überleben geht, und nicht darum nebenbei noch mal schnell die halbe Überlebschaft zu retten, den Helden zu spielen und mich mit einer 9mm seelenruhig durch eine Millionenstadt rennen und den dicken King raushängen zu lassen.

    Gibt genug was Capcom sich da einfallen lassen kann, ohne sich ans Bein pissen zu müssen dass ja die Quoten einbrechen könnten...




    Zitat Zitat von cyberstar Beitrag anzeigen
    So drastisch die Veränderungen mit RE4 auch waren, sie waren insgesamt begründet und nachvollziehbar und der Erfolg hat Capcom Recht gegeben. Überlegungen hinsichtlich der Ego-Perspektive wären nicht nachvollziehbar.
    Das streitet ja auch niemand ab. Aber den Horror hat Capcom durch die ersten Erfolge ja auch nicht gepachtet. Mir wäre das nicht so ganz egal, wie ich mein Geld verdiene, wenn ich der "Urvater" des Horrorgenres bin.

    Aber das ist ja Capcom's Bier und soll mich nicht weiter beschäftigen.

    Gruß G.Virus
    Operation Raccoon City...
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  7. #7
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    Zitat Zitat von cyberstar Beitrag anzeigen
    Warum forderst Du so vehement eine Begründung ein, wenn Du selbst keine liefern kannst, meine Meinung aber teilst?
    Weil du im Gegensatz zu mir den Einsatz einer Ego-Perspektive - zumindest habe ich deinen Wortlauf so aufgefasst - ausgeschlossen hast. Spekulieren und fachsimpeln kann man viel, aber wenn man (in eigenen Augen) endgültige Aussagen trifft, sollte man dafür auch den ein oder anderen Grund nennen können. Hätte ja durchaus sein können, dass du da mehr weißt als ich. Darauf zielte meine Nachfrage ab. Aber vielleicht habe ich dich auch nur falsch verstanden. Das muss ich dann natürlich auf die eigene Kappe nehmen.

    Zitat Zitat von G-Virus-Mutation
    Dafür sollte das Waffenarsenal aufgepeppt werden.
    Noch mehr als in RE4? Ich dachte, du wolltest mehr Horror haben? Sorry, aber wenn es noch mehr dicke Wummen im Inventar gibt, dann hat das mit Surivial-Horror nicht mehr viel zu tun (nicht mal mehr mit "Survival-Action", wie das bei RE4 ja genannt wird). Der entscheidende Unterschied zwischen RE4 und den alten Teilen (insbesondere RE1) war einfach die Furcht vor dem einzelnen Gegner. Und das nicht etwa, weil er so gefährlich war, sondern weil eben die Munition so knapp war. Klar, wenn man das Spiel zum x-ten Mal spielte, bestand diese Gefahr nicht mehr. Aber versetz dich mal in deinen allersten Anlauf zurück. Ich denke, da hatte jeder mit Munitionsknappheit zu kämpfen. Und wenn ich weiß, dass mein Vorrat zur Neige geht, habe ich doch viel mehr Angst davor, hinter die nächste Ecke zu gucken. In RE4 hatte man am Ende eine Pistole, eine Schrot, eine TMP, eine Magnum und ein Scharfschützengewehr im Gepäck, neben Granaten und womöglich noch einem Raketenwerfer. Da können noch so viele Gegner kommen, ich kann daraus keinen Survival-Horror mehr machen. Da kommt doch keine Atmosphäre auf. Gan zu schweigen davon, dass man in RE4 in jedem Abschnitt neu beginnen durfte, wenn man starb, und nicht etwa bei der letzten Schreibmaschine. All diese Dinge (obwohl es in RE4 natürlich nötig war, weil einzelne Abschnitte so bockschwer waren) nehmen dem Spiel den Horror ein wenig weg, wie ich finde. Und man muss diesen Kurs auch weiter verfolgen, wenn man auf noch mehr Gegner und noch mehr Waffen setzen will. Sonst wird's einfach zu frustrierend. Und von einer solchen Entwicklung würde ich nicht viel halten. Ich weiß nicht, vielleicht ist es Ansichtssache, aber ich habe den Eindruck, dass das, was du forderst, eigentlich kaum umsetzbar ist. Klar können wir eine Million Gegner auf den Helden losschicken und ihm einen Endlos-Raketenwerfer in die Hand geben. Dann steht man sicher permanent unter Strom. Aber wo da der Sinn liegen soll...

    Zitat Zitat von G-Virus-Mutation
    Wie realistisch ist es denn, dass man als Held zahlenmäßig überlegenere Gegner niederstreckt.
    Also wenn der "Held" der einzige mit einer Knarre ist, dann würde ich sein Überleben gar nicht als so utopisch ansehen. Zumal die Gegner die Intelligenz ja nicht gerade mit Löffeln gefressen haben (logischerweise, bedingt halt durch den Parasiten) und besagter "Held" auch alles andere als ein Greenhorn ist.
    Geändert von Pergor (6.3.09 um 14:27 Uhr)

  8. #8
    ragtimegod scott joplin Benutzerbild von G-Virus-Mutation
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    Zitat Zitat von Pergor Beitrag anzeigen
    Noch mehr als in RE4? Ich dachte, du wolltest mehr Horror haben? Sorry, aber wenn es noch mehr dicke Wummen im Inventar gibt, dann hat das mit Surivial-Horror nicht mehr viel zu tun (nicht mal mehr mit "Survival-Action", wie das bei RE4 ja genannt wird). Der entscheidende Unterschied zwischen RE4 und den alten Teilen (insbesondere RE1) war einfach die Furcht vor dem einzelnen Gegner. Und das nicht etwa, weil er so gefährlich war, sondern weil eben die Munition so knapp war. Klar, wenn man das Spiel zum x-ten Mal spielte, bestand diese Gefahr nicht mehr. Aber versetz dich mal in deinen allersten Anlauf zurück. Ich denke, da hatte jeder mit Munitionsknappheit zu kämpfen. Und wenn ich weiß, dass mein Vorrat zur Neige geht, habe ich doch viel mehr Angst davor, hinter die nächste Ecke zu gucken. In RE4 hatte man am Ende eine Pistole, eine Schrot, eine TMP, eine Magnum und ein Scharfschützengewehr im Gepäck, neben Granaten und womöglich noch einem Raketenwerfer. Da können noch so viele Gegner kommen, ich kann daraus keinen Survival-Horror mehr machen. Da kommt doch keine Atmosphäre auf. Gan zu schweigen davon, dass man in RE4 in jedem Abschnitt neu beginnen durfte, wenn man starb, und nicht etwa bei der letzten Schreibmaschine. All diese Dinge (obwohl es in RE4 natürlich nötig war, weil einzelne Abschnitte so bockschwer waren) nehmen dem Spiel den Horror ein wenig weg, wie ich finde. Und man muss diesen Kurs auch weiter verfolgen, wenn man auf noch mehr Gegner und noch mehr Waffen setzen will. Sonst wird's einfach zu frustrierend. Und von einer solchen Entwicklung würde ich nicht viel halten. Ich weiß nicht, vielleicht ist es Ansichtssache, aber ich habe den Eindruck, dass das, was du forderst, eigentlich kaum umsetzbar ist. Klar können wir eine Million Gegner auf den Helden losschicken und ihm einen Endlos-Raketenwerfer in die Hand geben. Dann steht man sicher permanent unter Strom. Aber wo da der Sinn liegen soll...
    Nicht unbedingt, aber ich muss Dir da doch recht geben. Ein noch größeres Arsenal an Waffen würde das Problem nicht beheben. Wie würdest Du persönlich aber damit fertig werden, wenn Du nur eine Hand voll Kugeln zur Verfügung hast. Lass die dicken Wummen weg, dann wird Dein Körpereigenes Adrenalin Dich zum Junkey machen.

    Nein, mir wäre 'ne Schaufel auch lieber als ein Raketenwerfer. Hauptsache man kann auf die Horde oder den einzelnen einprügeln um sein eigenes Leben zu sichern.



    Zitat Zitat von Pergor Beitrag anzeigen
    Also wenn der "Held" der einzige mit einer Knarre ist, dann würde ich sein Überleben gar nicht als so utopisch ansehen. Zumal die Gegner die Intelligenz ja nicht gerade mit Löffeln gefressen haben (logischerweise, bedingt halt durch den Parasiten) und besagter "Held" auch alles andere als ein Greenhorn ist.
    Ja, richtig. Wobei ich da bei William Birkin diese Aussage abstreiten würde. Immerhin wurden die Soldaten dort trotz MP5 abgeschlachtet.
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  9. #9
    Meisterspieler Benutzerbild von Bishamon30
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    ich habe die diskussion verfolgt und finde bei resident evil sollten sie die perspektive von teil 4 und 5 beibehalten die finde ich nämlich gut und übersichtlich. desweiteren sollte bei teil 6 claire redfield oder jill valentine die hauptrolle übernehmen. echte zombies wie teil 1 mehr rätsel und nicht mehr so viel baller baller es könnte sich um einen mutierten t oder g virus handeln der irgendwo vielleicht in argentinien oder sonstwo in einem kleinen dorf oder sowas zombies zum vorschein gebracht hat. jill arbeitet beim geheimdienst und wird dorthin geschickt um die lage zu untersuchen und so weiter. oder claire kommt hin und wird irgendwie mit reingezogen in die geschehnisse. ist nur so ne spinnerei von mir und spekulation mal sehn wies wird ich freue mich jedenfalls drauf wenns wieder so wird wie früher.

  10. #10
    ragtimegod scott joplin Benutzerbild von G-Virus-Mutation
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    Zitat Zitat von Bishamon30 Beitrag anzeigen
    ich habe die diskussion verfolgt und finde bei resident evil sollten sie die perspektive von teil 4 und 5 beibehalten die finde ich nämlich gut und übersichtlich. desweiteren sollte bei teil 6 claire redfield oder jill valentine die hauptrolle übernehmen. echte zombies wie teil 1 mehr rätsel und nicht mehr so viel baller baller es könnte sich um einen mutierten t oder g virus handeln der irgendwo vielleicht in argentinien oder sonstwo in einem kleinen dorf oder sowas zombies zum vorschein gebracht hat. jill arbeitet beim geheimdienst und wird dorthin geschickt um die lage zu untersuchen und so weiter. oder claire kommt hin und wird irgendwie mit reingezogen in die geschehnisse. ist nur so ne spinnerei von mir und spekulation mal sehn wies wird ich freue mich jedenfalls drauf wenns wieder so wird wie früher.
    Hm, dann hast Du aber 1zu1 das wiedergegeben, was Capcom dauernd wiederholt. Die Protagonisten immer und immer wieder einzusetzen halte ich für unkreativ und zeugt nicht gerade von Entwicklungsfreude eines neuen Charakters. Irgendwann ist auch der Witz bei den alten Helden raus.

    Irgendwo? Das ist mir auch zu unspektakulär. In Argentinien sowieso. Ist doch genau das selbe wie in Spanien, Antarktis oder Afrika. Es sind "besondere" Schauplätze, aber auf diesem Gebiet ist Capcoms Erfinung allmählich abgefrühstückt. Die Ära um Resident Evil läuft sich langsam ziemlich zu tode. Es macht langsam keinen Spaß mehr zu sehen, wie immer wieder ein Leon, eine Jill, ein Chris, eine Claire oder ein Wesker mitmachen. Sie bestimmen das Universum von Resi doch wie die Powerrangers, die einfach nie abdanken und immer zu überleben scheinen. Wo bleibt'n da noch der spaß, wenn man sowieso weiß dass die immer überleben werden.

    Deine Idee mag ja nicht ganz schlecht klingen, aber etwa 5-6 Jahre zu spät und ziemlich abgedroschen. Capcom sollte mal wieder Geschichte schreiben. Mit Resi 4 ist das in soweit geschehen, weil niemand damit gerechnet hätte. Da hat sich von 1-3 auf 4 wirklich fast alles verändert. Mit 5 kam eigentlich nur wieder einer der alten Knaben hinzu, und ich möchte fast schon mutmaßen, dass in 6 wieder ein bekannter hinzukommt oder gar die Hauptrolle übernimmt. Fazit: LANGWEILIG
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  11. #11
    *~Herr der Hölle~* Benutzerbild von Kratos
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    Ich hoffe wirklich das der nächste Teil nicht wie 4 und 5 wird. Es muss auch nicht unbedingt das ganz alte Gameplay haben aber ich finde sie sollten sich wieder auf ein Horrorspiel spezialisieren.

    Sie könnten ja HUNK als nächsten Helden nehmen xD"

  12. #12
    ...Heavens Mirror... Benutzerbild von ~Tidus~
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    Meiner Meinung nach werden die alten Helden ihre Rolle behalten und das Spiel wird nur ein neues.

    Kein Wesker und Spencer mehr. Kein Umbrella. Stattdessen Tricell die aus Resident Evil Degeneration den G-Virus und den heilbaren T-Virus, und aus Resident Evil 5 die Plagas haben. Die Helden werden bleiben. Eventuell kommen neue hinzu, wie Josh aus RE5, der ja anscheinend zum Partner von Sheva wird.
    Das Spiel wird ein anderes und RE5 das letzte seiner Art. Wieso glaubt jeder das die damit RE4 und 5 meinten, eher glaub ich das sie damit RE 1-5 meinten, welche eine Storyline hielten die sich mittlerweile nur noch um die höheren Ränge drehte - sprich jeder gehört nun zu irgendeiner Truppe.

    Meiner Meinung nach muss aber RE beim Horror bleiben. Wenns nach mir ginge würde ich es so machen:

    Umbrella ist tot und somit übernimmt Tricell die Macht über die BOW's. Tricell testet den Virus irgendwo im nirgendwo. ABER, diesmal wird nicht jemand hingeschickt der dort aufräumen soll, sondern man übernimmt die Rolle eines (hmm ) Polizisten der gerade seinen Job nachgeht. Vielleicht ruft dieser irgendwann gegen ende die BSAA um Hilfe und Chris wird geschickt und rettet alle am Ende dass wäre ja ein willkommenes wiedersehen in der art - OH mein Gott, dass ist Chris, wir sind gerettet. Und BÄÄÄM

    Jeder, auch wirklich jeder würde das Genießen. Endlich mal wieder jemanden zocken der einfach keine Ahnung hat was abgeht und dann involviert wird. Und dann heißt es auch mal wirklich SURVIVAL!
    Geändert von ~Tidus~ (16.3.09 um 02:10 Uhr)

  13. #13
    Nicht perfekt aber immer mit Stil & Humor... Benutzerbild von Seppinho
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    Zitat Zitat von cyberstar Beitrag anzeigen
    In einem Interview bei Gametrailers sagte Jun Takeuchi, dass man sich bei der Entwicklung von RE5 an dem sehr erfolgreichen Vorgänger orientiert hätte. Bei der Entwicklung von RE6 werde man darauf achten, was die Fans für ein Spiel haben wollen. Man werde aber sicherlich nicht zu der langsamen Spielweise der alten Teile zurückkehren.
    Als böse Zunge wage ich nach etwas Hineinspielen in RE5 mal zu behaupten, dass es nur besser werden kann

    Zumindest eine Rückkehr zum Thema Horror wäre wünschenswert. Klassische, düstere Locations, dazu passender, atmosphärischer Soundtrack und beklemmende Story.

    Ob die Ego-Perspektive eine Lösung ist? Ich weis es nicht. Lieber als die jetzige Cam wäre sie mir allemal.

    Naja, wenn man sich mehr nach den Fans richten will und der Großteil dieser den Stil von 4 und 5 ja befürwortet, mache ich mir wenig Hoffnungen.

  14. #14
    Black Shadow Benutzerbild von Togetig
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    Cool

    Zitat Zitat von Seppinho Beitrag anzeigen
    Ob die Ego-Perspektive eine Lösung ist? Ich weis es nicht. Lieber als die jetzige Cam wäre sie mir allemal.
    Ich meine mit der Jetzigen Perspektive, bin ich noch einigermaßen zufrieden, mit Ego-Perspektive würde Resi für mich ein für alle mal sterben.

  15. #15
    ragtimegod scott joplin Benutzerbild von G-Virus-Mutation
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    Die neue Perspektive (re 4 und 5) kann man ja noch nachvollziehen. Man kann den Protagonisten zumindest beweglicher steuern, als in den trashigen alten teilen... ich fände, 1-2 meter von der linse weiter im raum wäre die ansichten top...
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  16. #16
    Mitspieler Benutzerbild von Ryuk
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    Die Perspektive aus Teil 4 und 5 finde ich eigentlich ganz gut, auch wenn sie sich schon erheblich anders "anfühlt" als die alten Teile. Zwar können sich keine Gegner mehr in toten Winkeln verstecken, dafür aber von hinten anschleichen, was auch dann noch für Schreckmomente sorgt wenn man das Spiel schon kennt.

    Für Teil 6 würde ich mir auch wünschen, das die Serie wieder zu ihren Wurzeln zurückkehrt, also mehr Rätsel und weniger Geballer, mehr Survival und weniger als Kampfmaschine durch die Gegend marschieren und alles plattwalzen, Munitionsknappheit, düstere und unheimliche Handlungsorte etc.

    Teil 4 fand ich noch einigermaßen akzeptabel, zumindest das Dorf und die Burg, auf der Insel ist man irgendwie nur noch von einer Massenballerei zur nächsten gehetzt.
    Was mir an der aktuellen Entwicklung überhaupt nicht passt ist, das man sich weniger selbst zurechtfinden muss sondern sich eher durch eine "Tube" ballert und der Rätselanteil gegen Null tendiert. In Teil 5 kommt noch dazu, das in der prallen Sonne Afrikas einfach keine schaurige Stimmung aufkommt und man jetzt auch noch zweit unterwegs ist, ich will keine Babysitterin die mir den Rücken freihällt, darunter leidet die Horror-Atmosphäre noch mehr (als 2-Spieler-Modus könnte man das jedoch durchaus beibehalten).

    Was die Charaktere angeht stimme ich G-Virus-Mutation zu, es wird langsam öde immer wieder und wieder die selben Charas zu steuern die immer härter und kampferfahrener werden und gezielt in Einsätze geschickt werden. Da wäre mir ein Normalo lieber, der völlig unvorbereitet vom Grauen überrannt wird und mit der Situation völlig überfordert ist.
    Es wäre viellleicht mal an der Zeit, das einer der alten Charas (Leon, Jill, Chris) das zeitliche segnet um Platz für neue zu machen.

    Immerhin hat Capcom ja schon einen "Neuanfang" angekündigt, was auch immer man sich darunter nun vorstellen mag, mir macht es doch Hoffnung, das mal wieder frischer Wind in die Serie kommt.

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