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Thema: Resident Evil 6 - Diskussion

  1. #81
    ragtimegod scott joplin Benutzerbild von G-Virus-Mutation
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    Man, langsam glaube ich Du willst mich absichtlich verarschen. Wo habe ich denn nun wieder geschrieben, dass Resident Evil 4 soviel realer ist als 3.5?

    Ich denke dass wir noch ein paar Jahre (ich vermute 3 oder 4) warten müssen, bis wir einen 6. Teil serviert bekommen. Ich wäre übrigens gerne mal wieder für eine Stadt, oder ein großes Gebäude.
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  2. #82
    MOONWAVE
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    da muss ich mal noch etwas zu RE5 sagen...man hätte aus dem Szenario mehr machen können...anfangs eine (fast) verlassene Stadt, staubige Wüsten mit unterirdischen verwinkelten Ruinen, riesige Komplexe/Fabriken/Labore...vielleicht für manchen ein wenig weit hergeholt, aber auch unter gleißend heller Sonne kann man durchaus Angst und Furcht empfinden...der Abschnitt mit der Höhle in RE5 war der stärkste im ganzen Spiel für mich, gekoppelt mit der darauffolgenden Forschungseinrichtung.

  3. #83
    Wir kommen in Frieden... Benutzerbild von darkgemini
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    Hab das game noch nicht durch, aber kann dem zustimmen, die höhlen waren gut. auch aus der sumpflandschaft hätte man mehr herausholen können. die grundidee, mit licht/schattenspielen und psychischen auswirkungen der hitze wurde nur leider aufgrund der action fallen gelassen...In dem punkt muss ich sagen war ich skeptich: Horror am tag? Aber was anfangs erzählt wurde hätte funktionieren können. nur fand man davon kaum was im game, außer dem sonnenlicht ^^

    @ G: Lesen hilft :P ich habe dir lediglich entgegen gehalten, dass wenn du mit dem realitätsgehalt von paranormalen Wesen argumentierst dies unglaubwürdiger sei als zombies, dass man genauso diese saddler/salazar wesen entgegenhalten kann. auch sie hatten nix mehr mit den ursprünglichen monstern zu tun, bei denen man noch irgendwie erkennen konnte, womit experimentiert wurde.
    Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt~Mahatma Gandhi

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  4. #84
    MOONWAVE
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    Stimmt, es gab ja mal diese Überlegungen das man Wasser trinken muss bei Hitze. Ich möchte nicht wissen wieviel ursprünglich geplanten Gameplayelemente man weggelassen hat.

    Ja, die Sumpflandschaft fand ich an sich auch sehr atmosphärisch, da wäre noch Luft nach oben gewesen.

  5. #85
    ragtimegod scott joplin Benutzerbild von G-Virus-Mutation
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    Für mich war die Zombievariante, das Virus und der Ausbruch et cetera eh die logische Erklärung (die zugleich auch durchaus nachvollziehbar war) des Ganzen. Ich bin zwar immernoch nicht der Meinung, dass ein Horrorspiel am Tage spielen sollte, und auch, dass es Reize hätte haben können (das geht im Horrorgenre einfach nicht. Genauso wie man nicht eine Butterbrezel bestellt und dann sagt "Ohne Butter bitte") denn so geht einfach die größte Angst verloren: die vor der Ungewissheit. Ist ja seit Urzeiten so, natürlich bedingter Instinkt, dass wir Menschen uns vor der Dunkelheit fürchten.

    Auf sowas möchte ich in Resident Evil 6 nicht nochmal verzichten.

    Was man aus Resident Evil 5 allerdings übernehmen kann ist die Treue zum Detail in Sachen Klima, Tageszeit usw. Ich würde mir endlich mal ein Gameplay im Winterszenario wünschen. Wenn man das noch ein wenig mit Dunkelheit paaren würde... Kälte wirkt da meiner Meinung nach doch bedrohlicher als subtropisches Safariklima.
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  6. #86
    MOONWAVE
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    Der Gedanke mit der Kälte ist gar nicht mal so schlecht, man erinnere sich das zb Code Veronica X zum Teil ja auch in der Antarktis spielte, und da gabs eine Forschungseinrichtung, das hatte an sich schon was abgeschiedenes an sich. Und Capcom hat ja mit Lost Planet bewiesen das sie grafisch auch so ein Szenario packend inszenieren können.

  7. #87
    ragtimegod scott joplin Benutzerbild von G-Virus-Mutation
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    Hm, man könnte auch wieder fixe Kameraperspektiven einführen, nur in dem Stil dass die Kamera leicht bzw. an anderen Stellen flotter mitgeht... dass das möglich ist sieht man bspw. teilweise an MGS 4 oder Uncharted 2, und ich glaube dass man dadurch die Grafik nochmals auf einen Höhepunkt treiben könnte.

    Und was ich auch schön finden würde, wenn die Kapitel bzw. das Spiel wieder in einem Durchgang mit Speicherpunkten bestritten werden muss, und man nicht großartig jedes Kapitel wiederholen kann. Das alles soll ja wirken wie ein Erlebnis, das Gefühl dass man die grauenvollste Nacht oder Stunden durchlebt hat ist vorbei. Nach jedem Level lehnt man sich zurück und sagt sich "geschafft"... Bei Resi 1 legte ich am Abspann den Controller auf den Tisch, Schweißperlen auf der Stirn und ein "Wow"... das habe ich schon lang nicht mehr.

    Resi ist nicht mehr einzigartig, jedes andere Spiel ist nach diesem Schema F aufgebaut.
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  8. #88
    Wir kommen in Frieden... Benutzerbild von darkgemini
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    stimmt, diese kapitelaufteilung finde ich auch nicht gut, sie macht es, naja, etwas spieleartiger und verhindert, dass man sich besser reinversetzt ^^

    Was die akmera angeht, wie man an 3.5 sieht, kann durchaus auch eine mitgehende kameraführung für horror sorgen, auch in cv war die kamera nicht mehr fix. daran sehe ich keinen scheiterpunkt, es ist halt nur das typische "gewusst wie" ^^ Wenn die kamera in engen fluren, schlechten winkeln steht ist es was anderes, als wenn man ein weites areal auf einmal überblicken kann.... ich sage nur: resi 4 kampf gegen "it" oder "verdugo".... das hat gerade dank 3d kamera gut funktioniert ^^

    hmm, ne kalte welt wäre prima. oder halt sumpf, walt, berge, verlassene stadt, schloss, herrenhaus, .... es gibt zahlreiche szenarien..... ich glaube wichtig ist das gefühl der isolation, auf sich alleine gestellt sein, dass muss zurück. und das gibt es nicht, wenn man ständig weiß, im hintergrund agiert das militär und irgendwelche geheimtrupps, die einen zur not retten..... ^^
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  9. #89
    MOONWAVE
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    ganz ehrlich, mir fehlen die Schreibmaschinen. bei RE4 zb hat man so viele Stellen gehabt wo man speichern konnte, bei RE5 klappert man ein eng abgestecktes Gebiet ab, zur Tür raus und "Speichern"...und man kann nicht zurück, auch ein Punkt der mir sauer aufgestoßen ist. Bei allen anderen Teilen hatte man noch das Gefühl man erkundet die Gegend, auch bei RE4 noch als man fast die komplette Burg nochmal zurücklaufen konnte. Das ändern des Prinzips bei RE5 macht es wirklich zur linearen Sache. Und das zerstückeln in Kapitel mit Wertung empfinde ich als plumpe "Highscore" Jagd. Früher gab es eben noch keine Trophys/Erfolge und man spielte das Spiel in erster Linie des Spielspaßes wegen, heute rennen viele durch und prahlen nach ner Woche mit ihren Erfolgen. Das ist schon traurig.

    Ich würde mir auch eine dunkle Stadt wünschen, mit erkundbaren Gebäuden, Gewölben, Herrenhäusern usw...Und da kommt mir wieder RE 3.5 in den Kopf...da gabs auch Bilder von einem düsteren Luftschiff...und einem Ort wo es stockfinster ist und donnert...

  10. #90
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    Zitat Zitat von MOONWAVE Beitrag anzeigen
    [...]bei RE5 klappert man ein eng abgestecktes Gebiet ab, zur Tür raus und "Speichern"...und man kann nicht zurück, auch ein Punkt der mir sauer aufgestoßen ist.
    Ist das tatsächlich so? Das ist jedenfalls dann ein ganz ähnlicher Faktor wie die Tatsache, dass die Gegner Geld fallen lassen (ich hatte es weiter oben angesprochen): Es hemmt ein wenig die Verschmelzung mit der Spielfigur und der Situation, in der diese sich befindet. Es fällt schwer, sich wirklich voll und ganz auf das Szenario einzulassen, wenn es nur darum geht, viel Kohle zu machen oder sonstige Rekorde aufzustellen. Das, was eigentlich das Spiel ausmacht, wird zu einer Art Randprojekt. Wohlgemerkt, so habe ich persönlich es in RE4 empfunden. Wohl dem, der nicht darunter leidet und trotzdem mit solchen Spielen verschmelzen kann! Ich kann's dann leider nicht. In den ersten Teilen war das alles ein zusammenhängendes Konstrukt, meist komplett zurückbegehbar und damit ein großes Etwas. Und wie geil war es, wenn man eine Tür öffnete und dann diese Musik ertönte. "Puuuuuuuuuuuhhh.... jaaaaah, dank sei Gott, dem Herrn!"

    Naja... hier werden jetzt viele Wünsche ausgesprochen, wie RE6 denn aussehen sollte. Ich weiß nicht, was ich mir da wünschen würde. Manche sagen "Horror, Zombies und wieder mehr Rätsel". Kurz, all die Dinge, die die ersten Teile so faszinierend gemacht haben. Aber naja, es braucht auch irgendwo etwas innovatives, denke ich. Man kann nicht immer nur haargenau den gleichen Quark machen, das sehe sogar ich in Bezug auf RE erzkonservativer Stiefel ein. Zombies würde ich mir auch wieder wünschen, das vermisse ich einfach. Aber die Kameraperspektive beispielsweise.. das war in RE1-3 geil, aber das ist wohl wirklich etwas überholt. Und es ist ja nicht so, dass die Perspektiven aus RE4 und RE5 nicht auch Potential bieten würden. Aber anstatt dass alles hell ausgeleuchtet ist, warum nicht einfach Dunkelheit schaffen? G-Virus hatte es nochmal angeschnitten: Die Furcht vor dem Unbekannten ist das, was ein geniales Horrorspiel ausmachen kann. Viel mehr, als ein Monster wie dieser U3 in RE4. Ich stelle mir da so eine Perspektive wie in RE4 beispielsweise vor und dann wirklich dunkle Areale (drinnen, nicht draußen), und dann schwach beleuchtet, beispielsweise mit nichts weiter als einer Taschenlampe, die man zusätzlich zur Waffe in der Hand hält. Ansonsten vollkommene Dunkelheit. Natürlich nicht überall, aber eben da, wo es passt. Und wenn sowas gegeben ist, dann kommt eine anständige Soundkulisse in's Spiel, gegebenenfalls mit der richtigen musikalischen Untermalung. Spiele wie Dead Space und meines Erachtens auch Scratches haben vorgemacht, was Sound so alles bewirken kann, wenn er als Stilmittel richtig eingesetzt wird. Das kann schon ein loses Brett im Fußboden sein, auf das man unerwartet tritt. Es gibt da so viele Möglichkeiten. Aber hier driften wir vom actionreichen hinüber in's eher subtile, zugegeben. Aber das war ja jetzt auch nur ein einzelnes Beispiel, eine fixe Idee. Die Idee mit der Kälte finde ich in dem Zusammenhang auch gut. Neben dem schwachen Licht sieht man nur noch seine eigenen, warmen Atem zusätzlich. Und in einem kalten, beklommenen Betonraum irgendwo im Untergrund beispielsweise schafft man doch eine ganz andere Atmosphäre als in einer Holzhütte in der Wüste am hellichten Tage...
    Rätsel... nunja, sie waren in den ersten Teilen ganz nett, aber sie müssen irgendwie auch hinein passen. Rätsel nur um des Rätselns willen sind nicht zwangsläufig ein Erfolgskonzept. In RE1 passte das gut zu dem paranioden Spencer in seiner Villa. In RE2 und RE3 wurde das schon etwas unstimmiger (wenn auch natürlich nicht wirklich kritikwürdig, Spaß haben sie ja trotzdem gemacht). In RE3 beispielsweise in dem Glockenturm, das passte da alles irgendwie nicht so ganz. Der Glockenturm an sich war atmosphärisch zwar definitiv einer der Höhepunkte in RE3, aber die Rätsel darin wirkten irgendwie so erzwungen. So, als wäre es nichts weiter als ein Zugeständnis an den Spieler, ohne dass es wirklich eine Erklärung gibt, warum da eigentlich solche Rätsel auftauchen. Gut, jetzt werde ich wirklich pingelig und darum sage ich ja, dass das nicht wirklich Kritik ist. Aber es ist eben so, dass ich persönlich es dann noch toller finde, wenn es auch noch in die Situation hinein passt und nicht so aufgezwungen aussieht.

    Die Frage ist, schafft man es, alte Stärken wieder aufzunehmen und dennoch Innovationen zu bieten? Denn eine zweite Spencer-Villa oder ein zweites RPD brauche ich nicht unbedingt. Auch kein zweites Raccoon City. Es darf ruhig was neues sein. Aber es gibt eben gewisse Elemente, die ich entgegen aller Innovationen dann doch gerne wieder finden würde. Und das wäre eben beispielsweise gewisse Gefühle der Klaustrophobie, Panik, Verzweiflung, Abgeschiedenheit, Einsamkeit, etc. Das alles sind Sachen, die sich durchaus auch mit actionreicheren Spielabschnitten kombinieren ließen. Aber wenn man einfach mal den Spieler die Tiefen seiner Angst würde entdecken lassen, ihn einfach mal mit nichts als einer Pistole und 13 Schuss drauf los schicken würde (natürlich das Spiel entsprechend angepasst, so dass man damit auch hinkommt), dann wäre das doch was ganz anderes, als wenn er mit einer Magnum, einer Schrotflinte, einem Gewehr, einer Uzi und einem Minenwerfer samt einem Koffer randvoll mit Munition und Heilsprays und goldenen Eiern umherlaufen lassen würde. Das können ja auch einzelne Spielabschnitte sein. Es muss nicht alles identisch sein. Mal so, mal so. Wenn man in RE1 zuwenig Munition hatte, dann hatte man meistens das Gefühl der eigenen Schuld: Habe ich irgendwo Munition vergessen? Irgendeinen Raum übersehen? Irgendwo zuviel Munition verbraucht? Wenn ich nur eine Pistole mit 10 Schuss habe und genau weiß, dass ich gar nicht mehr besitzen kann, weil es einfach noch nirgends mehr zu finden gab, dann habe ich keine große Angst vor der nächsten Tür, weil ich weiß, das Spiel ist so konzipiert, dass ich da noch nichts zu fürchten haben muss. Wenn ich aber das Gefühl habe, hier und da schon alles falsch gemacht zu haben, dann fragt man sich doch, ob das nicht schon hinter der nächsten Tür den sicheren Tod bedeuten könnte, man einfach falsch gespielt hat. Das hatte ich anfangs gerade in RE1, wo die Munition wirklich mal knapp sein kann oder einem zumindest sehr knapp vorkommt, wenn man das Spiel noch nicht so gut kennt. Und wenn man in so einer Situation drin ist, in einer Situation des Ungewissen, dann ist der Weg für einen Horrortrip nach Maß geebnet. Gott, wie ich mir wünschen würde, dass es mal wieder so etwas gäbe.

    "Scheiße, ich habe alles falsch gemacht, ich werde ganz bestimmt gleich hinter der nächsten Tür elendig verrecken, wenn ich das Klicken der leeren 9mm höre und dann umzingelt werde, weil ich Depp die Munition vorher schon verbraten habe an dem einen Zombie, den ich auch locker hätte umlaufen können. Wo zum Teufel sind eigentlich die verdammten Schreibmaschinen alle hin? Aber hey, ich hab ja immerhin noch ein Kampfmesser dabei. Wenn also gleich etwas da vorne durch das Fenster geflogen oder durch die Decke gekracht kommt, dann werde ich ganz einfach... verdammt, ist hier wirklich keine Schreibmaschine?

    Okay, das war jetzt verdammt viel Geschwafel, obwohl ich eigentlich nur mit einer Bemerkung auf ein Zitat eingehen wollte. Ich höre dann besser mal auf, bevor es vollends ausufert.

  11. #91
    MOONWAVE
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    ...aber interessant war dein Text auf jeden Fall

    Nun über Logik und Unlogik in Sachen Rätsel kann man sich streiten, wer schon mal Silent Hill gespielt hat wird sicher wissen wie abstrus und unlogisch die Puzzles dort teilweise sind, aber es macht Spaß die Gehirnzellen anzustrengen. Ich empfand die Mischung des klassichen Survival Horrors eigentlich immer als perfekt: bei reinen Adventures fehlt mir die Action, bei reinen Actiongames die Abwechslung und da ich mich sowieso gerne grusele waren die älteren RE und SH Teile immer wie eine Offenbarung für mich. In RE5 empfinde ich zb die kleinen Itemsuchereien als Mittel zum Zweck um wenigstens noch ein wenig davon im Spiel zu haben, ich meine, Chris und Sheva treten tonnenschwere Türen auf, aber für manche braucht man einen Schlüssel den ein Gegner fallen lässt? Das ist doch alles ein wenig unlogisch, oder für eine Holztür sich die Mühe machen und 4 Teile eines Emblems finden. Die kann man auch locker eintreten oder mit dem Raketenwerfer platt machen.

    Nun Capcom sollte bei einem weiteren RE wieder mehr bei der Sache sein und keinen Produzenten einsetzen der nebenbei mal an 2 Lost Planet Teilen bastelt, denn das hat sich meiner Meinung nach irgendwie auf RE5 ausgewirkt. Und eine immense Entwicklungszeit wie bei RE5 zu haben, und dann solch ein Endresultat zu erbringen ist schon etwas seltsam, da fragt man sich was die Entwickler die ganzen Jahre gemacht haben. Denn grafisch opulente Actiongames schaffen auch andere Entwickler in 2 Jahren, siehe GOW 1+2. Und noch etwas: diese "stehenbleiben und schießen" Steuerung ist völlig veraltet...schon komisch das Capcom sich damit rechtfertigt das "das ja bei RE schon immer so war und man der Tradition folgen wolle" aber ansonsten fast alle "traditionsreichen" Gameplayelemente früherer teile über Bord wirft.

    Ich denke man kann auch in HD Grafik ein oldschooliges RE erschaffen, natürlich der Zeit angepasst, aber enge Gänge, düstere Orte, clevere Rätsel und bedrohliche Gegner sowie Munitionsknappheit locken sicher noch die riesige Fangemeinde hinterm Ofen vor, es kommt nur drauf an wie man es präsentiert.

    Man könnte ja auch einen anderen Schritt gehen und einen kleinen Bruch vollziehen, wie im Moment Konami mit dem nächsten Silent Hill wo Kämpfe keine Rolle mehr spielen...entweder es wird angenommen oder nicht.

    So jetzt habe ich auch einen halben Roman geschrieben

  12. #92
    ragtimegod scott joplin Benutzerbild von G-Virus-Mutation
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    Die einzige Info auf die ich warte ist die, dass Jun Takeuchi endlich vom Projekt zurücktritt. Der Herr hat schon viel zu viel kaputt gemacht und sich westlichem Standart angepasst. Ich hätte mir von den Japanern etwas Innovation erwarten als einen Shooter, den man von anderen Herstellern bekommen kann.

    Dass sich eine Serie so vollkommen verändert ist ja nix Neues. Enttäuschte Fans gibt's wohl überall, besonders in der Musikbranche. Ich hoffe nur, dass ich mit Resident Evil 6 endlich mal wieder bedenkenlos und albtraumverseucht schlafen kann

    Für die "neuen" Gegner erhoffe ich, dass sie einfach genauso furchtbar sind wie die Zombies. Es gibt für mich einfach nix teuflischeres als ein paar Zombies. Und ganz nebenbei bemerkt, niemand fordert eine Fortsetzung á la Resident Evil 1-3. Ich will nur wieder das Fürchten gelehrt bekommen, bis dahin wird es noch ein langer Weg.

    Capcom sitzt wohl in diesem Moment am Tisch und verarbeitet ihr Neues Konzept. Die ersten Zeichnungen und Skizzen liegen bereit, und das Alles wird wohl Stuff sein, den wir eh wieder nicht akzeptieren werden. Ich jedenfalls werde solange warten, sollte das Game jedoch nicht für meine PS3 erscheinen, springe ich endgültig als Fan ab, denn dann ist das wirklich nur noch Geldschneiderei.
    Operation Raccoon City...
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  13. #93
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    Wahrscheinlich wird der sechste Teil für einen Handheld rauskommen, weil sich die Einnahmen dort mehr lohnen, als für die HD-Konsolen...
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  14. #94
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    Es wird kein RESIDENT EVIL mehr geben, die Serie wird einen n euen Namen bekommen, da die peinlichen Teile 4+5 ja mehr als unwürdig waren, und mit dem URGEDANKEN der Serie GARNIX mehr gemein haben.
    Live by the sword, die by the sword

  15. #95
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    Zitat Zitat von pyro Beitrag anzeigen
    Es wird kein RESIDENT EVIL mehr geben, die Serie wird einen n euen Namen bekommen, da die peinlichen Teile 4+5 ja mehr als unwürdig waren, und mit dem URGEDANKEN der Serie GARNIX mehr gemein haben.
    War für ein Quatsch.

    Teil 4 + 5 haben viele Dinge anders gemacht und viele Neuerungen eingeführt. Das dabei die Atmosphäre zum großen Teil verschwand, ist natürlich schade, aber nicht das einzige, was Resident Evil ausgemacht hat. Irgendwo muss sich eine Serie auch entwickeln können, nicht nur den selben Einheitsbrei abliefern können. Daher sind Teil 4 + 5 genauso würdige RE-Teile wie die Vorgänger auch.
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  16. #96
    MOONWAVE
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    sicher entfernen sich RE4 und 5 vom ursprünglichen Grundpfeiler der Serie, das stimmt und auch ich habe die Teile eher mit Argwohn beobachtet und gespielt denn mit Wohlwollen, wenn man aber mal den großen Namen Resident Evil außer acht lässt sinds definitiv gute Actionspiele, keine Frage, nur eben auch keine Spiele die ich, wenn ichs nicht wüsste, der Resident Evil Serie zuordnen würde.

    Man muss es auch mal von der Seite betrachten: Capcom muss sich auch irgendwie finanzieren und seitdem es 360/PS3 gibt sind von Capcom auch nicht gerade viele Games erschienen, wenn man den Output auf der PS2 dagegen sieht. Man könnte anhand der releasten Games auch etwas den Eindruck bekommen, Capcom geht auf Nummer sicher, was man auch bei DMC4 oder dem kommenden Lost Planet 2 sieht. Ich denke Capcom ist auf einen Erfolg seiner Games schwer angewiesen in Zeiten der Wirtschaftskrise und deshalb ist es aus wirtschaftlicher Sicht sicher nachvollziehbar das man sich irgendwo im Kreis dreht. Hätte man vielleicht mehr Gelder zur Verfügung oder könnte einen "Flop" verkraften hätte man sicher etwas mehr Wagemut gezeigt. Aber auf der anderen Siete: wer nichts wagt der nichts gewinnt, warum nicht eine weltweite Umfrage starten was sich die Fans wünschen? Das wäre doch der einfachste Punkt um sich bei weiteren Spielen der Reihe zu orientieren. Wenn die Leute vom Capcom sich die Zeit nehmen würden und mal einige Gamesforen durchschauen würden, wüssten sie was sie beim nächsten Teil anders bzw besser machen könnten.

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