Zeige Ergebnis 1 bis 3 von 3

Thema: Final Fantasy VIII

  1. #1
    Benutzerbild von Fantasy Freak
    Im Spiele-Forum seit
    Jun 04
    Beiträge
    4.991

    Text Final Fantasy VIII

    Final Fantasy VIII




    Im allgemeinen zählt dieser Teil der Final Fantasy Reihe als verhasst. Viele mochten das extrem westliche Design (noch mehr als in Final Fantasy 7) der Charaktere nicht , andere hassten die ellenlangen Guardian Force Beschwörungen und zu guter letzt war vielen das Junction System zu kompliziert . Dabei ging das an sich geniale Game leicht verloren. Besser als sein Ruf!



    Story



    Die Story dreht sich um Squall , Schüler im Balamb Garden , einer Elite Militär Schule (SeeD Einheit). Bei seiner Prüfung entdecken er , sein Freund Zell und sein Erzrivale Seifer , dass das Militär etwas im Schilde führt. Kurz darauf ünterstützen sie die Forest Owls um Rinoa , die Squall schon auf dem Abschlussball traf , bei einem Attentat auf den Präsidenten. Stattdessen kämpfen sie gegen einen "Dummie". Bei einem erneuten Versuch trefft ihr die Hexe Edea. Nun beginnt das Abentuer erst richtig.

    Das Charakterdesign ist zwar sehr westlich geraten , aber meiner Meinung nach viel realistischer (von dem Charakter der einzelnen Figuren) und besser als im arg japanophilen Teil 9. Bei 10 hat man sich zum Glück wieder eher an Teil 8 orientiert. Ein gutes Beispiel für die Besonderheit der Figuren ist Squall. Da er eher introvertiert und eine Art Eigenbrödler ist , will er so gar nicht in das typische Heldenbild passen. Zidane in Teil 9 ist viel netter , fröhlicher. Ich finde Squall aber symphatischer als Zidane , da er auch "echte" Probleme hat. Ähnliches trifft auf alle Charaktere zu. Alle viel lebensnäher (ob verspielt , introvetiert oder übermutig).



    Grafik


    Die Grafik kann für PSOne Verhältnisse echt begeistern. Zwar habt ihr immer noch hässliche Treppchen an den Charakteren , aber dafür ist der Rest gelungen. Die Figuren und Umgebungen sind recht detailliert und abwechslungsreich gestaltet worden. Besonders die Guardian Forces sehen fast schon wie FMV Sequenzen aus. Ein echtes Effekte Feuerwerk. Auch die rasant geschnittenen , unglaublich schön anzusehenen Zwischensequenzen sind atemberaubend.



    Sound



    Der Sound ist , wie für die neueren Final Fantasy Teile üblich , sehr schön komponiert. Die Musik klingt einfach gut und ist immer passend zum Spielgeschehen gewählt. Die Effekte können auch überzeugen. Leider gibt es keine Sprachausgabe , bei den deutschen Übersetzungen wäre das für uns aber auch fatal gewesen. Sehr gut gelungen!!!!



    Steuerung


    Die Bedienung ist denkbar simpel. Man wählt wieder aus Aktionen wie , Angriff , Magie , Guardian Force Item etc. . Das Active Time System erlaubt aber keine allzu grossen Gedankengänge , da man sich beeilen muss , um auch mal zum Zuge zu kommen. Hier hat man diese kleine Schwäche noch beibehalten (Teil 10 ist komplett Rundenbasierend). Das System Zaubersprüche auf Statistiken zu verlegen , um diese aufzubessern , und die Wahl welche Aktionen im Kampf verfügbar sind war vielen zu kompliziert. Das ist aber Schwachsinn , da man das System sehr schnell erlernt und es eigentlich , wenn man will , kinderleicht ist.

    Spielerisch ist das Game sowieso erste Sahne. Die in der Bedienung schon angegebenen Punkte (Junction System , Aktionswahl) bringen sehr viel Tiefe ins Spiel. Auch die Affinität der Guardian Forces zu den Charakteren ist dauernd ein wichtiger Faktor. Neu ist , dass man die Magien einsammelt ("drawt") und aus dem Vorrat einsetzt. Das ermöglicht eine bessere Ausgeglichenheit der Figuren. Auch das Kartenspiel macht sehr viel Spass. Es ist viel leichter zu erlernen als in Teil 9 und ein Faktor der dauernd Abwechslung , durch verschiedenste Regeln , ins Game bringt. Auch die Fähigkeiten , die die GF´s den Charakteren geben sorgen für Abwechslung und unterschiedliche Spielabläufe. Leider gibt es (in Final fantasy 10 leider auch) immer noch die nervigen Zufallsbegegnungen. Trotzdem (fast) einwandfrei.

    Die Motivation des Spiels ist unglaublich. Spielt man es einfach durch ist man schon recht lange beschäftigt. Löst man aber alle Sidequests (ohne Lösungsbuch) braucht man mindestens 100 Stunden. Selbst mit Lösungsbuch ist man mit 50 Stunden reiner Spielzeit gerade noch dabei. Die tolle Story und das coole Charakter Design laden auch zu erneuten Durchgängen ein.




    Fazit :


    Zu unrecht von vielen gehasster Final Fantasy Teil. Das Game ist schlichtweg genial.



    Grafik:8
    Sound:9
    Steuerung:9
    Gameplay:9
    Miniaturansicht angehängter Grafiken Miniaturansicht angehängter Grafiken Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	B00004YKDC.02.LZZZZZZZ.jpg
Hits:	49
Größe:	35,7 KB
ID:	64319   Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	103-Final Fantasy 8 kuva6.jpg
Hits:	76
Größe:	25,2 KB
ID:	64320   Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	finalfantasy8.jpg
Hits:	65
Größe:	45,8 KB
ID:	64321  
    Spamm0rmy Queen and I

  2. #2
    Ruhestand
    Im Spiele-Forum seit
    Jan 05
    Ort
    Limbus
    Beiträge
    1.608
    Blog-Einträge
    17

    [PS1] Final Fantasy VIII

    Eigentlich habe ich nur meine Meinung währed des Spielens dazu spontan niedergeschrieben und posthum einen Review draus gemacht. Was ich als Final Fantasy-Veteran zu FFVIII sagen kann, ist mehr eine Meinung als ein Review, die besonders durch die Erfahrungen und Maßstäbe aus anderen Teilen der PS1-Generation geprägt ist.

    Infos:
    Titel: Final Fantasy VIII (kurz: FFVIII)
    Plattform: PS1 und PC
    Release: 1999
    Entwickler: Squaresoft
    Genre: Rollenspiel
    USK: 12
    Story:
    "Es ist eine Zeit des Krieges. Garbadia, eine Supermacht, erklärt Dole einer Nachbarstadt, den Krieg. In der Ausbildungsakademie in Dole lebt zum einen der begabte, aber hitzköpfige Cifer und zum anderen der "einsame Wolf" Squall Leonhart. Squall fehlt es an Teamgeist, während Cifer der geborene Soldat ist. Ihm fehlt es allerdings an Disziplin und Selbstkontrolle, zwei Eigenschaften die bei seinem Rivalen sehr ausgeprägt sind. Wie auch immer, Squall wurde von der schönen Riona Heartilly der Kopf verdreht, er ist von ihrer Sorglosigkeit fasziniert und läßt sich davon anstecken. Zum gleichen Zeitpunkt suchen ihn merkwürdige Träume heim. Darin ist er Laguna Loire, ein Soldat der Garbadian Armee. Im laufe der Zeit findet er heraus, daß er und die Person in seinem Traum unerschütterlich miteinander verbunden sind. In der Zwischenzeit werden die stärksten Männer in Garbadia von einer Zauberin manipuliert. Squall und Cifer müssen nun Seite an Seite kämpfen, um die Zauberin auszuschalten. Sind die beiden in der Lage, ihren alten Konflikt außer acht zu lassen, um ihre Heimat zu retten? Werden sie es schaffen, den blutigen Krieg zu beenden? Und welche Rolle spielt der mysteriöse Laguna Loire?" (Amazon.de)

    Cover:
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Final_Fantasy_8_front.jpg
Hits:	8
Größe:	44,0 KB
ID:	110874


    Story/Stil:
    FFVIII und FFX sind die beiden Final Fantasy-Teile, die im Vergleich zu den übrigen Teilen der Reihe ganz besonders von jungen Frauen und Mädchen favorisiert wurden. Wer die Teile kennt, kann sich denken, warum. Es spricht mit der Story, Thematik, Erzählweise und den Figuren ganz klar das weibliche Zielpublikum an. Für meinen Geschmack waren diese Teile zu schnulzig, kitschig, sentimental. "Die Rosamunde Pilcher unter den Final Fantasies", quasi. Die Stimmung der Balamb Garden-Musik, mit der das Spiel anfängt, erinnerte mich irgendwie an "Kumbaya my lord, kumbayaaa".
    Wenn man sich das Opening von FFVII und FFVI dagegen vor Augen hält: graue, düstere Cyberpunk-Romantik in alter Ruhrpott-Industrie-Kulisse mit einem reißerischen Terroranschlag auf einen Reaktor. Die Figuren in FF7 zum Vergleich: Cloud mit seinem XXL-"Brotmesser"; Barret, ein Mr. T mit Tatoos und MG-Armprothese; Cid mit Dreitagebart, Kippe im Maul und seiner Schnodderschnauze. Demgegenüber stehen in FFVIII: die liiiebe Selphieee; die adrette Quistis; der romantische Nilli Vanilli-Verschnitt Laguna (könnte ich mir gut auf einem Bravo-Poster vorstellen); Rinoa, Stilikone für so manche Spielerin, mit ihrem treu-lieben Hund Angel (ach, wie süß...); Xell und Irvine, die in ihren Outfits eine super 90er-Boygroup abgeben würden.
    Diesem Eindruck schließen sich die Dialoge und die Storyline an, die wie eine Daily Soap aufgebaut ist. Mit trivialen Alltags- und Beziehungsnöten, Liebeskummer, Sehnsucht. Alle sind irgendwie in irgendwen verliebt, halten Händchen... *hach*. Die eigentlich wichtige Geschichte mit dem Endboss und ihrem Hintergrund geht dabei ein wenig unter bzw. wird kaum so tiefgründig erzählt wie in FF6 und FF7. Der Fokus liegt mehr auf Squall als Frauenschwarm (natürlich wie alle Charaktere in FFVIII extrem gut aussehend!). Einem begehrenswerten, doch unnahbaren Romeo, der sich selbst erst als strahlenden Helden finden muss (typisches Moment eines Entwicklungsromans). Seine muffelige Verschwiegenheit wird kurioserweise von den weiblichen Spielfiguren als mysteriös und interesseweckend empfunden.* Dieses Prinzip schlägt bei jungen Frauen offenbar immer wieder ein: ein begehrenswerter, ungeschliffener Diamant, der noch hier und da zurecht gestutzt werden muss und dessen romantische Ader erst noch wie ein Schatz ausgegraben werden muss. Neben diesen sechs Hauptcharakteren gibt es diesmal leider keine Bonus-Charaktere. So gibt es hiermit wenigstens einen Teil der Reihe, bei der auch die weiblichen Geschmäcker nicht zu kurz kommen. Muss ja auch mal sein!
    * (Wenn ich an die lebensbejahende, weltenerobernde, oberflächliche, wählerische Social Media-Selfie-Generation denke, fällt es mir schwer vorzustellen, dass so trübselige, muffelige, unfreundliche Menschen in der Realität derart im Mittelpunkt stehen, geschweige denn überhaupt Aufmerksamkeit kriegen).


    Spielmechanik:
    Der obige Punkt macht den Teil für mich hingegen noch nicht so schlecht (wäre ja bloße Geschmacksfrage). FFVIII hat die schlechteste Spielmechanik von allen Teilen der zweiten Generation. Das Draw-System habe ich immer schon verflucht und jetzt, nachdem ich das Spiel nach 15 Jahren noch einmal gespielt habe, verfluche ich es noch mehr! Man kommt einfach nicht drum rum, fast ein Drittel der Spielzeit mit "Drawen" zu verbringen (also dem einzelnen Absaugen der Zaubereinheiten von Gegnern). Weil man ohne Kopplung dieser Zauber an die Statuswerte kaum eine Chance gegen diverse Gegner hat. Und weil man diese Zauber einerseits zur Aufrechterhaltung hoher Statuswerte braucht und andererseits jeden verbrauchten Zauber wieder umständlich ersetzen muss (durch Drawen oder später durch zig gefarmte Items und Wandler-Abilities), möchte man sie im Kampf dann gar nicht mehr verbrauchen. Wie schön unkompliziert das Mana Points-System doch war! Einmal Substanz eingesammelt, geht nichts mehr verloren. Einmal die Zeit in Training dieser investiert, bleiben alle Substanzen auch so! Keine Zeit wurde da umsonst investiert.

    Der zweite demotivierende Punkt in der Spielmechanik ist die hohe Bedeutung von Items. Einmal, weil sie ein sinnvoller Ersatz sind für die besser nicht anzurührenden Zauber sind, und zum anderen weil hier enorm viel gefarmt werden und umgewandelt werden muss. Paradebeispiel: die Waffen. Sie werden nicht einfach gekauft, nein, man benötigt zuerst mal die Waffen-Magazine, die einem quasi einen Einkaufszettel in die Hand drücken und sagen, welche Item-Rohrstoffe für welche Waffe benötigt wird. Die Quellen dieser Rohstoffe werden unüberschaubar, wenn man bedenkt wie viele Gegner es als Quelle gibt (stehlen/gewinnen), wie viele Karten zum Wandeln in Items herhalten können und wie viele verschiedene Wandler-Abilities von und für Items es gibt. Die alten Waffen gehen durch das Aufrüsten verloren. Eine strategische Rolle haben die Waffen, z.B. durch Effekte oder diverse Eigenschaften, auch nicht wirklich.
    Für viele andere Items, Feindeskönnen-Techniken, G.F.-Abilities und Zauber benötigt man später ebenfalls z.T. diese Wandler-Abilites. Leider gibt es einige wertvolle Items/Abilities (z.B. die Schleife) nur in der Chocobo-World, für die man eine Pocket-Station benötigt. Der Großteil der Vervollständigung der Ausrüstung und Inventare läuft auf Farmen hinaus, anstatt sich wie sonst alles nötige aus Dungeons und Sidequests-Aufgaben ergattern zu können. Und so muss man sich erstmal mühselig aus vielen umfangreichen Tabellen einen "Einkaufszettel" und eine "Wandler-Anleitung" basteln. Nun ja, hat immerhin etwas Anspruch für den eigenen Hirnschmalz - ähnlich wie der Händlermarkt der Antike in Secret of Evermore.


    Gameplay:
    Ebenso demotivierend ist das Fehlen von einzusammelnden, wertvollen Schätzen in den Dungeons, die für die Kämpfe dauerhaft bedeutend wären. Es gibt nicht einmal Schatzkisten, auch keine Rüstungen oder Accessoires, die man anlegen kann und einen Motivationsfaktor bei Sideqeusts darstellen könnten. Alles reduziert sich auf GFs und ihre Abilites und mühselig zu ziehende Zauber, die man vorrangig koppeln sollte.
    Die Sidequests sind im Umfang ausreichend. Leider bieten sie spielerisch nicht so viel Abwechslung wie in FFVII. Eigentlich muss man wie in einem klassischen Adventure nur mit Leuten in einem Dorf reden und dabei eventuell Schlüsselitems finden (Schumidorf, Winhill) oder nur durch einen Dungeon rennen und alles platthauen bzw. eine GF besiegen (Centra-Ruine, Forschungsinsel). Da reißt man sich den Allerwertesten auf, um eine Statue zu errichten oder hätte für eine Bonus-Quest-Leistung einen Wanderorden verdient, und erhält dann für seine Mühen am Ende des Sidequest ... *Trommelwirbel*... einen Flare-Stein! Ein einziges Mal zur Belohnung einen Zauber sprechen dürfen, boah ey! (<- Die Ironie meiner Begeisterung dürfte schwer zu übersehen sein).
    Rein vom Spielerischen bietet neben dem Chocobowald-Sidequest nur Triple Triad etwas Gameplay-Abwechslung und obendrein etwas gänzlich Neues innerhalb der FF-Welt. So viel spielerische Abwechslung wie in FFVII bleibt hingegen unerreicht: Motorrad-Highway-Schlacht, Snowboard-Rennen, Achterbahn-Railgunshooter, Strategie-Spiel am Fort Condor a la Command & Conquer, U-Boot-Spiel, Chocobo-Rennen- und Zucht, Kampfarena mit tollen Preisen, diverse kleinere Minispielchen und interaktive Beteiligungen des Spielers mit vielen einfallsreichen Steueraufgaben innerhalb der Side- und Hauptquests.


    Schwierigkeitsgrad:

    Ich empfinde Teil 8 etwas schwerer als Teil 6, 7 und 9. Besonders die erste Spielhälfte. Objektiv würde ich das neutral werten, subjektiv stört es mich ein klein wenig. Ich würde diesen Umstand vor allem auf die Kampfmechanik zurückführen, bei der sich Zauber nicht mehr auf alle Ziele gleichzeitig ausführen lassen, sondern nur über Umweg mit Tripel auf 3 Ziele der Wahl. Weiterhin wegen der oben erwähnten Notwendigkeit aufwendig zu drawen, koppeln, farmen und wandeln. Die Kämpfe sind diesmal insgesamt zäher und viiiiiel langatmiger ohne GF-Aufrufe. Und das nicht nur, weil die Gegner-Level sich dem eigenen anpassen. Die ATB-Leisten werden bei jeder Einstellung von allen Aktionen und ellenlangen Zwischenpausen danach unterbrochen (der Kampf gegen Cerberus im Tripel-Zustand mit meinem Reflek-Zustand hat eine Stunden gedauert - ohne GFs).
    Es ist darüber hinaus viel Potential verschenkt worden, in dem die Anzahl der im Kampf nutzbaren Befehle pro Charakter auf Drei beschränkt wurde (neben Angriff). Da bleibt kaum Spielraum für Strategie, Freiheit und Spielereien wie mit den vielen Befehlen und Substanzkombinationen in FFVIII. Die für FF typischen Limits sind auch sehr begrenzt einsetzbar. Und zwar meist nur kurzzeitig, wenn ein Charakter im kritischen HP-Bereich liegt. In meinen Augen eine Schikane. Das erste, was ich an Befehlen aufsuche, wenn ich kurz vor'm Exitus bin, ist ein Heiltrank/Heilzauber! Außerdem sind die Anzeigen im Kampf sehr sparsam eingesetzt, wie die Ausstattung eines Ikea-Bücherregals: nur das Allernötigste!
    Mir kommt FFVIII im Vergleich zu anderen FF-Teilen vor wie ein "Survival-RPG": mit wenig Möglichkeiten möglichst effektiv und clever arbeiten. Da können einfache Zustandszauber wie Blind auf einmal eine entscheidende Hilfe darstellen, WENN sie denn mal treffen (es gehen sogar Hi-Potions daneben! - "miss"). Die berühmte Omega-Weapon, die in Fachkreisen als die schwerste aller optionalen Superbosse der FF-Reihe angesehen wird, ist wohl vor allem deshalb so schwer in FFVIII. Doch bei dem fetten Brocken liegt dann ausnahmsweise ein Reiz für mich: in der Herausforderung, so viel wie möglich aus dem Spiel herauszuholen und so stark wie möglich zu werden.


    Grafik, Musik und Aufmachung:
    Nun mal was Positives. Die Grafik ist innerhalb der zweiten FF-Generation für PS1 eine sensationelle Weiterentwicklung. Selbst aus heutiger Sicht bin ich beeindruckt von manch fotorealistischen Hintergründen und Animationen. Auch der Soundtrack ist im Großen und Ganzen einer der besten. Die Tracks und die enorme Atmosphäre, die sie erzeugen, sind meistens sehr passend zu den Situationen. Die Animationen der Guardian Forces sind auch beeindruckend, cool oder witzig in Szene gesetzt. Und die Gestaltung der Figuren und Monster ist ebenfalls gelungen und ansprechend. Der erwachsene, realistische Stil erinnert mich stark an die neuesten FF-Teile (FFXV z.B.). Und doch kommt hier im Gegensatz zur dritten FF-Generation (ab FFX) der Humor nicht zu kurz*. Die Steuerung und alles Technische sind, zu guter Letzt, tadellos. Da konnte man von einem Final Fantasy noch nie was anderes erwarten.
    *Was bleibt auch anderes übrig? Wenn ein kleiner, süßer Wautzi wie Angel (fragt mich nicht nach der Rasse) es schafft, in einem Limitbreak einen größeren Schaden zu verursachen als ein gigantischer Raketenhagel aus der Highwind, würde es noch unglaubwürdiger wirken, wenn sich das Spiel durchweg selbst ernst nimmt ;-).



    Fazit zum "Kleinen Bruder von FFVII" - Grob gefühlte Noten:
    Story/Stil: 2+
    Spielmechanik: 4-
    Gameplay: 3+
    Schwierigkeitsgrad: 2
    Grafik/Musik/Aufmachung: 1
    Gesamt-Note: 2 (mit einem kleinen Minus)

    Für Final Fantasy-Maßstäbe: Note 3-.
    Von der zweiten Generation (FFVII-IX) empfinde ich FFVIII als den schlechtesten Teil. Aber noch um WELTEN besser als die ganze dritte FF-Generation und die westlichen Next-Gen-RPGs.
    Geändert von Faustus (31.3.16 um 19:24 Uhr)
    Either you die a hero or live long enough to see yourself become the villain.

    > Signatur-Erweiterung <

  3. #3
    Super-Moderator Benutzerbild von Balmung
    Im Spiele-Forum seit
    Feb 07
    Beiträge
    1.474
    Zitat Zitat von Faustus
    FF8 und FF10 sind die beiden Final Fantasy-Teile, die im Vergleich zu den übrigen Teilen der Reihe ganz besonders von jungen Frauen und Mädchen favorisiert wurden. Wer die Teile kennt, kann sich denken, warum. Es spricht mit der Story, Thematik, Erzählweise und den Figuren ganz klar das weibliche Zielpublikum an. [...] Diesem Eindruck schließen sich die Dialoge und die Storyline an, die wie eine Daily Soap aufgebaut ist. Mit trivialen Alltags- und Beziehungsnöten, Liebeskummer, Sehnsucht. Alle sind irgendwie in irgendwen verliebt, halten Händchen... *hach*.[...]
    Und diese Thematik ist rein zufällig "Liebe" mit allem drum und dran? Bzw. willst Du FFVIII ernsthaft unterstellen, es sei eine übelste Teenie-Schnulze in Videospielform?

    Warum bloß empfinde ich dann diese 'Alltagsnöte' nicht als so trivial, wenn auch für den Moment bloß auf dieses Spiel bezogen...? Vielleicht weil ich mich etwas mehr mit den Thematiken dieses Spiels auseinandergesetzt habe. Wenn ich mir aber Deine Sektion "Story/Stil" so durchlese, zwingt sich mir der Eindruck auf, dass Du selbst dies nicht weiter als über die Charaktere hinaus getan hast. Und dabei sollte klar sein, warum die Charaktere hier -so- dargestellt werden, geschweige denn das Thema "Liebe" eine so große Rolle spielt.

    Daher umso schöner, dass Du zumindest von Dir aus schreibst, dass Du hier "mehr eine Meinung denn ein Review" bringst; so muss man sich wenigstens nicht allzu sehr darüber wundern, wie oberflächlich Du die Charaktere hier eigentlich darstellst.* Dass hier womöglich auch Personen mitlesen, die diesen Titel nicht kennen bzw. ihn noch spielen wollen und sich daher vorab über ihn informieren, scheint Dir also recht egal zu sein. Bei der hier von Dir an den Tag gelegten Objektivität (oder besser Subjektivität) läge es daher auch nicht 'mal so fern, wenn viele bereits beim bloßen Lesen besagter Sektion das Weite suchen. Zu Unrecht, wie Du eigentlich wissen solltest, da die Charaktere in VIII (und auch X) deutlich mehr zu bieten haben als dieses - ich nenne es jetzt mal so -, "Hot Teens in Love"-Image, dass Du ihnen hier anzudichten versuchst.


    *Selphie z.B. ist 'lieb'? Also wenn ich von ihrer übertrieben heiteren Art sowie Hingabe in Puncto Freundschaft einmal absehe, habe ich sie eher so Erinnerung, dass sie ziemlich schnell zu unbedachten Entscheidungen tendiert. Vor allem ihre Neigung zu 'zerstörischen Handlungen' wäre für mich persönlich wohl auf Dauer ein Grund, nicht länger als unbedingt nötig in ihrer Nähe zu verweilen.


    Normalerweise gehe ich auf etwas wie das hier gar nicht erst ein, da Charaktere und/oder Storylines schlußendlich reine Geschmackssache sind. Daher erspare ich es mir an dieser Stelle auch, Gründe zu nennen, warum genau z.B. die Hauptcharaktere in FFVII ein vor Klischees nur so triefender Haufen sind. Stattdessen greife ich den Punkt auf, mit dem Du bereits relativ zu Beginn Deines Beitrages zeigst, dass Du, als selbsternannter FF-Veteran, mit dem von Dir hier geschilderten Vergleich zwischen (insbesondere) FFVII und VIII ziemlich auf dem Holzweg bist:

    Wenn man sich das Opening von FF7 und FF6 dagegen vor Augen hält: graue, düstere Cyberpunk-Romantik in alter Ruhrpott-Industrie-Kulisse mit einem reißerischen Terroranschlag auf einen Reaktor. Die Figuren in FF7 zum Vergleich: Cloud mit seinem XXL-"Brotmesser"; Barret, ein Mr. T mit Tatoos und MG-Armprothese; Cid mit Dreitagebart, Kippe im Maul und seiner Schnodderschnauze. Demgegenüber stehen in FF8: die liiiebe Selphieee; die adrette Quistis; der romantische Nilli Vanilli-Verschnitt Laguna (könnte ich mir gut auf einem Bravo-Poster vorstellen); Rinoa, Stilikone für so manche Spielerin, mit ihrem treu-lieben Hund Angel (ach, wie süß...); Xell und Irvine, die in ihren Outfits eine super 90er-Boygroup abgeben würden.
    Hast Du hierbei eigentlich auch nur für eine Sekunde bedacht, dass
    • die Welt von VIII für eine gewisse Zeit weniger düster wirkt, da die 6 Hauptcharaktere im Vergleich zu denen aus VII (Yuffie ausgenommen) jünger und dementsprechend naiv(er) sind,
    • sowohl der Name der Schuleinrichtungen im Spiel ("Gardens") als auch der Spezialeinheit des Balamb-Gardens selbst ("SEED") nicht einfach so gewählt wurde
    ?

    Fakt ist, dass der Großteil der Charaktere, die in VIII auch nur ansatzweise eine Bedeutung für die Story haben, Menschen im Alter zwischen 10-20 Jahren sind - Kinder also. Das fängt bei so manch Unterstufler des Balamb-Garden an und hört - man mag es kaum glauben -, bei Laguna Loire auf, denn der markiert sozusagen den Übergang zu den erwachsenen Charakteren wie Edea (Kiros und Ward zählen btw. dazu). Wenn auch nur bis zu Beginn von CD2, denn da wird ja gezeigt, dass Laguna durch die Begegnung mit dem Charakter Raine sein bisheriges, um genau zu sein ziemlich rücksichtsloses Leben überdachte und dadurch schlußendlich reifer wurde.
    --- Und damit hätte ich auch schon jene Wörter genannt, die nicht bloß erklären warum die Charaktere in FFVIII -so- dargestellt werden, sondern vor allem die das Kernthema beschreiben. Und diese Thematik nennt sich "Erfahrungen sammeln, reifen und somit erwachsen werden". Oder in einem Wort: "Leben".

    Gehörten Freundschaft, das sich entwickelnde Interesse für's andere Geschlecht (und somit u.a. auch Liebe) sowie der [Ich weiß nicht, was das Leben bringen wird/wo ich mal stehen werde]-Aspekt nicht auch irgendwie dazu? Bzw. tut all diese Dinge und vieles mehr nicht jeder junge Mensch durchleben? Meines Wissens schon. Von daher finde ich es ziemlich bescheiden, dass Du die Charaktere aus VIII abstrafst, obwohl sie im Endeffekt ihren Hintergrund im selben Maße erfüllen wie jene aus VII.

    Und da es Dir ja anscheinend nicht aufgefallen ist: In nahezu allen FF-Ablegern ist die Erscheinung der Charaktere 'sehr gut', wobei VIII einfach nur den Punkt markierte, an dem dieser Umstand auch abseits der Sequenzen zur Regel wurde, da erst auf der PS1 die grafischen Möglichkeiten dazu geboten waren. Sowieso trifft man ein solches Design in Japano-RPG's ziemlich oft an (wenn nicht gar der Standard). Dass Du also u.a. ernsthaft exakt diesen Umstand dazu heranziehst, um die 'Tatsache', dass sich VIII in erster Linie an besagte Zielgruppe richtet, zu untermauern, ist echt amüsant. Dann sind die FF-Charaktere halt mal etwas ansehnlicher bzw. stylischer gestaltet worden. Who cares?


    Und damit zum Spiel selbst:
    Zitat Zitat von Faustus
    Der zweite demotivierende Punkt in der Spielmechanik ist die hohe Bedeutung von Items. Einmal, weil sie ein sinnvoller Ersatz sind für die besser nicht anzurührenden Zauber sind, und zum anderen weil hier enorm viel gefarmt werden und umgewandelt werden muss.
    Ich weiß nicht, ob man es so unbedingt als 'demotivierend' bezeichnen kann, wenn die Items in einem Game endlich einmal so richtig miteinbezogen werden. Wenn ich mir all die anderen FF-Ableger - das in III und V zum Einsatz kommende Job-System sowie etwaige Spezialtechniken wie z.B. Rikku's "Basteln" (FFX) für den Moment nicht berücksichtigt -, anschaue... Nun, irgendwann dümpeln die Items da nur noch vor sich hin, von den Waffen usw. 'mal abgesehen. Findest Du Das etwa motivierend? Ich absolut nicht.

    FF8 hat die schlechteste Spielmechanik von allen Teilen der zweiten Generation. […] Man kommt einfach nicht drum rum, fast ein Drittel der Spielzeit mit "Drawen" zu verbringen. Weil man ohne Kopplung dieser Zauber an die Statuswerte kaum eine Chance gegen diverse Gegner hat. Und weil man diese Zauber einerseits zur Aufrechterhaltung hoher Statuswerte braucht und andererseits jeden verbrauchten Zauber wieder umständlich ersetzen muss (durch Drawen oder später durch zig gefarmte Items und Wandler-Abilities), möchte man sie im Kampf dann gar nicht mehr verbrauchen.

    [+ vieles Andere, dass ich nicht zitiere, weil Du erst im folgenden Absatz zum entscheidenden Punkt von alledem kommst.]

    Es ist darüber hinaus viel Potential verschenkt worden, in dem die Anzahl der im Kampf nutzbaren Befehle pro Charakter auf Drei beschränkt wurde (neben Angriff). Da bleibt kaum Spielraum für Strategie, Freiheit und Spielereien wie mit den vielen Befehlen und Substanzkombinationen in FF7. Die für FF typischen Limits sind auch sehr begrenzt einsetzbar. Und zwar meist nur kurzzeitig, wenn ein Charakter im kritischen HP-Bereich liegt. In meinen Augen eine Schikane. Das erste, was ich an Befehlen aufsuche, wenn ich kurz vor'm Exitus bin, ist ein Heiltrank/Heilzauber! Außerdem sind die Anzeigen im Kampf sehr sparsam eingesetzt, wie die Ausstattung eines Ikea-Bücherregals: nur das Allernötigste!
    Mir kommt FF8 im Vergleich zu anderen FF-Teilen vor wie ein "Survival-RPG": mit wenig Möglichkeiten möglichst effektiv und clever arbeiten. [...].
    Der markierte Satz trifft es eigentlich ziemlich gut, weswegen ich mich frage, warum Du über mehrere Absätze erklären musstest, wie unflexibel VIII im Gegensatz zu so manch anderen FF-Ableger, allen voran -natürlich- VII doch angeblich ist, anstatt von vornherein zu sagen, was für jeden ersichtlich sein sollte, der sich mit VIII zumindest etwas beschäftigt hat: Es ist kein klassisches, rundenbasiertes J-RPG in diesem Sinne mehr. Unter anderem deshalb steht zumindest für mich von vornherein fest, dass das Fehlen von Schatzkisten und vergleichbaren klassischen RPG-Elementen hier nicht so sehr ins Gewicht fällt.

    Jedenfalls: Anstatt das Spiel unter zumindest diesem Gesichtspunkt zu bewerten (ggf. sogar allgemein betrachtet), regst Du Dich lieber darüber auf, wie beschissen etwa das Draw-System ist und dass man auf Dauer an das Drawen(Ziehen) von Zaubern gebunden ist, ohne dabei zu bedenken, dass man nicht zwingend eine große Anzahl selbiger braucht, damit man fähig ist das Hauptspiel zu schaffen. Davon abgesehen sind die Angriffs-Zauber hier einfach zu schwach geraten, als dass man sie so wirklich zum Anrichten von Schaden gebrauchen könnte; das ist so ein Punkt den ich persönlich sogar ein bisschen bemängele. Gegen die Heil- und Support-Zauber hingegen kann man nichts sagen.
    Ich könnte Deine Kritik an diesem System absolut nachvollziehen, wenn da nicht noch die Option "Draw: Zaubern" wäre, mit der man die Zauber eines Gegners auch gegen ihn selbst anwenden kann. Du glaubst gar nicht, wie vielen Gegnern man auf diese Weise beikommen kann. Und wenn man nun noch die "EL-Abwehr" korrekt einsetzt (die meisten Gegner nutzen ja Elementartechniken), bleibt einem 'ne ganze Menge Stress erspart.

    Allein schon wegen dieser Dinge weise ich die Aussage entschieden zurück, dass einem kaum stragetischer Spielraum geboten wird. Denn gerade dadurch, dass man überlegen muss, wie genau man nun vorgeht, ergeben sich etliche Möglichkeiten, die Kämpfe zu gewinnen. Dass diese im Vergleich zu anderen Ablegern länger dauern können, tut denke ich niemand bestreiten. Aber wo ist denn hierbei bitte das Problem? Viele J-RPG's (etwaige FF's inbegriffen) haben damit zu kämpfen, dass sie zu leicht geraten sind, was u.a. daher rührt dass man oftmals bloß den Erfahrungslevel steigern muss, um beispielsweise einen Boss besiegen zu können.

    Nun ja, da dieser Beitrag schon viel zu lang geraten ist, nachfolgend bloß eine kurze Zusammenfassung dessen, was FFVIII zusätzlich zu den bereits genannten Dingen so hergibt:
    • Massig Ability- und Zauber-Kombinationen mit den Charakteren, wobei zweitere Kategorien (wie halt z.B. besagte EL-Abwehr) zugeordnet werden und dort je nach Stärke des Zaubers und gekoppelter Anzahl unterschiedlich gut ausfallen,
    • Gegner, die sich dem eigenen Level anpassen und somit den altbackenen [Bin ich zu stark, ist der Gegner (einfach schon) zu schwach.]-Umstand mal eben fast außer Kraft setzen,
    • Limits, deren Dauer man beeinflussen und somit sehr flexibel einsetzen kann (während man bei VII, IX und X bloß die Limitleiste füllen tut und es einsetzt; bei ersterem muss man dies sogar, da hier ohne Weiteres bzw. entsprechende Substanzen der reguläre Angriff komplett flöten geht.),
    • tonnenweise Items, die man endlich mal braucht, und zwar nicht nur zur Heilung.

    All diese Dinge gestatten es dem Spieler praktisch, sich den Schwierigkeitsgrad selber festzulegen. In welchem FF-Ableger hast du soetwas schon, d.h. ohne auf das jeweilige System möglicherweise komplett zu verzichten? In erster Linie bei FFIII und V, deren Job-System man schon relativ gut mit dem Koppelungssystem vergleichen kann, da man oftmals eine auf die Gegner beinahe schon abgestimmte Job-Zusammenstellung haben muss; andernfalls schicken einen spätestens die Bosse auf die Matte. Wie viele Befehle hat man hier jeweils im Kampf? Je nach Job so 3-5.

    Wenn Du, Faustus, also meinst, dass Strategie resp. strategischer Spielraum in erster Linie aus der anzahlmäßigen Vielfalt im Kampf herrührt, schränkst Du Dich von vornherein ziemlich ein. Womit das Problem schlußendlich nicht einmal so unbedingt bei FFVIII, sondern bei Dir selbst liegt.

Ähnliche Themen

  1. Final Fantasy VIII (8)
    Von WhiteDevilEE im Forum Final Fantasy 8
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 26.6.07, 21:57
  2. Final Fantasy VIII
    Von Darksunny im Forum Final Fantasy 8
    Antworten: 132
    Letzter Beitrag: 24.10.05, 14:28
  3. Final Fantasy VII vs. Final Fantasy VIII
    Von Snaptrax im Forum Final Fantasy
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 17.8.05, 13:11
  4. final fantasy VIII
    Von Maguiare im Forum Final Fantasy 8
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 5.7.04, 19:00
  5. Final Fantasy VIII
    Von Lady17 im Forum Final Fantasy 8
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 27.9.03, 15:54

Lesezeichen

Forumregeln

  • Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
  • Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.
  •