Zeige Ergebnis 1 bis 1 von 1

Thema: Die Nordlandtrilogie

  1. #1
    Gestαlteηwαηdler Benutzerbild von Pergor
    Im Spiele-Forum seit
    Aug 06
    Ort
    Turm des Magiers
    Beiträge
    2.541

    Die Nordlandtrilogie

    Gute Gelegenheit, mal auf meine persönlichen Lieblingsspiele hinzuweisen. Hier gibt's zwar keine gute Grafik, wohl aber andere Qualitäten. Wobei "gut" auch Ansichtssache ist, denn obgleich die Grafik dieser Spiele technisch gesehen ihrer Entstehungszeit entsprechend schlecht ist, so ist sie doch sehr malerisch und atmosphärisch. Meine absoluten Lieblinge im Bereich der Computerspiele.

    Die Nordlandtrilogie


    Diese Trilogie von Attic, die auf dem Regelwerk des Schwarzen Auges (DSA) basiert, setzt sich aus den folgenden drei Teilen zusammen:



    Da das Spielprinzip in allen drei Spielen im Grunde identisch ist, werde ich zunächst einmal dieses ganz prinzipiell beschreiben, bevor ich mich den einzelnen Teilen im speziellen widme. Die folgenden von mir verwendeten Screenshots entstammen dem dritten Teil der Trilogie. Das habe ich jetzt ganz willkürlich gewählt, die CD hatte ich gerade zur Hand.

    Allgemein:

    Das Spiel ist ein Rollenspiel, und zwar durch und durch rundenbasiert (was den Kampf betrifft). Also kein actionlastigen Klickorgien oder Tastaturmalträtierungen, das Gameplay ist gemächlich und lässt dem Spieler (fast immer) alle Zeit der Welt. Das Spiel kann man auf zwei Arten beginnen: Entweder man geht zunächst in die Heldengenerierung und generiert sich die Helden, mit denen man das jeweilige Spiel absolvieren möchte. Das ist, insbesondere wenn man wirklich gute Helden haben möchte, manchmal etwas zeitintensiv, da bei der Generierung viele Werte/Eigenschaften zunächst gewürfelt werden. Wer also seine Helden sehr gut haben möchte, muss unter Umständen sehr häufig würfeln. Das sollte es einem aber wert sein, verbesserte Werte kommen einem während des Spiels ja auch zu Gute. Andererseits hat der echte Rollenspieler natürlich auch mal Interesse daran, seine Helden gleich nach dem ersten Versuch zu nehmen und sie mit all ihren Stärken und - gegebenenfalls - Schwächen zu akzeptieren. Das kann jeder handhaben, wie er möchte. Wem das alles zuviel Arbeit ist, für den steht aber in dem Tempel, in dem man das Spiel beginnt, bereits eine von den Programmierern vorgenerierte vielseitige Heldengruppe bereit, mit der man dann gleich loslegen kann.

    Was ist zu tun? Man steuert eine Gruppe von 6 Helden (man kann auch weniger nehmen, wenn man möchte, aber für 6 Helden ist es prinzipiell konzipiert), und muss einen bestimmten Auftrag erfüllen. Der Weg dahin ist lang und kann durch allerlei Nebenquest natürlich erheblich verlängert werden. Zur Auswahl stehen einem folgende Heldentypen:

    • Krieger
    • Streuner
    • Gaukler
    • Thorwaler
    • Jäger
    • Zwerg
    • Magier (mit vielen unterschiedlichen Schulungen)
    • Hexe
    • Druide
    • Auelf
    • Firnelf
    • Waldelf


    Die Schulungen, auf die sich ein Magier bei der Generierung spezialisieren kann, sind:

    • Antimagie
    • Beherrschung
    • Beschwörung
    • Bewegung
    • Heilung
    • Hellsicht
    • Kampf
    • Verwandlung
    • Veränderung


    Dass man sich auf eine Schulung spezialisieren kann, heißt aber nicht, dass man nicht auch alle anderen Zauber erlernen kann. Die Schulung hat nur Einfluss auf einige Startwerte (ein Magier mit Schulung "Kampf" beispielsweise hat dann logischerweise verbesserte Startwerte bei Kampfzaubern) und bestimmt die Anzahl von Punkten, mit denen man diverse Zauber bei Stufenanstiegen steigern kann. Sprich, man kann sie schneller erlernen, bzw. das Wissen um diese Zauber schneller perfektionieren. Es sind aber für jeden Magier jeder Schulung auch alle anderen Zauber erlernbar.

    Zurück zum Allgemeinen: Jeder dieser Heldentypen besitzt nun ganz individuelle Stärken und Schwächen, und bestimmte Eigenschaften. Hoher Wiederspielwert ist also garantiert.

    Die Helden sind anfangs auf der ersten Stufe, und durch gewisse Aktionen, z.B. erledigte Aufträge oder bestandene Kämpfe, können die Helden AP (Abenteuerpunkte) sammeln und Stufen aufsteigen, wobei sie ihre Fähigkeiten verbessern können (was ja relativ normal für ein Rollenspiel ist).

    In Städten/Ortschaften/ Dungeons kann man frei herumlaufen, erkunden, Interaktionen an besonderen Gegenständen ausführen und so weiter und so fort. Zwei Bilder, die das prinzipiell verdeutlichen, findet ihr in folgenden Screenshots. Einmal in einer Stadt und einem in einem Dungeon (Turm eines Schwarzmagiers):

    Turm des Magiers
    In einer Stadt

    Der grüne Balken rechts neben dem Heldenbild steht für die LE. Der rote Balken (falls vorhanden) steht für die Astralenergie, die zum Wirken von Zaubern benötigt wird. Logischerwiese findet sich der rote Balken nur bei magiebegabten Helden wieder.
    Wie man sieht, ist ganz rechts noch ein siebter Slot frei. Man kann in allen drei Teilen seine Gruppe durch einen siebten Helden, einen NSC, verstärken. Diese muss man aber erstmal finden. Außerdem ist da (fast immer) vollkommen optional. Der NSC handelt (auch in Kämpfen) vollkommen eigenmächtig.

    Das Kampfsystem:

    Das Kampfsystem ist wie bereits gesagt vollkommen rundenbasiert. Jeder Held (und auch jeder Gegner) hat pro Runde eine bestimmte Anzahl an BP (Bewegungspunkten) zur Verfügung stehen, die er nach eigenem Gutdünken nutzen kann. Unterschiedliche Aktionen kosten unterschiedliche Anzahlen an BP. Laufen kostet pro Feld 1 BP, ein Angriff 3 BP, das Wirken eines Zaubers 5 BP. Man kann auch Gegenstände oder Waffen welchseln, das kostet 2 BP. Es gibt noch einige weitere Optionen, darauf möchte ich aber nicht weiter eingehen. Stattdessen folgen nun zwei weitere Screenshots, einmal wird das Kampffeld an sich gezeigt, und einmal die Kampfoptionen, bzw. die Textbox, in der sich die Auswahlmöglichkeiten befinden. Abschließend wäre noch zu sagen: Gewisse Aktionen (wie "Angriff" oder "Zauber wirken" beenden die Runde des Helden/Gegners, egal wieviele BP danach noch übrig wären. Man kann also nicht, wenn man ausreichend BP hat, zweimal hintereinander angreifen. Wieviele BP der Held hat, ist von vielen Faktoren abhängig (Körperkraft, Gepäck, Rüstung etc).

    Das Kampffeld
    Die Kampfoptionen

    Der Held im Spiel:

    Das schöne ist, dass einem in der Nordlandtrilogie sehr viele Talente/Zauber zur Verfügung stehen (selbst verhältnismäßig für ein Rollenspiel ist das ziemlich viele), die man beim Stufenanstieg vollkommen frei steigern kann, nach eigenem Belieben.
    Zunächst einmal kann man eine gute Eigenschaft (es gibt Körperkraft, Intuition, Gewandtheit, Fingerfertigkeit, Charisma, Klugheit und Mut) steigern, und dann versuchen, eine negative Eigenschaft (es gibt Aberglauben, Höhenangst, Raumangst, Goldgier, Totenangst, Neugier und Jähzorn) zu senken. Danach kann man bestimmte Talentpunkte auf die Talente verteilen und (bei magiebegabten Helden) danach noch Zauberpunkte auf Zaubersprüche verteilen. Natürlich gilt: Je höher der Wert, desto besser kann der Held das Talent, bzw. den Zauber. Grenzen liegen von -18 bis +18. Um einen Zauber zu beherrschen, muss der Wert mindestens bei -5 liegen, sonst steht er dem Helden nicht zur Verfügung.
    Es folgen einige Screenshots zum Helden im Spiel, seine Talente, sein Inventar, seine Ausrüstung und auch die Zauber.

    Kriegerin
    Magier

    Übersicht der Talente
    Die erlernbaren Zauber
    und noch weitere Zauber (ich sagte ja, recht hohe Vielfalt)

    Informationen/Gespräche

    Der Spieler muss/kann viele Gespräche mit anderen NSCs führen, sei es mit Händlern, Heilern, Geweihten, Einwohnern, Schmieden, und und und...
    Auch in Tavernen und Herbergen sind Gespräche möglich. Informationen braucht man, um weiter zu kommen, bzw. die Geschichte zu verstehen. Dazu sind Gespräche notwendig. Einen Screenshot eines Gesprächs seht ihr hier:

    Gespräch mit einem Wirt in einer Taverne

    Man kann (je nachdem, in welchem Stadium des Spiels man sich befindet) verschiedene Fragestellungen auswählen. Bestimmte Antworten sind notwendig, um die Geschichte voran zu treiben, bzw. um wertvolle Tips/Ratschläge zu erhalten.

    Mehr gibt es eigentlich allgemein nicht zu sagen. Im folgenden gehe ich noch auf die einzelnen Teile ein, umreiße kurz ihre Geschichte und weise auf Vor- und Nachtteile der einzelnen Teile untereinander hin. Obwohl das Spielprinzip gleich ist, gibt es natürlich Unterschiede (besonders hinsichtlich der Grafik und der Möglichkeiten der Interaktionen). Besonders lobenswert an diesen Spielen ist die musikalische Untermalung. Bisher konnte noch kein Spiel mehr durch so hervorragende Musik glänzen. Schafft eine unglaubliche Atmosphöre und zieht den Spieler voll und ganz in seinen Bann. Nahezu (wenn nicht sogar vollkommen) perfekt, besonders im ersten Teil, auf den ich jetzt eingehe.

    Die Schicksalsklinge


    Der erste Teil der Nordlandtrilogie ist natürlich insbesondere von grafischen Aspekt her der schwächste (in technischer Hinsicht). Dennoch ist die Grafik in diesem Spiel sehr malerisch und trotz allem wunderschön. Mich verzaubert sie immer noch, trotz Kenntnis des heutigen Standes der Technik. Gegenüber den beiden Nachfolgern der NLT ist die Grafik hier allerdings noch stark vereinfacht. Während man im obigen Screenshot eine schon recht ausgefeilte und verhältnismäßig detaillierte Stadt sehen konnte, sind die Städte (wie auch alles andere) in der Schicksalskinge noch sehr einfach gehalten. Hier mal die Stadt Thorwal, in der man den ersten Teil beginnt:

    Stadt Thorwal

    Man sieht, es ist alles wesentlicher simpler aufgebaut. Die Möglichkeiten haben sich auch innerhalb der vier Jahren, in denen die NLT geschaffen wurde, natürlich verändert. Aber meiner Meinung nach wird man die Grafik mit der Zeit lieben lernen (ich hoffe, ich klinge nicht zu euphemisierend).
    In der Schicksalsklinge (sowie auch im zweiten Teil) gibt es auch noch ein Reisesystem. Man kann etliche Ortschaften aufsuchen (eine große Karte der Region ist dem Spiel beigelegt) und erkunden. Eine Ansicht des Reisesystems gibt es hier:

    Das Reisesystem in DSA1

    Es wird natürlich vorkommen, dass man manche Strecken nicht innerhalb eines Tages bewältigt (z.B. im Gebirge besonders). Dafür gibt es natürlich auch die Funktion, zu rasten. Hier kann man jagen gehen, Kräuter suchen, Wachen aufstellen (denn es kann durchaus sein, dass man bisweilen des Nachts von unliebsamen Besuchern angegriffen wird) und schlafen. Eine Übersicht folgt hier:

    Rasten in DSA1

    Unterwegs gibt es natürlich auch allerlei Zufallsbegegnungen, Dungeons und so weiter. Für Abwechslung ist also auch zwischen den Städten gesorgt. Es gibt unheimlich viel zu erkunden, es dürfte nahezu unmöglich sein, alles in nur einem Durchlauf zu entdecken. Es hat bei mir Jahre gedauert, das Spiel in- und auswendig zu kennen, in allen Einzelheiten.

    Die Handlung:

    Die Region um Thorwal wird von einem Einmarsch der Orks bedroht. Die Helden bekommen den Auftrag, Grimring zu finden, ein legendäres Schwert, das schon seit langem verschollen ist. Es soll dabei helfen, die Orks zu vertreiben. Keiner weiß, wo es versteckt sein könnte oder ob es überhaupt existiert. Einziger Anhaltspunkt am Anfang: Die Adresse eines Nachfahren des Hetmanns Hyggelik (ihm gehörte das Schwert angeblich). Und so macht man sich auf auf eine lange und gefahrenvolle Reise...

    Die Schicksalskinge ist trotz gewisser Nachteile immer noch mein Favorit der Trilogie. Atmosphäre, Musik und beispielloser Freiraum an Möglichkeiten machen es dazu. Kaum ein anderes Spiel bietet soviel Freiraum hinsichtlich der Reihenfolge. Linearität: Fehlanzeige! Wirklich ein tolles Spiel.

    Sternenschweif


    Im zweiten Teil der NLT hat sich in Bezug auf die Grafik schon einiges getan. Von Gameplay her sehen die meisten in diesem Teil den stärksten. Auch hier gibt es wieder ein Reisesystem, das sogar noch bedeutender als im ersten Teil ist, denn man ist viel unterwegs, da das Svellttal längst nicht so dicht bevölkert ist wie die Region um Thorwal, die wir im ersten Teil kennen gelernt haben. Das Micro-Management wurde in diesem Teil sehr stark erweitert, was das Ganze auch durchaus erschwert. Die Musik ist immer noch himmlisch, fällt aber gegenüber dem ersten Teil etwa ab (meine höchst subjektive Meinung dazu).
    In Bezug auf die Grafik hier einmal die Ansicht einer Stadt im Svellttal:

    Stadt Kvirasim

    Das Reisesystem ist hier wie gesagt von entscheidender Bedeutung und ist auch hier wieder sehr abwechslungsreich gestaltet. Eine Übersicht darüber:

    Reisebildschirm
    Nächtliche Rast (Funktionen ähnlich wie im ersten Teil)

    Im zweiten Bild sieht man übrigens, dass ein Held tot ist. Ja, auch das kann natürlich passieren. Zwar kann man neu laden, aber gegebenenfalls kann man seinen Helden, wenn einem die Götter wohlgesonnen sind, auch in einem Tempel von einem Gott wieder beleben lassen. Aber nur bei bestimmten Gottheiten. Eine kräftige Spende könnte den Vorgang erheblich erleichtern.

    Die Handlung:

    Nun ist das Svellttal von den Orks bedroht. Es gilt, den Salamanderstein zu finden, ein mächtiges Artefakt. Dieses muss dem Zwergenpinzen Ingramosch übegeben werden, damit sich Elfen und Zwerge verbünden und gemeinsam gegen die Orks in den Kampf ziehen.

    Alles in allem sehe ich in Sternenschweif den schwächsten Teil der Trilogie (was aber immer noch großartig ist). Die Geschichte gefällt mir neben der Musik einfach nicht so sonderlich. Das heißt aber nichts, denn wie gesagt wird Sternenschweif im Allgemeinen als der beste Teil erachtet. Mit meiner Meinung befinde ich mich also eher in der Minderheit.

    Schatten über Riva


    Der dritte Teil ist grafisch gesehen (in technischer Hinsicht) der beste, logischerweise. Dennoch musste er viel Kritk einstecken, weil im dritten Teil das beliebte Reisesystem aus den ersten beiden Teilen weggelassen wurde. Aber mir persönlich macht es mehr Spaß als Sternenschweif. Die Musik ist größtenteils wieder klasse (manches ist allerdings schwach). Kritikpunkt: Das Spiel verläuft weitaus linearer als die beiden Vorgänger. Zwar gibt es viele Nebenquest, aber dennoch leidet das Spiel schon verhältnismäßig stark am "Tue X, bevor Y möglich ist"-Syndrom. Das ist in der Tat ein Minuspunkt. Aber er hat auch viele Vorteile: Die Geschichte ist toll, die Bedienung komfortabler als in den ersten Teilen, und die Grafik hier einfach am besten. Das muss man einfach so sagen. Auch wenn einem die Grafik nicht so wichtig ist, heißt es ja nicht, dass sie nicht auch ihren Teil beitragen kann. Und das tut sie hier.

    Weitere Screenshots zu diesem Spiel spare ich mir, weil ich ja oben für die allgemeine Beschreibung bereits Screenshots aus dem dritten Teil verwendet habe. Da ist alles wichtige enthalten.

    Die Handlung:

    In der Hafenstadt gehen merkwürdige Dinge vor. Man erhält von einer Travia-Geweihten den Auftrag, sich einfach mal umzuhören. Klingt harmlos, aber nach und nach kommt man hinter das eigentliche Geheimnis der Orkkriege und findet ihren Ursprung heraus. Nun gilt es also, das Problem an der Wurzel zu packen. Das Spiel endet in einem spannenden und bisweilen auch recht kniffligen Showdown und schließt die Trilogie damit rundum ab.

    -------------------------------------------------------------------------

    Insgesamt hat die NLT durchweg einen leichten bis moderaten Schwierigkeitsgrad, trotz diverser Stellen, in denen es beim ersten Mal Schwierigkeiten bereiten kann, den Handlungsverlauf weiter zu treiben. Die Kämpfe sind größtenteils recht gut zu bewältigen. Es lassen sich natürlich auch richtig zähe Brocken finden, diese bilden aber nicht unbedingt die Mehrheit und sind meist wie so vieles andere auch eh optional. Es gibt aber einige wirklich schöne Rätsel im Spiel, in denen Köpfchen gefragt ist. Vor dem Hintergrund, dass auch die Kämpfe ja strikt rundenbasiert sind, kann man also schon sagen, dass der Schwerpunkt der Trilogie auf Taktik und Logik liegt. Geschicklichkeit oder Reaktionsvermögen werden hier hingegen nicht benötigt (was ich fauler Sack immer sehr begrüße).

    So, das war's zu der Nordlandtrilogie von meiner Seite. Auf eines möchte ich noch hinweisen. Das tolle (unter anderem) an der Nordlandtrilogie ist, dass man seine Helden importieren kann. Das heißt, man kann seine Helden aus dem ersten Teik mit allen Gegenständen und der Erfahrung (also erlernten Zaubern/Talenten/Eigenschaften) mit in den zweiten Teil nehmen und vom zweiten Teil natürlich dann auch in den dritten. Man kann die NLT komplett mit den gleichen Helden duchlaufen, was einem - und das ist in einem Rollenspiel sehr wichtig - genug Zeit und Anlass gibt, sich mit seinen Recken zu identifizieren.
    Fazit: Ein Rollenspiel der alten Schule. Etwas gleichwertiges wird heute leider nicht mehr hergestellt. Ein Fan echter Rollenspiele muss diese Spiele einfach mal gespielt haben.

    Problem dabei: Die Spiele müssen natürlich auf einem wohlbekannten Auktionshaus ersteigert oder (mit Glück) auf einem Flohmarkt gekauft werden. Das kann bisweilen natürlich an's Geld gehen. Aber ich garantiere jedem, dass es sein Geld wert ist, wenn man über technische Mängel hinwegsieht und dem Spiel eine faire Chance gibt (mit ein klein wenig Geduld). Also: Kaufbefehl!

    Edit: Inzwischen gibt es eine neue Version. Amazon: Heldenedition.

    Ach ja: Es gibt im Netz ein Hilfeforum und auch angekoppelte Hilfeseiten zu der Trilogie, die sehr ausführlich und exakt sind. Falls sich also jemand zu dem Spiel austauschen möchte oder Hilfe braucht, falls er sich meinen Ratschlag zu Herzen nehmen sollte:

    Einmal der Link zum Forum: http://www.crystals-dsa-foren.de
    Und der Link zu den entsprechenden Hilfeseiten: http://nlt-hilfe.crystals-dsa-foren.de

    Anmerkung: Das nachträgliche Einsetzen dieser beiden Links wurde von einem Super-Moderator auf Nachfrage gestattet. Also bitte nicht dran rum moderieren!

    Nachtrag: Mittlerweile kann die Musik bei dsa-games kostenlos angehört werden (über einen Player, den man unten auf der Seite starten kann). Ideal zum Reinschnuppern in die tolle Musik der Nordlandtrilogie.
    Geändert von Pergor (24.5.13 um 19:11 Uhr)

Ähnliche Themen

  1. ACWW Benutzen die Bewohner die Möbel die man ihnen Schenkt?
    Von r.e.g im Forum Animal Crossing Wild World
    Antworten: 18
    Letzter Beitrag: 18.5.07, 23:33
  2. Reki- Die Geschichte Kamigawas/Ewige Herrschaft (sind die selten)
    Von Pupsboy im Forum Magic: The Gathering TCG
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 10.1.06, 23:40
  3. DSA Nordlandtrilogie
    Von rheadude im Forum PC & Mac Forum
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 26.8.04, 01:36

Lesezeichen

Forumregeln

  • Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
  • Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.
  •