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Thema: Jak X: Combat Racing

  1. #1
    ~ Zockerin Benutzerbild von Rhea
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    Jak X: Combat Racing

    Jak X: Combat Racing

    Genre: Rennspiel
    System: PlayStation 2
    Entwickler: Naughty Dog
    Anbieter: Sony Computer Entertainment Europe (SCEE) (UK)
    Website: http://www.naughtydog.com/
    USK: ab 6 Jahren
    Termin: 09.11.2005
    Sprache: deutsch
    Schwierigkeit: variabel

    Spielerläuterung:

    Das neue Spiel aus Sonys beliebter Serie um das Duo Jak und Daxter überrascht: Jak X entpuppt sich als reinrassiges Rennspiel. Wer Jak 3 gespielt hat, wird sich an die Missionen in der Wüste erinnern, bei denen Jak im Buggy unterwegs war und vom Artfakteaufsammeln bis zum Rennenfahren sehr vielfältige Aufgaben lösen musste. Dies nahm Naughty Dog als Basis für das etwas aus der Reihe fallende Jak X und bastelte darum ein Rennspiel, das sich wie eine Mischung aus Super Mario Kart und Burnout Revenge spielt.


    Zur Story:

    Chronologisch ist Jak X etwas nach den Ereignissen in Jak 3 angesiedelt: Jak, Daxter und deren Weggefährten aus den vergangenen Teilen sind zur Testamentseröffnung des vor kurzem verstorbenen Gangsterbosses Kras geladen. Dessen letzter Wille ist es, dass sein Team einmal die Kras City Grand Championship gewinnt. Weil Kras die fehlende Kooperationsbereitschaft der Auserwählten erahnt hat, mischte er dem servierten Wein ein langsam wirkendes, tödliches Gift bei - das Gegengift gibt es erst nach dem Sieg der Meisterschaft! Kras´ neues Rennteam ist damit zum Siegen verdammt.


    Zum Spiel:

    Im umfangreichen Tutorial wird Ihnen erklärt, wie die auf der Strecke verstreuten Items eingesetzt werden. Rotes Eco befeuert Ihre rückwärts gerichtete Waffe. Dadurch können Sie beispielsweise Minen legen oder einen Schutzschild um Ihren Renner aufbauen. Was genau es wird , entscheidet das Zufallsprinzip, wenn Sie neue Energie aufsammeln. Nach dem gleichen Muster funktioniert die nach vorne gerichtete Waffe, die mit gelbem Eco betrieben wird. Die Rennen bestreiten Sie immer mit buggyähnlichen Fahrzeugen, die für die teilweise abenteuerlichen Pisten bestens beschaffen sind. Sie fahren über Buckelpisten, durch Städte, über richtige Straßen oder durch die Wildnis, um ins Ziel zu kommen. Die zu bestehenden Wettbewerbe sind sowohl normale Rennen oder Grand Prix, als auch illustre und spaßige Disziplinen wie Freeze Rallye (Sie fahren allein gegen die Uhr um einen Kurs, auf dem Medaillen kurzfristig die Zeit einfrieren) oder auch Deathmatches, in denen der letzte Fahrer in einer Arena gewinnt.
    Ihnen stehen mehrere Flitzer zur Verfügung, die Sie den Anforderungen des nächsten Wettbewerbes gemäß auswählen können. Und weil das zurzeit einfach hip zu sein scheint, dürfen Sie Ihre Buggys im Aussehen und in der Leistung aufmotzen.


    Einzel- Mehrspieler Modus

    Leider zeigen sich im Einzelspieler-Modus leichte Macken. Das Fahrverhalten der Wüstenrenner erfordert jede Menge Übung, bis man ordentlich durch die Kurse kommt. Zu oft rutscht man am Anfang so unglücklich um die Kurven, dass man schließlich entgegen der Fahrtrichtung steht. Entsprechend gute Streckenkenntnis ist zusätzlich notwendig.

    Zudem erkennen Sie von Gegnern platzierte Hindernisse mitunter viel zu spät, um noch ausweichen zu können. Im Mehrspieler-Modus nimmt das Spiel aber schließlich die Hit-Hürde: Per Splitscreen, im LAN oder per Internet rasen Sie mit bis zu fünf Mitspielern um den Sieg. Dank der vielfältigen Extras eine gute PS2-Alternative zu Mario Kart.


    Eigene Meinung:

    Auch wenn es kein Offizieller teil 4 der Jak Reihe ist, finde ich das Spiel sehr gut geungen. Die Grafik ist echt gut und der Spielespass lässt nichts zu wünschen übrig. Obwol es ein Rennspiel ist, geht nichts von der eigentlichen Story verloren und macht auch noch länger Laune.
    Crash Team Racing Fans werden das Spiel lieben


    Screenshots:

    Jak X


    Gruß Mausi
    So viele Menschen leben in dieser Welt.
    Jeder verliebt sich in jemand anderen.
    Und wird von jemanden geliebt.
    …alle möglichen Menschen leben an allen möglichen Orten.
    Und unter all diesen Menschen hat er mich gefunden ...
    >>Er liebt mich!<<
    ~ Ich bin jetzt hier... Ich bin mit Ihm zusammen hier...
    Wir sind glücklich… ~ Ich bin glücklich!

  2. #2
    Meisterspieler Benutzerbild von Sly Boots
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    Jak X




    Entwickler: Naughty Dog
    Publisher: SCEE
    System: PS2
    Genre: Action-Rennspiel
    Sprache: Deutsch
    Altersfreigabe: 6



    Einleitung:
    Die Geschichte wiederholt sich.
    Bereits auf der PSone, hatte Naughty Dog ihre Crash Bandicoot-Reihe mit einem Racing-Game-Ableger abgeschlossen.
    Nach drei erfolgreichen Serienteilen, wollte man sich noch einmal mit einem Fun-Racer von den eigenen Spielfiguren verabschieden, bevor man sich einer neuen Franchise zuwandte.
    Jahre (und eine Konsolengeneration) später wurde dasselbe Schema dann auch bei der Jak (& Daxter)-Reihe auf der PS2 angewendet.
    Nach dem erfolgreichen Abschluss der Jak-Trilogie, hauten die US-Amerikaner einen Racing-Game-Ableger raus, über dessen Qualitäten ich euch im Folgenden berichten werde.
    Bleibt nur die Frage, ob der gute Nathan Drake ebenfalls durch ein Rennspiel düsen darf, ehe er von Naughty Dog auf Eis gelegt wird ...



    Story:
    Nachdem er in seinem letzten Abenteuer für die Rettung des gesamten Planeten sorgte, möchte man wohl meinen das Jak endlich als Held anerkannt und respektiert werden würde, oder nicht?
    Dem kriminellen Gesocks von Kras City scheint es jedenfalls am Allerwertesten vorbeizugehen, dass der blondhaarige Typ, den sie im Auftrag des örtlichen Gangster-Syndikates beseitigen sollen, ihrer aller Leben gerettet hat.
    Doch wie konnte es soweit kommen?
    Schuld an diesem Umstand trägt der verstorbene Waffenhändler Krew, für den Jak & Daxter bereits im zweiten Serienteil die Drecksarbeit erledigten.
    Dieser lädt „seine engsten Mitarbeiter“ Jak, Daxter, Keira, Ashelin und Torn zur Testamentseröffnung ein.
    Doch statt einer fetten Erbschaft für fleißige Dienste bekommen sie von Krews unwissender Tochter Rayn nur einen vergifteten Drink serviert.
    Damit Krews Handlanger mit dem lebensnotwendigen Gegenmittel herausrücken, bleibt den sechs nichts anderes übrig als am berüchtigten „Combat-Racing“ teilzunehmen, um die Meisterschaft zu gewinnen.
    Hierbei handelt es sich um den derzeit beliebtesten und brutalsten Sport aller bekannten Städte - und Krew war einer der größten „Fans“ dieses Rennsport-Events.
    In Wirklichkeit geht es jedoch um hohe Wettgewinne und eine offene Rechnung die Krew mit einem konkurrierenden Verbrechersyndikat zu begleichen hat.
    Klar das dieses nichts lieber sehen würde, als Jak, Daxter und die anderen auf der Rennstrecke verrecken zu sehen ...

    Die Handlung sollte man aus zwei Blickwinkeln betrachten: So mag sie für ein Racing-Game ziemlich gelungen und motivierend sein, wirkt für das Jak-Universum an sich allerdings reichlich aufgesetzt.
    Hier muss einfach jeder selbst entscheiden ob dies nun akzeptabel ist, oder nicht.
    Wenigstens gibt es ein Wiedersehen mit vielen liebgewonnenen Charakteren aus den Vorgängern, und die neuen Chars wie G. T. Blitz oder Razer machen auch eine ganz gute Figur.
    Aber alles in allem geht es in Jak X um das eigentliche Gameplay, und nicht um die Story oder die Charaktere.
    Wirklich schade ist jedoch, dass in Jak X der berüchtigte Daxter-Humor (Achtung Wortspiel) auf der Strecke bleibt.
    Immerhin sorgen G. T. Blitz und Pecker, welche das Ereignis kommentieren, für einige humoristische Einlagen.
    Schade ist es trotzdem, dass in diesem Ableger eines der großen Serien-Markenzeichen viel zu kurz kommt ...



    Gameplay:
    Jak X mag im Kern ein Rennspiel sein, aber wer jetzt denkt, dass alle Aufgaben darauf hinauslaufen als erster durchs Ziel zu brausen, der irrt gewaltig.
    Streckenrennen machen nämlich nur ca. die Hälfte der Fahr-Ereignisse aus, und selbst die laufen alles andere als „gewöhnlich“ ab - in Jak X krachts nämlich am laufenden Band!
    Aber der Reihe nach:

    Spielmodi: Zunächst einmal hat man die Wahl, ob man im „Abenteuer“-Modus oder im „Freundschafts“-Modus spielen möchte.
    Im Abenteuer-Modus spielt man die Story um die Vergiftung von Jak und Co. nach.
    Jak muss hier die vier Eco-Pokale gewinnen, um die Meisterschaft und somit auch Krews „Erbschaft“ zu überleben.
    Um am finalen Rennen eines Pokalturniers teilnehmen zu dürfen, muss er genügend Punkte gewinnen, welche er für einen Treppchenplatz in einem Rennevent erhält (Bronze 1 Punkt, Silber 2 Punkte und Gold 3 Punkte).
    Jedes Turnier besteht aus 18 regulären Event-Rennen, zwei Qualifikationsrennen (in denen man auf jeden Fall die Goldmedaille gewinnen muss, um am Pokalrennen teilzunehmen) und schlussendlich dem Pokalrennen selbst (welches ebenfalls mit der Erstplatzierung überstanden werden soll).
    Mit der Zeit werden hier auch neue Strecken, Rennwagen und Fahrer für den Freundschafts-Modus freigeschaltet.
    Im Freundschafts-Modus kann man dann ohne Storyballast alleine, per Splitscreen mit einem zweiten Spieler, oder Online, die unterschiedlichen Rennevents austragen.
    Neben der Eventart, der Strecke, dem Fahrzeug und dem Fahrer, kann man in diesem Modus auch noch andere Spielereien wie z. B. das Wetter einstellen - am Umfang mangelt es in Jak X also auf keinen Fall.

    Eco-Kräfte: Wenn mal wieder ein ausgebranntes, qualmendes Autowrack kreuz und quer über die Piste geschleudert wird, haben wir das in erster Linie den Eco-Superkräften zu verdanken.
    Diese liegen über die gesamte Rennstrecke verteilt und wollen eingesammelt werden.
    Gelbes Eco versorgt uns mit offensiven Waffensystemen wie Granaten, MGs oder Zielsuchenden Raketen, während Rotes Eco defensive Waffen für lästige Verfolger bereitstellt - eine gut platzierte Mine, oder ein schmieriger Ölfilm wirkt manchmal wahre Wunder ...
    Blaues Eco verpasst unserem Wagen Turbo-Energie, welche man in Eigenregie einsetzen darf, während Grünes Eco Schäden an unserem Flitzer repariert (und die Kisten werden viiiel Schaden einstecken müssen).
    Wer fleißig Kontrahenten abschießt oder selbst Schaden erleidet ohne gleich dabei in die Luft zu fliegen, der sammelt obendrein Dunkle Eco-Energie.
    Hat man genügend davon gesammelt, werden die Waffensysteme auf Stufe zwei aufgepowert und richten doppelte Schäden beim Feind an, oder erhalten einen zusätzlichen Effekt - doch Vorsicht, wenn unser eigener Wagen geschrottet wird, verliert man das wertvolle Dunkle Eco wieder.
    Es ist übrigens egal wie oft man in einem ausgebranntem Autowrack verendet, pro „Unfall“ kassiert man lediglich ein paar Sekunden Zeitverlust.

    Events: Für weitere Abwechslung sorgen insgesamt elf verschiedene „Events“.
    Am wichtigsten sind die „Streckenrennen“, in denen es darum geht - mithilfe von Waffengewalt - als erstes über die Ziellinie zu gelangen.
    In anderen Events wie dem „Todesrennen“, oder der „Rushhour“, geht es hingegen alleine darum Punkte für geschrottete Drohnenfahrzeuge zu scheffeln - hier geht es also eher um Zerstörung als Geschwindigkeit.
    Die Zerstörungswut der Veranstaltung geht sogar noch einen Schritt weiter, wenn die Fahrer in die Arena geschickt werden, um sich gegenseitig im „Todesmatch“ zu malträtieren, oder aber andere Kreaturen in der „Monsterjagd“ auszuschalten - Das Car Combat-Genre lässt schön grüßen.
    Im Vergleich dazu wirken die „Einfrier-Rally“ und die „Zeitprüfung“, wo man nur alleine gegen die Uhr fährt, geradezu pazifistisch.
    Dies nur mal als kleiner Einblick in die Vielfalt der Events, jede Event-Klasse hat seine eigenen speziellen Regeln und Anforderungen.
    Dies gilt auch für die Rennstrecken: Dinge wie Turbofelder, Sprungrampen und Abgründe dürfen in solch einem Spiel natürlich auch nicht fehlen.
    Für Abwechslung, Spielspaß und Anspruch wird also definitiv gesorgt.

    Fahrzeuge, Orbs, und Tuning: Im Verlauf des Spieles erhält man Zugriff auf verschiedenen Fahrzeuge, die sich natürlich unterschiedlich steuern lassen.
    Einige Vehikel kleben geradezu auf der Strecke, während sich andere sehr rutschig verhalten.
    Das Fahrverhalten ist natürlich auch von der jeweiligen Strecke abhängig, dummerweise weiß man jedoch im Vorfeld nicht, welcher Wagen am besten für Strecke X geeignet ist - hier muss man einfach herumprobieren, bis man den geeignetsten Rennwagen gefunden hat.
    Wenn alle Stränge reißen kann man sein Fahrzeug auch jederzeit tunen.
    Hierzu muss man lediglich die für gewonnene Events verdienten Precursor Orbs in die vier Wagen-Statistika Gesamtgeschwindigkeit, Beschleunigung, Panzerung und Turbo investieren.
    Weitere optische Modifikationen können ebenfalls am Wagen vorgenommen werden, aber hierbei handelt es sich lediglich um ein für das eigentliche Gameplay irrelevantes Gimmick.
    Wer nach dem Tuning noch genügend Orbs übrig hat, kann diese auch im Serien-typischen Geheimnisse-Menü verbraten.

    Negative Kritik: Leider ist auch dieser Unterpunkt angebracht, denn so rasant, actionreich und spaßig Jak X auch sein mag, es ist bei weitem nicht perfekt.
    Am ärgerlichsten ist der Glücksfaktor bei den Streckenrennen - egal wie gut man fährt, man muss stets mit einer Niederlage rechnen.
    Schuld daran sind einige Waffensysteme: So gibt es eine Energiekugel, die Jagd auf den Erstplatzierten macht, und da einem die Kontrahenten dank des hohen Schwierigkeitsgrades (und eines Gummibandeffekts?) grundsätzlich an der hinteren Stoßstange kleben, sorgt diese Waffe des öfteren dafür, dass man auch mal auf den hinteren Rängen landet, obwohl man bisher perfekt gefahren ist.
    Sicherlich wird dadurch die Spannung aufrecht erhalten, aber es entsteht auch ein ungesunder Druck auf den Spieler der nur den Spielspaß schmälert á la: „Es kommt ja doch nicht auf meine eigene Leistung an, sondern nur darauf wer das meiste Glück mit den Waffen hat (diese werden übrigens größtenteils per Zufallsgenerator ausgewählt).“
    Auch Tuning und Schwierigkeitsgrad wurden nicht sonderlich gut umgesetzt, so habe ich die ersten drei Pokale gewonnen, ohne auch nur ein einziges Mal eine Wagen-Verbesserung tätigen zu müssen.
    Aber im vierten und letzten Pokal steigt der Schwierigkeitsgrad dann auf einmal so stark an, dass man ohne Tuning keine Chance mehr hat - etwas mehr Ausgewogenheit an dieser Stelle hätte sicherlich nicht geschadet.
    Angesichts dieser groben Schnitzer, fallen kleinere Mankos wie die etwas überladene Steuerung auch gar nicht mehr so stark ins Gewicht.
    Dies alles sind Dinge die den Spielspaß drücken - Ok, die letzten beiden Jak-Spiele waren auch nicht die einfachsten, aber gerade bei Jak X fühlte ich mich zu oft unfair behandelt, und das obwohl ich durch Jak II gestählt wurde!
    Dadurch hat Jak X leider einige unnötige Kratzer im Lack abbekommen - aber Spaß macht es dennoch, also jetzt bitte nicht falsch verstehen!
    Das Spiel hätte jedoch mit entsprechendem Feinschliff deutlich besser werden können.



    Grafik, Sound und Präsentation:
    Grafik: Der Grafikstil ist identisch zu den Vorgängern.
    Die Rennen führen uns durch bekannte Szenarien wie Haven City, Spargus oder den Precursor Tempel.
    Klar, dass diese Ortschaften zu Rennstrecken umfunktioniert wurden, ein Kompromiss der für manche wohl etwas befremdlich ausfallen dürfte, denn eigentlich ist das Ödland-Kaff Spargus ja viel zu klein für eine Rennstrecke ...
    Die Fahrzeuge haben ähnliche Proportionen wie die Wüstenfahrzeuge aus Jak 3 und sehen dementsprechend „fett“ aus (in doppelter Hinsicht).
    Die nervigen Ruckler wurden in Jak X endlich heraus gefiltert, und auf hübsche Ingame-Zwischensequenzen, muss man auch nicht verzichten.
    Es bleibt also alles im grünen Bereich.

    Sound: Bezüglich des OSTs kann Jak X gewaltig auftrumpfen.
    Im Intro-Video bekommt man das rockige „Millionaire“ von den „Queens of the Stone Age“ zu hören, welches eindrucksvoll definiert in welche Richtung die übrigen Tracks gehen.
    Wer auf schnelle, harte Rocktracks steht, kommt in Jak X definitiv auf seine Kosten, und darüber hinaus passen sie einfach perfekt zur brutalen Rennaction im Spiel!
    Bei der Sprachausgabe bleibt alles beim Alten, es werden - mit Ausnahme von Kleiver - die Originalstimmen aus den Vorgängern verwendet, und auch die neuen Chars bekamen passende Sprecher.
    Die Sache mit Kleiver bleibt jedoch ein kleiner Wermutstropfen, da der neue Sprecher nicht an Helge Heinhold aus Jak 3 herankommt.
    Aber dennoch hat sich der Sound seine hohe Endwertung verdient!

    Präsentation: Wie man es von Naughty Dogs Jak-Games gewohnt ist, gibt es im Grunde nichts zu meckern.
    Tolle Grafik, ein fantastischer, perfekt zum Spiel passender OST, erstklassige Sprecher, und und und.
    Im Bereich Story bietet der Titel zwar eine leichte Zielscheibe für Kritiker, aber in Anbetracht dessen, dass dem Spiel eine Bonus-Disk beiliegt, welche noch einmal die Handlung der Jak-Trilogie zusammenfasst, kann ich da noch mal ein Auge zudrücken.
    Diese Extra-DVD war noch mal ein schönes Abschiedsgeschenk von Naughty Dog an die Jak-Fans.
    Ich kann es nicht oft genug ausdrücken: Andere Entwickler können eine Menge von diesen Leuten lernen.
    Es war ja nicht so, dass man einen Preisaufschlag von 10€ verlangt hat, so wie es Sqauresoft seinerzeit bei FFX getan hat ...



    Pro und Kontra:

    Pro:
    - konstant hoher Action-Gehalt
    - viele abwechslungsreiche Renn-Modi
    - großer Umfang

    Kontra:
    - wird gegen Ende hin etwas zu hart
    - einige überpowerte Waffensysteme sorgen für unfaire Platzierungen



    Fazit:
    Fast ist man gewillt zu sagen, dass Jak X das Schwarze Schaf der Serie ist.
    Andererseits macht es dann doch zu viel Spaß um einen Groll auf die dünne Handlung oder den teils doch sehr unausgegorenen Schwierigkeitsgrad zu schieben.
    Der Titel bietet pausenlose Dauer-Renn-Action und erfordert dabei höchste Konzentration vom Spieler.
    In Anbetracht dessen, dass es sich hierbei doch nur um einen Spin-Off handelt, kann man das Spiel letztendlich als verdammt guten Action-Racer mit Jak-Lizenz betrachten.
    Wem Funracer zu kindisch sind, aber nichtsdestotrotz Gefallen am Konzept fieser Waffensysteme und cooler Power-Ups findet, bekommt mit Jak X die Alternative geboten!


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    Endwertung:

    Punktvergabe von 1 (schlecht) bis 10 (spitze)

    Grafik: 8,5-9
    Sound: 9,5
    Steuerung: 8,5
    Umfang: 8,5
    Story: 7
    Spielspaß: 8,5
    Gesamtwertung: 8,5
    Geändert von Sly Boots (26.7.10 um 18:20 Uhr)

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