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Thema: Jak and Daxter: The Precursor Legacy

  1. #1
    ~ Zockerin Benutzerbild von Rhea
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    Jak and Daxter: The Precursor Legacy

    Jak and Daxter: The Precursor Legacy

    Genre: Jump&Run
    System: PS2
    Entwickler: Naughty Dog
    Anbieter: Sony Computer Entertainment Inc. (SCEI) (JP)
    Website: {Defekter Link entfernt #43432}...
    USK: nicht eingestuft
    Termin: 14.02.2001
    Sprache: deutsch
    Schwierigkeit: mittel



    Story und zum Spiel:

    Durch die Berührung mit dunklem Eco hat sich Naseweis Daxter in ein eichhörnchenartiges Nagetier verwandelt. Jetzt muss sein bester Freund Jak eine Möglichkeit suchen, die Verwandlung rückgängig zu machen. Von Grund auf kann der blonde Rabauke schwimmen, tauchen, kriechen, klettern und Sumpfkröten, Raketenwürmer oder Schneemonster mit verschiedenen Schlagvarianten vermöbeln. Während das Duo durch Sümpfe patscht und über Lavabecken segelt, trifft es auf vier Arten von glühenden Substanzen. Grünes Eco spendet Jak Lebensenergie, gelbes Eco lässt sich nach Gegnern oder Hindernissen schleudern und unter dem Einfluss von rotem Eco wird der Blondschopf zum Berserker. Blaues Eco aktiviert Tore oder andere Mechanismen der alten Precursor-Kultur.

    Stückweise erschließen Sie Jak den Zugang zu immer mehr Abschnitten einer zusammenhängenden 3D-Welt. Witzige Rendersequenzen treiben die Story voran und stellen Jak immer wieder vor dieselbe Aufgabe: Energiezellen zu beschaffen, um eine neue Maschine in Gang zu setzen. Diese Kugeln erhält der Held im Rahmen Dutzender Sub-Quests und Minispiele wie Rennen auf einer Art Luftkissen-Motorrad.

    Grafik

    3D-Plattformen, Energiekugeln, Minispiele, all das hat man schon anderswo gesehen, aber selten so sehenswert wie in Jak and Daxter! Wälder, Dörfer und Felsformationen fügen sich weich und plastisch zusammen und sind dabei dynamischen Licht- und Wetterverhältnissen ausgesetzt.

    Sonstiges:

    Auch Musikstücke und Klangeffekte charakterisieren die verschiedenen Gegenden perfekt. Den Gipfel an Einfallsreichtum erreichen jedoch die Animationen der Protagonisten. Daxter reagiert wirklich auf alles, was seinem Freund zustößt; er schlenkert bei Sprüngen an Jaks Kragen, zieht den Kopf ein, hält sich panisch fest und in den Zwischensequenzen drängt sich der haarige Zwerg mit urkomischen Sticheleien und Grimassen sowieso schamlos in den Mittelpunkt. Mittem im Spiel kann man sogar zwischen fünf Sprachausgaben wechseln. So muss man auch auf der PAL-Konsole nicht auf die unübertroffene englische Variante verzichten.

    Mein Kommentar:
    Es ist das besste Jump&Run Spiel was es gibt. Es gibt zwar schon nachfolger, aber ohne den ersten Teil ist die Triologie nicht sehr verständlich. Es macht einfach Spaß durch die wunderschönen und detailierten Welten zu hüpfen und die Rätels und Aufgaben zu lösen. Einfach ein muss für einen Jump&Run Freak.

    Gruß Mausi
    So viele Menschen leben in dieser Welt.
    Jeder verliebt sich in jemand anderen.
    Und wird von jemanden geliebt.
    …alle möglichen Menschen leben an allen möglichen Orten.
    Und unter all diesen Menschen hat er mich gefunden ...
    >>Er liebt mich!<<
    ~ Ich bin jetzt hier... Ich bin mit Ihm zusammen hier...
    Wir sind glücklich… ~ Ich bin glücklich!

  2. #2
    Meisterspieler Benutzerbild von Sly Boots
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    Jak and Daxter: the Precursor Legacy




    Entwickler: Naughty Dog
    Publisher: SCEE
    System: PS2
    Genre: 3D Jump'n'Run
    Sprache: Multilingual (Deutsch, Englisch, ...)
    Altersfreigabe: ohne Altersbeschränkung



    Einleitung:
    Neue Generation, neue Helden!
    Unter diesem Motto versorgt uns Naughty Dog in jeder Konsolengeneration mit einer neuen hochwertigen Franchise.
    Auf der guten alten PSone waren noch „Crash Bandicoot“ und seine Freunde angesagt, während auf der aktuellen PS3-Konsole ein gewisser Nathan Drake in „Uncharted“ für Furore sorgt.
    Was heutzutage als „typisch Naughty Dog“ gelten sollte, schockte seinerzeit jedoch nicht wenige Fans, als besagte Firma die Crash-Lizenz an Travellers Tales verschacherte, um mit Jak and Daxter eine brandneue Serie für die PS2-Generation zu kreieren.
    Ziel dieses Projektes war es, sich von ausgetretenen Jump'n'Run Trampelpfaden zu lösen, um sich mehr in Richtung Action-Adventure zu bewegen.
    Folglich wurden vom Entwickler Spiele wie Zelda OoT und Mario 64 als direkte Vorbilder und Inspirationsquellen für ihr neues Spiel genannt.
    Zwar ist es ihnen mit diesem Spiel (noch) nicht wirklich gelungen sich vollends vom Jump'n'Run Genre zu lösen, doch dafür kann der Titel in Sachen Spielspaß locker mit oben genannten N64 Klassikern mithalten.
    Warum das so ist erfahrt ihr im folgenden Review.



    Story:
    „Selbst Schuld!“, kann man da nur sagen.
    Trotz ausdrücklicher Warnung ihres Mentors Samos (seines Zeichens Meister des heilenden Grünen Ecos), sind die beiden abenteuerlustigen Burschen Jak und Daxter zur gefährlichen Nebelinsel aufgebrochen.
    Während ihrer Exkursion durch die dortigen Ruinen der alten Precursor-Zivilisation, bemerken die Jungs nämlich nicht, dass in der Nähe gerade eine geheime Versammlung der halbintelligenten Monsterrasse „Lurker“ abgehalten wird.
    Selbstredend dass einer der Lurker auf unser Duo aufmerksam wird und Keulen schwingend zum Angriff übergeht.
    Zwar gelingt es Jak die Bestie auszuschalten, jedoch zum Preis dafür, dass Daxter in einen Bottich aus dunklem Eco befördert wird.
    Da dieses Zeug bekannt für seine gefährlichen, zerstörerischen Kräfte ist, hätte dieses Unglück normalerweise das Todesurteil für Dax bedeuten müssen.
    Glücklicherweise begnügt sich das Dunkle Eco jedoch damit, unseren großmäuligen Bengel in einen Ottsel (Mischung aus Otter und Wiesel) zu verwandeln und wieder auszuspucken.
    Logisch, dass der Racker alles andere als erfreut über seinen neuen pelzigen Zustand ist, weswegen er und Kumpel Jak zurück zu Samos gekrochen kommen um Hilfe einzufordern.
    Dieser verweist die Beiden an Gol Acheron, dem Meister des Dunklen Ecos.
    Nur blöd, dass dieser zurückgezogen am anderen Ende der Insel lebt und aufgrund der, seltsamerweise, deaktivierten Teleporter nur über den - sagen wir mal - „etwas umständlichen“ Landweg zu erreichen ist.
    Zum Glück weiß Samos' hübsche Tochter Keira Rat, wie man sicher durch den ungemütlichen Feuer-Canyon gelangen könnte, um in die nächste Siedlung vorzudringen ...

    Wie bei vielen Genrevertretern dient die Handlung eher als Mittel zum Zweck, um das Abenteuer zu rechtfertigen.
    Allerdings wird sie hier dank der vielen Ingame-Sequenzen, Dialoge und Aufgaben sehr schön präsentiert, was dieses Spiel schon mal sehr positiv von der Konkurrenz hervorhebt.
    Wirklich relevant in solch einem Spiel sind aber ohnehin eher die Charaktere.
    Leider wurde gerade Mainchar Jak als stummer Avatar konzipiert, welcher in erster Linie das Bindeglied zwischen dem Spieler und der Spielwelt darstellen soll (ich hasse dieses Konzept! Es funktioniert nur wenn man sich seinen Char selbst zusammenbasteln kann, verdammt nochmal!).
    Auch seine optische Gestaltung ist im ersten Teil nicht gerade gut gelungen - zu ernst und nichtssagend wirkte er auf mich.
    Glücklicherweise helfen alle übrigen Charaktere im Spiel dabei, diese Schlappe vergessen zu machen.
    Vor allem Daxter - welcher es eher verdient hätte als Hauptfigur bezeichnet zu werden - wird dem Spieler sehr lange positiv im Gedächtnis bleiben.
    Die Sprüche die der Kleine klopft sind einfach zum Schreien komisch.
    Das geht sogar so weit, dass er ein eventuelles Ableben von Jak kommentiert.
    Wenn man hierbei Sprüche wie „Wo du schon mal da unten bist, massierst du mir die Füße?“ hört, bleibt kein Auge trocken, so macht sogar das Verlieren Spaß. Ganz großes Kino!
    Auch die übrigen Figuren machen ihre Sache gut.
    Samos hat ein ähnlich loses Mundwerk wie Daxter (wenn auch nicht soo stark ausgeprägt) und auch Keira ist durchaus in der Lage dem kleinen Großmaul Paroli zu bieten.
    Wirklich ein absolut fantastisches Zusammenspiel aus Charakteren, schade nur das dieses durch den langweiligen Mainchar (ich nenne ihn absichtlich nicht Jak, da wir den „echten“ Jak erst in den Sequels sehen werden) gedrückt wird.
    Die übrigen Bewohner der Spielwelt dienen in erster Linie als Aufgabensteller, machen ihre Arbeit hierbei aber auch sehr gut.
    Alles in allem überwiegen hier die positiven Elemente deutlich - fantastische Leistung von Naughty Dog!



    Gameplay:
    Kernaufgabe in Jak and Daxter ist es bis zu Gol Acherons Zitadelle vorzudringen, damit dieser Daxter von seinem tierischen Zustand erlösen kann (oder auch nicht).
    Das ist natürlich leichter gesagt als getan, denn wie bereits erwähnt stellt sich den beiden Buben ein schier unüberwindbarer Feuer-Canyon, und später auch vergleichbare Hindernisse, in den Weg.
    Mithilfe von Keiras Erfindungsreichtum lassen sich derlei Hürden aber dennoch überwinden, nur benötigt die hübsche Mechanikerin hierfür eine gewisse Anzahl an Precursor „Energiezellen“.
    Klar, dass es nun an Jak und Daxter liegt, diese Energiezellen aufzutreiben.
    Hierfür müssen die Beiden diverse Aufträge von Samos, Keira und anderen Dorfbewohnern/NPC's erfüllen, oder mithilfe von überall in der Spielwelt verteilten „Precursor Orbs“ neue Zellen von NPC's freikaufen.
    Wenn das noch nicht ausreicht, kann man die nähere Umgebung auch auf eigene Faust nach den wertvollen Energiespendern absuchen, oder Keiras „Spähfliegen“ befreien, welche in roten Kisten gefangen gehalten werden (in jedem Landabschnitt gibt es sieben Fliegen, hat man alle befreit gibt es eine Energiezelle).
    Insgesamt gibt es im Spiel 101 Energiezellen zu entdecken, welche in 16 Landabschnitten verstreut liegen.
    Um bis zur Zitadelle zu gelangen muss man natürlich nicht alle Zellen entdecken, allerdings bekommt man bei 100 Zellen ein kleines Bonusvideo nach dem Abspann zu Gesicht.
    Desweiteren speichert das Spiel nach jeder verdienten Energiezelle automatisch ab.
    Separates Speichern ist aber auch jederzeit möglich.

    Damit das Abenteuer ein voller Erfolg wird, wäre natürlich eine flüssige Steuerung ziemlich hilfreich.
    Und genau in diesem Aspekt kann das Spiel schon einmal gewaltig auftrumpfen!
    Die Kontrolle über Blondschopf Jak ist butterweich und schnell erlernt.
    Mit den beiden Analogsticks kontrolliert man die Spielfigur und die Kamera parallel zueinander.
    Gerade mit der Kamera stehen ja bekanntlich sehr viele Third Person-Spiele mehr oder weniger auf Kriegsfuß, nicht jedoch Jak and Daxter.
    Alles steuert sich flüssig und problemlos, Kameraprobleme sind nahezu nicht existent (fast schon eine Revolution für Third Person-Games)!
    Auch die Tastenbelegung ist gut durchdacht: Egal ob Sprung, Doppel-Sprung, Boxen, Rotier-Angriff, Ducken, Weit/Hochsprung, Uppercut, Tauch-Angriff, oder Zielmodus, auf all diese Bewegungen hat man schnellen, unkomplizierten Zugriff.
    Und ein sehr gutes Tutorial hilft dem Neuling ohnehin dabei sich sofort zurechtzufinden.

    Man kann also direkt loslegen, um mit NPC's zu interagieren, Lurker zu verprügeln und Energiezellen einzusacken.
    Natürlich gibt es noch einige Besonderheiten welche erwähnt werden sollten.
    So gibt es im Spiel die verschiedenfarbigen „Eco-Kräfte“, welche Jak eine temporäre Superkraft verleihen.
    So kann er mit Blauem Eco schneller laufen und Precursor-Apparate in Gang setzen, mit Rotem Eco seine Nahkampfstärke verdoppeln, oder zielsuchende Energieprojektile mit Gelbem Eco abfeuern.
    Grünes Eco dient zur Regeneration der Lebensenergie, während man das tödliche Dunkle Eco besser komplett meiden sollte.
    Für zusätzliche Abwechslung sorgen darüber hinaus noch zwei Fortbewegungsmittel: Das „Flut Flut“ und der „A-GraV-Zoomer.“
    Bei ersteren handelt es sich um einen Laufvogel mit dem sich - Flatter- und Sprungkraft sei dank - auch schwer erreichbare Passagen betreten lassen.
    Der Zoomer hingegen ist eine Art schwebendes Motorfahrzeug, welches hauptsächlich für die Überquerung heikler Gebiete wie den oben erwähnten Feuer-Canyon zum Einsatz kommt.
    Diese Passagen spielen sich wie eine Art Action-Funracer und sind wirklich enorm spaßig umgesetzt worden.
    Bei vier der sechzehn Landabschnitte handelt es sich um reine Zoomer-Gebiete.
    Das Flut Flut hingegen kommt leider nur sehr selten zum Einsatz.
    Unnötig zu erwähnen, dass sowohl das Flut Flut wie auch der Zoomer eine ähnlich fantastische Steuerung bieten wie die Kontrolle zu Fuß.
    Abgerundet wird das ganze durch einige lustige Minispiele und generell recht abwechslungsreiche Aufgaben.

    Kritik am Gameplay von Jak and Daxter ist eigentlich überhaupt nicht auszumachen, allerdings gibt es da doch zwei Dinge die erwähnt werden sollten.

    Punkt 1: Das Spiel ist zu leicht.
    Da man hier das Genre-typische Extraleben und Game Over-Konzept komplett über Bord geworfen hat, spielt sich Jak and Daxter enorm entspannt - um es mal so auszudrücken.
    Ich kenne kein anderes Jump'n'Run welches sich dermaßen relaxt spielen lässt wie dieses.
    Ich persönlich finde das Konzept der unbegrenzten Continues an fair verteilten Respawn-Punkten einfach genial, andere Spieler dürften sich hingegen gnadenlos unterfordert fühlen.
    Wer also nach einer Herausforderung sucht sollte sich besser woanders umgucken.
    Wer jedoch einfach nur Spaß haben will, der sollte sofort zugreifen!

    Punkt 2: Basiert zum Teil auf oben erläuterten Problem - das Spiel ist einfach viel zu kurz.
    Selbst beim ersten Durchlauf wird man wohl nach ca. 10-12 Stunden sämtliche Energiezellen einkassiert haben.
    Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich das Spiel an einem Wochenende das erste Mal durchgezockt hatte. Ich denke das spricht für sich.
    Obwohl die Spielwelt an sich sehr groß und mit vielen Aufgaben gespickt ist, wird der Titel wohl recht schnell wieder im Schrank verschwinden.
    Macht aber nichts, da Jak and Daxter zu jenen Spielen gehört, die man jedes Jahr wieder rauskramt um es erneut durchzuzocken!

    In dem Sinne hoffe ich euch vom herausragenden Gameplay dieses großartigen Stücks Software überzeugt zu haben.



    Grafik, Sound und Präsentation:
    In grafischer Hinsicht ist das Spiel absolute Spitzenklasse.
    Sogar heute noch wirkt Jak and Daxter recht sehenswert, man bedenke also wie es vor knapp neun Jahren gewirkt haben muss (Ja, das Game ist bereits so alt.).
    Auch war der Titel eines der ersten Spiele die den Tag und Nacht-Wechsel in 3D-Spielen salonfähig gemacht haben; zumindest ist mir kein Spiel bekannt, welches dieses Feature zuvor verwendet hatte.
    Der wahre Clou ist jedoch die komplette Abschaffung der Ladezeiten!
    Der Übergang zwischen den 16 Landabschnitten geschieht absolut fließend und gibt einem dabei wirklich das Gefühl, man würde eine große Welt erkunden.
    Die Proportionen ebendieser sind nämlich ebenfalls sehr zufriedenstellend ausgefallen.
    Das Beste sind jedoch die fantastischen Animationen der Spielfiguren.
    Ganz besonders Daxter hinterlässt hier mit seinen witzigen Siegestänzen nach Erwerb einer Energiezelle ein Brandmal in der Erinnerung des Spielers.
    Ich weiß, das klingt ein wenig hochtrabend, aber seine Moonwalk- und Breakdance-Einlagen bringen mich doch jedes Mal wieder zum grinsen.
    In dem Sinne vergebe ich für den Bereich Grafik eindeutig die Bestnote!

    Wie siehts mit der Akustik aus?
    Die Sprachausgabe ist erste Sahne, keine fünf Sekunden und die witzig-quäkige Stimme von Daxter hat einen in ihren Bann geschlagen (er ist echt der Star des Spiels!).
    Natürlich leisten auch die übrigen Sprecher fantastische Arbeit.
    Der OST hingegen plätschert eher unauffällig im Hintergrund vor sich hin, was ja prinzipiell nichts schlechtes sein muss.
    Die einzelnen Gebiete bekamen zumindest passende Tracks spendiert, welche die jeweilige Atmosphäre gut unterstützen.
    Ohrwürmer sollte man aber nicht erwarten, der Ambient-OST von Jak and Daxter wurde einfach nicht für prägnante Melodien konzipiert.
    Bezüglich der Geräuschkulisse gibt es gehobene Kost - Faustschläge, Lavageblubber usw. wird akustisch gut vermittelt und trägt angemessen zur Atmosphäre bei.

    Ihr merkt schon, Jak and Daxter wird sehr gut präsentiert.
    Grafik, Akustik, Story, Sprachausgabe ... alles fügt sich nahtlos zu einem gelungenen Game-Paket zusammen.
    Doch halt, da ist doch eine Naht aufgeplatzt!
    Was ist das nur für ein komischer Typ mit hochgestylten, blonden Haaren und einer geradezu lachhaft griesgrämigen Grimasse auf dem Coverbild?
    Das ist doch hoffentlich nicht der Mainchar in diesem Spiel?
    ... Ich muss an dieser Stelle leider noch einmal deutlich betonen, das Hauptcharakter Jak im ersten Serienteil nicht gerade symphatisch, cool, lustig oder sonst wie herüberkommt.
    Es ist mir ein Rätsel wie die Leute von Naughty Dog gerade diesen Aspekt so verhunzen konnten.
    Nun ja, ich kann an dieser Stelle schon mal verraten, dass diese Schwäche mit dem Sequel ausgemerzt wird.
    Und unterm Strich ist das Spiel ohnehin viel zu gut, als das so etwas das Gesamterlebnis trüben könnte.



    Pro und Kontra:

    Pro:
    - perfekte Steuerung
    - sehr abwechslungsreiches Gameplay
    - audiovisuelles Prachtstück
    - keine Ladezeiten / fließender Übergang der einzelnen Level
    - Daxter!!!

    Kontra:
    - etwas zu kurz
    - etwas zu lascher Schwierigkeitsgrad
    - stummer, uninteressanter Hauptcharakter



    Fazit:
    Wenn jedes Videospiel auch nur halb so liebevoll programmiert werden würde wie dieses hier - es würde keine Game-Gurken mehr geben!
    Und das ist keine Übertreibung, an allen Ecken und Enden sprüht Jak and Daxter geradezu vor Spielwitz!
    Ich könnte jetzt noch mal die Highlights aufzählen, verweise an dieser Stelle aber auf das eigentliche Review, da es hier sonst den Rahmen sprengen würde (Tja, da haben die unter euch, die nur das Fazit lesen eben Pech gehabt.).
    Ich kann nur jedem PS2-Besitzer raten, sich diesen Meilenstein zuzulegen, er hat es definitiv verdient in eurer Sammlung zu stehen.
    Und diejenigen unter euch, denen das Spiel zu leicht erscheint, sollen eben ihrer masochistischen Ader frönen und sich mit unfairen Passagen und veralteten Spielsystemen anderer Games herumärgern.
    Ich persönlich ziehe da lieber den nunmehr siebten (oder wirds der achte?) Spieldurchgang dieser Perle vor.


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    Endwertung:

    Punktvergabe von 1 (schlecht) bis 10 (spitze)

    Grafik: 10
    Sound: 8,5
    Steuerung: 10
    Umfang: 7,5
    Story: 8
    Spielspaß: 9
    Gesamtwertung: 9
    Geändert von Sly Boots (5.7.10 um 19:54 Uhr)

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