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Thema: Alles eine Frage der Gesinnung

  1. #1
    Mehr Schlecht als Recht Benutzerbild von Zelles
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    Alles eine Frage der Gesinnung

    Ich habe eine (möglicherweise ungewöhnliche) Frage, die ich mir selbst eher schlecht als recht beantworten kann. Und zwar:

    Ist z.B. ein Paladin, der sich selbst für Gut hält, sich an seinen Glaubenskodex hält, alles tut, um seinem Gott zu gefallen, ein rechtschaffen guter Charakter?
    Denn das würde mit einschließen, das ein Charakter, der sich selbst für den Richter seines Gottes hält, und all jene umbringt, die nicht die Gesetze seines Gottes befolgen, ebenfalls rechtschaffen gut ist. Denn in seinen Augen tut er das gute für seine Religion, und hält sich an den Kodex seines Gottes.

    Mein Bruder meint, dieses Beispiel entspräche eher einem Chaotisch neutralen/Bösen Charakter, denn er würde so etwas wie einen religiösen Faschisten darstellen. Ich jedoch finde, das es mindestens ein Rechtschaffener Charakter ist, denn er hält sich an seine Regeln. Ob er nun gut ist (Und damit Paladin bleiben kann), Neutral (Denn er tut, was er gerade für Richtig hält) oder Böse (Denn immerhin tötet er Menschen im Namen seines Gottes) ist eher eine seperate, zweite Frage.

    Die dritte Frage wäre, ob man einen solchen Charakter wirklich Paladin dieses Gottes nennen kann, oder ob es eher ein Finsterer Streiter ist. (Denn ich fände die Vorstellung eines Schattenbann-Inquisitors, der für seinen Gott tötet, egal, ob der andere gut oder böse war, unheimlich verlockend als Charakter Idee - Doch Schattenbann-Inquisitoren müssen laut Regeln leider leider Rechtschaffen gut sein und es bleiben )

  2. #2
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    ein paladin akzeptiert auch weltliche gesetze, also würde er nicht einfach eine ganze stadt auslöschen nur weil sie an einem anderen gott glaubt.
    paladine würden keinen umbringen weil es so gesetz währe sie würden dann dafür kämpfen das diesen gesetz geändert würde.

    also stumfsinning sich an alles halten und fertig, dass ist kein pala^^

    Hausregel: Rechtschaffend Gut tötet mehr als Chaotisch Böse
    RG: "Du bist böse. STIRB!"
    CB: gedanken:"mh ob sich das lohnd den zu töten?..ne.. ich geh lieber in die Bar"
    Ihr seid doch nur neidisch weil die leisen Stimmen nur zu mir Sprechen

  3. #3
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    ich hab das problem gelöst, indem ich jeden spieler, der so einen kodex hat, diesen genau (oder genauer) ausformulieren lasse.

    also: wenn dein kodex beinhaltet, dass dein charakter die feinde deiner gegner vernichten muss und er dabei nicht grausam und brutaler als nötig vorgeht, dann kann er durchaus rechtschaffen gut spielen.

    wenn du deinen kodex aber so ausrichtest, dass dein charakter gnade vor recht ergehen lassen muss, dann muss er das tun
    Schreiben ist ein Weg, der Einsamkeit etwas Würde abzufinden

  4. #4
    Mehr Schlecht als Recht Benutzerbild von Zelles
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    Also wenn er sich genau an seinen Kodex hält, und nicht grausamer dabei vorgeht als es im Kodex geschrieben steht, dann ist er rechtschaffen gut?^^
    Das wär gut... Dann könnt ich meinen Plan umsetzen
    Der feine Unterschied zum Finsteren Streiter besteht dann doch allerdings nurnoch daraus, wie qualvoll seine "Opfer" sterben und in seiner generellen Grundeinstellung bösen Charakteren gegenüber, oder?

  5. #5
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    ja damit würdet du weit kommen.

    willst du den paladin gegen gute kämpfen lassen, wenn sie ncht seiner religion entsprechen und dabei die bösen, die der religion entsprechen, am leben lässt, oder willst du ihn auch gegen die bösen kämpfne lassen.

    also kurz>: soll der paladin WIRKLCIH rechtschaffend sein oder eher gut?
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  6. #6
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    Er soll jemanden erschlagen, wenn er/sie etwas tut, was gegen den Kodex verstößt. Das schließt gute und böse Opfer mit ein.
    Der, der sich an den Kodex hält (Egal ob gut oder böse) ist vor ihm sicher

  7. #7
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    ihr habt ein echt interesanntes bild vom paladin ich sehe das eher so:
    zu erst einmal ist ein paladin nichtmals zwangsweise einer gottheit verpflichtet, ihnen genügt die hingabe zur gerechtigkeit. Das schließs allerdings nicht aus, dass sich ein paladin in den dienst einer gottheit stellt. in diesem fall wird er den religiösen pflichten sehr genau nachgehen.
    doch ist ein paladin kein fanatischer serienkiller, welcher geziehlt leute sucht, welche sich nicht an seinen kodex halten, sondern eher ein weiser krieger und carismatischer anführer, er stellt den klassischen ritter dar, ehrenhaftigkeit demütigkeit der wille den schwachen in der not beizustehen stehen weit über persöhnlichen ruhm einfluss oder macht (vergleichbar diverser alter mythen...z.b. die ritter der tafelrunde) sofern er eine chance sieht, einen konflikt gewaltloß zu lösen, wird er diese möglichkeit vorziehen, er wird das leben eines unterlegenden feindes ehre schonen. als ihn zu töten.

    so wie ich das sehe geht ein paladin nicht mit feuer und schwertgegen ungläubige vor, sondern wird versuchen ihre einstellung zu verändern, wird versuchen andere wege aufzuzeigen und duch sein gutes beispiel andere von dem sinn seines tuhens überzeugen.
    das heißt allerdings nicht das er sich vor einer höllenpforte aufbaut, anklopft und mit den einheimischen über seine gottheit reden möchte er wird schon gegen das böse offen ins feld ziehen, wenn dies notwendig ist.
    ein paladin ist und bleibt ein sehr anspruchsvoller carakter, welcher genaue überlegungwegen der spielweise braucht. es ist ein ständiger spagat zwischen gnade und vergeltung, welcher nur schwer einzuhalten ist.
    wie heißst es doch so schön:"der pfad der gerechten ist auf beiden seiten gesäumt mit den frefeleien böser männer, und ich werde größe rache an denen üben welche versuchen meine brüder zu vergiften und mit grimm werde ich sie strafen" doch wer ist der böse mann und wer der bruder?

    ps: ja iss aus pulp fiction

  8. #8
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    Dieser Ansicht nach wärs wohl eher Finsterer Streiter, hr?^^
    Oder eine selbst erstellte Grundklasse "Fanatischer Glaubenskrieger"

  9. #9
    Mitspieler Benutzerbild von Rodogar
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    joa doch fanatiker triffts^^

  10. #10
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    ich finde es im grunde auch okee, wenn ein neutraler mönch gute taltene erhält, wenn das ungefähr seinen zielen und seinem kodex entspricht.

    die hindus zum beispiel versuchen gutes zu tun, aber aus gründen für sich selbst. ich würde sie neutral einschätzen, aber sie streben trotzdem nach harmonie mit der welt. ergo sind talente, die so was umfassen kein problem

    auch erlaube ich rechtschaffen neutrale paladine, aber die müssen wirklich WIRKLICH rechtschaffen sein
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