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Thema: Mal ein neuer Charakter

  1. #1
    Profi-Spieler Benutzerbild von Six Tounge Angle
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    Mal ein neuer Charakter

    Ich hatte heut eine Idee, dich ich unbedingt jemandem mittelien möchte. Es geht um einen Charakter.

    Stellt euch vor, es war mal ein ganz normaler böser Kämpfer, der plündernd und betrügend durch die Welt zieht. Eines Tages trifft der böser Kämpfer, nennen wir ihn Bob, der kürze wegen, auf einen Paladin.
    Sie kämpfen.
    Bob verliert, weil der Paladin irgentwoher Kräfte zieht, die Bob weder versteht noch über die er selbst verfügt. Der Paladin schlägt Bob bewusstlos.
    Als Bob erwacht findet er sich sorgfäflitg gefesselt und versorgt. Der Paladin will ihn bekehren. Er redet jeden ag mit ihm. über das Gute, über das Böse, in Allgemieinen und im Spzifischen. Beide kommen sich näher, Bob lernt.
    Irgentwann hat der Paladin, nachdem er Bob sorgfältig ausgefragt hat, genung Vertrauen um ihn loszulassen. Bob genießt die Freiheit und zieht mit dem Paladin weiter.
    Bei der nächstbesten Gelegeheit bringt Bob den Paladin um. alerdings nicht, ohne uíhm zu erklären, wieso, und nicht ihne ihm zu versprechen, es kurz ud schmerzlos zu machen.
    Bob versucht zu seinem alten Leben zurückzukehren, aber es gelingt nicht s richtig. Er ist verändert.

    Jetzt der Witz. Bob will nicht gutes tun, er will immernoch böses tun. Allerdings auf gute art und weise. Er will unnötiges Blutvergießen vermeiden, strebz Harmonie mit dem Universum an und so sachen.

    Wieso ich das cool find? Erstens hat er einen der größten Vorteile der Bösen verloren. Er darf nicht mehr mache nwas er will, er muss sih an seine eigenen Regeln halten. Außerdem darf er möglicherweise sogar auf einige gute Talente oder Ausrüstung zurückgreifen. Außerdem muss er nicht so ein arschloch sein, wie die meisten bösen.

    weiteres folgt.
    Schreiben ist ein Weg, der Einsamkeit etwas Würde abzufinden

  2. #2
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    Wink

    Zitat Zitat von Six Tounge Angle Beitrag anzeigen
    Ich hatte heut eine Idee, dich ich unbedingt jemandem mittelien möchte. Es geht um einen Charakter.
    [...]
    Wieso ich das cool find? Erstens hat er einen der größten Vorteile der Bösen verloren. Er darf nicht mehr mache nwas er will, er muss sih an seine eigenen Regeln halten.
    Das klingt für mich nach einer guten Hintergrundstory, mit der man einen krassen Gesinnungswechsel eines Charakters erklären kann. Das Ergebnis ist dann eben ein rechtschaffen-böser/neutraler Kämpfer statt eines chaotisch-bösem Psychopathen... so weit nichts ungewöhnliches.

    Möchtest du den Charakter in einem bestimmten Pen&Paper-Spiel ausprobieren ?
    Wenn ja, dann kann ich nur sagen, dass das bei DSA kein Problem darstellen sollte (auch, wenn es da keine Paladine gibt^^). Dort wählst du einfach eine passende Charakterklasse (irgendeinen Wegelagerer / Söldner / Banditen), gestaltest ihn hübsch böse und lässt dir dann anch der Begegnung einen strengen Moralkodex sowie die Eigenschaft Gerechtigkeitswahn verpassen...
    Bei D&D müsste das mittels des angesprochenen Gesinnungssystems auch funktionieren, schade ist nur, dass der finstere Streiter hier wohl nicht geeignet ist - immerhin bist du ja nachher ein Streiter für das Gute mit allen (bösen) Mitteln, oder ?
    Zitat Zitat von Six Tounge Angle Beitrag anzeigen
    Außerdem darf er möglicherweise sogar auf einige gute Talente oder Ausrüstung zurückgreifen. Außerdem muss er nicht so ein arschloch sein, wie die meisten bösen.
    Nicht alle bösen Charaktere müssen gleichzeitig vollkommende "Arschlöcher" sein. Meiner Erfahrung nach sind gerade die, die sich eher zurückhalten und dann eiskalt berechnen, wen sie wann umbringen, gefährlicher als folternde Bluttrinker...
    Wenn du dem Charakter aber sowohl gute als auch böse Talente gibst, dann hast du schnell eine Mischung aus Paladin und finsterem Streiter (bzw. Anti-Paladin), die dann übertrieben wirken kann. Bei DSA gibt es dagegen sowieso nur sehr wenige "gute" und "böse" Talente - wie wäre es denn mit einem Dämonenbeschwörer, der seine Diener künftig dazu zwingt, Dienste des Praios zu erfüllen ? ^^
    Schweigen wird oft falsch interpretiert, aber nie falsch zitiert.
    F. J. Sheen

  3. #3
    Meisterspieler Benutzerbild von Volth
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    Zitat Zitat von Six Tounge Angle Beitrag anzeigen
    Bob will nicht gutes tun, er will immernoch böses tun. Allerdings auf gute art und weise. Er will unnötiges Blutvergießen vermeiden, strebz Harmonie mit dem Universum an und so sachen.
    Ein Charakter, der stets das Böse will und stets das Gute schafft? Wird aus meiner Sicht schwierig, das umzusetzen. Zuerst solltest du mal definieren, was dein Charakter als Böse bezeichnet. "Will unnötiges Blutvergießen vermeiden" und "will böse sein" sehe ich da irgendwie als Widerspruch im Konzept an sich. Um deinem Charakterkonzept zu folgen, müsste man klar wissen, was dabei "das Böse" darstellt. Raub, Mord und Plünderung? Eine von der Gesellschaft nicht akzeptierte Lebensweise? Die Antithese zur Existenz?
    [Verstoß gegen Boardregel 2.19]

  4. #4
    Profi-Spieler Benutzerbild von Chaosman
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    Bob will böses tun, aber mit guten Mitteln?

    Zitat Bob: "Der beste Weg zum Erreichen meiner niederträchtigen und egoistischen Ziele sind Hilfsbereitschaft und Selbstlosigkeit."

    Da ist in der Tat ein Widerspruch...

    Und auch gute Leute können Arschlöcher sein, und böse Leute freundlich. Das ist ein Charakterzug und kein Merkmal der Gesinnung.

    Böse != Muahaha-schreiender Idiot

    Interessant wäre es, wenn du ausführen würdest, was "böses tun wollen" für Bob bedeutet.
    There is no wrong way to play

    - The First Tenet of RISUS

  5. #5
    Profi-Spieler Benutzerbild von Six Tounge Angle
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    tut mir leid das ich mich solange nicht gemeldet hab, aber ich hab alle mir zur verfügung stehenden computer gechrottet...

    erstmal...cool, das der charakter euch so gut gefällt.

    @ Chaosman...bob will im grunde nur böse ziele erreichen (was das ist, hjab ich mir auch schon den kopf drüber zerbrochen) stell dir vor, das ist ein artefakt mit dem bob großes kosmisches böses anrichten kann. bob würde das ding nicht durch seine niderträchtige überlegenheit, sondern durch ausgeglichenheit, friedliches verhandeln und so sachen erlangn.

    es stimmt das das verhalten eher ein charakterzug ist, aber das hängt irgentwie doch zusammen. ich orientiere mich da ganz stark an religionen oder philosphien. die jedi waren da ein ziemlich starkes vorbild für mich. bob wäre zwar böse, aber mit der umwelt in harmonie und einklang. und so verhält er sich auch.


    @Volth...das ist eins der probleme die sich auch mir eröffnet haben. ich denke, eine art verhaltenskodex wäre relativ spannend. da stände dann drin, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen und so, aber bob verfolgt böse ziele aushalb davon.

    ich denke das wären dann meist eher kosmische sachen. einfach nur dunkelheit in der aura der welten hinterlassen, sterbliche dazu bringen ihre seelen zu verderben und s owas


    @ Shintaro bob wäre eher ein streiter des bösen mit allen guten mitteln.

    für d&d gibt es sehr gute regln für gut und böse (book of vile darkness und book of exalted deeds) aber man müsste mit den regeln verhaneln damit das was wird.

    meiner meinung sind auch die berechnenden bösen die wirklich bösen, aber auch die sind arschlöcher^^ sie verursachen meistens einfach viel zu viel böses und unötige quahlen.



    ich stelle mir das so vor. bob tut etwas gutes, dass ihn in seinem persönlichem wachstum hilft und am ende in was bösen endet. tut er etwas böses, so ist er sehr human und harmonisch.

    seine ziele sind kosmisches böses und spirituelles wachstum, die beide mit wechselnden miteln erreicht.
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  6. #6
    Profi-Spieler Benutzerbild von Lace
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    Ich find die Idee geil. Aber ich fände es auch interessant das ganze umzudrehen. Ein nichtsahnender naiver Wohltäter des Pelor oder eines anderen Sonnengottes wird von einem Mörder, Dieb oder Finsteren Streiter entführt, der mit ihm über die schlechte Welt spricht und danach wird er freigelassen. Der Wohltäter möchte wieder Gutes tun, doch findet sich wieder bei Exekutione, Inquisitionen und Blutbädern von Ungläubigen. Das wär ne Entwicklung, die ich spannend fände.
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  7. #7
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    Bob und die Welt des bösen?

    Ich finde den Charakter zwar auch interessant, aber den willst du doch nich in einer größeren Gruppe spielen oder? Das würde dann doch in -jeder gegen jeden- enden. Als NSC sehr gut,... aber gespielt?

    Gruss
    Lothrea

  8. #8
    Profi-Spieler Benutzerbild von Six Tounge Angle
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    wieso?

    ein konflikt mit anderen liegt absolut nicht im interesse des bösen chars.wieso sollte er dann einen zulassen? außerdem könnten viele spieler gar nicht bemerken, dass er in wirklichkeit böse ist.

    als npc wäre er trotzdem besser geeignet da er wirklcih neue möglichkeiten eröffnet. zum beispiel könnte er den pcs ganz offiziell den auftrag erteilen etwas böses zu tun und am ende wäre er ein interessanter gegenspieler, weil er trotz allem sehr charismatisch ist
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  9. #9
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    Na, vielleicht hast du recht. Ich bin einfach zu alt eingesessen, da ich schon seit 10 Jahren mit den gleichen Leutchens spiele und wir uns einfach zu gut kennen.

  10. #10
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    mir gehts eigentlich auch nicht anders aber ich möchte das demnächst ausprobieren, die SCs ein wenig konkurieren zu lassen
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  11. #11
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    Solange da keine SC´s sind die dir das übelnehmen! Jedesmal wenn ich bisher versucht habe die Spieler ein wenig gegeneinander auszuspielen haben sie mich in den Wahnsinn getrieben. Sei bloß Vorsichtig mir Bob.

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