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Thema: Die eiskalten Winde der Berge

  1. #1
    Irgendwo über dir Benutzerbild von Blacktooth
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    Die eiskalten Winde der Berge

    Teilnehmer der Quest
    -Blacktooth, Neoras Farbe Dark Orchid
    -Novasecond, Arelis Farbe Orange

    Nachdem Neoras alles für seine lange Reise gepackt hatte. Ging er langsam aus Amanrath raus. Als er den Weg nach Norden entlang ging wurde er plötzlich von jemanden aufgehalten, den er überhaupt nicht erwartet hatte.
    ''Auf den Weg zu Bergen? Nach Nordmar?''
    Neoras drehte sich um und sah den Magier Arelis.
    ''Woher weisst du das?''
    ''Ich wusste es nicht. Doch mich verschlägt das auch in diese Gegend.''
    ''Tatsächlich? Solange es nicht wegen mir ist kanns es mir Recht sein. Dann solltest du...''
    ''Habe schon alles gepackt. Wir können sofort losziehen. Über welchen Pass wolltest du denn gehen? Oder besser gesagt was machst du in Nordmar? Das ist weit weg und will dich zwar nicht beleidigen aber sehr stark gegen die Kreaturen dort bist du nicht.''
    ''Faring. Was ich dort mache werd ich dir nicht sagen. Das ist etwas persöhnliches und über die Gefahren bin ich mir bewusst.''
    ''Nun gut dann sollten wir losziehen.''
    Neoras und Arelis verliessen mit ein paar kleinen Fünfminuten Pausen wie durch Wölfe oder unwichtige Goblins die Barriere. Nach einer Weile wurde Arelis doch schon etwas neugierig was Neoras betrifft. Schliesslich kannte man ihn als Trinker und Schläger doch war er ziemlich ruhig und bei den töten von Tieren ziemlich eiskalt gewesen. Er war sich zwar nicht hunderprozentig sicher aber wusste er das Neoras bestimmt nicht zum Spass nach Nordmar ging.
    Als Arelis was Neoras bezüglich auf Nordmar was nochmal fragen wollte, antwortete Neoras nur damit das er ihn es am Ende seiner Reise erzählen würde. Nachdem sie dann noch eine Weile schweigend gelaufen sind, kamen sie an einen Punkt wo es im Gebiet gefährlicher wurde.
    Sie hörten...Orks! Doch hörten sie auch das Geräusch wenn sich zwei Klingen trafen oder ein Pfeil jemanden seinen Körper spickte.
    Arelis und Neoras sahen über den Hügel wo die Geräusche herkamen. Es wurde immer lauter als näher kamen und dann hörten sich auch das Gegrölle von Menschen sowie den Orks. Ein Kampf. Eher eine Schlacht. Die Königstreuen überfielen in dem Moment ein Orklager. Für Neoras war klar das sie sofort den Rebellen helfen mussten ob aber Arelis seine Meinung war wusste er nicht...
    Awesometastisch!

  2. #2
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
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    Arelis wusste nicht, ob er sich über die Antwort von Neoras freuen sollte oder nicht.
    Zum Einen musste der Magier nun ihm nicht erzählen, warum er nach Nordmar ging. Zum Anderen war Nordmar nicht gerade die beste Gegend, für einen Kadetten der gerade mal sein Schwert halten konnte, ohne sich in den Fuss zu hacken.
    Die Eiswüste war gefährlich und hart. Ein Wolf aus dem Mittelland war schon gefährlich, wenn er im Rudel auftrat. Ein Eiswolf allerdings war schon so gefährlich wie ein kleines Rudel, was er nicht nur seinem dickeren Fell verdankte.
    Die Menschen in Nordmar kämpften schon von Natur aus, nur mit den schwersten Waffen, die es gab und ihre Schmieden waren unübertroffen.
    Arelis tat dies erst einmal ab. Nach Nordmar zu gelangen, war schon schwer genug. Das Mittelland war in Aufruhr. Rebellen kämpften gegen Orks, Menschen wurden versklavt und die Orks waren wie Hoheitsmacht. Der Magier kannte die einzigen drei Wege nach Nordmar. Zumindest wurden sie ihm von den Feuermagiern in Amaranth erklärt. Der erste führte an Silden vorbei. Der Wald war zwar von Rebellen besetzt und sicher, doch lagerten an dem Pass oft Orks, die mit Nachschub aus dem Norden kamen.
    Der zweite Weg führte an Faring vorbei durch einen Wald, der von Ogern verseucht war.
    Der dritte Weg führte durch Faring selbst. Es war der einzige sichere Pass, welcher aber von den Orks bewacht und abgeriegelt war.
    Immer noch besser, als schon bei dem Versuch zu sterben, Nordmar zu erreichen.
    Arelis wusste, dass sie den Orks Gefallen tun mussten, um über den Pass zu dürfen. Für ihn war dies kein Problem, auch wenn er diese Gedanken für sich behielt.
    Wie seine Natur, so sah Arelis die Sache neutral.
    Die Orks waren gekommen und hatten gesiegt. So war der Lauf der Welt. Zwar verabscheute er Beliar, doch den neutralen Zustand unter den Orks, wenn man ihn denn erreichte, war zu ertragen. Die Orks zollten jenen Respekt die ihn verdiehnten. Auch wenn man nur ein Morra war. Zumal König Rhobar selber das Land mit Krieg überzogen hatte, um es zu vereinen.
    Das heißt nicht, das Arelis die Orks unterstützte, im Gegenteil. Doch im Moment konnten sie nichts daran ändern und so mussten sie sich anpassen, solange sie offiziel reisen mussten. die Momentane Lage von Mittelland konnte er nicht leiden.
    Der Weg nach Faring war lang und die beiden Reisenden ließen den Kampf der Orks gegen die Rebellen, hinter sich und reisten weiter.
    Auch wenn Arelis dies nicht wirklich wollte und Neoras am liebsten direkt in die Schlacht gesprungen wäre. Allerdings war es im Moment nicht wirklich schlau, Stellung zu beziehen und offen seine Flagge zu zeigen. Wenn sie durch Faring wollten, mussten sie den Orks symphatisch sein und das ging nicht, wenn sie die Rebellen unterstützten und ein Ork überlebte, der von ihnen berichten konnte.
    Manchmal ist es besser unsichtbar zu sein und dabei gesehen zu werden.
    Ihr Weg führte sie an den Bauernhöfen von Montera vorbei. Das Mittelland war zu dieser Jahreszeit in seiner vollen Blüte und eigentlich wunderschön. Neoras und Arelis hielten sich an den Weg, um Wildschweinen, Snappern und vor allem Rippern aus dem Weg zu gehen. Gotha war einst die Hochburg der Paladine. Das Wort WAR, war das erste was Arelis einfiehl, als er die Stadt sah. Ein großer Wachposten voll gestopft mit Orks, bewachte die Wege und Gotha selbst. Häuser lagen in Trümmern, die Stadt war leer gefegt und die Burg selbst herunter gekommen.
    Der Magier hatte gehoft, das wenigstens dieses Bollwerk noch nicht gefallen war, doch die dunkle Ausstrahlung der Stadt ließ deutlich spüren, dass in Gotha der Tod herrschte.
    Meine Fresse, die haben Gotha geschliffen, platzte es aus Neoras heraus und sein Blick fiehl auf die besiegte Hochburg.
    Ich schätze, wir müssen erst einmal buckeln, wenn wir hier durch wollen, entgegnete Arelis betroffen und nährte sich mit dem Kadetten langsam dem Vorposten.
    Die Orkwachen betrachteten sie mürrisch und abfällig. Die pausierenden Ork kümmerten sich um ihre Dinge, doch hing ihr Blick auf der azurblauen Robe des Wassermagiers.
    Halt Morra, was willst du hier, herrschte ihn die eine Wache an.
    Na, wir wollen hier durch! Natürlich, willst du das. Aber warum sollten wir dich nicht als Ärgernis sehen? Du bist ein Wassermagier! Ja und?Ja und? Morra, ihr habt nur Ärger gemacht und du bist ein Feind. Ich glaube, du sprichst von den Feuermagiern! Mir ist egal was ihr hier macht.Du kannst von Glück reden, das du kein Feuermagier bist, sonst wärst du schon tot. Also, was willst du!Wir wollen nach Faring, sprach Neoras mit fester Stimme.Dann geht, bevor ihr mich langweilt. Aber haltet euch von der Burg fern, wenn ihr Leben wollt. Mit diesen Worten ignorierte der Ork die Menschen wieder und ließ sie passieren.
    Arelis schaute Neoras kurz an und überlegte! Theoretisch müssten Paladine doch Teleportsteine nach Vengard haben, oder?
    Lust auf einen Abstecher?
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  3. #3
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    Ein Ork kam auf einmal aus der Hütte heraus vor der sie standen. Anscheinend wollte er was von ihnen.
    'Hey Morras! Ihr könnt für mich mal einen kleinen Botenjob erledigen! Und versucht nicht abzuhauen.''
    ''Lass erstmal hören was du willst.''
    ''Nicht in diesem Ton Morra und wenn ihr nicht tut was ich euch sage kommt ihr nicht mehr lebend raus! In dieser Burg da oben gibt es einen Stein und den will ich haben!''
    ''Wenns mehr nicht ist. Wo ist denn der Stein?''
    Arelis merkte das Neoras gar nicht wusste das es in der Burg nur noch Untote zu sahen gab. Doch kam ihn das gleichzeitig gelegen weil er wusste das das nur ein Teleportstein sein kann.
    ''Wenn ihr in den Höhlen seid geht geradaus und dann den rechten Gang müssten sie wertvolle Gegenstände nach unseren Informationen gelagert haben.''
    ''Na dann los.''
    Neoras und Arelis gingen den Weg zur Burg entlang beim halben Weg hielt Arelis Neoras an.
    ''Sobald einer von denen uns sieht laufen wir schnell zum Ort wo der Teleportstein sein könnte.''
    Mit guten Grund hat Arelis nicht Untoten erwähnt, weil Neoras sich bestimmt niemals darauf einlassen würde. Was ihn aber wunderte, dass sich Neoras darauf eingelassen hatte als den Ork zu überzeugen das sie weiter nach Faring mussten. Erst wollte er unbedingt nach Nordmar und dann lies er sich von so etwas einfach ablenken. Sowas verstand er nicht.
    Sie gingen weiter bis zum Eingang des Lagers. Man sah schon ein Skelett das sinnlos in der Gegend rumstand und nichts tat. Doch als es sie bemerkte griff es sie an.
    ''Was zum...!?''
    Arelis beschwörte ein Untoten vernichten Zauber auf das Skelett und es zerfiel in seine Einzelteile. Dann sah Neoras ihn sehr böse an worauf er nur schmälich grinste.
    ''Hattest du mir irgendwas verschwiegen Arelis?''
    ''Ach nur ein paar kleine unwichtige Details. Und nun lauf wir haben nicht viel Zeit.''
    Die beiden lauften ein kleines Stück weiter als dann die Skelette aus ihren Hütten kamen. Ein paar noch angefressende und durch Madenzersetzte Zombies waren auch dabei. Schnell liefen die beiden in die Höhlen wo dann Dutzende Untote nur auf sie warteten. Ohne Zeit zu verschwenden konnten sie den paar Untoten die auf ihren Weg waren ausweichen. Als sie dann rechten Gang zu Ende gelaufen sind war noch ein Zombie als Wache des kleinen Lagers dort aufzufinden. Blitzschnell zerstörte Arelis den Zombie mit seinen Untoten Vernichten Zauber. Dabei fing Neoras sofort an das Lager zu durchsuchen. Er machte alle Truhen auf und kramte was das Zeug hält. Aber dann hörten die Beiden Horden von Untoten kommen.
    ''Das gibts doch nicht. Wo bin eigenlich gerade? Ich suche hoffnungslos einen dämlichen Stein in einer Höhle während Horden von fröhlich gelaunten Zombies und Skelette auf mich zu maschieren!!!''
    ''Such weiter ich werd uns Zeit verschaffen.''
    Nachdem Arelis das sagte fang er an eine kleine Beschwörung abzuhalten. Er konzentrierte seine Kräfte auf einen Radius und versuchte dabei noch einen klaren Kopf zu bewahren. Währenddessen fingen langsam an seine Hände blau aufzuleuchten und eiskalt zu werden.
    ''Duck dich!''
    Sofort legte sich Neoras auf das kalte Stein. In diesem Moment kam nun eine Welle aus reinem Eis zustande das in alle Richtungen schoss und die Untoten in eine Art eingefrorenen Zustand verwandelte.
    ''Beeil ich dich! Das wird nicht ewig halten!''
    Bei der nächsten Truhe die Neoras öffnete fand er das was er in wirklichkeit suchte. Er fand eine Menge Karten die er sofort einsteckte und einen seltenen Sextant. Langsam konnten sich die Untoten aber aus ihren Zustand befreien. Neoras suchte eifrig weiter und fand auch endlich zwei Teleportersteine. Schnell übergab er sie Arelis.
    ''Zwei? Ach was solls hauptsache weg hier.''
    Ohne zu zögern hob Arelis mit einen der Teleportersteine die Hände hoch und lies sie langsam wieder sinken. Bei dem Ritual hielt Neoras seine Robe fest, damit er nicht zurückgelassen wird. Als die Teleportation vollendet war wurden auch im gleichen Moment die Untoten aus ihrem gefrorenen Schlaf erwacht.
    Beruhigend öffnete Neoras langsam wieder seine Augen doch was er sah war nicht beruhigend.
    ''Oh oh''
    ''Moment mal wo sind wir?? In der Unterwelt!?!?''
    ''Der Teleporter hat uns in den Innenhof von Gohta teleportiert.''
    ''ACH DU SCHEISSE!?!? WAS FÜR DÄMLICHE PALADINE WAREN DAS DENN!?!??! Ach ich leg mal hier in die Höhle nen Teleportstein hin weil ich zu dämlich bin ne Treppe hochzugehen. Da hätten wir uns doch gleich als Untote oder Dämonen verkleiden könnten! WIR SIND AM ARSCH ! JA WIRKLICH DAS SIND WIR!''
    ''Immer noch besser als in seinem Arsch zu landen.''
    Während Neoras sich aufregte, die Massen von Untoten und ein Dämon auf sie zustürmten warf Arelis schnell den einen Teleportstein weg und telepotierte sich mit Neoras, der immer noch an seiner Robe fasste weg von der unangenehmen Situation. Als Neoras diesmal die Augen aufmachte sah er zum Glück den Tempel von Vengard.
    ''Puhh. War wohl ein bischen Knapp oder?''
    ''Ach das war nicht knapp von wegen. Ist es knapp wenn dich fast ein Untoter abgeschlachtet hätte? Ach was...''
    ''Ok ok. Hab schon verstanden. Hätt ich dich vielleicht doch vorwarnen sollen.''
    Neoras bestrafte Arelis dann mit einen bösen Blick.
    ''Vielleicht!?!?! Wenn du mir 20 Flaschen Bier ausgibst dann sind wir quitt.''
    ''Hmm... was hast du eigenlich da noch eingesteckt?'' er zeigte auf die Karten die aus seiner Taschen rausguckten.
    ''Ich hatte auch einen Grund dahinzugehen. Die Karten und den Sextant kann Illu sicher gebrauchen doch diese alte Karte hier, die können wir gut gebrauchen!''
    ''Was ist das denn für eine?''
    ''Das hier...'' Neoras zeigte Stolz die Karte ''...ist eine alte Nordmarkarte die mir auch zeigen wo ich den Ort finde den ich suche.''
    ''Intressant darf ich auch fragen...''
    Plötzlich unterbrach ihn Neoras.
    ''Nein. Darfst du nicht. Hab Geduld du wirst es noch früh genug erfahren aber auch nur weil du ein Wassermagier bist.''
    In dem Moment kam ein Paladin rein, der nicht von ihren ankommen überrascht war.
    ''War ja klar, dass du hier irgendwann auftauchst Neoras. Wie ich sehe hast du auch einen Wassermagier mitgebracht.''
    ''Rokhan? Lang nicht gesehen. Wie sieht die Lage aus?''
    ''Du weisst ja. Alles bestens wie immer.''
    Verwundert unterbrach Arelis das Gespräch.
    ''Wer ist das? Und woher kennst du ihn?''
    ''Das hier ist Rokhan. Ein ferner Verwandter von mir.''
    ''Ja aber woher wusste er das wir...''
    ''Wie gesagt wenn die Zeit reif ist wirst du alles erfahren.''
    Rokhan lachte nur dabei und sah sich die beiden an. Es schien plötzlich als wäre Neoras weiser als Arelis.
    ''Hey Wassermagier lass dich hier von den kleinen Neoras hier nicht erritieren. Wenn ihn auf seine Reise nach Nordmar ansprichst oder fragst wird er dir immer so antworten bis er es dir selbst sagt.''
    Als die Drei einen Raum weitergingen um mal die Lage zu überprüfen hielt Rokhan Arelis an während Neoras, der dies nicht bemerkte weiterging.
    ''Was ist?''
    ''Ich glaub du bist ein weiserer Mann als ich deswegen werde ich dir nun was verraten. Aber sag nichts Neoras oder jemand anderes davon. Er geht nach Nordmar, weil sein Vater gestorben ist. Das ist auch der eine Grund warum er so verschwiegen ist.''
    ''Und was ist der Andere?''
    ''Das kann nur er dir selbst sagen, da ich dich nicht einschätzen kann.''
    Die Beiden gingen dann zu Neoras der sich zu der Wache beim Tempel hingesetzt hatte. Doch plötzlich als sie bei Neoras waren wunderte er sich woher eigenlich auch der Paladin davon weiss wohin sie gehen und warum.
    Geändert von Blacktooth (9.8.09 um 20:02 Uhr)
    Awesometastisch!

  4. #4
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
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    Eigentlich war es so nicht geplant gewesen. Arelis und Neoras hätten den Orks zwar nie eine Möglichkeit überlassen, weiter Truppen unter die Barriere von Vengard transportieren zu können, doch selbst hier zu landen war auch nicht geplant.
    Nun saßen sie im Innostempel fest und waren von Orks umringt, die sich in den Straßen Vengards fest gebissen hatten, wie die Zecken.
    Das eigentlich Problem war nicht zu überleben oder den Orks aus zu weichen! Das Problem war, aus der Barriere wieder heraus zu kommen.
    Arelis konnte nicht hellsehen, doch kannte er die Magie und die Barriere war magisch. So musste es also auch Magier geben, die einen Ausgang kannten. Da diese Magier noch in der Stadt sein würde, da sie sich auf jede Fall einschließen mussten, konte sie also nur in der Burg sein.
    Arelis sah schon wohin das führen würde! Sie mussten sich durch die Orks schleichen, um in die Burg zu kommen.
    Neoras schien dazu bereit zu sein, nachdem sie sich ausgeruht hatten.
    Den Weg zur Burg zur finden war nicht schwer, da sie Vengard überragt. Eigentlich gab es genug Ruinen, zerstörte Häuser und verwinkelte Gasse, um sich zu verstecken und voran zu schleichen. Keiner von Beiden wusste, wie lange sie durch die zerstörte Stadt schlichen, doch ging bereits die Sonne unter, als sie einen verschütten Treppengang erreichten. Nach einigem Kletter erreichten sie die Barrikaden der Burg und standen zwei Gardisten gegenüber.
    Ihr seid neu hier? Verdammt, wusste garnicht das es endlich jemand geschafft hat, erklärte einer von ihnen überrascht.
    War ja nicht wirklich schwer, wenn man den Viechern aus dem Weg geht, erklärte Neoras genügsam!
    Geht zu König, er wird euch sprechen wollen!
    Arelis nickte nur und schritt über den Hof der Burg.
    Konnte sein das Neoras hier Bekannte hatte, doch Arelis hatte gelernt, dass man immer auf sich selbt zählen sollte. Zumal er nicht wusste, was sein Begleiter vor hatte.
    Erstaunlicherweise lies man sie anstandslos zum König, der sie musterte und erfreut schien.
    Ich grüße euch Reisende. Es ist nicht üblich, dass Menschen von draußen in die Barriere kommen. Wer seid ihr?

    Black mach du weiter, bin heute nich wirklich fit!
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  5. #5
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    In solch einer Situation ließ Neoras lieber Arelis das Reden, da er selber nicht wusste wie man mit solchen Leuten reden sollte.
    ''Ich bin ein Wassermagier und mein Name ist Arelis. Und das ist der Kadett Neoras. Wir sind hier nur versehentlich hierhergekommen.''
    ''Doch habt ihr dadurch auch gezeigt das ihr nützlich seid. Gute Leute sind hier immer willkommen. Lenkton wird euch eure Aufgaben zuteilen.''
    Das kam Neoras doch ein bischen schräg und sprach dann dazwischen.
    ''Auch wenn sie hier König über dieses Land sind heisst das nicht das wir euch dienen müssen. Ich bin Kadett von Amanrath und werde auch nur für meine Heimat dienen und Arelis ist Wassermagier sein Weg wird von Adanos nicht von Innos bestimmt.''
    ''Du bist ganz schön mutig mir das zu sagen Junge. Aber ich will euch nicht zwingen und er erzählt mir bitte von eurer Heimat wenn ihr bereit seid für sie zu dienen.''
    Nachdem sie den König Rhobar einige Takte über Amanrath erzählten verstand er auch nun wie ihre Situation nun ist.
    ''Nun gut. Ich werde euch helfen die Barriere wieder zu verlassen aber! Ihr müsst einen Weg finden uns zu versorgen. Meine Männer haben zwar die Kraft von Innos doch halten sie nicht ewig durch.''
    ''Wir werden tuen was wir können doch vorher müssen wir unsere Mission abschliessen.''
    ''Verstehe. Geht nach oben. Geht zu den obersten Feuermagier. Er wird euch helfen.''
    Arelis und Neoras verliessen den Thronsaal in Richtung Turm. Sie gingen langsam die Treppe hoch wo sie oben schon ein Feuermagier erwartete.
    Beide sahen sich im Turm um und sahen aus dem hohen Turm hinaus. Es war ein atemberaubender Anblick. Auch wenn die Stadt halb zerstört wurde war es trotzdem wunderschön.
    Während Neoras weiter das Bild bestaunte beredeten Arelis und der Feuermagier was die nächsten Schritte sein sollten. Dann beschlossen sie dann zusammen ein Portalritual abzuhalten um sich wegzutelepotieren ohne einen kostbaren Teleportstein aus den Händen geben zu müssen. Ein Pentagramm wurde ihnen vorbereitet und langsam wirkten sie Magie ein.
    Vor der abschliessenden Phase gab dann Arelis Neoras Bescheid das nun auch ins Pentagramm gehen sollte.
    Ohne zu zögern ging er hinein und nach etwas längeren Ritual waren sie nun ausserhalb wieder der Barriere.
    ''Nun wo sind wir denn? Hoffentlich nicht schon wieder an einem Ort mit aktrativen Horden von Untoten...''
    ''Ich will gar nicht wissen wie du Vorstellungen von deiner Freundin hast wenn du schon Untote aktrativ findest.''
    ''Naja sie sollte ein grünes Fell haben, eine hässliche Fratze, sollte orkisch sprechen...''
    ''Ich hab doch gesagt ich wollte es nicht wissen.''
    ''Deswegen hab ich es dir doch erklärt. Wo sind wir denn nun?''
    ''Auf einen Weg der direkt nach Faring führt.''
    Neoras und Arelis bewegten dann nun mühesam ihre Beine nach Faring während Neoras ein altes Lied sang:
    ''Hey Henker du kriegst Silber
    Gib mir dafür Zeit
    Siehst du meinen Vater kommen
    Er bring t Gold und kauft mich frei
    Sohn, ich bring kein Silber
    Und ich hab nie was gestohlen
    Du weißt ich hab nichts
    Um dich vom Galgen zu holen''
    Awesometastisch!

  6. #6
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    Der Weg nach Faring war sicher. Zwar gab es Wölfe oder Wargs, aber die vielen eher den gelangweilten Orks zum Opfer.
    Eine steinerne Brücke führte in die hoch gelegene Stadt, durch einen natürlichen Tunnel, in das untere Dorf.
    Viele Söldner, Kämpfer und Jäger waren hier zu finden. Die üblichen Orkwachen gab es nicht in dem unteren Teil der Hochburg. Nur ein Einzelner, der die Kontrolle inne hatte!
    Es gab eine Taverne und einen Händlerladen, welcher von einem Söldner geführt wurde. Eine Gruppe Jäger saß an einem Lagerfeuer und wieder betrachteten viele Blicke vorrangig Arelis. Ob Neoras unruhig wurde, wusste Arelis nicht! Er schätzte mal nicht und er selbst wurde es keines Wegs.
    Der Hohemagier des Wassers hatte einen entscheidenden Vorteil. Die Mehrheit des Landes, einschließlich der Magier, glaubten die Magie sei gelöscht. Viele der Magier entdeckten gerade erst die alte Magie, doch Arelis beherrschte sie bereits.
    Sein Vorteil lag darin, dass die Orks und Söldner glaubten, er besäße keine Macht mehr! Ein Irrglaube, der ihr Leben gerade sicherer machte!
    Stellt sich nur noch die Frage, wie wir sie überzeugen, dass sie uns über den Pass lassen, warf Neoras ein, den die Situation keines Wegs verunsicherte.
    Ich schätze, dass es mühsam wird. Hier gibt es eine Arena, Jäger, Schmiede und Händler. Wir sollten den Orks weiß machen, dass es für Vorteil für sie wäre, wenn wir nach Nordmar gehen!
    Na klar, wenns einfach wäre, würde ich keine Lust haben, es zu tun. Arschkriechen is ein schönes Hobby, vor allem wenn es um Orks geht.
    Deine Affinität zu Orks, besorgt mich langsam!
    Hmpf, was sollen wir also tun?
    Zuerst nisten wir uns in der Taverne ein. Du könntest die Arena beschreiten und ich die Schmiede. Oder wir fragen den Schmied und die Jäger. Orks wollen immer etwas besitzen, was eine Trophäe ist und Ehre einbringt.
    Neoras war von allem nicht wirklich begeistert, allerdings hatten sie auch keine Wahl. Sie brauchten einen Rückweg und das war Faring. Teleporter lagen nicht an jedem Ort herum.
    Während Neoras zur Taverne ging, um sich Informationen zu besorgen, schaute Arelis sich im Lager um. Seine Robe war wirklich ein Wankelgrad zwischen Risiko und Leichtsin, aber er würde sie nicht ablegen. Zumal es ihn kaum interessierte, ob man ihn angreifen würde oder nicht.
    Überzahl hin oder her, vor seinem geistigen Auge wütete schon ein riesiger Typhoon mitten in Faring, schleuderte Orks und Söldner gegen Mauern und Häuser, welche ihre Knochen und Genicke brechen ließen, wie trockene Zweige.
    Sollten sie nur kommen, sie würden es bereuen.
    Neben Faring gab es einen Wasserfall und 30 Meter den Pfad rauf, begann die Schneefallgrenze. Der Hohemagier konnte genug Macht ziehen, um seinen Tot teuer zu verkaufen.
    So zog er durch Faring und fand eine Schmiede. Der Schmied hämmerte an einer großen Lieferung für die Orks, da überall Waffenbündel herum lagen. Er schien sie aufzumöbeln, um sie an die Söldner weiter zu geben.
    Nach kurzem Gespräch hatten beide Männer einen Nenner gefunden, den sie teilten. Arelis war Meisterschmied und der Mann war es auch. Es dauerte nicht lange bis Arelis eine Idee kam.
    Niemand durfte in die Burg, da sie der Sitz des Kahns war. Dort oben fand man den besten Orkschmied jenseits des Nordens, die besten Krieger und die Elite der Orks. Allerdings hatten Schmiede immer eine Schwachstelle. Ein Geschenk für einen Meister. Kein Meisterschmied würde sich eine Ehrengeschenk entgehen lassen! Er würde sehen wollen, ob der Andere besser ist.
    Arelis würde eine Waffe schmieden und sie als Tribut an den Meisterschmied der Orks bringen. Vielleicht würde es klappen.
    Nach kurzem Fragen ließ der Schmied Arelis an seine Werkzeuge. Der Handel war einfach!
    Die Schmiede aus Amaranth waren erfahren im aufbessern von Waffen, vor allem nach den vergangenen Kriegen. Arelis brachte dem Mann ein paar Kniffe bei, um die lanweilige Arbeit schneller verrichten zu können.
    Als Gegenleistung durfte Arelis dort arbeiten.
    Gesagt getan. Der Magier zog seine Robe aus und machte sich an sein Gepäck. Er fand einen Reserveroling, Snapperkrallen, ein paar Edelsteine und einen vergoldeten Knauf. Mehr konnte man nicht brauchen. Die Arbeit würde ein zwei Tage dauern und in der Zwischenzeit konnte er an dem Söldnerpack noch Geld verdiehnen.
    Geändert von Novasecond (2.3.08 um 16:26 Uhr)
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  7. #7
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    Fünf geschlagene Tage hatte es gedauert, bis Arelis das Schwert beendet hatte. Erfahren zog er die Klinge immer wieder über den Schleifstein und veredelte die Klinge, bis sie Haare schneiden konnte. Metallen glänzte die Klinge im Schein des Feuers, als er sie betrachtete.
    Der goldene Kanuf lag gut in der Hand und trug den Kopf eines Falken. Die Parierstangen schlugen sich in die Richtung des Schwertblattes und besaßen die Form von Flügeln. Die Augen des Falkenkopfes bestanden aus zwei kleinen Rubinen und die Klinge selbst, trug eine Blutrinne, die mit alten Runen graviert war, welche die Macht der Magie verloren hatten.
    Je länger er die Klinge betrachtete, umso weniger wollte er sie weggeben.
    Der Schmied aus Faring schaute über seine Schulter und pfiff respektvoll.
    Ihr seid wahrlich ein Meister, Arelis! Wenn das den Ork nicht beeindruckt, dann weiß ich auch nicht.
    Hoffen wir das Beste,entgegnete Arelis abwesend und prüfte immer wieder die Balance der Waffe.
    So sehr er sich auch anstrengte, er konnte keinen Fehler finden. An den Orks, wäre sie ein Verschwendung gewesen, doch Arelis Suche war wichtiger, als ein Schwert.
    Behutsam wickelte er die Klinge in eine Decke und steckte sie sich unter den Arm.

    Es dauerte nicht lange, bis er den steilen Weg zur Burg erklommen hatte. Der Vorsteher der Burg begehrte Trophäen, doch Arelis war kein Jäger. Allerdings hatte er sich des Abends zu den Jägern am Lagerfeuer gesellt und erfahren, dass nur Jäger nach Nordmar durften. Viel wichtiger aber war, dass es in Nordmar keine Drachensnapper gab und die Trophäen bei den Orks aus dem Norden, um so begehrter waren. Arelis dankte Adanos für seinen Fimmel, Besonderheiten aufzuheben und stellte zufrieden fest, dass das Drachensnapperhorn noch immer in seinem Rucksack lag. Auch dieses hatte er mitgenommen und als Währung in betracht gezogen.
    Der Magier wusste nicht wie die Orks hießen und eigentlich interessierte es ihn auch nicht. Doch Orks zu kennen war garnicht unwichtig, denn Namen bedeuten Macht.
    Der Ork hielt ihn zurück, als er die Burg betreten wollte und betrachtete ihn voller Argwohn.
    Kein EInlass. Nur den Besten ist es erlaubt, den Sitz des Kahns zu betreten!
    Ich bin einer der Besten. Du wirst keinen besseren Schmied finden, als mich!
    Und warum sollte ich dich in die Burg lassen?Weil ich ein Geschenk für den Meisterschmied des Kahns habe. Ein Tribut aus Respekt!
    Trotzdem sehe ich keinen Grund dich in die Burg zu lassen, nur weil du ein Geschenk hast und das für einen Schmied.
    Unter Schmieden ist es Tradition den Besten zu ehren. Ich bezweifle das du das verstehst! Du bist kein Meisterschmied, also brauche ich dir unsere Traditionen auch nicht zu erklären.
    Sei nicht so vorlaut Morra, sonst schlage ich dir die Hände ab. Dann ist es vorbei mit dem Schmieden!Also lässt du mich jetzt in die Burg?Gezwungener Maßen, denn unser Schmied könnte dich brauchen! Vorrausgesetzt du bist wirklich so gut, wie du behauptest. Allerdings wirst du mir dafür etwas besorgen. Da du kein Jäger bist, brauche ich mir dann also keine Sorgen zu machen, dass du in die Burg kommst. Bring mir Zwanzig Wolfsfelle!Zu dumm, dann kann ich nicht rein. Verdammt, fluchte Arelis gespielt und schritt den Pfad wieder herab.Dann habe ich das Drachensnapperhorn umsonst beschafft!
    Es dauerte nur Sekunden, bis ein lautes Haaaaalt, ertötnte. Was faselst du da von einem Drachensnapperhorn?Naja, ich hatte es beschafft, um dich zu bezahlen! Konnte ja keiner ahnen, dass du lieber Allerweltsfelle haben willst!
    Zeig es mir!
    Arelis zog es aus seiner Robe und gab es dem Ork, der es genau betrachtete.
    Wie zum Henker, kommt ein schwacher Morra an sowas? Hast du das Monster selbst erlegt?Habe ich, vor langer Zeit.
    Der Ork überlegte nicht lange und steckte es in seine Tasche.
    Diese Trophäe beweißt Stärke und Mut. Du darfst in die Burg. Wer einen Drachensnapper tötet, ist gut genug für den Kahn.
    Arelis nickte dankend und machte sich an die letzten Meter, in die Burg von Faring.
    Was mit Neoras war wusste er nicht, allerdings würde er ohnehin nur den Spruch hören: Erster, wenn er es vor ihm geschafft hatte.
    So konnte Arelis ihm dieses Wort nun um die Ohren watzen.

    In der Burg angekommen, überkam Arelis ein mulmiges Gefühl. So viele Orks und Söldner auf einem Haufen, waren selbst für ihn erdrückend. Der Kahn scharrte hier nur die Elite des orkischen Reiches um sich. Die Jungs stemmten Mühlsteine und exerzierten, als hätten sie nie etwas anderes getan. Das Geräusch eines Hammers, welcher auf glühendes Eisen schlug, führte den Magier zur Esse des Meisterschmieds.
    Viele dunkle Blicke begleiteten Arelis und seine azurblaue Robe. An der Schmiede angekommen unterbrach der Ork seine Arbeit.
    Ein Morra der Wassermagier war und sich in die Brug von Faring traute, sah man nicht alles Tage.
    Ich grüße euch, Meisterschmied Zakosh.
    Der Ork nickte erstaunt und musterte Arelis.
    Du kennst meinen Namen, Morra?Und den Ruf, der mit ihm verbunden ist! Ich bin selbst Meisterschmied und wollte Jenen kennenlernen, der die besten Waffen der orkischen Reiche herstellt!Ein Wassermagier der Meisterschmied ist? Zakosh musterte Arelis von oben bis unten und nickte schließlich.
    Weiß Beliar warum, aber du bist ein Meisterschmied. Deine Hände sind narbig von der Esse, deine Muskeln kämpfen gegen deine Roben an, deine Haltung zeugt von der Macht des Hammers und dein Blick betrachtet meinen Amboss mit wissendem Blick. Ich frage mich nur, was ein Morra von mir will?
    Euch die Ehre erweisen, die ihr verdiehnt. Eure Waffen zu tragen, setzt ein hohes Maß an Ehre vorraus Deswegen will ich euch ein Geschenk machen. Eine Waffe von Ehre, die bis jetzt noch niemand tragen durfte.
    Vorsichtig legte Arelis sein Packet auf den Amboss und lüftete die Decke.
    Zakoshs Augen glitten über die Klinge und erblickten sofort die Sorgfalt und das Können.
    Jede Einzelheit betrachtete er und wog die Balance.
    Ein perfektes Schwert. Der Träger muss viel Ehre besitzen, um sie führen zu dürfen, denn der Schöpfer dieser Klinge besitzt viel Ehre. Ohne Ehre kann man ein solches Meisterstück nicht schmieden. Doch warum willst du es mir schenken Morra? Um euch und eure Arbeit zu ehren. Keiner besitzt so viel Ehre wie ihr und eure Waffen. Es ist ein Tribut an den Besten unter uns!
    Der Ork schien nicht recht zu wissen, wie er reagieren sollte, stand er schließlich vor einem Morra. Doch dieses Geschenk übertraf selbst die meisten Ehrengeschenke der Orks.
    Wie ist dein Name?
    Arelis war überrascht, dass ein Ork seinen Namen wissen wollte und musste schlucken.
    Mein Name ist Arelis Falkenwind. Es ehrt mich, dass ihr mir die Ehre zukommen lasst, als Morra meinen Namen zu nennen.
    Falkenwind? Es gab einen Stamm von Orks, die diesen Namen vergeben hatten. Adanos selbst hatte ihn als Zeugniss eines Kompromisses geschenkt. Es war der Stamm des Raben!
    Und ihr Schamane war Urgosh. Hüter des Traumweges und Abgewanter von Beliar.
    Du kanntest Urgosh? Du kanntest ihn, dein Blick sagt es mir. Du besitzt mehr Ehre, als viele Orks von uns. Bist du ein Orkfreund?Ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich viele von ihnen getötet habe. Aus Notwendigkeit und zum Schutze meiner Geliebten. Doch kämpfte ich mit Urgosh in einer Schlacht gegen andere Orks.Du hast in einer Orkfede gekämpft, für Orks und es überlebt! Du besitzt sehr viel Ehre und Mut. Dein Stolz leuchtet in deinen Augen. Du bist kein Morra, du bist Arelis Falkenwind! Wassermagier und Meisterschmied. Ich bin Zakosh, Meisterschmied der orkischen Reiche und des Kahns. Dein Geschenk ehrt mich fast so sehr, wie eines des Kahns. Was kann ich für dich tun, Arelis? Brauchst du eine Waffe oder Stahl? Magisches Erz kann ich dir nicht bieten! Die letzte Lieferung aus Nordmar ist verbraucht.Ich könnte euch Erz besorgen! Im Gegenzug wäre ich über alle Maßen geehrt, wenn ihr mir eine Waffe schmieden könntet oder mich lehrt, reines und magisches Erz zu verarbeiten.
    Dieser Handel zeugt von Respekt und ich gehe ihn ein, wenn du mir Erz besorgst.
    Zum besiegeln des Handels schüttelten die beiden Schmiede sich die Hände und die Blicke der Orks und Söldner schlugen in Überraschung und Respekt um.
    Sage der Wache am Pass, dass du in meinem Auftrag passieren darfst. Bring mir was du finden kannst und mein Wissen werde ich teilen. Doch ist es schon Abend und du solltest dich ausruhen. Trage diese Waffe von mir und du kannst dich frei bewegen. Morgen früh brichst du auf. Doch verlaufe dich nicht. Die Eiswüste ist unübersichtlich und vor allem gefährlich.
    Ich danke euch Zakosh. Ich werde mich beeilen und zurückkehren.
    Arelis hatte es geschafft und stellte fest, dass die Orks doch kultivierter und Ehrenhafter waren, als angenommen. Nichts desto trotz verehrten sie Beliar und Arelis Adanos. Zwei Seiten die sich nicht vereinen ließen, aber tolerierten, solange sie neutral blieben.
    Wie lange würde Neoras wohl brauchen, um den Pass passieren zu dürfen?
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  8. #8
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    --Ca. in gleichen Zeitraum als Arelis das Schwert schmiedete und den Ork übergab--

    Neoras versuchte sich in anderen Bereichen nützlich zu machen als anstatt wie Arelis den ganzen Tag an ein Schwert rumzuhämmern. Nachdem er sich erkundigt hatte das nur Jäger und sehr starke oder auch loyale Menschen den Pass überqueren dürften suchte er die Jäger in Faring auf. Einige von ihnen saßen an einen Lagerfeuer und machten sich einen schönen Tag. Als er sich ebenfalls an das Lagerfeuer setzte sahen sie ihn nur mit einem Prüfblick an. Mit einem Grinsen beantwortete er ihre noch nicht gestellte Frage.
    ''Du willst also Jäger werden...besser gesagt über den Pass.''
    ''Richtig! Das wollen hier wohl manche oder?''
    ''Ja...und nur die besten dürfen auch passieren. Hmm...aber wie ein Jäger siehst nicht aus. Eher wie ein Kämpfer...''
    ''Ich versteh schon. Eine Hand wäscht die andere. So werde ich euch helfen und ihr mir. Früher war es wesentlich einfacher über den Pass zu kommen.''
    Auf einmal kam eine andere Person ans Lagerfeuer und fing an mitzureden.
    ''Das stimmt und ich hab gleich einen kleinen Auftrag für dich. Verkauf diese zwei Schattenläuferfelle bei der Wache am Burgtor. Die Felle kosten 700Goldstücke nicht mehr und weniger. Also bring mir das Gold.''
    Mit einen nicken nahm Neoras die Felle an und brachte sie zum Burgtor. Auf den Weg dorthin sah Arelis weiter an sein Schwert klopfen und verdrehte nur die Augen, sowie hatte er den Gedanken was er Arelis sagen würde wenn er eher über den Pass kommen könnte: ''Erster.''
    Am Burgtor angekommen hielt nur eine grimmige Wache auf und schnauzte ihn an: ''Kein Eintritt für Morras!''
    Daraufhin zeigte Neoras die Felle des Jägers worauf der Ork nur nickte.
    ''Verstehe diese Felle sind sehr guter Qualität. Hast du die Schattenläufer erlegte?''
    ''Nein. Das war einer der Jäger. Ich verkaufe sie nur für ihn.''
    ''Gut gib mir die Felle!''
    Bei den Worten überreichte Neoras die Felle den Ork.
    ''Ok und hier sind 600Goldstücke für die Felle.''
    ''Moment! Die kosten aber 700Goldstücke!''
    ''Reiz mich nicht Morra! Wie du aussiehst kannst du nicht mal einen alten Scavenger erlegen!''
    Diese Worte liess sich Neoras nicht von einen Ork gefallen und legte es drauf an.
    ''Na und? Sieh dich doch an! Eine kleine Fleischwanze bringt dich doch zum kreischen!''
    ''WAAASSS!? Du hast es nicht anders gewollt Morra.''
    Der Ork zog seine Waffe doch als er merkte das Neoras seine Waffe ablegte und Fäuste bereit machte, macht der Ork dasselbe. Eine heftige Schlägerei brannte zwischen den beiden aus und die Torwachen sowie die vorbeilaufenden Sklaven beobachteten den Kampf. Das Kampfgeschrei der Beiden war fast in ganz Faring zu hören, sodass immer mehr Menschen und Orks kamen um sich das Spektakel an zu sehen.
    Nach etwa einer halben Stunde Prügelei, zahlloser Wetteinsätze, gejubele und ein Opfer das tolpatschig den Hügel runterfiel war der Kampf zuende. Während nun die Menschenmassen wieder den Platz verliessen lag Neoras bewusstlos auf den Boden. Nach etwa einer Minute erwachte er wieder und der Ork stand triumphierend über ihn. Mit schwerer Mühe stand Neoras wieder auf und sah den Ork müde an und obwohl er der Ork grinste sprach er mit fester Stimme.
    ''Du hast Ehre Morra! Viel mehr als andere Morras die sich Feige in den Wäldern verstecken oder unsere Sklaven sind. Deshalb hast du meinen Respekt und nun geh!''
    Ohne noch ein Wort zu wechseln verließ Neoras den Hügel und ging in die Taverne. Erst jetzt hat er gemerkt das der Ork ihn seinen Armknochen zersplittert hatte. Als der Wirt sein Arm betrachtete sah er schon kreidebleich aus und übergab ihn einen Heiltrank, sowie machte er ein Handzeichen das er aus der Taverne wieder verschwinden sollte. Mit einem grimmigen Gesichtsausdruck trank er dann den Trank und verliess die Taverne in Richtung der faulenzenden Jäger.
    ''Da bist du ja wieder! Was ist passiert? Wir haben Kampfgeschrei auf den Hügel gehört.''
    ''Ein Ork musste seine gute Laune rauslassen...hier hast du 600Goldstücke.''
    ''Gut die genau passende Summe...''
    ''Ähhhh ja? Achja...natürlich ja genau....''
    ''Halt mich nicht für blöde. Ich weiß das der Ork dir nur 600Goldstücke gab. Das war ein Ehrlichkeitstest.''
    ''Na toll du hast mich also verascht...Oh man dann hätt ich mir ja die Prügel sparen können....''
    ''Hmm...kommt drauf an wie man's sieht aber aus deiner Perspektive:ja...Was für Prügel?''
    Langsam ging Neoras diese Stadt auf die Nerven und grinste nun den Jäger an.
    ''Ach bevor ich es vergesse. Ich soll dir noch freundliche Grüße von den Verkäufer übergeben.''
    Mit den Worten holte Neoras seine Faust aus doch hielt ihn ein Anderer Jäger zurück.
    ''Jetzt bleib mal locker. Wir testen jeden einmal. Ausserdem hast du die Sache gut gemacht. Also deine nächste...''
    ''Wilson!!!!''
    Alle drehten sich um und man konnte eine ganze Truppe Jäger betrachten.
    ''Guten Tag Carlsen. Wie war die Jagd?''
    ''FURCHTBAR! Wir finden einfach keine guten Stellen zum jagen mehr. Entweder begegnen wir Orks, Trolle, Goblins, Ogers oder noch irgendwelche Gestalten aber kein Wild!''
    Da kam Neoras auf einmal eine Idee und fing an sich einzumischen.
    ''Ich kann euch auf der Karte zeigen wo ihr gutes Wild finden könntet, dafür allerdings will ich das ihr mich über den Pass lässt.''
    Die Jäger gingen auf den Handel ein und Neoras erklärte ihnen wo ein paar gute Stelle zum jagen sind schliesslich verbrachte er lange Zeit in Nordmar. Einen Tag später gingen dann die Jäger nach Nordmar auf die Jagd und sahen sich mal die markierten Punkte von Neoras an. Sie blieben 3 Tage weg auf die Jagd und währenddessen hatte Neoras seine unbewaffneten Kampfstile geübt.
    Als sie wiederkamen hatten sich fast mehr Felle als sie tragen konnten. Einer von ihnen kam zu Neoras und machte ein glückliches Gesicht.
    ''Danke du hast unseren Arsch gerettet. Wär die Jagd auch schief gelaufen müssten wir wahrscheinlich schon in Schulden leben. Ich hab der Torwache oben am Pass gesagt das du passieren darfst. Gute Reise.''
    Schnell laufte Neoras den Berg hoch, da es kaum erwarten konnte wieder in Nordmar zu sein. Zu seiner Enttäuschung aber auch wartete Arelis auf den Berg mit einen grinsen auf Neoras.
    ''Auch endlich fertig?''
    ''Ne ich dachte mal ich jogge sinnlos den Berg hoch.''
    ''Schon gut. Was ich dich aber schon die ganze Zeit fragen wollte als wir in Faring sind ob das dein Kampfgeschrei auf den Hügel war.''
    ''Ach was. Das war nur ein Drache der Stuhlgangprobleme hatte.''
    ''Verstehe. Achja der Kerl der runter gefallen ist...''
    ''Ja?''
    ''...hast du ihn runtergeworfen?''
    ''Nö. Würde das aber einen großen Unterschied machen?''
    ''Das nicht...''
    ''Und warum fragst du?''
    ''...weil der vor meinen Füßen gelandet ist und das ist grad nicht der schönste Anblick.''
    Dann fing Neoras auf einmal herumzuhampeln.
    ''Hast du's so eilig nach Nordmar?''
    ''Verdammt nein....ich muss mal.''
    Arelis seufzte nur als er sich ansehen musste wie Neoras den Berg runter auf die Leute pinkelte. Als er fertig war gab er Arelis das Zeichen zum abrücken nach Nordmar.
    ''Wo musst du denn als erstes hin?''
    ''Ich hab mir gedacht das wir den Wolfsclan einen Besuch abstatten. Bin mal gespannt was die sagen werden wenn wir da sind.''
    Geändert von Blacktooth (11.3.08 um 21:14 Uhr)
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  9. #9
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    Arelis und Neoras passierten ohne Probleme den Pass der ins kalte Nordmar führt.
    ''Schön mal wieder hier zu sein. Ich kenn glaub ich noch den Weg zum Wolfsclan.''
    ''Na dann gib mir erst Recht eine Nordmarkarte.''
    Die beiden betrachten die Karte und Arelis machte ein erfreuchliches nicken.
    ''Scheint ja gar nicht so weit zu sein als ich dachte.''
    Bei den Worten grinste Neoras nur Arelis an.
    ''Klar. Wenn du den direkten Weg gehst. Der ist aber bestimmt mit Orks gepflastert und in den wenig Wald hier überquillt es nur von Viechern, wenn du solche Abkürzungen nehmen willst. Aber das schaffst du doch schon.''
    ''Dann schlag was vor du Klugscheisser.''
    ''Wir gehen einfach den gleichen Weg wie die Faring Jäger zum Wolfsclan.''
    Neoras zeigte Arelis auf der Karte wie der beste Weg dorthin wäre.
    Als sie die erste Brücke überquerten konnte man schon einen Troll auf einem etwas entfernten Hügel erkennen.
    Sie liessen sich aber nicht ablenken und gingen weiter den schwer erkennbaren Weg entlang. Abseits des Weges sah man immer wieder Monster wie z.b. Oger oder andere Kreaturen.
    Nach einem langen Weg indem sie versuchten jeden Viech auszuweichen. Nun sahen sie die Brücke die zum Wolfsclan führte doch zu ihrer Enttäuschung lagerte auch eine kleine Gruppe Orks vor dem Clan.
    ''Hmm...ich habe eine Idee.''
    ''Ich höre?''
    ''Lauf wenn ich es sage.''
    ''Tolle Idee. Da kannst du ja gleich sagen umarme die Orks und mach ihnen was zu essen.''
    ''Ach sieh einfach zu!''
    Mit einem gelangweilten Blick sah er Arelis zu wie dieser einen Zauber anwendet.
    ''Bist du auch mit deinen Hände sinnlos durch Gegend fedeln fertig?''
    Doch solche Bemerkungen hörte Arelis einfach nicht zu und machte weiter. Langsam baute sich vor Arelis mit Neoras staunen eine Skulptur auf. Ein Eisgolem wurde von Arelis geschaffen.
    ''Was sagste jetzt?''
    Neoras grinste ihn nur an und bewarf ihn mit einem Schneeball der er in der Zwischenzeit des Rituals gemacht hatte.
    ''Das sag ich.''
    Das ließ sich aber Arelis von einem Anfänger wie Neoras nicht gefallen und benutzte seine Magie um einen riesigen Schneeball zu machen der Neoras umhauen ließ.
    ''Und jetzt komm.''
    ''Das kriegst du noch zurück!''
    Mit müden Beinen erhebte sich Neoras wieder und sah zu wie der Eisgolem zu den Orks rannte.
    Dann lief er Arelis hinterher der sich schon auf den Weg zur Brücke machte.
    Währendessen schlug der Eisgolem einen Ork der so weit flog das er eine Klippe mit einem Brüllen runterfiel.
    Nach einiger Zeit zerfiel der Golem unter den Schlägen der Orks doch inzwischen sind die Beiden auch längs über der Brücke. Dort wartete auch schon eine Wache auf sie.
    ''Seid gegrüsst Wanderer willkommen in Wolfsclan.''
    ''Wow. Mit so einer Begrüssung hätt ich nicht gerechnet.''
    ''Ich sah wie ihr den Golem ruft und war mir dann sicher das ihr kein Orkfreund seid.''
    ''Das stimmt.''
    ''Sag mal ist eigenlich Venar hier noch im Clan?''
    ''Ja das ist er. Er ist oben im Lager und achja haltet euch von den Eisgolems und den Wölfen fern. Die Eisgolems dienen uns und die Wölfe sind zahm.''
    ''Eisgolems? Habt ihr hier einen Magier?''
    ''Nein. Unser Clanführer hat einen Packt mit einem Magier getroffen. Aber was bist du eigenlich für ein Magier? Solch eine Azurblaue Robe habe ich noch nie gesehen.''
    Geändert von Blacktooth (20.3.08 um 23:34 Uhr)
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  10. #10
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    Arelis hatte sich lange umgesehen und den Norden erblickt. Seid er der größten Macht eines Magiers näher gekommen war, konnte er die Macht des Winters spüren. Der Norden war eine riesige Schneewüste deren Land in Schnee und Eis getaucht war. Der Winter herrschte hier mit kalter Hand und Arelis spürte die Macht sensibler als je zuvor.
    Die Bewohner des Clans lebten in einem großen Clansdorf mit Eisgolemen auf einem Platz. Der Magier wusste nicht, ob sie beschworen worden waren oder ob sie durch das Land enstanden waren. Die Eiswesen schienen jeden zu tolerieren, der ein Freund des Clans war.
    Neoras schien ständig unterwegs, so das Arelis sich beim Hammerclan einheimte. Abends saß er mit den Leuten am Feuer, aß mit ihnen und sprach über Kämpfe und Legenden.
    Die Männer schienen harte Kämpfer zu sein, egal ob sie gegen den Winter oder gegen Orks antraten.
    Der Magier beschloss zu warten, bis sein Begleiter seinen Weg fortsetzte.
    Allein kannte er sich nicht in diesem Land aus und Neoras würde ihn sicher zu seinem Ziel bringen. Wenn der Mann den Weg fand, konnte Arelis um so leichter zu seinem Gelangen!
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  11. #11
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    Nachdem Neoras ein paar Erledigungen gemacht wie z.B. paar alte Freunde aufgesucht hat oder sich über die momentane Lage zu infomieren begab er sich zu Arelis der geduldig im Hammerclan auf ihn wartete. Dieser saß an einem Lagerfeuer und unterhielt sich mit den Nordmännern über alles Mögliche.
    Neoras ging auf ihn zu, während Arelis nur auf ihn hinauf blickte.
    ''Guten Tag, Neoras. Können wir endlich unsere Reise fortsetzen?''
    ''Ja können wir. Lass uns mal ein paar Tote besuchen gehen.''
    ''Hört sich ganz nach einen Ahnengrab an.''
    ''Genau. Also auf geht's.''
    Beide Gefährten streiften eine Weile durch Nordmar und nach einiger Zeit bekam Arelis das Gefühl das sie sich verlaufen hatten. Nicht nur das sie schon zweimal vor den Orks weglauften mussten sah man auch Neoras an das er nur verwirrt die alte Karte anguckte und sich am Kopf kratzte.
    ''Ähm Arelis? Sag mal weisst du was das hier heissen soll?''
    Er tippte auf eine Stelle auf der Karte wo ein Kompass mit den Himmelsrichtungen zu sehen war.
    Aber anstatt Nord, West, Ost und Süd stand da nur E, F, W und B.
    ''Hmm...also...''
    ''Ja?''
    ''Ich hab keine Ahnung.''
    Ein großes Seufzen war von Neoras hörbar und er sah weiter erritiert auf die Karte.
    Zwar war die Karte sehr schwer lesbar und zu verstehen aber schluss endlich kamen sie dann doch zu einem Ahnengrab ohne große Hindernisse. Vor dem Eingang überlegten sich beide was ihnen wohl drinnen erwarten würde.
    ''Bin mal gespannt was uns da drin erwartet.''
    ''Was kann denn schon groß passieren? Schlimmer als Orks und Untoteviecher wirds schon nicht sein.''
    ''Ich hatte eigenlich an was 'gutes Unerwartetes' gedacht.''
    ''Gutes Unerwartetes? Ich hoff immer noch das wir am richtigen Ahnengrab sind.''
    ''Wird schon klappen.''
    ''Schonmal was von Höhlentrollen gehört? Sowas soll es ja auch geben. Vielleicht treffen wir ja auch auf Schattenläufer oder Minecrawler.''
    ''Hach jetzt komm einfach.''
    Sie betraten das Ahnengrab und machten eine ungewöhnliche Entdeckung.
    Geändert von Blacktooth (6.6.08 um 17:25 Uhr)
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  12. #12
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    Im eigentlichen war das Ahnengrab eine riesige Höhle mit Gängen und Kammern.
    Arelis rechnete mit allem Möglichen und dennoch machte ihm dies keine Sorgen. Seid er das Land des Winters betreten hatte, spürte er auch ein ansteigen seiner Kraft. Es war weniger die Magie, als die vorhandene Naturgewalt des Winters, die hier herrschte. Egal on Innos Auge auf dieses Land starte, es konnte die Macht des Winters nicht schmelzen.
    Noch immer fragte er sich, warum die Feuermagier hier im Norden lebten, wo ihre Macht nicht durch die Natur gestärkt wurde.
    Allerdings war es ihm widerum egal. Er besaß hier mehr Ausdauer mit seiner Magie und das war wichtig.
    Sein Selbstvertrauen ging sogar soweit, das er seinen Kriegsstab auf dem Rücken trug. Um ehrlich zu sein, lahmte schon sein Arm von der Schlepperei, doch machte sich in ihm auch die Erkenntnis breit, das ein Magier seinen Stab nicht brauchte, wenn er nicht gerade das Frontschwein spielte.
    Zusammen mit seinem Begleiter betraten sie das Ahnengrab und anders als in den Minen und Stollen des Mittellandes, roch es hier nicht feucht oder moderig.
    Die Luft war eiskalt und erzeugte kalte Nebelschwaden, vor den Gesichtern der Reisenden.
    Der Boden war rutschig, da er wie die Wände des Grabes mit Eis überzogen war.
    Eis welches schon so alt wie das Land selbst war.
    Ein Schauer lief ihm über den Rücken, als er daran dachte, wie viele Krieger unter dem Schnee des Landes lagen oder vom Eis eingeschlossen waren. Man wanderte über das Land und bemerkte nicht einmal, das man über ein namenloses Grab stieg.
    Ihre Schritte führten sie tiefer in den Berg und das ein oder andere Mal, wäre sie fast ausgerutscht.
    Feinde hatten sich noch nicht blicken lassen, doch wurde es kälter, je tiefer sie den Wegen folgten.
    Ich weiß nicht was du hier finden willst, aber die Suche könnte dauern, stellte Arelis fest und Neos Antwort war ein obglitaorisch tiefes Gemurmel über Eis, Flüche, verfluchtes Eis und Flüche die mit Eis in Zusammenhang hingen.

    Arelis und Neoras liefen durch die Eisgänge und betrachteten nur Verhalten die alten Krieger, welche in das Eis eingefroren waren. Wie Wächter standen sie Spalier, doch schien Arelis nicht davon überzeugt, dass ihr Schicksal erträglich war. Gerade betraten sie eine neue Abzweigung und einen neuen Gang, als es "klick" machte.
    Oh,ohh, merkte Neoras auf und blieb abrupt stehen.
    Adanos weiß, wie sehr ich dein Oh,oh hasse, mein Freund!
    Sehe ich aus, wie ein Fallenschnüffler?
    Eher wie ein Auslöser!
    Klugscheißer! ich wette wenn...
    Weiter sprach Neoras nicht, denn ein Rumpeln und Krachen hallte durch die Gänge. Der Boden bebte leicht und die Beiden schauten sich verunsichert um.
    Verdammt nochmal, was hast du jetzt wieder verbockt, fluchte er, doch Arelis wehrte bockig ab.
    Was warum ich, soweit ich mir erinnere stehst du noch auf dem Auslöser.
    Weitere Worte gingen in einem lautem Krachen und Brüllen unter. Der Boden bebte jetzt rytmisch und ein Eisgolem stürmte durch die Gänge auf sie zu.
    Arelis stieß Neoars in einen Raum aus Eis um ihnen Platz zu verschaffen, während der Krieger sein Schwert zog.
    Hey du Schubse, ruh dich lieber aus, den schaffe ich auch alleine.
    Ein kampfwütiges Lachen hallte durch den Raum. Arelis nahm Abstand zu dem Eingang und ließ Neoras den Vortritt.
    Der stürmte entschlossen vor, doch als der Golem vor ihm auftauchte überragte er den Krieger um 4 Köpfe.
    Noch im letzten Moment konnte er ausweichen und hechtete zur Seite! Wo eben noch der Krieger stand, krachte nun eine gewaltige Faust aus Eis zu Boden.
    Scheiße, is der riesig!
    Arelis zog seine große Waffe vom Rücken und wollte vor preschen, doch Neoras hechtete in seine Richtung und kam wieder auf die Beine. Sein Schwert war im Vergleicht zur Waffe des Magiers kleiner, als ihm lieb war.
    Hey, warum ist deins immer größer als meins?
    Das hat geburtstechnische Gründe mein Freund,grinste Arelis und wurde plötzlich tot ernst.
    Nur ein Wimpernschlag lang herrrschte Stille, als eine Windfaust auf den Golem einschlug und ihn zurück warf. Doch anstatt zu fallen, blieb das Monster stehen und kam wieder auf sie zu.
    Jetzt haben wir ein Problem, murmelte Arelis und wich dem Schlag ihres Gegners aus.
    Geändert von Novasecond (18.6.08 um 21:15 Uhr)
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  13. #13
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    Während der Golem auf Arelis einschlug griff Neoras mit seinen Schwert von hinten an. Mit voller Kraft stach er mit seinen Schwert in den Rücken des Golems. Doch schien es ihn nichts auszumachen und zugleich blieb das Schwert auch im Rücken des Golems stecken.
    ''Was zum Teufel?!?! GIB MIR MEIN SCHWERT WIEDER!''
    Als Neoras tollwültig versuchte sein Schwert wieder rauszuziehen bekam Arelis eine erleuchtende Idee.
    ''Ich hab eine Idee. Lenk ihn mal ab.''
    ''Und wie bitte schön!? Soll ich ihn ein Liedchen vorsingen oder was?''
    ''Mach's doch wenn es klappt.''
    Verzweifelt schlug Neoras dann mit seinen Fäusten auf den Koloss um seine Aufmerksamkeit zu erregen. Nach zahlreichen Schlägen taten dann aber auch seine Hände weh und liess locker. Er sah nachdenklich sein Schwert in dem Moment an und entschloss sich reiten zu gehen. Mit einem starken Sprung sprang er auf den Rücken des Golems und kletterte auf sein Schwert. Von dort aus kletterte er weiter und setzte sich auf die Schultern des Golems. Langsam fing Neoras an zu grinsen und packte beide Hände vor die Augen des Golems. Arelis, der sich mit einem Eisschild und Eisrüstung vor den Schlägen des Golems geschützt hatte, sah für einen kurzen Moment erstaunt zu wie der Golem panisch um sich Schlug. Schnell erkannte er den richtigen Moment seines Vorhabens und entzog langsam die magische Energie aus dem Golem, die ihn zusammenhielt. Nach etwa 20 Sekunden fiel der Golem in sich zusammen und Neoras bekam auch nicht die gerade weichste Landung auf den Boden.
    ''Das war vielleicht ein Brocken.''
    ''Mehr hast du nicht zu sagen? Dieses DING hätt uns fast ERSCHLAGEN!''
    Wütend versuchte Neoras dann sein Schwert immer noch aus einem Eisbrocken rauszuziehen, dass von dem Golem übrig geblieben ist.
    ''Da fällt mir ein grad ein. Ich hätt auch mein Golem vernichten Zauber wirken können.''
    ''WAAAAAASSSSSS!?!?!??!?!?! WAS BIST DU DENN FÜR EIN MAGIER!?!? VERGISST SEINE EIGENEN ZAUBER!!! MEINE FRESSE!!! DA HÄTT ICH MICH GLEICH VON WÖLFEN FRESSEN LASSEN KÖNNEN.''
    ''Beruhigd dich mal. Ist ja noch alles gut gelaufen.''
    ''BERUHIGEN!?! ICH BIN RUHIG! JA ICH BIN GAAAAANNNZZZZ RUHIG. NUR SO EIN MONSTERDINGENS HÄTT MICH FAST GETÖTET.''
    In dem Moment schaffte es dann auch Neoras sein Schwert wieder aus dem Eisblock rauszuziehen.
    Arelis sah schnell ein das es keinen Zweck hatte auf Neoras momentan einzureden, da er vielleicht erst Recht dann Lust hatte Amok zu laufen. 5 Minuten vergangen bis sich Neoras wieder eingekriegt hatte, zwar schnaubte er noch viel aber sie konnten ihren Weg vorsetzen.
    Sie gingen langsam den Gang weiter als ein erneutes ''Klack'' zu hören war.
    ''Bei allen Göttern. Was ist denn jetzt schon wieder?''
    ''Du solltest mal besser aufpassen.''
    ''Herr Vergissallezauber sollte bedenken das ich NICHT das Leben eines Freundes gefährde nur, weil ich vergesslich bin.''
    ''Solche Situationen würden nicht passieren wenn Herr Ichlösejedefalleaus nicht jede Falle auslösen würde.''
    Plötzlich fing wieder an die Erde zu beben und ein erneuter Golems war aus der Ferne des Ganges zu sehen. Skeptisch sah Neoras Arelis an, der den Blick verstand und den Zauber wirkte. 4,56 Meter vor ihnen zerfiel der Golem wie der vorherige in seine Bestandteile als der Golem Vernichten Zauber ihn traf.

    Einige Zeit vergingen bis die Beiden dann endlich wieder auf etwas intressantes gestosst sind. Sie betraten einen Thronsaal doch war er leer und ausser ein paar alten Gebeinen war nichts zu finden.
    ''Hier ist anscheinend nichts.''
    ''Jaja. Anscheinend...''
    Neoras kramte in seinen Taschen und zog auf einmal einen Ahnenstein heraus. Er begab sich hinter den Thron wo ein kleines Pult mit einer Öffnung stand. Ruhig legte er den Ahnenstein in die Öffnung und wieder war ein ''Klack'' zu hören. Schnell legte er den Ahnenstein wieder in seine Ledertasche und es öffnete sich im Hintergrund ein Geheimgang.
    ''Dieser Ort hat mehr zu bieten als er preisgeben will.''
    ''Klar. Willkommen in dem Ahnengrab meiner ähhh Ahnen. Bevor wir reingehen erstmal paar Regeln. 1. Ich bin der Boss 2. Ich sage wo es lang geht 3. Nichts anfassen! Sonst hetzt du uns noch die Toten auf den Leib.''
    Arelis sah Neoras darauf nur scharf an und hob eine Augenbraue.
    ''Ok lass wir das.''
    Nach den Worten grinste Arelis ihn nur an.
    ''Schön das wir endlich dein Ziel erreicht haben. Was wird uns denn erwarten?''
    ''Keine Ahnung. Woher soll ich das wissen? War noch nie dort.''
    ''Das erklärt was es mit den Fallen auf sich hatte...''
    ''Normalerweise nimmt man auch jemand mit der schonmal dort gewesen ist.''
    ''Und warum hast du niemand mitgenommen der schonmal dort gewesen ist?''
    ''Nun ja...weil alle die ich kenne wir gleich treffen werden. Liegend. Ohne Bewusstsein. Tot eben.''
    Ohne weiter zu zögern betraten sie den dunklen Gang. Der Eingang schloss sich hinter ihnen wieder und man sah den Ausgang des Ganges etwas entfernt.
    ''Ich sehe das Licht am Ende des Tunnels.''
    ''Geh nicht darauf zu Neo, du bist noch zu jung um von uns zu gehen. Hast anscheinend wieder gute Laune.''
    ''Das ist nach Untoten, Orkarschkriechen und Eisgolems nur verständlich.''
    Nach kurzer Zeit betraten sie dann den nächsten Raum.

    Irrlichter schwebten überall umher und erleuchteten die große Eingangshalle des Ahnengrabs. Doch schienen sie nicht angriffslustig wie andere Irrlichter zu sein und blieben ganz ruhig. Plötzlich schwirrte ein Irrlicht su einem anderen Raum, der Rechts von ihnen war, zu den Beiden. Es schrieb mit den gleichen Blauton wie es leuchtete Buchstaben in die Luft: '' Folgt mir.''
    Das Irrlicht flog in den nächsten Raum der am Ende der Eingangshalle war.
    ''Ich denke wir sollten ihn folgen.''
    ''Klugscheisser. Was meinst du was hier los ist?''
    ''Nun ja. Es scheint so als wären die Irrlichter an diesem Ort gebunden. Als Wächter oder so.''
    ''Wächter? Sieht eher aus nach Beleuchtung. Warum haben sie uns nicht angegriffen? Ich dachte solche Viecher wären gefährlich.''
    ''Sag du es mir. Schliesslich wolltest du hier hin.''
    Neoras begann zu schweigen und gab Arelis das Zeichen loszugehen.
    Sie gingen an 6 großen Stützsäulen vorbei, zwischen diesen waren große Statuen von Menschen sowie Eingänge in andere Räume. Der nächste Raum den sie betraten war noch erstaunlicher als die Eingangshalle. Alle Wände leuchteten bläulich und man konnte erkennen das sie aus magischen Erz bestehen. Acht Kronleuchter erleuchteten diesen Raum. Doch ohne lang zu zögern folgte sie weiter den Irrlicht in einem der linken Räume. Dort befand sich ein langer Flur der in weitere viele Räume führte. In jedem dieser Räume schien ein Grab zu sein, sowie die ehemaligen Besitztümer des Toten.
    ''Wieviele Tote hier wohl liegen?''
    ''Du weisst anscheinend nicht viel über deine Vorväter.''
    ''Ne. Mir konnt auch nie jemand viel über sie sagen.''
    Am letzten Raum angekommen. Schrieb das Irrlicht wieder neue Buchstaben in die Luft.
    ''Wir sind da. Wenn ihr noch irgendwo hin wollt sagt es mir.''
    Kurzerhand betrat Neoras den Raum und sah auf das Grab hinab. Langsam zog er wieder den Ahnenstein heraus und legte ihn auf das Grab. Ein Schrei wurde dann vernommen und es tauchte ein Geist vor ihnen auf. Arelis konnte seinen Augen nicht trauen. Zwar hörte er von den anderen Wassermagiern, dass solche Totenbeschwörungen von einem alten Volk namens Jharkendar durchgeführt aber das es auch noch auf dem Festland gab war erstaunlich. Tausend Fragen hatten ihn auf einmal übermannt doch so schien es auch Neoras zu gehen. Aber bevor die Beiden erstmal ein Atemzug machen konnten begann der Geist zu sprechen.
    ''Es ist schön dich zu sehen mein Sohn. Eure Fragen kann ich euch nicht beantworten, da die Zeit dafür nicht reicht. Der lange Krieg hat die Magie an diesem Ort sehr geschadet auch wenn man es nicht sehen kann. Eure Antworten findet ihr in der Bibliothek dieses Grabes. Haltet dieses Ahnengrab geheim oder es wird wie die anderen von den Göttern zerstört. Wir sehen uns im Reich der Toten mein Sohn.''
    So schnell der Geist auch kam verschwand er auch wieder.
    ''Sohn?''
    ''Ja das war mein Vater. Aber hast ja gehört wir müssen in die Bibliothek. Irlicht bring uns in die Bibliothek bitte.''
    Sieben Minuten vergingen bis sie da waren und tanzend zeigte das Irrlicht den Eingang zur Bibliothek.
    Beiendruckend sahen sie auf die großen Bücherregale, die den Raum füllten. Und anstatt bei den anderen Räumen war dieser sehr warm sowie hatte er einen Fussboden aus Stoff.
    Als sie durch die Bücherregale vorbeigingen um sich einen Überblick zu schaffen erblickten sie einen alten Mann in einem Sessel, der gemütlich ein Buch liest.
    Näher betrachtet konnte man erkennen das er anscheinend blind war.
    ''Echt gruselig. Ein blinder Mann der ein Buch liest...''
    ''Das ist kein gewöhnlicher alter Mann. Er strahlt eine große Magiepräsenz aus.''
    ''Ich habe die erwartet Arelis.''
    ''Und mich nicht!?''
    Geändert von Blacktooth (19.6.08 um 22:15 Uhr)
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  14. #14
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    Das solltest du nicht hoffen Neo und mach die Luken dicht, das wird ziehmlich heftig, knurrte Arelis.
    Seine Augen nahmen den Blick eines Raubtieres an, welcher tiefen Hass versprühte.
    Ich hätte mir denken können, dass du wieder deine Finger im Spiel hast! Ich wusste nur nicht, warum ich her kommen sollte!
    Die Götter spielen ihr eigenes Spiel, entgegnete der alte Mann mit kratziger Stimme. Die blutroten Litzen seiner Robe schimmerten wie Blut, im Licht der Irrlichter.
    So wie du dein Spiel spielst?
    Spiel, Kampf, Beschäftigung! Nenne es wie du willst! Es überrascht mich, was aus dir geworden ist. Damals warst du nur ein kleiner Lehrling, der in meinen Turm kam und jetzt schau dich an!
    Ich brauche weder Lob von dir, noch von einem anderen Beschwörer!
    Der Magier seufzte, legte wehmütig das Buch auf einen kleinen Schemel und starrte Arelis mit seinen blinden Augen an.
    Du warst damals schon dreist und dickköpfig. Allerdings haben dich diese Eigenschaften nicht das Leben gekostet, drohte der Magier.
    Wie beruhigend, dass du dich um mich gesorgt hast. Ich habe dir damals geschworen, das wir uns wieder begegnen werden und ich hatte recht.
    Und genau wie damals, bist du im Vergleich zu meiner Macht noch immer ein Wurm.
    Ich musste mich nicht hinter der Macht eines Avatar verstecken.
    Wütend schimmerten die Augen des Magiers, während das Eis zu Arelis rechten aufbrach. Einer der toten Wächter brach hindurch und stürmte mit erhobener Axt auf Arelis und Neoras zu. Neo riß sein Schwert aus der Scheide, als der Krieger plötzlich leblos zusammen brach. Aus den Augenwinkeln hatte Neoras erhaschen können, das Arelis nur einen Wink mit der Hand brauchte, um den Untoten hinfort zu fegen.
    Beeindruckend. Ich sehe, du hast einen Weg gefunden, die Magie nicht zu verlieren. Ich habe sie erst in dieses Land gebracht, alter Narr.
    Wieder brach die Wände auf, doch dieses Mal stürmten drei untote Krieger vor. Arelis streckte nur seine Hand aus und eine unsichtbare Welle der Magie, zermalmte das untote Leben, der Wächter.
    Ok, sag bescheid, wenn ich wieder wichtig werde, konstanierte Neoras und schritt zu einem Bücherregal.
    Und mächtig bist auch.
    Du vergisst, welche Macht in diesem Land herrscht.
    Plötzlich verwandelte sich Xardas Gesicht in eine Schreckensvision aus Dämonenfleisch und Raubtierzähnen. Seine Gestalt bekahm Flügel und Klauen. Sein Schrei ließ das Blut in den Adern gefrieren und hätte Neoras dieses Bild gesehen, wäre er aus der Höhle gerannt und nie zurück gekehrt.
    Nach kurzer Zeit verschwand die Illusion, doch Arelis schien unbeeindruckt.
    Könntest du wohl aufhören, mit Lehrlingszauber um dich zu werfen und zur Sache kommen, forderte er dreist.

    Xardas erhob sich aus dem Sessel und streckte sich leicht.
    Endlich mal ein Gegner, unter den verweichlichten Magiern. Es wird mir eine Freude sein, dich Schmerz zu lehren.
    Augenblicklich erschien ein Ball aus Schatten und Dunkelheit, welcher auf Arelis zuschoss. Die Wucht warf ihn durch den Raum und ließ ihn schwer in eines der Regale krachen. Bücher begruben ihn und Neoras hätte schwören können, das Arelis mitten in die Brust getroffen worden war.
    Zornig zog er sein Schwert und sprang auf Xardas zu, doch der hob nur eine Hand. Neoras erstarrte wie eine Statue und begann zu schweben.
    Und du, wirst dich nicht mit deinem Spielzeug von Schwert einmischen, wenn die Großen sich duellieren! Xardas hob die Hand und ließ Neoras wie ein Statue auf das Regal schweben.
    Da oben machst einfach mehr her, meinte der Beschwörer spöttisch und stellte ihn ab.
    Neoras musste die Haltung einer Eisprinzessin mit Sternenzepter eingenommen haben, so unbequem fühlte er sich.
    Xardas begann zu lachen, doch verstummte er, als der Bücherhaufen auf Arelis sich bewegte. Neoras strengte sich an, seine Augen zu bewegen und schielte zu dem zerstörten Regal. Mit Erleichterung stellte er fest, das Arelis noch lebte. Zuerst glaubte er einen Eisgolem zu sehen, doch dann erkannte er den Wassermagier.
    Zornig wischte Arelis sich die Seiten der Bücher vom Körper, während seine Eisrüstung in kleinen Splitter von ihm abbröckelte.
    Seine Augen flammten vor Wut und Hass auf die Dunkelheit. Er fixierte Xardas und plötzlich schien der Raum zu vibrieren. Zornige Anspannung lag in Arelis Gesicht und seine Wut schien den Raum zu ergreifen. Das Vibrieren wurde stärker und Xardas Augen verengten sich zu Schlitzen, als plötzlich kleine Steinchen und Eisbrocken um Arelis herum zu schweben begannen. Zuerst schwebten sie nur leicht, dann stiegen sie höher und mit ihnen begannen größere Steine zu schweben. Während diese höher stiegen, schlossen sich ihnen die Bücher auf dem Boden an und schwebten wie fremdartige Geister um Arelis herum.
    Ein zorniges Knurren drang durch die Kehle des Wassermagiers und die Spannung in dem Raum wurde immer Größer. Seine Augen brannten vor Hass und die Steine und Eisbrocken begannen zu bröckeln und sich zu spitzen Geschossen zu formen.
    Xardas beschwor wieder einen untoten Krieger, doch bevor der zum Zuge kam, durchbohrte schon ein Eisbrocken seinen Kopf und schleuderte ihn zurück in die Wand.
    Ein schwarzes Schild formte sich vor dem Beschwörer, als die Geschosse und Bücher auf ihn zurasten. Die meisten prallten ab, doch trieb die Wucht Xardas zurück und ließ ihn taumeln.
    Schweiß bildete sich auf Arelis Stirn, doch sein Zorn gab ihm Kraft. Xardas taumelte zurück, während seine Hand eine Schattenlanze schleuderte. Die schwarze Magie durchstieß Arelis Schulter mühelos und warf ihn zu Boden.
    Allerdings reichte der Machtverlust von Xardas, um Neoras wieder frei zu geben und dieser krachte schwer vom Regal.
    Schwer erhob sich Arelis vom Boden, doch ebte der Schmerz sofort ab, als er die heilenden Energien eines Zaubers durch seinen Körper fließen lies. Vor den Augen der anderen schloss sich die Wunde augenblicklich und hinterließ nicht einmal eine Narbe.
    Ich habe dich unterschätzt. Du bist nicht überheblich, du besitzt wirklich Macht.
    Arelis erwieder nichts und antwortete mit einer Eislanze. Die plötzliche Schattenlanze des Beschwörers prallte direkt auf die Eislanze von Arelis, doch anstatt zu explodieren, trafen sich genau ihre feinen Spitzen und schienen gegen einander zu kämpfen.
    Die Macht der Magier erhielt sie und jeder versuchte die andere zu vernichten. Ein helles Kreischen, wie von Metall hallte durch die Höhlen und Neoras riß die Hände an die Ohren. Der Klang schmerzte im Kopf und schien das Hirn eines jeden zerreißen zu wollen. Langsam bröckelten die Spitzen der Lanzen, doch keine gab nach.
    Arelis spürte zwar die Macht des Landes, doch schwand seine Macht erheblich.
    Xardas hatte weniger Mühe und Neoras konnte sehen, wie er hinter Arelis einen Untoten beschwor.
    Neoras überlegte nicht lange und stürmte vor. Mit voller Wucht rammte er ein Regal mit seiner Schulter und spürte ein scharfes Stechen in ihr, als das Regal überkippte und den untoten Krieger unter sich begrub.
    Ich bin vielleicht zu schwach, aber nicht zu dumm, du Penner, spuckte er auf den Untoten, welcher nun zertrümmert unter dem Regal lag.
    Wütend packte er ein Buch vom Boden. Es war ein schwerer Einband und sein Titel hieß: Harry Potter und die Kammer des Schreckens!
    Angewiedert verzog er das Gesicht und schleuderte es nach Xardas, dessen Fokus komplett auf Arelis lag. Hart krachte das Buch an den Schädel des alten Magiers und brach seine Konzentration. Seine Lanze verpuffte und die Eislanze von Arelis bohrte sich mühelos durch seine Schulter.
    Erschöpft fiehl Arelis auf die Knie und Xardas erhob sich scheinbar ohne Schmerzen wieder. Sein hasserfüllter Blick richtete sich auf Neoras, der spürte, wie etwas kaltes nach seiner Seele griff. Für Arelis war dies genug Zeit!
    Seine Hände lagen auf dem Eis des Bodens. Mit letzter Kraft zog er die die Macht des Eises in sich und lenkte sie über den Boden zu Xardas. In Sekunden bildete sich auf dem Körper des Beschwörers Eis und und wurde immer dicker, bis es ihn einschloss.
    Neoras fühlte die Kälte schwinden und erblickte den Eisblock um den Magier. Plötzlich erschien ein Dämon in der Halle. Sein Brüllen schleuderte Arelis und den Krieger fort. Hastig gruben sich seine Krallen in den Eisblock und teleportierte sich und Xardas fort.
    Erschöpft blieb Arelis am Boden liegen und rang nach Luft....

    Ich hab da mal ein Easteregg versteckt!
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  15. #15
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    Kopfschmerzend geplagt stand Neoras nach den Flug wieder auf und musste für einen Moment lang überlegen was eigenlich passiert war. Als er dann aber den Magier hächelnd auf den Boden sah fiel ihn wieder alles ein. Schnell rannte er zu Arelis und sah sich seine Wunden an.
    ''Scheisse. Dich hat's ja voll erwischt.''
    Kurzerhand half Neoras Arelis aufzustehen und ihn auf den Sessel zu setzen wo vorher Xardas saß.
    ''Also kratz jetzt bloß nicht ab. Ich werd mal ein Heiltrank und Manatrank für dich suchen während du...''
    In diesem Moment fiel Arelis in einen tiefen Schlaf der auch Ohnmacht genannt wurde.
    ''...ähh ja dich ähm ausruhst. Also rühr dich bloß nicht...ach was solls du hörst mich ja eh nicht.''
    Nun ratterte Neoras jeden etwas größeren Raum ab und suchte verzweifelt die Tränke. Auf der Suche aber fand er Räume und Gegenstände die vielleicht mal für die Beiden nützlich sein könnten.
    Aus der Schatzkammer des Ahnengrabs schnappte er sich ein bisschen Gold, ein Amulett und einen Fokus. In der Waffenkammer fand er ein paar Erzrohlinge, einen Erzhammer und eine nützliche alte Armbrust.
    Schliesslich entdeckte er dann auch einen Raum voller Tränke und brachte ein paar davon noch zu den schlafenden Arelis. Er öffnete einen der Heil- und Manatränke und schüttete beide regelrecht in Arelis Mund. Dieser wachte dann hustend und schluckend auf. Irritiert sah Arelis Neoras an der ihn nur erleichtert anguckte. Rasch sah man seine Wunden am Körper von Arelis heilen.
    ''Ich wär schon nicht gestorben aber deswegen musst du mich nicht gleich ersticken und ersaufen lassen.''
    ''Schon gut. Aber...''
    Plötzlich unterbrach ihn Arelis.
    ''Wir müssen schnell aus diesem Grab. Xardas wird sicherlich die Orks auf uns hetzen.''
    ''Was wie wo? Warum sollte er das tuen?''
    ''Weil er ein schlechter Verlierer ist.''
    ''Ach was so schnell werden die Orks...''
    Man hörte auf einmal Orkschreie aus dem Grab und große Trommeln.
    ''Ach verdammt.''
    ''Gibt es noch einen anderen Ausgang?''
    ''Komm mit.''
    Neoras wollte grad loslaufen als er dann aber sah das der Magier noch stark geschwächt war half er ihn beim gehen.
    ''Wir müssen uns beeilen bevor die Orks das Grab entweihen und die Toten aus Rache auferstehen.''
    ''Was??? Super. Untote. Schon wieder. Und ich muss hier einen alten Mann beim gehen helfen.''
    ''Wer ist hier alt!?''
    ''Schuldigung. Ich seh es mal positiv wenigstens bricht die Decke...''
    Auf einmal brachen Teile der Decke ein und man sah das das Ahnengrab durch die Entweihung der Orks sich selber zerstörte.
    ''Hätt ich bloß nichts gesagt.''
    Die Beiden erreichten dann aber noch rechtzeitig den richtigen Raum und man konnte ein paar alte Teleporter erkennen. Bei den jeden einzelnen der Teleporter stand auch dann Schild, der den Zielort angab.
    Mit seiner Hand zeigte Neoras auf den Teleporter worauf Hammerclan stand und stellte sich mit Arelis auf ihn. Nichts passierte.
    ''Warum passiert nichts?''
    ''Sie sind nicht an.''
    ''Das gibs nicht. Die Decke bricht, Untote stehen auf und schlussendlich stürmen Orks diesen Laden. Und der Teleporter ist nicht an. Saubere Arbeit Pechgott saubere Arbeit.''
    ''Wenn wir bloß nur einen Fokus hätten. Damit würden das Teil anspringen.''
    ''Fokus!?''
    Eine glückliche Miene war bei Neoras zu sehen und er zog den Fokus heraus, den er in der Schatzkammer gefunden hatte.
    ''Tadaa!''
    ''Woher...ach egal. Tu ihn auf das Podest davorne.''
    Der Teleporter sprang prompt an als Neoras den Fokus auf das Podest stellte und ein kleines Summen war zu hören. Arelis, der noch auf den Teleporter stand, verschwand plötzlich.
    ''Das Teil klappt ja wirklich.''
    Ohne lang zu zögern ging Neoras ebenfalls in den Teleporter und fand sich mit Arelis im Hammerclan wieder.
    ''So was ich eigenlich noch die ganze Zeit sagen wollte.''
    ''Ja was?''
    ''Meine Fresse du hast Xardas in den Arsch getreten! Das entschuldigt aber nicht das du das Ahnegrab meiner Vorväter versenkt hast!''
    ''Das war Xardas nicht ich.''
    ''Stimmt. Xardas wenn du mich hörst ähm....du bist ein Arschloch Xardas! Ein ARSCHLOCH!''
    ''Ähm Neo. Er ist ein Magier und kein Gott.''

    ''Ja ich weiß. Ich wollt es bloß mal gesagt haben. Achja hier. Als dankeschön das du mir geholfen hast.''
    Einen kurzen Moment kramte Neoras in seiner Ledertasche und übergab Arelis ein Amulett und zwei Erzrohlinge.
    ''Lass nur. Ich hab dir...''
    ''Nimm einfach. Das Zeug brauche ich nicht aber du wahrscheinlich schon.''
    Gemütlich saßen sich beide erstmal ans Feuer und ruhten sich vor der ganzen Anstrengung und Aufregegung erstmal aus.

    Neoras:
    +alte Armbrust
    +150Goldstücke
    +Erzhammer

    Arelis:
    +Amulett (besitzt vielleicht magische Fähigkeiten)
    +2 Erzrohlinge
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  16. #16
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    Das Lagerfeuer knisterte mal leise, mal laut.
    Neoras gab ihr Abenteuer zum Besten und die Krieger des Clans schienen mit einzustimmen.
    Arelis hingegen war wie üblich stiller und ließ seine Gedanken Revue passieren.
    Natürlich hatte er Xardas nicht geschlagen und ohne Neo´s Hilfe, wäre der Wassermagier gestorben.
    Egal ob Arelis mächtig war, am Ende war es nur seiner Erfahrung und dem Glück zu verdanken, dass sie überlebt hatten.
    Xardas hatte sie unterschätzt und sein Hang, mit seinen Gegenern zu spielen, war sein Verhängnis gewesen.
    Arelis spürte deutlich die Macht des Winters. Die herrschende Naturgewald nährte seine Eismagie, ließ ihn schneller sein Mana regenerieren und dennoch rief er sich immer wieder Gedanken, sich nicht in ihr zu verlieren.
    Magie war schon immer mächtig gewesen. Sie war mächtiger als das Schwert, mächtiger als ein Krieger, doch nur, wenn man sie zu lenken wusste.
    Zu viele waren schon ihrer Macht und der Gier nach ihr erlegen. Hatten sich überschätzt und teuer dafür bezahlt.
    Der gefährlichste Feind eines Magiers, war der Hochmut. Der Wassermagier wäre ihm fast selbst erlegen gewesen, wenn es nicht eine andere Macht geschafft hätte, ihn zu erden.
    Traumsicht, Illusionen und Beschwörungen, sie alle waren mächtig. Doch der Kern der Magie, ihr Wesen, war sehr viel mächtiger.
    Arelis hatte diesen Kern erkannt, so wie viele vor ihm. Er wollte Neoras nicht desillusionieren oder dämpfen. Sollte er dieses Abenteuer als Abenteuer sehen.
    Vor vielen Monden hätte Arelis auch seinen Stolz darauf gezeigt, doch war er ruhiger geworden. Um nicht zu sagen, überlegter.
    Überlegter? Vielleicht war es auch berechnender?
    Die Magie mahnte Arelis zur Vorsicht. Er hatte die Macht gespührt, die er entfesseln konnte. Ein simpler Thelepathiezauber, hatte sich zu einer Nova entwickelt. Sein Zorn und seine Macht, hatte die Magie wie eine Corona um ihn herum manifestiert, eingesperrt, wachsen lassen.
    Der Zauber mit dem man Dinge bewegen konnte und der eigentlich immer nur als verlängerter Arm gesehen wurde, hatte sich plötzlich zu einer Waffe entwickelt, deren Schlagkraft selbst die Mächtigsten ins Wanken bringen konnte.
    Ja es war Berechnung gewesen. Eine kalte Kalkulation eines Zauber, doch hätte Neoras diese Kalkulation nicht gefallen! Sie wäre dem Krieger zu rational gewesen, zu emotionlos.
    Wie man es drehte oder wendete, die Magie blieb immer für den Anwender am gefährlichsten, niemals für den Feind.

    Kalt spürte er das Amulett zwischen seinen Finger, während es sich langsam durch seine Hände wärmte. Der Glanz, welches Feuer auf seiner polierten oberfläche hervor rief, schlug ihn beinahe nostalgisch in seinen Bann.
    Sanft spürte er das Kribbeln, welches von dem Amulett in seinen Körper wanderte. Ein Hauch von Magie, welche versiegelt worden war. Vielleicht von Neoras´s Ahnen oder einem Magier. Auf jeden Fall, wäre dieser schwache Hauch nicht von einem Anfänger zu spüren gewesen.
    Wie ein leiser Lockruf flüsterte die Magie in seinem Geist, erweiterte seinen Geist und schürte seine Sinne.
    Arelis allerdings, hatte keine Lust! Er war zu erschöpft und besaß zu wenig Interesse, um dieses Kleinod sofort zu analysieren.
    Entspannt lehnte der Wassermagier sich zurück und trank seinen Met.
    Zakosh würde nun auch seinen Handel halten können! Arelis besaß jetzt Erzrohlinge und es freute ihn, dass er sie zufällig erhalten halten. Nichts wäre ihm jetzt nerviger erschienen, als einem Schmied den Buckel zu tragen, nur um sie zu erhalten.

    Neoras und Arelis brauchten nicht lange, um Faring zu erreichen. Dieses Mal hatten sie einen Führer und ohne Probleme zu finden, erreichten sie die Hauptstadt der Orks.
    Wie üblich maulten die Wachen und zierten sich um den Durchlass. Doch Zakosh´s Wort oder besser seine Mitgabe, verschaffte den Beiden schnell ihren weiteren Weg.
    Es dauerte Tage, bis der Meisterschmied des Kahns seine Arbeit beendet hatte. Wie es der Ehrenhandel zwischen Arelis und dem Ork besagte, erhielt nun auch Arelis sein Geschank der Ehre.
    Die große Stabwaffe erinnerte kaum an den Stab eines Magiers, allerdings musste sie das auch nicht.
    Ein Magier brauchte keine Stäbe für seine Magie, sondern für den Notfall eines Nahkampfes.
    Die Waffe war ein langer Stab aus Eisenholz, dessen Enden mit armlangen Klingen versehen waren. Die meisten hätten sie für ein Zwillingsschwert gehalten, doch war die Stabwaffe länger, um auch als Wuchtwaffe zu fungieren. Ihre Klingen waren geschwungen und verziert. Ein Meisterstück mit einem besonderen Privileg. Denn diese Waffe war die Waffe des Kahnschmiedes und würde ihm nicht nur Einlass in die Städte der Orks und der Arena in Faring bringen, sie würde ihm auch freies Geleit geben, was dem neutralen Magier noch weniger Probleme bringen würde.

    Auf der Heimreise hakte Neoras nach, warum er unbedingt eine Waffe von einem Schmied trug, der der Feind war und wozu er so ein langes Aufheben gemacht hatte.
    Die Antwort war nicht alltagstauglich für einen Krieger, doch Neo hatte sich an seinen Freund gewöhnt.
    Mit Vorraussicht haben wir überlebt und diese Vorraussicht wird uns wieder helfen. Denn selbst in einem so riesigen Uhrwerk wie diesem Krieg, bricht ein einziger Stein noch immer die Zahnräder!


    (2x Erzrohling verloren, Stab der Lillie erhalten (100) )

    Der Quest kann nun bewertet werden.
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

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