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Thema: Aufnahme Söldner

  1. #1
    the 'special one' Benutzerbild von Prisoner of War
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    Aufnahme Söldner

    Artem warf sich auf sein Lager, das Feuer vor seiner Hütte ließ er einfach brennen, er hatte absolut keine Lust jetzt noch etwas zu macchen.
    Er war fertig. Die ganze Barrierensache, die Orks. Erinnerungen an seine Kindheit und der Mord an seinen Eltern, das vernichtete Dorf. Er begann zu weinen.
    All das kam in ihm hoch. Dinge, von denen hier nur der Druide wusste... und die vielleicht der ein oder andere Jäger erahnen konnte, der vielleicht die Überreste des Dorfes gefunden hatte oder die Leichen der Banditen. Das waren Artem eindeutig zu viele 'Vielleichts'.
    Artem war durcheinander. Ein bei ihm üblicher Konflikt kam auf.
    Er wusste, nun würden sie hier gefangen sein. Naja, gefangen?! fragte er sich. Das Innere der Barriere war groß genug, um es als Kontinent so zu sehen... er wäre eh nie weiter gegangen, als die Barriere reicht.
    Doch auch etwas anderes beschäftigete ihn.
    Was sollte er nun tun?!

    Die anderen Menschen würden sich in Gruppen zusammenschließen und Aufgaben verteilen. Er durfte sich nicht drücken, er war nicht abhängig von den Neuankömmlingen, doch er hatte dorft Freunde gefunden. Er wusste, dass sie alle zusammenhalten mussten.
    Ein Problem für Artem.
    Er war eigentlich immer allein gewesen. Nicht einsam, aber allein.
    Gruppenverhalten oder gar Rücksicht kannte er kaum. Er kannte nur die Regeln des Waldes und seiner Geschöpfe. Sei stark, dann behältst du Recht murmelte er. Das war alles, was er wusste.
    Deshalb konnte er auch unmöglich in der Stadt wohnen, bei den anderen. Er war Artem, er war allein. Und würde es immer sein.
    Er genoss eine kurze Ausbildung seines Vaters, der Söldner gewesen war.
    Aber auch der Wald hat mich unterrichtet sprach es aus ihm heraus.
    Sicher war nur, dass- egal was er wählen würde- seine Symphatien immer dem Wald gehören würden. Und sich selbst.
    Waldläufer war für ihn eine Option gewesen. Spuren lesen, Jagen... ads konnte er. Doch war der Druide unauffindbar und nicht mehr willig, Gefolgsleute aufzunehmen. Kein Dorf, keine Gemeinschaft- keine Waldläufer durchzuckte es ihn.
    Artem wusste nun, was er tun würde.
    Er stand auf, nahm schnell Bogen und Dolch, hastete über die Felder und Wiesen richtung Lager.
    Er hatte einen Entschluss gefasst. Er war sich nun sicher.
    Er würde die Aufgaben des Waldes mit der einzigen Aufgabe verbinden, die ihm noch genug Freiheit ließ, er selbst zu sein, und gleichzeitig Amaranth zu dienen und den Flüchtlingen zu helfen:
    Er würde Söldner werden!

    Artem betrat Amaranth. Wie auch er waren die Menschen aufgewiegelt und hatten Angst. Sie standen herum und fluchten, schimpften, schrien, weinten.
    Artem suchte jemanden, der ihm sagen konnte, wo er hier welcher Gilde beitreten konnte, und ob überhaupt so etwas wie eine Gilde schon existierte.
    Söldner dachte er immer wieder. Söldner.

  2. #2
    the 'special one' Benutzerbild von Prisoner of War
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    Artem wollte sich mit Aaron weiter unterhalten, jedoch sah er nun durch das Gewühl von Leuten in Amaranth eine junge Frau gehen.
    Sie trug eine anmutende Rüstung, sah jedoch genauso kampferprobt aus.
    Er legte seine Hand auf Aarons Schulter und flüsterte fast geistesabwesend Warte hier, junger Wolf. Wir reden über alles, wenn ich zurück bin. Ich muss etwas erledigen. Es muss jetzt sein. Sofort! Er lief los.
    Aaron stand etwas verdutzt da, doch Artem drehte sich noch einmal um.
    Er sah Aaron eindringlich an. Bleib wo du bist. Ich komme wieder, dann reden wir dir über alles. Du hast meine Aufmerksamkeit.
    Artem verschwand im Gewühl.

    Wo ist sie hingelaufen? Artem stand an einer Hausecke, guckte erst nach rechts, dann nach links, und wieder nach rechts. Nirgendwo war niemand.
    Da erkundigt man sich bei x- Leuten, wo diese Tinja ist und wie sie aussieht, und dann... weiter kam Artem nicht, denn ein Schwert an seiner Kehle gebot ihm zu schweigen. Du willst also zu mir? Du hast mich gefunden... oder ich dich?! Tinja hatte sich in einer Häusernische versteckt und hielt ihr Schwert an seinen Hals. Sie drehte sich und gebot ihm, dies auch zu tun. DAs Schwert immer an seinem Hals haftend. Artem bekam Panik. Er wollte etwas sagen, doch Tinja sah ihn eindringlich an, und er schwieg. Du willst dich uns anschließen. Gut! Artem war völlig fertig. Woher wusste sie das?!
    Lares hat dich beobachtet Sie nickte und hinter ihr trat ein junger Mann aus dem Schatten, die Hände hinter dem Körper verschränkt.
    Genau. Ich habe dich beobachtet. NAchdem ich zufällig mitbekommen hatte, du wolltest dich uns anschließen, bin ich nicht von deiner Seite gewichen... Er sah Tinja an. Prüfe ihn!
    Tinja schmunzelte. Hm Sie schaute nachdenklich und nahm das Schwert von Artems Hals. Wenn du Lares Aufmerksamkeit erhascht hast und er dich nicht verschmäht- mein guter Lares verschmäht viele lachte sie laut. Dann sollst du deine Prüfung haben! sagte sie.
    Du scheinst standhaft zu sein, nicht geblinzelt hast du, obwohl ich dich hätte töten können. Die ganze Zeit. Ich sehe dir an, dass du schon viel Leid gesehen und erfahren hast... Stille trat ein. Nun gut! Sie sah Lares an. Ich habe nichts für ihn, mein Lieber! Unsere AUftragsbücher sind voll, doch die Truppe ist voll ausgelastet. Nichts frei. Und ich habe keine Zeit mich mit einem Neuling zu beschäftigen
    Tinja ging. Doch sie drehte sich noch einmal um In Lares scheinst du einen Fürsprecher gefunden zu haben, er wird etwas für dich finden Sie zwinkerte Lares zu. Und ging.

    Lares legte den Arm um Artems Schulter. Kein Zufall ist all das hier flüsterte er. Es gibt Dinge, um die Tinja weiß, die sie aber nicht wissen darf, als offizielle Gildenführerin... er schwieg. Ich habe nach potentiellen Kandidaten für diese, sagen wir... ungewöhnliche Mission zu finden. Ich brauche jemanden, der die Gegend kennt und außerdem der Gilde nahe steht. So jemanden gab es nicht. Bis du kamst. Er rückte noch näher an Artems Gesicht Zwei unser wichtigsten Männer sind verschwunden. Dres und Irain. Meine besten Späher. Seit gestern. Ich will, dass du sie findest! Und das alles er halte Luft so diskret wie möglich. Die Gilde hält zusammen, und normalerweise beauftragen wir niemand fremdes mit so etwas. Doch mir bleibt keine Wahl. Du willst dich der Gilde verdient machen? Dann zeige es. Tinja akzeptiert meine Entscheidung wie die ihre, wenn du dies erfüllst... bist du dabei.
    Lares entfernte sich etwas von Artem. Er warf ihm ein Bündel rüber.
    Du gehörst noch nicht zu uns, aber wenn es etwas gibt, das meine beiden besten Männer töten oder fangen kann, dann will ich dich nicht daran verlieren. Auspacken!
    Artem blickte auf, und entschnürte dann das PAcket.
    Eine Söldnerrüstung und ein Schwert lagen darin. Außerdem noch 50 Goldstücke.
    Falls du wen bestechen musst. Aber eins sage ich dir er hob seinen Kopf und sah Artem an, dass er fast Angst bekam Du hast weder Tinja noch mich getroffen und dieses Gespräch hat nie, NIE stattgefunden. Stirbst du, dann stirbst du als Dieb dieser Dinge. Verstanden? Artem nickte. Er legte die Rüstung an. Sie war etwas zu groß, und das Schwert schien sehr schwer zu sein, doch er war froh und zugleich erstaunt über diese Gilde. Wie würde es sein, ihr erst anzugehören.
    Ihr haltet viel von mir. Und ihr vertraut mir viel zu sehr sagte er.
    Wir vertrauen dir kein bisschen. Wir sind Söldner. Wir vertrauen dem Geld. Aber mir bleibt keine Wahl. Komme wieder, aber nicht ohne Bericht über die beiden Kameraden.
    Lares ging.

    + Schwertträgerkleidung
    + Trägerdolch
    + 50 Gold

  3. #3
    the 'special one' Benutzerbild von Prisoner of War
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    Artem hatte einen Auftrag. Dres und Irain finden.
    Doch wo sollte er beginnen? Zwei starke Söldner verschwinden nicht einfach dachte Artem. Ich muss anfangen, wie ein Söldner zu denken machte er sich klar. Ich bin zwar noch keiner, aber Dres und Irain sind welche gewesen oder sind auch noch welche, egal in welchem Zustand. Artem ging durch das Dorf, Ausschau haltend nach einem Zeichen, das ihn zu den beiden verschwundenen Söldnern führte. Einen Auftrag werden sie nicht gehabt haben, sonst hätte Lares das gewusst und mir davon erzählt, dass ich einen Anhaltspunkt habe dachte Artem. Was wollen Söldner?! dachte Artem. In der Regel Geld sagte ein vorbeigehender Mann. Oh erschrak Artem Hab ich das grad echt laut gesagt?! Naja, aber Recht hat der Kerl schon gehabt. Geld wollen Söldner in der Regel haben... sagte er weiter.
    Da kam ihm eine Idee. Artem lief los. Die Schenke dachte er nur. Da wird jemand was wissen!
    Als er vor dem Brauhaus am Hafen angekommen war, stellte sich ihm ein kleiner, bulliger Mann in den Weg. Ey! Wenn du da rein willst, dann musst du mir... doch da schien der Mann Artems Rüstung zusehen, die unter seiner Kutte hervorlugte.
    Wenn du zur Gilde gehörst... dann is das was anderes zischte der Mann und machte Artem Platz. Geh auch mal zu Dirrien, der hat immer was für euch Jungs flüsterte er ihm noch zu.

    Artem war verwirrt. Für UNS?! Das muss was mit der Rüstung zu tun haben... mal sehen was der Kerl zu sagen hat
    Er ging an die Theke und bestellte einen Wacholder, trank ihn und gab dem Wirt 5 Goldstücke dafür.
    Kaum hatte er ausgetrunken, lehnte sich auch schon jemand neben ihn an die Theke. Ich wusste, dass sich das rumsprechen würde. Hast du auch mal Lust auf ne kleine Tour?
    Was willst du eigentlich von mir, du Nuss?! fragte Artem angewiedert. Hey man, du kommst doch von den Söldnern er deutete auf Artems Rüstung und die letzten von euch warn mega begeistert. Der Mann begann zu grinsen. Dirrien? fragte Artem.
    Ja man! Ich kann alles und jeden besorgen, sag mir was du brauchst. Artem zog sein Schwert, überhörte das KEINE WAFFEN! des Wirts und hielt das Schwert an den Hals des Mannes mit dem Namen Dirrien. So Chef begann er ich will weder, dass du mir was noch irgend wen besorgst er hielt inne. Naja, wie viel willst du für eine kleine Info? Ich muss aber sicher gehen können, dass du mich nicht verarschst. Bei den letzten Worten legte Artem das Schwert näher an den Hals des Mannes und hob drohend seine Augenbrauen. Ok ok man! schrie Dirrien. Scheiße man, was willst du? Ich weiß alles und kann alles besorgen, aber FUCK nimm das Schwert weg rief er hastig.
    Artem steckte das Schwert zurück in die Schwertscheide, sich umblickend und den anderen in der Kneipe signalisierend, da zu bleiben wo sie sind.
    Er deutete Dirrien sich an einen Tisch zu setzen. Er hielt seine Hand immer am Schwertknauf. So... begann er. Ich schätze es gar nicht, wenn man mich dumm anlabert und ich hasse übrigends auch Sumpfkraut sagte Artem mit einem Nicken zu dem Dealer. Oh... gluckste dieser und steckte seinen gerade frisch gedrehten Stengel wieder ein. ICh will nichts weiter als eine kleine Information. Ich werde dich auch dafür bezahlen, falls sie mir helfen wird. Andernfalls... Artem stand auf und zog sein Schwert halb aus der Scheide. Dirrien zuckte zusammen. Hey... mach keine Scheiße, man! Ich arbeite allein und mir kann keiner... ey lass es! schrie er immer lauter werdend. Die anderen Kneipenbesucher sahen sich zwar um, doch niemanden schien es wirklich zu interessieren, was los war.
    Du hast also immer was für Leute wie mich habe ich gehört? HAst du zufällig auch auch was für Dres und Irain gehabt?
    Warum?
    Weil das zwei gute Freunde sind, denen ich noch n paar Bier schulde, aber ich kann sie nicht finden. Und normalerweise sind die immer da, wenns was zu saufen gibt... ich halte das für sehr verdächtig. Er spielte erneut an seinem Schwertknauf herum, was Dirrien den Schweiß auf die Stirn trieb. Man ey... die warn nur kurz hier. Die sind Gildesöldner, man. Die arbeiten nur für mich, wenn es echt nix zu tun gibt... und das is alles voll legal, ECHT?! Meistens so Sumpfkrautkram... wirklich gluckste der Mann und versuchte sich aus dem Staub zu machen. Artem hielt ihn am Arm fest. Und wohin liefert ihr normalerweise? An wen? Haben sie für dich gearbeitet?!
    Ähm scheiße. Die Assis haben noch letzte Woche was für mich gemacht. So zwei Sumpfkrautdealer zusammenschlagen Konkurrentz. Das war auch was persönliches von denen... echt! Das Sumpfkrautkartell ist hier noch nicht so stark, man. Da muss man auch mal was wagen... Artem holte tief Luft.
    Deine Dealereien sind mit so was von Blutfliege begann er WO UND WER?! schnaubte er dem MAnn ins Gesicht, dass dieser es wirklich mit der Angst zu tun bekam.
    Im Sumpf im Westen man. Ähm da is so n Haus, so in der Mitte von Sumpf. Genau weiß ich auch nicht... Das kenne ich, dein Glück. War schon oft da. Und wenn meine beiden Freunde da nicht sind oder der Kerl mir da nicht helfen kann, dann Gnade dir INNOS!!. Artem stieß den Mann fort, der sofort zur Tür herausrannte.

    Artem ging Richtung Tür, dem Wirt 10 Goldmünzen zuwerfend. Für die Lautstärke, sorry zwinkerte er ihm zu.
    Er hatte gerade die Tür verlassen, da traten ihm zwei Bauern in den weg.
    Der eine zog seinen Kampfast und der andere seine Sichel. Im Hintergrund waren einige Männer zu sehen, unter anderem Dirrien. Looos! schrie der. Die Bauern bewegten sich auf Artem zu, doch der zog sein Schert und parierte den ersten Sichelhieb und stieß den einen Bauern weg, stellte dem zweiten ein Bein, sodass der fiel. Ich bin zu gütig, wirklich... sagte Artem und blickte Dirrien an. I'll be back!
    Artem ging.

    - 15 Gold

  4. #4
    the 'special one' Benutzerbild von Prisoner of War
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    Artem durchsuchte den Sumpf. Er war schon oft hier gewesen, er hatte die Hütte auch schon oft gesehen, doch hatte er immer gedacht, sie sei unbewohnt.
    Da hab ich mich dann wohl geirrt sagte er und blieb stehen. Noch bevor er den Sumpf erreicht hatte, sah er Rauch aufsteigen.
    N Feuer- klasse dachte er. Denn er wusste, dass hinter diesen Bäumen der Sumpf lag. Und der Dünne der Rauschschwade nach zu urteilen, musste das Feuer noch einige Kilometer weit entfernt liegen.
    Und der einzige Punkt, in deiesem Gebiet, der bewohnt sein könnte, wa eben besagte Hütte. Artem wanderte weiter. Als er nach wenigen Stunden das Sumpfgebiet erreichte, sah er, was er befürchtet hatte:
    Die verdammte Bewaldung ist nicht eingetreten. Jetzt sehen die mich auf glatte 100.000 Meter schnaubte er.
    Trotzdem musste er zu dieser Hütte hin. Dort lag das Geheimnis um die beiden verschwundenen Söldner und damit seine Aufnahme in die Gilde.
    Wenn die da gleich sitzen und nur ne Packung Sumpfkraut rauchen dachte Artem dann geh ich ab lachte er in sich hinein.
    Eigentlich würde er sich nur dazusetzen und auch etwas rauchen.
    Das war überhaupt die Idee!
    Artem zog einen Stängel sumpfkraut aus der Tasche, den er zuvor in der Kneipe gekauft hatte, und entzündete ihn an einem aus dem Sumpf gleiteten Phosphorstrahl. Schon praktisch, diese Irrlichter... entzünden sich selber lachte er.
    Obwohl er nun eine Rauchfahne ausstieß, ging er weiter auf das Haus zu. Es stand wirklich inmitten des Sumpfes und war nur auf wenigen Pfaden zu erreichen. Artem jedoch bemühte sich, keinen Pfad zu benutzen und schlich leichten Fußes über die Moordecke hinweg. Das ist sau riskant, aber der einzige Weg, wenn jemand die WEge überwacht dachte er bei sich. Es wimmelte von Blutfliegen um ihn herum. Doch er verhielt sich ruhig und die Tiere schienen ihn gar nicht zu bemerken. Auch die jagenden Lurker akzeptierten ihn als Teil von Innos geschaffener Natur und ließen ihn ziehen.
    Artem war nun näher an die Hütte herangekommen. Die Rauchfahne stieg immer noch vom Vorderteil des Hauses auf, und nicht- wie zu erwarten- aus dem Schornstein.
    Sonderbar dachte Artem und näherte sich von der Rückseite des Hauses an. Er zog seinen Bogen aus dem Köcher und spannte ihn, legte einen Pfeil ein und schlich weiter. Ganz vorsichtig.
    Es war niemand zu sehen. Auch keine Sumpfkrautpflücker. Nirgends jemand.
    Auch das ist sonderbar dachte Artem.
    Da wusste er plötzlich, warum. Als er die Vorderseite des Hauses in den Blick bekam, bot sich ihm ein schauriges Bild: mehrer Sumpfkrautpflücker lagen vor der Hütte zerfleischt auf dem Boden, um sie herum brannte ein kleines Feuer, die Asche war verschüttet worden. In totaler Hast... dachte ARtem. Und dann sah er den Grund des Hastes: vier Sumpfhaie krochen um die Hütte herum. Und dann warf sich Artem auf den Boden. Ein zischen durchzog die Luft. Ein Pfeil! dachte Artem. Ein brennender Pfeil war aus dem Haus auf einen der Sumpfhaie abgefeuert worden und steckte nun im Boden vor dem Haus im schlammigen Boden und brannte dort aus. Er konnte das Haus nun genauer sehen. Der Eingang war notdürftig verrammelt worden. Alles, was an Holz aufzutreiben war, lag vor der Tür und die Fenster waren eingeschlagen. Aus dem Fenster war gerade geschossen worden. Es muss noch jemand im Haus sein! durchzuckte es Artem. Er hatte eine Idee. Er nahm einen Hasen, den er zuvor im Mittelland geschossen hatte, und band ihn an einen Ast, der von der zierlichen Botanik noch herauszuholen war. Er warf Ast samt Hasen in Richtung der Haie. Die stürzten sich sofort auf das Stück Fleisch und Artem nutzte die Gelegenheit, um zur Hütte zu sprinten. Man hatte ihn schon gesehen, und machte das Fenster auf, half ihm hinein und schloss es schnell wieder, denn die Haie hatten nun auch mitbekommen, was Sache war.
    Sie krochen erneut auf das Haus zu, doch nun war es Artem, der sie zurückscheuchte mithilfe seines Bogens.
    Artem blickte um sich. Drei Männer standen in der Hütte. Zwei in Söldnerrüstung und ein Arbeiter. Er schien wichtig zu sein. Schickt dich die Gilde? fragte einer der Söldner wndlich hat Lares es bemerkt. Wir hängen hier seit gestern fest, als die Pflücker die Haie aufgeschreckt haben. Wir konnten einen töten, und nun sinnen sie auf Rache. Aber unsere Pfeile sind so gut wei alle verschossen und wir haben Hunger. Und wir wollen hier weg, so nebenbei sagte der andere Söldner.
    Ja, Lares schickt mich. Nehmt etwas Brot, ist nicht viel, aber etwas. Er reichte ihnen seinen spärlichen Proviant. Gierig stürzten sich die drei ausgehungerten Männer darauf. Wichtiger ist jetzt aber erstmal, wie wir hier wieder wegkommen. Euch zu finden war nur Teil eins des Auftrags. Ihr sollt auch wieder heil zur Gilde murmelte Artem.

  5. #5
    the 'special one' Benutzerbild von Prisoner of War
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    Zur Gilde wär schon klasse scherzte der eine Söldner.
    Nur leider sind da ungefähr vier Sumpfhaie vor der Hütte, die uns alle gerne zum Frühstück verspreisen würden!
    Und Weglaufen ist ne ganz üble Idee, wie die meisten meiner Männer erleben durften fügte der Sumpfkrautbauer hinzu.
    Die Viecher müssen weg! Sonst ist alles aus fügte er hinzu.
    Ja richtig murmelte Artem. Ich habe die ganze Zeit drüber nachgedacht, wie wir die Dinger TÖTEN könnten, aber das muss ja gar nicht sein! Es würde ja reichen, wenn die uns nicht den Kopf abbeißen... Artem sah in die Runde Kennt ihr irgend etwas, was denen Angst einjagd?! Ich hab auch noch nie mit Sumpfhaien zu tun gehabt... also Jagen is ja oke... aber im Sumpf ist einfach nix zu holen lachte Artem, bis er merkte, dass er der einzige war, der lachte.
    Oke, habt ihr was? Er blickte erneut in die Runde.
    Ähm ja... begann der Sumpfkrautbauer Das einzige was wir so geschafft haben, ist brennende Pfeile rauszuschießen. Dann sind die nicht wieder hergekommen. Darum brennt das auch so schön vor der Hütte lachte der ander Söldner.
    Ja dann haben wir doch was rief Artem.
    Haltet euch bereit, ich werde ein paar Pfeile rausschießen und ihr rennt, was das Zeug hält. Der Bauer bleibt hier. Die Haie werden uns verfolgen und wenn die Blutfliegen sehen, dann sind die hinter den Summebienen her. DAs versprech ich euch. Die lieben die Viecher. Fragt mich aber nicht warum. Artem sah den Plantagenbauer an. Die werden nicht wiederkommen dann. Räum dein Menschenmaterial da weg und geh wieder an die Arbeit. Dein Händler wirds dir danken. Er sah die Söldner an. Bereit?! fragte er. Die Söldner nickten. Und Artem schoss drei Pfeile aus dem Fenster. Die HAie wichen in sichtlichem Schrecken zurück.
    LAUFT!! schrie Artem, selber aus dem Fenster hechtend und den beiden fliehenden Söldnern nachlaufend.

    Die drei Menschen liefen und liefen. Die Haie waren verdammt schnell. In den Rüstungen waren die drei Flüchtenden nicht recht flink, und Artem hielt Ausschau nach den ersten Blutfliegen. Und die ersten kamen.
    Die Haie hatten sie fast erreicht, aber da bemerkten sie die schmackhaften Fliegen. Die Haie drehten ab und bissen und fraßen. Artem atmete auf. Und wieder ein, und aus. Die drei hielten an.
    Für den Weg, den Artem zuvor in einigen Stunden zurückgelegt hatte, hatten sie nun 15 Minuten gebraucht.
    Hinter ihnen erhob sich eine große Rauchsäule. Der Bauer verfeuert seine Freunde. Hm schade... aber notwendig flüsterte Artem. Er sah die Söldner an. Ey, wir konnten... begann der eine. Mir völlig egal! unterbrach ihn Artem. Ihr kommt jetzt mit zu Lares und dann ist mein Auftrag erledigt, Kameraden. Kameraden? fragte der eine Söldner. Wenn du bei uns mitmachst, dann wird das ja noch viel spassiger alles! lachte er und schlug Artem heftig auf die Schultern, dass der fast Vornüber fiel. Auf zu Lares. Der schuldet mir noch n Bier lachte der eine und zog den Schritt an.

    Die drei liefen fast Richtung Gilde.
    Sie durchquerten das Gebäude und suchten nach Lares, denn keiner wusste genau, wo der alte Haudegen sich rumtrieb.
    Sie fanden ihn gerade beim Essen. Er briet sich einen Schenkel über dem Feuer im Hof. Als er die drei sah, ließ er sein Essen fallen und umarmte die beiden Söldner. Ihr lebt?! Innos sei Dank! er drehte sich zu Artem und dir auch! Danke. Tinja wird dich aufnehmen. Geh zu ihr, mit mir wirst du später noch zu tun haben. Verzeih mir, aber ich muss mit meinen Freunden erst einen heben gehen, bevor da noch was zwischenkommt lachte Lares auf und ging mit den beiden Richtung Orlans Taverne.
    Artem ging zu Tinja.
    Er verbeute sich und erzählte ihr, wo er die Söldner gefunden hatte, wie sie frei kamen, und natürlich dass Lares ihn geschickt hatte.
    Gut, Artem. Ich habe mich nach deinem Namen erkundigt. Sei nicht so überrascht lachte sie. Du hast unsere Aufgabe erledigt. Du hast dich nicht nur als würdig erwiesen, sondern zwei wichtigen Mitgliedern unserer Gilde das Leben gerettet und dir wahrscheinlich einige Freunde gemacht.
    Sie sah Artem eindringlich an.
    Lares hat dir deine Ausrüstung schon gegeben. Poliere und säubere sie, ein Söldner sollte immer gut aussehen, auch wenn seine Seele schmutzig sein mag. Und bevor du gehst... sie drehte sich um und holte ein kleines Tuch aus einer Komode. Das ist für dich, dass du unserer Gilde einen so großen Dienst erwiesen hast. Ich gebe es dir anstelle deines Soldes. In Ordnung?
    Artem nickte nur wortlos und wickelte das Tüchlein auf.
    Eine silberne Spange lag darin. Er sah Tinja an.
    Hefte sie an deine Rüstung. Sie wird allen in der Gilde zeigen, dass du Großes getan hast, sie ist sehr wertvoll und besonders. Allerdings nicht materiell, sondern nur für uns
    Artem verneigte sich und schaute beim Herausgehen die Brosche immer weiter an. Er heftete sie gut sichtbar an seine Rüstung und zog sein Kutte wieder darüber. Er verließ das Gildengebäude.

    Artem war nun Söldner.

    + silberne Brosche der Söldnergilde

  6. #6
    Held im Erdbeerfeld Benutzerbild von Sir_Conan
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    Wow, hat mir gut gefallen!

    Will aber nicht alles bewerten. Wenn Nova bis übermorgen nicht bewertet hat bzw. du es eilig hast, dann sag es mir, dann bewerte ich den Quest.

  7. #7
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
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    Finde ich auch!

    Hat mir eigentlich alles gut gefallen und schön geschrieben.

    Bewertung:

    7 LP
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




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