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Thema: Amaranth

  1. #81
    ~Einsamer Wolf~ Benutzerbild von Dead Eye Flint
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    Es war vielleicht einer jener Tage, die manch einer am liebsten im Garten verbracht hätte, um seine Kräuter zu pflegen. Wieder andere hätten wohl den Weg in die Wildnis eingeschlagen und dem Verlangen nach Blut gefröhnt, welches die Krieger jener Welt zu beherrschen schien.
    Kurz gesagt: ein Tag, zu schade um ihn zu verschlafen.

    An einem solchen Tag erreichte Parsian die Siedlung der Menschen, welche, so hatte er gehört, Amaranth genannt wurde.
    Rein optisch hätte ihn niemand für etwas besonderes gehalten. Schlichte braune Roben bedeckten seine von der Sonne leicht gebräunte Haut und der langsame Schritt verriet, dass er es nicht eilig hatte. Allein in seinen Augen lag etwas, das so manchen zur Verzweiflung brachte. Intelligenz.
    "Snapperdunk und Bluthundkotze! Wie bin ich nur in dieses Loch geraten?" waren seine ersten, leisen Worte, die er für jenen Ort übrig hatte. Die Antwort darauf schoss sogleich durch seine Gedanken. Wissen. Er war auf der Suche nach Wissen, welches er wie die feinen Funken der Magie in sich aufsaugen konnte. Allerdings schien Amaranth wenig davon zu bieten - so war zumindest sein erster Eindruck.
    Holzhäuser reihten sich aneinander und wie in jedem Dorf gingen Menschen ihren Tätigkeiten nach. Marionetten. Nichts als Marionetten. "Ein Rudel Snapper wäre bestimmt einfacher dazu zu bringen, die Gebete an Innos auswendig aufzusagen, als hier Wissen zu finden," seufzte der junge Mann, der noch keine 25 Sommer gesehen hatte und schlenderte den erstbesten Pfad entlang, den er finden konnte.
    Name im RPG: Parsian
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    Alchemie 10/25

  2. #82
    Held im Erdbeerfeld Benutzerbild von Sir_Conan
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    Keuchend durchquerte Merydor die Barriere, die die Menschen in Amaranth vom Rest des Festlandes trennte. Er fühlte, wie der Schutz der magischen ,,Wand" ihn ergriff und die Last auf seinen Schultern wurde kleiner. Erschöpft hiefte er den toten Scavenger vorsichtig von seinem Rücken und legte ihn auf die trockene Wiese. ,,Ich bin echt etwas ausser Form..."bereute es Merydor, dass er in den letzten Wochen so inaktiv gewesen war und ließ sich neben dem Scavenger nieder. Vorsichtig zog er seinen Mantel aus und schob den Ärmel seines Oberteils nach oben. Ein mehrere Zentimeter langer Schnitt markierte seinen Oberarm. Dunkelrotes Sekret pulsierte in kleinen, langsamen Wellen aus der Wunde. Mit der anderen Hand griff Merydor in eine seiner Taschen und zog einen kleinen Heiltrank hervor. Mit den Zähnen zog er den Korken und tröpfelte einige wenige Tropfen auf die blutende Wunde. Nach einer handvoll Sekunden zog sich die Wunde langsam zusammen und hinterließ eine kleine, unaufällige Narbe. Ein, vielleicht zwei Tage, dann war der Scavengerbiss in Vergessenheit geraten.

    Merydor erinnerte sich zurück. Vor wenigen Stunden war er nicht der Jäger, sondern der Gejagte gewesen. Das erstaunliche hieran war nicht etwa, dass Merydor nie gejagt wurde. Nein, er war es nur nicht gewohnt, von Scavengern gejagt zu werden. In den wenigen Monaten, die er nun auf dem Festland war, hatte er einiges gelernt, was ihn überraschte. Ein Scavenger vom Festland war mit denen von der Insel nicht zu vergleichen. Merydor vermutete, dass das nur daran liegen konnte, dass die Scavenger auf dem Festland weniger intensiv gejagt wurden und sich deshalb besser entwickelten. Ein Scavenger war zwar immer noch keine wirkliche Bedrohnis für ihn, aber sobald es etwas mehr als einer wurde, hatte Merydor eine ganze Hand voll zu tun. Einer dieser Kampfbestien hatte Merydor im Oberarm erwischt, bevor er, von einem Pfeil im Hals durchbohrt, das zeitliche gesegelt hatte.

    Nichtsdestotrotz hatte Merydor die Jagd überstanden und seine Beute war Lohn genug für die verlebten Strapazen. Mit beiden Händen stützte sich Merydor ab und drückte sich vom Boden weg. Mit einem kurzen Kraftaufwand hob er den Scavenger wieder über seine Schultern und marschierte nun mit langsamen Schritten in Amaranth hinein. Er grüßte zwei ehemalige Jäger, die einem Wolf gerade das Fell abzogen, und steuerte sein Eigenheim an. Dort angekommen legte er den Scavenger ab und began, dem Scavenger das Fleisch zu entreißen. Eine Stunde schweißtreibende Arbeit später hatte er endlich alles nutzenswerte erbeutet und verscharrte die Überreste des Viehs im Wald. Das Fleisch legte er in Salz ein und deponierte es anschließend zum kühlen in der Höhle hinter seinem Haus.

    Als er die letzte Ladung Fleisch verstaut hatte und wieder aus seinem Haus getreten war, bemerkte er eine fremde Gestalt, die sich langsam den Weg durch Amaranth bahnte. Merydor blickte ihr misstrauisch nach und zog seinen Bogen vom Rücken und packte sich ein Tuch aus der Tasche. Mit einigen geschickten Handgriffen reinigte er den Bogen. Er bemerkte aus dem Seitenwinkel, wie er die Aufmerksamkeit der fremden Person auf sich gezogen hatte. Merydor versuchte zu erkennen, wohin genau die Person blickte. Es schien, als hatte sie seinen magischen Bogen fixiert...

  3. #83
    ~Einsamer Wolf~ Benutzerbild von Dead Eye Flint
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    Es war zum Verzweifeln. Das einzige interessante Gebilde des gesamten Lagers schien jene magische Barriere zu sein. Doch wie schwer konnte es schon sein, einen Pudding zu vergrößern und seine Haut durchlässig zu machen? Keine Kunst. Das könnte jeder, bestimmte Parsian und wog den Kopf abwertend hin und her. "Genau das habe ich gebraucht. Das Ende der Welt und keine Klippe zum Springen," murmelte er und fixierte einen vorbeigehenden Arbeiter, welcher seine Worte anscheinend mit einiger Verwirrung aufgenommen hatte. "Wachsen mir Giftblasen aus den Ohren, oder bist du bei Scavengern aufgewachsen? Ist es denn zu viel verlangt, einfach geradeaus zu gehen und deine riesengroßen Ohren auf die Melodie deiner Füße zu konzentrieren? Ich bin mir sicher, deine Aufmerksamkeit sollte deinem Gleichgewicht gelten, denn so ein Warankind wie du ist es gewiss gewohnt, sich auf allen Vieren zu bewegen und nicht nur auf den Händen," äffte der junge Mann missmutig und rollte mit den Augen. Vielleicht war es sein Glück, dass der Mann nicht auf Streit aus zu sein schien, sondern wie gefordert seines Weges ging. Oder war seine friedliche Natur die Rettung des anderen gewesen?

    Die Götter mögen dies entscheiden. Parsian lies sich davon nicht aufhalten und durchforschte weiterhin jenes Lager, das ungefähr so einladend wirkte wie die Bitte eines Drachens, an der nächsten Familienfeier als Frischfleisch teilzunehmen. Fast schon wollte der Neuling die Suche aufgeben und zurückkehren in die Wildnis, als ein etwas größeres Gebäude in sein Sichtfeld gelangte. "Und so findet man am Rand der Welt doch noch einen Funken Zivilisation...", entfleuchten leise Worte seinen Lippen, während sein Körper bereits begann, das feine Gefüge der Magie wahrzunehmen - ein Talent, das seinen Weg bestimmt hatte. Allerdings schien jenes Gebilde nicht die einzige Quelle der alten Macht zu sein, denn auch in seiner nähern Umgebung konnte Parsian die feinen Fäden spüren, welche nach ihm riefen, ihn zum Spielen einluden. So wanderte sein Blick schließlich abermals umher und zu seiner Verwunderung sollte es ein Bogen sein, bei dem seine Augen still hielten. "Welch' Verschwendung...", sollte seine erste Meinung dazu sein, während die eigenen Füße damit beschäftigt waren, den Körper näher zu bringen. Der Besitzer, welcher seinen Bogen zu reinigen schien, wurde vorerst gänzlich ignoriert. So als wäre er gar nicht da.
    Name im RPG: Parsian
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    Alchemie 10/25

  4. #84
    Irgendwo über dir Benutzerbild von Blacktooth
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    Schweiß tropfte auf die schwere Eisenrüstung, die Neoras mit seinem Schmiedemeister Harald herstellte. Schon seit 2 Stunden half er Harald die Rüstung eines Paladins zu schmieden. Dies schien auch am Anfang kein Ende zu haben. Diese Arbeit wurde aber dafür auch hochbezahlt und es ist ein schönes Gefühl das ein Paladin seine geschmiedete Rüstung trug. Zwar war er nur diesmal ein kleiner Helfer gewesen aber Neoras war sich sicher das er irgendwann selber sie schmieden könnte.
    ''Wir sind fertig, Kleiner.''
    ''Unglaublich das das nur die Brustplatte war.''
    ''Du kannst dir den Rest des Tages frei nehmen wenn du willst. Den Rest der Rüstung haben wir ja schon in den vergangen Tagen geschafft.''
    Dies ließ sich auch nicht lange auf sich warten und Neoras machte sich auf die Socken. Bei der Kaserne trainierte er noch ein paar Runden und hörte intressante Gerüchte von mutierten Tiermonstern im Wald.
    ''...und er hatte solche Hörner!''
    Die Leute stöhnten zusammen ein WooooW als der Erzähler bei dem Worten die Händen ganz hoch hob. Ungläubig sprach Neoras dazwischen.
    ''Und du hast wohl zuviel Sumpfkraut geraucht. Sag doch gleich das Orks Acht Beine haben und dir das Hirn raussaugen. Naja wenn du eins hättest.''Ein Gelächter über den Erzähler laut aber anstatt das Neoras ihn noch weiter zu kritisieren verließ er die Kaserne und machte mal einen Bekannten Besuch.

    Nach kurzen Marsch durch die Stadt war er auch da. Er erblickte Meyridor wie er sein Bogen reinigte und noch eine andere Person die ihn anscheinend beobachtete. Ohne sich zu kümmern ging Neoras an der Person vorbei und grüßte Merydor mit einem freundlichen Hallo. Schnell befragte er ihn auch ob es etwas mit den mutierten Viechern im Wald auf sich hat. Doch dieser sah ihn bei den Fragen nur ratlos an.
    Geändert von Blacktooth (10.6.08 um 22:02 Uhr)
    Awesometastisch!

  5. #85
    Held im Erdbeerfeld Benutzerbild von Sir_Conan
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    Als Merydor seinen Blick von dem Fremden abgewandt hatte, sagte ihm seine Intuition, dass auch der Fremde nicht mehr zu ihm rüber starrte. Mit ein paar geschickten Handgriffen vervollständigte Merydor die Reinigung seines Bogens. Das nußbraune Holz glänzte jetzt wieder in der Sonne und die goldenen Schriftzeichen auf dem Holz, ebenfalls von der Sonne fixiert, funkelten Merydor in die Augen. Zufrieden zog Merydor den Bogen wieder über seinen Rücken und verstaute die Putzutensilien in seinem Eigenheim. Dann verschloß er die Tür und schlenderte durch Amaranth.

    Schon nach weniger als fünf Minuten hatte Merydor den Fremden zum zweiten Mal entdeckt. Die braune Robe verdeckte den größten Teil des Körpers und der Fremde stand abgewandt (sodass Merydor auch kein Blick auf das Gesicht erhaschen konnte) zum riesigen Rathaus, dass die Magier vor einigen Monaten erschaffen hatten. ,,Hm...wollen wir doch mal sehen was wir da für einen komischen Kauz haben"murmelte Merydor zu sich selber und näherte sich langsam dem Fremden. Noch bevor er in Reichweite war, hatte sich der Fremde wieder in Bewegung gesetzt und mit vorsichtigen Schritten das riesige Rathaus betreten. Einige Sekunden später trat auch Merydor über die Schwelle des kolossalen Eingangstores. Eine hochrangige Wache aus dem Ehemaligen Plateaulager grüßte Merydor freundlich, ohne den Gesichtsausdruck oder die Körperhaltung zu verändern. Merydor nickte kurz zurück und folgte dann wieder dem Fremden.

    Er entdeckte ihn vor einem massiven Bücherregal. Schwacher, blauer Dunst lag über den Büchern und offenbarte Merydor, dass er hier einige magische Objekte auslagen, wenn auch von eher schwächerer Natur. Genaueres konnte Merydor allerdings nicht feststellen, weiter gingen seine Kenntnisse der Magie nicht. Das, was er wusste, hatte er von Arelis bei ihren Abenteuern gelernt und das waren nicht mehr als dürftige Grundkenntnisse. Etwas verwirrt erkannte Merydor, dass der Fremde ihn nicht bemerkt hatte. Stattdessen fixierte er mit einer, wie Merydor schien, gewaltigen Gier die magischen Objekte. ,,Sieht so aus als wärest du an unserer Magie interessiert... erst meinen Bogen und jetzt die Bücher" Erschrocken, aber nicht ängstlich, wendete er sich von der Magie ab.,,Wer will das wissen?",,Ganz schön frech für einen Fremden, meinst du nicht? Andere hier in Amaranth würden dich für solche Dreistigkeiten den Wölfen zum Fraß vorwerfen." ,,So? Was hindert dich denn daran?",,Weiß nicht... Vielleicht Neugier, vielleicht Gutmütigkeit... wer weiß das schon? Also fange ich nochmal an... wieso interessiert du dich so sehr für unsere Magie?"

  6. #86
    ~Einsamer Wolf~ Benutzerbild von Dead Eye Flint
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    Ein Augenrollen war wohl die hart erkämpfte Belohnung, die Merydor für seine Gutmütigkeit erhalten sollte.
    "Nachdem mich deine Gutmütigkeit ja so heldenhaft vor dem Tode durch andere gewalttätige sprechende Scavenger bewahrt hat, verrate ich dir zumindest so viel: Die Magie ist das einzige, was dieses Lager bisher überhaupt beachtenswert gemacht hat. Wenn du also fertig bist, dich als mein Retter aufzuspielen, bin ich auch bereit, mit dir normal zu reden. Immerhin ist es zwar unhöflich, einen Fremden einfach von der Seite anzusprechen, aber dass du erkannt hast, dass ich mich für das Arkane interessiere, ist doch schoneinmal ein Tonstein für etwas, das zumindest über der Apathie liegt, welche bisher jedem anderen Bewohner dieses Lager zu Teil wurde."
    Ein Grinsen schlich sich in das Gesicht des noch recht jung wirkenden Mannes, dessen weitere Körperteile allerdings einem prüfenden Blick entgehen konnten, indem sie sich unter seinem Mantel versteckten.
    "Mein Name ist Parsian," stellte jener sich vor. "Und ich wage nicht zu bezweifeln, dass ich eines Tages der fähigste Magier dieses Lagers sein werde."
    Name im RPG: Parsian
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    Alchemie 10/25

  7. #87
    Held im Erdbeerfeld Benutzerbild von Sir_Conan
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    ,,Sicher nicht, wenn Eure Fähigkeiten in der Magiekunde genau so groß sind, wie Euer Interesse daran" schmunzelte Merydor und reichte Parsian seine Hand, die sich kurz zuvor noch unter seinem Mantel befunden hatte.,,Ich bin Merydor, Waldläufer in Amaranth."Etwas abwartend reichte auch Parsian seine Hand. Wie Merydor dieses abwartende zu deuten hatte, war ihm allerdings noch schleierhaft. Wie weit ging Parsian's Interesse zur Magie? Sollte er das Abwartende als Respekt, Schüchternheit oder gar als Ablehnung verstehen? In seinen Gedanken spielte sich ein Ausschlussprinzip ab, dass ihn schließlich zu einem Ergebnis brachte. Schüchtern war Parsian kaum, noch weniger wortkarg. Respekt spendete der junge Mann wohl nur der Magie. Nein, es musste die Ablehnung sein, die sich in Parsian's Zögern wiedergespiegelt hatte. Oder interpretierte er diesen eigenartigen Mann total falsch? Oft hatte Merydor Menschen einschätzen müssen, oft war es ihm auf Anhieb gelungen, selten hatte er mit kleineren Abweichungen daneben gelegen. Aber nun war er sicher, was Parsian war - unberechenbar.

    Nach weniger als einer Sekunde hatten sich die beiden Hände auch schon wieder getrennt. Merydor entschied sich fortan, Parsian im Auge zu behalten. Es behargte ihm ganz und gar nicht, dass diese Person eine Undurchsichtbarkeit aufbrachte, wie er sie nie zuvor gesehen hatte. ,,Nun, da ich dich wohl kaum für Jagen, für die Landwirtschaft oder gar für das Fischen interessieren kann, willst du sicherlich noch mehr über die Magie erfahren. Im oberen Stockwerk findest du noch mehr Bücher, Aufzeichnungen und Manuskripte. Der Zugang ist zwar nicht Jedermann gestattet, aber ich denke, du wirst schon einen Weg finden..."

  8. #88
    ~Einsamer Wolf~ Benutzerbild von Dead Eye Flint
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    Ob Ablehnung der wahre Grund für das Zögern des jungen Mannes war, müsste Merydor wohl mit der Zeit selbst herausfinden. Vorerst jedoch waren seine Worte das einzige, das Parsian daran hinderte, sogleich seinen Weg fortzusetzen. "Nicht jedermann gestattet..." Leise gemurmelt erklangen jene Worte, bei denen Parsian zu jenem Gebäude blickte, in welchem sich all die Magie zu konzentrieren schien, die in diesem Lager zu finden war. Und so versunken er gerade eben noch in seinen Gedanken war, so rasch wandte er sich wieder Merydor zu. "Du bist also Waldläufer. Ich denke, dann solltest du wissen, wo sich in der Umgebung dieser bevölkerten Ruinen die saftigsten Wiesen befinden, oder? Zwar werde ich mich nicht darum kümmern, wie schön das Fell des erlegten Wolfes ist, aber wenn du deine nächste Jagd damit verbinden würdest, mir die Gegend zu zeigen, könntest du zumindest für dieses eine Mal mein Interesse daran wecken. Außerdem sehe ich dann diesen Bogen in Aktion... Es ist Verschwendung, die Magie in Holz zu verschließen."
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  9. #89
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
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    Arelis und Neoras erschienen aus heiterem Himmel, mitten in Amaranth.
    Nahe der Säule, auf dem der Fokus der Barriere ruhte, setzte der Teleportzauber sie sanft ab.Die Menschen schauten auf, grüßten oder gingen weiter ihrer Arbeit nach!
    Schön, das man immer auffällt, wenn man mit dir reist. Jetzt weiß jeder das wir hier sind!
    Ja und?
    Ach nichts. Nach der reise, scheine ich aus Prinzip zu meckern!
    Arelis schaute in den Himmel und die Sonne begrüßte ihn sommerlich. Ihre Strahlen brachten seine azurblauen Roben zum Glitzern und ließen seine langen weißen Haare, wie flüssigen Schnee erscheinen.
    Vielleicht sollten wir doch wieder nach Nordmar, hier ist es mir zu heiß und meine Schmiede wartet auch auf mich!
    Währe eine Überlegung wehrt!
    Wir sehen uns mein Freund! Du weißt wo du mich findest!
    Freundschaftlich schüttelten sich die Männer die Hand und trennten sich.
    Arelis entschied sich, über den Markt zu schlendern und seine Waffen zu verkaufen, da er nun sein Prunkstück auf dem Rücken trug. Sanft glitzerten die Klingen im Tageslicht, während sich der Großmagier damit abrung, nicht ins Rathaus zu wollen.
    Allerdings hatte er auch nicht wirklich eine Wahl und so begann sein Alltag.

    (Typhoon und Wegbegleiter verkauft = 1500 Gold. -1300 Gold ins Haus inverstiert.)
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  10. #90
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
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    Der Waffenverkauf war lukrativ gewesen und Arelis dachte nicht daran, schon ins Rathaus zu gehen.
    Auch Maya würde ihn jetzt nur anstrengen. Er wollte einen freien Kopf bekommen und brauchte Erholung. Noch immer spürte er jeden einzelnen Knochen und jeden einzelnen Muskel in seinem Körper schmerzen. Der Kampf mit Xardas hatte ihn erschöpft und es würde mehr als nur einen Tag brauchen, um wieder fit zu werden. Es ging weniger um die Körperliche Kraft, als um seine geistige. Die Erschöpfung würde sich schnell ausgleichen, doch das Duell hatte an ihm gezehrt.
    Die Grenzen seiner Macht waren weit gedehnt worden und dies Schmerzte. Schon seid Jahren hatte Arelis nicht mehr getan, was er jetzt vor hatte.
    Meditieren!
    Auf der Klippe neben der Turmruine, nahm er seinen Stab vom Rücken und begann mit Übungen aus dem alten Kloster.
    Die Lillie lag schwer in seiner Hand, doch bald schon schwang er sie in einem ruhigen Muster durch die Luft. Die Linien der Waffe glichen denen seines Körpers und Arelis versenkte seinen Geist und sah vor seinem inneren Auge die Linien und Wege der Waffe. Sanft wie ein Wellenmeer passten sich die Wege, denen seines Körpers an.
    Hellblaue Linien mischten sich zwischen den weichen Rythmus und verursachten Arelis körperliche Schmerzen, welche schnell zu geistigen wurde.
    Der Kampf hatte sein Mana verstreut, die Leylinien caotisiert. Es stach in seinem Kopf, wenn er sie ordnen wollte und verlor immer wieder die Fäden seiner Magie.
    Lange konzentrierte er sich auf das Rauschen des Meeres, welches im Einklang der Stablillie und seinem Körper wog. Sein Geist senkte sich tiefer und beruhigte sich, bis der Schmerz schwand. Ohne Schmerz konnte er nach den Fäden seiner Magie greifen und in stundenlanger Meditation, welche er mit dem Waffengang und dem Meer paarte, gelang es ihm, wieder einen Fluss her zu stellen.
    Egal ob die Bewohner ihn dabei sehen konnten oder nicht, er wurde nicht gestöhrt. Die Menschen respektierten ihn! Nun setzte er sich noch für unbestimmte Zeit einfach nur auf die Klippe und meditierte im Sonnenuntergang. Der Kampf gegen Xardas passierte immer wieder Revue in seinem Geist und Arelis verarbeitete ihn. Suchte nach seinen Fehlern, berrechnete sein Handeln. Nie war im klar gewesen, wie wichtig diese alte Meditation. Tatsächlich nutzte sie kaum ein Magier, weil sie zu zeitaufwendig war. Allerdings hatte sie Arelis dabei geholfen, so schnell so mächtig zu werden.
    Alles war im Fluss.

    Stabkampf + 14
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  11. #91
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    Jack war wieder im Lager angekommen.
    Sein Erscheinen zog viel Aufmerksamkeit auf sich, schließlich wurden die Waren bereits erwartet. Vor dem Lager standen bereits dutzende Menschen bereit, um beim Abladen des Wagens zu helfen. Auch die Wirte des Dorfes standen bereit. Ah. Da seit Ihr ja endlich. Langsam gingen uns die Vorräte aus. Hat es geklappt mit den Handel? Nur die Ruhe. Es ist alles da. Bier und Brot genau wie versprochen. Und jetzt helft mal ein bisschen. Die Waren verteilen sich nicht von alleine. Es dauerte etwa 3 Stunden, bis der Wagen entladen und alle Menschen beliefert waren. Die restlichen Waren standen im hinteren teil des Lagers. Einer der anwesenden hatte auch bereits den Karren zurückgebraucht und Jack unterhielt sich, sichtlich erschöpft, mit ein paar Passanten. Und? Ist in meiner Abwesenheit etwas besonderes passiert? Nichts besonderes. Der Magier Arelis ist bloß kurz im Dorf aufgetaucht. Aber er ist auch kurze Zeit später wieder verschwunden. Eine der Wachen meldete sich zu Wort. Mich hat einer der Neulinge der Waldläufer umgerannt. Hat irgendetwas von einer Mission gefaselt. Kurz darauf ist ihm noch ein anderer gefolgt. Haben sie gesagt, wo sie hin wollen? Nein. Aber ich habe gesehen, wie sie in den Wald gegangen sind. In etwa in diese Richtung. Dabei zeigte er in die Richtung, in die Jack ein paar Tage zuvor mit Cleru, Aaron und Illu gegangen waren.
    Ich werde mir die Sache mal ansehen. Nicht, das die Zwei sich erst in etwas verrennen.
    Mit diesen Worten verlies Jack die Gruppe. Er musste sich beeilen, damit er die anderen noch einhohlen konnte.

    Verblei'n wir die Luft ein wenig. Mal sehen, wer umfällt!
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  12. #92
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    Kapuzinergruft
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    Er war angekommen. Dies war Amaranth.
    Das erste Mal in seinem Leben war Soladon bewusst ganz in der Nähe einer großen Menschenansammlung. Bisher hatte er es auf seiner nunmehr zweijährigen Suche nicht gewagt, eine Stadt oder auch nur ein Dorf zu betreten. Er war noch nie in den Umgang mit Menschen getreten, er hatte höchstens, als er einmal eine Herberge besuchte, einige von ihnen bestohlen. Dies hatte er tun müssen, da er sonst vermutllich verhungert wäre, aber mittlerweile sah er den Diebstahl auch als einzige Möglichkeit, sich langfristig über Wasser zu halten - er hatte nie etwas anderes gelernt und er zweifelte daran, dass ihn irgendjemand - in seinem Alter - in die Lehre nehmen würde. Dazu hätte er schon ein Naturtalent sein müssen, und das einzige, worin er Talent zu haben schien, war das Überleben. Ein anderer in seiner Situation wäre wahrscheinlich schon vor Jahren tot gewesen, doch Soladon hatte es immer irgendwie geschafft, sich etwas zu essen und trinken zu beschaffen - am Anfang durch Jagd mit einem kleinen Bogen, den er sich mühevoll selbst zusammengebastelt hatte, und später mit kleinen Diebstählen.

    Nun marschierte er geradewegs auf die Wachen der Stadt Amaranth zu und hoffte, sie würden ihm keine allzu großen Schwierigkeiten beim Betreten der Stadt machen.
    "Ich hab dich hier noch nie gesehen ... Wer bist du und was willst du in Amaranth?"
    Aus der Stimme der Wache drang deutliches Misstrauen.
    "Mein Name ist Soladon, Herr, ich komme von weit her und will in dieser Stadt Rast machen", erklärte er in beschwichtigendem Ton.
    "Lass dein Gesäusel, Junge, damit kriegst du vielleicht besoffene Idioten in Kneipen rum, aber nicht mich! Deine Visage gefällt mir nicht... du kannst rein, aber wehe, wenn du Ärger machst - dann wirst du dir wünschen, nie auf die Idee gekommen zu sein, hierher zu kommen, klar?"
    "Danke, Herr."
    Eilig, bevor die Wache es sich noch anders überlegte, ging Soladon in die Stadt. Vor ihm lag ein kleiner Marktplatz, auf dem Händler ihre Waren feilboten, und mehrere Häuser und Hütten. Orientierungslos blickte er sich um und versuchte, zu entscheiden, wo er als erstes hingehen sollte.

  13. #93
    Wächter der Ewigkeit Benutzerbild von Black Dämon
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    Nach der Missäre mit den Wein hatte Jack sich in die Arbeit zurückgezogen. Er schnitze gerade ein paar neue Pfeile und testete sie an seiner Strohzielscheibe, als ein Kunde das Lager betrat. Es war ein Waldläufer, der über Jacks Schießversuche ziemlich belustigt war. Wenn ihr ein guter Bogenschütze werden wollt, dann müsst ihr aber noch ein paar Jahre üben. Jack testete unberührt weiter. Ich weiß. Aber ich will ohnehin nur die neuen Pfeile testen. Selbst darfür solltet ihr den Bogen zumindestens etwas beherrschen. Nicht das ihr ausversehen noch jemanden trefft, weil ihr am Ziel vorbei geschoßen habt. Die Wahrscheinlichkeit, das jemand in meinen Lager in die Schusslinie kommt ist ziemlich gering. Wie ihr meint. Aber so ein Bogen kann in vielen Situationen hilfreich sein. Ihr solltet zumindestens wissen, wie ihr ihn richtig spannt. Jack hielt mit den Schießen auf. Ok. Wenn ihr meint. Vielleicht sollte ich mir wirklich ein paar Grundkenntnisse aneignen. Sag ich doch. Also ersteinmal müsst ihr den Bogen halten. Wie ich sehe, versucht ihr den Bogen wagerecht zu halten. In den Fall müsst ihr das Zeil genau über den Pfeil anpeilen. Dann müsst ihr sehen, wie ihr den Bogen spannt. Ich würde einen Anfänger raten, die Sehne erst leicht zu spannen, dann Ziel zu nehmen und zum Schluss durch zu ziehen und den Pfeil los zu lassen. Der Waldläufer schaute sich ein paar Schüsse von Jack an. Genau so. schon ganz gut für den Anfang. Aber eigendlich bin ich gekommen, um Pfeile zu kaufen. Nicht um Unterricht zu geben. Ah genau. Ich geb euch gleich ein paar. Wieviele benötigt ihr? Ein gutes Dutzend. Ok. Hier. Die bekommt ihr Gratis. Also Ausgleich für das gute Training. War mir eine Freude. Der Waldläufer verließ das Lager und Jack machte sich an die Herstellung neuer Pfeile.
    Kurz darauf stolperte eine Abgerissene Gestalt ins Lager. Was kann ich für euch tun? Halvor der Fischhändler im Hafen möchte dich sehen. Um was geht es? Das musst du ihn schon selber fragen. Noch ehe Jack reagieren konnte war der Mann aus dem Lager und kurz darauf aus den Sichtfeld verschwunden. Murrend machte sich Jack auf den Weg in den Hafen. Schon kurz darauf hatte er den Fischhändler an seinen Stand ausfindig gemacht. Sturstracks ging er hin. Was gibt es? Der Wirt Kardif will dir was sagen. Und das hat er mir nicht gleich sagen können? Frag ihn doch selber warum. Ich hoffe nur. Es lohnt sich. Ganz sicher. Jack machte sich den kurzen Weg zur Taverne. Vor der Tür wurde er von einen unfreundlichen Mann angehalten. Wohin des Weges? Na da rein. Das kostet 10 Gold. Höhr mal. Ich werde da drinnen vom Wirt erwartet. Das werden sie alle. Und es kostet 10 Gold dort rein zu kommen. Hör mal. Ich hab weder Lust mit dir zu streiten, noch zu bezahlen. Also geh aus den Weg. Jack stieß den Mann zur Seite. Dieser zog sein Schwert und wollte sich das Geld mit Gewalt nehmen. Doch Jack war schneller. Mit seinen Dolch, den er Blitzschnell aus den Ärmel schnellen lies, schnitt er den Kerl über den halben Schwertarm. Nicht tief aber ausreichend, das der Türsteher das Schwert fallen ließ und sich nicht mehr in den Weg stellte. Drinen wurde er sofort vom Wirt begrüßt. War das wirklich nötig? Er wollte ja nicht parriern. Aber er wird schon durchkommen. Ihr brauchst nicht für eine Nachfolge sorgen. Also was wolltet ihr von mir? Nichts. Aber es gibt jemanden, der Etwas von euch will. Bitte begleitet mich nach hinten.Schon wieder murrent ging Jack zusammen mit den Wirt hinter die Theke in einen separaten Raum. Dort zeigte Kardif auf eine Luke im Boden. Ihr erwartet doch nicht, das ich da runter steige oder? Es ist nichts gefärliches dabei. Vertraut mir.
    Warum sollte ich euch vertrauen, wenn ihr mich in die Ehemaligen Katakomben der Diebesgilde schickt? Ich bitte euch einfach. Tut es. Dort unten ist jemand, der mit euch reden möchte. Mit diesen worten verpasste der Wirt Jack so einen Stoß, das dieser in die offene Grube stolperte und sich gerade noch mit einer Hand am Rand festhalten konnte. Dann ließ er los um sich entgültig in das Tunnelsystem fallen zu lassen. Unten erwartete ihn bereits eine weitere Gestalt, die ihn wortlos anwieß ihm zu folgen. Wiederwillig folgte Jack den geführten Weg. Er endete in einen Raum, wo zwei Sessel standen. In einen wurde Jack angewießen, sich zu setzen. Kaum hatte er das geten, öffnete sich am anderen Ende eine Geheimtür und eine ihm bekannte Gestalt trat heraus und setzte sich auf den zweiten Sessel. Schön, das du unserer Einladung gefolgt bist. Am Ende eher unfreiwillig Cassia. Also sag an. Was willst du von mir. Töten willst du mich sicher nicht. Sonst hättest du wieder deine Handlanger geschickt. Das war alles ein großes Missverständniss. Ich konnte doch nicht wissen das du.. Das ich was? Das du der gleiche bist, der und vor 28 Jahren verlassen hat. Das du der Schatten bist. Aber es ist so. Ich hab es mit deinen alten Steckbrief abgeglichen. Das es immer noch ein paar der Alten Dinger im Umlauf gibt, hätte ich auch nicht gedacht. Aber ich bin offiziel von Lord Hagen begnadigt worden. Und ich hab auch schon deinen Vater gesagt. Ich will mit der Gilde nichts mehr zu tun haben. Das ist schade. Ich wollte dir nämlich gerade ein Angebot unterbreiten. Und warum glaubst du, das ich darauf eingehen sollte? Nun. Weil ich dafür sorgen werde das du nie wieder von meinen Leuten behelligst wirst. Ich habe keine Angst Cassia. Und was ist mit deinen Freunden? Jack kniff ein Auge zusammen. Ich seh schon. Ich habe den richtigen Ansatz gefunden. Also hier ist das Angebot. Du und deine Freunde haben Zugriff zu unseren spezielen Dienstleistungen wie Ausbildern, Händlern und Informanten. Ihr werdet nie wieder von einen meiner Männer behelligt und dafür verlangen wir nur eine geringe Gegenleistung. Und die wäre? Unser letztes Zusammenkommen hat uns gezeigt, welche Gefahr von euch ausgeht. Es ist besser, euch auf unserer Seite zu wissen, anstattg auf der anderen. Komm auf den Punkt. Nun. Ich will das ihr euch nie mehr in unsere Geschäfte einmisst. Dazu zählt auch, dass ihr nie wieder Jagt auf uns macht. Ich bin wohl notgezwungener Maßen dazu verurteit, euer Angebot anzunehmen. Damit ihr meinen Freunden keine unnötigen Probleme macht. Aber fragen, ob sie mit euren Angebot zufrieden sind, müsst ihr sie selber.
    Mit diesen Worten stand Jack auf. Er wurde den langen Gang zurück zur Taverne geführt. Als er aus der Luke stieg, wurde er bereits von Kardif begrüßt. Und? Habt ihr euch das Angebot überlegt? Notgezwungener Maßen ja. Sehr gut. Also wenn ihr mal ein paar Informationen benötigt kann ich euch sicher weiter helfen. Und wenn ihr mal etwas spezielles loswerden möchtet, solltet ihr Havor fragen. Jack verließ die Taverne. Der Türsteher wich bereitwillig zur Seite. Immer noch den Arm haltend. Doch Jack würdigte ihn keines Blickes und ging wieder zum Lager zurück.

    +5Bogen|-5LP
    Geändert von Black Dämon (29.3.09 um 13:05 Uhr) Grund: Training vergessen

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  14. #94
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    Daik hatte sich nach dem Dilemma mit dem wein erst einmal richtig ausgeschlafen und war gerade dabei etwas Fleisch bei seinem Lieblings platz ,der Klippe zu essen.
    Er Lies die Beine baumeln und schaute auf die rauschenden Wogen des Meeres hinaus,als er Schritte hinter sich hörte.
    Daik lauschte angespannt,lies sich aber äußerlich nichts anmerken und aß weiter nur jederzeit bereit sein Schwert zu ziehen. Als er fertig war und nichts weiteres gehört hatte entspannte er sich und stand auf als ihm eine Hand den Mund zudrückte und nach hinten zog.
    Daik wollte sein Schwert ziehen.
    "Das würde ich lieber lassen!" Hörte er eine weiblich Stimme ,während er etwas Spitzes an seinem Nacken spürte.
    "Wenn ihr mich töten wolltet,hättet ihr es schon getan.
    Also was wollt ihr?"

    "Schlauer Junge, wenn wir dich jetzt loslassen,drehe dich nicht um, lasse deine Hände vom Schwert und mach keine schnellen Bewegungen. Und das wichtigste. Sei leise!"

    Daik spürte wie die andere Person,die nicht gesprochen hatte Hand und Dolch von ihm nahm.
    "Also, wir gehören zur Diebesgilde und wollen einen Deal abwickeln. Mit dir."
    "Diebesgilde also. Sagt,was ihr zu sagen habt."
    "Ganz einfach wir lassen euch in Ruhe,das heilst dich und deine näheren Bekannten und damit meinen wir vor allem Laura." Daik zuckte zusammen, als er diesen Namen hörte. Die Frauenstimme redete nach einer kurzen Pause um ihre Worte wirken zu lassen weiter"Dafür lässt du udn deine Freunde uns in Ruhe. Sagen wir das ist so etwas wie ein Friedensangebot."
    "Eine Bedingung."
    "Eigentlich sollte das hier anders laufen."
    "Ich sagte eine Bedingung,sonst wird der Deal nichts.
    "Dann lass mal hören."
    "Beutet Armaranth nicht aus. Ihr könnt stehlen,aber wenn dann vor allem von den Reichen und auch nicht viel mehr wie ihr braucht. Begrenzt eure Mitglieder so, dass die Diebstähle ein gesundes Maß nicht überschneiden. Das letzte Mal sind wir nur eingegriffen, weil es zu viel wurde."
    "Einverstanden. Bei den Reichen ist ehh mehr zu holen und wir wollten nicht wieder jeden daher gelaufenen Penner aufnehmen. Das macht uns zu verwundbar."
    "Dann verstehen wir uns.Ich bleibe noch ein paar Minuten sitzen, ich denke,bis dahin seid ihr längst weg."

    Während diesen Minuten beschloss Daik jagen zu gehen und dann Laura endlich wieder zu besuchen.
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  15. #95
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    Daik kam ins Lagerhaus und sah Jack, wie er vor einer kleinen Kiste saß und grübelte. Grüß dich Jack. Ich möchte.. Er wurde unterbrochen. Tut mir leid. Ich habe gerade keine Zeit. Ein Freund von mir, der auf den Südlichen Inseln lebt, ist Erfinder und hat mir gerade seine neuste Erfindung zugesannt, damit ich sie ausprobieren kann. Klingt ja interessant. Aber sag mal, wie hat er seine Erfindung über diese lange Distance verschicken können? Über sein eigenes Irrlicht. Die sind für solche Botengänge pefekt geeignet. Achso. Und was ist das für eine großartige Erfindung? Er hat noch keinen Namen für. Es ist ein Metallrohr mit griff. Angeblich soll man damit kleine Metallkugeln mit hilfe eines Pulvergemisches abfeuern können. Er meinte es könne die Kriegsführung gegen die Orks revolutionieren. Klingt ja interessant. Kann ich dir iregdwie helfen? In ein paar Minuten kommt einer der Waldläufer vorbei, um die Schussqualität dieses Gerätes zu beurteilen. Du könntest in der Zwischenzeit zu Zuris gehen und ihn fragen, ob er etwas Salpether hat. Hier hast du 3 Goldstücke.
    Nach einiger Zeit kam Daik wieder. Der erwartete Waldläufer hatte sich bereits eingefunden. Freudenstrahlend gab Daik Jack einen kleinen Beutel. Hier hast du das Zeug. Jetzt bin ich aber mal sehr gespannt, wie das Ding nun funktioniert. Ich ebenfalls. Auch wenn ich kaum glaube, das Pfeil und Bogen jemals ersetzt werden können.Nur Gedult ihr zwei. Ersteinmal muss ich den Salpether mit Schwefel und Holzkohle mischen steht hier. Jack schaute auf einen kleinen Zettel und mischte die drei Pulver zusammen. So. Dann steht hier, das ich das Pulver in die öffnung hier forne füllen soll. Hmm. Soll ich jetzt alles oder nur ein bischen reinfüllen? Wie wäre es, wenn du die Hälfte nimmst. Dann wäre noch etwas für einen zweiten Versuch übrig. Stimmt auch wieder. Jack schob mit der Hand etwa die Hälfte des Pulverberges vom Tisch in die Öffnung des Rohres. Dann warf er eine kleine Kugel hinterher. So dann steht da, dass man die Kugel mit einen Stock fest drücken soll. Dann Zielen und den kleinen Hebel benutzen. Jack versuchte mit der Öffnung des Rohres auf seine Strohzierscheibe zu ziehlen. Er betädigte den kleinen Hebel und es gab einen mächtigen Knall. Eine graue Wolke hatte sich um Jack ausgebreitet und ließ ihn stark husten. Bei Adanos. Was war das denn? [hust] Da ist irgendetwas schiefgegangen. [noch stärkeres Husten] Also sich der Rauch verzogen hatte war Jacks Gesicht an einigen Stellen schwarz vor Dreck. Daik lachte. Vielleicht war es doch zu viel von den Pulver. Auf jeden Fall ist es ein toller Gack für das nächste Fest. Jack, sich das Gesicht waschend entgegnete. Sicher. Aber dann bist du für die Aufführung des Tricks verantwortlich. Nun gut. Versuchen wir es mit weniger Pulver. Gesagt getan. nach kurzer Zeit war das Rohr wieder mir Pulver und Kugel gefüllt. Jack zielte erneut und betätigte den Hebelk erneut. Erneut ein lauter Knall, doch diesmal ohne Wolke. Prüfend ging der Waldläufer zu der Zielscheibe. Ein kleines Loch durchzog das Stroh und die Kugel fand sich in einen Dahinterliegenden Holzpfosten wieder, in dem sie ein gutes Stück eingedrungen war. Also alles was Recht ist. Aber dieses Ding hat ganz schön was auf den Kasten. Aber ich muss ehrlich sein. Wenn ich sehe, wie lange man für einen Schuss benötigt, da hab ich in der gleichen Zeit 5 Pfeile abgefeuert. Und bei Pfeil und Bogen gibt es wenigstens kein Risiko im Gegensatz zu den Ding. Da hast du Recht. Ich werde meinen Freund wohl zurückschreiben müssen, das dieses gerät noch nicht ganz ausgereift ist und er noch eine Menge verbesserungen daran anstellen muss. Und dieses Model hier, werde ich mir wohl eher als Schmuck über den Kamin hängen. Die guten alten Bögen werden wohl auf ewig die Spitze der Fernkampftechnik bleiben.
    Der Waldläufer nickte und verließ das Lager. Jack wannte sich Daik zu. Du wolltest doch vorhin etwas. Stimmt. Aber ich habe vergessen was. Nunja. Wenn es mir wieder einfällt, komm ich nochmal wieder. Aber diese Show war auch nich zu verachten. Ich hab mich lange nicht mehr so amüsiert. Mit diesen Worten verlies auch Daik das Lager. Jack packte das Rohr zusammen mit den restlichen Kugeln und Pulver weg und machte sich daran, einen Brief an seinen alten Freund zu schreiben und ihn über den Fehlschlag zu berichten.

    Verblei'n wir die Luft ein wenig. Mal sehen, wer umfällt!
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  16. #96
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    Jack betrat die Höhle, in der Arelis und Illu gewöhnlicherweiße am Arbeiten waren. Aber er fand den Wassermagier nicht. Nur Illu, der gerade an einer Art Kette arbeitete stand am Amboss. Grüß dich. Wo ist denn unser Mentor? Meinst du Arelis? Der ist zu seinen Turm gegangen. Kannst ja dort hin gehen. Aber pass auf den Golem auf. Mach ich. Tust du mir einen Gefallen? Wenn du Dolan siehst, dann frag ihn bitte wieviel das Abzeichnen einer Karte kostet. Kann ich machen.
    Jack begab sich unverzüglich auf den Weg zu der Turmruine auf den Plateau. Schon von weiten sah man den Golem, der für gewöhnlich den Turm bewacht. Doch diesmal stand er nur in der Gegend und beobachtete die Geschehnisse. Jack trat näher an den Turm heran. Der Magier Arelis stand nachdenklich davor. Kurz bevor Jack völlig an ihn herankommen konnte drehte er sich um. Da bist du ja endlich. Ich dachte, du lässt dich gar ncht mehr blicken. Was hast du denn seit der Weihe alles gemacht? Ich hab mit ein paar anderen die Diebesgilde ausgehoben. Dann hab ich mit Aaron dessen Freundin aus einen Banditenlager gerettet und bin mit Daik quer durch Amaranth gerannt. Und was hast du für den Dienst an Adanos getan? Ich habe jeden Tag gebetet und mich um die ehrlich Arbeit im Lager gekümmert. Und warum hast du dich nicht bei mir gemeldet? Ihr wart nie da, sodas ich mich nicht zum Dienst melden konnte. Ja schon gut. Jetzt bin ich ja da. Was meinst du. Wie lange würde es dauern den Turm wieder aufzubauen? Mit Holz und ausreichend Freiwilligen sollte er in einigen wenigen Wochen stehen. Bei Stein würde es sicher länger dauern. Bevorzugt deswegen, weil der Steinbruch ersteinmal von den Lurkern befreit werden muss. Ich werde mal nach einer Lösung suchen. Nun denn. Halte dich zur Verfügung. Ich bin mir sicher, das ich bald deiner Dienste bedarf.

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