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Thema: Plänkelverluste bei Phalanxen

  1. #1
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    Plänkelverluste bei Phalanxen

    Hallo, habe gerade eine kampagne mit den Mekedonen auf sehr schwer begonnen und liege inzwischen im Krieg mit den Bruti und den Griechen, bei den griechen trau ich mir nen sieg durch taktieren durchaus zu, die römer schleudern allerdings vor jedem Kampf ihre Wurfspeere und töten damit gerne mal ein Fünftel der entsprechenden Einheit. Bei andern Völkern würde ich eventuell so was verhindern indem ich selbst auf den Gegner zustürme bevor er wirft, mit phalanxen ist das aber nur möglich wenn die Phalanx aufgelöst wird, womit man im Nahkampf mit den Römern unterlegen ist. Darum was machen? Eine Reihe Bauern voran stellen und hoffen, dass die Römer ihre Wurfspeere verschwenden oder die Römer mit Kavalerie reizen, die versucht beim Wurf den Abstand zwischen sich und den römern zu vergrößern oder die Verluste einfach in Kauf nehmen und hoffen das der Nahkampf besser klappt?

  2. #2
    der Große Benutzerbild von Acroneos
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    Also wenn du Hopliten oder gar gepanzerte Hopliten nimmst, dürften die Pilum der Römer kein Problem sein - die Panzerung dieser Einheiten ist sehr gut.

    Ansonsten könte es von Vorteil sein, wenn du mit deiner Kavallerie einfach die Kohorten dann überrennstm wenn die gerade am Werfen der Pilum sind, da sie sich dann net sofort wehren können.
    "Jeder Schritt vorwärts, den der Geist auf seinem Wege zur Erkenntnis tut, bringt irgendeine Entdeckung, die nicht nur neu, sondern, im Augenblick wenigstens, auch die wertvollste ist."

    - John Locke, ´An Essay Concerning Human Understanding´ (1695)

  3. #3
    DVG
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    komisch... haben makedonier hopliten ??? ich dachte die haben nur zwangspikeniere und so ein schrott...

    ich würde dir allerdings auch raten erst mit kavalarie anzugreifen...z.B so:

    die erste schlachtreihe kommen ca. 3 kavalarieflügel; nah dahinter eben die phalanx. Wenn du dann mit deiner armee losmarschierst und die römer kurz davor sind zu werfen lässt du die kavalarie vorstürmen, damit die römer erst ma beschäftigt sind.
    da du deine phalanx nahe an der kavalarie positionierst hast, brauch sie logischerweise nicht so lange, um zur schlacht zu kommen...
    wenn die phalanx dann das kampfgeschehen erreicht haben, lässt du deine kavalarie vorerst hinter den pikenieren laufen.

    mit der kavalarie kannst du nach belieben dann die flanken der römer angreifen...

    hoffe es klappt...
    gruß
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  4. #4
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    hmm ich weiß nicht ob das mit dem Kavelerieangriff so gut ist, wenn man blos leichte lanzenreiter oder griechische Kaverlerie in den kampf führen kann. Da bricht sich 1/3 ja schon beim Aufprall das Genickund die guten Kavelerieeinheiten kann ich noch nicht ausbilden. Eigene Plänkler haben sich aber als sehr störend erwiesen.
    Außerdem frag ich mich allmählich ob ich wirklich sehr schwer eingestellt hab, oder habt ihrs schonmal erlebt das Equites sich dazu entschließen frontal ne Phalanx anzugreifen?

  5. #5
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    F**pmann Benutzerbild von DVG
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    kommt ganz darauf an gegen welche einheit du läufst...
    entweder hastati oder legionärskohorte ( gibt natürlich mehrere arten...zähle jetz nur die 2 auf )???
    aber ma im ernst makedonien hat die beste kavalarie, kann man so sagen.
    und wenn du da voll reinrast mit drei flügeln, und 10 sek. später kommt die infanterie... hat bei mir immer geklappt...

    gruß
    DVG

  6. #6
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    Ihr hattet Recht mit besserer Kavelerie klappts vorzüglich. Die Bruti hats schon die Existenz gekostet.

  7. #7
    *IMMORTALIS* Benutzerbild von ~Preton~
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    Wichtig

    Sooooo werde mich mal dazu gesellen.....Willkommen im Forum!


    Vorgehensweise 1.

    Deine Idee, Bauern zu opfern um dem Pilum-hagel zu entgehen ist nicht so fremd wie man allgemein annehmen würde. Vorallem die KI wird definitiv erst die Bauern angreifen und alle Speere auf ihnen entleeren, vorausgesetzt die Bauern stehen auch an forderster Front. Ausschliesslich Lang-Pikeniere nutzen, ist für die KI sicherlich recht effizient, doch taktisch gesehen könnten 2 oder 3 Schwertinfantristen dem unbeweglichen Wall aus Speeren eine gewisse mobilität verleihen die nicht zu verachten wäre. Würden sich nun alle KI-Gegner auf die schon fliehenden Bauern stürzen und sich in dem Moment die eigene Phalanx langsam nach vorne bewegen, dann könnte man die Schwertinfantrie nutzen um den Feind, der sich nun der Phalanx wippnet, von der Seite her in die Flanken fallen. Oder man setzt 2 der äusseren Pikeniere auf "deaktivierten Phalanxmodus", rennt mit ihnen hinter die feindliche Linie und aktiviert erst dort die Phalanx, kann man den Feind nun von den Seiten her aufrollen. Die nun eingreifende feindliche Kavalerie wird ihrerseits von unserer Kavalerie umzingelt und attackiert....


    Vorgehensweise 2.

    Oder aber du nutzt die "beständige" Phalanx aus, setzt eine Einheit nach vorn welche von den Pilum behagelt wird und länger standhaft bleibt, die dann von Links, Rechts und von Vorn angegriffen wird und nutzt nun die Gelegenheit um die restliche Phalanx wie einen Korridor um den sich bildenden Knäul aus feindlichen Einheiten zu ziehen. Nun wird der Kampfgeist der KI automatisch herabgesetzt, da sie sich umzingelt fühlen......Auf Kavallerie achten und wie oben beschrieben vorgehen. Ein Menschlicher Gegner hingegen lässt sich somit aber nicht hinters Licht führen....



    Preton
    Geändert von ~Preton~ (8.9.07 um 14:52 Uhr)
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  8. #8
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    Danke für die tipps, aber überschätz die KI nicht, ich bin strategisch immer offensiv und schaff es fast immer, dass der feind mich angreift, so dass ich taktisch defensiv sein kann. Dann reicht es fast immer Phalanxpikeniere zu nehmen und darauf zu achten das sie nicht umgangen werden. Oft muss man nicht mal flankieren sondern bloß warten bis der Feind sich aufreibt an den Phalanxen weil ich bisher noch keine römische einheit gesehen habe die erfolgreich ne Einheit Phalanxpikeniere frontal eingreift. bin mal gespannt wie das nach den Reformen des Marius aussieht. Jedenfalls benutz ich meine kavalerei fast nur noch um dem feind entgegenzureiten und seine fernkämpfer zu töten und um flüchtige feinde zu verfolgen die auf meine phalanxen geknallt sind.

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