Seite 47 von 51 ErsteErste ... 818283839404142434445464748495051 LetzteLetzte
Zeige Ergebnis 737 bis 752 von 813

Thema: Kapitel 11: Hinter den Schatten der Maske

  1. #737
    Meisterspieler
    Im Spiele-Forum seit
    Jan 04
    Beiträge
    2.741
    Der Pestwandler, dem Arindor das Gesicht zertrümmert hatte, schien erledigt - zumindest einige Sekunden lang. Jeden Normalsterblichen hätte dieser Angriff getötet, doch mit diesen Kreaturen verhielt es sich anders. Die Schädelhöhle begann sich zunehmend mit einer schwarzen Masse zu füllen, die Schädelsplitter fügten sich wieder zusammen und nach wenigen Sekunden erhob sich die Kreatur wieder, als wäre sie nur einfach unglücklich gestürzt, und stürmte mit erhobenem Schwert auf Arindor zu.


    Ähnliches geschah mit dem Pestwandler, dem Zrathor den Kopf abgehackt und ein klaffendes Loch in der Brust zugefügt hatte. Aus dem Wunden drang eine schwarze, zähflüssige Masse, bildete am Halsstumpf Tentakel aus und griff nach dem Kopf. Das Wesen setzte sich wieder zusammen und griff nun seinerseits Zrathor an...


    "Ihr müsst sie einäschern, oulverisieren, was weiß ich - solange sie auch nur etwas zu viel Flüssigkeit enthalten, scheinen sie sich weiterhin regenerieren zu können!", schrie Shyraska gegen den Kampfeslärm. Er hätte diesen Tipp nur allzu gerne selbst berücksichtigt, doch er beherrschte keinen einzigen Kampfzauber, der sich hier anwenden ließe. Auch der Albenstein konnte nicht mehr als eine schwache Hitze erzeugen.
    So wich er erneut einem Angriff des axtschwingenden Halbtoten aus und trennte ihm dabei die Hand ab. Die hing nun ihrerseits am Griff der Doppelklinge und der Besitzer brauchte sich keine Mühe zu machen, sie wiederzubeschaffen. er hielt seinen Armstumpf an die Schnittstelle der Hand, ein leises Zischen ertönte, als sie sich wieder anfügte, und der Kampf ging weiter.
    So kam man nicht weiter!


    Eine Salve geblicher, zuckender Blitze traf einen der Pestwandler und ließ ihn unter Krämpfen zusammensinken, doch Shaskara gab sich damit nicht zufrieden. Immer greller wurden die Blitze und in der unmittelbaren Umgebung wurde es siedend heiß, während in weiterer Entfernung die Temperatur leicht, aber merklich, absank.
    Die Hochspannung würde den Untoten - ja, so konnte man ihn fast bezeichnen - auf kurz oder lang einäschern, doch es gab wirkungsvollere Wege, um ihn zu vernichten, nun, da er, zumindest vorerst, reglos und mit versengten Kleidern und geschwärzter Haut am Boden lag.
    Den Blitzen folgten Flammen, die den Pestwandler umhüllten. Es wurde immer heißer, so würde es hoffentlich nicht mehr lange dauern.


    Lanarys hatte den Vorteil der Tarnung auf ihrer Seite. Aus dem Brustkorb eines Pestwandlers wuchs eine Arm und presste sich auf dessen Gesicht. Ein unangenehmes Zischen erklang, als brannte sich Säure ihren Weg durch das Fleisch, und kurz darauf begann die ganze Haut der Kreatur damit, sich aufzulösen. Klaffende Wunden öffneten sich, die Säure brannte sich ihren Weg durch den Körper, doch Lanarys hatte Zweifel daran, dass diese Menge ausreichen würde...


    Unbeirrte drang Shárynia auf die andere Devanthar ein, die Mühe hatte, den wilden und aggressiven Angriffen Widerstand zu leisten. Shárynia hingegen brauchte sich nicht auf den Kampf selbst zu konzentrieren, sie hatte schließlich etwasganz anderes vor.
    Ihre Augen hielten die Blicke ihrer Gegnerin gefangen, unerbittlich, so dass die andere Devanthar keine Gelegenheit fand, sich auf den Kampf zu konzentrieren.
    Verräterin!, immer und immer wieder erklang dieses Wort in ihrem Kopf und machte sie fast wahnsnnig. So beherrscht Devanthar in der Regel auch waren, so schwer es auch sein mochte, ihre wahren Gefühle zu lesen, nun erkannte man in den Augen der Zurückgedrängten blanke Angst. Shárynia war ihr um Längen überlegen, und sie kontrollierte ihre Gefühle. Diesem Einfluss konnte niemand widerstehen...
    Geändert von The Dark One (21.1.08 um 16:01 Uhr)

  2. #738
    Meisterspieler Benutzerbild von Gutester
    Im Spiele-Forum seit
    Aug 06
    Ort
    Salzburg
    Beiträge
    1.684
    Serafin hatte eigentlich nicht vorgehabt, so empfangen zu werden, doch nun gut, wenn sie es nicht anders wollten? Sofort als der erste Angreifer, welcher ein einfaches Langschwert führte, den Jungen ins Visier nahm, zückte er seine Klinge und kam ihm förmlich entgegen.
    Den ersten Schlag machte der Verseuchte. Serafin stieß das Schwert, das wesentlich größer war als sein eigenes, mit einem Gegenschlag beiseite und trat seinen Gegenüber gegen das Schienbein. Dann holte er mit der Klinge aus und rammte sie ihn seitlich in den Bauch. Der Pestwandler schrie und fiel auf die Knie, Serafin brauchte nicht lange, um sich die Situation zu Nutze zu machen und dem Feind in den Kopf zu treten und direkt im Anschluss seine Waffe in den Rücken zu rammen.

    "Serafin: eins, Stinker: null!"

    Ihm blieb jedoch keine Zeit für weitere Siegesrufe, denn ein anderer, wütender Pestwandler hatte ihn von hinten an seinem Hemd gepackt und hob ihn hoch, wahrscheinlich um ihn mit seiner Waffe aufzuspießen. Doch plötzlich ließ ihn der Feind fallen und fiel auf die Knie. Serafin sah sich nach seinem Retter um. Es war Staxx, der seinem Gegner das Schwert so fest in den Leib gerammt hatte, dass er es nun erst rausziehen musste.

    "Staxx: eins, Serafin: null!"

    "Soll das eine Herausforderung sein?"

    "Nimm es wie du willst."

    Staxx rammte dem Aufstehenden Gegner erneut die Klinge in den Bauch, sodass er erneut umfiel.

    "Wenn ja, dann steht´s jetzt wohl zwei zu null für mich."

    "Wir werden sehen."

    á la Herr der Ringe.
    Geändert von Gutester (20.1.08 um 18:42 Uhr)

  3. #739
    Mehr Schlecht als Recht Benutzerbild von Zelles
    Im Spiele-Forum seit
    Dec 03
    Ort
    Imperial City (Berlin)
    Beiträge
    1.926
    Tötet sie doch bitte einfach, okay Jungs? Rief Arindor aufgebracht. Die beiden, die er und Zrathor getötet hatten, waren wieder aufgestanden und stürzten sich gerade wutentbrannt auf Arindor. Einer jedoch wurde von Hinten von Zrathor im Nacken gepackt und Hochgerissen. Düstere Worte murmelnd zuckten Energieblitze um die Linke des Dämonen. Es wurden immer mehr, bis sich ein Handschuh aus dunklen Blitzen um die Faust Zrathor's wand. Der Dämon warf den Pestwandler in die Luft und hob die Hand. Die Blitze schossen los und umkreisten den Pestwandler. Sie bildeten eine knisternde und vernichtende Kugel, während sie sich langsam enger und enger um den Verseuchten schlossen. Während seine Haut gemächlich von den Blitzen aufgefressen wurde und seine Gliedmaßen, die die Blitze berührten, zu Staub zerfielen, schrie er auf angemessene und den Dämonen befriedigende Weise.
    Als die Kugel sich den Verseuchten auf eine Kugel von einem halben Zentimeter Durchmesser zusammengepresst hatte, implodierte diese mit einem lauten Knall, löste gleichzeitig den Rest des Pestwandlers auf und ließ ein kreisrundes Blitznova vom Implosionsort ausgehen, das jedem, der die Blitze berührte, knisternd Verbrennungen zufügte.

    Währenddessen War Arindor mit dem Zweiten beschäftigt. Er machte sich nicht die Mühe, diesen möglichst spektakulär auszuquetschen. Einige kurze Worte genügten, damit abermals Flammen um seinen Körper zuckten, die diesmal seine Rüstung verschlangen und seine Fäuste in flammende Vernichtungswerke verwandelte. Als er die Waffe des Pestwandlers abfing, und ihm die Faust in die Brust rammte, verbrannte eben diese Brust zu Asche. Die Flammen zogen am Körper des Brennenden hoch, bis sie ihn komplett verwandelt hatten-In einen kleinen Haufen Asche.

  4. #740
    Meisterspieler Benutzerbild von Gutester
    Im Spiele-Forum seit
    Aug 06
    Ort
    Salzburg
    Beiträge
    1.684
    Als Serafin dem Hieb seines momentanen Gegenüber im Rückwärtssalto auswich, sagte er zu Arindor, der nun neben ihm stand, genervt:

    "Klar, weil ja heutzutage jeder seinen Gegner pulverisieren kann."

    Serafin wollte noch weitere sarkastische Sprüche reissen, doch er durfte seine Deckung nicht vernachlässigen. Er wich dem nächsten Hieb seines Gegners aus, indem er sich duckte, und konterte sofort mit einem weiteren Schwerthieb seinerseits, der den Pestwandler vor Schmerz zusammenzucken ließ.

  5. #741
    Meisterspieler
    Im Spiele-Forum seit
    Jan 04
    Beiträge
    2.741
    Nahezu ebenso schnell, wie die Säure den Körper des Pestwandlers aufzehren konnte, begann dieser bereits, sich zu regenerieren. Es ging einfach nicht so voran, wie es sich Lanarys vorgestellt hatte. Der Verseuchte war noch immer zu stark, auch wenn mittlerweile sein gesamtes Gesicht verätzt war und ihm die Orientierung fehlte.
    Seine Gegnerin konnte er so nicht orten. Wütend brüllend und seine Doppelaxt schwingend stapfte er durch den Gang, er konnte nichts erkennen, doch er war in einer solchen Raserei, dass ihn das nicht zu kümmern schien.


    Von dem anderen Pestwandler waren mittlerweile nur noch ein Häufchen Asche und ein paar Knochensplitter übrig geblieben, da spürte Shaskara plötzlich einen Luftzug hinter sich und wich im Reflex der Axt eines orientierungslosen Halbtoten aus, um den, so viel war auf einen Blick zu erkennen, sich bereits Lanarys leidlich gekümmert hatte - die Arme, die aus dessen Körper wuchsen, sprachen Bände.
    Shaskara sprang zurück, die Luft um ihre Hand begann zu wabern wie durch die Hitze, die von einem offenen Feuer ausging, nur dass es kälter wurde, und formte eine gleißende, dunkelblaue Kugel. Sie würde Lanarys nicht den Spaß nehmen, doch sie würde es ihr etwas einfacher machen.
    Die Kugel schoss hervor, traf den Pestwandler im Unterleibsbereich und sandte bläuliches Licht aus, das ihn umhüllte. Der Verseuchte brüllte wütend, als sich seine Haut unter leisem, kaum hörbarem Zischen aufzulösen begann und er zu Boden ging.
    Es war einer der wenigen Zauber der Devanthar, die auch Shaskara beherrschte, doch die Ausprägung war schwach. Sie reichte, um einem Gegner große Schäden zuzufügen und ihn bewegungsunfähig zu machen. Nun stand Lanarys nichts mehr im Weg...


    Die Waldelfe atmete auf. Shaskara hatte ihr mit diesem Zauber sehr geholfen. Anscheinand waren nun sämtliche Renerationsprozesse im Körper des Pestwandlers unterdrückt worden, denn nun richtete die Säure weitaus größere Schäden an. Innerhalb kürzester Zeit löste sich die Haut des Pestwandlers auf und Lanarys wandte sich angeekelt ab. Diese Säuremenge musste reichen, um selbst einen Vayal aufzulösen. Es war nicht unbedingt die angenehmste Methode gewesen, doch andere Möglichkeiten gab es anscheinend nicht, und noch immer waren zwei Pestwandler verblieben...


    Shyraska sprang hervor und schlug dem Pestwandler, mit dem er sich soeben noch herumgeschlagen hatte und der nun Serafin zu seinem neuen Ziel gewählt hatte, mit einer ausholenden Bewegung den Kopf ab. Er konnte sich damit nur Zeit erkaufen, dessen war er sich bewusst.
    Plötzlich wurde es glühend heiß um ihn - Shaskara hatte zu einem Feuerzauber angesetzt und Shyraska konnte gerade noch dem Flammenstrahl ausweichen, der eigentlich seinem Gegner gegolten hatte. Wollte ihn die Halbelfe absichtlich reizen, indem sie so riskante Zauber ausführte, die ohne weiteres auch ihn hätten treffen können?
    Zumindest waren sie effizient. Sie hüllten Kopf und Körper des Pestwandlers in lodernde Flammen, die ihn innerhalb kürzester Zeit auzehrten...


    Die Devanthar japste kläglich und ging zu Boden. Shárynia hatte ihr kein Haar gekrümmt, doch sie hatte ihre Gegnerin völlig demoralisiert, ihren Verstand vernebelt und ihr den Überlebenswillen genommen. Töten würde sie die Frau nicht, da gab es andere, sinnvollere Alternativen.
    "Nun wollen wir mal sehen, was du mir zu erzählen hast", entgegnete die Devanthar mit ruhiger Szimme und ließ sich ebenfalls auf den Boden sinken. Sie legte der Frau eine Hand auf die Stirn, blickte ihr in die hellgrünen, ausdruckslosen Augen. Es dauerte einige Augenblicke, dann verfinsterte sich Shárynias Miene. Die andere Devanthar hatte offenbar nicht gelogen, Thra'ell hatte sich vorbereitet, auch wenn die andere Täuscherin nicht verstanden hatte, was ihr Meister eigentlich plante. Shárynia tat es: Thra'ell hatte anscheinend mit einem uralten Ritual begonnen, das, wenn es vollendet war, Risse in dieser Welt erzeugen, die Macht des Nichts entfesseln und alles auf sich ziehen würde, das dem Nichts nicht widerstehen konnte - außer natürlich ihn selbst. So sah es aus, doch womöglich war es mal wieder ganz anders, als man es erwartet hätte. Dass Thra'ell etwas Großes plante, stand jedenfalls außer Frage, und egal, was es war, es erforderte sicherlich Zeit. Sie mussten ihm unbedingt zuvorkommen und durften sich keine Fehler erlauben, die sie zu viel Zeit kosten würden. Sie durften aber auch nicht überstürzt handeln, das wäre ebenso tödlich.
    Noch während sich Shárynia erhob, veränderten sich ihre Gesichtszüge. Die Devanthar verwandlte sich. Ihre Augen änderten ihren Farbton in ein helles Grün, ihre Haare wurden kürzer, wellten sich noch stärker und änderten ihren Farbton in helles braun. Der einzige Unterschied zu der reglos am Boden liegenden Devanthar war lediglich der, dass sie noch immer ihre leichte Söldnerrüstung trug.
    "Wir dürfen keine Zeit verlieren, rasch!", rief Shárynia, ihre Stimme war noch immer dieselbe - noch. Aus ihrer freien Hand schossen Blitze, die den letzten Pestwandler trafen und ihn in Sekunden zu Staub zerfallen ließen. "Arindor, Shaskara, nehmt die Gestalt von Verseuchten an, wir müssen schnell vorankommen und dürfen keinen weiteren Konflikt riskieren. Also helft mir, den Schein aufrecht zu erhalten, wir hätten einige Gefangene gemacht, die wir Thra'ell überbringen sollen. Die Pestwandler sollten sich davon täuschen lassen."
    Aus dem Gedächtnis der anderen Devanthar hatte sie nicht nur deren Namen, Fírathis, erfahren, sondern auch den Weg, den sie nehmen mussten, um Thra'ell möglichst schnell zu erreichen, ohne dabei allso vielen weiteren Devanthar zu begegnen. Diese zu täuschen war sonst kein Problem, doch nun kam es auf Sekunden an, keine Zeit, um gründlich zu sein. Sie würde sich etwas einfallen lassen müssen, um sie unbemerkt unschädlich zu machen.
    "Folgt mir. Und gebt eure Waffen an Arindor und Shaskara ab und tut so, als wäret ihr wirklich Gefangene!"
    Mit diesen Worten lief die Devanthar los. Von ihrem unguten Gefühl erzählte sie nichts, um die anderen nicht zu beunruhigen, denn sie ahnte bereits, dass es ihnen Thra'ell nicht einfach machen würde und einige weitere Fallen verbereitet hatte...
    Geändert von The Dark One (22.1.08 um 16:44 Uhr)

  6. #742
    Mehr Schlecht als Recht Benutzerbild von Zelles
    Im Spiele-Forum seit
    Dec 03
    Ort
    Imperial City (Berlin)
    Beiträge
    1.926
    Arindor nahm im Lauf zum nächsten Gang die Form eines Pestwandlers an. Genauer gesagt die von dem, den er zu Asche verbrannt hatte. Geht es los? Meinte er kurz, als er vor dem Tunneleingang ankam, und die anderen zu sich winkte. Sie mussten zwischen ihn, Shaskara und Sharynia treten. Er hätte sich lieber den Feinden gestellt, die auf sie warteten, doch Sharynia schien es für außerordentlich wichtig zu halten, nicht zu kämpfen, bis sie bei Thra'ell angekommen waren. Doch sobald sie dort waren, vermutete Arindor, würde der Maskierte vermutlich Alle verbliebenen Pestwandler zu sich rufen, um verteidigt zu werden. Wer solch ein Feigling war, der schreckte auch nicht davor zurück, mit einem Schlag alle seine Untertanen zu opfern, nur um zu überleben.
    Arindor streckte die Hände aus, um mit kraftvollen Armen die Waffen der Gruppe einzusammeln. Er hielt sie jedoch bereit, um sie jederzeit dem jeweiligen Besitzer zuwerfen zu können. Der erste Schein würde hoffentlich ausreichen, um an den Wachen vorbeizukommen...

  7. #743
    Heavenly Wind
    霧の艦隊
    Benutzerbild von £exa
    Im Spiele-Forum seit
    Dec 02
    Beiträge
    8.102
    {zur gleichen Zeit, Stunden später in den Tempelruinen von N'Salay}
    Ein dumpfes Poltern rollte durch die Ruinen, als sich der riesigie dunkle Schatten erhob. Etwas bahnte sich seinen Weg mitten durch die geborstenen Mauern, mächtige Pranken schnellten vor, räumten mehrere der tonnenschweren Trümmerstücke beiseite und gruben sich tief in das oberflächlich zu Glas verschmolzene Erdreich hinein. Die Ankunft des Wesens blieb nicht lange unbemerkt, er gab sich auch keine Mühe, besonders vorsichtig oder leise zu sein. Dennoch, es war dunkel und der beissende Nebel, der über den Ruinen lag, behinderte die Sicht so sehr, dass man nur wenig von seiner Gestalt ausmachen konnte. Derweil huschten schattenhafte Umrisse durch die zerstörten Überreste der alten Elfenstadt, nur hin und wieder sah man das schwache Glühen roter Augen aufblitzen. Sie umkreisten ihn, doch wagten sich zunächst nicht heran, unsicher, wen sie vor sich hatten. Alles was sie ausmachten, war eine starke Kraft - stark genug, um sie beide zu ernähren. Und sie waren viel zu hungrig, um sich lange zügeln zu können. Es widersprach ihrer Natur ohnehin. Seit dem großen Feuersturms, in dem N'Salay untergegangen war, hatten die Pfade riesige Risse und das Bollwerk der Alben somit eine mächtige Bresche. Nun waren sie dort, endlich wieder im Diesseits und es brachte ihnen dennoch nichts, denn etwas hielt sie fest an diesem Ort. Noch... noch konnten sie nicht einfach ausschwärmen, um Nahrung zu finden und so war diese Quelle purer Kraft viel zu verlockend, um Vorsicht walten zu lassen. Schließlich konnte man das grausige Heulen ihrer Stimmen vernehmen. Im ganzen Talkessel hallte das Echo wieder, als sich die zwei ausgehungerten Yingiz zum Angriff entschlossen hatten und auf die vermeintliche Beute vor sich zustürmten.
    Doch kaum waren sie etwas näher heran gekommen, drehte sich der Kopf R'shtars zu ihnen um und starrte die Dämonen mit seinen tellergroßen, tief rot glühend Augen an, während er sich zur vollen Größe aufrichtete. Die zwei Yingiz stoppten spontan ihren Angriff, denn das, was sie sahen, flößte selbst ihnen gehörigen Respekt ein - mit einem Schwarzen Drachen war nicht zu spaßen. Das Brüllen R'shtars ließ die Erde beben, aus seinem Maul schoss eine Sphäre schwarzblauer Energie direkt auf die Dämonen zu, die sich nur noch überstürzt zurückziehen konnten. Aber sie kamen nicht sehr weit - begleitet von ohrenbetäubendem Donnern ließ der Drache seine zwanzig Schritt messenden Schwingen vorschnellen und es löste sich eine Schockwelle daraus, die selbst drei Raumschritt starke Felsblöcke durch die Luft wirbelte und die zwei Yingiz ebenso erfasste. Trotz der Tatsache, dass sie halbstofflich waren, würden sie von der Wucht des Angriffs mehrere Dutzend Meter durch die Luft geschleudert und als sie sich eben wieder gefangen hatten, rasten zwei wabernde Energieschlingen auf sie zu, die sie packten, wie Spielzeug hochhoben und in Richtung R'shtars zerrten, ohne dass sie sich dagegen wehren konnten.

    Und was für Unrat haben wir hier? donnerte eine telepathische Explosion durch das Tal - selbst wenn es nur ein Gedanke war, so war dieser dermaßen "laut", dass selbst die elfischen Späher, die seit Wochen das Gebiet kontrollierten, in ihrem Lager am Südpaß zusammenzuckten. Die Körper der Dämonen wanden sich vor R'shtars gewaltigem Haupt, gefesselt von einer Kraft, die sich tief in die Essenz der Kreaturen schnitt. R'shtar öffnete sein Maul, die Zähne umspielt von grellgrünen Blitzen. Panische Angst überkam die Dämonen, dann schlossen sich die gewaltigen Kiefer und zerfetzen den ersten förmlich... sein Todesschrei war Musik in den Ohren des Drachen. Das Schattenhafte, das die Gestalt der Dämonen ausmachte, tropfte wie Geifer zu beiden Seiten aus seinem Maul herab, während er den anderen Yingiz mit den Pranken packte. Blitze durchfuhren das Schattenwesen, illuminierten die schwarzgraue, halbtransparente Gestalt, und schließlich ertönte ein zweiter gräßlicher Schrei, als die Klauen des Drachen den Dämon in kleine Teile zerfetzten.
    Ahrng... grollte der Drache, sich danach wieder dem Boden zuwendend ...widerliche Viecher murmelte er düster, während seine Pranken weiter das Erdreich umgruben.
    In der Tat lachte Ti'a, deren düster glitzernde Umrisse sich auf einem Stein in der Nähe herausbildeten. Der Drache wandte seinen Kopf zu ihr und funkelte sie an. R'shtar haßte es, wenn sie Eigenarten anderer kopierte - besonders ärgerlich war es jedoch, selbst das Ziel zu sein. Die Fee erhob sich von ihrem Steinquader und schwebte in einem Schritt Höhe über dem Boden, betrachtete die Oberfläche mit glitzernden Augen und seufzte.
    Elende Störungen - ich kann keine fünf Schritte weit sehen. Aber das ist in gewisser Weise auch gut, es bedeutet, dass es noch irgendwo hier liegt. Wir müssen es vor den Elfen finden und ich schätze, sie werden sehr bald hier sein - wenn die zwei Yingiz sie nicht hergelockt haben, dann mit Sicherheit deine liebliche Stimme.
    Ja. grunzte R'shtar - in dem Punkt mußte er ihr Recht geben. Während der Nacht würden die Hochelfen oben auf den Anhöhen bleiben, da es für sie viel zu gefährlich war, sich im Dunkeln in die Ruinen zu wagen. Doch am Tag würden sie kommen und nachsehen - also blieb nur wenig Zeit, um das Problem anzugehen. So flog das Feenwesen hin und her, suchte genau wie R'shtar die Ruinen der zerstörten Stadt ab. Irgendwo mußte es schließlich sein und es war wichtig es zu finden, bevor andere Hand daran legen und den Plan zunichte machen konnten - wenn auch ohne es zu wollen oder zu ahnen.

  8. #744
    Meisterspieler
    Im Spiele-Forum seit
    Jan 04
    Beiträge
    2.741
    "Ja", entgegnete Shárynia, deren Stimme sich mittlerweile ebenfalls drastisch verändert hatte, knapp. In aller Eile hatte sie auch die markantesten Merkmale ihrer Söldnerrüstung beseitigt, die nun vor der leblos wirkenden Devanthar auf dem Boden lagen, und hatte sich in deren dunkelgrüne Robe gehüllt, damit sie weniger auffiel, wenn einer ihrer Gegner doch noch einen Funken Verstand besaß...
    Shárynias Schritte wurden schneller. Geradeaus, Rechtsbiegung, zehn Schritte weiter geradeaus, dann nach links, wieder nach rechts, dann wieder geradeaus.
    Vor ihnen tat sich ein Tor auf, bewacht von etwa zehn Pestwandlern. Die übrigen Patrouillen hatten sie gekonnt umgangen, doch es waren trotzdem zu wenige gewesen. Thra'ell wartete auf sie, ihm war alles zuzutrauen. Doch in die Falle, die er ihr zweifellos gestellt hatte, würde sie nicht tappen.
    "Lasst mich durch", fauchte Shárynia die Pestwandler an, die ihr den Weg versperrten, "Ich habe dem Hohepriester etwas zu überbringen!"
    Die Halbtoten wechselten Blicke, grunzten unverständliche Worte und öffneten dann die Tür. Shárynia hatte ein ungutes Gefühl. Thra'ell kannte sie. Hatte er vielleicht Fírathis' Erinnerungen verdreht, so dass sie dem falschen Weg folgten? Nein, zumindest das war ausgeschlossen. Sie spürte, dass sie Thra'ell immer näher kam. Doch vielleicht waren einige dieser Erinnerungen irreführend?
    Die Devanthar trat durch das Tor. Wieder ging es geradeaus, etwa zwanzig Schritt, dann nach links und wieder zehn Schritt geradeaus. Dann nach rechts. Ein Tor, unbewacht, versperrte ihnen den Weg.
    "Thra'ell ist nicht mehr weit entfernt", flüsterte Shárynia, als die anderen ebenfalls angekommen waren. "Jetzt wird es am gefährlichsten. Gebt gut Acht"
    Vor ihnen schwang das Tor auf und gab den Blick auf einen weitläufigen Raum frei, fast ohne Schmuck und Einrichtung. Lediglich die Wände waren geschmückt mit Bleiglasfenstern, deren Motive im finsteren Schein der Fackeln einen bedrohlichen Eindruck hinterließen.
    In der Mitte des Raumes standen vier Gestalten. Keine Pestwandler, sie sahen noch "normal" aus. Man hätte sie für einfache Menschen halten können, doch Shárynia wusste es natürlich besser. Es waren Devanthar. Doch Fírathis Erinnerungen hatten nichts dergleichen beinhaltet.
    Ein Devanthar trat hervor. Er trug zwei Kurzschwerter und lächelte überheblich. "Wie erwartet tappst du in unsere Falle!", begann er, nicht minder arrogant. Auf ein Fingerschnippen flog die Tür, durch die sie gekommen waren, wieder ins Schloss und aus den Bleiglasfenstern drang ein rotes Licht, das die Wände des Raumes schnell zur Gänze eingehüllt hatte.
    "Es gibt kein Entkommen!"
    Shárynias Züge veränderten sich erneut. Sie nahm wieder die Gestalt der Menschenfrau an, als die sie der Gruppe begegnet war, und zog ihr Schwert.
    "Abwarten. Thra'ell will sich doch nur Zeit erkaufen!", entgegnete sie unbeeindruckt mit ihrer bekannten Stimme, da griffen die vier Devanthar auch schon an.
    "Lasst ihr Köpfe unversehrt, ich brauche ihre Erinnerungen!", erklang es in den Gedanken der übrigen Gruppenmitglieder, während Shárynia den Angriff des Devanthars abwehrte, mit dem sie gerade eben noch die 'freundlichen' Worte gewechselt hatte.
    Hinter sich konnte sie gerade noch sehen, wie Shaskara ihre Gestalt wieder annahm und Shyraska und Staxx die Waffen zuwarf...


    //Die vier Devanthar sind ernstzunehmende Gegner, sie sind Thra'ells Elite. Ihr werdet mit ihnen keinen Spaß haben, denn sie sich hervorragende Schwertkämpfer und schießen auch noch mit Zerstörungsmagie und Elementarzaubern um sich. Mit ihnen werdet ihr etwas beschäftigt sein, also erlaubt euch bitte keine allzu langen Pausen, sonst muss Shárynia wieder alles für euch übernehmen, wenn es vorangehen soll! //
    Geändert von The Dark One (2.2.08 um 18:54 Uhr)

  9. #745
    Meisterspieler Benutzerbild von Gutester
    Im Spiele-Forum seit
    Aug 06
    Ort
    Salzburg
    Beiträge
    1.684
    Staxx fand es leichtsinnig von Shaskara, ihm sein Schwert einfach zuzuwerfen, doch sie vertraute wohl auf seine Reaktion. Zurecht. Er rannte schon auf den Gegner zu und fing den Griff seiner Waffe im Lauf auf. Der Devanthar mit den Kurzschwertern hatte ihn wohl ins Visier genommen. Gut so.

    "Waffe bitte."

    Kaum fertig gesprochen hielt Shaskara Serafin seine Waffe entgegen.

    "Danke."

    Und schon rannte er Staxx nach, der sich offensichtlich bereits seinen Gegner ausgesucht hatte.

    Staxx verlangsamte seinen Lauf. Der Kurzschwertkämpfer wollte ihm wohl dazu bringen, in dessen Klinge zu laufen. Das hatte er sich zu leicht vorgestellt. Staxx blieb etwa einen Meter vor dem Gegner, nur knapp der Klinge entgangen, stehen, um ihn in einer Drehbewegung die Klinge reinzurammen. Doch der Devanthar parierte den Schlag mit seinem zweiten Schwert und schlug mit der anderen bereits nach seinem Kopf. Staxx duckte sich geschwind und die Klingen des Devanthars prallten leicht zusammen. Der Feind hielt die gekreuzten Kurzschwerter schützend vor sich, um einen Aufwärtshieb von Staxx abzuwehren. Dabei wurde er leicht zurückgestoßen. Staxx sah das als weitere Chance zum Angriff. Er wagte, immer noch leicht in die Hocke gegangen, einen Hechtsprung in die Richtung des Kurzschwertkämpfers, um ihm die Klinge in den Schädel zu rammen. Doch der Devanthar machte sich zum Gegenangriff bereit, und um nicht in die Klinge zu springen, musste Staxx ausweichen, so streifte er seinen Gegner nur leicht an der Brust.
    Geändert von Gutester (26.1.08 um 23:06 Uhr)

  10. #746
    Meisterspieler
    Im Spiele-Forum seit
    Jan 04
    Beiträge
    2.741
    Ein Devanthar rannte geradewegs auf Lanarys zu, so dass die Waldelfe gerade noch ausweichen konnte, als sein Angriff mit dem Langschwert folgte.
    Mist!, fluchte diese innerlich, denn hier halfen ihre Tarnzauber offenbar nicht - sie wurde sichtbar. Schlimmer war jedoch, dass man sie keinesfalls als gute Nahkämpferin bezeichnen konnte...
    Trotzdem zog sie ihre beiden Kampfmesser. Viel würden sie ihr sicherlich nicht bringen, außer sie vor einigen Hieben und Ausfällen ihres Gegners zu bewahren...


    Shyraska sah sich um. Ihn hatte noch niemand angegriffen. Klar, auf jeden Devanthar kamen zwei von ihnen, doch sie durften ihre Gegner nicht unterschätzen. Sie bewegten sich mit einer Schnelligkeit und Gewandtheit, die sich durchaus mit den Künsten eines Elfenschwertkämpfers messen konnten - wohlgemerkt eines erfahrenen Schwertkämpfers, und zu denen zählte Shyraska trotz seines Könnens leider noch immer nicht...
    Dennoch würde er nicht einfach zusehen. Staxx und Serafin würden sich schon selbst irgendwie helfen können, aber Lanarys war in arger Bedrängnis. Ohne zu zögern stieß sich Shyraska in Richtung der Waldelfe ab und konnte gerade noch einen Hieb abwehren, der nach ihrem Kopf zielte, doch der Devanthar zog seine Klinge geschickt zurück und setzte zu einem Stich in den nun ungeschützten Brustbereich ab, dem Shyraska nur noch ausweichen konnte.
    Lanarys hatte sich inzwischen in Sicherheit gebracht, und so sah der Devanthar keiner Veranlassung, sich weiterhin um die Waldelfe zu kümmern. Unterschätzte er sie, oder wusste er ganz genau, dass sie ihm auch aus dem Hinterhalt nicht gefährlich werden konnte? Von Devanthar hieß es, dass sie körperliche wie auch magische Angriffe leicht wegstecken konnten, das hatte er von Shaskara gelernt...
    Stahl schlug auf Stahl, der Devanthar hatte sich nun vollends Shyraska zugewandt. Er zog seine Klinge sofort wieder zurück, wirbelte einmal um eie eigene Achse und sprang aus der Drehung nach vorne, die Klinge zielte nach Shyraskas Schläfe, doch der Elf duckte sich darunter hinweg und stieß sich mit ausgestreckter Klinge nach vorne. Der Devanthar erwies sich jedoch als ein weitaus geschickterer Schwertkämpfer als ohnehin schon angenommen und drehte sich elegant zu Seite. Es war nur eine Frage der Zeit, wie lange der Elf den Angriffen seines Gegners noch standhalten konnte. Irgendjemand musste ihn ablenken...


    Eine Hand legte sich auf Lanarys' Mund und unterdrückte ihren Schrei. "Verhalte dich ganz ruhig!", erklang Shaskaras Stimme in ihrem Kopf, "Und zaubere am besten gar nichts, dann wirst du auch nicht auffallen!"
    Bevor sich Lanarys auch nur die Worte für eine mögliche Antwort zurechtgelegt hatte, spürte sie plötzlich, wie Magie gewirkt wurde. Eine seltsame Magie, die sie noch nie in einer solchen Intensität erlebt hatte. Sie wurde unsichtbar.
    "Das ist kein gewöhnlicher Tarnzauber, er sollte dich vor den Blicken der Devanthar schützen. Wenn doch einer von ihnen auf dich zukommen sollte, dann kann ich dir nur zu einer Sache raten: Schrei um Hillfe, denn hier bist du ohne angemessene Nahkampffähigkeiten verloren!"
    Shaskara wandte sich ab, offenbar hatte niemand ihr Vorgehen bemerkt.
    Innerlich ärgerte sich Lanarys über die Halbelfe. Sie traute ihr nicht viel zu, so viel war ersichtlich, andererseits hatte sie aber auch recht. Allerdings würde sie nicht einfach zusehen, wie sich die anderen vergeblich mit den Devanthar abmühten. Sie hatte Shaskara nicht um Hilfe gebeten, auch wenn sie es sicherlich gut mit ihr meinte, und sie würde helfen, wo sich die Gelegenheit ergab.


    Der Devanthar, der Shárynia gerade eben noch angegriffen hatte, hatte sich anscheinend Serafin zugewandt. Sicher, er war das einfachere Opfer, selbst wenn er nun gemeinsam mit Staxx gegen seinen Gegner antrat.
    Die Taktik war einfach und effizient - erst die Schwachen ausschalten, dann die Starken angreifen. So konnte man sich besser auf seinen Gegner konzentrieren und hatte weniger Mühe mit lästigen Bgleiterscheinungen, denn als solche sahen die Devanthar so ziemlich jedes Gruppenmitglied.
    Für Shárynia war das ein Vorteil. Sie hatte nun mehr Zeit, Vorbereitungen zu treffen, und schloss die Augen. Bald baute sich eine metale Verbindung zu den Gruppenmitgliedern auf, dann drang eine Welle von Energie durch den Raum und ergriff Staxx, Arindor, Shyraska, sie alle. Doch sie schadete ihnen nicht, im Gegenteil. Sie schärfte ihre Sinne und Reflexe, verbesserte ihre Ausdauer und ihren Kampfgeist. So sollte es ihnen leichter fallen, mit ihren Gegnern fertigzuwerden.
    Ihr geistiges Auge glitt weiter durch den Raum un blieb an vier Knotenpunkten hängen. Von hier aus wurde der Bannkreis am Leben erhalten, der sie in diesem Raum festhielt, und jeder dieser Knotenpunkte war an einen Devanthar gebunden. Sie mussten alle ihre Angreifer besiegen, um den Bann zu brechen, der sie nicht weiterkommen ließ, und außerdem benötigte sie das Wissen ihrer Gegner dazu.
    Shárynia ließ sich auf den Boden sinken. Etwas ging mit ihr vor. Ihr wuchs schwarzes Fell, ihre Haare wurden kürzer und ebenfalls schwarz, ihre blauen Augen änderten ihren Farbton in Bernsteingold, und aus ihren hervordringenden Kiefern wuchsen lange Reißzähne. Ihre Ohren wurden spitzer und ihr wuchsen Schnurrhaare.
    Auch ihre Körperhaltung veränderte sich. Während sie sich nach vorne beugte, krümmte sich ihr Körper zusammen und streckte sich wieder, gleichzeitig verformten sich ihre Gliedmaßen, wurden kräftiger und kompakter, und ihre Hände und Füße formten sich zu großen Tatzen, während ihr ein langer Schwanz wuchs. Ihr ganzer Körper war nun mit kurzem, schwarzem Fell bedeckt, während sich ihre Kleidung quasi in Nichts aufgelöst hatte.
    Einige Züge und Proportionen prägten sich noch stärker aus oder verschwanden, dann stand ein ausgewachsener Panther in der Mitte des Raumes und sprang mit einem wilden Fauchen und ausgestreckten Krallen auf den Devanthar los, der sich gerade Arindor als Opfer ausgesucht hatte...

  11. #747
    Meisterspieler Benutzerbild von Gutester
    Im Spiele-Forum seit
    Aug 06
    Ort
    Salzburg
    Beiträge
    1.684
    "Pass auf!"

    Von Staxx´ Ruf gewarnt, sprang Serafin reflexartig zurück. Genau durch diese Bewegung wurde der Schlag eines anderen Devanthar abgewehrt. Er trug ein langes, dünnes Schwert, das bedrohlich genug aussah, Menschen aufzuschlitzen. Serafin schluckte. Erneut schlug der Devanthar-Krieger auf ihn ein, doch Serafin sprang und die Klinge schwang unter ihm vorbei. Nun war Serafins Angriff an der Reihe. Sein Gegenüber bereitete jedoch schon den nächsten Angriff vor, er wollte von oben angreifen. Das ließ Serafin gerade genug Zeit, um ihn in einer Drehbewegung zur Seite einen Schwerthieb zu verpassen. Dadurch streifte er den Unterleib seines Gegners zwar nur schwach, entging jedoch aber auch seinem Angriff. Von dem Devanthar ging ein dumpfes Stöhnen aus, doch der Krieger bereitete schon seinen nächsten Angriff vor, als hätte Serafin ihn verfehlt.

    "Hey, hinter dir!"

    Serafin vertraute darauf, dass der Devanthar dumm genug war, um sich umzudrehen, dann könnte Serafin ihn angreifen. Doch keine Chance. Thr'aell hatte sich wohl gut auf eventuelle Angriffe vorbereitet. Serafin parierte die Schläge des Schwertkämpfers nur mit Mühe und wartete vergebens auf eine Gelegenheit zum Konter.

    Staxx´ Ausdauer indess machte sich bezahlt. Er hatte jeden Schlag des Kurzschwertkämpfers pariert und nachdem dieser auch langsam ins Schwitzen kam machte sich das auch bezahlt. Staxx hatte einen Volltreffer in den Oberarm des Devanthars gelandet! Silbernes Blut tropfte aus der Schnittwunde, doch der Verletzte wurde aggressiv und schlug immer schneller auf Staxx ein. Es wurde schwerer und schwerer, die Angriffe zu parieren. Er wurde langsam aber sicher nach hinten gedrängt.

    Serafin tat es Staxx gleich und wich jedem Angriff nach hinten aus. Entweder sprang er im Salto zurück oder zog einfach das Körperteil, welches der Devanthar angriff, zurück, um danach mit seiner eigenen Klinge zuzustechen.

  12. #748
    Mehr Schlecht als Recht Benutzerbild von Zelles
    Im Spiele-Forum seit
    Dec 03
    Ort
    Imperial City (Berlin)
    Beiträge
    1.926
    Arindor war fassungslos, was für eine Macht von den Devanthari ausging, die die Gruppe angriffen. Einer sprang gerade auf ihn zu, als er von einem Panther im Flug von der Seite erwischt und zur anderen Seite hin weggerissen wurde. Danke! Schallte es durch den Raum, als Arindor Sharynia hinterherrief. Ein einziger Devanthar war noch unbeschäftigt, und nahm ihn gerade ins Visier, da er gesehen hatte, das der erste Devanthar, der den Dunkelelfen angreifen wollte, abgefangen worden war.
    Arindor streckte den Zeigefinger in dessen Richtung. Du da... DU wirst durch meine Hand sterben! Durch ein paar kurze Worte der Macht wuchsen Arindor's Muskeln und ließen die Rüstung knirschen, als sich sein Fleisch gegen das Metall presste. Sie würde ihm hier eh nicht helfen... Er ließ sie zerfließen und an seinen Beinen zu einer merkwürdigen, Hautengen Hose werden, die jeden einzelnen magisch-enstandenen Muskelstrang seines Körpers zeigte.

    Der gehört mir, Zrathor. Hilf den anderen. Wie du meinst. Ruf um Hilfe, wenn du sie brauchst. Arindor zog den Arm zurück und Zog sein Schwert. Es war so leicht wie Watte geworden. Möge der Kampf beginnen! Mit diesen Worten schoss er auf den Feind zu, der ihn mit beiden Augen fixierte und zwei Bastardschwerter zog. Es war ein Bulliger Kerl (Wahrscheinlich nur eine seiner Formen), dem es nichts auszumachen schien, zwei solch schwere Waffen zu benutzen. Als Arindor noch ungefähr 5 Meter von ihm entfernt war, sprang er hoch, drehte sich in einer wilden Pirouette im 90° Winkel zum Boden, und ließ, als er direkt über den Gegner hinwegflog, sein Schwert gegen die gekreuzten Klingen des Feindes prallen. Die Wucht des Machtvollen Angriffs entwaffnete den Gegner und ließ die Klingen links und rechts des Devanthar senkrecht in den Boden schnellen. Der Devanthar selbst ging aufgrund der Wucht des Angriffes in die Knie. Arindors Schwert wurde jedoch abgewehrt, als eine unsichtbare Macht sein Schwert im Flug abfing, kurz bevor es traf. Das Schwert blieb dort, wo es war, während Arindor zu Boden fiel. Unbewaffnet standen sich nun beide Gegner gegenüber. Der Dunkelelf verpasste dem Feind einen schnellen Kinnhaken, der diesen zu Boden schickte. Er wollte sich gerade über den Devanthar beugen, als er eine kurze Silbe hörte, die keiner Sprache angehörte, die er beherrschte. Kurz darauf fand er sich, von der Macht des Feindes davongeschleudert, einige Meter entfernt vom Devanthar auf dem Boden liegen. Sein Schwert war zuboden gefallen, sodass der Feind es nun aufheben konnte, statt sich die Mühe zu machen, seine beiden Schwerter aus dem Boden zu ziehen. Er stürmte auf Arindor zu, während dieser aufstand, und als er zum Schlag ausholte, konnte Arindor gerade noch den Schwertgriff packen. Seine Muskeln schwollen an, als er das Schwert verlangsamte, bis es kurz über seinem Schädel zum Stehen kam.
    Er drückte immer stärker zu, biss die Zähne zusammen, drehte die Hände langsam... Bis man ein lautes Knacken vernehmen konnte, als beide Handgelenke des Feindes brachen und Seth'Rael fallen ließen. Arindor fing das Schwert auf, bevor es auf dem Boden landete und ließ es in einer fliessenden Bewegung auf die Schulter des Feindes zurauschen.

    Doch er hatte nicht mit den Reflexen und der Magie des Feindes gerechnet: Eines der im Boden steckenden Bastardschwerter flog pfeilschnell Hoch und fing Seth'Rael kurz vor dem Schultergelenk des Feindes ab. Das Schwert streifte den Arm des Devanthar nur leicht, doch ernsthaft verletzt war er noch immer nicht.
    Okay, spielen wir. Meinte Arindor knapp, als er sein Schwert beidhändig über den Kopf erhob, um einen mächtigen Hieb auf den Schädel des Gegners niederfahren zu lassen. Als dieser knieend das aus dem Boden gelöste Schwert per Magie zur Verteidigung erhob, hörte man nurnoch ein lautes Klirren, als dieses in mehrere Teile zerbrach und den Kopf des Devanthar ungeschützt zurückließ, während Arindor's Klinge ein weiteres Mal verfehlte.
    Der Dunkelelf hob das Schwert ein weiteres Mal um damit die Brust des Feindes zu durchbohren, doch wurde er nur allzufrüh unterbrochen...

    Der Devanthar hob mit einem kurzen geistigen Schlenker die Bruchstücke seines Schwertes und ließ die scharfen Metallsplitter auf Arindor zufliegen.
    Der Dunkelelf wurde an Armen und Beinen getroffen. Die Splitter stachen durch seine Knochen und rissen ihn mit. Die gewaltige Macht des Devanthar, die Arindor (Einmal wieder) so leichtfertig unterschätzt hatte, riss ihn fort, um ihn gegen die gegenüberliegende Wand der Höhle zu schleudern, wo die Splitter sich auf ein Kommando des Devanthar hin wie Nägel in das Gestein bohrten und hängenblieben. So an Armen und Beinen aufgehängt wie eine Puppe war Arindor wehrlos, als der Devanthar langsam das zweite Schwert per Magie anhob und in seine Richtung zeigen ließ. Es zielte direkt auf die linke Hälfte seines Brustkorbes, bereit loszuschnellen, sobald der Devanthar den Befehl dazu gab...

  13. #749
    Meisterspieler Benutzerbild von Gutester
    Im Spiele-Forum seit
    Aug 06
    Ort
    Salzburg
    Beiträge
    1.684
    Nach einiger Zeit war Serafin schon mehr zurückgewichen als pariert, was dazu führte, dass er in Staxx´ Nähe kam. Bald schon standen die beiden Rücken an Rücken, und ehe sie sich versahen, tauschten sie ihre Gegner durch Zufall, und parierten deren Hiebe. Beide waren zwar sehr überrascht über diese Entwicklung des Kampfes, hatten jedoch keine Zeit, sich weitere Gedanken darüber zu machen.

  14. #750
    Meisterspieler
    Im Spiele-Forum seit
    Jan 04
    Beiträge
    2.741
    Der Angriff des Panthers war schnell erfolgt, und ebenso schnell hatte sich Shárynia auch wieder verzogen. Ihr Opfer von gerade eben hatte sie offenbar als größte Gefahr erkannt, doch es hatte sich gleich darauf wieder Arindor zugewandt, wenn auch mit sichtlich ungutem Gefühl, zumal er nicht wusste, was Shárynia eigentlich vorhatte. Sie rührte sich nämlich einfach nicht, setzte zu keinem Angriff an...
    Die Devanthar würde nicht jeden einzeln schützen, wenn es darauf ankäme, doch sie würde sie als Gruppe so gut unterstützen, wie es ging. Vielleicht hatte es Arindor nicht bemerkt, doch er war weit über seine natürlichen Möglichkeiten hinausgewachsen, als er sich den Zweikampf mit dem Devanthar geleistet hatte. Der Elf verfügte über großes Potenzial und die Energiewellen, die noch immer von Shárynia ausgingen, hatten viel davon zum Vorschein gebracht. Hilfe zur Selbsthilfe, das war ihre Art, andere zu unterstützen.
    Lange Zeit saß der Panther einfach reglos in der Mitte des Raumes, ohne sich zu rühren, doch wer auf den Pfaden der Magie bewandert war, der würde spüren, dass von dieser vermeintlichen Großkatze eine Macht ausging, die jedes Gruppenmitglied inspirierte und in ihm ungeahnte Kräfte erweckte.
    Arindors Lage verschlechterte sich, doch Shárynia dachte gar nicht daran, ihm die Arbeit einfach abzunehmen. Der Elf war mächtig und konnte in seiner Zukunft noch großes leisten, wenn er jetzt ganz auf sich selbst vertraute. Sie pflanzte ihm dieses Gefühl ein, ein Wissen, wie er sein albisches Erbe besser unter Kontrolle brachte, denn es ließ sich nicht leugnen, dass das Blut seiner legendären Ahnen in ihm stärker war als unter den meisten anderen Elfen. Noch dazu trug er ein mächtiges albisches Artefakt bei sich. Er würde erkennen, was ihm zu tun bliebe. Telekinese, um die Schwertsplitter abzuwehren und um sich zu befreien, das wäre eine denkbare Möglichkeit, die er sicherlich erkken würde, wenn er in sich ginge...


    Ein bläulicher Energieblitz schoss von hinten auf den Devanthar zu, der sich gerade um Staxx 'kümmerte', ohne dabei einen nennenwerten Erfolg zu erzielen. Doch dazu war der Angriff nicht bestimmt gewesen, denn er hatte seinen Zweck bereits erfüllt: Der Devanthar war abgelenkt und warf einen Blick über seine Schulter. Shaskara stand hinter ihm, etwa zehn Meter, und hatte herausfordernd die Hand erhoben. "Ich bin auch noch hier!", das sagte diese Geste aus, und anscheinend war dieser Devantha dumm oder arrogant genug, um auf dieses Angebot einzugehen. Er unterschätzte Shaskara anscheinend. Sein Langschwert erhoben, stieß er sich ab, beschrieb ein Salto in der Luft und attackierte sein neues Opfer dann mit einer Serie von Hieben, den Shaskara aallerdings entweder auswich oder die sie mit ihrem Dolch leidlich blockte.
    "Meinst du, du könntest mich besiegen, Bastard?", fauchte der Devanthar, und Shaskara schüttelte den Kopf. "Natürlich nicht!", entgegnete sie mit unverhohlenem Zynismus in ihrer Stimme. Ja, tatsächlich, der Devanthar unterschätzte sie, weil er erkannt hatte, dass sie 'nur' ein Halbblut war. Und sicherlich war sie für ihn auch ein Schandfleck, den es zu tilgen galt, so dass er nicht anders gekonnt hatte, als auf ihre Provokation einzugehen...


    //Soll heißen: Serafin und Staxx haben sich künftig nur noch um einen Gegner zu kümmern, das sollte völlig ausreichen für die beiden! ^^//


    Noch immer drängte der Devanthar Shyraska zurück, doch dabei schrumpfte der Unterschied in ihren Kampfesleistungen immer weiter. Shyraska konnte eindeutig das Wirken von Magie spüren, und auch sein Albenstein hatte leicht zu glöühen angefangen, spürbar zumindest. Anscheinend war es Shárynia, die den Kampfesmut und die Reflexe der Truppe positiv beeinflusste, ohne selbst aktiv einzugreifen.
    Shyraska wehrte die Hiebe nun leichter ab und schaffte es bald, selbst zu Angriffen auszuholen, auch wenn sein Gegner sie doch recht leicht parieren konnte - noch. Denn wenn es so weiterginge, würde Shyraska möglicherweise bald die Oberhand gewinnen...
    Plötzlich sah der Elf etwas Glitzerndes von hinten auf seinen Gegner zufliegen. Eine Serie von Wurfmesserangriffen! Doch die Messer schossen in die Höhe, bevor sie den Devanthar erreicht hatten, und bohrten sich in die Decke. Der Angriff war fehlgeschlagen. Doch wer hatte ihn verübt? Shaskara, Lanarys? Shyraska musste sich zu sehr konzentrieren, um darauf Acht geben zu können...


    Shaskara war Lanarys' fehlgeschlagener Angriff nicht entgagangen. Der Devanthar hatte ihn vorausgesehen und mit seiner telekinetischen Macht abgewehrt.
    Närrin!, dachte die Halbelfe wütend, während sie gerade noch einem Stich ihres Gegners entgehen konnte. Jetzt weiß er, wo du dich befindest!
    Und tatsächlich erkannte sie gerade noch aus den Augenwinkeln, wie der Devanthar von Shyraska abließ. Wenn Shyraska ihn nicht weiter beschäftigte, würde er Lanarys, trotz Tarnung, früher oder später entdecken...

  15. #751
    Mehr Schlecht als Recht Benutzerbild von Zelles
    Im Spiele-Forum seit
    Dec 03
    Ort
    Imperial City (Berlin)
    Beiträge
    1.926
    //Danke fürs geradebiegen Sry für den Kraftausdruck in diesem Post übrigens. Hätt einfach net besser passen können, und Arindor sagts ja net zu nem anderen Spieler

    Arindor hing an der Wand, durch die Metallsplitter gehalten, die seine Knochen durchbohrt hatten... Da erreichten ihn merkwürdige magische Wellen, die ihm Kraft zurückgaben. Die Schmerzen, die ihn fast zum Schreien gebracht hatten, ebbten ab, und er konnte wieder klar denken. Hör endlich auf, zu Überleben, du verdammte Missgeburt! Rief er dem Devanthar entgegen, der nur die Mundwinkel anzog, um sein Gesicht in ein merkwürdiges, schiefes Lächeln zu zwängen. Als er eine kurze Handbewegung machte, um das Schwert losschnellen zu lassen, konzentrierte sich Arindor, und unter seinem flachen Atmen konnte man leise Worte hören. Es passierte alles schneller als man ahnen konnte. Das Schwert drang knapp oberhalb des Herzens in Arindor's Brust ein... Und verschwand darin. Ein kurzes Geräusch, das sie wie ein leises *Gulp* anhörte, begleitete das Verschwinden. Arindor's Oberkörper zerfloss, und seine Mundwinkel formten ein hämisches Lächeln, das bald zur einen Seite hin absackte, als die Zersetzung seinen Kopf erreichte. Die Eisensplitter, die ihn festgehalten hatten, hielten ihn nun nicht mehr auf. Er floss an ihnen vorbei und landete als Metallene Pfütze vor dem Feind auf dem Boden. Der Devanthar grinste siegessicher, bis er die Aura empfing, die vom Arindor-Schleim ausging- Es war die reinste Magie. Das Zeug glitt langsam über den Boden auf den Devanthar zu, der es mit einem recht panischen Blick anstarrte. Er warf Feuerzauber gegen das nach Eisen aussehende Gemisch, während es immer näher kam. Die Magie störte es nicht, und so kam es langsam an den Füßen des Feindes an, wo es anhielt und sich nicht weiter rührte. Als der Devanthar sich sicher war, das das Zeug sich nicht mehr bewegen würde (Es ging auch keine Magische Energie mehr davon aus), wandte er den Kopf Serafin zu. Er wollte gerade losstürmen, als er mit einem Fuß in die Eisenhafte Brühe trat, die sich sofort an seinem Fleisch hochschlängelte und das Bein an den Boden fesselte. Das offensichtliche magisch-Eiserne Gemisch kletterte am Körper des Feindes hoch, bildete seine Figur nach, schmiegte sich millimeter dicht an diesen, bis es das panisch schreiende Mundwerk des Devanthar erreichte. Es floss in dessen Hals, verstopfte ihn, und quoll ihm aus den Nasenlochern, den Ohren und Tränendrüsen wieder hinaus. Man hörte nurnoch lautes Würgen aus der Richtung des Devanthars, bis er auf einmal anfing, zu qualmen. Aus jeder Pore drang Rauch heraus, während Arindor sein Opfer von innen verbrannte. Sobald der Schädel des Devanthars vollständig ausgebrannt war, floss Arindor zum Mund wieder hinaus und vom Körper des Feindes ab, der daraufhin schlaff wie ein Sack voll Wasser nach hinten kippte. Eine Miene des Schreckens verzerrte sein Gesicht, und immernoch quoll Rauch aus seinem Rachen. Sobald Arindor vollständig vom Gegner abgelassen hatte, verfestigte sich die Masse langsam, während ein Dunkelelf in vollem Plattenpanzer aus der ca. 2x2m breiten Pfütze hervorstieg, als würde er eine Treppe hochsteigen. Als er den Körper (Und vorallem das Gesicht) des Feindes sah, wandte er sich ab, als wolle er nicht sehen, was er soeben schreckliches angerichtet hatte. Doch der Devanthar hatte es für seinen Verrat an ganz Selenia und für seine garantiert passierten, ungezählten Morde verdient. Er klopfte sich etwas imaginären Staub von den Schultern, und meinte nur kurz Die bisher widerlichste Art, jemanden umzubringen. Das verdient, vermerkt zu werden.

  16. #752
    Meisterspieler Benutzerbild von Gutester
    Im Spiele-Forum seit
    Aug 06
    Ort
    Salzburg
    Beiträge
    1.684
    "Schön so, Arindor."

    Mit diesen Worten, oder besser diesem Ruf, stieß Staxx seinen Gegner zurück, um etwas Zeit zu gewinnen. Nur ein paar Sekunden, mehr nicht.

    "Jetzt darfst du gerne mal mir helfen!"

Ähnliche Themen

  1. NWN Schatten von Undernzit Kapitel 2, Transportable Tür
    Von korrbagg im Forum Neverwinter Nights
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 20.4.07, 09:40
  2. The Suffering ties that bind - Grafikfehler/Kapitel 11
    Von xboxgamer im Forum Action & Adventures
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 25.6.06, 08:00
  3. Hilfe bei Kapitel/Stunde 11
    Von Yazoo82 im Forum Project Zero
    Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 7.3.06, 18:48
  4. gebetsbeutel (schatten v. undernzit: kapitel 2)
    Von Xeros im Forum Neverwinter Nights
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 5.3.06, 18:59
  5. NWN Schatten von Undernzit Kapitel 1 - HIILLFFEE!!
    Von lomir im Forum Neverwinter Nights
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 24.8.04, 12:17

Lesezeichen

Forumregeln

  • Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
  • Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.
  •