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Thema: Kapitel 11: Hinter den Schatten der Maske

  1. #609
    Meisterspieler
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    //In Austädt befindet sich nur ein Zwischenlager, allerdings sehe ich ein, dass wir kürzen müssen. Wenn Thra'ell dort ist, wird es sich dabei höchstens um eine Inspektion handeln.//


    In einiger Entfernung bemerkte Lanarys schließlich einige schemenhafte Gestalten. "So wie es aussieht, machen sich gerade einige Bauern auf den Weg zur Feldarbeit", bemerkte sie nervös, "Und das bedeutet, wir müssen allmählich hier weg. Kann mir bitte jemand sagen, wie wir dieses Schlachtfeld beseitigen sollen?"
    Die Waldelfe deutete auf die beiden toten Devanthar, abgesehen davon war die Umgebung um den Weg weitgehend von den Kämpfern verwüstet worden.
    Da kam der Elfe eine Idee: Was auch immer dieser Drache hier verloren hatte, wenn er ihnen nicht gerade feindlich gesonnen war - und das hielt Lanarys momentan für unwahrscheinlich -, würde er ihnen helfen können. Also wandte auch sie sich an die Elfe, die offenbar ein Band mit dem großen Reptil verband.
    "Egal, wer Ihr seid und was auch immer Ihr getan haben mögt, könntet Ihr vielleicht Euren Begleiter Feuer spucken lassen, so dass die beiden Devanthar nicht mehr als solche erkennbar sind? Auf diese Weise kann man es so aussehen lassen, als wären wir von ihm angegriffen worden, und so fällt hoffentlich kein allzu großer Verdacht auf uns, denn wir dürfen keinen unnötigen Argwohn auf uns lenken", erklärte sie, während sie dem Drachen einen mehr als nur skeptischen Blick zuwarf. Diese Wesen galten als äußerst intelligent, es war nicht auszuschließen, dass die Echse sie verstand...

    //Womit wir schon wieder bei Chrono wären...//


    --- in der Nähe ---

    "Wir müssten bald da sein", verkündete, Sarok, der Anführer der Söldnertruppe. Die fünf Mann und drei Frau starke Mannschaft war von Telmar, dem Markgrafen von Orkwacht, angeheuert worden, den markwürdigen Zwischenfällen an der Ostgrenze seines Landes nachzugehen.
    Sarok und seine Truppe zählten zu den Besten, zur Elite - erfahrene Fährtenleser und exzellente Krieger, ihre größte Stärke lag in ihrer Vielseitigkeit.
    Bisher hatten sie schon etliche Hinweise ausfindig machen können. Viele der Menschen, die sie befragt hatten, hatten ihnen von einer Sekte erzählt, die sich ebenso rasend ausbreitete wie die Seuche, die schon etliche Dörfer völlig entvölkert hatte. Hinzu kamen die Spuren einer silbernen Flüssigkeit, die sie hier und dort gefunden hatten. Wenn es sich um Blut handelte, dann ergab alles einen Sinn - mehr oder weniger. Zumindest hielt Sarok einen Zusammenhang zwischen Devanthar, Seuche und Sekte für mehr als nur wahrscheinlich.
    Schließlich hatte sie ihre Suche immer weiter in den Osten geführt. Nun lag Austädt vor ihnen, eine Kleinstadt, in der sie weitere Hinweise vermuteten...

    //...womit ich auf Zelles' Vorschlag zurückkomme.//

  2. #610
    Heavenly Wind
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    //Tjoa... schauen wir mal, was dabei herauskommt ^^

    {Austätt, markgräfliche Garnison}
    Sie wurde anstandslos vorgelassen, denn ihr sicheres Auftreten und die Art wie sie sich zeigte, liessen die Büttel annehmen, eine Person von Stand vor sich zu haben. Sashkas Äußeres tat ein Übriges, man schlug ihr selten etwas ab, um das sie bat - meist reichte ein Blick, um die Leute einzuschüchtern. Ihr Gespräch mit dem Oberst verlief reibungslos. Selbst wenn er nicht zum Kreis ihrer Informanten gehörte, war er bereit, sein Wissen mit ihr zu teilen. Ihm waren die seltsamen Fuhren des öfteren aufgefallen, die meist spät abends den Ort verliessen. Nach außen war alles dem Anschein nach ein ordinärer Handelszug, aber welcher Händler, der noch bei Verstand war, würde sich mit wertvoller Fracht des nachts auf den Weg machen, zumal in einer Gegend, wo man jederzeit mit dem Übergriff von Orks oder Strauchdieben rechnen mußte? Sashka interessierte nur mäßig, was sich auf den vielen Lastkarren befand. Die Informationen hatte sie bereits von Berena erhalten. Ihre Neugier war darauf gerichtet, wohin die Fracht von Austätt aus gebracht wurde... und sie hatte Glück, dass der Gardeoberst sich das gleiche fragte - schließlich kannte er die Geschichten, die kursierten und hatte die Anweisung alles Ungewöhnliche zu untersuchen. So hatte er der letzten verdächtigen Fuhre zwei Männer hinterher gesandt, um herauszufinden, was da vor sich ging. Diese waren nicht zurückgekehrt und so war er nun, wo die bereits nächste Lieferung für den kommenden Abend bevorstand, drauf und dran, den Fuhrmann samt Ladung festzusetzen, bis er seine Antwort erhalten hatte. Damit konnte er sich natürlich großen Ärger einhandeln, denn der Händler, der für diese ganzen Vorgänge verantwortlich war, besaß einen Freibrief des Ordens von Andravil, was es ihm ermöglichte, seine Ware ohne die übliche Sichtung an den Posten vorbeizubringen. Das machte es Sashka einfach, dem Stadtgardisten die Informationen aus der Nase zu ziehen, denn als sie anbot, sich dieser Sache anzunehmen, ohne ihn mit hinein zu ziehen, hatte er plötzlich ein großes Problem weniger...
    Wenn Ihr Euch mit dem Orden anlegen wollt, so tut, was Euch beliebt. Es ist nicht mein Problem, solange in meiner Stadt nur alles ruhig bleibt. Doch rechnet nicht mit meiner Billigung oder gar Unterstützung ... sagte er trocken, schob ihr aber einen kleinen Zettel zu ...jedenfalls nicht offiziell fügte er dabei schmunzelnd in gedecktem Ton an, so dass die Wachen vor der Tür ihn nicht hören konnten.
    Natürlich nicht... entgegnete Sashka in einem frostig kühlen, nüchternen Ton. Dass sie dabei allerdings nickte und ein süsses Lächeln ihren Mund umspielte, konnte nur ihr Gegenüber sehen. So verließ sie die Garnison wieder. Nun hatte sie ein Ziel und dieses Mal würde ihr nichts mehr dazwischen kommen. Keine eigenartigen "Zufälle", welche die Spur erneut erkalten liessen...

  3. #611
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    //tut mir ja leid dass die Woche 7 Tage hat >.>

    "Mein Name... ich bin Shinara, mehr musst du nicht wissen. Nein, meine Tochter hatte nicht solche Augen, aber sie sind ihren so ähnlich..." Sie wandte sich zu Lanarys um und starrte sie durchdringend an. "Eigentlich würde ich es nicht tun, aber angesichts der Situation werde ich der Bitte nachkommen." Sie ging zu Rohazor und flüsterte ihm etwas ins Ohr, das Lanarys nicht verstand. Die Echse nickte bedächtig und erhob ihren massigen Leib. Der Drache holte tief Luft und entfachte einen Flammenwirbel, der den Anwesenden selbst in gebürender Entfernung noch den Schweiß auf die Stirn treib. Die Leichen der Devanthar verbrannten zu Asche, zusammen mit einigen umstehenden Bäumen. Flammenzungen leckten bereits an anderen Stämmen. Zufrieden lehnte sich Shinara an den warmen Körper ihres treuen Partners. "So, das wäre erledigt. Nun denn", sie winkte Mara an ihre Seite, "Es wird Zeit, aufzubrechen." Sie strich dem Drachen über die Schuppen und drückte ihm einen Kuss auf die Schnauze, bevor sich das schuppige Wesen elegant in die Lüfte erhob. "Wir sehen uns später wieder", rief die Elfe ihm hinterher.
    Geändert von Chrono Chrusader (14.12.07 um 11:03 Uhr)

  4. #612
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    "Dann sollten wir jetzt aber keine Zeit verlieren", entgegnete Lanarys mit vielsagendem Blick, dann begann sie auf einmal wild zu gestikulieren und lauthals um Hilfe schreiend davonzurennen. Das Schauspiel musste schließlich möglichst realistisch wirken, und die Brandspuren, die ihre Kleidung aufwies, taten ihr Übriges, um diesen Verdacht zu bestätigen.
    Ihr gespielter Panikanfall war keinesfalls übertrieben, denn die Bauern hatten bereits den Weg in ihre Richtung eingeschlagen, so dass sie, sobald die Gruppe in ihr Blickfeld kam, sehr rasch bemerkten, dass dort etwas nicht stimmte - abgesehen davon, dass der Drache natürlich bereits in einem größeren Umfeld lautstark auf sich aufmerksam gemacht hatte. Somit war klar, was die Bauern denken mussten, als sie das versengte Stück Land zum einen und den großen Schatten am Himmel, der sich langsam entfernte, erblickten...

    //Frage: Soll ich die Szene mit den Bauern noch ausführlicher beschreiben oder sollen wir das übergehen?//

  5. #613
    Heavenly Wind
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    //bloß nicht >_<

    {Austädt, etwas später}
    Der Händler, von dem Sashka gehört hatte, war nicht allzu schwer zu finden. Er bewohnte einige größere Räume im zweiten Stock seines Kontors. Sie machte sich nicht die Mühe, freundlich zu sein. Diesmal nicht, da sie ohnehin wußte, dass der Händler nicht freiwillig reden würde. Er kam gerade aus seinem Kontor hinauf, um sich eine Kleinigkeit zu essen zu holen, da bemerkte er, dass er nicht allein war. Noch ehe er überhaupt etwas sagen konnte, stand Sashka bereits direkt hinter ihm. Er war ein sehr kräftiger Mann, doch zu seiner Überraschung, hatte er keine Möglichkeit sich zu wehren. Sie hatte ihm von hinten einen Arm um den Hals geschlungen und hielt ihm mit der anderen Hand den Mund zu. Nun quetschte ihm die Luft ab, so dass er nichts herausbrachte. Er versuchte zwar, sich mit Händen und Füssen zu wehren und zu befreien, doch schnell verliessen ihn die Kräfte und er fühlte sich matt - geradezu erschlagen, wie nach einem harten Tag im Steinbruch. Schließlich sackte er entkräftet in ihren Armen zusammen, seine Hande in der Herzgegend verkrampfend, wo ihn ein brutaler, stechender Schmerz peinigte. Während sie den Händler wie eine Strohpuppe aufrecht gepackt hielt, flüsterte sie ganz leise etwas ins sein Ohr.
    Ich habe keinerlei Lust auf Spielchen oder Lügen, du wertloses Stück Dreck. Du wirst mir jetzt sagen, wohin die Warenlieferungen gebracht werden, die du alle paar Tage des nachts absendest...
    Er stammelte nur ein kaum zu verstehendes "keine Ahnung was..." heraus, weiter kam er nicht, da spürte er einen Stich in seinem Rücken, so als würde sich etwas direkt durch sein Rückgrat in seine Lungen bohren.
    Was hatte ich gerade über Lügen gesagt? hauchte sie ihm ins Ohr, während er zu schreien versuchte... doch er konnte nicht atmen und ihm blieben die Laute in der Kehle stecken.
    Ich versichere dir, dass diese Qualen bald schon deine geringste Sorge sein werden, wenn du meine Geduld abermals auf die Probe stellst.
    Als der Schmerz daraufhin etwas nachließ, konnte er wieder atmen und sich ein wenig entspannen.
    Aber ich weiss doch gar nichts... röchelte er mit letzter Kraft, bevor ihn erneut dieser gräßliche Schmerz packte. Es fühlte sich an, als würden sich scharfe Krallen direkt um sein Herz zu einer Faust ballen, er zitterte und zuckte, doch er konnte sich nicht von ihr lösen.
    Warum zwingst du mich dazu? Das hat doch keinen Sinn. Jede Lüge verkürzt deine Zeit erheblich.
    Wieder lies sie etwas Raum... diesmal hatte er nicht einmal mehr die Kraft, die Hand zu heben. Schließlich ließ sie ihn los, so dass er auf den Boden fiel. Sie drehte den reglosen Körper mit ihrem Fuss um, seine Augen waren weit aufgerissen und starrten sie an. Er war paralysiert, konnte sich nicht rühren aber sehr genau sehen, was vor sich ging. Sie hockte sich neben ihm hin und legte ihre Hand auf seine Brust. Nun bemerkte er das goldene Funkeln in ihren Augen zum ersten Mal.
    Du bist fast tot hauchte sie ihm zu fast... und man wird dich für tot halten. Glaube nicht, dass man dir helfen wird. Ich finde deinen Herren, so oder so. Es ist egal, ob du aus Furcht oder Treue schweigst, dein Opfer ist nutzlos. Er wird fallen. Das bedeutet, er wird dir nicht helfen. Niemand wird dir jetzt noch helfen. Sag mir, was ich wissen will, dann wirst du vielleicht überleben. Schweige weiter, und ich sorge dafür, dass du in diesem Zustand verbleibst, eingeperrt in einem Sarg aus Fleisch.
    Auch wenn die Augen des Mannes sich kaum bewegen konnten, die Panik und seine Furcht konnte man förmlich sehen und riechen.
    Man wird dich so finden. Was glaubst du wird passieren? Sie werden dich in deine Gruft stecken, wo du bei vollem Bewußtsein verfaulen wirst... und glaub mir, ich sorge dafür, dass es sehr lange dauert.
    Sie streichelte zärtlich über seine Wange und wischte dabei eine Träne fort.
    Willst du das wirklich? Für ihn?
    Ihre warme Stimme wollte so gar nicht zu der Situation passen. Schließlich ließ sie ihm eine letzte Chance, sein Wissen preiszugeben.
    Aber ich weiss wirklich nichts. Bitte... die Fracht soll zu einer Lichtung im Wald gebracht werden, da wird sie abgeladen. Da ist eine Karte... in der Schublade in meinem Sekretär. Nimm sie, sie zeigt den Weg... aber bitte, ich flehe dich an... laß mich nicht so zurück.
    Sashka erhob sich wortlos, um nachzusehen, ob der Mann die Wahrheit gesagt hatte. Und das hatte er. Das war auch kein Wunder, denn was sie mit ihm gemacht hatte, hätte den stärksten Geist zermürbt. Er sah um Jahre gealtert aus...
    Bitte... bitte... hab Erbarmen... laß mich von hier verschwinden bevor er davon erfährt... wimmerte er.
    Sashka betrachtete den weinerlichen Händler vor sich auf dem Boden.
    Du willst verschwinden?
    Bitte... er wird mich jagen und töten. Du weisst nicht, wie er ist. Er kennt keine Gnade... er wird mich an dieses Ding verfüttern, dieses Monster. Ich hab gesehen, wie es sich von einem der Fuhrmänner ernährt hat. So will ich nicht enden... stammelte er.
    Sashka zog die Augenbraue hoch... dann packte sie ihn und riß ihn hoch auf die Beine, obwohl er sich nicht aufrecht halten konnte. Sekunden später legte sich ein dunkler Schatten um die beiden und als der Mann wieder etwas sehen konnte, befand er sich mit Sashka auf einem kleinen Hochplateau. Man konnte dumpfe, dunkle Trommeln hören.
    Hier wird er sicherlich nicht nach dir suchen. Viel Erfolg. sagte sie trocken und verschwand vor seinen Augen. Seines Haltes beraubt, sackte er zu Boden. Er kannte den seltsam monotonen Klang ... orkische Kriegstrommeln... Sashka hatte den Ärmsten mitten in den Bergen südlich von Ank'Enri abgesetzt, sehr nahe zum Land der Dunkelelfen... einer der ungastlichsten Orte Selenias, die man sich überhaupt vorstellen konnte, um sich herum Orks, im Westen die Goblins und im Süden die Dunkelelfen. Es würde ein Wunder brauchen, wenn er das überlebte.

    {am Rande von Austädt im Wald}
    Sie tauchte wie aus dem Nichts wieder auf, die recht unbeholfen gezeichnete Karte in der Hand. Nun hatte sie, was sie haben wollte. Das Ziel war ganz nah und die Beute in Reichweite.

    //joah... macht mal hinne, sonst geht Sashka allein auf Devantharjagd :P

  6. #614
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    Arindor vernahm einen merkwürdig hysterischen Schrei. Es klang nach einem Mitglied der Gruppe, das ihm gerade nicht einfallen wollte. Schließlich hatte man ihn aus seiner Konzentration gerissen. Er zischelte ungehalten, während er die feste Umklammerung aufhob, die seinen Körper gegen das Holz unter ihn drückte. Ein paar Momente später war er auf dem Weg nach unten, während er sich Helixartig am Baum hinabwand. Als er unten angekommen war, reichte ein Gedanke, um ihn in einen merkwürdig faltigen, weißhaarigen, augenscheinlich blinden Menschengreis zu verwandeln. Er bewegte sich jedoch mit einer Anmut und Geschwindigkeit, das niemand das wirklich glauben konnte, der ihn so gesehen hatte.
    Ein Paar Sekunden später war er bei der Gruppe. Als er in ihre Nähe kam, verlangsamte er jedoch sein Tempo, griff sich einen Stock vom Boden auf, der relativ stabil aussah, und fing an zu humpeln, während er den Stock als Stütze verwendete. Er sah aus, als wäre er in Gestalt eines Rentners in der Kleidung eines Irrenhauses eben jenem entflohen. Einen dünnen Kittel am Leib, rempelte er Shyraska an. Kannst du nicht aufpassen? Verfluchte Rüpel... Keiner weiß den Armen Drangor mehr zu schätzen... Jeder muss ihn sofort schubsen oder anfahren...
    -Seine verstellte Stimme war kaum zu erkennen, und die blinden Augen und das viel zu veränderte, faltige Gesicht, ließ Shyraska vermutlich darauf schließen, einem Irren aus der Stadt gegenüber zu stehen. Niemand meint, man müsse dem alten Drangor mal einen guten Tag wünschen... Niemand weiß meine Arbeit mehr zu schätzen. Und die armen Kleider verotten langsam... Einmal hat jemand zu mir gesagt, ich sei ein Visionär, junger Freund...
    Er zog ein merkwürdiges, türkisfarbenes, trägerloses Kleid hervor. Wohlsehend, wer vor ihm stand, bot er es Shyraska an. Ihr wollt das hier nicht zufällig mal anprobieren, junges Fräulein?

    //Das muss so dermaßen bescheuert aussehen Vorallem, wenn Shyraska net rauskriegt, wer vor ihm steht xD

  7. #615
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    Shinara betrachtete den Alten skeptisch. Sie musterte ihn von oben bis unten, versuchte, auf jedes Detail zu achten. In ihrem Inneren spürte sie, dass etwas mit diesem Mann nicht stimmte. Allein die Tatsache, dass er erst 'Freund' und daraufhin 'Fräulein' gesagt hatte, dass er sich sicher war, dass jemand direkt vor ihm stand und nicht etwa neben ihm, war ihr suspekt. Einen solchen Grad der Wahrnehmung hatte die Elfe bis jetzt nur bei denen gesehen, die blind die Kampfkunst gelernt hatten, gesehen. Ihr Blick blieb am Gesicht des Alten hängen. Die Elfe und Mara stellten sich näher zu ihm. "Was macht ein einsamer alter Mann so weit weg von einem sicheren Ort? Hier draußen ist es viel zu gefährlich für einen blinden Wanderer", fragte sie kühl. Ihre farblosen Augen fixierten seine. Sie achtete auf jede mögliche Reaktion. Nachdem sie es eben erst mit Devanthar zu tun hatten, konnte das bisschen Vorsicht und Skepsis kaum schaden.

  8. #616
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    Die komplett weiß gefärbten Augen rollten, was man jedoch (Eben aufgrund dieser weissen Färbung) nicht wahrnahm. Dann zuckte er mit den Ohren, als müsse er wahrnehmen, von woher das Gesprochene kam. Was? Ich bin weit weg von einem sicheren Ort? In der Nähe der Festung Elftrutz ist es doch jederzeit sicher...
    Der Alte grinste unschuldig, wobei man eine große Menge fehlender Zähne ausmachen konnte. Die verbliebenen waren nicht gerade ansehlich, da der man sich wahrscheinlich seit Monaten nicht mehr richtig gereinigt hatte.
    Also, was ist nun, Junge Dame? Wollt ihr dieses schöne Kleid nicht einmal anprobieren? Fragte er, als er den Kopf wieder zu Shyraska wandte.

  9. #617
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    Shyraska seufzte, dann legte er dem alten Mann seine Hand auf die Schulter und fixierte dessen Augen mit starrem Blick. "Du bist blind und willst trotzdem deine Umwelt erkennen? Versuch nicht, mich für dumm zu verkaufen, ich merke nämlich, dass du ein Spielchen mit uns treibst. Du bist nicht blind und du erkennst sehr wohl, dass ich dir gerade tief in die Augen blicke."
    Die Stimme des Elfen klang genervt, als durchschaue er das Spiel, das man mit ihm trieb. Seinem starren Blick konnte man sich nur schwer entziehen, und wenn sich sein Verdacht bewahrheitete, dann würde es auch nicht dazu kommen.
    Shyraska blickte den alten Mann noch eindringlicher an. "Wir haben keine Zeit für solche Spielchen, vor allem, wenn sie in sich derart widersprüchlich sind. Seltsam, dass Arindor noch immer nicht aufgetaucht ist...", gab der Elf mit überbetont zynischem Tonfall zu bedenken.

    //Egal, was du jetzt sagst, dieses Spielchen ist einfach zu durchschaubar - der Gestaltenwandler ist nirgends auffindbar, stattdessen befindet sich hier nun ein verwirrter alter Greis, der sich wie ein Elf bewegt und trotz seiner angeblichen Blindheit die Umwelt bestens wahrzunehmen scheint! ^^//


    Lanarys hatte es geschafft, den Bauern eine halbwegs plausible Geschichte aufzutischen. Die Landarbeiter mochten ja nicht dumm sein, doch allein die Tatsache, dass ein Drache hier sein Unwesen getrieben hatte, reichte dazu aus, die Bauern zu überzeugen. Nun kam es darauf an, dass auch die anderen mitspielten, sonst könnten diese Bauern noch auf die Idee kommen, dass vielleicht doch mehr hinter allem steckte...
    Zum Glück hatten sich zwei der fünf Männer sogleich sogleich auf den Weg zurück in die Stadt gemacht, um die Bewohner vor der vermeintlichen Gefahr zu warnen.


    Sarok war erstaunt, ja mehr als das. Was suchte bitteschön ein Drache in dieser Gegend? Mittlerweile hatte er sich verzogen und Austädt dabei offenbar unangetastet gelassen, doch wer weiß, was hinter alledem steckte. Ob ein Zusammenhang zwischen ihrer Sache und diesem Feuerspucker bestand?
    Hinter einem Hügel stiegen Rauchschwaden empor. Offenbar hatte der Drache doch seine Spuren hinterlassen.
    "Austädt kann warten, zuerst müssen wir uns das ansehen!", rief Sarok barsch, und die anderem stimmten ihm zu, wenn auch nicht gerade begeistert...


    Die Bestie schnüffelte. Ja, Tániak hatte Spuren hinterlassen, die nur ein Shi-Handan erkennen konnte. Der Devanthar hatte sich in die Gruppe eingeschlichen, und offenbar war niemandem die Tarnung aufgefallen. Doch dann war der Kontakt plötzlich abgebrochen.
    In wenigen Meilen Entfernung erkannte die Bestie einige wohlbekannte Lebensgeister. Es waren die Lebensgeister, denen sie bis nach Tylenia gefolgt war. Doch Tániak war nicht unter ihnen. Hatten sie Lucis als Devanthar erkannt und getötet? Das war anzunehmen, und dann würde die Rache grausam sein.
    Sogleich machte sich der Shi-Handan auf den Weg...


    //Und wie sollen wir bitteschön selbst zu Sashka stoßen? Wie haben keine wirklichen Hinweise! ^^'''
    Meine Planung sieht vor, dass wir auf die Söldnertruppe stoßen und dann der Shi-Handan einen Angriff wagt. Gemeinsam können wir ihn allerdings besiegen, zumal das grobe Eisen von Menschenschwertern das magische Gefüge der Bestie stören kann. Wesentlich mehr kann ich aber nicht tun...//

  10. #618
    Heavenly Wind
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    //wie ihr das löst, ist nicht mein Problem, sondern Eures :P

    Sashka bemerkte die Handvoll Krieger in ihrer Nähe, lange, bevor die überhaupt irgendwas mitbekamen. Und die acht hatten offensichtlich andere Sorgen, als sich genau umzusehen, eilten sie doch hastig in Richtung einer großen Rauchsäule. Es war nicht ersichtlich, um wen es sich bei diesen Individuen handelte, doch eines war klar, es waren keine Bauern, sondern erfahrene Söldner - die Frage war nur, wem sie dienten. Es konnten die Mietlinge eines Kaufmanns sein oder Wachen ihres Gegners. Die Ausrüstung war jedenfalls exzellent. Sashka sah den Leuten nach, wie diese sich von ihr entfernten und mittlerweile stand sie dazu direkt auf dem schmalen Waldweg, den die Krieger genommen hatten.

    Menschen... murmelte sie ein wenig enttäuscht und wandte sich dann ab, um in die andere Richtung zu gehen, obwohl sie eine altbekannte Präsenz in der Nähe fühlte.

  11. #619
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    Shinara war ein gutes Stück weit vorgelaufen. Sie hatte zwar zu Mara gesagt, sie wolle gleich wieder zurückkommen, doch im Wortschatz der Elfe war das Wörtchen 'gleich' absolut relativ. Sie hatte geplant, die Zeit, die sie auf die anderen warten würde, für ein wenig Training zu nutzen und dabei wollte sie gefälligst allein sein. Als sie ein vertrautes Klappern hörte, versteckte sie sich rechtzeitig hinter einem Baum, bevor ein Trupp gut gerüsteter Krieger in Richtung der Gruppe liefen. Shinara konnte sich ausmalen, was die dort wollten- Gefangene, eine Erklärung und Rohazors Kopf. Sie rang eine Weile mit ihrem Ego darum, ob sie es verantworten konnte, die anderen einfach dazulassen oder ob sie den Kriegern unauffällig folgen sollte. Ihre soziale Seite obsiegte diesmal und sie huschte, wie man es von Waldelfen gewohnt ist, unbemerkt und rasch durchs Dickicht am Waldrand, stehts ein Auge auf der Truppe, die sich den anderen immer weiter näherte. Kurze Zeit später konnte die Elfe bereits die Gruppe ausmachen. Nicht mehr lange und auch die Menschen würden sie sehen.

  12. #620
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    Der Greis spitzte die Ohren. Ich bin es, Shyraska. Dies hier sollte als kleiner Scherz anfangen, doch wie es scheint, soll es wohl nicht als solcher Ausgehen.
    Er hatte Rüstungen gehört. Mindestens 5 Stück. Sie klapperten, Schwerter schlugen gegen Metallringe, nicht weit entfernt. Ein Wort, Skigath, und er hatte sich bereits zurückverwandelt. Daraufhin veränderte sich seine Gestalt abermals und er nahm die Form eines blondgelockten Jünglings an. Seine unveränderte Rüstung zeichnete ihn unter Menschen als Krieger aus. Er sah Shyraska an. lass mich etwas bei dir versuchen... Es wird dir nicht schaden. Dann legte er die Hand auf Shyraskas Arm, und murmelte Sand'agar,
    sekrol un' zielas...
    Shyraska's Haut fing an zu kribbeln, als sie sich langsam anders einfärbte. Das hier sollte helfen... Die neue Haut zierte ein bräunlicher Farbton, der bei Menschen relativ normal und danach aussah, als wäre Shyraska nur ein wenig länger in der Sonne gewesen. Arindor konnte den Zauber jederzeit abbrechen. Du kannst es auch wiederrufen. Das Wort "Sselgar" wird den Zauber abbrechen lassen, sobald du der Meinung bist, das es wieder sicher ist, deine wahre Hautfarbe anzunehmen.
    Die Rüstungen und die darinsteckenden kamen immer näher. Der Drache in ihrer Nähe würde garantiert verdächtig aussehen, also gab er dem riesigen Raubtier mehrmals das Zeichen, zu fliehen. Wenn Drachen auch nur annährend so schlau waren, wie es geschrieben stand, so würde dieser hier die Situation und die Folgen für ihn ebenfalls verstanden haben und davon fliegen...

  13. #621
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    //Tja, die Chance auf eine Änderung ist nun vertan! ^^//

    "Sonnengebräunte Haut gegen Ende des Winters, in dieser Gegend? Na, wenn du meinst...", entgegnete Shyraska gleichmütig. "Wir sollten trotzdem keine Zeit verlieren und uns auf die Suche machen. Bedauerlicherweise ist weder von Lucis noch von Talmakira viel übrig geblieben, was man für einen Suchzauber verwenden könnte, uns bleiben also nur die Hinweise, die Lanarys gesammelt hat..."
    Der Elf blickte in Richtung der Kleinstadt. Es würde wohl kein Weg daran vorbeiführen, sich in Austädt nach verdächtigen Geschehnissen in der Umgebung zu erkundigen.
    Da fiel Shyraska eine kleine Gruppe von Menschen auf, die sich geradewegs auf sie zubewegten. Das war natürlich nichts Ungewöhnliches, schließlich sah man so etwas wie einen Drachen nicht alle Tage. Doch diese Leute waren keine Bauern, das konnte der Elf auf mehrere Dutzend Meter deutlich erkennen. Es waren Krieger, die lederne Rüstungen und Kettenhemden, Schwerter, Äxte, Armbrüste und derlei Rüstzeug bei sich trugen.
    "Überzeugend wirken", entgegnete Shyraska knapp, da bildeten sich auf seinen Kleidern bereits dunkle Brandspuren, ebenso auf der Kleidung der übrigen Gruppenmitglieder. Natürlich ließ sich dieser Zauber rückgängig machen, doch für den Augenblick war diese Maßnahme zwingend erforderlich...


    "Wir sind nicht die ersten", bemerkte Mervana, die Späherin der Söldnergruppe. Es hieß, ihr Blick sei so scharf wie der eines Adlers, sie erkannte die Dinge auch auf über mehrere hundert Meter in einer Genauigkeit, die verblüffte - eine Eigenschaft, durch die sie es als Späherin weit gebracht hatte.
    Sarok nickte. "Wenn du meinst...", entgegnete er beiläufig, er hatte es bereits aufgegeben, sich über diese Eigenschaft seiner Kameradin zu wundern.

    Nach wenigen Minuten hatte der Södnertrupp die Stell erreicht, an der das Untier offensichtlich gewütet hatte. Mervanas Vorhersage hatte sich bewahrheitet, in einiger Entfernung befanden sich tatsächlich einige Personenen, ein zerstreuter Haufen aus verschiedenen Gestalten, die augenscheinlich nichts miteinander zu tun hatten, wenn man nach ihrem Aussehen ging - bis auf die Tatsache, dass jeder von ihnen bewaffnet und damit eindeutig kein einfacher Bewohner der Kleinstadt war.
    Unter ihnen gewahrte Sarak auch einige Spitzohren. Ein Mann, ganz in Schwarz gehüllt (Shyraska), saß auf einem großen Stein und massierte seinen Fuß, an seiner Seite lehnte ein dunkelhaarige Frau (Shaskara), die mit leerem Blick gen Himmel schaute, während eine rothaarige Elfe (Lanarys) wild auf einen jungen Menn mit blonden Haaren (Arindor) einredete. Sie alle schienen gezeichnet von dem Drachenangriff, so verstört, wie sie wirkten, auch wenn sich das Reptil bereits verzogen hatte.
    Sarak nahm darauf natürlich keine Rücksicht. Was auch immer hier geschehen war, so offensichtlich es auch wirken mochte, er musste jedes Detail erfahren.
    Er warf Verotres, einem weiteren seiner Gefolgsleute, einen Blick zu, und dieser verstand sofort. Wenn es um Verhandeln ging, war er der Fähigste unter ihnen.
    "Was ist hier vorgefallen?", begann der Söldner, trotz seines diplomatischen Geschicks, ohne Umschweife.

  14. #622
    Heavenly Wind
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    8.101
    {irgendwo im Wald bei Austädt}
    Sashka bewegte sich äußerst zielsicher durch den Wald. Sie orientierte sich dabei weniger an der Karte, sondern vielmehr an dem, was sie spürte. Es war nicht schwierig die Lichtung zu finden, allerdings war dort gar nichts zu sehen. Das war aber auch kein Wunder, denn es war nur ein Treffpunkt an dem die Waren den Besitzer wechselten und von daher war es logisch, dass zu dieser Zeit niemand ausser ihr dort war. Sie besah sich das kleine Areal und suchte nach Spuren und Hinweisen, die Aufschluss darüber geben konnten, was mit der Fracht geschehen war. Es dauerte nicht lange, da hatte sie ihre Antwort in Form einiger völlig verwitterter Steinplatten gefunden. Ein uralter Steinkreis, komplett überwuchert, lag vor ihr. Er war faktisch nicht zu entdecken, zumal sich irgendwer doch tatsächlich die Mühe gemacht hatte, einen starken Tarnzauber auf den Bereich zu legen, der ungebetene Reisende in die Irre führte. Sie betrachtete den verhehlten Steinkreis und mußte schmunzeln.

    Bemerkenswert... murmelte sie ...ein Albenstern und hockte sich direkt daneben hin, um ihre Hand über die uralten, moosbewachsenen und weitgehend zerborstenen Steineplatten zu halten.
    Du hast dir also ein kleines Portal geschaffen und benutzt den Albenstern als Fokuspunkt und Energiequelle... sehr raffiniert.
    Sie schob einen der Steine beiseite, darunter kam ein grob anzusehender mit Runen verzierter Erzbrocken von mehr als Faustgröße zum Vorschein, der von düsterem Wabern umgeben war. Sashkas Augen verengten sich beim Anblick des häßlichen Metallklumpens. Dann legte sie die Platte an ihren Platz zurück, ihre Miene hatte sich jedoch merklich verfinstert - offenbar gefiel ihr gar nicht, was sie entdeckt hatte.

  15. #623
    Mehr Schlecht als Recht Benutzerbild von Zelles
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    Imperial City (Berlin)
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    1.926
    Arindor überlegte kurz, doch unmerklich. Er verstellte wohl lieber seine Stimme, denn er wollte nicht, das man ihn später wiedererkannte.
    Ein Drache hat uns überfallen... So unglaublich es auch klingt. Doch wir konnten ihn wegen seines offensichtlich Jungen Alters in die Flucht schlagen. Er spielte angeberisch mit seinen Muskeln, während er den Söldner musterte: Gut bewaffnet und in einigermaßen gut gearbeiteten Rüstung (Elfen schmiedeten besser, und nach zwergischer Meisterarbeit sah der Rüstschutz nicht aus) stand er (Für einen Menschen) doch relativ eindrucksvoll vor ihm.
    Wir wurden allesamt teils verbrannt, teils verwundet. Es hat jedoch weder Tote noch Schwerverletze gewesen.
    Er fürchtete, das ein Mitglied dieser Truppe Magie beherrschte und die Magie, die ihn umgab, möglicherweise deuten könnte. Es würde nicht gut für diese Söldner enden, wenn sie Arindor als Dunkelelfen aufknüpfen wollten...

  16. #624
    Meisterspieler
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    "Das sehe ich", entgegnete der Söldner ruhig, "Doch soll das etwa alles gewesen sein? Was verschlägt einen Drachen in diese Gegend? Euch wird sicher noch mehr aufgefallen sein."
    Es war nicht schwer zu erkennen, dass der Krieger durchschaute, dass hinter dem Drachenangriff mehr stecken musste, als man ihm verriet. Natürlich erregten Elfen in dieser Gegend ganz besonderes Aufsehen, offenbar war auch das ein Grund dafür, dass der Krieger so misstrauisch war.
    Doch Verotres kam nicht weiter. Plötzlich spürte er eine Kälte um sich, die ihn erschaudern ließ. Es war kine normale Kälte, und offensichtlich ging es nicht nur dem Krieger so...


    Da waren sie!
    Die Bestie war noch immer nicht sichtbar, doch die Kälte, die von ihr ausging, war überdeutlich zu spüren.
    kalte rote Augen blitzen wie aus dem nichts auf. Der Shi-Handan hatte seine Beute aufgespürt, und diesmal würde er nicht ohne die Albensteine verschwinden. Er strotzte nun nur so vor Macht, und was die Sache noch leichter machte: Diese mächtige Kriegerin, die ihn neulich im Dorf in die Flucht geschlagen hatte, war weit und breit nicht auffindbar.
    Seine Gestalt begann sich zu formen, schemenhaft und wie aus dem Nichts. Dann setzte er zum Sprung an - mitten in die überraschte Menge der Versammelten...


    //Es werden Söldner sterben! ^^//
    Geändert von The Dark One (21.12.07 um 15:47 Uhr)

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