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Thema: Kapitel 11: Hinter den Schatten der Maske

  1. #481
    Heavenly Wind
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    Sashka zog eine Augenbraue hoch als Erwiderung auf Talmakiras Worte... dann sah sie zu Shaskara herüber und lächelte verschmitzt.
    Verwandschaft kann ziemlich lästig sein. Insbesondere in deinem Fall. Sie ist fähig, dass muß ich zugeben. Allerdings frage ich mich, ob das ebenfalls zu der Falle gehört, die man hier erbaut hat und uns ihre zuvorkommende Art nur einlullen soll. Nunja, die kommende Zeit wird es uns offenbaren. Ach, Lucis? Sei so gut und kümmere dich kurz um Shaskara, ich muß einige sehr dringende Worte mit Shyraska wechseln.
    Dann zog sie den überraschten Shyraska dicht zu sich, so dass er ihre Kraft zum ersten Mal wirklich bemerkte.
    Vertrau mir... es ist wichtig.
    Das flüsterte sie so leise, dass nur Shyraska es hören konnte - Schatten umhüllten beide und als sie verflogen waren, hatten sich sowohl sie, als auch der Dunkelelf buchstäblich in Rauch aufgelöst.

    //Ich hoffe mal, Lucis ist ein Gentleman und stützt die schwache Shaskara, bevor sie zusammensackt!

  2. #482
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    Merkwürdig, das bisher Niemand Zrathor entdeckt hat...
    Dachte Arindor, während er, immernoch als Hauskatze (Als einziges wirklich lebendes Tier in dieser Siedlung), nach hinten sah und das inzwischen bekannte Flimmern in der Luft wahrnahm.
    Er hatte bereits einige Scheunen durchsucht, ohne wahrgenommen zu werden...
    Doch da roch er einen merkwürdigen Geruch... Wie als hätte sich Schwefel mit etwas anderem vermischt... Da, aus einer der weiter entfernten Scheunen...
    Er schreckte hoch, als er auf einmal vor einem Viehmisthaufen stand... Moment mal... Viehmist? Von welchen Tieren denn?
    Dann sah er, wie ein Schatten auf ihn fiel. Arindor blieb wie angewurzelt stehen und rührte sich nicht. Er sah, wie der Schatten sich bewegte... Die Person schien etwas hochzuheben...
    Da! Ein Arm schnellte hinunter... Noch halb vom Schock gepackt, sprang er zur Seite. Dort, wo gerade noch sein Katzenkopf geschwebt hatte, lag nun ein halbmassives Eisenrohr.
    Er sah weitere Schatten, und kletterte zwei Balken hinauf, um zu den Dachbalken zu gelangen.
    4 Menschen sahen nun mit leeren Blicken zu ihm auf. Er ist zu neugierig... zu neugierig... zu neugierig... sprachen sie alle vier zusammen in einem monotonen Singsang... Immer und immer wiederholten sie sich. Hatten sie ihn erkannt? Zweifellos. Es war auch nicht schwer, wenn er das einzige lebendige Tier in der ganzen Siedlung war. Hätte er eine Humanoide Gestalt angenommen... Arindor hätte sich jetzt mit der flachen Hand gegen die Stirn geschlagen. Wie kam er denn auf diese dumme Idee?

    Dann beendeten die Gestalten ihren Singsang und zogen aus einem Haufen Heu 3 Mistgabeln und eine Keule heraus. Die Mistgabeln reichten bis an Arindor's Position heran...
    Zeit, zu handeln... Zeit, ihnen etwas Verstand einzuprügeln.
    Er nahm kurze wieder die Gestalt des bleichen, rothaarigen an, bevor er ein kurzes
    Ur'lag Sekol'gath Xial'va... Had'gath Gradagh...
    Daraufhin brach der Dachbalken unter seinem Gewicht zusammen, als er sich in einen 1,90m großen Gorilla verwandelte.
    Dann begann der Kampf. Er vertraute darauf, das Zrathor ihm half. Wer weiß? Vielleicht waren diese offensichtlich verhexten Dorfbewohner stärker als andere...
    Nachdem er dem ersten mit ein paar Schlägen sämtliche Rippen gebrochen und beinahe den Schädel abgerissen hatte, fiel eben dieser wie ein gefällter Baum. Zrathor hatte dem Zweiten bereits den linken Unterschenkel und den rechten Arm abgeschnitten. Arindor hob daraufhin den Dritten mit beiden Armen hoch. Er sah, wie an einer Mauer eine weitere Mistgabel lehnte. Er konzentrierte sich fest darauf, bis die Mistgabel sich erhob und sich im rechten Winkel zur Wand aufstellte, die Zinken nach vorn gerichtet. Er warf den dritten, eher schmächtigen Dorfbewohner nach vorn, und ließ die Mistgabel von hinten auf diesen zuschnellen, sodass sich diese fast bis zur Hälfte des Griffes in den Rücken des Mannes bohrte und ihn so aufspießte, das er, als er an der Wand ankam, vom Stecken aufrecht gehalten wurde.
    Der Vierte jedoch war ein bulliger Kerl mit einer zweihändigen Keule. Als diese Arindor das erste mal auf den Rücken traf, hörte Arindor ein halblautes Geräusch. Es klang, als wäre Stahl auf Holz getroffen.
    Er sah nach hinten. Zrathor war aus dem Nichts erschienen und hatte die Keule mit einem Faustschlag aus der Hand des Bauern geschlagen, sodass Arindor ihm nun einen Tritt in den Unterleib und anschließend einen vernichtenden Aufwärtshaken verpassen konnte...
    Der Dunkelelf sah sich das angerichtete Chaos an, und meinte nur schnell Lass uns von hier verschwinden, vielleicht kommen noch mehr!
    Beith'gar Zran...

  3. #483
    Heavenly Wind
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    //naja, ist zwar eigentlich TDOs Aufgabe, aber ich möchte eigentlich nicht bis heute Abend warten und ich denke mal, das geht schon in Ordnung so, da ein Paladin keine Dame in Not im Stich lassen würde...

    Sashkara sackte mangels Shyraska in der Tat zusammen und Lucis gelang es mit einem Reflex, sie aufzufangen, bevor sie tatsächlich zu Boden ging. Sie fühlte sich erstaunlich warm an... wie bei einem plötzlichen Fieberschub. Es war nur ein flüchtiger Eindruck, der schnell verschwand.

    {Auf einem Dach, ganz in der Nähe, aber ausser Sichtweite}
    Sie tauchten so überraschend auf dem schneebedeckten Dach auf, wie sie eben noch verschwunden waren. Noch bevor der Dunkelelf reagieren und sich beschweren konnte, legte Sashka ihm einen Finger über die Lippen Shhht! und deutete mit der anderen Hand schnell nach unten in die Gasse, wo man Talmakira gerade noch bei ihrer Arbeit beobachten konnte.
    Es gibt hier einige Lügner, die sich zudem gegenseitig betrügen. Sie ist eine davon... und sie ist nicht allein. Das wirft zwei Fragen auf: wer täuscht wen... und vor allem: warum?
    Sie flüsterte dem Dunkelelfen diese Worte so leise ins Ohr, dass er selbst sie kaum verstehen konnte. Dann zog sie ihn runter, so dass man die beiden von unten nicht sehen konnte. Ihre beiden Körper waren immer noch von düsteren Schatten umspielt, die sich kalt anfühlten.
    Am liebsten würde ich sofort reinen Tisch machen, nur so wie die Dinge liegen, würden wir dann wohl kaum erfahren, wer wirklich ein Problem, und wer vielleicht die Lösung dafür ist - darum will ich abwarten und mir ansehen, was passiert. Geduld zahlt sich meistens aus...
    Sie gab dem Dunkelelfen ein Fläschchen mit einer stark brodelnden, rostroten Substanz darin.

  4. #484
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    "Sie ist zu selbstsicher", pflichtete Shyraska, ebenfalls im Flüsterton, Sashka bei, "Und sie macht aus ihrer Selbstsicherheit keinen Hehl. Entweder ist sie eine verdammt schlechte Lügnerin, oder sie weiß, dass sie sich momentan nicht ernsthaft zu verstellen braucht, warum auch immer. Doch du sprachst von anderen Lügnern - hast du einen bestimmten Verdacht, etwa Shaskara?"
    Die letzten Worte hatte er mit unüberhörbarem Argwohn geäußert. Zwar wusste auch er noch nicht zweifelsfrei, was er von Shaskaras "Wandlung" zu halten hatte, doch dass sie ihnen nicht feindlich gesonnen war, war ihm mittlerweile klar geworden. Daher erfüllte ihn Sashkas Äußerung mit Unbehagen, denn er wusste natürlich nicht, wen, außer Talmakira, er noch zu diesen Lügnern zählen sollte? Am naheliegendsten war es natürlich, dieses Mädchen, Mara, Lucis oder Rigson, den Zwerg, zu verdächtigen...
    Dann nahm der Elf das Fläschchen in die Hand und begutachtete es argwöhnig. "Was soll das sein?", erkundigte er sich.


    Auch Lanarys war gerade dabei, die westlichen Stallungen, zumindest die oberen drei Gebäude, die an sich bereits groß genug waren, unter die Lupe zu nehmen. Natürlich hatte sie dazu einen Tarnzauber gewirkt, dabei handelte es sich um die sicherste Methode, um Nichtmagiern nicht aufzufallen.
    In diesem Moment hörte sie einige dumpfe Schläge, erstickte Schmerzensschreie und weitere Geräusche, die sie hellhörig werden ließen, denn sie klangen eindeutig nach Kampf.
    Was ging dort vor? Ohne ein Geräusch zu verursachen, rannte sie aus der Schune in die Richtung, aus der sie den Kampfeslärm vernommen hatte - und konnte gerade noch anhalten, um nicht mit dem verwandelten Arindor zusammenzustoßen. Seine Kleidung wieß eindeutig Spuren eines Kampfes auf, und das wunderte Lanarysd nicht wirklich.
    Vo dem verwandelten Elf erschien ein Gesicht - es musste für ihn wirken, als schwebte es in der Luft, denn Lanarys hatte es aus dem Wirkungsbereich ihres Zaubers entfernt. "Was ist geschen?", flüsterte sie alarmiert.
    Geändert von The Dark One (25.10.07 um 22:13 Uhr)

  5. #485
    Heavenly Wind
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    Sashka lächelte süffisant...
    Reste eines Vrix'Aar. Sollte die Seuche dich befallen, trink es...
    Was immer ein Vrix'Aar sein mochte, das Zeug sah alles andere als ungefährlich aus. Sashka beobachtete derweil, wie Talmakira sich in der Gasse aufmachte, ihr Opfer zu entsorgen.
    ...dann kann sie dir nichts anhaben. Und die da kann es dann auch nicht.
    Was immer sie damit nun wieder meinte, wollte sie anscheinend nicht verraten. Auf jeden Fall war das widerliche Zeug anscheinend eine Art Gegenmittel für die schreckliche Pestilenz - wenn man Sashka dieses glauben konnte, freilich. Es sah jedenfalls aus, als würde es sich von oben nach unten durch den Körper ätzen, wenn man es wirklich schluckte.
    Und Shaskara... wenn ich das befürchten müßte, hätte ich sie in Tylenia ihrem Schicksal überlassen, anstatt sie resistent gegen das zu machen, was ihre dämonische Seite zu zerfressen drohte. Nein, deine kleine Freundin hat nichts zu befürchten - jedenfalls nicht zur Zeit und nicht von mir.
    Wieder einmal dieses süffisante Lächeln, so als ob sie ihm noch lange nicht alles zu der Sache erzählt hatte und sich bereits darauf freute, die Resultate dessen zu sehen, was sie bislang für sich behielt.

  6. #486
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    Mara hatte dem ganzen schweigend zugehört. Sie konnte noch nicht die ganze Tragweite dessen erfassen, in das sie unfreiwillig hineingeraten war. Sie versuchte, alles zu verarbeiten und blieb derweil bei Lucis und Ìru'nna. Sie hatte nicht vor, sie aus den Augen zu lassen. Sicher war sicher.

    Zur gleichen Zeit lag Shinara gemütlich an Rohazor angelehnt im Schatten der Bäume, die ihre Bleibe am Sanftschattenhain umgaben. Sie ließ ihre Gedanken in die Ferne schweifen, auf der Suche nach ihr bekannten Seelen. Bis jetzt aber wurde sie nur enttäuscht. Sie ließ ihre Gedanken zu Mara schwenken und fand sie auch. Die Elfe machte sich sofort auf den Weg zu Asklepios. Die Kommunikation mit Rohazor war etwas anderes als die Verständigung mit einem Menschen. Der Alte konnte ihr da sicher helfen. Asklepios war angenehm überascht ob des Besuchs und war gern bereit, Shinara zu unterstützen. Er legte ihr seine Hände auf die Schultern und murmelte unablässig eine Formel vor sich hin. Die Augen geschlossen, konzentrierte sich die Elfe auf ihr Ziel. Dann begann sie.

    Mara spürte plötzlich einen seltsamen Druck. Ihr Blick trübte sich und aus ihrem Mund kamen Worte, die nicht ihre waren. Die Stimme des Mädchens klang seltsam verzerrt, als würden zwei Personen gleichzeitig sprechen. "Mara! Wo steckst du?" "In einem Ort namens Erzelingen, Herrin. Was ist passiert? Wo seid Ihr?" "Iselia. Hab keine Angst, Mara. Ich werde mit Hilfe eines alten Freundes deine Erinnerungen durchforsten. Du wirst davon nicht viel spüren, aber deine Sicht wird vorerst nicht aufklaren. Schließe deine Augen." Mara gehorchte und schloss ihre Augen. Lucis starrte das Menschenmädchen entgeistert an. Das war nicht normal! Plötzlich riss Mara ihre Augen weit auf.Shinara benutzte einen eigenen Zauber, den sie vor langer Zeit gelernt hatte. Sie steuerte Mara jetzt und konnte sich den Ort ansehen, an dem sie war. Zur gleichen Zeit strömten die Erinnerungen des Mädchens in den Geist der Elfe. Sie konnte nichts finden. Als sie alle möglichen Nischen abgesucht hatte, verließ die Elfe Maras Geist wieder. Das Mädchen sackte kurz zusammen und kam wieder zu Bewusstsein. Sie fühlte sich schwach und ausgelaugt.
    Geändert von Chrono Chrusader (26.10.07 um 17:28 Uhr)

  7. #487
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    Arindor hatte sich schon halb in eine Ratte verwandelt, was man an dem langen, Haarlosen Schwanz, der soeben aus seiner Rüstung herauszuwachsen schien, und an den inzwischen riesigen Ohren sah. Er wandte ein bisschen Kraft dazu auf, die Verwandlung zu stoppen, um sie später weiter zu führen.
    Er war inzwischen auch um einen Kopf geschrumpft, sodass er nun etwas unter Lanary's Augenhöhe stand. Es hatte ihn nicht überrascht, den Elfenkopf direkt vor sich auftauchen zu sehen... So etwas überraschte ihn schon lange nicht mehr. Sie waren... Im Weg. Sie wollten mich angreifen, also habe ich mich verteidigt. Nicht ohne Opfer, doch ich habe es überstanden, und solange hier kein schreiender und keulenschwingender Mob auftaucht, hat es auch niemand außer mir mitgekriegt.
    Einer hat es mitbekommen...
    Er sah kurz zu Zrathor hinüber. Dann fragte er Was sucht ihr hier? Ich sollte die westlichen Scheunen übernehmen.

  8. #488
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    "Für eine einzige Person ist das etwas viel, wir wären uns nicht in die Quere gekommen", entgegnete Lanarys ruhig, "Und im Übrigen wäre ich auch dankbar, wenn wir das 'Ihr' ablegen könnten."
    Sie selbst hatte natürlich den Kampfeslärm mitbekommen. Hoffentlich befanden sich hier keine weiteren Dorfbewohner, die Alarm schlagen konnten. Und wenn doch, dann musste sie dafür sorgen, dass dies nicht passierte...
    "Davonlaufen bringt nichts - wir müssen alle potentiellen Gefahren ausschalten!", entgegnete Lanarys daher in einem für sie ungewöhnlich kühlen Tonfall. "Hast du noch mehr Dorfbewohner gesehen, die etwas mitteilen könnten?"


    Shyraska nickte, es wirkte etwas unschlüssig, und schob das Fläschchen in eine Tasche seiner Hose. "Gibt es sonst noch etwas, das ich wissen müsste?", erkundigte er sich. Auch Sashkas Wissen behagte ihm nicht. Sie gab sich noch viel weniger Mühe damit, gewisse Dinge geheim zu halten, und das betraf auch ihre Fähigkeiten. In dieser Hinsicht schien sie sich nicht wesentlich von Talmakira zu unterscheiden, zumindest nicht nach seinem bisherigen Eindruck, denn die Blonde schien keinesfalls eine gewöhnliche Menschenfrau zu sein. Es schien naheliegend, dass es sich bei ihr um eine Menschenmagierin handelte, doch noch wollte er sich nicht festlegen.


    Lucis hatte Shaskara mittlerweile auf das einfachen Bett gebettet, das sich in diesem Raum befand. Eigentlich handelte es sich dabei nur um einige Strohsäcke und um die Felle verschiedener Tiere, doch mehr konnte er ihr nicht bieten. Gerade in diesem Zustand war es besser, wenn sie lag.
    Irgendetwas störte ihn jedoch an ihr, und es war nicht ihre eindeutig dunkelelfische Abstammung.
    Erst nach einigen Momenten fiel ihm auf, dass diese Mädchen, das sich noch als letzte in diesem Zimmer befand, anscheinend Selbstgespräche führte. Mit einem misstrauischen Gesichtsausdruck drehte er sich zu ihr um und betrachtete sie einen Augenblick lang argwöhnisch. Erst als si in sich zusammenbrach, war er sofort zur Stelle und bückte sich zu ihr herunter, um ihr beim Aufstehen zu helfen. "Was war das denn eben?", erkundigte er sich und gab sich dabei Mühe, nicht allzu misstrauisch zu wirken.

  9. #489
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    Mara fühlte die Nähe des Paladins. Sie schloss die Augen. Ihre Stimme zitterte, als sie sprach: "Meine Herrin... sie hat Kontakt aufgenomen. Sie wird bald wieder bei mir sein. Aber etwas stimmt nicht. Ich fühle mich so...schwach. So leer. Als wäre etwas grausames mit mir passiert."

    Zur gleichen Zeit lehnte sich Shinara zurück. Der Zauber hatte sie Kraft gekostet, aber sie fühlte sich nicht angeschlagen. Asklepios reichte ihr einen Becher voll mit frischen, kühlen Wasser, den die Elfe in einem Zug leerte. Als sie die Augen wieder schloss, begann sie mit der Durchforstung der aufgesogenen Erinnerungen.

  10. #490
    Heavenly Wind
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    Ja... lautete Sashkas Erwiderung auf die Frage des Dunkelelfen. Dann folgte ein unbefriedigendes Schweigen. Schließlich, seinen Unmut darüber bemerkend, lächelte sie geradezu schelmisch.
    ...es gibt in der Tat so einiges, was du wissen solltest. Für den Moment empfinde ich deine Neugier und dein Mißtrauen jedoch geradezu erfrischend. Sicher würdest du gern wissen, was man dir alles vorenthält. Ich könnte dir manch eine Wahrheit offenbaren, über all das hier, über deine kleine Freundin und sogar über dich. Im Augenblick gestatte ich dir eine einzige Frage, denn wir haben nicht beliebig viel Zeit. Alsdann, stell sie mir und ich werde dir antworten - aber wähle klug...
    Sashkas Angebot kam mehr als unerwartet. Eine einzige Frage unter so vielen Möglichkeiten - was sollte er sie fragen?

  11. #491
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    Was für ein Spielchen trieb Sashka nur mit ihm? Eine einzige Frage, die aber beliebig sein durfte... Sonderlich logisch wirkte es nicht, theoretisch konnte er sie alles fragen, vermutlich würde er jedoch keine Auskunft über gewisse Dinge erhalten. Zwar brannte ihm die Frage auf der Zunge, um wen es sich bei seinem Gegenüber überhaupt handelte, doch er war sich sicher, dass es sich dabei um eine Frage handelte, auf deren Beantwortungt er nicht zu hoffen brauchte.
    Einige Zeit lang überlegte er. Es gab viele Fragen, die sich ihm stellten, er wollte sich aber weder von Kurzsichtigkeit leiten lassen, noch eine Frage zu einem Thema stellen, das noch in weiter Ferne lag.
    Es gab nur eine Frage, die ihm sinnvoll erschien, eine Frage, die Sashka zuvor übergangen hatte. "Welchen Personen kann ich vertrauen, und welchen nicht?"
    Natürlich strotzte das nur vor Ironie, denn er stellte diese Frage einer Person, der er selbst nicht vollständig vertraute. Sie verfügte über gewaltiges Wissen und über enorme Kräfte, doch niemand wusste, woher diese überhaupt kamen...
    Zwar hätte es ihn auch interessiert, warum ausgerechnet Na'Ralee die Gruppe verlassen hatte und was mit ihr geschehen war, doch diese Frage erschien ihm momentan zweitrangig. Er musste sich auf das Jetzt konzentrieren, um nicht womöglich in eine Falle zu geraten.

    //...Mara bitte nicht vergessen. Außerdem hoffe ich, dass Sashka die Frage nach den Gründen nicht mehr beantworten wird! ^^//


    Lucis half dem Mädchen beim Aufstehen und auch dabei, sich auf einem Hocker niederzulassen.
    "Ich bin kein Heilkundiger und auch kein Magier, es tut mir Leid, dass ich nicht mehr für dich tun kann", erklärte er mit Bedauern in seiner Stimme. "Ich kann dir leider auch nicht sagen, was mit dir passiert ist."
    Mehr konnte er wirklich nicht tun. Es wäre besser, wenn das Mädchen einen Magiekundigen fragte, wenn sie wissen wollte, was mit ihr vorgefallen war, als einen Paladin.

  12. #492
    Heavenly Wind
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    Sashka betrachtete den Halbelfen eindringlich.
    Eine Antwort auf deine Frage ist schwerer zu formulieren, als du vielleicht glaubst - alle Dinge sind verschieden, und doch ist alles eins. Wo du jemandem in einer bestimmten Sache Glauben schenken darfst, stellt sich dies in anderen Fragen völlig anders dar. Wir alle werden von Wünschen und Träumen getrieben, handeln nach Plänen, die unsere Taten bestimmen und streben dem Ziel unserer Existenz zu. Manchmal deckt sich unser Weg mit dem eines anderen und ein anderes Mal durchkreuzen sie einander. Es gibt also keine letztgültige Antwort auf deine Frage, ausser einer: Vertraue dir selbst.
    Das war eine ungewöhnliche aber einleuchtende Antwort, zugleich alles erklärend und unbefriedigend. Sashka blickte ihm daraufhin erneut sehr tief in die Augen.
    Ich sehe, damit bist du nicht so ganz zufrieden, vermutlich wären dir klarere Antworten von mir lieber gewesen...
    Sie schmunzelte.
    Also schön... dann bekommst du etwas für deine Paranoia. Lucis und Talmakira ist nicht zu vertrauen, ebensowenig einem einzigen dieser hirntoten Zombies, die durch Erzelingen schleichen. Ahja, und hab ein Auge auf Mara - sie würde Shaskara wohl am liebsten umbringen... sollte das zu einem Problem werden, müßte ich sie töten. Rigson wurde von Na'Ralee berührt und dein Freund der Formwandler schleppt einen ziemlich häßlichen Dämon mit sich durch die Gegend. Lanarys meint, sie wäre Euch verbunden... frag dich selbst, ob das ihre Motivation ausreichend anspornt. Der junge Magier, der Euch andere hierher gebracht hat, ist nicht Herr seiner Sinne, weil ihn Dämonen aus seiner Vergangenheit quälen. Und wenn du wissen willst, ob man meinen Worten überhaupt Glauben schenken kann, ist das eine Frage, die du dir besser selbst beantworten solltest. Um es dir zu erleichtern, eine Antwort zu finden, werde ich dir jedoch ein Geheimniss offenbaren, das man leicht überprüfen kann... dieses Dorf wird morgen um diese Zeit durch einen Drachen zerstört.
    Sie schien nicht gewillt, weitere Erklärungen abzugeben und sie sah nicht so aus, als würde sie Witze machen. Wenn das die Wahrheit war und alles andere auch stimmte, dann gab es in der Tat Grund zur Sorge. Sie selbst schien das nicht weiter zu kümmern, so als sei es für sie normal sich in einem Umfeld zu bewegen, indem Mißtrauen an der Tagesordnung war.

  13. #493
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    Nun... Du kannst dir vielleicht vorstellen, das ich etwas unkonzentriert war, als ich mit verteidigte. Doch ich habe eigentlich niemanden davon kommen lassen. Jedenfalls niemanden, den ich gesehen hätte.
    Arindor sah sich um.
    Ich kann die Gegend gerne absuchen, wenn es nötig ist. Ich war gerade dabei, eine etwas unauffälligere Form aufzunehmen.

  14. #494
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    Shyraska war mit dieser Antwort zufrieden. Zunächst hatte ihn die relativierende Aussage Sashkas nicht zufrieden gestellt, da es ihm darum gegangen war, wer zu viel vor ihnen verbarg und es am Ende nicht ehrlich meinte, doch diese Antwort erfüllte ebenfalls ihren Sinn. Nun wusste er, wen er nun im Auge behalten sollte.
    Dass man Lucis nicht vertrauen konnte, wunderte ihn kaum, eher wunderte es ihn, dass das Mädchen anscheinend zu Shaskaras Verfolgern gehörte. Ob es von der Bruderschaft engagiert worden war? Das war anzunehmen. Vor allem aber wunderte es ihn, was Sashka über Arindor behauptete. Sobald sich eine Gelegenheit ergab, würde er versuchen, der Sache auf den Grund zu gehen.
    Natürlich wusste er nicht, ob er auch Sashka trauen konnte, doch mit dieser Ungewissheit hatte er sich mittlerweile arrangiert. Bislang hatte sie der Gruppe nicht geschadet, im Gegenteil, sie hatte bereits viel getan, um ihnen zu helfen, doch vielleicht arbeitete sie auch auf ein gröeres Ziel hin und wollte so Vertrauen gewinnen. Auf seine Intution konnte er sich bei ihr nicht verlassen.
    Zumindest deckten sich viele Aussagen mit Dingen, die er schon zuvor erfahren hatte, und dazu zählte auch die Behauptung, dass das Dorf von einem Drachen vernichtet werden sollte. Dennoch passten nun die Bausteine weniger gut zusammen als zuvor. Talmakira behauptete, dass die Devanthar das Dorf dem Erdboden gleichmachen wolltem, um Spuren zu verwischen, doch was hatten Devanthar mit Drachen zu tun? Das war wohl das größte Rätsel...
    Schließlich nickte Shyraska. "Danke für diese Auskunft. Gibt es sonst noch etwas zu besprechen?"


    Lanarys nickte. "Ich werde ebenfalls suchen, ich werde wohl am wenigsten auffallen."
    Mit diesen Worten verschwand auch ihr Gesicht wieder unter dem Schleier ihres Tarnzaubers. Nichts war zu hören, dennoch entfernte sie sich allmählich, um sich auf die Suche nach möglichen Zeugen zu machen, die es auszuschalten galt. Nur im Notfall würde sie töten, ansonsten würden Schlafzauber ihren Dienst erledigen, starke Schlafzauber, die mindestens bis zum Morgengrauen anhielten.
    Zu ihrem Bedauern gab es kein einziges Insekt in diesem Dorf. Diese Tierchen waren die besten Spione, die man sich vorstellen konnte. Absolut unauffällig und jklein genug, jede Nische erkunden zu können...

    //Um keine Zeit zu verschwenden, könntest du bei deiner Suche nach Zeugen auf den entscheidenden Hinweis stoßen. Begib dich einfach irgendwo hin, ich führe dich dann auf die richtige Spur! ^^//

  15. #495
    Heavenly Wind
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    Sashka konnte sein Mißtrauen ihr gegenüber geradezu riechen. Eines noch... nickte sie ...bezüglich der Pfade.
    Sie sah ihn aus ihren warmen braunen Augen an.
    Wenn die leidige Angelegenheit mit dieser Seuche erledigt ist, werde ich die Bruchstelle im Pfadnetz versiegeln - so war es mit Na'Ralee vereinbart. Dir dürfte klar sein, dass ich dazu dieses Ding benötige, was da um deinen Hals baumelt. Früher oder später, Shyraska, wird der Zeitpunkt kommen, an dem du dein Mißtrauen mir gegenüber überwinden mußt. Ich bin jedenfalls nicht Euer Feind... genau genommen bin ich die einzige Freundin, die ihr zwei, Shaskara und Du, habt. Der Tag wird kommen, an dem selbst du das einsiehst... und nun komm. Es gibt noch einiges zu tun.
    Mit diesen Worten legte sie ihm wieder einmal ihre kühle Hand auf die Schulter und ein Schattenmantel legte sich um die beiden. Wenige Augenblicke später standen sie bei Shaskara in der kleinen Hütte.

  16. #496
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    Verwirrt blieb Shyraska im Raum stehen und dachte über das eben Gehörte nach. Er hatte Sashka viel zugetraut, doch das? Die Lücke im Pfadnetz schließen? Für wie stark er sie auch gehalten hatte, das war einfach unvorstellbar. Es gab nur wenige Wesen, deren Macht und Wissen groß genug waren, einen solchen Zauber durchzuführen. Das mochten Alben sein oder zumindest ihre wenigen direkten Nachkommen, Feen, die jedoch wie die Alben längst verschwunden waren, Urdrachen oder hohe Devanthar und Todesengel. Was brachte Sashka zu dieser Behauptung? Vielleicht war sie in Wirklichkeit gar kein Mensch, jedenfalls nicht so, wie er es sich vorstellte... Ihre Kräfte waren weit höher als bei jedem anderen Gruppenmitglied und im übrigen schien sie auch vielen mächtigen Elfen ebenbürtig zu sein. Sie hatte es immerhin geschafft, einen Shi-Handan zu verjagen. Ein normaler Mensch war sie definitiv nicht, so viel war ihm schon von Anfang an klar gewesen...
    Erst jetzt fiel ihm auf, dass Shaskara in einer Ecke des Zimmers auf einem Lager aus Strohsäcken lag. Mit einem Nicken signalisierte er Lucis Dankbarkeit, auch wenn dieser nicht erkennen konnte, dass der Gesichtsausdruck des Elfen im krassen zu dieser Geste stand. Sashka hatte ihn gewarnt, und er war nun skeptischer als zuvor.
    So ließ er sich vor Shaskara nieder und fühlte nach ihrem Puls. Er war noch schwach, aber er ging gleichmäßig. Nun musste er ihr neue Kraft zuführen...

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