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Thema: Kapitel 11: Hinter den Schatten der Maske

  1. #321
    Ich lebe wieder... Benutzerbild von ~LORD°K~
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    Am abend waren nur zwei kunden da gewesen...mäßig dachte Rigson.
    Einmal schärfen, obwohl das seine leidenschaft war...und eine Reperatur.
    Danach war er schlafen gegangen...

    Nun saß er an seinem üppigen frühstück, und sah aus dem fenster...
    Er würde noch einen tag bleiben... und eventuell einige alte freunde treffen,
    Und sein Rasgarth-schwert hier im örtlichen Laden loswerden...es war bestellt, und sein geldbeutel würde sich danach mächtig schwehr anfühlen...er lächelte und nam noch einen bissen.

    //hat sylenia eine eigene währung?

  2. #322
    Contractor Benutzerbild von Chrono Chrusader
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    Rohazor und Shinara waren wieder in der Luft, auf direktem Weg nach Tylenia. Shinara grübelte noch immer über Tyrcanors Worte. Silbernes Blut... Angestrengt kniff sie die Augen zusammen. Dann fiel es ihr wie Schuppen von den Augen. Sie bat ihren Freund, schneller zu fliegen. Mit kräftigen Schlägen legte der Drache an Geschwindigkeit zu. Wie ein roter Blitz rauschte er durch den tristen Himmel, der schwer über dem Land hing und in dem Shinara nichts sehen konnte als eine heraufziehende Dunkelheit, die alles zu verschlingen drohte. Sie versuchte sich abzulenken, indem sie den Boden beobachtete. Wiesen, Felder und Wälder zogen unter ihnen vorbei, einmal sogar ein kleiner See. Doch nichts konne ihre Stimmung heben. Sogar Rohazors Anwesenheit stimmte sie nicht geringfügig fröhlicher.

    Schließlich und endlich landete Rohazor außer Sichtweite der Stadt. Shinara stieg ab, strich ihrem Partner sanft über die Schnauze und machte sich auf den Weg zur Stadt. Sie sog den Duft ein, der von den Pflanzen herrührte. Plötzlich stutzte sie. Es roch nach Blut. Schwach, jedoch der Geruch war da. Vor ihrem geistigen Auge blitzten Bilder auf, Erinnerungen, die nicht ihre waren. Die Elfe schüttelte den Kopf und setzte ihren Weg fort. Als sie das Tor erreichte, fuhren gerade zwei Wagen vor. Sie schritt zwischen den Wagen durch, unbemerkt von den Wachen. Die Elfe hatte keine Lust, unnötig mit Menschen zu reden. Sie spürte die Blicke der Bewohner. Ihre Erscheinung musste ihnen ungewöhnlich erscheinen. Wer trug auch schon ein Totenkleid? Shinara bog in eine Seitengasse ein und stand vor einem kleinen Geschäft. Es sah heruntergekommen aus, die Fensterscheiben waren dreckig. In verblassenden, roten Lettern stand auf dem Ladenschild: Balduins Instrumentenhandel. Vorsichtig öffnete Shinara die Tür einen Spalt und schlüpfte hinein. Shinara sah sich um. Ein paar Lauten, Flöten und andere Instrumente lagen sorgfältig zurechtgerückt auf Kissen oder standen in selbst gemachten Ständern. Eine Flöte fiel ihr sofort ins Auge. Sie war aus einem langen Knochen gemacht. Das Ende der Flöte sah aus wie ein Drachenkopf und über die ganze Flöte waren verschlungene Linien gearbeitet. Sie streckte eine Hand danach aus, als ein Geräusch sie zusammenfahren ließ. "Kann ich Euch behilflich sein, meine Dame?" Der alte Balduin stand ein Stück weit entfernt von ihr und lächelte freundlich. Shinara musste sich wirklich anstrengen, um ihm nicht in Drachensprache zu antworten. "Diese Flöte ist wirklich schön. Ich habe leider kein Geld bei mir, aber ich würde trotzdem gerne einmal darauf spielen." "Nur zu, junge Dame. Spielt, wenn Ihr wollt." Die Elfe griff sich die Flöte und setzte sie an die Lippen. Als sie zu spielen begann, war sie wie verwandelt. Aus der ernsten jungen Frau wurde scheinbar ein junges Mädchen. Doch eins blieb unentwegt. Die traurigen Augen. Sanft schwebte die Melodie durch den Raum. Sie klang so voller Schmerz und Gefühl, Traurigkeit und Schönheit, dass es dem alten Balduin ganz anders wurde. Er hatte viele Elfen spielen hören in seinem Leben, doch dieses Mal war etwas anders. Die junge Frau schien vollkommen aufzugehen in der Musik, die sie spielte. "Wenn Ihr möchtet", sagte er in einer kurzen Pause, "schenke ich Euch die Flöte. Ich bin schon alt und ich werde nicht mehr allzu lange leben. Als Bezahlung wünsche ich mir nur noch ein einziges Lied von Euch." Ohne etwas zu erwidern spielte Shinara ein Lied, das sie auch ihrer Tochter immer vorgespielt hatte. Sie hatte es vor langer Zeit gelernt. Während sie spielte, entfernte sie sich schrittweise aus dem Laden. Mit einem letzten, dankenden Blick verschwand sie und ließ ein paar sanfte Töne zurück und einen alten Mann, dem es vergönnt gewesen war, dem Spiel der Blitzgöttin zu lauschen. Shinara atmete tief durch. Sie setzte wieder die traurige Weise an und ging langsam durch die Gassen. Sie folgte nur ihrem Gefühl. Ohne zu wissen, wohin sie ihre Füße trugen, wandelte sie durch die Stadt, gespannt, auf wen sie treffen würde. Trotz alledem blieb sie stets aufmerksam. SIe durfte mögliche wichtige Details nicht verpassen. Schließlich stand sie vor dem Haus, in dem Shaskara von Shin untergebracht worden war. Die Elfe hielt ihre Flöte fest in der Hand, als sie anklopfte. Ihr öffnete eine alte Menschenfrau. "Shin, Ihr seid es. Kommt nur herein. Wo wart Ihr so lange?" Wortlos folgte Shinara der Alten. Wer war Shin? Die Alte führte Shinara in ein Zimmer. In dem Bett dort lag eine Frau. Prüfend ließ Shinara ihren Blick durch das Zimmer schweifen. Sie blieb an einem silbrigen Fleck hängen. Nun war sie sich sicher.


    //Morgen bin ich wieder da. Ich entschuldige mich für die geringe Aktivität, aber ich konnte nicht anders, da der Stundenplan auf meinem Internat das nicht zuließ.

  3. #323
    Heavenly Wind
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    Sie ging an den Wachen vorbei, ohne dass die etwas bemerkten. Irgendwie fand sie das lustig. Zwar ließ die Benutzung des Schattenschildes sie frösteln, aber dafür waren die Gedanken der anderen kaum noch mehr zu hören. Und er hatte ihr geholfen das Lager der Banditen zu durchqueren. Dabei hatte sie einen kleinen Beutel Gold mitgehen lassen. Zu stehlen war unter ihrer Würde, aber einem Strassendieb wieder abzunehmen, was ihm nicht gehörte, gab der Tat eine gewisse Rechtfertigung. Und da der Beutel gut gefüllt war, hatte sie nun auch genug Geld, um sich mit Essbarem und wetterfester Reisekleidung auszustatten.
    Das Schneidergeschäft, was sie nach einigem Suchen zu dem Zweck betrat, hatte gerade erst geöffnet und sie war damit die erste Kundin des Tages für dessen Besitzers, der noch arg verschlafen dreinschaute. Neben sehr wenigen Goldmünzen wechselte auch Na'Ralees edles Seidengewand den Besitzer. Der Händler feilschte nicht einmal, was wohl auch daran lag, dass es ihm völlig die Sprache verschlug, als die junge Elfe sich vor seiner Nase entblätterte und die frische Kleidung zu seinem Erstaunen mitten in seinem Laden wechselte, anstatt sich sittsam in eine Kammer zurück zu ziehen. Na'Ralee war es egal, ob er sie nackt sah, sie würde ohnehin nicht in Aurania verweilen und er hatte damit wenigstens etwas, das er später seinen Enkeln würde erzählen können - wenn er sich wieder daran erinnerte, denn schließlich sah sie ihm nur noch zum Abschied in die Augen, und wie die Frau in Tylenia blieb auch er eine Wele reglos stehen und vergaß, wem er das Seidengewand abgekauft und was er dafür fortgegeben hatte... so schlüpfte die Elfe in eine bequeme Reiserobe, wie sie die örtlichen Heiler trugen. Zwar würde bei genauem Hinsehen jeder erkennen, dass sie keine Waldelfe war, aber wenigstens würde man ihr nicht fortwährend hinterher starren wie in Tylenia, wo sie zu viel Aufsehen erregte, um lange unerkannt zu bleiben. Zudem konnte sie sich die Kapuze der Robe ins Gesicht ziehen, wenn sie wollte, das machte es dann gänzlich unwahrscheinlich, dass irgendwer Notiz von ihr nahm.

    Sie verstaute das Mithrak und ihren eigenen Zeremoniendolch in den Taschen des Gewands, erwarb noch einen Beutel mit Proviant bei einem Stände auf dem Markt und legte sich einen einfachen, handlichen Wanderstab aus rotem Eisenholz zu, dann blickte sie auf die große Sonnenuhr und wußte, dass es an der Zeit war, die Stadt wieder zu verlassen, um zur passenden Zeit auf den Zwerg zu treffen. Es würde zwar noch eine ganze Weile dauern, bis Khelad eintraf, er hatte den Weg immerhin zu Fuß zurück gelegt. Allerdings hatte auch sie noch ein paar Meilen Fußmarsch vor sich, ehe sie die Flußbiegung erreichte, an der sie ihn treffen würde. Die Pfade wollte sie nicht nutzen, immerhin war sie nicht sicher, wer noch alles zusehen konnte, wenn sie es tat. Sie freute sich schon auf sein verdutztes Gesicht. Immerhin hatte sie es schon vor Augen... das war einfach unbezahlbar. So verließ sie mit einem fröhlichen Liedchen auf den Lippen die Stadt, diesmal ganz offen. Die Wachen hielten sie allerdings nicht auf, ja beachteten sie nicht einmal, da eine reisende Heilerin nichts ungewöhnliches war in jeden Tagen...

    //Zelles? Du entscheidest, wann...

  4. #324
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    So war das. Shinara hoffte, die Richtige gefunden zu haben. Die Elfe schloss die Augen und konzentrierte sich auf die Leere in ihrem Inneren. Die lange Zeit im Reich des Todes hatte ihr ein paar nützliche Kräfte verschafft. Auch wenn sie sich längst nicht mehr sicher war, diese Kräfte von woanders her zu haben. Doch solange alles funktionierte, kümmerte es Shinara nicht. Ihr Rücken begann zu brennen; die Verzierungen an ihrem Gewand wurden heiss. Mit aller Kraft unterdrückten die zahlreichen Bannsiegel ihre immensen Kräfte. Die Elfe war lediglich in der Lage, für wenige Sekunden das Mal zu spüren, das sie gesucht hatte. Die Bruderschaft! Auf den Rat des Ehrwürdigen war wirklich verlass. Sie öffnete wieder ihre Augen und starrte scheinbar ins Nichts. Vor ihrem geistigen Auge sah sie Rohazor unter der Magie der Lanze leiden. Shinara wandte ihren Blick ab und wollte gehen, als Shakti sie zurückhielt. "Wo wollt Ihr denn schon wieder hin? Bleibt doch noch." Die Elfe starrte die Heilerin unverwandt an. "Me' sana è innis na garoa. Ri' numes. (Wohin mein Weg führt, ist nicht deine Sache. Löse deinen Griff.) Erschrocken liess die Heilerin Shinaras Arm los. Sie wusste nicht, was die Elfe ihr gesagt hatte, doch sie hatte ein seltsames Gefühl bei diesen Worten. Sie allein strahlten schon soviel Macht aus. Ohne ein weiteres Wort verliess Shinara das Haus. Sie fühlte sich ihrem Ziel noch nicht näher. Wie an einem Faden gezogen, stieg sie durch einen Kanaldeckel unweit des Hauses in die Dunkelheit unter Tylenia hinab. Etwas rief nach ihr, das spürte sie deutlich. Kälte und Finsternis zeigten der Elfe den Weg durch das steinerne Labyrinth.

    Die beiden Männer, die Shinara begenet waren, nachdem sie erwacht war, hatten sich aus der brennenden Stadt retten können. Sie tauschten stumme Blicke. Was würde ihr Familienoberhaupt sagen? Sie wäre sicher nicht erfreut, wenn sie erführe, dass es jemanden gab, der mit manipulierten Drachen fertig würde. Fieberhaft überlegten sie hin und her. Vielleicht wusste der Fürchterliche Vater ja einen Rat.

  5. #325
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    Shyraska schreckte aus seinem schlafähnlichem Zustand auf. Nicht zu fassen, die Müdigkeit hatte ihn tatsächlich eingeholt, welch ein Ärgernis!
    Irgendjemand war da gewesen. Und etwas war mit Shaskara geschehen.
    Sofort war er über ihr, wollte ihre Atmung und ihren Herzschlag prüfen, da schlug sie die Augen auf und blickte ihn lange an, dann breitete sich ein warmes Lächeln auf ihrem Gesicht aus, zwar ein schwaches, doch es ließ Shyraska erleichtert ausatmen.
    "Es geht mir gut", begann die Halbelfe leise. Das war eine Lüge, denn gut ging es ihr mit Sicherheit noch nicht, doch gemessen an ihrem gestrigen Zustand konnte sie sich durchaus eine solche Aussage erlauben. Sie hatte es geschafft, so viel war klar.
    "Ich werde mit euch kommen", begann sie erneut und Shyraska sah sie verdutzt an. Gestern noch hatte sie darauf bestanden, zurückgelassen zu werden, um die Gruppe nicht zu gefährden, und jetzt, gerade weil sie wissen sollte, dass sie in ihrer momentanen Situation die Gruppe belasten würde, war sie zu so einer Äußerung fähig? Shyraska wurde nicht schlau aus ihr, auch wenn ihm dieser Sinneswandel durchaus entgegen kam. Offenbar hatte sie erkannt, dass sie in der Gruppe sicher war, zumindest vorerst, und sie so Kontakt mit den wohl einzigen Personen aufnehmen konnte, die sie vor Xerthys beschützen konnten. Abgesehen davon hätte es Shyraska nicht fertig gebracht, sie zurückzulassen.
    So nickte er nur un ein Lächeln stahl sich über seine Lippen, auch wenn man das natürlich nicht erkennen konnte.
    "Kannst du gehen?", erkundigte er sich. Davon hing es ab, wie schnell die Gruppe voran kam, doch auch wenn er sie stützen müsste, würde das kein Hindernis darstellen.


    //Ich lass den ganzen formellen Rest einfach weg. Die beiden schließen sich euch einfach bei nächster Gelegenheit wieder an.//


    Es war eine ruhige Nacht gewesen und Lucis war bestens erholt, um seine Suche fortzusetzen, die Suche nach den dreisten Dieben, die ihm das kostbare Kristallschwert gestohlen hatten, das ihm so viel bedeutete.
    Seine schwere Rüstung hatte er auf seiner Suche nicht mitgenommen, sie hätte sich nur als Last erwiesen, stattdessen trug er eine verstärkte Lederrüstung, die ihn nicht weiter einschränken würde.
    Alle Vorbereitungen waren getroffen, er hatte den Ring hier in Tylenia geortet. So schulterte er seinen Reisesack und schloss die Tür hinter sich. Nun würde er sich auf die Suche nach dem Ringträger begeben, der ihm damals auf so unverschämte Weise sein wertvolles Schwert gestohlen hatte. Er hatte entsprechende Vorkehrungen getroffen, dass sich seine Suche nicht als Desaster erweisen würde, und nun, nachdem alles erledigt war, begann er erneut, den Suchzauber zu wirken, der ihn seinem Ziel näher bringen würde.
    Da war er, eindeutig. Er bewegte sich aus einer Seitengasse in Richtung Marktplatz.
    Ein Hochgefühl erfüllte ihn. Nun, nach all den Wochen der Suche, war sein Ziel zu Greifen nahe! So schlug er mit schnellem Schritt den Weg ein, der ihn zu seinem Ziel führen sollte. Wenn den nichts dazwischen gekommen war... Doch er verdrängte diesen Gedanken.
    Geändert von The Dark One (6.10.07 um 23:19 Uhr)

  6. #326
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    Endlich war Shinara am Ende des Fadens angelangt. Hinter einem Panzer aus Eis lag ein Körper, der ihrem sehr ähnlich sah. Nagah wandte sich vor Shinaras Gesicht. "Berührt das Eis, Herrin. Euch allein wird es weichen." Die Elfe strich sanft über den Eispanzer. Er löste sich relativ schnell auf. Als sie den Körper berührte, verpuffte dieser in einer Wolke aus feinem Lichtstaub. An ihren Armen bildeten sich mit einem scharfen Schmerz Narben, die ein bizarr schönes, verschlungenes Muster formten. Alles, was übrigblieb, war ein Buch. Die Elfe nahm es an sich und verliess an der nächstbesten Stelle die Kanalisation. Sie atmete genüsslich die frische Luft ein, setzte ihre Flöte an die Lippen und ging, ihrem Gefühl folgend, durch die Strassen. Diesmal jedoch wusste sie, wohin sie ihr Gefühl führte. Zu der Frau, die sie vor kurzem gesehen hatte. In ihr Spiel vertieft, leerte Shinara ihre nGeist vollkommen und konzentrierte sich nur auf das Gefühl.

  7. #327
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    //Showtime, Lexa^^

    //Irgendwo im Umfeld von Aurania.

    Die kleine Gestalt stöhnte auf, als sie einen weiteren Hügel erklomm, um sich eine Übersicht über das umliegende Land zu beschaffen.
    Im Osten lag Aurania, eine Elfenstadt, über die er selbst nichts genaues wusste. Ab und zu spielte sich dort wie in jeder anderen Stadt Merkwürdiges ab.
    Er murrte leise vor sich hin, bevor er sich ein Lager für die Nacht suchte. Regen brauchte er in einem solch riesigen Wald nicht zu fürchten, auch wilde Bestien waren nicht zu erwarten. Die Waldelfen hielten ihre Ländereien sauber. Für Khelad einen Schritt zu sauber. hmm... bald wird es dunkel... Sagte er überflüssigerweise zu sich selbst. Obwohl niemand in der Nähe war, spürte er, wie jemand ihn beobachtete... Dann hörte er ein lautes Knacken, das nicht von einem Kleintier stammen könnte. Vielleicht ein Hirsch? Die gab es in diesen Landen nur selten zu sehen. Vielleicht hatte er Glück... Vielleicht. Er zog sicherhaltshalber die Axt. Als er langsam auf das Gebüsch zuging, und so leise, wie es eben ging, raschelte dieses. Ein lauter Befehl ertönte. Aufstehen und aufgeben! Waffe weg!
    Ach ja? Wer fordert das von einem Zwerg?
    Ein bulliger Mann kam aus einem Gebüsch von links, ein weiterer von rechts. Es waren Menschen. Khelads Glück. Es hätte schlimmer kommen können. Dann allerdings hörte er das Knarren von Bogensehnen hinter sich. Außerdem sprang nun aus einem der Bäume ein Mann vor seine Füße. Er sah eher aus wie ein Weib als ein Krieger. Er war dünn, hatte leichte Bekleidung an und zog zwei Dolche. Ich fordere dies. Wenn ich mich vorstellen darf: Frandir der Hinterhältige. Der Teil des Waldes, den du mit deinen Füßen betreten hast, gehört mir. Er sagte dies mit einem unglaublich spöttischen Tonfall. Als wäre er sich sehr sicher, das der Zwerg seinen Männern ausgeliefert war. Wage es nicht, die Waffe gegen mich zu erheben, Zwerg, oder du wirst sterben.
    Und du forderst dies von einem komplett gerüsteten, bis an die Zähne bewaffneten Zwerg? Und das mit nur so wenigen Männern? Ich habe bereits schrecklichere Feinde als dich überlebt.
    Khelad packte die Zweihandaxt fester. Die Runen auf der Waffe glommen bereits, als wenn die Axt sich ebenfalls auf den bevorstehenden Kampf freute.
    Ich rate dir, mir aus dem Weg zu gehen und mich nie wieder zu belästigen, Narr.
    Der Mann winkte einem der Riesigen Menschen (dem zu Khelads Rechten), der daraufhin auf den Zwerg zuschritt. Bevor er sich versah, lag eines seiner Beine vor ihm. Er starrte es an. Wie hatte der Zwerg das gemacht? Dann kam der Schmerz über ihn (Es hatte ungefähr 2 Sekunden gedauert, bis dies passierte), ihm wurde schwarz vor Augen und er kippte um wie ein gefällter Baum.
    Der... "Anführer" starrte ungläubig. Wie... Wie hast du das gemacht, Winzling?
    Khelad hingegen lachte. Du wirst sehen, meine Größe spielt keine Rolle! Dann sprang er mit einem (Für seine Größe relativ gewaltigem) Sprung auf den anderen Riesen zu. Dieser zog einen Zweihänder, der ungefähr drei Mal so groß war wie der Zwerg, der den Mann angriff. Er holte zum Schlag aus, dann fiel das Schwert zu Boden. Der Mann besah noch kurz seinen blutigen Armstumpf, dann bekam er die Axt des Zwergs in den Oberschenkel, sodass dieser einknickte und Khelad den Weg zum Kopf des Mannes bahnte. Khelad schwenkte die Axt bereits auf den perplex wirkenden Anführer, als er auf einmal 3 schwere Schläge gegen die Rüstung bekam-zwei weitere folgten. 4 davon prallten ab, aber verbeulten die Rüstung. Doch einer drang durch das verstärkte und perfekt gefertigte Material und traf auf die Rechte Hüfte. Für den Zwerg fühlte es sich so an, als hätte man ihm den Knochen glatt durchtrennt. Er biss die Zähne zusammen und rief Verschwindet! Ihr könnt mich nicht besiegen!

  8. #328
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    Timdor wanderte gedankenverloren durch die Straßen. Er hatte in letzter Zeit so viel neues gelernt, es würde etwas dauern bis er alles verarbeitet hatte. Nun sollte er erstmal seine Reisegruppe wiederfinden. Es wäre sehr ärgerlich und zeitraubend sie wieder aufzuspüren, sollten sie ohne ihn weiterziehen.

    Auf dem Weg zu der Taverne, die in letzter Zeit Quasi als "Stützpunkt" für die Gruppe gedient hatte, stieß er fast mit einer fahrenden Musikantin zusammen. Sie lief völlig geistesabwesend durch die Straße und spielte dabei Flöte. Sein Interesse an ihr verlosch jedoch schlagartig, als ihmihr "Parfüm" in die Nase stieg.

    Puh, das riecht ja fast wie in der Kanalisation...

    Endlich erreichte er die Schenke "zum schwarzen Merach". Er setzte sich an einen Tisch und dachte er erst, Arindor wäre nicht da, bis ihm wieder einfiel, dass er es hier mit einem Gestaltwandler zu tun hatte. Einige heimlich durchgeführte Handgesten später untersuchte er den Raum nocheinmal unauffällig mit schwach leuchtenden, roten Augen. 2 Dinge fielen sofort ins Auge:

    Arindor war hier, er gab sich offenbar nicht besonders Mühe sich zu verbergen. Für jeden, der wie Timdor etwas genauer hinsah offenbarte sich seine wahre Gestalt.

    Direkt hinter Arindor stand eine riesige gepanzerte Gestalt mit einem Schwert, das in etwa so hoch war wie Timdor selbst. Verborgen durch einen relativen starken Zauber.

    Nun war schnelles Handeln gefragt. Timdor schlenderte, freilich ohne den gepanzerten Krieger auch nur eine Sekunde aus den Augen zu lassen, so unaufällig wie möglich zu dem verkleideten Dunkelelfen hinüber und grüßte ihn fröhlich:

    "Hey, Arindor. Wie ich sehe bist du schon wieder wohlauf." Danach fügte er leise hinzu Hinter dir steht ein riesiges Ungeheuer in Rüstung. Verhalt dich ganz natürlich, ich werde versuchen es auszuschalten ohne das die Gäste gefährdet werden"

    In seiner hohlen rechten Faust verborgen bildete sich ein strahlender Lichtpunkt und ein beißender Ozongeruch verbreitete sich im Schankraum.
    Geändert von Murdog (7.10.07 um 13:14 Uhr)

  9. #329
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    Zrathor packte das Schwert fester. Sag ihm, er soll es garnicht erst versuchen. Er würde sterben, bevor er loslegen könnte.
    So schwirrte ihm die telepathische Nachricht im Kopf herum, als er es Timdor so mitteilte.
    Er ist eine Art Schutzgeist und meint, mich beschützen zu müssen...
    Flüsterte Arindor, wobei er genau wusste, das Zrathor seine Worte hören würde.
    Und so, wie er aussieht, glaube ich auch, das er das schaffen könnte. Eure Augen... Ist das eine Art Suchzauber?

  10. #330
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    Ein Schutzgeist wie? Er musterte abermals die Gestalt. Das Ding sah aus als wäre es direkt aus den neun Höllen gekommen und konnte Arindor wahrscheinlich in der Mitte durchbrechen ohne es auch nur ernsthaft zu versuchen.

    Nunja, wenn jemand soetwas brauchen kann dann wohl du. Und ist schließlich dein Kopf den du aufs Spiel setzt. Sag dem Ding nur es soll mir nicht zu nahe kommen.

    Was meine Augen angeht... Es wäre mir lieber nicht darüber zu reden. Wenn es irgendwann wichtig wird sage ich es dir.


    Er schloß die Augen und ein Ausdruck tiefster Konzentration überkam ihn. Der Lichtpunkt verschwand und mit einem angestrengten Aufstöhnen zog sich das rote Glühen langsam wie eine Flüssigkeit hinter seine Augen zurück. Als er wieder aufsah, blickte er mit seinen, nun wieder smaragdgrünen Augen in das höfliche Lächeln des Wirts. Erleichtert bestellte er seine zwergische Liebligsspeise, unterländische Mithrolsuppe. Der Wirt sah ihn zwar etwas seltsam an, brachte ihm jedoch die Spezialität, mit der sich außerhalb der Zwergenländer nur wenige anfreunden konnten und versprach ihm einen riesigen Humpen Dunkelbier, sollte der schmächlich aussehende Magier es schaffen diese Portion ganz aufzuessen. der arme wusste ja nicht worauf er sich da einließ...

  11. #331
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    Shinara war plötzlich wieder bei sich. Fast wäre sie mit jemandem zusammengestossen. Seiner Miene nach zu schliessen, haftete ihr der widerliche Geruch der Kanalisation an. Seufzend fuhr sie sich durch das Haar. Erst einmal sollte sie wohl die Kleider wechseln. Der Bannschmuck liess sich zum Glück einfach abnehmen. Ausserdem, das Totenkleid war ihr doch zu auffällig. Shinara spürte einen Druck an der Schulter. Dort hing die Tasche, die sich bei dem Körper befunden hatte. Wie zum Teufel kam die dahin? Als sie hineinsah, fand sie frische Kleidung, die aussah, als würde sie passen. Shinara huschte in eine abgelegene Gasse und zog sich um, so schnell es ging. Zu guter letzt löste sie den Bannschmuck aus dem Totenkleid und befestigte ihn an ihrer neuen Kleidung. Sie lag eng am Körper an und betonte ihre Figur. Lederriemen dienten zur Verzierung. Das Kleid liess sie liegen. Sie brauchte es sowieso nicht. Shinara fühlte sich wieder besser. Es begann zu regnen. Der Regen wusch den letzten Rest des Gestanks aus ihren Haaren. Der Regen wurde stärker. In Kürze war ihre Kleidung halb durchsichtig geworden. Die Elfe spazierte durch die sich rasch leerenden Strassen. Händler schützten ihre Waren mit Decken, Stoffplanen oder was sie sonst hatten. Vor einer Taverne mit dem Namen "Zum schwarzen Merach" blieb sie stehen. Sie hielt nicht viel von Geselligkeit, aber sie wollte wenigstens trocken werden. Shinara atmete noch einmal die frische, kalte Luft ein und betrat dann die Taverne.

  12. #332
    Heavenly Wind
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    {Umland von Aurania}
    Die aufgebrachten Stimmen zeigten ihr, dass sie am rechten Ort war. Am rechten Ort, zur rechten Zeit. Da waren sie nun direkt vor ihr, eine kleine Gruppe Menschen, umringten einen Zwerg und forderten sein Gold. Dumme Menschen. Khelad machte seinem Ruf als Krieger alle Ehre. Doch die Menschen, von denen er zwei sehr schnell kampfunfähig gemacht hatte, waren nicht bereit aufzugeben. Sie beschossen ihn mit ihren Armbrüsten aus der Distanz und früher oder später würde einer der Bolzen schon treffen. Der Mensch direkt vor ihr legte eben an und zielte... er würde derjenige sein. Sie trat aus den Büschen offen auf den Weg, auf ihren Stab getützt und gut verhüllt unter der Robe, so dass man noch nicht einmal erkennen konnte, ob sie ein Mann oder eine Frau, menschlich, elfisch oder sonstwas war. Der Mann drehte sich um:
    He, was... brachte er noch heraus und zielte dabei auf sie, dann aber stockte er und ließ die schwere Waffe zunächst sinken und dann fallen. Sie bewegte sich nicht, und sprach nicht ein Wort... er hingegen sackte wortlos zusammen und blieb dann reglos liegen.
    Nun hatten die übrigen Menschen es anscheinend mit zwei Gegnern zu tun, von deren Können sie eine eindrucksvolle Vorstellung erhalten hatten. Die Strassenräuber zogen es vor zu flüchten, als sie sich aufmachte, um weiterhin ganz wortlos zu Khelad zu gehen, der noch immer angriffsbereit war, selbst wenn ihn etwas getroffen hatte.

  13. #333
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    Mit schnellem Schritt ließ sich Lucis von seinem Suchzauber leiten. Er hatte den Ring aufgespürt, hatte sich regelrecht darin verfangen wie ein Wolf, der sich in seiner Beute verbissen hatte, und würde ihn nicht mehr loslassen.
    Seine Zielperson war nahe. Sie befand sich auf dem Marktplatz, bewegte sich nur langsam vorwärts. Gleich hatte er sie erreicht!
    Er kürzte ab, rannte durch die Seitengassen und von dort auf die Hauptstraße, die direkt ins Zentrum der Stadt führte. Nur noch wenige Schritte, er war seinem Ziel so nahe...
    Da verharrte er. Die Person, die den Ring trug, stand nur wenige Schritte vor ihm. Doch etwas war anders als beim letzten Mal, mit ihrer Aura stimmte etwas nicht, abgesehen davon hatte sie äußerlich keine Ähnlichkeit mit dem Mann, der ihn überfallen hatte, denn es handelte sich um eine Frau, eine Edelfrau vom Volke der Menschen, so viel war ersichtlich.
    Was war da vorgefallen? Handelte es sich um einen ganz besonders fiesen Täuschungszauber, der sogar die Aura seines Besitzer verzerren konnte? Nein... Diese Frau war definitiv nicht die Person, die er suchte. Der Ring hatte seinen Besitzer gewechselt!
    Enttäuschung kam in Lucis auf. Er war sich einfach zu sicher gewesen, sein Optimismus hatte ihn verblendet. Sonst war das nicht seine Art, doch in den letzten Wochen hatte er sich immer wieder dabei ertappt, auf welch naive Weise er an seine Suche heranging. Nun hatte er die Bestätigung dafür erhalten, dass er seine Hoffnungen zu hoch angesetzt hatte.
    Dennoch war das kein Grund, aufzugeben. Vielleicht wusste diese Frau tatsächlich mehr. Er würde ihr folgen, würde versuchen, sie zu Rede zu stellen und ihr zu entlocken, was sie über diesen Ring und seinen vorherigen Besitzer wusste. Hier auf dem Marktplatz ging das nur schlecht, doch er hatte Zeit.
    Da drehte sich die Fremde um und blickte genau in seine Richtung. Nein, sie blickte ihn an! Es begann zu regnen, doch die Frau schien sich nicht von der Stelle bewegen zu wollen, selbst als sich der Marktplatz allmählich zu leeren begann. Verdammt, sie schien ihn früher bemerkt zu haben, als ihm lieb gewesen war! Stahl sich da ein Lächeln über ihr Gesicht, hatte sie ihn gar erwartet? Er konnte sich dieses Eindrucks nicht erwehren...


    Lanarys erwachte, als schwere Regentropfen gegen ihre Fensterscheibe hämmerten und einen leisen, aber durchaus eindringlichen Ton erzeugten, genauer genommen eine Reihe von Tönen, die ihr unmissverständlich klar machten, dass sie nun endlich aufstehen sollte, jetzt, da fast Mittag war.
    Verschlafen streckte sich Lanarys, erhob sich etwas geistesabwesend von ihrem Bett und begann damit, sich fertig zu machen. Heute würde ihre Reise wohl weitergehen. Beste Aussichten, bei diesem Wetter. Doch so ein Frühjahrsregen hielt hier meistens nicht lange an.

  14. #334
    Meisterspieler Benutzerbild von Gutester
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    Hmm... kann mir egal sein wie ich hergekommen bin. Zeit für ein bisschen Ablenkung, dachte Serafin und verließ die Kneipe, in der er sich plötzlich wiederfand. Die Straßen von Tylenia wirkten normal wie immer. Niemand schien irgendetwas davon mitbekommen zu haben was dort unten in der Kanalisation oder in der heimischen Kathedrale geschehen war. Gut so, wenn die Einwohner wissen würden, dass in ihrem Untergrund ein Dämon sein Unwesen trieb oder das ein kaltblütiger Killer in der Stadt nach zwei Jugendlichen suchte. Wo er gerade dabei war, fiel Serafin ein dass Reaper womöglich immer noch in der Umgebung war. Und da er sowieso nichts zu tun hatte, wäre es vielleicht lustig, ihn zu suchen und ein bisschen zu ärgern. Staxx schien ja noch zu schlafen, also musste er ihn nicht extra abholen. So machte sich Serafin auf die Suche.

  15. #335
    Contractor Benutzerbild von Chrono Chrusader
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    Im Schankraum der Taverne verzog sich Shinara in eine möglichst unauffällige Ecke und beobachtete die anderen Gäste. Es war recht still, das Wetter schien sich auf die Gemüter niederzuschlagen. Leise erzählten sich die Leute Geschichten. Die Elfe hörte nicht hin. Es kümmerte sie schlichtweg nicht, was gerade aktuell war. Sie trieb einzig und allein ein Gedanke um. Kurz überlegte sie, ob sie die Spur des Mals wieder aufnehmen sollte, doch sie verwarf den Gedanken sofort wieder. Wenn die Zeit reif war, würde sie es wissen. Shinara machte es sich halbwegs bequem in ihrer Ecke und blätterte in dem Buch, das sie gefunden hatte. Es dauerte nicht lange, bis sie erkannte, was dort geschrieben stand. Nagah hatte erwähnt, dass ihre Wiedergeburt die Künste, die Desdemona ihn gelehrt hatte, in Schlangensprache niedergeschrieben hatte. Nach fünf Minuten verstaute sie das Buch jedoch wieder in der Tasche und zog erneut ihre Flöte hervor. Das Instrument, sein Klang, es faszinierte sie einfach. Sie hatte das Gefühl, diese eine Flöte schon seit Ewigkeiten bei sich zu tragen. Wieder blitzten Erinnerungen in ihrem Geist auf. Die Elfe setzet die Flöte an ihre Lippen und spielte eine traurige, melancholische Weise, passend zum heftigen Regen, der scheinbar im Takt zu ihrem Spiel an die Fenster trommelte. Die Gäste starrten Shinara an, es war ihr jedoch vollkommen egal. Das Spielen lenkte sie ein wenig ab, schaffte Zerstreuung. Wieder zu leben, war immer noch ein seltsames Gefühl.

  16. #336
    Heavenly Wind
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    {Tylenia, Marktplatz}
    Das Orakel hatte Recht gehabt, sie war zufrieden. Der Regen störte Sashka nicht, die Tropfen perlten an ihren Haaren ab, ebenso an ihrer Kleidung und der Haut, wie an einem Lotusblatt, ohne sie zu berühren. Etwas schien Aganor zu stören - anscheinend hatte er jemand anderes erwartet und sie mußte keine Telepathin sein, um sein Unbehagen quer über den Markt zu spüren. Es lag nicht in ihrem Interesse ihn anzugreifen, lebend war er derzeit wertvoller. So machte sie eine Geste, eine simple Handbewegung, die in Richtung einer Gasse wies. Wenn der Mann reden wollte, würden sie reden. Andernfalls... fliehen konnte er nicht mehr.

    {Umland von Aurania}
    Sie stand bei Khelad. Der Zwerg war getroffen worden, hielt aber seine Axt weiterhin kampfbereit erhoben, unsicher, ob er Freund oder Feind vor sich hatte. Schließlich hatte er bestenfalls aus dem Augenwinkel sehen können, wie sie den Armbrustschützen niedergestreckt und ihn damit vor einem Treffer in den Rücken geschützt hatte. Und da sie bis zu dem Zeitpunkt nicht ein Wort gesagt hatte, konnte er auch nicht wissen, wer ihm da unverhofft zur Seite stand. Die Robe ließ jedenfalls einen Feldscher oder Wanderheiler vermuten.

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