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Thema: Kurzgeschichte

  1. #1
    80's Skinhead Benutzerbild von ravendust
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    Aug 06
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    NRW
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    Kurzgeschichte

    Hi,
    ich hab mal ne kurzgeschichte geschrieben und würd mich über nen paar kritiken freuen.
    würd mich freuen wenns einer lesen würd

    gruß, ravendust


    //ich hab das ganze jetzt auch wahlweise als PDF angeboten (Komplett)

    S.T.A.L.K.E.R. - Shadow of Chernobyl

    A Loner's Life


    Kapitel 1

    Ich rollte meinen Schlafsack zusammen. Es hatte die ganze Nacht über geregnet. Das übliche Wetter. Die Hoffnung das die Sonne mal für einen Tag durch schien hatte ich schon aufgegeben. Die meiste Zeit war der Himmel überseet von dunkelgrauen Wolken die einem schon fast Angst machten.
    Die letzte Nacht verbrachte ich wie gewöhnlich in einem Autowrack ein paar Kilometer entfernt von einer Straße. Es war das einzige Autowrack was noch einem Auto ähnelte und nicht vollständig mit Einschusslöchern überseht war oder nach Tierkadavern stank, aber vor allen Dingen hatte es ein Dach – was man von den meisten Wracks dieser Gegend nicht behaupten kann.

    Es herrschte Krieg. Dreckiger, Kalter Krieg. In den falschen Gebieten schoss man auf nahezu alles und jeden was sich bewegte.
    Die zwei größten nennenswerten Fraktionen dieser Gegend hier sind wohl das Militär, welches ohne Konsequenzen versucht die Überhand zu gewinnen und die Anarchisten. Die Anarchisten nennen sich selbst "Die Beschützer der freien Welt", allerdings heuern sie ein Großteil ihrer Zeit nur Leute an und liefern sich des öfteren kleine Schießereien mit umher streifenden Diebesbanden oder dem Militär – meistens erfolgreich. Niemand weiß wie viele Anhänger unsere "Beschützer" wirklich haben, daher traut sich nie wirklich jemand an sie ran.. Ansonsten gab es immer wieder kleinere Gruppierungen von Stalkern die versuchten Leute zu gewinnen. Solche werden aber ziemlich schnell von der Ortsansässigen Fraktion beseitigt um sicher zu gehen.. Oder aus Spaß am töten.
    Das ist einer der vielen Gründen warum ich mich alleine herum treibe.

    Nachdem ich meine Sachen verstaut hatte wagte ich ein paar vorsichtige Blicke aus meinem Versteck, schließlich wollte ich nicht das jemand meinen kostbaren Schlafplatz entdeckt. Ich stieg aus dem Auto und mir wurde sofort klar das der Boden mehr als nur matschig war. Mitten in der Nacht versuchte ich mit ein paar Sträuchern, Ästen und was sonst noch hier herum lag mein Versteck unkenntlich zu machen. Mich wunderte es sowieso das noch niemand hier mal vorbei geschaut hat.

    Ich habe nun mehr als eine halbe Stunde gebraucht habe mein Schlafplatz vor den Augen der anderen zu verstecken, was aber sowieso nur eine Frage der Zeit bis der nächste Sturm wieder alles aufwirbeln würde. Aber das konnte ich im Moment auch nicht ändern.
    Inmitten der Nacht machte ich mich endlich auf den Weg in die nächst größere Stadt um einen Trader zu finden um endlich meinen Müll loszuwerden. Bei meinem letzten Job hab ich erfahren das der Trader dort ziemlich leicht übers Ohr zu hauen sein kann, und ausserdem mangelt es mir an Munition. In meiner Tasche befinden sich höchstens noch zwei Magazine für meine Pistole. Eine Fort12. Nicht gerade geeignet für längere Entfernungen aber dafür ist sie für kürzere Entfernungen umso zuverlässig. Mein Gewehr, eine AK47 mit Ladehemmungen, daher nicht sehr zuverlässig.

    Ich lief immer abseits der Straße, es war einfach viel zu gefährlich mitten auf der Straße zu laufen, da spielt es auch keine große Rolle ob Tag oder Nacht. Die Blutlachen der toten Stalker bestätigen das jedoch nicht wenig von ihnen bereitete ich selbst ein Ende. An meinen Stiefeln war mittlerweile soviel Schmutz, Matsch und Blut so dass das damals frisch polierte schwarze Leder nicht einmal mehr durch schien. Doch das hinderte mich keineswegs daran weiter zugehen, geputzt hab ich sie schon seit Ewigkeiten nicht mehr, ich hatte größere Sorgen. Wie zum Beispiel mal wieder einen Auftrag zu erhalten. Mein PDA war seit Wochen still, in fast jede Bar die ich ging hing ich Stellenanzeigen auf, doch nur all zu selten bekam ich einen Auftrag der nicht entweder nach einer Falle, oder nach einer unverschämten Abzocke aussieht.
    An die letzte warme Mahlzeit kann ich mir gar nicht mehr erinnern. Essen tue ich zur Zeit wenig, die abgelaufenen Rationen die die Soldaten des Militärs wegschmeißen. Neue, frische Nahrung könnte ich mir zur Zeit nicht leisten. Nachdem mein Gewehr den Geist aufgegeben hat stecke ich ziemlich in der Klemme und alles läuft nicht so wie es soll.

    Nach ein paar ruhigen Kilometern nahm ich hinter einem Umgefallenem Baum eine kurze Pause. Ich legte mein Rucksack ab und setze mich auf einen großen flachen Stein. Der Regen tropfte auf meine dunkelbraune Kapuze als ich weiter vor raus blickte. Die nasse Ration schmeckte nach einer Mischung aus Karotten und Lachs, wenn es nach der Beschreibung geht soll es aber nach "Feinstem Rinderfilet mit Pilzsauce" schmecken. Das Verfallsdatum war nicht einmal abgelaufen trotzdem hat es jemand weggeworfen.. Jetzt weiß ich warum.
    Ich würgte diese eklige Ration - die ich wegen des starken Regens nicht einmal aufwärmen konnte - runter und wollte meinen Rucksack aufschnallen um weiter zu ziehen, als ich aus gut 100 Metern Entfernung ein paar Stimmen hörte. Ich bedeckte den Rucksack mit etwas blättern und lag ihn unter den Baum,für den Fall das ich schnell flüchten müsse. Das sollte - um mein Gespräch aus der Ferne nicht zu entdecken – reichen. Die Stimmen wurden klarer und lauter, sehen konnte ich nur zwei aber hören konnte ich deutlich mehr, an die 10 müssen es gewesen sein. Die Zwei die ich gesehen habe kamen direkt in meine Richtung gelaufen. Ich trat mit meinem Fuß noch ein bisschen Erde und Blätter auf meinen Rucksack, band meine Kapuze zu und kroch im Schutze der Nacht auf die andere Seite des Baumes. Der Gestank von toten Ratten und Hunden die vom Fall des Baumes erschlagen wurden und vor sich hin verwesten war Übel erregend, aber was hatte ich schon für eine Wahl...
    Kapitel 2

    Ich sah ihre frisch polierten Stiefel so dicht neben meinem Gesicht stampfen, dass mir der Dreck, den sie dadurch aufwirbelten, ins Gesicht geschleudert wurde. Das einzig Verständliche aus dem Gemurmel der Zwei waren Flüche der untersten Art. Die zwei beschimpften sich gegenseitig auf eine Art, die man nur selten zu hören bekommt.

    Aus der Ferne konnte man laute Schreie hören, bei denen man allein durchs Hören den Schmerz spüren konnte. Im Sekundentakt hörte man die Gewehrsalven - es klang schon fast nach einem kleinen Krieg, der wie aus dem Nichts begann. Man konnte genau hören, wie sich die einzelnen Schüsse ins Fleisch ihrer Gegner bohrten. Immer kurz gefolgt von kurzen, lauten, aber vor allem hasserfüllten Schreien.

    Doch das kümmerte die Zwei Deserteure nicht. "Ihr werdet noch viel Freude haben" dachte ich mir mit einem breiten Grinsen im Gesicht, als sie nichts ahnend in das ihnen vorraus liegende Minenfeld rannten. Feiglinge. Typische Amateure. Ich konnte solche Menschen nicht ausstehen. Am liebsten hätte ich sie, mit zwei sauber gezielten Schüssen aus meiner Fort, aus ihrem erbärmlichen Leben befördert. Doch die Gefahr, das Feuer auf mich zu legen wäre mit einem kaputten Gewehr und nur zwei Pistolenmagazinen nicht sehr ratsam gewesen. Außerdem nahmen mir die Minen, in die diese Anfänger in ein paar Minuten sowieso laufen würden, diese Arbeit sehr leicht ab. Der komplette westliche Abschnitt dieser Zone war vermient. Selbst der unerfahrenste Stalker wusste das.

    Die Situation beruhigte sich ziemlich schnell. Wie auf Kommando stoppte die Schießerei. So etwas hatte ich in 4 ½ Jahren, die ich nun schon in der Zone verbracht habe, noch nicht erlebt.
    Ich wagte, langsam aber sicher, ein paar flüchtige Blicke und kroch dann aus dem Baum, unter dem ich lag, hervor. Ich schüttelte mir den Dreck von meiner Jacke und meiner Hose, dann ging ich zu meinem Rucksack. Mit meinen Händen wischte ich den Matsch von meinem grünen Flecktarn Rucksack und warf ihn auf die linke Schulter. Es juckte mir schon förmlich unter den Fingernägeln, die Leichen zu suchen. Wenn es eine derartige Schießerei gab, war entweder ein Haufen Geld oder ein seltenes Artefakt im Spiel. Beides wäre mir mehr als Recht gewesen im Moment. Nach ein paar Schritten stellte ich mich unter den nächst gelegenen Baum und knöpfte meine Weste auf. Mein Feldstecher war noch sehr gut in Schuss – im Vergleich zu vielen anderen in der Zone. Das integrierte Nachtsichtgerät machte es perfekt. Ich schaute damit in die ungefähre Richtung, aus der die Schießerei zu schienen kam. Ich konnte nicht einen einzigen Verwundeten, nicht einmal Waffen oder Leichen sehen. Es schien, als wäre das alles nie passiert – oder als ob jemand hier gründlich, und vor allem verdammt schnell, "aufgeräumt" hätte. Anders könnte ich es meinem Verstand nicht erklären. Mit einem klicken auf einem Knopf an der Seite schaltete ich das Nachtsichtgerät aus. Stirnrunzelnd verstaute ich den Feldstecher in meiner rechten Brusttasche. Danach knöpfte ich meine Weste wieder bis zum obersten Knopf zu. Ich markierte die Stelle auf der Landkarte in meinem PDA. Eventuell würde ich mir diese Stelle nochmal bei Tageslicht genauer anschauen.
    Misstrauisch machte ich mich auf den Weg. Zur Sicherheit griff ich in meinen rechte Halfter, in der sich meine Fort12 befand. Ein kurzer Blick ins Magazin genügte. 12 Schuss - Sie war voll geladen.

    Inzwischen weit hinter mir, erhellten zwei Explosionen diese dunkle Nacht. Zeitgleich mit ihren Todesschreien konnte man ein Dutzend Raben hören, die krächzend vor Schreck aus ihren Nestern in Richtung Himmel flogen. "Lächerliche Amateure. Geschieht ihnen Recht" murmelte ich mit einem Grinsen auf meinem Gesicht vor mich hin. Kopfschüttelnd und mit meiner Fort um meinem Zeigefinger kreisend ging ich weiter. Immer wieder zurückblickend auf dieses "Massaker", was mir wohl noch lange im Gedächtnis bleiben würde.
    Es waren nur noch ein paar Hundert Meter bis zur Stadtgrenze...
    Kapitel 3

    Ich konnte es kaum fassen, doch nachdem es nun eine komplette Woche durch geregnet hatte nahm der Regen langsam ab, bis er schließlich ganz aufhörte. Die Sonne war immer noch gefangen von den dunkelgrauen Wolken, die sich fast über die komplette Zone ausbreiteten. Ich setzte mich für einen Moment lang auf meinen Rucksack und genoss die atemberaubende Stille. Wer weiß wie lange sie anhalten würde. Ich nahm meine Kapuze ab und öffnete meine Jacke bis zur Mitte. Mein Magen knurrte und ich durchsuchte meine Sachen nach diesem Riegel, den ich vor ein paar Tagen mal gefunden hatte. Bei diesem Wetter hätte ich mir am liebsten eine deftige Bohnensuppe über einem Feuer warm gemacht, doch so groß war mein Hunger nun auch wieder nicht. "Verdammt!" seufzte ich vor mich hin. Ich konnte den Riegel nirgends finden, doch die Stimmung war einfach zu schön um sich jetzt übers Essen zu ärgern. Mir ging vieles durch den Kopf während ich hier saß. Ich musste an früher denken, bevor ich hier her kam. Das tat ich oft bei schönem Wetter und machte mir den Aufenthalt in der Zone erträglicher.
    Zu wissen, dass man nicht mehr zurück kann, selbst wenn man wollte.
    Die Totenstille, die zur Zeit herrschte ließ mich für einige Zeit lang träumen. Ich schloss meine Augen und vergaß die Zone und ihre Bewohner für wenige Momente...
    Nach einer kurzen Ruhepause wischte ich mir die Träne aus dem Auge und stand auf, um sofort weiter zu gehen. Bei dem gutem Wetter käme ich schneller voran als im ständigen Regen. Meine Jacke knöpfte ich wieder bis oben hin zu und meine Fort verstaute ich im Halfter, der sich mit einem leisen Klicken verschließen ließ.

    Die letzten 500 Meter vor den Stadtgrenzen gefielen mir immer noch am besten. Man konnte normalerweise mit ruhigem Gewissen auf den neu betonierten Straßen gehen. Angst vor Hinterhalten brauchte man hier nicht haben. Minen wurden ebenfalls nur bei Gefahr aktiviert. Diese Stadt – welche eigentlich eher an eine aneinander Reihung von Militär-Zelten und Ruinen bestand – war in neutralem Gebiet. Hieß soviel wie: Wer den Bürgermeister zuerst um Schutzgeld erpresste konnte sich Eigentümer nennen. Bei so einer unbedeutenden kleinen Stadt hatte das aber keinen sichtlichen Vorteil.
    Heckenschützen auf Türmen, Dächern und hinter Sandsäcken stehend waren aber schon Standard. Eine Stadt nicht verteidigen zu lassen wäre gefundene Beute für Banditengruppen. Zum größten Teil standen dort maskierte Söldner in grünen Uniformen. Keine Erfahrung im Leben in der Zone oder an der Waffe, für was sollte man sie also auch sonst einsetzen? Qualifizierte Stalker wären für solche Posten einfach unbezahlbar, wären aber vor allen Dingen Verschwendung gewesen. Meine AK47 hing mit einem Schultergurt auf meiner linken Schulter. Mit beiden Händen in den Taschen ging ich auf das Haupttor zu, als sich in der Morgendämmerung Feuerstöße aus den Gewehren der Söldner lösten. Schon aus Reflex griff ich zur AK47 und presste sie gegen meine rechte Schulter um über Kimme und Korn zu zielen. Mein Finger löste sich in solch einer Situation nie vom Abzug. Ich sprang ich ins nächstgelegene Gebüsch und erst jetzt wurde mir klar, dass die Söldner nur auf ein Rudel wilder Hunde schossen, die sich gut 100 Meter von der Stadtgrenze entfernt hielten und nicht einmal eine Gefahr darstellten.
    Erleichtert und zugleich ein wenig geschockt begriff ich das meine AK überhaupt nicht mehr funktionierte. Zu meinem Vorteil schien es aber so, das mich die Söldner noch nicht einmal bemerkten. Ich stieß meine Ak47 in den Boden und stützte mich an ihr auf. Sie ließen die Hunde am leben und erfreuten sich an ihren Schmerzen und zuckenden Körperteilen. Ich warf meine AK über meine linke Schulter und ging mit gesenktem Kopf Richtung Haupttor.
    Die Stimmung änderte sich schlagartig als ich am Tor ankam. Einer der Söldner der gerade noch Herzhaft über einen verstorbenen Hund lachte, kam mit großen Schritten auf mich zugelaufen bis er beängstigend nahe vor mir Stand. "Halt! Was willst du hier Stalker?". Sein Atem stank nach Alkohol, er machte aber keinen betrunkenen Eindruck auf mich. "Ich will mich nur ein bisschen ausruhen und ein paar Sachen loswerden. Sonst nichts." Er hob sein Kinn ein bisschen und riss mir meine schwarze Mütze vom Kopf, dann kniff er seine Augen zusammen und schaute mich Misstrauisch an. Mittlerweile haben sich auch die restlichen Söldner um mich herum gesammelt. Sie schienen entweder nicht oft oder nicht gerne Besuch von Fremden zu bekommen. Ohne mit den Augen von mir zu weichen gab er mit einer Handbewegung einem, ihm anscheinend untergeordnetem, Söldner den Befehl das Tor zu öffnen. Mir kam das alles ein wenig komisch vor. Doch er drückte mir meine Mütze in die Hand und riet mir: "Mach hier ja keinen Unsinn, verstanden?". Ich nickte nur und ging ein paar Schritte nach vorn bis mich eine Hand am linken Arm fest hielt. "Hey hör zu Stalker. Du machst einen Vernünftigen Eindruck. Weißt du," er fing an zu flüstern, "die meisten die hier hin kommen sind dreckige Diebe, die uns nach Strich und Faden ausnehmen.". Ich sah ihn fragend an. "Ich kann dir leider keine Unsummen von Geld versprechen.", er zog nervös die Augenbrauen nach oben und biss sich auf die Unterlippe. "Major, gibt’s irgendwelche Probleme?!" schrie ein unsicheren Söldner von der anderen Seite des Tors. "Wenn du dennoch Interesse hast komm doch nachher einfach mal vorbei, Ok? Dann klären wir alles weitere." Er dreht sich um, warf sein LR300 Gewehr über seine rechte Schulter und begab sich wieder in Richtung Haupttor. Unsicher strich er sich mit der linken Hand durch sein verfilztes Haar. Er drehte sich noch einmal um, "Bevor ich's vergesse Stalker. Am Ende der Straße befindet sich eine Kneipe, die müssten noch ein Bett für dich frei haben. Wenn du noch etwas brauchst, sag einfach Major Zachorov schickt dich. Der Rest sollte sich dann von selbst regeln." Zuverlässig zwinkerte er mir zu und ging wieder zurück an seinen Posten. Mit einer weiteren Handbewegung rannte ein Söldner in das kleine Wachhaus, dass neben dem Tor stand. Wenige Sekunden später fing das Tor an sich zu schließen. Bis es vollständig mit einem schallenden Knall schloss.
    Über das Jobangebot brauchte ich nicht lange nachzudenken. Dazu kam das diese Söldner nicht so unerfahren schienen wie es zuerst den Eindruck machte.
    Die ansässigen Stalker sahen mich mit abstoßenden Blicken, an als versuchten sie mich damit aus dieser Stadt zu vertreiben. Ich verhielt mich ruhig und hielt Ausschau nach dieser Kneipe die der Major erwähnte. An dem beschriebenem Haus war weder ein Schild, noch sonst irgendeine Kennzeichnung. Nach mehrmaligem Umschauen konnte ich kein anderes Haus finden was einer Kneipe ähneln würde. Es roch von draußen schon nach Abfall, Schweiß und Alkohol. Hier war ich richtig.

    Als ich in die Kneipe ging, ignorierte mich jeder, bis auf ein paar melancholisch gestimmte Trinker. Wobei ich nicht ganz deuten konnte ob sie mich anschauten oder einfach ins Nichts vor ihnen starrten. Ich ging auf den Wirt zu und setzte mich auf einen Hocker. "Du bist neu hier, oder? Naja ist mir auch ganz egal.. Was willst du trinken?" "Im Moment nichts, danke." Um ehrlich zu sein hatte ich sogar einen unheimlichen Durst, aber ich würde das Wasser nahe des Atomkraftwerks bevorzugen, als aus einem Glas von diesem Schuppen. "Was willst du dann hier?" "Major Zachorov schickt mich. Ich suche ein Bett und jemand der meine AK47 repariert". Es drang nur ein starkes seufzen aus ihm heraus und bot mich hinter die Theke.. "Geh einfach die Treppe runter und dann links. Schließ besser die Tür. Schließe sie gut! Dein Gewehr kannst du hier oben lassen." Seinem Tonfall und seiner Körperhaltung nach zu urteilen klang er nicht gerade begeistert. Ich wollte ihn noch darauf hinweisen was an meiner AK47 nicht funktionierte, doch er schien nicht sehr interessiert zu sein. Ich legte mein Gewehr auf die Theke und ging langsam die Stufen Richtung Keller hinunter, von oben hörte ich noch die Thresenschranke zuklappen durch die ich kam. Ich hielt mich links, wie es mir der Wirt riet, und Nach gut 5 Metern kam eine ungeheure Stahltür. Sie war mindestens 15cm dick und mit Dellen, Kratzern und Blut an der Aussenseite übersät. Das gab mir alles kein besonders ruhiges Gefühl. Das Licht in meinem Zimmer brannte schon. Mit einem Ruck schloss ich die Tür und verriegelte sie mit allen Schlössern die an ihr angebracht waren. Das Zimmer sah gepflegt aus, die Schränke waren alle nicht beschädigt und mit Büchern voll gestopft. In einem Schrank direkt neben einem alten Bett verstaute ich meinen Rucksack. Es war nicht wirklich notwendig, doch es machte die ganze Bunkeratmosphäre etwas heimischer. Obwohl ich gar nicht müde war, schlief ich mit gekreuzten Armen hinter meinem Kopf ein...
    Kapitel 4

    Meine Augen sprangen schlagartig auf, als es wie wild an der Stahltür hämmerte. Das grelle Licht brannte in meinen Augen. Bei jedem weiteren Hämmern flackerte das Licht in meinem Zimmer und gönnte meinen Augen eine kleine Erholung. Noch bevor ich aufstand zog ich meine Fort aus dem Halfter und entsicherte sie. Ein lauter qualvoller Schrei drang durch die dicke Stahltür, doch es hörte nicht auf zu hämmern. Langsam machte mich die Situation nervös, als sich das Hämmern häufte. In etwa so, als wenn etwas gegen die Tür springen würde. Ich stand auf und ging ein paar Schritte auf die Tür zu. Nach einem weiteren Hämmern setze das Licht komplett aus und ich blieb sofort stehen. Ruckartig griff ich mir mit meiner rechten Hand an den Kopf. "Wo ist-.. Mist!", meine Kopflampe ließ ich immer in meinem Rucksack, da ich mich inzwischen, in der Zone so gut wie blind bewegen konnte. Da das Licht ausfiel und es unmöglich war auch nur irgendwas zu sehen, standen die Chancen schlecht die Lampe in meinem Gepäck zu finden. Mir blieb also nichts anderes übrig, als zu warten, und bei dem ständigen Gehämmer, was zwischenzeitlich durch Schreie unterbrochen wurde, abzuwarten. Das ganze war mir unheimlich, doch die dicke Stahltür schien einiges auszuhalten, so setze ich mich auf den Boden, senkte den Kopf und wartete. Langsam fing der Putz an sich von der Decke zu lösen, welcher mir in den Nacken rieselte und ein unangenehmes Kratzen hervor ruf. "JETZT NIKOLAJ!" schrie eine dumpfe Stimme, sofort gefolgt von zwei Gewehrsalven die nur so durch die Gänge pfeiften. Ich stand auf, doch warum war mir nicht bewusst, sehen konnte ich auch dann nichts. Doch einfach nur herum zu sitzen passte mir genauso wenig.
    Passend zu dem Klicken ihrer leeren Magazine ertönte ein Schrei, der mehr nach Erlösung als nach Schmerz klang. Man muss ihn durch die komplette Stadt gehört haben. "Einer mehr für die Liste, Nikolaj. Der hier geht auf deine Kappe, so langsam holst du mich noch ein. Ich geh und schmeiß' mal den Generator an. Das blöde Vieh hat mal wieder meine Leitungen durchtrennt." "Ist gut. Ich weck in der Zeit mal unseren Gast." Er klopfte mehrere Male gegen die Tür, "Aufstehen Stalker. Frühstück ist angerichtet." Man konnte nur noch ein Lachen hören. Das Licht spring mit einem starken Flackern wieder an, misstrauisch schaute ich mich im Zimmer um, obwohl ich genau wusste das sich hier nichts verändert hatte. Mit ruhigem Gewissen schloss ich die unzähligen Schlösser auf, um die Tür zu öffnen. Jetzt weiß ich wieso mir der Wirt riet, hier alles gut abzuschließen. Die Tür ging nach innen auf, als ich das freundliche Gesicht des Majors zu Gesicht bekam, der mir mit seiner Lampe ins Gesicht leuchtete. "Guten Morgen Stalker, gut geschlafen?" fragte er mich mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Ich warf einen kurzen Blick zu Boden und sah ein mit Tentakeln besetztes Gesicht. "Ja, zumindest solange bis euer Freund mich geweckt hat. Wieso laufen hier mitten in der Stadt Bloodsucker herum?" antwortete ich ihm. Nach Major Zachorov's Mimik nach zu urteilen war er froh das er mir nicht erklären musste was ein Bloodsucker war. "Glaub mir Stalker, wenn wir das wüssten hätten wir ein Problem weniger. Jetzt komm, oben gibt’s Kaffee." Ohne auf mich zu warten lief der Major mit großen Schritten die Treppen hoch. Ich holte nur noch mein Gepäck aus dem Schränkchen, dann folgte ich ihm.
    "Morgen Stalker. Kaffee?" begrüßte mich der Wirt, während er dem Major eine dampfende schwarze Brühe hinstellte. "Hier Nikolaj." Doch obwohl mir der Anblick der Tassen nicht viel besser gefiel als der der Gläser, nahm ich eine Tasse Kaffee und setze mich dazu. Immerhin hatten die zwei mir gerade mein Leben gerettet. Auf so kurzer Entfernung hätte ich auch mit meiner AK47 nicht viel anrichten können. Gegen einen Bloodsucker zumindest nicht. Ich trank ein paar Schluck dieser widerlichen schwarzen Brühe. Sie schmeckte nicht besser als es in der Kneipe hier aussah. Der Major, der Wirt und ich waren zu dieser frühen Stunde die einzigen hier. "Hier Stalker, deine AK. Funktioniert wieder einwandfrei. Ich hab noch die Federn ein bisschen stärker gespannt, jetzt knallst du deinen Feinden noch ein bisschen schneller die Kugeln um die Ohren." Ich war erstaunt wie sauber sie hergerichtet war, fast wie frisch gegossen aus der Fabrik. Ich war sichtlich begeistert und hing sie wie üblich über meine linke Schulter. Für so ein Tune-Up hätte man bei anderen Tradern mehrere Tausend Rubel zahlen müssen. "Vielen Dank, das war wirklich Großzügig. Ich hab meinen Rucksack voller Munition, Artefakten, Werkzeug und ein paar Medikits. Nehmt euch was ihr braucht. Ich schulde euch was." "Lass bleiben, Stalker. Siehst du das Gebäude da drüben?" Er deutete auf die andere Straßenseite, auf ein ziemlich verfallenes Haus. "Da drin findest du einen Trader. Verkauf deine Sachen lieber bei ihm. Du siehst aus als ob du's nötig hast." Ich konnte nicht ganz deuten ob dies als Scherz oder Beleidigung aufzufassen war. Er wandte sich ab und begann einige Gläser und Tassen zu reinigen. Ich würgte den Rest des schwarzen Wassers runter und legte dem Wirt ein paar Hundert Rubel auf den Thresen und stand auf. Der Major war die Zeit über ruhig geblieben und trank seinen Kaffee, er wollte unser Gespräch anscheinend nicht unterbrechen. "Hey Stalker, gegen Mittag wollen wir ein Banditen Lager, ein paar Kilometer von hier ausnehmen. Würd' mich freuen dich in meinen Reihen zu haben." Er schaute nur in seine Tasse Kaffee, ohne mich eines Blickes zu würdigen. Ohne eine Antwort verließ ich die Kneipe, ich konnte mir denken das er meine Antwort schon kennen würde.
    Die Sonne war schon aufgegangen und warf lange Schatten auf die Straßen. Ich wusste nicht wann ich zuletzt so einen schönen Sonnenaufgang zu Gesicht bekommen hatte. Der Gestank der Kneipe verging und ich genoss den Geruch des feuchten Grases. Der Gang durchs noch zum Teil nasse Gras, reinigte meine Stiefel ein bisschen und wischte den getrockneten Schlamm ein wenig ab. Die Tür des Traders hatte einen kleinen Schlitz in Augenhöhe, doch die Tür ließ sich einfach öffnen. Als ich eintrat sah ich einen langen Gang vor mir, überrall standen Schränke, Spinde und sonstige Möbel in denen man seine Sachen verstauen könnte. Am Ende des Ganges befand sich ein Schreibtisch mit einem großen Ledersessel dahinter und einem kleines Stuhl davor. Allerdings war kein Trader zu sehen. Der komplette Raum stank nach Zigarrenqualm, rechts neben dem Schreibtisch befand sich eine Tür und links ging eine schmale Treppe nach oben.
    Ich rüttelte leise an ein paar Schränken, doch zu meinem Pech waren sie alle fest verschlossen. Als ich eine Toilettenspühlung hörte, schloss ich die Tür hinter mir und ging weiter zum Ende des Raumes. Die rechte Tür ging auf und ein alter Mann mit Krücken und einem fehlendem linken Bein kam durch die Tür gelaufen. Er sah mich nicht einmal an und setzte sich in seine großen schwarzen Ledersessel. Die Krücken stellte er rechts von sich an die weiße Wand. Seine verrauchte Stimme klang durch den Raum, "Was brauchst du Fremder? Ich hab nicht viel Zeit." Ich schnürte meinen Rucksack auf und legte ihn auf den Tisch, saß mich hin und machte es mir auf dem Stuhl gemütlich. "Was kriege ich denn dafür?" Geduldig und in aller Ruhe schaute er sich alles an. Er muss verdammt viel Zeit gehabt haben. Sein Gesichtsausdruck war alles andere als begeistert, "Das ist doch alles Schrott! Wem soll ich das denn verkaufen?". Davon ließ ich mich nicht einschüchtern, dass sagte jeder Trader. Selbst wenn sie einen Goldbarren vorgelegt bekommen würden. "Ich gebe dir 4.000 Rubel. Für alles. Die Artefakte sind ganz ok, lassen sich aber schwer verkaufen." Ich stand aus meinem Stuhl auf und stütze meine Arme auf seinen Schreibtisch, "Hör zu alter Mann, allein dieses Artefakt ist mehr Wert als dein erbärmliches Leben." Ich zeigte ihm ein Artefakt, was ich schon seit Ewigkeiten mit mir herum trug und was wirklich schwer zu verkaufen war, da niemand wusste was es für Eigenschaften hatte. Doch ich riskierte einst mein Leben dafür. Der Trader schien nicht viel Ahnung von Artefakten zu haben und glaubte mir. "Nun gut. Ich gebe dir 2.500R für das Artefakt. Für den Rest kann ich dir aber nicht viel geben. Vielleicht 2.000R – 3.000R." - "2.500R und drei 7,62x39mm Magazine." Der alte Trader spürte das er keine andere Wahl hatte als mir zuzustimmen. Meine Standard Ausrüstung behielt ich natürlich.
    Mit einem Haufen Geld, einem leeren Rucksack und genügend Munition verließ ich das schäbige Haus. Von links kam ein altes Militär Fahrzeug um die Kurve gefahren, mit einer handvoll Söldner auf der Ladefläche. Einer von ihnen, Major Zachorov. Der Wagen hielt genau vor mir, "Spring auf Stalker, wir wollen los. Die Banditen warten nicht auf uns." Ich griff seine Hand, die er nach mir ausstreckte und mit einem Satz zog er mich auf die Ladefläche des Trucks. Ich lud noch ein Magazin in meine AK47, dann rollte der Truck los...
    Kapitel 5
    Als ich auf der kalten Ladefläche saß, begann ich über die anstehende Mission nachzudenken. Der Major hielt inne und erzählte mir kein Wort. Niemand sagte irgendetwas. Alle saßen sie da und starrten ihre Gewehre an, manche sprachen Gebete und hofften auf eine gesunde Heimkehr. Meine einzige Hoffnung war, dass diese Söldner einen Plan hatten und die Banditen nicht unterschätzen würden. Ich überprüfte noch einmal meine AK47, schließlich musste ich ihr, in wenigen Minuten, blind mein Leben anvertrauen. Zu meinem Glück war sie in bester Verfassung. Die Arbeit des Wirts faszinierte mich immer noch. Ruckartig blieb der Truck stehen und riss mich aus meinen Gedanken. Major Zachorov stand auf und hielt sich mit einer Hand an einer Stange fest, die über der Ladefläche angebracht war.


    "So Männer, wir sind fast angekommen, nur noch ein paar Minuten Fußmarsch. Ich möchte das ihr eure Gewehre nachladet und den Zustand kontrolliert. Ihr kennt das Spiel ja mittlerweile."
    Der Major sprang als erster raus, dann folgten ihm nach und nach ein Söldner nach dem anderen, wir waren zu fünft. Ich sprang als letzter ab und schnallte mein Gewehr um. Mit zwei leichten Schlägen auf die Beifahrertür des Truck signalisierte der Major dem Fahrer das er abfahren konnte.

    Wir gingen noch ein paar Kilometer, dann führte uns der Major hinter einen kleinen Hügel. Er deutete auf ein Lagerfeuer mit ungefähr 20 Banditen darum, die schon zum Mittag mit dem trinken anfingen. Im Hintergrund sah man noch einen Bauwagen, der von einem schlafendem Banditen bewacht wurde. Vor dem Lagerfeuer lagen noch dutzende Schlafsäcke, Kissen und Decken. Umrandet war das ganze Lager mit Zäunen und dicken Zementblöcken die ein rechteckiges Loch in er Mitte besaßen, um in Gefahrensituationen von der Deckung aus zu schießen. Wir hatten allerdings freie Sicht auf das Lager.

    Während die Banditen in Ruhe ihren Vodka runter spülten, gingen wir in die Hocke und kontrollierten ein letztes Mal unsere Waffen. Die Geräusche der Waffen füllten die Stille, die uns umgab. Von der Ferne aus konnte man die Banditen lachen hören. Ich schaute zum Himmel hinauf, es war immer noch klares Wetter und keine einzige dunkle Wolke in Sicht. Meine schwarze Wollmütze zog ich über meinem Kopf und nahm meine AK47 in die rechte Hand. Major Zachorov erklärte uns die Mission. "Also Männer, es sind circa zwei Dutzend Banditen dort drüben, wahrscheinlich auch noch angetrunken. Unser Ziel ist eine Kiste im Bauwagen. Da dies das einzige Camp im Umkreis von 10 Kilometern ist, gehe ich davon aus, das dort in der Kiste, ihre Beute drin liegt, die sie in den letzten Tagen in den umgebenden Dörfern und Lagern erbeutet haben. Sobald unser Neuzugang den Startschuss gibt, schießt ihr auf alles was sich dort drüben bewegt. Sie sind deutlich in der Überzahl, also enttäuscht mich nicht." Wie ein eingespieltes Team legten sich die Söldner, in Abständen mehrerer Meter, hinter den Hügel und pressten ihre Gewehre an ihre Schultern. Ich ging einen Schritt zurück und kniete mich hin. Für den ersten Schuss musste ich flexibler Zielen können als die anderen. Ich nahm meine AK und suchte mir ein passendes Opfer aus. Das Camp lag ungefähr 150 Meter entfernt. Mein Herz pochte so stark das ich es in meinen Ohren spürte. Meine Endscheidung war gefallen. Ich schloss mein linkes Auge und gab den ersten Schuss. Die Hülse flog zur rechten Seite aus meinem Gewehr. Mein Opfer wollte gerade aufstehen, als die Kugel ihr Ziel erreichte. Sie durchbohrte seinen Schädel und bahnte sich ihren Weg durch seinen Kopf. Das heraus strömende Blut verpasste dem Baumwagen hinter ihm einen neuen Anstrich. Es verlief für mich alles wie in Zeitlupe, anschließend fiel er nach hinten zu Boden. Der Bandit, der den Bauwagen bewachte, erwachte aus seinem Tiefschlaf und war wie aus dem Leben gerissen. Ein Großteil der Banditen stand auf, damit baten sie uns eine hervorragende Vorlage. Ich hörte wie meine Hülse auf den Boden fiel und schmiss mich zu den Söldnern vor mir in den Dreck. Die Gewehre links und rechts neben mir knallten, als gäbe es kein Morgen. Bevor die Banditen verstanden was passiert war, gingen unzählige zu Boden. Unsere Kugeln rasten nur so durch die Körper der Banditen und hinterließen Haufen von Leichen. Ein paar wenige Schüsse gingen in unsere Richtung, doch keiner von ihnen, wurde auch nur ansatzweise Gefährlich. Es wurde ein wahres Massaker.
    Mit gezückten Waffen standen wir auf und bewegten uns in Richtung des Camps. Immer mal wieder zeigten sich Banditen aus Gebüschen oder anderen Verstecken, nach einer Salve jedoch, fielen sie auch schon wieder zu Boden. Sichtlich Motiviert kamen wir am Camp an und exekutierten die letzten übrig gebliebenen Banditen.
    Ich durchsuchte einige Körper nach nützlichen Utensilien. Zu meinem Pech besaß aber die Mehrheit nur MP5 Gewehre, die 9mm Munition benutzen. Ein paar nützliche Artefakte konnte ich ergattern, sowie ein paar Magazine für meine Fort12. Major Nikolaj Zachorov nahm sich keine Sekunde Ruhepause und beschäftigte sich sofort mit dem Türschloss des Bauwagens. Nach ein paar kläglich gescheiterten Versuchen das Schloss aufzubrechen, entschied sich Nikolaj für ein paar gezielte Schüsse aus seiner Beretta. Ich durchsuchte weiterhin mit meinen neu gewonnen Freunden, die Leichen der Banditen. Voller Euphorie rannte Nikolaj in den Bauwagen, nahm die erwähnte Kiste und schmiss sie nach draußen. Die Kiste flog in hohem Bogen aus dem Bauwagen und knallte auf einen Haufen Steine. Wir schauten alle gespannt zur Kiste als das Schloss aufsprang. Es flogen Haufenweise Artefakte, Waffen, Nahrungsmittel und Munition aus der Kiste. Major Nikolaj stand mit angewinkelten Armen in der Tür und grinste nur breit. "Unsere wohlverdiente Belohnung, Männer." Er ging die Stufen hinunter und ging auf mich zu, "Hab ich zu viel versprochen Stalker?" Jeder nahm soviel er tragen konnte und stopfte sein Rucksack bis oben hin voll. Ich ergatterte soviel Munition für meine AK47, das ich damit Monate auskommen würde. Die Stimmung lockerte sich ein wenig und die Söldner fingen wieder an sich zu unterhalten. "Ich glaube es Zeit für den Heimweg, Männer!" Der Major erwartete, wie immer, keine Antwort und ging ohne zu zögern los. Die Söldner folgten ihm. Ich warf einen letzten Blick auf die Leichenberge die wir hinterließen, dann warf ich meine treue AK47 über meine rechte Schulter und folgte dem Major und seiner Truppe.

    Die Zone nimmt sich ihre Opfer. Ihr Tod war vorbestimmt, wir waren nur die Überbringer...
    Kapitel 6

    Die Sonne ging langsam unter, aber selbst am Abend war es noch hell in der Zone.
    Unser Rückweg wurde länger, als ich erwartete. Die anderen Söldner unterhielten sich über ihren Feierabend und das sie sich gleich in der Kneipe noch ein wenig amüsieren würden. Zu diesem Zeitpunkt wussten sie aber noch nicht, was uns noch bevorstand.

    Als wir nach 3½ Stunden erfreut am Haupttor des Dorfes ankamen, wollten wir die Wachen ablösen. Nur war kein Wachtrupp postiert, den wir hätten ablösen können. Sichtlich wütend befahl Major Zachorov seinen Söldnern, "Trotz der ausgezeichneten Mission von heute Mittag, schiebt ihr heute eine Doppelschicht. Bedanken dürft ihr euch bei euren Kameraden, die sich vom Acker gemacht haben." Trotz Wut auf den Major und ihre Kameraden, begaben sie sich wortlos zu ihren üblichen Positionen. "Du kommst mit mir, Stalker. Wir klären die finanzielle Sache wo anders." Wir gingen die Straße hinunter, und während Nikolaj die Tür zur Kneipe öffnete, blickte ich noch einmal die Straße hoch. Es war so ruhig wie immer, doch die enthaupteten Trunkenbolde innerhalb der Kneipe waren unerwartet. Es schockte mich ein wenig, ich sah nicht oft so viele Leichen, nicht an einem Tag. Der Major allerdings schon. Nikolaj sprang ohne zu zögern hinter die Theke und rannte die Treppe hinunter in den Keller. Mit aller Wahrscheinlichkeit suchte er den Wirt. Die Opfer schienen nicht mit einem Angriff gerechnet zu haben, weder waren ihre Waffen entsichert, noch überhaupt geladen. Sie schienen wie aus dem Nichts gekommen zus ein. "Bloodsucker!", stieß es mir in meine Gedanken. Sofort schmiss ich meinen Rucksack zu Boden, um besser über die Theke springen zu können. Irgendwas in mir machte sich Sorgen um Major Zachorov, als seine Söldner Kumpanen draußen die Gewehre knallen ließen. Schließlich musste mich noch jemand bezahlen.

    Als ich unten an kam, sah ich den Major schon am Boden kniend. Vor ihm ein paar Leichen liegend, daneben ein Haufen leeren Hülsen. Eine dieser Leichen war der hilfsbereite Wirt, ich konnte in seiner Brusttasche noch die Rubel Scheine sehen, die ich im auf die Theke gelegt hatte, bevor ich ging. Selbst hier unten im Keller wurden jedem ihre Köpfe abgetrennt. Es war alles andere als ein schöner Anblick. Ich bat Nikolaj meine Hand an, sodass er sich wieder aufrichten konnte. Man sah nur tiefe Verzweiflung in seinen Augen. Er schien den Kugelhagel von draußen gar nicht wahr zu nehmen.
    Nikolaj verließ wie gewohnt den Raum, ohne ein Wort zu sagen. Von oben rief er mir dann zu, "Worauf wartest du, Stalker? Draußen wartet jemand auf uns." Dafür, dass Nikolaj seinen toten Freund auf dem Boden liegen sah, schien er das ganz gut weg stecken zu können.
    Ich lud ein neues Magazin in meine AK74 und spurtete die Stufen in die Abendsonne hoch. Nikolaj ging, mit seinem Gewehr an der Schulter angeschlagen, raus aus der Kneipe und fing sofort an zu schießen. Ich folgte Nikolaj mitten auf die Straße und unterstützte ihn mit einer Salve in den Kopf eines Bloodsuckers, der mit einem Ruck nach hinten kippte. "Hinter uns Stalker!" schrie mich Nikolaj an und zerrte mir an der linken Schulter, so dass ich mich zwangsweise umdrehte. Unsere Patronen rasten in den Körper des Bloodsuckers, blieben mit einem dumpf enden Geräusch stecken und brachte Unmengen an Blut heraus. Beeindrucken tat das den Bloodsucker keineswegs. Als dieser gefährlich nahe kam, schmiss Nikolaj seine LR300 zu Boden.
    Ich wagte einen fragenden Blick auf sein Gewehr, da er noch voll mit Munition bepackt war, doch der Abzug brach ab. Typisch NATO Gewehr. Er griff sich an die linke Brust und zückte ein Militärmesser heraus, wessen Klinge schon vom Blut verrostet war.
    Meine AK47 gab mir mit einem leisen Klicken zu verstehen, dass mein Magazin leer war. Ich griff in aller Hektik in meine linke Hosentasche, wo ich meine AK Magazine verstaute. Dann realisierte ich erst das ich die restliche Munition im Gepäck, in der Kneipe hab liegen lassen. Mit einen Hieb warf Nikolaj das Messer dem Bloodsucker in den Kopf und blieb inmitten der Stirn stecken. Ich entlud meine AK47 und schlug mit dem Gewehrkolben auf das Messer. Es durchbrach die hintere Schädeldecke und der Kopf zerfiel in zu zwei Seiten auseinander. Der Gewehrkolben war voller Blut, und da sie mir ohne Munition ohnehin nichts nütze, schmiss ich sie ebenfalls zu Boden. Ich wischte mir den Schweiß aus der Stirn und drehte mich um. Erschreckend entdeckte ich ein Dutzend Flimmer in der Abendsonne. Die biologische Tarnfähigkeit der Bloodsucker machte sie zu den perfekten Jägern. Wir waren ihnen chancenlos unterlegen, doch wir zogen unsere Pistolen und schossen unsere letzten Magazine leer. Doch wir wussten nicht einmal ob wir diese verdammte Viecher überhaupt trafen, sie waren durch die Dunkelheit so gut wie unsichtbar, dann flog die letzte Hülse aus meiner Fort12. Seine glühend roten Augen waren genau vor mir, ich konnte seinen Atem spüren. Der Tarnmechanismus des Bloodsuckers setze aus, als er zum Schlag ausholte. Ich konnte jede einzelne Klinge spüren als er sie durch meinen Brustkorb bohrte, doch den einzigen Schmerz, den ich spürte, war der, als mein Hinterkopf den Boden berührte. Ich war wie taub, es verlief alles wie in Zeitlupe für mich. Der Bloodsucker stand nun genau über mir, seinen rechten Arm in die Höhe gestreckt um mir seine Klingen durch den Kopf zu bohren. "So soll es also sein" flüsterte ich und schloss meine Augen, bereit für den Tot.

    Ein kalter Körper flog auf meine Brust und presste das Blut aus meinen Lungen. Ich kam wieder zu Bewusstsein und nahm Schüsse wahr, einige schlugen direkt neben mir ein. Rund um mich herum fielen die Bloodsucker zu Boden. Ich konnte einen Truck hören, der angerollt kam, beladen mit Soldaten, die mit ihren Gewehrsalven den Abend erhellten. Ich konnte noch die Scheinwerfer des Trucks erkennen und hörte, wie der Fahrer den Motor ausschaltete. Ich hörte, wie ein Haufen Stiefel von der Ladefläche zu Boden sprangen. Sie gingen zu jedem Bloodsucker und schossen zur Sicherheit noch einmal eine Kugel in jeden Kopf. Als jemand neben mir Halt machte, schoss er dem Bloodsucker, der auf mir lag, in den Kopf. Seine Einzelteile flogen mir direkt ins Gesicht.

    Als er an mir vorbeiging, zerrte ich an seinem Bein und mit letzter Kraft hob ich meinen linken Arm. Seine am Kopf befestigte Lampe leuchtete mir ins Gesicht so das ich nichts erkennen konnte, dann beugte er sich zu mir hinunter und schaltete seine Lampe aus. "Du bist schon ein kranker Irrer, Stalker." Meine Pupillen verengten sich wieder und ich erkannte einen von Zachorovs Söldnern.
    Die Zone nimmt sich ihre Opfer. Ihr Tod ist vorbestimmt, doch mein Tag sollte ein anderer sein...




    ENDE
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    Geändert von ravendust (30.5.07 um 00:14 Uhr)
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  2. #2
    *FSK18* Benutzerbild von slice89
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  3. #3
    Profi-Spieler Benutzerbild von Peacemaker23
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    Thumbs up

    Hi ravendust!

    Auch ich finde, dass du die Geschichte sehr gut und spannend geschrieben hast.
    Zwar fehlen an einigen Stellen Kommas und hin und wieder ist ein kleiner Zeitsprung drin, aber das sind ja Kleinigkeiten und stören nicht weiter.


    Mach weiter so!

  4. #4
    80's Skinhead Benutzerbild von ravendust
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    Hi,
    danke fürs lesen und die ermutigenden Kommentare!

    ich schreib hin und wieder am zweiten kapitel. poste es dann wenn es fertig ist


    gruß, raven
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  5. #5
    Meisterspieler Benutzerbild von Rekque
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    Hallo,

    Joa, schön erzählt, allerdings solltest du wirklich auf deine Rechtschreibung und Interpunktion achten...
    Und zudem reitest du ja relativ ausführlich darauf herum, dass alle Autowracks in der Gegend keine Dächer mehr haben.
    Allerdings sagst du nicht, warum das so ist. Das würde den Leser vielleicht interessieren.

    MfG

  6. #6
    80's Skinhead Benutzerbild von ravendust
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    Zitat Zitat von Rekque
    Hallo,

    Joa, schön erzählt, allerdings solltest du wirklich auf deine Rechtschreibung und Interpunktion achten...
    Und zudem reitest du ja relativ ausführlich darauf herum, dass alle Autowracks in der Gegend keine Dächer mehr haben.
    Allerdings sagst du nicht, warum das so ist. Das würde den Leser vielleicht interessieren.

    MfG
    ja an die rechtschreibung muss ich nochmal ran ^^
    danke für die kritik
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  7. #7
    Grey Warden Benutzerbild von Kernel
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    Hi ravendust.

    Zuerst möchte ich sagen, dass deine Kurzgeschichte wirklich gut ist. Sehr gut geschrieben, gefällt mir sehr. Hört sich wie ein Tagebuch/Erlebnisbericht eines Stalkers an. Interessant, auch mal aus dieser Perspektive eine S.T.A.L.K.E.R.-Geschichte zu lesen.

    *Lob*

    Was es zu kritisieren gibt, sind, wenn schon, die kleineren Rechtschreib- und Grammatikfehler. Allerdings nichts, was zu Verständnisproblemen führen sollte.

    Die einzige Ausnahme wäre dieser Satz, den musste ich gleich ein paar Mal lesen, bis ich ihn verstanden habe:

    Die Blutlachen der toten Stalker bestätigen das jedoch nicht wenig von ihnen bereitete ich selbst ein Ende.
    Würde man ein Komma an einer Stelle setzen, würde es schon gleich anders ausschauen:

    Die Blutlachen der toten Stalker bestätigen das, jedoch nicht wenig von ihnen bereitete ich selbst ein Ende.
    Für mich war das die Stelle, die mir aufgrund eines fehlenden Kommas Probleme bereitet hat. Aber macht ja nichts.

    Desweiteren sind zwei Logik-Fehler enthalten.

    Doch das hinderte mich keineswegs daran weiter zugehen, geputzt hab ich sie schon seit Ewigkeiten nicht mehr, ich hatte größere Sorgen. Wie zum Beispiel mal wieder einen Auftrag zu erhalten. Mein PDA war seit Wochen still, in fast jede Bar die ich ging hing ich Stellenanzeigen auf, doch nur all zu selten bekam ich einen Auftrag der nicht entweder nach einer Falle, oder nach einer unverschämten Abzocke aussieht.
    Obwohl der S.T.A.L.K.E.R. schon seit Wochen keinen Auftrag mehr bekommen hatte, hatte er trotzdem keine Zeit, sich seine Schuhe/Stiefel zu putzen? War er etwa faul?

    Der Gestank von toten Ratten und Hunden die vom Fall des Baumes erschlagen wurden und vor sich hin verwesten war Übel erregend, aber was hatte ich schon für eine Wahl...
    Die Bezeichnung "Übel erregend" kenne ich nicht, wohl aber "Übelkeit erregend", eher "ekelerregend".

    Allerdings handelt es sich auch hierbei um nur kleine Fehler, die das äußerst gute Erscheinungsbild deines Kapitels nicht weiter beeinträchtigen.

    Sehr gute Arbeit, ravendust.

    Schade, wenn es bei den Spieleforum-Userwahlen die Kategorie "Größter Fan eines Games" geben würde, so würde ich dich wählen...

    Gruß
    Kernel
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  8. #8
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    Zitat Zitat von Kernel
    ...Obwohl der S.T.A.L.K.E.R. schon seit Wochen keinen Auftrag mehr bekommen hatte, hatte er trotzdem keine Zeit, sich seine Schuhe/Stiefel zu putzen? War er etwa faul? ...
    Naja, nur weil man keinen Auftrag hat muss man nicht unbedingt Zeit haben. Man kann ja auch Zeit damit verbringen einen Auftrag zu suchen, Artefakte zu suchen oder sich seiner Haut zu erwehren wenn man angegriffen wird. Ich hätte in der Situation auch andere Sorgen als meine Stiefel zu putzen, die eh bald wieder genauso aussehen werden.

    Ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Wenn's um die Rechtschreibung geht würde ich mich gerne bereit erklären die weiteren Kapitel auf Fehler zu überprüfen. *sich Vorteile verschaffen will*

    MfG
    slice

  9. #9
    Grey Warden Benutzerbild von Kernel
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    Hallo slice89.

    Zitat Zitat von slice89
    Naja, nur weil man keinen Auftrag hat muss man nicht unbedingt Zeit haben. Man kann ja auch Zeit damit verbringen einen Auftrag zu suchen, Artefakte zu suchen oder sich seiner Haut zu erwehren wenn man angegriffen wird. Ich hätte in der Situation auch andere Sorgen als meine Stiefel zu putzen, die eh bald wieder genauso aussehen werden.
    Und stell's dir vor, so manch einer S.T.A.L.K.E.R. aus dem Spiel, an welches die Kurzgeschichte ja angelehnt ist, hat sogar Zeit, Gitarre zu spielen...

    Du siehst also, dass das nichts heißen muss.

    Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
    Joa, ich auch.

    Gruß
    Kernel
    Geändert von Kernel (7.5.07 um 22:46 Uhr)
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  10. #10
    80's Skinhead Benutzerbild von ravendust
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    Zitat Zitat von slice89
    Naja, nur weil man keinen Auftrag hat muss man nicht unbedingt Zeit haben. Man kann ja auch Zeit damit verbringen einen Auftrag zu suchen, Artefakte zu suchen oder sich seiner Haut zu erwehren wenn man angegriffen wird. Ich hätte in der Situation auch andere Sorgen als meine Stiefel zu putzen, die eh bald wieder genauso aussehen werden.
    genau das hab ich mir dabei gedacht

    Zitat Zitat von slice89
    Ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Wenn's um die Rechtschreibung geht würde ich mich gerne bereit erklären die weiteren Kapitel auf Fehler zu überprüfen. *sich Vorteile verschaffen will*
    schaun wa mal ^^


    freut mich das sie euch gefällt
    Geändert von ravendust (8.5.07 um 00:25 Uhr)
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  11. #11
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    Echt super die Geschichte.

    Nur noch etwas kurz . Aber das wird ja noch.
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  12. #12
    80's Skinhead Benutzerbild von ravendust
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    kurz hm. ich schreib lieber kürzer als es zu versuchen schlecht zu strecken. das 2. ist noch etwas kürzer (1seite). dafür wird dann (wenn das 2. gut ankommt) das 3. etwas länger
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  13. #13
    *FSK18* Benutzerbild von slice89
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    Ich glaub es ging ihm eher weniger darum, dass du das Kapitel etwas länger hättest machen sollen, sondern wohl eher darum das man halt gern noch mehr lesen will...

    MfG
    slice

  14. #14
    Profi-Spieler Benutzerbild von Peacemaker23
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    Jo. Und wie es ausschaut, weist du ja schon, was du dem Protagonisten als nächstes zustoßen lassen willst...

    Sehr schön!

  15. #15
    Elite-Spieler Benutzerbild von Bahel
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    Ja ich würde jetzt so gerne weiterlesen .

    Ich hab mich auch einmal mit dem Geschichten beschäftigt, hatte mir damals ein Weltall Thema ausgesucht, mit wurde aber schnell klar, dass ich mehr erklären musste als die eigentliche Story lang war. Also ließ ich es sein.

    Aber die Geschichte hat mich wieder so fasziniert, dass ich wieder etwas selber schreiben wollte und da STALKER auf der Erde Spielt, muss ich nicht mehr so viel erklären.

    Deshalb hab auch mal eine kleine Geschichte geschrieben, ist aber noch nicht ganz fertig. Werde sie dann auch hier hinein stellen. Freue mich schon auf eure Kritik, vorallem Rechtschreibung , die ich damit trainieren will.

    Gruß

    Bahel
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  16. #16
    80's Skinhead Benutzerbild von ravendust
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    ok das 2. kapitel hab ich im eröffnungsthread gepostet. hab sie auch vorher korrigieren lassen ^^


    @slice89: das 3. kapitel kannst du zur "berichtigung" haben. wenn du noch möchstest kannst mir ja schreiben (pn,icq,msn...)

    @Bahel: freut mich das ich dich wieder begeistern konnte
    bin schon gespannt auf deine story


    so..hoffe ihr habt soviel spaß am lesen wie ich am schreiben

    achja was ich noch los werden wollte...

    Zitat Zitat von Rekque
    ...dass alle Autowracks in der Gegend keine Dächer mehr haben.
    Allerdings sagst du nicht, warum das so ist. Das würde den Leser vielleicht interessieren.

    MfG
    ja das hab ich irgendwie "überschrieben"
    wär mir auch garnicht aufgefallen wenn dus nicht gesagt hättest O_O
    aber jetzt ist es leider zuspät zum korrigieren :/

    was ich mir dabei gedacht hab lass ich jetzt mal aussen vor. denkt euch euren teil, will auch nen bisschen offenheit für fantasie lassen ^^


    gruß, raven
    Geändert von ravendust (8.5.07 um 23:34 Uhr)
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