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Thema: Werwolf V - Lykana

  1. #241
    Benutzerbild von Fantasy Freak
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    Zitat Zitat von Angel of Retaliation
    Wollt ihr das wirklich? Ohne mich habt ihr keine Chance, die letzten Fresser zu finden, geschweige denn das Spiel zu gewinnen.

    Man gab dir die Chance einen Werwolf zu liefern, lieber Vampir

    Zitat Zitat von Angel of Retaliation
    Zugegeben es nagen Zweifel an mir, dass FF Ww ist, aber es gibt nur einen Weg es herauszufinden - durch die Lynchung. Und er ist einer meiner Top-Fell-Kandidaten.
    Na, da sieht man es doch deutlich. Deine Rolle als Vamp ist kein Geheimnis mehr und du willst mich, einen fast sicheren Bürger lynchen und setzt auf dein Glück? lol

    Da ist es für uns um einiges besser wenn wir sie erstmal lynchen, so droht uns von einer Fresserseite wenigstens keine Gefahr mehr und wir können in Ruhe die letzten WW finden.

    Von daher schießt auf Angel of Retaliation, der Vamp darf damit nicht davonkommen.
    Spamm0rmy Queen and I

  2. #242
    - seeress - Benutzerbild von Angel of Retaliation
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    Zitat Zitat von Fantasy Freak
    Man gab dir die Chance einen Werwolf zu liefern, lieber Vampir
    FF
    In diesem Spiel ist ein Überraschungsei inklusive
    Ich sagte bereits, ich bin sozusagen erst seit einer Nacht dabei.

    Na, da sieht man es doch deutlich. Deine Rolle als Vamp ist kein Geheimnis mehr und du willst mich, einen fast sicheren Bürger lynchen und setzt auf dein Glück? lol
    Was ich bin, wisst ihr nicht - weil ihr eure Ohren verschließt und nur nach eurer Logik handelt. Ihr kennt dark wohl doch nicht gut genug

    Da ist es für uns um einiges besser wenn wir sie erstmal lynchen, so droht uns von einer Fresserseite wenigstens keine Gefahr mehr und wir können in Ruhe die letzten WW finden.
    Du irrst, FF. Tut mir leid
    » goodness «

    ·٠•● ♪


  3. #243
    Benutzerbild von Fantasy Freak
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    Außer mich zu ziteren und zu sagen das ich falsch liege hab ich von dir aber nix mitbekommen...n bisschen schwach wenn man sich als Vampir verteidigt, meinste nicht?

    Naja, Fresser ist Fresser und die gilt es nunmal zu lynchen, da kannste dich nicht groß mehr wehren, naja...lang genug ists ja geglückt

    Lynchung wurde ja auf 20 Uhr verlegt...naja, bis dahin sollte selbst der sture Vara kapiert haben das in deiner Lynchung nicht nur das geringere Risiko besteht, sondern gleich ne Fresserpartei wegfällt,also:

    Schießt auf Angel of Retaliation!
    Spamm0rmy Queen and I

  4. #244
    Sehen, Hören, Sprechen Benutzerbild von Varancé
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    Als würdest du was anderes machen, FF. Du benennst es nur anders

    Hach, ich finde das toll, wenn jemand mit dem Rücken zur Wand steht. An dem panischen, beständigen Aufruf zur Lynchung seines Kandidaten erkennt man den Fellträger mmn sogar besser als an dem restlichen Verhalten
    Signaturen sind mir zu mainstream.

  5. #245
    Benutzerbild von Fantasy Freak
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    Du irrst Vara, allerdings auf ne peinliche Art und Weise

    Bisher waren sich alle einig das es sich bei AoR um den Vampir handelt, auch Gihon und restliche toten Bürger.

    Ich wurde gestern scharf attackiert, keine Frage...ich sagte Gihon was passieren wird und ließ Taten folgen, ganz einfach. Somit steht meine Rolle sogut wie fest, den Grund warum du das ignorierst obwohl du dich bisher kaum beteiligt hast werden wir morgen herrausfinden


    Schuss auf den Vampir, Angel of Retaliation!
    Spamm0rmy Queen and I

  6. #246
    Fullmetal Altersstarrsinn Benutzerbild von Alpha Zen
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    FF,tu nicht so
    Du bist auf keinen Fall der Alchemist.
    Eigentlich sollte ich schon rein aus Prinzip nochmal auf dich schießen.
    Denn folgende Konstellation könnte ich mir auch vorstellen:

    Du warst Dämon, hast dich am Anfang mit deinem Lieblingsopfer CE verbunden (auch der Grund, warum du am Anfang nicht gegen ihn gewettert hast) und wurdest dann verwandelt. So wie ich es in Erinnerung habe, bleibt der Fluch des Dämons ja bestehen, selbst wenn der Dämon an sich nicht mehr mit im Spiel ist.

    Darum würde ich lieber zu deiner Lynchung aufrufen (ein zweites Mal >_>)
    Dennoch schleichen sich zu viele WWs rum... mal sehen.


    EDIT: Btw, Lynchung wurde verschoben? Das steht wo
    Geändert von Alpha Zen (4.5.07 um 19:55 Uhr)

    "They say, love is the most powerful force in the universe.
    I'm trying to harness it to make weapons of mass destruction."


  7. #247
    Benutzerbild von Fantasy Freak
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    Zitat Zitat von Alpha Zen
    Du warst Dämon, hast dich am Anfang mit deinem Lieblingsopfer CE verbunden (auch der Grund, warum du am Anfang nicht gegen ihn gewettert hast) und wurdest dann verwandelt. So wie ich es in Erinnerung habe, bleibt der Fluch des Dämons ja bestehen, selbst wenn der Dämon an sich nicht mehr mit im Spiel ist.

    Alpha -_-""

    Der Fluch des Dämons bleibt allerdings bestehen, da hast du recht, allerdings weder mit meinem Dasein als Dämon auch wenn es durchaus Sinn machen würde.


    Zitat Zitat von Alpha Zen
    Darum würde ich lieber zu deiner Lynchung aufrufen (ein zweites Mal >_>)
    Dennoch schleichen sich zu viele WWs rum... mal sehen.
    Alchemist/Dämon lass ich jetzt mal so dahingestellt, aber das ändert nix am Vampir-dasein von AoR, Alpha. Und das sie gestern keinen totbiss sagt uns das sie dazugelernt hat, was nicht von Dauer sein muss, daher ist sie diejenige die es zu lynchen gilt. Zumal Vara sich nun so seltsam benimmt. Ein wenig Vertrauen in das was ich sage gehört natürlich auch dazu


    Dark sagte im Chat das es verschoben wird...oder war es messager? Naja, ist auf jedenfall sicher.
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  8. #248
    Wir kommen in Frieden... Benutzerbild von darkgemini
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    Dark hat im thread gepostet das es verschoben ist und testete ob seine Posts gelesen werden

    20 Uhr, und bei der Anzahl an Schusswechseln die jetzt noch kommen wars wohl gut....

    Es fehlt noch die Stimme von buster, der, wie ich es richtig verstanden habe entschuldigt ist? o.O Dead girl musste auch weg (ebenfalls entschuldigt, hat aber geschossen) So, das war hoffentlich alles was ich weiterleiten musste ^^
    Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt~Mahatma Gandhi

    *Die Königin der tausend Jahre* ~ Fans und Folgen immer gerne gesucht *Als die Tiere den Wald verließen*Sailor Moon*Lady Oscar*Anne mit den roten Haaren*Kleine Prinzessin Sara*Katri/Katholi ~Das Mädchen von der Farm*Mila*Eine fröhliche Familie*Perrine*Robin Hood*Pollyanna*Niklaas*Heidi*Marco*

  9. #249
    Fullmetal Altersstarrsinn Benutzerbild von Alpha Zen
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    Du willst kein Dämon sein, bist aber nicht der Alchemist... tja, Zwickmühle würd ich sagen, oder? Ich glaub, mit deinem Tod wird man wohl am Besten fahren
    "Klarheit über die Rolle", das meistverwendete Argument bei solchen Situationen.

    "They say, love is the most powerful force in the universe.
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  10. #250
    The Reggae Boyz Benutzerbild von Renan
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    Argh ich krieg echt n Koller...
    schlimm sowas, echt schlimm, Alpha hat sich also indirekt als Dingsens, na wie heißts, genau Alchemist geoutet?! xDD oder wie seh ich das...
    wenn das so ist, wird mein Schuss wohl doch noch einmal geändert xDD das gäbe allerdings wirklich sinn... *grübel*
    Vor allem:

    Zitat Zitat von Fantasy Freak
    Von daher schießt auf Angel of Retaliation, der Vamp darf damit nicht davonkommen.
    Zitat Zitat von Fantasy Freak
    Schießt auf Angel of Retaliation!
    Zitat Zitat von Fantasy Freak
    Schuss auf den Vampir, Angel of Retaliation!
    Zitat Zitat von Fantasy Freak
    Mal ganz davon abgesehen das ich hinterher für nix gradestehen werde, ich hab (auch heute) genug betont wie es um meine Rolle bestellt ist, von daher muss AoR dran glauben!

    Schuss auf AoR ist raus, wie gestern und diesmal sollten genug Bürger ihren Kopf angestrengt haben damit die Lynchung nicht wieder ins Wasser fällt.
    Zitat Zitat von Fantasy Freak
    Schuss auf AoR und das ist die einzige Option einen sicheren Fresser zu erwischen!
    Zitat Zitat von Fantasy Freak
    Schüsse auf Angel of Retaliation, damit der Vampir heute Nacht nicht erneut zuschlagen kann!

    einmal hätte´s auch getan, hr?!
    Ich schwanke wirklich noch, aber ich denke, ich werde auf FF... argh, aber wenn wir dann falsch liegen, dann hätt ich so gern gesagt: Ha, ich hab´s euch doch gesagt... allerdings wenn ihr/wir richtig liegen, dann heißt wieder, ich wär wuffi... wogegen ich allgemein nix hab... Ich frag mich echt, was soll ich tun xD noch gibt´s 20 Minuten zum ändern beim darki^^
    Don't worry,
    ...
    .


  11. #251
    Benutzerbild von Fantasy Freak
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    Joah, das war gester bereits der Fall, vllt. tatsächlich etwas überbetont, aber was soll das ander Rolle ändern? Die Frage ist warum Vara tatsächlich so hartnäckig meine Rolle ignoriert und ob wir uns morgen ihn genauer ansehen sollten.
    Du willst kein Dämon sein, bist aber nicht der Alchemist... tja, Zwickmühle würd ich sagen, oder? Ich glaub, mit deinem Tod wird man wohl am Besten fahren
    Der der behauptet ich sei nicht Alchemist bist du, was Vara dir ins Ohr gesetzt hat, wofür er weder ein Argument noch sonstwas hat. Und wer hat die Hinweise die ich gestern gelegt habe nicht gesehen?
    Spamm0rmy Queen and I

  12. #252
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    Zitat Zitat von Fantasy Freak
    Die Frage ist warum Vara tatsächlich so hartnäckig meine Rolle ignoriert und ob wir uns morgen ihn genauer ansehen sollten.
    Die Frage ist eher: welche Rolle

    Ich geh das Risiko ein und schieße wieder auf FF. Sollte er wider Erwarten doch kein Wolf sein, so ist wenigstens der größte Verwirr- und Unruhefaktor weg ^.^"
    Zumal er als Bürgermeister später noch viel mehr Schaden anrichten könnte.

    Der der behauptet ich sei nicht Alchemist bist du,...
    Und das aus gutem Grund
    Geändert von Alpha Zen (4.5.07 um 20:53 Uhr)

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  13. #253
    Benutzerbild von Fantasy Freak
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    Bin mir mittlerweile ziehmlich sicher das wir mit dir und Vara 2 Werwölfe gefunden haben, das ihr euch hier so auf mich stürtzt obwohl ich offensichtlich Bürger bin...musste ja in die Hose gehen

    Morgen wird entschieden wer von euch beiden als erster dran glauben muss...auch wenn ich eher zu Vara tendiere.

    Und das aus gutem Grund
    hättest du auch nur einen kleinen hättest du ihn längst genannt, gibs auf
    Spamm0rmy Queen and I

  14. #254
    Wir kommen in Frieden... Benutzerbild von darkgemini
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    RPG wird editiert:

    ERGEBNIS DER LYNCHUNG:

    Buster wird wegen nichtschießens verwarnt
    Zoper schoss auf Buster
    FF, Flox, Nicci, Dead Girl schossen auf AoR
    AZ, Grenchler, Vara, AoR, Lil und Renan schossen auf FF

    Der Bürgermeister und zum Werwolf verwandelte Vampir Fantasy Freak wurde gelyncht.

    NACHTRUHE

    ACHTUNG: SCHÜSSEN MORGEN BITTE ALLE AN GIHON. ICH WERDE ERST ZUR NACHT WIEDER ON KOMMEN KöNNEN; LEIDER WURDE DIE GENERALPROBE VON HEUTE ABEND AUF MORGEN MITTAG VERLEGT UND DANACH IST DIREKT AUFFüHRUNG: DIE NACHT PNS KöNNEN AN MICH GESENDET WERDEN; ABER ALLE SCHüSSE BITTE AN GIHON. DIE DEN TAG AUSWERTET.......DDDDANNNKKKKEEEEEE
    Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt~Mahatma Gandhi

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  15. #255
    Wir kommen in Frieden... Benutzerbild von darkgemini
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    TAG 4 und NACHT 5:


    „Lord Harmswordge, ich bin froh sie zu sehen!“ vorsichtig schloss Baronin Mikako die schwere Doppeltür hinter sich ab. Sie versuchte ihr Bestes, Ihre Nervosität nicht anmerken zu lassen. Ihr ganzes Vorhaben, alles woraufhin sie die letzten Jahre hin gearbeitet hatte, hing von diesem Treffen ab. Sie spürte, wie er sie mit einem seltsamen Gesichtsausdruck musterte.
    „Baronin, sie sind noch in der Stadt? Wie kann ich Ihnen helfen?“ fragte er in einem überheblichen Tonfall.
    „Ich weiß von dem Pakt, das Dämonenbündnis, seit gestern weiß es wohl die ganze Stadt. Doch deswegen bin ich nicht hier!“
    „Sondern?“ obwohl er sich um einen beifälligen Tonfall bemühte, registrierte Mikako den Hauch Neugierde, der in seiner Stimme mitschwang. Sie musste diese Neugier schüren, ohne zu viel zu verraten, nur so würde er sie anhören.
    „Lassen wir die Spielchen, Lord Harmswordge. Wir wissen beide, dass hinter den Werwolfangriffen und Morden nicht nur Gerüchte stecken. Die Werwölfe sind eine reale Bedrohung, und sie sind an der Macht!“
    „Ich weiß nicht worauf sie hinauswollen und möchte dieses Gespräch auch nicht vertiefen.“
    „Und Macht ist etwas, dass von Unschätzbarem Wert ist. In dieser Situation sollte man sich seine Bündnispartner gut aussuchen.“
    Lord Harmswordge blieb mit dem Rücken zu ihr stehen. Er hat ihren Hinweis verstanden. Mikao holte tief Luft, als er sich umdrehte und auf sie zuschritt. Sie spürte seinen Atem, als er sich direkt vor ihr aufbaute. Eine unheimliche Tiefe ging von seinem Blick aus, Baronin Mikako verstand, wieso er so angesehen war.
    „Und wie soll dieses Bündnis aussehen?“
    „Wenn die Menschen eine starke Ausgangsbasis haben, können sie mit den Wölfen verhandeln. Die Situation wird für die Wölfe erleichtert, und die Menschen werden nicht bedroht, eine Art Kolonie. Doch dafür benötigen wir eine starke Machtposition, eine Basis, die die Werwölfe überhaupt ernst nehmen, wie Lemas!“
    „Und ich soll die relevanten Kontakte herstellen?“ schnaubte der Lord.
    „Nun, ich bin mir sicher dass ihre Position eine ausreichende Machtbasis liefert. Doch die Verhandlungen gedachte ich selbst zu führen!“ Blitzschnell holte sie mit dem Dolch aus und stach ihn mitten in Lord Harmswordge Unterleib. Fassungslos starte er sie an, als sie ihn noch tiefer stieß und so weit es ging herumdrehte. Dunkles Blut bildete eine immer größer werdende Lache auf dem Boden. Wütend packte er mit einer Hand den Dolch und versuchte mit der anderen die Baronin zu ergreifen, doch diese war auf den Gegenangriff gefasst und wich geschickt aus. Im Blutrausch sprang er auf sie zu, doch die Wunde war zu schwerwiegend und er stolperte zu Boden.
    „Ich werde ein Reich aufbauen, dass stark genug ist mit den Wölfen zu verhandeln.“ erläuterte die Baronin und positionierte sich direkt vor dem am Boden liegenden Lord. Mit einem herablassenden Blick musterte sie den sterben Körper. „Ich bin mir sicher, dass sie nach Eurem Ausscheiden ein neues, zuverlässiges Adelsmitglied suchen werden, und als Baronin liegt es an mir, Eure Nachfolge anzutreten, Lord Harmswordge.“
    Lord Harmswordge versuchte noch einmal seine Kräfte zu sammeln, um etwas zu erwidern, doch seine Stimme versagte. Nach und nach löste sich seine menschliche Gestalt auf, die Knochen verschoben sich, seine Gesichtszüge änderten sich, bis er tot in seiner wahren Gestalt vor ihr lag.
    Baronin Mikako beugte sich über den Leichnam und zog den Silberdolch heraus, wischte das Blut ab und verließ zufrieden die Gemächer.

    Laut hallten ihre Schritte durch die dunkle Gasse. Die Häuser waren im Nordosten von Lemas zu hoch und zu eng beieinander gebaut, bereits am Tag drang hier sehr wenig Licht durch, doch bei Nacht boten sie nahezu perfekte Schwärze. Rachel spazierte nahezu ziellos durch die Stadt um einen klaren Kopf zu erhalten. Sie wusste, dass sie die Grenze überschritten hatte, aber die Situation verlangte es. Jeder Augenblick der Schwäche wurde ausgenutzt, wenn sie in ihrem Leben etwas gelernt hatte, dann war es das.
    Ein lautes Poltern etwa zehn Meter hinter ihr ließ sie zusammenfahren. Rachel wirbelte herum, bereit auf einen Kampf, doch die Gasse war verlassen. Angestrengt lauschte sie in die Nacht, aber nichts regte sich, sie war alleine. Anscheinend waren ihre Nerven überstrapaziert. Entschlossen wollte sie umkehren, doch als sie sich umdrehte, blickte sie direkt in zwei bedrohlich funkelnde Augen. Reflexartig holte sie aus, doch bevor sie zuschlagen konnte packte Balthazar sie am Handgelenk und drückte sie gegen die Wand. „Noch immer so aggressiv, Rachel?“ fragte er bewusst provokant.
    „Man tut was man kann!“ wütend riss sie ihren Arm los, doch bevor sie ihn wegdrücken konnte hatte er sie bereits erneut gepackt. Überrascht über seine plötzliche Stärke musterte sie sein Gesicht genauer. Als sie sich das letzte Mal gesehen haben, rettete sie ihn vor einem Angriff der Werwölfe in Baskerville. Um ihn als Trumpfkarte zu benutzen täuschte sie seinen Tod vor und versteckte ihn in einer der Ruinen, doch eines Nachts war er verschwunden. Langsam erkannte sie, was vorgefallen sein musste.
    „Du stinkst nach einem Vampir!“ fauchte sie ihn an.
    „Aber genau das gefällt Dir doch, die Gefahr!“ lächelte Balthazar lässig zurück. Mit einem kräftigen Schlag schleuderte sie ihn gegen die gegenüberliegende Wand.
    „Es ist meine Schuld, dass Du zu dem wurdest was Du bist, deshalb schenke ich Dir das Leben, aber solltest Du es wagen mir jemals wieder in die Quere zu kommen…!“ Ein Blick aus ihren grünen Augen reichte zur Verdeutlichung ihres Vorhabens. Ohne eine Antwort abzuwarten kehrte sie um und ließ ihn alleine in der Gasse zurück.
    „Wir werden uns wieder sehen, früher als du glaubst!“ lächelte Balthazar wissend in sich hinein.

    Grenchler tippte nervös mit seinen Fingern auf der Tischplatte umher. Er wusste, wie viel auf dem Spiel stand. Er selbst hat alle Sicherheitsregeln mit seinem Orden eingehalten, doch genauso war ihm bekannt, dass sie keine Zeit mehr hatten. Sein Ordensbruder Varancé brauchte zu lange, um Rachel ausfindig zu machen, und der Hohe Priester Flox wollte nur ihr den Schlüssel aushändigen, alles andere wäre zu riskant. Enthusiastisch stand der Priester von seinem Stuhl auf und schritt nach draußen, auch wenn es wenig Erfolg versprechend war, bestand wenigstens eine etwas höhere Chance, dass er Rachel selbst finden konnte.
    Die Nächte waren trotz des nahenden Frühlings merklich kühler. Grenchler fröstelte, entschloss sich jedoch die Suche durchzuziehen. Vorsichtig nahm er eine der Fackeln und schritt durch die Straßen von Lemas.
    Wie jede Stadt war auch diese in der Nacht menschenleer. Nach knapp einer Stunde verließ ihn jedoch wieder die Entschlossenheit. Es gab einfach zu viele Orte, an denen jemand untertauchen konnte, zu viele Verstecke. Enttäuscht atmete Grenchler tief ein, als ein merkwürdiges Geräusch zu ihm drang. Es ähnelte schweren, unmenschlichen Schritten, doch sie kamen direkt hinter ihm auf ihn zu. Plötzlich verstummten sie. Ängstlich blickte der Priester über seine Schulter, als er die Kreatur erblickte. Stolz und erhaben ragte sie an einer der Häuserfassaden empor. Das Fell war glänzend schwarz, rot glühende Augen musterten den Priester.
    Panisch ergriff er die Flucht, als die Bestie mit langen Sprüngen immer näher kam. In der Hoffnung, den Werwolf abschütteln zu können versuchte der Priester so oft in andere Gassen einzubiegen wie möglich. Seine Lungen brannten, seine Füße schmerzten, er war nicht durchtrainiert genug um diese Verfolgungsjagd lange genug durchzuhalten. Doch als er erneut einen Blick nach hinten warf, war der Werwolf verschwunden. Misstrauisch blieb er stehen und schaute sich um. Direkt vor ihm lag eine weitere Kreuzung. Hastig überlegte er was zu tun sei, entweder er lief den Weg zurück, oder er ging weiter, doch was wenn der Wolf eine Abkürzung genommen hat und genau vor ihm warten würde?! Verzweifelt versuchte er einen Anhaltspunkt auf den Standort des Wolfes zu erhaschen, doch es war vergebens. Mit zitternden Fingern näherte er sich der Hausecke, noch einmal atmete er tief ein und blickte entschlossen um sie herum, doch er war alleine.
    Aus der Ferne hörte er ein vertrautes Geräusch, Schritte, doch dies waren eindeutig menschliche Schritte. Dankbar bekreuzigte er sich und lief in die Richtung der Geräusche, bis er die verursachende Frau einholte. Völlig außer Atem packte er sie an der Schulter und stütze sich an der Wand ab.
    Angel of Retaliation hätte beinahe laut los geschrieen, als sie die hastigen Schritte hinter sich vernahm und herumgedreht wurde. Sie kehrte gerade von einer weiteren Patientin zurück, doch sofort begriff sie, dass etwas nicht stimmte. „Was ist los?“ fragte sie misstrauisch den keuchenden Priester. „Die Bestie, sie ist hier!“ war jedoch die einzige Antwort, die sie erhielt.
    Fragend schaute sie ihn an, in der Hoffnung eine ausführlichere Antwort zu erhalten, als sich etwas Spitzes mitten in ihren Rücken bohrte. Eine kräftige Pranke hievte sie nach oben und drehte sie zu sich um. Die Heilerin starrte direkt in das Gesicht des Werwolfes, sein heißer Atem schlug ihr ins Gesicht. Ein Markerschüttender Schrei entfuhr aus ihrer Kehle, der jäh beendet wurde. Fassungslos musste der Priester mit ansehen, wie die Wolfspranke den Oberkörper der jungen Frau durchbohrte. Mit einem Ruck zog er seine Pranke wieder aus ihr heraus und warf ihren Körper mit einem faustgroßen Loch achtlos beiseite.

    So schnell er konnte rannte Alpha Zen in die Richtung der Schreie. Wenige Stunden zuvor hat er die Leiche von Lord Harmswordge gefunden, oder das, was von ihm übrig war. Er hatte einige katastrophale Fehler begangen, die den Stadthalter das Leben gekostet haben, und er würde nicht zulassen, dass noch jemand sein Leben lassen würde. Obwohl er mit dem Lord zum ersten Mal in seinem Leben einen Werwolf gesehen hat, war Alpha Zen auf den Anblick eines lebenden Exemplars nicht gefasst. Im ersten Moment stockte ihm der Atem, doch er wusste, dass er handeln musste, denn die Kreatur war gerade dabei über einen Priester herzufallen.
    Entschlossen zog er sein Schwert und rannte auf das Monster zu. Mit aller Kraft stieß er es herab, doch die Instinkte des Wolfes warnten ihn, und so sprang er rechtzeitig zur Seite und wurde lediglich gestreift. Erst jetzt erkannte der Sicherheitsbeauftragte die Leiche einer jungen Frau. Der Werwolf stieß ein Angst einflößendes Heulen aus, Blut und Speichel tropften von seinen scharfen Zähnen auf den Boden. Alpha Zen spürte, wie der Wolf ihn aus seinen glühenden Augen musterte, ehe er seine Muskeln anspannte und auf ihn zusprang. Der Sicherheitsbeauftragte hob sein Schwert, bereit das Monster mit einem Hieb wenigstens zu verletzen, als dieses laut aufjaulte. Direkt in seinem Rücken steckte ein Pfeil, kurz darauf ertönte ein weiteres Jaulen, als die Kreatur wieder getroffen wurde. Überrascht blickten alle die Straße hinauf.
    Konzentriert beobachtete Silence jede Bewegung ihres Gegners. Sie hatte mit diesem Alptraum abgeschlossen, sie würde nicht zulassen, dass diese Monster wieder in ihr Leben kehren würden. Entschlossen spannte sie erneut den Bogen und zielte direkt auf den Kopf des Werwolfes. Alpha Zen hob sein Schwert und gab ihr zu verstehen, sofort anzugreifen, wenn sie schoss, selbst der Priester hob zwei Steine, um mitzuhelfen. Der Wolf war umzingelt!
    Silence ließ die Bogensehen los und der Pfeil zischte durch die Luft, doch plötzlich prallte er an einer seltsam aufleuchtenden Lichtwand ab. Überrascht blickte sie auf, als eine Dunkelhaarige Frau erschien. Sie wirkte seltsam durchlässig, wie eine Erscheinung. Misstrauisch sah die Frau von einem Anwesenden zum anderen, ehe ihr Blick auf Silence haften blieb, die den nächsten Pfeil bereits im Anschlag hatte.
    „Wieso glaubst Du sei es gerechtfertigt einen Wolf zu töten?“ fragte Kanoe direkt.
    Silence starrte die Frau verständnislos an und versuchte herauszufinden, worauf sie abzielen wollte.
    „Du gehst davon aus, dass es gerechtfertigt sei, ihn zu töten, nur weil er ein Wolf ist!“ fuhr Kanoe fort. „Doch antworte mir: Wieso darf man einen Menschen nicht töten? Ist es, weil Menschen stärker sind als andere Kreaturen?“
    „Das ist nicht so…!“ versuchte Silence zu antworten, doch Kanoe fuhr fort. „Wenn ein Wesen stärker ist als ein Mensch, dann darf es diesen also töten?“
    „Nein!“ flüsterte Silence kaum merklich vor sich hin und senkte den Bogen herab.
    „Ich frage Dich erneut, wieso darf man Menschen nicht töten? Antworte mir!“ fuhr Kanoe unerbittlich fort.
    Zu spät registrierte Silence die Geschosse, die auf sie zugeflogen kamen. Ehe sie reagieren konnte sprang ihre Katze mitten in die Flugbahn und wurde von den beiden Pfeilen durchbohrt. Silence schrie aus Leibeskräften und rannte zu ihrer Katze hin. Eine dunkle Blutlache bildete sich unter dem kleinen Körper. Mit Tränen in den Augen sah sie in die Richtung des Wolfes, doch sowohl er als auch die dunkelhaarige Frau waren verschwunden.

    Zufrieden betrachtete Nicci die Szene. Sie wusste, dass Silence in der Stadt war, endlich hatte sie sie gefunden. Sie war bereit ihr überallhin zu folgen, bis Silence das gleiche durchmachen musste, was Nicci angetan wurde. Mit einem kalten Lächeln sah sie zu, wie Silence am Boden lag und um ihre Katze trauerte. Sie genoss den Anblick von Tränen in den Augen ihrer Feindin, wissend, dass Silence bald das gleiche Schicksal ihres geliebten Haustieres teilen würde.

    Ungeduldig studierte Pandora eine weitere alte Schrift im Haus des Schriftgelehrten, der ihr freundlicherweise seine Unterstützung angeboten hatte. Sie hegte die Hoffnung Hinweise zum Einsatz des Omega Hequtums zu erhalten, irgendeine Alternative. Am nächsten Tag wollte sie noch einmal zu Lupita gehen, soweit Pandora verstanden hatte wurde die junge Zigeunerin von Visionen geplagt. Doch wenn sie diese Visionen richtig gedeutet hatten, lag der Schlüssel zu ihrer Antwort in einem alten Kirchenorden. Die Wunden waren jedoch zu viel für die Zigeunerin gewesen und sie brach zusammen. Die Heilerin gestatte Pandora erst am nächsten Tag einen Besuch, doch die Nonne brannte darauf genauere Informationen zu erhalten, vielleicht fand sie wenigstens einige Verweise auf diesen ominösen Orden.
    Plötzlich wurde hinter ihr die Tür zugeschlagen, erschrocken fuhr Pandora hoch. Mitten im Türrahmen stand Rachel und musterte sie eindringlich. Ihr harter Blick jagte Pandora eine Gänsehaut ein.
    „Wir haben neue Hinweise erhalten, wie wir den Siegelwächter ausfindig machen können!“ versuchte sie einen Neuanfang.
    „Das hat Dich nicht mehr zu interessieren!“ unterbrach sie Rachel scharf.
    Nervös blickte Pandora zurück, sie wünschte sich, dass Zoper in der Nähe wäre, doch er untersuchte den Marktplatz, nachdem angeblich ein Dämon dort gesichtet worden war.
    „Du hast dich schon zu oft eingemischt, Pandora!“ brach Rachel endlich das eisige Schweigen. „Deine Güte und deine Rücksichtnahme in allen Ehren, aber sie sind in unserer Zeit mehr als hinderlich.“
    Pandora blickte unauffällig zu ihrem Schwert, dass sie beim eintreten auf einem Seitentisch abgelegt hatte. Sofort griff Rachel den Blick auf und lächelte kühl, Pandora wusste, dass sie nicht vor der Jägerin an dem Seitentisch sein würde.
    “Was hast Du vor?“ fragte sie direkt heraus.
    “Dieses Problem ein für alle mal beseitigen!“ erwiderte Rachel in einem entschlossenen Tonfall. Mit angsterfüllten Augen stellte die Nonne fest, wie Rachel den Schlüssel in der Tür umdrehte und somit den einzigen Ausgang verschloss. Die Jägerin musterte ihr Gegenüber ein letztes Mal, ehe sie langsam auf sie zuschritt.

    Darks Verletzungen heilten überraschend schnell, doch der seelische Schaden, den er durch Mias Verbannung erlitten hatte, würde vermutlich nie verheilen. Er spürte, dass der Hass gegen die Menschen noch immer in ihm saß, und genau das war es, was ihm am meisten Angst einjagte. Jeder Kampf, vermutlich sogar jeder Einsatz seiner Kräfte könnte dazu führen, dass er die Kontrolle über sich verlor. Zoper und Pandora haben ihn zwar aufgenommen, doch er spürte deutlich ihre Abneigung ihm gegenüber, alle anderen begegneten ihm sogar mit offener Feindseligkeit. Müde fuhr er sich durch das Haar, er hat lange genug still gesessen, es war Zeit zu beweisen, dass er sich geändert hatte.
    Ein lauter Knall riss ihn aus seinen Gedanken, als die Tür zur Kammer eingeschlagen wurde. Überrascht fuhr er herum, als zwei Wurfsterne schon auf ihn geschleudert wurden. Der Angriff kam zu überraschend, er schaffte es zwar dem einen auszuweichen, der folgende schnitt jedoch eine tiefe Wunde in seinen linken Oberarm. Sein Angreifer ließ ihm keine Zeit sich zu sammeln, Buster wusste, dass seine einzige Chance der Überraschungsmoment war. Dementsprechend holte er mit seinem Schwert aus und stieß es auf Dark nieder. Mit einer schnellen Rolle auf dem Boden schaffte er es auszuweichen, doch Buster griff erneut an.
    Dark war bewusst, dass er die Schläge nicht lange abwehren könnte, doch er konnte seine Kräfte auch nicht einsetzen. Verzweifelt hob er einen Stuhl und wehrte den nächsten Angriff des Drachenjägers ab. Für einen kurzen Augenblick verlor Buster das Gleichgewicht, woraufhin Dark den Stuhl gegen ihn warf. Buster sprang zur Seite, wurde jedoch am Handgelenk getroffen und ließ sein Schwert fallen. Sofort zog er zwei armlange Kampfmesser hinter seinem Rücken hervor und brachte sich in Position für den nächsten Angriff.
    „Es ist an der Zeit, dass Du für alles, was du getan hast, bezahlst!“ drohte er, ehe er sich wiederholt auf Dark stürzte.

    Unruhig ritt Lykana durch die heran brechende Dämmerung. Sie galoppierte auf Ihrem weißen Schimmel nahezu ohne Rast, lediglich wenn das Pferd seine Kräfte zu verlieren drohte, hielt sie an. Ein ungutes Gefühl breitete sich in ihr aus. Der Himmel lag in einem beklemmenden grau über ihr, die Sonne ging schleppend auf. Zuerst wollte Lykana zurück zur Burg, doch dann entschied sie sich ihre Kräfte zu nutzen, um Lucius zu lokalisieren. Ein pulsierender Lichtkegel mit einem Durchmesser von wenigen Zentimetern wies ihr den Weg, wie ein Kompass. Endlich löste sich das Dickicht auf und sie trat auf eine Lichtung, doch der Anblick war wie ein Schlag. Mit einem Ruck brachte sie das erschöpfte Pferd zum stehen und sprang herunter. Tränen sammelten sich in ihren Augen, als sie vor der alten Eiche stehen blieb.
    Lucius Körper hing Blutüberströmt von einem der Äste herunter. Seine Hände waren festgebunden, zahlreiche Wunden übersäten seine weiße Haut, der Knochen seines rechten Armes ragte zersplittert hervor. Doch noch atmete er, sie spürte, wie sich seine Brust bewegte.
    So vorsichtig wie sie nur konnte löste Lykana die Fesseln und lies ihn sanft zu Boden, um anschließend seinen Kopf in ihrem Schoss zu betten. Erschöpft öffnete er die Augen und blickte sie an, doch jedes Wort, das er sagen wollte, wurde von einem Blutschwall ertränkt und löste einen Hustenanfall aus. Zärtlich nahm Lykana seine gesunde Hand zwischen ihre Handflächen. Sie wünschte sich, ihre Kräfte würden ausreichen, um ihn zu heilen, doch keine Hexe der Welt konnte den Tod besiegen.
    Lucius nahm seine letzten verbliebenen Kräfte und spuckte das Blut aus. Ein tiefes Röcheln erklang, bevor er endlich sprechen konnte.
    “Erst, wenn ich ebenso mächtig wie Du war, konnte ich es wagen, an Deine Seite zu treten, alles andere wäre Deiner nicht würdig!“
    „Schone Deine Kräfte!“ flehte sie ihn an, doch es war zu spät. Er versuchte sie noch auf etwas aufmerksam zu machen, doch seine Kräfte schwanden, der Glanz seiner Augen verlosch. Zaghaft streckte Lykana ihre Hand aus, in der Hoffnung, dass er reagierte, dass es nicht wahr sei.
    Sie bemerkte nicht, wie am Waldrand Kanoe die gesamte Szenerie beobachtete. „Die Zukunft ist nicht veränderlich. Ich wünschte, ich könnte dir diesen Part ersparen, doch der Schmerz, den deine Seele ertragen kann, wurde erreicht, sie ist gebrochen!“
    Lykana spürte, wie ihre Trauer überhand nahm, doch zu ihrer Überraschung geschah nichts. Sie konnte nicht weinen, sie spürte kein Leid. Nur das brennende Verlangen nach Rache erwachte in ihr, ein alles vernichtender und zerstörender Hass!
    Ihre Augen verblassten, ihr Körper straffte sich. Sanft legte sie Lucius Körper ab und stand langsam auf.
    „Endlich ist die Tochter Medeas erwacht!“ stellte Kanoe aufgeregt fest.
    Der Wind nahm zu, die Wolken jagten über den Himmel. Spürbar sank die Temperatur herab, innerhalb von kürzester Zeit bildeten sich Gewitterstürme. Ein ohrenbetäubender Sturm brach über dem gesamten Düsterwald los. Alle Waldtiere versuchten sich überrascht in Sicherheit zu bewegen, mehrere Bäume wurden entwurzelt.
    Doch Lykana stand still dar, mitten im Zentrum. Der Boden färbte sich in ihrer Umgebung weiß, als er nach und nach gefror. Immer weiter dehnte sich die Eisfläche aus, alles unter sich gnadenlos begrabend.

    Die Glocken in Lemas und allen angrenzenden Städten läuteten. Alle Menschen starrten auf das sich anbahnende Unglück, als das Wetter plötzlich verrückt spielte. Panisch versuchten sie vor der Kältewelle zu fliehen, als diese wie eine gewaltige Wand über die Stadt hereinbrach.
    „Was geschieht hier!“ schrie Lupita einem nahe stehenden Mann zu, der verzweifelt versuchte Unterschlupf zu finden.
    Doch ebenso schnell wie der Eissturm aufgetaucht war verschwand er wieder und hinterließ eine weiße Winterlandschaft hinter sich. Lange Eiszapfen hingen von den Bäumen, zahlreiche Flüsse waren festgefroren. Der gesamte Düsterwald war von einer Schicht aus Schnee und Eis bedeckt.
    Endlich hob Lykana den Kopf und wand sich Richtung Norden, sie hatte nur noch ein Ziel: Patterknife!

    Erst wenn die Erde unter einer schützenden Eisschicht des Schmerzes verweilt


    NACHTERGEBNIS:

    Die Stellvertretende Siegelwächterin und zur Seherin aktivierte Angel of Retaliation wurde gefressen.
    Alpha Zen wurde zum neuen Bürgermeister gewählt


    TAGESBEGINN



    ALLE SCHÜSSE BITTE HEUTE AN GIHON
    DIE NACHTPNS KöNNEN AN MICH GESCHICKT WERDEN


    Darks kleine Randnotiz:

    Siegelwächter:
    Die Rolle der Siegelwächter ist als Korrektiv im Spielverlauf angesehen, sie soll das Kräftegleichgewicht der Parteien aufrechterhalten. Es kam oft vor, dass eine Seite zu schnell eine Vorteilhafte Position erlangte, sei es durch unausgewogene Rollenverteilungen, sei es durch eine Verkettung unglücklicher Umstände, die zum Beispiel alle Sonderrollen sehr schnell das Leben kosten können. Damit die Chancengleichheit gewahrt bleibt und das Spiel nicht schon am zweiten Tag entschieden ist, habe ich den Siegelwächter eingeführt. Er wird aktiv, wenn (Und zwar nur dann (!) ) dass Spiel zu sehr zum Vorteil einer Partei verläuft. Der SL entscheidet, wie er der schwächeren Partei am besten helfen kann. So kann der Wächter Mitten im Spielgeschehen zum Wolf mutieren (bei einem krassen Missverhältnis, z.B: 1 Wolf gegen 7-8 Bürger), oder eine Sonderrolle für die Bürger erhalten. Es ist sozusagen die Schachfigur des SL, um einerseits die Spannung aufrechtzuerhalten und um andrerseits doch noch korrigierend ins Spielgeschehen eingreifen zu können, und zwar Regelkonform (!!!). In diesem Spiel wollte ich die Wächter testen und meiner Meinung nach sind sie genügend eingeschränkt, denn sie müssen erstmal länger überleben, um im Spielgeschehen eingreifen zu können xD . Außerdem liegt es in der Entscheidung des SL, ob sie aktiv werden, denn sie können bis zum Spielende als normale Bürger spielen, wenn das Verhältnis ausgewogen bleibt, sie müssen es dann sogar . Außerdem wird der Einsatz des Wächters verkündet. Es ist lediglich eine Absicherung, die jedoch einen Interessanten Dreh einbauen kann. Nach diesem Spiel denke ich ist es nicht schlecht so eine Rolle zu haben (wobei ich ahne das es Beschwerden hageln wird *Schirm-aufspann*)
    Ach ja, ein Seherscan wird, solange der Wächter nicht aktiv wurde, abgeblockt (Seher kriegt nur die Info: Der Scan wurde abgeblockt), so lässt sich der Wächter genau bestimmen (da ich dem Seher ja nur die Info gebe bürgerfreundlich, wolffreundlich, vampirfreundlich) und der Siegelwächter bei einer Aktivierung wiederholt gescannt werden müsste. Außerdem kann der Wächter beim SL nachfragen, ob das Verhältnis ausgewogen ist.
    Evtl. kann man hier und dort noch feilen, es ist die Rohfassung, ich glaube, dass aber so ein Mittel zur Korrektur (und bei fiesen SL zur Manipulation, hrhr) durchaus seine Reiz hat. Eure Meinung ist gefragt ^^ .

    P.S: Normalerweise sollte ein Wächter reichen, aber weil ich sie unbedingt testen wollte habe ich noch die Vertreterin des Wächters dazu genommen, die, zum Siegelwächter wird, wenn der echte stirbt. Hätte wohl die Vertretung der Vertretung mit einbauen sollen o.O
    Geändert von darkgemini (5.5.07 um 06:38 Uhr)
    Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt~Mahatma Gandhi

    *Die Königin der tausend Jahre* ~ Fans und Folgen immer gerne gesucht *Als die Tiere den Wald verließen*Sailor Moon*Lady Oscar*Anne mit den roten Haaren*Kleine Prinzessin Sara*Katri/Katholi ~Das Mädchen von der Farm*Mila*Eine fröhliche Familie*Perrine*Robin Hood*Pollyanna*Niklaas*Heidi*Marco*

  16. #256
    Benutzerbild von Fantasy Freak
    Im Spiele-Forum seit
    Jun 04
    Beiträge
    4.978
    Hier ruht
    (endlich in Frieden >_>)



    Fantasy Freak

    obwohl gekränkt da er seine Vampirrolle aufgeben musste zog er die Aufmerksamkeit der Bürger 2 Tage lang auf sich

    (und freut sich schon ziehmlich auf die nächste runde =D)


    ^,.,^
    Spamm0rmy Queen and I

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