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Thema: Gesinnungssystem

  1. #33
    Profi-Spieler Benutzerbild von Six Tounge Angle
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    Es heist ja nicht umosnst Rollenspiel.

    Man schlüpft da in eine Rolle und versucht, diese nachzuspielen.

    Aus genau den Grund erlaube ich meinen Spielern auch, andere Gessinungen anzunehmen.

  2. #34
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    uups, kaum schaut man mal eine weile nicht mehr ins forum, schon sind da interessante fragen am "brodeln"...

    ich meine, schon die tatsache, dass da so heiss diskutiert wird, zeigt, dass man halt kaum eine moeglichkeit hat, seine eigenen meist ja doch recht unausgegorenen (so ist das aufgrund akuten zeitmangels zumindest bei mir) ethischen/ von mir aus auch moralischen vorstellungen auszuklammern.

    geht irgendwie schlecht, zumal man grade als dm ja die welt und die dortigen normen verkoerpern muss.

    fuer mich habe ich herausgefunden, dass es gerade mit etwas schwierigeren spielern ganz praktisch ist, wenn die charaktere erst einmal ohne gesinnung anfangen.
    das geht natuerlich nur, wenn sie keine allzu fiesen hintergrundgeschichten haben etc.
    die spieler finden dann im spiel ihre gesinnung, d.h. durch ihre absichten und durch ihre taten.
    so kann das schon vorkommen, dass sich jemand immer fuer neutral gut gehalten hat, und dann einen nur auf gute persnen ausgerichtetetn gegenstand nicht benutzen konnte, weil er eher neutral war...

    das ganze ist halt dann sehr vom dm und dessen vorstellungen abhaengig und aus philosophischer sicht wohl uch ein bisschen fragwuerdig *gg*, aber meine spieler fanden das eigentlich ganz interessant ( ich will nicht verschwiegen, dass es die ein oder andere diskussion gibt, aber das kann ja jeden beteiligten nur bereichern)...

  3. #35
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    So, mal zurück zum Thema von wegen wie sinnvoll ich das Gesinnungssystem von DnD finde.
    Nun ich finde es ganz angebracht, wenngleich auch nicht sehr genau. Es gibt einem in 9 Richtungen in etwa einen gewissen Rahmenplan vor, an den man sich halten kann, ja richtig kann, denn selbst im Spielerhandbuch steht drin, dass die Gesinnungen nur Grobe Richtungsangaben sind und nicht jeder Char sich immer zwingend an seine Gesinnung halten muss, oder gar kann.
    Ferner habe auch ich leichte Probleme mit den Gesinnungen. Wir haben eine c.n. Magierin in unserer Truppe, sie hat schon mal rein aus einer Laune heraus ein halbes Dorf abgefackelt und macht keine "guten" Taten um das wieder auszugleichen. Dennoch befinde ich, dass sie im Bezug auf Zauber noch immer als c.n. erkannt wird.
    Oder meine Spielfigur, die für Selbstjustizzwecke angeheuert wird *hüstel* Ich gehe davon aus sie ist r.n. weil sie sich einerseits an Verträge und Vereinbarungen hält und das Gesetz dort durchsetzt, wo es nicht mehr greift. Dann gibt es das PRoblem mit den Morden. Sie tötet, was ein böser Zug ist. Doch sie hält sich an jene, die das Volk knechten oder ausbeuten, was nach anderer Definition schon wieder gut ist. Allerdings verteidigt sie nicht gleich jeden Bauern, der auf der Straße gerade verprügelt wird ^^

    Und zur Frage was ist "Gut" und was ist Böse" und was "Neutral" Auch da gibt das Spielerhandbuch sehr genau Hinweise darauf, was als was in der Spielwelt von DnD angesehen wird.
    Gut: Ist bereit persönliche Opfer für andere Leute zu bringen, welche nciht seiner Familie oder Clan angehören. Gilt als Hilfsbereit.
    Neutral: Ist eher selbstbezogen, kann aber, wenn es die eigene Familie betrifft, zu herausragend selbstlosen Eingreifen fähig sein (ein Vater, der seine Kinder aus dem brennenden Haus rettet muss nicht zwangsläufig dies auch für seinen Nachbarn tun, den er nur leidlich kennt) Neutrale Charaktere achten das Leben soweit, dass sie nicht töten würden ohne zwingenden Grund (Blutfehde, Selbstverteidigung, Rache als Beispiele)
    Böse: So tief egoistisch, dass sich der Char nicht darum kümmert was anderen Personen geschieht, wenn er sich seine Wünsche erfüllt. Beispiellsweise skrupellos die PErson töten, die sie beim einbruch erwischt hat. Ein neutraler Dieb würde bei wohl eher denjenigen KO schlagen, oder abhauen. Oder Böse ist, andere Auszunutzen über die Gebühr. Wie der beschriebene Baron, der horrende Steuern verlangt.

    Genauso mit rechtschaffen und chaotisch. Rechtschaffene Personen kann man im extremfall als Pedanten bezeichnen und in den leichteren Fällen als Gesetzestreue Bürger. Chaotische Bürger sind in den schlimmsten Fällen Anarchisten (wohl dann c.b.) in einfacheren Fällen, Rocker, Punks oder so etwas in der Art. Sprich Freigeister und in gewissem Maße unstet ^^

    Und zuletzt wegen dem Paladin. Leider habe ich nie den Moralkodex eines Paladins gefunden. Außer das was im Spielerhandbuch steht von wegen. Kein Gift, ehrlich sein, Vorstehende respektieren und nicht hinterhältig kämpfen. Einen genaueren Leitfaden würde ich mir auch Wünschen. Aber prinzipiell vertrete ich die Ansicht, dass man (in Abbsprache mit dem SL) einen Paladin mit nahezu beliebiger Gesinnung erschaffen können sollte. Paladine arbeiten mit Gott gegebener Kraft. Warum soll nicht auch Olidammara seine Paladine haben? Bei Paladinen ist es eher wichtig sich auf Verhaltensregeln zu einigen, die einzuhalten sind, denn dies gehört ja zum Klassenspezifischen "Nachteil" die die Klasse hat. Genauso ist das Gesinnungssystem wichtig für Druiden, es ist ein Aspekt um einen Nachteil der Klassen festzumachen. Obwohl man eventuell auch da in Zusammenarbeit mit dem SL ein paar Dinge ändern kann. So z.B. Druiden denen nur neutral und die Extremgesinnungen erlaubt sind, wenn man auf Extraplanarer Ebene seine Kampagnen aufbaut ^^

  4. #36
    Profi-Spieler Benutzerbild von Six Tounge Angle
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    ich finde, die Trennung Gut/Neutral/Böse ist zu einfarbig...

    Was ich meine, ist, dass es viel zu viele hintergründe und möglichkeiten gibt, gut und böse zu sein, und fast immer kommt es dabei auf interpretation an.

    Wie das mit dem Paladinskodex ist, bin ich eigentlich ganz schön offen. Meiner Ansicht sind Paladine viel öfter "Richter", da sie rechtschaffend sind ( also auch den bösen freisprechen müssen, wenn er sich an die regeln hält)

    Meine Idee war deswegen, einen Paladin rechtschaffen neutral zu machen. Da mit kann er dann richtig

  5. #37
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    Es ist die Trennung nach Buch, fast wortgetreu mit einigen wenigen Eigeninterpretationen ^^
    Wenn man allerdings die Gesinnungen abschafft haben viele wichtige Zauber des D&D Universums keine Wirkung mehr. Diktum, Blasphemie, Heiliges Wort, Schutz gegen Gesinnung, Schutzkreis gegen Gesinnung und andere Zauber, die von den moralischen und ethischen Wertvorstellungen der Charaktere abhängen.

  6. #38
    Profi-Spieler Benutzerbild von Six Tounge Angle
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    dann lass uns was ausdenken, um das problem zu umgehen. Also entweder etwas, um die Zauebr irrelevant zu machen, oder eine Möglichkeit, die Gessinung an etwas anderem festzumachen

  7. #39
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    Zauber irrelevant: Du streichst ihn einfach aus deinem Spiel, er hat nie existiert. Ob deine Spieler das gut finden ist eine andere Frage.
    Option Nummer zwei. Jeder Magieanwender definiert sich selbst was für ihn gut, böse, chaotisch, rechtschaffen ist. Jede Kreatur, auf die diese Definition zutrifft wird durch entsprechende Zauber betroffen.

    Wie man die Gesinnung festmacht:
    Durch die Taten und nur durch die Taten der Charaktere. Als Messlatte gilt hierbei die Globalmeinung der Bevölkerung (sprich deine als SL) Wenn nach dieser Meinung ein Char als böse gilt, dann ist er eben böse, auch wenn er von sich selbst denkt ein herzensguter Mensch zu sein. Du kannst es als Ansehen in der Bevölkerung verstehen. Jemand der hohes Ansehen bei der Bevölkerung hat gilt als gut. Jemand der ein schlechtes Ansehen hat, gemieden, oder gefürchtet wird gilt als böse.

    Definitionen gibt es wie Sand am Meer, du musst dir nur eine für deine Kampagne definieren die für das Spiel gültig sind.

  8. #40
    Meisterspieler Benutzerbild von Andaran
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    Zitat Zitat von Six Tounge Angle
    dann lass uns was ausdenken, um das problem zu umgehen. Also entweder etwas, um die Zauebr irrelevant zu machen, oder eine Möglichkeit, die Gessinung an etwas anderem festzumachen
    Haltet Euch einfach an das Gesinnungssystem wie es das D&D Grundregelwerk vorgibt und alles läuft super. Wir testen das System seit es D&D3.0 auf englisch zu kaufen gibt und konnten unsere Gesinnungsdebatten immer durch einen Blick ins Spielerhandbuch zu einem Konsenz führen.

    Und falls ein Spieler aus der Reihe tanzt gilt bei uns schlicht das oberste und letzte Gebot:
    der Spielleiter hat immer Recht.
    Neulich in unserer D&DRunde:
    Elfin (Fighter): "ist das Wasser dort vergiftet?"
    Elf (Warlock): "nein, das Wasser ist völlig okay. .. .. .. ausser ich kipp gleich um."

  9. #41
    Profi-Spieler Benutzerbild von Six Tounge Angle
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    genau daran scheiterts ja...manche spieler meinen, dass das D&D gessinungssystem nicht ausreicht, um die Beweggrüunde darzustellen, manche Spielleiter kommen mit Spielern, die sich nicht an ihre Gessinung halten nicht klar.

  10. #42
    Mitspieler Benutzerbild von Der Teufel im Detail
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    ...und manche Spielleiter haben ein ganz andere Idee von den Gesinnungen.
    In jedem Mann steckt etwas Gutes - und wenn es das Küchenmesser ist!

  11. #43
    Meisterspieler Benutzerbild von Andaran
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    Zitat Zitat von Six Tounge Angle
    genau daran scheiterts ja...manche spieler meinen, dass das D&D gessinungssystem nicht ausreicht, um die Beweggrüunde darzustellen, manche Spielleiter kommen mit Spielern, die sich nicht an ihre Gessinung halten nicht klar.
    Aber es ist durchaus machbar, durch das D&D Gesinnungssystem eine funktionierende Orientierung zu finden. Und Spielleiter die mit ihren Spielern nicht klar kommen, nunja, da gibt es keine Mittel. (ausser einen neuen SL festlegen oder neue Spieler holen)

    Zitat Zitat von Der Teufel im Detail
    ...und manche Spielleiter haben ein ganz andere Idee von den Gesinnungen.
    Solange der Spielleiter den Spielern einen Definitionsrahmen anbietet, bevor das Spiel losgeht, ist das völlig okay. Da können die Spieler ruhig anderer Meinung sein, es ist die Welt des SL, also hat der SL Recht. Damit legt auch der SL die Gesinnungen vor, danach müssen sich die Spieler richten. Kann sich die Gruppe also nicht einigen, gilt als letztes Wort das des SL. Anders sollte es nicht laufen.
    Neulich in unserer D&DRunde:
    Elfin (Fighter): "ist das Wasser dort vergiftet?"
    Elf (Warlock): "nein, das Wasser ist völlig okay. .. .. .. ausser ich kipp gleich um."

  12. #44
    Profi-Spieler
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    Zitat Zitat von Andaran
    Und Spielleiter die mit ihren Spielern nicht klar kommen, nunja, da gibt es keine Mittel. (ausser einen neuen SL festlegen oder neue Spieler holen)
    OT: unser SL "befriedigt" mich SL-technisch ja leider auch gar nicht. vorbereitung ist bis auf grundgerüst eher adhoc, weshalb wir in der lage sind, deutlich schwerere gegner relativ problemlos zu besiegen - kein wunder, wenn der SL sich nicht bzgl kampftaktik etc. informiert. bei unserem letzten encounter ist unsere gruppe von 4 abenteurern (lvl 2) gegen 5 wortlings (je CR 3) gerannt mit etwas heilmitteln.
    haben relativ ungefährdet gewonnen muss ich sagen. wäre ich SL gewesen hätten die spieler bald die flucht ergriffen oder es hätte tote gegeben, weil die viecher mit taktik jagen...
    naja. zuzüglich, dass er immer sauviele saumächtige npcs einbaut - man hat als spieler schon gar nicht wirklich die wahl, wirklich frei zu handeln wenn schon jeder normalbürger viel stärker ist, als er sein sollte...
    aber gut. man kann ja kritiken anbringen - nur ist auch das doof, wenn die eine hälfte genau das gut findet und die andere hälfte nicht... :-/

  13. #45
    Profi-Spieler Benutzerbild von Six Tounge Angle
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    Ich bin auch der Meinung, dass der Spielleiter en wenig auf die Spieler eingehen sollte, denn sonst hat irgentwie keiner Spass dran.

    Mal ne Frage: Was machen, wenn SL und CHs nicht zufrieden sind.

    Andaran hat gerade gesagt, dass die Spieler sich nach dem Sl richten müssen. Ich als SL suche schon seit ner Zeit für ne Lösung für das Gessinungsproblem

  14. #46
    Profi-Spieler
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    Dann frage ich noch einmal anders herum. Ich denke es wird im allgemeinen Wust bisher untergegangen sein.

    Was genau stellst du dir eigentlich vor, bzw was genau willst du eigentlich? Wenn das geklärt ist könnte man evtl auch eine Lösung für dich und deine Runde finden.

  15. #47
    Veronica Mars Benutzerbild von Sienar
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    Hast Du Dir vielleicht mal Palladiums Gesinnungssystem angeschaut? Vielleicht ist das ja mehr nach Deinem Geschmack.
    Es ist relativ leicht das D&D Standardsystem durch dieses zu ersetzen.
    Prometheus they say brought god's fire down to man
    And we've caught it, tamed it, trained it since our history began
    Now we're going back to Heaven just to look Him in the eye
    And there's a thunder 'cross the land and a fire in the sky.

  16. #48
    Profi-Spieler Benutzerbild von Six Tounge Angle
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    Ich will ein Gessinungssystem, das die Motivation und die Eistellung eines Spielers zusammenfasst, aber dennoch die Zauber wie "Blasphemie" oder "Schutzkreis vor Gesinnung" zulässt.

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