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Thema: Kapitel 10: Die Saat

  1. #497
    Heavenly Wind
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    Auf Scarscins Anspielung bezüglich ihrer Waffen ging Sashka nicht ein. Sie sah herab an sich, nur ein einziger Spritzer Schleim hatte sie getroffen, und der war anscheinend von dem Brief getropft... er perlte an ihrer Armierung einfach ab und glitt ohne Spuren zu hinterlassen auf den Boden. Scarscin irrte in seiner Annahme, die Runen auf ihren Klingenringen waren mitnichten die gleichen, die ihn zeichneten. Sie sahen sich ähnlich, aber mehr auch nicht und was sein "Problem" betraf, nun... das war seine Sache. Wenn er es wert war, würde er überleben. Andernfalls war er irrelevant. Stattdessen ging sie auf den Inhalt des Schreibens ein.
    Lies selbst. kommentierte sie seine Worte lakonisch und hielt ihm den verschmierten Lederwisch entgegen. Darauf stand nichts weiter als eine blasphemische Verhöhnung - Lucis, sofern er das Schreiben erhalten und geöffnet hätte, wäre wohl gerade noch in der Lage gewesen, zu lesen, dass sein Tod beschlossen worden war - dieser Brief war eine bizarre Falle. Offenkundig war Lucis so wichtig, dass sich irgendwer die Mühe machte, ihm einen Kampfdämonen "per Post" zu schicken und außerdem noch 1000 Goldmünzen dafür zu bezahlen.

    Sashka lies den großen Hochelfen unverrichtet stehen und begab sich nach Draussen, wo Na'Ralee schon auf sie wartete - die anderen auch, aber das schien sie nicht zu kümmern.
    Das hätte ich dir vorher sagen können.
    Warum hast du es nicht getan?
    Der Wächterdämon mußte entfernt werden. Er hätte uns Probleme bereitet, wenn wir ihn mitgenommen hätten. Sei ehrlich, hättest du es getan, wenn du gewußt hättest, dass der Inhalt des Briefes wertlos ist?
    Nein. erwiderte die Kriegerin.
    Nun, da hast du Deine Antwort... lächelte Na'Ralee und erhielt im Gegenzug einen finsteren Blick von Sashka, der definitiv aussagte, dass sie solche "Späße" gar nicht schätzte.

  2. #498
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    Natürlich hatte Shyraska Na'Ralees Antwort nicht komplett befriedigt, doch ihre Geste war eindeutig gewesen. Als er jedoch gerade in das Hauss hatte gehen wollen, hatte er eine ihm unbekannte Frauenstimme den Befehl erteilen gehört, dass alle das Haus zu verlassen hatten. Kurz darauf waren tatsächlich einige Personen aus dem Haus getreten, Lanarys, Arindor, Staxx und ein Unbekannter Hochelf, unter ihnen jedoch nicht die Person, die den Befehl erteilt hatte, das konnte er anhand der Stimme eindeutig feststellen. Er würde sich also noch etwas gedulden müssen.
    Gerade wollte sich Shyraska den anderen zuwenden, um ebenfalls einen Blick durch das Fenster zu werfen, da tippte ihn Shaskara leicht an und blickte ihm durchdringend in die Augen. "Was sollte das denn jetzt?", wollte sie von ihm wissen, "Kann sich diese Hochelfe nicht verständlich ausdrücken?"
    Dabei zeigte sie verstohlen auf Na'Ralee.
    Shyraska zuckte mit den Schultern. "Sie ist ein Orakel, das habe ich dir ja schon gesagt. Ich weiß zwar nicht, was sie dir mitgeteilt hat, doch ich empfehle dir, diese Worte nicht zu vergessen. Bewerte sie aber nicht zu hoch und versuche nicht krampfhaft herauszufinden, was sie damit gemeint hat, vermutlich wird es dir mit der Zeit klar werden. Als Orakel spricht man eben gerne mal in Rätseln...", erklärte Shyraska gleichmütig, wenngleich er Shaskara deutlich ansah, dass sie diese Antwort nicht befriedigte. Einige Zeit sahen sie sich noch schweigend an, dann schüttelte sie ihren Kopf und wandte sich schmunzeld ab.
    Im Haus schien unterdessen die Hölle los zu sein; es kachte und polterte, als sei ein Kampf in vollem Gange. Gerade, als Shyraska einen Blick durch ein Fenster werfen wollte, verstummten die Geräuschetrat und der Fremde Hochelf trat wieder durch die Tür ins Innere des Hauses. Offenbar war der Kampf schon vorbei, und da Shyraska in keinem der Gesichter der anderen Beunruhigung feststellen konnte, schien es so, als sei dieser nicht zu ihren Ungunsten beendet worden.
    Er warf einen Blick durch die Tür. Das Innere des Bauwerks war verwüstet, an den Wänden klebte ein grünes Sekret, doch von einem Gegner war nichts zu sehen. Nur eine Frau stand da, offenbar eine Kriegerin, und anhand ihrer extraordinären Waffen, zweier sonderbarer Klingenringe, konnte Shyraska sie eindeutig als ihre "Retterin" in der letzten Nacht identifizieren. Nachdem sie einige Worte mit dem Hochelfen gewechselt hatte, trat sie durch die Tür ins Freie und redete kurz mit Na'Ralee.
    Irgendetwas war sonderbar an ihr. Auch wenn sie ganz offenbar ein Mensch war, so strahlte sie doch eine Aura von Unbesiegbarkeit aus, wie Shyraska es selten zuvor erlebt hatte. Immerhin hatte sie wohl einen Shi-Handan in die Flucht geschlagen, denn das feurige Geschoss, das ihn und Shaskara gerettet hatte, war eindeutig einer ihrer Klingenringe gewesen. Doch wer konnte einen Shi-Handan so einfach vertreiben?
    Anstatt sie direkt anzusprechen, zog er es vor, sie zunächst einfach zu beobachten und sie so genauer abzuschätzen. Jedenfalls schien sie ihnen nicht feindlich gesonnen, und das hatte etwas Beruhigendes...

    Lanrys hatte dem Spektakel ebenfalls von Fenster aus zugesehen, und sie war sehr erstaunt darüber, wie eine einzelne Frau solche Kräfte aufbringen konnte. Verblüfft wandte sie sich an Staxx. "Wer ist das?", wollte sie wissen.

  3. #499
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    Äh... du meinst dieses Ding da drin? Keine Ahnung, wenn ich das wüsste..., antwortete er, genauso baff wie Lanarys. Irvene, irgendeine Idee?, fragte Staxx. Doch der war schon wieder bei den Anderen, bei Shyraska und Na´Ralee.

  4. #500
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    "Nein, ich meine diese Frau", entgegnete Lanarys und deutete auf die Kriegerin. Bisher hatte man sie ihr noch nicht vorgestellt, und es wunderte die Waldelfe sehr, dass eine Menschenfrau solche Kräfte entwickeln konnte.

  5. #501
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    "Ach so... ich glaub ich hab gehört dass sie 'Sashka' heißt. Na´Ralee hat sie gesucht.", antwortete er erneut und zeigte auf sie. Ein Zeichen mehr, dass er jetzt zu den Anderen gehen würde. Er wandte sich an Irvene. "Geseh´n?", fragte er knapp. "Ja... und?", fragte er desinteressiert. "Nicht beeindruckt?"
    "Nein, ich hab schon besseres gesehn."
    Staxx sah ihn skeptisch an...
    Geändert von Gutester (12.7.07 um 20:37 Uhr)

  6. #502
    Heavenly Wind
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    Sashka zog wandte ihren Kopf nur leicht. Es schien, als hätte sie Irvene und Staxx gehört. Allerdings war es ihr anscheinend zu dumm, darauf irgendwie näher einzugehen.
    Er hat recht... jeder halbwegs fähige Kämpfer kann einen Uriq'tesh besiegen. Da ist nichts besonderes dabei, alles eine Frage der Ausbildung. Drei oder vier dieser übergroßen Wanzen wären eine Herausforderung, einer ist eine Aufwärmübung. Ich werde dir später einen beschwören, wenn du es versuchen möchtest.
    Sie sagte das gelassen, fast gelangweilt, ohne die beiden dabei anzusehen, stattdessen ruhte ihr Blick weiter auf Na'Ralee. Die sah sie mit großen Augen an. Sashkas folgende Frage, hatte sie schon erwartet:
    Na schön, kleine Seherin. Wenn der Brief also wertlos ist, wie finde ich Lucis dann?
    Oh, der Brief ist nicht nutzlos... nur sein Inhalt... entgegnete Na'Ralee. ...nun, wo die Schutzmagie entfernt ist, wird er mir mehr zu erzählen haben, als nur die wütenden Flüche eines gebundenen Dämons. Übrigens... Rekan Agrith ist auf dem Weg hierher. Er ist nicht allein und hat es ziemlich eilig.
    Er kommt persönlich? Ungünstig. Die Andraviten sind wichtig für den Schutz der Region und waren auch sonst meistens nützlich. Ich will sie nicht unnötig dezimieren - schon diese fünf waren unerwünschte Opfer. Ihr müsst Eure Spuren beseitigen und schnellstens verschwinden... dann wird man es hoffentlich den fremden Kriegern anlasten und Euch nicht weiter behelligen.
    Sashka wirkte keinesfalls besorgt, sie fürchtete die Paladine und die Inquisition anscheinend nicht - und sie selbst nahm sich aus, was wohl bedeutete, dass sie sich darum nicht kümmern wollte oder mußte. Offenbar war sie aber daran interessiert, mit ihren Taten möglichst wenig Aufsehen zu erregen, was angesichts der Vorkommnisse nicht so einfach werden würde. Ganz unter den Teppich würde es sich nicht kehren lassen, aber möglicherweise konnte man die allfällige Aufmerksamkeit der anrückenden Paladine auf den Feind im Hintergrund richten.

  7. #503
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    Das hab ich allerdings nie behauptet..., dachte Irvene, doch was sollte es. "Heißt das, du würdest ihr das nachmachen können?, fragte Staxx spektisch. "Kann sein, ich hab noch nie mit einem 'Uriq'Tesh' gekämpft. Aber das sieht nicht allzu schwer aus, ich glaub du könntest das auch., antwortete Irvene.
    "Das hab ich auch nie bezweifelt, ich mein nur ob du das könntest."
    "Willst du damit sagen du kannst besser kämpfen als ich?"
    "Nicht unbedingt, aber mein Kumpel Amon auf jeden Fall.", erwiderte Staxx grinsend.
    Amon auch noch?
    "Das zeigst du mir mal, ja?"
    "Tja, wenn diese Angreifer vorhin noch ein bi~sschen länger genervt hätten, hättest du ihn sowieso gesehen. Aber das kann im Stress ein bisschen schief laufen, weißt du, ich hab ihn erst dreimal gerufen."

  8. #504
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    -Ich sollte den brief nach Tylenia bringen...wenn es eine spuhr wert ist?!-
    sagte er beiläufig...

    Dann wandte er sich ab, um dem auftrag folge zu leisten. Denn die Krieger sollten verschwinden...Und so ging er raus auf den Platz und fing an die Leichen der Templer zusammen zu tragen, sonderlich schwehr waren sie nicht.
    Er drapierte sie paralel zu den unbekannten kriegern, so als ob sie im zweikampf gestorben währen. Die anderen sahen ihn an, doch er reagierte nicht. Danach griff er in seine tasche und nahm eine phiole heraus, das pulver verteielte er, und prüfte dabei die Windrichtung. Allzu übertriebene fußspuhren verwischte er mit einem abgebrochenen ast. Es sah gut aus, befand er mit einem lächeln. -Naja Sashka wird es nicht gefallen- scherzte er mit sich selber...

    Dann ging er zurück, an Staxx und Irvene vorbei, die darüber stritten
    wer der stärkere ist...- Danke, nochmal für den tritt!- er grinste
    was wirklich selten war. Es war nicht viel zeit vergangen und die Gruppe um
    Sashka war immernoch am lamentieren...

    -Ich habe mich darum gekümmert, so weit es ging- warf er in das gespräch und setzte sich auf den umgeworfenen tisch...Dann kramte er wieder in seiner tasche und holte einige kräuter heraus zerbröselte sie in der Hand
    und füllte sie in eine leere phiole...er tat beschäftigt aber seine ohren klebten an den lippen aller anwesenden...

  9. #505
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    "Äh... weißt du wovon...", fragte Staxx, doch Irvene unterbrach ihn. "´Tschuldigung, war reinste Absicht."
    "Du hast ihn getreten?"
    "Naja..."
    "Was sollte denn das? Er hilft uns da völlig unverpflichtet und du trittst ihn zusammen!"
    "Tjaaa, aber das ich ihm im Kampf ungefähr drei Mal das Leben gerettet habe wird wieder vernachlässigt, oder?"
    "Trotzdem musst du ihn nicht gleich treten."
    "Hey, wo der Tritt herkam da gibts noch mehr!"
    "Tja, und von meiner Faust gibts auch noch mehr!"
    Wie in alten Zeiten...

  10. #506
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    Lanarys nickte. Wesentlich weiter hatte sie diese Auskunft zwar nicht gebracht, aber es würde sich mit Sicherheit noch eine Gelegenheit ergeben, mehr über diese Sashka herauszufinden...

    Shaskara hatte dem Gespräch zwischen Na'Ralee und der fremden Kriegerin interessiert zugehört. Offenbar waren bereits die nächsten Templer untwegs, um Nachforschungen über den Verbleib ihrer nun toten Anhänger anzustellen.
    "Verzeiht, wenn ich mich einmische", begann die Halbelfe, an die beiden Frauen gewandt, "Ich kenne einen sicheren Weg, wie wir den Templern entgehen können, ohne Spuren zu hinterlassen. In den Ruinen oberhalb des Dorfes gibt es einen Albenstern, der groß und damit stabil genug ist, eine eher kleine Gruppe schnell in Sicherheit zu bringen. Zwar kreuzen sich dort nur vier Pfade, aber durch diese Pfade fließt genug Magie, um ihnen wenigstens kurzzeitig folgen zu können. Uns bieten sich also acht Richtungen, da wir jeden der vier Pfade in zwei Richtungen beschreiten können, und das wird unsere potentiellen Verfolger vorläufig aufhalten. Solange sie keinen Albenstein besitzen, lkönnen sie nur erahnen, wohin wir geflohen sind, und bis sie dort angekommen sind, sind wir schon über alle Berge. Außerdem scheinen diese Pfade von der Vernichtung der Pfade in N'Salay unberührt geblieben zu sein."
    Sie sah die Hochelfe und die Menschenfrau fragend an, und zur Bestätigung zog sie ihren Albenstein hervor. "Keine Sorge, ich weiß, von was ich rede, ich habe das Pfadnetz lange und ausgibig studiert, auch nach der Katastrophe von N'Salay. Die Wege, die sich uns auftun, sind ziemlich sicher, mit meinem Albenstein lassen sie sich gut kontrollieren, auch wenn er nicht zu den mächtigsten zählt", beendete sie ihre Ausführungen.

    //Ich erwarte kein Zustimmung, aber es ist nur logisch, diese Möglichkeit in Betracht zu ziehen.//
    Geändert von The Dark One (15.7.07 um 11:25 Uhr)

  11. #507
    The Reggae Boyz Benutzerbild von Renan
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    Sumara stand nur dabei und betrachtete jeden interessiert.
    Erst als sie Na'Ralee, und Rikas Amulett an ihr, sah, fragte sie: Was habt Ihr jetzt vor?! Warum flüchten wir? Und wohin? und ihr Blick harrte dabei auf der Kette.

  12. #508
    Ich lebe wieder... Benutzerbild von ~LORD°K~
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    Diese Sumara war ihm nicht geheuer...andererseits konnte er seine blicke
    auch nicht von Na'ralee wenden...sie muss mir sagen wer ich bin...
    im hintergrund vernahm er das streitgespräch zwischen Staxx und irvene...

    Er hatte sich etwas von der gruppe abgewendet, und wollte die entscheidung abwarten...

    Als er müde wurde...schlagartig...seit er auf dem dach bewustlos geworden war ging in ihm sowieso etwas merkwürdiges vor...und er wusste nicht was...
    er hatte geträumt, er lag auf einem holzscheit und um ihn herum waren fackeln und er hatte diese stimme gehört...in dieser ihm unbekannten sprache... und konnte er sich kaum auf den beinen halten und die müdigkeit ergriff ihn... er lehnte sich an die holzwand und schloss die augen...


    Dunkelheit, er sah dieses mädchen vor sich...Na'ralee halb transparent
    und sie zeigte auf ihn...ein unbekanntes gefühl ergriff ihn...oder eher ein gefühl das er lange nicht gefühlt hatte...er deutete es als angst.
    Und wollte aufwachen aber es ging nicht...und dann erschien wieder diese stimme, doch nun verstand er sie...er konnte diese sprache verstehen...

    -Scarscin! wir sind gleich...fast wie brüder...es macht also keinen sinn
    wir werden unser duell noch führen...und dann ist es egal entweder du tötest mich oder ich töte dich. Es macht keinen unterschied...Das medium wird es dir beweisen...frag sie...frag sie...frag sie...frag sie-

    Er sah nur noch die dunkelheit, wie unbedeutend klein er doch war
    und dann sah er die gesichter vieler im unbekannter Elfen...
    eine erinnerung...die er verzweifelt zu halten versuchte...aber sie riss ab...
    und er öffnete die augen...

    tiefe trauer, und hass wuchsen in ihm währed er zusammengesackt
    an der hauswand saß und den boden austarrte...

    was er nicht wusste er hatte den wortlaut seiner inneren stimme
    mitgesprochen...laut mitgesprochen...


  13. #509
    Heavenly Wind
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    Sashka hörte sich den Vorschlag der Halbdämonin an. Er klang recht vernünftig. Zwar hatte sie keine nennenswerte Lust, auf den Pfaden zu wandeln, aber immerhin war es eine passable Möglichkeit, von diesem Ort zu verschwinden, ohne dazu auf andere Hilfsmittel zurückgreifen zu müssen. Sie war ohnehin schon für ihren Geschmack viel zu offen aufgetreten.
    Die Ruinen von Llai'q Thylharilhon... murmelte sie, denn der Ort von dem Sashkara gesprochen hatte, war ihr ein Begriff ...ja das könnte funktionieren führte Na'Ralee fort. Ich bin nicht begeistert von dieser Lösung, denn... sie stockte kurz, als Shaskara ihren Bergkristall hervorholte bitte halte den Stein nicht so nahe heran... seine Stimme ist wie ein fiependes Heulen, schlimmer noch als das von seinem Stein da... die Pfade wurden von unwiderstehlichen Kräften verletzt und nun leiden sie, denn anders als sonst schließt sich die Wunde nicht, sondern dehnt sich aus. Ich kann es hören, fühlen... das gesamte Netz der Pfade ist betroffen, auch wenn wir weit entfernt von N'Salay sind. Alles ist mit allem verbunden, die Pfade bringen es zusammen. Und mit jeder Benutzung schwächen wir das Ganze. Jedes Tor, eine jede Reise, läßt die Wunde größer werden, verzehrt einen Teil der Energie. Wenig nur, doch stetig...
    Es waren ungewöhnlich klare Worte, die Na'Ralee sprach, nicht die eines geistesgestörten Orakels oder ein mystisch angehauchtes Rätsel, sondern vielmehr eine verständliche Erklärung für ihren Geisteszustand und warum sie derart empfindlich auf die Albensteine reagierte. Wenn die Steine mit dem Pfadnetz verbunden waren, und wenn Na'Ralee wirklich wahrnehmen konnte, dass die Pfade ausbluteten, dann war ihre Reaktion mehr als verständlich. Es mußte für sie die reinste Folter sein, sich das ganze immer und immer wieder anhören oder mitansehen zu müssen, ohne etwas tun zu können. Sashka blickte derweil seelenruhig auf die Halbdämonin. Versuchte sie zu ergründen, wen sie vor sich hatte? Zunächst hielt sie die Halbelfe noch für die von Arindor erwähnte Sumara und wollte schon etwas fragen, da bemerkte sie die neu angekommene, die echte Sumara und auch deren verstohlene Blicke in Richtung Na'Ralee. Sie hatte sie bisher noch nicht gesehen... dennoch, so interessiert, wie sie an Na'Ralees Kettchen zu sein schien, mußte sie es einfach sein. Also machte Sashka anstatt weiter auf Shaskaras Vorschlag einzugehen, einen Schritt in Richtung der Elfenfrau und da diese sich fast nur auf Na'Ralees Schmuckstück zu konzentrieren schien, stand Sashka quasi plötzlich direkt bei ihr, oohne dass sie es registriert hatte. Darum mußte es sie überraschen, als die Kriegerin sie spontan ansprach:
    Sumara...
    Das klang mehr nach einer Feststellung denn einer Frage. Und Sashka war sich absolut sicher, die richtige vor sich zu haben.

  14. #510
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    Zwar fühlte sich Shaskara ein wenig versetzt, als sich die Kriegerin, deren Namen sie noch nicht einmal kannte, einfach Sumara zuwandte, ohne ihr eine ausreichende Antwort gegeben zu haben, doch stattdessen wandte sie sich nun direkt an Na'Ralee: "Wenn es wirklich so ist, dann verstehe ich deine Bedenken. Doch die Alben haben die Pfade einst versiegelt und ihre Benutzung an die Albensteine gebunden, die sie dann an würdige Träger verteilt haben, denn wenn jeder sie hätte benutzen können, wäre das viel zu gefährlich gewesen? Und wie viele Albsteine gibt es? Sicherlich nicht deutlich mehr als ein Dutzend. Folglich können nur wenige Personen die Pfade überhaupt benutzen, und wenn der Verschleiß der Pfade bei einmaliger Benutzung gering ist, dann sehe ich keine große Gefahr darin, sie dieses eine Mal wenigstens zu benutzen. So oder so wird man sie durch die geringe Anzahl an Albensteinen bei maßvollem Einsatz sicher nur wenig strapazieren", erklärte sie und versichtete dabei darauf, die Hochelfe förmlich mit "Ihr" anzureden. Auch wenn sie ein Orakel war, so hielt sie es doch für unpassend.
    Viel mehr Gedanken machte sich Shaskara um die Wunde im Pfadnetz. Sie hatte sie gespürt, offenbar hing sie mit der Zerstörung von N'Salay zusammen. Shyraska hatte ihr von seinem Verdacht erzählt, davon, dass eine rachsüchtige Ssarfey-Obere namens P'Tera wohl über Leichen ging, um ihre Feinde, die übrigen Oberen, zu vernichten, und dabei auch eine Zerstörung des Pfadnetzes und der Schutzbarfrieren inkauf nahm. Es war nur ein Verdacht, und Shyraska hatte irritiert, dass diese P'Tera - wenn sie denn eine Obere war - so freundlich zu ihnen gewesen war. Seiner Ansicht nach brauchte diese die Gruppe noch für irgendetwas, und das behagte ihm nicht. Auch Shaskara gefiel die Vorstellung nicht, dass eine einzige Person eine womöglich tödliche Wunde in das Pfadnetz reißen konnte. Wie skrupellos musste sie sein? War sie sich der Folgen bewusst gewesen? Sicherlich waren der Yingiz, von dem Shyraska erzählt hatte, und dessen Bruder, der mit irgendeinem Wesen zu einem Shi-Handan verschmolzen worden war, aus diesem Riss gekommen, denn die Zerstörung der Pfade hatte zwangsläufig eine Zerstörung des magischen Siegels mit sich geführt, das die Welten voneinander abgrenzte und so für Sicherheit sorgte. Und überdies schien das Siegel der Alben, das die Yingiz an das Nichts band, zerstört worden zu sein. Wenn noch mehr dieser Dämonen erkannten, dass sie nicht nur aus dem Nichts entfliehen, sondern auch ihre volle Kraft entfalten konnten, sah es schlecht aus für sie alle. Die Pfade ließen sich leicht wieder flicken, sobald die Wunde, die sich in das Pfadnetz fraß, verheilt war, doch wie es zu bewerkstelligen war, diese Wunde zu heilen und somit die magische Barriere wieder vollständig herzustellen, das konnte sie sich bei bestem Willen nicht vorstellen.

  15. #511
    Heavenly Wind
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    Sashka hörte Shaskaras Worten torzt der Tatsache, dass sie sich auf Sumara konzentrierte, aufmerksam zu. Angesichts des Leichtsinns mit dem sie darüber urteilte, konnte sie innerlich nur mit dem Kopf schütteln, doch letztlich war es ihr relativ egal, ob die Pfade ein wenig schneller zerfielen, oder nicht. Na'Ralee indes reagierte weniger gleichmütig:
    Ja... es gibt nur wenige, dreizehn Albensteine wurden in der Welt zurückgelassen. Aber Dämonenkind, wer sagt dir, dass alle wirklich in verantwortungsvoller Hand ruhen? Glaub mir, nicht jeder Stein ist so wie diese zwei und nicht jeder Besitzer geht auch maßvoll damit um... sie seufzte ... ich spüre es deutlich, jedes Mal. Ich kann nicht sagen wo, oder von wem... alles verwischt in der Unendlichkeit der Pfade, aber die anderen Steine werden benutzt, als ob nichts geschehen wäre. Gierig zehren sie an der Essenz, die nicht länger unbegrenzt ist. Jedenfalls einige von ihnen. Und jedes Mal reißen sie Energie aus den Pfaden, die nötig wäre, um zu heilen... mit jeder Stunde fließt ihr Licht ins Nichts, unaufhörlich. Noch ist Zeit, jedoch sehr bald schon werden nur die stärksten Albensteine genug Kraft besitzen, um ein Tor zu öffnen...
    Na'Ralee wankte nach ihren ungewöhnlich deutlichen Worten, als ob sie von Schwäche befallen würde, doch bevor sie zusammensackte, stützte sie sich an einer Hauswand ab. Selbst wenn es ihr nicht sehr behagte und geradezu unerträgliche Schmerzen bedeutete über die Pfade zu wandern, sie würde es aushalten, irgendwie. Es blieb allerdings immer noch zu klären, wohin man sich wenden sollte, denn das war die alles entscheidende Frage.

  16. #512
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    Shaskara ignorierte dieses Mal die Anspielung auf ihre Herkunft. "Wie stark ist der Energieverlust ohne Fremdeinwirkung? Und kann es dann wirklich sein, dass die wenigen Albensteine so häufig eingesetzt werden, dass sie den Pfaden solche Schäden zufügen? Du kannst mir ja nicht vorhalten, dass ich nicht über das Wissen eines Orakels verfüge", versuchte sie sich zu rechtfertigen, denn sie hatte das unbestimmte Gefühl, dass man ihr ihre Unwissenheit vorhielt, für die sie nichts konnte. Gerade wollte sie fortfahren und Na'Ralee die möglichen Endpunkte einer Reise über die Pfade dieses Albensterns aufzuzählen, da erst bemerkte sie, dass die Hochelfe zurückgewichen war und Probleme damit zu haben schien, sich aufrecht und bei Bewusstsein zu halten.
    Shaskara drückte Shyraska, der noch immer neben ihr stand, ihren Albenstein in die Hand. "Sie scheint ihre Nähe nicht zu ertragen, zumindest hat sie etwas in dieser Hinsicht erwähnt", kommentierte sie diese Tat, und ohne auf die Reaktion des Elfen zu warten, dann lief sie schnell die wenigen Schritte zu Na'Ralee herüber. "Kann ich dir irgendwie helfen?", fragte sie und blickte die Hochelfe zweifelnd an. Es war in erster Linie keine Zuvorkommenheit, die sie dazu brachte, Na'Ralee dieses Angebot zu machen. Sie tat dies vorwiegend aus eigennützigen Motiven heraus, denn die Möglichkeit, ein Orakel klare Worte sprechen zu hören, würde sich ihr wohl sonst nicht bieten. Dennoch fühlte sie sich innerlich freier und ausgeglichener, seit sie die Bruderschaft verlassen hatte. Nun musste sie nicht mehr auf Befehl handeln und töten, nun war sie nicht mehr dem permanenten Zwang ausgesetzt, den ihr Meister auf sie ausgeübt hatte, der ihre Aufnahme und ihre hohe Position nie begrüßt hatte. Auch jetzt gingen ihr diese Gedanken durch den Kopf. Vielleicht würde sich ihr ja tatsächlich die Möglichkeit eines Neuanfangs auftun...
    Geändert von The Dark One (15.7.07 um 18:10 Uhr)

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