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Thema: Kapitel 10: Die Saat

  1. #33
    Meisterspieler Benutzerbild von Gutester
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    Staxx erschrak, als Arindor plötzlich nach ein bisschen Gemurmel von Na´Ralee umfiel.

    "Whoa, wie machst du das?", fragte er erstaunt.

    Die Elfe antwortete nicht.

    Na toll, wieder keine Antwort., dachte sich Staxx und setzte sich einfach auch ans Lagerfeuer. Alle, die am Lagerfeuer saßen und lagen, wie Timdor, waren viel zu still seiner Meinung nach.

    Nur weil man sich nicht kennt, muss man doch nicht die ganze Zeit dumm ins Feuer glotzen, dachte er.

    "Warst du das auch?", fragte er Na´Ralee und zeigte auf Timdor.

  2. #34
    Heavenly Wind
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    Sie sah den Menschen hohl an, seine Stimme wirkte fern, wie von weit her durch einen Tunnel gerufen.

    Schmerz... Zorn... Haß... Trauer... Ruhe war die Antwort, die sie für ihn hatte.

    Zusammenhangslos für seine Ohren, für sie ergab es Sinn, darum dachte sie nicht weiter darüber nach.

    Schmerz... flüsterte sie und hielt ihre Hand direkt in die Flammen. Ihre Haut brannte... es tat weh, aber es brachte die Stimmen zum Schweigen. Sie öffnete ihren Mund, doch aus ihrer Kehle drang kein Laut... es wirkte surreal und gespenstisch, als sie ihre angesengte und von Blasen überzogene Hand wieder zurückzog und ohne eine Regung in ihrem Gesicht betrachtete.

    Feuer und Eis murmelte sie und tauchte ihre Hand in eine Schneewehe hinter ihr.
    Ein entspanntes Lächeln glitt über ihr Gesicht...

  3. #35
    Meisterspieler Benutzerbild von Gutester
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    "Huh?"

    Staxx stufte dieses Mädchen als krank ein, wollte gerade aufstehen und gehen, doch plötzlich erschienen diese Bilder.

    Wieder diese Bootsfahrt. Alles war genau so wie damals.

    "Was...Wie?"

    Er sah wieder diese Bilder von damals. Zuerst das Boot, es erschien noch ziemlich verzerrt, dann die Fahrt. Und dann das Ereignis. Er sah ihn noch mal: Den Schatten. Er musste mit ansehen, wie er selbst zum Schwert griff und kämpfte, jedoch kläglich verlor. Noch bevor das Bild gänzlich schwarz wurde, spürte er noch mal einen unerträglichen, brennenden Schmerz im Rücken, als ob ihm jemand ein Schwert hineingeschlagen hätte und damit nun den ganzen Körper von innen aufschlitzte.

    "Aaaaah! Aufhören!" , schrie er.

    Nun wurde das Bild ganz schwarz, doch der Schmerz blieb. Schreiend musste er weiter diese Schreckensbilder ansehen. Er sah sein ehemaliges Haus, das Haus, in dem er geboren wurde. Es brannte, wenn auch nur schwach! Er wurde anscheinend vor kurzem gelöscht. Staxx konnte nichts mehr hören, nur noch sein Herzklopfen. Er sah zu, wie er sich dem Haus näherte und kniete, wie es schien. Danach musste er nur noch mit ansehen, wie er diesen Einheimischen ansprach.

    Er wusste noch, das er ihn fragte, wer das war.

    "Aaah, aufhören!"

    Er konnte den Mann sprechen sehen, aber nicht hören.

    "Aufhören hab ich gesagt!"

    Und jetzt kam der Name, den er so sehr hasste:...

    "Aaaah!".

    Staxx schrie noch lauter als vorher auf, nachdem er ihn gehört hatte. Er war wieder normal, und er erspähte nur noch die Elfe, die immer verschwommener erschien. Staxx wollte noch etwas sagen, aber er kippte sofort um.

  4. #36
    Meisterspieler
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    Shyraska hatte sich von der Gruppe abgesondert. Er hatte nun Wichtigeres zu tun und er gedachte nicht, allzu bald zurückzukehren, nun, da er endlich Zeit hatte, etwas zu vollenden, was er vor über einem halben Jahrhundert begonnen hatte...
    In seiner vorgestreckten Hand lag der Albenstein und pulsierte in bläulichem Licht. Unter ihm spürte er dessen Echo, wie es den Albenpfad zum pulsieren brachte, der unter seinen Füßen verlief. Er folgte diesem Pfad, schon seit einer ganzen Weile, und er konnte bereits spüren, wie sich dieser in nicht allzu weiter Entfernung mit einem weiteren Pfad vereinigte, denn das Echo wurde immer stärker.
    Da war er nun; er stand auf einer Kreuzung dreier Pfade. Kein großer Albenstern, viel zu instabil, um darauf zu reisen, doch perfekt geeignet zum Üben. Er lächelte und zog seinen Schleier vom Gesicht, ebenso seine Kapuze. In den letzten Tagen hatte er sein Gesicht nur in den seltensten Fällen enthüllt, nicht einmal zu Schlafen.
    Es wies die typischen dunkelelfischen Züge auf, doch bei genauerem Hinsehen erwiesen sie sich als nicht so scharf. Sein Taint war zudem wesentlich heller als der reinblütiger Dunkelelfen und gezeichnet von vereinzelten, feinen Narben.
    Dies war ein besonderer Augenblick, den der Elf vollauf auskosten musste...

  5. #37
    The Reggae Boyz Benutzerbild von Renan
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    Renan hatte es nicht mehr ausgehalten.
    Er hatte es nicht mehr geschaft, sich zu konzentrieren. Er war auf einem großen Stein zusammengesackt, als Rika gerade die Karte herausholte.
    Er hatte zu viele Stimmen gehört, Murmeln, summen, ein Lied, Renan war müde, müde wie nie zuvor. Er hätte auf Sperspitzen liegen können und wäre trotzdem eingeschlafen.
    Sein Kopf sckte in den Nacken und dann senkte auch sein Rücken sich.
    Er lag auf einer äusserst unbequemen Stellung auf dem Stein, doch das störte seinen Schlaf nicht. Keiner schien ihn zu beachten, sie entfernten sich etwas, so wie der Stein etwas entfernt war.

    {Zeitsprung}

    Renan schlug keuchend die Augen auf. Es war dunkel. Er hatte geschlafen... er hatte Inathrae gesehen, Inathrae, tot, Inathrae, der Renan ans Herz gewachsen war, obwohl er ihn erst sehr kurz gekannt hatte, Inathrae... Inathrae...
    Wo war Renan jetzt? Dunkelheit, er sah nichts anderes. Er schloss die Augen noch einmal und öffnete sie wieder, nur um sicherzugehen, dass er sie nicht doch noch geschlossen hatte.
    Keuchend richtete er sich auf. Er war im Tempel? Der Angriff der Orks, Renan errinerte sich. Da, neben ihm stand Arindor, weinend. A... Arindor, es... es tut...
    Arindor bewegte sich schwankend. Weinte er wirklich? Und warum war er auf einmal so riesig? Renan betrachtete Arindor genauer. Er schüttelte seinen Kopf.
    Es war nur ein Baum, dessen Zweige im Wind hin und her schwankten. Renan war nicht mehr im Tempel, doch wo war er dann? In einem Wald? War das ganze Abenteuer nur ein Traum gewesen? Die Begegnung mit dem Menschen Zelos im Wald, die Begegnungen mit den Ssarfey, die er eigentlich immer für Märchen gehalten hatte, seine Gefährten, die jetzt größtenteils...
    Renan schluckte. Nein, die Errinerungen waren zu deutlich, doch wie war er aus dem Tempel hinausgelangt? Auf einmal errinerte er sich an ein Portal, ein Zwerg, Darabor und dann waren seine Errinerungen gänzlich zurück. Er rappelte sich auf. Niemand war zusehen.
    Sh... Shyraska? Arindor?, rief er leise heraus. Er fühlte sich schwach und sein Rücken schmerzte, als hätte er auf einem dutzend Speerspitzen gelegen. (//xDD//)
    Auf einmal sah er ein Flimmern durch die Bäume. Ein Feuer der Orks, dem war sich Renan sicher.
    Ihr... ihr Bestien!!!, murmelte Renan. Seine Schwäche war verflogen, es war nur noch Hass da.
    Langsam schlich er sich durch das Geäst, darauf bedacht, keine Geräusche zu verursachen.
    Vor sich sah er drei Orks. Drei? Nein, es waren vier, einer schien verwundet zu sein. Sie hockten um das Feuer und redeten... wirr!
    Auf einmal sah Renan sich den einen Ork genauer an. Er hatte weibliche Züge. Eine Orks-Frau? Unfassbar, doch es schien war. Würde er mit vier dieser Grünhäute fertig werden? Wenn er sich geschickt anstellte, vermutlich.
    Langsam erklomm Renan einen hohen Baum, im Schatten der Nacht.
    Er schwang sich seine Kaputze über.
    Von seinem Standpunkt aus hatte er freie Schussbahn und würde trotzdem für die dummen Orks unauffindbar sein, für´s erste.
    Er kümmerte sich nicht darum, ob in den Zelten wohlmöglich weitere Orks lauern könnten, er war zusehr im Rausch, Angst und Wut, nur wegen ihnen hatte er das ganze durchgemacht, durch Orks waren vieler seiner Gefährten ge...
    Renan ließ einen Pfeil los zischen. Er rauschte durch das Geäst und traf einen kräftigen Ork am Bein(//Arindor//).
    Fluchend spannte Renan den nächsten Pfeil...

    {Zeitsprung zurück}

    Sumara hatte Rika gebannt zugehört. Ihr war es egal, wohin die Reise ging, sie hatte kein Ziel mehr, nur noch eins, ihre Lebensschuld begleichen, auch wenn Rika Sumara langsam wirklich sympathisch wurde. Sie hatte ihre... ihre eigene Art.
    Als die Gruppe sich verteilte, einige sich in Zelte zurückzogen, bekam Sumara auf einmal Hunger. Riesen Hunger, es schien, als hätte sie fast 2 Tage nichts mehr gegessen. Erschreckt fiel Sumara auf, dass dies der Wahrheit entsprach.
    Doch wo sollte sie Essen herbekommen?
    Sie nahm einen Schluck aus einem Wasserbeutel. Das wasser schmeckte grausig.
    Sie steckte es wieder weg und beschloss, einen der Elfen zu fragen, als ihr auf einmal auffiel, dass auch Rika sich entfernt hatte.
    Fluchend stand Sumara auf.
    Sie sah Rika gerade noch in einem Zelt der Orks verschwinden.
    Langsam, versuchend, das Knurren ihres Magens zu unterdrücken, folgte Sumara ihr.
    Vor der Eingangsabdeckung angelangt, wollte Sumara zögernd Rikas Namen rufen, als sie hörte: Dann komm...
    Erschrocken warf Sumara das Tuch zur Seite.
    Nichts.
    Keine Rika, wo sie sich doch so sicher gewesen war, dass sie hier eben noch mit jemandem geredet hatte.
    War ihr etwas zugestoßen?
    Auf einmal fiel ihr etwas ins Auge.
    Eine Kette, die sich deutlich von den orkischen Schmuckstücken abhob.
    Gehörte sie Rika? Sumara steckte sie zögernd ein.
    Sie musste zu den anderen zurückkehren und über das Geschehene berichten.
    Sie durchsuchte die übrigen Zelte, als sie in einem den Zwerg fand.
    Zwerg, wacht auf! Rika ist verschwunden!, rief sie erschrocken auf und schüttelte den Zwerg.

  6. #38
    Meisterspieler
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    Auf dem Boden zu seinen Füßen begann sich eine armdicke, goldene Linie abzuzeichnen, immer deutlicher, strahlender. Sie ließ selbst den Schnee schmelzen. Das Glühen konzentrierte sich um ein imaginäres Zentrum, und je weiter die Kraftlinie von diesem Zentrum fortführte, desto schwächer wurde es.
    Shyraskas Gedanken überschlugen sich. Es war lange her, dass er diesen Zauber zuletzt angewandt hatte, und ihm kamen Zweifel, ob er es in naher Zukunft schaffen würde, die Pfadzauber zu perfaktionieren.
    Man musste sich unabhängig voneinander auf zwei Dinge konzentrieren; zum einen auf den Albenstein, um seine Kraft nutzen zu können, zum anderen auf das Pfadnetz selbst, um die richtige Kraftlinie zu finden und zu ergreifen.
    Auf seiner Stirn erschienen Schweißperlen und rannen diese herunter, doch davon bemerkte der Elf nichts, der Zauber verlangte seine ungeteilte Aufmerksamkeit. Hätte ihn von hinten ein Raubtier angegriffen, der Elf hätte es nicht gemerkt, doch dieses Risiko war er eingegangen.
    Vor ihm löste sich der glühende Pfad aus dem Boden und bildete einen Bogen aus gleißendem Licht; man musste ihn wohl auch noch aus großer Entfernung sehen können. In diesem Bogen waberte tiefste Finsternis. In dieser Eigenschaft waren alle Albensterne gleich, doch nur ein Narr würde durch ein so unsicheres Portal treten.
    Shyraska magischer Griff hielt die Kraftlinie mit größter Mühe überirdisch, doch schon begann sie zu zittern und wenige Augenblicke darauf schrie der Elf schmerzerfüllt auf, dannbrach der Lichtbogen zusammen und vereinigte sich unter einer gleißend hellen Explosion goldenen Lichtes wieder mit dem Boden. Dieses Licht konnten seine Gefährten unmöglich übersehen haben...
    Shyraska taumelte. Den Albenstein an seine Brust gepresst, verlor er das Gleichgewicht und fiel vornünber auf den schneebedeckten Waldboden...

    //Wer jetzt auf die Idee kommen sollte, der Lichterscheinung nachzugehen, wird die große Ehre erhalten, Shyraskas wahres Gesicht zu sehen! xD//

  7. #39
    Heavenly Wind
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    Na'Ralee spürte den Zorn und die verklärte Furcht, die in den Büschen lauerte. Sie wußte, wer es war, wußte wo er war. Es war ganz leicht für sie, seine entzückenden Gedanken verrieten ihn. Schmerzen, Trauer, Wut und Leid... noch eine gepeinigte Seele. Sollen wir ihm nicht Frieden schenken? stellte sie sich die entscheidende Frage. Nein, kein Frieden, nicht sein Denken befreien, nicht noch mehr Stimmen
    Die Gedanken in ihrem wirren Verstand rasten durcheinander und sprangen von einem zum anderen... der den sie Arindor nannten, wurde getroffen. Freude ließ die Elfe lächeln, Freude über den Schmerz, die klaren Wünsche nach Tod, die sie empfing.
    Ja, flüsterte sie... sehend blind. Aber klar ist dein Ziel. Gib mir deine Klarheit, zorniger Geist.
    Auch die Schmerzen, die der Dunkelelf namens Shyraska empfand, konnte sie spüren. Was immer er auch tat, es kostete ihn viel Kraft und Konzentration. Das war gut, sie wollte dass er das weiter tat. Je mehr er sich konzentrierte, desto weniger hörte sie seine Gedanken.
    Doch plötzlich riß sie die Augen auf, starrte ins Feuer. Nicht noch mehr... stöhnte sie, denn etwas hatte sie geöffnet. Das war grausam, sie hasste es. Die Pfade. Die Pfade waren viel mehr als nur lichterfüllte Wege durch den Äther. Die Alben hatten viel mehr vollbracht. Sie transportierten nicht nur Dinge und Wesen, sondern auch Gedanken. Fetzen von Erinnerungen, Fragmente von Träumen. Niemand konnte das wahrnehmen, aber sie hörte es... das Geschrei nahm überhand, sie hasste es. In ihr stieg Wut auf. Schweigt endlich, oder wir zwingen Euch dazu knurrte sie, während sie mit ihren Gedanken die Umgebung durchdrang. Doch dann, plötzlich, so schnell wie sie sich erhoben hatten, schwiegen die Stimmen wieder. Sie hörte seine Gedanken, leider. Aber wenigstens schwiegen die anderen.

    So sah sie in die Flammen, dann wieder auf die Hand, ihre von Brandwunden überzogene Haut schmerzte, die gräßliche Verletzung tat unsagbar weh - aber immerhin brachte das die Stimmen zum Schweigen. Darum war es ein schöner Schmerz. Freude kam in Na'Ralee auf, und so fand sich ein Lächeln auf ihren Lippen.

    Frieden

    Sie lauschte dem Gesang ihrer Gedanken. Es waren schöne Gedanken, klar und rein, anders als die anderen. So sah sie in Richtung der Zelte Sie singt für uns... sagte sie völlig zusammenhangslos.
    ...scht! Leise. Wir wollen sie doch nicht stören. kicherte Na'Ralee Oh du störst nicht, nein nein... mich störst du nicht. Sing weiter Engel... sing für mich flüsterte sie ins Feuer. Bitte nicht... nicht schon gehen... laß mich doch weiter zuhören.

    Fort war das letzte Wort, sie sagte es mit einem Klang von Enttäuschung und Trauer in ihrer Stimme und senkte ihren Kopf.

  8. #40
    The Reggae Boyz Benutzerbild von Renan
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    Renan störte sich nicht an dem gleißenden Licht, er kroch auf seinem recht stabilen Ast etwas weiter nach hinten, damit das Licht ihn nicht erleuchtete.
    Renan schoss weiter, lächelte dabei, knurrte dabei, flüsterte dabei: sterbt, Bestien, sterbt!
    Er war gebannt, hatte sich das Ziel gesetzt, er war nun sicher, diese 4 Orks hatten seine Gefährten getötet, alle getötet. sterbt, Bestien, sterbt!, auf einmal wurde ihm auch klar, diese Orks hatten seinen Vater getötet. sterbt, Bestien, sterbt!, flüsterte er nun lauter und grinste irre.
    Fast alle seine Pfeile hatten in seinem Rausch ihre Ziele verfehlt, doch jetzt zielte Renan genauer.
    Drei Pfeile auf einmal sausten auf das Feuer zu, zwei trafen dieses auch, der letzte traf durch die Hand der Ork Frau.
    Renan griff wieder an seine Köcher.
    Er tastete, tastete... kein Pfeil befand sich mehr im Köcher.
    Renan lächelte noch immer grausam.
    Stielt mir meine Pfeile! Gestohlen, doch das hält mich nicht ab, Bestien!
    Er zog ein Wurfmesser.

    //ein bisschen Irre-sein lass ich mir auch nicht entgehen!^^/

  9. #41
    Meisterspieler Benutzerbild von Gutester
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    Irvene wachte noch genervter als vorhin auf. Er sprang auf und rannte wütend raus. Derjenige, der hier ihn aufgeweckt hatte, würde jetzt mal ein paar schlagende Argumente von Irvene zu spüren bekommen. Irvene vernahm plötzlich schon wieder so ein Geräusch. nur diesmal hörte er das es "Sterbt, Bestien, sterbt!" heißen sollte.

    Bestien?, dachte er und rannte zurück zum Zelt um sein Schwert zu holen. Das Schwert mit beiden Händen umklammert schlich er nochmal hinaus, diesmal vorsichtiger. Irvene schlich sich zu dem Lagerfeuer, von dem aus der Lärm zu kommen schien. Er versteckte sich hinter einem Gebüsch und spähte um die Ecke. Ein nicht allzu guter Schütze hatte anscheinend gerade hier mit Pfeilen getobt, viele steckten im Boden fest, er hatte wohl nicht getroffen. Nun sah er sich genauer um. Eine Frau saß am Lagerfeuer, deren Hand mit einem Pfeil beschossen wurde! Er sah sich weiter um. Viele Leute lagen am Boden, unter anderem sah er Staxx. Die Wut packte ihn, er sprang aus dem Gebüsch und schrie "Zeig dich! Wo bist du?"

  10. #42
    Heavenly Wind
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    Na'Ralee fühlte einen Schlag in ihrer ohnehin schmerzenden Hand. Ein Pfeil hatte sie durchbohrt. Das spürte sie gar nicht, die Verbrennung tat ihr wesentlich mehr weh. Fasziniert und irritiert betrachtete sie den Pfeil, strich mit den Fingern ihrer anderen Hand zuerst sanft über die Federn, dann durch das Blut, das aus der Wunde trat. Sie leckte ihre Finger dann mit glasigem Blick ab... das Blut... so süss... mein Blut... ... Sterbt, Bestien, sterbt!
    Ohne ein Wort zu sagen, ohne einen Laut des Schmerzes zog sie den Pfeil durch die Wunde. Es mußte höllische Schmerzen verursachen, aber sie lächelte nur. Kaum hatte sie den Schaft in ihrer Hand, begann sie wieder ihr Liedchen zu summen und sich sanft hinundher zu bewegen. Während sie die verletzte Hand wieder ans offene Feuer hielt, betrachtete sie die Spitze des Pfeils.
    Heiß wie das Feuer der Erde ist das Blut der Drachen... kalt wie Stahl ist ihr Blut, so sagt man über die Engel. Stahl so kalt wie Eis... glühender Stahl... Feuer und Eis... Feuer und Eis... so sing für mich, mein Engel summte sie melodisch vor sich hin. Was kümmerten sie die anderen. Sollen sie sich gegenseitig umbringen. Dann ist Frieden... nein kein Frieden... du sähst Krieg... Krieg kommt, wenn wir ruhen, wenn wir nichts tun... und was willst du tun, Nala? ... sie warnen... sie werden nicht zuhören, das tun sie nie... ich muß es tun... du kannst nicht alle retten... ich kann es versuchen... du versagst, Nala... Ja, du versagst!... nein, werd ich nicht, werd ich nicht. geht weg, geht doch endlich weg...
    Na'Ralee sah wieder auf ihre schwer verletzte Hand. Ihre Wunde würde nicht mehr heilen. Das Fleisch mochte zwar gesunden, aber diese Wunde ging tiefer. Bis in ihre Seele, oder das was davon noch übrig war. Tränen liefen über ihre Wangen und fielen auf die Haut ihres Armes...

    Schatten...

    //high on unhappy vibes ^^

  11. #43
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    Arindor wachte aufschreiend auf... Etwas hatte ihn ins Bein getroffen! Was sollte das? War das ein Ork-Angriff? Er fuhr hoch, zog sich aufstöhnend den Pfeil aus der Wunde, und zog eine kleine Phiole aus dem Gürtel... Er zog den Propfen vom Flaschenhals, legte den Zeigefinger auf das so entstandene Loch, und drehte die Phiole um... Dann drehte er sie wieder und sog den Tropfen, der auf seinem Zeigefinger gelandet war, ein. dann durchflutete ihn eine in diesem Moment unentbehrliche Kraft, und er verschloss die Phiole und steckte sie wieder in den Gürtel... Er schaute auf sein Bein. Die Wunde war geschlossen, nurnoch eine kleine Narbe erinnerte an den Treffer...
    Er stand auf, und rief Renan, was soll das?! Ich kann ganz genau erspüren, wo ihr seid! Ssagasêthis!
    Daraufhin wurde er größer, seine Haut verfestigte sich und seine Muskeln wurden zu Stein... Zwei Meter, ziemlich klein, aber doch kräftig, stand auf einmal ein Steingolem auf der Lichtung.
    Er holte zum Schlag aus und drosch den Baum, auf dem Renan nach seinem Gespür saß, glatt zur Seite...

    -Im Zelt-

    Khelad wachte brummend und knurrend auf...
    Was soll das, Spitzohr?! Es bringt Unglück für Elfen, mich aufzuwecken! Und was soll das "Rika ist weg" Geschreie?! Wo soll sie schon hin sein?!
    fuhr er Sumara an... Wie konnte sie es wagen, ihn zu stören? Er würde ihr dafür den Kopf abhacken...
    Dann vernahm er ein leises Surren und streckte die Brust vor...
    Ein Pfeil, schnell wie der Wind, fuhr durch die Zeltwand und prallte an seiner Rüstung ab. Dabei hinterließ er eine eindrucksvolle Delle...
    Was zum?! Niemand verbeult die Rüstung eines Zwerges!
    Rief er zornig aus, dann zog er die Zweihandaxt und stürmt hinaus.
    Am Feuer stand bereits einer der Menschen, und die Elfe, die nur wirres Zeug redete, saß daneben... Dazu ein riesiger... Steingolem? Wie kam ein Steingolem hierher? Nunja, jedenfalls schien er die anderen nicht anzugreifen... Ob das nur daran lag, das er gerade von jemand anderem angegriffen wurde, oder er wirklich ein Verbündeter war, konnte Khelad zur Zeit nicht sagen...
    Dann schrie er zornig Zeige dich, verfluchter Feigling! Verkrieche dich nicht in den Schatten!

  12. #44
    The Reggae Boyz Benutzerbild von Renan
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    Renan warf gerade noch sein Wurfmesser auf einen kleinen, im Feuer silber glänzenden Fleck, der unmöglich ein Ork sein konnte, nicht einmal ein Mensch, viel zu klein für soetwas, dann wurde er von seinen hockenden Beinen geschleudert.
    Er flog einige Meter und verfing sich dann in dem Gestrüp der Bäume, gut 5 Meter über dem Boden. Da sein Körper im schnellen Flug aufeinmal gestoppt wurde, schlug sein Kopf zuerst gegen seine Brust, federte dann zurück und schlug mit dem Hinterkopf gegen einen massiven Baumstamm.
    Bewusstlos blieb Renan hängen.

  13. #45
    Mehr Schlecht als Recht Benutzerbild von Zelles
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    Arindor verwandelte sich wieder zurück in einen Dunkelelfen. Gleich darauf murmelte er Saith'Mistra...
    Ihm wuchsen ein Fell und Hörner, seine Hände wurden Breit wie Bärenpranken und seine Füße verwandelten sich in Hufe...
    Dann fischte er Renan aus dem Baum und legte auch ihn neben dem Feuer ab...
    Genug Kriegstreiberei in den eigenen Reihen, mein Freund...
    murmelte er, als er sich wieder zurückverwandelte... Elfe, eure Hand sieht schwer verwundet aus... Schmerzt es nicht?

    Khelad schnaufte... Und dafür bin ich jetzt aus dem bett gestürmt? dann prallte etwas silbern schimmerndes an seiner Rüstung ab und federte direkt gegen seine linke Wange... Es drang durch das Fleisch und schlitzte seine Mundhöhle beinahe der Länge nach auf...
    Wüste Flüche sprudelten aus der Wunde hervor, dann kippte er vor plötzlichem Schmerz um...

  14. #46
    blubb °o untergetaucht Benutzerbild von Archfiend
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    //ooc: Letzter Abschnitt genügt euch...


    Fearùn hatte die ganze Zeit die Elfe bei Distanz beobachtet. Dabei zwang er sich selbst, nicht einzugreifen, obwohl er in dem Moment, als sie ihre Hand ins Feuer legte, fast das Feuer gelöscht hätte. Doch selbst das überwand er ohne zu stören. im Nachhinein merkte er, dass er nur gestört hätte, weil Na'Ralee schien höchst zufrieden mit seiner Aktion. Zuerst deutete er diese Vorgehensweise als masoschistisch, jedoch wechselte er seine Meinung rasch. Es schien ihm, dass ihr Leute in der Umgebung eine Qual waren. Jeder soziale Kontakt den sie pflegte ließ sie gequält davon herauskommen. Nur der Streit mit Timdor, der unglaublich schief lief, ließ sie verzückt aussehen. Als erfreue sie nur Wut und Hass. Eigenartig. So versuchte er erst gar nicht, sie zu besänftigen, zu trösten oder zu helfen, sondern konnte nur zusehen, wie sie sich selbst peinigte.

    Er spürte eine starke magische Kraft, die ihn aufschrecken ließ, eine Verzerrung des Äthers. Jemand war gerade dabei, sich per Magie hinter sich zu schleichen. Blitzschnell und stumm beschwor er eine Illusion, ehe er sich auf die Seite rollte, um sich im Gebüsch zu verstecken. Das Abbild sollte nur einige Sekunden bestehen, doch dies genügte reichlich. Timdor tauchte hinter ihm auf, mit einem wahnsinnigen Grinsen, bereit, Aegnor zu veräschen. Das erschrak ihn. Also war er immernoch so durchgebrannt, dass sein logisches Denkvermögen übertont wurde. Er war sich sicher, dass das Flüstern diese bewirkt hatte, warum denn sonst hätte er gerade Fearùn angegriffen? Jedoch wollte er nicht weitere Fragen stellen, und bleib im Gebüsch. Per Magie ließ er das geschaffene Abbild länger bestehen, sollten die anderen nur denken, er sein immernoch da. Er ließ ihn sogar das Schlafen simulieren, sodass man ihm keine lästigen Fragen stellte. Wie gerissen, den kurz danach wog Na'Ralee den Magier im Schlaf. Wer hätte dann Fragen beantworten müssen?

    Der Zauber hatte ihn ermüdet. Es kostet viel an Kraft, einen Zauber mit solch einer Schnelligkeit und ohne Spruch zu wirken. Fearùn war ausgelaugt. Er zog sein Abbild langsam an sich, sodass es langsam von den Augen der Anwesenden verschwand. Langsam taukelte er zu einem der Zelte, wo er sich in einem stinkenden Wargfell legte. Seine letzte Aktion ehe er den Schlaf fand war magisch, er konnte nicht anders als ein kleines Bannfeld um sich zu zaubern. Sollte jemand ihm zu nah kommen, wäre er gewarnt.

    Der Wahnsinn hörte nicht auf. Ein zucken am magischen Feld ließ ihn direkt erwachen. Ein Pfeil lag neben ihm, die Wucht des Aufpralls genügte, um das Feld schwinden zu lassen. Fearùn war hellwach. Verstohlen schaute er aus dem Zelt... Renan. Er war offensichtlih verrückt, wie in Trance, und schoss wild mit Pfeilen um sich. Na'Ralee hatte bereits einen in der Handabbekommen, und schien höchst zufrieden damit. Jedoch hatte Aegnor keine Zeit, sich darum zu bekümmern, er durfte nicht versagen. Er wollte bereit Renan per Magie beruhigen, da flog er durch die Luft und prallte gegen einen Baum. Er ging aus dem Zelt und begrüßte alle mit einem "Da war wohl jemand schneller als ich. Ist diese Wahnsinn überhaupt ansteckend, oder ist meine geistige gesundheit hier noch sicher?", zynisch wie er immer sprach. Die Szene hatte schon eine gewisse Komik, wir bekämpfen Orks, wir bekämpfen Todesengel, wir bekämpfen Bestien, und wenn gerade nichts davon in Reichweite ist, dann bekämpfen wir uns selbst. Ihn wunderte nur, dass Rika nicht anwesend war, er hätte eher damit gerechnet, dass sie jetzt gerade Renan an die Kehle halten würde...

  15. #47
    Meisterspieler Benutzerbild von Gutester
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    Oh Mann, wo bin ich hier reingeraten?, dachte sich Irvene.
    Kaum steht er mal auf, sieht er eine masuchistische Frau, die lächelt, obwohl ein Pfeil ihr Hand durchbohrt hat, einen Formwandler, der sich, obwohl er auch einen Pfeil im Fuß hatte und einen völlig durchgeknallten, Amok laufenden Elf, dem die Pfeile ausgegangen sind.

    "Uff... wer seit ihr alle? Und bevor ihr mich angreift, ich bin ein Kumpel von Staxx, also keine Panik!"

  16. #48
    Heavenly Wind
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    //Gut, dass ihr aufgehört habt... Na'Ralee war kurz davor eine psychotische Bombe zu zünden, kurz gesagt die anderen samt und sonders auszuknocken... nunja, das holen wir noch nach, später mal ^^

    Na'Ralee klatschte in die Hände, dass das Blut aus der Wunde an ihrer Hand in die Flammen spritzte und zischte. Sie kicherte leise und feixte, während die anderen sich gegenseitig an die Gurgel gingen. Wenigstens hörten sie fast auf zu denken, während sie das taten... was für eine Wohltat. Doch das war viel zu schnell wieder vorbei, fast deprimiert senkte sie ihren Kopf und hob ihn erst, als Arindor sie direkt ansprach. Das monotone Gebrabbel aus seinem Mund verstand sie nicht, es klang wie Gegrunze... kein Wunder bei ihren komplett überreizten Sinnen. Sie sah, dass er ihre Hand betrachtete, immerhin deutete er darauf. So hielt sie sie ihm hin.
    Es ist rot... sie flüsterte, so als ob sie ihm ein Geheimnis verraten würde. Dabei lies sie ein paar Tropfen in den Schnee fallen und betrachtete, wie er sich dunkel färbte. In der anderen Hand hatte sie immer noch den Pfeil. Sie strich damit durch das Blut im Schnee und flüsterte... Die Felder werden rot sein, ja... weiss und rot... siehst du das... Inathrae sagt, du sollst dich nicht grämen... sein Feld ist grün und die Himmel so blau. Sie sorgt für ihn... Vater ist bei ihm, Mutter ist bei ihm... kannst du es sehen? Es ist so kalt hier... Na'Ralee sah den Formwandler mit ihren himmelblauen Augen an, Augen so voller Pein und Trauer, dass es für zehn Lebensalter reichte. Sie hatte ihre Zeichnung vollendet ohne hinzusehen. Es zeigte einen Stern über einer Mondsichel, umschlossen von einem Ring, scheinbar einSchild. Eine Art Wappen - so sah es aus... und anscheinend war es menschlichen Ursprungs.

    Lucis rennt in die Gefahr, bringt hurtig ihm ein Opfer dar... nanana summte sie, es klang fast wie ein Kinderlied.

    Hast du mir was mitgebracht? sie strahlte Arindor plötzlich mit glänzenden Augen an, wie ein Kind, dass sich auf ein großes Geschenk freute.

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