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Thema: Kapitel 10: Die Saat

  1. #289
    The Reggae Boyz Benutzerbild von Renan
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    Sumara hatte die ganze Zeit der Reise Arindors "neue" Hand mit ihren Blicken fixiert, sie fand es durchaus interessant, wenn Arindor sich in Sekundenbruchteilen eine Hand "wachsen" lassen konnte, so beharrt sie auch sei und diese ebenfalls mit seinem Nervensystem und Blutadern verbinden konnte musste er eine unglaubliche Macht besitzen, es gab nicht viele Formenwandler und noch weniger, die ihr Fach so gut beherrschten wie Arindor es schien zu können. Natürlich konnten Necromanten und eventuell Heiler Arindor ebenfalls zu einer neuen Hand verhelfen, aber diese Magien unterschieden sich enorm.
    Als die Gruppe einen kurzen Halt machte blieb sie ebenfalls stehen und fragte Arindor interessiert: Nun, Arindor, wie kommt Ihr mit Eurer neuen Hand klar?!, und wie als Probe hob sie flink eine Haselnuss auf und warf sie auf Arindors linke Seite seines Körpers zu.

    //*fang* hrhr xDD
    Geändert von Renan (16.5.07 um 16:26 Uhr)

  2. #290
    Heavenly Wind
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    Sie beachtete weder Shyraska noch die anderen, so als hätte sie ihnen gar nicht zugehört. Sie lauschte dem leisen Flüstern ferner Stimmen, den Geistern dieses Ortes. Und es waren ihrer viele, die meisten damals unter grausamsten Umständen zu Tode gekommen. Ohne auf Shyraskas Frage einzugehen, murmelte sie ein paar unverständliche Worte. Dann blickte sie mit glänzenden in Richtung der anderen.
    Jenseits jener Hügel liegt ein Dorf der Menschen. Dort werden wir rasten.
    Na'Ralee schien nicht gewillt, ihre Worte näher zu erörtern oder zu diskutieren. Sie klangen auch nicht wie ein Befehl, sondern wie eine Feststellung, fast so als wäre es bereits unabänderlich geschehen. Und sie ging ohne zu zögern in Richtung der bewaldeten Hügel, die anderen rasch hinter sich lassend, als würde sie etwas magisch dorthin ziehen, das keinen Widerspruch zuließ.

  3. #291
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    Staxx hatte nur schlecht verstanden was Na´Ralee da murmelte. Schon seit längerer Zeit warf er ein Auge auf sie. Ihm war nun klar, das ihr psychopatisches Verhalten irgendeinen guten Grund haben musste, und nicht der, das sie eine Psychopatin war. Das Dorf der Menschen... Mittelstadt. Endlich., dachte er sich. Mit Gedanken ganz bei Mittelstadt, war Staxx viel zu abgelenkt um den anderen weiter zuzuhören. So viele Dinge gingen ihm durch den Kopf.
    Irvene wurde langsam ungeduldig. Er hatte keine feste Zeit mit dem Boss ausgemacht, wann er in Mittelstadt ankommen würde, nur "zur rechten Zeit". Woher sollte er denn wissen, wann es an der Zeit war? Vielleicht sollte er die Reise noch ein bisschen beschleunigen. Doch mit Gewalt nicht, die Gruppe würde ihn zusammen in Grund und Boden rammen, beziehungsweise schneiden. Vor allem auf den Formwandler nahm er in letzter Zeit ins Visier. Staxx war sowieso zu naiv um etwas zu merken...

  4. #292
    Meisterspieler Benutzerbild von Murdog
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    Timdor sah in die angegebene Richtung. Er kannte diese Hügel und stieß einen anerkennenden Pfiff aus.

    Na'Ralee, das hätte ich euch gar nicht zugetraut uns ausgerechnet in dieses Dorf zu führen. Vielleicht habe ich euch falsch eingeschätzt. Ich habe Dinge über diesen Ort gehört, die ausgewachsenen Männern die Tränen in die Augen treiben.

    Wird sicher spannend, aber wenn wir überhaupt dort hinein wollen, wäre es jetzt an der Zeit das unsere... weniger aktzeptierten Gruppenmitglieder sich entweder verkleiden oder draussen bleiben. Es ist nichts persöhnliches. aber sonst endet unser Ausflug nach spätestens 5 Minuten an einem Baum an dem wir dann lustig im Wind schaukeln können.
    Geändert von Murdog (16.5.07 um 22:08 Uhr)

  5. #293
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    Arindor beachtete Timdor's Worte zuerst nicht, und sah Sumara von der Seite an. Als sie ihm die Nuss zuwarf, drehte er sich behänd um und fing sie mit der Rechten. Nicht so gut, wie ich es wollte... Es ist... ungewohnt... Und es soll auch nur einen Ersatz darstellen.
    Er sah schnell weg, und bemerkte nun erst, das sie anscheinend drauf und dran waren, ein Menschendorf zu betreten. Könnte mich irgendwer tragen? Die Frage klang zwar komisch, doch würde gleich Sinn machen. Er würde vermutlich eine ganze Zeit in seiner nächsten Form bleiben müssen... Eri seth' Rea... Ihm wuchsen Federn, Flügel, sein Gesicht verlängerte sich und wurde immer flacher und dünner, bis sich schließlich ein Schnabel formte, und seine Falkenaugen die Umgebung ausspähten. Dann flog er los, um sich kurz darauf auf Sumara's Schulter zu setzen...

    Khelad lachte kurz auf. Vor Schadenfreude natürlich. Diese merkwürdigen dunklen Elfen mussten sich verstecken oder verkleiden, doch er konnte wenigstens unbeschadet eine Menschenstadt passieren. Überhaupt machte es ganz und gar den Eindruck auf ihn, das es Arindor sogar Spaß machte, sich zu verwandeln. Er würde ihn bei Gelegenheit danach fragen...
    Was treibt ausgewachsenen Männern die Tränen in die Augen?

  6. #294
    Heavenly Wind
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    Na'Ralee hörte die Worte Timdors. Im Grunde hatte er Recht mit dem was er da sagte, aber in diesem speziellen Fall... Das ist nicht nicht nötig, Mensch. Keiner der Dörfler wird sich an uns stören. Sie sagte das mit einer beunruhigenden Selbstsicherheit, und als sie Arindor bei seinem Zauber zusah, fügte sie an: aber mach nur, Formwandler. Vielleicht ist es ganz nützlich und wandte sich ab, um den Weg zu den Hügeln fortzusetzen.

    {woanders, etwas früher}
    Sie hatte ihn eine Weile verfolgt und schliesslich eingeholt. Und sie hatte ihn ausgequetscht - wörtlich. Gerade wischte sie das Blut von ihren Fingern, da hörte sie ein Knirschen hinter sich. Sie hatte die zwei Gestalten, die sich äußerst vorsichtig angeschlichen hatten schon länger bemerkt - der Gestank der Seuche klebte unverkennbar an ihnen. Aber da war noch etwas anderes. Einer der beiden war kein Bauer. Er war nicht einmal ein Mensch, sondern ein Dunkelelf. Und das war seltsam. Was machte ein Dunkelelf zusammen mit einem Menschen in dieser Gegend.
    Sie fing den Hieb des Menschen mit ihrer Rechten ab. Dabei presste sie ihm das Handgelenk mit großer Kraft zusammen, so dass es brach. Er schrie nicht, ließ aber den Knüppel fallen, mit dem er auf sie losgegangen war. Sie zog den Mann zu sich heran und verpaßte ihm eine heftige Kopfnuss, er taumelte mehrere Schritte zurück und fiel betäubt zu Boden. Sie wandte sich derweil dem Dunkelelfen zu, der mit seinem Schwert gerade zuschlagen wollte. Drei blitzschnelle Drehungbewegungen später stand sie hinter ihm und er schlug mit seiner Waffe gegen einen Felsen. Es brauchte nicht viel, nur einen gezielten Tritt von hinten in die Kniekehlen, zwei brutale, schnelle Schläge in die Nierengegend, und ein darauffolgender Schlag an den Hals... das Knacken verriet ihr, dass sein Genick gebrochen war. Verdammt... fluchte sie, sich über seine Leiche beugend. Jetzt mußte sie warten, bis der andere wieder zu sich kam. Sie griff zu ihrem Gürtel und streute wie so oft in den letzten Tagen etwas Pulver über den sich bereits auflösenden Kadaver des Dunkelelfen und sah den schwarzen Flammen zu, wie sie ihn restlos verzehrten.

  7. #295
    Meisterspieler
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    Da es Shyraska mittlerweile aufgegeben hatte, sich Kopfzerbrechen über Na'Ralee zu machen, war er auch nicht sonderlich verägert - immerhin hatte er ja so oder so einen Hinweis erhalte. Und als sich die Hochelfe nun langsam von den anderen entfernte, hielt er es für die beste Möglichkeit, ihr einfach zu folgen. Es kam ihm fast so vor, als ziehe ihn etwas, das er nicht kannte, aus irgendeiner Richtung an, die er nicht genau definieren konnte, doch sein Gefühl sagte ihm, dass er der Hochelfe trauen konnte - sie wusste offenbar, was sie tat. Und sein Drang nach mehr Wissen, nach Klärung der Situation tat das Übrige.
    Sicherheitshalber legte er sich schon mal einen Unsichtbarkeitszauber zurecht, für den Fall, man würde ihn mit der Herzlichkeit begrüßen, mit der die meisten Menschen jemanden empfingen, der auch nur im Entferntesten dunkelelfisch wirkte. Doch irgendetwas sagte ihm, dass er das womöglich gar nicht brauchen würde...


    --- Andernorts, etwa zur selben Zeit: ---

    Ja, dieses Versteck war sicher, sie brauchte sich keine Sorgen zu machen, dass man es allzu bald entdecken würde. Ihre Spuren hatte sie sorgfältig verwischt, und außerdem gab es in ihrem Leben Geheimnisse, die nicht einmal ihre Vorgesetzten aus ihr herausbekommen hatten, denn zum Teil wussten sie nicht einmal, welche Geheimnisse sie noch hatte. Dieses Versteck war nur eines von vielen, gut geschützt von annähernd meterdicken Mauern und einem Bann, der sich nur mit einem einzigen "Schlüssel" brechen ließ. Und diesen "Schlüssel" trug natürlich sie mit sich.
    Noch dazu lag das Versteck mehrere Dutzend Meter tief im felsigen Untergrund, und außerdem hatten Stollen den Vorteil, dass sie verwinkelt und irreführend waren. Waren sie dann auch noch verlassen wie dieser und war der geheime gang, der in ein weitgefächertes Katakombensystem führte, gut getarnt, dann brauchte sie sich eigentlich keine Sorgen zu machen, dass man es fand. Warum tat sie es dann trotzdem?
    Etwas würde geschehen, das wusste sie. Ob gut oder schlecht für sie, das konnte sie nicht sagen. Doch eines wusste sie: Es würde nicht allzu lange dauern, bis sie das Versteckt wieder in Anspruch nehmen würde...

    Endlich war sie wieder an der frischen Luft. Dafür, dass es Winter war und außerdem spät abends, war es erstaunlich warm, hier, so hoch oben im Norden, im Nordwesten des Waldlandes, ganz in der Nähe von Firnhain.
    Vor sich spürte sie einen Knotenpunkt der Macht. Fünf Pfade kreuzten sich in diesem Stern, das war ein sicheres Portal. Und so konnte sie auch ihre Spuren verwischen. Wenn sie mal da auftauchte und mal dort, ohne irgendein System, war das sicherer, so konnte man kein Muster feststellen und nie sagen, wo sie als nächstes aufkreuzte.
    Ein goldener Bogen erhob sich aus der Erde, in ihm waberete reine Dunkelheit. Ohne zu zögern, trat sie in das Nichts, dann senkte sich der Albenpfad langsam wieder. Ihr nächstes Ziel lag weiter im Süden, im Gebiet der Menschen. Dort musste sie einige Verstecke überprüfen. Und außerdem würde sie dort eine Person treffen, die eine wesentliche Rolle in ihren Plänen übernahm...
    Geändert von The Dark One (17.5.07 um 13:24 Uhr)

  8. #296
    Heavenly Wind
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    Sie erreichten die Hügelgruppe kurz vor dem Einbruch der Nacht. Eisiger Wind rauschte durch die hohen Bäume, als Na'Ralee ganz unerwartet einen Augenblick innehielt und sich mit dem Rücken an einen der uralten Stämme lehnte, um die Augen zu schliessen. Tor um Tor, Sprung um Sprung, kam sie näher und das konnte sie jetzt mehr als deutlich spüren. Ein Lächeln auf ihrem Gesicht ließ ahnen, dass es sich um etwas Gutes handeln mußte, dass sie da gerade sah. Lucis ist auch hier... mhh... nein, er war hier. Vor vielen Wochen schon. Wißt ihr, dass die Eine ihn berührt hat, damals? Tja, er weiss es nicht... sie übrigens auch nicht, für sie ist es zu lange her, und viel zu unbedeutend. Nur... sie kicherte bei diesen Worten ...ist es das nicht. der Kreis beginnt sich zu schließen. Wir kehren bis an den Anfang zurück. Ich hab es gesehen... und ich habe noch etwas gesehen. Überraschungen, Offenbarungen. Kommt, laßt es mich Euch zeigen.
    Sie trällerte dies fast fröhlich und mit Blick auf Shyraska, fast so als wolle sie ihm sagen, dass sie ein Geschenk für ihn hätte. Sie tänzelte mit schnellen Schritten durch den dunklen Wald, die Hügel hinauf bis hoch zu den weithin sichtbaren Zentralbauten der alten Ruinen. Dort setzte sie sich auf einen Stein, wortlos. Und starrte auf eine frei, kaum bewachsene Stelle, an der ein zertrümmertes Mosaik aus fein gearbeiteten, aber völlig verwitterten Steinen den Waldboden bedeckte....wir sind nicht zu spät. flüsterte sie daraufhin, den Finger vor den Mund haltend, um den anderen zu signalisieren, dass sie leise sein sollten. Sie schloss derweil die Augen und berührte mit ihrer Hand das kleine silberne Kettchen um ihren Hals.

  9. #297
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    Ein Bogen aus gleißendem, goldenen Licht erhob sich aus dem Boden und aus der Dunkelheit, die in ihm waberte und die noch dunkler war als die Nacht, trat eine etwa mittelgroße Gestalt mit schulterlangen schwarzen Haaren und einem eindeutig dunkelelfischen Aussehen. In ihrer rechten Hand hielt sie einen klaren Bergkristall, in dem goldenes Licht waberte, das nun allmählich erlosch.
    Das Bogen senkte sich rasch wieder in Richtung Boden, das Portal brach zusammen und die Frau sah sich aufmerksam um. Ihre Körperhaltun verriet keinerlei Anspannung, offenbar wusste sie, was auf sie zukommen würde.
    Ihr Blick begegnete dem der jungen Elfe, die auf einem Stein saß und zu ihr hinüber schaute, und plötzlich hielt sie in ihrer Bewegung inne. Hatten sie sich nicht schon einmal gesehen? Es kam ihr fast so vor. Ja, hatte sie ihr Gesicht nicht erst vor mehreren Tagen im Tempel von N'Salay erblickt? Nun, wenn sich die Person, die sie suchte, hier in der Nähe befand, dann wäre das auch nicht weiter verwunderlich. Sie hatte es einfach gewusst, gewusst, dass er dem Inferno N'Salays entkommen war.
    Zögerlich trat sie auf die Elfe zu, denn noch wusste sie nicht, wass sie diese überhaupt fragen sollte. Sie hatte das unbestimmte Gefühl, dass mit ihr etwas nicht stimmte. Und vielleicht wusste diese Elfe ja auch, was es mit ihr selbst auf sich hatte, und das wäre sicherlich nicht allzu angenehm für sie, auch wenn das sehr unwahrscheinlich war. Dennoch, sie fühlte einfach, dass diese Elfe mehr wissen musste, als sie wissen durfte...

    Wie ein Blitz durchdrang es Shyraskas Geist. Ìru'nna!
    Seine Augen weiteten sich. Ja, eindeutig, das war sie! Doch war sie gekommen, um ihm den Albenstein abzunehmen? Nein... Er hatte es zwar verdrängt, was Na'Ralee ihm erst vor wenigen Tagen verraten hatte, doch nun kamen ihm die Worte wieder in den Sinn.
    Sie war aufgetaucht, wie die Hchelfe es vorausgesagt hatte. Sie hatte also die Wahrheit gesagt. Und wenn das die Wahrheit war, dann stimmte sicherlich auch das, was Na'Ralee noch gesagt hatte: Sie kam nicht aus feindlichen Motiven.
    Nun hielt ihn nichts mehr an der Stelle, an der er sich soeben noch befunden hatte; mit eiligen Schritten lief er in die Richtung, in der er Ìru'nnas Präsenz spürte...
    Geändert von The Dark One (17.5.07 um 17:57 Uhr)

  10. #298
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    Die Ruinen waren wirklich beeindruckend, auch wenn sie nur erahnen ließen, welche Pracht sie in ihrem Glanzzeiten vermittelt haben mussten.

    Arkadia, die alte Stadt der Könige. Eine der letzten Erinnerungen an die alte Macht des Bündnisses. Er legte nachdenklich die Hand auf eine verwitterte Säule. Schutzlos der Witterung ausgesetzt und nun fast zu Staub zerfallen. Es ist wirklich eine Schande...

    Na'Ralees Worten entnahm er das nun das Treffen mit Sashka bevorstand. Er wusste praktisch nichts darüber und bezweifelte das Fragen an Na'Ralee viel Licht in diese Angelegenheit bringen würden.
    Nun, er hatte ausnahmsweise einmal Zeit sich auf eine möglicherweise gefährliche Situation einzustellen und er würde sie nicht vergeuden.
    Auf der Suche nach einem stillen Ort für seine Konzentration war er einige Schritte von den anderen weggegangen, setzte sich auf einen umgestürzten Pfeiler und schloss die Augen.

    Schon nach kurzer Zeit bildete sich eine magische Störung. Das Muster stimmte mit dem überein, das er inzwischen mit den geheimnisvollen Albensteinen in Verbindung brachte. Shyraska wird es wohl kaum gewesen sein, also war es anscheinend Zeit Sashka zu treffen. Timdor erhob sich und ging ruhig zu den anderen zurück. Wenn der Neuankömmling stark genug war um sich Sorgen um ihn machen zu müssen wusste er sowieso das Timdor anwesend war, also machte es wenig Sinn sich zu verstecken.
    Geändert von Murdog (17.5.07 um 14:06 Uhr)

  11. #299
    Heavenly Wind
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    Na'Ralee blickte die eben angekommene seelenruhig an Ich hoffe sehr, dass unser Eigentum an einem sicheren Ort verwahrt ist, Shaskara... brach die Hochelfe das Schweigen und betonte den Namen am Ende des Satzes ungewöhnlich stark. In ihren Augen brannte ein dunkles Feuer, wie schon mehrfach zuvor. Sie sondierte die eben angekommene Frau mühelos, sie hatte keinerlei Chance, es abzuwehren oder Dinge zu verbergen, da diese unwiderstehliche Kraft viel zu plötzlich und unnachgiebig auf sie einwirkte, um sich ihr zu entziehen. Zumal aus dieser Nähe.
    ...immerhin hat man sich große Mühe gegeben, es dir zuzuspielen. Du hast mittlerweile erkannt, wie fehlgeleitet deine bisherige Motivation war. Wir wußten das lange vor dir. Wir wußten auch, dass du bald zu dieser Erkenntnis gelangen würdest. Nur darum ließ man dich mit deiner Beute ziehen. So war sicher gestellt, dass manche Augen zu dir sahen, wo sie besser uns hätten betrachten sollen, Dämonenkind.
    Und wieder betonte sie das letzte Wort extrem eindringlich, so hatte Alani'iel sie bei ihrem Zusammentreffen genannt. Na'Ralee erhob sich daraufhin langsam und wandte sich ab, um der Angesprochenen Zeit zu geben, sich zu äußern. Sie hatte genug gesehen, ihr mußte sie nichts weiter erklären. Doch die anderen hatten Fragen und so wie es Zha'Grhan gesagt hatte, überließ sie es nun ihnen, sie zu stellen und sich eine eigene Meinung zu bilden.

  12. #300
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    Shaskara verspürte nur einen Moment lang den Impuls, der Hochelfe für diese Beleidigung einen Denkzettel zu verpassen. Sie war es ja bereits gewohnt, wegen ihrer Abstammung verachtet zu werden, auch wenn es sie noch immer mit Wut erfüllte. Konnte sie denn etwas dafür?
    Doch ausgerechnet jetzt, als sie mit ihrer Vergangenheit gebrochen und einen Neuanfang gewagt hatte, tat es besonders weh, wenn man in ihr mal wieder nur das "unreine" Wesen sah, das sie für fast jeden, der darum wusste, war.
    Dass es sich bei ihr um eine denkende und fühlende Person handelte, das schienen die meisten Leute zu vergessen, oder sie taten es absichtlich. Und das hatte etwas Ernüchterndes.
    Erst jetzt, als sie diesen Gedanken weiterspann, wurde ihr bewusst, dass ihr Gefühl sie nicht getrogen hatte. Diese Elfe wusste in der Tat mehr, als sie eigentlich wissen durfte. Sie kannte ihren wahren Namen, wusste um ihre Abstammung, wusste, dass sie sich von der Bruderschaft losgesagt hatte. Woher hatte sie dieses Wissen? Kein Priester des Traumorakels wäre jemals dazu fähig gewesen, und dennoch war das die einzige Begründung, die sie sich selbst dafür geben sollte. Denn nun war ihr klar, dass sie sich wirklich im Tempel von N'Salay begegnet waren.
    Shaskara musste es ergründen, musste herausfinden, woher diese Elfe dieses Wissen hatte. Was sie sagte, klang einleuchtend, denn sie konnte sich gut vorstellen, was damit gemeint war. Dennoch warf es mehr Fragen auf, es sich erklären ließen, und so wollte sie der Elfe einige dringende Fragen stellen, als ihr auffiel, dass sich diese bereits abgewandt hatte und nun augenscheinlich außer Sichtweite war.
    Stattdessen bemerkte sie, wie sich nun eine bekannte Silhouette raschen Schrittes auf sie zubewegte. Anhand der weiten Kapuze, des wehenden Umhangs, der Größe und des Ganges konnte sie diese eindeutig als Shyraska ausmachen. Wie erwartet, dachte sie mit einem Anflug an Erleichterung. Nun hatte sie die endgültige Gewissheit, dass er überlebt hatte, und dass sie ihn nun auch gefunden hatte. Vielleicht wird er mir ja auch die Fragen beantworten, die mir auf der Zunge brennen. Vorausgesetzt, es kommt überhaupt zum Gespräch...
    Letztlich konnte sie sich da nicht sicher sein. Shyraska und sie waren und blieben Konkurrenten, er er würde ihr sicher auch dann nicht vergessen, was einst zwischen ihnen vorgefallen war, wenn er erfuhr, wie die Verhältnisse nun waren. Doch ihr war durchaus bewusst gewesen, welches Risiko sie eingegangen war, doch vielleicht, wenn sie Glück hatte, war es dieses Risiko ja wert, um sich der anderen, viel tödlicheren Gefahr, die ihr drohte, vorläufig zu entziehen...
    Geändert von The Dark One (14.7.07 um 11:54 Uhr)

  13. #301
    Heavenly Wind
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    Na'Ralee stellte sich Shyraska in den Weg. Nicht um ihn zu stoppen, doch um ihm eine kurze Mahnung zukommen zu lassen: Übe Nachsicht... und denk an meine Worte. sagte sie leise zu ihm, während er an ihr vorbeiging, auf Shaskara zu. Na'Ralee spürte, dass sie innerlich kochte, dabei hatte sie ihre Worte nicht beleidigend gemeint. Sie war nun mal das Kind eines Dämons, egal was sie auch tat, oder vorgab zu sein - daran ändern konnte es nicht das geringste. Und wenn sie nicht bemerkte, dass es Na'Ralee völlig kalt ließ, was sie war, dann verdiente sie es, bitteren Groll zu empfinden ob einer Beleidigung die nichts anderes war als eine Tatsache. Zu den anderen gewandt sagte sie nur einige wenige Worte:
    Die zwei haben etwas zu klären, die Zeit für Fragen wird danach kommen. Wir werden im Dorf warten, dieser Ort hier ist...ungeeignet.
    Sie fröstelte und schüttelte sich bei ihren Worten, so als würde sie unangenehme Kälte empfinden. Spätestens jetzt fiel auch dem letzten auf, dass sich etwas mit Na'Ralee verändert hatte. Ihr Geist war offenbar weitaus klarer und sie faselte kein komplett sinnloses Zeug. Im Gegenteil, die Worte waren klar verständlich, auch wenn sie immer noch ziemlich rätselhafte Dinge von sich gab. Na'Ralee sah gen Südosten den Hügel hinab. Dort war tatsächlich eine kleine Ansammlung von Häusern zu sehen, ein Dorf. Man konnte es trotz des Dämmerlichtes gut erkennen. Grindlingen murmelte sie, gefolgt von ein paar unverständlichen Wortfetzen.

  14. #302
    Meisterspieler
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    "Keine Sorge, ich habe deine Worte nicht vergessen", entgegnete Shyraska im Vorbeigehen, ohne dass man irgendeine Emotion in seiner Stimme ausmachen konnte.
    Doch sein eiskaltes Auftreten entsprach nicht im Geringsten dem, was in ihm vorging; tatsächlich brodelte alles in ihm. Warum war seine alte Rivalin ausgerechnet zu dieser Zeit an diesem Ort aufgetaucht, wo auch er sich befand. Zufall war das nicht, garantiert nicht, und Na'Ralee hatte, wenn in seine Erinnerungen nicht trogen, erwähnt, sie würde ihn suchen - doch nicht aus feindlicher Absicht. Was war geschehen?
    Das war eine Frage, die ihm nur sie beantworten konnte.
    Als er sich dem verfallenen Innenhof der Ruine allmählich näherte, sah er tatsächlich eine Gestalt in der Dunkelheit stehen. Er erhöhte sein Schritttempo und war kurz darauf bei ihr angelangt.
    Ohne irgendein Worte oder eine Geste des Grußes sprach er sie an: "Was willst du?"

    //Was die beiden jetzt besprechen, werden die beiden im Verlauf dieses Kapitels allmählich klären. Macht jetzt einfach weiter, die zwei folgen euch dann.//

  15. #303
    The Reggae Boyz Benutzerbild von Renan
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    Sumara beachtete das Geschehen nicht wachsahm, sie hatte den Überblick über Neuankömmlinge, Verbündete und Feinde verloren, doch sie vertraute vorerst der Wortführerin, dieser Elfe.
    Sie betrachtete Arindor in seiner Falkengestalt kurz, auch wenn seine Krallen scharf und lang waren, hielt er sich nur ganz leicht an Sumaras Schulter fest.
    Sie lächelte und folgte Na'Ralee. Dabei fragte sie Arindor nebenher: Sagt, Arindor, wie steht das mit Eurem Magen. Was passiert, wenn Ihr in Gestalt eines Vogels euch den doch sicherlich reichlich kleineren Bauch vollschlagt und Euch dann wieder in einen Elfen verwandelt? Ist Euer Hungergefühl dann dennoch gestillt?, auch wenn sie nicht wusste, ob Arindor in Gestalt dieses Falkens überhaupt richtig reden, sondern nur krächzen konnte, würde er sicherlich einen Weg finden, sich mit ihr zu unterhalten, zur Not musste er eventuell nur seinen Mund verwandeln, doch das überließ sie ihm.
    Geändert von Renan (21.5.07 um 20:32 Uhr)

  16. #304
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    Arindor wollte zwar auf Sumara's Frage antworten, aber er war durch die Adlerhaften Stimmbänder ausser Lage, dies zu tun. Als Tier konnte er zwar denken, jedoch nicht sprechen. Dies verhinderte zwar jegliche Konversation, jedoch verstand er, was Menschen und Elfen um ihn herum redeten. Außerdem verhinderte die Fähigkeit, zu denken, das er sich nicht wieder zurückverwandeln konnte. Das war auch das Gefährliche daran, sich komplett in ein Elementares Wesen oder etwas anderes zu verwandeln, das nicht von selbst denken kann. Er konnte höchstens dafür sorgen, das der Zauber, der ihn in einen vollständigen Elementaren verwandelt, zeitlich begrenzt war. Daher schüttelte er nur den Kopf, um zu verdeutlichen, das er selbst sich zwar verwandeln konnte, andere Dinge jedoch nicht. So auch die Nahrung in seinem Magen.
    Er krähte kurz, bohrte sehr zu Sumara's Unwohlsein beitragend die Krallen kurz in ihre Schulter, dann flog er aber auch schon los, um sich eben jene Nahrung zu beschaffen. Er "Rief" ihr noch schnell eine Art entschuldigung zu, dann war er auch schon über einigen Baumwipfeln in der Ferne verschwunden.

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