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Thema: Kapitel 10: Die Saat

  1. #273
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    "Hör auf, dir selbst Vorwürfe zu machen, das bringt dir nichts als schlechte Gedanken und Unzufriedenheit ein, und das kann unter Umständen gefährlich sein. Klage nicht, ändere es, wenn es dir so wichtig ist."
    In Lanarys' Stimme lagen keine Vorwürfe, im Gegenteil, sie klang freundlich wie die ganze Zeit und zugleich fest, bestimmt, keinen Widerspruch zulassend.
    Sie selbst war schon häufig in solchen Situationen gewesen und mit der Zeit hatte sie gelernt, welche Lehren sie draus ziehen konnte. Auch Sumara hatte dies sicher schon häufig versucht, doch offenbar war es ihr noch nicht wirklich gelungen. Vermutlich brauchte sie einfach nur Unterstütung, und Lanarys fühlte sich dazu verpflichtet, ihr diese zu gewähren.
    Durch ihre Hände floss der Hauch des Lebens, die Kräfte, die sie gelernt hatte zu sammeln und zu fokussieren. Es wurde warm um sie herum, und auch auf Sumara übertrug sich bald diese Wärme, die ihr die Kraft spendete, die sie brauchte.
    dann nahm Lanarys die Hände von Sumaras Brust. "Wenn das nicht geholfen hat, weiß ich auch nicht weiter!", bemerkte sie augenzwinkernd und erhob sich.
    Geändert von The Dark One (6.5.07 um 11:55 Uhr)

  2. #274
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    Arindor setzte sich auf. Wieso musste es soweit kommen? Wieso musste er immer alles ausprobieren? Es war nicht so, das dieses Erlebnis nicht lehrreich für Arindor gewesen wäre: Er würde nie wieder etwas Unbekanntes mit bloßer Hand anfassen! Er starrte immernoch auf den Armstumpf, als ihm etwas grundlegendes einfiel: Er konnte sich einen elementaren Ersatz schaffen! Er musste nur aufpassen, wo er hinfasste. Elementares vertrug sich meist nicht gut mit normalen Dingen. Zum Beispiel Feuer mit Pflanzen. Doch dann ging er noch einmal alle seine Fähigkeiten durch und durchsuchte sie auf Nützlichkeit. Dabei kam ihm ein Zauber, besonders Nützlich in dieser Situation, in den Sinn... Es war ein langer Zauber, und er durfte kein Wort dabei vergessen... Sonst hätte das fatale Folgen!
    Wie war das noch gleich...? Irgath Trareb'zun... Ssaga'Gradagh, Prirad...um Iru'un Arin'zran...
    Er spürte, wie die Knochen in seinem linken Arm sich veränderten... Dann setzte ein heftiger Schmerz ein, als die Knochen sich spalteten, sich Sehnen bildeten, Blutbahnen gezogen wurden... Er kniff die Augen zusammen... als der Schmerz nachließ, öffnete er sie wieder... Er traute sich erst nicht, hinzusehen, doch dann zwang er sich dazu. Er sah eine ganz normale Handfläche. Ein wenig lange Finger, doch das war zweitrangig. Er blickte auf den Handrücken. Dieser war anders... Viel zu haarig. Doch das war ebenfalls zweitrangig, hauptsache, er konnte die Finger bewegen. Er beugte und streckte sie ein paar mal, und stellte fest, das sie deutlich beweglicher waren als vorher. Eine solche Primatenhand war für ihn im moment wesentlich nützlicher als ein Armstumpf, das war sicher. Er musste ihn nur rasieren.

    //XD Jetz hatter ne Affenhand. Als Gestaltwandler, der sich in (beinahe) jedes Tier verwandeln kann^^

  3. #275
    Heavenly Wind
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    Na'Ralee betrachtete die anderen mit ihren großen, blauen Augen. Es sah nicht wie gewöhnlich aus, als würde sie durch ihre Begleiter einfach hindurchsehen. Vielmehr schweiften ihre Augen vom einem zum nächsten, hier und da huschte ein Lächeln über ihre Lippen. Bei Arindor blieb ihr Blick dann schließlich hängen, wanderte hinunter zu seiner... Hand. Sie betrachtete das haarige Ding eine ganze Weile, dann sah sie auf ihre rechte Hand, drehte sie ein wenig hin und her, ballte sie schließlich zur Faust.
    Wille nimmt Form an. murmelte sie, und öffnete die Finger langsam wieder. In ihrer Handfläche bildeten sich haarfeine Linien, Kreise, Schleifen, Zeichen... ein magisches Siegel. Sie betrachtete es einen Augenblick völlig fasziniert, dann strich sie mit den Fingern der anderen Hand darüber. Es verwischte, denn es bestand aus Blut, und dieses benetzte nun die Fingerkuppen ihrer linken Hand. Sie drehte sich um, und ging zu dem Felsbrocken zurück, auf dem sie zuvor noch gesessen hatte. Wie in Trance schmierte sie das Blut mit ihren Fingen auf den Stein, murmelte unverständliches Zeug und kicherte dabei irre.
    Schließlich hielt sie inne, betrachtete das Geschmiere und schüttelte den Kopf.
    Nein, nein... NEIN! Stimmt nicht... unvollständig. Fragmente sind hier, suchen den Pfad. Aber sie werden ihn nicht finden... nicht ohne die Suchende... doch doch... es wird so sein, sie werden nicht zuhören, auch wenn es ihre Rettung ist... vertraue nicht, glaube es nicht. Das muß scheitern, und es wird...
    Für einen Moment schwieg das Elfenmädchen, schluchzte und zitterte. Dann erhob sich ihre Stimme wieder:
    Sehr gut... Sorge für Angst Schrecken! Labe dich an der Angst deines Körpers und an den Leben, die du verschlingst! Sei mein Schwert, sei mein Krieger, der mir das zusammenrafft, was ich brauche!" grollte sie mit gesenkter Stimme gegen den Felsen. Kurze Zeit herrschte Stille, dann aber kicherte sie erneut. Nur einen Moment später drückte sie ihre Blutverschmierte Handfläche an eine Stelle der Figur.
    Ha! Damit hast du nicht gerechnet! Sie wird dich holen kommen. Ohja... und nichts wird dich dann noch retten können. Dein Blut nicht, deine Macht nicht und ER schon gar nicht. Hihihi...
    Daraufhin klatschte sie mehrfach heftig in die Hände, so dass das Blut auf ihre Kleidung und Teile ihrer Haut spritzte, während sie sich mit einem zufriedenen Grinsen im Gesicht umdrehte. Sie scharrte ein wenig verstohlen mit dem Fuß auf der Erde und sah die anderen mit gesenktem Kopf an, es wirkte, als wäre es ihr furchtbar peinlich, oder die Verlegenheit hätte sie übermannt.
    Wißt ihr... Renan folgt uns... aber wir können nicht warten, denn...
    sie huschte zu Khelad und flüsterte ihm das folgende ins Ohr ...sonst verpassen wir Sashka. Jahaaa, du glaubst mir das wohl nicht... aber so ist es. Nicht verpassen. Nein, nein... das dürfen wir nicht, das wäre schlecht.
    Daraufhin nickte sie nur noch vor sich hin und summte ein leises Liedchen, das zwar ein wenig schaurig aber dennoch schön klang.

  4. #276
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    "Fang!", erklang eine Stimme hinter Lanarys, und die Elfe drehte sich reflexartig um und streckte eine Hand aus, ohne zu wissen, was sie da eigentlich fangen sollte.
    Im selben Moment landete etwas Leichtes, Trockenes in ihrer ausgestreckten Hand und Lanarys hob den Blick, damit sie sehen konnte, wer ihr da etwas zugeworfen hatte.
    "Hervorragende Reflexe!", antwortete Shyraska, und in seiner Stimme klang nun etwas wie Belustigung mit. Ungewöhnlich für ihn. Schade nur, dass er sein Gesicht immer verbarg, so konnte sie nicht mit Gewissheit sagen, ob es nun wirklich so war.
    Sie senkte nun ihren Blick, denn nun interessierte sie erst recht, was ihr der Elf da zugeworfen hatte. Und was sie sah, überraschte sie: Ein Stückchen von dem Brot, das er auch schon Sumara gegeben hatte, lag dort auf ihrer Handfläche.
    "Mir ist natürlich nicht entgangen, dass du ziemlich hungrig zu sein scheinst", kommentierte er diesen Akt nur, "Nun teil es dir ein. Es ist sehr sättigend."
    "Danke", brachte sie nur verwirrt hervor, verwirrt von seiner plötzlichen Großzügigkeit. Er schien sich komplett verändert zu haben, oder war es nur sein Dankeschön für die Heilung nach dem Kampf mit dem Yingiz? Wie auch immer, ihr kam das sehr recht, und so nickte sie ihm noch einmal freundlich und dankend zu, dann brach sie sich ein Stückchen von dem Brot an und begann, genüsslich darauf zu kauen...

    Shyraska indes wandte sich ab und blieb gedankenversunken und zu Boden blickend stehen. Etwas hatte sich verändert, nein, nicht etwas, er selbst, und das war ihm durchaus bewusst. Erklären konnte er es selbst nicht, er hatte allerdings einen Verdacht. Er hatte geistig vom Albenstein losgelassen, aufgehört, sich stur darauf zu fixieren. Und wenn das so war, dann hatte sein gescheiterter Versuch, einen Pfadzauber zu wirken, wohl auch etwas Gutes gehabt. Oder hatte ihn der Albenstein selbst Dinge gelehrt, die ihm einen andéren Blick gewährten? Letztendlich wusste er es nicht zu sagen, doch eines war sicher: Er fühlte sich nun erheblich besser.
    Dennoch wollte er nicht länger warten. Doch die anderen schienen noch nicht bereit dafür zu sein. Ihr Weg sollte sie nach Korntal führen, doch er hatte das unbestimmte Gefühl, dass das nicht alles war. Irgendetwas würde passieren, doch ob es nun etwas gutes war oder etwas Schlechtes, vermochte er nicht zu sagen.
    Doch vielleicht wusste mal wieder diese seltsame Hochelfe, die sie aus N'Salay gerettet hatten, etwas dazu. Na'Ralee. Auch wenn er sie nicht ganz für voll nahm - genauer genommen hielt er sie für eine Psychopathin, und das, obwohl er noch längst nicht so viel mitbekommen hatte, wie er nebenbei durch die anderen erfahren hatte - hatte sie doch schon desöfteren nützliche Hinweise gestreut, und auch, wenn sie in rätseln sprach, mochte an ihren Äußerungen durchaus etwas Wahres dran sein. Sie zu fragen, würde sich vermutlich zwar kompliziert gestalten, aber viel passieren würde wohl nicht, wenn er es vorsichtig anstellte. Denn er wollte nun nicht länger warten, er wollte wissen, ob sich nun etwas Neues ergab und wann sie aufbrechen konnte.
    So wandte er sich der Hochelfe zu. Auch Khelad und Timdor befanden sich in ihrer Nähe, vielleicht hatte einer der beiden ja eine ähnliche Vermuutung gehabt wie er selbst und dann wäre er gerade zum rechten Zeitpunkt auf die Idee gekommen, Na'Ralee zu fragen. Doch als er sich ihnen näherte, fasste er nur noch einige Wortfetzen auf. Offenbar war das Gespräch bereits beendet.
    Wunderbar!, dachte sich Shyraska, ironisch gemeint, Doch vielleicht kann ich trotzdem noch an irgendwelche Informationen kommen...
    Mit wenigen Schritten stand er neben ihnen, und ohne großen Vorwand, direkt wie er eben war, ergriff er sogleich das Wort: "Mich würde interessieren, wie es weitergehen soll. Ich habe ein seltsames Gefühl bei der Sache, und daher wende ich mich an dich, Na'Ralee, denn du scheinst einen gewissen 'siebten Sinn' für so etwas zu haben."
    Dem Elfen war durchaus bewusst, wie plump und naiv dieser Versuch wirken musste, mehr zu erfahren, doch eine andere Möglichkeit sah er nicht. Alles in ihm pochte auf Aufbruch, doch er hatte das Gefühl, dass sich in nächster Zeit noch einige Dinge ergeben würden, die sicherlich nicht ohne Belang waren. Er spürte es einfach.
    Geändert von The Dark One (14.5.07 um 16:17 Uhr)

  5. #277
    Heavenly Wind
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    Na'Ralee spielte verträumt mit dem Blut in ihrer Hand, zog ihre Finger durch das rote Lebenselixier und summte weiter das seltsame Lied. Als der Dunkelelf sich ihr näherte, stockte sie plötzlich, als würde sie etwas aus dem Rhythmus bringen. Sie setzte einige Male an, ihr Liedchen fortzuführen, aber sie scheiterte daran. Kein Wunder, dieses widerliche Gewimmer... scheusslich.
    Verschwinde... weg von mir. Weg mit diesem jammernden Ding. Ich hasse ihn, tu ihn fort, es ist gräßlich, ständig dieses Heulen... giftete sie ihn scheinbar grundlos an und hielt ihre Hand abwehrend in seine Richtung.
    Der Dunkelelf spürte plötzlich, wie sich astrale Energie um Na'Ralee zusammenzog. Jedoch nicht nur dort, auch sein Albenstein rührte sich. Er schien auf sie zu reagieren. Oder sie auf ihn... aber das war eigentlich unmöglich. Zwar war sie eine Hochelfe und damit wie Shyraska ein Albenkind, aber eine derart massive Reaktion? Er reagierte allenfalls bei einem Yingiz so stark. Na'Ralee schien keinerlei Lust zu verspüren, den Albenstein in ihrer Nähe zu dulden... so als würde er ihr weh tun, oder anderes Unbehagen bereiten.
    Sag ihm, er soll nicht weinen! Los! Sag es ihm! Ich versuche doch schon, ihm zu helfen... er soll einfach aufhören! Hörst du nicht? Nein... du hörst es nicht. Sag ihm, dass die Suchende der Schlüssel ist. Wir brauchen sie, sie kann das Leiden heilen. Vielleicht hört er dann endlich auf mir die Ohren vollzujammen, wie groß seine Schmerzen doch sind. Hört du schwer? VERSCHWINDE MIT DEM DING!
    Mit einem Male strahlte der Albenstein auf der Brust des Dunkelelfen gleissend rot auf. Na'Ralee indes hielt sich mit schmerzverzerrtem Gesicht die Ohren zu, obwohl eigentlich keinerlei Laut zu hören war. Was immer sie quälte, mußte auf einer anderen Ebene der Wahrnehmung stattfinden, wenn es überhaupt real war.
    Plötzlich explodierte eine Lichtsäule inmitten der Gruppe, warmes, goldgelbes Licht, eine Kaskade aus Energie, eine Pfadspalte... es war kein stabiles Portal, aber stabil genug, um etwas zu erkennen. Ein Dorf, eine kleine Ansammlung von Hütten an einem zugefrorenen Weiher. Es war ein Dorf der Menschen, soviel konnte man annehmen, doch keine Einwohner weit und breit. So spontan, wie es sich geöffnet hatte, schloss es sich auch wieder, kollabierte, während die Hochelfe weinend zusammenbrach.
    Tot... tot... alle sind tot. Verfluchte Saat...
    Mehr als dieses gab sich nicht mehr von sich, bevor sie sich von Shyraska zurückzog und ein wenig abseits der Gruppe zitternd zusammenkauerte.

    {woanders}
    Es ließ sie hochschrecken... eine Entladung magischer Energie von enormer Stärke... die Pfade hatten sich geöffnet. Ihr Blick wandte sich rasend schnell zurück in Richtung des Dorfes. Nur ein kurzes Aufblitzen, dann war es schon wieder verschwunden. Mhh... dachte sie ...wer würde ausgerecht dort...? Sie stand auf der Kuppe des Hügels und blickte von der Ruine hinab zur Siedlung, die in einiger Entfernung lag. Von hier aus sahen die Rauchschwaden aus, als würde es von Herdfeuern stammen, wie üblich in dieser Zeit, doch sie wußte ja, dass dort ganz andere Dinge brannten. Vielleicht hatte sie etwas übersehen, ein nützlicher Hinweis auf den Schuldigen. Diese Ungewissheit konnte sie sich nicht leisten. Sie würde also noch einmal in das Dorf zurückkehren, um sich zu vergewissern.

    //eh... ja... vielleicht kann einer damit was anfangen. ^^

  6. #278
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    Von dieser heftigen Reaktion völlig irritiert, vergaß Shyraska für einen Moment seinen Albenstein und starrte auf das Bild, das sich vor ihm wie aus dem Nichts auftat. Aus dem Nichts? das konnte doch nicht sein! Oder doch? Der Bogen aus gleißendem, goldenen Licht, der dem Boden zu entspringen schien und dort auch wieder endete und das Bild so umrahmte, machte alle Zweifel zunichte. Irgendjemand hatte ein Tor geöffnet, offenbar befand sie sich hier ein Albenstern. Dopch wer sollte diesen geöffnet haben? Na'Ralee? Nein, unmöglich, sie besaß sicher keinen Albenstein, um diesen Zauber durchführen zu können, und wenn ihn sein Gefühl nicht täuschte, dann war es sein Albenstein gewesen, auf den sie so hysterisch reagiert hatte. Warum sollte sie dann überhaupt dazu fähig sein?
    Doch der Pfad begann sich rasch wieder zu senken und das Tor schloss sich damit. Aber das Bild, das vor seinen Augen erschienen war, würde er nicht so schnell vergessen, denn sein Gefühl sagte ihm auch dieses Mal wieder, dass das, was suich ihm offenbart hatte, nicht ohne Belang sein würde. Würde sie ihr Weg an diesem unscheinbar wirkenden Dorf vorbeiführen?
    Verwirrt und völlig in Gedanken versunken von dem, was er gerade erlebt hatte fiel ihm erst jetzt auf, dass sei Albenstein offenbar noch heftiger zu glühen anfgefangen hatte, denn von ihm ging erneut eine unnatürlich Wärme aus, und auch, dass Na'Ralee sich zurückgezogen hatte, bemerkte er erst jetzt. Sie nun erneut um Rat zu fragen, wäre sinnlos, und Gedanken wollte er sich jetzt auch keine mehr machen, denn ihm schwirrte der Kopf nach all dem soeben erlebten zu sehr dazu, und so wandte er sich an Khelad, denn vielleicht wusste er ja noch etwas, was ihm in seiner Sache weiterhelfen könnte.
    "Hat sie irgendetwas Wichtiges oder Interessantes erwähnt?", sprach er den Zwerg unvermittelt an.
    Geändert von The Dark One (6.5.07 um 18:30 Uhr)

  7. #279
    Heavenly Wind
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    {Na'Ralee's Bewußtsein: der Traumgarten}
    Er sah auf sie herab. Natürlich konnte er das Gewinsel deutlich hören, es dröhnte und rasselte in seinen Ohren. Gut, es waren ihre Ohren und er nahm nur das wahr, was sie auch hörte. Es war in der Tat scheusslich, nervtötend und über die Maßen lästig. Doch das war noch lange kein Grund, dermaßen impulsiv und gereizt zu reagieren. Leider hatte dieses Kind nicht die geistige Stabilität, um das zu erdulden, was ihr das Orakel aufzwang. Das würde sich zwar ändern, aber es brauchte Zeit. Und ein wenig Motivation.
    Sag mal... was soll das? sagte er mit einem vorwurfsvollen Unterton, der keinen Zweifel daran ließ, dass er mit der Situation haderte.
    Er kann gar nichts dafür, er nimmt es nicht einmal wahr, so schwach ist es. Woher soll er wissen, dass der Stein geradezu um Hilfe schreit? Er ist zwar sein Träger, aber bis er gelernt hat, auf das zu hören, was die Pfade flüstern, werden viele Jahre vergehen. Er hat nicht deine Gabe, er weiss es nicht.
    Sie blickte ihm wütend in die Augen.
    Mir doch egal! Ich will, dass es aufhört! Da, hörst du es? Widerlich, dieses... dieses Geheule.
    Wenn du willst, dass die Steine schweigen, dann tu was dagegen. Ich kann dir nicht helfen. DU bist das Orakel, DU kannst sehen. Ich nehme nur wahr, was du mir zeigst. Wenn DU dich gehen läßt, kann ICH gar nichts tun. Jetzt reiss dich zusammen und konzentriere dich endlich auf das, was vor uns liegt. Du bist nicht ohne Grund hier. Und ich auch nicht. Weisst du, warum dein Vater DIR die Chronik gab?
    Sie sah ihn mit großen Augen an...
    Nein... ich wünschte... Ich hasse es... ich hasse ihn! Warum hat er mir das nur angetan?! Warum muß ich diese Qualen erdulden? Das ist nicht fair!
    Zha'Grhan setzte sich neben sie, nahm ihre Hand.
    Das siehst du falsch, Kind. Er hat dir die Chronik nicht gegeben, um dich zu quälen. Er gab sie dir, um dich zu retten.
    Ich verstehe nicht... was soll das heißen? Wie soll mich diese Folter retten, wie soll das gehen, wenn ich den Verstand verliere?
    Er nickte... dann wurde sein Gesichtsausdruck ernster.
    Er wußte, dass N'Salay fallen würde. Er wußte auch, dass die anderen fallen würden und ihm war klar, dass wer immer auch diese Hölle überlebte, die volle Macht des Orakels auf sich ziehen müßte. Da du die letzte Überlebende warst, wußte er, was das bedeuten würde. Du bist viel zu jung, viel zu unerfahren. Du hättest es niemals alleine schaffen können, mit dieser Bürde zu leben. Er hätte dir im Leben helfen können, aber sein Licht begann zu verlöschen. So tat er das einzige, was ihm verblieb, um dir zu helfen. Er gab dir all das Wissen und all die Fähigkeiten, damit du dir am Ende selbst helfen kannst.
    Na'Ralee sah im tief und lange schweigend in die Augen. Schließlich begriff sie, was er ihr sagen wollte. Er war ein Teil ihres Bewußtseins, ein Teil, der fähig war, das zu kontrollieren, was in ihre Hände gegeben war. Und ihr Vater hatte ihr diese Schmerzen nur zugefügt, um sie und das Erbe der Alben vor dem Tod und der sicheren Zerstörung zu bewahren.
    Dann sag mir, was ich jetzt machen soll..., flehte sie ihn an. Er aber lächelte nur.
    Das, meine Liebe, mußt DU ganz allein entscheiden. Ich bin nicht hier, um DEIN Schicksal zu lenken. Du mußt deinen eigenen Weg finden. Aber ich kann dir helfen, zu verstehen, warum manche Dinge geschehen müssen. Und ich kann dir zeigen, wie du das Potential ausschöpfen kannst, das dir geboten wurde. Mit der Zeit wirst du lernen, zu beherrschen, was dich jetzt noch quält. Meine, unsere Aufgabe, ist es dir dabei zu helfen, diese Zeit zu überstehen. Auch das ist die Aufgabe der Chronik... zu bewahren. Wir bewahren alles, was das Orakel uns gibt. Und im Moment bewahren wir dich. Wir versuchen es jedenfalls. Aber du mußt schon mithelfen.
    Doch wie geht es jetzt weiter?
    Du mußt sie leiten. Zeig ihnen den Weg, der vor ihnen liegt. So wie ich dir Deinen Weg zeige. Aber bedenke, so wie WIR Dich DEINE Entscheidungen treffen lasse, mußt DU im Gegenzug IHNEN ihre eigene Wahl lassen. Führe sie dorthin, wo sie sein müssen. Der Rest... ist ihre Sache.
    Und wenn sie sich falsch entscheiden?
    Er nickte bedächtig auf diese Frage. Dann atmete er einmal tief ein und antwortete ihr:
    Dann soll es so sein. Es ist nicht die Aufgabe des Orakels die Geschicke der Welt zu bestimmen. Du bist nicht das Schicksal selbst, du bist sein Bote. Das darfst du niemals vergessen. Du kannst handeln und ihnen helfen, sie führen. Aber handele dabei nicht gegen die Ordnung der Dinge. Diesen Pfad darfst du niemals beschreiten. Er führt an Orte, die du nicht kennen willst... das mein Kind, glaube mir.
    Sie erhob sich, er mit ihr. Sein Bild verblasste neben ihrem, während sie den Nebel teilte, der sich um sie herum aufgebaut hatte. Sie hörte die anderen schon, aber erst nach einiger Zeit sah sie die Gruppe auch wieder. Es war ein langer Weg zurück. Gedanken war wie eine endliche Ewigkeit, unendlich in ihrer Reichweite, endlich in ihrer Dauer. Am Ende trat sie durch die letzten Schwaden ins klare Sonnenlicht. Das Gejammere des Albensteins pochte in ihrem Verstand... schließlich...

    {Realität}
    ...erhob Na'Ralee sich. Sie wußte nicht, wie lange sie so verharrt hatte. War es eine Stunde oder nur ein Augenblick gewesen? Das war bedeutungslos. Sie waren alle noch da und warteten. Tuschelten oder... natürlich, sie dachten... sie hielten sie für durchgedreht und ahnten nicht, wie nah sie der Wahrheit doch damit kamen und zugleich so fern lagen. Was also sollte sie tun? Ihnen sagen, was sie gesehen hatte? Besser nicht, jedenfalls nicht alles. Manche Dinge mußte jeder für sich erkennen. Sie versuchte sich zu konzentrieren, sah die anderen mit traurigem Blick an. Die bemerkten sie kaum, waren mit sich selbst beschäftigt.

  8. #280
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    Arindor sah Na'Ralee an. Wie konnte sie über solches Leid lachen?
    Daraufhin ließ er den Blick über seinen neuen Handrücken streifen...
    Er murmelte ein paar Worte, woraufhin die Haare darauf zu Staub zerfielen und zu Boden rieselten... Er fand, eine Primatenhand war vorläufig ein guter Ersatz. Zumindest kostete sie kaum Kraft, da sich die Sehnen, Muskeln und Knochen miteinander verbunden hatten... Jedoch würde es problematisch werden, wenn er seine Alte Hand wiederhaben wollen würde. Diese Hand müsste dann nämlich ab. Doch bis dahin musste er sich kaum Gedanken darüber machen... Er musste jedoch erst einmal trainieren, um zu sehen, ob sich alles richtig verbunden hatte. Und wenn, dann um zu schauen, ob diese Primatenhand seinen Zielen ebenso dienen konnte wie seine Rechte...
    Er stand auf, klopfte seine Kleidung immerhin etwas sauberer und meinte nur trocken Ich glaube, dies ist ein geeigneter Ersatz.
    Dann verbeugte er sich lang und tief vor Sumara. Ich nehme an, ich habe euch mein Leben zu verdanken? Jedenfalls spürte ich Reste eurer Magie in der geschlossenen Wunde... Ich bedanke mich auf jeden Fall aus aufrichtigstem Herzen bei euch...
    Dann, ohne auf eine Antwort zu warten, wandte er sich an den Zwerg. Euch danke ich ebenso... "Meister" Zwerg. Ich denke, das kaum ein anderer so gnadenlos hätte reagieren können, und doch war dies das einzig richtige...

    Khelad kam sich etwas merkwürdig vor. Erst murmelte ihm diese Verrückte Hochelfe komische Sachen zu, dann bedankte sich der Elf dafür, das ein Zwerg ihm die Hand abgeschlagen hat? Und das so gnadenlos, wie es kein Anderer hätte tun können? Er grummelte und murmelte nur kurz keine Ursache, Spitzohr...

    //Na siehste mal, war der Zwerg sogar schonmal für was gut^^

  9. #281
    Heavenly Wind
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    {Grindlingen}
    Sie hockte über der Stelle... der Schnee war sternförmig geschmolzen, feiner Staub bedeckte den angetauten, feuchten Boden. Sie zog ihren Handschutz ab und hielt hielt ihre Finger direkt über die Stelle, während sie versuchte, die Energie zu erfassen, die hier gewirkt hatte. Ganz klar... ein kleiner Albenstern, ein recht unbedeutender. Damit konnte sie nicht viel anfangen, die Pfade waren seit jeher etwas, das sie zwar begriff, aber nicht benutzen konnte. Jedenfalls nicht so, wie die Alben es erdacht hatten. Ihre Hand berührte den Boden, sie schloss ihre Augen und konzentrierte sich darauf. Sie folgte den schwachen Energiewirbeln durch das Netz der Pfade in der Hoffnung eine Spur desjenigen zu finden, der dafür verantwortlich war.
    Ärgerlich dachte sie, als sie Vorhaben nach einigen Momenten aufgab, sie konnte dem Strom nicht folgen, er vorlor sich im grenzenlosen Niemandsland des Nichts. Keiner hat den Pfad benutzt... merkwürdig. Wer würde ein Tor öffnen, ohne es zu benutzen? Das ergibt keinen Sinn, es sei denn... murmelte sie, sich langsam erhebend und umsehend. Vielleicht war das wahre Ziel ja, ihre Aufmerksamkeit erregen. Das jedenfalls wäre demjenigen gelungen. Vielleicht war es gar nichts... die Pfade sind zur Zeit sehr instabil. grübelte sie. Seit Tagen schon waren die Pfade beschädigt und das hatte bereits einiges an Chaos verursacht. Der Riß war mittlerweile wesentlich größer geworden, seine Auswirkungen reichten weit über N'Salay hinaus und das Tor hatte sich dadurch vielleicht zufällig von selbst geöffnet. Andererseits glaubte sie nicht an Zufälle. Um das Problem mußte man sich jedenfalls auch noch kümmern, doch zunächst waren andere Dinge wichtiger.

    {bei der Gruppe}
    Es schmerzte... es bohrte sich in ihren Verstand. Sie machte einen Schritt auf Shyraska zu. Dann stockte sie, als ob sie irgend etwas davon abhalten würde. Nach einem kurzen Innehalten atmete sie tief durch und ging schnell ein paar Schritte auf den Dunkelelfen zu.
    Deine alte Feindin sucht Dich. Sie hat dir etwas wichtiges zu sagen. Du mußt ihr zuhören, wenn du sie triffst. Begrab den Groll, diesmal meint sie es ehrlich! Vergiß das nicht! Du wirst noch vieles hören, aber deine Wahrheit mußt du selbst finden.
    Ihre Augen glänzten silbern, während sie dass sagte. Kaum hatte sie jedoch den Satz zuende gesprochen, zog sie sich schnell wieder zurück. Offenbar bereitete es Na'Ralee überaus großes Unbehagen, sich in der Nähe Shyraskas auszuhalten.

  10. #282
    The Reggae Boyz Benutzerbild von Renan
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    Ihr... Du weißt nicht, was allein meine Worte in deinen Ohren für eine Erleichterung bei mir ausgelöst hat. Ich bin es nicht gewohnt, in so einer Gruppe zu reisen, dazu noch mit einem, mehr oder weniger, festen Ziel, doch die Zusammenkunft tut mir gut und ich merke, wie nach und nach meine Seele aufblüht, wie Glücksgefühle zu sprießen beginnen, manchmal vergesse ich sogar, wie ich zu dieser Gruppe gelangte, vergesse die Anfänge, nehme alles als Selbstverständlich hin., sagte sie zu Lanarys und stand nun langsam wieder auf. Die Energie, die Lanarys Sumara "anvertraut" hatte, hatte wahre Wunder gewirkt.
    Als sich Arindor dann vor ihr verbeugte lächelte sie nur verlegen und sagte: Es war nichts großes, keine Heldentat, doch ich freue mich, dass es Euch besser geht., und aus Höflichkeit behielt sie das "Sie" bei, da sie ihm noch nicht zu nahe treten wollte, Und dass Ihr so einen... brauchbaren Ersatz gefunden habt!
    Sie lächelte ihn an - dann setzte sie sich wieder, zog ihre Knie an ihren Körper und umfasste sie, wie ein kleines Mädchen und mit einem ähnlichen Tonfall blickte sie zu den anderen auf und fragte: Wann geht´s los?!

    {nicht weit von der Gruppe entfernt}
    Renan war erst vor einigen Minuten aufgewacht. Er war nun wieder seinen Kräften mächtig, doch dafür hatte er ebenso Zeit verloren.
    Er nahm sich einen Kaninchenknochen, die er an und in Gürteltaschen befestigt hatte und biss einmal kräftig rein, dann nahm er seinen Bogen, den er neben sich gelegt hatte, den Mantel, auf dem er geschlafen hatte, striff er sich um und suchte dann die Bäume nach Renans Makierungen ab. Als er die zwei Bäume, die er makiert hatte, erkannte und auch die beiden Kreutze sah wusste er die Richtung, in die er seiner Ansicht nach gehen musste, auch wenn er schon eine ganze Weile keine Anzeichen mehr von der Gruppe gesehen hatte... Und das beunruhigte ihn, was, wenn er die ganze Zeit in die falsche Richtung ging. Doch diesen Gedanken schüttelte er ab, es war sein einzigster Wille und dieser Wille lies ihn noch stehen. Ohne diesen Willen würde er keinen Schritt mehr machen und so wollt er ihn auch nicht verlieren.
    Als er schwerfällig weiter schritt schreifte das zarte Fleisch des Bauches des Kaninchens einen Baum, dies behielt er für eventuelle Überlebende der Gruppe über, selbst das kleine Fell hatte er sicher verstaut, man würde sehen, was dieses Nütze sein würde...

    //zufrieden?! xD nich viel aber immerhin ^^ btw. was ist mit Arindors Hand eigntl.?! Hoffe dann auf ein Schreiben Timdors... (ein Glück, dass ich das wieder sagen darf xD)

  11. #283
    Meisterspieler
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    Überrascht von diesen Worten wandte sich Shyraska um, doch ehe er zu einer Antwort ansetzen konnte, hatte sich Na'Ralee bereits wieder zurückgezogen. Er wurde einfach nicht schlau aus ihr, erst reagierte sie allergisch auf ihn - oder genauer genommen auf seinen Albenstein - und plötzlich ging sie von selbst auf ihn zu, um an ihn diese Worte zu richten und das nur, um dann wieder zu verschwinden. Doch er hatte es mittlerweile aufgegeben, sich Kopfzerbrechen darüber zu machen.

    So vernachlässigte er für einen Moment Khelad und Timdor, um sich dem Inhalt der Worte zu widmen. Hatte sie damit Ìru'nna gemeint? Möglich wäre es, doch welchen Sinn ergab es, was meinte sie überhaupt damit? Was war geschehen, wenn das stimmte? War es das, was er fühlte, dass es passieren würde?

  12. #284
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    Khelad starrte verträumt in die Gegend, als er Shyraska's Worte hörte...
    Er zuckte zusammen, meinte nur verärgert Was, Spitzohr? Ich hab gerade nicht zugehört... Er sah den Dunkelelfen schief von der Seite an. Wieso musste er ihn gerade stören? Er hatte sich gerade wieder an sie erinnert...
    Nun, wie dem auch sei, er musste sich nun wichtigerem widmen... Ich geh mal meinen Bart waschen... Und meine Axt...
    Und so zog er von dannen, mitten in den Wald hinein, und suchte einen Bach, in dem er diesen merkwürdigen Schleim von seiner Axt waschen konnte...

    //Keine sorge, bald folgt die Rettung

  13. #285
    Meisterspieler Benutzerbild von Murdog
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    (Na'Ralee ist wirklich sehr... sonderbar. Diese Blutzeichen habe ich schoneimal gesehen... aber wo? Ein Buch... ein schwarzes Buch in der verbotenen Privatbibliothek des Universitätsleiters. Die folgenden Seiten waren alle herrausgerissen. Warum? Was bedeuten diese Muster?)

    Er hatte wie alle anderen das Aufleuchten des Albensteins gesehen. Was den anderen vielleicht entgangen war, war ein magischer Kraftfluss vom Stein zu Na'Ralee. Was war das? Eine Kontaktaufnahme? Aber von wem? Steine, selbst Albensteine, dürften kein Bewusstsein haben um auf irgendeine Weise zu kommunizieren...

    Dazu kam die geflüsterte Warnung. "Sashka"... Was war das? Eine Person? Ein Gegenstand? Eine Art Feiertag?

    Shyraskas Frage registrierte er zunächst gar nicht. Den mindestens 100 Pfund schweren, stahlbesetzten Zwergenstiefel mit dem ihm Khelad beim weggehen auf die Zehen trat brachte ihn jedoch schnell wieder in die Realität zurück...

    Wie, was? Etwas wichtiges? Nun, äh... sie sagte das Renan uns folgt und ausserdem das wir nicht warten können weil wir sonst "Sashka" verpassen. Keine Ahnung wer oder was das ist, aber es klang so als hätte sie wirklich Angst, dass wir dieses "Sashka" verpassen könnten...

    Das klingt vielleicht etwas komisch, aber hättet ihr etwas dagegen wenn ich mir kurz euren Albenstein ansehe? Es ist wahrscheinlich nichts, aber ich würde gern sichergehen...


    Wenn in diesem Stein wirklich etwas lebendiges steckte... nicht auszudenken. Er brauchte Gewissheit, sonst war vielleicht nicht nur sein Leben, sondern das der ganzen Gruppe in Gefahr.

    //und das war jetzt wirklich sooo wichtig? xD
    Geändert von Murdog (14.5.07 um 16:12 Uhr)

  14. #286
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    //Ob du's glaubst oder nicht: Ja, denn diese Sashka - das dürfte nicht zu viel verraten sein - ist eine für die weitere Handlung extrem wichtige Person! ^^//

    "Typisch Zwerge", dachte sich Shyraska, als sich Khelad von ihm abwandtw, und musste dabei fast schmunzeln. Ihre abweisende Art gegenüber Elfen hatte manchmal durchaus etwas Lacvhhaftes. Kein Grund, über den man sich den Koipf zerbrechen brauchte, zumindest, solange es in diesem Rahmen blieb.
    Schließlich antwortete ihm auch Timdor, und er hörte ihm interessiert zu, auch wenn er sich mehr erhofft hatte und sich auch ihm der Sinn dieser Worte nicht erschloss. Dennoch bestärkte es ihn in seiner Annahme, und so bemerkte er mit nachdenklicher Stimme: "Ein weiterer Grund, nicht länger zu zögern. Auch wenn Na'Ralee häufig in Rätseln spricht. Doch wenigstens diesmal spüre ich, dass sie Recht hat mit dem, was sie sagt."
    Er machte eine kurze Pause, dann fuhr er fort: "Tut mir leid, aber meinen Albenstein werde ich nicht hergeben. Mit nichts gehe ich so vorsichtig um wie damit, es ist ein Arztefakt von unglaublicher Macht, wenn man denn damit umgehen kann. Doch glaube ich, ohne Euch diskriminieren zu wollen, dass Ihr dazu noch nicht bereit seid, zumal Ihr nicht einmal das Erbe der Alben in Euch tragt. Beweist mir, dass ich Euch - sowohl hinsichtlich Eurer Fähigkeiten als auch persönlich - vertrauen kann, dann werde ich ihn Euch vielleicht irgendwann einmal geben, denn es wäre nicht auszudenken, was passiert, wenn er in falsche Hänge gerät. Bitte glaubt mir, ich weiß, wovon ich rede, ich spreche aus eigener Erfahrung, seht das also bitte nicht persönlich."

    //@Botox: Wie wär's jetzt mit nem kleinen Zeitsprung, damit endlich was passiert? Die derzeitige Lustlosigkeit schreit ja regelrecht danach! //
    Geändert von The Dark One (15.5.07 um 16:35 Uhr)

  15. #287
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    ACHTUNG: Zeitsprung!

    {In der Zwischenzeit, woanders}
    Es war dunkel. Weisslicher Rauch unterband jeden Blick auf den Sprecher, doch er wußte, dass sie dort waren. Er konnte ihre Gegenwart geradezu spüren. Lieber wäre er ihnen unter anderen Umständen unter die Augen getreten, aber er konnte ihner Forderung nicht ausweichen und nun, nachdem sie von ihm alles erfahren hatten, was sie ohnehin schon zu wissen schienen, konnte er nichts anderes tun, als ihr Urteil abzuwarten und zu hoffen, dass es weniger vernichtend ausfiel, als sein eigenes.
    Du hast versagt urteilte die dunkle, monotone Stimme. Es lag kein Hauch des Vorwurfs in seinem Tonfall, er klang schon beinahe gelangweilt. Doch gerade das erzeugte ein merkliches Unbehagen.
    Nicht gänzlich. Der Bann ist gefallen und auch das andere Erbe der Alben ist nicht mehr. lautete seine Antwort.
    In der Tat. Es ist ein Sieg, doch teuer erkauft. Sie hat einen Riß in die Barriere geschlagen. Er bedroht uns nicht, aber er ist ein Ärgernis, das sich ausdehnt.
    Darum kann man sich kümmern. Derweil können wir Nutzen daraus ziehen - er wird für Ablenkung sorgen, so daß niemand von der derzeitigen Lage profitieren kann. Noch dazu ist es mir gelungen, das fünfte Relikt zu bergen.
    Das haben wir nicht vergessen. Es könnte sich als nützlich erweisen. Daher wirst du es zu uns bringen. Wir werden die andere Sache selbst im Auge behalten. Entferne Dich.
    Wie Ihr wünscht... sagte er, seinen Kopf ein Stückchen senkend. Er wußte, dass sie trotz dessen was und wie sie es gesagt hatten, äußerst verärgert waren und auch wenn sie es nicht offen zeigten, sie liessen es ihn spüren. Er hatte versagt, seine eigene Arroganz hatte ihn blind gemacht. Er liebte es mit der Gefahr zu spielen, aber so unvorsichtig würde er nie wieder sein, denn noch einmal würden sie einen solchen Fehler nicht dulden...

    {Bei der Gruppe, später}
    Na'Ralee wanderte seit Stunden stumm vor sich hin. Seit mehreren Tagen hatte sie nichts mehr gegessen und der Wein, den sie dem Waldläufer abgenommen hatte, war auch schon lange verbraucht. Nur was half es, sie hatten nicht mehr viel Zeit. Zwar waren sie seit einigen Tagen im Land der Menschen, doch noch immer nicht am Ziel angekommen. Allerdings spürte sie ganz deutlich, dass sie näher kamen. Der Abend dämmerte bereits, als am Horizont mehrere größere bewaldete Hügel auftauchten. Zwischen den Bäumen ragten die verwitterten Zinnen einer alten Ruine hervor. Sie hielt an, sah in Richtung des Bauwerks und seufzte. Llai'q Thylharilhon ... von den Orks unter Skrnt zerstört, im Jahre 7 nach der Teilung. Ein furchtbares Gemetzel, über 5000 Elfen und Orks traten ins Dunkel. Wir konnten es nicht verhindern, wißt ihr? Der Rat war uneins. Wir hatten die Zeichen erkannt, doch wir wußten sie nicht zu deuten. Yash'Galaar hatte uns gewarnt, T'Layas Worte ernst zu nehmen. Aber wir waren taub und blind und zu stolz, um unseren Fehler einzugestehen. Der Preis war entsetzlich... ich hatte es versucht, aber... ich bin gescheitert. Ich wollte siegen, doch was erhielt ich? Asche... sagte sie, unterbrochen von kurzen Pausen. Ihre Augen waren schwarz wie die heraufziehende Nacht, während sie weiter in die Ferne zur Ruine herübersah. ...und die Schrecken nehmen kein Ende. flüsterte sie, mit klarer werdendem Blick ganz leise hinterher.

  16. #288
    Meisterspieler
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    Ihr Ziel konnte nun nicht mehr weit entfernt sein, Shyraska spürte das.
    Doch was war dies hier für ein Ort? Sicher, dass es sich hierbei um ein Schlachtfeld aus vergangenen Zeiten handelte, das ließ sich eindeutig erkennen, doch er konnte sich keinen Reim darauf machen. Na'Ralees Worte halfen da wenig, auch wenn sie diesmal deutlich sachlicher klangen, dass man fast vergaß, dass die Persönlichkeit der Elfe offenbar gespalten war.
    Irgendetwas stimmte nicht. Er spürte, dass sich etwas zusammenbraute, ganz in ihrer Nähe. Und ihm blieb nur eine Möglichkeit, um eventuell Näheres zu erfahren.
    "Was sollen wir jetzt tun?", fragte er Na'Ralee und ging auf sie zuz. Dabei gab sich d große Mühe, freundlich zu klingen und legte den Albenstein ab, um ihn sicherheitshalber in einigen Metern Abstand und in sicherer Höhe sschweben zu lassen. Telekinese war durchaus praktisch...

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