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Thema: Kapitel 10: Die Saat

  1. #225
    The Reggae Boyz Benutzerbild von Renan
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    Sumara war nur dagestanden und hatte zugesehen, auch wenn es für sie etwas zu schnell gegangen war. Sie wusste nicht wirklich, was genau so eben geschehen war, sie sah nur, dass dieses Wesen nun anscheinend tot... nein, keine Leiche, einfach verschwunden war. Und das war nur gut so, auch wenn sie noch immer ein wenig Mitleid mit dem Wesen empfand, so viele gegen einen, wenn auch bedrohlich wirkenden, vermeindlichen Feind. Nein - Das war nicht fair. Aber wenn es keine Leiche gab, musste es nicht heißen, dass es tot war.
    War ja auch egal, nun wieder klare Gednaken fassen könnend sah sie bei Arindors Taten zu, wie er seine Falten glättete.
    Unglaublich!, dachte sie sich dabei, auch wenn sie stark vermutete, dass er sie nur äusserlich entfernte, sie also mit Hilfe seiner Verwandlungskünste verschwinden lies, fragte sich aber auch insgeheim, wie oft Arindor das wohl schon getan hatte. Doch einen Elf fragte man nicht nach seinem Alter, solange er noch ein Freund bleiben sollte.
    Doch Arindors nächster Wortaustausch mit dem Zwerg war noch viel interessanter. Über diese Frage hatte Sumara sich noch gar keine Gedanken gemacht - warum verachteten soviele Zwerge die Elfen und vor allem, warum verachtete Khelad sie?
    Sie setzte sich ebenfalls neben Khelad, schaute einen Moment Arindor warm an und fügte dann hinzu: Och kommt schon, alter Griesgram! Ich denke, wir haben noch eine längere Reise vor uns, so ist es nicht klug, viele Geheimnisse zu haben! und Sumara verkniff sich nur knapp, Khelad einen freundschaftlichen Knuff in die Seite zu geben, nicht nur, weil ihre Hand nach dem Aufprall auf die Rüstung eventuell schmerzen könnte, sondern auch, weil der Zwerg sicher agresiv reagieren würde. Und trotzdem waren Khelad und Arindor ihr noch eine der Sympathischsten aus der Gruppe.

    Doch auch die anderen lauten Disskusionen hörte sie mit an und wandte ein: Nun, nach Schlaf sehnt es mich nicht, aber der Hunger quält mich jetzt schon einige Tage. Hat jemand vielleicht ein wenig Verpflegung, die er mit mir teilen könnte?! Denn ein dritter Tag ohne etwas Festes - und genauso steht es mit Wasser - halte ich wohl nicht durch!

    {Bei Renan, kleiner Zeitsprung zurück}
    Renan rannte und rannte. Seit Stunden hatte er an keiner Quelle Rast gemacht, sich keine Zeit genommen, nach etwas Essarem zu sehen, doch langsam verließen ihn auch die Kräfte seines Willens, während dessen die seines Körpers schon lange versagt hätten.
    Und so musste auch er immer öfter anhalten und nach Atem ringen, bisher hatte er noch keine Spuren erfasst und sein einziger Anhaltspunkt und damit auch sein erstes Ziel war das Reich der Menschen, auch wenn seine Zuversicht schwand, dass er der Gruppe jemals rechtzeitig wieder begegnen würde.
    Doch auf einmal - er hatte sich erschöpft auf einem Stein niederlassen müssen - ertönte ein Brummen.
    Ein Brummen? Dabei hatte er den Wald doch schon länger verlassen, auch wenn er sich noch immer in dünn bewaldeten Feldern herum trieb.
    Renan wog die Chancen ab. Würde er auf einen Baum klettern hätte er vielleicht die Chance, den Bären zu töten und dann zu grillen, es bestand aber ebenfalls die Möglichkeit, dass der Bär ihn vorher erwischte.
    Würde er sich tot stellen war es ebenfalls eine 50%-50% Chance, dass der Bär nicht bemerkte, dass Renan lebte.
    Renan entschied sich, sich tot zu stellen, denn sich nur auf einem Baum zu verstecken, hatte bei Bären meist nicht viel Sinn - vor allem zu dieser Jahreszeit - , ausserdem würde das Feuer entzünden und Braten oder Kochen zu lange dauern und noch dazu war er zu lange mit einer Bärin zusammen gewesen, als wenn er diese Geschöpfe töten könnte.
    Also legte er sich flach auf den Boden, schloss die Augen und atmete so leise er noch konnte, möglichst ohne seine Brust großartig zu heben und zu senken.
    Erst als schwere Schritte erklangen hielt er die Luft an. Wieder ein Brummen, diesmal klang es höher.
    Er spürte wie etwas an seinem Rücken schnüffelte, dann ging die Schnauze des Bären langsam hoch bis zu seinem Hinterkopf. Doch der Bär war anscheinend noch nicht beruhigt. Hau schon ab!, dachte Renan.
    Mit einem kräftigen Schlag in die Seite, dass ihm die Luft weg bleiben würde, würde er sie nicht sowieso schon anhalten, wurde Renan auf den Rücken geworfen. Er musste sich anstrengen, nicht zu keuchen, lange würde er es aber nicht mehr schaffen, vor allem, da sein Kopf allmälich begann, rot zu werden.
    Als die Schnurrbarthaare anfingen, Renans Gesicht abzutasten und dann Renans Nase "erklommen", hielt er es nicht mehr aus. Er fühlte, wie die Luft in ihm hoch stieg und mit einem kräftigen Nieser und einem ebenso kräftigen Schwung stand er einige Zentimeter von dem Bären entfernt in einer hockenden Haltung, den Bogen zwischen dessen beiden Augen gerichtet.
    Ich will dich nicht töten, aber wenn du nicht verschwindest, gibst du mir nur die Chance, dieses lästige Hungergefühl zu vertreiben, das mich schon die ganze Zeit quält!, sagte er, auch wenn seine Stimme dabei vor Angst zitterte. Er hatte nicht gerade große Chancen, einen Kampf gegen einen Bären auf diese Entfernung zu gewinnen, zumindest nicht, ohne selber von einer Klaue erwischt zu werden, doch wieder Erwarten brummte der Bär nur erneut, auch wenn es diesmal sich eher so anhörte, als verspottete er Renan und wandte sich um. Kurze Zeit später war er verschwunden und Renan sackte, wie schon im Wald, vor Schock und Anstrengung in sich zusammen.
    Als er sich einige Minuten darauf wieder aufrappelte, um wenigstens ein kleines Lager mit einem Feuer gegen Tiere auf zu bauen, da er sich eingestand, dass er nach einem kleinen Nickerchen die Gruppe um ein weites besser verfolgen könnte, sah er einen nicht allzu kleinen Haufen dort, wo Renan vorher gelegen war.
    Er schritt wankend auf ihn zu und sah mindestens 10 Beeren, die nicht lange dort liegen blieben, sondern sofort auf Verdauungstour geschickt wurden, doch unter diesen kam ein totes Kaninchen zum Vorschein.
    Prächtig!, sagte Renan und machte sich gleich daran, ein Feuer zu entfachen, Gedanken darüber, woher diese Kostbarkeiten kamen, amchte er sich erst später.
    Geändert von Renan (13.4.07 um 15:53 Uhr)

  2. #226
    Heavenly Wind
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    Na'Ralee hörte Sumaras Bemerkung zu Khelad... mittlerweile hatte konnte sie den sich nähernden Waldläufer genau spüren. Seine Gedanken waren... sehr seltsam, selbst für ein Menschen. Sie hatte wenig Erfahrung mit Menschen, außer den jenen wie Timdor, die sich in der Gruppe befanden, hatte sie bislang nur wenig direkten Kontakt zu diesem Volk gehabt. Ihre Gedanken ähnelten sich, es gab vergleichbare Klänge und Farben bei ihnen. Aber jenem Waldläufer haftete etwas fremdes an, dass sie nicht definieren konnte. Es war... nicht greifbar, als ob sein Geist sich in ständigem Fluß befinden würde. Er wirkte wie von etwas getrieben, das ihm Angst machte. Als Sumara den Zwerg zu überreden versuchte, etwas von sich preiszugeben, wußte sie schon, wie er reagieren würde. Angesichts der Geschehnisse war das kein Wunder. Um die Reaktion etwas zu mildern, ging sie demonstrativ ein paar Schritte auf die beiden zu Er ist nur verstimmt, weil er nicht gegen den Yingiz kämpfen konnte und sich ausgerechnet von Elfen und Zauberern retten lassen mußte. Nicht wahr? Ein echter Zwerg bleibt ungern etwas schuldig. Keine Sorge, du kannst dich bald revanchieren. sagte sie offen. Doch zusätzlich sandte sie noch etwas in den Geist des Zwerges: Du gibst vielen die Schuld für Dinge, die wenige zu verantworten haben. Immer noch... nach all der Zeit. Stolz und Haß können überwunden werden - man muß nur den Willen aufbringen. Es gehört viel mehr Mut dazu, als es braucht, sich gegen alle zu stellen. Andererseits müßtest du zugeben, dass du dich vielleicht geirrt hast, nicht wahr Khelad? Da ist es natürlich einfacher, den Stahl sprechen zu lassen.
    Sie benutzte mit Absicht Rikas Stimme. Nicht nur das... sie benutzte auch die gleichen Worte, die sie einst am Lagerfeuer am Vorabend der großen Schlacht gesagt hatte. Damals war sie noch ein Paladin, damals hatte er ihren Mut, ihre Ehre und ihre Aufrichtigkeit zu schätzen gelernt, obwohl er sie anfangs nicht ausstehen konnte. Sie hatte Khelad überzeugt, dass Menschen ebenso tapfer und ehrenhaft sein konnten, wie seinesgleichen. Na'Ralee wählte gezielt diese Szene aus, um ihn daran zu erinnern, dass hinter Vorurteilen und Stolz meist Gründe lauerten, die neigten, den klarsten Verstand zu trüben und selbst den weisesten Mann falsche Entscheidungen treffen liessen. Damals wurden viele schlechte Entscheidungen getroffen und eine Menge Leute mußten dafür sterben oder büßen... der Sieg jenes Tages schmeckte schal und war bitter. Hätten sie nur Vertrauen gehabt. Na'Ralee verzog dabei keine Miene und ihre Stimme klang teilnahmslos, als würde sie das ganze aus großer Distanz beobachten, unbeteiligt am Geschehen, nur ein Beobachter.

  3. #227
    Meisterspieler
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    "Mit etwas Esbbarem kann ich nicht dienen, aber hier an Wasser zu kommen dürfte sich nicht sonderlich schwer gestalten: Der Gesamte Boden ist damit bedeckt, man müsste es nur wieder in seine flüssige Form bringen, was sich aber nicht als schwer gestalten sollte", entgegnete Lanarys schmunzelnd und zwinkerte Sumara zu.
    "Wenn du dir aber zu fein bist, Schneewasser zu trinken oder es dir zu kalt sein sollte, kann ich das Wasser natürlich auch aufbereiten, reinigen und wärmen. Das dürfte kein Problem darstellen."
    Sie sah zu einer kleinen Baumgruppe hinüber. "Wenn der Hunger zu groß ist, gibt es aber noch eine letzte Alternative: In der Rinde vieler älterer Bäume befinden sich im Winter häufig Käfer und deren Larven, die nur auf den Frühling warten und sich derweil in einer Winterstarre befinden. Freilich nicht sonderlich appettitlich, aber wenn alle Stränge reißen, wird dir wohl nichts anderes übrig bleiben, als darauf zurückzugreifen."
    Sie selbst hatte sich in ihrem ganzen Leben nur wenige Male so gehen gelassen, dass dies den letzten Ausweg für sie darstellte, doch manchmal war es einfach nicht anders gegangen. Da noch nicht viele Tage vergangen waren, seit sie N'Salay verlassen hatten, hielt sich ihr Hunger in Grenzen, Elfen kamen für gewöhnlich lange ohne viel Nahrung und Flüssigkeit aus. Dennoch, sie hatte die Stadt verlassen müssen, ohne entsprechende Vorkehrungen zu treffen, sie hatte keine Vorräte dabei. Wenn sie nicht in den nächsten Tagen eine Sielung erreichten, würde sie sich wohl seit langer Zeit wieder erniedrigen müssen...
    Eine Stimme ließ sich aus ihren Gedanken aufschrecken. "Hier, iss", forderte Shyraska auffordernd und hielt Sumara einen kleinen Beutel hin, aus dem Brotscheiben hervorschauten und der offenbar unter seinem Umhang verborgen geblieben war. "Aber pass auf", fuhr er fort, "schon wenige Bissen davon haben eine enorm sättigende Wirkung. Ideal für längere Reisen, wenn auch nicht sehr billig. Ich habe immer etwas von diesem Brot dabei, schließlich kann ich nie wissen, denn ich konnte damals, als wir P'Tyris infolge der ersten Ssarfey-Angriffe verlassen mussten, ja nicht ahnen, wie lange wir fortbleiben würden."

  4. #228
    The Reggae Boyz Benutzerbild von Renan
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    Verwundert schaute sie von Na'Ralee, zu Lanarys und dann zu Shyraska, lächelte dann auch ihn an und riss sich eine Ecke des Brotes ab. Und tatsächlich, wenn auch sie noch immer Appetit verspürte, so waren die Qualen doch verschwunden.
    Dann folgte sie Lanarys "großartiger" Idee und hob eine Hand voll sauber wirkendem Schnee auf. Ihr machte Kälte nichts aus und so schob sie sich den langsam schmelzenden weißen Schnee langsam in den Mund. Und bevor sie sich wieder Lanarys und Shyraska zu wandte holte sie einen kleinen Wasserschlauch hervor, lehrte diesen kurz und stopfte in ihn ebenfalls eine Hand voll Schnee: Brilliant, es schmeckt besser, als ich annahm!, sagte sie zu beiden, hielt sich aber mit der Teilung des Brotes zurück, schließlich hatte es Shyraska nur ihr angeboten und er würde es sicherlich noch brauchen.

  5. #229
    Profi-Spieler Benutzerbild von Varamos
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    "Unglaublich, wie leicht das war. Leicht, aber brilliant", sagte er mit großem Stolz zu sich. "Vielleicht läuft diese Reise weiter so gut, was durchaus lohnenswert für mich wäre, denn mein Konterfei ist sicher schon in aller Munde." Er ritt im Abendrot Richtung Hochfeste.
    Weit vor ihm, sah man schon ein Schemen dessen, was es darstellen sollte: Eine Feste. Im Ritt kamen ihm Gedanken bezüglich seiner Mutter und seinem Vater. Er hätte sie so gerne wieder gesehen, doch sie waren sicher schon tot. Schade, dass mir der freundliche Herr im Waisenhaus nicht mehr erzählen konnte. Ich wüsste zu gern, was meinen Eltern wiederfahren ist, überlegte er und eine Träne lief ihm über die Wangenknochen. Er hasste dieses Thema.....

    Endlich erreichte er die Hochfeste, eine prachvolle Burg, mit einer noch prachvolleren Stadt darin. Die Zinnen waren besetzt mit den besten Mannen, welche die Stadt zu bieten hatte und das Burgtor war mit beeindruckenden Schriftzeichen und Malereien versehen. Seit wann können die Menschen elfisch? Das wäre mir jetzt aber neu, grübelte er und musterte das Tor sehr genau. Auf jenem stand: Tritt ein Fremder oder Bürger dieser Stadt und ergötze dich an unserer prachtvollen Stadt, die von unserem geliebten Herrscher Var'Zal von Grund auf modernisiert wurde
    Und seit wann haben sie diesen Bösewicht als Herrscher? Nun gut, ich muss auf jeden Fall herausfinden, was in dieser Stadt vorgeht. Kein Problem, für einen Assasinen wie mich., dachte er und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Dieser sogenannte "Herrscher" ist ihm in seiner Laufbahn als Assasine schon mehrmals in die Quere gekommen. Und jedes Mal hat er ihn bei seinen Aufträgen betrogen. Das konnte nicht ungerächt bleiben.

    Er ritt in die Stadt und suchte sich zu allererst eine Unterkunft. Diese Nacht musste er einen kleinen, fiesen, bösen Herrscher aufsuchen und ihm einige Fragen stellen. Vielleicht fand er dann auch heraus, warum seine Heimat und ganz Selenia sich in Aufruhr befand.
    Geändert von Varamos (13.4.07 um 22:22 Uhr)

  6. #230
    Heavenly Wind
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    Na'Ralee hatte ebenfalls Hunger - und Durst. Allerdings war ihr nicht danach, Schnee zu lutschen oder etwas von diesem Zeug zu essen, dass der Dunkelelf mit sich führte. Aber lange würde sie nicht mehr warten müssen. Als sie sah wie Sumara das Zeug verspeiste, erinnerte sie sich daran. Sie kannte es... es war zwar nahrhaft aber sie spürte auch den Geschmack, er mißfiel ihr, darum schüttelte sie mit dem Kopf, als sie Sumara beim essen betrachtete. Außerdem wußte sie ja, dass sich das Nahrungsproblem bald nicht mehr stellen würde. Jedenfalls für sie nicht, sie würde es einfach nehmen, wenn die anderen den Waldläufer getötet hatten. Ein wenig Geduld nur, dann hätte sie eine saftige Merachkeule und einen Feldbeutel voll mit Wein. So sah sie seltsam zufrieden aus, kicherte leise und harrte der Dinge, die da kamen. Es mußte ziemlich befremdlich für die anderen sein, aber woher sollten sie auch wissen, was auf sie zukam.

  7. #231
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    Khelad wandte sich erst Na'Ralee, dann Sumara zu. Ich bin keinem von euch eine Antwort schuldig. Wenn wir eine lange Reise vor uns haben, so finde ich es in Ordnung, meine Geheimnisse dort zu behalten, wo sie sicher sind.
    Er sah wieder zu Na'Ralee Glaubt ihr, ich vertraue gerade euch, einer Hochelfin, noch noch dazu mit den Gedanken und erinnerungen anderer herumspielt?
    Er war sich ganz sicher, das sie diese Worte hören würde. Wer sonst hätte ihm diese eine Szene wieder in Erinnerung gerufen...
    Er legte die Hand auf einen Beutel an seinem Gürtel, öffnete den Verschluss und nahm einen Kanten Brot und eine Keule Fleisch heraus. Das Fleisch war aus einem Schädelbeisser, einem widerlichem großen Untier aus seiner Heimat, herausgetrennt und in Salz eingelegt worden. So hielt es sich länger. Ausserdem schmeckte dieses Fleisch ohne Salz ohnehin nicht.

    Arindor hingegen hatte weder Hunger noch Durst. Dieses Monstrum hatte ihm mit seinem Zauber jeglichen Apettit verdorben. Wie konnte er so schnell altern? Er sah zu Sumara. hatte sie ihn beobachtet? Nun, wie auch immer, der Zwerg schien nicht bereit, seinen Unmut gegenüber Elfen zu erklären, und so ließ Arindor von ihm ab.

  8. #232
    Heavenly Wind
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    Natürlich hatte sie ihn gehört - es war kaum zu "überhören"... wie immer waren seine Gedanken feindseelig und laut - extrem laut sogar. Sie hatte eine solche Reaktion erwartet. Vertrauen ist irrelevant. DU mußt UNS gar nichts erzählen, wir wissen ohnehin, was damals geschehen ist. Wir haben es gehört und gesehen, denn Du träumst viel zu laut. Gib uns nicht die Schuld für Dinge, die du selbst zu verantworten hast. Dein Zorn ist gerecht, doch trifft er die falschen. Und nun überlassen wir dich deinem Essen... selbst wenn es schon verdorben ist und dir den Magen nach aussen wölben wird. Sag nicht, wir hätten dich nicht gewarnt. lautete die Botschaft, und sie verwendete dazu dazu ihre Stimme... die Rikas und die von einigen anderen. Ein vielstimmiger Chor hallte in Khelads Kopf, mit Untertönen von Langeweile und Desinteresse, als er das Stück Fleisch gerade vor seinem Mund platziert hatte, um abzubeissen. Na'Ralees Warnung traf zu - der Zwerg hatte das widerliche Zeug schon über mehrere Wochen mit sich herumgetragen und derjenige, der es damals gepökelt hatte, wollte es dringend loswerden - er hatte es noch stärker gesalzen, um den ranzigen Geruch und Geschmack zu überdecken. Ihre Mahnung fußte allerdings nicht auf dem Geruch, trotz ihrer elfischen Sinne, vielmehr waren die Bilder von einem sich übergebenden Khelad ein deutlicher Hinweis, der aus der Zukunft zu ihr drang... mittlerweile war das Fleisch derart verdorben, dass es selbst einen Ork umhauen würde. Sie sah den Zwerg nicht eine Sekunde an, sondern wandte sich der Stelle zu, an der sie den Waldläufer erwartete, atmete einmal durch und ging dann schweigend ein Stück von den anderen weg in die Richtung aus der er kommen würde in den Wald.

  9. #233
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    Nachts packte er seine Sachen ein. Schwerter, Dolch Amulett...alles war da.
    Arutha ging aus dem Gasthaus und schwang sich auf sein Pferd, endlich konnte er Rache üben. Er ritt und ritt, bis er endlich an des Herzogs Palast kam. Was jener wohl gerade tut?, fragte er sich und blickte auf den beeindruckenden Palast. Doch anscheinend hatte der Herzog seine Ankunft erwartet und ließ ein ganzes "Heer" vor seinen Soldaten vor dem Palast patroullieren. "Mist! Da werde ich selbst mit meinem Amulett nicht reinkommen", dachte er und machte sich auf den Rückweg.

    "Bei unserem nächsten Antreffen bist du dran", rief er in weiter Ferne zu dem Schemen des Palast.

  10. #234
    Heavenly Wind
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    Da ihr niemand aus der Gruppe folgte, konnte Na'Ralaee sich ganz auf den Waldläufer konzentrieren. Sie spürte ihn klar und deutlich, es war auch nicht schwer, ihm zu folgen. Seine wirren Gedanken hinterliessen eine erkennbare Spur und führte sie zu ihm. Schließlich, nach mehreren Minuten sah sie ihn direkt vor sich. Er bewegte sich unvorsichtig, was angesichts des Tatsache, dass er sich inmitten des Gebietes der Hochelfen befand, mehr als lebensmüde war. Der Mann wirkte gehetzt, als würde ihn etwas furchtbares verfolgen, die schiere Panik stand ihm ins Gesicht geschrieben. Er nahm sie nicht wahr, sie beeinflusste seinen Verstand, so dass er sie nicht sehen konnte. Na'Ralee lehnte sich an einen Baum und ließ den jungen Waldläufer passieren. Sie spürte die Dunkelheit in ihm. Etwas nagte an ihm, verzehrte ihn innerlich und machte ihn geradezu verrückt. Na'Ralee empfand es als faszinierend, seinen paranoiden Wahnvorstellungen zuzusehen. Er würde die anderen definitiv für Feinde halten und angreifen - das war wohl sicher. Natürlich war er allein und nur ein Mensch - er würde nicht die geringste Chance haben, aber diese Chance würde er defintiv nutzen.
    Wir lassen ihn ins Messer laufen... das ist barbarisch! murmelte sie. Eigentlich nicht. erwiderte er trocken. Es wäre barbarischer, ihn in diesem Zustand zu belassen. Ich habe bemerkt, wie du seinen Irrsinn studiert hast. Es ist nützlich, sich Wissen anzueignen, aber man muß die Grenzen erkennen. fügte er in einem belehrendem Tonfall an. Wenn wir ihn aufhalten, werden die anderen ihn nicht töten. Wir retten sein Leben. Er trat an ihre Seite. Sicher... wenn du das "Leben" nennen willst. Letztlich kannst du nichts für ihn tun, niemand kann das. Für ihn kommt jede Hilfe zu spät, und das hättest du erkannt, wenn du dich weniger über seinen faszinierenden Wahn amüsiert und mehr mit dem Problem an sich beschäftigt hättest.
    Sie hasste es, wenn er das tat. So war es früher auch gewesen, wenn sie in der Ausbildung von ihrem Pfad abgewichen war. Alani'iel hatte sie ähnlich belehrend zurechtgewiesen. Aber Zha'Grhan hatte Recht. Was sie im Verstand dieses Menschen gesehen hatte, war von faszinierendem Horror. Seine Seele war ebenso zerfressen, wie sein Verstand und das was noch übrig war, langte gerade noch, um Chaos und Verderben in die Welt zu tragen. Was auch immer dieses verursacht hatte, war von solch abgrundtiefer Bosheit, dass es keinen Namen dafür gab. Es gab nichts vergleichbares, nichts an das sie sich erinnerte. So folgte sie dem Waldläufer in sicherem Abstand, während er sich auf die anderen zubewegte. Jeden Moment würde er auf sie treffen.

  11. #235
    The Reggae Boyz Benutzerbild von Renan
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    Sumara schmunzelte nur. In Wirklichkeit hatte sie auch nichts anderes von dem Zwerg erwartet.
    Sie grinste noch, als sich ihr Gesichtsausdruck schlagartig veränderte. Sie spürte eine schwache und unebene Aura, nur einige Meter hinter sich.
    Sie blickte schnell zu Arindor, dann raschelte es auch schon.
    Sumara wollte einen Zauber wirken, doch ihre Willenskraft war momentan zu schwach, als dass sie für diesen stummen Zauber reichen würde.
    Ihr Stab glühte lediglich ein wenig auf, doch sie war sich sicher, dass die anderen nicht untätiig bleiben würden, auch wenn sie nicht sicher war, ob einige den Fremden in ganzen Stücken lassen würden und Sumara konnte sie in ihrem momentanen Zustand nicht aufhalten, oder wenn dann schwer, da Worte sicher keine große Wirkung erziehlen würden.

  12. #236
    Heavenly Wind
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    {Xerth, verfallene Ruinen}
    Fünf Tage waren vergangen seit er zuletzt diesen Ort aufgesucht hatte. Seine Sucher huschten durch die zerborstenen Wände und erkundeten die Gegend, während er wie schon einige Tage zuvor am Rand des von Unkraut überwucherten Innenhofes auf seine zwielichtigen Geschäftspartner wartete. Wieder näherten sie sich von zwei Seiten, wieder erkannte er ihre Präsenz rechtzeitig genug. Er blieb gelassen, denn er erkannte zwei vertraute Auren in der Finsternis. Als sich der Umriß eines Mannes aus den Schatten löste, nahm er die bekannte Stimme des Unterhändlers mit Genugtuung wahr.
    Diesmal seid Ihr pünktlich.
    So ist es Brauch.
    Ich hoffe, es gab keine Schwierigkeiten...
    Es war... anspruchsvoll.
    Darabor bemerkte das kurze Zögern des Assasinen. Offensichtlich hatte es bei dieser Mission erhebliche Probleme gegeben, möglicherweise sogar einen Tote unter den Assasinen. Allerdings war das nicht sein Problem - die Morag Tong führte einen angenommenen Auftrag aus, ungeachtet des Blutzolls, den sie zu entrichten hatte. Starb ein Assassine, trat ein anderer an seine Stelle. Und noch einer, bis der Auftrag ausgeführt war.
    Dann habt Ihr etwas für mich?
    Der Schatten nickte stumm und wie auf ein geheimes Zeichen trat der zweite hervor und stellte eine kleine ebenhölzerne Kiste auf den Felsen direkt neben Darabor. Als er sie öffnete, sah man das von Angst verzerrte Gesicht eines Dunkelelfen. Der sauber abgetrennte Kopf war in hervorragendem Zustand und von einem Präparator bestens konserviert. Darabor nickte zufrieden, als er den Kasten schloss.
    Effizient. kommentierte er das Ganze, zog einen kleinen Beutel unter seiner Robe hervor und übergab ihn den beiden...
    Dies ist mehr als vereinbart. sprach der erste, nachdem er den Inhalt des Säckchens geprüft hatte.
    Ich bin zufrieden, daher könnt Ihr das ganze als Bonus betrachten. Verwendet es nach Belieben - zum Beispiel für die Angehörigen Eurer Gefallenen. Ihnen wird mein Name nicht genannt, so ist es Brauch, aber laßt sie wissen, dass ich ihr Opfer zu schätzen weiss.
    Eure Großzügigkeit ist unerwartet... und wird zur Kenntnis genommen.
    Es könnten sich weitere Aufträge aus diesem ergeben.
    Laßt es uns wissen... auf dem üblichen Weg. erwiderte der Assassine und zog sich zurück.

    Darabor betrachtete die mittlerweile wieder fest verschlossene Holzkiste mit wachsender Genugtuung. Er hatte endlich, was er wollte. Seine Rache und ein perfektes Werkzeug, um der Bruderschaft zu schaden. Ein Erfolg, ein kleiner Sieg in einem großen Spiel. Er griff nach dem Kasten und konzentrierte sich... Sekunden später formten sich wabernde Energieschlingen direkt vor ihm, eine dunkle Pforte. Er benötigte nun einen ruhigen Ort, wo er sich eingehend mit Nithilan und seinem Wissen beschäftigen würde, eher er sich wieder der Sache mit den Orks annahm.


    {bei der Gruppe}
    Mit einem Mal stolperte ein junger Mann aus dem Gebüsch direkt bei Sumara. Seine grobe Lederkleidung wies ihn eindeutig als Waldläufer aus, ein Mensch, soviel war sicher, selbst wenn sein zerzaustes Haar etwaige spitze Ohren und die Gesichtszüge kaschierten. Kaum, dass er die anderen sah, blieb er wie angewurzelt stehen und starrte sie aus glasigen Augen an... sein Blick wirkte irgendwie... man konnte es nur mit dem Wort "irre" beschreiben. Er starrte auf die Elfe direkt vor ihm, die mit dem Zauberstab rumhantierte... dann auf den in schwerer Rüstung gehüllten Zwerg... und schliesslich auf die zwei Dunkelelfen Arindor und Shyraska. War sein Blick anfangs noch halbwegs klar, wich er nun völlig dem Irrsinn.
    Ahhhh schrie er laut aus, so dass man ihn sicher noch in einer Meile Entfernung hören würde. Jedenfalls scheuchte er damit einen Haufen Vögel aus den Bäumen und Büschen. NICHT! Kriegt mich nicht! Nicht nochmal, lieber sterbe ich! fügte er haßverzerrt an und schlug ohne Vorwarnung mit der bloßen Faust in Richtung Sumara. Der Schlag kam zwar nicht überraschend, aber die Wucht, die dahinter steckte war es umso mehr. Als hätte ein Oger zugeschlagen, taumelte die Elfe zurück. Allerdings war das ihr Glück, denn nun stürzte er sich auf den Zwerg, da der ihm am nächsten stand.

  13. #237
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    Khelad sprang, sobald der Mann aus dem Gebüsch gestolpert kam, sofort auf die Füße und hatte seine beiden einhändigen Waffen gezogen. Den Schlag gegen die Hochelfe ließ er treffen-Elfen hatten es nicht besser verdient. Dann aber ging der Mann auf ihn los. Wer seid... fing der Zwerg zu fragen an, dann flog auch schon die Faust des Mannes auf sein Gesicht zu. Er ließ die Faust gegen die Seite der Axt prallen, sodass der Mann laut aufschrie. Dann holte er aus, um dem Mann mit einem wuchtigen Schlag mit dem Streitkolben den Arm zu brechen-doch kurz, bevor der Kolben das Fleisch berührte, wurde sie von Arindor's Schwert aufgehalten. Iru'un Krezag! Die Worte des Dunkelelfen trafen den Zwerg wie der Hieb eines Riesen, und ohne, das er diesem ausweichen konnte, flog er trotz seiner Rüstung ein paar Meter durch die Luft und stürzte hart auf den Rücken. Seine Waffen flogen ebenfalls davon. Die Axt flog sich drehend durch die Luft und bohrte sich knapp über Sumara's Kopf in einen Baum. Der Streitkolben rollte hingegen über den Boden. Was, bei den Neun Höllen ist in euch gefahren, dummes, reudiges Spitzohr?!
    rief der Zwerg zornig, als er wieder auf die Beine sprang.
    Dann sah er, das Arindor beide Arme des Mannes mit einer Hand festhielt und das Schwert an dessen Kehle legte. Dabei murmelte der Dunkelelf unverständliche Worte. Daraufhin schwoll der Arm, mit der er den Mann festhielt, merkwürdig an... Dann antwortete er:
    Besonders stark ist er nicht, und damit auch nicht sonderlich gefährlich.
    Aber er hat mich angegriffen!
    Ihr habt mich ebenso angegriffen, Zwerg, und doch habe ich euch nicht sofort umgebracht.
    Auf diese Antwort hin verstummte der Zwerg grummelnd.
    Wer seid ihr, und was wollt ihr, Fremder, der ihr uns einfach angreift? Welchen Grund habt ihr dazu?
    Geändert von Zelles (20.4.07 um 00:20 Uhr)

  14. #238
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    Der Mensch reagierte gar nicht auf Arindors Frage... es schien als würde er ihn nicht verstehen. Statt dessen giftete er ihn an: Bestie! Nicht nochmal! grollte er, drehte sich blitzschnell nach rechts und riß Arindor dabei mit einem gewaltigen Ruck von den Beinen, so dass er ihn loslassen mußte. Arindors Schwert verletzte ihn dabei, aber das machte ihn anscheinend nur noch wütender. Seine Kraft war... unmenschlich und es schien, als würde sie mit jeder Sekunde, die er in Rage geriet, weiter zunehmen. Absolut unmenschlich und genauso wirkte er auch, als er kurzhand Arindor mit dem Fuß hinterhertrat und ihn einige Meter von sich stieß, direkt auf Timdor zu, damit er freie Bahn hatte, um sich mit bloßen Fäusten auf den Zwerg vor ihm zu werfen.

    In diesem Moment trat Na'Ralee aus dem Gebüsch. Sie sagte kein Wort und machte auch keine Anstalten, einzugreifen. Sie legte ihren Kopf ein wenig zur Seite und betrachtete die unwirkliche Szenerie gänzlich ungerührt. Ein einzelner Mann gegen den Rest der Gruppe.

  15. #239
    The Reggae Boyz Benutzerbild von Renan
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    Sumara wurde weggestoßen.
    Dieser Mensch hatte eine übernatürliche Kraft und auch wenn sie es schaffte, möglichst auf der Seite zu landen und sich möglichst leichter zu machen, auch wenn sie nicht wirklich wusste, wie sie dass anstellen sollte, da ihr Stab aus Sumaras Hand gefallen war, um dem Aufprall nicht zu viel Wiederstand zu geben, schmerzte nach dem Aufprall doch ihr ganzer Körper.
    Sie sah erleichter zu, wie Arindor anscheinend den irren Angreifer in den Griff bekam, doch kurz darauf wurde er schon zu Boden geworfen und der Irre ging anscheinend weiter auf die Gruppe los. Sumara war klar, dass dieser allerhöchstens mit Magie gestoppt werden konnte, sie könnte versuchen, all ihre Magie zu sammeln und so diesen Irren aufzuhalten, aber dann sah sie Arindor am Boden liegen und sie hatte Angst um ihn, wollte an seine Seite huschen, doch gleichzeitig bedrohte der Mensch ihre anderen Gefährten.
    Sie sah Na'Ralee, blickte verzweifelt zu ihr, sie hätte den Fremden sicher schon stoppen können, doch sie unternahm keine Anstallten dazu, Sumara wurde wütend, hatte Angst und war verwirrt zu gleich. Zuviele Gedanken durchfluteten ihren Kopf, zu viele Gefühle waren gleichzeitig da und ohne es wirklich gewollt zu haben stand sie auf und rief: S'alls'har Ne're'sa Ka'u'amor'saya und verdutzt sah sie zu, wie sich ein goldenes Band zwischen Sumara und dem Fremden auftat und mit einem plötzlichen Knall straffte sich dieses Transparente Band und sowohl Sumara als auch der Fremde wurde zurück geschleudert.
    Der Fremde knallte gegen einen Baum nahe Na'Ralee, doch ehe Sumara hoffen konnte, dass dieser da liegen blieb, knallte sie neben Arindor auf.
    Und ihre Brust hörte auf sich wieder zu heben.

  16. #240
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    Na'Ralee betrachtete den Waldläufer nur aus dem Augenwinkel, wie er sich ganz und gar ungerührt wieder erhob. Die Wunde, die Arindors Schwert hinterlassen hatte, blutete zwar stark, aber das schien ihn gar nicht zu kümmern. Auch die gegen ihn gerichtete Magie zeigte nur wenig erkennbare Wirkung. So blickte er nun wütend in Richtung Sumara Du wirst mich nicht lebend bekommen, Dämon! herrschte er sie an, obwohl sie in dem Moment keinerlei Anstalten machte, ihn nochmals anzugreifen. Es war offensichtlich, dass er Wahnvorstellungen hatte. Waffen trug er keine, nur ein Jagdmesser, aber das benutzte er nicht - er griff nach dem Baum, gegen den er geschleudert worden war und riß einen großen Ast ab. Obwohl das Stück Holz fast armdick war, brach er es mühelos entzwei, so dass er nun einen schweren Knüppel in den Händen hielt, mit dem er wild um sich und jemandem, der ihm zu nahe kam, ganz sicher den Schädel einschlagen konnte Mich kriegt ihr nicht, ihr Teufel! schrie er wütend und ging zum Angriff über.
    Na'Ralee verzog keine Miene. Sie hätte den Wahnsinnigen stoppen können, nur ein Gedankenschlag hätte ihn auf der Stelle bewußtlos werden lassen, aber das nutzte letztlich gar nichts. Sie konnte ihm den Irrsinn nicht nehmen und sein Leiden zu beenden, war das einzig richtige. Tötet ihn bitte dachte sie in jenem Moment, als der Irre kurz seinen Blick auf sie richtete... allerdings sah er durch sie hindurch, konnte sie nicht wahrnehmen, wie zuvor schon.

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