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Thema: Werwolf IV - Rückkehr zu den Ruinen von Baskerville

  1. #193
    ♥Kätzchen♥ Benutzerbild von siLenCe_w
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    und ich sehe schon, wie ich nachgebe und nachgebe... und dann am schluss bist du trotzdem ein Wolf oder wie?
    Also, wir haben noch eine Stunde Zeit. Werde meinen Schuss vermutlich noch ändern. Das mit dir hat auch noch morgen zeit.

    Dead Girl, Grench oder BB37?

  2. #194
    ... Benutzerbild von Nicci
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    uahhh! jetzt sind alle genervt... und im chat lässt sich auch nichts herausfinden. Das ist zum verzweifeln....

    ja, Sky, ich weiss, was Vertrauen für eine Bedeutung in WW hat. Darum hab ich das Wort auch in Anführungszeichen geschrieben.
    Ich finde das ganze schon so vertrauenswürdig... dass es schon wieder verdächtig ist. Das komische ist einfach, dass die Tipps richtig waren... und das macht sie wieder weniger verdächtig.

    Oh mano... was schreibe ich für einen Mist?

    Wir verdächtigen hauptsächlich diejenigen, die viel schreiben... ich vermute mal, dass unter den eher ruhigen Teilnehmer ein Wolf sein könnte... ich werde mich wahrscheinlich für einen ruhigen Teilnehmer entscheiden...

  3. #195
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    das heisst, du schiesst auf wen Nicci? Die Bürger sollten sich einigen, denn sonst könnten die beiden Werwölfe trotzdem noch einen Sieg eringen

  4. #196
    ... Benutzerbild von Nicci
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    ok... ich glabue, ich nehme Dead Girl... weil ich wirklich sehr wenig posts von ihr gesehen habe...

    könnte ja sein, dass sie wirklich nur zum Fressen online gekommen ist.... oder was meinst du? - Bei einem Besseren Vorschlag, schliesse ich mich gerne an...

  5. #197
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    ja kann schon sein. Ich habe meinen Schuss geändert.. Sky, du hast es wieder mal geschafft...

  6. #198
    ... Benutzerbild von Nicci
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    ziehlen wir jetzt auf die selbe person?

  7. #199
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    yeps... und morgen wissen wir ja dann zum glück noch mehr...

  8. #200
    Sky
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    Nun ich schieße auf Dead Girl.
    Gründe sind einfach folgende, wie jeder gesehen und gemerkt hat. Hat sie bist jetzt nicht mehr als höchstens 2 Posts am Tag verfasst und das erst spät am Abend. Jedoch tat sie das auch Freitag, Samstag und Sonntag. Und das ist das Wochenende. Am Wochenende hat man normaler Weise einiges an Zeit zu schreiben auch wenn man etwas zu tun hat. Aber als ich sie nach Gründen gefragt habe, hat sie nicht geantwortet.

    Ich bitte euch, mir zu vertrauen und nicht auf mich zu schießen.
    Denn ich bin ein Bürger, aber auch kein Hellseher.
    Ich bin mir nicht sicher ob sie ein Werwolf ist, aber auf jeden Fall eine sichere Wahl als auf mich zu schießen.

    Silence ich danke dir für dein Vertrauen.
    Und ich schwöre dir, du wirst es nicht bereuen.
    Geändert von Sky (12.12.06 um 20:18 Uhr)

  9. #201
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    :S wie kein Bürger und wie kein Hellseher und kein Wolf? Hexe wirst du wohl auch nicht sein? Was gibt es denn sonst noch?

  10. #202
    Elite-Spieler Benutzerbild von Dead Girl
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    Jetzt stellt ihr auch noch meine Spielweise in Frage <_<
    Ich könnt natürlich auch sagen: "silence, du schreibst so viel, du bist ein Wolf"



    Dead
    Varulv

  11. #203
    Sky
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    Tut mir Leid, ich habe mich vertippt.
    Natürlich meinte ich ein Bürger.
    Denn ich auch wenn ich die Hexe bin, bin ich immer noch ein Bürger.

    Dead Girl, du weißt, es ist auffälliger wenn man nicht viel schreibt.
    Außerdem schreibst du in den sonstigen Spielen eigentlich recht viel.
    Zumindest mehr als jetzt.

  12. #204
    Elite-Spieler Benutzerbild von Dead Girl
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    Naja Sky, du warst die letzten Spiele nicht da <_<
    Ich eben nicht so gesprächig, aber wenn ihr mich unbedingt lynchen wollt, dann macht es >_>

    @Darkiboy: Ich will nicht von einem wütenden Mob überannt werden
    Wenn schon mich würdevoll selbst töten

    Dead
    Varulv

  13. #205
    Wir kommen in Frieden... Benutzerbild von darkgemini
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    In einem Labor an meiner Rache tüfftelnd...
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    @Dead, wer sagt, dass du sterben wirst ^^ Muhahahahhaha......

    Tag 5


    „Sky!“ schrie Nyx und rannte auf ihn zu. Erleichtert fiel sie ihm in den Arm. „Drüben, vor der alten Kirche haben sich alle versammelt. Dort geht irgendetwas vor!“ berichtete sie vollkommen außer Atem.
    „Der Eingang. Sie haben herausgefunden wie man zum Omega Hequtum gelangt!“ Irgendetwas in Nyx verkrampfte sich und sorgte so für einen stechenden Schmerz.
    „Was hast du?“ fragend sah Sky seine Gefährtin an.
    „Silence, sie wird von Tag zu Tag stärker. Früher oder später werde ich diesen Körper wieder verlieren. Sky, du musst das Hequtum holen.“ Erschöpft sank Nyx auf den Boden. Sky nutzte die Gelegenheit und zog ein Seil aus seiner Tasche um sie zu fesseln. Ehe sie begriff was mit ihr vorging war es zu spät.
    „Tut mir leid, es ist nur zu deinem Besten. Je weniger es von euch gibt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich diesen Wettkampf gewinnen werde!“
    „Sky, binde mich los. Was, wenn wir angegriffen werden, Sky warte!“ So sehr sie sich bemühte, all ihre Schreie blieben ungehört.

    Lautes Pferdegaloppieren hallte durch den Wald und erschrak die Werwölfe. Jeder wappnete sich für den Kampf und bereitete einen Hinterhalt vor. Nach den Geräuschen zu Urteilen musste es sich um Dutzende Reiter handeln.
    Aus dem schwarzen Schatten löste sich eine hellweiße Silhouette. Noch nie wirkte Lykana erhabener und stolzer als in diesem Moment. Ein weites, weißes Kleid fiel zart über ihren Körper, mehrere Mondsteine zierten ihr Haar. Ungeduldig wand sie sich an einen der Wölfe.
    „Wo befindet sich Lucius?“
    „Wir wissen es nicht. Seit einer Stunde ist er und Samira verschwunden.“
    Für den Bruchteil einer Sekunde sah er sie Zusammenzucken. „Samira also auch, sie hat sich für Mia entschieden!“ flüsterte sie unverständlich vor sich hin.
    Fragend blickte der Werwolf Lykana an, doch sie beschloss nicht weiter darauf einzugehen.
    „Lucius hat vermutlich Patterknife entdeckt. Die Situation hat sich geändert, wir müssen sofort angreifen, bereite alle vor, wir stürmen die Stadt!“

    Gierig beobachtete Lucius, wie Patterknife jemanden fortbrachte. Vermutlich ein weiteres Opfer des Vampirs. Es wäre ein leichtes gewesen aus dem Hinterhalt anzugreifen, doch er wollte, dass Patterknife leiden würde, genauso wie seine Tochter gelitten hat. Noch einmal holte er tief Luft, als ihn eine eiskalte Hand zurückhielt.
    „Später ist genug Zeit für deine Rachegelüste. Es gibt Wichtigeres zu tun!“ befahl Lykana, ohne irgendeinen Zweifel an ihren Absichten aufkommen zu lassen. Rasend sprang Lucius auf.
    „Du weißt genau, wie sehr ich danach trachte!“
    „Und du weißt nicht, wie viel jetzt auf dem Spiel steht. Reiß dich zusammen, später bleibt dir genug Zeit!“ damit kehrte sie um.
    Es vergingen mehrere Augenblicke, in denen er ihr nur hinterher starrte.
    „Eines Tages, Lykana!“ knurrte Lucius hasserfüllt.

    Angespannt warteten alle auf den ersten Schritt.
    „Erzähl Ihnen die ganze Geschichte!“ forderte Dark Alpfha auf. „Erklär, wie du einst ein Engel warst. Doch du bist in deinem wahnsinnigen Eifer zu weit gegangen und hast Unschuldige getötet, nur um Potentiellen Gefahren vorzubeugen.“
    “Ja, ich bin gefallen!“ fuhr Alpfha Dark an. „nichts desto trotz werde ich eine Armee aufstellen, die Kanoe, Xel’lotath und dich für immer vernichten wird.“
    Amüsiert blickte Dark auf seinen ehemaligen Freund. „Mach Dir keine Mühe. Es ist kein Zufall, dass du immer wieder in Baskerville auftauchst, nicht wahr?“
    Alpfhas Pupillen weiteten sich und er begann am ganzen Körper zu zittern. Es war unmöglich, dass Dark das Geheimnis des Siegels entschlüsselt hatte.
    „Seit das Hequtum hier im Verborgenen gehalten wird warst du anwesend. Vor mehreren hundert Jahren übernahm ein christlicher Orden die Wache über diese Stätte. Es wurde ein Ort gewählt, an dem niemals ein Mensch suchen würde. Was bietet sich eher an, als ein Friedhof?
    Doch eine so mächtige Waffe bedurfte weiterer Sicherungsmaßnahmen. Ich weiß nicht was uns sonst unten erwartet, aber das erste Siegel ist an einen Engel gekoppelt, einen Engel dessen Strafe es war bis in alle Ewigkeit zu wachen! Warum sonst hättest du mich damals aufhalten sollen Baskerville zu vernichten, und wieso sonst tauchst du nach all den Jahren zufällig wieder in Baskerville auf? Du bist an diese Stadt gebunden.“
    Eine tödliche Stille breitete sich aus. Die Augen von Alpfha verengten sich zu schmalen Schlitzen. Langsam und betont sprach er folgende Worte aus: „Ich habe dich unterschätzt, Dark. Ein Fehler, den ich nicht wiederholen werde!“
    Nahezu zeitgleich brach der Sturm über Baskerville ein. Die Windböen fegten üder die alten Gesteinshaufen und brachten die nächsten instabilen Gebäude zum Einsturz. Der Himmel wurde von Dutzenden grellen Blitzen erhellt, denen fast zeitgleich Donner nachhallte. Um Alpfha begannen sich ein Energiefeld zu sammeln, welches sogleich gegen Dark geschleudert wurde. Gleichzeitig verwandelte Dark den Platz in ein flammendes Inferno, überall loderten Feuerherde auf. Grenchler, Nicci und Buster wichen immer weiter zurück vor der Feuersbrunst, während im Herzen der Glut der Kampf um das Hequtum begonnen hatte.
    Rachels Aufmerksamkeit galt schon lange nicht mehr den beiden Kriegern, den unweigerlich fiel ihr Blick auf die Werwölfe, die in diesem Augenblick die Stadt stürmten.

    „Wir müssen sofort aufbrechen!“
    Hektisch reichte Pandora eine improvisierte Gehstütze an Zoper weiter. „Das Dorf wird von Werwölfen überrannt, wir haben keine Chance!“
    „Was ist mit Flame und all den andern?“ fragte Zurina nach. Der Zustand des Mediums war noch immer äußerst kritisch, aber immerhin war er bei Bewusstsein.
    „Wir müssen es riskieren. Mit etwas Glück finden wir im Wald einen Unterschlupf, dann können wir uns weiter Gedanken machen, wie wir vorgehen werden, jetzt müssen wir erst einmal die Verletzten retten.
    Entschlossen wand sich Dead Girl an die beiden Frauen. „Ich werde nicht mitgehen. Ich kann Sky nicht zurücklassen, nicht nach all den Opfern, um ihn zu finden. Trotz allem, Ich kann ihn nicht aufgeben, es tut mir leid!“
    „Dead, weißt du was du sagst, hier wartet der sichere Tod. Rachel und die anderen sind erfahrene Krieger, wir wissen nicht einmal ob wir es so schaffen ihnen zu entkommen, geschweige denn…“
    Dead schüttelte heftig den Kopf und unterbrach so Zurina. „Ich kann nicht, ich würde es mir nie verzeihen.“
    „Geh!“ forderte Pandora Zurina auf. „Ich passe auf Dead auf. Wir gehen zur alten Kirche holen Sky und verschwinden von hier!“
    „Dann komme ich mit!“ pflichtete Zurina bei.
    “Nein, Du musst auf Zoper und Flame aufpassen. Sie sind auf dich angewiesen.“ Pandora sah in Zurinas Augen, dass sie noch immer nicht überzeugt war. „Wir haben keine andere Wahl, Rachel wird jede Hilfe brauchen, die sie kriegen kann!“
    Zurinas Blick wurde gläsern, als sie zustimmte. Die Frauen wussten, dass sie sich vermutlich nie wieder sehen würden, als sie in entgegen gesetzte Richtungen aufbrachen.

    Wie die Reiter der Apokalypse preschten die Werwölfe vor. Einige griffen beritten mit Waffen an, während andere ihre wahre Gestalt annahmen.
    Ein halbes Dutzend attackierte sofort Rachel und ihre Gefährten. Grenchler wurde von einem Wolf zu Boden gerissen, verzweifelt kämpfte er um sein Leben. Immer wieder gewann der Wolf die Oberhand, bis der Wächter reflexartig einen Dolch zog und ihn mitten in das Herz des Angreifers jagte.
    Alpfha schleuderte eine weitere Energiesalve gegen Dark, dem es wiederum gelang auszuweichen. Leise fluchte er in sich hinein, als Lucius Wölfe immer näher kamen. Alpfha schien den gleichen Gedanken zu hegen und beendete den Kampf.
    Darks Blick blieb auf einer Person haften. Überrascht erkannte er Skys Gesicht, und nicht weit entfernt versuchte sich Dead mithilfe einer Nonne zu ihm durchzukämpfen. Eine gewaltige Feuersbrunst jagte in den Himmel. Erschrocken hielt sich Rachel die Hand vor das Gesicht, als die Hitze der Glut an ihrem Körper vorbeifuhr. Kurz darauf war alles verloschen. Direkt neben ihr richteten sich Buster sowie Grenchler auf, von Nicci fehlte jede Spur. Sechs verbrannte Wolfsleichen lagen auf dem Platz verstreut. Ein Aufschrei riss sie aus der Trance.
    Das junge Mädchen Dead Girl wurde von Dark gepackt, ehe es jemand realisieren konnte um einzugreifen.
    „Sky, wenn Du deine Schwester lebend wieder sehen willst, wir werden auf dich im alten Kirchturm warten!“ brüllte Dark durch die Straßen, kurz darauf waren beide verschwunden.
    Sofort rannte Sky in Richtung des alten Turmes, nichts ahnend, dass er bereits von Wölfen besetzt war. Entschlossen Dead zurückzuholen folgte ihm Pandora.
    Aus der Ferne drangen die nächsten Wolfschreie heran, ein weiterer Trupp nährte sich. Geistesgegenwärtig packte Rachel Grenchler und rannte mit Buster Blader zu der alten Hütte, in der sie Balthazar versteckte. Nervös schaute sie sich um, ob ihr auch niemand gefolgt war. „Hier sitzen wir in der Falle!“ beschwerte sich Buster, doch Rachel zog ihn in den Keller hinunter. „Es sind zu viele. Ihr wartet hier, ich schaue nach den anderen!“
    „Du kannst nicht verlangen, dass wir nichts tuend hier herumsitzen, während…“ wollte Buster einwenden, doch Rachel schnitt ihm mit einer Handbewegung das Wort ab.
    „Ich erwarte nicht, ich befehle. Alleine bin ich unauffälliger, erstmal muss ich nach den anderen sehen, danach kehre ich zurück, und wir überlegen uns, wie wir zurückschlagen.“
    Überrascht stellte sie fest, dass Balthazar verschwunden war, doch es blieb keine Zeit sich genauere Gedanken darüber zu machen!. Sobald die alte Falltür geschlossen war legte Rachel einige Holzbalken drauf, in der Hoffnung den Eingang halbwegs zu tarnen, während Grenchler und Buster zusätzlich von innen sicherten. Damit rannte sie in die Dunkelheit hinaus.

    Es war ein Kinderspiel die Fesseln zu lösen. Wütend massierte sich Silence die geröteten Handgelenke. Eines der Nachbarzelte wurde gerade von Wölfen zerrissen, ihr blieb nicht viel Zeit. Vorsichtig spähte sie hinaus und sah, wie sie alles zerstörten, was sie fanden. Silence holte tief Luft und rannte zu einem kleinen Felshaufen. Das Herz schlug ihr bis zum Hals, aufgeregt presste sie sich so dicht an den Haufen, wie sie nur konnte. Jetzt konnte sie nicht mehr erkennen, ob die Werwölfe in ihre Richtung blickten oder nicht. Sie ballte die Hände zu Fäusten, entschlossen loszurennen. Nur wenige Meter trennten sie vor der nächsten Deckungsmöglichkeit.
    Aus der Ferne erklang ein Geräusch, kurz darauf rannten mehrere Wölfe in diese Richtung.
    Silence schickte ein Stoßgebet zum Himmel und rannte los. Noch gab es vieler solcher Strecken, bis sie ihr Ziel erreichte.
    Unauffällig folgte Nicci jedem ihrer Schritte. Endlich kannte sie das Geheimnis um Nyx und Silence, es war Zeit, dieser Kreatur ein Ende zu setzen.

    Erschrocken fuhr die Gruppe auf einer Anhöhe herum und sah eine Flammensäule zum Himmel emporsteigen.
    „Ich hätte da bleiben sollen!“ strafte sich Zurina.
    „Alleine wäre ich mit Flame hilflos gewesen!“ versuchte Zoper sie zu beruhigen, während Flame erschöpft zu Boden sank. Er würde für den Rest seines Lebens nicht mehr normal laufen können.
    Die Angst stand allen dreien ins Gesicht geschrieben. Zurina hoffte inständig, dass sich Rachel mit den anderen in Sicherheit bringen konnte.
    Plötzlich rannten zahlreiche bewaffnete Männer aus dem Dickicht und zielten auf die Gruppe.
    „Ihr habt doch nicht wirklich angenommen, ihr könntet entkommen?“ lachte einer der Männer, der offensichtlich den Trupp anführte. „Bringt sie zu Lucius. Ich bin mir sicher, dass
    Er sich über diesen Fund mehr als nur freuen wird!“

    ERGEBNISSE DER LYNCHUNG:

    BB schoss auf Silence
    Grench und Dead schossen auf Sky
    Sky, Silence, DA, Nicci und Flame schossen auf Dead Girl

    Die Rudelführerin Dead Girl wurde gelyncht

    NACHTRUHE


    Dead Girls Rolle bleibt vorläufig noch am leben ^^
    Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt~Mahatma Gandhi

    *Die Königin der tausend Jahre* ~ Fans und Folgen immer gerne gesucht *Als die Tiere den Wald verließen*Sailor Moon*Lady Oscar*Anne mit den roten Haaren*Kleine Prinzessin Sara*Katri/Katholi ~Das Mädchen von der Farm*Mila*Eine fröhliche Familie*Perrine*Robin Hood*Pollyanna*Niklaas*Heidi*Marco*

  14. #206
    Wir kommen in Frieden... Benutzerbild von darkgemini
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    Nacht 6


    Zufrieden betrachtete Lykana die alte Trümmerstadt. Der Feldzug war beinahe beendet, es gab nur äußerst geringe Verluste, doch sie trauerte für jeden Werwolf, den sie verloren hatte.
    Dark schien in den alten Kirchturm geflüchtet zu sein, und dort sollte er sein Ende finden.

    Es war genau wie sie geahnt hatte. Das gesamte Lager war auseinander genommen. Die Werwölfe haben alles, was brennbar war auf einen Haufen geworfen und angezündet. Rachel hoffte inständig, dass unter dem Geröll kein Mitglied ihrer Gruppe lag.
    „Dark hat gegen die Werwölfe gekämpft!“ flüsterte sie sich zu. Sie konnte es noch immer nicht begreifen. Gab es etwa ein weiteres feindliches Rudel? Oder hatte er die Seiten gewechselt, immerhin wurden sie vorhin verschont. Andrerseits erklärte es nicht Dead Girls Entührung.
    Eine Straße weiter hörte sie aufgeregt zwei Stimmen aufeinander zulaufen. Schnell war sie sich auf den Boden. Der Vorteil an all dem Geröll lag in den zahlreichen Möglichkeiten unterzutauchen, vor allem des Nachts. Die beiden Werwölfe schritten direkt an ihr vorbei. Erst als sich Rachel sicher sein konnte, dass sie fort waren kam sie wieder hervor. Noch musste sie ihre Kräfte sparen. Zurina ist sicherlich rechtzeitig davongekommen, redete sie sich ein. Ihre Aufgabe in Baskerville hatte absolute Priorität. Der Wind wehte durch ihr halblanges, hellblondes Haar, als sie sich dem Kirchturm näherte.

    „Bitte, er braucht dringend Hilfe!“ bat Zurina, als sie in Flames verkrampftes Gesicht blickte.
    „Du sollst deinen Mund halten!“ brüllte der Werwolf zurück. Alle drei wurden in kurzen Abständen auseinandergesetzt, doch selbst in dem fahlen Licht konnte Zurina erkennen, das Flames Wunde wieder zu bluten angefangen hat.
    „Was soll das Geschrei?“ verlangte ein Mann zu wissen. Unwillkürlich wichen alle anderen Wölfe zurück, lediglich zwei Wachen blieben da. Zurina betrachtete den Mann genauer, seine Haut war genauso weiß wie seine Augen, während die Haare einen Pechschwarzen Kontrast bildeten.
    „Sieh einmal an, die große Prophetin Zurina. Hast du etwa auch dieses Ende vorausgesehen?“ spottete Lucius und beugte sich zu ihr hinunter.
    „Bitte, erlaubt mir wenigstens seine Wunden zu versorgen.“ flehte sie weiter. Vielleicht konnte sie mit diesem Mann vernünftig reden. Neugierig folgte Lucius ihrem Blick und studierte Flames Bein.
    „Ich verstehe!“ entfuhr es ihm und er stand auf. Wortlos griff er hinter sich und nahm einem der Wachmänner einen Morgenstern ab. Mit all seiner Kraft schlug er auf Flames Gesicht ein, die Spitzen zerschmetterten mühelos die Schädeldecke. Zurina schrie so laut sie konnte, doch dies schien Lucius nur noch weiter zu amüsieren. „Kann ich dir sonst noch irgendwie behilflich sein?“ fragte er belustigt. Zurina war zu aufgelöst, um mehr als ein Schluchzen herauszubringen. Zoper fluchte und schrie Lucius an, doch er löste nicht die geringste Reaktion aus.
    „Lass sie nicht aus den Augen!“ befahl Lucius. „Ich habe jetzt noch eine wichtige Verabredung einzulösen.

    Wie ein eingesperrter Tiger lief Buster Blader hin und her. Die Warterei zermürbte ihn, immerhin war er wegen des Kampfes hier, doch nun saß er wie ein verängstigtes Kind in einem modrigen Loch, während oben einer nach dem anderen ums Leben kam.
    „Beruhige dich wieder!“ forderte Grenchler. „Du machst mich nervös!“
    „Ach!“ giftete Buster zurück. „Lass uns raus gehen! Hier halte ich es nicht mehr aus, diese ganzen…!“ Buster stockte der Atem, als er das knarrende Geräusch vernahm.
    „Was war das?“ fragte Grenchler ängstlich. In dem Kellergewölbe gab es kein Fenster, somit herrschte hier die reinste Schwärze. Buster trat noch einmal auf und das Geräusch ertönte wieder.
    „Direkt unter mir ist ein Hohlraum!“ berichtete er. Aufgeregt kniete er nieder und tastete den Boden ab, tatsächlich, es war eine weitere Einstiegsabdeckung. Doch darunter befand sich kein weiterer Raum, sondern ein schmaler Schacht, durch den man höchstens Kriechen konnte. „Er ist aus Stein, genau wie Teile der Kammer. Er muss genauso alt sein!“
    „Ja ja, sehr faszinierend“ unterbrach Grenchler seine Gedankengänge und drängt sich neben ihn. „Vielleicht führt der Weg nach draußen, oder zumindest zu einem besseren Versteck!“
    Mit neu gefasstem Kampfgeist kletterten sie hinunter und folgten dem Tunnel.

    Das Chaos im Inneren des Glockenturms war nahezu noch schlimmer als außerhalb. Der hintere Bereich des Gebäudes war vollständig zerstört, mehrere Pflanzen wucherten durch eine zusammengebrochene Wand. Das Inventar lag wild verstreut umher und blockierte mehrere Zugänge. Vorsichtig spähte Pandora um die Ecke, konnte jedoch kaum etwas erkennen. Sie wagten es nicht Licht zu schaffen um sich nicht zu verraten.
    „Wir müssen rauf!“ stellte Sky trocken fest und ging stur die Treppe herauf, im letzten Augenblick packte ihn Pandora am Arm. „Es ist eine Falle, renn nicht blindlings rein!“
    „Wozu, Dark erwartet mich. Dieses dumme Kind, wie oft habe ich sie von hier weggeschickt!“ fluchte Sky auf und begann die Treppe hochzuklettern.
    Ein lautes Knurren ließ beide zusammenzucken. Pandora spürte die kalten Blicken auf sich ruhen. Blitzschnell holte sie aus und traf den Wolf direkt hinter ihr.
    „Los, lauf!“ schrie sie Sky zu und sprang auf die ersten Stufen. Der Treppenaufgang bot ihr Schutz, so konnte sie jeden ankommenden Angriff abwehren, zumindest für die nächsten Augenblicke.
    Sky erreichte endlich das oberste Stockwerk, in einer Ecke sah er den bewusstlosen Körper seiner Schwester. „Das wurde auch Zeit!“ hörte er Dark Stimme, als ich dessen Hände um seine Schulter schlossen. Im nächsten Augenblick befand er sich zusammen mit seiner Schwester in einer kleinen steinernen Kammer.
    „Ich kann euch nicht schützen, wenn ihr nicht in meiner Nähe seid!“ erklärte Dark sichtlich in Eile. „Aber die nächste Etappe muss ich alleine meistern. Hier seit ihr sicher vor Lykana und Lucius. Und hoffentlich auch vor ihm!“
    Noch bevor Sky etwas erwidern konnte war Dark bereits verschwunden.
    „Was ist geschehen?“ fragte Dead mit einer dünnen Stimme.

    Selbstsicher beobachtete Patterknife, wie Die Werwölfe die Vorherrschaft in Baskerville an sich rissen, nur in dem Gebiet um ihn herum tauchte kein einziger auf, und Patterknife wusste auch warum.
    „Du kannst Dich ruhig zeigen. Ich weiß schon seit gestern, dass du mich beobachtest!“ sagte er vermeintlich zu sich selbst und schenkte Lucius zunächst keine Beachtung.
    „Was hast du vor, Patterknife? Kneifen wie gewöhnlich?“ erwiderte Lucius beherrscht.
    Ein teuflisches Lächeln umspielte Patterknifes Gesichtszüge. „Ich denke, es ist an der Zeit diese alte Rechnung endgültig zu begleichen!“ erwiderte er.
    „So soll es geschehen!“
    Mit einem lauten Aufschrei stürzten sich beide Männer aufeinander, gefolgt von einem metallischen Klang zweier aufeinander prallender Schwerter.

    Immer wieder versuchte sich Zurina zu befreien, doch es war zwecklos. Zopers Gesichtsausdruck verriet dass es ihm nicht anders erging.
    „Wieso leben die beiden noch?“ fragte Nyx gebieterisch. Überrascht blickten die beiden Werwölfe sie an, als sie zu ihnen trat, unschlüssig, ob es sich um eine Verbündete handelte oder nicht. Erst bei genauerem Hinsehen erkannten sie das Amulett und ließen sie passieren.
    „Arme Zurina, sieht so dein ersehnter Frieden aus?“ spottete Nyx und beugte sich vor. „Ich war der Auffassung, dass jemand mit deinem Wissenstand begreifen würde, dass eine friedliche Lösung ausgeschlossen ist!“ Hastig drückte ihr Nyx einen kleinen scharfen Gegenstand in die Hand und zwinkerte ihr zu. Zurina begriff und begann damit das Seil zu durchtrennen, während Nyx mit ihren Beleidigungen fortfuhr. Kurz darauf gab Zurina das Zeichen, dass sie frei war. Mit einem lauten Aufschrei entriss sie Nyx das Schwert und rannte auf den Wächter zu. Der Überraschungsmoment wirkte, noch bevor er begriff wie ihm geschah stieß sie das kalte Metall in seinen Oberkörper.
    Nyx stellte ihr Bein auf Flames Brust und stemmte so den Morgenstern aus seinem Gesicht. Mit einer kräftigen Drehung rammte sie die tödliche Waffe direkt in den Bauch des zweiten Wächters. Zufrieden sahen sich beide um, aber die Lichtung lag still dar.
    „Ich dachte mir, dass ich es wenigstens einmal ausnutzen könnte von vielen für Nyx gehalten zu werden!“ erklärte Silence und befreite Zoper. „Was machen wir jetzt?“ fragte er sogleich,
    „Wir kehren um ins Dorf, ich werde Rachel und die anderen nicht zurücklassen!“ antwortete Zurina, ohne groß über Alternativen nachzudenken. Wortlos stimmten Silence und Zoper zu und nahmen schnell die größten Waffen mit, um nicht vollkommen Hilflos zu erscheinen, als eine vertraute Gestalt ihnen den Weg versperrte.
    „Ich fürchte, ich kann euch nicht vorbeilassen!“ erklärte Nicci und richtete ein Gewehr auf die drei. „Silence ist eine von Ihnen und gehört mir, zumindest wurde ich speziell für Ihren Kopf bezahlt!“

    „Ich kann Dich nicht passieren lassen, dir ist nicht klar wie gravierend die Konsequenzen sein können!“ versuchte Alpfha vergeblich Dark zur Umkehr umzustimmen, als dieser sich wieder auf dem Glockenturm befand.
    „Ich habe auch nicht vor, dich darum zu bitten!“ für einen Augenblick wirkte es, als würden Alpfha zwei gewaltige Flügel aufschwingen. Ein kräftiger Energiestoß stieß Dark bedrohlich nah zur Brüstung.
    Eine weitere Detonation erschütterte den Turm. Pandora warf sich im letzten Augenblick zu Boden, als die Flammen das Treppenhaus von oben heruntergeschossen kamen und direkt einen Wolf frontal erwischten, als er sich über sie beugte. Ein seltsam knirschendes Geräusch erklang, Angstschweiß bildete sich auf ihrer Stirn, als sie den Ursprung erkannte. Der hintere Teil des Turmes hielt nicht mehr stand und brach in sich zusammen. So schnell sie konnte rannte Pandora hinaus ins freie und versuchte so weit weg zu kommen wie möglich.
    Jede Flammenzunge wich vor Dark zurück, als er langsam auf Alpfha zuschritt. „Einst wusste ich nicht, mit wem ich es zu tun hatte, doch dieser Fehler wird sich nicht wiederholen!“ Alpfha holte zum nächsten Angriff aus, doch Dark packte ihn mit einer Hand an seinem rechten Handgelenk und brach es, während er mit der anderen Alpfhas aufgelöstes Gesicht fixierte.
    „Diese Welt braucht die Reformation. Das ist das absolute Ziel, jeder ist entbehrlich, sogar du!“
    Mit diesen Worten schoss er eine Flammenladung direkt in Alpfhas Gesicht. Seine Schmerzensschreie drangen durch den gesamten Vorplatz, doch Dark ließ nicht nach. Immer stärker setze er Alpfha der tödlichen Glut aus, bis eine gewaltige Explosion ihn nach hinten schleuderte. Überrascht richtete er sich auf und blickte an den verkohlten Überresten vorbei. Deutlich spürte er, wie der Boden vibrierte, aber es war nicht nur der Kirchturm alleine.
    Ganz Baskerville schien von einem Erdbeben heimgesucht zu werden. Unsicher blieb Rachel stehen und beobachtete. Sofort begriff sie, dass das Siegel gebrochen war!
    Die alte Kirche hielt den Erschütterungen nicht mehr stand und brach in sich zusammen. Direkt vor ihr materialisierte sich die dunkle Gestalt von Dark und beobachtete fasziniert das Schauspiel. Zu spät bemerkte er, wie der Boden unter seinen Füßen ebenfalls nachgab und ihn mit in die Tiefe riss.
    Von der ehemaligen Kirche breitete sich ein gewaltiger Krater spiralförmig aus, der Gebäude um Gebäude in der ganzen Stadt mit hinunterzog. Panisch versuchten die Werwölfe zu fliehen, doch einige stürzten in den Abgrund oder wurden von einstürzenden Gebäudeteilen erschlagen. Ängstlich klammerte sich Dead an ihren Bruder, nichts ahnend, was sich außerhalb der Kammer ereignete.
    Wütend taumelte Patterknife rückwärts. Lucius erwies sich zäher, als er anfangs angenommen hatte. Das plötzlich auftretende Erdbeben brachte Patterknife vollkommen aus der Fassung. Unsicher sah er sich mit Lucius um, als eine weitere Erdschicht abbrach und hinunterstürzte. Patterknife sprang zur Seite, konnte jedoch sein Gleichgewicht nicht mehr halten und fiel hin. Verzweifelt suchte er irgendwo halt, als der ganze Brocken, auf dem er kauerte mit ihm zusammen in die Finsternis abrutschte. Lucius war nahe dran hinterher zuspringen, doch er konnte nicht abschätzen wie tief der Abgrund vor ihm war und ergriff die Flucht.
    So plötzlich wie es gekommen war, so plötzlich endete es. Mehr als die Hälfte der Stadt wurde verschlungen, stattdessen klaffte ein gewaltiges schwarzes Loch in einem fast perfekten Kreis vor Lykana auf. Riesige Staubwolken verdunkelten die Ausmaße, doch sie wusste, dass selbst im klarsten Licht der Boden der Spalte nicht sichtbar wäre. Der Eingang zum Omega Hequtum lag direkt vor ihren Füßen frei.

    Mini-RPG


    Benommen kam Selene langsam wieder zu sich. Noch immer drehte sich alles in ihrem Kopf. Mühselig setze sie das Puzzle der Erinnerung Stück für Stück zusammen.
    Erschrocken fuhr sie auf, als sie begriff, dass es kein Alptraum gewesen war. Sie lag mitten auf einem Strohhaufen in einer vergitterten Zelle, wie in einem Käfig.
    Aus weiter Ferne schien ein Schlüsselbund zu klirren und eine Tür geöffnet zu werden, dabei war es nicht einmal einen Meter von ihr entfernt.
    „Ich sehe schon, Du bist endlich zu Dir gekommen!“ drang gedämpft eine Stimme an ihr Ohr.
    Endlich kehrte die Gewissheit zurück, selbst der schlimmste Teil ihres Traumes erwies sich als wahr.
    “Hector!?“ fuhr sie auf, als sie sein Gesicht verschwommen erkannte.
    „Du verträgst mehr als ich dachte!“ lachte er auf und deutete auf eine Flasche mit einer gelbgrünen Flüssigkeit.
    „Ich verstehe nicht!“ gab Selene kaum hörbar von sich.
    „’Ich verstehe nicht’, ‚Ich verstehe nicht’, Verdammt, sei nicht so verflucht naiv!“ fuhr er sie an.
    Nach und nach begriff Selene die Ursache der letzten Ereignisse.
    „Die Myriannen Schwester, sie waren gestern in der Hütte. Deshalb konnten wir sie nicht finden, sie waren nie verloren. Aber, es war alles von Anfang an geplant? Wieso?“ endlich spürte Selene, wie die Lebensgeister wieder in ihren Körper zurückfuhren.
    Hectors Gesichtausdruck verfinsterte sich, als er sie abfällig musterte. „Wieso? Sieh dich doch um. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Werwölfe begreifen, welches Potential in Ihnen steckt. Pius ist ein weiser Herrscher, aber was wenn jemand an die Macht kommt, der die Wölfe nicht mehr mit den Menschen gleichberechtigt ansieht?“
    „Soweit wird es nicht kommen..:!“
    „Schweig!“ schrie er sie aus Leibeskräften an. Erschrocken wich Selene zurück.
    „Medea hat eindrucksvoll ihre Fähigkeiten unter Beweiß gestellt. Bereits in Kariot fingen die Wölfe und die Hexen an, sich gegen die Menschen aufzulehnen, also beschlossen wir dem ein Ende zu setzen, bevor es zu spät sei.
    Jeder Mensch hat Angst vor dem Unbekannten, wir mussten dieses Unbekannte und Fremde nur in eine konkrete Bedrohung umwandeln, danach lief alles im Grunde von selbst. Heute Nacht ist es endlich so weit, mit einem gezielten Schlag werden die Werwölfe ihre geistige Führung verlieren und Machtlos sein. Dann greifen wir an!“
    Ihr Gesicht erblasste unter der Bedeutung der letzten Worte. „Nein, nicht meine Eltern!“ flehte sie, doch Hector stieß sie ungerührt zur Seite. Irgendwie musste sie sie warnen.
    Seine Augen funkelten wahnsinnig auf, als befände er sich in einer Art Fieberzustand „Wir haben in jedes Dorf und in jede Stadt in der Umgebung einen Mann ausgesandt, der Angst schüren sollte. Du kannst Dir nicht vorstellen, wie viele Menschen sich uns bereitwillig anschlossen. Sie brauchten nur einen Auslöser, denn alleine wären sie nie tätig geworden!“
    Zahllose Tränen liefen an Selences Wangen herunter. Verzweifelt suchte sie nach dem Menschen, den sie einst zu lieben lernte, doch er war nicht mehr da. Vermutlich hat er sogar nie existiert!
    „Dann war alles eine Lüge? Deine Empfindungen, unsere Pläne, einfach alles?“
    Entfuhr es ihr.
    Als hätte er genau auf diesen Moment gewartet genoss er die Sekunden des Schweigens, ehe er fortfuhr: „Du widerst mich an, Jede gemeinsame Minute, die ich mit deiner Familie verbringen musste, machte mich krank. Ihr seit eine Abartigkeit der Natur, eine Perversion, die vernichtet werden muss, restlos!“ steigerte er sich immer weiter in Rage. Ungedludig öffnete Hector die Flasche und warf Medea etwas von der Flüssigkeit ins Gesicht. Ruckartig fiel sie wieder benommen zu Boden. Der ganze Raum schien in Bewegung zu geraten, jedes gesagte Wort geriet mehr und mehr hinter einen Schleier!“
    „Ist es nicht ein phantastisches Mittel? Es raubt jeder Hexe ihre Kräfte. Leider wirkt es nur für ein paar Stunden, aber es wird ausreichen. Ich muss jetzt gehen, denn deine Familie erwartet mich, und ich muss ihnen doch mein Präsent heimlich hinterlassen. Es ist erstaunlich, wie viel Vertrauen ihr doch in mich setzt!“
    Die letzten Worte drangen kaum noch zu Selene durch. Doch sie hatte genug begriffen. Angestrengt erkannte sie, wie drei Männer vor dem Käfig stehen blieben und sich mit Hector unterhielten. Plötzlich drehte er sich zu ihr um und trat wieder ein.
    „Noch eines. Damit du mich nicht vermisst werden sich meine drei Freunde um dich kümmern. Alleine bei dem Gedanken dich zu berühren, verkrampfe ich innerlich, doch anscheinend sind sie in dieser Hinsicht nicht so wählerisch. Ich bin sicher ihr werdet euch gut verstehen, bis ich wieder da bin, und bitte, versuch dich zu wehren, das macht die ganze Sache noch interessanter!“
    Lachend trat er hinaus. Selene spürte, wie sie das Bewusstsein verlor. Ihre letzte Erinnerung galt der eines Mannes, als er sich gerade über sie beugte.

    NACHTERGEBNISS:

    Bürger Flame wurde wegen häufiger Nichtteilnahme liquidiert.

    NIEMAND WURDE GEFRESSEN


    Dark’s kleine Randnotiz:

    An ALLE:
    Wer Interesse hat, (gilt auch an die Toten) kann gerne RPG-Mäßig weiterposten...Die einzige Bedingung ist, dass ihr keine Andeutungen auf die Rollen macht (am besten, ihr schickt mir den Text, vorausgesetzt irgendjemand hat Lust und ich werfe einen Blick drauf )

    Je nachdem wie ich mit dem storyschreiben vorankomme kann die Lynchung evtl heute etwas später gepostet werden, ich bemühe mich aber 19:30 einzuhalten ^^
    Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt~Mahatma Gandhi

    *Die Königin der tausend Jahre* ~ Fans und Folgen immer gerne gesucht *Als die Tiere den Wald verließen*Sailor Moon*Lady Oscar*Anne mit den roten Haaren*Kleine Prinzessin Sara*Katri/Katholi ~Das Mädchen von der Farm*Mila*Eine fröhliche Familie*Perrine*Robin Hood*Pollyanna*Niklaas*Heidi*Marco*

  15. #207
    ♥Kätzchen♥ Benutzerbild von siLenCe_w
    Im Spiele-Forum seit
    Aug 06
    Beiträge
    1.663
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    Dark, deine RPGs sind genial!

    Sky ~ vermutlich Bürger
    Dead Girl Wolf, Rudelführerin, gelyncht Tag 5
    Varancé GZ, Wolf, gefressen in Nacht 5
    GihonWerwolf, wurde vergiftet in Nacht 3
    Zoper Schutzengel, wurde gefressen in Nacht 3
    Silence_w Bürger
    Drakemaster Wolf gelyncht Tag 4
    Revolvermann Jäger, wurde am ersten Tag gelyncht
    Mikako-Chan Freudenmädchen, legte sich zur Wölfin AoR in Nacht 2
    Dark_Angel Bürger
    Angel of Retaliation verwandelte Dämonin, wurde gelyncht am zweiten Tag.
    Steve '89 Vampir, wurde am ersten Tag durch den Jägerschuss getötet
    aDIEboy Amor, verstarb in Nacht 2
    Nicci Bürger
    Buster Blader 37 Bürger
    Grenchler ~ vermutlich Wolf
    ~Saim~ Bürger
    Flame Bürger


    Grenchler ~ Wahrscheinlich Wolf, Möglichkeit 1
    Sky ~ eher Bürger, aber unsicher.
    Silence_w Bürger
    Dark_Angel Bürger
    Nicci Bürger
    Buster Blader 37 Bürger


    Also, ich glaube kaum, dass Sky die Rudelführerin verraten würde. Das wäre ja wirklich sehr unfair.
    Mit ziemlich grosser Sicherheit ist Grenchler unser letzter Werwolf.

    Ich werde dann auch noch Rpglen ^^ Aber muss noch Chemie lernen...

    Schuss auf Grench!

  16. #208
    ... Benutzerbild von Nicci
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    Jun 05
    Ort
    Confoederatio Helvetica
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    Himmel! Da haben wir ja richtig Glück gehabt, dass wir einen WW erwischt haben, aber…

    wie soll man das jetzt verstehen? Dead Girl als Rudelführerin lebt trotz Lynchung weiter? – So kann sie also den Bürgern immer noch gefährlich werden? Oder doch nicht?

    Das verstehe ich jetzt nicht ganz…

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