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Thema: Kapitel 09: Das Juwel wird geschliffen

  1. #1
    Heavenly Wind
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    Text Kapitel 09: Das Juwel wird geschliffen

    Die Gruppe erreicht nach langem Marsch das Tal von N'Salay. Von Orks oder einer anderen Armee keine Spur. N'Salay liegt verschlafen und malerisch vor ihnen, als ob nicht das geringste geschehen wäre und sich der drohende Krieg auf einem anderen Kontinent anbahnen würde...

    Angaben:

    Auftrag: Vereiteln der Ziele des Feindes in N'Salay um jeden Preis
    Zeit: solange es dauert

    Beginn:
    Nach den ersten Momenten der Faszination faßte Rika das vor ihnen liegende Bild in klare Worte: Wirkt nicht sehr bedroht, diese Stadt. Seid ihr sicher, wir sind am richtigen Ort? Sie wußte zwar, dass die Orks mitunter einen Bogen schlagen würden, um den Feind zunächst zu umgehen und ihn von unerwarteter Stelle anzugreifen, aber das machte gegen Elfen vermutlich wenig Sinn - sie könnten es mit ihrer Hellsicht wohl trotzdem entdecken und die Mühe wäre vergebens. Es sei denn, die Armee würde unter dem Schutz eines mächtigen Zaubers Stellung beziehen... doch Rika war sicher, dass die Orkschamanen so etwas nicht berwerkstelligen konnten. Eine kleine Truppe verstecken, ja... aber eine ganze Armee? Es würde sich jedoch bald klären, da war sie sicher. Wenn die Orks nicht hier waren, hätte sie einen langen Weg umsonst gemacht und die Hoffnung darauf, die Truppe zu finden wären zerstoben. Innerlich haderte sie mit der Situation, doch das lies sie sich nicht anmerken...

  2. #2
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    Lange nicht mehr hier gewesen!, ging es Shyraska durch den Kopf, als sie auf die stadt zugingen. Und nun werde ich auch sie wieder treffen!
    Ein zufriedenes Schmunzeln umspielte bei diesem Gedanken seinen Mund. Er war so in Gedanken versunken, dass er nicht merkte, wie sich ein Schatten aus dem Zwielicht, das unter dem Torbogen herrschte, löste und sich an ihre Fersen heftete, als sie die Stadt durch das Südtor betraten...

    Der Zeitpunkt war gekommen, denn in diesem Augenblick erhielt Ìru'nna die telepathische Nachricht eines ihrer Untergebenen. Sehr schön!, dachte sie sich zufrieden, denn nun war klar, was sie als nächstes tun würde. Doch zunächst galt es, noch jemanden zu benachrichtigen.
    "Siskron!", sandte sie diesem telepathisch zu, "Nun ist es endlich soweit! Sie haben N'Salay durch das Südtor betreten, ab nun soll alles so verlaufen wie besprochen!"

  3. #3
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    Die Wahnfigur Szureils war tod.Er war schon einmal in N´Salay gewesen,und es war die Zeit seines Lebens gewesen(er hatte mit seiner Frau hier gerastet,kurz nach ihrere Rettung).
    Auch wenn er in seinem heimatdorf geboren wurde...er bezeichnete N´Salay als seine Heimat.

    Obwohl er die Gruppe erst vor kurzem kennengelernt hatte,so waren sie ihm doch Freunde geworden.Sie hatten ihm ermöglicht,seine sich selbst gegebene Mission zu erfüllen.

    Heimat... murmelte er,und schloss für einen Moment die Augen.Vielleicht war dies sein Schicksal...der Ork General hatte seine alte Heimat zerstört,und nun würde er in dieser Stadt sterben.Er war sich sicher dass er hier war.Er konnte es spüren.

  4. #4
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    Arindor und Inathrae konnten die Gewaltigkeit und Schönheit der Stadt nur bestaunen. Wieso hasste ihr Volk die Hochelfen und ihren Bauten so sehr? Sie waren in der Tat wunderschön anzusehen, gewaltig und prunkvoll wie sie dastanden...
    Wenn N'salay nicht eine ganze Armee in seinem Innern versteckte, war diese Schönheit jedoch bald verloren.
    Arindor spürte eines Jeden Frohmut in der Gruppe, da sie nun endlich ihr Ziel erreicht hatten. Über seinem Geist jedoch lag ein Schatten, da er wusste, das sie die schlacht auch verlieren konnten...

    Was betrübt dich, Bruder?

    Meinte Inathrae, der den Missmut im Blick seines Bruders wahrnahm.

    Ach, es ist nichts. Jedenfalls nichts, um das man sich sorgen müsste...

    log Arindor. Damit hatte er zwar seine Aussage gegenüber Rika als Unwahrheit bloßgestellt, doch das kümmerte ihn weniger. Er musste nun rasten, Inathrae die für den Bogen benötigten Zaubersprüche beibringen und seinen Verstand ordnen, damit er sich während der Schlacht nicht auf einmal in einen Fisch oder ähnliches verwandelte...
    konzentrationslosigkeit konnte für einen Gestaltwandler tödlich sein, denn er konnte sich mit einem falschen Wort, das er aussprach, in etwas verwandeln, das in dieser Welt keine Überlebenschancen hatte, zum Beispiel weil es, wie bei Fischen, Wasser atmete, oder weil es zu unstabil gebaut ist und einfach alle Knochen durchbrechen...

    Diese Schönheit... sie lässt sich mit nichts anderem vergleichen, das Dunkelelfen erbauen könnten...

    staunte Arindor, immernoch von der Schönheit der Gebäude und Gärten in N'Salay beeindruckt...

  5. #5
    Heavenly Wind
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    {Tempel des Traumorakels: Sanctum}

    Sie spürte das Herannahen der Gruppe so deutlich, also würde sie neben ihnen stehen, doch sie befand sich nach wie vor im innersten Heiligtum. Alani'iel hatte die anderen mittlerweile unterrichtet und sie war sicher, dass auch der Feind die seinen in Stellung gebracht hatte. Doch noch war Zeit, kostbare Zeit, um das Blatt zu wenden. Wie sie vorgehen würde, hatte sie lange im Voraus durchdacht und mit Darabor abgesprochen. Die Orks aufhalten und den Tempel sichern. Das war das vordringlichste Ziel. Nun, da sie Alani'iel überzeugt hatte, sollte es ihm nicht schwer fallen, die anderen Elfen für den Plan zu gewinnen. Sie würden auf ihn, den Verkünder, hören. Nun mußte sie nur noch abwarten, bis er auch die Abenteurer kontaktiert hätte. Sie waren ein unbekannte Faktor in der Gleichung und damit für den Gegner schwer einzuschätzen. Leider galt das beiderseits und sie hoffte, dass ihre Worte auch dort auf offene Ohren stießen.

    P'Tera? ertönte eine helle Frauenstimme vom anderen Ende der Kammer. Sie zuckte zusammen... wer könnte...? ... Bist du das wirklich? Ich hätte dich fast nicht erkannt. Aber du bist es. Du mußt es sein. die Elfe kam mit raschen Schritten näher, sie wirkte jugendlich, aber was hieß das schon bei Elfen... Du mußt mich verwechseln mein Kind. erwiderte sie, als sie sich direkt gegenüberstanden. Die andere stutzte kurz. Aber... du siehst aus wie... du mußt es sein. Erinnerst du dich nicht? Ich bin Nyari'el, Alani'iels Schwester, Stimme der Sonne. Damals war ich... das mußt du doch noch wissen.
    Die Elfe ließ sich nicht davon abbringen, auch wenn sie nur unverständliche Blicke erntete.
    Ich war deine Tia'rai, deine Führerin. Das Traumorakel, vor fünfzig Wintern. Du hast mich gebeten, dir den Weg deines Schicksals zu zeigen. Ich wollte es erst nicht, aber du hast einfach nicht locker gelassen. Ich habe nur selten eine so junge Elfe mit einem so starken Willen gesehen. Ich weiss es noch, als wäre es gestern. Ich, nein wir sahen deine Zukunft. Du mußt dich erinnern... der Halbelf und der Drache und die Schwarze Leere, die wir nicht ergründen konnten, obwohl wir es so sehr versuchten. Wir haben sogar die Alte Kraft geweckt, ohne Erfolg, sie haben...
    mich aus N'Salay verbannt und dich hat man für viele Jahre aus dem Tempel ausgeschlossen. ergänzte sie Nyari'els Satz und seufzte dabei.
    Ich wußte es doch.... triumphierte sie und lachte laut los. ...so sehr die Zeit dein Äußeres verändert hat, mich kannst du nicht täuschen. Ich kenne dich und ich weiss, was du hier willst... sie klopfte mit ihrer Hand auf den Altarstein. ...du willst es jetzt endlich wissen? Ich kann dir dabei helfen. lächelte sie, Ich habe ihn studiert, all die Jahre lang. Sie haben mich aus dem Orakel ausgeschlossen, aber Alani'iel hat mich hier arbeiten lassen, so lange ich wollte. Ich weiss jetzt, wie wir es schaffen können, wenn du es immer noch willst..
    Ich weiss bereits, was hinter dem Schleier liegt... sagte sie nach einem Moment der Ruhe.
    Was? Wie das? Welcher Zauber blickt über die Schwelle?
    Es gibt keinen besonderen Zauber Nyari'el. Wir konnten keinen Erfolg haben, denn wir sahen einfach immer nur in die falsche Richtung... sie legte ihr die Hand auf die Schulter. ...und leider habe ich dir damit schon zu viel gesagt.
    Nyari'el blickte sie verwirrt und verschüchtert an. Sie spürte etwas fremdes, altes... und Unheimliches, als sie sie berührte.
    Wer... was...? stotterte die Hochelfe sichtlich irritiert.
    ...bist du? ergänzte sie ihre Worte und mit einem Male veränderten sich ihre Augen.
    Du würdest es nicht verstehen und weisst dennoch schon viel mehr, als gut für uns alle ist... A'kthaz'krr N'atha Eth'ilar sie flüsterte die letzten Worte und beendete sie mit einem zärtlich gehauchten Kuss. Nyari'el versuchte etwas zu sagen, doch aus ihrem Mund drangen keine Laute. Ihre Gestalt wurde schemenhaft, die Form begann zu verschwimmen und Fäden bläulicher Energie strömten aus ihrem sich auflösenden Körper. Sie durchzogen den ganzen Raum, wirbelten umher. Sie hob wortlos ihre zierliche Hand und die Energieströme zogen sich wie auf ein geheimes Kommando darum zusammen, drangen unter die Haut und schließlich waren auch sie verschwunden, so dass von Nyari'el nichts verblieben war, nicht einmal Staub.
    Verzeih mir, alte Freundin. flüsterte sie und schloss ihre Augen, deren Farbe nun wieder bernsteinfarben war.

    {bei der Gruppe}

    Rika betrachtete die Elfenstadt mit gemischten Gefühlen. Sie spürte die Blicke der Einwohner wie tausend kleine Nadeln. So prächtig die Stadt auch war, so unangenehm war Rika die übermäßige Präsenz der Hochelfen. Nicht dass sie generell etwas gegen das Firnvolk hatte, doch sie mißtraute prinzipiell erst einmal fremden Kulturen - besonders denen, die Magie so offen auslebten wie die Hochelfen.
    Und was machen wir jetzt hier? warf sie ungezielt in die Runde. Häuser und Gärten gibt's doch woanders auch. Wir sollten irgendwem sagen, dass wir hier sind, auch wenn ich glaube, der wirds auch so erfahren. ergänzte sie lakonisch mit Blick auf die kleine Schaar Hochelfen, die sich um die merkwürdige Gruppe zu bilden begann...

  6. #6
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    Shyraska blieb angesichts der neugierigen Blicke ruhig, so wie fast immer. Er war diese musternden Blicke schließlich bereits seit Jahrzehnten gewohnt.
    "Ich habe nicht wirklich eine Ahmung, wie wir jetzt weiter vorgehen sollen", gestand er. Dabei gab es bereits einen Hinweis, doch der war von ganz anderer Rangordnung und er war unentschlossen, ob er die anderen damit behelligen sollte.
    Andererseits: Welche Wahl hatte er schon? Außerdem musste er sie ja nicht in alles einweihen. Zwar bestand ein gewisses Risiko, doch er war sich sicher, dass sich Ìru'nna in seiner Gegenwart sicherlich keine Tücken erlauben würde. Ihre Rivalität dauerte nun schon so lange, dass sie sich abgewöhnt hatten, mit unfairen Mitteln zu arbeiten.
    "Es gibt nur eine Möglichkeit, aber sie ist riskant", begann er, "denn ich vernehme die Präsenz einer alten "Bekannten", die unter diesen Umständen definitiv kein Zufall ist. Wenn ich sie lokalisieren kann, dann wird sich daraus sicher irgendein Hinweis ergeben. Das Problem ist nur, dass wir uns damit in die Höhle des Löwen begeben, denn wo sie ist, da sind sicher auch noch ihre Schergen, und die haben keine Ahnung von unserer "Beziehung"... Mehr kann ich nicht sagen, aber es ist wohl die einzige Möglichkeit..."

  7. #7
    Heavenly Wind
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    Rika hörte ihm zu, während sie die Hochelfen musterte. Dann gehst du vielleicht allein. Wenn alle gehen, sie halten uns für Bedrohung und greifen an. Wenn nur du gehst, dann sie lassen dich vielleicht zu ihr oder sie kommt zu dir, Dho'Shan. nickte sie ihm bestätigend zu. Sie verließ sich ohnehin lieber auf ihr eigenes Gespür und jenes wies ihr meist die richtige Richtung. Also sah sie sich um.
    Ich werde da hin gehen. erklärte sie und zeigte auf den großen Kuppelbau am Berghang, der aus dieser Entfernung noch majestätischer wirkte, als vom Rand des Tals. Das große Gebäude dort oben scheint wichtig zu sein. Vielleicht bekommen wir dort ja ein paar Antworten. meinte sie.

    In dem Moment trat ein groß gewachsener Hochelf zwischen den anderen hervor, gekleidet in eine lange, kapuzenlose, blauschwarze Kutte, nur gehalten von einer silbernen Kordel. Sie wirkte schlicht, aber der Stoff war edel und alt und die Erscheinung des Elfen sehr gepflegt.
    Wenn Ihr Antworten sucht, dann seid Ihr dort richtig, Fremde. Der Tempel von N'Salay steht jedem zur Seite, den drängende Fragen quälen. Jedem Suchenden wird geholfen, gleich wo er oder sie herkommt. So ist es der Wille der Götter. Und wenn Ihr die seid, die Ihr mir zu sein scheint, werdet Ihr bereits erwartet.
    Er machte eine einladende Geste und wies in Richtung der Strasse, die zum großen Tempel hinaufführte. Anscheindend war man über die Ankunft bereits unterrichtet und Rika sah sich bestätigt. Der Mann hatte sie nun zwar direkt angesprochen, doch sie erwiderte zunächst nichts. Statt dessen musterte sie ihn eingehend. Er wirkte weder bedrohlich, noch gefährlich und Drakhenfang regte sich nicht. Das Schwert würde sie bereits gewarnt haben, wenn akute Gefahr für sie bestanden hätte. Sie wartete dennoch ab, ob der Hochelf der freundlichen Einladung noch etwas hinzuzufügen hätte.

  8. #8
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    Als der Hochelf zwischen ihnen auftauchte, legte Inathrae die Hand an den Dolch. Arindor tat es ihm gleich, er packte seinen Stab, den er während der Reise zum Wandern benutzt hatte, fester.

    Etwas an dieser Stadt wunderte die Beiden... Etwas an den Bewohnern... Sie schienen nicht sonderlich überrascht, eine solche Menge Dunkelelfen in einer Gruppe zu sehen... Waren dies nicht die Hochelfen? Die Hochelfen, die schon seit Ewigkeiten, zusammen mit den anderen Angehörigen ihres Volkes, gegen die Dunkelelfen kämpften?

    Wenn ich fragen darf: Wer erwartet uns? Woher weiss dieser jemand von der Existenz dieser Gruppe?

    und, bevor der Mann etwas erwidern konnte, fragte Inathrae:

    Und wieso wundert sich niemand darüber, so viele Dunkelelfen in einer Gruppe zu sehen? Liegt dein Volk nicht im Krieg mit unserem?

  9. #9
    Heavenly Wind
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    Der Hochelf wandte sich den beiden zu. Er trug keine Waffen, aber das mußte er wohl auch nicht. Die Hälfte der übrigen Anwesenden führte dafür umso mehr an Mordwerkzeugen mit sich.

    Dies hier ist N'Salay, Reisende... Stätte des Traumorakels, Heimat des Propheten Alani'iel, des Verkünders. Er ist es, der Euch erwartet und er war es, der Euch angekündigt hat - sofern ihr die seid, für die ich Euch halte. Und wenn ich nicht mit Blindheit geschlagen oder von Illusionen geblendet bin, dann seid Ihr es. Uns ist es gleich, wer Ihr seid und von wo Ihr kommt. Und wenn Ihr Orks wäret, wir würden Euch ebenso willkommen heißen. N'Salay steht jedem offen, der Einlaß begehrt, um Erleuchtung zu erfahren, denn dafür existiert das Orakel. Ihr sucht Antworten Fremde... und Alani'iel will und wird sie Euch geben. Mehr muß ich nicht wissen, es genügt mir und muß auch Euch genügen, denn mehr kann ich Euch dazu nicht sagen.

    Rika sah ihm dabei direkt in die Augen und versuchte zu ergründen, ob er es ehrlich meinte. Sie hatte zwar nur wenig Erfahrung im Umgang mit Hochelfen, aber ein sicheres Gespür für Lügen. Und dieser Elf war ihrer Meinung nach kein Lügner. Hast du auch einen Namen? fragte sie unverblühmt - nicht dass sie dieser sonderlich interessierte, nur wollte sie seine Reaktion darauf sehen, um besser einschätzen zu können, ob sie mitgehen würde.

    Ich bin Varnael, Lai'nitai des Orakels, Bewahrer des Wissens. erwiderte er ohne zu Zögern und ergänzte erläuternd: Ich erhalte die Weisheit des Orakels für jene, die uns folgen werden. In Eurer Sprache würde man mich als Chronist bezeichnen, obwohl das ein unzulänglicher Begriff für das ist, was mir obliegt. Und nun kommt... die Zeit mag unendlich sein, doch hier und jetzt ist sie sehr begrenzt. Ich werde Euch zu Alani'iel bringen.

    Varnael deutete mit seiner Hand in Richtung des Kuppelbaus und wandte sich ab zu gehen. Einige der Hochelfen, die bislang im Weg gestanden hatten, traten beiseite und gaben wie auf ein Zeichen hin den Weg dorthin frei.

  10. #10
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    Shyraska kam das ganz recht. Er wollte die Gruppe nicht zu sehr mit privaten Digen behelligen, und nun, da sie einen Führer hatten, konnte er getrost seines Weges gehen.
    Ohne ein Wort des Abschiedes sonderte er sich von den anderen ab und versuchte, die Präsenz von Ìru'nna genau zu lokalisieren. Als dies geschehen war, lief er los...

    Der Schatten, der die Gruppe verfolgt hatte, seit sie N'Salay betreten hatten, schien im ersten Augenblick unschlüssig, wen er verfolgen sollte, dann entschied er sich aber für die Gruppe. Seine Herrin würde sich sicher um den "Abtrünnigen" kümmern und außerdem war es wohl wichtiger, die Gruppe zu verfolgen, ein einzelner würde ihnen angesichts seiner Herrin keine Probleme machen. So heftete er sich wieder an die Fersen der Gruppe...

    Das dachte ich mir!, ging es Ìru'nna durch den Kopf, Es war klar, dass er nicht länger zögern konnte! Das wird ein Spaß!
    Sie zog es vor, vorerst nichts zu tun. Nun trafen sie sich nach all den Jahren endlich einmal wieder, nun würde sie erst einmal mit ihm "spielen"...

  11. #11
    The Reggae Boyz Benutzerbild von Renan
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    Haben wir denn Zeit für sowas?, fragte Renan, während er sich prüfend umsah. Ward Ihr es nicht, Menschenfrau, die uns gedrängt hatte, die Orks einzuholen und nun sind wir vor ihnen da, doch trotzdem glaube ich nicht, dass die Schlacht noch lange auf sich warten lässt?! Wir sollten ihnen vielleicht einen gebührenden Empfang bereiten, ein par Fallen aufbauen und die besten Krieger der Stadt zusammentrommeln? Denn ich glaube, diese Orks begehren nicht den Einlass, um Erleuchtung zu erhalten?!, spottete Renan und wartete auf eine Antwort!


    //Ich blick bei den ganzen Personen nicht mehr durch, vor allem wegen ihren komplizierten Namen xD Ich muss da nomma nachlesen lol//

  12. #12
    Heavenly Wind
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    Rika nahm Renans Worte gelassen auf. Er hatte recht, sie hatte gedrängt und zur Eile gemahnt. Und sie waren nun vor den Orks am Ziel angekommen. Sie lächelte... Wir haben Zeit. Wenn ihr alle recht habt und diese Stadt ist Ziel der Orks, Lage nun verändert. Wir nicht mehr länger Verfolger, wir jetzt Ziel. Orks kommen zu uns, wir müssen nur warten. Wenn warten, können wir auch mit Führern der Hel'Shan reden. Oder was willst du tun? Vielleicht ganz allein Verteidigung aufbauen, ohne Hel'Shan zu fragen? Bin sicher, das werden sie gut finden. Sie lachte...

    Hel'Shan? sie sprach Varnael direkt an und dieser drehte sich um.
    Dieser Prophet da oben ist Euer Anführer?
    Er ist der Älteste des Orakels... entgegnete Varnael, und wir achten ihn. Er ist nicht unser Anführer, aber der Weiseste von uns. Wenn Ihr mehr über ihn wissen wollt, so fragt ihn selbst, wenn Ihr vor ihm steht. Und um Eure Frage zu beantworten, er wandte sich Renan zu ... wir wissen bereits, was in P'Tyris geschehen ist. Wir wissen auch von den Orks, Alani'iel hat uns davon berichtet. Wir sind also nicht so unvorbereitet, wie Ihr dank der Offenheit unserer Stadt vielleicht glauben mögt. Nur lassen wir uns nicht von unseren Feinden deren Weg aufzwingen. Wir werden uns nicht hinter Mauern verschanzen, Gruben ausheben oder was immer Euch vorschwebt. Das ist nicht unser Weg. Dennoch, Reisender, für Euren Schutz und auch für den Eurer Gefährten wurde gesorgt, dessen seid versichert.

    Seine Stimme klang seltsam vertrauenserweckend.

    Nun kommt, bitte. Wie mir aufgetragen wurde, hat Alani'iel Euch etwas wichtiges mitzuteilen und ich denke, er wünscht, es so bald als möglich zu tun.

  13. #13
    Meisterspieler Benutzerbild von Gutester
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    "Mann, toller Empfang!" , sagte Staxx. "Und was sollen wir beim Tempel?", fragte er den Mann. "Das werdet ihr noch früh genug erfahren, nun geht!, erwiderte er. (Und ich hab mich schon auf was gescheites zu essen gefreut!)

  14. #14
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    Arindor nickte.
    Wenn es so wichtig ist, wird die Verteidigung warten können. Vielleicht teilt uns das Orakel eine Taktik gegen die Orks mit?

    Er fand, das der Elf nicht ganz in Ordnung war... Diese Freundlicheit war er nicht gewohnt. Er musste sich immer verstecken, um nicht gefunden und umgebracht zu werden. zwar konnte er sich in beinahe jede Rasse auf Selenia verwandeln, aber wenn der Zauber mitten in einer Menschenmenge auf einmal aufhört, wäre es um ihn geschehen gewesen. Dies war für ihn und bestimmt auch für Inathrae die erste Gelegenheit, sich seit diesen Jahren der Reise endlich einmal auszuruhen und sich dabei sicher zu fühlen.
    Etwas an ihrer eigenen Gruppe war merkwürdig... genau, Shyraska fehlte...
    Nun, Arindor war es gleich. er wusste nicht um Shyraskas Ziele, und auch nicht um seine Gefühle, seine Erkenntnisse, seinen Charakter... Shyraska war ihm bisher ziemlich egal geblieben. Das musste sich ändern. Wenn er seinen Bruder beschützen wollte, so musste er etwas über dessen Gefährten und Freunde erfahren, und, wie er hörte, seine Lebensretter.
    Nun, dies hatte Zeit bis nach der Schlacht, und wenn ihnen das Orakel wirklich etwas wichtiges mitzuteilen hatte, dann war es bestimmt ein Zauber oder eine Taktik, die Orks zu besiegen.

    Sicher haben wir Zeit für so etwas. Wenn mein Bruder sagt, es ist wichtig, dann ist es das vermutlich auch. Solange ich ihn kenne hat er nur gute Entscheidungen getroffen.

    Inathrae war sich bewusst, das er während dieser Ansprache wie ein Vorlauter fünf-Jähriger Bengel klang. Ihm war es gleich. Sollten die anderen von ihm denken, was sie wollten.

    Arindor überlegte, was der Elf vorher über die Verteidigungsmaßnahmen der Stadt berichtet hatte.

    Wenn ihr keine Verteidigungsmaßnahmen errichtet, was ist dann euer Plan? Die Orks werden sich nicht mit guten Ratschlägen fürs Leben zufrieden geben.

    //Edit: Genau, Renan, wir brauchen Schwere Artillerie, Schützengräben und Maschinengewehre hinter jeder Ecke XD

  15. #15
    Meisterspieler Benutzerbild von Gutester
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    -Vor dem Tempel von N´Salay-

    Hiên wartete schon seit mehreren Stunden auf eine bunte Gruppe, bestehend aus vielen Dunkelelfen. Ein kapuzierter Mann hatte ihr gesagt, sie solle zum Tempel von N´Salay gehen. (Wo bleiben die?)

  16. #16
    Meisterspieler
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    //Wahnsinniger: Bitte spiele nicht so bedeutende NPCs wie Varnael, sie sind bedeutend für die Handlung und somit den Spielleitern, in diesem Falle Botox vorbehalten.//

    Eigentlich hätte Shyraska bereits Ìru'nna erreicht, als er nun auf einem belebten Marktplatz landete, doch er kannte sie mittlerweile so gut, dass er wusste, wie es sonst immer ablief: Er spürte ihre Präsenz und begann sie zu suchen, doch sie spielte ein Spiel mit ihm und verwandelte sich immer in andere Personen, um ihn zu täuschen. Er kannte das und empfand es mittlerweile nicht mehr als nervend, selbst nach so langer Zeit nicht. Doch es war in der Tag schwierig, sie unter den vielen Elfen auszumachen, da sie nicht nur ihre Gestalt verändern, sondern auch ihre Aura unterdrücken konnte...

    Desmal war es jedoch anders: Ìru'nnas Spielchen lief auf einer anderen Ebene. Während sie selbst unbehelligt in einem Gasthaus saß und im Stummen die Positionen ihrer Spione überwachte, hatte sie zusätzlich für Verwirrung gesorgt, indem sie mehreren Personen mit einer ähnlichen Präsenz versehen hatte, wie es ihre war. Das würde Shyraska verwirren und sie hatte Zeit, zu studieren, ob er sich in den letzten dreiundzwanzig Jahren merklich verändert hatte. Zudem wollte kommunizierte sie gelegentlich mit ihren Spionen; einer schien die Spur der Gruppe aufgenommen zu haben und verfolgte sie nun; ihr Meister war bereits eingeweiht. So konnte sie in aller Seelenruhe bei einem Glas Rotwein vorfolgen, was sich ergab...

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