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Thema: Kapitel 09: Das Juwel wird geschliffen

  1. #65
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    Inathrae spürte, wie er immer kühler und schwächer wurde... Dieser Frau versuchte gerade, ihn umzubringen! Das würde er auf keinen Fall zulassen!
    Mit zittrigen Fingern griff er zum Dolch, der mit lähmendem Gift getränkt war, und stach ihn direkt in die Hüfte der Frau hinein...

    Arindor wich zurück... Dieser Mann war schnell, doch schon schoss Arindor den vorbereiteten Feuerball direkt auf den Kopf des Mannes zu. Ohne zuzusehen, ob der Ball sein Ziel traf, murmelte er Saith Mistra...

    Darauf hin wuchs ihm ein Fell, er wurde größer und größer. dann stand ein zweieinhalbmeter großer Minotaur vor dem um sich kreisenden Siskron.
    Arindor zog Seth'Rael und hob den Arm zum Schlag...

  2. #66
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    Timdors Tag konnte bisher nur als mies bezeichnet werden. Er war Ursprünglich auf einer Studienreise nach N'salay gereist um mehr über dieses angebliche Orakel zu erfahren.

    (Wahrscheilich sowieso alles nur dummer Aberglaube)

    Und was war nun? Das Orakel war angeblich "zu beschäftigt" und erwarte eine wichtige Gruppe Reisender. Na klar, als ob er das glauben würde. Dieses ganze Orakel gewäsch war wohl doch nur fauler Zauber. Der Frust umsonst den weiten Weg gemacht zu haben stieg auf eine gefährliche Stufe und als sich seine Notizen langsam schwarz färbten und ihm ein vertrauter Geruch nach Rauch in die Nase stieg beschloss er einen kleinen Spaziergang zu machen um sich wieder zu beruhigen. Nach einem kurzen Ausflug vors Stadttor wollte er gerade wieder zurück ins Gasthaus um seine Sachen für die Abreise zusammenzupacken als er eine unvertraute Verzerrung wahrnahm, die eigentlich nur von einem sehr starken Zaber ausgelöst worden sein konnte. Da dieses Phänomen mehr Spannung versprach als sein Gasthauszimmer aufzuräumen, lief er in die Richtung aus der Die Störung zu kommen schien und entdeckte ein gutes Stück vom Tor entfernt eine verdächtig aussehende Ansammlung merkwürdiger Gestalten.

    (Was die hier wohl wollen?) konnte er sich gerade noch fragen, bevor einer der Fremden mit einem Schrei auf die anderen zusprang und dabei mit 2 recht imposanten Schwerter herumwirbelte.

    (Das wird garantiert spannend, kann ja nicht schaden etwas zuzuschauen) mit diesem Gedanken schlug er sich in ein nahes Gebüsch und beobachtete was als nächstes geschah

  3. #67
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    Nefatilis stöhnte kurz auf, doch das war auch alles, die Wunde begann sofort, sich wieder zu schließen, und schob den Dolch as dem Körper heraus. Außer einem Schnitt in ihrem Gewand, um den es sich rot verfärbt hatte, war nichts mehr zu sehen.
    "Das wirkt nichts!", entgegnete sie gelassen, dann fuhr sie mit ihrem Zauber fort.
    Verdammt, Inathrae wird das nicht überleben!, dachte Shyraska alarmiert. Doch die Hochelfe war nun anderweitig beschäftigt, er konnte nun einen Angriff wagen. Seine Klinge wirbelte, als er ohne Anlauf die fünf Meter, die ihn von Nefatilis trennten, überwand, und das Schwert in ihre Schulter schlug.
    Dieses Mal war das Resultat wesentlich gravierender als zuvor: Aus der Wunde strömte Blut, doch es gefror kurz darauf, als Nebel aus der Wunde drang und sich diese daraufhin schloss. "Was ist das für ein Zauber...?", stammelte er ungläubig. So etwas durfte es doch gar nicht geben! War diese Frau am Ende nicht einmal eine Elfe?
    Nefatilis lachte und ließ von Inathrae ab. "Ich merke, du hast viele Fragen. Da es keinen Unterschied machen würde, wenn du es wüsstest und ihr das hier ohnehin nicht überlebt, sage ich es dir:"
    Sie zog eine Kette hervor, an der ein Juwel baumelte, in dem Nebelschwaden herumzugeistern schienen. "Die Macht der Yingiz, meiner Feinde, hat mich unbesiegbar gemacht!"
    Sie schob die Kette wieder unter ihr Oberteil, dann begann sie, einen Zauber zu weben; zumindest deuteten ihre Handbewegungen darauf hin. Es wurde schneidend kalt im Raum.
    Shyraska konnte es nicht fassen. Verfügte diese Frau tatsächlich über die Macht der Yingiz? Diese Dämonen stahlen die Seele und die Lebenskraft jedes Wesens nur mit einer Berührung! Wie war so eine Gegnerin zu besiegen? Es hieß, die Yingiz seien sogar resistent gegenüber der Magie der Pfade, also wurde er sie mit der Kraft des Steines kaum angreifen können...

    Während sich Siskron zur Seite fallen ließ und dem Hien von Staxx gerade noch auswich, begann Halivar zu glühen; im selben Augenblick schoss ein regenbogenfarbenes Licht aus dem Langschwert und dem Feuerball entgegen, der sich daraufhin auflöste. Dann setzte er zum Sprung an und schoss dem Minotaurus entgegen, seine Klingen wirbelten...

  4. #68
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    Arindor sah, das Siskron auf ihn zugesprungen kam. Er hatte sein Schwert zum Schlag ausgeholt, und donnerte dem anfliegenden Siskron nun die Pranke ins gesicht. Dann schwang er sein Schwert auf den nun zurückgeschleuderten Siskron zu...


    Inathrae sah die fassungslosigkeit in den Augen Shyraskas... Was konnte ihn so aus der Fassung bringen? Nun, Inathrae hatte nie besonders viel Ahnung von magie gehabt... Er zog den Bogen und rief Uzzril Seth Rai'un Uzek Rildar!

    Er sah, wie gelbe Flammen den Pfeil umzüngelten, ließ den Schaft los und den Pfeil auf Nefatilis' Brust zusausen. Der Pfeil würde das Ziel lähmen, bis der Zauber aufgehoben wurde. Damit der Zauber auch noch die Kraft des Ziels absorbierte, damit Inathrae nicht zusammensank, sprach er Ned'rel un' Las'sikk!...

  5. #69
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    Renan sah keinesfalls tatenlos zu, während die anderen kämpften. Er hatte von einem Botschafter, als sie aus dem Thempel gegangen waren, einige Pfeile bekommen, die Spitzen so scharf, wie Renan sie noch nie besessen hatte.
    Doch es waren nicht Viele. Renan spannte gleich drei auf einmal auf seinen großen Bogen, einen zwischen jeden Finger. Er zielte, spannte fester, ging ein par Schritte zurück und schoss, doch während er schoss, stolperte er über etwas im Gebüsch und konnte sich noch gerade retten, bevor er die Büschung runterfiel.
    Er sah gerade noch, wie zwei Pfeile direkt auf Siskron losflogen, der andere änderte aber auf einmal leicht die Richtung und flog geradewegs auf den großen Minotaur zu.
    Renan fluchte und rief eine Wahrnung, doch die konnte genausogut Siskron erreichen...

  6. #70
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    Siskron verzertte vor Schmerzen das Gesicht und fiel zu Boden, doch er schnell wieder die Fassung und wich der schweren Klinge gerade noch aus, die auf ihn niederraste. Auf dem Boden liegend, schoss er zwischen den Beinen des Minotaurus hindurch, entging so den Pfeilen und holte mit beiden Schwertern nach dessen Achillesfersen aus; die Klingen durchschnitten die Sehnen, das Ungetüm dürfte nun ernsthaft Probleme haben, sich auf den Beinen zu halten.
    Er richtete sich auf, dann wurden seine Konturen unscharf und er verschwand in seinem eigenen Schatten - um nur einen Herzschlag darauf im Schatten von Renen aufzutauchen...

    Nefatilis erschauderte und begann schwer zu atmen. Ihr Zauber war unterbrochen, mit dem sie die Seelen ihrer Gegner einfrieren wollte. Doch der Zauber war nicht allzu mächtig, sicher würde er nicht lange anhalten.
    Shyraska... Was hatte ihr Ìru'nna über ihn gesagt? Er sei mächtiger, als sie dachte, und sie solle ihn nicht töten. Nun, das hatte sie nie vor gehabt; sie hätte nur seine Seele so lange eingefroren, wie sie brauchte, ihrer Meisterin den Aquamarin zu bringen, doch Inathrae hätte sie getötet. Und auch noch diese vierte Person, die sich irgendwo in diesem Raum befand und bisher nichts weiter unternommen hatte...

  7. #71
    Meisterspieler Benutzerbild von Gutester
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    Staxx´s Angriffe schlugen alle ins Leere, dieser Siskron war geschickter als er ursprünglich erwartet hatte. Aber nun, da Renan und Arindor ihn auch noch attackierten, war es noch schwerer für Staxx, selbst anzugreifen.

    (Ich warte lieber noch ein bisschen, bis die anderen mit ihm fertig sind, dann ist er erschöpft und ich kann ihn mit voller Leistungskraft angreifen. Aber vielleicht besiegen ihn die anderen... naja, dann müsste ich mich nicht anstrengen)

    Staxx rannte zu Hien, die sich hinter einer Wand verbarg, um die Sache aus sicherer Entfernung zu beobachten.
    "Jetzt wäre auch für dich der richtige Zeitpunkt, den Bogen zu benutzen!", sagte er.

    Hien erinnerte sich. Staxx hatte ihr doch vorhin seinen Bogen gegeben. Und schon zeigte sich die erste Gelegenheit ihn zu benutzen.

    "Mal sehen, ob er so gut wirkt, wie es scheint!", sagte sie sagte sie und schoss bereits die ersten Pfeile auf Siskron.
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  8. #72
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    Timdor vefluchte sein Pech, er hätte nicht so nahe herangehen sollen. Nun war einer dieser Typen über ihn gestolpert und seine Tarnung dahin. Sollte er in den Kampf eingreifen oder versuchen zu fliehen? Seine Kampferfahrung war recht bescheiden, reichte eigentlich nicht über einige Freundschaftliche Duelle an der Akademie hinaus. Gegen solche Gegner wollte er wirklich nicht antreten. Er drehte sich um und wollte nur schnell sehen ob derjenige, der über ihn gefallen war sich verletzt hatte, als er erschreckt feststellen musste, das aus dessen Schatten ein weiterer Kämpfer auftauchte.

    (Wenn ich jetzt nichts unternehme ende ich wie die Riesenkuh dahinten) Mit diesem Gedanken begann er einen Zauber zu formen, der dieses Monstrum hoffentlich lange genug ablenken würde um ihm eine Flucht zu erlauben

    Muxol Pyrokal Solifitar schire er aus vollem Hals und eine Wand aus Feuer schoss zwischen ihm und den beiden Fremden in die Höhe.

    Timdor hoffte das ihn das eine Weile beschäftigen würde und schlug sich weiter durch die Büsche, weg vom Kampflärm hinter sich um erstmal einen Überblick zu bekommen wer gegen wen kämpfte und wem er helfen musste um auch seinen nächsten Geburtstag noch zu erleben-

  9. #73
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    Arindor spürte den Schmerz, doch schon verwandelte er sich wieder... Er wechselte kurz in seine Gestalt, um kurz darauf Ssagasêthis! zu brüllen... einem Stein konnte man die Achillessehnen nicht durchschneiden...
    Dann wuchs er, und ehe er sich versah, war er 3 Meter groß, und blickte sich nach Siskron um, der gerade hinter einer Feuerwand verschwand... Dann spürte Arindor auf einmal eine neue Aura in der Gegend. Ein Magier? Hatte er die Wand aus Flammen beschworen? Wie dem auch sei, er stürmte auf das Gebüsch zu, in dem Siskron gerade hoffentlich zu Tode brannte.
    Während seines Sprints (der Verhältnismäßig langsam war) hob er die große Steinfaust, um den Busch und alle, die darunter lagen, zu zerquetschen...
    Da sah er Renan, und entschied sich anders. Er hob seitlich den Arm um den nun wiederaufstehenden Siskron ein wenig fliegen zu lassen...

  10. #74
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    Die Feuerwalze war an Siskron spurlos vorüber gegangen, viel mehr beschäftigte ihn jetzt der riesige Steingolem, in den sich der Magier nun verwandelt hatte. Sein schneiden konnte er nicht, doch das hieß nicht, dass er machtlos gegen ihn war.
    "Schon einmal mein Eiseskraft zu spüren bekommen?"
    Siskron lachte kalt, steckte Hunar weg und streckte dem Golem die freie Hand entgegen. Es wurde plötzlich stürmisch und zudem eiskalt; dann schoss ein bläulicher Strahl regelrecht aus der Hand des Elfen und auf dessen Gegner zu, der darauhin abgebremst wurde und nun noch lahmer war, als er ohnehin schon war.
    Ein Pfeil prallte an seiner Rüstung ab, der andere erreichte ihn gar nicht erst; der Wind hatte ihn abgelenkt.
    Er hatte die Hand noch immer in die Richtung des Golems gestreckt, als er auf ihn zuschritt. Sie schien verkrampft zu sein, als ob er gegen etwas sehr Hartes ankämpfte und es zerbrechen wollte. Plötzlich ballte sie sich zur Faust und der Steinpanzer des Golems schien Risse bekommen zu haben...

    Plötzlich geschah etwas Unvorhergesehenes: Ein Arm wuchs aus der Brust von Nefatilis und riss ihr die Kette vom Hals. Dann warf sie es irgendwo in den Raum, wo es zu Boden fiel.
    Ihre Augen weiteten sich, doch sie war noch immer gelähmt.
    Was zum Teufel war das?, schoss es dem ungläubigen Shyraska durch den Kopf, doch er erkannte die Gunst des Augenblicks und griff erneut an.
    Das Resultat war wie erwartet: Die Klinge durchbohrte ihren Bauch und Blut quoll aus der Wunde hervo, doch die Kälte und der Nebel waren weitaus geringer als zuvor. Ihre Macht war also an das Juwel gebunden und sie hatte nicht damit gerechnet, dass sie es so rasch verlieren würde.
    Nefatilis fiel stöhnend zu Boden, Blut quoll aus ihrem Mund, doch der Heilzauber setzte ein. Nur nicht in derselben Intensität wie zuvor und das war nun ein unglaublicher Nachteil. Sie würde erst wieder zu Kräften gekommen sein, wenn sie Shyraska eine Frage beantwortet hatte, doch dann würde er sie sowieso umbringen.
    Er hielt ihr das Schwert an die Kehle und zog ihren Kopf an den Haaren brutal hoch, sodass sie ihm in die Augen blickte. "Hat dich Ìru'nna auf mich und den Stein angesetzt?", verlangte er barsch zu wissen, doch sie antwortete nicht. Dann begannen ihre Augen zu glühen. "Stirb!", schrie sie voller Hass und presste ihm die Hand auf den Unterleib. Esige Kälte durchflutete ihn. Sie würde ihm doch nicht etwa die Seele entreißen oder gar vernichten wollen? Nein, das durfte einfach nicht sein!
    Er fand keine Kraft mehr, irgendeine Aktion durchzuführen; wenn nicht sofort etwas geschah, war dies sein Ende...

  11. #75
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    Inathrae war im Kampfgetümmel der beiden Kämpfenden um Shyraska herumgeschlichen, hatte seinen Dolch wieder aufgehoben, und stand nun hinter Nefatilis... Er hob den Dolch und stach ihr in die Hand, Das Betäubungsgift würde die Hand noch ein paar Minuten lang lähmen...

    Währenddessen Fühlte Arindor die Kälte um ihn herum. Siskron wollte Steine bersten sehen? dann sollte er seinen Wunsch erfüllt bekommen!
    Arindor gab den Wiederstand auf, der Stein barst. Allerdings hatte er immernoch die Kontrolle über jeden einzelnen splitter, und flog nun so auf Siskron zu.
    Diese Splitter würden ihm durch Mark und Bein gehen, im buchstäblichsten Sinne...

  12. #76
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    Aus seinem neuen Versteck tiefer im Gebüsch sah Timdor entsetzt zu wie der Fremde mit den 2 Schwertern zu einer Eisattacke ansetzte. Er kannte diesen speziellen Zauber nicht, aber die enorme Energie die seine Ausführung freisetzte konnte nur eins bedeuten: Der Gestaltwandler würde sterben.

    (Ich muss das irgendwie verhindern, aber wie?) Timdor fiel nur ein Ausweg ein. Es war riskant, aber was war das Leben ohne ein bischen Spaß? Er kramte in seiner Tasche und förderte nach kurzer Suche eine Karte zutage, auf der eine sehr komplizierte Rune abgebildet war. Er hielt sie kurz vor sich und donnerte den stärksten Zauber, den er in dieser kurzen Zeit zustande brachte

    Destructor mital Thunda Sepheri!
    Die Runenkarte verschwand und wurde durch eine etwa Kopfgroße Kugel ersetzt die nur aus Blitzen zu bestehen schien. Timdors atem ging schwer, so etwas ohne angemessene mentale Vorbereitung zu tun war wirklich keine besonders gute Idee. Dennoch holte er weit aus und schleuderte die Kugel dem Fremden entgegen. Unterwegs schien sie noch ein gutes Stück größer zu werden und hatte als sie aus dem Gebüsch hervorbrach fast den Umfang eines mittleren Wagenrads. Timdor fiel auf ein Knie und schnappte nach Luft, mehr würde er nicht tun können um zu helfen, jedenfalls nicht bevor er seinen mentalen Fokus wieder einigermaßen unter Kontrolle hatte und das Gebüsch aufhörte sich zu drehen.

    Er bekam gerade noch mit wie der Gestaltwandler auseinander barst. Bedauerlich, er hatte ihn nicht retten können aber vielleicht würde sein Eingreifen weitere Tote verhindern.

  13. #77
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    Staxx hatte es satt zu warten, es war an der Zeit zu handeln. Während Arindor auf Siskron einschlug, machte er sein Schwert bereit.

    Hien beobachtete immer noch alles aus sicherer Entfernung. Siskron verwandelte sich in einen Schatten und tauchte plötzlich wo anders wieder auf! Siskron lachte boshaft wie immer, doch noch währenddessen wurde er von Staxx mit dem Schwert erwischt!

    Staxx hatte vor, Siskron das Schwert in den Rücken zu rammen, doch er schaffte es nicht. Er hatte ihn zwar erwischt, doch nicht so, dass es Siskron ernsthaft schaden würde. Sein Schwert verzog sich und traf auf Siskrons Rippen. Siskron stöhnte kurz, doch er schlug einfach mit dem Schwert auf ihn ein, mit einer solchen Wucht, wie Staxx sie noch nie erlebt hatte. Doch Hien kam wieder immer näher und Siskron fühlte sich dessen sichtlich mehr bedroht als von Staxx. Er brachte es kurzerhand zu Ende und schlug ihn mit einer schier unglaublichen Wucht zu Boden, obwohl Staxx mit dem Schwert abgeblockt hatte, und schnitt ihm ins Knie! Staxx konnte den verheerenden Schmerz fühlen.

    Hien konnte nur zusehen, wie Siskron Staxx wie einen Goblin zu zermalmen drohte.

    (Was soll ich tun?), fragte sie sich und im selben Moment schleuderte sie einen Pfeil in Siskrons Richtung, auch wenn das Risiko bestand, das sie Staxx treffen würde.

    Der Pfeil traf durch die beiden hindurch. Siskron war kurz etwas verwirrt. Sie sah ihm an, dass er Staxx den Gnadenstoß versetzen wollte, doch sie kam an und zückte ihre Katana zum Angriff. Sie schützte sich vor Siskrons Angriff, zerrte Staxx kurzerhand aus dem Schlachtfeld und stellte sich Siskron entgegen.
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  14. #78
    Heavenly Wind
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    Dec 02
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    {Tempel des Traumorakels: Sanctum}

    Sie lächelte kalt, als sie ihre Sphären betrachtete... nicht eine, nicht zwei, mehr als zwei Dutzend an der Zahl und eine jede zeigte ein anderes Bild. Sie beobachtete, wie sie es die ganze Zeit getan hatte und sie lernte. Mit jedem Schlag, jeder Aktion, jedem Zauber und jeder Sekunde erfasste sie die Handlungen der anderen. Iru'nna hatte diesmal viel früher eingegriffen. Wenigstens hatte Sumara schon mal die erste Begegnung mit den Orks überstanden... und Rika? Sie hatte Ku'thran den Mondstein bereits übergeben und - ihr Blick schwenkte zu einer der nebelartigen Kugeln, die frei im Raum schwebten - sie war in seinem Zelt, zusammen mit ihm und der gefesselten Hochelfe. Gleich würde Kü'thran mit dem Stein die Wahrheit ergründen... das würde Vescators Konzept zunichte machen. Die Dämonische Elfe Nefatilis war so gut wie am Ende ihrer Kräfte... und da Varnael bald mit seinen Leuten auftauchen würde, mußte man sich um Shyraska und Inathrae jetzt nicht weiter kümmern. Siskron war da ein größeres Problem. Sie überlegte, wie sie etwas unternehmen konnte, ohne selbst in Erscheinung zu treten. Aber dann verwarf sie den Gedanken. Siskron würde sich schon bald zurückziehen müssen, Varnaels Einschreiten würde ihn dazu zwingen, den Kampf abzubrechen, um Nefatilis noch zu retten. So wie er es schon ein Mal getan hatte, nur diesmal würde er zu spät kommen... es galt allerdings, dem Feind dennoch vorzugaukeln, dass er trotz allem am Ende gewinnen würde, selbst wenn seine Schergen großen Widerstand zu erwarten hätten. Dazu würde jedoch ein Opfer nötig sein. In dem Moment, als sie in die Sphäre blickte, die Siskron mit den anderen zeigte, betrat Alani'iel das Sanctum. Er sah fasziniert in die wabernden Kugeln... sie zeigten die halbe Stadt.
    Es hat begonnen? fragte er mit ruhiger Stimme.
    Ja. Etwas früher als geplant, aber das muß uns nicht sorgen... entgegnete sie gelassen.
    Ich sollte dich nicht stören, aber eines muß ich noch wissen.
    Sie drehte sich zu ihm um und sah ihn aus bernsteinfarbenen Augen schweigend an.
    Ich weiss, es ist notwendig... aber wird es zum Erfolg führen?
    Wenn sie zu sehen bekommen, was sie sehen sollen... ja.
    Du wirst dein Versprechen halten?
    So wie ich es bisher gehalten habe.
    Meine Schwester?
    Der Pfad wird dich zu ihr bringen.
    Wenn es so ist, bin ich bereit. Varnael ist bereits informiert.
    Dann ist es Zeit...
    Er atmete tief ein.
    P'Tera?
    Ja?
    Danke...
    Dank mir nicht. Ich bereite den Weg, beschreiten mußt du ihn allein.
    Ich weiss...
    Er schloss die Augen, während sie sich ihm näherte. Ihre Gestalt verschwamm zu undeutlichen Schemen, Blitze zuckten durch die Kammer, illuminierten sie. Alani'iel wurde von ihnen eingehüllt und sekundenlang umspielt. Schmerzen bar jeder Vorstellungskraft durchfuhren ihn, unsagbare Kräfte rissen ihm die Seele aus dem Körper, gleißendes Licht erfüllte das Sanctum. Sie stand inmitten einer Woge aus Licht, als sie ihre Arme ausbreitete. Alani'iel Körper sackte regungslos zusammen und fiel nieder, während sich über ihm Lanzen blauen Lichtes aus dem Nichts heraus einen Weg in die Welt brachen. Die Elfe öffnete einen Übergang, ein Tor an einen Ort, an den niemand folgen könnte. Aus ihr strömte bläuliche Energie in das magische Tor direkt vor ihr. Und das Licht aus Alani'iels Körper folgte ihm, verschwand kreischend in der wabernden Sphäre und der Raum wurde finster. Seine Essenz würde die Reise gut überstehen, so wie auch die seiner Schwester, selbst wenn sie nicht darauf vorbereitet war. Es war der einzige Weg, seine Seele zu retten. Und das hatte sie ihm versprochen, dafür, dass er das Opfer für alle bringen würde. Und ihre Versprechen hielt sie noch. Als sich das Portal wieder geschlossen hatte, betrachtete sie die reglose Hülle Alani'iels vor sich. Seelenlos zwar, doch nicht lange ohne Leben... ihr Geist durchzog den Körper des Elfen, formte, fügte zusammen. Dunkle Energie anstelle von Seelenkraft hauchte dem Leichnahm neues Leben ein, bildete ein Bewußtsein, das ihr folgen würde.
    Der Körper erhob sich stumm, ganz so, wie sie befahl und so wie es ihr Wille war, würde diese Puppe genau das tun, was Alani'iel selbst nicht konnte. Das Opferlamm sein für die Wölfe außerhalb des Tempels, auf dass ihr Hunger vorerst gestillt würde, damit sie sich als Sieger wähnten und die Falle nicht sahen, die sie aufgestellt hatte. Die Elfe blickte auf ihre Sphären, während sich der Körper langsam von ihr und dem Sanctum entfernte. Seine Bewegungen waren flüssig, ohne Unterschied zu einem normalen Wesen. Niemand würde es merken, bis es zu spät war. Sie wollte nicht die Marionetten außerhallb schlagen, deshalb war sie nicht in N'Salay - sie wollte diejenigen treffen, die aus dem Hintergrund an deren Fäden zogen... und darum begann sie nun selbst zu spielen.


    {Orklager, Ku'thrans Zelt}

    Ku'thran saß stumm auf dem Baumstamm, der in der Mitte seines Zeltes war. Rika saß direkt vor ihm, Sumara... nunja, man hatte sie - immer noch gefesselt - mit in das Zelt des Schamanen geschleppt und dort ruppig in eine Ecke gesetzt. Dort saß sie nun. Rika wagte es nicht, den Schamanen zu stören. Zwischen seinen großen Händen tanzte der Mondstein funkelnd und rotierend hin und her, die Augen des Orks waren seltsam verdreht. Was immer er da auch tat... es war nichts, was Rika verstehen konnte - oder wollte. Sie wußte, dass der Mondstein eine bhar'Rhuk'nar, eine große, alte Rune der Orks, war und laut der Elfe hatte er die Macht über die Grenzen von Raum und Zeit zu sehen. War es das, was der Schamane tat? Versuchen zu sehen? Vielleicht... was immer es auch war, es mußte ihm vieles abverlangen, denn sie bemerkte, wie die Luft um ihn herum zitterte, wie sein Haar sich langsam im Takt des Herzschlags aufstellte und wieder legte. Mächtiger Zauber dachte Rika unwillkürlich, als sie das Ganze fasziniert und schweigend mitansah...

  15. #79
    The Reggae Boyz Benutzerbild von Renan
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    Hört er uns?, fragte Sumara, verwirrt und erfürchtig erstaunt von dem eben Geschehenen zugleich, doch als von dem Priester keine Reaktion kam, nahm Sumara dies als eine Bestätigung auf.
    Wer seid Ihr, auf wessen Seite steht Ihr, warum habt Ihr mich "gerrettet", falls ihr das mit euren orkischen Worten getan habt, auf welchen Befehl arbeitete Ihr, wenn Ihr mich gerettet habt, solltet Ihr wohl auf der Seite der Menschen stehen, warum haben die Orks Euch dann in Ihr Lager gelassen, schließlich seid Ihr ein Mensch, was ist das für ein Ohrschmuck, der die Orks so beeindruckt hat und WAS ist das für ein Stein?, sprudelte es aus Sumara heraus, in der Sprache der Elfen, um sicherzugehen. Und woher habt Ihr ihn, er muss ein uhraltes Artefakt der Orks sein, oder etwas ähnliches!!!, fügte Sumara hinzu. Das war sonst nicht ihre Art, eher zurückgezogen, doch das eben Geschehene war so Verrückt gewesen, dass Sumaras Wissensdurst gesiegt hatte.

  16. #80
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    Als die Steinsplitter angeschossen kamen, reagierte Siskron schnell: Ehe sie ihn getroffen und wohl auch seine Rüstung durchbohrt hätten, verschwand er in seinem eigenen Schatten und entging so - ohne es zu merken - auch dem Kugelblitz. Er hatte sich offenbar überschätzt, die ganzen Gegner um ihn herum waren ihm noch zu viel und lange würde er nicht mehr durchhalten...
    Als er im Schatten von Szureil auftauchte, spürte er einen dumpfen Schlag an seiner Hüfte; Staxx hatte ihn angegriffen. Wütend schnitt er ihm die Sehnen um sein Knie durch und brachte ihn somit zu Fall. Doch den Gnadenstoß konnte er ihm nicht mehr versetzen, denn schon hatte Hien eingegriffen. Sofort ließ er von Staxx ab und ging auf die Frau zu, indem er sie - nun auch mit Hunar - mit einer schnellen Folge von Schwerthieben attackierte...

    Nefatilis schrie auf und ließ den Seelenzauber abklingen. Zwar war ihr Körper gelähmt, doch nun konnte sie einen Zauber einsetzen, den sie sich nur für Notfälle vorbehalten hatte: Plötzlich begann sie, sich in einem nebligen Schleier zu hüllen, der dann in ihren Körper eindrang - und der kurz darauf eine neblige Konsistenz bekam! Das letzte Aufgebot ihrer Yngiz-Kräfte, und sei es nur dazu, sich vor dem Schlimmsten zu retten...
    Doch es blieb bei diesem letzten Aufgebot: Nur wenige Herzschläge später drang der Nebel wieder aus ihrem Körper und beendete ihren Versuch, sich zu retten; ohne das Juwel war ihre Kraft viel zu gering. Noch immer befand sie sich in der Hocke vor Shyraska, doch nun kippte sie nach vorne; ihr Kopf schlug zwischen seinen Füßen zu Boden...
    Shyraska war noch immer wie gelähmt und konnte nicht eingreifen, dennoch war ihm klar: Nefatilis hatte nun zu viel Kraft verbraucht und ihr Juwel konnte sie nicht mehr retten; sie würde sterben...

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