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Thema: Kapitel 09: Das Juwel wird geschliffen

  1. #33
    Heavenly Wind
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    Die Elfe lächelte, so als hätte sie das erwartet... zu Alani'iel gewandt sagte sie:

    Bring die anderen zurück. Für Rika werde ich den Weg selbst bereiten... wenn ihr den Tempel normal verlasst, wird es eine gute Ablenkung für den Feind sein, und wenn ihr Eurem Gefährten helft, kann Rika unbemerkt zu den Orks gelangen. Und bevor ihr fragt, was ich unternehme... Ich werde hier sein und das Sanctum schützen, bis der Feind zuschlägt.

    Alani'iel winkte die Gruppe heran...

    Was immer Ihr für Eure Mission benötigt, ich werde dafür sorgen, dass ihr es bekommt. Nun kommt, die Zeit drängt.

  2. #34
    The Reggae Boyz Benutzerbild von Renan
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    Nun ja, einige fertige Pfeile wären nicht schlecht, ich denke Inathrae benötigt auch welche!, bemerkte Renan.
    Er traute dem ganzen immer noch nicht ganz, er hatte zwar nicht alles verstanden, was die Magier über die Zeit, die die Fremde anscheinend gestrichen hatte, geredet hatten, doch trotzdem wunderte Renan sich, wozu sie dann die Gruppe brauchte, wenn sie eine solch mächtige Gabe besaß und auch sonst nicht ganz magisch unbegabt war.
    Alles war merkwürdig und er hatte kein gutes Gefühl bei der Sache. Auch hatte er nicht ganz verstanden, was es mit dem merkwürdigen Stein auf sich hatte, der die Orks davon abbringen sollte, N´Salay nicht anzugreifen. Schließlich handelten sie angeblich auf Befehl der Ssarfey und diese würden es bestimmt nicht tatenlos zulassen, dass die Orks den Angrif einfach einstellten.
    Doch er würde weiter mit spielen, auch wenn es erst mal abzuwarten war, welches Spiel.

    -------------inzwischen, bei den Toren von N´Salay-------------

    Der Weg von Sitia nach N´Salay wäre eigentlich nicht lang gewesen, hätten Sumaras Füße mitten auf dem Weg versagt. Es brauchte einen ganzen Tag, bis sie sich wieder, selbst mit Heilzauber, ansatzweise von den Stapatzen der letzten Reisen erholt hatten und so hatte sie etwas später als erhofft N´Salay wiedergesehen. Sie hatte geglaubt, die Orks wären schon lange da, die Schlacht hätte schon lange gewonnen, doch die Stadt lag noch immer genauso friedvoll und schön da, wie vor gut 40 Jahren, als Sumara hier das letzte mal gewesen war. Keine Spur von agresiven Orks oder geheimnisvollen Ssarfey. Sumara war fast ein wenig entteuscht.
    Nun würde sie in der Stadt warten, bis sich vielleicht ein Krieg anbahnte... ein Krieg gegen Orks, der aus Sumaras Sicht ziemlich aussichtslos für die friedlichen Einwohner N´Salays aussah, wenn die Informationen Toms, des Wirtes, wirklich stimmten. Falls...
    Sumara wusste zwar, dass sich in N´Salay viele bedeutende Magier befanden, doch wahrscheinlich nicht genügend, um einem Bündnis der Orks und der Ssarfey standzuhalten.
    Sie ließ sich auf einem Stein nieder, noch immer fest an ihrem Stock geklammert. Vorerst würde sie hier bleiben, das ganze als Neutrale betrachten. Sie wollte fürs erste in keinen Kampf verwickelt werden, denn sie wusste, wie schnell sie so eine friedliche Szene ändern konnte. Da zog sie den sicheren Waldrand doch eher vor, er bietete viel mehr Verstecke als die Stadt, die bei einem Krieg eingekesselt sein musste.
    Sumara betrachtete gerade einen Schmetterling, der vor dem schönen N´Salay die Stadt noch schöner machte, als sie ein Flimmern vor ihr entdeckte.
    Schnell sprang sie zur Seite und verschwand mit einer Rolle hinter einem Baum.
    Misstrauisch lugte sie, mit schmerzendem Rücken von der Rolle, hinter den zweigen vor. Sie kannte solche Zauber...

    //wurde edditiert!!!//

  3. #35
    Munchkin Benutzerbild von derSachse
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    Er war bereit zu gehen.doch er wagte es nicht nach Wein zu fragen.So sehr er diesen trunk liebte,so sehr hasste er ihn auch.hatte er gerade aus irgen einem Grund,warscheinlich aus Reflex sein Schwert aus der Scheide gezogen,so steckte er es nun wieder hinein.

    Also,gehen wir?

  4. #36
    Heavenly Wind
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    Rika sah den anderen nach, als sie mit Alani'iel durch die Barriere gingen. Es war ein mulmiges Gefühl nun mit dieser unbekannten Zauberin ganz allein zu sein. Die Elfe wartete ab, bis die anderen außer Sicht waren, dann sah sie Rika aus ihren warmen, bernsteinfarbenen Augen an. Die Kriegerin blickte entschlossen zurück, auch wenn sie innerlich alles andere als ruhig und gefaßt war.

    Wenn du so mächtig bist, wie du mir scheinst... warum unternimmst du nichts? fragte sie schließlich.

    Die Elfe lachte kurz als Antwort auf diese Frage. Rika kam sich vor, als würde sie ausgelacht und ihrem Gesichtsausdruck konnte man das auch ansehen. Man sah ihre gereizte Stimmung überdeutlich. Sie setzte sich spontan auf den Altarstein und bedeutete Rika neben ihr Platz zu nehmen. Ihr Miene wurde ein wenig ernster, doch blieb sie freundlich. Rika setzte sich zögernd neben die Elfe... so nahe bei ihr war die drückend heiße Luft des Sanctums plötzlich wesentlich erträglicher...

    Du bist immer so mißtrauisch, Rika... nicht jeder will dich betrügen oder in die Irre führen. Zwar muß ich zugeben, dass auch ich nicht ganz ohne Hintergedanken bin, aber jedes meiner Worte war ernst gemeint. Ich bin hier, um den Feind zu bekämpfen. Du hast meine Macht angesprochen, und es mag stimmen, ich habe große Macht. Aber auch meine Macht hat ihre Grenzen und selbst ich kann nicht überall sein. Ich brauche Euch, um an den Orten zu sein, an denen ich nicht sein kann. Ich könnte selbst zu den Orks gehen, aber damit würde ich mich offenbaren. Nicht den Orks, aber jenen, die hinter ihnen stehen. Du weisst, was ich meine...
    Rika nickte stumm... sie hatte gesehen, dass die Feldzeichen der Orks mit dem Segen der Priester von Tark bemalt waren und sie wußte, dass dies keinesfalls üblich war. kath ubilai'kk'uhr Korgt n'oktha murmelte sie kaum verständlich, als sie daran dachte.
    Ja... nickte die Elfe ernst. ... das stimmt. Dieser Krieg ist nicht von den Stämmen beschlossen worden. Die Korgt handeln, weil die Priester es so befahlen. Und der Häuptling der Korgt wird diesem Befehl folgen. Nur Ku'thran, der Schamane seines Stammes, wird ihn stoppen können. Wenn du ihm den Mondstein als Geschenk überbringst, wird er ihn erkennen. Auch du hast ihn erkannt und du weisst, welche Macht die großen Runen haben. Es ist die einzige Rune, die nicht in Tark liegt. Die Rune Yash'Galars, jenes orkischen Sehers, der sich vor langer Zeit gegen die falschen Götter stellte. Jeder Schamane kennt die alten Legenden von Yash'Galar und seiner Weissagung...
    Du sprichst vom falschen Propheten. Zu'Ruk hat mir die Geschichte erzählt. unterbrach Rika sie.
    Ich weiss. Dein Mentor, der Schamane, der dich damals gerettet hat.
    Woher... Rika sah sie fragend an. Wie konnte sie das wissen.
    Wir führen dieses Gespräch nicht zum ersten Mal, Rika, lächelte sie mild. Zu'Ruk hat dich vieles gelehrt, aber hat er hat dir nie gesagt, warum er dich gerettet hat.
    Weisst du es? fragte sie zögerlich, fast ängstlich.
    Vielleicht... erhielt sie als Antwort ...du trägst die Antwort mit dir herum. entgegnete sie vielsagend und deutete auf Rikas Schwert.
    Drakhenfang? fragte sie irritiert, nahm es in die Hand und betrachtete es lange.
    Wundert dich das? Es ist Bestandteil der Prophezeihung., nickte die Elfe nach einem Moment der Stille. Du bist seine Trägerin. Du trägst eines der fünf Zeichen der Prophezeihung, Rika. Zu'Ruk hat das erkannt. Er wußte, was kommen würde. Darum hat er dich geschickt. Er wußte, du würdest vollbringen, was keinem seiner Krieger gelingen würde. Er trug dir auf, das Ziel der Orkstämme zu finden, obwohl er selbst es bereits kannte. Er wußte nichts von N'Salay oder P'Tyris, aber er wußte, dass die Zeit der Prohezeihung gekommen war. Darum wurdest du auserwählt...
    Ich verstehe das alles nicht... sagte Rika mit zittriger Stimme.
    ...aber du weisst, dass es wahr ist. Und darum mußt du jetzt gehen und die Orks von einem großen Fehler abhalten. Du mußt Ku'thran klar machen, dass der Krieg gegen die Elfen in das Verderben führt. Gib ihm den Mondstein, er soll ihn benutzen. Ich kann es nicht tun, denn es ist nicht meine Aufgabe, sondern deine. sagte sie und sah ihr dabei tief in die Augen.
    Warum nicht? Du weisst doch alles.
    Wenn ich es mache, und du hast recht, ich könnte... dann würden sie es wissen. Jene, die hinter dem Angriff der Orks stecken. Sie wüßten, dass ich hier bin und sie würden darauf reagieren. Dann wäre alles, worauf ich bis jetzt hingearbeitet habe hinfällig. Wenn wir siegen wollen, dann muß das Geheimnis meiner Anwesenheit so lange gewahrt bleiben, bis der Feind sich offenbart. Dann ist es zu spät für ihn, seine Pläne zu ändern. Dann kann ich sie vereiteln. Für alles gibt es die rechte Zeit und den rechten Ort und jetzt ist Eure Zeit...
    Warum sagst du mir das alles?
    Weil es notwendig ist... lächelte sie und stand langsam auf ...und nun ist es an dir, deine Aufgabe erfüllen.
    Da sind so viele Fragen...
    ...und es wird der Moment kommen, in dem du die Antworten erhältst.
    Die Elfe schloss ihre Augen. Einige Schritte von den beiden entfernt erstrahlte eine gleißende Sphäre. Ein Riß öffnete sich im Raum, Rika erkannte das verschwommene Bild einer Wiese an deren Rand ein kleines Wäldchen war, als sich plötzlich ein grauer Nebel um sie herum bildete. So schnell wie er gekommen war, verschwand er auch wieder, und Rika sah die Elfe daraufhin fragend an.
    Die Augen des Feindes werden dich nicht sehen... geh nun.
    Seh ich dich wieder?
    Ja. war die ebenso klare wie kurze Antwort, sie hörte es wiederhallend, als sie durch das magische Portal auf die kleine Lichtung schritt...

    //@Renan: Vielleicht wäre es besser, wenn Sumara ausserhalb der Stadt auf Rika trifft...

  5. #37
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    In diesem Augenblick zog Shyraska wieder sein Schwert und ging auf Ìru'nna los. Doch irgendetwas hatte sich an ihm verändert, seine Bewegungen waren schneller, akrobatischer, fast schien es, als sei er ein wirbelnder Schatten.
    Diese war reichlich verblüfft über die plötzliche Höchstleistung ihres Getgners, fand jedoch rasch wieder die Fassung und wehrte seine Angriffe erneut mit den Fingern ab.
    Doch irgendetwas war anders... Je mehr Schläge sie abwehrte, desto stärker wurden die folgenden. In ihr keimte ein grauenvoller Verdacht. Doch sie wollte leber nicht daran denken...
    Plötzlich verkrampften sich ihre Finger, dann ihre Hände, schließlich ihr ganzer Körper. Kaum zu einer Bewegung fähig und - im Stehen - versuchend, die Balance auf dem abschüssigen Dach halten zu können, starrte sie Shyraska aus schreckgeweiteten Augen an. Denn sie wusste, was das bedeutete - doch das konnte nicht sein, das durfte nicht sein!
    "Wie das möglich ist, willst du wissen?", begann Shyraska herablassend, "Nun, ich habe das magische Gewebe deines Zaubers genau analysiert. Diese Fähigkeit wird dir neu sein, doch ich habe sie stets verborgen, um dich zu studieren, ohne dass du Verdacht schöpfst. Und nun war es mir möglich, mit meiner Macht und den gesammelten Erfahrungen deine Zauber zu verzerren und auf dich zu reflektieren. Du hast ihn absorbiert, doch das Gift, das ihm innewohnte, hat sich nun in deinem Körper ausgebreitet. Keine Sorge, es wird dich nicht töten, dazu bist du mir zu teuer - vorausgesetzt, du erfüllst nun dein Versprechen!"
    Ìru'nna war geschockt, nie hätte sie damit gerechnet, dass ihr "kleiner" sie hätte besiegen können. Doch sie hatte ihm ein Versprechen gegeben und das musste sie nun einlösen, sie hatte schließlich keine andere Wahl... Doch einen kleinen Trost gab es: Es würde nicht auffallen, denn sie hatte noch eines dieser Artefakte im versteckt, für Notfälle. So konnte sie ihr Versagen vor ihren Meistern vertuschen...
    Sie nickte kraftlos, woraufhin Shyraska an ihren Hals griff und eine Kette hervorzog, an der ein etwa walnussgroßer Aquamarin befestigt war. Vorsichtig löste er das Lederband, um es Ìru'nna vom Hals zu nehmen, und band es sich daraufhin um den Hals, den Stein selbst versteckte er unter seinem Oberteil. "Iarak kk'tor kamunsa bal... Der Kreis beginnt sich zu schließen...", murmelte er dabei, dann legte er Ìru'nna die Hand auf die Schulter. Sie konnte die Magie spüren, die ihr zufloss, dann meinte er: "Das wird dich heilen, doch es wird einige Minuten dauern, und bis dahin bin ich über alle Berge - doch keine Sorge, wir sehen uns wieder!"
    Mit diesen letzten Worten sprang er vom Dach und landete wieder in der Seitengasse. Sicher würde er sich auf die Suche nach dem Rest seiner Gruppe machen...

    Also doch! Der Dunkelelf musste ein äußerst guter Magier sein. Einen Augenblick unschlüssig, was sie tun sollte, entschied sich Lanarys dann, dem Mann zu folgen. Denn mit dem Aquamarin, den er erhalten hatte, schien irgendetwas nicht zu stimmen, und die Waldelfe musste es herausfinden...
    Immer noch unsichtbar, sprang auch sie von ihrem Beobachtungsposten und setzte die Verfolgung an...

  6. #38
    Heavenly Wind
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    {Xerth, verfallene Ruinen}

    Was für ein Treffpunkt... dachte er sich. Nun, irgendwie passend erschien es ihm schon, dass er den Assasinen an diesem toten Ort begegnen sollte. Er saß ganz ruhig auf einem großen Stein im Innenhof des zerstörten Gebäudes. Er würde ohnehin bemerken, wenn sich jemand näherte. Schließlich hatte er gleich drei Sucher ausgesandt und ringsum verteilt. Die Zeit stimmte, der Treffpunkt war korrekt... doch niemand erschien. Man hatte ihn sicher nicht belogen, so dumm konnte niemand sein, der klaren Verstandes war und wußte, mit wem er es zu tun hatte. Es mußte also einen anderen Grund geben, dass man ihn warten ließ. Dann hörte er das Flüstern im Wind... seine Sucher berichtete ihm von den zwei Schatten, die sich näherten. Einer von Norden, der andere von Süden. Er grinste innerlich. Waren die wirklich dumm genug, sowas bei ihm zu versuchen? Er konzentrierte sich... seine Gedanken erfassten den Ort. Er spürte die beiden, auch wenn sie sich gut verbargen. Der Schattenmantel mochte Unbedarfte täuschen, aber nicht ihn.
    Nun... wie hättet ihr es gern? rief er in die Dunkelheit, in seiner Hand tanzte eine grellgrüne Sphäre aus Energie, die keinen Zweifel daran ließ, dass ein Kontakt mit ihr äußerst unangenehm für das Ziel war. Es dauerte einige Augenblicke, dann löste sich ein konturloser Umriß aus einer schattigen Nische, nach Sekunden bildeten sich Arme, Beine und ein Kopf aus. Die Gestalt kam näher.
    Verzeiht unser Auftreten, aber wir mußten sicher gehen.
    Gilt mein Wort so wenig?
    Ihr wißt warum...
    Sicher... und nun kommen wir zum Geschäft.
    Was wünscht Darabor von den Tong?
    Informationen.
    Wir sind Assasinen und nicht Eure Spitzel.
    Für die Art Information, die haben will, seid ihr genau die richtigen.
    Nennt das Ziel.
    Ich will den Kopf dessen, den ihr Nithilan nennt.
    Nithilan gehört zur Bruderschaft.
    Stellt dies ein Problem dar?
    Hättet ihr das vor einem Jahr gefragt, hätte die Antwort darauf JA gelautet... heute ist es eine Frage des Preises.
    Solltet Ihr erfolgreich sein, erhaltet ihr das Dreifache der üblichen Summe. Ist dies akzeptabel?
    Ja.
    Ich benötige den Kopf unversehrt. Ihr könnt Euch denken wofür. Oh... noch etwas. Nithilans Familie darf hierbei kein Haar gekrümmt werden. Ich habe andere Pläne für sie.
    Ihr wollt wirklich seinen "Kopf"? Nun gut, wie Ihr wünscht, doch das und das andere kompliziert die Sache.
    Wieviel komplizierter ist es?
    Es ist keine Frage des Preises, den haben wir bereits akzeptiert. Es ist eine Frage der Zeit. Sofern wir niemanden sonst involvieren sollen und den Kopf des Zieles besorgen müssen, wird die Vorbereitung umfangreicher. Wir müssen daher darauf bestehen, dass zur Erfüllung des Kontraktes eine größere Zeitspanne als die übliche gewährt wird.
    Ihr habt fünf Tage Zeit. Das sollte genügen.
    Der zweite Assasine trat aus dem Schatten und übergab Darabor eine blutrote Münze und ein Pergament, auf denen die Bedingungen niedergeschrieben waren. Er laß es, dann nickte er. Der Schatten siegelte das Dokument mit der Münze, brach sie danach entzwei und gab Darabor die eine Hälfte.
    Erwartet die Lieferung hier. In fünf Tagen zur selben Zeit.
    Das waren seine letzten Worte, mit denen er sich in die Dunkelheit zurückzog. Darabor hatte soeben ein Todesurteil unterzeichnet und das nur, um an Nithilans Geheimnisse heranzukommen. Er lächelte zufrieden. Zwar hätte er es auch gern selbst gemacht, denn er konnte den Dunkelelfen nicht ausstehen. Aber sich für das Geschehen von damals einfach nur zu rächen genügte ihm nicht. Er wollte der Bruderschaft doppelt heimzahlen, was sie getan hatte und wenn der Tod ihres Aquisitors schon ein Problem war, dann war sein Wissen in den richtigen Händen noch weitaus unangenehmer. Er dachte bereits darüber nach, was er mit den Namen anfangen würde, die er dem toten Geist Nithilans entreissen würde... sie den Tong zur Verfügung stellen? Das war eine recht interessante Option, aber Darabor brauchte die Namen aus ganz anderen Gründen und wenn die Tong sie vor ihm zu fassen bekämen... nunja, wenn er haufenweise Geister von Toten beschwören müßte, würde die Bruderschaft das früher oder später herausfinden und noch hatte er vor, das ganze so still und schnell wie möglich zu lösen.

    {In einem Wäldchen bei N'Salay}

    Rika trat aus dem Portal auf die Lichtung. Kaum dass sie angekommen war, verschloss sich der magische Korridor hinter ihr, also sah sie sich um. Hier war gar nichts... hatte die Elfe sich geirrt? Rika band ihr langes Haar nach hinten zu einem Pferdeschweif zusammen, so dass man nun gut erkennen konnte, dass sie ein Mensch war. Die Elfe hatte sich sicher nicht geirrt, nur wo waren die Orks? Sie konzentrierte sich, lauschte ob sie etwas hören konnte, aber ausser den Geräuschen des Waldes war da nichts. Dennoch kam sie sich beobachtet vor und darum zog sie Drakhenfang. Der schwere Zweihänder ruhte in ihrer Rechten, während sie die Lichtung nach Spuren absuchte.

    Nirtsa wakor?
    murmelte sie dabei... denn sie spürte ganz deutlich, dass jemand in ihrer Nähe war.

  7. #39
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    Den Aufenthaltsort der anderen kannte Shyraska bereits; einerseits erinnerte er sich, wo er zuletzt die Präsenz der Gruppe gespürt hatte, andererseits hatte deren Führer davon gesprochen, dass er sie zum Tempel des Traumorakels führen wolle. Damit war klar, wo er auf sie warten würde, denn hätten sie den Tempel bereits verlassen, würde er sie irgendwo in der Stadt spüren können.
    Er kannte den Weg - auch nach Jahrzehnten - noch immer auswendig. Wenn er sich beeilte, würde es keine fünfzehn Minuten dauern. Andererseits würde es u sehr auffallen, wenn er rannte, denn da sein Aussehen unverkennbar dunkelelfische Züge aufwies, würde ihn das sehr verdächtig machen und man könnte meinen, er habe etwas zu verheimlichen...
    Um nicht weiter aufzufallen, verschwand er in einer geschützten Seitengasse, um einen Tarnzauber zu wirken. Auf diese Weise unsichtbar geworden, würde er nun nicht auffallen.
    So verließ er wieder die Seitengasse und rannte zum Tempel. Auf seiner Brust spürte er, wie die magische Macht des Aquamarins pulsierte. Es war ein mächtiger Zauber, und er kannte ihn nur zu gut. Schließlich hatte er schon vor Jahrzehnten damit angefangen, die Beherrschung darüber zu erlangen, doch dann war Ìru'nna gekommen und hatte alles zerstört. Nun aber befand sich das mächtige Stück, das einst seiner Mutter gehört hatte, wieder in seinen Händen und würde ihn einen Schlüssel zu einem Tor finden lassen, das seit über sechs Jahrzehnten verschlossen war.
    Zufriedenheit kam in ihm auf. Er hatte das große Ziel, das er sich damals gesetzt hatte, fast erreicht!
    Mittlerweile war er am Tempel angekommen. Der Tempelplatz war leer und in Sichtweite befand sich offenbar niemand, der ihn beobachten konnte, also konnte er nun problemlos seinen Unsichtbarkeitszauber ablegen.
    Neben dem Portal lehnend, wartete er darauf, dass die anderen den Tempel verließen...

    Der Dunkelelf hatte zwar versucht, sie zu täuschen, doch so einfach ließ sich die Waldelfe nicht abschütteln. Auf seiner Schulter saß noch immer der Käfer und hatte ihr seine Position verraten...
    Umso verwunderter war Lanrys, als dieser sie zum großen Tempel führte. Was wollte der dunkelelf an einem solchen Ort? Die Sache kam ihr immer verwirrender vor, denn offenbar schien der Mann nicht die Dienste des Orakels in Anspruch nehmen zu wollen, sondern auf jemanden zu warten. Und wer auch immer das war, sie hatte das Gefühl, dass es für sie eine Überraschung sein würde, also beschloss sie, natürlich unsichtbar, ebenfalls zu warten...

  8. #40
    The Reggae Boyz Benutzerbild von Renan
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    Sumara stutze. Waren es eben Worte aus der Sprache der Orks, die sie vernommen hatte? Ihre Großmutter hatte ihr davon erzählt, wie sie klangen: stumpf, unzivilisiert, aber trotzdem schön!
    Doch was suchten Orkische Worte in dem Munde einer Frau? Und selbst wenn es eine der Orkischen Frauen war, was suchte sie hier und wie war sie durch das Portal gekommen, wer hatte es erschaffen? Sumara sannte einen schwachen Suchzauber aus. Es war kein Ork, eine Frau. Eine Menschenfrau die die Sprache der Orks beherrschte? Merkwürdig. Und auch an ihrer Aura stimmte etwas nicht. Überhaupt schien es, als gingen von ihr zwei Auren aus, oder eine von ihr, die andere von einem Gegenstand, den sie trug, vielleicht ein Artefakt. Ein Artefakt, von dem man fast sagen konnte dass es lebte, zumindest eine eigenständige Aura hatte. Sumara hatte von Artefakten gehört, die nach und nach die Seele ihrer Besitzer in Anspruch nahmen. War das hier der Fall?
    Doch Sumara war neugierig geworden und wenn die Fremde eine Allirierte der Orks war, konnte sie Sumara vielleicht wichtige Informationen geben. Sumara versuchte es mit einem Zauber, den sie einmal den alten Runen eines Baumes entnommen hatte, es war eine Art Fluch, mit der angeblich die betroffene Person in die Höhe schweben sollte und dabei bis auf den Kopf gelähmt werden. Die Elfischen Worte hatte Sumara, wie die, aller Zauber, noch im Kopf, doch sie wirklich funktionieren würden, war eine andere Frage.
    Arns El Ar Al Kata, rief Sumara, während sie sich mit einer weiteren Rolle aus ihrem Versteck herausrollte und den Stab auf die Fremde richtete.
    Das erste, was sie dabei bemerkte, war, dass die Fremde keinesfalls überrascht schaute. Das zweite war, dass ein unglaublicher Schmerz durch Sumaras ganzer Körper ging, doch es war nicht die Menschin selbst, die sich gegen den Zauber so wehrte.

  9. #41
    Meisterspieler
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    Langsam löste sich die Starre, in der sich Ìru'nna befand. Dass Shyraska so stark geworden war, hätte sie nie gedacht, denn das war definitiv nicht mit rechten Dingen zugegangen. Ihr alter Rivale hatte irgendeine Wandlung durchgemacht, so viel war sicher...
    Na warte!, dachte sie sich finster, Zwar haben wir ausgemacht, dass du den Stein erhältst, wenn du mich besiegst - aber das heißt nicht, dass ich es mir nicht zurückholen darf!
    Nun war sie wieder auf der Höhe. Shyraska befand sich sicher noch in der Stadt, denn er war schließlich nicht wegen ihr gekommen. Wenn sie es nun gut organisierte, würde sie den Stein schnell wieder zurückbekommen, und dazu brauchte sie nun doch die Hilfe der beiden Überläufer, die sich noch in N'Salay befanden...
    "Nefatilis, Siskron!", rief sie die beiden telepathisch an, nachdem sie Shyraskas Position herausgefunden hatte, "Ich habe da einen Auftrag für euch..."
    Sie schilderte den beiden ihre Mission, dann machte sie sich auf den Weg in ihr Versteck, um über ein heikles Thema nachzudenken: Sie hatte mittlerweile herausgefunden, dass ihr Spion, der die Gruppe verfolgt hatte, von einer unbekannten Macht getötet worden war, und das beunruhigte sie zutiefst. Normalerweise konnte sich kein solcher Zauber ihrer Aufmerksamkeit entziehen - normalerweise...
    Doch bevor sie ihren Meister einweihte, wollte sie genauere Nachforschungen anstellen. Doch dazu wollte sie kein unnötiges Risiko eingehen, denn sie wusste schließlich nicht, mit wem sie es zu tun hatte. Nein, sie würde ihre Meister erst einweihen, wenn sie absolute Sicherheit hatte.
    Außerdem hatte sie im Tempel ohnehin noch etwas zu erledigen...

  10. #42
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    "Also sollen wir nur in die Stadt gehen und werden automatisch unsere Aufgaben finden? Naja, dann misch ich mich mal unters Volk! Bis später!", sagte Staxx.
    (Hoffentlich gibt es hier irgendwo einen Waffen laden, dann könnte ich endlich meinen Bogen verhökern).

    (Ich sollte auch gehen. Hoffentlich kann ich mich nützlich machen, ich will diesen Leuten kein Klotz am Bein sein.), dachte sich Hien und ging wortlos.
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    Weiß-Violett - Tradition seit 1933!

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  11. #43
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    Mein Freund, ihr vergesst Shyraska. Ich denke, er braucht unsere Hilfe? Dann können wir uns jetzt schlecht davonmachen...

    Dachte er, da spürte er Shyraska auch schon. Er wartete vor dem Tempel auf sie...

    Nun, er erwartet uns vor dem Tempel... Wir sollten uns beeilen, sonst stirbt er noch vor Langeweile!

    Meinte er und lief voran, Inathrae direkt hinter sich...

  12. #44
    Heavenly Wind
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    //@Renan: das paßt schon, aber dafür kriegt sie jetzt was auf die Nuß

    Nokha hech... entfuhr es Rika. Sie bemerkte ein unangenehmes Kribbeln direkt unter ihrer Haut. Die Anwesenheit der Hochelfe hatte sie nicht überrascht, wohl aber das, was dann geschah. Sie wirkte einen Zauber, ohne Frage... doch Rika bezweifelte, dass sie sich selbst Schmerzen zufügte und dass sie Schmerzen empfand war mehr als deutlich. Etwas griff nach ihr, riß an ihr. Rika spürte eisige Kälte um sich. Was hatte die Elfe mit dem Stirnreif bloß mit ihr gemacht? Plötzlich liefen weissliche Lichtbögen über ihren Körper, ihre gesamte Haut erstrahlte in kaltem Licht. Sekunden nur, dann war es vorbei. Das kribbelige Gefühl war verschwunden und die Hochelfe taumelte benommen zurück. Was immer es war, es hatte ihr irgendwie geholfen und nun reagierte Rika blitzschnell. Mit einigen rasanten Sprüngen hechtete sie auf die Angreiferin zu und verpaßte ihr einen wuchtigen Stoß, so dass sie gegen den Baum prallte, hinter dem sie sich zuvor versteckt hatte. Den Stab ließ sie fallen und das war auch besser für sie. Rika drückte die schmächtige Hochelfe mit ihrer Linken gegen den Stamm und das mit einer Kraft, die ausreichte, um sie eine Handbreit über den Boden zu heben. Mit der Rechten hielt sie immer noch Drakhenfang fest umklammert. Sie hob das Schwert so an, dass die Elfe es gut sehen konnte, selbst wenn sie sich kaum bewegen konnte.
    Nek b'charn mar, Hel'Shan! Rika sprach absichtlich möglichst tief und langatmig. Sie ging allerdings davon aus, dass ihr Gegenüber kein Wort verstand und ergänzte daher in elfischer Sprache mit ziemlich üblem Akzent: Was fällt DIR eigentlich ein? Ich sollte dich in Stücke schneiden und an den nächsten Warg verfüttern. Die kalte Entschlossenheit in Rikas Augen mußte ihr verraten, wie nahe sie daran war, das in die Tat umzusetzen.

    //Es werden gleich einige Orks auftauchen, die das ganze getarnt beobachtet haben. Berücksichtige das... Sumara als Hochelfe ist geeignet, um die Orks Rika gegenüber positiver eingestellt sein zu lassen... jedenfalls wenn sie jetzt sehen, dass Rika nicht gerade die liebe Elfenfreundin von nebenan ist

  13. #45
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    "Und, wohin gehst du?", fragte Hien den Mann.
    "Naja, ich werd ein Waffengeschäft aufsuchen, ich wil meinen Bogen verkaufen!", sagte Staxx.
    "Und dann?"
    "Weiß nicht, wenn das stimmt, was der Hochelf gesagt hat, wird sich schon alles ergeben!"
    "Glaubst du?"
    "Warum fragst du mich das alles?"
    "Ich weiß nicht recht wohin, ich begleite dich ein wenig, okay?"
    "Klar! Staxx!"
    "Staxx?"
    "Mein Name!"
    "Oh! Ich bin Hien!"
    "Freut mich!"
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  14. #46
    Meisterspieler
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    //@Zelles: Zwei Dinge:
    1. Shyraska ist schon längst am Tempel angelangt und wartet nur auf euch! xD
    2. Warum, denkst du, bemerkt Shyraska Lanarys nicht? Ganz einfach: Weil sie sich so hervorragend auf Natur-Tarnzauber versteht, dass sie selbst seinem analytischen Magie- und Präsenz-Gespür entgeht, editier das also bitte und spür nur noch Shyraska! ^^//


    Siskron war nahezu geschockt. "Du?", entfuhr es ihm ungläubig, nochdem er einige Sekunden gebannt die bildhübsche Hochelfe angeblickt hatte. "Als ich den Namen Nefatilis gehört habe, dachte ich an einen Zufall, doch du bist es wirklich - du hast mit damals das Juwel gegeben!"
    Die Hochelfe, die offenbar auf den Namen Nefatilis hörte, lächelte nur mild. "Ja, das war ich. Doch nun lässt es sich sowieso nicht mehr ändern, also sollten wir jetzt gemeinsame Sache machen. Wir beide wissen, was wir zu tun haben."
    Siskron nickte. "also los", meinte er, stieß die Tür auf und wartete, bis auch Nefatils den finsteren Kellerraum verlassen hatte, dann schritt er zum Tempel.

    Mittlerweile war auch Ìru'nna am Tempel angekommen. Ein telepathisches Signal an ihre Handlanger genügte, um ihnen ihren Aufenthaltsort zu verraten und sdie zu sich zu bestellen. Sicher war sicher und es hieß nicht, dass sie sie in den Kampf schicken würde...
    Da sie kein unnötiges Risiko eingehen wollte, beschloss sie, auf einem Hausdach in der unmittelbaren Nähe auf die richtige Situation zu warten. Schließlich wollte sie sich weder überflüssige Getgner aufhalsen, noch sich mit iner Macht anlegen, die sie gar nicht einschätzen konnte...
    Und ihre Vorsicht zahlte sich auf Anhieb aus: Kurz nachdem sie unbemerkt auf das Dach gesprungen war, bemerkte sie Shyraska, der an der Tempelwand lehnte. Mit ihm wollte sie sich nun nicht mehr anlegen.
    Ihr gingen einige Gedanken durch den Kopf. War es wirklich so klug gewesen, Siskron jetzt schon kit Nefatilis zu konfrontieren? Nach einigem Hin und Her verwarf sie ihre Bedenken jedoch; die Macht, die aus seinem Juwel freigesetzt worden war, hatte seine Seele in dieser Hinsicht völlig vergiftet...
    Plötzlich spürte sie einige weitere Präsenzen, die immer stärker wurden; offenbar handelte es sich um die Gefährten Shyraskas, die nun den Tempel verließen. Dann schwang das Portal auf...

  15. #47
    The Reggae Boyz Benutzerbild von Renan
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    //ach ja jetzt muss Sumara wieder als Opfer hinhalten, nur damit Rika sich bei den Orks einschleimen kann^^//

    Der Zauber hatte nicht ganz so gewirkt, wie Sumara es sich vorgestellt hatte. Irgendetwas hatte den Zauber abgeblockt und ihn in vielfacher Stärke zurückgeworfen. Solche Qualen hatte Sumara noch nie gelitten und als sie von der Fremden an den Baum gedrückt wurde, ließ sie den Stab nicht aus Unterwerfung, sondern aus Schwäche fallen. Sumara hatte zwar auch die Gabe, mit ihren Händen zu zaubern, doch dazu fehlte ihr im Moment die Energie.
    Trotzdem guckte sie feindselig in die erzürnten Augen der fremden Frau.
    Nun, Ihr sprecht die Sprache der Orks, die Sprache der Elfen und Eurer Rasse nach zu Urteilen auch die Sprache der Menschen und Zwerge. Doch ich kenne Wenige, die die Sprache der Orks so gut beherrschen, dass sie deren fast gänzlich eingenommen sind. So schätze ich, dass Ihr nicht auf der Seite von N´Salay steht, doch wenn Ihr wirklich eine Alliierte der Orks seid, hättet Ihr Eure Worte schon länger in die Tat umgewandelt, also sagt der verwirrten Elfe, auf welcher Seite steht Ihr wirklich? Ich wollte euch keinesfalls verletzen, leiglich unfähig zum Kampf machen, um euch eben dies zu fragen. , fragte die verwirrte und gleichzeitig verärgerte Sumara in der Sprache der Elfen, mit hochelfischem Akzent.
    Sie hing noch immer einige Zentimeter mit baumelten Füßen über dem Boden an den Baum gepresst.

    //Hm, Sumara hat´s ja auf efisch gesagt, denke die orks können kein Elfisch, wenn Rika mir auf elfisch antwortet, kann Sumara einen Suchzauber losschicken un dann Rika warnen oder so ähnlich... hört sich net fein an, dass die auf einmal so zusammenarbeiten würden, aber so würde ich es natürlich auch nicht schreiben... naja such´s dir aus...^^//

  16. #48
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    Rika hatte Mühe, das Gerede der Hochelfe zu verstehen. Sie sprach nur leidlich Elfisch und mit dem Akzent der Frau kam sie nicht wirklich zurecht. Sie wollte anscheinend wissen, ob Rika feindlich oder freundlich war. Jedenfalls reimte sie sich das zusammen. Sie blickte der Elfe finster in die Augen. Spiel mit, sonst wir beide tot... flüstere sie ihr zu, denn sie bemerkte eine Bewegung zwischen den Büschen ganz in der Nähe. Zok na arkh, Hel'Shan! brüllte sie die Hochelfe an, riß ihre Linke kurz ruckartig zurück und stieß die verwirrte Frau von sich weg, so dass sie äußerst unsanft auf den Waldboden stürzte. Ehe sie sich versah kniete Rika auch schon über ihr und drückte ihr das schwere Schwert an die Kehle, so dass sie die kalte Klinge deutlich spürte. Rika sah zu den Büschen und rief einige Worte in die Richtung Gesh, kr'hn vok Hel'shan par!
    Einige Sekunden passierte gar nichts. Die Hochelfe konnte sich nicht rühren und Rika raunte fast nicht hörbar und ohne ihre Lippen dabei zu bewegen. Halt still und schweig, wenn du leben willst... waren ihre Worte. Es lag an der Elfe genau das zu tun, Rika blickte auf, als sie deutliche Geräusche hörte. Das Laubwerk teilte sich und vier Orkkrieger in voller Kampfausrüstung stapften heraus, einer größer als der andere und zwei von ihnen trugen schußbereite Kriegsrotzen, schwere, mehrschüssige orkische Armbrüste, im Anschlag. Es war kein Vergnügen, von einer solchen Waffe aus dieser Distanz getroffen zu werden, die gehärteten, gezackten Bolzen konnten ihre Opfer buchstäblich zerfetzen. Rika kannte die Wirkung und sie hatte gehörigen Respekt davor.
    Einer der Orks brummte einige Fetzen zu den Frauen herüber, während er sein Kriegsschwert zog. Rika sah ihn direkt an und erwiderte etwas, ebenso rauh und schroff. Der Ork stutzte, und die vier sahen sich an. Dann kam er näher und betrachtete die zwei. Er knurrte irgendetwas, dass man nur mit Mühe als Sprache identifizieren konnte, Rika hob ihren Kopf und erwiderte mit fester Stimme Kar losh, nir Rika Shan'Akh Drak ak Koth'Ar, bren Zu'Ruk. Kar gr'n Ku'thran.
    Der Ork brummte etwas, und sah sich Rika näher an und an ihrem Ohrgehänge schien er ein besonderes Interesse zu haben. Er überlegte kurz. Dann grunzte er etwas zu seinen Gefährten, schüttelte den Kopf und sprach deutlicher ein paar Worte direkt zu Rika:
    Nek Ku'thran vok echar, B'rit'Shan
    Ku'thran gr'n mar. Nar'k mar, kir N'Salay. Mar rek br'n Rhuk'nar.
    Das schien den Ork nachdenklich zu stimmen, was immer sie ihm auch gesagt haben mochte, er grunzte etwas zu seinen Leuten. Rika blickte zu der Elfe nach unten und sagte nur mir vertrauen... und erhob sich, während einer der anderen Orks herüberkam und der Elfe mehr als ruppig auf die Beine "half". Rika und der Ork dagegen steckten ihre Waffen weg und gingen in Richtung der Büsche. Die drei anderen Orks fesselten die Elfe derweil mit einem Strick in den kleine Knöchelchen eingeflochten waren. Der würde ihre Zauberkraft blockieren... die Orks waren offensichtlich äußerst gut vorbereitet. Sumara, von ihren drei Wächtern gedrängt, hatte keine große Wahl, als Rika und dem Anführer des Orktrupps zu folgen. Einer der drei nahm auch noch ihren Stecken mit, er grunzte dabei ein paar Laute, die alles andere als freundlich klangen.

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