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Thema: Kapitel 09: Das Juwel wird geschliffen

  1. #449
    The Reggae Boyz Benutzerbild von Renan
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    Ihr seid... danke!, brachte Sumara hervor und nahm den Stab wieder entgegen, so vorsichtig, als würde er gleich wieder zerbrechen!
    Ihr müsst eine unglaublich hohe Magiekapatzität haben! Schon leichte Heilzauber schocken mich oft, ich weiß nicht, wie ich das unter Kontrolle bringen kann, doch Ihr... scheint noch immer so gelassen...!
    Sumara war überwältigt. Sie richtete ihren "neuen" Stab auf einen Stein, auf dem sich eine Eisschicht gebildet hatte. Langsam begann der Stab zu vibrieren und mit ihm der Stein. Er schwebte in die Höhe, Sumara ließ ihn ein wenig herumkreisen, dann auf einmal fiel er herunter. So etwas hatte sie vermutet. Der Stab war noch nicht voll funktionsfähig, er musste sich schonen, so wie ein Elf oder Mensch.
    Sie schaute sich um.
    Wo ist Rika?!, bemerkte sie auf einmal und stand auf.

  2. #450
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    //@Murdog: Schreib mal endlich, was Timdor noch an Hilfe braucht XD Arindor kann da nich ewig rumstehen und auf ne Antwort warten^^

    Sie ist gleich wieder hier... Sie kann auf sich aufpassen... Und, auch wenn es euch schwerfallen möge, vertraut meinen Worten... Wir sind alte Kampfgefährten, ich verstehe ihre Zeichen und sie versteht meine...
    brummte Khelad der Elfe zugewandt entgegen...
    Wie es scheint, scheint der Stab auch im funktionsfähigem Zustand noch nicht zu tun, was ihm befohlen wird... Woraus besteht er?
    fragte er, bevor er erklärte
    Ihr müsst wissen, das ich mich für Waffen aller Art interessiere, vorallem für die aus Metall... Ich bin meines Zeichens ein ganz ordentlicher Schmied... Kein Meister, aber für Reperaturen und Untersuchungen von Beschädigungen reicht es aus...

  3. #451
    Heavenly Wind
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    // Was wird Khelad wohl zu Drakhenfang sagen ^^ (lies vorher die Beschreibung)
    // @TDO: ich bereite mal die besprochene Sache vor, du weisst schon


    Rika schlich durch das Unterholz auf der Suche nach den anderen. Sie hatte nur die ungefähre Richtung gesehen, in die sich Arindor davongemacht hatte, darum bewegte sie sich nicht zielstrebig in eine Richtung. Stattdessen durchforstete sie vorsichtig das dichte Bergwäldchen - es konnten sich auch immerhin Feinde hier aufhalten. Plötzlich stolperte sie beinahe über einen reglosen Körper. Der Geruch zeigte ihr, dass es sich um eine Leiche handelte, die schon einige Zeit dort lag. Sie drehte sie mit dem Fuß um. Es war ein Ork, ein einfacher Krieger, allerdings in voller Kampfausrüstung. Nichts deutete darauf hin, woran er gestorben war, denn man erkannte weder Blutreste auf dem Waldboden, noch irgendwelche Wunden. Zwar hatte die Verwesung schon eingesetzt, aber tödliche Wunden hätte Rika noch erkennen müssen. Es gab nur eine äußerst ungewöhnliche Sache. Dem Ork fehlten die Augen... oder besser gesagt, dort wo die Augen hätten sein sollen, lief eine dickflüssige schwarze Masse aus dem Schädel. Angewidert stieß die Kriegerin den stinkenden Kadaver wieder auf die Bauchseite...

  4. #452
    The Reggae Boyz Benutzerbild von Renan
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    Nun, Zwerg, Ihr mögt Herrin Rika schon länger kennen, als ich, aber Ihr sahet sie nicht in N'Salay! Es ist nicht so, als wenn sie unbesiegbar wäre und ich stehe in ihrer Lebensschuld, wenn sie also zu Tode kommen würde, ohne dass ich überhaupt versucht hätte, ihr zu helfen, könnte ich es mir nie verzeihen!
    Doch wenn es ihr Wunsch war, lasse ich sie allein, ausser sie scheint nicht wiederzukehren!
    Und um auf Eure Frage zu antworten: Ich habe ihn natürlich noch nicht völlig unter Kontrolle, immerhin hätte er fast seine ganze Magie verloren! Wenn Ihr von einer Horde Orks niedergerannt werdet, könntet Ihr wohl auch nicht sofort aufstehen und weier kämpfen, oder?! Doch, verzeiht, ich bezweifle, dass Ihr mir da helfen könntet! Er besteht nicht aus Metall, wie Ihr vielleicht sehen könnt, stammt er von einem Baum! Von dem Uhrbaum meiner Großmutter, um genau zu sein! Er ist Jahrhunderte alt, sowohl der Baum, als auch mein Stab!
    , sagte Sumara. Sie hatte harte Worte gewählt, doch ihre Stimme klang sanft und sie hegte keine Abneigung gegen den Zwerg, schließlich schien er Rikas Freund zu sein.

  5. #453
    Heavenly Wind
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    {Irgendwo im Bergwäldchen bei N'Salay}
    Rika wollte gerade weiter gehen, da lies sie eine Stimme hochschrecken.
    Wahrlich kein schöner Anblick... sagte der großgewachsene Mann in menschlicher Sprache.
    Die Kriegerin drehte sich um und betrachtete ihn eingehend. Er trug eine schlichte dunkle Kapuzenrobe ohne erkennbaren Pomp, wie es menschliche Magier so liebten. Aber der Stoff war keinesfalls grob, die Kleidung war trotz ihrer Schlichtheit gut verarbeitet. Er war also kein einfacher Magus oder Pilger, das zeigt auch der schwarze Stab in seiner Linken, gewunden und mit einem fauchenden Drachenkopf am oberen Ende. Rika fixierte ihn, bereit ihre Waffe zu ziehen. Der Fremde schien jedoch nicht willens, sie anzugreifen. Dennoch, irgendwas an ihm war seltsam und wirkte bedrohlich.
    Wer bist du? fragte sie ihn ohne viel Höflichkeiten.
    Der Fremde verzog nicht eine Miene, als er näher kam. Er drehte den Kadaver mit dem Stabende um und betrachtete das widerlich anzusehende, verunstaltete Gesicht des toten Orks eine ganze Weile ohne auf Rikas Frage einzugehen. Das machte die Kriegerin nervös - daher trat sie einen Schritt zurück und legte ihre Hand die Waffe.
    Nochmal - wer bist du? wiederholte sie, mit etwas mehr Nachdruck.
    Dein Vater denkt, Du wärest tot. Ich frage mich, ob ich ihm sagen soll, das seine kleine Rikasha noch lebt... erwiderte er daraufhin ohne sie anzusehen.
    Rika verschlug es die Sprache. Woher kannte der Fremde den Kosenamen, mit dem ihr Vater sie früher immer gerufen hatte - das war immerhin weit über 20 Jahre her, noch vor ihrem Gang ins Ordenskloster. Wer war dieser Zauberer, dass er das wußte.
    Es überrascht mich nicht, dass Du dich nicht erinnerst. Du warst noch sehr jung und ich sah ein wenig anders aus. Aber an den schlimmen Streit mit Deinem Vater dürftest du dich erinnern, und auch daran, wie du weggelaufen bist.
    Woher... mehr brachte Rika nicht heraus. Sie kannte diese Stimme, diese warme, sanfte Stimme, die hatte sie schon früher... nein, das konnte nicht sein.
    Woher ich das weiss? Ich war es, der dich gefunden hat...
    Rika sah ihn ungläubig an. Das konnte nicht sein. Sie hatte sich damals in einer Kutsche versteckt, um aus der Residenz zu flüchten, nachdem sie erfuhr, dass ihr Vater für sie eine Hochzeit arrangiert hatte - und das wo sie gerade erst 13 geworden war. Nicht unüblich in Adelskreisen, aber für ein Kind wie Rika eine unerträgliche Strafe. Diese Kutsche gehörte einem alten Geschäftspartner ihres Vaters, doch anstatt sie einfach zurück zum tobenden Markgrafen von Eisenfels zu bringen, hörte dieser Mann sich zuerst auch Rikas Position an - und brachte sie danach stattdessen zum Ordensmeister, wo Rika Unterschlupf und ein neues Leben fand.
    Da.. Darus? stotterte sie ungläubig, und erhielt dafür ein Lächeln. Er nickte nur.
    Darus! rief sie daraufhin aus und fiel ihm vor Freude fast um den Hals... sie hätte nie erwartet, den Mann noch einmal wiederzusehen, der ihr ein Leben unter Zwang und höfischen Pflichten erspart hatte - noch dazu an diesem Ort und nach dem Leid des vergangenen Tages. Das letzte Mal, dass sie ihn gesehen hatte, war 15 Jahre her. Er legte seinen Arm um sie.
    Was hast du all die Jahre gemacht Darus?
    Also eigentlich lautet mein Name Darabor, Kleines. Obwohl... so klein bist du gar nicht mehr, Rika. Und wenn ich dich so ansehe, könnte ich dich das gleiche fragen, wenn ichs nicht schon wüßte.
    Ich war... sie stockte kurz... Darabor? DU bist Darabor?
    Er lachte als Antwort auf ihr Nachfragen.
    Glaub nicht alles, was man über mich erzählt. Vieles ist erstunken und erlogen und der Rest... nunja, einiges ist wahr. Wir alle haben unsere Leichen an dunklen Orten begraben. Und wo wird gerade beim Thema sind... das hier gefällt mir nicht.
    Beide betrachteten den Kadaver des toten Orks erneut.
    Es ist nicht das erste Mal, dass ich derartiges sehe. Vor nicht allzu langer Zeit stiess ich im Mittelland auf eine Gruppe Ork, deren Augen ähnlich verunstaltet waren. Das war noch vor der Zerstörung von P'Tyris. Damals bestand keine Zeit herauszufinden, was vor sich ging, aber ich fürchte so wie die Dinge liegen, muß man sich darum bald kümmern.
    Was ist es?
    Ich weiss es nicht... erwiderte Darabor und er klang besorgt ...etwas wie das hier wird in keiner der alten Schriften erwähnt, und genau das bereitet mir große Sorge. Es ist also etwas ganz neues...
    ...oder uraltes. ergänzte die Kriegerin.
    Der Magier nickte daraufhin stumm.

  6. #454
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    Busch, Baum, Busch, Baum, verängstigtes Tier, Busch, Baum... Wenig Abwechslung hatte der Wald zu bieten. Nicht einmal der Geruch von vertrocknetem Harz und Feuchtigkeit variierte nicht, es gab Momente, wo der Mensch ihn gar nicht mehr wahrnahm. Fearùn verfolgte einer Spur, von der er glaubte, dass ein Magier am Ende stand. Und wie jeder weiß: ein Magier in einem Wald ist immer eine lukrative Attraktion. Die in den Städten sind meist unehrliche Ausnutzer, die versuchen, jeden mit billiger Hausmagie zu übertölpeln. Aber was sollte so ein Narr schon im Wald verlieren? Die Bäume konnte man recht schwer von irgendwelchem Gold erleichtern...

    Nach einer weiteren, kurzen Wanderung durch das recht eintönige Gebüsch führte Aegnors Pfad zu einem etwas konkreterem Ziel. Jetzt hatte er nicht nur eine Ahnung von einer Präzens, sondern zusätzlich eine akustische Wahrnehmung. Er spitzte seine Sinne und lauschte. Dieser Zustand der Konzentration ließ ihn ganz ungeahnte, wäldliche alltagszenen wahrnehemn, dessen Spannung er nie in diesem langweiligen Ort erwartet hätte. Das rennen des Kleinwilds im Unterholz kam ihm jetzt deutlich zu Ohren, sowie der Geruch von feuchter Erde, verschiedener Härze und Kräutern. Sogar der Vogelsgesang, den er zuvor nur als präsentes Hintergrundrauschen wahrnahm, stellte sich unter seinen diversesten Tonarten vor. Vom schrilllen Zwitschern bis hin zum dunklen Dröhnen, nichts fehlte um eine komplette Kakophonie zu erhalten. Aber das, was Aegnor am meisten interessierte, waren di Menschenstimmen, die er vernahm. Es waren zwei, die ihm recht bekannt vorkamen. Nach einem "Braucht ihr Hilfe?", oder etwas ähnliches, hörte er jemand zu Boden gehen. Ganz klar hörte man das Rascheln des Laubes, zuerst von oben kommend, dann ein kleiner Aufschlag und ein weiteres Rascheln, vom Unterholz aus. Jemand ist gerade von einem Baum gesprungen. Obwohl er sich ziemlich sicher war, dass die dort versammelten diejenigen waren, die er suchte, schlich er sich langsam an ihnen heran. Er fragte sich, ob sie ihn bemerken würden...

  7. #455
    Heavenly Wind
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    Na'Ralee wagte sich langsam heran. Sie kniete neben der beinahe ohnmächtigen jungen Menschenfrau nieder und strich ihr ganz sanft durchs Haar. Sie hatte nur ein paar Blessuren, sicher von groben Händen der Orks verursacht, sonst schien sie unverletzt. Die Hochelfe schloss ihre Augen und konzentrierte sich... P'Yalra flüsterte sie kaum hörbar. Ihr Rufen war mehr telepathisch, sie versuchte die Gedankenwelt des Mädchens zu erreichen. Das gelang ihr auch mühelos. Na'Ralee sandte das Bild einer grünen, sonnigen Wiese in ihren Kopf, ein Gefühl warmer Luft, die Frische eines sonnigen Sommertages. Inmitten der Wiese legte sie P'Yalra sanft ab, leise ein elfisches Lied summend... nach fast einer Minute völliger Reglosigkeit erhob sie sich stumm. Sie hielt den telepathischen Kontakt unvermittelt aufrecht und blickte nicht auf. Stumm ging sie weg von den anderen, kauerte sich neben einem großen alten Baum zusammen. Das Menschenmädchen war erschöpft und ihr Zauberlied würde ihr helfen, wieder zu Kräften zu kommen.

  8. #456
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    P'Yalra öffenete ihre Augen und das gelang ihr relativ mühelos, was sie erstaune weil sie daran denke musste das sie kraftlos zusammengebrochen war.
    Sie befand sich nichtmehr in der Nähe des Orklagers, soviel war sicher. Die Umgebung machte einen unwirklichen Eindruck auf sie.

    "Bin ich im Paradies? Bin ich...tot?"

    Sie beschloss erstmal die nähere Umgebung zu erkunden. Die Versuche Toshio zu kontaktieren scheiterten leider, was sie in ihrer Vermutung gestorben zu sein bestärkte. Nach gut einer Stunden des umherirrens ließ sie sich im Schatten eines großen Baumes ins Gras fallen und fragte sich ob hier überhaupt noch andere Wesen zu finden waren.
    Sie hatte zwar das Gefühl weit gegangen zu sein, doch sie meinte den Baum als eben solchen wiederzuerkennen, neben dem sie erwacht war. es schien als würde sie sich zwar fortbewegen, aber nicht wirklich an Entfernung zu diesem Baum gewinnen der den Mittelpunkt dieser Welt zu sybolisieren schien.

    "Na, besonders groß haben die meinen Käfig aber nicht gestaltet. Auf diesem Quadratkilometer soll ich nun die Ewigkeit verbringen? Na toll."
    Geändert von Fantasy Freak (29.1.07 um 23:53 Uhr)

  9. #457
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    Natürlich hörte sie die Gedanken des Mädchens. Sie hatte offensichtlich keine Erfahrung mit Traumheilung... aber das war nicht verwunderlich, da sie ja keine Hochelfe war. Noch vor wenigen Stunden hätte sie darüber Freude empfunden, dass sie das Menschenkind verwirrt hatte, aber momentan stand ihr der Sinn nicht nach solchen Dingen. So sang sie das Lied einfach weiter - natürlich nur auf der gedanklichen Ebene, so dass die anderen es nicht hören konnten. Für sie sah es so aus, als würde Na'Ralee sich zusammenkauern und verstecken.

    {P'Yalra's Traumwelt}
    Sie saß an einem kleinen Weiher, die Füsse im Wasser baumelnd und summte ein fröhliches Lied. Es erfüllte die ganze Luft mit seinem beruhigenden Klang. Die warme Sonne schien auf ihr Gesicht. Ein Lächeln zeichnete sich ab, als sich ein kleiner bunter Schmetterling auf ihrer Hand niederliess. P'Yalra flüsterte sie in den Wind hinein... wohl wissend, dass das Mädchen es hören mußte. Ihre Hand glitt sanft durch das erfrischende Wasser, während sie den Grillen zuhörte und leise weiter ihr Liedchen sang - obwohl dies so gar nicht zu ihrer momentanen Stimmung passen wollte.

  10. #458
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    Staxx erklärte Irvene mittlerweile alles über sein Abenteuer, wie es ihm so ergangen war, was er alles erlebt hatte. Sie hatten sich auf einem kleinen gemütlichen Fleckchen niedergelassen. Gerade hatte er die Geschichte mit dem Feuerteufel abgeschlossen, doch zum ersten Mal seit langem unterbrach ihn Irvene.

    "Du flunkerst doch, nicht? Feuerdämon, das kenn ich gar nicht von dir! Ich dachte, in so einer Situation hättest du dich versteckt oder vielleicht mit Stöcken nach ihm geworfen!"

    "Kannst ja mal die anderen fragen!", erwiderte Staxx, "aber nun weiter... wir kamen also in N´Salay an, ich weiß immer noch nicht genau, was Shyraska gemacht hat, aber wir sind währenddessen in den Tempel gegangen, wo..."

  11. #459
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    Es war eine leise Stimme zu hören begleitet von einer sanften Brise. P'Yalra blickte in die Richtung aus der der Wind kam und erkannte einen Teich, der, als sie sich vorhin umgesehen hatte, noch nicht zu sehen war.
    Ohne lange drüber nachzudenken ging sie darauf zu, nunja, sie hatte auch nicht allzuviele Alternativen in dieser Welt.
    Als sie ankam war auch klar woher diese Stimme gekommen war, von der sie meinte sie schon einmal gehört zu haben. Es handelte sich um die junge,halbtransparente Elfedame, die im Gegensatz zu ihrer Begegnung am Rande des Orklagers, nun klar und deutlich zu erkennen war.

    P'Yalra nahm ihren Mut zusammen und frage sie:

    "Woher kennt ihr meinen Namen? Wart ihr diejenige die mich gerettet hat? Verzeiht die vielen Fragen, aber mir ist noch nichteinmal bekannt wo wir uns hier befinden."

  12. #460
    Heavenly Wind
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    Darabor kniete neben dem stinkenden Kadaver des Orks, bewegte seine Hand einige Finger oberhalb des Körpers hin und her. Er konnte die dunkle Energie noch spüren. Sehr schwach zwar, aber immer noch zu erkennen. Eine düstere Kraft hatte gewirkt, seltsam und rätselhaft. Rika stand neben ihm und beobachtete ihn aufmerksam. War er wirklich ihr alter Mentor? Wer sollte er sonst sein, woher sollte er sonst all die Dinge wissen? Sie hätte ihn so vieles fragen wollen, doch sie hatte Angst davor. Nicht vor ihm, sondern vor den Antworten, die er für sie hatte. Angst vor den Konsequenzen, die sich ergaben, wenn sie sich ihrer Vergangenheit stellen müßte - all dem, was sie über so viele Jahre mühsam in die Vergessenheit verdrängt hatte. Eine Frage aber konnte sie nicht zurückhalten...
    Wenn du Darabor bist, hast du P'Tera wirklich nach N'Salay geschickt?
    Nicht direkt... aber wir hatten entschieden, dass sie gehen würde.
    Weisst du, was sie mit mir gemacht hat?
    Der Zauberer unterbrach seine Untersuchung und erhob sich langsam, während er sich zu ihr umdrehte. Seine Hand berührte ihr Gesicht, er blickte ihr starr in die Augen. Schon die oberflächliche Betrachtung offenbarte ihm die Wahrheit. Nyshtars magischer Schutz mochte jeden anderen täuschen, aber nicht ihn. Dazu kannte er sie viel zu gut. Und ihm war sofort klar, was sie mit der Kriegerin angestellt hatte... er laß es aus ihrer Erinnerung, erlebte alles nochmals aus ihrer Sicht. Was er sah, bestätigte ihm, was er ohnehin schon ahnte.
    Sie hat dich gerettet...
    Das ist keine Antwort.
    Es ist die einzige Antwort, die ich dir geben kann. erwiderte er daraufhin.
    Das war gelogen, aber für den Moment war es das einzige, was er ihr dazu sagen wollte.



    {P'Yalra's Traumwelt}
    Na'Ralee blickte nicht auf. Stattdessen bedeutete sie P'Yalra mit einer einfachen Geste, sich zu ihr zu setzen. Sie ließ den Schmetterling fliegen und schöpfte mit beiden Händen etwas Wasser aus dem Teich. Es rann durch ihre zarten Finger, plätscherte und schlug kleine Wellen, die sich langsam ausbreiteten.

    Siehst du, wie es seine Kreise zieht? Wenn diese Wellen am Ende des Teichs anlangen, kann eine Ameise, die von ihnen fortgespült wird, noch sagen, woher sie stammen?

    Sie sah das Mädchen aus traurigen Augen an...

    Ich habe dich gefunden, weil wir uns begegneten, morgen. Der Wind hat deinen Namen geflüstert. Aber habe ich dich gerettet? Das ist eine schwere Frage. Vielleicht habe ich dich vor dem bewahrt, was dich bedrohte... vielleicht bringt dir das auch erst den Tod. Deine Begegnung mit jenen, die mir folgten. Du möchtest wissen, wo wir sind? Wir sind an dem einen Ort, an dem du immer gewesen bist... und immer sein wirst. Zwischen den Augenblicken. Hier ist nirgendwo und niemals. Komm, setz dich zu mir und erfreue dich daran, laß uns ein wenig träumen.

    Na'Ralee blickte in den strahlend blauen Himmel, durch den ein majestätischer Adler seinen Bahnen zog.

  13. #461
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    P'Yalra war keineswegs überrascht von dem was sie da hörte, aber das lang größtenteils daran, dass sie den Großteil nicht verstanden hatte.
    Sie traute sich nicht alles zu hinterfragen was das Mädchen eben gesagt hatte, wollte sie ihr doch schließlich auch nicht mehr Mühen bereiten als sie es ohnehin schon getan hatte.
    Wortlos setzte sie sich neben sie, nahm einen Stein und warf ihn flach ins klare Wasser.

    Sie schloss die Augen und fragte: "Wie wird es weitergehen? Ich weiss nichtmal sicher was ich will, außer das ich mehr über meine Herkunft erfahren will. Besonders stark bin ich noch nicht, aber das bedeutet nicht das ich nicht helfen will."

    P'Yalra öffnete ihre Augen und lächelte das Mädchen an, das ständig den Eindruck erweckte als würde eine große Last auf ihren Schulter ruhen...

    "Erzähl mir von dir."

  14. #462
    Heavenly Wind
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    Na'Ralee lächelte bitter... was sollte sie ihr sagen? Sie erinnerte sich an so viele Dinge, so viele Leben, dass sie nicht einmal mehr so genau wußte, welche dieser Erinnerungen ihre eigenen waren. Sie grub ihre Hände in den feinen Sand und nahm eine Handvoll davon.

    Ich bin eines dieser Sandkörnchen... aber auch die Hand, die alle anderen hält, die getrennt von den übrigen Körnchen hier am Ufers des Teiches existieren. Eine unter ihnen und doch ihr Gefäß. Ich wache über ihre Träume, ihre Hoffnungen und ihre Ängste und beschütze sie. Das ist es was ich bin... und nie sein wollte.

    Eine unbefriedigende Antwort, und doch nichts als die Wahrheit. Sie strich dem Menschenmädchen durchs Haar und lächelte wieder.

    Du kannst nicht loslassen von deinen Gedanken an die Welt, unter Euch Menschen eine verbreitete Eigenschaft. Laß dich fallen... lausche dem Lied. Wenn du deine Kraft nicht länger aufwendest, um dich dem Zauber dieses Ortes zu entziehen, wird sie dorthin gelenkt, wo du sie jetzt dringender brauchst...

  15. #463
    The Reggae Boyz Benutzerbild von Renan
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    Wo bleibt sie denn?!, fragte Sumara angespannt und lief im Kreis herum.
    Es sind einige verschwunden! Man gerrät leicht in Gefahren im Wald, vor allem, da ich glaube, dass sich noch nicht alle Orks zurückgezogen haben! Wir sollten sie suchen gehen, denn ein Wald kann sich auch als Irrgarten herausstellen!, stimmte Renan zu.
    Sumara war dem Zwerg einen fragenden Blick zu.

  16. #464
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    //ooc: So, Murdog und Zelles, ihr seid jetzt dran. Die zweitletzte Zeile sollte ungefähr beschreiben, was auf euch zustößt. Ihr wisst nicht, dass gerade Fearùn hinter euch steht (dazu hättet ihr eigentlich die Gelegenheit gehabt). Bin mal gespannt, was ihr jetzt macht: Na'Ralee konzentriert sich gerade beim Heilen, und ihr hört ein Raubtierähnliches Geräusch... Viel Spaß ^^//

    Gut fünf Minuten beobachtete Fearùn seine Gefährten. Sie schienen keineswegs vom heranschleichenden Spaßvogel notiz zu nehmen, dazu waren sie zu beschäftigt. Tatsächlich waren sie über etwas gebückt, was Fearùn nicht erkannte.

    Der Schurke schlich sich weiter heran, so lautlos er nur konnte. Was beschäftigte die beiden Magier nur so? Er wollte etwas versuchen, nur um sicherzugehen, wie gut die beiden überhaupt reagieren. Ein tückisches Grinsen verzerrte ihm kurzzeitig das Gesicht, als seine Idee blühte. Als ihn nur wenige Schritte von seinem Ziel trennten, begann er. Eine kleine Ablenkung sollte genügen. Er versuchte es als stummer Zauber - was ihm ein wenig mehr Zeit in Anspruch nahm, aber für seine Möglichkeiten machbar war.

    Plötzlich hörten Arindor und Timdor ein Knacksen, links vor ihnen, gefolgt von einem rascheln. Sie vernahmen eine Bewegung, die sich von ihnen aus nach rechts zu bewegen schien. Na'Ralee war zu beschäftigt, um den Geräusch zu bemerken, es war subtil und ähnelte eher dem eines anschleichenden Rubtieres, sodass eine gewisse Aufmerksamkeit gefragt war.

    Der Trick war gelungen. Sollten sich die beiden ablenken lassen, so befand sich Aegnor genau hinter ihnen...

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