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Thema: Kapitel 09: Das Juwel wird geschliffen

  1. #433
    Heavenly Wind
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    Darabor zeichnete mit dem Stabende ein Pentagramm auf den Boden direkt vor sich und murmelte dabei einige Worte. Kaum war er damit fertig, stieg schwarzer Nebel aus dem magischen Zeichen auf und formte direkt vor ihm eine kleine dunkle Wolke. Nach wenigen Augenblicken blitzte und grummelte es darin, dann wurden undeutliche Bilder sichtbar. Er betrachtete die Ereignisse des sich zum Ende neigenden Tages in N'Salay, sah die Schlacht, den Kampf der Einwohner gegen Orks und Todesengel, und das Ende. Ein bitterer Sieg zwar... murmelte er dann ... doch kein vergebenes Opfer.
    Dann dachte er über die Gruppe nach, die er ausgesandt hatte. Viel war davon nicht mehr übrig, er hatte einige fallen gesehen und andere waren gar nicht zu sehen gewesen. Er war recht sicher, dass die Überlebenden wenig erpicht auf die Aussicht waren, dass dies erst der Auftakt und die Schrecken sich nur mehr steigern würden.

  2. #434
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    // Stimmt ja... Sind garnit aufspürbar, und sehen echt unscheinbar aus... im Buch waren es jedenfalls, so ich mich erinnere, einfache, unscheinbare Steine, in die ein paar Linien eingeritzt wurden XD

    Arindor hatte etwas gespürt... Etwas mächtiges... es fühlte sich an wie der Menschenmagier. Er schien in den Wald gegangen zu sein... Der Dunkelelf blickte noch einmal auf den Albenstein, dann zu Shyraska... Arindor hatte Timdor vorhin nicht zugehört, doch jetzt murmelte er ohne jede Erklärung Eri'Seth Rea...
    Daraufhin wurde er etwas kleiner, seine Sicht verstärkte sich, ihm wuchs ein Gefieder, Flügel, ein Schnabel, dann flog er davon, in die Richtung, aus der er die Aura des Magiers gespürt hatte, um ihn zu suchen...
    Als er ihn erblickte, krallte er sich in den Ast eines Baumes, und nahm schnell wieder Dunkelelfengestalt an.
    Timdor, braucht ihr Hilfe? rief er von oben auf den Magier herab, dann sprang er vom Baum hinunter und landete gekonnt auf dem weichen, moosbedeckten Erdboden...

    Khelad bemerkte das Verhalten des Dunkelelfen, fragte allerdings nur beifällig Was ist denn mit dem passiert? Sind Elfen doch feiger als ich dachte? Oder hat er nur eine Maus erspäht?
    Wieso verschwand der Magier ohne ein Wort?
    Rika, waren Orks in der Stadt, oder wieso seid ihr über und über mit Blut besudelt? Und was hat diesen Urschrei verursacht?

  3. #435
    Heavenly Wind
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    Rika gesellte sich wieder zu den anderen, nachdem sie sich notdürftig gereinigt hatte. Ihre Umhang benötigte allerdings etwas mehr an Zuwendung als ein wenig Wasser. Auf die erste Frage des Zwergs antwortete sie nur mit einem Achselzucken, denn es war ihr gerade relativ egal, was der Formwandler tat oder wie seine Motive aussahen. Sie hatte andere Sorgen.
    Ngrat Ork gremm snar... begann sie ihre Antwort auf die beiden an sie gerichteten Fragen. In wenigen aber dafür umso deutlicheren Worten erklärte sie Khelad auf Zwergisch was vorgefallen war - natürlich aus ihrer Sicht. Es gab für sie keinen Grund, ihm etwas wesentliches zu verschweigen... allerdings ließ sie einige Details über ihre eigene Rolle aus - so verschwieg sie ihm die Kellerszene oder ihr "Gespräch" mit Vescator. Zu viele Fragen hätten sich daraus ergeben auf die sie keine Antwort hatte - oder eine Antwort, die sie nicht geben wollte. Die Frage nach dem Schrei beantwortete sie so, wie sie es sah.
    Gir srigg erk Ra'kurach...
    Sie war mittlerweile sicher, dass P'Tera ebenfalls eine Ssarfey war - oder den Ssarfey wenigstens in gewisser Art ähnelte. Immerhin hatte die Elfe sie mit einem mächtigen Zauber belegt - ein merkwürdiges Gefühl beschlich sie jedes Mal im Gedanken daran. Sie wußte nicht woher sie die Sicherheit nahm, aber sie wußte es. Ebenso wie sie ganz sicher wußte, dass P'Tera es trotz allem absolut ehrlich meinte.
    ...du hättest deinen Spaß gehabt, alter Freund. Und dieser Schädelspalter auch lachte sie und nahm die schwere Streitaxt in ihre Hand, die der Zwerg griffbereit neben sich gelegt hatte. Sie stand auf und ließ die selbst für einen Menschen recht wuchtige Waffe einige Male geschickt vor und um sich kreisen - mit einer Hand! Hervorragende Arbeit... Erzmeister Ambrash? kommentierte sie und fragte nach dem Schmied, der sie geschaffen hatte, als sie Khelad sein Mordwerkzeug zurück gab.
    Hättest früher hier sein sollen, vielleicht wärn einige Dinge anders gelaufen.
    Sie seufzte, als sie das sagte und ihm auf die Schulter klopfte, während sie sich erhob, um sich in der Nähe ein wenig umzusehen.

  4. #436
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    Der Albenstein hatte sich noch immer nicht beruhigt, offenbar tobte in seinem Inneren ein gnadenloser Kampf.
    Shyraska stand direkt neben ihm und begutachtete ihn argwöhnisch. Er würde abwarten, bis der Kampf im Inneren des Steines im wahrsten Sinne des Wortes abgeglommen war.
    Da spürte der Elf plötzlich etwas; bis eben hatte der Albenstein seine gesame Aufmerksamkeit auf sich gelenkt, nun aber merkte er, dass um ihn herum sich einiges verändert hatte. Er vernahm deutlich eine Präsenz, die er schon einmal in Bezug auf die Zerstörung einer Stadt wahrgenommen hatte. Kein Zweifel - Darabor war hier!

    Lanarys hatte einige Zeit lang über die Situation mit dem Zwerg nachgedacht. Was bildete sich dieser abgebrochene Riese überhaupt ein? Dass Elfen und Zwerge sich nicht gerade freundlich gesonnen waren, war ihr wohl bekannt und sie hatte sich damit abgefunden - doch dass ein Zwerg einen Elfen allein deshalb angegriffen hatte, hatte sie noch nie erlebt und das erfüllte sie mit Wut.
    Um sich abzulenken, beschloss sie, ein paar Kontakte in der Gruppe zu knüpfen. Die Situation in N'Salay hatte sie überzeugt, sich diesem bunt zusammen gewürfelten Trupp anzuschließen und da konnte es nur von Vorteil sein, wenn sie sich mit möglichst allen Personen gut stellte.
    Ihr erster Blick fiel auf duie Elfe, von der sie sich entsann, dass sie Sumara hieß. Diese schien sich gerade eben mit einem zerbrochenen Stab abzumühen. Unbefangen ging Lanarys auf die Frau zu und sprach sie an: "Kann ich Euch vielleicht helfen?"

  5. #437
    The Reggae Boyz Benutzerbild von Renan
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    Traurig hob Sumara den Kopf. Kannte sie diese Elfe?! Wie dem auch sei, ihre Frage war freundlich gestellt. Sumara zwang sich ein trauriges Lächeln auf ihre Lippen: Nun, das bezweifle ich! Mein Stab wurde... er wurde zerbrochen! Entzwei geschlagen von einem Ork!, sie senkte die Stimme wieder. In N'Salay schienen die beiden Überreste noch Magie zu beinhalten, ich hatte noch die Hoffnung, dass ich es schaffe, die Hälften wieder zu vereinigen! Ich vergaß die Elfe, die uns durch das Tor schickte und eine große Magierin zu sein schien, sie hätte mir vielleicht helfen können. Doch es ist zu spät und nun, da wir nicht mehr in der magie geladenen Stadt sind, verebbt langsam der letzte Funken aus meinem Stab! Ich bin ohne Stab ein NICHTS! Bei einem anderen Stab müsste ich wieder von 0 an beginnen und bei meinem Alter bleibt mir dazu glaube ich nicht mehr genügend Zeit! Also, falls Ihr nicht zufällig höchste Magische- und Naturellekräfte besitzen solltet...! Aber es ist lieb gedacht... Wie war Euer Name gleich?!
    Sumara lächelte. Die Fremde schien ihr sympathisch, warum hätte sie sonst so auf sie zugehen sollen?!

  6. #438
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    "Mein Name lautet Lanarys", entgegnete diese lächelnd, "Und Ihr habt Glück: Meine Spezialität ist Naturmagie, schließlich verfügenen alle Waldelfen über ein hohes Potential in diesem Bereich der Magie. Lasst mich doch mal sehen..."
    Sie streckte Sumara auffordernd ihre Hände entgegen. So etwas dürfte für sie kein wirkliches Problem darstellen...

  7. #439
    The Reggae Boyz Benutzerbild von Renan
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    Ihr...?! Ihr seid ein Segen! Doch ob es nicht schon zu spät ist?!
    Zögernd übergab Sumara Lanarys die beiden Stabhälften.
    Gebannt und noch immer mit Tränen in den Augen guckte Sumara auf die feinen Hände der Elfe. Sie wusste, selbst wenn die Elfe die beiden Teile wieder zusammenfügen konnte, mit dem Stab "komonisieren" kontne, würde es lange dauern, bis sie ihre alten Fähigkeiten wieder aufgebaut hatte.

  8. #440
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    Lanarys nahm die beiden Stabhälften entgegen. Sie schloss die Augen und betestete das magische Netz des Stabes prüfend.
    Er hatte viel von seiner ursprünglichen Kraft verloren, doch die Waldelfe konnte noch die Kraft erahnen, die ihm innegewohnt hatte, denn sie hatte eindeutige Spuren hinterlassen. Und noch waren die Kraftlinien, die dem Stab seine Macht verliehen hatten, nicht zerrissen, sondern lediglich zu feinen, schwachen Fäden geworden. Das hieß, auch wenn die beiden voneinander getrennt waren, bestand über diese Linien noch immer eine Verbindung. Wenn es ihr gelang, den Magiefäden zu stärken, indem sie sie straff aufwickelte, würde es ihr gelingen, die beiden Stabhälften wieder zusammenzufügen. Das Prinzip war einfach: Die ganze Welt war von Magie verbunden. Bildlich konnte man sich fast das gesamte Gebiet der Magie dieser Welt als feines Netz vorstellen. Indem man die Fäden dieses Netzes verstärkte, zum Beispiel durch eine enge, straffe Aufwicklung, wurde die Magie des Netzes in einem bestimmten Bereich verstärkt. Und da die Magie fast jeden Bereich dieser Welt durchdrang, konnte man so fast jeden Bereich beeinflussen.
    So handhabte Lanarys es auch hier. Es gelang ihr, die Fäden so stark zu spannen, dass zwischen den Stabhälften eine hohe Anziehung entstand. Doch etwas störte sie dabei, sie konnte den Zauber nicht vollenden. Es war, als reagierten die Kraftlinien einfach nicht mehr auf sie. Offenbar war die Kraft des Stabes an die seiner Besitzerin gebunden.
    "Könntet Ihr mir bitte helfen?", fragte sie, noch immer mit geschlossenen Augen und in den Zauber vertieft.

  9. #441
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    Khelad hatte fassungslos zugehört, als die Menschenfrau ihm alles über ihren Aufenthalt in N'Salay beschrieb... Es war grauenhaft! So eine Hölle hätte er selbst vermutlich nicht überlebt...
    Dann dachte er an die Frage seiner alten Partnerin, und erwiderte Mit Nichten, Rika, es war Schmiedemeister Brandogash Eisenfaust. Er ist inzwischen einer der größten Schmiede überhaupt. So lange, wie du nicht mehr im Reich der Zwerge warst, verstehe ich, das du über die neuesten Begebenheiten nicht informiert bist...
    Daraufhin überlegte er kurz, und antwortete halb im Spaß
    Oh nein Rika... Ich glaube, hätte ich DAS durchstehen müssen, ich glaube, ich hätte nicht schnell genug rennen können, um zu überleben...

  10. #442
    Heavenly Wind
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    Rika lachte... Brandogash? Schmiedemeister? Paßt er mit seinem Wanst überhaupt noch hinter einen Amboß? erinnerte sie sich an gewisse ausschweifende Gelage nach getaner Arbeit. Ich war wirklich lange fort... seufzte sie daraufhin. Dann fiel ihr auf, das mittlerweile die halbe Gruppe verschwunden und bis dato nicht zurückgekehrt war. Der Formwandler, das Elfenmädchen, der Zauberer und dieser Verrückte, der sich mit dem Ssarfey-Fürsten angelegt hatte... sie waren mittlerweile schon einige Zeit weg. Wo stecken die bloß... murmelte die Kriegerin daraufhin und holte sich ihre Armbrust von Sumara zurück. Sie hatte beschlossen, die anderen notfalls suchen zu gehen. Rika vergewisserte sich, dass die Waffe noch ordnungsgemäß funktionierte, dann füllte sie das Magazin wieder auf. Sie hatte viele Bolzen in N'Salay verschossen, ohne die Chance zu haben, sie sich wiederzuholen. Das war ein Problem, denn Bolzen aus Mithril waren schwer zu bekommen, normale Bolzen waren bei weitem nicht so effektiv.


    Na'Ralee hatte sich lange Zeit versteckt. Sie hatte gewartet, bis der fremde Zauberer fort war - er machte ihr Angst, denn sie wußte, wer er war... sie hatte ihn schon einmal gesehen, dachte sie. Nur erinnerte sie sich nicht mehr wo. Außerdem war da noch dieser andere Kerl, der hinter ihm aus dem Portal gekommen war und der sah auch nicht sehr vertrauenerweckend aus. Erst als der Menschenmagier, sie kannte ihn nicht mit Namen, zu der scheinbar verletzten jungen Frau herüber ging, traute sie sich langsam aus ihrem Versteck. Ja, das war P'Yalra, da war sie ganz sicher.

  11. #443
    The Reggae Boyz Benutzerbild von Renan
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    Sumara gab Rika schnell ihre Waffe wieder, mit der sie eh nicht viel anfangen konnte und guckte nun verwirrt die Waldelfe an, die mit geschlossenen Augen vor ihr stand.
    Was genau soll ich tun?!, fragte Sumara und legte ihre Hände schon einmal auf die beiden Hälften, etwas unbeholfen zwar, doch sie spürte etwas...

  12. #444
    blubb °o untergetaucht Benutzerbild von Archfiend
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    "Jetzt, wo du es sagst... Die sind wirklich alle weg. Das letzte mal, dass ich mich nur an Geräuschen Orientiere...". Tatsächlich hatte Fearùn die ganze Zeit vertieft abseits gesessen. Er spielte mit kleinen Feurebällen, und suchte nach einem weg, seine Bolzen oder Wurfwaffen so zu verzaubern, dass sie barnnten, jedoch nicht selbst verkohlten. Es war nicht gerade einfach, die genaue Temperatur herauszufinden für jemanden, der es nicht gewöhnt war.

    Die ganze Zeit blieb seine einzige Verbindung zur Außenwelt Rikas Gespräch mit dem Zwerg, so bemerkte er Rikas Worte schnell, und zeigte endlich Reaktion. Er ris sich hoch, lockerte seine versteiften Gliedmaßen und schritt zu den Übrigbleibenden. Eine kleine Sekunde zum Aufspüren... "Wo sie auch immer sind, warum sind die zu so viel dorthin gegangen? Am besten wir erreichen sie so früh wie möglich... Was schließt aus, dass sich noch weitere Orks hier hrumtreiben?". Und so ging er in Richtung eines zertrampelten Busches, von wessen er vermutete, kürzlich von einem der Reisenden durchquert worden zu sein.

  13. #445
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    "Es ist nicht Schwieriges, ich brauche nur Eure Kraft, um den letzten Schritt bei der Reperatur des Stabes gehen zu können, denn wie es scheint, ist seine Kraft an Euch gebunden. Umfasst einfach beide Stabhälften mit Euren Händen und lasst Eure Kraft in ihn fließen, dann werde ich ihn reparieren können", erklärte Lanarys. Auch wenn sie ihre Augen geschlossen hatte, konnte kein Zweifel daran bestehen, dass sie alles mitbekam, was um sie herum geschah.

  14. #446
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    Ihr könnt es also wirklich schaffen?!, fragte Sumara ungläubig. Ohne eine Antwort abzuwarten umschlossen ihre Finger die beiden Hölzer.
    Erwartungsvoll schaute sie auf die geschlossenen Augen der Elfe.

  15. #447
    Heavenly Wind
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    Nachdem sie die Armbrust gereinigt hatte, steckte sie das gute Stück zurück in den Schultergurt. Als sie bemerkte, dass Sumara gerade abgelenkt war, zögerte sie nicht lange und gab Khelad ein stummes Zeichen, dass er verstehen würde. Sie wollte sich in der Gegend umsehen und das allein. Als gerade niemand der anderen hinsah, verschwand die Kriegerin zwischen den Büschen und war schon nach wenigen Schritten nicht mehr zu sehen.


    Darabor betrachtete den immer noch düsteren, wolkenverhangenen Himmel, der wie ein schwarzes Tuch über der Stadt hing. Er hielt die Hand vor sich, weit ausgestreckt und konzentrierte sich. Er deutete mit Zeige- und Mittelfinger auf die Ruinen und ließ sie langsam kreisen. Eine unbedeutende Geste, dennoch mit einer großen Wirkung. Die Luft in den zerschmetterten Überresten der Stadt setzte sich langsam in Bewegung, ihr steter Strom formte einen Wirbel, der sich immer schneller drehte und weiter ausdehnte, bis er das gesamte Gebiet umfasste. Darabor schloss die Augen und lenkte mehr und mehr Energie in seinen Zauber, lies den Wind anwachsen und heftiger werden, bis seine Kraft nicht nur ausreichte, kleineren Schutt abzutragen und die schweren Wolken über der Stadt aufzulösen, sondern sein tiefes Grollen sich durch Talkessel und weit darüber hinaus Gehör verschaffte. So hoffte er dafür zu sorgen, dass sich das Gift der Ssarfey nicht gänzlich an diesem Ort festsetzte. Verdammt war das Gebiet allemal und nicht einmal er würde dagegen etwas unternehmen können.


    {nahe des Ayal'Shi}
    Als der Wind seine donnernde Stimme erhob, blickte sie in Richtung des Wäldchens. Eine so starke Freisetzung von Magie konnte sie fühlen, durch den Wirbel und den Riss hindurch. Und es war eindeutig, um wessen Zauberkunst es sich handelte. Drachische Luftmagie, mit menschlichem Einfluss. Ohne Zweifel, Darabor.
    Bist Du hier, um Euer schändliches Werk zu begutachten? Vielleicht sollte ich Dir eine Lektion erteilen, Zauberer... doch das würde gar nichts an den Folgen ändern. Ihr habt Vescator besiegt und Xerthyss in die Flucht geschlagen. Wirklich eine beeindruckende Leistung. Doch all das hier ist nur Geplänkel. Der Krieg hat noch nicht einmal begonnen. Ihr werdet noch viel mehr verlieren, als das hier. Noch sehr viel mehr.
    Amath'ess lächelte bitter, als sie in den Talkessel hinabsah. Sie hatte all das kommen sehen, doch sie hatte nicht eingegriffen. Sie hatte es einfach geschehen lassen, auch wenn sie genau gewußt hatte, was geschehen würde. Im Grunde war es ganz in ihrem Sinne, dass es geschehen war. So konnte die Geschichte fortgeführt werden.

  16. #448
    Meisterspieler
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    Mit einem Nicken bestätigte Lanarys Sumaras Aussage, dann konzentrierte sie sich wieder vollständig auf die Kraftlinien des Stabes.
    Nun klappte es; sie konnte die Schwelle, die sie die ganze Zeit zuvor von der Vollendung ihres Zaubers abgehalten hatte, überschreiten. Es gab eine kleine Erschütterung in magischen Netz, als sich der Stab wieder zusammenfügte. Er verströmte kurz silbriges Licht, dann war er wieder ganz.
    "Ich bin fertig, Euer Stab ist wieder heil", kommentierte Lanarys lächelnd ihr Werk und hielt Sumara den Stab entgegen.

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