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Thema: Kapitel 09: Das Juwel wird geschliffen

  1. #369
    Heavenly Wind
    霧の艦隊
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    Die Elfe befand sich bereits in der Zentralkammer, als sie die Worte Arindors vernahm. Sie nickte nur stumm, wandte sich ab und blickte in Richtung der Hallenmitte - dort wo sich die verborgene Treppe ins Gewölbe befand. Na'Ralee senkte ihren Kopf und summte eine seltsame Melodie, ganz leise, gegen den Kampflärm fast nicht zu hören Bringt die Hüterin in Sicherheit, wir halten sie auf so lange wir können! rief ein hochgewachsener Elf in einer verschmutzten, gold schillernden Rüstung, und mit ihm postierten sich einige Krieger direkt vor der zentralen Halle. Rika sah Sumara an und deutete auf die Halle... los jetzt, weg hier! Sie kommen, ich spüre es... rief sie zu ihr rüber, dann wandte sie sich ab, ein letzter Blick zurück auf das wabernde Kraftfeld. Ein weiterer grauenvoller Schrei schien Rikas Worten Nachdruck verleihen zu wollen.

    Na'Ralee's magisches Summen hatte derweil die verborgene Treppe geöffnet, die ins Sanctum hinabführte. Wie schon einmal auf Alani'iels Wirken hin, senkten sich die Steine zu einer breiten Treppe in den Untergrund. Kaum war dies geschehen, huschten ein paar Augenpaare von unten herauf... wie auf ein geheimes Kommando hin postierten sie sich in Verstecken, als ob sie auf Beute lauern würde. Na'Ralee fuhr erschrocken zusammen, als die Dämonen nur um Haaresbreite an ihr und den anderen vorbeiflogen. Zusammen mit ihnen drang ein Schwall glühender Luft aus dem Sanctum herauf. Dort unten war es mittlerweile sehr viel heißer, als noch am Morgen.

  2. #370
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    Verdammt noch mal, hat dieser Mensch denn keine Augen im Kopf!, fluchte Shyraska innerlich, nachdem er der magischen Attacke gerade noch mit Mühe und Not entgangen war und die Überbleibsel des verheerenden Effekts mit seinem Albenstein neutralisiert hatte.
    Als er sah, wie das Schutzschild immer instabiler wurde, bekam er zum ersten Mal an diesem so ereignisreichen Tag Angst vor dem Tod. Mit wem er sich auch angelegt hatte, es waren Gegner gewesen, die er rein theoretisch stets hätte besiegen können. Nun aber war der Weg frei für eine Art von Feind, gegen die er niemals eine Chance haben würde...
    Er sah sich alarmiert um. Der Albenstein glühte regelrecht, er konnte sein Pulsieren auf seiner Brust spüren. Der Tempel war auf einem Albenstern errichtet worden und er befand sich gerade auf einem der Pfade, die die Kaft des Albensterns speisten. Das also war der Grund, warum der Albenstein so energiegelade war - die Macht der Albenpfade war nun stärker als zuvor, ein magisches Siegel hatte deren Kraft die ganze Zeit zurück gehalten, nun war dieses Siegel offen - der Weg zum Sanctum schien frei zu sein!
    Schnellen Schrittes beeilte er sich, um in den nun wohl sichersten Bereich des Tempels zu gelangen...

  3. #371
    blubb °o untergetaucht Benutzerbild von Archfiend
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    Timdors beeindruckendes Kunststück schien für großartigen Tumult zu sorgen. Die meisten aus der Gruppe schienen sauer auf ihn zu sein, was wohl verständlich war, so eine riesige Energie zu entfesseln in so einem kleinen Raum konnte man schon als rücksichtslos bezeichnen. Auf der anderen Seite war es genauso rücksichtslos, soch einer Horde Orcs entgegenzustellen, also nahm Fearùn es dem Magier gar nicht übel, ganz im Gegenteil. Aber nun lag das arme Lebewesen bewusstlos auf Arindors Schulter, der ihn noch halb tragen konnte. Er war nicht mehr bester Verfassung.

    Fearùn flüsterte etwas, die Augen auf dem Magier gerichtet. Arindor stockte kurz hoch, als sei seine Last erleichtert worden, geöhnte sich jedoch rasch an die etwas gemütlichere Änderung. Zwar war einer weg, der Staxx aber lag noch bewusstlos herum. Aegnor konzentrierte sich kurz, durchfürte dieselben, webenden Bewegungen als vorhin, und sprach denselben Zauber aus als gerade eben bei Timdor, nur in etwas verstärkter Form. Staxx war ja um eniges schwerer, der Schwebezauber sollte ja dementsprechend effektiver sein. dann huschte er zum bewusstlosen Körper und hob ihn über die Schulter.

    "Uff", war eine erste Reaktion. Er war nicht so richtig gewöhnt, leblose Körper von einem Kampfgeschehen wegzutragen, mitsamt schweren Ausrüstung und was er noch bei sich hatte. Ohne den Schwebezauber hätte der arme, kleine Mensch es wohl nicht geschafft, und er komplimetierte der Einfall, je Magie gelernt zu haben.

    Jetzt waren sie zwei Belasteten auf dem Weg zu den Inneren Kammern des Tempels, und das so lautlos wie eine anschleichende Katze. Das lg wohl eher daran, dass der tobende Lärm draußen alles übertonte, was sich die meisten wohl nicht mehr bewusst waren: Aegnor hatte ihn schon als Tatsache der Umgebung gesehen und sein Fehlen würde ihn durchdringen wie ein grellender Schrei.

  4. #372
    The Reggae Boyz Benutzerbild von Renan
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    Renan war nur froh, über den Rückzug.
    Den toten Elfen an seiner Seite ließ er da, nicht ohne noch einmal seine Stirn geküsst zu haben, dann folgte er den anderen rückwärts gehend und weiter Pfeile auf die übrig gebliebenen Orks schießend, auch wenn nicht mehr viele von denen nach dieser Hexerei des Menschen übrig waren.
    Nun bekamen allerdings die Wände Löcher, was Renan nicht gefiehl und noch viel weniger gefiehl ihm, dass aus diesen Löchern Ssarfey zu kommen schienen.

    Auch Sumara trat nach Rikas Worten den Rückzug an. Sie hatte gerade einen Bolzen in die Brust einer Grünhaut geschossen und wollte gerade wieder anlegen, als sie bemerkte, dass keine Bolzen mehr zum Schuss da waren.
    Sie folgte Rika mit hastischen Schritten die Treppe hinunter, wo auch immer diese hin führen sollte.

  5. #373
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    Auf dem Tempelplatz herrsche Chaos - Häuser brannten und tauchten den Platz in ein düsteres Licht. Die Szenerie erhielt den letzten Schliff durch den fast pechschwarzen Himmel; es war ein bedrückendes, beängstigendes Schauspiel.
    Ein Schatten erschien in der Nähe von Vescator auf dem Platz, ohne dass man die Person ausmachen konnte, die den Schatten warf. Dieser wurde finsterer, waberte wild und gewann aus Konsistenz. Dann erhob er sich in eine Höhe von mindestens zwei Metern und nahm menschliche Konturen an, wenn man von den gewaltigen, wie unter schwarzem Feuer wabernden Schwingen absah.
    Die Konturen gewannen an Schärfe, blieben jedoch noch immer schattenhaft. Nun konnte man erkennen, dass der Ssarfey in ein prächtiges, rot-schwarzes, mit Edelsteinen besticktes Gewand gehüllt war, dessen Kapuze das "Gesicht" fast zur Gänze bedeckte, wenn man es so nennen mochte. Was man davon lediglich sehen konnte, war Schwärze, durchzogen von einigen bluroten Linien.
    Nun - vielleicht zum ersten Mal seit der Zeit seiner weltlichen Herrschaft - hatte Xerthys auf offener Straße seine Maske der Schatten abgenommen und war bereit, seinen Teil der Aufgabe zu erfüllen...

    //@Botox: Kannst das Profil einfügen! //

  6. #374
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    Arindor wankte, als ihn die magische Welle erfasste, die Xerthys mit seinem Erscheinen ausgelöst hatte... Sie ging wie eine Explosion von ihm aus, und versprühte dabei Angst und ein unheimliches Gefühl, nicht mehr alleine im raum zu sein...
    Dann fasste der Dunkelelf sich wieder, und lief, den immernoch bewusstlosen (Doch nun merkwürdigerweise um einiges leichteren) Timdor auf der Schulter und Na'Ralee vor sich, weiter die Treppen zum Sanctum herunter...
    Wenn diese P'Tera keinen Rat weiss, dann sind wir verloren... Es gibt kaum noch andere Auswege aus der Stadt...
    Dachte er sich, während er sie Stufen hinunterstolperte....

  7. #375
    Heavenly Wind
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    Vescator breitete seine Schwingen aus, als Xerthys direkt in seiner Nähe gelandet war. Sein Körper erstahlte in gleißendem blutroten Licht und es überstrahlte alles, man konnte es meilenweit sehen, selbst gegen sie Sonne, die außerhalb von N'Salay ungerührt schien. Seine Gestalt wurde schemenhaft und durchscheinend, dann stieß er einen Schrei aus, dessen Gewalt selbst die Erde erzittern ließ und bewegte sich mit aller Macht auf das Bannfeld zu. Er würde es durch die Kollision endgültig zusammenbrechen lassen, auch wenn das selbst für ihn eine enorme Anstrengung bedeutete.

    Rika vergewisserte sich, dass die anderen nach unten liefen. Dort saßen sie zwar in der Falle, aber P'Tera hatte es ja so gewollt. Sie mußte also für diesen Fall auch einen Plan parat haben... hoffte sie. Denn sicher war sie sich nicht. Gerade betrat sie die oberste Stufe der Treppe, da ließ sie ein Schrei plötzlich zusammenfahren. Im gleichen Moment rüttelte ein Stoß das ganze Gebäude von den Grundmauern bis zur Kuppelspitze durch. Rika drehte sich benommen um, und sah das Energiefeld über seiner gesamten Breite zusammenbrechen. Kaskaden roter Blitze fegten durch das Innere, trafen auch die Elfen und sie, aber außer einem Stoß extremer Kälte verursachten sie keinen Schaden. Die Kriegerin sah gerade noch, wie sich riesige feurige Klauen mit brutaler Gewalt direkt durch die massiven Außenmauern schnitten, während an anderer Stelle widerliche, schleimige Brühe aus den Wänden quoll. Rika schubste Renan und Sumara vor sich her und schrie nur ein knappes schneller, ehe sie selbst die Stufen zur Halle des Sanctums hinunter eilte.

    Kaum waren die letzten unten angekommen, sahen alle einige Augenpaare, die sich rasch in Richtung des Heiligtums bewegten. Beinahe mit dem Zusammenbruch des oberen Kraftfelds, baute sich ein zweiter Schutzkreis auf, kleiner und sicher nicht dafür gedacht, lange standzuhalten. Er sicherte auch nur den Zugang... schon von hier aus konnte man die von gleißend blauem Licht umflutete Gestalt der Elfe erkennen, die inmitten des Sanctums stand, als würde überhaupt nichts geschehen. Die Augenpaare huschten um sie herum und alles, was man sehen konnte, waren kurze Entladungen, die von ihnen ausgingen und sich zu der Energie gesellten, die die Elfe bereits umgab.

  8. #376
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    Arindor war fassungslos... Was tat diese Elfe da?
    der Dunkelelf legte Timdor behutsam auf den Boden und ging auf P'Tera zu, während er sie fragte Nun, alles, was ihr wolltet, ist eingetreten... Was habt ihr dazu zu sagen?
    Und... War der Tod meines Bruders mit eingeplant?
    setzte er leise hinterher...
    Alles, was er jetzt noch tun konnte, war, dieser Elfe, oder was auch immer sie sein mochte, zu vertrauen...
    Diese Augenpaare... Sie sammeln die Seelen der Gefallenen, habe ich Recht?

  9. #377
    Heavenly Wind
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    P'Tera sah ihn nur stumm an, während die letzten Dämonen ihre kostbare Fracht ablieferten. Umflutet von Licht und erfüllt von Magie genügte ihr ein einziger Blick auf Timdor und sein gepeinigter Körper erwachte aus dem Koma in das er sich selbst mit seinem Zauber katapultiert hatte. Nicht nur das... ein mildes Lächeln, verbunden mit einem kurzen Schliessen ihrer Augen heilte die Verletzungen der Anwesenden und das spontan. Man konnte die geballte Lebenskraft geradezu riechen, fühlen und schmecken, die P'Tera in diesem Moment in den Raum verströmte. Es war gespenstisch still - nicht ein Laut der immer noch tobenden Schlacht drang an diesen Ort und gerade diese Ruhe war beängstigend.
    Wir können sie nicht aufhalten! rief Rika, als sie das Heiligtum betrat, sie war als letzte eingetroffen und hatte Arindors Worte nicht gehört.
    P'Tera blickte auch sie nur stumm an, so als hätten sie alle Zeit der Welt. Keiner wußte, dass es in der Tat so war... denn außerhalb des Sanctums stand die Zeit nun still.
    Ich weiss... war die vielsagende Antwort. Als sie sah, dass die Gruppe sich damit nicht zufrieden geben würde, fügte sie mit einer ruhigen, gelassenen Stimme noch etwas hinzu:
    ... und das sollt ihr auch nicht. Ihr habt getan, wofür ihr bestimmt wart und so bedauerlich der Verlust sein mag, der zu beklagen ist, so hat das Opfer sich gelohnt. Du hast Recht, Arindor... die Seelen all derer, die ihr Leben ließen sind bei mir. Ihre Träume, ihre Hoffnung und ihre Erinnerung. Ihre Essenz wird nicht in den Feuern Verdamons zerstört werden, wie es die zwei da Draußen gern sehen würden. Ich werde sie dorthin bringen, wo die Oberen sie niemals finden. Sie werden Frieden finden an einem anderen Ort, jenseits der Schranken dieser Existenz. Doch für Euch hält die Zeit einen anderen Pfad geöffnet. Ihr habt Eure Sache gut gemacht. Die Oberen sind beide hier und sie sind unvorsichtig. Ich werde sie für ihre Taten bezahlen lassen und das mir das möglich ist, verdankt die Welt Euch... trauert nicht um die Toten. Es ist alles so, wie es sein soll. Und das gilt auch für deinen Bruder. Seine Aufgabe war es, Izil'Zarhn zu seinem wahren Träger zu bringen. Zu dir. Ich wußte, dass diese Waffe ganz allein für dich bestimmt war, und du wirst das ebenfalls erkennen, wenn die Zeit dafür gekommen ist.
    P'Tera drehte sich um und legte ihre Hand auf den Altar... man konnte das Pulsieren was von dort in den Raum strahlte sehen und hören... die ganze Luft darum herum vibirerte heftig.
    Zeit... ein gutes Stichwort. Eure Zeit hier ist vorüber. Es ist nun an mir, das Notwendige zu tun. Ihr hingegen müßt gehen.
    Rika wollte etwas sagen, aber die Elfe kam ihr erneut zuvor:
    Ich weiss, Du hast Fragen, aber jetzt ist nicht die Zeit, sie zu beantworten. Du kannst nicht hier bleiben. Keiner von Euch kann das. Die Zeit wird kommen, wo wir uns wiedersehen...
    Sie blickte wieder in die Runde und für den Bruchteil eines Augenblicks konnte man ihren Stirnreif aufleuchten sehen, verbunden mit einer Handbewegung von ihr öffnete sich ein dunkel glimmendes Portal aus mattgrünlicher Energie, umspielt von Blitzen und blauschwarzem Feuer. Die Gestalt der Elfe strahlte buchstäblich von innen heraus, als sie die Pforte durch das Nichts gewaltsam öffnete...

  10. #378
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    Sein wahrer Träger...?
    Murmelte Arindor und versuchte, diesen Satz zu begreifen... War der Bogen, den Inathrae ihm sozusagen "vermacht" hatte, von Anfang an für ihn bestimmt?
    Leider würden ihre Worte erst zum richtigen Zeitpunkt einen Sinn für ihn ergeben, das wusste Arindor...
    Dann vernahm er auf einmal ein schwaches Pulsieren... Es kam von der Waffe, als wolle diese die Aussage der augenscheinlichen Hochelfe bestätigen...
    Wohin führt uns dieses Portal? Und was habt ihr nun vor? Wie wollt ihr die Oberen aufhalten?

  11. #379
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    Timdor schlug die Augen auf

    (Verdammt ist das hell hier!)

    Timdor kniff die Augen schnell wieder zu.
    Wo war er eigentlich? Er erinnerte sich noch an seinen Zauber, der beinahe vor seinem Gesicht hochgegangen wäre, dann Schmerz in seiner Hüfte, dann eine sich verblüffend schnell nähernde Wand und schließlich nurnoch Finsternis.

    Aber anscheinend hatte er es wieder irgendwie geschafft zu überleben. Er fühlte sich sogar recht gut, seine Reserven waren wieder aufgefüllt worden und er verspürte abgesehen von seinen etwas empfindlichen Augen keinerlei Schmerzen. Was seine momentane Situation betraf, nun darum würde er sich Sorgen machen sobald er wusste wo er war und warum er noch lebte.

    Er öffnete erneut die Augen, langsamer diesmal. Er lag nicht mehr auf dem Schlachtfeld, das war schoneinmal gut. Die Konturen des Raumes um ihn herum waren nur verschwommen zu erkennen, alles war in ein diffuses Licht getaucht, das offenbar von einem Ebenentor ausging. Großartig, anscheinend hatte es dieser Todesengel geschafft ein Tor zum Abgrund zu öffnen und in Kürze würde er sein gerade wiedergefundenes Leben an eine Meute schreiender Dämonen verlieren...

    Erst jetzt erkannte er die anderen Anwesenden, die Gruppe hatte es anscheinend fast vollständig bis hierher geschafft. Aber warum waren sie so Ruhig wenn nicht einmal ein dutzend Schritt entfernt ein Tor schimmerte, das zum gräßlichsten Ort führte, den man sich nur vorstellen konnte?
    Arindor hatte gerade eine Frage gestellt und jetzt sah Timdor auch an wen. Direkt vor dem Tor stand eine Elfe. Seine Wahrnehmung war auf magischer Ebene immernoch etwas verschwommen, aber er meinte wahrzunehmen, dass das Tor von dieser Elfe mit Energie gespeißt wurde.

    Nun, er war offen gestanden etwas verwirrt und still rumsitzen würde ihm wohl nicht weiter helfen.

    Er rappelte sich auf und räusperte sich deutlich hörbar
    Ähh Immer ein guter Anfang Wo bei den neun Höllen bin ich? Wie bin ich hierhergekommen? Wer ist diese Elfe da und wozu hat sie ein Tor geöffnet?

    Bei genauerem Überlegen drängte sich aber noch eine viel wichtigere Frage auf, es sah verdächtig so aus als wäre er immernoch im Tempel und das hieß...
    Und am allerwichtigsten, ist uns dieser Todesengel immernoch auf den Fersen?

  12. #380
    Heavenly Wind
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    P'Tera blickte auf den erwachenden Magier... eine simple Geste, ihr graziler Zeigefinger vor dem Mund mit einem gehauchten Schhhh! brachte ihn von einem netten Lächeln begleitet seltsamerweise zum Schweigen. Er hatte die Antworten erhalten, nach denen er verlangte und das mit nur einem einzigen Gedanken, während sich P'Tera unter seinem verwirrten Blick nahtlos Arindor zuwandte.
    Das Portal bringt Euch weit genug weg... erwiderte die Elfe und fügte mit einem kalten Lächeln an: Ich habe nicht vor, die beiden aufzuhalten. Wenn sie den Nexus wollen, sollen sie ihn haben. sie legte die Hand auf den Alter, der daraufhin heftig zu zittern begann. Und außerdem werden sie bekommen, was sie verdienen... meinte sie daraufhin noch trocken.
    Nun geht, bitte... bevor es zu spät ist. Es ist noch viel zu tun, und die Zeit ist knapp.
    Warum? warf Rika ein... Warum können wir nicht hier bleiben?
    Weil du leben mußt... ihr alle müßt leben, denn ihr habt noch ein Ziel. Wenn ihr hier bleibt, endet Euer Weg.
    Und du?
    Geht... jetzt! erwiderte sie daraufhin mit einem Lächeln, das gleichsam aussagte, dass man sich um sie keine Sorgen machen müßte und unmißverständlich klar machte, dass die Zeit für Fragen endgültig um war.

  13. #381
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    Arindor verstummte... Er hatte verstanden, was diese Frau mit dem Opfer des Nexus bewirken wollte... Sie wollte ihn, und damit die ganze Stadt, ja ganz Selenia der Dunkelheit preisgeben!
    Bevor er protestieren konnte, wie unheimlich dumm und riskant dieser Plan war, wurde er von einer unsichtbaren Macht nach vorn und durch das Portal hindurchgeschoben...
    Daraufhin befand er sich im puren Nichts, auf einem Pfad, den er nicht sehen konnte... Jedenfalls registrierte er, das er nicht flog oder fiel, also musste da ein Boden sein, auf dem er stand... er sah weit entfernt einen kleinen, weissen Punkt, der immer näher kam... Er wurde breiter, größer, bis er genauso groß oder noch größer war, als P'Tyris' Mauern es gewesen sein mussten...
    Dann schritt er durch das weiss-glühende Protal hindurch und landete auf einem grauen Berghang... er öffnete die Augen, und kniff sie ob des hellen Lichtes wieder zusammen.
    Dann gewöhnte er sich langsam an die Helligkeit, und sah nach oben... Der Himmel, unter dem er sich befand, war strahlend blau, nicht eine einzige Wolke schien am Himmel zu schweben...
    Dann sah er sich um... Er stand auf einem Plateau, das mit schweren Felsen und allerlei Geröll bedeckt war. Und in der Ferne sah er N'Salay... Jedenfalls das, was davon übrig war. Der Angriff der Orks musste es komplett verwüstet haben...
    Dann stutze er... Der Himmel über N'Salay sah aus, als wenn er alle Wolken im Umkreis in sich aufgesogen und zu einer tiefschwarzen Front aufgebaut habe...
    Er murmelte Kar'Zial seth Tra'gra... Daraufhin erweiterte sich sein Sichtfeld, wie die Augen eines Adlers konnte er nun besser und weiter sehen, und beobachten, was in N'Salay vor sich ging...
    Mitten in N'Salay, am Fuße des Berghanges, auf dem Tempelvorplatz, sah er Vescator dabei zu, wie dieser das Kraftfeld sprengte und damit Platz für Xerthys machte...

  14. #382
    Benutzerbild von Fantasy Freak
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    P'yalra war in der Zwischenzeit nicht viel wiederfahren...sie lag in irgendeiner dunklen Ecke, vermutlich wieder in einem Zelt. Die Augen waren ihr verbunden worden und ihre Hände zierten nun schwere Eisenfesseln.

    Sie war in ein anderes Orklager gebracht worden, in welche Himmelsrichtung es ging konnte sie nicht erkennen. Die Orks schienen ziehmlich beschäftigt zu sein, offenbar lief ihr Kampf nicht besonders, denn weder war ihr Essen gebracht worden, noch wurde kontrolliert ob sie noch ordentlich "verpackt" ist. Das konnte aber auch ganz andere Gründe haben.

    Ihr blieb nichts anderes übrig als auf ein Wunder zu hoffen ...

  15. #383
    Meisterspieler Benutzerbild von Gutester
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    Staxx wachte auf.

    Uff... wo... bin ich?.

    Er sah sich um, schon bald begriff er, das er wieder im Sanctum war. Arindor, Rika und alle anderen seiner Gefährten waren hier, ja sogar ein neues Gesicht. Er beachtete den Fremden nicht weiter, eine extreme magische Quelle lenkte ihn ab, nein, natürlich mehrere. Die von dem Nexus war natürlich nicht zu ignorieren und die von Vescator kannte er nun zu gut. Doch eine weitere Aura störte ihn, eine, die noch mächtiger schien als die von Vescator, was Staxx nur schwer glauben konnte. Er stöhnte, doch ihm ging es einigermaßen gut, nach diesem Kampf. Nun wurde ihm klar, wie dumm es war, sich mit einem Ssarfey-Oberen anzulegen, diesen Fehler würde er so schnell nicht wiederholen.

    Vescator..., dachte er Dieser Mistkerl, falls man ihn überhaupt als "Kerl" bezeichnen kann.

    Wut kam in ihm auf. Doch er fragte sich warum. Eigentlich war es doch sein Fehler. Es war logisch, das Vescator den Amon angreifen würde, wenn er auf ihn noch provozieren würde.

    Staxx rappelte sich auf und stöhnte dabei noch kurz.

    "Hey, weiß einer von euch was das da draußen ist?", fragte er.

  16. #384
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    Auch wenn das Sanctum nahezu isoliert von der Außenwelt war, konnte Shyraska deutlich die Präsenz der beiden Oberen spüren. Es war ein beängstigendes Gefühl, doch der Elf widerstand ihm. Es spürte vor allem die hinterlistige Aura von Xerthys, doch nicht von außen - von innen heraus, wie sie versuchte, in ihm Angstgefühle zu wecken. Doch auch dieser Furch widerstand er.
    Er fragte sivh, wie es den anderen erging. Waren ihn seine geschärften magischen Sinne nun zum Nachteil geworden, weil er auch negative Dinge wesentlich intensiver spürte als die meisten anderen?
    Xerthys war ein Teufel, das wurde Shyraska immer klarer. Er war ein hinterlistiger Feind mit schier unglaublicher Macht, doch diese setzte er nahezu nie ein, wenn es die Situation nicht verlangte. Meistens langte es ihm, jedes fühlende Wesen allein durch seine Aura - quasi nur ein Hauch seiner Macht - gefügig zu machen.
    Nach einiger Zeit antwortete Shyraska: "Da draußen herrscht Chaos: Vescator hat den Schutzschild durchbrochen und damit den Weg für Xerthys, einen weiteren Oberen, geebnet, der natürlich unmittelbar darauf erschienen ist. Beste Aussichten auf Erfolg", entgegnete er zynisch, dann wandte er sich P'Tera zu. "Jeder Ort ist nun sicherer als dieser, trotzdem wüsste ich gerne, wohin dieses Tor führt. Dieser Weg ist mit Sicherheit sicherer für uns als ein Albenpfad, denn im Nichts eine Richtung zu bestimmen ist schwer - das gilt natürlich auch für unsere Gegner, falls es Komplikationen gibt."

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