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Thema: Kapitel 09: Das Juwel wird geschliffen

  1. #321
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    Arindor hatte auf einmal eine Idee... Er wandte sich zu Varnael um, und meinte Habt ihr eine Idee, wie man dieses Monstrum dort davon abhalten könnte, dauerhaft auf den Tempel zu schiessen?
    ...Der Hochelf wusste vielleicht eine Lösung...

    // Soviel meinerseits XD

  2. #322
    Heavenly Wind
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    Varnael machte ein langes Gesicht. Ich konnte mitansehen, wie er erschien. Wie du habe ich einen schmerzlichen Verlust durch diese Kreatur erlitten. Du hast seine unglaubliche Stärke gesehen. Er ist wie ein Xai'lail, ein Terrorgreif, der sich in seine Beute verbissen hat. Er wird nicht eher aufhören, bis er hat, was er will und so lange ihn nichts bedroht, wird er weiter machen. Ich schätze, um ihn für einige Zeit vom Tempel abzulenken, müßte man ihn mit etwas konfrontieren, dass stark genug wäre, um ihm Schaden zuzufügen. Allerdings müßte man erst einmal herausfinden, womit man diesem Monster überhaupt schaden kann. Waffen scheinen jedenfalls nicht viel auszurichten und was Magie angeht, bezweifle ich, ob ihn ein Kampfzauber nachhaltig beeindruckt. Aber selbst wenn, man müßte es irgendwo außerhalb machen. Wenn wir ihn direkt von hier angreifen, dürfte ihn das nur dazu motivieren, dem Tempel noch stärker zuzusetzen. seufzte er schwermütig und blickte auf das zitternde Kraftfeld. Offenbar hatte er ihnen nicht alles gesagt, so kam es ihnen jedenfalls vor.

    //*gähn* bin müde, wird Zeit mal wieder zu ratzen, bevor ich anfange Müll zu texten ^^

  3. #323
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    Timdor hatte sich noch nie so... hilflos gefühlt.

    Für diese Kreatur waren sie nicht besser als nervende Fliegen. Fliegen! Das war es!

    Ich habe eine Idee! etwas unkonventionell, aber es könnte klappen. Wir werden das Ding mit kleinen Kugelblitzen angreifen!

    Dafür wurde er angestarrt als ob er auf einmal einen zweiten Kopf hätte

    Gut, ja ich verstehe eure Bedenken. Wir werden dieses Ungetüm damit natürlich nicht besiegen. Aber es wären auch keine normalen Kugelblitze. Ich bin in der Lage einen zu erzeugen, den ich nach belieben steuern kann und der sich auch nicht beim ersten Kontakt völlig entlädt. Wenn einige andere hier ebenfalls einen oder mehrere Kugeln dieser Art hinausschicken und ihn damit in großer Zahl angreifen müssten wir ihn ablenken können. Es wäre als ob ihn ein Schwarm Stechmücken angreift. Nicht wirklich bedrohlich, aber lästig und wenn er seine Attacke unterbricht um sich der Plagegeister zu entledigen, haben wir unsere Ablenkung. Zwar wird ihn das nicht besonders lange aufhalten, aber das muss es ja auch nicht. Nur gerade lange genug um den anderen eine Chance zu verschaffen

    Also, was sagt ihr?


    Das war es. Sollte dieser Plan aus irgendeinem Grund nicht durchführbar sein, dann war Timdor wirklich am Ende mit seinem Latein.

  4. #324
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    Nun, ich bezweifle, das man einem Elementaren Feind mit Blitzen auf die Nerven gehen kann... Aber ich glaube, ich kann da behilflich sein...

    Meinte er, dann sog er die Energie aus dem Energiekristall, den Varnael ihm gegeben hatte, murmelte Ssaga Ist'ra'Zath..., und
    dann verwandelte sich sein Fleisch zu reiner Elektrizität, seine Haut löste sich auf, und seine Waffen fielen, von Blitzen durchzuckt, durch ihn hindurch...
    Dann verwandelte er sich spontan wieder zurück, und meinte Ja, ich glaube, ich kann behilflich sein...Sturmelementare können einiges mit Elektrizität anstellen...
    Erklärte er lächelnd, dann fragte er Kann uns noch jemand in dieser Weise behilflich sein? Es muss nicht lange anhalten, wir wollen ihn schliesslich nicht lange ärgern...

    Dann dachte er an das Energiefeld... Er wandte sich wieder zu Varnael und fragte Da fällt mir ein: Kann magische Energie durch dieses Kraftfeld nach aussen durchdringen? Oder hat es dieselbe Wirkung in beide Richtungen?

  5. #325
    Heavenly Wind
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    Varnael seufzte... Eure Idee wäre den Versuch wert, nur genau dort haben das Problem. So wie dieses Feld uns schützt, behindert es uns auch.. Er zog seinen Stab und zielte auf das Kraftfeld an der Tür. Ein kleiner bläulicher Lichtblitz schoss heraus, traf das Feld und wurde davon verschluckt. Elementare Energie, dazu gehören auch Zauber wie sie Euch im Sinn liegen, kann es nicht passieren. Noch dazu müßtet ihr Eure Geschosse von hier aus lenken und ich bin nicht sicher, ob das gelingt. Dieses Energiefeld ist außerordentlich stark, das Risiko besteht, dass Ihr die Kontrolle über die Zauber verliert. Es wäre um vieles aussichtsreicher, wenn man es von außerhalb durchführen würde, was uns zurück zum Grundproblem bringt. Jemand muß da raus.
    Er zeigte auf das Energiefeld und den Ssarfey auf dem Tempelplatz. Der da wird was dagegen haben und der Ausgang zum Garten ist komplett eingestürzt, da kommen wir nicht durch, es ist zu viel Schutt. Damit führen nur zwei Wege aus dem Tempel raus - entweder mit Hilfe eines äußerst mächtigen Teleportationszaubers oder... er stockte an dieser Stelle... durch die Höhlen. seufzte er.


    Rika wartete ab. Der Turm stand nahe des Gartenbereichs und etwa auf halbem Weg zum vorderen Tempeleingang. Wenn ihr Plan gelingen würde, würde Vescator sich auf diesen Turm konzentrieren. Vielleicht nicht sehr lange, aber lange genug, um Sumara und eventuellen anderen die Flucht in den Tempel zu ermöglichen. Sie selbst müßte vom Turm zum Dach des Pavillons, der am Rande des Gartens stand und von dort dann zum Seiteneingang sprinten. Dafür war, so hoffte sie, genug Zeit. Es wäre ihr lieber gewesen, das Areal vorher zu überprüfen, aber dafür blieb keine Zeit - zudem würde der Todesengel sie vermutlich bemerken, denn sie würde direkt durch sein Sichtfeld laufen müssen und das würde schon mit einer gelungenen Ablenkung ein ziemliches Risiko sein. Sie mußte allerdings noch etwas warten, bis ihre kleine Überraschung für den Blitze versprühenden Feuerriesen bereit war. Es knarrte im Inneren des Turms jedoch bereits bedenklich, bald würde es soweit sein.

  6. #326
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    Höhlen? Warum habt ihr das nicht früher erwähnt? Ich dachte schon wir sitzen hier wie Ratten in der Falle. Wo ist der Eingang dazu und wo führen diese Höhlen hin?

    Das waren doch endlich einmal gute Nachrichten. Bisher hatte er sich so auf das Problem konzentriert die anderen herzuholen, dass er gar nicht daran gedacht hatte wie sie hier wieder herauskommen sollten. Vielleicht fand sich von diesen Höhlen aus ja auch eine Möglichkeit die anderen zu erreichen...

  7. #327
    Heavenly Wind
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    Der Hochelf erwiderte diese Frage mit einem nicht gerade hoffnungsvollen Blick auf den Magier. Ich kann Euch den Eingang zeigen, aber das wird Euch nicht viel nützen. Die natürlichen Höhlen unter N'Salay sind riesig. Sie führen tief in den Berg und es ist ein sich ständig veränderndes Labyrinth, aus Tunneln und Kammern, zuweilen voller Lava. Nicht nur, dass es widerwärtig heiß dort ist, ihr würdet Tage brauchen, um einen sicheren Weg zu einem der drei Ausgänge zu finden - eine Karte existiert aus Sicherheitsgründen nicht. Wenn der Tempel nicht zu halten ist, wären die Höhlen unser letzter Fluchtweg. Sie sind unseren Feinden hoffentlich nicht bekannt, nur eine Handvoll Bürger der Stadt wissen, das sie existieren. Wenn man Euch bei Eurem Rückweg entdeckt und verfolgen würde, dann säßen wir wirklich in der Falle. Der Weg in die Höhlen führt durch die Vorhalle des Sanctums tief hinunter zum Feuerstrom, der unter N'Salay bis zum Schlund von Aya'l Shi fließt und den glühenden See an seiner Spitze beständig mit flüssigem Gestein auffüllt. Darum ist es auch so heiß dort unten. Wenn Ihr es dennoch zu wagen wünscht, dann öffne ich Euch die Treppe zum Sanctum... erläuterte er, seine Stimme klang zittrig dabei.

  8. #328
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    //Sachma, Lexa, wenn du uns alles, was Rika, Sumara und Staxx helfen könnte, versaubeutelst, dann isses auch kein Wunder, das uns langsam nix mehr einfällt

    ich glaube, ich bin äusserst hitzebeständig...
    Meinte Arindor, dann meldete er Ich melde mich frewillig, hinabzusteigen in die Tiefen dieser Höhlen...
    Als Flammenelementar war man unglaublich hitzeresistent, das stimmte... Nur eines machte ihm Sorgen: Was, wenn er zwischendurch seine letzten Kraftreserven Aufbrauchte, und sich mitten in einem Lavasee wieder zurückverwandelte?

  9. #329
    Heavenly Wind
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    //Ich mach doch gar nix ._."

    Varnael nickte Arindor zu. Dein Mut spricht für Dich, aber ohne einen Führer wirst du dich dort hoffnungslos verlaufen. Ich kann dich nicht begleiten. Mein Platz ist hier. Aber ich werde eine Traumführerin mit dir schicken, die sich in den Höhlen zurechtfindet... Er winkte eine jungendliche Elfe heran.
    Na'Ralee wird dich durch die Höhlen bringen.
    Aber Vater... wollte sie etwas einwenden, doch Varnael legte ihr die Hand auf die Schulter und nickte nur stumm. Die junge Elfenfrau blickte ihn traurig an, wandte sich aber dann doch Arindor zu:
    Ich bringe Euch durch den Berg, sagt mir nur wohin ihr wollt. Es gibt vier Ausstiege, die wir von hier erreichen können. Einer am Krater, zwei im Westen und Nordwesten, außerhalb der Stadtmauer und einer im Osten, bei den heißen Quellen.
    Plötzlich erschütterte ein heftiges Zittern den Tempel. Es knarrte, rumpelte und knirschte aus allen Richtungen. Na'ralee und Varnael sahen sich an, ihr Blick verriet nichts Gutes, und das Zittern dauerte fast eine halbe Minute. Mit einem lauten Donnern und Krachen endete es, das alle Anwesenden erschreckt zusammenzucken ließ. Von einem Hagel aus kleinen Kristallsplittern begleitet drangen laute Schreie aus der Zentralhalle. Durch das offene Portal konnte man nur eine riesige Staubwolke sehen, die sich im Zentrum gebildet hatte und rasch ausdehnte...
    Die Götter mögen uns beistehen... murmelte Varnael ...hoffentlich hält sie Wort. fügte er noch leiser an, so dass man es in der Aufregung kaum hören konnte.


    Als die Erde bebte, hatte Rika ein ungutes Gefühl, Vescator schien es dagegen nicht sonderlich zu kümmern. Die Kriegerin vergewisserte sich erneut, dass Sumara noch in Position war, denn so wie die Dinge standen, konnte sie ihren Plan nun nicht mehr ändern. Wenn die Elfe schnell losrennen würde, wäre sie in Tempel, bevor Vescator erkannte, dass es ein Ablenkungsmanöver war und kein echter Angriff. Viel Zeit blieb dafür nicht, denn bald würden Vescators fortwährende Salven genug Energie aufgebracht haben, um den Eingang des Tempels komplett zu bedecken und danach wäre jeder Versuch, das Tor zu passieren, vermutlich tödlich.


    {Xerth, schäbige Taverne}
    Darabor spürte deutlich, dass sie ihre Kräfte einsetzte. Er hatte sich in eine dunkle Ecke zurückgezogen, wo ihn die anderen Gäste nicht störten oder zu genau beobachten konnten. Er legte ein kleines Schmuckstück vor sich auf den Tisch, und nach einigen Sekunden formte sich darüber eine kleine Kugel aus dunklem Rauch. Bald schon erschien ein Bild darin, es zeigte P'Tera. Aber was bei allen Göttern tat sie dort... mit einem halben Dutzend Yingiz! Dachte er zunächst an einen Kampf, mußte er feststellen, dass die Dämonen offenbar nicht feindseelig waren. Darabor war nicht leicht zu irritieren, aber das was er da sah, ließ ihn nachdenklich werden. P'Tera war vieles, aber keine versierte Beschwörerin, sie hatte es stets seiner Erfahrung überlassen, wenn es um die Macht von Dämonen ging. Was auch immer sie nun dazu veranlasst hatte, die Dämonen zu rufen, es war sicherlich nichts gutes. Darabor beschloss, sich das ganze näher anzusehen. Hastig steckte er das kleine Amulett wieder ein, legte eine Goldmünze auf den Tisch und verschwand mit schnellen Schritten aus der Taverne, um sich einen ruhigeren Ort zu suchen.

  10. #330
    Uhhuuhhh Benutzerbild von Umbra
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    Rain war immer noch hinter denn Orks her.Sie hatten ihre geschwindigkeit beschleunigt.Er versuchte schritt zu hallten.Wo wollen die Orks nur hin?Schon hatte Rain seine Antwort zum greifen nah.Er sah wie einer der Orks ein papier hinten hatte.Er zog seinen Bogen,schoss und erwischte genau das Papier das an einen Baum flog.Rain bewegte sich dorthin.er zog den Pfeil aus dem Papier und dann seine enttäuschung:Alles war in Ork sprache geschrieben.VERDAMMT!!!Rain hätte auf seine Lautstärke achten müssen.Denn das brachte einen Ork hierher.Ein fall für meinen dolch.Rain schlich sich von hinten an den ork ran,stach ihn in den Rücken.Das reichte abber nicht.Der Ork bemerkte ihn und schwang seine Axt.zum mglück war Rain Akkrobatisch genug um diesem Angriff auszuweichen.Dann benutze er seine Fähigkeiten zur unsichtbarkeit.der ork konnte ihn nicht sehen.KRRRR machte es als Rains dolch im Herz vom Ork steckte.Das problem war gelöst.Aber jetzt kam ein anderes:Wo war erßDas einzige was er sah war ein tempel...

  11. #331
    blubb °o untergetaucht Benutzerbild von Archfiend
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    "Du willst wirklich in den Hallen? Ich hoffe dass die letzte Mahnung und das Geschwätz verschiedener Leute bloß Übertreibungen sind...
    Tage haben wir nicht, sagen wir mal noch einige Stunden ehe das Kraftfeld bricht. Außerdem: sobald ihr draußen seid, werdet ihr wohl wieder reinkommen müssen, außer wir beschließen uns alle direkt zu fliehen. Da ihr es aber bisher noch nicht getan habt, nehme ich an, dass hier irgendetwas euch alle aufhält...
    "
    . Kurze Pause, dann fuhr er fort :"Was das genau ist, ist mir im Moment egal, wir haben keine Zeit. Vielleicht später, oder vielleicht nie. Aber einen nützlicheren Plan brauchen wir schon. Diese Augen haben ihn schon abgelenkt, könnten wir nicht eine Illusion beschwören, der ihn täuscht? Sodass er für kurze Zeit wirklich glaubt, da wären wieder diese Geschöpfe? Elementarzauber kommen nicht durch das Kraft feld, wie ist es mit Illusionen?"

    EDIT: //ooc: cyan ist grässlich, ich erspars euch mal lieber...

  12. #332
    Heavenly Wind
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    //Na dann muß ich wohl mal wieder... ^^

    Rika spürte die sanften Erschütterungen, die durch die Erde gingen. Sie vermutete, dass die Kräfte, die der Todesengel auf dem Platz entfesselte, dafür verantwortlich waren. Ein letztes Mal lief sie zur Öffnung im Turm und endlich war sie mit dem zufrieden, was sie sah. Sie lief zur Brüstung zurück, lugte noch einmal über den Rand und vergewisserte sich, dass alles in Ordnung war. Dann packte sie das Seil, stützte sich mit beiden Beinen an der Turmbrüstung ab und zog mit aller Kraft daran. Erst jetzt konnte man sehen, dass sie es unten um einen großen Holzbalken geschlungen hatte, und nun versuchte, ihn aus seiner Verankerung zu heben. Das erforderte enorme Kraft, zunächst rührte er sich kaum, etwas mußte ihn dort festhalten. Dann aber gab der Riegel nach und flog mit lautem Poltern aus der Halterung heraus, woraufhin die schweren Eisenluken vor denen er befestigt war, mit donnerndem Krachen aufgesprengt wurden. Binnen weniger Augenblicke ergossen sich Wassermassen aus der Öffnung und fluteten den halben Tempelhof unter lautem Rauschen mit kaltem Bergwasser, das normalerweise für die Bewässerung von Gärten und Parkanlagen in dem Turm gesammelt wurde. Als Vescator bemerkte, was da seitlich auf ihn zukam, war es schon zu spät. Natürlich riß ihn das nicht von Beinen, dazu war es bei weitem zu wenig, aber das mußte es auch nicht. Kaum dass ihn der Wasserschwall erreicht hatte, entlud sich eine Kaskade elementarer Gewalten.

    Rika beobachtete das Spektakel aus dem Augenwinkel, während sie mit einem gewaltigen Satz vom oberen Turmgang zum Dach des angrenzenden Pavillons sprang, sich dort abrollte und wieder aufrichtete, nur um erneut mit Anlauf in die verbrannten Gärten zu springen. Der Ssarfeyfürst indes hatte andere Sorgen. Nicht nur, dass die Wassermassen beim Kontakt mit seiner Aura aus glühender Hitze größtenteils spontan verdampften und ihn damit einnebelten, nein, die Energie seines Körpers sprang auf das Wasser über. Sie entlud sich in Schockwellen und grellen Lichtbögen über den halben Platz und erleuchtete die verfinsterte Oberstadt trotz der dichten Wolkendecke fast taghell, man konnte es sicher aus einigen Meilen Entfernung sehen. Ein wütendes Brüllen vom Tempelplatz ließ Rika kurz zusammenzucken, die derweil in den eingeäscherten Gartenanlagen angekommen war. Ihr war völlig klar, dass diese Aktion Vescator nicht allzu lange beschäftigen würde, aber immerhin hatten Sumara und alle anderen jetzt genug Zeit, um es mit heiler Haut in den Tempel zu schaffen. Sie selbst stand nun allerdings vor einem Problem, denn als sie den Seiteneingang des Tempels erreichte, erkannte sie schnell, dass es dort kein Durchkommen gab... wollte sie in den Tempel, blieb ihr nun nichts anderes übrig, als schnellstens zurück zum Vorplatz zu rennen und darauf zu hoffen, dass der Todesengel noch immer abgelenkt war. Drakhenfang in der Hand, um notfalls wenigstens eine Chance zu haben, sich zu verteidigen, rannte sie den langen Weg zurück.

  13. #333
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    Was zum...?
    Meinte Arindor mit geweiteten Augen, als er ein Donnern hörte und auf den Tempelvorplatz sah...
    Er sah... Nichts! Eine riesige Nebelwand hatte sich vor alles geschoben...
    Durch den dichten Nebel konnte man gewaltige Lichtblitze erkennen...
    Das muss ein Ablenkungsmanöver sein! Rika oder Sumara müssen es ausgelöst haben... So wie ich schätze, ist es Wasser, was dem Monstrum seine Konzentration raubt...
    Meinte er abschätzend mit dem Blick zur Nebelwand geneigt... Egal was es war, man konnte es nicht sehen, so dicht war der Nebel... Hoffentlich reagieren die beiden darauf und machen sich schleunigst auf, hier hinein zu stürmen!

  14. #334
    The Reggae Boyz Benutzerbild von Renan
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    Sumara hörte ein Brausen und ein Donnern, dann sah sie die Fluten.
    Sie wollte schon rennen, doch da fiel ihr Rika ein. Sie schaute sich um, doch Rika konnte sie niergendwo entdecken.
    Sumara konnte nur hoffen, dass Rika schon im Tempel war, doch sie hatte das ganze bestimmt nicht organisiert, damit Sumara auch nicht in den Tempel gelangen würde, also rannte sie, sie nahm etwas anlauf, rief die Formel der Schnelligkeit und dann war sie nur noch als huschender Schatten zu sehen. Geschickt umgang sie die nun aufsteigende Nebelwand, sprang über kleine Rinnsale und Pfützen und durchsprang schließlich das Kraftfeld ins Innere des Tempels mit einem Hechtsprung. Sie rutschte einige Meter, dann vollbrachte sie eine Rolle und stand keuchend wieder auf.
    R...Rika?! W...wo ist sie?!, brachte sie keuchend und mit ängstlichen Augen hervor.

  15. #335
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    Ein plötzlicher Knall, der sich schnell als Brausen herausstellt, ließ Fearùn aufschrecken. Eine gewaltige Kraft ließ sich spüren. Als Fearùn durch den Eingang lugte, musste er feststellen, dass er nichts sah, außer einem dichten Nebel, gelegentlich durch Lichtblitze durchbrochen. Es war Wasser in der Luft suspendiert, und Vescator kämpfte anscheinend, bewusst oder nicht, dagegen an, denn eine größere magische Kraft entlud sich.
    So plötzlich als der Knall kam auch auf einmal eine Gestalt auf den Eingang zu, hechtete herein und keuchte etwas wie "Rika" oder "Lika", mehr verstand Fearùn bei dem höllischen Lärm nicht. "Und noch eine. So aussichtslos ist die Situation ja gar nicht.", stellte er mit einem zynischen Hauch fest. Er half dem Neuankömmling wieder auf die Füße und ersparte sich lieber den nächsten Kommentar, es würde nur verletzen. Sie hatten gerade eben einen Freund am Todesengel verloren...

  16. #336
    Meisterspieler Benutzerbild von Gutester
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    Staxx wusste nicht, was gerade geschehen war, alles passierte so plötzlich. Er konnte nur eine große magische Energie spüren und sah gigantische Mengen an Wasser.

    Tja... jetzt wäre der richtige Moment, um zu..., dachte Staxx, doch es kam ihm eine Idee.

    Staxx wusste schon als er den Oberen zum ersten Mal gesehen hatte, das er unmöglich gegen ihn kämpfen konnte, doch diese Fähigkeit hatte er vergessen und mit Steinen konnte er wohl schlecht nach ihm werfen.

    Staxx rannte in eines der nahe gelegenen Häuser, eine ziemlich heruntergekommene Bruchbude, doch das würde ihm reichen.

    Der Boden unter seinen Füßen färbte sich rot und der Raum erhitzte sich. Staxx schwebte ein kleines bisschen in der Luft und machte sich bereit. Nun musste er mal wieder beschwören.

    So, jetzt gilt´s, dachte er sich und gab ein Signal. Im nächsten Moment sprengte sich Amon aus dem Haus.

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